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Im Freitagstext habe ich einen Text von Jack Kornfield aus seinem Buch ,, Frag den Buddha und geh den Weg des Herzens,, gebracht. hier zu lesen Ichlosigkeit und darin schreibt Jack Kornfield(auf Seite 243 unten) über die Leerheit oder auch Sunyata ein Begriff aus dem Buddhismus, was so viel heisst wie Nicht Selbst und besagt etwas ganz einfaches, es gibt im Universum, nichts was nicht zusammengesetzt ist allles was entsteht vergeht auch wieder, nichts ist beständig, nichts bleibt für immer so wie es ist, alles ist Substanzlos, zusammengesetzt und unbeständig.
Wie Buddha selber sagte; alles was entsteht, hat bereits den Samen des Vergehens in sich
Eine Bekannte von mir hat gesagt, ich habe den Text gehört und weiss nach Worten was Leerheit ist und doch verstehe sie nicht wirklich was Leerheit sei und so geht es vielen. Es ist aber nicht so, dass wir nicht existieren würden , wir leben und wir können uns anfassen, Leerheit besagt nur, dass wir mit allem was ist, in dieser Welt verbunden sind und das wir uns immer wieder Verändern werden.
Weil wir in unserer Christlichen Welt, aber auch im Judentum, immer noch von einem Schöpfer, ausserhalb von uns ausgehen meinen wir immer noch alles sei Fest und ewig. Das habe ich früher auch geglaubt, erst seit ich mit dem Buddhismus/Zen in Kontakt kam, begann ich einiges zu hinterfragen. Weil vieles was geschah in der Welt für mich mit einem liebenden Gott nichts zu tun hat und weil so ein Gott mit dieser Welt sicher überfordert wäre, vor allem sein so genanntes Abbild(der Mensch) würde ihm sicher Mühe bereiten, er würde sich in vielem wieder selbst erkennen. Spass beiseite dieser Glaube von einem Gott ist ja nur ein Konzept um die Welt zu erklären, welche die Menschen nicht verstanden haben, vor allem in der so genannten Westlichen Welt war dieses Denken und Hoffen auf ein ewiges Leben und ein fort bestehen von einer Seele ein fester Bestandteil des Lebens. Es ist ein Verkopftes Denken welches (meiner Meinung nach) nicht aus dem Herzen kommt, sonder stark Ego gesteuert ist. Also suchte ich nach einer Alternative, zuerst bei allerlei Esoterischen Wegen, welche mich schlussendlich immer wieder zum Buddha zurück führten und so kam es wie es kommen musste, vor gut 15 Jahren machte ich meine erste Bekanntschaft mit dem Zen Rückschau eines Zenschülers und ich gehe seit dem, diesen Weg konsequent. (fast immer ) Klar gibt es viele Grosse Spirituelle Meister, welche die Gnade hatten einen kleinen Blick hinter den Vorhang zu machen. Offensichtlich war die Erfahrung bei allen ähnlich nur fiel die Analyse bei allen ein wenig anders aus. Buddha ist da wohl am analytischen vorgegangen, den, vor 2550 Jahren ist er unter einem Baum im alten Indien zu einer genialen Entdeckung gekommen und zwar hat er da, die edlen vier Wahrheiten entdeckt und daraus den Achtfachen Pfad formuliert.
- Zu jener Zeit weilte der Erhabene Buddha bei Uruvela am Ufer des Flusses Nerañjara am Fuße des Bodhibaumes, zum ersten Male vollkommen erleuchtet. Da saß der Erhabene sieben Tage lang am Fuße des Bodhibaumes mit gekreuzten Beinen, das Glück der Befreiung genießend (pi. vimutti-sukha-pa?isa?vedi).
- Und der Erhabene überdachte während der ersten Nachtwache in seinem Geiste vorwärts (skt., pi. anuloma) und rückwärts (skt. pratiloma, pi. pa?iloma) die Kette des bedingten Entstehens:
- „Aus dem Nichtwissen entstehen die Geistesregungen, aus den Geistesregungen das Bewusstsein, aus dem Bewusstsein Name und Form, aus Name und Form der sechsfache Sinnenbereich, aus dem sechsfachen Sinnenbereich die Berührung (Bewusstseinseindruck/Impression), aus der Berührung die Empfindung, aus der Empfindung der Durst, aus dem Durst das Anhaften (Ergreifen), aus dem Anhaften das Werden (Entstehen), aus dem Werden die Geburt, aus der Geburt Alter, Tod, Kummer, Trauer, Unheil, Missstimmung und Verzweiflung. So verhält es sich mit dem Ursprung dieser ganzen Masse von Leid.
- Durch das gänzliche Aufhören und Verschwinden des Nichtwissens nun hören die Geistesregungen auf, durch das Aufhören der Geistesregungen das Bewusstsein, durch das Aufhören des Bewusstseins Name und Form, durch das Aufhören von Name und Form der sechsfache Sinnenbereich, durch das Aufhören des sechsfachen Sinnenbereichs die Berührung, durch das Aufhören der Berührung die Empfindung, durch das Aufhören der Empfindung der Durst, durch das Aufhören des Durstes das Anhaften, durch das Aufhören des Anhaftens der Werdeprozess, durch das Aufhören des Werdeprozesses die Geburt, durch das Aufhören der Geburt Alter, Tod, Kummer, Trauer, Unheil, Missstimmung und Verzweiflung. So verhält es sich mit dem Aufhören dieser ganzen Masse von Leiden.“
Auch mein Leben war und ist noch oft voller Leiden, welches aber heute langsam immer weniger wird, seit damals meditiere ich regelmässig, seit ich Pensioniert bin täglich. Es heisst ja dass der Mensch seinen wirklichen Charakter mit in dies Welt bringt, ich hatte immer das Gefühl, ich sei etwas besseres und eckte darum auch immer überall an, dank der Lehre vom Buddha habe ich einiges in diesem Leben verbessert. Was immer wir lernen sollen, das müssen wir Erfahren, der Buddhismus ist ja eigentlich keine Religion, sondern eine Erfahrungs-Philosophie.
Der Buddha hat immer wieder gesagt;
Ich kann euch nur den Weg zeigen, gehen müsst ihr ihn selbst
Im Buddhismus gibt es das Kleine Hinayana und das Grosse Fahrzeug Mahayana, und so ist wohl auch unser Körper, als eine Art Fahrzeug zu verstehen, welches wir nach Ablauf unserer Zeit, auf dieser Welt wieder zurücklassen müssen und weil wir Geist sind müssen wir notgedrungen einen neuen Körper(Fahrzeug) haben und das könnte dauernd so weiter und wir könnten gar nicht dagegen tun, wir müssten dauern so weitermachen(wieder geboren werden) wenn der Buddha, diese Wirklichkeit, die bis dahin so nicht bekannt war, entdeckte. Klar heute ist das Leben, vergleichsweise leicht, aber damals, war das Leben auf dieser Erde nur Mühsam und Leiden. Wir haben das Glück in einer Zeit zu Leben, in welcher auch nicht alles leicht ist. Das fantastische ist, das unsere Wissenschaften daran sind ihre alte Sehensweise zu ändern und heute, das Entdecken was der Buddhismus und der Hinduismus seit mehr als 2550 Jahren wissen und lehren.
Das ist nur möglich, weil sich in dieser Welt, alles immer wieder veränder und alles was starr und unbeweglich ist, unweigerlich, früher oder später wieder aus dieser Welt verschwindet. Weil alles Unbeständig ist haben wir immer wieder die Chance unser Denken Neu anzupassen und die Welt wird sich wird sich erst dann wirklich zum besseren Verändern, wenn wir tief innen verstehen;
Alle Menschen wollen das gleiche, wie wir selber,
Glück und Zufriedenheit
oder ein ganz bisschen egoistischer,
nur wenn wir uns selber heilen, heilen wir die Welt.
6.06.2009 Text von zentao
zu dem Begriff Leerheit im Buddhismus/Zen und der Wissenschaft habe mal ein wenig gegoogelt:
Die Leere im japanischen Garten des Zen
Mystica
Leerheit – oder das Problem mit der Wirklichkeit Vortrag von Marcel Geisser am Symposium der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich,
Spiritual-Wicki
dagmarkuntz.de/buddhismus/leerheit
Vera F. Birkenbihl: Von „Null Ahnung“ zu etwas Quantenphysik
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