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Archive for Juni, 2010

über Geduld und Tatkraft

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Gestern war Dagmar Jauernig, eine Zen-Novizin vom Haus Tao, wieder bei uns, um mit uns die zwei nächsten Paramitas, Geduld und Tatkraft, etwas näher anzuschauen.


Um meine Hütter herum habe ich Pflanzen und Blumen gezogen.

Jetzt ergebe ich mich dem Willen des Windes

Ryokan

Das Gegentei von Geduld ist die Ungeduld und die Rastlosigkeit, wenn wir ungeduldig sind lehnen wir meisten auch etwas ab, wir können oder wollen etwas nicht akzeptieren, es geht uns alles viel zu langsam. Die Ungeduld kennen wir oft viel besser als die Geduld.

Geduld ist auch, die Fähigkeit warten zu können, bis der Samen reif ist. Wer Geduld entwickelt, lernt allerlei Schwierigkeiten, duldsam zu ertragen, er entwickelt Mitgefühl für seine Mitmenschen und geht das Leben mit einem freudigen Herzen an. Wir haben festegestellt, dass wer geduldig ist, viel mehr Vertrauen in das Leben hat. Durch Geduld werden wir auch viel gelassener, wir können Dinge Buchstäblich lassen, sein lassen. Geduld ist Schlussendlich auch loslassen.

Tatkraft in den Paramitas, ist auch nicht das was wir, in unserem Alltag, allgemein Tatkraft nennen, auch da kennenwir in der Regel nur krampfen, ein verkrampftes Tun und wir Arbeiten manchmal bis zum Umfallen, nur um des lieben Geldes Wegen. Wir meinen, immer noch etwas tun zu müssen. Das Gegenteil ist die Faulheit oder auch Trägheit. Beides sind Extreme und wie immer gilt es den Mittelweg zu suchen.

Tatkraft in den Paramitas, ist mehr, der Entschluss, etwas ändern zu wollen, es ist mehr stettiges bemühen. Wenn wir anderen helfen können, ensteht in uns Freude, dies ist ein gutes Gefühl das uns gut tut. Tatkraft ist eine freudige Anstrengung, für sich gutes tun aber vorallem auch für andere. Eine andere definition, wäre; freudige Anstrengung oder auch heilsames streben. Wenn wir uns Bewusst werden, dass Faulheit,eine Bremse ist, die uns immer ausbremst, dann ist die Tatkraft, die Energie, die uns antreibt. Aber erst wenn wir die Faulheit überwunden haben, kann sich diese Ennergie entwickeln.

26.6.2010 Text von Erwin

am 22.Oktober 2010 geht es weiter mit den Themen: Meditation, Weisheit

wieder mit Dagmar Jauernig von der Sangha Zürich

auch noch lesen:

6 Paramitas oder auch die 6 Vollkommenheiten 


Die befreiten Frösche

 

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Die befreiten Frösche

 

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Eines Tages ging Zen Meister Kyong Ho mit seinem Schüler spazieren. Da sahen sie eine Gruppe von Kindern, die Frösche verkauften. Der Schüler ging zu ihnen hin und kaufte alle Frösche und liess sie, dann alle frei, und die Frösche waren vermutlich sehr glücklich. Dann ging er zu seinem Lehrer zurück.
Sie liefen  zusammen weiter. Da meinte der Schüler: „Heut hab ich vielen Fröschen das Leben gerettet, das gibt doch sicher, ein gutes Karma für mich und die Frösche?“ Darauf antwortete Kyong Ho: „Das ist wunderbar, aber du wirst dafür in der Hölle landen.“
Der Schüler erschrak sehr und meinte: „Du sagst, es sei eine wunderbare Handlung, aber warum sagst du, dass ich dafür in der Hölle landen werde ?“ Kyong Ho sprach: „Die Frösche sind frei, aber du wirst in die Hölle kommen.“ Der Schüler bat ihn, ihm das zu erklären. Kyong Ho erklärte ihm: „Du hast gesagt „Ich“ habe die Frösche befreit, dieses „Ich“ wird in die Hölle gehen.“ Der Schüler hat verstanden und verbeugte sich.

Es ist erstaunlich, aber eigentlich klar, wenn wir selbstlos handeln ist das Ergebniss ganz anders als wenn wir aus dem ICH heraus handeln. Wenn wir etwas geben oder Gutes tun, so erwarten wir doch fast immer eine Gegenleistung? Die Angst um unser EGO und die Angst wir könnten zu kurz kommen, verhindern, oft selbstlose Handlungen. Wer etwas besitzt der kann auch etwas verlieren, darum ist es so erstaunlich, dass immer die Ärmsten, so Grosszügig und Gastfreundlich sind. Sobald sie aber zu Besitz kommen und mehr als die andern haben, werden sie gierig.

Da ist doch die Natur das beste Beispiel, in selbstlosem Geben; Die Früchte fallen herunter sobald sie Reif sind und sie fragen ihre Kinder auch nicht dauernd, wie geht es euch, wie wir Menschen.

„Eine helfende Handlung ist nicht gut,sie ist aber auch nicht schlecht…es ist eigentlich Unwichtig, wir müssen es einfach nur tun“

Es ist schon schade, wir verderben uns selber, unsere guten Handlungen, in dem wir immer wieder darüber sprechen und uns selber loben.

 

23.6.2010 nacherzählt von zentao



So sagte ein früherer Meister….

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Nil-Landschaft mit kleinem Grabmal und einer kleinen Insel

Nil-Landschaft mit kleinem Grabmal und einer kleinen Insel

Für alle welche zur Zeit, schweres an Krankheit und anderes durch machen, hier als kleine Aufmunterung diese Worte von Zen-Meister Kyong Ho und für all jene, welche dieses Regenwetter schwer akzeptieren können, obiges Foto von einer schönen Nil Landschaft.

21.06.2010 zentao

Wünsche dir keine vollkommene Gesundheit.

In vollkommener Gesundheit liegen Gier und Verlangen.

So sagte ein früherer Meister:

„Stelle aus dem Leiden des Krankseins gute Medizin her.“

Hoffe nicht auf ein Leben ohne Probleme.

Ein einfaches Leben führt zu einem wertenden und bequemen Geist.

So sagte ein früherer Meister einmal:

„Akzeptiere die Ängste und Schwierigkeiten dieses Lebens.“

Erwarte nicht, dass deine Übng immer frei von Hemmnissen sei.

Ohne Hindernisse könnte der nach Erleuchtung strebende Geist leicht ausglühen.

So sagte ein früherer Meister einmal:

„Finde unter Widrigkeiten zur Erlösung.“

Zen-Meister Kyong Ho


Alle Wellen auf der Oberfläche des Ozeans sind der Ozean selbst.

 

 

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Alle Wellen auf der Oberfläche des Ozeans sind der Ozean selbst.

Alle Wellen auf der Oberfläche des Ozeans sind der Ozean selbst.

Der Freitagstext vom letzten Freitag, war wieder einmal ein tiefgründiger Text aus dem Buch von Wolfgang Kopp: Zen – Jenseits aller Worte

Zen verweist immer unmittelbar auf die Sache selbst. Zen heiss:t “ Sich versenken.“ Sich versenken in das Eine. Darum sagt Huang- Po: „Buddha und alle lebenden Wesen sind nichts als der Eine Geist, neben dem nichts anderes existiert,“

 

 

Alle Wellen auf der Oberfläche des Ozeans sind der Ozean selbst.

Jede vielheitliche Wahrnehmung ist bedingt durch die Fehlwahrnehmung eines dualistischen Bewusstseins. Daraus resultiert die Wahnvorstellung einer Pseudoindividualität. Dieses Pseudo-Individum, dieses Ego, ist keine Wesenheit und hat kein wirkliches Sein. Die Widerspiegelung einer vielheitlichen Welt mit ihrer ganzen Problematik sind nichts weiter als Überlagerungen über die Wirklichkeit des Selbst-Geistes. – Wie können wir dem entrinnen – Jetzt! In diesem Augenblick ist es da. Und wer sich auf dieses Hier und Jetzt ganz einlässt, der schaut sein Angesicht vor der Geburt: das geburtlose und todlose Selbst-Sein. – Hier und Jetzt! -

Den ganzen Freitags -Text könnt ihr hier lesen

 

 

Hier und Jetzt – das ist alles


Das ich mein eigener Meister bin……

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Spiegelungen

Spiegelungen

Das ich mein eigener Meister bin……dass sagt die Lehre des Buddhas…und das alles von mir selbst abhängt….

Dies bedeutet, dass Freude und Schmerz aus unserer eigenen tugendhaften Handlungen erwachsen, also nicht von aussen, sondern von innen kommen.

Diese Theorie ist im täglichen Lebensvollzug von grossem Nutzen

…..denn sind wir einmal zur Einsicht gekommen….dass zwischen einer Handlung und ihrer Wirkung ein Zusammenhang besteht….werden wir beständig auf der Hut sein und uns selbst kontrollieren….ganz gleich ob wir beobachtet werden oder nicht.

von Dalai Lama Logik 53

 

Befreiung aus dem eigenen Gefängnis

Befreiung aus dem eigenen Gefängnis

Es tönt immer so leicht, wenn grosse Meister, so klare Worte, so deutlich und verständlich aussprechen. Nur in meinem Alltag ist das nicht immer so leicht. Die Tugendhaften Handlungen in Ehren, aber die Gedanken und Emotionen, sind oft sehr viel schneller und die Untugendhafte Handlung ist bereits Geschichte. Die Einsicht war da, aber der Schmerz kommt plötzlich und die Worte, dazu sind auch nicht immer schön. Zum Glück gibt es im Buddhismus und Zen, keine Verurteilung, da ist immer auch der Gedanke; „nächstes mal mache ich es besser“ und mit dem steten bemühen gelingt es dann irgendwann doch.

18.6.2010 Kommentar von zentao



Worte von grosser Weisheit…

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.mit Steinen schwer beladen...

mit Steinen schwer beladen…

Suche nicht nach der Wahrheit, hör einfach auf, über alles eine Meinung zu haben. Jeder Tag ist ein guter Tag. Habe Geduld mit jedem Tag deines Lebens. Wenn du gehst, dann geh. Wenn du stehst, dann steh, Â ohne zu schwanken! Die Samen der Vergangenheit sind die Früchte der Zukunft. Du lächelst – und die Welt verändert sich.

Der furchtlose Held ist wie ein liebevolles Kind. Ein Krieger mag viele Gegner besiegen, aber nur wer sich selbst besiegt, ist ein echter Sieger.

Unsere Verabredung mit dem Leben findet im gegenwärtigen Augenblick statt. Und der Treffpunkt ist genau da, wo wir uns gerade befinden. Das Leben ist kein Problem, das es zu lösen, sondern eine Wirklichkeit, die es zu erfahren gilt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rotschwänzchen

Rotschwänzchen

 

 

Groll mit uns herumtragen ist wie das Greifen nach einem glühenden Stück Kohle in der Absicht, es nach jemandem zu werfen. Man verbrennt sich nur selbst dabei. Jedes Leben hat sein Mass an Leid. Manchmal bewirkt eben dieses unser Erwachen. Großes Verstehen kommt mit großer Liebe. Tu was du willst – aber nicht, weil du musst.

 

 

Schwerarbeit

Schwerarbeit

Sieh alles mit deinen eigenen Augen an. Wenn du zögerst verpasst du dein Leben. Von der Art des Denkens hängt alles ab. Vom Denken geht alles aus, wird alles gelenkt und geschaffen. Wer schlecht redet oder handelt, dem folgt Leid wie das Rad den Hufen des Zugtieres. Das was du heute denkst, wirst du morgen sein.

Tausende von Kerzen kann man am Licht einer Kerze anzünden ohne dass ihr Licht schwächer wird. Freude nimmt nicht ab, wenn sie geteilt wird.

 

Spiegelung eines Waldteiches

Spiegelung eines Waldteiches

Lass deinen Geist still werden wie einen Teich im Wald. Er soll klar werden, wie Wasser, das von den Bergen fließt. Lass trübes Wasser zur Ruhe kommen, dann wird es klar werden, und lass deine schweifenden Gedanken und Wünsche zur Ruhe kommen.

14.6.2010 Fotos von zentao

Buddha-Worte aus dem Internet, gesucht und gefunden von zentao


Weise Worte

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Fürchte dich nicht vor langsamen Veränderungen;

fürchte dich nur vor dem Stillstand.

Japanisches Sprichwort

Bauer mit Rindern


Der Mensch, der wenig nur gelernt, wird alt ganz nach der Ochsen Art: Es wächst ihm also bloss das Fleisch, die Einsicht wächst ihm nicht.

Buddha



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Sonnenuntergan

Unsere Verabredung mit dem Leben findet im gegenwärtigen

Augenblick statt. Und der Treffpunkt ist genau da,

wo wir uns gerade befinden.

Buddha,

Das Leben ist kein Problem, das es zu lösen, sondern eine Wirklichkeit, die es zu erfahren gilt.

Buddha


Â

Meditation


Neben der edlen Kunst,

Dinge zu verrichten,

gibt es die edle Kunst,

Dinge unverrichtet zu lassen.

Lin Yu-Tang

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13.06.2010 Fotos von zentao


Der Frosch auf dem Seerosenblatt

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Der Frosch auf dem Seerosenblatt

Der Frosch auf dem Seerosenblatt

Sumpfiger Teich

Frosch auf dem Seerosenblatt

ein Schatten

Platsch

Seerosenblatt leer

11.06.2010 Foto + Text von zentao

Heute neuer Freitagstext auf taozazen

Gestern – Heute –

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Verwandlung

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Genau in dem Moment, als die Raupe dachte, die Welt geht unter, wurde sie zum Schmetterling.

Peter Benary

Wenn ich Schmetterlinge fotografiere, frage ich mich oft; weiss die Raupe, dass sie nach ihrer Verwandlung, zum Schmetterling wird? Wohl kaum? Sie lässt es einfach geschehen und verwandelt sich in einen Schmetterling. Solange die Raupe eine Raupe war, war sie unfrei und musste lange Wege machen um zu ihrem Futter zu kommen. Vom Moment als die Raupe zum Schmetterling wurde, da war sie frei. Frei wie ein Schmetterling, flog sie jetzt von Blüte zu Blüte, nicht mehr als Raupe jetzt war sie ein Schmetterling.

Wie die Raupe verwandeln wir uns von unserer Geburt andauernd, jede Sekunde verändert sich etwas in uns, wir bemerken es kaum wie wir uns verändern.

vom Kind zum Jüngling oder zum Mädchen

vom Jüngling zum Mann

vom Mädchen zur Frau

von der Geliebten zur Mutter

von der Mutter zur Grossmutter

oder auch vom Vater zum Grossvater

Eines Tages gehen wir in die Pension (Rente) und wenn wir in den Spiegel schauen, sehen wir ein altes Gesicht. Die Verwandlung geschah leise und ganz langsam. Wenn ich zurück blicke, sehe ich all die einzelnen Wesensheiten, die ich im Laufe eines Lebens war und ich staune über meine Verwandlung. Das Kind, der Jüngling, der Mann und der Vater, das alles war ich. Ich weiss das ist endgültig vorbei und doch bin ich genau so die Vergangenheit, wie ich das heutige Wesen bin. Einiges bleibe ich für immer, das Leben lang bin ich Vater, auch dann wenn die Kinder dann auch einmal alt sind. Â Ich bin es und ich bin es doch nicht, es scheint paradox zu sein und doch erfuhr ich mit dieser Erfahrung etwas über die Leerheit und verstehe jetzt, wenn es im Herzsutra heisst:

Form ist Leerheit, Leerheit ist Form, Form ist nichts anderes als Leerheit, Leerheit ist nichts anderes als Form. Genauso sind Empfindungen, Wahrnehmungen, geistige Formkräfte und Bewusstsein leer von einem abgetrennten Selbst.

Wenn wir beginnen, das langsam zu verstehen, das alles Leben, wie aus dem Nichts entsteht, eine Zeit lang hier auf dieser,unserer, einzigen Erde leben und dann eines Tages wieder, wie im Nichts verschwinden uns wieder und wieder verwandeln in neues Leben. Dann wird uns wo möglich Bange um unser Ich, mit dem Gedanken, dann verschwinde ich ja ganz, aber genau dieses Ich, ist ja die Ursache, die alles immer wieder entstehen lässt und uns dauernd Negative Gedanken  kreiert. Dieses Ich ist es ja auch, welches uns glauben lässt alles sei Ewig und ohne Veränderung. Dieses Ich, lügt uns ein Leben lang an und bringt uns in die unmöglichsten Situationen. Immer wenn wir egoistisch denken, geschieht uns unerfreuliches. Ja mehr ich versuche, das Negative zu vermeiden, umso stärker wird es. Das istSamsara, der ewige Kreislauf von Werden und Vergehen, erst wenn es mir gelingt, mit Hilfe von Meditation und möglicherweise, einem Buddhistischen Lehrer, diesen Zustand zu durchbrechen,kann ich vielleicht auch Nirvana erreichen.

Was wir heute sind, kommt von unseren gestrigen Gedanken her, und unsere gegenwärtigen Gedanken gestalten unser morgiges Leben. Unser Leben ist das Erzeugnis unseres Geistes.

(Buddha)

Es gibt aber einen Trost, in der Natur geht nichts verloren, wenn die Zeit Reif ist manifestiert sich das Leben, es geschieht einfach.

Ein Apfelbaum wird immer wieder zu einem Apfelbaum, sind die Bedingungen gut, trägt er viele Äpfel, sind die Bedingungen schlecht, kann der Bauer keine Äpfel verkaufen und die Familie des Bauern hungert womöglich.

Dieses Gedicht von Laotse sagt in einfachen Worten, alles was es dazu zu sagen gibt.

Dreissig Speichen treffen die Nabe
Die Leere dazwischen macht das Rad.
Lehm formt der Töpfer zu Gefässen
Das Leere darinnen macht das Gefäss.
Fenster und Türen bricht man in Mauern
Die Leere da mitten macht die Behausung.
Das Sichtbare bildet die Form eines Werkes.

Das Nicht-Sichtbare macht seinen Wert aus.

Laotse: Tao te king, Kap. 11,

10.06.2010 Text und Fotos von zentao

ähnliche Themen – auch noch lesen;

im Fluss des Lebens…

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alle wollen älter werden, aber keiner will alt sein…

Wo sind wohl die Sommervögel geblieben?


Spiegelung in einem Waldteich

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Spiegelung in einem Waldteich

Spiegelung in einem Waldteich

Wenn ich das Foto von diesem Waldteich, betrachte, sehe ich das Bild, wie ich denke, dass mein Geist sein sollte, wenn in der Meditation mein Geist zur Ruhe kommt und innerlich, die aufgewühlten Gedanken und Gefühle zur Ruhe kommen.

Der Freitagstext vom letzten Freitag, brachte es so schön auf den Punkt.

Der Geist ist wie die Oberfläche eines Weihers. Wenn der Wind darüber streicht, ist die Wasseroberfläche in Bewegung. Dann bilden sich Kräusel und Wellen, und das Spiegelbild von Sonne, Mond oder etwas anderem zerfällt in einzelne kleine Teile. Kaum legt sich der Wind, wird die Oberfläche des Weihers spiegelglatt. Der beruhigte Geist ist wie ein Spiegel. Er bringt nichts hervor, sondern reflektiert nur.

Ein stiller Geist ist klar – er ist offen und empfänglich. Er haftet an nichts und klammert sich an nichts. Er ist in jedem Augenblick frei.

John Daido Loori

Den ganzen Text kann man hier lesen:

Was ist Zazen?



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