Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddhismus, Meditation, Menschen, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Ganz zu Beginn von meiner Bloger Zeit, habe ich über dasloslassen geschrieben und dass das gar nicht so einfach ist wie es tönnt. Das loslassen macht man inder Regel mit den Händen und ist das Gegenteil von greifen. Wenn wir etwas festhalten, erzeugt das Schmerzen und um uns vom Schmerz zu befreien, müssen wir loslassen. Wer sich mit dem Buddhismus befasst, lernt dass wer lebt auch Leiden erfährt. Das ist eine Erfahrung die nicht leicht zu verstehen ist, denn oft drücken wir uns vor dieser Erkenntnis und wollen nur die angenehmen Seiten des Lebens sehen und leben.
In seinem Buch Das weise Herz schreibt Jack Kornfield, es gäbe zwei Arten von Leiden:
Das Leiden vor dem wir wegrennen und das uns überallhin folge und es gäbe auch das Leiden, das wir akzeptieren, dem wir uns stellen und uns so von dem Leiden befreien.
Wenn wir fähig werden unseres Leiden zu akzeptiren und erkenn was uns leiden macht. Ist es die Wut, Hass, oder nur einfacher Ärger oder ist es die Begierde das gute Essen oder die täglichen Emotionen aus unserer Partnerschaft? Wenn wir einmal wissen was wir für täglche emotionale Besucher in unserem Geist haben, dann können wir auch etwas dafür tun oder auch dagegen wem diese Formulierung besser gefällt.
Der gängige Rat wäre jetzt lass los, das tönt aber so abstrakt und ist nicht immer praktikabel. Für mich selber habe ich das aufhören gewällt,
ich höre auf mich zu ärgern,meine Wut und Zorn lass ich einfach sein, das kann ich nicht mehr brauchen und und ich fühle mich gut und ausgeglichen. ich bin entspannt und sehe allem was kommt positiv entgegen
ich höre auf mich wichtig zu nehmen,den dieses Ich das mir immer wieder alles geniale verspricht, schadet mir am meisten.
ich höre mit meinem Selbstmitleid auf, dann tue ich mir so leid und um da rauszukommen, braucht immersehr viel Ennergie
ich höre einfach auf mich und andere zu verurteilen, den nur wer sich selber liebt ist fähig die Liebe weiter zu geben.
ich höre einfach auf alles haben zu wollen, denn ich habe schon genug und wer will dann eines Tages diesen alten Plunder.
Ich höre aber auch auf mich selber zu kasteien, ich nehme das Leben so wie es ist, und geniese alles schöne und gute, das den Weg zu mir findet und bin dankbar, dass es mir so gut geht
Diese Verneinungen in den Sätzen sind sehr schlechte Angewohnheiten von mir und ich bin mir bewusst geworden wie schädlich diese Wörtchen nicht oder nein sind in unserer täglichen Formulierung, in unserem Wortschatz. Es ist jetzt nicht so, dass das Unterbewusstsein keine Verneinungen versteht, es müssen aber klare Aussagen sein, die für unser Unterbewusstsein verständlich sind. Wie oft beginnen wir einen Satz mit einem ” nein aber ” auch wenn wir etwas positives sagen wollen. Ein  “Nein” im Satz verwirrt das Gehirn, wir behaupten etwas und im nächsten Schritt, machen wir diese Behauptung durch ein verneinendes Wort, wieder ungültig. Das ist nicht sehr produktiv und das gute ist, man kann das besser machen, am besten in der Form von Affirmationen das sind positieve Sätze oder Worte, bekannt aus dem Autogenen Training.
Seit vielen Jahren verwende ich Autogenes Training und es ist sehr wirkungsvoll um abzuschalten und um ein Tagestief zu überwinden, aber auch um mit einer Affirmation, meinem Unterbewusstsein etwas beizubringen.
Heute habe ich in einer Zeitung, in einem Interview mit einem Eishockeitrainer gelesen: dass wenn eine Mannschaft, Angst hat vor dem verlieren, dann spielen sie auch so und verlieren ganz sicher. Wenn man aber im Bewusstsein, dass man verlieren kann, einfach sein Spiel macht ohne Angst, einfach mit der Überzeugung, des Sieges vor Augen. Wer mit dem Gedanken, ich will Nicht-verlieren, spielt, der hat bereits verloren.
Genau so ist es in unserem täglichen Leben, wenn ich dauernd denke, was nicht so gut ist oder was mir schaden könnte oder auch was ich alles nicht machen sollte, dann bleibt es beim wollen. Wenn ich mir bewusst bin, was ich tue und warum und was das für Folgen für mich haben kann, dann lass ich doch einfach einiges, was mir schaden könnte weg. Im Beitrag überAbhängigkeiten habe ich bereits geschrieben, dass wir nur durch unsere Taten, zu dem Menschen werden, der zu sein uns bestimmt ist.
31.03.2011 Text von zentao
































