Ein Zen-Schüler kam zu seinem Zen-Meister, mit dem Wunsch, er wolle mehr studieren; darauf schickte ihn der Meister in den Garten, er solle dort die Beten vom Unkraut säubern. Nach ein paar Tagen kam der Schüler wieder und bat um noch mehr Unterweisung; worauf ihm der Meister den Auftrag gab, den 100 m langen Zaun des Zen Klosters zu streichen. Nach drei Wochen, war der Schüler damit fertig und bat nach einer neuen Studienaufgabe. Dieses mal, sollte der Schüler, das Laub auf allen Wegen des Kloster zusammen rechen. Jetzt begehrte der junge Mann auf und beklagte sich wegen den niedrigen Arbeiten. Daraufhin meinte der Meister;
“ nicht aus Büchern lernen wir, die Schule des Lebens ist oft hart und die niederen Arbeiten helfen uns die höheren Lehren zu verstehen. Bücher sind wie ein Wegweiser, sie zeigen uns nur die Richtung an, nur durch die Praxis verstehen wir was gemeint ist. Wer gelernt hat auch ,,sogenannte niedere Arbeiten,, achtsam und gegenwärtig zu erledigen, der ist auch fähig, das Wissen der Bücher achtsam und gegenwärtig zu lesen.“
Und der Meister gab ihm ein Buch über Gartenarbeit, damit er ein richtiger Gärtner werde.
28.11.2010 eine Geschichte welche ich gehört habe, nacherzählt von zentao
Gestern hat es den ganzen Tag geschneit und am Anfang war es noch zu warm und es sah nicht so aus wie wenn der Schneeliegenbleiben würde aber in der Nacht schneite es weiter und gegen den Morgen wurde es richtig kalt und der Schnee blieb liegen. Heute Morgen hiess es darum, aus den Federn raus und mit meiner Nikon 5000 auf Winterfotopirsch zu gehen und es sind mir ein paar schöne Fotos gelungen.
Schnee ist sichtbare Vergänglichkeit…ich hoffe auf ein paar Wintertage
Heute habe ich ein paar Videos angeschaut über die Quantenphysik und da habe ich festgestellt, dass ein Teil der Wischenschaft langsam auf den richtigen Weg findet und das gibt mir Hoffnug. Wenn ich Hanspeter Dürr zuhöre, meine ich einen Zen-Meister vor mir zu haben.Ein sehr interessantes Gespräch und er erzählt auch seine Geschichte nach dem Krieg und wie er zu seiner Forschung kam.
Hans-Peter Dürr – Gespräch (2010) 1/6
Dann habe ich bei Youtube auch noch das Video mit dem Zen Lehrer Wolfgang Walter und Prof. Dr. Hans-Peter Dürrgesehen, auch das ist sehr spannend.
Zen Lehrer Wolfgang Walter und Prof. Dr. Hans-Peter Dürr im Gespräch
Wenn ich als Kind zum Geburtstag ein Geschenk bekommen habe, da sollte ich dankbar sein, man erwartete,von mir dass ich Freude zeige und die war einfach nicht da. Die Dankbarkeit ist oft auch negativ besetzt, weil erwartet wird, dass wir dankbar sind und wer mag schon auf Befehl dankbar sein? Das was ich bekommen habe war nicht das was ich ich mir gewünscht habe.Dankbarkeit kann man nicht befehlen oder einfach an oder ausschalten wie das Licht. Dankbarkeit geschieht oder eben auch nicht.
Wenn ich aber etwas bekam, das ich mir sehnsüchtig gewünscht habe und es schier unmöglich schien, dass ich das je erhalten würde, dann stieg wie aus der Tiefe des Seins ein immenses Glücksgefühl hoch, einfach unbeschreiblich, eine tiefe Dankbarkeit. Die Dankbarkeit ist das grösste der Glücksgefühle zu dem wir Menschen fähig sind, denn wenn ich dankbar bin steigt ein tiefes Gefühl von Glück und Freude auf.
Wie alles kann man auch das trainieren. Wie das? werdet ihr fragen, ganz einfach, indem ich für alles was ich bekomme, danke sage, an wen? An Gott oder an das Universum, was ja möglicherweise, das selbe ist. Ich kann aber auch die Dankbarkeit verhindern, indem ich alles, als Selbstverständlich anschaue und nicht ein mal den Versuch mache, Dankbarkeit zu entwickeln und auf meinem Egotrip weitermache. Auf diese Weise ist die Dankbarkeit auch schnell vergänglich. Leider auch die positiven Auswirkungen der Dankbarkeit.
Wenn echte Dankbarkeit aufkommt ist das Ego weitgehend ausgeschaltet. Dankbarkeit hat sehr viel mit Demut und Freude zu tun, dankbar zu sein für das , was wir erhalten. Vielen Menschen fällt es schwer einfach Danke sagen zu können. Wenn sie von irgendjemandem etwas unverhofft erhalten, da meinen die meisten, sie müssten sich sofort wieder revanchieren, was gar nicht nötig ist. Einfach annehmen auch wenn es vielleicht im Moment schwer fällt.
Als ich noch sehr jung war, musste ich ein mal einen älteren Arbeitskollegen um 10.-Franken anpumpen und als ich im das Geld wieder zurück geben wollte, da sagte er zu mir; Wenn irgend wann, jemand dich um Geld anpumpt, gib diese 10.-Franken einfach weiter. Ich gebe was ich bekomme nicht zurück, sondern verschenke es weiter. Auf dies Weise hat der Schenker und der Beschenkte ein gutes Gefühl.
Wenn ich dankbar bin, ist das ein Zeichen von Zufriedenheit, es ist etwas positives geschehen, das ich, so nicht erwartet habe,; im Lotto gewonnen, mit einer sehr grossen Summe, das ist für viele das höchste der Gefühle. Ich bin, ganz einfach dankbar, dass es mir gut geht. Ich kann am Ende des Tages, für alles was geschehen ist, Danke sagen. Das Gefühl von Dankbarkeit kommt immer dann auf, wenn ich etwas erhalte, das ich nicht erwartete oder aber aber auch dann, wenn ich ich schreckliches erwarte und das dann nicht eintrifft, welch ein Glück.
Ein Mensch der eine schwere Krankheit hat und der dann erfährt, dass er geheilt ist, der wird eine andere Art von Dankbarkeit erfahren, als derjenige der in der Lotterie eine Million gewonnen hat. Der erstere ist für sein neues Leben dankbar der andere hat möglicherweise das Gefühl etwas unverdientes erhalten zu haben und wird das Gewonnene wieder verlieren. Wie gewonnen so zerronnen, aus dem einen Grund weil er nicht Fähig war zu danken, wem auch immer.
Hier noch ein einfaches Rezept von Buddha, er soll folgend Worte zu seinen Schülern gesagt haben
Erhebt euch und wir wollen dankbar sein, auch wenn wir heute nicht viel gelernt haben, so haben wir doch wenigsten etwas gelernt und wenn wir doch nichts gelernt haben, so sind wir doch wenigstens nicht Krank geworden und wenn wir doch Krank geworden sind, so sind wir doch wenigstens nicht, daran gestorben, darum lasst uns gemeinsam miteinander dankbar sein.
Dieses einfache dankbar sein, auch dafür dass wir immer noch leben einfach ein tiefes Gefühl von Dankbarkeit.
Im Buddhismus schulden wir Dankbarkeit gegen über sämtlichen Lebewesen, gegen über unseren Ahnen und gegen über unseren Eltern und auch Dankbarkeit,den drei Juwelen; Buddha, Dharma (Universalsgesetz) und dieLehre Buddhas) und die Sangha(Gemeinschaft jener die den Weg mit uns gehen) Am wichtigsten ist aber die Dankbarkeit gegen unseren Eltern.
Dankbarkeit ist ein sehr gutes Gefühl, das sich lohnt immer wieder zu kultivieren.
Das Kochen ist ja auch eine meiner täglichen Aktivitäten, nicht immer gerne, aus dem einen Grund weil ich oft nicht weiss was ich heute wieder kochen soll. Wer schon mal gekocht hat, der weiss, dass es da auch eine gewisse Vorbereitung braucht. Kochen hat, wie dasfotografieren, viel Gemeinsames zum Zen.
Es braucht Achtsamkeit
es hat einen Anfang, eine Mitte und ein Ende
und es ist von Vorteil wenn man sich nicht ablenken lässt.
Ohne Zutaten und ohne Rezept kann man meistens nicht viel Gescheites kochen.
Es gibt da ja die berühmte Geschichte eines Zen-Koches (Tenzo) eines Zen-Klosters der extra 12 Meilen zu Fuss zum Hafen gelaufen ist, um Pilze für eine Nudelsuppe zu kaufen. Dogen war sehr von diesem Mönch beeindruckt und lud ihn zum Essen auf dem Schiff ein. Der Mönch liess sich aber nicht von seinem Plan abbringen, am gleichen Tag wieder ins Kloster zurück zu kehren. Dogen bedrängte ihn und meinte es gäbe doch bestimmt andere, die das Abendmahl zubereiten könnten. Die Antwort des Zen-Koches war einfach, aber klar;
“ mir wurde die Verantwortung übertragen, darum muss ich diese Arbeit tun, nur wenn ich es selber tue, weiss ich, dass die Arbeit richtig gemacht ist, „und er nahm die gekauften Pilze und kehrte in sein Kloster zurück.
Später besuchte Dogen diesen Koch in seinem Kloster und dieser wurde einer seiner Zenlehrer. Dogen hat diese Lektion, die ihm der Koch erteilte nie vergessen und später hat er aus diesem Erlebnis heraus seine „Anweisungen für den Koch“ geschrieben.
Basierend auf diesen Gedanken von Dogen, hat Bernhard Glassman diesen Lebensentwurf eines Zen-Meisters geschrieben.
Kochen ist wie das Leben oder umgekehrt. Das Leben hat nun mal gewisse Regeln, die wir einhalten müssen, sonst könnten möglicherweise Schwierigkeiten auftreten. Genauso ist es beim Kochen, da sollte man auch wenn möglich nach Rezept kochen, sogar erfahrene Köche schauen ab und zu die Rezepte an.
Vor dem kochen, müssen alle Zutaten vorhanden sein, wenn nicht muss man diese besorgen.
Beim Kochen muss die Küche sauber sein, schon bevor man zu kochen anfängt.
Das Gemüse muss geputzt werden und die Beilagen vorbereitet werden.
Alle Zutaten müssen bekömmlich sein, ab und zu nachschauen ob die Öle und Gewürze noch geniessbar sind.
Ein Menü besteht meistens aus drei Teilen; Vorspeise, Suppe, Hauptmahl und ab und zu gibt es auch noch etwas Süsses zum Nachtisch.
Der Vergleich zum Leben, finde ich spannend, wie im Leben klappt auch in der Küche nicht alles und wir müssen öfters improvisieren und wie im Leben, wenn etwas schief geht entstehen daraus wieder ganz neue Dinge. Wenn wir das Gemüse rüsten, können wir aus dem Gemüseabfall, eine köstliche Suppe kochen, aus Resten vom Vortag kann man am anderen Tag eine Vorspeise machen. Es gibt unzählige Möglichkeiten etwas neues zu kreieren.
Das schlimmste für einen Koch ist, wenn seine Gäste unpünktlich sind und auch damit muss er umgehen können, da hilft ihm die Gelassenheit welch er im Zen gelernt hat. Nach dem Kochen kommt der Abwasch, auch wenn wir heute meistens eine Geschierwaschmaschiene haben, braucht es auch da Achtsamkeit. Wenn die Küche wieder aufgeräumt ist, beginnt alles wieder von vorn.
Am Samstag habe ich die drei Beiträge über unser Denken..überarbeitet, und da hab ich mir noch ein paar Gedanken dazu gemacht.
Unsere Ängste und Sorgen sind auch Gedanken.
Vor vielen Jahren war ich einmal bei einem Heiler, und der hat mir folgendes Gesagt;
„deine Ängste und Sorgen, gehören nur dir, niemand will deine Ängste und Sorgen haben, als warum ängstigst und sorgst du dich, das schadet nur dir und ist vollkommen überflüssig, also hör auf dich zu sorgen und zu ängstigen.
Das hat gesessen und ich hab es beherzigt und immer wen ich mich sorge oder ängstige, dann frage ich mich; “ wer will meine Sorgen und Ängste haben?
niemand, also lass ich das.
Jeder Gedanke hat auch, einen vorherigen Gedanken.
Alles was uns geschieht, hat eine Ursache, jeder Gedanken hat einen vorherigen Gedanken, an für sich harmlose negative Gedanken verstärken sich.
Aus Ängstlichkeit wird Angst und aus Angst wird Panik
aus Ärger wird Wut und aus Wut wird Hass,
aus „das möcht ich auch“ (Gier)wird Missgunst und darauf folgt der Neid
und aus „das will ich nicht“ wird Ablehnung
wir müssen schon sehr vorsichtig sein mit unseren Gedanken.
Spiegelungen
Spiegelung
Jeder Gedanke den ich auspreche, hat eine Reaktion bei meinenem Gegenüber und das was retour kommt, ist genau das was ich ausgesannt habe, dem zufolge spiegele ich mich immer in meinem Mitmenschen,alles hat eine Ursache
und wenn in unserem Leben etwas aus der Bahn gerät und wir etwas ändern wollen, dann ist es hilfreich, wenn wir wissen wie das ganze begonnen hat und genau da ändern wir, was immer wir ändern müssen.
Nicht einmischen
ich muss nicht mehr überall Einfluss nehmen, es geht auch ohne mich, oft sogar besser. Dank dieser Erkenntniss ist mein Leben ruhiger geworden, ich lasse es geschehen und weiss, „alles kommt gut“
Wie kann ein verwirrter Verstand den Weg verstehen?
Dein Schlimmster Feind kann dir nicht so viel anhaben
Wenn man den 1. und den 2. Teil von “ Wir sind was wir Denken“ gelesen hat, könnte man auf den, fatalen Gedanken kommen, wir müssten nichts mehr tun, das Universum mache das ja schon, “ Ich muss nur positiv denken, dann ziehe ich schon das richtige an.“ Aber dass wir auch, an uns selber arbeiten sollen und unsere Erkenntnisse umsetzen müssen, um das zu erreichen, was uns in diesem Buch versprochen wird, das vergisst man gern. Denn nach den Gedanken, sind unsere Gefühle, vor allem, die negativen, sehr stark. Die schönste Vorstellung von einer positiven Zukunft, wird durch unterschwellige negative Gefühle verdorben. Weil wir ganz schnell vergessen, dass wir Energie sind. Wir haben im Teil 2 gelesen, was ein Quantenphysiker dazu zu sagen hat.
„Energie kann niemals erschaffen oder vernichtet werden.“
„Energie war immer und ist immer gewesen und wurde niemals erschaffen und kann nicht vernichtet werden. Alles was jemals war wird immer sein. Energie bezieht eine Form geht durch die Form und verlässt die Form.“
Wir sind schlicht weg Energie.
Auch wenn wir Energie sind, kommen wir ja nicht als unbeschriebenes Blatt in diese Welt. Wir alle sind Verschieden, wir haben unsere Familien, wo wir hinein geboren werden. Wir haben verschiedene Gene und manche Krankheit ist schon in den Genen festgelegt.(Das heisst noch nicht, dass wir die Krankheit bekommen) In den Monotheistischen Religionen nennt man das „Schicksal.“ Wir alle wurden noch in dem Glauben erzogen, das ist halt dein Schicksal. Nicht irgend, ein Gott, hat uns das zugeteilt, wie uns die Kirche seit zweitausend Jahren glauben lassen will. Sondern wir selber, sind der Baumeister unseres Lebens.
Was Ronda Byrne in dem Buch „Das Geheimnis“ schreibt ist eine sehr positive Version der Wirklichkeit und hat erstaunlich grosse Ähnlichkeit mit Karma. Viele von uns haben es nicht leicht, in ihrem Leben und werden Mühe haben, das zu glauben, was diese 24 Lehrer schreiben. Ich kann mein Denken ändern, ich kann auch positive Wünsche, an das Universum senden, das alles kann aber nur Funktionieren, wenn wir unseren Frust und unsere Unzufriedenheit beenden. Jeder von uns hat auch noch ein paar Altlasten, aus diesem oder früheren Leben. Ich persönlich, bin überzeugt, dass es nur einen Grund gibt, das wir in dieser Welt sind, wegen unserem Karma. Für all diejenigen die nicht wissen was Karma ist, hier die Erklärung aus Wikipedia
Unter Karma (Sanskrit: Pali: kamma, Wirken, Tat) wird ein spirituelles Konzept verstanden, wonach jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat. Diese muss nicht unbedingt im aktuellen Leben wirksam werden, sondern kann sich möglicherweise erst in einem der nächsten Leben manifestieren. In den indischen Religionen ist die Lehre des Karma eng mit dem Glauben an Samsara, den Kreislauf der Wiedergeburten, verbunden und damit an die Gültigkeit des Ursache-Wirkungsprinzips auf geistiger Ebene auch über mehrere Lebensspannen hinweg. Im Hinduismus,Buddhismus und Jainismus bezeichnet der Begriff die Folge jeder Tat, die Wirkungen von Handlungen und Gedanken in jeder Hinsicht, insbesondere die Rückwirkungen auf den Akteur selbst. Karma entsteht demnach durch eine Gesetzmässigkeit und nicht infolge einer Beurteilung durch einen Weltenrichter oder Gott, es geht darum nicht um „Göttliche Gnade“ oder „Strafe“. Nicht nur „schlechtes“ Karma erzeugt den Kreislauf der Wiedergeburten, sondern gleichermassen das „gute“. Letztes Ziel ist es darum, überhaupt kein Karma mehr zu erzeugen.
Hier ist ganz klar, jeder Gedanke hat eine Reaktion, worauf fast immer eine Handlung folgt, was wiederum eine karmische Formation auslöst. Wobei klar ist, viele Taten erleben wir als Karma in diesem Leben. Wenn wir uns über geschehenes, stundenlang Aufregen und an den Gedanken anhaften und nicht loslassen können, gibt das unweigerlich, auch Karma. Wenn wir das ein Leben lang machen, haben wir allen Grund, Wiedergeboren zu werden.
Das sind noch keine schwerwiegende Taten, nur unser tägliche Frust und Unzufriedenheit. Darum ist es so wichtig dass wir Meditieren und lernen wie wir mit unseren Emotionen umgehen. Zum Glück gibt es das Karma, so haben wir immer wieder die Chance, das was wir, in diesem Leben, weniger gut gemacht haben, können wir in einem anderen Leben, noch einmal mal besser machen. Da wir ja Energie sind, ist es klar, das nicht wir wirklich wiedergeboren werden, sondern unsere, unbewältigten negativen Gedanken und Emotionen. Wir sind nur Träger, ähnlich einer Kerze, die ja auch die Flamme trägt.
Wobei Karma auch nur ein Konzept ist, eine Beobachtung von Menschen.
Dieses Universelle Gesetz, wie es in diesem Buch beschrieben wird, ist auch nur ein Konzept. Der Karma Gedanke, so wie das Universelle Gesetz, kommen der Wahrheit möglicherweise, sehr nahe. Auch wenn es logisch erscheint, letztendlich wissen wir es nicht. Es gibt nur einen Weg, und zwar den Weg, den Buddha nannte, er sagte folgendes zu seinen Schülern:
„Setze dich hin und überprüfe, was ich gesagt habe und wenn es für dich stimmt, übernehme es. Vertraue keiner Lehre oder Lehrer bevor du es nicht selbst geprüft hast.“
Diese Aussage ist in der Menschlichen Geschichte einmalig,kein anderer Lehrer hat dies jemals so gesagt.
Im Gegensatz zum Schicksal, ist das Karma, nicht endgültig und für Ewigkeit. Wir können es immer wieder ändern, indem wir unser innerstes Wesen positiv verändern. Es gibt kein unabänderliches Schicksal, wir sind der Schöpfer unseres Lebens. Wenn wir endlich lernen, unseren gewöhnlichen Geist zu zähmen. Wenn wir lernen, unsere Gedanken und Emotionen zu beobachten, das lernt man in der Meditation, dann erkennen wir unsere Gedanken und Emotionen, sobald sie aufsteigen. Wenn wir sie früh genug erkennen und benennen, werden die Gedanken und Gefühle, keinen Schaden anrichten. Wenn wir endlich lernen uns selber liebevoll anzunehmen, unseres egoistisches Verhalten, zu beenden. Dann lernen wir auch wieder, andere gern zu haben.
Wer meditiert hat es vermutlich leichter, es ist nicht so einfach, seine Gedanken in den Griff zu bekommen. Wie im 1. Teil beschrieben, lernen wir die Gedanken zu beobachten und voruber ziehen zu lassen. Wir leben bewusster und merken eher, wenn wieder negative Gedanken hochkommen.
Die Meditation ist eine wirklich gute Hilfe, um unsere Gedanken zu kontrollieren, es ist aber wichtig, dass wir uns nicht selber verurteilen, wenn sich negative Gedanken selbständig machen. Dann einfach einen positiven Gedanken formulieren.
Henry Ford sagte einst:
„Ob du glaubst du kannst, oder ob du glaubst du kannst nicht, in
beiden Fällen hast du Recht“
Das Endgültige Ziel, ist nicht keine Gedanken mehr zu haben, das ist fast unmöglich. Den das Denken kann man nicht einfach abschalten, aber wir können lernen, damit in einer positiven Art Und Weise damit umzugehen. Das wünschen von meistens materiellen Wünschen an das Universum, mag zwar relatief gut funktionieren, aber richtig Zufrieden sind wir erst, wenn wir keine Wünsche mehr haben. Solange wir Wünsche haben sind wir Sklaven von unserem Ich. Nur wer Wunsch los ist, der ist wirklich frei, der ist Wunschlosglücklich, ein erstrebenswetes Ziel.
19.11.2007 zentao
13.11.2010 überarbeitet
PS. Leider habe ich auch noch immer einige Wünsche, es werden immer weniger, ich arbeite daran.
Es sind aber nicht nur die Gedanken, welche an unserer jetztigen Situation Schuld haben,es sind auch die Gefühle. Mit Jeden Gedanken den wir denken, lösen wir auch ein Gefühl aus, es funktioniert aber auch umgekehrt, ein Gefühl löst einen Gedanken aus. Das Gefühl ist meisten Angst, Ärger, Wut oder auch Selbstmitleid.
Im ersten Teil von “ Wir sind was wir Denken“ habe ich über das Buch
von Ronda Byrne „Das Geheimnis“ geschrieben.
Einer der 24 Lehrer in dem Buch erzählt, wie unser falsches Denken, uns Krank macht. Wenn wir aus dem Haus gehen und ein kalter Wind weht und wir merken, dass wir zu wenig warm angezogen sind, schon befürchten wir, dass wir uns erkälten könnten. “ Ich werde mich erkälten“ genau mit diesem Denken ziehen wir das an, was wir nicht wollen. Wir müssen unsere Gedanken umkehren, etwa so
„Ich bin gesund, mir geht es gut, ich liebe solches Wetter und ich laufe jetzt etwas schneller.“
Immer eine positieve Formulierung, und gleich geht es mir besser.
Auch wenn wir es gut meinen und jemandem zuhören, wie schlecht es ihm oder ihr geht, ziehen wir Krankheit an. Wenn wir ihnen zuhören, verstärken wir nur die Krankheit und helfen den Menschen, sicher nicht. Wir geben ihnen, noch von unserer Energie und werden selber Krank. Wir sollten so schnell wie möglich, das Thema wechseln und versuchen ihnen positive Gedanken, welche dem Gegenüber auch helfen, gesund zu werden. Wenn wir Krank sind oder ein Bobo haben, dann Denken und reden wir dauernd darüber und ziehennur noch mehr Krankheit an. Wir müssen uns im Gegenteil, vorstellen dass wir in einem vollkommen gesunden Körper Leben und es uns gut geht. Es funktioniert, vielleicht noch nicht beim ersten Mal, weil jeder Zweifel und jede Verneinung uns wieder Sabotiert. Es ist klar, dass wir unsere negativen Gedanken ändern müssen,in positive Gedanken.
Die Gedanken sind das Eine, wir müssen aber lernen mit unseren Gefühlen positiv umzugehen.
Eine der bekanntesten Geschichten, ist die vonNorman Cousins, die Ärzte erkannten bei ihm, eine unheilbare Krankheit und teilten ihm mit. dass er nur noch kurze Zeit zu leben habe. Darauf beschloss er, dass er sich selber heilen werde. Er schaute während drei Monaten, nur noch lustige Filme an. Nach diesen drei Monaten, war er gesund und die Ärzte bezeichneten diese Heilung, als ein Wunder. Lachen ist die beste Medizin. Wenn wir Lachen, gibt es keinen Raum für negative Gedanken.
Einer der 24 Lehrer erklärt, dass auch das altern, eine Sache der Gedanken sei. Die Wissenschaft habe herausgefunden, dass sich unser Körper immer wieder erneuere. Wenn sich unsere Zellen, immer wieder erneuern, können wir ja gar nicht wirklich altern. Unser falsches Denken, ist wieder mal schuld. Wir glauben, weil es ja schon immer so war, dass das halt mal so sei. Er empfiehlt jeden Geburtstag, als den ersten Geburtstag zu feiern, mit nur einer Kerze und nicht mit 60 Kerzen, wenn wir an das altern glauben, sind wir alt. Das altern sei begrenztes Denken und wir sollen solches Denken, so schnell wie möglich aus unserem Bewusstsein verbannen. Wir müssen Bewusst, all die vielen Positiven Möglichkeiten Denken die es gibt.
Wenn wir aufhören, alles abzulehnen, wenn wir das kämpfen aufgeben und uns vorstellen wie es sein könnte, dann ändert sich unser Leben.
Was immer wir bekämpfen, Armut, Hunger, Drogen, Unfrieden oder neuerdings den Terrorismus, je mehr wir etwas bekämpfen und ablehnen, umso mehr werden wir davon anziehen. Wenn wir Widerstand leisten, geben wir dem was wir ablehnen immer mehr Energie. An Stelle dessen, was wir ablehnen, sollen wir, an das Denken, was wir mögen und Lieben und uns die Welt so vorstellen wie wir sie gerne hätten.
Ein anderes falsches Denken ist unsere Angst, dass wir zu wenig bekommen. Das sei eine grosse Lüge schreiben diese Lehrer. Im Universum sei alles im Überfluss vorhanden. Wenn wir einen Glauben an Mangel haben und wir Denken, das wir immer zu kurz kommen, dann bekommen wir genau das. Wenn wir aber an Überfluss Denken und ein Bewusstsein von Zufriedenheit entwickeln, wird sich genau das Manifestieren.( Da bin ich heute nicht mehr so überzeugt, weil wir ja nicht alle Millionäre sein können.) lest darüber auch von nichts kommt nichts….
Es ist natürlich immer relativ, nichts kommt so aus dem Nichts, auch wenn wir heute lernen richt ig zu Denken, braucht auch das wieder seine Zeit, wie ein Samen, den wir in die Erde legen und wässern, muss auch für unsere Gedanken, die Zeit und Bedingungen reif sein, damit sie sich manifestieren können.
Einer der 24 Lehrer vergleicht uns mit einem Sendeturm im Universum. Da wir Energie sind, schwingen wir auf einer Frequenz wie ein Radio und wir bestimmen unser Programm selber, gemäss dem was wir denken und fühlen. Wir sind Energie, alles ist Energie. Wir sind alle, von demselben einen Geist. Wie immer wir das nennen wollen. Wenn immer, wir über andere negativ Denken, oder jemanden verletzen, dann ist uns jetzt klar, „wir verletzen immer nur uns selber.“
Wenn wir einen Quantenphysiker fragen:
„Was erschafft die Welt?“ Wird er antworten „Energie“ In Ordnung, beschreibe Energie.
„Energie war immer und ist immer gewesen und wurde niemals erschaffen und kann nicht vernichtet werden. Alles was jemals war wird immer sein. Energie bezieht eine Form geht durch die Form und verlässt die Form.“
Wenn wir einen Theologen fragen:
“ Wer erschuf die Welt,?“ wird er antworten „Gott“ Nun, beschreibe Gott.
„das Tao“ “ Gott “ war immer und ist immer gewesen und wurde niemals erschaffen und kann nicht vernichtet werden. Alles was jemals war wird immer sein. Es bezieht eine Form geht durch die Form und verlässt die Form.
Ganz ähnlich heisst es im Buddhistischen Herz-Sutra:
„Form ist, Leerheit Leerheit ist Form, Form ist nichts anderes als Leerheit, Leerheit ist nichts anderes als Form. „Alle Phänomene bedingen sich gegenseitig. Weder entstehen Sie, noch vergehen Sie. Sie sind weder rein noch unrein, weder werden sie grösser, noch werden Sie kleiner. Daher sind Form, Empfindung Warnehmung, geistige Formkraft und Bewusstsein künstliche Begriffe.
Wir bekommen also überall die gleiche Antwort, und die Erkenntnis daraus ist, Wir sind Energie, ein Energiefeld in einem noch grösseren Energiefeld. Wir sind auch ein Spirituelles Wesen. Das schöne aus dieser Folgerung ist
„Energie war immer und ist immer gewesen und wurde niemals erschaffen und kann nicht vernichtet werden. Alles was jemals war wird immer sein. Energie bezieht eine Form geht durch die Form und verlässt die Form.
Was im Buddhismus schon immer gesagt wurde; es gibt keinen wirklichen Tod, wenn wir dann irgendwann Sterben werden, ändern wir nur unsere Energie-Form.
Der Quantenphysiker Dr.John Hagelin schreibt folgendes:
Die Quantenmechanik bestätigt es. Die Quantenkosmologie bestätigt es: Das Universum geht im Grunde aus Gedanken hervor, und alle Materie, die uns umgibt, ist einfach “ Gedanken-Ausfällung. Letztlich sind wir die Quelle des Universums, und wenn wir diese Kraft aus unmittelbarer Erfahrung verstehen, können wir anfangen, unsere Macht auszuüben, und allmählich mehr und mehr erlangen. Alles zu erschaffen. Alles zu wissen aus dem Innern unseres eigenen Bewusstseinsfeldes. Unser Bewusstsein ist letztlich das universelle Bewusstsein, welches das Universum lenkt. Unser Körper, seine Gesundheit sowie unser Umfeld, das wir erschaffen, sind abhängig von der Art, wie wir jene Macht – ob positiv oder negativ – gebrauchen. Wir sind also nicht nur die Schöpfer unseres eigenen, sondern letztlich auch des universellen Schicksals. Wir erschaffen das Universum. Es gibt keine Grenzen des menschlichen Potenzials. Die Frage ist, wie weit wir jene tief reichenden Zusammenhänge erkennen und nutzen und in welchem Grade wir unsere Macht gebrauchen. Dies wiederum hängt davon ab, auf welcher Stufe unser Denken stattfindet:
Wenn ich das, was ich in diesem Buch gelesen habe, Revue passieren lasse, muss ich nach meinen Erfahrungen, feststellen das dass für mich, sehr logisch und über zeugend ist. Dies waren nur einige Beispiele aus diesem Buch. Es gibt sicher viele Menschen die müssen, noch einige Glaubenssätze über Bord werfen. Für mich ist klar, mein Leben verändert sich, gerade in diesem Augenblick. Mit jedem Gedanken. Hier und Jetzt. Plant eure Vision von eurer Welt und eurem Leben und seit glücklich.
Seit Jahren beobachte ich an mir selber, das wenn ich in einer schlechten Stimmung bin und wenn ich ärgerliche und zornige Gedanken habe, dass es mir dann nicht sehr gut geht. Meine Gedanken drehen sich im Kreis und ich komme mühsam aus diesem Loch.
Wenn ich dann aber Sport treibe, ist der Ärger sehr schnell vorbei. Den gleichen Effekt kann ich in der Meditation erfahren. Beim Sport wie auch in der Meditation Atmen wir anders, viel tiefer und wir sind konzentrierter, als im täglichen Leben.Wenn wir meditieren,lernen wir zuerst den Atem beobachten,nach dem Atem, lernen wir auch unsere Geanken zu beobachten, wie sie kommen und wie sie wieder gehen. Das ist sehr wichtig, sie zu benennen, da ist ein Gedanke, dabei können wir sehr gut wahrnehmen, dass Gedanken auch wieder verschwinden.
Wir lassen die Gedanken vorüberziehen, wir wissen dass aus einem Gedanken, den wir festhalten, eine ganze Gedankenkette werden kann. Am Anfang der Meditation haben wir vielleicht einen Gedanken ans Essen und nach einer Weile, gehen wir zum Kühlschrank und genau aus diesem Grund beobachten wir unseren Atem, solange wir bei unserem Atem sind, sind wir bei uns.
Wenn es uns bewusst wird, dass wir in eine falsche Richtung denken, können wie wie umschaltten, den Blickpunkt ändern und die Gedanken neu und positiver formulieren. Die Gedanken sind eine ganz grosse Kraft, darum müssen wir, wenn wir schon Denken, positive Gedanken entwickeln. Mir ist schon lange bewusst, wir sind das was wir Denken. Wenn wir von einem Thema begeistert sind, sehen und hören wir alles was uns interessiert. Wir begegnen Menschen, die uns helfen und uns fördern. Das was wir Glauben und Wünschen, wird in Erscheinung treten. Das ist das Gesetz der Anziehung, “ gleiches zieht gleiches an“ Was immer wir für einen Gedanken denken, ziehen wir die gleiche Qualität von Gedanken, in unser Leben.
Leider denken die meisten Menschen in der Form der Ablehnung, “ das will ich nicht “ das kann ich nicht.“ Sie ziehen damit genau die Energie an, die sie nicht wollen. Unsere Gefühle werden dadurch noch verstärkt. Schon Buddha sagte, dass Ablehnung zu Leiden führt(erste der edlen Vier Wahrheiten) Wenn wir also etwas ablehnen, senden wir negative Energien ans Universum.
Viele Menschen konzentrieren sich auf den Mangel und dass sie immer zu wenig bekommen. Sie haben immer das Gefühl, zu kurz, zu kommen. “ Ich kann mir das nicht leisten“ zu dem denken wir meistens in der Vergangenheit und Zukunft, unser Denken ist selten in der Gegenwart.
Unser Unterbewusstsein ist eine Art Filter, es versteht überhaupt keine Verneinungen. Eine Formulierung, wie „ich will keine Schmerzen,“ wird verstanden, „ich will Schmerzen.“ Und genau das bekommen wir. In dem Buch „Das Geheimniss„ interviewte Rhonda Byrne 24 Spirituelle Lehrer mehrheitlich aus den USA. Was diese Lehrer erzählen ist altbekannt, das meiste wussten schon Buddha und Jesus. Alter Wein in neuen Schläuchen. Nach diesem Buch ist es jedem möglich, dank dem Gesetz der Anziehung, genau das anzuziehen, was wir uns wünschen und brauchen. Diese 24 Lehrer erzählen in diesem Buch, auch von ihren Erfahrungen. Sie betonen immer wieder wie wichtig die Meditation ist. Eines wird in diesem Buch klar, wenn wir eine Ungesunde Situation nicht ändern, werden wir immer mehr von dem, was wir nicht wollen anziehen, bis wir genug haben und auf positiv umschalten. Was immer ihre Geschichte in der Vergangenheit war, wenn wir jetzt in der Gegenwart, positiv denken, können wir, vielleicht nicht alles, doch einiges zum Guten wenden.
Wie beim Radio, bei einem schlechten Programm, wechseln wir einfach die Frequenz.
Sollten unsere Wünsche in Erfüllung gehen, müssen wir uns Bewusst sein dass das Begehren von Buddha auch als Leiden erkannt wurde (erste der edlen vier Wahrheiten). Sollten wir also Morgen alle Reich sein und mit einem Ferrari herum fahren, dann hoffe ich dass wir mit der nötigen Gelassenheit, damit umgehen.
31.10.2007 Text von zentao
13.10.2010 neu überarbeitet
PS: Es gibt noch ein empfehlenswertes Buch von Kurt Tepperwein, „Die Geistigen Gesetze“ Dieses Buch ist Ausführlicher und geht mehr ins Detail. Aber auch hier, diese Gesetze wirken nur wenn man sie anwendet. Auch dieses Buch kann ich nur empfehlen.
Solange Menschen danach streben,
für sich selbst und für ihr Leben,
wie es ist, also für die Unmittelbarkeit
dieses Augenblickes zu erwachen,
wird der Geist des Zen lebendig sein.
Charlotte Joko Beck.
Gedanken und Wirklichkeit
Unser Interesse an der Wirklichkeit ist ausser ordentlich gering. Leider…wir wollen denken, und uns Sorgen machen über all das was uns beschäftigt. Wir wollen uns das Leben vorstellen und bevor wir kennenlernen um was es eigentlich geht geht….haben wir den gegenwärtigen Augenblick bereits vergessen. Wir sind ins Nachdenken über irgendetwas abgeglitten, meistens ängstigen wir uns über ein aktuelles Thema und schon sind wir in Gedanken weit weg. Es ist gar nichts Böses an diesen Phantasiegespinsten, nur geht uns etwas anderes dabei verloren, wenn wir uns darin verlieren, was haben wir dann verloren?
Wir haben die Wirklichkeit verloren und unser Leben ist uns entgangen.
Warum tun wir das immer wieder? Warum? Wir wissen die Antwort natürlich. Wir tun es, weil wir versuchen, uns zu schützen. Wir versuchen uns von den Schwierigkeiten, die wir gerade haben, zu befreien oder sie zumindest zu verstehen. Es ist ja auch nicht falsch, wenn wir solche egozentrische Gedanken haben, es sei denn, wir identifizierten uns mit ihnen, weil dann unsere Wahrnehmungen der Wirklichkeit blockiert ist. Was also sollen wir tun, wenn diese Gedanken entstehen? Wir sollten sie, die Gedanken benennen. Wir müssen genau benennen, Nicht nur „ich denke nach “ oder “ich mache mir Sorgen“. So genau wie möglich und wenn die Gedanken so durcheinander purzeln, dass wir ganz wirr davon werden, so nennen wir den ganzen Durcheinander einfach „Verwirrung.“
Wenn wir die Gedanken benennen, dann lernen wir uns selber kennen, erfahren wir, wie unser Leben funktioniert und was wir damit tun. Dann merken wir, dass bestimmte Gedanken, hunderte Male wieder auftauchen und wir erfahren etwas über uns selber, was wir vorher nicht wussten. Vielleich denken wir unaufhörlich über die Vergangenheit oder aber über die Zukunft nach. Manche Menschen denken immer über irgendwelche Ereignisse nach, andere über ihre Mitmenschen und manche denken dauern über sich selber nach. Viele Gedanken sind Urteile über andere Menschen und wenn wir nicht über einige Jahre lang geübt haben, unsere Gedanken genau zu benennen, kennen wir uns selbst nicht sehr gut. Wenn wir aber unser Gedanken genau und sorgfältig „etikettieren“ dann geschieht folgendes: Wir beginnen uns zu beruhigen, wir müssen uns gar nicht mehr anstrengen um sie loszuwerden. Wenn wir uns beruhigen, kehren wir zur Erfahrung des Körpers zurück, wieder und wieder. Wir machen das nicht drei bis vier Mal sondern zehntausendmal, und indem wir das tun, verwandelt sich unser Leben.
Das ist eine theoretische Beschreibung, was Zazen ist,
es ist sehr einfach……da ist nichts Kompliziertes daran.
Der Herbst ist der Monat, wo die Vergänglichkeit, so sichtbar wird, wie selten davor…..jeder kann die Veränderungen ohne besondere Mühe wahrnehmen. Es macht auch etwas melancholisch, die düsteren Tage mit Hochnebel, wo die Sonne, so selten durchkommt. Mancher hat damit so seine Mühe….heute stand in der Zeitung, die meisten Menschen hätten es, mit dem November schwer. Bei vielen kommt dann die sogenannte Winterdepression. Das Beste Mittel dagegen ist Bewegung an der frischen Luft und das Bewusstsein, dass wir selber etwas dagegen tun können. Achtsames Gehen in der Natur, wenn möglich still und nur beobachten, es ist erstaunlich was wir da so alles sehen.
Wie meine Leser wissen ist eines meiner Hobbys, das fotografieren, das ist auch der Grund, warum ich weniger zum schreiben komme…..aber keine Angst der Blog zentao über zen und anderes werde ich nicht vernachlässigen.
Es würde mich freuen wenn ihr auch meinen neuen Blog besucht.
Der Oktober war ein ganz besonderer Herbstmonat, mit oft sehr schönem Wetter, ein richtiger Altweibersommer wie man bei uns sagt. Ich war täglich unterwegs mit meiner Fotokamera der Nikon D5000 und habe den schönen Herbst in Bildern ein gefangen. Der Herbst ist die Jahreszeit der Ernte,das Einholen der Feldfrüchte, es ist aber auch, die Jahreszeit des Vergehens, der Rückbesinnung. Die Natur zeigt sich noch einmal von ihrer schönsten Seite, die Blätter an den Bäumen verfärben sich, von Gelb zu Rot um dann am Ende zu einem düsteren Braun zu wechseln. Im Herbst ist die Vergänglichkeit spührbar und sichtbar, es wird kälter und seit gestern haben wir wieder Winterzeit, es wird wieder eine Stunde früher dunkel. Bald fallen die letzten Blätter und die Bäume sind wieder kahl. Auf den Herbst folgt der Winter und da ruht die Natur und sammelt ihre Kräfte und im Frühling beginnt wieder alles von forne.
In einem Spiegel, im Wasser, in einem Auge….
sind Spiegelungen Sichtbar
aber sie sind nur Schein….in ihnen ist nichts
woran man sich festhalten könnte
aus Lankavatara Sutra
Es ist ein Kreislauf des Werdens und vergehens. Es ist die Zeit der Besinnung, es ist auch die Zeit um an die Verstorbenen zu denken. Gestern war Allerheilige, ein Christlicher Feiertag, wo man die Gräber schmückt und sich der Liebsten erinnert. Ein schöner Brauch, denn auch wir sind vergänglich und werden, am Ende, unseres Herbst des Lebens, auch unsere Kräfte sammeln müssen um den Weg allen Irdischen zu gehen und doch ist es tröstlich zu sehen, dass die Natur sich immer wieder neu manifestiert. Ein Apfelbaum, lässt seine Äpfel fallen und aus einem Apfelkern wird es irgend wann wieder ein Apfelbaum geben. Das Leben geht immer weiter, irgendwann, dann ohne zentao.
Die Meinung von meinen Lesern