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In den letzten Wochen und Monaten gibt es ein neues Wort zur Beurteilung anderer Menschen: es heisst SPIRITUELL.
Blogparade – Was ist für dich ein spiritueller Mensch?
Das ist eine ganz knifflige Frage die, da Dori vom Chakra Balance Blog für ihre Blogparade stellt. Ich könnte es mir jetzt sehr einfach machen und sagen, für mich ganz klar der Dalai Lama, Thich Nath Hanh und die verstorbene Mutter Theres und die ebenfal verstorbene Ayya Khema, das sind und waren hochstehende spirituelle Menschen, die auch in jeder Lebenssituation, Vorbilder sind und waren. Sicher gibt es noch andere, die das Label “Spirituell” ohne weiteres auch verdienen würden, aber im Moment kommt mir niemand anderes in den Sinn. Was sicher ist, es gibt leider viel mehr unspirituelle Menschen und ich bin mit Dori gar nicht einverstanden, wenn sie meint; “dass ALLE Menschen spirituell sind, ob sie sich dessen nun bewusst sind und ihre Spiritualität leben oder nicht.” Meiner Meinung nach muss Spiritualität erarbeitet werden und es ist oft ein schwerer Weg auf den die meisten Menschen erst durch eine Krise in ihrem Leben kommen. Ich gebe Dori insofern recht, dass es Menschen gibt, die von Lebensbeginn weg spiritueller sind als andere. Spiritualität ist ein Geschenk, aber wenn wir nicht bereit sind an uns zu arbeiten und offen zu werden kann sich diese bei uns nicht wohl fühlen. Denn wenn wir wirklich spirituell sind empfangen wir Gedanken und Gefühle über unsere Intuition und bekommen ein Gespür von innerer Führung. Wenn das geschieht müssen wir wieder aufpassen das wir nicht abheben und meinen wir seien etwas besonderes.
Meine Erfahrung ist die,das die Menschen leider erst bereit sind etwas in ihrem Leben zu verändern, wenn es ihnen weh tut. Der Mensch als solcher ist bequem und solange ja alles gut läuft, warum soll er denn etwas ändern in seinem Leben. Erst in der Krise beginnt er um Hilfe zu bitten und zu etwa höherem zu beten. Es ist aber immer unsere eigen Entscheidung wie wir unser Leben, leben, jeder Mensch hat seinen persönlichen Lebensweg der leider oft durch Eigensinn und Egoismus verpasst wird. Es gibt aber einen Trost, wenn wir den Weg, einmal eingeschlagen haben, kommen wir unweigerlich immer wieder darauf zurück.
Die Fragen die Dori an mich stellt sind:
Was ist für dich ein spiritueller Mensch?
Ein spiritueller Mensch, lebt das was er vertritt auch vor, er ist authentisch und praktiziert einen spirituellen Weg, auf welchem er ein Vorbild für seine Mitmenschen ist. Spirituelle Menschen haben eine ganz persönliche Ausstrahlung, sie sind bescheiden, liebenswürdig und mitfühlend und wenn man mit ihnen spricht, entsteht ein Gefühl von Gleichwertigkeit und wenn sie sprechen entsteht der Eindruck, wie wenn sie nur zu einem selber sprechen würden. Bei spirituellen Menschen spüren wir die Liebe, die sie zu ihren Mitmenschen haben und fühlen uns angenommen. Echte spirituelle Menschen gibt es viele, wenn man aber ihnen sagen würde sie seien spirituell, würden sie das vehement bestreiten, weil sie ein ganz einfaches, alltägliches Leben in diese r Welt leben.
Empfindest du dich selbst als spirituell?
Nein, ich lebe mein Leben und ich meditiere regelmässig und versuche so gut es geht auf dem Boden zu bleiben, Wie der Buddha gesagt hat, sollen wir nicht über Dinge spekulieren, wie Gott und was nach unserem Leben kommen wird. Wir sollen unser Leben Hier und Jetzt leben und wenn wir das gut leben ,wird das andere schon gut kommen. Das heisst nicht wir sollen nicht an etwas höheres glauben, Hier lebe ich , ganz bewusst, auch das kann sehr spirituell sein. Wenn ich dann wieder erwarten, von Engeln empfangen werde, ist das sehr schön, ich werde mich dann überraschen lassen.
Welche Bedeutung hat Spiritualität für dich und dein Leben?
Seit 15 Jahren praktiziere ich Zen und übe täglich Meditation mit mehr oder weniger Erfolg, ich weiss heute einigermassen wer ich bin und habe so in etwa, eine Ahnung, wohin mich der Weg führen wird.Ich studiere die Lehre Von Buddha und versuche das zu Leben und in mein Leben zu integrieren.Das ist aber nicht so leicht , ich bin ja kein Mönch und meine Familie stellt auch noch einige Anforderungen an mich. Ich weiss das ich endlich bin und bin überzeugt, etwas von mir weiter bestehen wird, ob und in welcher Form ich dann irgend wann, wieder inkarnieren werde, das bleibt offen und ich lasse mich, dann wenn es so weit ist positiv überraschen.
Lebst du deine Spritualität?
Leider immer noch viel zu wenig, ich bemühe mich täglich. Im Moment gelingt es mir regelmässig zu meditieren, im Gegensatz zu früher. Jeden Freitag gehe ich ins Zazen und versuche in der Meditation diesen Zustand der Leere, das Nichtdenkens zu erreichen. In all den Jahren ist es mir einigermassen gelungen, meine negativen Emotionen zum positiven zu verändern. Früher war ich oft ein unangenehmer und auf brausender Mensch, Verärgerung und Wutanfälle sind heute fast verschwunden. Zurück blickend kann ich sagen, ich arbeite täglich an der Umformung meines negativen Geistes. Es macht keinen Sinn auf ein besseres Leben, irgend wo in der Zukunft zu erhoffen, meine Spritualität muss ich Hier und Jetzt in diesem einen Leben, leben.
Glaubst du von dir selbst, ein spirituelles Vorbild für andere Menschen zu sein?
Ich versuche, all das was ich als richtig erkannt habe vorzuleben, eimal gelingt es ein wenig mehr das andere mal, einiges weniger. Es ist nicht mein bestreben, ein Vorbild zu sein, ich lebe einfach mein Leben und wenn mein Leben irgend wann einen Nutzen für andere bekommt, so ist das richtig und gut.
12.02.2008 Text von zentao























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Liebe Gabriele
danke Dir für Deine lieben Worte,
mit den Beinen am Boden mit dem Kopf im Himmel, das ist der Weg den ich versuche.
Liebe Grüsse zentao
Liebe Elisabeth,
ich bin ja eigentlich nicht der Stöckchen Typ aber das St…. von Dori hat Tiefgang. Danke Dir für Deinen Lieben Kommentar.
Liebe Grüsse zentao
Jeder, der sich soviel bemüht und authentisch ist wie Du,
ist spirituell.Denn zuerst muß sich ein jeder selbst begreifen und in sich hineinfühlen um mit ganzem Herzen ja zu sagen zu sich selbst und zu dem Leben.Dann ist Achtsamkeit allem Leben gegenüber selbstverständlich, dann ist der Umgang untereinander leichter und liebevoller.Authentisch sein ist Spiritualität, die Intuition ist stark und Deine Klarheit kommt zum Ausdruck.
Und das alles lieber Zentao dauert ein Leben lang.Ganz viel Licht für Dich und Deine Familie.
Lieber Zentao,
danke für deine sehr offenen, sehr berührenden, verständlichen und nachvollziehbaren Worte! Ich lebe meine Spiritualität leider auch noch viel zu wenig, aber ich arbeite an mir und es wird von Tag zu Tag besser und besser!
Herz-lichst Elisabeth
Liebe Dori
Das mit den Kindern, da hast Du Recht und sie werden im Laufe des Lebens von uns Erwachsenen verdorben, da Gebe ich Dir 100% Recht. Aber die Entscheidung, dass wir unseren eigenen (und nicht den der Eltern) spirituellen Weg wählen, diese Entscheidung müssen wir selber immer wieder fürs neue machen. Es ist ähnlich wie im Sport mit der Ausdauer, wenn wir diese nicht Trainieren werden wir faul. Spiritualität, Mitgefühl, Liebe, alle diese Energien müssen wir zumindest zu beginn des Weges selber erarbeiten. Je weiter wir auf dem Weg fortschreiten wird es immer leichter. Niemand kann uns befehlen, jetzt musst Du Dich für die Liebe öffnen, das können nur wir selber tun. Verstehe mich Recht; klar wird uns die Spiritualität geschenkt, aber erst wenn wir den ersten Schritt dazu getan haben.
Liebe Grüsse zentao
Ich stimme Dori zu. Jedes Wesen trägt den göttlichen Funken, d. h. Spiritualität in sich. Nur erkennen sehr Viele diesen nicht – oder wollen ihn nicht wahr haben. Gegeben ist er allen – entzündet wird er von Wenigen.
Lieber Zentao,
HERZLICHSTEN DANK für Deinen Beitrag zu meiner Blogparade.
Vielleicht habe ich mich nicht richtig ausgedrückt. Ich bin der Meinung, dass alle Menschen spirituell sind. Sie werden zumindest so geboren. Schau Dir die Kinder an: für mich sind sie alle hochspírituell. Aber die Erwachsenen nehmen ihnen durch die Erziehuung und spätere Schulbildung oftmals die ganze Spiritualität. Und ich gebe Dir auch Recht, dass viele Menschen erst in einer Lebenskrise zu ihrer eigenen Spiritualität zurückfinden. Ich glaube aber, dass diese nie VERSCHWUNDEN war, sondern lediglich verschüttet.
Ferner glaube ich an die Verbundenheit der Menschen im und mit dem Universum und mit allem, was ist.
Ich ich bin der Ansicht, dass Du ein sehr spiritueller Mensch bist, da Du bereit bist, hinzuschauen und Dich bemühst auf Deinem Weg, das BESTE aus Dir herauszuholen. Der Auslöser hierfür spielt für mich keine Rolle. Wichtig ist nur die Tatsache.
Allerliebste Sonnengrüße
Dori