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Archive for April, 2011

Wege zur Gelassenheit

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Die Gelassenheit eines Baumes

Gelassenheit ist das was mir oft, in den Entscheidenden Momenten fehlt. über den Tag verteilt bin ich oft gelassen, da besteht ja auch kein Grund um mich aufzuregen, da habe ich viel Raum und muss wenig entscheiden. Wenn mir aber etwas nicht eingeplantes geschieht, beim Kochen, wenn ich etwas vergessen habe oder wenn ich warten muss, in einer langen Schlange, wo auch immer, vor allem wenn ich es eigentlich eilig hätte, dann verflüchtigt sich meine Gelassenheit ganz schnell.

Was mir dann entscheidend fehlt ist die Geduld, die kommt vielleicht noch vor der Gelassenheit. Wenn ich nähmlich geduldig bin, wenn ich warten kann, dann ist es zur Gelassenheit nicht mehr weit.

Wenn ich mich um andere Menschen sorge, indem ich meine, zu wissen was gut wäre für diese Menschen, ich es einfach  geschehen lassen müsste, dann fehlt mir Gelassenheit, und da kommt mir dieser Sinnspruch von Thich Nath Hanh in den Sinn.

Nirwana ist die endgültige Dimension des Lebens, ein Zustand von Gelassenheit, von Frieden und Freude. Es ist kein Zustand, den du nach deinem Tod erlangst. Du kannst Nirwana jetzt gleich beim bewußten Atmen, Gehen und Teetrinken berühren.
Thich Nhat Hanh, Das Glück einen Baum zu umarmen

Klar weiss ich, nach vielen Jahren Zen-Meditation, dass ich nur Achtsam sein müsste, tief einatmen und auf meinen Atem achten, aber in den ersten Sekunden der Aufregung, kann so viel schief gehen, in kurzer Zeit bin ich angespannt und blockiert, wenn ich Denken will, ist da vollkommene Leere, aber nicht die berühmte Leere aus dem Zen, da ging die Fähigkeit zu Denken einfach weg. Da ist es schwer achtsam zu bleiben, das Herz Klopft und von Gelassenheit bin ich weit entfernt. Diesen Zustand kennen vermutlich viele und der kann seine Zeit dauern. Früher war ich lange Zeit verstimmt, heute habe ich das, dank meiner Erfahrung aus dem Zen einigermassen gut im Griff, aber es passiert mir leider immer noch.

Eine gute Definition, darüber was Gelassenheit ist habe ich in dem Buch von

Maren Schneider „Der Weg der Achtsamkeit“ gefunden;

Das Wort Gelassenheit kommt von „lassen“ die Dinge sein lassen, wie sie sind. Es ist ein vollkommen unmanipulativer Zustand, der nichts verfestigt, also nichts an seinem natürlichen Fliessen hindert. Es ist ein raumhafter Zustand vollkommener Akzeptanz und Bewusstheit, einhergehend mit dem Gefühl wacher Entspanntheit. Gelassenheit ist eine bewusste Entscheidung, den Dingen ihren natürlichen Lauf zu lassen. Es ist die Haltung eines vorurteilsfreien Beobachters, wertneutral, bewusst wahrnehmend, jedoch nicht eingreifend in das Geschehen. Muskulatur, die sich durch das starke Wollen angespannt hat, darf sich wieder lösen. Unser gesamter Organismus folgt dann diesem Prozess der Loslösung, Gedanken können wieder frei fliessen, Kreativität kommt in Bewegung und Lösungen können sich natürlich entwickeln.

Wenn mir meine Gelassenheit abhanden gekommen ist, dann hilft mir am meisten, wenn ich ganz kurz alles was ich mache stoppe, eine kurze Bestandesaufname mache (beim Kochen) tief durch atme und dann versuche ganz ruhig zu werden. Achtsam mit meinen Atem und meine Gedanken, achtsam auf meine Worte und achtsam auf meine Handlungen. Wenn ich es einfach akzeptiere, was immer geschehen ist, es ist jetzt so und jetzt mache ich das beste daraus. Ich spreche dann meine 4 Zauberworte aus; es kommt schon gut. Wichtig für mich ist in solchen Momenten, dass ich niemanden mit Worten verletzt habe. Später wenn dann alles vorbei ist, muss ich mich oft fragen; was ging den hier schief, warum habe ich so grosse Erwartungen an mich und andere? Muss den immer alles perfekt und Vollkommen sein? Klar es wäre schön, aber leider spielt das Leben so nicht mit. „Alles, was schief gehen kann, wird auch schief gehen.“ das ist Murphys Gesetz Bei uns heist es oft. es drittelt, weil ein Unglück selten alleine kommt,meistens geschehen noch 2x kleine bis grössere Unfälle, entsprchend unserer Achsamkeit.

Was kann ich tun, dass es das nächste Mal besser kommt?

gute Planung und Vorbereitung

genug Zeit einplanen

Aufgeben von allen Erwartungen an mich und die anderen

nicht einmischen, im Sinne von geschehen lassen

das kontrollieren von anderen sein lassen

alte Glaubenssätze los lassen

Überflüssiges los lassen

freundlich mit mir und anderen umgehen

Verständniss und Geduld üben

öfters mal zu hören

in meinem eigenen Rhythmus leben

verstehen, dass meine Logik nicht die der anderen sein muss

die Meinung der anderen akzeptieren, auch wenn ich diese nicht immer verstehe

mich selber nicht so Ernst nehmen.

Wenn ich mirdas so überlege, ist es erstaunlich wieviel wir tun können um gelssener zu werden, es ist ein Prozess der verinnerlicht werden muss. Es beginnt mit unserer täglichen Meditation und Endet mit dem Vertrauen, dass wir alles einfach geschehen lassen können. Es ist ein wenig, wie mit dem Wetter, da weiss jeder, das Wetter muss man nehmen wie es kommt, da regt sich auch niemand auf, wenn er verregnet wird, denn das Wetter ist wie es ist.

Gstern in unserem Zazen war auch das Thema Gelassenheit mit einem Text von Fred von Almen das Thema des Abends.

30.04.2011Text von zentao

 Erstveröffentlichung am 14.10.2009 Text von zentao




Zen ein satirisches Stilmittel?

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Ist dieses Video noch Zen? Oder muss Zen immer Ernsthaft sein, oder darf man auch lachen, wenn Zen selber in einem Video als satirisches Stilmittel, etwas missbraucht wird. Hier ein Video von Wiglaf Droste einem Deutschen Satiriker dessen Texte, ich zwar etwas böse finde aber meiner eigenen Boshaftigkeit gefallen hat. In Diesem Video geht es auch um Vergänglichkeit und Zen in einer satirischen Art, welche durchaus auch Zen ist.

gesehen bei Magisches Theater unter Favoriten


zwei Videos über die Zen-Übung

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Heute habe ich wieder einmal auf Youtube nach Zen-Videos gesucht und ein Schönes Video von Hinnerk Sobu Polenski gefunden. Ich erinnere mich vor Jahren lief diese Zen Serie auf dem TV sender von Baiern und hat mir auch schon geholfen meine Zen-Meditation zu verbessern. Ein Video nicht nur für Anfänger, ich wünsche eine gute Meditation.

27.04.2011.

ZEN Meditation – Hinnerk Sobu Polenski (1/2)

ZEN Meditation – Hinnerk Sobu Polenski (2/2)


Emotionen und Gefühle 2.Teil

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Gestern habe ich darüber geschrieben, das Paradoxe sei, dass wir immer wieder die gleichen Muster in einer Familie, von einer Generation an die nächste weiter geben würden. Wenn in Familien seit Jahren die gleichen Beziehungs- und Erziehungs-Muster ablaufen und alle denken das sei Normal, und nicht sehen, dass unser Gegenüber unser Spiegelbild ist und wir nur noch, das Aussen sehen, aber unsere eigenen Fehler nicht als unser Eigen erkennen. Erst wenn uns das bewusst wird, können wir das ändern und loslassen.

Wenn wir unsere Emotionen jahrelang unterdrückt haben, dann zeigt sich das möglicherweise in der Form von Schmerzen . Dann hat sich unser Körper vermutlich einen Schmerzkörper aufgebaut und wir leiden. Wir möchten so gerne diesen Zustand beenden, aber wir wissen nicht wie. Denn wir wollen uns nicht ändern, das soll gefälligst unsere Partnerin/Partner tun. Wir sind rachsüchtig und nachtragend. Wir reagieren aus unserem EGO heraus, unsere Handlungen sind fast nur noch egoistisch. Was immer wir tun und denken, alles dreht sich im Kreis, wir wiederholen uns dauernd, alles bewegt sich nach altbekannten Mustern und wir sind nicht fähig, daraus auszubrechen. Unsere Emotionen sind ungelebte, aufgestaute und manchmal verbotene Vergangenheit, die wir nicht so leben durften, wie wir es gerne getan hätten. Wir wissen, dass da etwas ganz falsch gelaufen ist und teilweise noch läuft. Da wir gelernt haben, die Schuld auf uns zu nehmen haben wir ein schlechtes Gewissen und haben nicht den Mut, unsere Fehler einzugestehen. Wir hatten aber auch nie die Kraft uns dagegen aufzulehnen. Wenn wir uns mal gewehrt haben, dann nur mit einem Wutanfall.

Auch in den Emotionen sind Mann und Frau verschieden. Der Mann reagiert aggressiver und ist wütend und laut, er zieht sich beleidigt zurück. Die Frau wird vielleicht schreien oder weinen, wenn die Atmosphäre nicht mehr harmonisch ist, hat die Frau keine Lust mehr am Sex und sie kann depressiv werden. Ihre Emotionen wechseln zwischen Wut und Traurigkeit.
Das ganze Leben ist unbefriedigend und wir funktionieren nur noch. Oder eben auch nicht.

Was können wir tun? Wir müssen unsere alten Muster ändern, wir müssen lernen unsere negativen Emotionen in kreative Energie umzuwandeln. Vor allem müssen wir bereit sein, auch Fehler vor uns selber eingestehen. Wenn wir unsere Schutzwand, die wir aufgebaut haben abbauen, werden wir wieder verletzlich. Und im Gegensatz zu den Emotionen sind die Gefühle meisten positiv und wir erkennen sie an dem, dass wir wieder ganz bei uns selber sind. Wir sind offen und gesprächsbereit. Wir sehen wieder Möglichkeiten wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen wollen. Wir machen keine Schuldzuweisungen mehr, sondern wir sprechen davon, wie wir uns fühlen. Wir sind innerlich nicht mehr verhärtet und wie gelähmt, wir sind wieder entspannt und mitfühlend. Wir sind offen und wir fühlen uns lebendig. Wenn wir unser Leben wieder, oder endlich, bewusst leben, dann wird unser Leben wieder spannend, aber ohne Spannungen.

Das ist aber alles nur möglich wenn wir wirklich unsere Muster ändern wollen. Nun müssen wir ein wenig zum Detektiv werden: da wir ja aus Teilen von zwei Familien bestehen, ist es nicht leicht, diese Muster zu ändern. Wir fragen uns, in welcher Familie hat es schon ein ähnliches Verhalten gegeben? Welche Elternteile, reagierten genau so wie wir? Wenn wir das tun, ist es von Vorteil, wenn die ganze Familie mitarbeitet und es ist Arbeit, die Arbeit an uns selber. Auch gute Freunde sind oft ein Vorbild und Möglicherweise gute Ansprechpartner, auch in der Not. Wir werden zur Baustelle und es gibt verschiedene Wege unsere Ziele zu erreichen.

1 Die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg/ USA
2 Zen-Meditation und alle anderen Meditationen sind dafür geeignet.
3. Yoga, Qui Gong, Tai Chi, auch Karate kann sehr gut helfen
4. EFT Klopfakupressur
5. (Fast) alle Spirituellen Wege sind gut, nur (Scientologie ist ganz schlecht, Scientologie macht Menschen abhängig ) alles andere führt auch irgendwann zum Ziel. Manche Wege sind halt etwas länger.

Das sind nur einige Vorschläge was wir alles tun können, ich selber bevorzuge die Methode von Marshall Rosenberg und natürlich den buddhistischen Ansatz, wie man mit den Emotionen umgeht. Wichtig scheint mir nicht unbedingt der Weg, sondern dass wir endlich aufwachen und anfangen an uns zu arbeiten und bewusster leben. Ganz wichtig währe es, wenn dieses Thema; „Negative Emotionen und wie man damit umgehtvomDalai Lama 24. Mai 2008 auch schon in der Schule, gelernt würde. Damit unsere Kinder nicht ein halbes Leben lang darunter leiden müssen, wie ihre Eltern. Es ist für manche ein langer Weg, aber er lohnt sich auf jeden Fall. Wenn wir endlich unser eigenes Leben leben, dann sind wir ganz andere Menschen und doch immer noch die gleichen.

Wir sollten endlich anfangen, jeder für sich selbst. Die Zeit drängt.

25.04.2011 zentao

weiter Artikel zum Thema:

Emotionen und Gefühle 1.Teil

Gedanken über 8 starke Emotionen

Hier noch ein Interessanter Linkaus Buddhistischer Sicht:

Gefühle und Emotionen Die zweite Stufe der Betrachtung – Klarheit über unsere Gefühle und Emotionen

Video auf YouTube: Sprache gestaltet Beziehung Lehrfilm über die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg…Schulung Trailer Gewaltfreie Kommunikation Marshall Rosenberg

Meine Buchempfehlung zum Thema: von Eva-Maria + Wolfram Zurhost
Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest
Liebe dich selbst und freu dich auf die nächste Krise


Emotionen und Gefühle 1.Teil

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Über die Ostertage hatte ich wieder einmal Zeit etwas zu schreiben und was mich immer wieder beschäftigt, sind unsere Emotionen und Gefühle, aus dem einfachen Grund, weil ich selber lernen musste mit ihnen umzugehen. Von Natur aus bin ich ungeduldig und aufbrausend und ich hatte das Gefühl, man müsse mir den roten Teppich ausbreiten. Wenn es mal nicht so gelaufen ist, wie ich das wollte, bekam ich einfach einen Wutanfall oder wurde krank. Das Ergebnis war ganz klar, ich eckte überall an und ich bekam vom Leben, meine Lektionen. Nach meiner letzten Lektion, vor ca.18 Jahren, als ich fast im Rollstuhl endete begann ich ernsthaft an mir zu arbeiten und begann mit der Zen-Meditation. Da lernte ich meinen Atem zu beobachten, meine Gedanken zu beobachten und dann kamen mir auch so langsam, die alten Erinnerungen an meine Unterdrückten Gefühle, wieder hoch und lernte mit meinen Emotionen und Gefühlen umzugehen.

Von meinen Zen-Lehrer habe ich dann einiges über die Funktionsweise, der Gedanken und was sie in uns auslösen und vor allem über die Folgen gelernt. Dass, das alles zusammen hängt, war mir schon bald klar aber was passiert in uns, wenn wir emotionale Gedanken haben? Ist zuerst der Gedanke oder die Emotion? Sind Emotionen und Gefühle das Gleiche? Löst eine unbewusste Stimmung Emotionen aus? Alle diese Fragen können wir mit einem Wortbenennen;„STRESS“

Wir alle wissen, wie sich Stress anfühlt, doch wir sind oft hilflos, wenn Stress mit all seinen negativen Seiten auftaucht. Stress kommt meistens dann auf wenn wir uns überfordert fühlen, oder wenn unmittelbare Gefahr in Sicht ist. Wir sind ausserhalb von uns selber, wir sind nicht mehr in unserer Mitte und wenn wir nicht mehr in unserer Mitte sind, dann reagieren wir nur noch, und meistens negativ.

Die wahren Schuldigen sind die Amygdala, der Mandelkern, die neben dem Hypothalamus und dem Stammhirn das Gehirn auf Emotionen programmieren. Sie sind Teil des Limbischen Systems. Das Limbische System ist eine Ansammlung komplizierter Strukturen in der Mitte des Gehirns, die den Hirnstamm wie einen Saum (lat.: limbus) umgeben. Sie beeinflussen wesentlich unsere Angst und unser Fluchtverhalten. In Urzeiten war die Angst eine Notwendigkeit und hatte durchaus ihren Sinn.. Wenn Gefahr auftauchte, da wussten wir, wir müssen davon laufen oder uns wehren. Aber heute, wenn unser Chef uns zusammenstaucht, können wir nicht fliehen oder zurück schlagen. Also unterdrücken wir unsere Emotionen, mimen den freundlichen Angestellten und machen die Faust im Sack. Irgendwann aber, im falschen Moment, entlädt sich unsere Wut auf einen Unschuldigen. Bei den Hunden spricht man von Angstbeissern. Aber auch bei uns hat Angst, die nicht Bewusst ist verherende Wirkungen, sie kachiert sich als Wut, weil das ja stark macht und kann jetzt wieder reagieren. Mit dieser Wut hat schon mancher zugeschlagen. Ur-Gefühle die in der heutigen Zeit,überflüssig sind und überwunden werden müssen. Es wäre an der Zeit, dass wir lernen, mit dieser Gewalt umzugehen, Gewalt war noch nie eine Lösung. Auch wenn wir am liebsten davonlaufen oder unsere Aggressionen ausleben würden, ist das nicht sehr sinnvoll. Heute weiss ja bald jedes Kind, was für Folgen das haben kann und doch wird dieses alte Dominanz-Verhalten, auch Heute immer noch allzu viel angewendet.

Dabei haben wir doch die Fähigkeit, mit unserem Geist unser Leben und und unsere Umwelt zu beeinflusse, nur ist das manchem noch nicht Bewusst. Der Gegenspieler unserer Angst ist die Liebe, Liebe besiegt die Angst immer, das Lächeln ist ein Ausdruck der Liebe, wenn wir über eine Sitiation lachen können, dann ist die Angst für diesen Augenblick überwunden.

Leider sind wir auf die Angst kondizioniert, durch Jahrhunderte langes davon rennen und Gewalt anwenden, meinen wir immer noch, das sei die Realität und wir könnten alle Probleme, damit lösen.

Negative Emotionen sind alte, meistens unerledigte, unbearbeitete Gefühle, die jedes Mal wenn wir eine ähnliche Situation erleben, aus den Tiefen unserer Seele auftauchen. Wenn wir sie bearbeiten und ins Bewusstsein zurückholen, dann werden sie wieder zu positiven Gefühlen. Wenn wir in unserer Kindheit, Gefühle unterdrücken mussten, tauchen sie in unserem Erwachsenen-Leben als negative Gedanken und Emotionen wieder auf; meistens kommen sie überraschend und überwältigen uns förmlich. Die meisten sind unangenehm und „Ich“ bezogen, so wie Ärger, Wut, Zorn, Angst und Eifersucht.

Wenn wir negativ und emotional sind, ist oft, der andere Schuld: wir sprechen über unseren Partner oder unser Gegenüber, aber selten über uns selber. Wir können ja nichts dafür, dass es zu dieser Situation kam, unser Partner ist Schuld. Wir sind streitsüchtig, kampfbereit und in Abwehrhaltung. Wir lieben es, in diesem Zustand zu provozieren. Wenn wir diskutieren werden wir falsch verstanden und wir sind uneinsichtig. Es wird schwierig dem Gegenüber in die Augen zu schauen und wir fühlen uns manchmal schuldig und minderwertig, unser Denken verengt sich und unser Körper fühlt sich möglicherweise taub und ohne Gefühl an. Sehr oft haben wir auch Schmerzen, scheinbar ohne Grund.

Wir sind oft ungerecht und selbstherrlich und wir wollen allein gelassen werden. Wir ziehen uns zurück und fühlen uns einsam und verlassen.

Das Paradoxe daran ist, dass die gleichen Muster in einer Familie von einer Generation an die nächste weitergegeben werden. Es gibt Familien wo seit Jahren die gleichen Beziehungs- und Erziehungs-Muster ablaufen und alle denken das sei Normal. Es ist erstaunlich, dass das was wir da, aussen im Anderen sehen, ein Spiegelbild von uns selber ist. Die Fehler die wir an unserem Gegenüber sehen, sind unsere Fehler, die wir aber oft, nicht erkennen oder erkennen wollen. Wenn wir sie ändern und loslassen, dann sind wir wieder einen Schritt weiter.

weiter geht es mit Emotionen und Gefühle 2.Teil

24. 04.2011 Text von zentao

weiter Artikel zum Thema:

Emotionen und Gefühle 2.Teil

Leiden überwinden mit Gleichmut.

 Gedanken über die Wut und wie bearbeite ich sie ?



Rückschau eines Zenschülers

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Diesen Beitrag habe ich am 20.08.2007  geschrieben, und jetzt neu überarbeitet, mit neuen Informationen ergänzt und überflüssiges weggelassen. Ich bin älter geworden und sehe einiges vom damals, mit meiner heutigen Erfahrung an. Meine damalige Härte ist einer gewissen Altersmilde gewichen. Heute sehe ich vieles positiver, ich bin immer noch ein Zenschüler und je mehr ich weiss – weiss ich, das ich nichts weiss. Ich weiss auch, das ist eine uralte Erkenntnis, aber so ist es.

22.04.2011 überarbeiteter Text von Zentao

Alle fangen als Zenschüler an und bleiben es ein Leben lang.

Die Zeit geht vorbei, wie alles vorbei geht, auch im Zen. Mir wurde Bewusst, dass ich jetzt schon seit bald 17 Jahren Zen praktiziere. Jeden Freitag oder fast jedenFreitag, gehe ich ins Dojo um mit Gleichgesinnten zu meditiren. Wir sagen; ich gehe zum Zazen und meinen dann, dass ich zum meditiren gehe. Zazen ist ein Begriff der aus den Wörtern Chan und Zen zusammengesetzt ist.

Zen (jap. 禅, zen) ist eine in China ab etwa dem 5. Jahrhundert der christlichen Zeitrechnung entstandene Strömung oder Linie des Mahayana-Buddhismus, die wesentlich vom Daoismus beeinflusst wurde. Der chinesische Name Chan (chin. 禅, Chán) stammt von dem Sanskritwort Dhyana (ध्यान), das in das Chinesische als Chan’na (禅那, Chán’nǎ) übertragen wurde. Dhyana bedeutet frei übersetzt so viel wie „Zustand meditativer Versenkung“, was auf das grundlegende Charakteristikum dieser buddhistischen Strömung verweist, die daher auch gelegentlich als Meditations-Buddhismus bezeichnet wird.

Der Chan-Buddhismus wurde in Südostasien durch Mönche verbreitet. Es entstand daraufhin eine koreanische (Seon, korean. 선) und vietnamesische (Thiền) Tradition.

Ab dem 12. Jahrhundert gelangte Chan auch nach Japan und erhielt dort als Zen eine neue Ausprägung, die in der Neuzeit in wiederum neuer Interpretation in den Westen gelangte. Die in Europa und den USA verwendeten Begriffe zum Zen stammen meistens aus dem Japanischen

Meine ersten Zen Erfahrungen machte ich mit einem Zenmeister aus dem Soto-Zen. Auf einem Plakat wurde ein Zenkurs Angeboten, mit einem Bild von einem Zenmönch, der in seiner Robe auf einem Zenkissen sitzt. In perfekter Haltung. Dieses Bild begeisterte mich irgendwie und so habe ich mich spontan angemeldet. Der Kurs wurde von einer Karateschule angeboten. Der Zen-Meister kam jeden Freitag mit seinem ganzen Tross, vom  Zen-Dojo Zürich und ca fünf bis zehn Zenschüler alle in schwarzen Roben. Er lehrte uns noch das harte Japanische Soto-Zen, mit drei mal Sitzen, mit Kinhin (Gehmeditation) und mit demKyosaku.(Erweckungsstock) Das ist keine Strafe, sondern eine wirkliche Hilfe. Es dient dazu, die Müdigkeit zu überwinden, löst Verspannungen und man kann wieder tief durchatmen. Trotzdem war man immer in einer grossen Spannung, auch Angst, weil man nie genau wusste, wo der Kyosaku-Mann war.

Am Anfang war das Sitzen schon etwas hart. Im Soto-Zen sitzt man gegen die Wand und man muss extrem auf die Haltung achten. Wenn die Haltung leicht schief war, wurde man korrigiert. Der Atem und eine gute Haltung ist im Soto-Zen etwas vom wichtigsten. Wir lernten auch das Denken, los lassen.

Der Meister sagte immer: “ Sitze wie ein Berg und lass die Gedankenvorüberziehen wie weisse Wolken am Himmel. Der Himmel ist Blau, die Wolken kommen und gehen, sie berüren dich nicht.“

Am Ende des Zazens sangen wir immer das Hannya Shingyo (Herz-Sutra). So tönt das in etwa, ein sehr monotoner Singsang, wo man zu einer starken Konzentration kommt

da ist man wirklich Konzentriert und voller Energie. Einmal war ich sogar in einem Retreat, einem Zen Wochenende,  ich wusste nicht, was mich erwartet. Ich war voller Erwartungen und Illusionen. Am Anfang war ich begeistert. In so einem Zen Wochenende kommt man wirklich an seine Grenzen.  Um 5:00 Uhr früh, wurden wir zum ersten Zazen geweckt und ohne Frühstück sind wir ca 2 Stunden, in Aufrechter Meditationshaltung gesessen, 3x 30 Minuten inklusive Gehmeditation und das vor dem Frühstück.

Bald durchschaute ich die ganze Hirachie des Zens. Die Oberen des Dojos stolzierten in ihren farbigen Robben und ignorierten uns Anfänger total. Beim servieren des Essens wurden sie zuerst bedient. Sie waren freundlich aber sehr distanziert. Es gab viele die rauchten und tranken Alkohol. Aber das sei kein Problem, wurde mir versichert. Es sei nur wichtig, dass man das Ziel habe aufzuhören, es sei nur wichtig, dass man das Ziel, das Rauchen und den Alkohol, aufzugeben, nicht aus den Augen verliere. Wenn man dann einmal schwach werde, soll man sich nicht selber verurteilen, sondern es einfach wieder  versuchen.

Ich war da, nicht ganz einverstanden, es war für mich eine etwas fadenscheinige Erklärung. Es roch förmlich nach Zengestank, das ist wenn die Worte und die Handlung, nicht im Einklang sind. Im nachhinein, muss ich zugeben, es ist so, wie der Zen-Lehrer mir erklärte, sich selber verurteilen ist das schlimmste was wir uns selber antun können. Es ist wie in der Meditation, wenn Gedanken auftauchen und ich abgelenkt werde, kehre ich auch, einfach zur Atem Beobachtung zurück.

Beim Sitzen hatte ich Schmerzen und ärgerte mich über diese, scheinbare Ungerechtigkeit und beschwerte mich beim Zenmeister, dieser antwortete mir:

“ Du musst das einfach akzeptieren, es ist weder gut noch schlecht, es ist einfach so wie es ist. Bleib einfach im Hier und Jetzt, dann hast du auch keine Schmerzen mehr.“

Ich war schon noch etwas skeptisch, aber o Wunder, bis zum Ende des Retreats blieben die Schmerzen weg.Ich habe mir das später so erklärt,nach dem meine negatiefen Gedanken wegblieben, war ich auch fähig, ganz im Hier und Jetzt zu sein.

Dieser Zenlehrer hatte durchaus seine Qualitäten, er war ein wirklich guter Lehrer und wusste sehr viel über das Soto-Zen. Er hatte aber nach so vielen Jahren Zen immer noch ein sehr grosses Ego (mein damaliger Eindruck) und war sehr von sich und seinem Zen überzeugt, was ja an und für sich, gut ist. Das Problem war, alle anderen Buddhistischen  Lehrmethoden, waren nichts Wert und für ihn war nur das Soto Zen, ein gutes Zen.Vor einem Jahr ist er an Krebs gestorben, er hat uns immer gesagt, er werde einmal so enden, alle gossen Meister seien so gestorben, eine Selbstprophezeiung, die dann auch eingetroffen ist.

Achte auf Deine Gedanken, sie könnten zur Wirklichkeit werden.

Buddha

Nach vier Jahren verkrachten sich der Veranstalter und der Zen-Meister und wir hatten keinen Zen Lehrer mehr. Meine Zenschulung war kurzfristig unterbrochen und ich übte Zuhause für mich alleine. Ohne Führung ist es sehr schwer weiter zukommen. So, was sollten wir tun? Wir brauchten einen neuen Ort zum Meditieren und einen neuen Lehrer. Dann gab es plötzlich eine Lösung. Die Kirchgemeinde stellte uns einen Raum zur Verfügung, gratis nur mit der Bedingung, dass jeder Besucher von unserem neuen Dojo fünf Franken bezahlt, pro Abend und Ende Jahr spenden wir das Geld für einen guten Zweck. Ein neuer Lehrer war auch bald gefunden. Er ist ein Schüler von Thich Nath Hanh und autorisierter Zen-Lehrer und Dharmacarya. Ein bis zweimal im Jahr kommt er zu uns, für einen Dharma-Vortrag. Wir lernten eine ganz neue Form des Zens kennen. Ich sitze jetzt locker und entspannt auf meinem Zenkissen und doch voller Achtsamkeit. Meine Haltung ist immer noch gut, aber ich bin frei von aller Angst, es könnte sich einer von hinten an schleichen und mich mit dem Erweckungstock schlagen. Wir praktizieren jetzt Achtsamkeitsmeditation. Welcher Lehrer oder Lehre ist nicht so wichtig, denn ich habe von beiden sehr viel gelernt. Das Soto-Zen ist etwas dogmatisch und sektiererisch. Beim Soto-Zen ist vieles angelernt und antrainiert. Es hat eine eigene blumige Sprache. Von der Geschichte von Buddha hab ich während der ganzen Zeit wenig gehört. Ich denke die Lehre vom Buddha ist sehr wichtig, Thich nath Hanh lebt das, was er predigt auch vor. Die Lehre von Thich Nath Hanh ist offen und vermittelt wirklich liebende Güte und Mitgefühl.

Wegen meinem Beruf hatte ich grosse probleme mit meinen Gelenken(Artrose) Fast ein Jahr konnte ich nicht mehr auf einem Zenkissen sitzen. Ich hatte zu viele Schmerzen. Ich ging auch nicht mehr ins Dojo, weil ich die anderen in der Sangha (Gemeinschaft der Praktizierenden) nicht stören wollte. In dieser Zeit habe ich angefangen, das was ich bis jetzt von meinen Lehrern gelernt habe, anzuwenden im Alltag. Nicht immer mit Erfolg, doch langsam gelang es mir, Achtsam zu sein. Es gelingt mir auch mehr und mehr mit meinen Gedanken im Hier und Jetzt zu bleiben. Mit der Zeit hatte ich auch meine Emotionen einigermassen im Griff. Das Leben ist der beste Lehrer, es ist nie zu spät das auch einzusehen. Jedes mal wenn ich mich über jemanden aufrege, wird mir Bewusst, dass das, was ich in Ihm sehe, über das was ich mich ärgere, alles auch in mir vorhanden ist. Unterdessen weiss ich auch, dass mein Gegenüber, ein Spiegel ist und das was ich sehe auch mein Denken ist. Ein Dieb erkennt sofort einen anderen Dieb und ein Erleuchteter sieht auch ob jemand erleuchtet ist. Da bin ich aber immer noch ein Blinder, es ist ein kleiner Trost, dass andere auch noch nicht sehend sind.

Meine Vorurteile und meine Gewohnheitsenergien sind die Hindernisse, die es zu überwinden gilt, was immer mich stört, ist im mir und ich kann es nur bei mir selber ändern, bei den Andern kann ich gar nichts tun. Das zu erkennen ist der erste Schritt auf meinem Weg. Der Tag wo ich nichts mehr an meinem Gegenüber auszusetzen habe, wo ich wirklich einen Buddha sehe, werde ich möglicherweise Erleuchtet sein. Aber das könnte noch lange dauern. Aber ich arbeite daran.

22.04.2011 überarbeiteter Text von Zentao

Erstveröffentlichung 20.08.2007 zentao


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Was Du nicht hast – kannst Du nicht geben

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Was Du nicht hast – kannst Du nicht geben

ein Video von Wayne Dyer

Wayne Dyer ist ein Amerikanischer Spiritueller Lehrer, in diesem Video erzählt er, das sein Spiritueller Lehrer Nisargadatta Maharaj  aus  Indien einmal gefragt wurde; Was ist der Unterschied zwischen einem Erleuchtetem Spirituellem Wesen und uns Gewöhnlichen Menschen? Ist der Unterschied der, dass Erleuchtete bedingungslos Liebe haben und wir nicht? Der Weise aus Indien antwortete; Nein, ihr habt genauso bedingungslose Liebe wie die Erleuchteten, der Unterschied ist der, ein Erleuchteter hat nichts anderer, in sich. Es ist wie wenn wir das Vergessen hätten und wir müssen das wieder lernen. Wayne Dyer fragt das Publikum; Was ist eine Orange? Wenn wir eine Orange anschauen fragen wir vielleicht, was ist in der Orange drin? Wenn wir eine Orange auspressen, was kommt dann heraus? Genau Orangensaft, es kann gar nicht anders sein, aus einer Orange wird nie Apfelsaft heraus kommen. Warum ist das so? Er habe das einmal bei Kindern gefragt und ein kleines Mädchen habe gesagt;das ist eine dumme Frage, Orangensaft ist das was drinnen ist, das kann gar nicht anders sein. Wayne Dyer antwortete; Das ist die Antwort, du bist ein gescheites Mädchen. Bei einer Orange wird immer Orangensaft herauskommen.

Wie ist das bei uns Menschen, wenn wir unter Druck geraten, gedrückt und Ausgepresst werden, Wenn jemand etwa gemeines und unanständiges zu uns sagt, wenn wir beschimpft werden, und  beleidigt sind. Was kommt dann raus? Richtig,  -  Ärger, Wut, Zorn, Hass, Stress – es kommt immer das raus was drinnen ist, sind wir ärgerlich oder Wütend, ganz negativ, dann kommt Ärger und Wut,  unsere ganze Negativität heraus. Wir haben immer, allerlei  Entschuldigungen, der hat mich geärgert, der andere ist schuld. Wenn wir aber glücklich und zufrieden sind, wenn wir verliebt sind, dann sehen alle was in uns drinnen ist. Die Wahrheit ist, was immer raus kommt, das ist drinnen und wenn wir das was raus kommt, nicht lieben, dann können wir es immer ändern. Wenn wir darauf achten, was  bei uns raus kommt und es ändern, dann ist alles möglich, sogar dass eines Tages nur noch bedingungslose Liebe in uns ist.

Es ist schon erstaunlich, denn so habe das noch nie Betrachtet und es ist war, wir zeigen unserer Umwelt immer das, was in uns selber ist und es tröstet mich – ich selber kann es ändern, nur ich.

19.04.2011 aus dem Englischen übersetzt von zentao

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Das Glück eine Blume zu betrachten

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Ob es einen Zusammenhang zwischen unglücklich sein und glücklich sein gäbe, eine Kausalität: Korrelation zwischen Verhalten und Glück?

das war die Frage welche JEAN-POL MARTIN  an seine Leser gestellt hat.

Das ist meine Antwort darauf

Lebe im Hier und Jetzt und nimm das Leben so wie es ist an. Das ist die einzige Realität die es gibt und die muss man halt  Lebens.
Das Leben ist nicht planbar, Morgen ist bereits anders als wir  geplant haben.

Glück ist jeden Augenblick so anzunehmen, wie es nun mal ist. Oder vereinfacht gesagt; was immer kommt, annehmen, wie wenn ich es so geplant hätte, und das so  dankbar wie möglich. Es ist mir schon klar das das nicht immer, sofort funktioniert, aber nach einer Weile geht das erstaunlich gut. Ich habe das selber ausprobiert.
Wer immer in der Vergangenheit lebt, der kann nicht glücklich sein aber immer nur auf die Zukunft hoffen das funktioniert auch nicht. Der grösste Fehler den wir immer wieder machen, ist unseres Vergleichen, wir Vergleichen dauernd und das macht unglücklich.

Das habe ich vor langer Zeit von eimem weisen Mann aus Butan gelernt,

Auf die Frage, was den das Glück sei, meinte er:

Das Glück gäbe es als solches so nicht, alle die kleinen Momente in unserem Leben, summieren sich am Ende zu dem Glückgefühl, zu dem was wir Glück nennen. Glück ist wie so vieles im Leben ein Prozess, welcher sich entwickeln muss. Wenn wir wieder lernen, das Leben bewusst zu geniessen und nicht immer nur auf das grosse Glück warten, sonder auch ein Lächeln von einem Mitmenschen, als ein kleiner Baustein zu unserem Glück betrachten. Wenn wir wieder für die kleinen unscheinbaren Dinge im Leben, wie, der Duft einer Blume, den Klang der Vögel, uns einfach wieder die Zeit nehmen, um der Natur zu zu schauen und den Tag zu geniessen ohne immer etwas tun zu müssen. Wenn wir aufhören das Glück zu suchen, sondern einfach dankbar sind, für all das gute und schöne das wir täglich erfahren dürfen und uns bewusst werden, dass wir ja eigentlich bereits glücklich sind.

8.7.2010 Text von zentao


zur Stille kommen – ein Video

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Heute möchte ich Euch ein Videeo in Englischer Sprache (heute beherrschen  ja fast alle Englisch) von John Daido Loori Roshi dem Abt vom Zen Mountain Kloster in New York. Ich habe dieses Video gesehen und war von seiner liebevollen Austrahlung begeistert und wie er, erklährt was Zazen ist und wie man in einer richtige Haltung sitzt. Mit einer sanften und ruhigen Präsenz erklährt er uns wie wir meditieren müssen, um den Punkt zu ereichen, wo wir in die Stille eintreten. Eine der schönsten Anleitungen zur Meditation, wie ich finde.

15.04.2011 gepostet von zentao


Das Zen-Wort des Tages

 

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„Was ist Geist? Die wahre Natur aller Lebewesen.Er war schon vor der Geburt deiner Eltern da, auch vor deiner eigenen.Er ist jetzt da, er ist ewig unwandelbar.Man nennt ihn „dein Gesicht vor der Geburt deiner Eltern“. Er entsteht nicht bei der Geburt, und er verschwindet nicht im Tod. Er ist weder männlich noch weiblich. Er ist nicht gut oder böse. Er ist mit nichts vergleichbar. Deshalb wird er „Buddha-Wesen“ genannt.

Bassui Tokusho

Links dazu:

Zen des Bassui

zen-guide.de/zen/meister/Bassui+Zenji

 

wikipedia Bassui Tokusho

Weisheitslehren/Bassuizenji

Der ZEN-Meister Bassui !


blühen und verblühen

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Es ist Frühling und es ist sehr warm, schon fast sommerlich mit 26° Grad. Es ist eine Zeit des Werdens, es ist auch eine Zeit des Blühens, was ich stark spüre, so sehr ich den Blust liebe, der Blust liebt mich nicht. Ich niesse und meine Augen tränen, aber dank der Homöopathie habe ich halbwegs Ruhe, ich geniesse dennoch das herrlich warme Wetter. Die Natur explodiert förmlich und sie strömt eine Freude und eine Kraft aus, die auf mich übergeht. Ich bin ein Frühlingsmensch und habe in diese Zeit am meisten Energie. Als April geborener fühle ich mich voller Kraft und Tatendrang.

Wenn ich sehe, wie es überall blüht, und alle Pflanzen miteinander wetteifern, wer zuerst, seine Blüten öffnet und wie die Bienen Überstunden machen um den Blütenstaub, nachhause zu tragen, werden mir die Worte von Buddha, zur Gewissheit und ich beginne zu verstehen.

Wenn dies existiert, dann entsteht jenes; mit dem Entstehen von diesem entsteht jenes. Wenn dieses nicht existiert, dann ensteht jenes nicht; mit dem Verschwinden von diesem verschwindet jenes.

Buddha vor 2550 Jahren

Dank dem schönen Wetter und der nötigen Wärme, ist dieses Werden zur Zeit möglich, bedingt durch den Sonnenschein, aber auch der Regen von letzter Woche, trägt das seine bei, aber schon am Dienstag soll es regnen und kühler werden, den einen tut der Regen gut, die Schönheit der Blüten, wird wieder vergehen. Aber schon nächste Woche werden andere Pflanzen blühen. Sie alle sind schon vorhanden, auch wenn wir sie noch nicht sehen können. Aber auch sie werden verblühen und sich wieder manifestieren, im nächsten Jahr.

Wenn ich diese Natur beobachte, wird mir bewusst, ich bin ja auch ein Teil dieser Natur und wie alle anderen lebenden Teile dieser Natur, werde auch ich, wie eine Blume verblühen und verschwinden, wie die Blumen, werde ich mich, möglicherweise, irgendwann, vielleicht wieder manifestieren.

9.04.2011 Text und Fotos von zentao

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Abhängigkeiten


Die Kirschblüten blühen

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In den letzten Tagen begannen die Kirschblüten zu blühen, es ist ein wunderbarer Anbilck. Unsere Kirschbäume entwickeln nach der Blüte Früchte, die uns dann im Sommer erfreuen. Der Japanische Kirschbaum ist bei uns ein Baum der in vielen Pärken und Friedhöfen steht und er erfreut diese Tage unser Auge. Er trägt aber keine Früchte, es ist ein Zierbaum, der uns aber viel Freude bringt. Für die Bienen sind die Kirschblüten enorm wichtig, weil sie auf engem Raum viel Nahrung erhalten. Wo ich früher wohnte steht im Garten ein alter Japanischer Kirschbaum, der immer anfangs April zu blühen begann. ich habe vor Jahren eine Fotoserie gemacht jeden zweiten Tag ein Foto bis zum Tag wo er verblühte.Der Japanische Kirschbaum im Garten…Foto Dokumentation

Wie immer im Frühling war ich mit meiner neuen Kamera der Nikon D300S unterwegs, um die Kirschblüten zu Fotografieren. In unserem Friedhof stehen etwa fünf solche Bäume und sie stehen wohl am rechten Ort. Es sind Bäume voller Symbolkraft und einer Schönheit, welche einen nur noch schauen lässt. Ich war nicht der Einzige der Fotos von den Blüten machte auch zwei Japanerinnen, die vermutlich hier leben, fotografierten sich gegenseitig, vor dem Hintergrund der Bäume. Für die Japaner sind es fast heilige Bäume

In Japan und auch ganz besonders im Zen ist die Kirschblüte ein Lebensymbol, sie symbolisiert – die Geburt, das Stadium der Knospe und das öffnen der Blüte, die offene Blüte, die etwa acht bis 10 Tage blüht symolisiert das Leben und wenn die Blüte verwelkt, symolisiert sie das Sterben und den Tod. Der Kirschblütenbaum ist auch ein Sybol der Vergänglichkeit.

Folgendes habe ich gelesen: Es sei auffallend, dass ältere Bäume, mehr und schönere Blüten hätten als Jüngere und das mache den älteren Japaner Mut, weil auch das Alter so seine Qualitäten und seine schöne Seite zeige.Beim Menschen zeigt sich seine Qualität, in seiner Erfahrung und seiner Weisheit, welche er auch, meistens erst im Alter entwickelt. Die Vergänglichkeit der Kirschblüten sei mit der Vergänglichkeit des menschlichen Lebens vergleichbar. Das gelte auch für den natürlichen Verlauf der menschlichen Entwicklung, aber auch für die unerwarteten Schicksalsschläge im Leben der Menschen.

Fast jedes Jahr wenn der Kirschbaum in der schönsten Blüte ist, kommt oft eine kurzer und heftiger Regen und zerstörrt die schöne Pracht, genau wie im Menschlichen Leben, da schlägt das Schiksal auch oft unerwartet zu und zerstört ein blühendes Leben, leider auch oft zu früh.

 

Siehe auch wikipedia.org/wiki/Kirschblüte

5.04.2011 Text und Fotos von zentao

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Der Japanische Kirschbaum und die Magnolien blühen…



Besucherandrang

 

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Ein herzliches Willkommen und Danke
alles Lesern, welche gestern meinen Blog besucht haben. Es war ein richtiger Besucherandrang, bereits am frühen Nachmittag, waren es bereits fast 400 Besucher. Ein grosser Teil kam um die 4 Videos über Nick Vujicic dem Mann der ohne Arme und Beine geboren ist und dennoch ein zufriedener und glücklicher Mann wurde, anzuschauen.

 

Ganz zufällig bin ich auf diese Videos gestossen und seine Lebensgeschichte macht jedem Menschen Mut und vorallem wird jeder der diese Videaos sieht, etwas demütiger und dankbarer dem Leben gegenüber. Immer wenn ich wieder einmal Mutlos bin, dann schaue ich mir diese Videos an und meine vermeintlichen Probleme lösen sich in Luft auf.

Das traurige ist, dass seine Eltern ihn am Anfang nicht akzeptieren konnten. Später waren aber seine Eltern diejenigen die ihn am meisten unterstützten. Das Leben hat ihn gelehrt alles immer wieder, zu hinterfragen, was wir auch öfters tun sollten. Er hatte niemanden der ihm den Weg zeigte , er musste den Weg selber finden und er macht es besser als mancher; der mit allen Gliedern zur Welt gekommen ist. Dinge die wir nicht ändern können, trotzdem oder erst Recht anzunehmen, in jedem Augenblick present zu sein, das ist Zen oder kommt dem was Zen ist sehr nahe.

Ich bewundere Nick für seinen Mut, das Leben dennoch selbst gemeistert zu haben, vorallem ist er der Jugend und anderen Menschen, welche es auch schwer haben ein grosses Vorbild.

Danke Nick

für alle die die Videao noch nicht gesehen haben, hier der Link

Geboren ohne Arme, ohne Beine und trotz dem Glücklich…

4.04.2011 zentao


Zwei Akrobaten

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Buddha Shakyamuni beliebte eine Geschichte von zwei Akrobaten zu erzählen.

Ihr Mönche ein Akrobat kletterte einmal eine Bambusstange hoch und rief seinem Lehrling zu, er solle zu ihm hochklettern und sich auf seine Schultern stellen. Der Junge tat, wie der Meister von ihm wünschte. Darauf habe der Akrobat zu seinem Lehrling gesagt:

„Jetzt passt Du gut auf mich acht und ich werde gut auf dich aufpassen. Wärend wir uns so gegenseitig absichern und aufeinander aufpassen, werden wir unsere Kunststücke zeigen und rechlich Geldspenden erhalten.“

Als der Junge das hörte sprach der Lehrling:

“ Nein, Nein, das wird nicht gehen , Meister! Gib du auf dich acht und ich werde auf mich achtgeben, wenn so jeder auf sich selber achtgibt und sich absichert, werden wir unsere Kunststücke zeigen und reichlich Spenden erhalten und beide werden wir wieder heil von der Bambusstange erunterkommen.

Genau so wie der Lehrling den richtigen Weg, seinem Meister erklärte, sei der Weg der Achtsamkeit und so sollten die Grundlagen geübt werden.

Wenn jeder achtsam zu sich selber sei werde man auch auf andere achtsam sein. „Wie soll man achtsam sein? „fragt Buddha seine Mönche

- mit Geduld, durch Milde, durch Mitgefühl, und durch Güte -

so soll man achtsam sein.

Wenn ich auf mich selber achtgebe, achte ich auch auf andere und wenn wir andere achtsam beachten, werden beide Seiten profitieren.

In unserer Gesellschaft, schaut auch, jeder für sich selber, leider nicht achtsam, sondern in egoistischer Form. Wir vergleichen ob es dem anderen besser geht und schauen, ob er mehr habe als wir und es ist den meisten wichtig, dass es ihnen besser geht als den anderen. Das ist genau das Gegenteil von Achtsamkeit.

Wie viel angenehmer ist doch da,, wenn wir achtsam miteinander umgehen.

Alles was wir achtsam betrachten, werden wir genauso achtsam behandeln, ob wir Geschier abwaschen oder jemandem zuhören, beides bedarf der Achtsamkeit und wird uns und andere glücklich machen.

03.04.2011 nacherzählt duch zentao

 


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