Tags: Alltag, Buddhismus, Leben, Menschen, Zen, Fotos, Illusion, Indien
Im Buddhismus ist das Wort Maya ein Synonym für die Vergänglichkeit und die Illusion aller Dinge, es ist der Begriff der Leerheit, weil nichts eine eigene Existenz hat und alles zugleich mit allem anderen Verbunden ist. Die vermeintliche Festigkeit der Materie, erweisst sich nach näherer Betrachtung als Illusion. In Indien gibt es eine Göttin die Maya heisst, es ist die Weltenmutter; sie tritt auf als Weltenweberin auf, die sich selbst erschafft, denn alles was sich manifestiert, ist Maya. Darum spricht man ja auch, wenn wir etwa als unbeständig, als nicht wirklich erkennen, vom Tanz der Maya
Das alles ist Maya vergänglich, unbeständig und ohne Substanz .
der Tanz der Maya
Diese dreifache Welt gleicht einem Netz oder bewegtem Wasser in einer Fata Morgana, sie gleicht einem Traum, einer Illusion, der Maya; befreit ist, wer sie als solche sieht.
Ins Leere greift der verwirrte Geist, wie nach einer Luftspiegelung im Frühling; Tiere halten sie für Wasser, aber es ist keine Wirklichkeit dahinter.
Alles ist hier nur ein Gedankengebäude, es gleicht einem Luftschloss; für den der dies erkennt, gibt es nichts mehr zu wissen.
Ewigkeit hier, Vergänglichkeit dort; Gleichheit hier, Verschiedenheit oder Gegensätzlichkeit dort; daraus machen nur die Unwissenden unüberbrückbare Unterschiede in ihrer anfangslosen, grundlosen Verwirrung.
In einem Spiegel, im Wasser, in einem Auge, in einem Gefäss und auf einem Edelstein sind Spiegelbilder sichtbar, aber sie sind nur Schein; in Ihnen ist nichts, woran man sich festhalten könnte.
2.12.2008 Text und Fotos von zentao
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Lieber zentao, sich von der Leere selbst zu überzeugen, sie zu erfahren und als persönliches Wissen zu speichern ist ein wesentlicher und wichtiger Schritt……Danke für diesen schönen Post….LG Rainer
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