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Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Fotos, fotografieren, Lebenskampf, Tierpark, Kormorane, Vögel, Wasservögel, Leben, Menschen, Weisheit, Zen
…ich will deinen Platz an der Sonne…
ein harter Titel, aber genau das habe ich heute im Tierpark beobachtet.
als ich heute mit meiner Nikon D5000 im Tierpark unterwegs war, habe ich folgendes beobachtet.
Zwei Kormorane und zwei Gänse liegen auf einer Sandbank an der Sonne. Da kommt ein dritter Kormorane und drängt sich zwischen den ersten und den zweiten Kormoran. Er vertreibt den dritten Kormoran, dieses weicht dem stärkeren und geht aus der Reihe. Der neu hinzugekommene ist nun an zweiter Stelle. Der vertriebene kommt zurück und attackiert nun die erste der Gänse und diese weicht aus;
die Gescheitere gibt nach.
Eine Geschichte die wir auch bei und Menschen, täglich beobachten können. Im Supermarkt, auf der Autobahn, im Tram, und überall dort wo uns unser Egoismus, vermeintliche Vorteile bringt. Dieses Macho oder auch Zicken Gehabe, ich bin der Grösste oder auch mal die Schönste und Beste, das Lernen unsere Kinder bereits in der Schule. diesen Kampf um die besten Plätze wird den Kindern früh anerzogen. Nur wer Ellbogen hat, das heisst, wer Rücksichtslos ist, wird in unserer Gesellschaft nach oben kommen. Und genau wie im Tierreich, ist es auch bei uns;
” ich will das was dier gehört auch wenn es nur dein Platz an der Sonne ist.”
In der Natur ist es oft der harte Überlebenskampf und es ist immer auch der harte Kampf um die Führung in der Gruppe. Da ist der Lebenstrieb vermutlich notwendig und vereinfacht, das Leben der Tiere, weil ein starkes Leittier immer auch zum Wohle der Gruppe ist. .
Aber offensichtlich funktioniert unsere Gesellschaft immer noch, nach dem gleichen primitiven Muster, welches bei uns Menschen immer noch bei sehr vielen Menschen, in der Wirtschaft, Politik und auch in unserer Freizeit, stark vorhanden ist. Da ist der Lebenstrieb entartet und nicht mehr notwendig und eher hinderlich.
Der Unterlegene empfindet Frust, Ärger, Wut, und Hilflosigkeit und wie der eine Kormoran,wird der Unterlegene das, dem noch schwächeren weitergeben und so geht das in einer Unendlichen Kette weiter, bis es dann irgendwann die Menschheit, vielleicht in ferner unbekannter Zukunft, doch noch begreift. Bis dann geht das Leiden weiter, seit Buddhas Zeiten, wissen wir von den vier edlen Wahrheiten und wir Menschen, igniorieren dieses Geistigige Gesetz weitgehend.
8.8.2010 Text und Fotos von zentao















































