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Gedanken über den Buddhismus, die Kirche und die Umwelt.
Meine ersten Erfahrungen mit dem Buddhismus, machte ich mit dem Zen. Am Anfang war nur das Sitzen auf dem Zenkissen, mit dem Blick gegen die Wand und man musste extrem auf die Haltung achten. Die ersten dreissig Minuten waren sehr hart ich war froh als sie vorüber waren. So mit der Zeit gewöhnte ich mich daran, und ich war überrascht, wie gut es mir nach der Meditation ging und darum gehe ich auch heute noch jeden Freitag ins Zazen. Meditation ist, das Gute immer und immer wieder zu wiederholen. Unser Zen-Lehrer sprach mit ruhiger Stimme Texte von Dogen und anderen Zen-Meistern. Das Faszinierende am ganzen war, diese weite offene Sprache. Der Inhalt der Buddhistischen-Lehre ist so verschieden, von dem was ich bisher kannte. Was ich hier lernte, ist so grundlegend anders als mein damaliges Weltbild. Ich hatte irgendwie ein inneres Bild, von einer ewigen Seele, die dereinst, zurück zu ihrem Schöpfer gehen wird. Ich Hatte auch ein Bild von einem höheren Gericht, das über mich urteilen würde. Das ganze Weltbild, das ich zusammen gebastelt hatte, ist in den letzten Jahren, langsam aber sicher zerbröselt. Ich fühlte mich von der Kirche mehr und mehr, angelogen. Eine Kirche, die Eifersüchtig, auf ihren Vorteil schaut und andersgläubige verurteilt. Eine Kirche die im Namen Gottes Kriege führt, kann nicht meine Kirche sein. Es kann auch nicht sein, das ein Gott der uns lieben soll, auf der anderen Seite, ganze Völker tötet, nur weil sie, ihm nicht gehorchten. Der Gott in der Bibel ist ein autoritärer und eifersüchtiger Gott, Geschichten darüber gibt es genug in der Bibel. So einen Gott kann es gar nicht geben. Dieser Gott wurde erfunden von Menschen, um andere Menschen zu Unterdrücken.. Auch die Aussage der Kirche, “Jesus habe sich am Kreuz, für die Menschheit geopfert,” ist nicht war, er wurde auf bestialische Art ermordet. Das Kreuz mit dem ausgemergelten Jesus, wird heute noch als Druckmittel, in den Kirchen benutzt. Das ist nicht Spirituell, das ist abschreckend. Dagegen ist die Lehre von Buddha einiges sympathischer und glaubwürdiger.Das heisst jetzt nicht, dass ich nicht, an so etwas wie Gott glaube. Ich glaube an die Energie des Universums und natürlich an die Buddha-Natur, jedes einzelnen Menschen. Mir ist die Lehre von Buddha einiges sympathischer und glaubwürdiger, auch logisch betrachtet kommt diese Philosophie, der möglichen Wahrheit näher. Wenn ich an all diese grossen Buddhistischen Lehrer, angefangen beim Dalai Lama, Thich Nath Hanh, die verstorbene Ayya Khema, Sogyal Rinpoche usw. denke, dann bin ich voller Hoffnung für die Menschen dieser Welt. Ganz klar, im Buddhismus ist auch nicht alles so wie es sein sollte, dass die Frauen im Buddhismus, noch nicht gleich berechtigt sind, das stört mich auch. Aber der Buddhismus ist ein Weg voller Liebe und Güte. Mir ist in vielen Meditationen klar geworden, dass das was Buddha lehrt, für mich der Wahrheit vermutlich, am nächsten kommt. Nur wenn wir lernen unseren Geist unter Kontrolle zu bringen und wenn wir lernen unsere Verantwortung, für uns selbst zu übernehmen. Wenn wir aufhören, anderen die Schuld zu zuweisen und auch einmal für andere da sind. Wenn wir auch noch erkennen, dass dieses “Ich” nicht wirklich existiert, dann sind wir schon fast ein Buddha.
In der Meditation lernte ich meinen Geist zu beobachten und zu analysieren, wer ich wirklich bin. Ich bin nur existent im Hier und Jetzt, das was ich war, existiert nur noch in der Erinnerung und in Fotos. Das was ich bin, erlebe ich Heute, sehr bewusst. (Ich bemühe mich, aber es gelingt mir nicht immer.) Die Zukunft ist noch weit entfernt und doch, wird die Zukunft, das was wir hier und Heute sind. Nur wenn ich das Heute, gut lebe, wird die Zukunft sicher gut. In all den Jahren habe ich endlich gelernt, das ich, und nur ich, für alle meine Gedanken und Handlungen verantwortlich bin.
Ich lernte von meinen Lehrer, das alles eine Ursache hat und das wir alle mit einander verbunden sind und alles Vergänglich ist Jede Handlung von mir, Positiv oder Negativ, hat eine Wirkung auf meine Mitmenschen und meine Umwelt. Aber auch auf mich selber, auf meine Zukunft und auf mein nächstes Leben. Ich bin mir Bewusst geworden, das all diese Gedanken und Emotionen die ich für mein “Ich” gehalten habe, ein Teil des Prozesses des werden s und vergehen s sind. Solange ich die Gedanken und Emotionen vorbeiziehen lasse, sind es nur Gedanken und Emotionen. Erst wenn ich danach greife, werden sie zu meinen Gedanken und Emotionen und erst dann können sie mir auch schaden. Schaden in dem Sinne, dass alles was ich verletzendes oder Selbst verurteilendes, denke oder sage, ich immer wieder mit mir selber konfrontiert werde.
Solange ich Menschen ablehne und verurteile, solange werden mir solche Menschen begegnen. Diese Menschen sind wie ein Spiegel für mich. Ich sehe immer nur das was ich selber noch zu viel habe, das was ich an mir noch bearbeiten soll. Das ist aber auch für alles andere gültig, das Wetter und all die kleinen Sachen über die ich mich aufrege. Erst wenn ich die Dinge so nehmen kann wie sie sind und nicht mehr auf jede Bagatelle reagiere und alles mit etwas Gleichmut und Gelassenheit akzeptiere, erst dann werde ich auch innerlich ruhiger.
Es ist ein Vorteil wenn jemand meditiert, noch besser ist es in einer Gruppe zu meditieren, wenn möglich mit einem Lehrer. So vermeiden wir Fehler und meditieren von Anfang an richtig. Wir lernen in der Meditation, Gedanken und Emotionen vorüberziehen zulassen und wir lernen achtsamer durchs leben zu gehen. Das Beste an der ganzen Sache ist die, wir erfahren, wer wir wirklich sind. Es ist möglicherweise nicht jedermanns Sache, täglich zu meditieren, aber so zehn Minuten, am Anfang, liegt vielleicht drin, am Morgen oder am Abend vor dem ins Bett gehen. Wer aber in einem Arbeitsverhältnis ist, findet nicht immer die Zeit um zu meditieren. Da würde ein bewusster Abendspaziergang, in der freien Natur auch gut tun, wichtig ist, dass man einmal am Tag, mit sich selbst, allein ist. Der Rückzug aus der Hektik des Alltags ist eine überlebenswichtige Notwendigkeit.
Das tönt jetzt hier, wie wenn ich jeden Tag meditieren würde, das ist reines Wunschdenken, auch ich bin an manchen tagen zu faul und meine ich hätte keine Zeit. Aber dennoch, bemühe ich mich, auch wenn ich mal nicht meditiere, achtsam meinen Tag zu bewältigen. So gut wie es dann eben geht. Auch ich bin nur ein Mensch, mit all seinen Fehlern und das ist so auch in Ordnung. Was aber wichtig ist, die Fehler die ich an mir selber erkannt habe, an denen, muss ich immer wieder arbeiten und dabei aufpassen, dass ich mich selber nicht verurteile. Toleranz ist auch hier notwendig, für mich und andere. Der Buddhismus ist ein Erfahrungsweg, der seit 2550 Jahren von Herz zu Herz weitergeben wird, das heisst vom Lehrer auf die Schüler. Der Buddhismus ist keine verstaubte Lehre, nur für alte weise Männer. Das was der Buddhismus lehrt ist mehr den je, aktuell. Darum ist der Weg des Buddhas so wirkungsvoll, weil der Weg das Leben selber ist.
Buddha hat uns den Weg gezeigt, gehen müssen wir ihn selber.
Die folgenden Zeilen sind aus dem
Sutra der Herzensgüte:
Mögen alle Wesen glücklich und zufrieden sein.
Mögen sie in Sicherheit und Freude leben.
Mögen alle Lebewesen, ob schwach oder stark, arm oder reich,
gross oder klein sichtbar oder unsichtbar, nah oder fern.
Mögen sie alle glücklich sein.
Möge niemand andere betrügen oder irgendein Wesen verachten.
Ganz gleich wie es geartet ist, möge niemand im Zorn oder Hass
Anderen Unheil wünschen.
17.12.2007 zentao
auch noch lesen:
Gedanken über Gott und die Welt – Es heisst so schön – ” Vor Gott sind alle Menschen gleich “
überarbeitet 23.04..2011

































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Lieber Schalom
Ich habe ja mit Jesus eigentlich kein Problem, meine Probleme habe ich mit der Kirche, welche die Worte von Jesus immer zur Kontrolle der Gläubigen missbraucht hat. Ich habe ja dank Buddha, endlich verstanden was Jesus gemeint hat, das konnte mir kein Pfarrer jemals erklären, aber ein Buddhistischer Lehrer konnte mir die Unterschiede von Jesus und Buddha erklären und hat bei mir ein tiefes Verständnis für Jesus geweckt. Ich kann einfach mit Religionen nichts anfangen, den Weg des Buddha gehe ich auch mehr als Philosophie, wichtig ist dass es am Ende mein Weg war, was immer das dann sein wird. Wir können uns wohl an Vorbildern wie Jesus und Buddha orientieren, aber den Weg müssen wir selber finden und gehen.
alles gute auf Deinem Weg.
Liebe Grüsse zentao
Ich arbeite mit Zen-Buddh. Weisheiten oder Lehren im Berufsalltag mit Menschen. Achtsamkeit alls wichtiger Inhalt ( werte es aber nicht!).
Ich verstehe aber nicht, warum das Thema Jesus so viele Gedanken auslösen kann, dass es immer wieder zum Thema wird. Jesus selbst war doch sehr achtsam? er war nicht wertend? Hat alle ohne Vorurteil geliebt. Hat selbst in Form eines Gebetes meditiert. Jedes ausgesrochene Wort war fehlerlos und wahr. Er spricht von Liebe, Vergebung und Gnade. Was die Menschen oder auch Christen daraus machen, hat nicht immer viel mit Jesus zu tun. denn alle Menschen machen Fehler oder verwechseln Religion mit echtem Glauben und Vertrauen. Jesus hat achtsam gegessen, war in der Natur, Pflegte Körper und Geist. Suchte die Ruhe usw. Wer Jesus wirklich kennt und ihm ähnlich sein möchte, weiss auch, was Achtsamkeit bedeutet, egal was die Menschen daraus machen! Für mich ist er der wahre Meister! Kein anderer.
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Ja dieses fortgeschrittene Stadium gibt es genau, wie Du kein Säugling mehr der sanft in Mutters Armen ruht mehr bist.
Damit schneidest Du aber auch genau die Grenze an, die ich sehr scharf ziehe zwischen einem nihilistischen Nichts und dem Lichterfüllten buddhistischen Nirwana.
Michael Ende hat das nihilistische Nichts sehr gut beschrieben in seinem Buch: “Die unendliche Geschichte”. Die Menschen fallen einfach in ein graues Nichts. Modern ausgedrückt nennt sich das heute Depression oder Burnout. Hier kann viel Ermunterung durch Wissende geschehen. So wie du auch über das Leid geschrieben hast. Ich muss erst einmal anerkennen, dass da Leid ist, bei mir oder bei dem Anderen. Da hilft mir der christliche Glaube. Ich darf leiden und mein Leiden hat einen (sogar göttlichen) Wert.
Diese Zusage, die ich so nie erhalten habe, sondern die ich mir immer wieder selber sagen musste, hat mir geholfen alles zu versuchen um aus meinem Leid heraus zukommen.
Es hat lange gebraucht, bis gemerkt habe, dass ich mir alle Schuld der Welt aufgeladen hatte und noch mal solange um zu begreifen, wie der Mechanismus verläuft, dass Die Schuld auch immer wieder bei mir landete und welchem tiefsitzenden Denkfehler, dieser Kreislauf zu Grunde lag. Ich hatte mich angestrengt nicht da zu sein. Völlig verrückt aber eine logische Folge frühkindlicher seelischer Verletzungen. Ein Text “Bitte höre was ich nicht sage”, den ich vor mehr als 30 Jahren in die Hand bekommen habe ließ mich vermuten, dass es vielen Menschen ähnlich wie mir ging und denen habe ich dann geholfen und stand zum Schluss selber immer wieder mit leeren Händen da. Ich bin mit vielen Illusionen aufgewachsen und bin deswegen heute sehr empfindlich, wenn mir jemand sagt, mein “Ich” sei eine Illusion. Wenn ich mein Ich mit meinem Denken gleichsetze, dann ist es fraglos eine Illusion. Ich bestehe aber aus drei wichtigen Anteilen, die zusammengehören, dem Körper, dem Geist und der Seele. Oft zeigt uns ja nur der Körper, dass ein Leiden vorliegt, welches durch einen verwirrten Geist entstanden ist. Da nehmen wir den Körper dann fast zu ernst und vernachlässigen dann oft die Seele, die ich als ein ganz zähes Luder kennen gelernt habe, die gibt keine Ruhe bis nicht alle Schmerzen gewürdigt und anerkannt sind. Erst dann kann der Geist auch zur Ruhe kommen.
Liebe rotegräfin
ich sehe vieles was Du schreibst ähnlich. Für mich sind Buddha und Jesus menschliche Wesen die auch gelitten haben und ihre Erfahrungen mit dieser göttlichen Kraft machen durften. Für mich gibt es diese Energie Gott, Tao, Buddha-Natur oder wie auch immer wir sie nennen mögen, nur immer als eine Entscheidung des Einzelnen, ob er bereit ist sich zu öffnen für diese Kraft. Dies ist kein Willensakt, das ist ein Werdegang durch viele Leben. Wie wir alle Individuums sind, so sind auch alle unsere spirituellen Wege verschieden. Es ist nicht Jesus oder Buddha, es ist der Beste Weg für sich selber finden und den zu leben ohne ihn anderen auf zu zwingen.
Den Obigen Text habe ich vor einem Jahr geschrieben und zu dem stehe ich heute noch, Jesus war zu seiner Zeit, ein Revoluzer und dafür wurde er ermordet. Die Kirche hat daraus Kapital geschlagen und behauptet, er sei für uns alle gestorben, das ist einfach zynisch. Unsere Kirchen haben sich noch nicht sehr verbessert, vor allem leben sie das was Jesus gepredigt hat nicht. Sonnst würde der Vatikan seine Milliarden unter den Armen verteilen.
Alle Religionen wurden von Menschen geschaffen und sind nur teilweise brauchbar. Wir müssen immer wieder selber Entscheiden und unseren Weg gehen. Dass wir auf diesem Weg Hilfe brauchen und auch bekommen und im Universum mit allem verbunden sind ist ja auch klar. Was ist ein fortgeschrittenes Stadium der Spiritualität? gibt es das überhaupt und wer bestimmt das?
Noch einmal jeder sucht seinen Weg nach seiner Reife und Bereitschaft überhaupt etwas zu verändern zu wollen und je nach seinem eigenen Wunsch und Bitte, an was auch immer, wird er Hilfe erhalten. Selber erfahren, es ist immer irgend was geschehen für was ich zutiefst dankbar bin.
Auf der einen Seite vermute ich das wir in vielem ähnlich denken auf der anderen Seite verstehe ich Dich möglicherweise nicht ganz.
Liebe Grüsse zentao
Je mehr ich lese und mir Gedanken mache, desto mehr fällt mir auf wie sehr wir doch durch die Sprache allein schon behindert sind.
Zen und der Buddhismus sind gute Wegweiser, wie Du schon schreibst um Jesus und seine Mission besser zu verstehen.
Der vermittelte Glaube durch den Kopf beider Konfessionen ev. wie rk hat durch die Meditation die Chance ins Herz und in den Bauch und damit wieder in die Hände zu gelangen.
“Alltag als Übung” von Dürckheim und “Zen oder die Kunst ein Motorrad zu flicken”, sind aber wichtige Hinweise, dass ich nicht zazen muss.
Die wichtigste Einstellung für jeden spirituellen Menschen scheint mir zu sein, dass ich überall das Numinose erleben kann. Vor allen Dingen in jedem Menschen. Nach einer großen spirituellen Erfahrung schaute ich mal aus dem Bus und dachte bei jedem Menschen, den ich draußen sah: “Auch dich liebt Gott ganz besonders.” Ich bin, weil ich vor lauter Freude nicht mehr sitzen bleiben konnte, eine Station früher ausgestiegen und den Rest gelaufen.
Das Christentum vor allen Dingen in deutscher Version ist viel zu sehr mit dem Leid verknüpft worden, anstatt mit der Auferstehung. Deswegen führt es sich auch so oft ad absurdum.
Trotzdem hat das echte Christentum einen Vorteil gegenüber dem
Buddhismus. Ein jeder Mensch kann sich mit Jesus von der Wiege bis zur Bahre mit Jesus Identifizieren und zwar in jeder Lebenssituation. Ab dem Moment wo der Mensch Verantwortung für sein Leben auf sich nimmt ist das Reich Gottes da. Dann kann wieder die Meditation helfen dieser Verantwortung und beglückenden Freiheit zu entsprechen. Dass Verantwortung nicht zu einer überbelastenden Pflicht wird.
Noch zu Jesus, der seinen Tod vorausgesehen hat, dass er ihn angezogen hat. Das ist in meinen Augen Quatsch. Dann habe ich auch den Selbstmord meines Bruders angezogen, weil ich ein halbes Jahr vorher gesehen habe, dass er so nicht weiterleben konnte, weil er sich selbst belog.
Es gibt eine besondere Hellsichtigkeit für Unglücke in der Zukunft, die oft bedingt ist durch eigene frühkindliche Deprivationen und Verletzungen. Hier tut Heilung Not. Eine Ansicht der Vergangenheit sobald wir merken, wir wiederholen das gleiche Muster. Aber auch die reale Erkenntnis, aus mir heraus kann ich es nicht verändern. Dabei ist sehr viel Verwirrung entstanden. Ich bin zwar verantwortlich für mein Leben und für das was ich hier gerade schreibe, aber was Du darunter verstehst und wie Du es einordnest. Entzieht sich meiner Verantwortung und da beginnt eine Beziehung. Innerhalb eines fortgeschrittenen Stadiums der Spiritualität, wissen wir nicht nur sondern haben wir es auch erfahren, dass wir alle in Beziehung zu einander stehen und ich glaube auch, dass diese Zeilen geschrieben 1000 mal mehr positive Auswirkungen haben, als wir selber wahrnehmen können.
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Danke Dir für die netten Worte, aber ein Meister bin ich wohl noch lange nicht. Ich muss noch viel an mir arbeiten. Wie ich, in über zentao schreibe bin ich nur ein Zen-Schüler. Der Text “Gedanken über den Buddhismus, die Kirche und die Umwelt,” ist wohl etwas zu emotionell geworden. Ich sehe das was wir Gott nennen, als eine grosse Energie, die in allem ist, natürlich auch in uns. So gesehen ist Jesus ganz klar Gottes Sohn, wir aber auch. Die Frage ist eine andere; Wie weit sind wir bereit unsere eigenen Erkenntnisse umzusetzen und zu Leben. Wie weit sind wir bereit uns für diese Kraft hinzugeben. Jesus und Buddha und alle anderen die, die Gnade hatten einen kleinen Einblick gewährt zu bekommen. Sie waren alle bereit ihr Leben konsequent ihrer Idee unterzuordnen.
Buddha selber hat immer, wenn er gefragt wurde; gibt es einen Gott? Geantwortet, dass er Gott noch nie gesehen habe und man nicht darüber Spekulieren soll, ob es Ihn gibt oder nicht. Viel besser sei es sein Leben. Hier und Jetzt richtig zu Leben und er zeigte uns einen Weg. Nämlich die vier edlen Wahrheiten und den Achtfachen Pfad. Er liess alle Fragen, ob es einen Gott gebe oder nicht offen. In der Bibel selber steht; Ihr sollt mich nicht bei meinem Namen rufen.
Zu Deiner Annahme, ich sei sicher ein Vorbild, “ich bemühe mich und auch ich muss, immer wieder, mich selber in Frage stellen. Der Vorteil, im Buddhismus gibt kein, “du sollst” sondern wenn wir Fehler machen, analisieren wir, “was ist falsch gelaufen?” und versuchen es das nächste Mal besser zu machen. Wir müssen unser Leben immer in Positive Bahnen lenken, denn wie Du weißt, “sind wir was wir Denken” das Gesetz der Anziehung. Wenn man überlegt, das Jesus seinen Tod voraus gesagt hat, so hat er seinen Tod förmlich angezogen. Selbsterfüllung einer Prophezeiung. Der Tod von Jesus war in jeder Beziehung unnötig und währe Jesus ein alter und weiser Mann geworden, hätte das noch eine ganz gute Religion gegeben. Ich selber ziehe es vor, ohne Religion zu leben, das heisst dass ich mich nicht an irgendetwas binde. Ich bin offen für alles, was mich als Mensch und Spirituelle Wesen weiter bringt. Buddhismus ist für mich eine Philosophie und ich versuche das ohne Dogmas zu leben. Zudem habe ich noch eine Familie und die kommt vor meiner Erleuchtung, wenn überhaupt.
Bleib weiterhin auf Deinem Weg, auch das ist schlussendlich der Selbe.
Mit freundlichen Grüssen
zentao
Hallo Meister! Deine Worte sind klug und beeindruckend. Du bist sicher ein Vorbild für viele und kannst stolz sein auf deine Familie usw. Du hast ein gutes und erfülltes Leben geführt und noch vor dir. – Nun zu deinem Artikel. – Jesus wurde ermordet so kann man es sehen. – Interessanter Ansatz. – was du aber noch bedenken mußt: Jesus hat seinen Tod mehrfach vorhergesagt, was Mordopfer in der Regel nicht tun. Jesus hat seinen Mördern am Kreuz veriehen. Und Jesus ist am 3. Tage wieder auferstanden. – Die Kirche hat uns halt die Freude am Christ sein genommen. – Ich verstehe das. – Aber Jesus war und ist der Sohn Gottes und der größte Meister der je auf Erden erschienen ist. Kein anderer hat sonst sein Leben hingegeben für uns aus Liebe um uns zu zeigen, wer Gott folgt, braucht den Tod nicht zu fürchten. Namaste. http://www.buddhagarage.livejournal.com
Hallo Rainer
Danke Dir für Deine Mail,
seit ca.13 Jahren meditiere ich bereits, da gibt es so etwas wie eine Gewohnheit.Das heisst jetzt nicht das ich jeden Tag meditiere. Ich bin ja kein Zen-Mönch, es gibt Tage, da hatt mein “Ich” irgend wann keine Ausrede mehr, waum ich noch dieses und jenes erledigen muss und ich entscheide mich, “jetzt gehe ich meditieren.” Inspirieren lasse ich mich durch einen guten Buddhistischen Text, aus einem Buch oder aus dem Internet. Meditation kann man auch im Alltag, bei der täglichen Arbeit ausüben, indem man Bewusst und Achtsam durch den Tag geht.Man muss es halt immer wieder beginnen, denn Ablenkungen sind genug da.Auch wenn es ein mal mit der Meditation nicht geht, darf man sich selber nicht verurteilen.
Zu Deiner Frage des zerbröseltem Weltbild, ich wurde Protestantisch erzogen und hatte damals schon Fragen, die mir niemand von den Pfarern beantworten konnte, ich wurde auch konfiemiert und kannte damals nichts anderes.Nach der Konfiermation ging ich in Oposition zur Kirche. Erst verschiedene Erreignisse in meinem Leben, brachten mich, nach verschiedenen spirituellen Erfahrungswegen in die nähe des Buddhismus. Vor 13 Jahren nach einem schweren Unfall, begann ich mit dem Zen.Dank dem Buddhismus habe ich gelernt, mit meinen Ängsten und Emotionen umzugehen. Erst durch die Worte von Buddha, vrstand ich was Jesus eigentlich meinte. Was die Kirche heute immer noch nicht kann, das was Jesus erfahren hat verständlich zu erklähren. Die Kirche im allgemeinen hat heute immer noch Mühe mt Mystik. Menschen, wie Hans Küng und Willigis Jäger, die mystische Erfahrungen machten und die Kirche kritisierten, wurden aus der Kirche ausgeschlossen.
Was Jesus erfahren hat ist etwas anders als das was die Kirche erzählt. Wie man diesen Gott oder diese Energie auch interpretiert, am Schluss ist doch, alles das Eine.Konzepte und Religionen wurden von Menschen gemacht und glauben heisst “nicht Wissen.” Wie ich in meinen Texten schreibe kommt für mich die Lehre vom Buddha der möglichen Wahrheit am nächsten. Schlussendlich wissen wir es nicht. Jeder muss diese Fragen nach seinem innersten Gefühl entscheiden, was für ihn stimmt.
Zu Deiner Bitte als Leser, komme ich gerne entgegen und werde die Texte mehr unterteilen. Ich hoffe dass ich Deine Fragen, zu Deiner Zufriedenheit beantworten konnte.
Gruss zentao 13.12.2007
Hallo Zentao, deinen Text habe ich gerne gelesen und dabei gelächelt und genickt. Ja.
Es sind mir Fragen gekommen, die dein Text offen lässt. Was motivierte Dich mit Meditation zu beginnen?
Warum ‘zerbröselt’ das alte Weltbild. Die Kirche wirkt verlogen, dient weltlichen Interessen. Wie ist da die Entwicklung aus der Meditation hin zu dieser Erkenntnis? Das habe ich noch nicht verstanden.
Eien Bitte als Leser: Mit den Augen rutsche ich immer ein bißchen ab. Ich würde mir mehr Absätze wünschen, dann fällt das Lesen leichter.