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the Way of Zen...in einer Unterführug als täglicher Wegweiser
mit meinem Schmerz Freundschaft schliessen
Kummer und Schmerz sind immer auch anhaften, Festhalten an vergangenem. Wenn ich lerne etwas vergangenes, als erledigt und bewältigt zu betrachten, so wird mein Alltag, wieder leicht und übersehbar. Zen ist der Weg, den ich gewählt habe, er ist aber nicht das Wunderheilmittel mit dem ich all meinen Kummer und Schmerz loslassen kann, aber es zeigt mir einen Weg, wie ich den Schmerz zu meinem Freund machen kann, statt immer in allem nur Feinde zu sehen.
Wenn mir bewusst wird wie stark alter Zorn, Kummer und Sorgen, bis zu dem heutigen Tag wirken und wie wenig Gewalt sie wirklich über mich haben, wenn ich sie endgültig verabschiede und mich entscheide in der Gegenwart zu leben.
Ich kann sie aber nur verabschieden, wenn ich vergebe, wem? mir selber.
Was vorbei ist, ist für immer vorbei, auch in meinen Gedanken. Ich würde nie glühende Kohle mit blossen Händen festhalten wollen, warum nur versuche ich das, mit meinen destruktiven Gedanken, immer und immer wieder.
13.07.2010 Text von zentao























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Lieber Gerhard
das muss jeder für sich selber entscheiden. Ich meine im Sinne von, mir selber vergeben, denn nur wer sich selber liebt und annehmen kann, kann auch andere Menschen wirklich lieben.
Ich selber habe in der Vergangenheit, doch einige Fehler gemacht und habe auch Grund genug, um mir selber zu vergeben. Festhalten ist ja keine Kunst, aber vergangenesv loslassen, das ist oft nicht so leicht
Liebe Grüsse zentao
Wieso soll ich mir vergeben? Daß ich die ganze Zeit am Schmerz festgehalten habe?
Gruß
Gerhard