Zeit um mit offenen Augen zu sehen
Tags: Achtsamkeit, Alltag, fotografieren, Fotos, Leben, Meditation, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
- kleiner Buchfink
- die Schuhe der Ruderer
- Kormoran im Licht
- kleine gelbe Primel
Sehr schönes Wetter und ich habe keinen Fotoapparat, gestern habe ich meine Nikon D5000 im Internet verkauft undich habe bereits eine neue Kamera, eine Nikon D300S gekauft und bereits bezahlt, jetzt muss ich nur n0ch warten. Das gibt mir die Chance einmal ohne Fotokamera unterwegs zu sein. Meine Frau findet oft, dass ich die Welt nur noch durch die Linse meiner Kamera sehe. Darum ist für den Moment Schluss und ich bin unterwegs um mit offenen Augen und ohne Kamera die Natur zu erleben.
Um mit den Worten von dem Chinesischen Meister Seng-tsan zu sprechen.
Gehorche deiner eigenen Natur
und du wirst frei und ungehindert deines Weges gehen
Solange das Denken trotzt
bleibt die Wahrheit verborgen
In diesem Sinne gehe ich Heute meinen Fotoweg, dieses mal ohne Kamera.
25.03.2011 zentao
wiedersehen mit meinem Freund dem Clochard
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Clochard, Vagabund, Obdachlos, Glück, Leben, Menschen, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen
Letzthin habe ich meinen Freund den Clochard wieder einmal unterwegs getroffen, als ich auf Fotopirsch war. Rolf so heisst er, stand am Bahnhof Wettingen und genehmigte sich sein wohlverdientes Bier. Dieser Mann ist auf seine Art ein Phänomen, denn er macht im Tag so seine 10 bis 15 Kilometer und alles zu Fuss. Schon am Morgen als ich mit dem Bus unterwegs war,habe ich ihn gesehen, mit seinem ganzen Gepäck auf seiner Schulter, lief er von Dättwil in Richtung Baden wo er sicher auch seinen Bier Halt gemacht hat. Es ist erstaunlich wo der überall in unserer Gegend unterwegs ist und wie viele Kilometer er im Tag bewältigt. Da er auf meinen Gruss hin zurück winkte, bin von meinem Weg, weg und zu ihm hin gelaufen um ihn zu fragen wie es ihm gehe und wie er den Winter überstanden habe.
Er war wie immer sehr schmutzig und zur Abwechslung hat er nicht mit seinen Geistern gesprochen und er war recht guter Laune und gesprächig. Seine nicht überraschende Antwort war, es sei ja nie kalt gewesen in diesem Winter und auf meine fast bewundernde Feststellung, er sei ein richtiger Maratonläufer, meinte er nur man müsse doch etwas tun. Auf die Frage, die ich immer stelle, “ ob er etwas brauche?“ meinte er nur, er bekomme regelmässig genug Geld von der Geminde, er brauche keine Almosen. Dass das Geld von der Gemeinde auch ein Almosen ist, hat er wohl nicht bedacht. Auf eine komische Art ist er noch stolz auf sein Leben. Was falscher stolz und Eigensinn anrichten kann, es macht mich traurig. Ein Mensch dem man nicht helfen kann und der sich auch nicht helfen lässt.
Aber was solls, jeder Mensch ist auf seine Weise der Kreator seines Lebens. Wie kann ich ihm helfen, wenn er nicht bereit ist, etwas in seinem Leben zu ändern. Es ist sein Leben, wie auch immer, er hat es, sich sicher nicht so vorgestellt.
Am Abend lief er dann an meinem Haus vorbei mit zusätzlich einer Einkaufstüte und er sprach wieder mit einer mir nicht sichtbaren Person er gestikulierte mit seinen Händen und rief dauern “ hau ab – verreis !!“ auf gut Deutsch - geh weg !! Ich kann es immer noch nicht verstehen, warum ein inteligenter Mensch, diesen Weg wählt? Es ist ja nur scheinbar ein leichter Weg der, je älter er wird, immer mühsamer werden wird.Nicht jeder Winter ist so harmlos wie der letze Winter.
24.03.2011 Text von zentao
über meinen Freund den Clochard auch noch lesen:
mein Freund der Clochard
Neues von meinem Freund dem Clochard
liebende Güte oder auch Metta
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Glück, Liebe, Meditation, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weg, Zen Aus dem Vortragszyklus der Brahmaviharas mit Dagmar Jauernig oder auch die vier Aspekte der Liebe oder die vier Grenzenlosen Zustände das nötige Wissen bringt Dagmar Jauernig von der Sangha Zürich mit und wird uns während vier Abenden anleiten. Die Brahmaviharas sind die Wohnstätte der Liebe und das sind
Liebe – Mitgefühl – Freude und Gleichmut vier Zustände, die wenn wir sie praktizieren, Grenzenlos sind.
Heute werden wir Metta etwas näher anschauen, das sei liebevolle Zuwendung oder auch nur Liebe Metta ist Pali und das heisst in Sanskrit maitriund es ist wohl kein Zufall, dass der Buddha der Zukunft auch der Buddha der Liebe ist Maitraya.
Thich Nath Hanh erzählte eine Geschichte, als er einmal vor der Buddha Statue Texte rezitieren wollte, da hätten Gläubige eine Duria Frucht als Opfergabe auf den Altar gestellt, wer die Duria kennt weiss das es Leute gibt die das Fleisch dieser Frucht lieben, aber leider stinkt diese Frucht erbärmlich und so war es ihm nicht möglich seinen Text zu rezitieren. Er überlegte was er tun könnte um dem Gestank auszuweichen und er stülpte eine Schale über die Frucht und so konnte er seine Rezitation beenden.
Wenn jemand diese Frucht, mit ihm teilen möchte oder sie sie ihm als Geschenk machen würden, da müsste er dankend ablehnen. Es wäre ihm unmöglich diese Frucht zu essen, es währe ihm, aber auch nicht möglich dieses Geschenk anzunehmen. Wenn wir jemandem etwas schenken, was er nicht brauchen kann, so sei es keine Liebe, nur wenn unser Geschenk auf seine Situation Rücksicht nehme, kann unser Geschenk ihn Glücklich machen. Metta oder auch maitri sei ein Aspekt der Liebe, die Absicht und die Fähigkeit Freude und Glück zu schenken. Es ist immer auch eine Entscheidung zu uns selber, den wir können nur Liebe geben, wenn wir uns selber zu Lieben beginnen. Liebe soll etwas sein, wo wir den anderen verstehen, wie er denkt und wie er fühlt – ohne verstehen ist es keine Liebe – wenn wir lieben wollen, dann müssen wir verstehen wollen, um zu verstehen müssen wir zuhören können. Wir müssen tief schauen damit wir die Bedürfnisse und Sehnsüchte unserer Mitmenschen verstehen. Wir müssen hinhören, wenn wir zuhören und nachfragen, dann beginnen wir zu verstehen, wenn wir Verständnis entwickeln wird daraus Herzenswärme und liebevolle Zuwendung. Metta oder maitri kann mit – liebender Güte – liebevolle Zuwendung – Freundschaft – Herzenswärme – übersetzt werden. Das Wort maitri hat seine Wurzeln in dem Wort Mitra, was Freund bedeutet. Im Buddhismus bedeutet Liebe immer auch Freundschaft. Auch wenn das Wort Liebe in unserer Kultur, nicht mehr denselben Stellenwert in der Gesellschaft hat, wie zu Zeiten Buddhas, sollten wir es etwas sorgsamer Benutzen in unserem Alltag. Das Wort Liebe soll mehr als Handlung benutzt werden, es mehr tun und nicht darüber reden. Was jeder kennt, ist die Mutterliebe, welche immer bedingungslos ist. Der Samen der Liebe schlummert in uns allen und kann zu einer grossartigen Energiequelle entwickelt werden, zu einer Liebe, die keine Gegenliebe oder Gegenleistung erwartet.
22.03.2011 nacherzählt aus dem Dharma Vortrag von Dagmar Jauernig von zentao über die nächsten drei Mitgefühl – Freude
und Gleichmut werde ich auch hier wieder berichten – zentao
Quelle: /taozazen.wordpress.com
wisst ihr was Eigendünkel ist?
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddhismus, Eigendünkel, Sprache, Freitag, Freitagstext, Zen
Am Freitag habe ich dieses neues Wort gelernt, das Wort Eigendünkel. Das Wort habe ich so noch nie gehört, aber am Freitag war das der Titel des Freitagstextes und ich bekam natürlich anschliessend die Bedeung aus buddhistischer Sicht erläutert und natürlich habe ich neue Erkenntnisse über mich selber erkannt und festgestellt, auch bei mir ist noch genug Eigendünkel vorhanden.
Mich hat das Wort nicht mehr losgelassen und ich habe mal darüber gegoogegelt.
Der Eigendünkel, des -s, plur. inus. der Dünkel, d.i. die ungegründete hohe Meinung, welche man von sich und seinen guten Eigenschaften hat. Voller Eigendünkel seyn. Er besitzt einen ausserordentlichen Eigendünkel. S. Dünkel, welches ehedem auch in weiterer Bedeutung eine jede Meinung, ein jedes Vorurtheil bedeutete.
Dünkel ist verwandt mit dem Verb (sich) dünken/deuchen = halten für. Sich für etwas Besseres dünken = Eigendünkel = auf seine eigene Person bezogener Hochmut.
So jetzt wiss ihr was Eigendünklel ist aus sprachlicher Sicht. Also eine weitere Form unseres altbekannten Egoismus, wenn ihr diesen Text lest, dann kennt ihr auch das Gegenmittel.
Die tiefe Bedeutung des Wortes habe ich sehr treffend gefunden, welches mir folgender Text erschlossen hat.
Eigendünkel
In der buddhistischen Psychologie hat der Begriff „Eigendünkel“ eine besondere Bedeutung: Er bezeichnet jene Aktivität des Geistes, die sich selbst mit anderen vergleicht.
Wenn wir über uns selbst nachdenken und uns besser als, genau so wie oder schlechter als jemand anders finden, verleihen wir unserer Eitelkeit Ausdruck.
Dieser vergleichende Verstand wird „Eigendünkel“ genannt, weil alle Formen davon – ob es sich nun um „Ich bin besser als…“ oder „Ich bin schlechter als…“ oder „Ich bin genau so wie…“ handelt – der Illusion entstammen, dass es ein Selbst gibt; sie beziehen sich alle auf ein Gefühl von „Ich“, ein Gefühl des „Ich bin“.
Die gute Nachricht ist, dass wir uns hinsichtlich des Eigendünkels, wenn er auftritt, nicht entmutigen lassen beziehungsweise uns selbst nicht verurteilen müssen. Taucht ein vergleichender Gedanke auf, können wir ihn einfach nur sehen – „Oh hier ist er wieder!“ –, ohne überrascht zu sein. Wir beginnen mit ihm zu arbeiten, indem wir ihn annehmen.
Das Gegenmittel bei Eitelkeit besteht darin, direkt in die Achtsamkeit zurückzugehen und sich auf die Vergänglichkeit der Erscheinungen zu konzentrieren.
Wenn unser Verstand sich an Vergleichen festhält, hält er an der Wahrnehmung von „Ich und eine andere Person“ fest. Wir verwickeln uns in jenem Illusionären, gedanklichen Rahmen des „Ich“ und des „Anderen“. Wir stellen solche Vergleiche an, wenn wir nicht sehen, wie alles – ja sogar der Gedanke an ich und die anderen – unaufhörlich entsteht und wieder vergeht. Die Inhalte dieser Gedanken lassen uns in die Falle tappen, weil wir die Vergänglichkeit der Gedanken selbst nicht erkennen.
Der vergleichende Verstand verschwindet, wenn es uns gelingt, ihn zu sehen.
Joseph Goldstein
Vipassana-Meditation, Die Praxis der Freiheit
Buddhistische Aufmerksamkeitsmeditation als Weg zu innerer Freiheit
Arbor-Verlag
21.03.2011 gepostet durch zentao
Eigendünkel bei taozazen meditationsgruppe
Zweifel
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddhismus, Glück, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Je länger je mehr zweifle ich an diesem Gott der hier auf Erden alles regelt und gemäss der Kirche, man ja nur beten und glauben muss – ich zweifle mehr und mehr daran, weil seine Vertreter auf Erden nur Männer sind und weil unfehlbare Menschen nie etwas lernen werden.
Ich zweifle nicht an einer Kraft – die jedem das zuteilt was ihm/ihr zusteht, auch wenn es oft im Augenblick sehr hart erscheint. Die Kraft des Karma trifft jeden dort wo er/sie am meisten daraus lehrt. Was jetzt auf uns zukommt, auch wenn es nicht überall jeden gleich trifft und ich für mich sagen kann – ich habe wieder einmal Glück gehabt – und ich bin dankbar, dass es mir und meiner Familie gut geht, aber wie vielen Japanischen Familien geht es wirklich gut?
Speziell für sie soll das liebende Güte Wunschgebet sein.
Mögen alle Menschen glücklich und zufrieden sein
mögen alle Menschen gesund sein
mögen alle Menschen friedlich und gelassen sein
und mögen alle Menschen voller Gleichmut und Weisheit sein
Ich wünsche mir dass es allen Lebewesen auch wirklich gut geht und ich wünsche mir Freiheit für die Arabischen Staaten und ein neues Leben für Japan in einem Atomkraftwerke freien Land.
Ich wünsche das auch für uns, dass wir Atomfrei und Angstfrei leben können.
Es wird einiges auf uns zu kommen die Welt wird eine andere sein – wir werden möglicherweise gezwungenermasen anders Leben müssen – Energie sparen – Wasser sparen -Â vieles was immer erhältlich war gibt es vielleicht nur noch sehr teuer. Wenn jeder das tut was er kann, vorallem in sachen Umwelt – wenn jeder sein Auto auch mal zu Hause lässt und die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt.
Wenn jeder sein bestes tut und auch mal, nach seinem Nachbarn schaut – dann habe ich keine Angst um unsere Zukunft – dann zweifle ich nicht mehr an dieser einen Kraft die auf eine eigenartige Weise auch wir selber sind.
Nicht schwierigist der erhabene Weg – wenn du nur aufhörst zu wählen.
Alles ist klar ersichtlich – wenn Zu und Abneigung fortfallen
Triff die kleinste Unterscheidung und Himmel und Erde sind unendlich weit getrennt
Seng-tsan ChinesischerZen-Meister
17.03.2011 Text von zentao
eine R(evolution) im 2012 die bereits begonnen hat
Tags: Evolution, Revolution, 2012, Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Dieter Broers, Tsunami, Buddhismus, Glück, Meditation, Menschen, Spiritualität, Veränderung, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Es ist verrückt was da zur Zeit in der Welt alles passiert, zuerst diese Revolutionen in den Arabischen Staaten und jetzt dieses Erdbeben und der Tsunami in Japan, es macht mich traurig, weil jeden Tag noch schlimmere Meldungen uns erreichen. Das Negative Denken und diese Angstmacherei unserer Presse, aber auch die Politischen Parteien sind da nicht besser und das finde ich nicht so gut. Was passiert ist, ist sicher sehr schlimm und und die Menschen tun mir leid. Aber dieses Gebetsmühle artige herunter leiern der Katastrophe und was alles von wem versäumt wurde, sollte jetzt in Aktive Hilfe umgewandelt werden. Auch mit den eigenen Gedanken kann man auch einiges tun, ein Beitrag den ich bei Gabareta gesehen habe, finde ich kann jeder auch tun.
Was mir aber mehr und mehr in diesem Zusammenhang mit all diesen Vorkommnissen zu denken gibt, das sind dies Voraussage der Inkas wo am 31.12.2012 der Maya Kalender endet. Vor Jahren, als noch wenig los war und es scheinbar alles noch ruhig war, da hatte die Presse ein grosses Thema der Maya Kalender welcher am 31.12.2012 enden soll. Da redeten alle vom Weltuntergang, aber heute ist klar, das hängt mit unserer Sonne zusammen, ihren verstärkten Aktivitäten und den Sonnenflecken. Einer der Experten zu diesem Thema ist Dieter Broers er ist der Autor des Buches (R)Evolution 2012: Warum die Menschheit vor einem Evolutionssprung steht dazu ein Video auf der Seite Bewusst Leben und er meint; „einen Weltuntergang wird es so nicht geben.“
Basierend auf wissenschaftlichen Forschungen und Dokumenten der NASA, weist der renommierte Biophysiker Dieter Broers in REVOLUTION 2012 nach, dass ein spektakulärer Zusammenhang zwischen der Aktivität der Sonne, den von ihr erzeugten Veränderungen des Erdmagnetfeldes und unserer Psyche besteht. Katastrophen ungeahnten Ausmaßes wie Erdbeben, Überschwemmungen, Vulkanausbrüche, aber auch weltweite Ausfälle des Stromnetzes beschwören eigentlich für die nahe Zukunft ein Schreckensszenario herauf.
Wiederholt warnten NASA-Meldungen vor einem sogenannten Sonnenaktivitätsmaximum im Jahr 2012, das sich, so Broers, in extremem Maße auf unser Befinden und unser Bewusstsein auswirken wird. Die Warnungen der NASA decken sich dabei auf verblüffende Weise mit den alten Berechnungen der Maya, die in ihrem Kalender für das Jahr 2012 einen letzten, fundamentalen Wandel vorhersagten.
Anhand aktueller astrophysischer Forschungen und der Lehrmeinungen der herausragendsten Vertreter der Astro- und Quantenphysik weist Broers eindrucksvoll nach, dass das Jahr 2012 einen Bewusstseinssprung von revolutionären Ausmaßen erzeugen wird, einen grundlegenden Umbruch, der die Menschen zwingen wird, zu erwachen und sich in einer anderen Dimension des Seins neu zu erfinden.http://www.revolution-2012.com/der-film/
Es ist aber nicht nur der Mensch, der betroffen ist, die Walfische und Delfine stranden an Meeresstränden, Zugvögel verlieren die Orientierung, die Bienen finden nicht mehr zurück in ihre Box(USA) , das alles hat einen Zusammenhang mit den Erdmagnetstrahlen, welche durch die Sonnenaktivität gestört werden, Â bei den Wahlen und Delfinen kommt aber noch die Sonartechnik und Elektrosmog dazu.
Dass das was zur Zeit geschieht, durchaus Angst machen kann ist mir sehr wohl klar, es ist aber auch eine Chance. Die Welt ist instabil auch in ihrer Mitte, durch diese starken Sonnenaktivitäten kann es einen Polsprung geben, der nicht nur im Aussen geschieht, er muss auch in den Köpfen und im Herzen der Menschen geschehen. Was immer mit dem Einzelnen geschieht, beginnt bei ihm selber. Wie Dieter Broers schreibt ist es möglich aufzuwachen und nicht zu merken, dass ein Polsprung passiert sei, wir merken es möglicherweise daran, dass im Sommer bei uns Schnee liegt, die Welt wird nicht untergehen aber in den Köpfen und Herzen der Menschen muss wohl einiges passieren. Die Worte Vergänglichkeit und Veränderung werden eine ganz neue Dimension annehmen.
Der Mensch ist ein egoistisches Wesen, und in seine egoistischen Form, sehr Dumm und selbstzerstörerisch, die Gefahr besteht, dass der Mensch nicht lernfähig ist und zugrunde geht. Zum Glück gibt es aber auch den altruistische Menschen, der für die Gemeinschaft und die Natur lebt. Nur wenn wir als Menschheit, als Ganzes unseren Egoismus überwinden, können wir überleben. Wir werden neue Kräfte kennen lernen und lernen uns auch im Geistigen Bereich anzupassen. Wir werden alle alten Muster und alten Gewohnheiten ändern müssen und alten Ballast endlich loslassen- gezwungenermassen. Menschen welche seit vielen Jahren meditieren, wie Buddhistische Mönche und andere spirituelle Menschen, können solch Kräfte besser ertragen und Dieter Broers empfiehlt in seinem Buch die Meditation als ein Mittel um sich diesen neuen Bedingungen anzupassen. Wir erleben zur Zeit einen Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit, den wir als einmalige Chance in unserer seelischen und geistigen Entwicklung annehmen sollten.
Wie Dieter Broers schreibt, glaubt er nicht an einen Weltuntergang, nach über 30 Jahren Forschung stellt er aber fest, dass die Menschheit auf eine Revolution des Bewusstseins zusteuere und in dieser Revolution verberge sich der Keim zur Evolution: die Wandlung zum neuen Menschen.
Schön wäre es, aber leider kenne ich auch die Menschen, das müssen schon verdammt starke Kräfte sein um so viel Dummheit und Boshaftigkeit zum verschwinden zu bringen – aber zum Glück stirbt die Hoffnung zu letzt.
16.03 Text von zentao
Zen ist Leben
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Blogs, Buddha, Buddhismus, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen
Immer wieder werde ich gefragt, „was den Zen sei?“ In erster Linie ist es eine Buddhistische Meditation, welche auf die Meditation im Sitzen ihr Hauptgewicht legt, die Erfahrung daraus nennt manSatori. Vereinfacht könnte man aber auch sagen, “ Zen ist das Leben und Leben ist Zen. „ Den wer bewusst jeden Moment lebt, wer Mensch und Tiere liebt, der wendet automatisch Zen an. Ein Bewusstsein, welches früher mancher, der in der Natur lebte, unbewusst einfach anwendete. Bewusst leben haben wir hier im Industrialisierten Europa, gänzlich verlernt und die Menschen suchen, neue Werte. Da ja auch die Kirchen versagt haben, nicht nur die Christliche auch der Islam ist in dieser Hinsicht nicht besser. Die alten Werte, gelten vielerorts nicht mehr und werden durch eigene egoistische Gedankenkonstruktionen ersetzt. Dank den klaren Strukturen und der kompromisslosen Haltung des Zens zum Leben, ist es nicht verwunderlich, dass Zen, heute einen so starken Einfluss hat, in unserer Gesellschaft, vorallem in der Wirtschaft und in der Werbung.
Vorerst mag es wie ein Missbrauch des Zen Gedankens aus sehen, weil die Werbung und die Wirtschaft, sehr vieles vom Zen-Gedankengut übernommen haben. Die Wirtschaft macht mit ihrenManager, Zen-Schulung in den Betrieben und die Werbung kopiert in vielen Aktionen gleich ganze Zen-Aussagen. Auch im Internet, schissen so Lebensberatungsseiten , wie Pilze aus dem Gras. Hier ein gutes Beispiel:Lebensfreude-Blog. Auch da sind die Angebote Grenzenlos. Ganz klar steht hier der Gewinn im Vordergrund, wichtig ist da aber der geistige Gewinn der Beteiligten. Es ist eigentlich unwichtig, wie die Menschen zu ihren Zen-Erfahrungen kommen, es gibt ja auch noch den Weg über die Kampfkünste, es ist nicht immer Sitzen der einzige Weg um zu sich selber zu finden. Der Wege gibt es viele und sie münden wie ein breiter Fluss, zurück ins Leben.
Das Beste daran ist; Zen ist keine Religion, Zen ist eine Philosophie und kann durchaus zu religiösen Erfahrungen führen. Es ist darum keine Religion, weil Zen nur auf Erfahrungen und Erkenntnissen aufbaut, je länger man das macht umso einfacher wird das Leben und wenn das Leben einfacher wird, gewinnt am Ende, der Mensch.
9.03.2011 Text von zentao
Lotus-Blume
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Fotos, Lotusblume, Lotus, Lotusblüte, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Der Lotus ist im Buddhismus ein Sinnbild der Reinheit, aus trüben, schlammigen Wassern strebt er in die Höhe,
und er öffnet seine wunderschönen Blüten. Die Lotusblüte wächst im dreckigsten Tümpel, sie selber bleibt rein, alles Schmutzwasser perlt einfach ab. So wie sich die Lotusblume, aus dem Grund schlammiger Teiche und Seen, rein und unbefleckt entfaltet, so soll sich auch die Seele des Menschen aus dem Staub der materiellen Welt in die reine Wesenlosigkeit des Nirwana erheben. Diese Symbolik und Idee ist nicht nur im Buddhismus ein Teil des Glaubens, die Lotusblume wird in ganz Asien verehrt. Der Legende zufolge wurde Buddha auf einer Lotusblume geboren. Es gibt deshalb auch unzählige Buddha-Abbildungen, wo Buddha auf einem Lotusblatt im so genannten Lotussitz meditiert. In Thailand wächst die Lotusblüte in vielen Tempel in besonderern Bottichen und Teichen, sie wird oft für Opfergaben verwendet. Während meiner Reise in Thailand habe ich schöne Lotusblumen gesehen und fotografiert, die sieht man fast nur in Tempel sonnst sieht man überall die Seerosen.
Bekannt ist auch dasLotus-Suttra, es ist eine bedeutende Schrift des Mahayana Buddhismus, es enthält Lehrreden des Buddha Sakyamuni (Gautama Buddha). Das Lotos-Sutra handelt von der Chance eines jeden Menschen, sein Leben und sein Schicksal selber zu bestimmen und die Freiheit von Leid, die Erleuchtung und die Buddhaschaft zu erreichen.
9.03.2011 Â zentao
Auch noch lesen:
Sei wie der Lotus…..
Die Sonne kommt und die Sonne geht
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Bangkok, Buddhismus, Sonne, Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, fotografieren, Fotos, Thailand, Zen
Auch in Thaland geht die Sonne auf und geht dann am Abend wieder unter. Ich zeige Euch ein paar ganz spezielle Sonnenaugäng und zum Schluss natürlich auch noch den Sonnenuntergang.
Als ich am frühen Morgen, kurz vor 6 Uhr an den Strand kam, da war es noch relatief dunkel und am Horizonnt zeigte sich zaghaft ein erster Lichtstreifen für die Kamera war es noch zu dunkel und ich wollte kein Stativ brauchen. Begrüsst wurde ich von den Hunden von Chah-am, sie hofften wohl, ich hätte ihnen etwas zum fressen, dem war aber nicht so und darum war ich nicht mehr interessant und sie gaben mir noch ein schönes Bild zum Abschied.
Die ersten zwei Sonnenuntergänge sind vom Swimmingpool im 6.Stock aus fotografiert und die letzten drei vom Hotel in Bangkok mit Blick auf den Goldenmountain Tempel.
28.02.2011 zentao
- die Hunde von Chah-am
- nur die Hunde sind am Strand
- die Sonne wird sichtbar
- auftauchen aus dem Morgendunst
- Sonnenaufgang und Wellenrauschen
- Palmen am Strand
- Sonnenstrahlen
- Sonnenuntergang am Pool im 6.Stock
- Vögel fliegen vorbei
- gleich ist sie weg
- Blick vom Hotel auf den Goldenmountain
- Sonnenuntergang im Smog von Bangkok
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