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Archive for Januar, 2009

Hölle in Himmel verwandeln… Freitagtext

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Heute war wieder Zazen Zeit und es war eine sehr gut Meditation, Wir waren nur zu fünft, aber das hatte keinen Einfluss auf die Qualität des Zazens. Nach dem ich die Glocke dreimal geweckt hatte, war absolute Stille, volle Konzentration und Achtsamkeit und dies war unser heutige Meditation Text. Die alten Zen-Meister sprachen noch Klartext, er hat seinen Schüler noch ehrlich und direkt, den Weg zur Erleuchtung gezeigt. Damals gab es im Zen keine halbe Sachen, man ging den Weg bedingungslos und ohne Kompromisse. Heute meinen viele, ja so ein bisschen meditieren zur Entspannung, wenn möglich ganz ohne Engagement, das sei der Weg. In diesem Text zeigt und Meister Dahui,das schon am Morgen beim Aufstehen, die Schwirigkeiten beginnen und man soll von dem ersten Moment an, wenn wir die Augen öffnen, achtsam sein.

Hölle in Himmel verwandeln…

Die Menschen sind schwer von Begriff – Das wahre Selbst nicht kennend, laufen sie den Dingen nach, erleiden freiwillig unermessliche Schmerzen in ihrer Gier nach ein bisschen Lust. Am Morgen, noch bevor sie die Augen öffnen und sich aus dem Bett erheben, halb wach erst, flattert ihr Geist schon umher, sich an irgendwelche beliebigen Gedanken heftend. Zu gutem oder bösem Handeln konnte es noch gar nicht kommen, und doch haben Himmel und Hölle sich schon ich ihrem Herzen gebildet, bevor sie auch nur das Bett verlassen. Wenn sie an ihr Tagwerk gehen, ist die Saat von Himmel und Hölle ihrem Geist schon eingepflanzt.
Sagte nicht der Buddha: Alle Sinnesvermögen sind Gefässe, die euer eigener Geist manifestiert. Äussere Gegenstände sind Manifestationen der Einbildungen eures eigenen Geistes. Diese Manifestationen sind wie das Strömen eines Flusses, wie Samen, wie eine Kerzenflamme, wie der Wind? Sie vergehen von Augenblick zu Augenblick. Fiebrige Betriebsamkeit, das Lechzen nach unreinen Dingen und unersättliche Gier sind die Ursachen der sinnlosen und irreführenden Gewohnheiten, die sich offenbar endlos fortsetzen wie ein unentwegt sich drehendes Wasserrad.
Wenn du dies wirklich erfasst, dann weisst du, was es heisst, dass die Dinge kein Selbst-Wesen haben. Du weisst, dass Himmel und Hölle nirgendwo sonst sind als im Herzen des halb Erwachten, der gerade aufstehen will; sie kommen nicht von aussen.
Während du aufwachst, solltest du also wirklich achtsam sein. Und in dieser Achtsamkeit sollst du nicht gegen irgendetwas, das in deinem Geist gerade vorgeht, anzukämpfen versuchen. Beim Kämpfen vergeudest du Kraft. So sagt auch der Dritte Patriarch: Wenn du Bewegung anhalten möchtest, um zur Stille zurück zu kehren, wird das Ringen um Stille die Bewegung verstärken.
Wenn du inmitten der weltlichen Anforderungen des täglichen Lebens Kraft sparen kannst, so wächst dir eben hier Kraft zu, erlangst du eben hier Buddhaschaft, verwandelst du eben hier Hölle in Himmel.

Dahui

aus Zen-Guide


Vorteile der Achtsamkeit…

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In der heutigen Zeit ist es relativ schwierig immer achtsam zu sein. Wir haben so viel Ablenkung im Alltag, dass viele der jungen Menschen Mühe haben wirklich im Hier und jetzt zu leben.(die älteren Menschen sehr oft auch ) Es beginnt schon am Morgen wenn sie aufstehen, da sind sie schon zu spät dran und sind immer in Eile, für das Frühstück haben sie schon gar keine Zeit, der ganze Tag ist voller Hektik. Sie sind in Gedanken immer einen oder zwei Schritte weiter als sie eigentlich sind. Sich einfach hinsetzen und ein Buch lesen oder jemandem einfach einmal zuhören, fällt ihnen enorm schwer.

Da kommt mir wieder einmal die berühmte Geschichte des alten Zen-Meisters in den Sinn, der von seinen Schüler gefragt wurde; wie er es schaffe, dass er immer so wach und präsent sei? Der Meister antwortete mit einem wissendem Lächeln; „wenn ich schlafe, dann schlafe ich, wenn stehe, dann stehe ich, wenn ich gehe, dann gehe ich und wenn ich esse, dann esse ich.“ „Das tun wir doch alle auch, was machst du denn anders? Er antwortete ihnen „Nein, das tut ihr eben nicht, während ihr schlafen solltet, macht ihr euch schon Sorgen was am anderen Tag geschehen könnte, wenn ihr dann steht, geht ihr bereits weiter und wenn ihr geht überlegt ihr euch bereits was ihr essen werdet. Ihr seid mit euren Gedanken ständig irgendwoanders und nicht da, wo Ihr gerade seid.

Genauso wie diese Zenschüler, sind die meisten Menschen, vor lauter Aktivismus, wollen sie gar nicht zur Ruhe kommen, sie fühlen sich nur dann lebendig wenn immer etwas Aufregendes läuft. Es muss laut mit heissem Rhythmus, grellem Licht und viel Action sein, alles was sie/er tun muss Spass machen. Nur nichts wo man zur Ruhe findet. Die ganze Woche bei der Arbeit, bringt man so gut es geht hinter sich, erst am Freitagabend beginnt man wieder zu leben, bis Sonntagabend und dann beginnt das ganze wieder von vorne. Die meisten dieser jungen Menschen sind voll im Stress und in ihrem inneren herrscht totales Chaos, sie leben, essen, trinken und handeln ganz unbewusst, ihr Leben tümpelt einfach so dahin, wie ein in einem Traum. Dann gibt es die andern die wollen Karriere machen oder Superstar werden, auch sie leben in einer Phantasie Welt. Sie sind nicht eigentlich faul, sobald etwas Spass macht sind sie durch aus auch bereit etwas zu leisten.

Erst wenn etwas gravierendes passiert, Krankheit, Tod eines Freundes, oder etwas was ihr Leben bis in die Grundmauern erschüttert, erst dann sind sie bereit, wieder etwas mehr für sich zu tun und sich einmal fragen; wer bin ich überhaupt, was tue ich hier und brauche ich diesen Tägliche Wahnsinn überhaupt? Wenn man ihnen vor schlägt; sie könnten es vielleicht mit Meditation versuchen, schauen sie einen mit einem müden Lächeln an. Es gibt aber auch junge Menschen die haben irgendwo, etwas von Buddha gelesen und sind begeistert und wollen so schnell als möglich Erleuchtet werden, was auch nicht sehr realistisch ist.

Dennoch ist Meditation das leichteste was man tun kann, es ist so leicht das Kinder es am besten lernen, weil ihr Geist noch nicht verdorben ist. Die Meditation, speziell die Achtsamkeits-Meditation wo wir bewusst unseren Atem beobachten, ist geeignet unseren Gedankenfluss in unserem Geist zu unterbrechen. Wenn wir achtsam sind versuchen wir nicht zu bewerten und akzeptieren was immer geschieht. Wir beobachten unseren Atem, unseren Körper, unsere Gedanken und unsere Gefühle. Alle Wahrnehmungen, ob angenehm, unangenehm oder neutral, versuchen wir, anzunehmen, wie sie eben in diesem Augenblick sind. Achtsamkeit ist eine Fähigkeit die uns allen eigen ist, aber in all den Jahren wieder vergessen haben. Achtsamkeit ist schon Meditation und durch diese Praxis gewinnen wir tiefes verständniss für uns selber und unsere Mitmenschen.

Die Achtsamkeit lässt uns dieses gegenwärtigen Moments bewusst werden und bringt uns innere Ruhe und Klarheit auch in schwierigen Lebensabschnitten.Wer achtsam lebt wird realistischer weil er öfters im Hier und Jetzt lebt, er/sie lernt besser zuzuhören, sie sehen auch mehr, nicht unbedingt besser. Wer achtsam ist, nimmt sich nicht mehr so wichtig und wird gelassener sein in so mancher Situation. Wer gelassener wird ist allgemein zufriedener und auch die Körperhaltung wird besser. Wer achtsam ist wird auch aktiver und die Einstellung zum Leben wird verbessert.Es ist auch möglich das so etwas wie Glücksgefühle autauchen, aber auch das soll man wieder loslassen, weil ja doch alles vergänglich ist.

Wer regelmässig meditiert, wird feststellen, dass er/sie belastbarer und ruhiger sein werden und Veränderungen sind für diese Menschen kein Problem mehr. Grundsächlich hat Meditation nur Vorteile, wer täglich mindestens 20 Minuten meditiert, wird merken, dass es ihm/ihr im Alltag in jeder Hinsicht besser geht und sie/er sich allgemein besser fühlen. Meditation hat mit Esoterik überhaupt nichts zu tun, im Gegenteil es ist der direkte Weg zum Hier und Jetzt. Meditation hat wirklich nur Vorteile und kostet nicht, ausser ein bisschen Zeit. Es ist unwesentlich was für eine Meditation man macht, wichtig ist das man am Anfang, etwas Hilfe hat, jemanden der einem zeigt wie man sitz, darum habe ich eine Meditationsanleitung geschrieben; Wie geht das Zen-Meditation? oder Was ist Zen ?

30.01.2009 Text von zentao

Zum gleichen Thema auch noch lesen;

Was Zen nicht ist!

Rückschau eines Zenschülers

und noch ein Video

Der Zen Geist – Video


Limmat-Fotolauf

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Bei schönem Wetter sind wir von Wettingen nach Baden, alles am Ufer von der Limmat entlang, ich habe versucht den Frühling zu finden, einige Pflanzen haben schon Knospen, aber noch nichts das zum Fotografieren der Wert wäre. Aber die Stimmung war mit dem Sonnenschein schon ganz Frühlingshaft. Schwäne in Gold, Enten und Reiher auch einen Kormoran haben wir gesehen.

25.01.2009 Fotos + Text von zentao


von nichts kommt nichts….

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oder alles was geschieht, folgt dem Gesetz von Ursache und Wirkung

Auf diversen Blogs, wird in letzter Zeit immer wieder über das Gesetz der Anziehung geschrieben, wie wenn wir alle Millionäre werden wollten. Klar wäre das nicht schlecht, aber bin ich als Millionär so viel Glücklicher? Es wird vorausgesetzt, dass wir alle unbedingt Erfolgreich und Reich werden müssten. Es gibt so viele, noch recht gute Beratungs-Blogs, die zwar sehr gute Themen vertreten, aber alle haben etwas gemeinsames, sie wollen alle etwas Verkaufen, entweder einen Selbstfindungs-Kurs, oder Ihr neustes Buch über das Glück und dann gibt es auch noch jene die uns Erzählen mit welcher Methode sie zu ihrem Glück fanden. Da ist auch Berend Lange vom Blog Kompass, er schreibt sehr viel über das Gestz der Anziehung, wie alle diese Beraterblogs schreibt er sehr gut und überzeugend, ich glaub ihm trotzdem nicht alles, weil immer wenn mir jemand etwas verkaufen will, da werde ich vorsichtig. Er zitiert immer wieder diesen Charles Haanel vom Master Key System auch die Betreiber dieser Amerikanische Seite wollen ein Buch, eine DVD und diverse Kurse, die man downloden kann,verkaufen.

Das sind aber genau diese Amerikanischen Ideen, von immer mehr, immer höher und immer weiter und immer auf kosten von anderen. Das ist doch genau das Gedankengut, dass uns in diese Finanz und Wirtschaftskriese gebracht hat. Es wird uns weisgemacht, das Universum könne uns jeden Traum erfüllen, jeder von uns könne Millionär werden und die Mittel um das zu erreichen seien unbegrenzt und wenn jeder nur an sich glaube, dann könne er/sie alles erreichen. Das was da von diesen Leuten um das Geheimnis verkauft wird, hat schon Joseph Murphy mit seinen Büchern, die ich übrigens schon vor zehn Jahren gelesen habe, geschrieben. Das sind also alles keine neuen Gedanken. Klar kann man mit Gedankenkraft, sehr viel erreichen,aber was da versprochen wird ist übertrieben und mit dem gesunden Menschenverstand, nicht nachvollziehbar.  Denn  von nichts kommt nichts, es braucht eine Ursache, zu mindestens müssten wir erst ein mal ein Los kaufen und dann wenn alles stimmt, mit viel Glück, währe es vielleicht möglich, dass wir Millionär werden, aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr klein.

Ich selber habe auch schon über dieses Thema geschrieben,„Wir sind was wir Denken alle 3 Beiträge“ weil ich eigentlich auch von der Möglichkeit, dass ich vieles mit meiner Gedankenkraft, erreichen kann begeistert bin. Ich habe einige Tests gemacht, und habe einige Preise gewonnen in Wettbewerben, einfach in dem ich mir vorgestellt habe, wie ich den Preis erhalte, das ganze wie ein Film und das hat funktioniert. Das meiste was ich so bekommen habe waren Sachen, die eigentlich überflüssg sind. Nur die Million habe ich noch nicht erhalten und ich kenne auch niemanden der Millionär geworden ist.

Was immer der Grund ist, die Ursachen liegen in uns selber, das Gesetz von Ursache und Wirkung, ist das Grundgesetz unseres Lebens. Es beginnt aber nicht erst in diesem Leben, sondern die Ursachen liegen in unserem früheren Leben. Ich selber glaube, dass wir nicht das erste mal in dieser Welt sind, sondern wir bringen einiges aus früheren Leben mit. In diesem Leben erhalten wir wieder neue Aufgaben, die wir in diesem Leben lösen müssen. Da wären die Fragen die wir an uns selber stellen müssen;

Wer bin Ich und was muss ich in diesem Leben lernen?

Wie kann ich zufriedener werden und sein?

Wie bekomme ich meine Emotionen in den Griff?

Das wären wirkliche Themen für unser Leben und nicht wie kann ich Millionär werden?

Unser Leben wird bestimmt von unserer Vergangenheit, jeder von uns hat eine andere Vorgeschichte, die wiederum einen Einfluss auf dieses Leben hat, das ist das Karma.

Wer heute einen Gedanken sät, wird morgen die Tat ernten, übermorgen die Gewohnheit, dadurch wird der Charakter gebildet und daraus entsteht unser nächstes Karma

So einfach ist das.

Im Buddhismus sagt man, dass es genüge, wenn wir folgendes verstehen.

Das Gesetz des Karma beschreibt, wie Ursache und Wirkung Muster bedingen, die sich in jedem Leben wiederholen. Karma bedeutet , dass nichts von selbst entsteht. Jede Erfahrung ist durch etwas bedingt, was vorausging. Demnach ist unser Leben eine Folge von untereinander zusammenhängenden Mustern. Karma gibt es auf verschiedenen Ebenen, seine Muster beherrschen die gewaltigen Körper des Universums in Form von Anziehungskräfte der Galaxien und ebenso die kleinsten, subtilsten Impulse, durch die unser Geisteszustand von einem Augenblick zum nächsten beeinflusst wird.

oder das Beispiel einer Eiche, eine Eiche manifestiert sich in verschiedenen Stufen  ihres Lebensmusters. Einmal existiert sie als Eichel, auf einer darauf folgenden als Schössling und später als Baum, und auf einer wiederum späteren Stufe, als grüne Eichel an diesem Grossen Baum. Diesen Baum gibtes als der Baum gar nicht, es ist ein zyklisches Muster, das immer wieder kehrt.

Genau so ist es mit uns Menschen, den Gewohnheiten unseres Geistes sind ähnliche karmische Muster die sich ständig wiederholen. Wir leben in einem Meer von konditionierten Mustern, die wir ständig wiederholen, dennoch nehmen wir das kaum war.

aus Frag den Buddha und gehe den Weg des Herzens

Es ist darum klar, dass wir uns nur das, wünschen können, was uns auch karmisch zu steht, es sei den, wir erkennen, was wir in unserem Leben ändern müssen, wenn wir die alten Ursachen beseitigen und an uns arbeiten, vorallem an unseren Mustern, unserer Gewonheitsenergien, aus unseren Familien, wie, Ärger, Hass, Zorn, Gier,Eifersucht auch alle Muster von Mangel usw. Die alles hindert uns an unserem spirituellem Voranzukommen.

Wenn wir noch alte Ursachen zu bewältigen haben und wenn, das was wir uns wünschen, so für uns nicht vorgesehen ist, dann können wir lange wünschen, es wird sich nichts ändern. Es hängt stark mit unseren Aufgaben in diesem Leben zusammen. Das erste an was wir arbeiten müssen, sind unsere negativen Muster, je mehr altes Karma wir beseitigen und je weniger neues Karma wir produzieren um so besser wird es in diesem Leben. Jetzt wird auch klar, das wir die Fülle, von der alle sprechen, erst erleben können, wenn wir begonnen haben unser Leben in die eigen Hände zu nehmen. Wir müssen nicht auf die Wiedergeburt warten um unser Karma zu verbessern, wir können jeden Tag daran arbeiten. Karma ist nicht in Stein gemeisselt, wenn ich die Erkenntnis mache, dass ich mein Leben ändern muss, dann ändert sich auch mein Karma.

Im Gegensatz zum Karma, ist das Schicksal ist etwas festes, gegebenes, von wem auch immer, aber darüber weiss ich nichts, weil ich nicht an ein Schicksal glaube. Für mich gilt dies;

Wenn ich Heute, Hier und Jetzt, die richtigen Ursachen schaffe und das Tagtäglich, dann werde ich irgend wann das richtige anziehen.

Wer wirklich über Die geistigen Gesetze Bescheid wissen will, der sollte das Buch von Kurt Tepperwein lesen, ein Buch das alle Fragen um dieses Thema umfassend beantwortet.

Das Gesetz der Anziehung, funktioniert leider oft etwas zu perfekt. Wir bekommen nämlich immer das was uns zusteht.

Wir sind das, was wir denken
Alles was wir sind, entsteht in unseren Gedanken
Mit unseren Gedanken gestalten wir die Welt.
Sprichst oder handelst du mit unreinem Geist,
werden Problem die Folge sein,
so wie das Rad dem Ochsen folgt, der den Wagen zieht.
Sprichst oder handelst du mit reinem Geist,
wird Glück die Folge sein
so wie dein Schatten dir folgt, unerschütterlich.

Worte des Buddha aus dem Damhapada

24.01.2009 Text von zentao

zum Thema auch noch lesen;

Gedanken zu Karma und den fünf Gewissheiten.

Gedanken über einen spirituellen Weg.

Gedanken über unser Leben…

Zwei Bergsteiger und ihr Karma





Fotolauf zum Teufelskeller 1

Wie immer bei schönem Wetter, machten wir am Sonntag wieder einmal einen Fotolauf, das dient, einerseits , unserer Fitness und andererseits unserem Hobby dem Fotografieren. Das Ziel war der Teufelskeller im Badenerwald. Von Wettingen aus, ging es an der alten Holzbrücke vorbei, dann sind wir über die Gwaggelibrugg, unter der Autobahn hindurch, wo uns die Stille des Waldes aufnahm. Am Sonntag war es noch recht Kalt, vor allem auf diese Seite des Limmattales. Dies Seite liegt oft im Schatten, darum war ich nicht überrascht dass da noch immer  genug Schnee lag, für schöne Winterbilder.  Im Gebiet Teufelskellet, hat es riesengrosse Felsblöcke, und es heisst, der Teufel persönlich habe  mit diesen Felsblöcken gespielt.  Es führen drei Wege durch diessen Teufelskeller, das Gebiet ist recht gross, darum haben wir nicht alles gesehen. Der Heim weg führte uns auf der Gegenseite von der Burgruine Stein vorbei. Auf dem Retourweg,  gab es in Baden  einen Espresso, bevor wir uns über die Eisenbahnbrücke zurück nach Wettingen, auf den Heimweg machten.

 

21.01.2008 Fotos und Text von zentao


Meditation für Dummies…

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Heute war ich wieder einmal in unserer Bibliothek und habe ein Buch gesehen, das für die meisten meiner Leser, von Interesse sein könnte. Wer schon einmal meditiert hat, weiss wie viele Fragen da auftauchen, die meisten werden in diesem Buch, fachmänisch und ohne falschen Ideologien beantwortet. Das Buch ist sehr gut aufgebaut, so das Anfänger ohne Mühe die Meditation erlerne können. Wer schon mehr über die Meditation weiss, kann sich einfach das entsprechende Kapitel vornehmen und wer nur eine neue Meditaion lernen möchte, kann auch dies tun. Für denjenigen , der lieber zuhört, hat es auch eine Audio CD mit Meditations-Anleitungen des Autors dabei. Ich habe schon viele Meditationsbücher gelesen, aber so ein umfassendes Werk, noch nie. Auch wenn es viel Lesestoff bietet, wird glaube ich niemand überfordert werden.

Meditation für Dummies: Wirken Sie mit Meditation dem Alltagsstress entgegen und steigern Sie ihr Wohlbefinden (Fur Dummies) (Taschenbuch)Preis Euro EUR 16,95

von Stephan Bodian (Autor) Hier rein lesen…

Wirken Sie mit Meditation dem Alltagsstress entgegen und steigern Sie ihr Wohlbefinden (Fur Dummies)


Glocken der Achtsamkeit… – Freitags-Text -

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Gestern Abend war wieder ein mal die Zeit um vom Alltag inne zu halten und zu meditieren. Hier wieder einmal für interessierte, unser Freitag Text. Dieses mal ein sehr schöner Text von Thich Nhat Hanh.

Glocken der Achtsamkeit

Bei deiner Ankunft hörst du vielleicht den Ton einer Glocke und die Menschen um dich herum halten plötzlich inne, hören auf zu reden und stoppen ihre Bewegungen, und hören achtsam zu. Es könnte das Klingeln des Telefons sein, das Schlagen einer Uhr oder auch das Läuten der Kirchenglocke sein. Dies sind unsere Glocken der Achtsamkeit. Wenn wir den Klang einer Glocke hören, entspannen wir unseren Körper und werden uns unseres Atems bewusst. Wir tun das mit Leichtigkeit und Freude, ohne Feierlichkeit oder Anspannung.

 

Wenn wir das Läuten dieser Achtsamkeitsglocken hören, unterbrechen wir unsere Gespräche. Was auch immer wir gerade tun, wir lenken unsere Achtsamkeit auf unser Atmen. Das Läuten der Glocke hat uns gerufen:

Hört, hört,
dieser wundervolle Klang bringt mich zurück zu meinem wahren Zuhause.

Indem wir innehalten, um zu atmen und unsere Ruhe und unseren Frieden wiederherzustellen, werden wir frei. Unsere Arbeit wird freudvoller und die Dharma-Freundin oder der Dharma-Freund vor uns wird realer. Wenn wir wieder Zuhause sind, können wir das Läuten des Telefons, die Kirchenglocken, das Weinen eines Babys oder sogar die Sirene der Feuerwehr und des Krankenwagens als unsere Achtsamkeitsglocken nutzen. Mit nur drei achtsamen Atemzügen können wir unsere Spannung im Körper und im Geist lösen und zu einem gelassenen und klaren Geisteszustand zurückkehren.

Text von Thich Nhat Hanh


Über die Meditation…von Ayya Khema – Freitags-Text

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Nach Möglichkeit stelle ich hier immer den Text von unserem Freitags-Zazen vor. Ich weiss es ist ein bisschen Spät und morgen ist ja schon wieder Freitag, aber für Menschen die meditieren ist es nie zu spät, es ist so oder so immer Jetzt. Dieses mal war es ein Text Ayya Khema, es ist ein wunderbarer Text, der es auf den Punkt bringt, warum wir, eigentlich immer aber vor allem dann, wenn wir uns zur Meditation hinsetzen, achtsam sein sollen. Was Ayya Khema hier schreibt kann man genau so zu Hause anwenden.

zen-kissen

….über die Meditation..

Beim  Zen, verbeugen sich die Übenden zuerst respektvoll vor ihrem eigenen Kissen und dem Praktizierenden, der ihnen gegenüber oder neben ihnen sitzt. Dies ist eine schöne, runde Geste. Herz und Geist kommen in einem Gefühl der Achtung und liebevollen Sorgfalt zusammen: vor dem Kissen, vor dem Gegenüber, vor dem Nachbarn. Das heisst, bevor wir überhaupt beginnen, müssen wir Liebe und Sorgfalt für unsere gesamte innere und äussere Umwelt in uns erwecken. Wir dürfen uns dem Dojo öffnen, in dem wir üben, und allem, das in den Kreis unserer bewussten Wahrnehmung tritt. Wir dürfen uns unserem eigenen Atem liebevoll und behutsam zuwenden. Erst dann können wir beginnen.

Der Geist kann unmöglich für die Meditation bereit sein, wenn er sich mit Zweifeln, Bedauern, inneren Widersprüchen, Widerständen, Sorgen und Urteilen abplagt. Wieso auch? Er urteilt und sorgt sich auch weiterhin. Warum sollte er damit aufhören? Was wäre ein denkbarer Grund dafür? Er hat es den ganzen lieben langen Tag über getan. Warum sollte er es jetzt plötzlich nicht mehr tun? Es gibt nur einen Zugang so zu meditieren, dass die Meditation auch Sinn und Zweck hat und ausserdem funktioniert. Dazu müssen wir uns von allem Weltlichen abwenden.

Meditation transzendiert. Meditation geht hinaus über das, was ist. Deswegen könnt Ihr unmöglich meditieren, wenn der Geist in weltliche Überlegungen ein gesponnen bleibt. Im Beisein eines weltlich ausgerichteten Geistes kann die transzendierende Tätigkeit der Meditation gar nicht erst zur Entfaltung kommen. Dann machen die weltlichen Interessen immer wieder auf sich aufmerksam. Sie rufen uns und versprechen uns etwas. Sie versprechen uns irgendeine Befriedigung. Untersucht diese Versprechen sofort, wenn sie sich zeigen. Überprüft sie auf der Stelle. Haben sie Euch jemals befriedigt? Wenn nein, lasst sie unverzüglich fallen.

Was wir auch tun, jede Handlung, die wir während unseres Tagewerks ausführen, kann und muss in unsere Übung eingebracht werden. Dazu gehört Vollkommene Achtsamkeit, totale Aufmerksamkeit. Was heisst: wir sind einsgerichtet und vorurteilsfrei bei der Sache. Wir fragen uns nicht, ob das, was wir tun, auch wirklich nötig, wichtig, zu schwer, zu mühevoll, zu umständlich oder zu langwierig ist. Nichts von alledem. Nur totale Aufmerksamkeit. Wir folgen dem Geschehen und öffnen liebevoll unseren Geist in dem Wunsch, unser Bestes zu geben.

Geben wir beim sauber machen nicht unser Bestes, warum sollten wir dann beim meditieren plötzlich unser Bestes geben? Gibt es irgendeinen Grund der dafür spricht, dass diese beiden Tätigkeiten sich in irgendeiner Weise qualitativ unterscheiden müssen? Was wir auch tun, wir tun es so gut wie wir können. Putzen wir mit Liebe unser Zimmer und sind mit Liebe bei unserem Tagewerk, dann wird der Geist auch von liebevoller Zuwendung erfüllt sein, wenn wir uns zum Meditieren hinsetzen. Das ist unser Weg, unsere einzige Rettung. Anders klappt es nicht.

Der Geist trägt schwer an den Gewohnheiten vieler Jahre. Erkennt diese Gewohnheiten. Lasst sie fallen. Nehmt neue an. Versucht es

Ayya Khema

 15.01.2009 gepostet von zentao


ist es ein Traum oder Wirklichkeit?

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ist es ein Traum oder Wirklichkeit?

Am Morgen, wenn ich nochmals einschlafe dann träume ich oft die Verrücktesten  Sachen, wenn ich träume, dann bin ich in einem anderen Bewusstseinszustand. Es ist ähnlich, wie die Meditation nur dass ich schlafe,  In der Meditation, ist man wach und erlebt Traumähnliche Momente. Ich bin in einer ganz anderen Welt und Zeit. Mit anderen Menschen und Geschichten. Die immer ich sind und  es ist, wie wenn ich es gerade erleben würde. Manchmal bin ich mir sogar bewusst, dass ich träume. Mit dem jetzigen Leben hat es aber selten zu tun. Es ist so etwas wie eine Erinnerung, an ein früheres Leben ? Ich weiss es nicht. Klar sind die Traumgeschichten, auch mit Alltäglichem vermischt aber sie sind so phantastisch und märchenhaft, halt eben ein Traum.

In einem Traum zum Beispiel bin ich an einem Ort ähnlich wie New York oder Chicago,  ein richtiger Mafia Thriller ich bin Täter und Opfer, beides zugleich. Ich bin mittendrin und aussen als Beobachter. Alle Rollen sind gleichzeitig und eigentlich, selten Angst machend. Ein anderer Traum ist irgendwo im letzten Krieg. Auf der Flucht und zugleich als Partisan. Auch wenn ich alle Rollen erlebe, Schauspieler, Regisseur und Beobachter ist doch eine gewisse Klarheit im ganzen. Wie eine Erinnerung an ein früheres Leben. Fast in allen meinen Träumen habe ich eine Partnerin an meiner Seite, die ich sehr Liebe. Ich habe immer das Gefühl es sei die gleiche wie im wirklichen Leben,und doch eine andere. Und ich habe fast immer das Gefühl, ich könnte Sie verlieren, karmische Urängste? In einem Traum, fahre ich mit einer alten Eisenbahn, mit einer alten kleinen rot schwarzen Lokomotive. An einem kleinen Bahnhof, den ich gut kenne da hält diese an und ich steige aus und will mir am Kiosk eine Wurst Kaufen, da kommt doch so ein frecher Hund und will meine Wurst fressen… in dem Moment erwache ich. Das sind alles richtig kleine Filme, die da ablaufen. Ich frage mir dann immer; was soll ich aus diesem Traum lernen, ist es eine innere Botschaft?

Das Traum Ich, fühlt sich an als wäre es das selbe wie im täglichen Leben. Und doch ist es, ein anderes.  Die Person die träumt und die handelnde  Person im Traum, sind die gleichen und doch nicht, die gleichen, aber auch nicht eine andere Person, es ist irgend wie Paradox. Es muss eine Art Erinnerung sein, aus der Vergangenheit, möglicher weise vermischt mit gelesenem.  (der Einfluss vom Fernseher ist bei mir gering ) Was immer es ist nicht Wichtig, aber doch irgend wie schön.

Im Moment wenn ich erwache habe ich ein Gefühl von Wirklichkeit , das aber nach einer Weile verblasst und wieder vergessen geht. die meisten Träume vergesse ich wieder.

Das Leben ist aber oft auch ähnlich , wie in einem Traum, meine Lebensstationen, weiss ich zwar und doch verblast die Erinnerung  daran oder verändert sich. Die Erinnerung , als ich 5 Jahre alt war, oder auch später die Schule und die Lehrjahre, sind irgend wie Traum ähnlich. Mehr und  mehr wird mir Bewusst, dass mein Ich, etwas vergängliches ist, im Moment erlebe ich es durch aus Real, ich weiss aber, dass ist nichts festes und bleibendes. Mein eigenes Traumerleben, erinnert mich an die Geschichte vom,

Schmetterlingstraum

Einst träumte Dschuang Dschou, daß er ein Schmetterling sei, ein flatternder Schmetterling, der sich wohl und glücklich fühlte und nichts wusste von Dschuang Dschou. Plötzlich wachte er auf: da war er wieder wirklich und wahrhaftig Dschuang Dschou. Nun weiss ich nicht, ob Dschuang Dschou geträumt hat, dass er ein Schmetterling sei, oder ob der Schmetterling geträumt hat, dass er Dschuang Dschou sei, obwohl doch zwischen Dschuang Dschou und dem Schmetterling sicher ein Unterschied ist. So ist es mit der Wandlung der Dinge.

Wie in meinen eigenen Träumen gibt es offensichtlich einen Unterschied, zwischen Traum und Wirklichkeit. so echt es sich im Traum an fühlt, wenn wir erwachen und sich unser Verstand einmischt, sehen wir bald; was habe ich da wieder unmögliches getraümt. Wenn ich mich an den Traum erinnern will muss ich ihn sofort aufschreiben, sonnst ist er vergessen.

Was immer da passiert,  ob es ein „Ich „oder ein anderer ist. Ob es Dschuang Dschou oder ein Schmetterling ist, es ist nicht so wichtig. Alles verändert sich, im Leben, so auch im Traum. Im Zen nennt man das die Wandlung der Dinge.

Alle diese Träume sind kleine Geschichten mit einem echten Gefühl des Erlebens, im Moment scheint oft ein Sinn dahinter zu sein, wie wenn der Traum mir was sagen möchte? Ein Hinweis auf das Leben, wie ein Wegweiser?  Oder manchmal auch wie ein verzerrter Spiegel,  wie  auch immer, will ich es denn wirklich wissen? Klar wäre es interessant, wenn man mehr über die Bedeutung eines Traumes, wissen würde. Es gibt Bücher über Traumdeutung, aber am Ende sind auch das Krücken im Leben, die das ganze nur komplizierter machen. Am besten vergisst man die Träume wieder und ist sich wieder Bewusst, auch wenn das Leben oft wie ein Traum ist, müssen wir wach sein und Hier und Jetzt leben.

14.01.2009 Text von zentao

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Wie geht das Zen-Meditation? oder Was ist Zen ?

Tags: Zen, Zazen, Buddhismus, Meditation, Alltag, Leben, Menschen, Achtsamkeit, Alltag,

Wie geht das Zen-Meditation? oder  Was ist Zen ?
Ich werde oft gefragt, was ist den Zen und wie geht das Zen-Meditation? Beide Fragen, versuche  ich hier so gut wie möglich zu beantworten.

Zen ist eine Buddhistische Meditations-Form,  die von China über Japan, via Amerika zu uns nach Europa  kam. Wer mit dem Zen in Kontakt kommt, wird früher oder später, den Begriff Leerheit(Shunyata) kennen lernen, das ist das was in einem Krug  innen ist,  das was den Krug zusammenhält, nicht nur die Luft im Krug, auch die eingeschlossenen Luftbläschen im Ton. Leerheit bedeutet, dass alles was ist aus vielen Teilchen zusammengesetzt, nicht nur das Materielle, das ist auch der welcher den Ton gestochen hat, der Töpfer, jener der den Krug gebrannt hat. Das alles hat beigetragen dass es den Krug heute gibt. Darum Leer von einem Selbst, darum Leer von allem. Leerheit ist unsichtbar, man kann es nicht sehen.  Ohne Leerheit könnte es diesen Krug gar nicht geben. Ohne Leerheit würde so manches nicht existieren, auch wir nicht. Und der zweite Begriff, ist das realisieren von Nicht-Selbst. Das heisst ganz konkret, dass wir verstehen lernen, dass es so etwas wie ein Selbst/Ich, nicht geben kann und dass alle Dinge leer sind. Leer von was? Leer von einem Selbst/Ich. Wir erkennen mit der Zeit ganz klar, dass unser Selbst/Ich eine Illusion ist. Alles was ist, ist zusammengesetzt, ohne etwas festes, bleibendes. Das ist aber zu Beginn des Weges noch schwer zu verstehen, erst mit dem Praktizieren, kommt auch das verstehen.

Die Grundlage von Zen, sind die edlen 4 Wahrheiten und der 8 fache Pfad von Buddha Shakyamuni und das sind die edlen 4 Wahrheiten.
1. Das Leben ist Leiden (Dukkha)leidhaft, unbefriedigend und unbeständig.
2. Das Entstehen von Leiden(Dukka) hat eine Ursache ( Das Sinnliche Begehren, das  Daseinsbegehren und die Unwissenheit.)

3. Es gibt einen Weg zur Befreiung vom Leiden (Dukkha) Das auflösen des Begehrens und das auflösen der Ablehnung.

4. Der Weg zur Befreiung ist der Edle Achtfache Pfad

Zen ist ein Weg, es ist auch ein Weg, um zu sich selber zu finden,  Zen ist auch, eine Lebenshaltung. Zen ist Leben im Hier und Jetzt. In diesem Augenblick, in diesem Moment. Dinge nehmen wie sie sind. Zen ist beobachten, achtsam den eigenen Geist beobachten. Das muss man üben, wenn möglich täglich.

Das machst du indem du dich zurückziehst, an einen stillen Ort. Es ist von Vorteil, wenn du diese Meditation von Anfang an richtig machen kannst, schau das du in dieser Zeit nicht gestört wirst, stell das Handy aus und setze dich auf einen Stuhl oder ein Kissen. Du kannst auch eine Kerze aufstellen und die Kerze beobachten. Das ist Meditation mit einem Objekt. Versuch einigermassen gerade zu sitzen. Versuch einmal nichts zu Denken. Du merkst bald, dass das nicht, so gut geht. Sobald du versuchst nichts zu denken, fängt das Denken bereits an. Deine Gedanken rasen wie wild, wenn wir meinen da sei nur ein Gedanke, so täuschen wir uns, da sind mehrere Gedanken aufs mal. Ein ganzes Karussell von Gedanken. Lass dies Gedanken einfach mal links liegen und beginne deinen Atem zu beobachten und du atmest drei mal tief ein und aus. Atme weiter und versuch den Atem, achtsam zu beobachten. Lass den Atem so wie er ist, einfach beobachten., lass den Atem, sich einfach füllen und wenn die Lunge voll ist lass alles wieder gehen, lass es einfach geschehen. Wenn der Atem tief is,t lass ihn tief, wenn er kurz ist, dann ist er eben kurz. Lass den Atem einfach kommen und gehen, wie eine Pendeltüre, der Atem geht rein und kommt wieder raus.  Du kannst auch eine Hand auf den Bauch legen und das heben und senken des Bauches beobachten, in Gedanken kannst du, innerlich denken, heben, senken, das sind nur Hilfsmittel und werden nur ganz am Anfang benutzt. Am Anfang ist der Atem unruhig und die Gedanken rasen. Nach einer Weile merkst Du wie der Atem ruhiger und du gelassener wirst. Wenn das Beobachten des Atems einigermassen funktioniert, dann machst Du das gleiche mit den Gedanken. Beobachte ganz achtsam, was in deinem Kopf und auch in deinem Körper geschieht. Sei dir bewusst, das du deine Gedanken nicht abstellen kannst. Mach es genauso, wie du es mit deinem Atem getan hast. Lass deine Gedanken kommen und gehen. Stell dir vor,
“ Du sitzt wie ein Berg, deine Gedanken sind wie weisse Wolken die vorüberziehen. Sie kommen und gehen. Sie berühren dich nicht, lass sie einfach gehen.“

Du beobachtest sie nur achtsam. Kein wollen oder nicht wollen. Auch wenn Schmerzen auftauchen, auch dann beobachtest du weiter und wenn der Schmerz schlimmer wird, dann atmest du direkt, in den Schmerz hinein. Du stellst dir vor, wie der Atemstrom in den Schmerzpunkt hinein fliesst und du beobachtest das ganze weiter achtsam.  Die Schmerzen vergehen nach einer Weile von selbst, und du beobachtest einfach weiter, ohne etwas zu wollen, oder nicht zu wollen. Bleib achtsam. Versuch das am Anfang einmal ca. zehn Minuten und mit der Zeit steigerst du langsam auf etwa zwanzig Minuten. Das ist nur der Anfang, später kommen noch die Emotionen hinzu und genau so, wie mit dem Atem und den Gedanken beobachtest du nur. Lass die Gedanken kommen und gehen. Aber voller Achtsamkeit. Wenn Deine Meditation vorüber ist, stehe langsam auf und versuch dieses gute Gefühl in Deinen Alltag mitzunehmen.

Jetzt weisst Du, in groben Zügen, was Zen-Meditation ist. Zen ist beobachten im Hier und Jetzt. Mit der Zeit wenn Du mehr Erfahrung hast , übernimmst Du das einfach ins tägliche Leben. Wenn es dann einmal nicht so geht wie Du erwartest, dann beobachtest Du einfach Deinen Atem. Diese Meditation kann man alleine, zuhause machen, am besten geht das natürlich in einer Zen-Gruppe mit andern zusammen. Das hat dann viel mehr Energie und am Schluss der Meditation, kann man sich mit gleichgesinnten austauschen.

17.01.2009 Text von zentao


Zazen ist der Weg zur Stille.

Gedanken zur Vergänglichkeit und den edlen vier Wahrheiten.

Achtsamkeits-Meditation im Alltag

Rückschau eines Zenschülers

ist eine Rose, immer eine Rose ?


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Wenn Du in Eile bist, dann gehe langsam…

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Wenn Du in Eile bist, dann gehe langsam…

Unsere heutige Zeit ist sehr hektisch geworden, die Menschen haben es sehr eilig und die meisten haben auch ihre innere Ruhe verloren. Dieses immer schneller, immer mehr und immer höher, ist typisch für unsere Zeit. Früher hiess  es; “ da hatten die Menschen noch Zeit,“ aber Heute, geht das nicht mehr, wir haben viel Arbeit und wenn diese nicht fertig wird, haben die Leute Angst um ihre Stelle. Diese Angst treibt die Menschen an,  immer mehr zu arbeiten. Wer schneller arbeitet macht Fehler, weil er/sie schneller arbeiten, er/sie wird schneller Müde und ihre Kräfte lassen nach und bei hohem Arbeitsdruck, erhöht sich auch der Blutdruck. Die Vorteile der Langsamkeit scheinen im ersten Moment nicht so klar zu sein, wie sie eben sind, wenn wir ruhiger und konzentriert arbeiten, sind wir schneller fertig, weil das flicken und korrigieren weg fällt. und die Arbeiter bleiben Gesund.

In einem alten Chinesischen Sprichwort heisst es;                                                    

„Wenn Du in Eile bist, dann gehe langsam.“

noch besser wäre; „dann gehe langsam und konzentriert.“

Da gibt es noch eine Geschichte die bei uns erzählt wird;

Eine Hebamme musste zu einer Geburt und bestellte einen Taxi,beim Einsteigen sagte sie dem Taxifahrer;

“ Fahren sie Langsam ich habe es Eilig.“

Ein Spruch aus Arbeiterkreisen;

Halte stets die Ruhe heilig, nur die Dummen habens Eilig.

Oder diese Zen-Geschichte, aus dem alten Japan

Ein Zen-Mönch war unterwegs, als er von einem fahrendem Händler, der sein Ochsengespann mit der Peitsche antrieb, überholt wurde. Er fragte den Mönch, wie lange  es noch bis zur nächsten Stadt sei, es war offensichtlich dass er in Eile war,  der Mönch antwortete ihm; „wenn du weiterhin diese Ochsen mit der Peitsche, so fest schlägst, wirst du  mehr als zwei Stunden brauchen, aber wenn du langsam fährst, dann bist du in einer halben Stunde dort. Der Händler trieb die Ochsen weiter, mit der Peitsche an und weg war er. Als der Mönch nach langem ruhigen Gehen, langsam Richtung Stadt kam sah er schon von weitem, den Händler mit seinem Ochsenwagen im Graben liegen. Als der Mönch auf der gleichen Höhe wie der Händler war, hörte er in fluchen und schimpfen und sobald er den Mönch sah, wollte der, seine Wut an dem Mönch auslassen. Der aber antwortete ihm gelassen; „ich habe dir ja gesagt, wenn du deine Ochsen nicht schlägst und ein ruhiges Tempo wählst, dann bist du in einer halben Stunde in der Stadt.

Als wir noch Kinder waren, spielten wir das Spiel Eile mit Weile,  da hat meistens der verloren, welcher unbedingt gewinnen wollte, er war schon fast im Himmel da wurde er noch von seinen Mitspielern, geschnappt und er musste wieder von vorne anfangen. Auch da ist es meistens so, wie im richtigen Leben, wer grossen Ehrgeiz hat und schnell gewinnen will, der verliert am Schluss.

Die Nachteile der Eile liegen auf der Hand, wer in Eile ist, der ist am Ende der Verlierer und wer gehört denn gerne zu den Verlierern?

Die Natur selber kennt keine Eile, die Blumen wachsen nicht schneller wenn wir an ihnen zupfen, die Natur hat ihr eigenes Tempo, das sie immer ein hält. Wir haben jede Menge Zeit und wenn nicht, dann nehmen wir uns diese, so einfach ist das.

Still sitzen, nichts tun das Gras wächst von selber.

Nur wir Menschen meinen, wir müssten mit Dünger nachhelfen, so das die Pflanzen schneller Gross werden. Wenn wir einmal beobachten, wie sich ein Hund verhält, wenn kein Meister da ist, dieser Hund hat jede Menge Zeit, er strolcht gemächlich vor sich hin und schnuppert an allem, er könnte ja etwas verpassen. Erst wenn der Meister pfeift, wird auch der Hund wieder hektisch und rennt zurück.

Wir vergessen gerne,dass wir selber ein Teil dieser Natur sind. Bei den Naturvölkern die immer noch so leben wie früher sehen wir, dass die, sich der Natur anpassen und nicht umgekehrt. Der Mensch versucht schon lange, sich die Natur zum Untertanen zu machen, wir sollten aber versuchen mit der Natur und nicht gegen  sie zu leben. Es sind Anzeichen da, dass die Wissenschaft, teilweise auf dem richtigen Weg ist. Sobald aber die Aktionäre Gewinn sehen wollen, sind auch da, die guten Ansätze bald wieder weg, trotzdem besteht Hoffnung, denn das neue Schlagwort; heisst “ Entschleunigung,“ ein Begriff den wir heute öfters hören.

Aber was sorgen wir uns?  In einem Zen-Gedicht heisst es;

Die Vögel finden immer ihren Weg Heim ins Nest,

die Flüsse finden immer ihren Weg in den Ozean.

Wie lange noch? Auch nur solange es Vögel und Flüsse gibt, wenn wir dann alles Kaputt gemacht haben, stimmt dieses Gedicht leider nicht mehr.

Wenn wir uns wieder Bewusst werden, dass wir im Rhythmus der Natur leben müssen, (wenigstens etwas mehr als bisher ) unsere Unart immer etwas tun zu müssen und unsere Schuldgefühle, die hochkommen, wenn wir einmal nichts zu tun haben, das ist anerzogen durch Generationen. Das heisst nicht, dass wir jetzt alle zu Faulenzer werden sollen.

Wenn wir etwas tun müssen, können wir ja eine Gehmeditation in der Natur machen, oder uns einfach hinsetzen und meditieren.

Je stiller du wirst umso mehr hörst du.

Wenn wir eine Arbeit machen, dann machen wir sie ruhig, gelassen und hochkonzentriert, wir sind uns dabei vielleicht auch bewusst, dass weniger oft mehr ist.

Zum Schluss noch ein Zen-Spruch, der wiederum voller Wahrheit ist.

Niemand wird uns retten, ausser wir selber,

niemand kann und niemand wird.

Wir selber müssen diesen Weg gehen.

13.01.2009 Text von zentao
















Zen-Weisheiten und Zen-Bilder

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Zen-Weisheiten


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Wenn du verstehst, dann sind Dinge so wie sie sind.

Wenn du nicht verstehst,

dann sind Dinge immer noch so wie sie sind.


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Wenn du die Wahrheit nicht dort findest, wo

du gerade bist,

wo anders erwartest du sie zu finden.

natur-2009-burghorn-0421


Sei zufrieden mit dem was du hast,

erfreue dich, so wie die Dinge eben sind.

Wenn dir bewusst wird, dass dir nichts fehlt,

dann gehört dir die ganze Welt.

***

Man kann nur zwei Fehler auf dem Weg zur Wahrheit machen.

Der erste ist; nicht anfangen.

Der zweite ist; den Weg nicht fertig gehen.

***

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12.01.2009 Fotos von zentao

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Der Zen Geist – Video

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The Zen Mind – An Introduction

Der Zen Geist-Eine Einführung – übersetzt von zentao

Dies ist ein sehr schönes Video über, und was Zen wirklich ist. Mit schönen Bildern und mit einfachen Worten von Tosan einem japanischen Zen-Meister.

Die blauen Berge sind die Eltern der, weissen Wolken,

die weissen Wolken sind die Kinder der blauen Berge.

den ganzen Tags,sind sie aufeinander angewiesen

sie können sich auf einander verlassen

ohne von einander anhängig zu sein.

die blauen Berge sind immer die blauen Berge

die weissen Wolken sind immer die weissen Wolken.

Dies ist Tosans Auslegung des Lebens

Alles  und jedes ist auf irgend eine Weise auf einander angewiesen und von einander abhängig. Wenn sich die Bedingungen ändern, ändern sich auch die Wolken und sie lösen sich einfach auf ohne eine Spur zu hinterlassen.

Dies ist der Zen Weg ohne Anstrengung und ohne Absicht, wenn ein Ton zu hören da ist, hören wir, wenn unsere Augen offen sind dann sehen wir, da ist nicht mehr, all s das. Wenn wir uns als weisse Wolke sehen und wir kommen zu dieser Erkenntnis über uns selber,   genügt das und da ist auch keine Verwirrung mehr. Erwachen zu dieser Wirklichkeit, erwachen und diese Erkenntnisse verwirklichen, das ist die Praxis des Zen-Weges.

Das Leben ist wie ein Fluss der seinen Weg  hinab von den Bergen, von selber findet und alle Hindernisse  überwindet. Das ist der Weg des Tao und er führt über das Zen. Wir sind wie das Laubblatt, das sich vom Fluss vertrauensvoll, tragen lässt, wohin, der Fluss es auch führt. Wenn wir aber diesem Fluss, erlauben uns zu tragen, wird seine Kraft auch unsere Kraft sein, wir sind eins mit der Natur. Ohne bedauern und ohne anhaften, lassen wir das vergangene zurück.Wenn wir versuchen den Fluss zu blockieren oder ihm widerstehen wollen, entsteht Stillstand.

Wenn wir den Wald anschauen, dann sind es nicht einzelne Bäume, wir sehen den Wald als ein ganzes, als der Wald. Seht euch nicht, als getrennt von andern oder von euch selbst,oder ausserhalb der Welt, seht euch als ein mit allem. Die Suche nach unserer Selbstverwirklichung, wird angetrieben durch die Kraft unsere Geisteskrankheit und  unserer Angst und Gier, welche unser Ego füttern, sie verursachen Frust in unserem täglichen Leben. Egoismus, Eifersucht, Ärger, Wut und Hass, welche, unbewusst versuchen uns zu beschützen und in dem sie das tun, setzen sie uns in Opposition  von allem und jedem. Um aus dieser Situation zu erwachen, müssen wir Zen praktizieren.

09.01.2009 übersetzt von zentao




abnehmen und bewegen aber subito

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Mit Schrecken habe ich festgestellt, dass ich gut 4 kg zu schwer bin und die müssen wieder runter. aber zu viel ist zu viel, mir ist gar nicht wohl mit soviel, zu viel Gewicht.

Das neue Jahr hat endgültig angefangen, der Christbaum ist abgerüstet und wartet auf die Grünabfuhr und die Weihnachtsbeleuchtung auf dem Balkon habe ich auch abmontiert und mit dem Christbaumschmuck, im Keller bis zum nächsten Jahr versorgt. Heute haben wir auch noch die letzten Weihnachtguetzli (Weihnachtsgebäck) aufgegessen und auch hier kehren wir wieder zum Alltag zurück. Es gibt ab sofort keine Naschereien zwischen den Mahlzeiten. Das was ich mir angegessen habe, über die Festtage, muss wieder runter. Das heisst abnehmen, ab Morgen kommt wieder die Spezial Diät, die in dieser Situation noch immer geholfen hat, zum Zuge  „FDH“ Friss Die Hälfte, weil abnehmen, mehr mit weglassen als mit loslassen zu tun hat. Loslassen muss ich nur meine Gier nach süssem. Wenn dieser Gluscht (Gelüsste) auftaucht esse ich immer wieder Früchte dazwischen, und natürlich muss ich mich wieder mehr bewegen. Ich habe mit dem mehr bewegen schon angefangen, jeden Morgen, noch vor dem Frühstück mache ich wieder meine Bauchübungen, Kniebeugen und Liegestüzen, plus einige Hantelübungen und am Nachmittag mache ich einen Lauf. Ausser, es kommt mir so eine Idee für meinen Blog und dann sind die ganzen Vorsätze wieder vergessen.

Für alle die, die auch ein paar Kilo abnehmen sollen oder wollen, habe ich mal gegoogelt, was es da für Vorschläge gibt , um dieses Ziel zu erreichen und ich habe drei ganz gute Seiten mit ganz unterschiedlichen Tips gefunden.

Gesundheit Sprechstunde Abnehmen mit dem Chuchichäschtli -

Fogus Online Gesundheit ErnährungRichtig abnehmen

Dann gibt es noch einen Blog Gesundheit und Versicherung der sich mit diesem Thema befasst.

Mit Hilfe dieser Seiten hoffe ich mein Gewicht bald wieder, als normal bezeichnen zu können.

7.01.2009 Text von zentao

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Morgengebet

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Morgengebet

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Wenn ich am Morgen aufwache

sehe ich den blauen Himmel,

ich danke aus tiefstem Herzen.

Für die vielen Wunder des Lebens,

dafür dass 24 Funkelnagelneue Stunden vor mir Liegen


Ein Morgengebet von Tich Nath Hanh, nicht nur für Buddhisten


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07.01.2009 Fotos von zentao

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Was Zen nicht ist! Witze über Zen

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Im Zen taucht immer wieder der Begriff; “ Nichts “ auf, im Zen sitzt man auf einem Kissen und tut “ Nichts, “ man soll nicht einmal Denken. Das denken loslassen, im Soto-Zen blickt man sogar gegen eine Wand zum nichts tun. In folgendem Witz, welcher mir ein Freund, der kein Zen macht, mit dem guten Glauben zu schickte, er hätte mir da einen guten Zen-Witz, über das nichts tun.

Zwei Freunde treffen sich und der eine Fragt den anderen; Was hast du Heute gemacht?“ Worauf der andere Antwortet; “ nichts“  „und was machst Du Heute noch?“ „auch nichts“ – “ aber wieso machst Du nichts?“ – “ ich bin gestern nicht fertig geworden:“

Etwas anders würde dieser Witz, als Zen Version lauten.

Der Zen-Meister fragt seinen Schüler; „Was hast du Heute gemacht?“ Worauf der Schüler antwortet; “ Nichts, ich sass auf meinem Kissen und habe meditiert,“ – „und was machst du jetzt? “ Auch nichts,“ – “ machst du das auch bewusst, bist du dabei wach oder döst du vor dich hin? – ich mache nicht, Nichts, ich sitze, Hier und Jetzt und bin in jedem Augenblick hellwach.“

Bei dieser Version geht der Witz leider verloren, weil Zen ist bewusstes Leben und nicht einfach nichts tun. Es gibt aber durchaus auch Humor im Zen.

Ein Zen – Meister bestellt sich ein Sandwich:
„Eins mit allem.“

Was schenken sich Zen-Buddhisten zum Geburtstag?
Nichts!

Was macht ein Zen-Mönch, wenn er ins Gefängnis kommt?
Erst mal sitzen !!

Oder auch die Geschichte von Tao-hsin, ist voller Humor und Weisheit.

Ein Mann kam zu Tao-hsin und fragte ihn; Was ist wichtiger: die Vergangenheit, die Gegenwart oder die Zukunft?“
Tao-hsin stand auf, ging zu dem Mann hin, schlug ihn, setzte sich wieder und fragte ihn dann „Was war schlimmer: mich kommen zu sehen oder der Schmerz oder die Erinnerung daran?“
Der Mann war sprachlos und ging.

Der Sinn des Zens kommt aus den Erkenntnissen des Buddhas, der 4 edlen Wahrheiten und dem Achfachen Pfad und das ist genau so die Grundlage des Zens, das wird oft vergessen.  Buddha hat das Leben studiert und seine Lehre, ist aus dem Leben für das Leben, entstanden. Aus dem Bedürfnis, den immer wieder kehrenden Kreislauf der Wiedergeburten zu stoppen und die Erleuchtung noch in diesem Leben zu erreichen. Der Sinn des Zens ist nicht durch Entspannungsübungen, wie im Yoga, glücklicher zu werden, sondern klar erkennen, dass das Leben nirgends wo passiert, nur Hier und auch nur Jetzt. Das ist das ganze Geheimnis vom Zen.

Nachdem der Buddhismus, mit Boddhidharma nach China gekommen war, wurde daraus zuerst das Chinesische ,,Chan,, und von dort kam es mit Meister Dogen nach Japan und es wurde dort zum Zen und als dann, das Zen, über Amerika nach Eurpa kam, machte es den Anschein, wie wenn das Zen etwas Eigenes sei. Der Buddhismus, wie er in vielen Regionen der Welt als Religion gelebt wird, wurde von den alten Meistern, entrümpelt und es blieb nur noch die Essenz des Buddhismus übrig, das Zen. Alles überladene, ist verschwunden, oder fast, es ist eine Weisheitslehre geworden die jeder, zu jeder Zeit und an jedem Ort Praktizieren kann. Es wurde wieder zu der Lehre wie es Buddha wollte und es war nie etwas anderes.

Buddhismus studieren bedeutet,
dich selbst studieren-
dich selbst studieren bedeutet-
dich selbst vergssen-
dich selbst vergessen bedeutet-
von allen Dingen erweckst werden.
(Meister Dogen)


05.01.2009 Text von zentao

auch noch zum Thema lesen:

Was ist Zen ?

Rückschau eines Zenschülers

Der Affe in uns

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Geboren ohne Arme, ohne Beine und trotz dem Glücklich…Videos update 4.4.2011

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Was wir mit unserem Willen und unserer positiven Gedanken-Kraft, alles erreichen können zeigen diese 4 Videos über Nick Vujicic.

Wenn ihr denkt, dass ihr ein Problem hättet und es nicht immer leicht sei immer wieder aufzustehen. Wenn ihr oft den Mut verliert nicht wisst wie es weitergehen soll, wenn ihr den Willen nicht aufbringt, eine Sache wirklich zu meistern, hier ist der Meister von dem ihr das lernen könnt.

Nick Vujicic, wurde ohne Arme und ohne Beine geboren und seine Möglichkeiten waren gleich Null, niemand glaubte an ihn, ausser seiner Mutter und er selbst.

Im ersten Video zeigt er euch, wie man immer wieder aufsteht, so wie er und er erzählt wie schwer  es oft ist, um immer wieder aufzustehen.


Nach diesem Video wurde ich neugierig, wer ist dieser Mann und was ist seine Geschichte und ich fand drei Videos wo er seine Geschichte erzählt.

Das Leben hat ihn gelehrt alles immer wieder, zu hinterfragen, was wir auch öfters tun sollten. Er hatte niemanden der ihm den Weg zeigte , er musste den Weg selber finden und er macht es besser als mancher; der mit allen Gliedern zur Welt gekommen ist.

Das ist Pures Zen, er hat es gelernt, wenn auch weil er keinen anderen Weg kannte und weil er nie aufgab, wie viel einfacher hätten wir es, wenn wir nur wirklich wollten.

Nick Vujicic, Geboren ohne Arme ohne Beine und trotzdem Glücklich..Teil 1 von 3

Nick Vujicic, Geboren ohne Arme ohne Beine und trotzdem Glücklich… Teil 2 von 3

Nick Vujicic, Geboren ohne Arme ohne Beine und trotzdem Glücklich…Teil 3



Werte

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Das Jahr 2008 war wohl das Jahr des Zerfalls von Werten, des Auseinander gehens und das Jahr der Auflösung, in vieler Hinsicht. Viele, von denen, die immer mehr wollten sind in diesem Jahr auf die Nase gefallen, was auf eine gewisse ausgleichende Gerechtigkeit hindeutet. Es war auch das Jahr der Konsolidierung und des neu Ausrichtens. Es war das Jahr des ungebremsten Wachstum, besonders in der Wirtschaft und den Banken. Es war das Jahr des Schulden machens, das Jahr des auf Kosten von anderen Leben, es war vor allem das Jahr der Schmarotzer. Schlicht und einfach gesagt; die meisten unserer Politiker, Wirtschaftsbosse, Bankiers und auch viele der Oberen der Kirchen waren zu gierig und haben versagt. Bildlich gesprochen; sie sind mit dem Wirtschaftskarren, voll und ungebremst gegen die Wand gefahren, das Ergebnis; Totalschaden. Ich könnte jetzt noch einen Vergleich zu den Rasern aufstellen, welche die genau gleiche Einstellung haben, wie die oben erwähnten. Es gibt eigentlich keinen Unterschied, alle sind, mehr oder weniger Widerholungstäter.

Ich ganz persönlich bin der Meinung; wer Macht will soll auch Verantwortung übernehmen, aber leider wird die Verantwortung sehr oft und gerne, nach unten Delegiert und dann sind diese Persönlichkeiten ja nicht Schuld, Schuld sind so oder so, immer die anderen. Das Ergebnis wissen wir alle Bankenkriese, Wirtschaftskrise, Finanzkriese, Entlassungen und jetzt soll der Staat, (also wir alle) wieder helfen, mit Milliarden Beträgen. Das ganze ist ja eigentlich traurig und doch hat es im ganzen eine gewisse Komik, genau die gleichen Kreise, die immer nach weniger Staat gerufen haben, sind jetzt diejenigen, die Hilfe von eben diesem Staat fordern.

Was jede Hausfrau weiss; dass man nur das ausgeben kann was auch reinkommt, haben diese sonnst so gescheiten Leute, vergessen oder ganz einfach ignoriert. Es war der Höhepunkt des Denkens der letzten gut 20 Jahren, immer mehr, immer höher, immer billiger, dabei wurde vergessen; was nichts kostet ist auch selten etwas Wert. Wobei, bei diesem Wettrennen sind wir auch beteiligt, dieses System funktioniert nur wenn wir alle, auch gierig nach jedem Schnäppchen greifen.

Wie können wir es im neuen Jahr 2009 besser machen? Zuerst müssen wir alle wieder etwas vermehrt, unseren Gesunden Menschen Verstand gebrauchen.

Dann sollten wir uns des öfters Fragen, bevor wir etwas kaufen; brauchen wir das denn wirklich? Für alles was wir unnötiges kaufen, müssen wir wieder viel mehr arbeiten und irgend einer, verdient sich wieder dumm und dämlich, an uns und wird auf unsere Kosten Millionär.

Für uns einfachen Bürger, ist es wichtig, dass wir unsere Politischen Pflichten und Rechte wieder wahrnehmen. Das geht aber nur wenn wir alle, regelmässig an die Urne gehen und und selber auch Politisch engagieren. Gegenseitiger Respekt in allen Bereichen unseres Landes insbesondere der Politik tut Not und das was diese Herren und Damen von uns, ihrem Volk verlangen, sollen sie vermehrt auch Vorleben. Wenn einige unserer Politiker, nicht mehr wissen was Anstand ist, Wie sollen es dann unsere Töchter und Söhne besser machen als die da oben. Das giltet, sowohl für die Linken wie für die rechten.

Eine Kette ist immer nur so stark, wie ihr schwächstes Glied.

02.01.2009 Text von zentao Zum Thema auch noch lesen:

Krebsgeschwür

Wissen wir überhaupt noch was Freiheit, im Sinne der alten Eidgenossen heisst?

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