Nur für heute…
In meinem Blog habe ich schon öffters, über unsere Emotionen und die Macht, die sie über unser Leben haben geschrieben. Ich möchte Euch, heute eine Web Seite vorstellen,, die für viele Emotional Kranke, ein ganz spezieller Wegweiser ist.
Emotions Anonymous (EA) ist eine Gemeinschaft von Männern und Frauen aus allen Berufen und Gesellschaftsschichten, die sich in regelmässigen wöchentlichen Meetings immer wieder treffen, um ihre emotionalen (seelischen) Probleme zu lösen.
Ich habe die Wahl!
Nur für heute will ich versuchen, diesen einen Tag zu leben nicht mein ganzes Lebensproblem auf einmal anzupacken. Ich kann jetzt etwas tun, vor dem ich zurückschrecken würde, wenn ich das Gefühl hätte, ich müsste es mein ganzes Leben lang durchhalten.
Nur für heute will ich versuchen, glücklich zu sein, indem ich mir klar mache, dass mein Glück nicht davon abhängt, was andere tun oder sagen oder was um mich herum geschieht. Glück stellt sich ein, wenn ich mit mir in Frieden lebe.
Nur für heute will ich versuchen, mich auf das auszurichten, was ist – nicht erzwingen, dass sich alles nach meinen Wünschen richtet. Ich will meine Familie, meine Freunde, meine Arbeit und meine Lebensumstände so annehmen, wie sie kommen.
Nur für heute will ich auf meine körperliche Gesundheit achten, ich will meine Verstandeskräfte üben, ich will etwas Spirituelles lesen.
Nur für heute will ich jemandem etwas Gutes tun, ohne dabei entdeckt zu werden – wenn jemand davon erfährt, zählt es nicht. Ich werde mindestens eine Sache tun, die ich nicht gerne tue, und ich will meinem Nächsten einen kleinen Liebesdienst erweisen.
Nur für heute will ich mich bemühen, zu jemandem, den ich treffe, freundlich zu sein. Ich will rücksichtsvoll sein, leise sprechen und so gut aussehen, wie ich kann. Ich will keine unnötige Kritik Üben und nach Fehlem suchen. Ich will auch nicht versuchen, jemanden außer mich selbst zu verändern, und niemandem Vorschriften machen.
Nur für heute will ich mir ein Programm machen. Ich will es machen, auch wenn ich es vielleicht nicht ganz genau befolge. Vor zwei Plagen will ich mich retten: Hast und Unentschlossenheit.
Nur für heute will ich aufhören zu sagen: „Wenn ich Zeit hätte“. Ich werde nie für etwas „Zeit finden“, wenn ich Zeit haben will, muss ich sie mir nehmen.
Nur für heute will ich in Stille meditieren, mich dabei auf Gott, wie ich ihn verstehe, auf mich selbst und auf meinen Nächsten besinnen. Ich will mich entspannen und nach Wahrheit suchen.
Nur für heute will ich keine Angst haben. Insbesondere werde ich mich nicht davor fürchten, glücklich zu sein – und mich an den guten, schönen und liebenswerten Dingen im Leben erfreuen.
Nur für heute will ich mich nicht mit andern vergleichen. Ich will mich selbst annehmen und nach meinen Fähigkeiten leben.
Nur für heute entschließe ich mich, zu glauben, dass ich dies einen Tag leben kann.
Die Wahl habe ich!
http://www.emotionsanonymous.de/nurfuerheute.html
/www.emotionsanonymous.de/emotionalkrank.html
zum Thema auch noch lesen:
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Fleisch oder Gemüse ?
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Blogs, Buddha, Buddhismus, Fleisch, Gemüse, Lebensmittel, Ernährung, Essen, Bio, Leben, Menschen, Zen
Fleisch oder Gemüse ?
Fleisch oder Gemüse? Diese Frage habe ich mir vor längerer Zeit auch gestellt, vor allem weil ich mich dem Buddhismus verpflichtet fühle und seit gut 16 Jahren Zen-Meditation praktiziere. Ich bekenne ich esse immer noch Fleisch, je nach Lust und Laune, so alle zwei Wochen habe ich ein stück Fleisch auf meinem Teller. Nur Wurstwaren und Schweinefleisch, meide ich ganz. Immerhin bin ich zu 50% Rohköstler und mache mir jeden Morgen ein Smoothie, aus zwei Teilen Früchte und einem Teil Gemüse das Rezept und Video hier:Green Smoothies. Ich bin leider etwas süchtig auf Backwaren, und das ist für mich das grössere Übel, als Fleisch. Zucker und Weissmehl sind die grösseren Gifte für unseren Körper, als Fleisch. Dank dem Rohgemüse habe ich meinen Süssigkeiten Konsum stark reduziert.
Fleissige Blogleser wissen ja, dass ich in Sachen Gesundheit schon einiges aus probiert habe. Seit ich das Buch von Andreas Campobasso Stopp! Die Umkehr des Alterungsprozesses gelesen habe, bin ich schockiert über die Praktiken unserer Lebensmittel Industrie. Es ist aber nicht nur die Lebensmittel Industrie welche in sträflicher Art und Weise mit unserer Gesundheit spielen, es ist vor allem die Landwirtschaft die sich ganz falsch entwickelt hat. Beeinflusst durch die Chemie, wurden nur noch Produkte produziert, welche sehr schön anzusehen waren, aber nicht mehr sehr gesund sind. Sie sind durchaus, die Ursache, von so mancher Krankheit, die es früher nicht gab.
Beim Fleisch war es genau so, die Tiere wurden mit Hormonen und Kraftfutter, gemästet, dass sie schneller Schlachtreif waren. Das Perverseste passierte vor ca. 15 bis 20 Jahren als die Bauern, begannen, den Tieren Knochenmehl unter das Futter zu mischen und dann vor ca.10 Jahren entdeckte manBSE der sogenannte Rinderwahnsinn. Das machte vielen die Entscheidung, Vegetarier zu werden leicht. So leicht wird man aber nicht zum Vegetarier, weil wir alle irgend wie Konditioniert sind, das heisst abhängig. Produkte welche Industriell verändert wurden, machen früher, aber sicher später krank. So kann man vieles nicht mehr essen, weil wir davon krank werden. Industriel verarbeitete Produkte, sind für mich Tabu und sind total von meiner Einkauflieste gestrichen.
Aus Lebensmittel wurden Nahrungsmittel und heute haben wir den Schlamassel, was können wir noch bedenkenlos essen? Ob Bio-Gemüse und Bio-Fleisch das richtige ist, bin ich nicht so sicher, ob wir den Biobauern wirklich trauen können, das wird die Zukunft weisen.Claudia Klinger hat einen neuen Blog mit dem passenden NamenUnverbissen vegetarisch hier will sie genau diese Frage mit ihrer neuen Leserschaft diskutieren.
Was einer essen will, das muss jeder für sich entscheiden, was wir alle machen müssen, unser Kaufverhalten überprüfen und entscheiden, will ich für meine Gesundheit mehr Geld ausgeben, den gesunde Lebensmittel sind in der Regel etwas teurer.
Wen jetzt jeder Vegetarier wird, leben und vermehren sich Weltweit, die Rinder und Schafe und Hühner usw. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir am Anfang unserer Entwicklung zum Menschen, Jäger und Sammler waren. Vielleicht war gerade diese Mischkost, die Nahrung, die es ermöglicht hat zum heutigen Menschen zu werden. Es ist aber auch klar, dass der Fleischkonsum den Menschen Aggressiv machte. Ob Vegetarier die friedlicheren Menschen sind, das weiss ich nicht. In den alten indischen Kulturen, wurde durchaus, auch Fleisch gegessen nur das töten war verboten, der Metzger war in der Regel, ein Moslem. Es ist ein paradox, das töten war verboten, aber das Fleisch von toten Tieren durfte man essen.
Wichtiger als die Diskussion Fleisch oder Gemüse, ist die Frage; wie leben die Tiere? Leben sie Artgerecht unter ihresgleichen und bekommen sie auch das richtige Futter. Wie weit sind die Transportwege und muss es dringend ein Schlachthaus sein, wo die Tiere sofort die Angst der getöteten Tiere riechen und in Panik ausbrechen.
Was immer wir essen, es sollte nicht aus Industrieller Produktion sein. Es muss natürlich angebaut werden und die Tiere müssen Artgerecht gehalten werden. Wer Zeit und Geld hat, sucht sich einen Biobauer in der Nähe seines Wohnortes und kauft so direkt ab Hof, das ist aber schon die Luxusvariante. Bei den meisten ist der Wille zu gesundem Essen da, nur Entscheiden tut am Ende immer der Geldbeutel.
28,10.2010 Text von zentao
Stopp! Die Umkehr des Alterungsprozesses
Die 6 Paramitas Meditation und Weisheit
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Glück, Leben, Meditation, Paramitas, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen
Heute war Dagmar wieder bei uns und hat uns die letzten 2 Paramitas„Meditation“ und “ Weisheit“ erklährt.
Dagmar erzählte uns, dass sie einen ganzen Monat im Haus Tao in einem Retreat war und täglich meditierte, sie hat sich den Luxus geleistet, sich mit anderen, einen Monat lang, in die Stille zurück zu ziehen, um der Frage nach zu gehen; wer sie wirklich sei. Einmal die essentiellen Fragen des Leben, zu vertiefen. Im Alltag haben wir die Tendenz, uns selber aus zu weichen, die Konfrontation, mit uns selber zu vermeiden. Ineinem Retreat, kommen wir irgend wann an unsere Grenzen und unseres unerfreuliche Ich meldet sich. Meditation ist, eben auch dies zu akzeptieren und nicht darauf zu reagieren.
Von den 6 Paramitas ist dieWeisheit die letzte im Zyklus. Weisheit kommt von verstehen und wenn wir verstehen, wie wir und unser Umfeld funktionieren, so werden wir fähig, in uns die nötige Distanz zu entwickeln.
Während dem Monatsretreat fragte jemand Marcel Geisser, “ was ist wenn wir wieder in den Alltag zurückkehren, aus der Stille, in den Alltag im Büro?
Und die Antwort von Marcel Geisser war; „dann wenden wir die 6 Paramitas an, und das sind wie wir wissen:
Grosszügigkeit ethisches Handeln Geduld
Tatkraft Meditation Weisheit
Jede dieser 6 Paramitas ist in den anderen enthalten. Meditation sei nicht nur, das sitzen, sondern auch die tägliche Hausarbeit, die Büroarbeit und der Umgang mit den anderen. Da müssen wir auch präsent sein, das sei auch Meditation, wohl nicht so in die Tiefe, aber genau so wichtig.
Sie zeigte uns eine der Gratis Zeitungen, mit all diesen schlechten Nachrichten. Als Anti News las sie uns ein Gedicht von Tich Nath Hanh vor, mit dem Titel.
Die Gute Nachricht
Die gute Nachricht drucken sie nicht die gute Nachricht drucken wir. Wir haben ständig eine Sonderausgabe, und es ist wichtig, dass du sie liest.
Die gute Nachricht ist , dass Du am Leben bist und dass der Lindenbaum noch da ist; dass er fest dem harten Winter standhält.
Die gute Nachricht ist, dass du wundervolle Augen hast, mit denen du den blauen Himmel berührst.
Die gute Nachricht ist dass hier Dein Kind vor dir steht und deine Arme erreichbar sind; eine Umarmung ist möglich. Sie drucken nur was falsch ist.
Schau dir jede unserer Sonderausgaben an. Wir bieten immer die Dinge an, die nicht falsch sind. Wir wollen, dass sie dir Nutzen bringen und du uns hilfst sie zu behüten
Dort wächst der Löwenzahn am Wegrand, lächelt sein wundersames Lächeln und singt das Lied der Ewigkeit.
Hör zu! Du hast Ohren, die es hören können, beuge dein Haupt…. Hör ihm zu.
Lass die Welt des Kummers und der Besorgnis hinter dir….und werde frei.
Die letzte gute Nachricht ist….dass du es wirklich kannst.
Nicht immer das schlechte sehen und hören, sondern auf das gute vertrauen, die 6 Paramitas sind genau das. Das Leben sei wie ein Fluss, wo wir auch immer wieder zum anderen Ufer übersetzen müssen, und da brauchen wir Hilfsmittel, die wir im täglichen Leben anwenden. Sie brachte die “ Edlen 4 Wahrheiten „ als Beispiel, wie Buddha, zu seiner Zeit diese Paramitas immer wieder als Hilfsmittel für das tägliche Leben, in seinen Lehrreden, seinen Schüler empfahl.
Der 9. Vers der 9 Pfeiler der Sati-Zen-Sangha
sei das auf was es eigentlich ankomme;
Verliere dich nicht in Zerstreuung. Dein tägliches Leben ist der Ort der Praxis der Achtsamkeit – von Moment zu Moment.Bleibe in Berührung mit dem, was in dir und um dich herum heilend, erfrischend und voller Wunder ist. Lass die Keime der Freude, des Friedens und des Verstehens in dir wachsen, um in den Tiefen deines Bewusstseins den Prozess der Umwandlung zu fördern.
Wenn wir diese 6 Paramitas in unser Leben integrieren können, so wird unser Alltag, ein friedlicher sein.
24.10.2010 Text von zentao
über die 6 Paramitas auch noch lesen:
Die Weisheit der Bäume
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddhismus, Bäume Fotos, Glück, Leben, Menschen, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen

- Kastanienbaum in seinem Herbstkleid
Ein Baum lebt in Harmonie mit seiner Umwelt, von Natur aus muss er nichts fürchten. Er gibt den Lebewesen Nahrung und einen Schutz gegen Regen und Sonnenschein, er ist Wohnung und Herberge für viele Insekten und Vögel. Nur der Wind und das Feuer könnten ihm Schaden. Solange er Wasser hat geht es ihm gut. Erst als der Mensch sich ausbreitete, wurde der Mensch zu einer Gefahr. Der Mensch brauchte Felder um Nahrung anzupflanzen und darum fällte er Bäume, aus dem Holz baute er Häuser. Soweit so gut.
Kein Baum hat Zweige, die so dumm sind….
…..gegen einander Krieg zu führen.
Indianisches Sprichwort
Wenn wir die Sanftheit der Bäume und die Agressivität der Menschen vergleichen so tun sich uns Welten auf, in der unterschiedlichen Lebensstrategie dieser Beiden so verschiedenen Arten. Der Mensch ist das gefährlichste Raubtier auf dieser Welt und doch sind wir ursprünglich Pflanzenfresser, ausser unseren Verwandten, den Schimpansen gibt es glaube ich, kein Wesen, welches gegen die eigene Art, Krieg führt. A uch andere Tiere führen Revierkämpfe oder zwei Männchen kämpfen um ein Weibchen, es sind aber immer die Männchen, die Revierkämpfe austragen, aber geplante Kriege, so wie der Mensch das tut? Ist diese Aggressivität, der Grund, dass wir, zum Menschen wurden? Ich denke es währe an der Zeit unsere Strategie für uns und unsere Nachkommen zu überdenken. Die Bäume als Weisheitslehrer? Warum nicht? Von den Bäumen könnten wir einiges abschauen.
Wenn wir uns selber beobachten, stellen wir fest, es ist immer unser egoistische Denken, welches uns einreden will; „es ist nicht genug da“ oder „den mag ich nicht“ diese und andere negativen Gedanken führen zu einem Mangelbewusstsein. Das Gegenteil findet man bei uns Männern sehr oft, die Selbstüberschätzung, da kommt der Gedanke „ich bin der Grösste“ oder „die anderen sind nichts wert“.
Dieser Urmensch, Neandertaler ist noch in vielen von uns vorhanden und wenn uns einer blöd anschaut…da wollen wir ihm…am liebsten den Schädel einhauen, zumindest ihm die Meinung so richtig sagen.
Ich denke die Lebensstrategie der Bäume ist besser, wir sollten uns die Bäume als Vorbild nehmen und endlich aus dieser Gewaltspirale herauskommen.
16.10.2010 Text von zentao
zum selbenThema 2 Links:
http://www.alfred-mack.de/vita/nachdenk/weisheit.html
http://www.mara-thoene.de/html/baumweisheiten.html
Gedankenvorsorge
Jetzt wird es draussen wieder kälter und die Menschen werden wieder öfters erkältet sein. Gesundheitsvorsorge ist im Moment das Wort, das in den Zeitungen und der Werbung, immer wieder erwähnt wird.
Gesundheitsvorsorge ist gut, besser wäre wenn wir Gedankenvorsorge betreiben würden, denn die Gedanken, sind es die uns krank machen. Ein gesunder Geist wird nicht krank, es sind die negativen Gedanken, welche uns krank machen.
Wir alle haben gelernt unseren Körper zu pflegen und jedes Kind weiss dass man drei Mal täglich die Zähne putzt und das nennt sich Körperhygiene. Eine Geisteshygiene ist aber genauso wichtig. Was da alles an Schrott über das Fernsehen, Werbung und Internett so alles in unseren Geist eindringt und versucht uns zu manipulieren und das schlimme daran ist, unserem Ich/Ego gefällt das sogar sehr. Daran ist Grundsächlich auch nichts falsch, wir müssen nur lernen zu unterscheiden ob das was da in meinen Geist eindringt, mir schaden könnte oder anderen.
In unserem Geist gibt es zwei Instanzen, die erste, ist bei den meisten ihr Ego/Ich, welches immer in der Form ich in mir Spricht und oft, das was uns geschieht oder was wir sehen oder hören, dauernd kommentiert. Die andere Instanz ist unsere leise innere Stimme oft auch Bauchgefühl genannt, diese Stimme versucht uns zu warnen und will uns helfen, dass wir immer das Beste, das was uns wirklich gut tut, auch wählen. Dies innere Stimme gibt es wirklich, es ist mehr ein Gefühl, dass wir alles richt gemacht haben ohne Wenn und Aber.
Leider hören viele diese Stimme nicht mehr, weil unsere Umwelt in der wir leben, so laut geworden ist. Aber nicht nur die Umwelt ist laut, im Kopf fahren die Gedanken Karussell und da gibt es eine Geschichte von einem berühmten Zen Meister;
Ein Professor besucht einen berühmten Zen-Meister. Er stellt sich höflich vor und nennt alle seine akademischen Titel und bittet um Belehrung. “ Möchten Sie Tee? “ fragt der Meister. „Ja, gerne“ antwortet der Professor. Der Meister schenkt Tee ein, bis die Tasse voll ist und der Meister schenkt weiter ein, bis die Teetasse übervoll ist und der Tee über den Tisch auf den Boden tropft. „Aufhören, die Tasse ist bereits voll“ rief der Professor .Es geht nichts mehr hinein.“ Der Mönch antwortete: „Genau wie diese Tasse, sind auch Sie voll von Ihrem Wissen und Ihren Vorurteilen. Um Neues zu lernen, müssen Sie erst Ihre Tasse leeren.“
Wie bei diesem Professor ist bei vielen in unserer Gesellschaft der Kopf voll von negativen Gedanken und Vorurteilen. Wie der Professor sollten auch wir, von Zeit zu Zeit unsere Tasse leeren und unser Tempo, etwas zurück nehmen. Sich etwas Ruhe gönnen, einen Waldspaziergang machen, ganz alleine nur mit sich selber, das könnte eine ganz neue Erfahrung sein. Ein Waldspaziergang ist noch keine Meditation, aber es wäre ein Anfang und eine Chance wieder zu sich selber zu finden.
Weil das Leben unberechenbar ist, brauchen wir ein Hilfsmittel das uns den Weg weist, wo wir immer wieder unser Leben selbstreflektiren in einer Mediation oder eben einem Waldspaziergang. In der Stille kommen uns oft die einfachsten Ideen zur Lösung unseres Problems, aber es gibt viele Wege um sein Leben in den Griff zu bekommen, keiner ist besser oder schlechter, er muss nur passen….zu einem selber.
13.10. Text von zentao
Das Leben ist eine Reise
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Fotos, Glück, Leben, Menschen, Reise, Reisen, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen
Das Leben ist oft, wie ein Bahnhof, wir sind entweder, gerade angekommen oder wir haben einen ganz wichtigen Zug verpasst oder der Zug hat Verspätung, wir warten, aber der Zug kommt einfach nicht. Das alles in unserem Leben genau nach Fahrplan geht ist, eher die Ausnahme.
Wenn ich in meiner Erinnerung zurück gehe, habe ich meine erste Zen-Erfahrung auf einem Bahnhof in Bolognia in Italien gemacht,( da hatte ich noch gar nichts von Zen gehört) ich kam aus der Schweiz und wir sollten in Bolognia nach Rimini umsteigen, aber der Anschlusszug, war bereits abgefahren und niemand wusste, wann der nächste Zug weiterfährt. Am Anfang habe ich mich aufgeregt und meinen Ärger rausgelassen, dann war resignieren und dann habe ich es einfach akzeptiert. Wir konnten gar nichts tun, wir holten uns etwas zum Essen und trinken und dann war nur noch warten und es war heiss. Ich sass auf meinem Koffer und wie im Zen, wusste ich nicht wie lange das noch dauert und weil es allen gleich ging, wurde ich ruhiger und irgend wann, war das weg kommen nicht mehr wichtig. Heute ist dieses Erlebniss zu einer meiner besten Erfahrungen geworden.
Die Zeit schien still zu stehen, es geschah nichts, kein Zug kam. Ich erinnere mich noch, dass wir mit Mitreisenden gesprochen haben und ich lernte, dass es auch andere Sichtweisen zu dem Geschehenen gab. Die ganze Welt rundum bewegte sich weiterhin, nur hier auf dem Peron, war Ruhe. Dann endlich nach ca. dreieinhalb Stunden kam der Zug und wir konnten endlich weiter reisen. Als wir weiter reisten, war ich immer noch der gleiche und doch hat sich etwas in mir verändert, mein ICH wurde etwas verunsichrt aber es dauerte dann noch Jahre bis sich Zen, in meinem Leben festsetzte.
Wie im Leben, stehen wir auf dem Peron und wollen einfach weiter, dabei ist der Ort wo wir gerade stehen, in diesem Augenblick, der einzige richtige Ort für uns. Wir wollen doch immer, an einem anderen Ort sein, als wir gerade sind. Wir wollen immer etwas anderes al das was wir haben. Wir meinen immer, das andere sei besser, der andere habe das grössere Tortenstück, erst wenn wir gelernt haben; „einmal gewinnen wir und das andere mal verlieren wir“. Erst wenn wir bereit sind, mehr zu geben, als das was wir bekommen, dann kommen wir nach vielen Jahren, endlich an, Zuhause bei uns selber.
4.10.2010 Text und Fotos von zentao
nach einer Idee von Matthias Zender www.coopzeitung.ch/blog.cfm/blog/chefredaktor








































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