Tags: verlieren, gewinnen, Lob, Schande, Buddhismus, Meditation, Erfahrung, Emotionen, Leben, Karma,Achtsamkeit,
Gedanken über Acht starke Emotionen
Es sind Acht Erfahrungen, die jeder von uns immer wieder, auf irgend eine Weise erlebt, Das sind
Gewinn – Verlust und Ruhm – Schande,,
Lob -Tadel und Freude -Leiden.
Es ist immer ein Paar. und man nennt sie “die Acht Winde”. Weil sie wie die Winde unbeständig und Vergänglich sind. Wir wissen nie woher die Winde wehen. Das sind Acht sehr Starke, Emotionsgeladene Erfahrungen. Wenn wir nur einen Teil von ihnen leben, dann haben wir ein abgespaltenes Selbst.Wir leben dann nur unser “Ego” ohne die notwendige Gelassenheit und Offenheit.
Jeder von uns bevorzugt, den Gewinn gegenüber dem Verlust, aber ist den, gewinnen, alles im Leben? Es gibt doch noch einiges anderes, dass sich lohnt, zu Leben. Wenn dann der Verlust eintritt, wie nehmen wir den Verlust an? Nehmen wir den Verlust, als eine Realität an, als eine Erfahrung, die uns zugeteilt wurde? Wenn wir den Verlust, annehmen, als eine Erfahrung, die zwar unangenehm ist, die aber ein Teil von mir wird, so werde ich den Verlust schneller und besser verarbeiten.
Ruhm und Schande liegen auch sehr nahe beieinander, in der heutigen Sensationsgierigen Zeit, müssen wir uns fragen, ist Ruhm so erstrebenswert. Sind erfolgreiche Menschen, immer so Angenehm? Oder wenn ein Sportler verliert, ist das dann eine Schande? Wir erwarten von Spitzensportler, dass sie immer gewinnen.Tatsache ist; einmal gewinnt man und das ander mal sind wir die Verlierer, ob wir gewinnen oder verlieren, liegt das oft nur um Haaresbreite auseinander.
Lob und Tadel, auch ein Unehrliches Lob, ist ein Lob und auch ein ungerechtfertigter Tadel, tut weh. Erst wenn eine Beleidigung, wie Wasser an mir runter läuft und ich mit einem Lächeln, das annehme und mir die Person noch Leid tut, dann betrachte ich, Lob und Tadel als gleich an, und es ist mir unwichtig, ob ich gelobt oder getadelt werde.
Diese Art Freude ist nur für kurze Zeit, den es ist eine Vergängliche Freude, der/die Geliebte hat uns verlassen und wir Leiden. Wenn ich weiss, ich bin genau der gleiche ob ich Gewinne oder Verliere ob ich gelobt oder beleidigt werde, und auch die Freude über den Lottogewinn geht vorüber genau so schnell wie das Geld das ich gewonnen habe. Echter Ruhm ist ist so selten und auch Schande, erleben wir nur durch die Boulevardpresse. Wenn wir das aber selber erleben, dann ist es umso schwerer damit umzugehen. Darum ist es sehr wichtig für die heutigen jungen Leute, zu lernen mit den Emotionen umzugehen.
Das sind alles Gegensätze, Pole, die ohne das andere nicht bestehen würden. Wenn wir einen dieser acht Winde erleben, müssen wir auch die anderen erfahren. Auch unsere Schattenseiten müssen wir leben und erleben, auch das gehört zu uns.
Die Acht Winde sind;
Gewinn und Verlust, Ruhm und Schande,
Lob und Tadel, Freude und Leiden,
all dies ist vergänglich, warum sollte also irgendeines dieser Dinge
Befriedigung oder Unzufriedenheit erzeugen.
Mahasanghika Vinaya
Wir sollten diese Acht Zustände als, etwas vorübergehendes Betrachten. Sie geben uns Gelegenheit, immer wieder Neues zu lernen. Solange diese Erfahrungen uns stark beschäftigen, solange wissen wir dass wir noch einiges zu lernen haben. Wir müssen uns die Zeit nehmen, jedes Paar dieser Erfahrungen zu analysieren und hinterfragen.
Wir sind überzeugt, das Gewinn, Ruhm, Lob und Freude besser seien als Verlust, Schande, Tadel, und Leid. Das scheint aber nur im ersten Moment, so zu sein. Denn alle “Acht Winde” sind vergänglich und dem zu folge leidvoll. Wenn ich gewinnen und verlieren gleichmütig ertrage, und Erfolg und Misserfolg gelassen hinnehmen und freudige und leidvolle Ereignisse als gegeben akzeptieren kann, dann Erkenne ich langsam die Illusion eines eigenständigen Selbst. Da es ein Ich, nicht wirklich gibt, ist es nur angenehm, neutral oder unangenehm. Das “Ich” ist nur eine weltliche Erscheinung, es scheint relativ stabil. Wenn ich den Körper untersuche finde ich, kein Ich. Das Ich ist nicht meine Arme oder Beine, nicht meine Nase, auch nicht meine Augen. Es existiert einfach nicht. Da ist nichts was ich mein “Ich” nennen könnte. Das Ich ist ein künstliches Gebilde, nur ein Werkzeug, das mir hilft, mich in der Gesellschaft zu orientieren und mich zu präsentieren.
Es funktioniert im Leben nie genau so wie wir es möchten. Wir haben es leichter, wenn wir die Vergänglichkeit des Leben annehmen können, und erkennen, das nichts so ist wie es scheint.
“Die Acht Winde sind Winde
Sie kommen und gehen. Die Winde sind sanft oder stürmisch. Sie ändern sich wie das Wetter. Man weiss nie woher die Winde wehen. Jeden Augenblick können die Winde wo anders her kommen. Das Morgen ist anders als das heute.
14.05.2008 Text von zentao
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Lieber zentao, die acht Winde sind nicht so real, wie die Worte es suggerieren. Für Ruhm auf dem Schlachtfeld haben so viele Menschen den Tod gesucht und gefunden, ich wollte sie hätten vor all dem einmal deinen Post gelesen.
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