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Es ist wieder einmal warm, seit gestern scheint die Kälte besiegt, es war heute über 25 Grad warm, das war schon ein Sommertag. Am Rheinufer waren alle freien Plätze besetzt, es trieb fast die ganze Bevölkerung hinaus ins Freie und am Rheinfall war alles voll von Touristen aus der ganzen Welt. Alle wollen dieses Naturschauspiel sehen, diesen gewaltigen Wasserfall, mit Unmengen von tosendem Wasser. Da staunt man über die gewaltige Kraft der Natur, im grossen wie im kleinen. Gerade neben der gewaltigen Wasserkraft, bringt die Natur junges Leben hervor, eine Entenmutter mit drei kleinen Entlein und ein Schwanenpaar mit einem ganz kleinen Schwanenkücken.
Es ist immer noch Frühling, kurz vor dem Sommer, es ist wieder einmal eine Zeit des Werdens, aber auch des Vergehens, am Himmel hoch oben lauert der Milan und beobachtet, ob es da unten ein unvorsichtiges Mäuslein oder eben ein junges Entlein oder Jungschwan zu erjagen geben würde, auch der Milan hat jetzt Junge zu füttern. Nur die Forelle schwimmt friedlich im seichten Wasser, sie hat bei uns wenige Feinde und das Wasser ist Sauber, auch die Forelle frisst kleinere Fische.
Auch der Löwenzahn ist verblüht, seine tausenden kleinen Fallschirmchen, tragen neues Leben weiter. Auf der Treppe fotografiere ich eine kleine Blume, ein richtiger Überlebenskünstler.
Alles ist voneinander abhängig, Fressen oder gefressen werden, des einen Freud ist des anderen Leid, dies zu Begreifen,zu verstehen und akzeptieren ist wohl der Beginn von Weisheit. Wir Menschen sehen nur immer das, für uns so schöne und Angenehme, dass die Natur einen dauernden Überlebenskampf aus ficht, das sehen viele nicht. Schlussendlich sind wir auch ein Teil der Natur.
Diese Worte von Buddha sagen eigentlich alles was es dazu zu sagen gibt.
Wenn dies ist, ist jenes;.
wenn dies entsteht, entsteht jenes.
Wenn dies nicht ist ist jenes nicht;
wenn dies aufhört, hört jenes auf.
Im Buddhismus wird nach diesem Grundsatz , die ganze Bedingtheit der Relativität und der gegenseitigen Abhängigkeit, das ganze Dasein und die Fortdauer und das Aufhören des Lebens, in einer ausführlichen Formel erklärt, welche Paticca- samuppadda, Bedingte Entstehung genannt wird.
24.5.2010 Text und Fotos von zentao






















