Die befreiten Frösche
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Die befreiten Frösche
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Eines Tages ging Zen Meister Kyong Ho mit seinem Schüler spazieren. Da sahen sie eine Gruppe von Kindern, die Frösche verkauften. Der Schüler ging zu ihnen hin und kaufte alle Frösche und liess sie, dann alle frei, und die Frösche waren vermutlich sehr glücklich. Dann ging er zu seinem Lehrer zurück.
Sie liefen  zusammen weiter. Da meinte der Schüler: „Heut hab ich vielen Fröschen das Leben gerettet, das gibt doch sicher, ein gutes Karma für mich und die Frösche?“ Darauf antwortete Kyong Ho: „Das ist wunderbar, aber du wirst dafür in der Hölle landen.“
Der Schüler erschrak sehr und meinte: „Du sagst, es sei eine wunderbare Handlung, aber warum sagst du, dass ich dafür in der Hölle landen werde ?“ Kyong Ho sprach: „Die Frösche sind frei, aber du wirst in die Hölle kommen.“ Der Schüler bat ihn, ihm das zu erklären. Kyong Ho erklärte ihm: „Du hast gesagt „Ich“ habe die Frösche befreit, dieses „Ich“ wird in die Hölle gehen.“ Der Schüler hat verstanden und verbeugte sich.
Es ist erstaunlich, aber eigentlich klar, wenn wir selbstlos handeln ist das Ergebniss ganz anders als wenn wir aus dem ICH heraus handeln. Wenn wir etwas geben oder Gutes tun, so erwarten wir doch fast immer eine Gegenleistung? Die Angst um unser EGO und die Angst wir könnten zu kurz kommen, verhindern, oft selbstlose Handlungen. Wer etwas besitzt der kann auch etwas verlieren, darum ist es so erstaunlich, dass immer die Ärmsten, so Grosszügig und Gastfreundlich sind. Sobald sie aber zu Besitz kommen und mehr als die andern haben, werden sie gierig.
Da ist doch die Natur das beste Beispiel, in selbstlosem Geben; Die Früchte fallen herunter sobald sie Reif sind und sie fragen ihre Kinder auch nicht dauernd, wie geht es euch, wie wir Menschen.
„Eine helfende Handlung ist nicht gut,sie ist aber auch nicht schlecht…es ist eigentlich Unwichtig, wir müssen es einfach nur tun“
Es ist schon schade, wir verderben uns selber, unsere guten Handlungen, in dem wir immer wieder darüber sprechen und uns selber loben.
23.6.2010 nacherzählt von zentao
So sagte ein früherer Meister….
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Nil-Landschaft mit kleinem Grabmal und einer kleinen Insel
Für alle welche zur Zeit, schweres an Krankheit und anderes durch machen, hier als kleine Aufmunterung diese Worte von Zen-Meister Kyong Ho und für all jene, welche dieses Regenwetter schwer akzeptieren können, obiges Foto von einer schönen Nil Landschaft.
21.06.2010 zentao
Wünsche dir keine vollkommene Gesundheit.
In vollkommener Gesundheit liegen Gier und Verlangen.
So sagte ein früherer Meister:
„Stelle aus dem Leiden des Krankseins gute Medizin her.“
Hoffe nicht auf ein Leben ohne Probleme.
Ein einfaches Leben führt zu einem wertenden und bequemen Geist.
So sagte ein früherer Meister einmal:
„Akzeptiere die Ängste und Schwierigkeiten dieses Lebens.“
Erwarte nicht, dass deine Übng immer frei von Hemmnissen sei.
Ohne Hindernisse könnte der nach Erleuchtung strebende Geist leicht ausglühen.
So sagte ein früherer Meister einmal:
„Finde unter Widrigkeiten zur Erlösung.“
Zen-Meister Kyong Ho
Das ich mein eigener Meister bin……
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Spiegelungen
Das ich mein eigener Meister bin……dass sagt die Lehre des Buddhas…und das alles von mir selbst abhängt….
Dies bedeutet, dass Freude und Schmerz aus unserer eigenen tugendhaften Handlungen erwachsen, also nicht von aussen, sondern von innen kommen.
Diese Theorie ist im täglichen Lebensvollzug von grossem Nutzen
…..denn sind wir einmal zur Einsicht gekommen….dass zwischen einer Handlung und ihrer Wirkung ein Zusammenhang besteht….werden wir beständig auf der Hut sein und uns selbst kontrollieren….ganz gleich ob wir beobachtet werden oder nicht.
von Dalai Lama Logik 53

Befreiung aus dem eigenen Gefängnis
Es tönt immer so leicht, wenn grosse Meister, so klare Worte, so deutlich und verständlich aussprechen. Nur in meinem Alltag ist das nicht immer so leicht. Die Tugendhaften Handlungen in Ehren, aber die Gedanken und Emotionen, sind oft sehr viel schneller und die Untugendhafte Handlung ist bereits Geschichte. Die Einsicht war da, aber der Schmerz kommt plötzlich und die Worte, dazu sind auch nicht immer schön. Zum Glück gibt es im Buddhismus und Zen, keine Verurteilung, da ist immer auch der Gedanke; „nächstes mal mache ich es besser“ und mit dem steten bemühen gelingt es dann irgendwann doch.
18.6.2010 Kommentar von zentao
Worte von grosser Weisheit…
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mit Steinen schwer beladen…
Suche nicht nach der Wahrheit, hör einfach auf, über alles eine Meinung zu haben. Jeder Tag ist ein guter Tag. Habe Geduld mit jedem Tag deines Lebens. Wenn du gehst, dann geh. Wenn du stehst, dann steh, Â ohne zu schwanken! Die Samen der Vergangenheit sind die Früchte der Zukunft. Du lächelst – und die Welt verändert sich.
Der furchtlose Held ist wie ein liebevolles Kind. Ein Krieger mag viele Gegner besiegen, aber nur wer sich selbst besiegt, ist ein echter Sieger.
Unsere Verabredung mit dem Leben findet im gegenwärtigen Augenblick statt. Und der Treffpunkt ist genau da, wo wir uns gerade befinden. Das Leben ist kein Problem, das es zu lösen, sondern eine Wirklichkeit, die es zu erfahren gilt.

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Rotschwänzchen
Groll mit uns herumtragen ist wie das Greifen nach einem glühenden Stück Kohle in der Absicht, es nach jemandem zu werfen. Man verbrennt sich nur selbst dabei. Jedes Leben hat sein Mass an Leid. Manchmal bewirkt eben dieses unser Erwachen. Großes Verstehen kommt mit großer Liebe. Tu was du willst – aber nicht, weil du musst.

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Schwerarbeit
Sieh alles mit deinen eigenen Augen an. Wenn du zögerst verpasst du dein Leben. Von der Art des Denkens hängt alles ab. Vom Denken geht alles aus, wird alles gelenkt und geschaffen. Wer schlecht redet oder handelt, dem folgt Leid wie das Rad den Hufen des Zugtieres. Das was du heute denkst, wirst du morgen sein.
Tausende von Kerzen kann man am Licht einer Kerze anzünden ohne dass ihr Licht schwächer wird. Freude nimmt nicht ab, wenn sie geteilt wird.

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Spiegelung eines Waldteiches
Lass deinen Geist still werden wie einen Teich im Wald. Er soll klar werden, wie Wasser, das von den Bergen fließt. Lass trübes Wasser zur Ruhe kommen, dann wird es klar werden, und lass deine schweifenden Gedanken und Wünsche zur Ruhe kommen.
14.6.2010 Fotos von zentao
Buddha-Worte aus dem Internet, gesucht und gefunden von zentao
Weise Worte
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Fürchte dich nicht vor langsamen Veränderungen;
fürchte dich nur vor dem Stillstand.
Japanisches Sprichwort

Bauer mit Rindern
Der Mensch, der wenig nur gelernt, wird alt ganz nach der Ochsen Art: Es wächst ihm also bloss das Fleisch, die Einsicht wächst ihm nicht.
Buddha
Â

Sonnenuntergan
Unsere Verabredung mit dem Leben findet im gegenwärtigen
Augenblick statt. Und der Treffpunkt ist genau da,
wo wir uns gerade befinden.
Buddha,
Das Leben ist kein Problem, das es zu lösen, sondern eine Wirklichkeit, die es zu erfahren gilt.
Buddha
Â

Meditation
Neben der edlen Kunst,
Dinge zu verrichten,
gibt es die edle Kunst,
Dinge unverrichtet zu lassen.
Lin Yu-Tang
Â
Â
Â
13.06.2010 Fotos von zentao
Der Frosch auf dem Seerosenblatt
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Der Frosch auf dem Seerosenblatt
Sumpfiger Teich
Frosch auf dem Seerosenblatt
ein Schatten
Platsch
Seerosenblatt leer
11.06.2010 Foto + Text von zentao
Heute neuer Freitagstext auf taozazen
Gestern – Heute –
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Verwandlung
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Genau in dem Moment, als die Raupe dachte, die Welt geht unter, wurde sie zum Schmetterling.
Peter Benary
Wenn ich Schmetterlinge fotografiere, frage ich mich oft; weiss die Raupe, dass sie nach ihrer Verwandlung, zum Schmetterling wird? Wohl kaum? Sie lässt es einfach geschehen und verwandelt sich in einen Schmetterling. Solange die Raupe eine Raupe war, war sie unfrei und musste lange Wege machen um zu ihrem Futter zu kommen. Vom Moment als die Raupe zum Schmetterling wurde, da war sie frei. Frei wie ein Schmetterling, flog sie jetzt von Blüte zu Blüte, nicht mehr als Raupe jetzt war sie ein Schmetterling.
Wie die Raupe verwandeln wir uns von unserer Geburt andauernd, jede Sekunde verändert sich etwas in uns, wir bemerken es kaum wie wir uns verändern.
vom Kind zum Jüngling oder zum Mädchen
vom Jüngling zum Mann
vom Mädchen zur Frau
von der Geliebten zur Mutter
von der Mutter zur Grossmutter
oder auch vom Vater zum Grossvater
Eines Tages gehen wir in die Pension (Rente) und wenn wir in den Spiegel schauen, sehen wir ein altes Gesicht. Die Verwandlung geschah leise und ganz langsam. Wenn ich zurück blicke, sehe ich all die einzelnen Wesensheiten, die ich im Laufe eines Lebens war und ich staune über meine Verwandlung. Das Kind, der Jüngling, der Mann und der Vater, das alles war ich. Ich weiss das ist endgültig vorbei und doch bin ich genau so die Vergangenheit, wie ich das heutige Wesen bin. Einiges bleibe ich für immer, das Leben lang bin ich Vater, auch dann wenn die Kinder dann auch einmal alt sind. Â Ich bin es und ich bin es doch nicht, es scheint paradox zu sein und doch erfuhr ich mit dieser Erfahrung etwas über die Leerheit und verstehe jetzt, wenn es im Herzsutra heisst:
Form ist Leerheit, Leerheit ist Form, Form ist nichts anderes als Leerheit, Leerheit ist nichts anderes als Form. Genauso sind Empfindungen, Wahrnehmungen, geistige Formkräfte und Bewusstsein leer von einem abgetrennten Selbst.
Wenn wir beginnen, das langsam zu verstehen, das alles Leben, wie aus dem Nichts entsteht, eine Zeit lang hier auf dieser,unserer, einzigen Erde leben und dann eines Tages wieder, wie im Nichts verschwinden uns wieder und wieder verwandeln in neues Leben. Dann wird uns wo möglich Bange um unser Ich, mit dem Gedanken, dann verschwinde ich ja ganz, aber genau dieses Ich, ist ja die Ursache, die alles immer wieder entstehen lässt und uns dauernd Negative Gedanken  kreiert. Dieses Ich ist es ja auch, welches uns glauben lässt alles sei Ewig und ohne Veränderung. Dieses Ich, lügt uns ein Leben lang an und bringt uns in die unmöglichsten Situationen. Immer wenn wir egoistisch denken, geschieht uns unerfreuliches. Ja mehr ich versuche, das Negative zu vermeiden, umso stärker wird es. Das istSamsara, der ewige Kreislauf von Werden und Vergehen, erst wenn es mir gelingt, mit Hilfe von Meditation und möglicherweise, einem Buddhistischen Lehrer, diesen Zustand zu durchbrechen,kann ich vielleicht auch Nirvana erreichen.
Was wir heute sind, kommt von unseren gestrigen Gedanken her, und unsere gegenwärtigen Gedanken gestalten unser morgiges Leben. Unser Leben ist das Erzeugnis unseres Geistes.
(Buddha)
Es gibt aber einen Trost, in der Natur geht nichts verloren, wenn die Zeit Reif ist manifestiert sich das Leben, es geschieht einfach.
Ein Apfelbaum wird immer wieder zu einem Apfelbaum, sind die Bedingungen gut, trägt er viele Äpfel, sind die Bedingungen schlecht, kann der Bauer keine Äpfel verkaufen und die Familie des Bauern hungert womöglich.
Dieses Gedicht von Laotse sagt in einfachen Worten, alles was es dazu zu sagen gibt.
Dreissig Speichen treffen die Nabe
Die Leere dazwischen macht das Rad.
Lehm formt der Töpfer zu Gefässen
Das Leere darinnen macht das Gefäss.
Fenster und Türen bricht man in Mauern
Die Leere da mitten macht die Behausung.
Das Sichtbare bildet die Form eines Werkes.
Das Nicht-Sichtbare macht seinen Wert aus.
Laotse: Tao te king, Kap. 11,
10.06.2010 Text und Fotos von zentao
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