Jetzt ist Frühling…und Morgen?
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Blogs, Buddha, Buddhismus, Fotografieren, Fotolauf, Fotos, Frühling, Gedanken, Meditation, Natur, Texte, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen, Zen-Gedicht, Haiku, Koan
Heute war wieder einmal ein Traumtag, jetzt ist Frühling…gerade richtig für die erste Ausfahrt mit meinem Velo (Fahrrad) fürs erste habe ich gerade mal 35 Km gemacht, für heute reichts, auf jedenfalls spürte ich meinen Hintern, nach diesem langen Winter bin ich das Velofahren, wohl nicht mehr gewohnt. Da lobe ich mein Zenkissen, das ist um einiges weicher. Obwohl? So eine Velotour ist eigentlich pures Zen, den ohne Achtsamkeit geht da gar nichts und meistens bin ich in der Natur, und ob ich auf einem Sattel oder auf einem Zen-Kissen sitze, das ist nicht so wichtig. Wichtig ist vor allem die Achtsamkeit. Achtsam im Sitzen und im Gehen, hier muss es dann heissen, achtsam im Sitzen und fahren.
Zum Thema Frühling und Sitzen habe ich folgende Zen-Worte, ganzer Text beim (satsangforum.de)gefunden.
Ruhig sitzen, nichts tun.
Der Frühling kommt, und das Gras wächst von selbst.
Die Wildgänse werfen ihr Spiegelbild ohne Absicht,
Das Wasser hat nicht den Wunsch, es zu empfangen.
Die alte Kiefer predigt Weisheit.
Ein wilder Vogel schreit die Wahrheit hinaus.
Schöpfe das Wasser und du hältst den Mond in deinen Händen.
Spiele mit den Blumen und ihr Duft parfümiert dein Gewand.
(Zenrin Kushu)
***
Der Fluss und der Teich
Wurden eins
Im Frühlingsregen.
(Buson)
…und Morgen? Soll es bereits wieder schneien, der Wetterbericht meldet Schnee biss 1100 m, alles ist vergänglich und verändert sich.
23.03.2010 Fotos und Text von zentao
erster Frühlingstag…. Fotos Nikon D5000
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Gestern war der erste Frühlingstag, es war schon sehr warm und an der Sonne war es schon fast heiss. Nach dieser kalten Zeit, tat das so richtig gut. Ich bin froh, dass ich meine Kamera mitgenommen habe und unterwegs einige schön Fotos gemacht habe, den heute regnet es bereits wieder, es ist aber immer noch fast 16 Grad, also recht angenehm.Die Fotos sind von den ersten Krokus, von ersten Knospen an den Bäumen und eine Hummel in einer blauen Krokus. An einer Betonwand, war der erste Schmetterling, beim Sonnenbad, natürlich habe ich den auch fotografiert. Gemäss dem Schmetterlingsbuch, war das ein kleiner Fuchs. Auch die Bienen sind bereits wieder unterwegs. Es bleibt zu hoffen, dass es so bleibt , morgen ist ja bereits der 21.März und Frühlings Beginn.
20.03.2010 Fotos und Text von zentao
Khalil Gibran „Vom Reden“
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Blogs, Buddha, Buddhismus, Christentum, Gedanken, Glück, Leben, Lebensfreude, Menschen, Natur, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen, Khalil Gibran
Khalil Gibraneiner der letzten Weisen, seine Erkenntnisse und Worte sind voller Weisheit. Man könnte meinen er sei Buddhist gewesen, dabei ist er geborener Araber der nach Amerika emigrierte. Das folgend Gedicht “ vom Reden“ erinnert mich stark an den 8 fachen Pfad vor allem an das Gebot der rechten Rede
Rechte Rede
Rechte Rede meidet Lüge, Verleumdung, Beleidigung und Geschwätz. Wie die Gedanken ist die Rede heilsam oder unheilsam, nützlich oder unnützlich, wahr oder falsch. Ein Wort des guten Wandels ist, „wenn es zur rechten Zeit gesprochen wird, wenn es wahr, höflich, zweckmäßig ist und aus liebevoller Gesinnung kommt.“
Er hat verstanden, was man mit den falschen Worten zur falschen Zeit alles anrichten kann. Er muss ein guter Beobachter gewesen sein, seine Blumige Sprache enthält viel wahres und weises.
19.03.2010 zentao
Vom Reden
Ihr redet wenn ihr aufhört, mit euren Gedanken in Frieden zu sein; Und wenn ihr nicht länger in der Einsamkeit eures Herzens verweilen könnt, lebt ihr mit euren Lippen, und das Wort ist euch Ablenkung und Zeitvertreib. In vielen eurer Gespräche wird das Denken halb ermordet. Denn der Gedanke ist ein Vogel, der Raum braucht und in einem Käfig von Worten zwar seine Flügel ausbreiten, aber nicht fliegen kann. Es sind welche unter euch, die den Redseligen suchen, weil sie Angst haben, allein zu sein. Die Stille des Alleinseins offenbart ihren Augen ihr nacktes Ich, und sie möchten flüchten. Und es sind welche unter euch, die reden und dabei ohne Wissen oder Absicht eine Wahrheit aufdecken, die sie selber nicht verstehen. Und wieder andere haben die Wahrheit in sich, aber drücken sie nicht in Worten aus. In der Brust solcher Menschen weilt der Geist in rhythmischer Stille.
Khalil Gibran
schwach oder stark?
Tags: Achtsamkeit, Allgemein, Alltag, Blogparade, Blogs, Buddha, Buddhismus, Fotos, Gedanken, Glück, Leben, Lebensfreude, Meditation, Menschen, Natur, Spiritualität, Texte, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen, schwach, stark, Schwäche, Stärke
schwach oder stark?
ein etwas ungewöhnlicher Titel für eine Blogparade die Gaba jetzt gerade auf ihrem Blog einlädt.
Kennst Du Deine Stärken und Schwächen?
Warst Du schon mal schwach?
Wie hast Du Dich dabei gefühlt?
-
schwach
-
stark
- schwach
- stark
schwach oder stark?
Wenn jemand glaubt, er sei schwach, so ist er schwach und er bleibt es meistens auch, erst wenn er bereit ist, seine Gedanken zu ändern, von der Vorstellung vom schwach Sein zu der Vorstellung, auch er könne stark Sein, dann wird er, seine Schwäche umwandeln in Stärke. Ich meine ganz klar, nicht die Körperliche Schwäche, die kann man heute sehr gut Trainieren. Es sind immer wieder unsere Gedanken und Gefühle, die uns Glauben lassen wir seien schwach oder das Gegenteil, wir seien stark, was aber oft Selbstüberschätzung ist. Die Wahrheit liegt wie immer irgendwo in der Mitte.
Ich denke da an unseren Geist, der uns dauernd Streiche spielt, der Gedanke löst ein Gefühl aus wie;“ ich bin schwach“ und schon glauben wir das, weil irgend wann, in unserer Kindheit, möglicherweise jemand zu uns gesagt hat; „Mensch du bist ein Schwächling“ und das hat sich tief in uns eingeprägt und wir glauben von da an, das sei so, für alle Ewigkeit. Das ist ein negatives Programm, das wir auf negative Art, uns angelernt haben und wir können es jederzeit ändern, indem wir uns bewusst werden, dass dies nur Gedanken und Gefühle sind, die vergänglich sind.
Was kann ich tun? Habe ich einmal erkannt, das Schwäche nur ein Gedanke ist und das Schwächling nur ein Etikett ist, das mir vor langer Zeit jemand angehängt hat, dann werde ich mir auch bewusst, dass mit der Änderung der Gedanken, sich auch die Gefühle ändern, dann wird meine Schwäche zu meiner Stärke, und das ist dann Echte Stärke, weil ich die, durch meine eigenen Erkenntnisse erreicht habe.
Die Gedanken zu ändern ist nur der erste Schritt, es braucht natürlich auch den Willen und wiederum neuen Gedanken; “ ich bin stark.“ Das braucht aber Zeit und bedingt viel Arbeit an sich selber.
Auch sich selber zu verändern, beginnt mit dem ersten Schritt….
Dazu habe ich diese Worte vom Buddha gefunden;
Wir sind das, was wir denken, alles was wir sind,
entsteht durch unsere Gedanken.
Mit unseren Gedanken erschaffen wir die Welt.
Spreche oder handle mit unreinen Gedanken
und das Unglück wird dir folgen
wie das Rad dem Ochsen, der den Karren zieht.
Sprich oder handelst du mit reinen Gedanken,
und das Glück wird dir auf dem Fusse folgen
So wie dein Schatten dir folgt unerschütterlich.
Wie kann ein verwirrter Verstand den Weg verstehen?
Dein schlimmster Feind kann dir nicht soviel anhaben,
wie deine eigenen unkontrollierten Gedanken.
Aber hast du sie einmal unter Kontrolle,
so kann dir niemand behilflicher sein.
Dhammapada
17.03.2010 Text von zentao
Zum Thema auch noch lesen
Wie können wir uns vor unseren negativen Gedanken schützen?
über Stärken und Schwächen…Video
es richt nach Frühling…
Tags: Achtsamkeit, Allgemein, Alltag, Blogs, Fotografieren, Fotos, Frühling, Lebensfreude, Natur, Vergänglichkeit, Zen
es war wohl Flugwetter….
neue Fotos mit meiner Nikon D5000
Gestern war seit langem wieder ein sonniger Tag, fast 10 Grad und es war ein richtiger Übergangstag vom Winter zum Frühling man staune, es war alles vorhanden, Sonnenschein, erste Frühlingsblüher, erste kleine Blätter an einem Holzapfelbaum, Bachstelzen, fliegende Enten und Kormorane die den Weg suchten, einer scheint zu fragen; „wo geht es hier bitte zur Autobahn und ein fliegendes Blässhuhn (Taucherli) das habe ich auch noch nie gesehen. Gestern war wohl Flugwetter.
15.03.2010 Text und Fotos von zentao
rund um die untere Limmat…
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Blogs, Fotografieren, Fotolauf, Natur, Vergänglichkeit, Zen
Eine Fototour rund um die untere Limmat
oder auch Abschied vom Winter
neue Fotos mit meiner Nikon D5000
Seit letztem Samstag, war bei uns wieder tiefster Winter, und ich hatte wenig Lust um zu fotografieren, aber sobald die Sonne wieder schien, war ich unterwegs und habe einige Bilder gemacht, ich hoffe das dies die letzten Bilder von diesem Winter sind und dass der Frühling bald kommen wird. Heute war es auf jedenfalls um einiges Wärmer als letzte Woche, ich habe mich heute,
innerlich vom Winter verabschiedet, etwas in mir sagt mir, es ist Zeit für den Frühling.
Bilder von der Limmat und vom Kloster Wettingen.
Neue Bilder Jetzt auf meinem Foto-Blog erwinphoto
13.03.2010 Text und Fotos von zentao
Liebe Mitbewohner….
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Anstand, Bloggen, Blogs, Frieden, Gedanken, Glück, Leben, Lebensfreude, Hausordnung, Mitbewohner, Meditation, Menschen, Natur, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Dieser Text hat auf den ersten Blick nicht viel mit Zen zu tun und doch geht es auch hier um Achtsamkeit, Respekt und alltägliches zusammen leben und um die Selbstdisziplin jedes einzelnen Mitbewohner aber auch um Regeln die es nun mal braucht um miteinander zu leben.
Dieser Post ist für alle, die wie ich in einem Wohnblock oder Siedlung leben, sie kennen alle, was da so abläuft und haben sich sicher auch schon über den einen oder anderen Mitbewohner ein klein wenig aufgeregt. Dieser Post darf man kopieren und im Lift aufhängen…..möglicherweise bewirkt dieses Schreiben sogar etwas….wobei, auch ich kenne niemanden der so was machen würde.
Liebe Mitbewohner…
das Leben kann so einfach sein, besonders in einer Siedlung wie dieser.
Vergessen Sie die Hausordnung und machen Sie was Sie wollen. Wann immer es Ihnen in den Kram passt: Bohren oder hämmern Sie nach Herzenslust, Sie stört es sicher nicht, wie kann es da andere stören? Ganz egal ob nach 18:00 Uhr, Samstagnachmittag, Sonn- oder Feiertagen, was soll`s.
Wenn Sie Ihren Balkon putzen oder Blumen giessen, machen Sie es gründlich, mit vieeeel Wasser. Kein Problem, denn es läuft ja ab. Dass es einem anderen auf den Balkon platscht, der es sich dort gemütlich gemacht hat, kann Ihnen schliesslich egal sein, denn Sie bekommen ja nix eingesaut – oder?
Sind Sie Raucher? Schmeissen Sie Ihre Glimmstängel doch vom Balkon runter, werfen Sie sie in oder vor den Fahrstuhl. Auf jeden Fall gerade da, wo Sie stehen fallen lassen – nur nicht in die eigene Wohnung! Rücksicht? – Aber hallo!!
Denken Sie rationell: Wenn Sie Abfälle haben, schmeißen Sie es dem Hausmeister in den „Briefkasten-Papierkorb“. Was soll der lästige Umweg zu den Müll-Kontainern? Schließlich sind die Hausmeister für solche Drecksarbeiten ja da – oder?
Haben Sie einen „Frosch“ im Hals – raus damit, am besten in den Fahrstuhl. Haben Sie dort etwas „verloren“ oder verschüttet, Liegen lassen! Sie erinnern sich? Da gibt es eine Putzfrau (auch für Drecksarbeiten). Dass Sie es waren, hat ja keiner gesehen – oder?
Denken SIE mal nach – Ach sooooo – SIE machen „DAS ALLES“ nicht – dann entschuldigen Sie bitte.
Original-Autor unbekannt
10.03.2010 gepostet von zentao
„Hört einfach“
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Blogs, Buddha, Buddhismus, Meditation, Natur, Spiritualität, Texte, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen, Zengeschichten
Diese schöne Zen-Geschichte habe ich im Chakra Balance Blog gesehen unter dem Titel „alles ist wichtig„
Eines Tages starb ein berühmter Zen Meister, Tausende seiner Schüler hatten sich versammelt, um seinen letzten Worten zuzuhören, doch der Meister lag einfach nur auf dem Bett. Er war fröhlich, lächelte und sagte kein Wort. Jemand erinnerte ihn daran, dass er nichts sagte, obwohl er doch bald sterben würde. „Meister, hast du vergessen, deine letzten Worte zu sprechen?”
Er sagte: “Hört einfach.” Auf dem Dach rannten gerade zwei kreischende Eichhörnchen herum. Er sagte: “Wie wunderschön” und starb.
In diesem Moment, als er sagte “Hört einfach”, gab es eine vollkommene Stille. Jeder dachte, er würde etwas Grossartiges sagen, doch es waren nur die beiden Eichhörnchen zu hören, wie sie miteinander stritten und über das Dach rannten. Er lächelte und starb.
Alles ist wichtig
Doch er hatte seine letzte Botschaft mitgeteilt: Mache die Dinge nicht klein oder gross, trivial oder wichtig. Alles ist wichtig, aber auch genauso unwichtig. In diesem Moment ist der Tod des Meister genauso wichtig, wie die zwei Eichhörnchen, die über das Dach rennen.
Es gibt keinen Unterschied. Im Universum ist alles gleich. Das war seine ganze Lehre, dass es nichts gibt, was grossartig ist und nichts, was klein ist. Es hängt von dir ab, was du daraus machst.”
Er lebte im Augenblick, bis zu seinem letzten Atemzug, das Leben auf dem Dach bekam seine ganze Aufmerksamkeit, sich selber vergass er vollkommen. Ein wahrer Zen-Meister.
9.03.2010 gepostet von zentao beim Chakra Balance Blog
Die alltägliche Vergänglichkeit….
Tags: Achtsamkeit, Allgemein, Alltag, Buddhismus, Gedanken, Leben, Menschen, Natur, Haushalt, Hausmänner, Texte, Vergänglichkeit, Zen
Heute Morgen stand ich wieder einmal im Badezimmer und beim Rasieren habe ich Zeit so ein wenig zu philosophieren, und da habe ich festgestellt, dass das Badezimmer bereits wieder schmutzig ist und eine Reinigung fällig wäre und dass es nicht mehr, zu sehen ist, dass ich gestern bereits geputzt habe. Sichtbare Vergänglichkeit, die ja jeder Hausfrau und Hausmann bekannt ist.
Wir haben das Glück das wir zwei Badezimmer haben, das hat sich so ergeben, weil wir Männer halt in vieler Hinsicht anders sind als die Frauen und darum habe ich jetzt halt mein eigenes Badezimmer. Das bedingt halt. dass ich selber für die Sauberkeit zuständig bin. Mein Problem ist jetzt nicht mein Anblick im Spiegel, wie bei so vielen Menschen, die feststellen müssen, dass sie schon wieder einige Falten mehr im Gesicht haben. Das ist mir so was von Egal, das ist halt so.
Was mir gar nicht Egal ist, dass jeden Morgen wenn ich in den Spiegel schaue, dieser doch wieder voller Spritzflecken vom Zähne putzen ist und das ich die Armaturen doch gestern bereit auf Hochglanz poliert habe. Dass ich das WC jeden Tag reinigen muss, ist für mich, nach einiger Zeit klar geworden, aber dass auch die Badewanne, und dass auch die Kacheln, Kalk ansetzten, das ist mir erst nach einiger Zeit bewusst geworden. Aber auch alle Ablagen, Spiegelkasten und Schubladen, setzen täglich Staub an, klar das ist die Anziehungskraft der Erde und sollte mir eigentlich bewusst sein, dass das geschieht.
Es ist ganz einfach, ich nehme mir jetzt die Zeit um das zu reinigen, als eine Art Achtsamkeitsmeditation und es ist mir wieder einmal bewusst geworden, das Vergänglichkeit viel mehr ist als das vergehen der Zeit. Vergänglichkeit geschieht in jedem Augenblick, auch wenn wir das im Moment noch gar nicht sehen können.
Auch Sauberkeit und Glanz vergehen, das ist die alltägliche Vergänglichkeit, es mag im Moment unangenehm sein, aber es ist einfach normal und es liegt in der Natur des Lebens. Auch wenn ich mich aufrege, dass jeden Tag das gleiche geschieht, ändert das gar nichts an der Situation, ich würde mir höchsten noch schaden und wegen dem bisschen Dreck noch Krank werden. Auch das tägliche Reinigen, was auch immer, ist eine Praxis die ich auch achtsam bewältigen kann und soll. Da gibt es nur eines, die Sytuation akzeptieren und putzen.
8.03.2010 Text von zentao
auch noch lesen:
Putz Zen
Die Stimmen der Natur
In der Regel mag ich Gedichte gar nicht, weil sie oft nur wegen dem Reimen und nicht nach dem tieferen Sinn hinter den Worten zusammengestellt werden. Ich sage dem oft; „Verse zusammen schrauben“ das hat oft etwas mechanisches und übertriebenes, was dann für mich nicht Echt wirkt. Bis ich Khalil Gibran vor einiger Zeit entdeckte und von der tiefen Weisheit in seinen Worten überrascht war und feststellen durfte, dass Khalil Gibran ein Weiser im Sinne von Buddha, Laotse und Jesus, war. Es sind Worte, jenseits von Dogma oder religiöser Besserwisserei, da spüre ich die Liebe zur Natur und ein Wissen und eine Wahrnehmung, die uns heute weitgehend abgeht.
Die Fotos sind mein Weg über die Natur zu berichten
4.03.2010 Text und Fotos von zentao
Die Stimmen der Natur
von Khalil Gibran
Wenn die Vögel singen, rufen sie dabei die Blumen des Feldes oder sprechen sie mit den Bäumen,
oder ist ihr Gesang nur ein Widerhall dessen, was das Bächlein murmelt?
Der Mensch mit all seiner Klugheit kann nicht verstehen,
was die Vögel sagen oder was der Bach vor sich hinmurmelt oder was die Wellen flüstern,
wenn sie langsam und sanft den Strand berühren.
Der Mensch in all seiner Klugheit kann nicht verstehen,
was der Regen spricht, wenn er auf die Blätter in den Bäumen fällt oder wenn er aufs Fensterbrett tropft.
Er weiß nicht, was der flüchtige Wind den Blüten zu erzählen hat.
Aber das Herz des Menschen ist imstande,
die Bedeutung dieser Stimmen zu fühlen und zu begreifen.
Oftmals bedient sich die ewige Wahrheit einer geheimnisvollen Sprache.
Seele und Natur unterhalten sich miteinander, während der Mensch abseits steht, sprachlos und verwirrt.
Und hat der Mensch nicht Tränen vergossen über diese Stimmen?
Sind seine Tränen nicht ein beredtes Zeugnis seines Verstehens?
Khalil Gibran
lustiger „wer bin ich Test“ Alice im Wunderland
Tags: Allgemein, Alltag, Bloggen, Blogger, Blogs, Leben, Menschen, Spass, Test, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Als ich heute Morgen aufgestanden bin, erschien mir die Welt auf den ersten Blick, aus dem Fenster trostlos und es war trüb die Wolken hingen tief und es war zu erwarten, dass es bald regnen würde. Also ein perfekter Tag um zu Lesen, wenn man dann etwas zum lesen hätte, darum bin ich noch schnell in die Bibliothek, um Bücher zu holen. Die Erwartungen waren wohl wieder einmal zu hoch, ausser Kochbücher und Bücher übers Fotografieren habe ich nichts Lesenswertes gefunden, darum habe ich mich wieder einmal durch die Blogs gesurft, welche ich mehr oder weniger regelmässig lese und bin da beim ersten, Lesenswerten Beitrag hängen geblieben. Der Titel schien mir durch aus etwas mit Zen zu tun zu haben.
Auf dem Blog Buchstabenwiese schreibt Martina über das altbekannte Thema; Wer bin ich und sie schreibt das in einer erfrischenden und humorvollen Art, leicht selbstironisch, über den Persönlichkeitstest, den sie im Internet gemacht hat.
Was tut man, wenn man einen „Persönlichkeitstest“ macht und sich bei einigen Antworten partout nicht zwischen zweien entscheiden kann?
Richtig, man macht ihn einfach mehrmals, so wie ich.
Wundern sollte man sich allerdings nicht, wenn auch zwei verschiedene Figuren herauskommen. Eigentlich kann man ja nicht gleichzeitig zwei Figuren sein, nicht wahr? Doch zum Glück kommt hier mein Lieblingswort zum Tragen, das so wunderbare Hintertürchen offen hält: Eigentlich. Ich liebe dieses Wort.
Weiterlesen im Blog Buchstabenwiese
Und was sehe ich als ich auch bei Andrea rein schaue, auch sie hat den Test gemacht und darum auch ihr Text zum gleichen Thema in Kurzform Alice im Wunderland
Nachdem ich diesen Test bei vielen meiner lieben Blogkollegen gesehen habe, hab ich ihn auch gemacht, bekam ihn dann aber nicht hierher kopiert, dank Martina hat es jetzt geklappt!
Ich bin allwissend, (waoh, bescheiden-den-Kopf-schüttel, weit davon entfernt, aber ich weiss täglich mehr, das könnte ich gelten lassen:-) zumindest wirke ich gerne so…(wenn ich mir so überlege,wie oft am Tag meine Kollegen MICH um Rat fragen, und wie mich die Kunden mit Fragen löchern, scheint DA irgendwas dran zu sein, grins)
Weiterlesen im Blog Leben und Lieben in St Moritz
Natürlich bin ich jetzt Neugierig geworden und wollte auch wissen, was dieser Test, für mich für ein Ergebnis ausspucken würde. Aber ich war dann schon etwas enttäuscht als ich zuerst wie Martina Die Weisse Königin war, und als ich dann und beim zweiten Test die Grinsekatze war,
Ich bin eine Art Oscar Wilde mit Fell. Ich bin Charmant (kann hin und wieder zutreffen) und geheimnisvoll (ganz sicher nicht, mich kann man lesen wie ein offenes Buch) Mut ist allerdings nicht meine Stärke und nicht alle Probleme lassen sich mit einem lächeln lösen. (trifft wieder teilweise zu, aber eher zu dem Typ der ich in jungen Jahren war)
dann habe ich den Test zum dritten mal gemacht und war das weisse Kaninchen, das stimmt jetzt Teilweise,
Dich bringt nichts aus der Ruhe (schön wäre es ) Ruhe ist ein Fremdwort für dich, du bist immer in Bewegung, auch wenn andere nicht mit dir mithalten können. (ja früher heute nehme ich es oft ruhiger) Doch meine Freunde können sich auf mich verlassen-(das stimmt wieder)- wenn sie nur nicht immer so trödeln würden.(das stimmt dann auch wieder auf mich in jungen Jahren, obwohl Ungeduld immer noch zu meinen Schwächen gehört.
Ganz klar habe ich den Test noch ein viertes mal gemacht und war dann die Raupe Absolem wie Andrea
Ich bin sicher nicht allwissend und ich weiss zwar sehr viel aber genau dann, wenn ich es wissen sollte, dann weiss ich es nicht. Aber das stimmt dann wieder, ich habe intuitiv auf vieles eine Antwort.
Ich muss sagen, dieser Test ist lustig aber wer diesen, allzu Ernst nimmt, sollte sich wirklich fragen, wer er/sie nun wirklich ist. Auf jedenfalls hat dieser Ausflug in die Märchenwelt Spass gemacht und hat mir geholfen diesen Trostlosen Regennachmittag hinter mich zu bringen. Leider ist es mir nicht gelungen, wie bei Martina und Andrea die schönen Flashbacks einzubinden.
Aber hier könnt ihr den Test selber machen und Eure mehrfache Persönlichkeit kennen zu lernen. Ich bin überzeugt, auch ihr macht den Test mehrmals.
Hier geht es zum Test; Wer bist du im Wunderland
Link zum Trailer des neuen Film von Alice im Wunderland, der Morgen am in den Kinos startet.
http://www.moviepilot.de/movies/alice-im-wunderland-4/trailers
2.3.2010 zentao
Geist
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Der Geist rast wie der Wind und kann nicht eingefangen werden.
Der Geist ist wie fliessendes Wasser ohne klaren Anfang oder Ende.
Der Geist ist wie eine Kerzenflamme, die nur brennt, wenn die richtigen Bedingungen zusammentreffen: seine Gedanken sind wie flackerndes Licht.
Der Geist gleicht der Weite des Raumes, enthält alle Dharmas.
Der Geist ist wie ein wilder Affe, der nach den sechs Begierden hungert.
Der Geist ist wie ein Künstler, der sein eigenes Karma malt.
Der Geist ist unruhig, er fliesst überallhin, wo seine Sorgen ihn hinführen.
Der Geist ist wie ein König, welcher der Herr aller Dharmas ist.
Der Geist ist einsam, er reist allein, ohne Begleiter.
Der Geist ist verärgert, und er kann endlose Schwierigkeiten erzeugen.
Der Geist ist wie ein verrückter Elefant, der alle guten Wurzeln zertrampelt.
Der Geist ist wie ein verschluckter Haken – inmitten von Leiden träumt er noch von weltlichen Freuden.
Der Geist ist wie ein Traum, der träumen kann, dass er kein Traum ist.
SAMMLUNG GROSSER SCHÄTZE
Beobachte deinen eigenen Geist, Bemerke, dass alle Gedanken aus der vollkommenen Reinheit und Leerheit geboren werden. Denke nach über Gleichmut, Mitgefühl und Nichtanhaftung, die das Wesen von Reinheit und Leere sind. Wenn ich nur das Gute um mich herum sehe, bin ich eins mit dem Buddha-Geist.
Der Geist ist formlos. Er hat keine Grösse, keine Gestalt, keinen Ton, keinen Geruch, und er kann nicht angefasst oder festgehalten werden. Obwohl der Geist nicht erfasst werden kann, ist er jederzeit überall zugegen.
Meister Chung Feng sagte: „Es gibt verschiedene Arten von Geist. Eine Art ist der physische Geist, der in unserem Körper wohnt und Teil dessen ist, was wir von unseren Eltern geerbt haben. Eine zweite Art ist der bedingte Geist, der auf positive und negative Bedingungen reagiert, je nachdem, wie sie im Augenblick erscheinen. Eine dritte Art ist der spirituelle, wissende Geist, der alle weltlichen Unterscheidungen ohne Störung und immer ohne sich zu verändern transzendiert. Dieser Geist ist strahlend, überragend und eins. Er wird weder vom Alltäglichen verringert noch vom Spirituellen gesteigert.“
Der Geist ist wie eine Quelle, die unaufhörlich fliesst. Die Quelle des Geistes ist mächtiger als alles andere im gesamten Universum. Die Menschen suchen nach Energiequellen wie Gas und Öl und Atomkraft, aber es gibt nirgendwo auf der Welt etwas, das mächtiger ist , als unser eigener Geist. Alle Bedürfnisse, alle Ängste und alle Mängel können Trost und Vervollkommnung im Geist finden.
Letztlich ist der Geist wie eine grosse Leere ohne Grenzen. Alles ist im Geist enthalten, und nichts befindet sich ausserhalb von ihm. Der Geist ist so weit, wie Weite sein kann.
Im BLÜTENSCHMUCKSUTRA heisst es: „Wenn du das Buddha-Reich kennen willst, mache deinen Geist so rein wie die Weite leer.“
Meister Ta Tien sagte:
„Wahrer Geist ist ausgelöschte Verblendung.“
erst veröffentlicht bei Tao Meditationsgruppe Wettingen





























































































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