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was Gleichmut nicht ist

Eine Zen-Geschichte was Gleichmut nicht ist.

Nach einem Erdbeben im alten Japan, in einem Zen Kloster, da waren der Zen-Meister und sein Schüler in der Küche des Klosters und beide waren glücklich das sie das Erdbeben  überstanden. Ein Teil des Klosters wurde zerstört und der  Zen-Meister meinte zu dem Schüler„ Jetzt hast du einmal miterlebt, wie ein Zen-Meister sich in so einer Situation verhält, sicher hast du bemerkt, dass ich nicht in Panik geraten bin, ich nahm  dich am Arm und führte dich hierher, in die Küche, das ist der sicherste Ort in einem Kloster und wie du siehst, die Küche steht noch. Dass ich trotz meines Gleichmutes und Wachheit, einen kleinen Schock erlitten habe, hast du vielleicht, daran bemerkt, dass ich, trotz meiner grossen Gelassenheit ein grosses  Glas Wasser getrunken habe, sobald wir in der Küche waren, das ist etwas was ich unter normalen Umständen,  niemals tun würde. Der junge Zen Schüler sagte nichts und lächelte nur. „Was ist denn daran so komisch? fragte der Meister. „ Das war kein Wasser Ehrwürdiger Meister, das was ihr getrunken habt, war ein grosses Glas Soja Sauce.

Quelle Unbekannt

Und jetzt noch was Gleichmut wirklich ist

Gleichmut ist eine der 4 unermesslichen, nämlich - die Liebe –  das Mitgefühl – die Mitfreude und das vierte der Gleichmut. Der Gegenspieler von Gleichmut ist die  Gleichgültigkeit  und wird oft damit Verwechselt. Gleichgültigkeit ist eine Art Egoismus, es kümmert mich nicht, es ist mir Gleichgültig was mit den anderen geschieht.

Gleichmut ist genau das Gegenteil von Gleichgültigkeit, dieser Begriff hat vielfältige Bedeutungsebenen und die sind: , Gelassenheit, Loslassen, Nicht-Anhaften, Nicht-Unterscheiden. Wer Gleichmut hat, der hat auch Vertrauen ins Leben, in den Buddha, den Dharma und in die Sangha. Wer gleichmütig ist, kennt eben auch die Liebe, das Mitgefühl und die Mitfreude. Es ist ein zutiefst friedlicher Geisteszustand. Es ist ein langer Weg das zu erreichen, ich arbeite daran.

Folgende Worte von Buddha sagen alles.

Für diejenigen die Anhaften – gibt es Bewegung und Aufregung -

Für diejenigen, die nicht Anhaften gibt -  es keine Aufregung und Bewegung.

Wo keine Bewegung und Aufregung ist – da ist Stille, wo Stille ist da ist kein Verlangen.

Wo kein Verlangen ist -  da gibt es weder kommen und gehen.

Wo kein kommen und gehen ist – gibt es kein Entstehen und kein Vergehen.

Wo kein Entstehen und kein Vergehen ist – gibt es weder diese Welt

noch eine jenseitige Welt noch etwas dazwischen -  und genau dies ist das Ende des Leidens.

Die Freiheit der unerschütterlichen Ruhe des tiefsten Friedens

und der Vollständigen Erfüllung

30.01.2011 zentao

 

 

 

Eine Antwort

  1. Lieber zentao,

    Dich kann ich mir sehr gut gleichmütig vorstellen und diese Sojasoßen- Zen Geschichte finde ich ebenfalls sehr gut, weil sie auf ihre Art sehr lebensnah ist.

    Danke und liebe Grüße in die Schweiz
    Rainer

    30. Januar 2011 um 22:13

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