Tags: Buddhismus, Meditation, Alltag, Leben, Karma, Menschen, Achtsamkeit,Nachbarn, Hund
Heute las ich eine lustige Geschichte von einemm jungen tibetischen Lehhrer Yongey Mingyur Rinpoche aus seinem Buch, Buddha und die Wissenschaft vom Glück,, Die er oder ein Freund von Ihm erlebt hat.
Jedes mal wenn er in den Garten ging um zu meditieren und um Texte zu rezitieren, rannte in Nachbars Garten ein grosser Hund bellend auf ihn zu. In seiner Abwesenheit kam der Hund auch durch das Garten Tor und verwüstete den ganzen Garten. Es war nicht möglich zu meditieren. So dachte er auf Abhilfe und baute eine kleine Falle ,mit Gartengeräten und Töpfen über dem Gartentor. Mit dem Gedanken dass wenn der Hund wieder kommt, er ganz schön erschrecken würde.
Den ganzen Nachmittag und den anderen Morgen wartete er sehnsüchtig, bis der Hund durch das Garten Tor kommen würde. Er war schon sehr wütend auf den Hund, aber nichts passierte: kein bellen, kein tschepern von Garten Geräten, nichts geschah. Während er Texte rezitierte und zu der Stelle kam wo es heisst,
” mögen alle Wesen frei sein vom Leiden”
überlegte er kurz, dass Seine Handlung auch nicht ganz sauber war. Aber Er vergass es schnell wieder. Er dachte man könnte ja den Text etwas abändern.
So rezitierte Er, “ mögen manche Wesen frei sein vom Leiden”.
Da er immer noch nichts hörte, wollte Er der Sache auf den Grund gehen. Er ging zum Garten Tor, um rauszufinden warum das nicht klappte. In diesem Moment fiel alles auf Ihn runter. Ihm kam der Text in den Sinn,
“ mögen manche Wesen frei sein vom Leiden.
In einem kurzen Moment der Erleuchtung erkannte Er, dass Er sich selber ausgenommen hatte und alles auf Ihn zurück fiel. Er traf nicht den Hund, sondern sich selber. Am andern Tag überlegte Er, die Taktik zu ändern. Jedes mal wenn Er in den Garten ging, nahm er einen Klumpen Tsampa mit (Gerstenmehlteig) und wenn der Hund bellend auf Ihn zu rannte, warf er das Tsampa dem Hund in den offenen Rachen.
Nach ein paar Tagen wartete der Hund bereits auf sein Tsampa und wurde von Tag zu Tag friedlicher. Wenn er jetzt Texte im Garten rezitierte
lag der Hund des Nachbars, friedlich an Seiner Seite.
Moral von der Geschichte: was immer du einem anderen Wesen wünscht, fällt auf dich selbst zurück.
nacherzählt von zentao 20.Juni2007
Quelle: Mingyur Rinpoche ,,Buddha und die Wissenschaft vom Glück,,
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[...] Meditation gestört durch Nachbars Hund…. [...]
[...] meiner Leser, mein persönlicher Lieblingsbeirag ist ” Nachbars Hund “ weil das mein erster Beitrag war und die Geschichte hat so ein aha [...]
[...] sehr gut, wie ich Blut geschwitzt habe bis ich meinen ersten Beitrag auf meinem Blog sah, das war ,, Nachbars Hund ,, mein erster geschriebener [...]
sehr schön …
weiter so … !
Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Ein schöner Anfang
Wie wahr!