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Claudia Klinger am 15. September 2008
Blogprojekt: Was ist (deine) Lebenskunst?

nachdem sie einige Beiträge lang recht Diary-untypisch in den Niederungen des politischen Alltags wühlte, bewegt sie derzeit die Frage: Was ist eigentlich “Lebenskunst” ? Wie gelingt es Menschen, in zunehmend unsicheren und ungewohnt bewegten Zeiten doch “guter Dinge” zu bleiben? Dies Frage ist eine Herausforderung und für mich selber die Frage,
Was ist meine Lebenskunst ?
Habe ich überhaupt so etwas wie eine Lebenskunst? Lebe ich nicht einfach so in den Tag hinein? Ja, und genau das tue ich, das ist ein Teil meiner Lebenskunst, mir keine Sorgen zu machen , was den Morgen sein wird. Ich versuche im Moment zu leben, gut das kann nicht jeder ich bin schliesslich pensioniert und ich habe radikal, alle unnötigen Anforderungen an mich abgebaut. Ich tue das was mir Freude macht. Es geht nicht immer, aber immer öfters. Um das mal ein bisschen zusammen zu fassen, hier folgende Gedanken.
Sorgen nützen niemandem, keiner will sie,wenn ich mich sorge, Lebe ich irgendwo in der Zukunft, aber nicht im jetzigen Moment. Also lass ich das Sorgen ganz sein.
Erwartungen treffen selten so ein wie Erwartet und enttäuschen mich nur. Zu hohe Erwartungen sind Gift für die Seele und sie vergiften mich mit Ärger und Wut. Also auch keine Erwartungen.
Mangel ist etwas was ich Jahre lang, meinte zu haben, ich wollte dieses und jenes. Dieser; ich auch Gedanke war früher ein Bestandteil meines Leben. Mit einem Wort, ich war Unzufrieden mit mir selber und meinem Leben. Heute habe ich erkannt, ich bin Reich, ich habe alles was ich brauche. Also auch keinen Mangel.Ich lebe in Fülle.
Anziehungskraft Was ich Denke ziehe ich an darum achte ich Bewusst auf meine Gedanken.
In deinem Geist hat nur immer ein Gedanke platz,
darum schaue dass es ein Positiver ist.
Menschen brauche ich zum Leben, ich bin nicht zum Einsiedler befähigt, ich muss Menschen um mich haben, kommunizieren können, mich mit anderen austauschen.
zuhören ist etwas was ich jetzt auch noch lerne, In dem ersten Teil meines Lebens, meinte ich immer mein Wissen sei für die Anderen enorm wichtig. Meine Erkentniss heute; das was ich weiss, das weiss ich, aber das was ich durch zuhören lerne, das ist neu für mich und ich erkenne immer wieder neue Facetten über den anderen.
zurückziehen ist etwas, was enorm wichtig ist für mich, von Zeit zu Zeit brauche ich Stille und ziehe mich zur Meditation zurück.
Ausreden Ich hatte und habe immer noch zu viele Ausreden. Ausreden sind schlicht und einfach; Nicht Bewusst leben,unangenehmes nicht wahrhaben wollen und alles aufschieben; ich mach das dann irgend wann. Das Ich hat das Kommando, ich lebe nicht im Augenblick.
Achtsamkeit hilft mir wenn ich achtsam bleibe, wenn ich meine täglichen Aktivitäten achtsam ausübe und das ist schwer verd…schwer. Aber irgend wann merke ich,dass ich mit den Gedanken irgendwo bin nur nicht hier und nicht im Moment. Achtsamkeit muss ich täglich üben und das kann ich am besten mit Menschen, im täglichen Leben.
Meditation ist das was mir am meisten hilft im täglichen Leben, Bewusst zu bleiben und es gehört zusammen mit der Achtsamkeit zum Alltag.
Liebe ist ein Geschenk und kann nicht einfach so dahin gesagt werden. Liebe ist nicht zu verwechseln mit dem Begriff Liebe den wir jeden Tag gebrauchen. Liebe wie sie die meisten Menschen benutzen ist heute zu einem Konsumartikel verkommen.Wir brauche und benutzen die Liebe, dabei ist Liebe nur geben und zwar alles. Die Schneiderin vom der rote Faden hat das sehr schön geschrieben.
So das waren meine Gedanken zu meiner Lebenskunst, die ich nur erreichen kann mit der Hilfe meiner Mitmenschen. Wenn ich das deine und meine aus der Lebenskunst heraus nehme, bleibt nur noch Lebenskunst, wenn ich Kunst weg nehme, bleibt nur noch Leben, alles künstliche fällt weg und am Schluss bleibt wirklich nur noch Liebe.
Auch noch zu Lebenskunst lesen Ich muss mich, schlussendlich selber Glücklich machen.
Auch noch zu Lebenskunst lesen Gedanken über Gott und die Welt – Es heisst so schön….
17.09.2008 zentao
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Wirklich toll geschrieben,
vor allem unterteilt.
Hat Spass gemacht, die Frage.
Und die ist ja immer interessant.
Klar.
Viele Grüße aus Berlin!!
Anabell
Auf schwarz schreiben, mal was ganz Tolles.. Muß man sich mit Brille erst einmal zurechtfinden. Und: weiß ich, ob HIER nach 1000 Worten erst mal Ende sein wird? Was zum Beispiel meine Lebenskunst sein könnte: das Leben JEDEN Tag gelassen zu nehmen, mich keinesfalls drängen zu lassen, egal zu was. Und schreiben können, nicht unbedingt was ich will, immer aber mit Hintergedanken, die nur psotiiv sind. Liebe Grüße von mir, woanders mesi genannt..
Danke für Deine Worte.
Und danke, dass Du mich schon wieder hier erwähnst. Ich fühle mich geehrt. *michverbeug*
Das
http://schneiderin.wordpress.com/2008/09/16/was-ist-deine-lebenskunst/
und das
http://schneiderin.wordpress.com/2008/09/16/ratsel/
sind meine Antwortartikel auf Claudias Frage.
(Falls jemand später reinklickt und meine Startseite bereits etwas anderes anzeigt)
Liebe Grüsse
Maria