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Archive for März, 2011

die schädigende Kraft der Verneinung

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Ganz zu Beginn von meiner Bloger Zeit, habe ich über dasloslassen geschrieben und dass das gar nicht so einfach ist wie es tönnt. Das loslassen macht man inder Regel mit den Händen und ist das Gegenteil von greifen. Wenn wir etwas festhalten, erzeugt das Schmerzen und um uns vom Schmerz zu befreien, müssen wir loslassen. Wer sich mit dem Buddhismus befasst, lernt dass wer lebt auch Leiden erfährt. Das ist eine Erfahrung die nicht leicht zu verstehen ist, denn oft drücken wir uns vor dieser Erkenntnis und wollen nur die angenehmen Seiten des Lebens sehen und leben.

In seinem Buch Das weise Herz schreibt Jack Kornfield, es gäbe zwei Arten von Leiden:

Das Leiden vor dem wir wegrennen und das uns überallhin folge und es gäbe auch das Leiden, das wir akzeptieren, dem wir uns stellen und uns so von dem Leiden befreien.

Wenn wir fähig werden unseres Leiden zu akzeptiren und erkenn was uns leiden macht. Ist es die Wut, Hass, oder nur einfacher Ärger oder ist es die Begierde das gute Essen oder die täglichen Emotionen aus unserer Partnerschaft? Wenn wir einmal wissen was wir für täglche emotionale Besucher in unserem Geist haben, dann können wir auch etwas dafür tun oder auch dagegen wem diese Formulierung besser gefällt.

Der gängige Rat wäre jetzt lass los, das tönt aber so abstrakt und ist nicht immer praktikabel. Für mich selber habe ich das aufhören gewällt,

ich höre auf mich zu ärgern,meine Wut und Zorn lass ich einfach sein, das kann ich nicht mehr brauchen und und ich fühle mich gut und ausgeglichen. ich bin entspannt und sehe allem was kommt positiv entgegen

ich höre auf mich wichtig zu nehmen,den dieses Ich das mir immer wieder alles geniale verspricht, schadet mir am meisten.

ich höre mit meinem Selbstmitleid auf, dann tue ich mir so leid und um da rauszukommen, braucht immersehr viel Ennergie

ich höre einfach auf mich und andere zu verurteilen, den nur wer sich selber liebt ist fähig die Liebe weiter zu geben.

ich höre einfach auf alles haben zu wollen, denn ich habe schon genug und wer will dann eines Tages diesen alten Plunder.

Ich höre aber auch auf mich selber zu kasteien, ich nehme das Leben so wie es ist, und geniese alles schöne und gute, das den Weg zu mir findet und bin dankbar, dass es mir so gut geht

Diese Verneinungen in den Sätzen sind sehr schlechte Angewohnheiten von mir und ich bin mir bewusst geworden wie schädlich diese Wörtchen nicht oder nein sind in unserer täglichen Formulierung, in unserem Wortschatz. Es ist jetzt nicht so, dass das Unterbewusstsein keine Verneinungen versteht, es müssen aber klare Aussagen sein, die für unser Unterbewusstsein verständlich sind. Wie oft beginnen wir einen Satz mit einem “ nein aber “ auch wenn wir etwas positives sagen wollen. Ein  „Nein“ im Satz verwirrt das Gehirn, wir behaupten etwas und im nächsten Schritt, machen wir diese Behauptung durch ein verneinendes Wort, wieder ungültig. Das ist nicht sehr produktiv und das gute ist, man kann das besser machen, am besten in der Form von Affirmationen das sind positieve Sätze oder Worte, bekannt aus dem Autogenen Training.

Seit vielen Jahren verwende ich Autogenes Training und es ist sehr wirkungsvoll um abzuschalten und um ein Tagestief zu überwinden, aber auch um mit einer Affirmation, meinem Unterbewusstsein etwas beizubringen.

Heute habe ich in einer Zeitung, in einem Interview mit einem Eishockeitrainer gelesen: dass wenn eine Mannschaft, Angst hat vor dem verlieren, dann spielen sie auch so und verlieren ganz sicher. Wenn man aber im Bewusstsein, dass man verlieren kann, einfach sein Spiel macht ohne Angst, einfach mit der Überzeugung, des Sieges vor Augen. Wer mit dem Gedanken, ich will Nicht-verlieren, spielt, der hat bereits verloren.

Genau so ist es in unserem täglichen Leben, wenn ich dauernd denke, was nicht so gut ist oder was mir schaden könnte oder auch was ich alles nicht machen sollte, dann bleibt es beim wollen. Wenn ich mir bewusst bin, was ich tue und warum und was das für Folgen für mich haben kann, dann lass ich doch einfach einiges, was mir schaden könnte weg. Im Beitrag überAbhängigkeiten habe ich bereits geschrieben, dass wir nur durch unsere Taten, zu dem Menschen werden, der zu sein uns bestimmt ist.

31.03.2011 Text von zentao


Abhängigkeiten

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Etwas vom wichtigsten im Buddhismus ist dasbedingte Entstehen, nichts entsteht ohne eine Ursache,von etwas vorherigem, alles ist bedingt. Ein Same braucht Erde und Wasser, Wind und vor allem Licht ohne dies Bedingungen wird nie eine Blume oder ein Baum entstehen und ohne diese Abhängigkeiten würde sie auch nicht überleben können. Auch wir entstanden durch solche Bedingtheiten. Zwei Menschen mussten sich finden und sich lieben und daraus entstand ein Menschlein und durch viele tausende Bedingungen wurden wir Gross und stark und wurden zu dem was wir heute sind. Wenn alle Bedingungen perfekt zusammen Pasten, dann können wir nur dankbar sein, dass unsere Vorfahren alles Richtig gemacht haben. Aber auch wir sind von so vielen Bedingungen abhängig. Wenn wir nur überlegen woher all diese Exotischen Früchte und woher unser Kaffee kommt.

Wenn wir uns bewusst werden, dass wir alle mit einander verbunden sind – nicht nur mit dem Internet – alles ist bedingt – abhängig vom vorherigen und darauf folgendem. Sogar unsere Persönlichkeit ist abhängig von unseren Gedanken und Taten. Was immer ihr geworden sind, durch eure Taten wurdet ihr zu dem was Ihr heute seid.

durch Taten ist man ein Bauer, durch Taten ein Handwerker

durch Taten ist man ein Kaufmann, durch Taten ein Diener

durch Taten ist man ein Dieb und durch Taten ein Heiliger

durch Taten ist man ein Soldat und durch Taten ein Herscher

auf diese Weise sieht der Weise die Taten wie sie geschen

erkennt das Bedingte Entstehen und versteht die Wirkung der Taten

Worte von Buddha

Die Erkenntnisse hat Buddha in den vierEdlen Wahrheiten formuliert

Alles in dieser Welt ist aus dem Vorherigen entstanden und wird etwas aus sich heraus entstandenes nachfolgen lassen. Da ist kein Schöpfer oder eine göttliche Kraft die dafür verantwortlich ist, da ist niemand dem wir die Schuld geben könnten, für all das was nicht so gelaufen ist wie wir das eigentlich erhofften. Wir selber machen unser Leben mit unseren Gedanken und unseren Taten.

Es gibt ein ewige Gesetz, das sich in kurze Worte fassen lässt: 

„Wenn dies existiert, dann entsteht jenes; mit dem Entstehen von diesem entsteht jenes. Wenn dieses nicht existiert, dann ensteht jenes nicht; mit dem verschwinden von diesem verschwindet jenes.“

wurde von Buddha vor 2550 Jahren entdeckt.

Wenn wir uns für etwas entscheiden, dann wird etwas entstehen und das hat Folgen. Wenn wir etwas unterlassen wird eben nichts entstehen und alles bleibt so wie es im Moment ist.

Wie immer unsere Entscheidung ist, sie wird Folgen haben im Positiven oder auch im Negativen und man kann immer wieder seinen Weg neu ausrichten und man kann auch immer wieder Neu anfangen. Man kann aber etwas was man klar als etwas ungutes erkennt einfach aufhören, da es ja meine Entscheidung ist, ob ich weitermache oder nicht. Daher kommt auch die Formulierung, Nicht-handeln ist oft besser als etwas erzwingen zu wollen. Darum wird auch soviel Wert auf die Meditation gelegt, denn solange wir sitzen machen wir keine Handlungen und lassen unsere Gedanken vorüber ziehen. In diese Ruhe kann ich meine Gedanken neu ausrichten und eine Weise Entscheidung treffen.

Dieser Text ist Bedingt durch die Inspiration des Buch Bekenntnisse eines ungläubigen Buddhisten von Stepen Bachelor

28.032011 Text von zentao


Alles ist der eine Geist

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Buddha und alle lebenden Wesen sind nichts anderes als der eine Geist,neben dem nichts anderes existiert

Zen-Meister Huang-po 9.JH.

Das was wir als äussere Form wahrnehmen, diese Seifenblase mit dem farbigen Schillern, das sind die Lebewesen.

Das was die Seifenblase umgibt(der unendliche Himmelsraum) und das, was innerhalb der Seifenblase ist(diese Leerheit ) unterscheidet sich durch nichts.

Nur wird der Himmelsraum, das heisst die unendliche Weite des Geistes, durch die willkürliche Begrenzung des Verstandes geteilt  in innen und aussen, in Einheit und Vielheit. Aber diese Vielheit ist nichts weitere als eine Täuschung, denn all das, was sich uns hier so stabiel als Form zeigt, hat keine Wirklichkeit an sich selbst.

In dem Augenblick in dem die Seifenblase platz, offenbart sich die Grenzenlose Weite des Einen Seins – des einen Geistes.

Dieser Eine Geist, diese Wirklichkeit eures Wahren Seins ist ungeboren und unzerstörbar. Den genau so wie der weite Weltraum unzerstörbar is, ist auch das Innere der Seifenblase unzerstörbar, nur die äussere Hülle löst sich auf. Die Seifenblase hat kein Sein aus sich selbst. Denn alles was in Abhängigkeit von etwas anderem entsteht – wie die Lehre des Buddha sagt- unterliegt dem Gestz des Werdens und Vergehens, und somit der Vergänglichkeit.

Doch was innen ist, das ist die unzerstörbare Mitte. Es ist das, was sein Sein aus sich selbst hat. Diese absolute Mitte ist aber auch zugleich das allumfassende, organische Ganze, das alles in sich beschlossen hält. Das ist euer Wahres Sein und dieses hat keinen Anfang und kein Ende. Wenn wir sagen, der eine Geist ist weder dies noch das, dann heisst das, dass er jenseits jeglicher Gegensätzlichkeit ist.

Euer Wahres Selbst – der Eine Geist  ist wie eine Kinoleinwand, auf deren Oberfläche alle Projektionen, alle Bilder, alle Formen, alle Bewegungen stattfinden. Jedoch der Geist selbst bleibt von allem , was auch geschieht unberührt. Er hat mit der Sache überhaupt nichts zu tun.

Alles ist das Eine ohne Zweites

aus Wolfgang Kopp: Zen jenseit allesr Worte

Zen – Jenseits aller Worte

Unterweisungen eines westlichen Zen-Meisters

26.03.2011 gepostet von zentao bei taozazen.meditationsgruppe Wettingen

Zeit um mit offenen Augen zu sehen

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Sehr schönes Wetter und ich habe keinen Fotoapparat, gestern habe ich meine Nikon D5000 im Internet verkauft undich habe bereits eine neue Kamera, eine Nikon D300S gekauft und bereits bezahlt, jetzt muss ich nur n0ch warten. Das gibt mir die Chance einmal ohne Fotokamera unterwegs zu sein. Meine Frau findet oft, dass ich die Welt nur noch durch die Linse meiner Kamera sehe. Darum ist für den Moment Schluss und ich bin unterwegs um mit offenen Augen und ohne Kamera die Natur zu erleben.

Um mit den Worten von dem Chinesischen Meister Seng-tsan zu sprechen.

Gehorche deiner eigenen Natur

und du wirst frei und ungehindert deines Weges gehen

Solange das Denken trotzt

bleibt die Wahrheit verborgen

In diesem Sinne gehe ich Heute meinen Fotoweg, dieses mal ohne Kamera.

 

25.03.2011 zentao


wiedersehen mit meinem Freund dem Clochard

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Letzthin habe ich meinen Freund den Clochard wieder einmal unterwegs getroffen, als ich auf Fotopirsch war. Rolf so heisst er, stand am Bahnhof Wettingen und genehmigte sich sein wohlverdientes Bier. Dieser Mann ist auf seine Art ein Phänomen, denn er macht im Tag so seine 10 bis 15 Kilometer und alles zu Fuss. Schon am Morgen als ich mit dem Bus unterwegs war,habe ich ihn gesehen, mit seinem ganzen Gepäck auf seiner Schulter, lief er von Dättwil in Richtung Baden wo er sicher auch seinen Bier Halt gemacht hat. Es ist erstaunlich wo der überall in unserer Gegend unterwegs ist und wie viele Kilometer er im Tag bewältigt. Da er auf meinen Gruss hin zurück winkte, bin von meinem Weg, weg und zu ihm hin gelaufen um ihn zu fragen wie es ihm gehe und wie er den Winter überstanden habe.

Er war wie immer sehr schmutzig und zur Abwechslung hat er nicht mit seinen Geistern gesprochen und er war recht guter Laune und gesprächig. Seine nicht überraschende Antwort war, es sei ja nie kalt gewesen in diesem Winter und auf meine fast bewundernde Feststellung, er sei ein richtiger Maratonläufer, meinte er nur man müsse doch etwas tun. Auf die Frage, die ich immer stelle, “ ob er etwas brauche?“ meinte er nur, er bekomme regelmässig genug Geld von der Geminde, er brauche keine Almosen. Dass das Geld von der Gemeinde auch ein Almosen ist, hat er wohl nicht bedacht. Auf eine komische Art ist er noch stolz auf sein Leben. Was falscher stolz und Eigensinn anrichten kann, es macht mich traurig. Ein Mensch dem man nicht helfen kann und der sich auch nicht helfen lässt.

Aber was solls, jeder Mensch ist auf seine Weise der Kreator seines Lebens. Wie kann ich ihm helfen, wenn er nicht bereit ist, etwas in seinem Leben zu ändern. Es ist sein Leben, wie auch immer, er hat es, sich sicher nicht so vorgestellt.

Am Abend lief er dann an meinem Haus vorbei mit zusätzlich einer Einkaufstüte und er sprach wieder mit einer mir nicht sichtbaren Person er gestikulierte mit seinen Händen und rief dauern “ hau ab – verreis !!“ auf gut Deutsch - geh weg !! Ich kann es immer noch nicht verstehen, warum ein inteligenter Mensch, diesen Weg wählt? Es ist ja nur scheinbar ein leichter Weg der, je älter er wird, immer mühsamer werden wird.Nicht jeder Winter ist so harmlos wie der letze Winter.

24.03.2011 Text von zentao

über meinen Freund den Clochard auch noch lesen:

mein Freund der Clochard
Neues von meinem Freund dem Clochard


liebende Güte oder auch Metta

Tags: , , , , , , , , , , Aus dem Vortragszyklus der Brahmaviharas mit Dagmar Jauernig oder auch die vier Aspekte der Liebe oder die vier Grenzenlosen Zustände das nötige Wissen bringt Dagmar Jauernig von der Sangha Zürich mit und wird uns während vier Abenden anleiten. Die Brahmaviharas sind die Wohnstätte der Liebe und das sind

Liebe – Mitgefühl – Freude und Gleichmut vier Zustände, die wenn wir sie praktizieren, Grenzenlos sind.

Heute werden wir Metta etwas näher anschauen, das sei liebevolle Zuwendung oder auch nur Liebe Metta ist Pali und das heisst in Sanskrit maitriund es ist wohl kein Zufall, dass der Buddha der Zukunft auch der Buddha der Liebe ist Maitraya.

Thich Nath Hanh erzählte eine Geschichte, als er einmal vor der Buddha Statue Texte rezitieren wollte, da hätten Gläubige eine Duria Frucht als Opfergabe auf den Altar gestellt, wer die Duria kennt weiss das es Leute gibt die das Fleisch dieser Frucht lieben, aber leider stinkt diese Frucht erbärmlich und so war es ihm nicht möglich seinen Text zu rezitieren. Er überlegte was er tun könnte um dem Gestank auszuweichen und er stülpte eine Schale über die Frucht und so konnte er seine Rezitation beenden.

Wenn jemand diese Frucht, mit ihm teilen möchte oder sie sie ihm als Geschenk machen würden, da müsste er dankend ablehnen. Es wäre ihm unmöglich diese Frucht zu essen, es währe ihm, aber auch nicht möglich dieses Geschenk anzunehmen. Wenn wir jemandem etwas schenken, was er nicht brauchen kann, so sei es keine Liebe, nur wenn unser Geschenk auf seine Situation Rücksicht nehme, kann unser Geschenk ihn Glücklich machen. Metta oder auch maitri sei ein Aspekt der Liebe, die Absicht und die Fähigkeit Freude und Glück zu schenken. Es ist immer auch eine Entscheidung zu uns selber, den wir können nur Liebe geben, wenn wir uns selber zu Lieben beginnen. Liebe soll etwas sein, wo wir den anderen verstehen, wie er denkt und wie er fühlt – ohne verstehen ist es keine Liebe – wenn wir lieben wollen, dann müssen wir verstehen wollen, um zu verstehen müssen wir zuhören können. Wir müssen tief schauen damit wir die Bedürfnisse und Sehnsüchte unserer Mitmenschen verstehen. Wir müssen hinhören, wenn wir zuhören und nachfragen, dann beginnen wir zu verstehen, wenn wir Verständnis entwickeln wird daraus Herzenswärme und liebevolle Zuwendung. Metta oder maitri kann mit – liebender Güte – liebevolle Zuwendung – Freundschaft – Herzenswärme – übersetzt werden. Das Wort maitri hat seine Wurzeln in dem Wort Mitra, was Freund bedeutet. Im Buddhismus bedeutet Liebe immer auch Freundschaft. Auch wenn das Wort Liebe in unserer Kultur, nicht mehr denselben Stellenwert in der Gesellschaft hat, wie zu Zeiten Buddhas, sollten wir es etwas sorgsamer Benutzen in unserem Alltag. Das Wort Liebe soll mehr als Handlung benutzt werden, es mehr tun und nicht darüber reden. Was jeder kennt, ist die Mutterliebe, welche immer bedingungslos ist. Der Samen der Liebe schlummert in uns allen und kann zu einer grossartigen Energiequelle entwickelt werden, zu einer Liebe, die keine Gegenliebe oder Gegenleistung erwartet.

22.03.2011 nacherzählt aus dem Dharma Vortrag von Dagmar Jauernig von zentao über die nächsten drei Mitgefühl – Freude

und Gleichmut werde ich auch hier wieder berichten – zentao

Quelle: /taozazen.wordpress.com     


 

 

 

 

 

 


wisst ihr was Eigendünkel ist?

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Am Freitag habe ich dieses neues Wort gelernt, das Wort Eigendünkel. Das Wort habe ich so noch nie gehört, aber am Freitag war das der Titel des Freitagstextes und ich bekam natürlich anschliessend die Bedeung aus buddhistischer Sicht erläutert und natürlich habe ich neue Erkenntnisse über mich selber erkannt und festgestellt, auch bei mir ist noch genug Eigendünkel vorhanden.

Mich hat das Wort nicht mehr losgelassen und ich habe mal darüber gegoogegelt.

Der Eigendünkel, des -s, plur. inus. der Dünkel, d.i. die ungegründete hohe Meinung, welche man von sich und seinen guten Eigenschaften hat. Voller Eigendünkel seyn. Er besitzt einen ausserordentlichen Eigendünkel. S. Dünkel, welches ehedem auch in weiterer Bedeutung eine jede Meinung, ein jedes Vorurtheil bedeutete.

Dünkel ist verwandt mit dem Verb (sich) dünken/deuchen = halten für. Sich für etwas Besseres dünken = Eigendünkel = auf seine eigene Person bezogener Hochmut.

So jetzt wiss ihr was Eigendünklel ist aus sprachlicher Sicht. Also eine weitere Form unseres altbekannten Egoismus, wenn ihr diesen Text lest, dann kennt ihr auch das Gegenmittel.

Die tiefe Bedeutung des Wortes habe ich sehr treffend gefunden, welches mir folgender Text erschlossen hat.

 

 

Eigendünkel

In der buddhistischen Psychologie hat der Begriff „Eigendünkel“ eine besondere Bedeutung: Er bezeichnet jene Aktivität des Geistes, die sich selbst mit anderen vergleicht.

 

Wenn wir über uns selbst nachdenken und uns besser als, genau so wie oder schlechter als jemand anders finden, verleihen wir unserer Eitelkeit Ausdruck.

Dieser vergleichende Verstand wird „Eigendünkel“ genannt, weil alle Formen davon – ob es sich nun um „Ich bin besser als…“ oder „Ich bin schlechter als…“ oder „Ich bin genau so wie…“ handelt – der Illusion entstammen, dass es ein Selbst gibt; sie beziehen sich alle auf ein Gefühl von „Ich“, ein Gefühl des „Ich bin“.

Die gute Nachricht ist, dass wir uns hinsichtlich des Eigendünkels, wenn er auftritt, nicht entmutigen lassen beziehungsweise uns selbst nicht verurteilen müssen. Taucht ein vergleichender Gedanke auf, können wir ihn einfach nur sehen – „Oh hier ist er wieder!“ –, ohne überrascht zu sein. Wir beginnen mit ihm zu arbeiten, indem wir ihn annehmen.

Das Gegenmittel bei Eitelkeit besteht darin, direkt in die Achtsamkeit zurückzugehen und sich auf die Vergänglichkeit der Erscheinungen zu konzentrieren.

Wenn unser Verstand sich an Vergleichen festhält, hält er an der Wahrnehmung von „Ich und eine andere Person“ fest. Wir verwickeln uns in jenem Illusionären, gedanklichen Rahmen des „Ich“ und des „Anderen“. Wir stellen solche Vergleiche an, wenn wir nicht sehen, wie alles – ja sogar der Gedanke an ich und die anderen – unaufhörlich entsteht und wieder vergeht. Die Inhalte dieser Gedanken lassen uns in die Falle tappen, weil wir die Vergänglichkeit der Gedanken selbst nicht erkennen.

Der vergleichende Verstand verschwindet, wenn es uns gelingt, ihn zu sehen.

Joseph Goldstein

Vipassana-Meditation, Die Praxis der Freiheit

Buddhistische Aufmerksamkeitsmeditation als Weg zu innerer Freiheit

Arbor-Verlag

21.03.2011 gepostet durch zentao

Eigendünkel bei taozazen meditationsgruppe


Zweifel

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Je länger je mehr zweifle ich an diesem Gott der hier auf Erden alles regelt und gemäss der Kirche, man ja nur beten und glauben muss – ich zweifle mehr und mehr daran, weil seine Vertreter auf Erden nur Männer sind und weil unfehlbare Menschen nie etwas lernen werden.

Ich zweifle nicht an einer Kraft – die jedem das zuteilt was ihm/ihr zusteht, auch wenn es oft im Augenblick sehr hart erscheint. Die Kraft des Karma trifft jeden dort wo er/sie am meisten daraus lehrt.  Was jetzt auf uns zukommt, auch wenn es nicht überall jeden gleich trifft und ich für mich sagen kann – ich habe wieder einmal Glück gehabt – und ich bin dankbar, dass es mir und meiner Familie gut geht, aber wie vielen Japanischen Familien geht es wirklich gut?

Speziell für sie soll das liebende Güte Wunschgebet sein.

Mögen alle Menschen glücklich und zufrieden sein

mögen alle Menschen gesund sein

mögen alle Menschen friedlich und gelassen sein

und mögen alle Menschen voller Gleichmut und Weisheit sein

Ich wünsche mir dass es allen Lebewesen auch wirklich gut geht und ich wünsche mir Freiheit für die Arabischen Staaten und ein neues Leben für Japan in einem Atomkraftwerke freien Land.

Ich wünsche das auch für uns, dass wir Atomfrei und Angstfrei leben können.

Es wird einiges auf uns zu kommen die Welt wird eine andere sein – wir werden möglicherweise gezwungenermasen anders Leben müssen – Energie sparen – Wasser sparen -Â vieles was immer erhältlich war gibt es vielleicht nur noch sehr teuer. Wenn jeder das tut was er kann, vorallem in sachen Umwelt – wenn jeder sein Auto auch mal zu Hause lässt und die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt.

Wenn jeder sein bestes tut und auch mal, nach seinem Nachbarn schaut – dann habe ich keine Angst um unsere Zukunft – dann zweifle ich nicht mehr an dieser einen Kraft die auf eine eigenartige Weise auch wir selber sind.

Nicht schwierigist der erhabene Weg – wenn du nur aufhörst zu wählen.

Alles ist klar ersichtlich – wenn Zu und Abneigung fortfallen

Triff die kleinste Unterscheidung und Himmel und Erde sind unendlich weit getrennt

Seng-tsan ChinesischerZen-Meister

 

17.03.2011 Text von zentao


eine R(evolution) im 2012 die bereits begonnen hat

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Es ist verrückt was da zur Zeit in der Welt alles passiert, zuerst diese Revolutionen in den Arabischen Staaten und jetzt dieses Erdbeben und der Tsunami in Japan, es macht mich traurig, weil jeden Tag noch schlimmere Meldungen uns erreichen. Das Negative Denken und diese Angstmacherei unserer Presse, aber auch die Politischen Parteien sind da nicht besser und das finde ich nicht so gut. Was passiert ist, ist sicher sehr schlimm und und die Menschen tun mir leid. Aber dieses Gebetsmühle artige herunter leiern der Katastrophe und was alles von wem versäumt wurde, sollte jetzt in Aktive Hilfe umgewandelt werden. Auch mit den eigenen Gedanken kann man auch einiges tun, ein Beitrag den ich bei Gabareta gesehen habe, finde ich kann jeder auch tun.

Was mir aber mehr und mehr in diesem Zusammenhang mit all diesen Vorkommnissen zu denken gibt, das sind dies Voraussage der Inkas wo am 31.12.2012 der Maya Kalender endet. Vor Jahren, als noch wenig los war und es scheinbar alles noch ruhig war, da hatte die Presse ein grosses Thema der Maya Kalender welcher am 31.12.2012 enden soll. Da redeten alle vom Weltuntergang, aber heute ist klar, das hängt mit unserer Sonne zusammen, ihren verstärkten Aktivitäten und den Sonnenflecken. Einer der Experten zu diesem Thema ist Dieter Broers er ist der Autor des Buches (R)Evolution 2012: Warum die Menschheit vor einem Evolutionssprung steht dazu ein Video auf der Seite Bewusst Leben und er meint; „einen Weltuntergang wird es so nicht geben.“

Basierend auf wissenschaftlichen Forschungen und Dokumenten der NASA, weist der renommierte Biophysiker Dieter Broers in REVOLUTION 2012 nach, dass ein spektakulärer Zusammenhang zwischen der Aktivität der Sonne, den von ihr erzeugten Veränderungen des Erdmagnetfeldes und unserer Psyche besteht. Katastrophen ungeahnten Ausmaßes wie Erdbeben, Überschwemmungen, Vulkanausbrüche, aber auch weltweite Ausfälle des Stromnetzes beschwören eigentlich für die nahe Zukunft ein Schreckensszenario herauf.

Wiederholt warnten NASA-Meldungen vor einem sogenannten Sonnenaktivitätsmaximum im Jahr 2012, das sich, so Broers, in extremem Maße auf unser Befinden und unser Bewusstsein auswirken wird. Die Warnungen der NASA decken sich dabei auf verblüffende Weise mit den alten Berechnungen der Maya, die in ihrem Kalender für das Jahr 2012 einen letzten, fundamentalen Wandel vorhersagten.

Anhand aktueller astrophysischer Forschungen und der Lehrmeinungen der herausragendsten Vertreter der Astro- und Quantenphysik weist Broers eindrucksvoll nach, dass das Jahr 2012 einen Bewusstseinssprung von revolutionären Ausmaßen erzeugen wird, einen grundlegenden Umbruch, der die Menschen zwingen wird, zu erwachen und sich in einer anderen Dimension des Seins neu zu erfinden.http://www.revolution-2012.com/der-film/

Es ist aber nicht nur der Mensch, der betroffen ist, die Walfische und Delfine stranden an Meeresstränden, Zugvögel verlieren die Orientierung, die Bienen finden nicht mehr zurück in ihre Box(USA) , das alles hat einen Zusammenhang mit den Erdmagnetstrahlen, welche durch die Sonnenaktivität gestört werden, Â bei den Wahlen und Delfinen kommt aber noch die Sonartechnik und Elektrosmog dazu.

Dass das was zur Zeit geschieht, durchaus Angst machen kann ist mir sehr wohl klar, es ist aber auch eine Chance. Die Welt ist instabil auch in ihrer Mitte, durch diese starken Sonnenaktivitäten kann es einen Polsprung geben, der nicht nur im Aussen geschieht, er muss auch in den Köpfen und im Herzen der Menschen geschehen. Was immer mit dem Einzelnen geschieht, beginnt bei ihm selber. Wie Dieter Broers schreibt ist es möglich aufzuwachen und nicht zu merken, dass ein Polsprung passiert sei, wir merken es möglicherweise daran, dass im Sommer bei uns Schnee liegt, die Welt wird nicht untergehen aber in den Köpfen und Herzen der Menschen muss wohl einiges passieren. Die Worte Vergänglichkeit und Veränderung werden eine ganz neue Dimension annehmen.

Der Mensch ist ein egoistisches Wesen, und in seine egoistischen Form, sehr Dumm und selbstzerstörerisch, die Gefahr besteht, dass der Mensch nicht lernfähig ist und zugrunde geht. Zum Glück gibt es aber auch den altruistische Menschen, der für die Gemeinschaft und die Natur lebt. Nur wenn wir als Menschheit, als Ganzes unseren Egoismus überwinden, können wir überleben. Wir werden neue Kräfte kennen lernen und lernen uns auch im Geistigen Bereich anzupassen. Wir werden alle alten Muster und alten Gewohnheiten ändern müssen und alten Ballast endlich loslassen- gezwungenermassen. Menschen welche seit vielen Jahren meditieren, wie Buddhistische Mönche und andere spirituelle Menschen, können solch Kräfte besser ertragen und Dieter Broers empfiehlt in seinem Buch die Meditation als ein Mittel um sich diesen neuen Bedingungen anzupassen. Wir erleben zur Zeit einen Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit, den wir als einmalige Chance in unserer seelischen und geistigen Entwicklung annehmen sollten.

Wie Dieter Broers schreibt, glaubt er nicht an einen Weltuntergang, nach über 30 Jahren Forschung stellt er aber fest, dass die Menschheit auf eine Revolution des Bewusstseins zusteuere und in dieser Revolution verberge sich der Keim zur Evolution: die Wandlung zum neuen Menschen.

Schön wäre es, aber leider kenne ich auch die Menschen, das müssen schon verdammt starke Kräfte sein um so viel Dummheit und Boshaftigkeit zum verschwinden zu bringen – aber zum Glück stirbt die Hoffnung zu letzt.

16.03 Text von zentao


Zen ist Leben

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Immer wieder werde ich gefragt, „was den Zen sei?“ In erster Linie ist es eine Buddhistische Meditation, welche auf die Meditation im Sitzen ihr Hauptgewicht legt, die Erfahrung daraus nennt manSatori. Vereinfacht könnte man aber auch sagen, “ Zen ist das Leben und Leben ist Zen. „ Den wer bewusst jeden Moment lebt, wer Mensch und Tiere liebt, der wendet automatisch Zen an. Ein Bewusstsein, welches früher mancher, der in der Natur lebte, unbewusst einfach anwendete. Bewusst leben haben wir hier im Industrialisierten Europa, gänzlich verlernt und die Menschen suchen, neue Werte. Da ja auch die Kirchen versagt haben, nicht nur die Christliche auch der Islam ist in dieser Hinsicht nicht besser. Die alten Werte, gelten vielerorts nicht mehr und werden durch eigene egoistische Gedankenkonstruktionen ersetzt. Dank den klaren Strukturen und der kompromisslosen Haltung des Zens zum Leben, ist es nicht verwunderlich, dass Zen, heute einen so starken Einfluss hat, in unserer Gesellschaft, vorallem in der Wirtschaft und in der Werbung.

Vorerst mag es wie ein Missbrauch des Zen Gedankens aus sehen, weil die Werbung und die Wirtschaft, sehr vieles vom Zen-Gedankengut übernommen haben. Die Wirtschaft macht mit ihrenManager, Zen-Schulung in den Betrieben und die Werbung kopiert in vielen Aktionen gleich ganze Zen-Aussagen. Auch im Internet, schissen so Lebensberatungsseiten , wie Pilze aus dem Gras. Hier ein gutes Beispiel:Lebensfreude-Blog. Auch da sind die Angebote Grenzenlos. Ganz klar steht hier der Gewinn im Vordergrund, wichtig ist da aber der geistige Gewinn der Beteiligten. Es ist eigentlich unwichtig, wie die Menschen zu ihren Zen-Erfahrungen kommen, es gibt ja auch noch den Weg über die Kampfkünste, es ist nicht immer Sitzen der einzige Weg um zu sich selber zu finden. Der Wege gibt es viele und sie münden wie ein breiter Fluss, zurück ins Leben.

Das Beste daran ist; Zen ist keine Religion, Zen ist eine Philosophie und kann durchaus zu religiösen Erfahrungen führen. Es ist darum keine Religion, weil Zen nur auf Erfahrungen und Erkenntnissen aufbaut, je länger man das macht umso einfacher wird das Leben und wenn das Leben einfacher wird, gewinnt am Ende, der Mensch.

9.03.2011 Text von zentao


Lotus-Blume

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Der Lotus ist im Buddhismus ein Sinnbild der Reinheit, aus trüben, schlammigen Wassern strebt er in die Höhe,
und er öffnet seine wunderschönen Blüten. Die Lotusblüte wächst im dreckigsten Tümpel, sie selber bleibt rein, alles Schmutzwasser perlt einfach ab. So wie sich die Lotusblume, aus dem Grund schlammiger Teiche und Seen, rein und unbefleckt entfaltet, so soll sich auch die Seele des Menschen aus dem Staub der materiellen Welt in die reine Wesenlosigkeit des Nirwana erheben. Diese Symbolik und Idee ist nicht nur im Buddhismus ein Teil des Glaubens, die Lotusblume wird in ganz Asien verehrt. Der Legende zufolge wurde Buddha auf einer Lotusblume geboren. Es gibt deshalb auch unzählige Buddha-Abbildungen, wo Buddha auf einem Lotusblatt im so genannten Lotussitz meditiert. In Thailand wächst die Lotusblüte in vielen Tempel in besonderern Bottichen und Teichen, sie wird oft für Opfergaben verwendet. Während meiner Reise in Thailand habe ich schöne Lotusblumen gesehen und fotografiert, die sieht man fast nur in Tempel sonnst sieht man überall die Seerosen.

Bekannt ist auch dasLotus-Suttra, es ist eine bedeutende Schrift des Mahayana Buddhismus, es enthält Lehrreden des Buddha Sakyamuni (Gautama Buddha). Das Lotos-Sutra handelt von der Chance eines jeden Menschen, sein Leben und sein Schicksal selber zu bestimmen und die Freiheit von Leid, die Erleuchtung und die Buddhaschaft zu erreichen.

9.03.2011 Â zentao

Auch noch lesen:

Sei wie der Lotus…..


reltive und absolute Wahrheit

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Meine Leser wissen ja, dass ich immer am Freitag zum Zazen gehe, das ist die Meditation in der Gruppe (Sangha ). Ich hatte die Ehr dieses mal wieder, die Klangschale zum klingen zu bringen und den Text aus zu suchen und vorzutragen. Zur Zeit Lese ich das Buch ,, Das Herz von Buddhas Lehre,, von Thich Nath Hanh und habe mich für die zwei Wahrheiten, die reltive Wahrheit und die absolute Wahrheit entschieden. Das sind zwei Begriffe die nicht so leicht zu verstehen sind und Thich Nath Hanh erklärt das so, dass es auch für nicht Buddhisten, vermutlich verständlich ist. Gleichzeitig möchte ich Euch den Blog unserer Meditatinsgruppe vorstellen, den ich auch betreue. Hier schreibe ich keine eigenen Gedanken von mir nieder. Es werden hier nur die Texte, des jeweiligen Freitags veröffentlicht, immer mit einem Link zum Original. Wer also besinnliche Gedanken und Texte die zum nachdenken anregen sucht, ist hier richtig. Wer zudem in der Nähe lebt und sich angesprochen fühlt, ist natürlich herzlist eingeladen bei uns mit zu wirken.

Die zwei Wahrheiten

Aus dem Buch ,, Das Herz von Buddhas Lehre S.122 von Thich Nath Hanh

Nach buddhistischer Auffassung gibt es zwei Arten von Wahrheit: die relative oder weltliche Wahrheit (samvriti satya ) und die absolute Wahrheit (paramartha satya). Unseren Übungsweg betreten wir durch das Tor der relativen Wahrheit. Wir erkennen das Vorhandensein von Glück und das Vorhandensein von Leiden und bemühen uns, in die Richtung zu gehen, die mehr Glück verheisst. Tag für Tag kommen wir in dieser Richtung ein Stückchen weiter voran, bis wir eines Tages erkennen, dass Leiden und Glück eins sind und nicht voneinander zu trennen.

In einem Vietnamesischen Gedicht heisst es:

Die Menschen sprechen endlos über ihr Leiden und ihre Freude.

Aber was gibt es, dessentwegen sie leiden oder sich freuen sollten?

Freude die aus sinnlichen Vergnügen erwächst, führt immer zu Schmerz, und Leiden, das aufkommt, wärend der Weg beschritten wird, bringt Freude.

Wo Freude, ist Leiden. Wenn Du Nicht-Leiden haben möchtest, musst du Nicht-Freude akzeptieren.

Der Dichter versucht, in die absolute Wahrheit zu springen, ohne den Weg der relativen Wahrheit zu beschreiten. Viele Menschen glauben, sie müssten auf jedwede Freude verzichten, um Leiden zu vermeiden, und sie nennen das „Freude und Leiden transzendieren“. Das ist aber nicht richtig. Wenn du deinen Schmerz erkennst und ihn akzeptierst, ohne vor ihm davonzulaufen, wirst du entdecken, dass obwohl Schmerz da ist, auch Freude vorhanden ist.

Weiterlesen: Die zwei Wahrheiten

auf der Seite der Meditionsgruppe Wettingen

Aus dem Buch ,, Das Herz von Buddhas Lehre S.122 von Thich Nath Hanh



Die Sonne kommt und die Sonne geht

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Auch in Thaland geht die Sonne auf und geht dann am Abend wieder unter. Ich zeige Euch ein paar ganz spezielle Sonnenaugäng und zum Schluss natürlich auch noch den Sonnenuntergang.

Als ich am frühen Morgen, kurz vor 6 Uhr an den Strand kam, da war es noch relatief dunkel und am Horizonnt zeigte sich zaghaft ein erster Lichtstreifen für die Kamera war es noch zu dunkel und ich wollte kein Stativ brauchen. Begrüsst wurde ich von den Hunden von Chah-am, sie hofften wohl, ich hätte ihnen etwas zum fressen, dem war aber nicht so und darum war ich nicht mehr interessant und sie gaben mir noch ein schönes Bild zum Abschied.

Die ersten zwei Sonnenuntergänge sind vom Swimmingpool im 6.Stock aus fotografiert und die letzten drei vom Hotel in Bangkok mit Blick auf den Goldenmountain Tempel.

28.02.2011 zentao

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