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Licht und Schatten
Licht und Schatten begleiten uns täglich, wo Licht ist, da ist auch der Schatten. Licht und Schatten, das sind auch Tag und Nacht, also Gegensätze, alles was ist hat ein Gegenstück, Polarität genannt. Hell und Dunkel, Gut und Böse das sind alles verschiedene Seiten des gleichen, wie bei einer Münze, welche auch zwei Seiten hat Kopf und Zahl. Licht und Schatten sind nicht nur im Aussen sondern auch in uns drinnen. Wenn wir Dinge, Gedanken, Gefühle und Erlebnisse, das Unangenehme alles was wir nicht wollen und nicht mögen und das demzufolge auch nicht leben, dann verdrängen wir das nur und das verdrängte fällt in den Schatten, das Gemeine daran ist, dass diese Dinge nicht einfach im Schatten bleiben, sie begegnen uns immer wieder in unseren Träumen oder im Aussen, in dem wir dementsprechenden Menschen begegnen, welche uns unseren Schatten spiegeln. Oft erleben wir dies Menschen in einer unangemen Art und Weise, sie spiegeln uns genau das, was in uns selber ist.
Wir erleben unseren Schatten vor allem durch unangenehme Gefühle, wie Ärger und Wut im Alltag. Es geschieht uns fatalerweise immer das Unangenehme was wir immer versuchten zu vermeiden. Wenn wir Jahre lang so tun, als wäre alles in bester Ordnung, kommt der Schatten wieder zum Vorschein durch alltägliche Unzufriedenheit und Krankheit. Heilung kann nur über die Bearbeitung des Vergangen, nicht anerkanntem erfolgen. Und das beginnt damit, indem uns bewusst wird, dass auch wir dunkle Seiten in uns haben. Wenn wir unseren Schatten, sprich negativen Eigenschaften erkennen, noch besser ist, wenn wir ihn anerkennen, dann sind wir schon ein gutes Stück des Weges weiter, denn nur wer im Licht steht kann seinen Schatten sehen, das ist der Beginn unseres Weges zu einem gesunden bewussten Leben.
Während vieler Jahre, wollten wir unseren Schatten nicht sehen, wir verdrängten ihn einfach, erst wenn unser Leiden und unsere Schmerzen unerträglich werden, erst dann sind wir bereit daran etwas zu ändern. Wer aber meint, der Schatten würde einfach verschwinden, wenn wir mit der Arbeit an uns selbst beginnen, der irrt gewaltig. Der Schatten bleibt, doch das Leiden wird weniger und weniger, wenn wir uns mit unserem Schatten versöhnen. Erst durch das Bewusste Wahrnehmen und beobachten, was denn wirklich in uns selber geschieht, sehen wir das alles unbeständig und vergänglich ist und das diese negative Selbst, so nicht exisrt und wir werden von unserem negativen Denkenbefreiund wir verändern uns, Schritt für Schritt, zu einem positiv Denken Menschen, dem plötzlich wie von selbst, das meiste einfach zufällt, weil sein negatives Selbst ihm keine Hindernisse mehr in den Weg legt.
Jetzt besteht die Gefahr, dass wir überheblich werden und das was einmal war vergessen und vor lauter Licht, wiederum den Schatten nicht mehr sehen, auch wenn rund um uns nur noch Licht wäre, müssen wir uns an unseren Schatten erinnern, sonnst beginnt das ganze wieder von vorne.
28.06.2009 text von zentao
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Das hast Du sehr schön geschrieben, lieber Zentao.
Wenn man vor lauter Licht den Schatten „vergißt“, ist das sicherlich auch nicht gut. Genauso wenig, wie vor lauter Schatten das Licht nicht mehr sehen zu können.
Fröhliche Sommersonnengrüße
Dori :-)
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