14 Kommentare zu “Gedanken über den Buddhismus, die Kirche und die Umwelt.

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  3. Lieber Schalom
    Ich habe ja mit Jesus eigentlich kein Problem, meine Probleme habe ich mit der Kirche, welche die Worte von Jesus immer zur Kontrolle der Gläubigen missbraucht hat. Ich habe ja dank Buddha, endlich verstanden was Jesus gemeint hat, das konnte mir kein Pfarrer jemals erklären, aber ein Buddhistischer Lehrer konnte mir die Unterschiede von Jesus und Buddha erklären und hat bei mir ein tiefes Verständnis für Jesus geweckt. Ich kann einfach mit Religionen nichts anfangen, den Weg des Buddha gehe ich auch mehr als Philosophie, wichtig ist dass es am Ende mein Weg war, was immer das dann sein wird. Wir können uns wohl an Vorbildern wie Jesus und Buddha orientieren, aber den Weg müssen wir selber finden und gehen.
    alles gute auf Deinem Weg.
    Liebe Grüsse zentao

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  4. Ich arbeite mit Zen-Buddh. Weisheiten oder Lehren im Berufsalltag mit Menschen. Achtsamkeit alls wichtiger Inhalt ( werte es aber nicht!).
    Ich verstehe aber nicht, warum das Thema Jesus so viele Gedanken auslösen kann, dass es immer wieder zum Thema wird. Jesus selbst war doch sehr achtsam? er war nicht wertend? Hat alle ohne Vorurteil geliebt. Hat selbst in Form eines Gebetes meditiert. Jedes ausgesrochene Wort war fehlerlos und wahr. Er spricht von Liebe, Vergebung und Gnade. Was die Menschen oder auch Christen daraus machen, hat nicht immer viel mit Jesus zu tun. denn alle Menschen machen Fehler oder verwechseln Religion mit echtem Glauben und Vertrauen. Jesus hat achtsam gegessen, war in der Natur, Pflegte Körper und Geist. Suchte die Ruhe usw. Wer Jesus wirklich kennt und ihm ähnlich sein möchte, weiss auch, was Achtsamkeit bedeutet, egal was die Menschen daraus machen! Für mich ist er der wahre Meister! Kein anderer.

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  7. Ja dieses fortgeschrittene Stadium gibt es genau, wie Du kein Säugling mehr der sanft in Mutters Armen ruht mehr bist. :)
    Damit schneidest Du aber auch genau die Grenze an, die ich sehr scharf ziehe zwischen einem nihilistischen Nichts und dem Lichterfüllten buddhistischen Nirwana.

    Michael Ende hat das nihilistische Nichts sehr gut beschrieben in seinem Buch: “Die unendliche Geschichte”. Die Menschen fallen einfach in ein graues Nichts. Modern ausgedrückt nennt sich das heute Depression oder Burnout. Hier kann viel Ermunterung durch Wissende geschehen. So wie du auch über das Leid geschrieben hast. Ich muss erst einmal anerkennen, dass da Leid ist, bei mir oder bei dem Anderen. Da hilft mir der christliche Glaube. Ich darf leiden und mein Leiden hat einen (sogar göttlichen) Wert.
    Diese Zusage, die ich so nie erhalten habe, sondern die ich mir immer wieder selber sagen musste, hat mir geholfen alles zu versuchen um aus meinem Leid heraus zukommen.
    Es hat lange gebraucht, bis gemerkt habe, dass ich mir alle Schuld der Welt aufgeladen hatte und noch mal solange um zu begreifen, wie der Mechanismus verläuft, dass Die Schuld auch immer wieder bei mir landete und welchem tiefsitzenden Denkfehler, dieser Kreislauf zu Grunde lag. Ich hatte mich angestrengt nicht da zu sein. Völlig verrückt aber eine logische Folge frühkindlicher seelischer Verletzungen. Ein Text “Bitte höre was ich nicht sage”, den ich vor mehr als 30 Jahren in die Hand bekommen habe ließ mich vermuten, dass es vielen Menschen ähnlich wie mir ging und denen habe ich dann geholfen und stand zum Schluss selber immer wieder mit leeren Händen da. Ich bin mit vielen Illusionen aufgewachsen und bin deswegen heute sehr empfindlich, wenn mir jemand sagt, mein “Ich” sei eine Illusion. Wenn ich mein Ich mit meinem Denken gleichsetze, dann ist es fraglos eine Illusion. Ich bestehe aber aus drei wichtigen Anteilen, die zusammengehören, dem Körper, dem Geist und der Seele. Oft zeigt uns ja nur der Körper, dass ein Leiden vorliegt, welches durch einen verwirrten Geist entstanden ist. Da nehmen wir den Körper dann fast zu ernst und vernachlässigen dann oft die Seele, die ich als ein ganz zähes Luder kennen gelernt habe, die gibt keine Ruhe bis nicht alle Schmerzen gewürdigt und anerkannt sind. Erst dann kann der Geist auch zur Ruhe kommen.

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  8. Liebe rotegräfin
    ich sehe vieles was Du schreibst ähnlich. Für mich sind Buddha und Jesus menschliche Wesen die auch gelitten haben und ihre Erfahrungen mit dieser göttlichen Kraft machen durften. Für mich gibt es diese Energie Gott, Tao, Buddha-Natur oder wie auch immer wir sie nennen mögen, nur immer als eine Entscheidung des Einzelnen, ob er bereit ist sich zu öffnen für diese Kraft. Dies ist kein Willensakt, das ist ein Werdegang durch viele Leben. Wie wir alle Individuums sind, so sind auch alle unsere spirituellen Wege verschieden. Es ist nicht Jesus oder Buddha, es ist der Beste Weg für sich selber finden und den zu leben ohne ihn anderen auf zu zwingen.

    Den Obigen Text habe ich vor einem Jahr geschrieben und zu dem stehe ich heute noch, Jesus war zu seiner Zeit, ein Revoluzer und dafür wurde er ermordet. Die Kirche hat daraus Kapital geschlagen und behauptet, er sei für uns alle gestorben, das ist einfach zynisch. Unsere Kirchen haben sich noch nicht sehr verbessert, vor allem leben sie das was Jesus gepredigt hat nicht. Sonnst würde der Vatikan seine Milliarden unter den Armen verteilen.

    Alle Religionen wurden von Menschen geschaffen und sind nur teilweise brauchbar. Wir müssen immer wieder selber Entscheiden und unseren Weg gehen. Dass wir auf diesem Weg Hilfe brauchen und auch bekommen und im Universum mit allem verbunden sind ist ja auch klar. Was ist ein fortgeschrittenes Stadium der Spiritualität? gibt es das überhaupt und wer bestimmt das?
    Noch einmal jeder sucht seinen Weg nach seiner Reife und Bereitschaft überhaupt etwas zu verändern zu wollen und je nach seinem eigenen Wunsch und Bitte, an was auch immer, wird er Hilfe erhalten. Selber erfahren, es ist immer irgend was geschehen für was ich zutiefst dankbar bin.

    Auf der einen Seite vermute ich das wir in vielem ähnlich denken auf der anderen Seite verstehe ich Dich möglicherweise nicht ganz.
    Liebe Grüsse zentao

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  9. Je mehr ich lese und mir Gedanken mache, desto mehr fällt mir auf wie sehr wir doch durch die Sprache allein schon behindert sind.
    Zen und der Buddhismus sind gute Wegweiser, wie Du schon schreibst um Jesus und seine Mission besser zu verstehen.

    Der vermittelte Glaube durch den Kopf beider Konfessionen ev. wie rk hat durch die Meditation die Chance ins Herz und in den Bauch und damit wieder in die Hände zu gelangen.
    “Alltag als Übung” von Dürckheim und “Zen oder die Kunst ein Motorrad zu flicken”, sind aber wichtige Hinweise, dass ich nicht zazen muss.

    Die wichtigste Einstellung für jeden spirituellen Menschen scheint mir zu sein, dass ich überall das Numinose erleben kann. Vor allen Dingen in jedem Menschen. Nach einer großen spirituellen Erfahrung schaute ich mal aus dem Bus und dachte bei jedem Menschen, den ich draußen sah: “Auch dich liebt Gott ganz besonders.” Ich bin, weil ich vor lauter Freude nicht mehr sitzen bleiben konnte, eine Station früher ausgestiegen und den Rest gelaufen.

    Das Christentum vor allen Dingen in deutscher Version ist viel zu sehr mit dem Leid verknüpft worden, anstatt mit der Auferstehung. Deswegen führt es sich auch so oft ad absurdum.
    Trotzdem hat das echte Christentum einen Vorteil gegenüber dem
    Buddhismus. Ein jeder Mensch kann sich mit Jesus von der Wiege bis zur Bahre mit Jesus Identifizieren und zwar in jeder Lebenssituation. Ab dem Moment wo der Mensch Verantwortung für sein Leben auf sich nimmt ist das Reich Gottes da. Dann kann wieder die Meditation helfen dieser Verantwortung und beglückenden Freiheit zu entsprechen. Dass Verantwortung nicht zu einer überbelastenden Pflicht wird.

    Noch zu Jesus, der seinen Tod vorausgesehen hat, dass er ihn angezogen hat. Das ist in meinen Augen Quatsch. Dann habe ich auch den Selbstmord meines Bruders angezogen, weil ich ein halbes Jahr vorher gesehen habe, dass er so nicht weiterleben konnte, weil er sich selbst belog.

    Es gibt eine besondere Hellsichtigkeit für Unglücke in der Zukunft, die oft bedingt ist durch eigene frühkindliche Deprivationen und Verletzungen. Hier tut Heilung Not. Eine Ansicht der Vergangenheit sobald wir merken, wir wiederholen das gleiche Muster. Aber auch die reale Erkenntnis, aus mir heraus kann ich es nicht verändern. Dabei ist sehr viel Verwirrung entstanden. Ich bin zwar verantwortlich für mein Leben und für das was ich hier gerade schreibe, aber was Du darunter verstehst und wie Du es einordnest. Entzieht sich meiner Verantwortung und da beginnt eine Beziehung. Innerhalb eines fortgeschrittenen Stadiums der Spiritualität, wissen wir nicht nur sondern haben wir es auch erfahren, dass wir alle in Beziehung zu einander stehen und ich glaube auch, dass diese Zeilen geschrieben 1000 mal mehr positive Auswirkungen haben, als wir selber wahrnehmen können.

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  11. Danke Dir für die netten Worte, aber ein Meister bin ich wohl noch lange nicht. Ich muss noch viel an mir arbeiten. Wie ich, in über zentao schreibe bin ich nur ein Zen-Schüler. Der Text “Gedanken über den Buddhismus, die Kirche und die Umwelt,” ist wohl etwas zu emotionell geworden. Ich sehe das was wir Gott nennen, als eine grosse Energie, die in allem ist, natürlich auch in uns. So gesehen ist Jesus ganz klar Gottes Sohn, wir aber auch. Die Frage ist eine andere; Wie weit sind wir bereit unsere eigenen Erkenntnisse umzusetzen und zu Leben. Wie weit sind wir bereit uns für diese Kraft hinzugeben. Jesus und Buddha und alle anderen die, die Gnade hatten einen kleinen Einblick gewährt zu bekommen. Sie waren alle bereit ihr Leben konsequent ihrer Idee unterzuordnen.
    Buddha selber hat immer, wenn er gefragt wurde; gibt es einen Gott? Geantwortet, dass er Gott noch nie gesehen habe und man nicht darüber Spekulieren soll, ob es Ihn gibt oder nicht. Viel besser sei es sein Leben. Hier und Jetzt richtig zu Leben und er zeigte uns einen Weg. Nämlich die vier edlen Wahrheiten und den Achtfachen Pfad. Er liess alle Fragen, ob es einen Gott gebe oder nicht offen. In der Bibel selber steht; Ihr sollt mich nicht bei meinem Namen rufen.
    Zu Deiner Annahme, ich sei sicher ein Vorbild, “ich bemühe mich und auch ich muss, immer wieder, mich selber in Frage stellen. Der Vorteil, im Buddhismus gibt kein, “du sollst” sondern wenn wir Fehler machen, analisieren wir, “was ist falsch gelaufen?” und versuchen es das nächste Mal besser zu machen. Wir müssen unser Leben immer in Positive Bahnen lenken, denn wie Du weißt, “sind wir was wir Denken” das Gesetz der Anziehung. Wenn man überlegt, das Jesus seinen Tod voraus gesagt hat, so hat er seinen Tod förmlich angezogen. Selbsterfüllung einer Prophezeiung. Der Tod von Jesus war in jeder Beziehung unnötig und währe Jesus ein alter und weiser Mann geworden, hätte das noch eine ganz gute Religion gegeben. Ich selber ziehe es vor, ohne Religion zu leben, das heisst dass ich mich nicht an irgendetwas binde. Ich bin offen für alles, was mich als Mensch und Spirituelle Wesen weiter bringt. Buddhismus ist für mich eine Philosophie und ich versuche das ohne Dogmas zu leben. Zudem habe ich noch eine Familie und die kommt vor meiner Erleuchtung, wenn überhaupt.
    Bleib weiterhin auf Deinem Weg, auch das ist schlussendlich der Selbe.
    Mit freundlichen Grüssen
    zentao

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  12. Hallo Meister! Deine Worte sind klug und beeindruckend. Du bist sicher ein Vorbild für viele und kannst stolz sein auf deine Familie usw. Du hast ein gutes und erfülltes Leben geführt und noch vor dir. – Nun zu deinem Artikel. – Jesus wurde ermordet so kann man es sehen. – Interessanter Ansatz. – was du aber noch bedenken mußt: Jesus hat seinen Tod mehrfach vorhergesagt, was Mordopfer in der Regel nicht tun. Jesus hat seinen Mördern am Kreuz veriehen. Und Jesus ist am 3. Tage wieder auferstanden. – Die Kirche hat uns halt die Freude am Christ sein genommen. – Ich verstehe das. – Aber Jesus war und ist der Sohn Gottes und der größte Meister der je auf Erden erschienen ist. Kein anderer hat sonst sein Leben hingegeben für uns aus Liebe um uns zu zeigen, wer Gott folgt, braucht den Tod nicht zu fürchten. Namaste. http://www.buddhagarage.livejournal.com

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  13. Hallo Rainer
    Danke Dir für Deine Mail,
    seit ca.13 Jahren meditiere ich bereits, da gibt es so etwas wie eine Gewohnheit.Das heisst jetzt nicht das ich jeden Tag meditiere. Ich bin ja kein Zen-Mönch, es gibt Tage, da hatt mein “Ich” irgend wann keine Ausrede mehr, waum ich noch dieses und jenes erledigen muss und ich entscheide mich, “jetzt gehe ich meditieren.” Inspirieren lasse ich mich durch einen guten Buddhistischen Text, aus einem Buch oder aus dem Internet. Meditation kann man auch im Alltag, bei der täglichen Arbeit ausüben, indem man Bewusst und Achtsam durch den Tag geht.Man muss es halt immer wieder beginnen, denn Ablenkungen sind genug da.Auch wenn es ein mal mit der Meditation nicht geht, darf man sich selber nicht verurteilen.
    Zu Deiner Frage des zerbröseltem Weltbild, ich wurde Protestantisch erzogen und hatte damals schon Fragen, die mir niemand von den Pfarern beantworten konnte, ich wurde auch konfiemiert und kannte damals nichts anderes.Nach der Konfiermation ging ich in Oposition zur Kirche. Erst verschiedene Erreignisse in meinem Leben, brachten mich, nach verschiedenen spirituellen Erfahrungswegen in die nähe des Buddhismus. Vor 13 Jahren nach einem schweren Unfall, begann ich mit dem Zen.Dank dem Buddhismus habe ich gelernt, mit meinen Ängsten und Emotionen umzugehen. Erst durch die Worte von Buddha, vrstand ich was Jesus eigentlich meinte. Was die Kirche heute immer noch nicht kann, das was Jesus erfahren hat verständlich zu erklähren. Die Kirche im allgemeinen hat heute immer noch Mühe mt Mystik. Menschen, wie Hans Küng und Willigis Jäger, die mystische Erfahrungen machten und die Kirche kritisierten, wurden aus der Kirche ausgeschlossen.
    Was Jesus erfahren hat ist etwas anders als das was die Kirche erzählt. Wie man diesen Gott oder diese Energie auch interpretiert, am Schluss ist doch, alles das Eine.Konzepte und Religionen wurden von Menschen gemacht und glauben heisst “nicht Wissen.” Wie ich in meinen Texten schreibe kommt für mich die Lehre vom Buddha der möglichen Wahrheit am nächsten. Schlussendlich wissen wir es nicht. Jeder muss diese Fragen nach seinem innersten Gefühl entscheiden, was für ihn stimmt.
    Zu Deiner Bitte als Leser, komme ich gerne entgegen und werde die Texte mehr unterteilen. Ich hoffe dass ich Deine Fragen, zu Deiner Zufriedenheit beantworten konnte.

    Gruss zentao 13.12.2007

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  14. Hallo Zentao, deinen Text habe ich gerne gelesen und dabei gelächelt und genickt. Ja.
    Es sind mir Fragen gekommen, die dein Text offen lässt. Was motivierte Dich mit Meditation zu beginnen?
    Warum ‘zerbröselt’ das alte Weltbild. Die Kirche wirkt verlogen, dient weltlichen Interessen. Wie ist da die Entwicklung aus der Meditation hin zu dieser Erkenntnis? Das habe ich noch nicht verstanden.
    Eien Bitte als Leser: Mit den Augen rutsche ich immer ein bißchen ab. Ich würde mir mehr Absätze wünschen, dann fällt das Lesen leichter.

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