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Archive for Juni, 2011

Lebe Heute….

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….den Morgen kann es bereits zu spät sein.

Das Planen ist unser liebste Hobby, wir planen den morgigen Tag, wir planen unseren Einkauf, wir planen unseren Urlaub, wir planen unsere Hochzeit wann und wie viele Kinder wir wollen und wir planen auch wann wir ins Altersheim ziehen. In jungen Jahren, schlissen wir eine Lebensversicherung ab, mit dem Glauben unser Leben sei dann sicher. Sicher ist nur, dass wir möglicherweise Morgen, bereits nicht mehr hier sind, den das Leben ist Endlich.

 

Unser Leben ist sehr schnell geworden, oft ist es schneller als das was wir leben können. Eben haben wir etwas geplant, ist der Zeitpunkt bereits da, und schon ist es vorbei. Auch bei der Arbeit, Termine, Termine und kein Ende. Die Krankheit unserer Zeit heisst Burnout, ein innerliches verbrennen, der Akku ist leer. Das Leben ist unbeständig und oft hektisch, wir sollten es etwas langsamer angehen und das Tempo aus unserem Leben herausnehmen und endlich mit Leben beginnen. Nicht irgend ein Leben - unser Leben - viele Menschen leben, ein wenig, und oft, das Leben, das die Eltern für sie geplant haben oder das Leben, was die Firma für sie vorgesehen hat, mit mehr und mehr Arbeit, aber sie Leben nicht ihr Leben, sie werden gelebt.

Klar es gibt Statistiken, die aufzeigen, dass der Mensch heute viel länger Lebt, als früher und die Altersheime sind voll von Menschen, die Uralt sind und keine Lebensfreude mehr haben.

Auch die Jungen Menschen leben, wie wenn sie ewig leben würden, immer schneller nur nicht Nachdenken über Leben und Sterben und Tod, das sind heute Tabu Themen, dafür wird Sex konsumiert, wie eine Ware.

Die Vergangenheit ist vorbei und die Zukunft ist noch nicht da, dazwischen ist ist das Heute, es ist das einzige was existiert.(Weisheit von Buddha)

Darum lebe Heute…….den Morgen kann es bereits zu spät sein.

Es gibt nur eine Zeit, in der es wesentlich ist aufzuwachen. Diese Zeit ist jetzt. (Weisheit von Buddha)

29.06.2011 Text von zentao

Hier noch einige Zitate zu Leben – die ich gefunden habe.

Das Leben beginnt heute

(Drupka Rinpoche )

„Fang jetzt an zu leben, und zähle jeden Tag als ein Leben für sich.“

Lucius Annaeus Seneca (4 v.Chr. – 65 n.Chr.), röm. Philosoph u. Dichter

Alle Lebewesen außer den Menschen wissen, dass der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu genießen.
Samuel Butler (1835-1852) engl. Schriftsteller

Träume nicht dein Leben, sondern Lebe deinen Traum.
Verfasser unbekannt

Wir leben zu sehr in der Vergangenheit, haben Angst vor der Zukunft und vergessen dabei völlig die Gegenwart zu genießen.
Verfasser unbekannt

Man findet sein eigenes Leben gleich viel schöner, wenn man aufhört, es mit dem Leben der Leute von nebenan zu vergleichen.
Volksweisheit

„Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst.“
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter

Wer keinen Sinn im Leben sieht, ist nicht nur unglücklich, sondern kaum lebensfähig.
Albert Einstein



Putz-Zen

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Heute war schon etwas sehr warm, obwohl ich heisse Tage liebe, wusste ich heute lange Zeit nicht was ich tun soll. Den faulen Tag habe ich gestern schon, mit an der Sonne liegen und lesen eingezogen. Heute wollte ich etwas unternehmen, aber zum Velo fahren und auch zum fotografieren, war es mir zu heiss. Als Kompromiss begann ich meine Blumen auf meinem Balkon zu fotografieren und dabei habe ich gesehen, wie dreckig meine Lamellenstoren sind. Schon seit längerer Zeit, wollen wir diese reinigen, aber das schlechte Wetter spielte uns immer einen Streich. Jetzt war klar, was ich Heute tue, eine Putz-Zen Aktion war angesagt und die nächsten drei Stunden war ich am achtsamen Lamellenstoren putz-Zen. Über Putz-Zen gibt es ja neuerdings Bücher, Es gibt auch ein Video über den Weg des Put-Zens, von wo ist wohl das Video, klar aus Japan.

Es gibt so viele Achtsamkeits-Übungen,achtsam das Badezimmer und WC reinigen, achtsames Geschirr abwaschen, achtsames abstauben, man kann alles im Haushalt achtsam machen und die Arbeit wird zur Meditation.

Es kommt darauf an, die Geistesobjekte, aus sich selbst heraus zu betrachten,

unvoreingenommen, nüchtern, achtsam und frei von jedweder Lust oder Unlust

aus der Pfad der Achtsamkeit – Satipatthana-Sutra

Ob putzen, Spass macht, das ist eine Sache der Einstellung, eine Auseinandersetzung mit unserer dunklen Seite unseres Lebens, wer putzt muss sich mit etwas unangenehmen, auseinander setzen. Schmutz ist sichtbare Vergänglichkeit, Dreck ist etwas unsauberes, niemand liebt Dreck, darum macht Putz-Zen, ja auch Spass, weil nachher alles wieder sauber ist.

28.06.2011 Text von zentao


Gedanken verbessern die Welt

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Gaba vom Blog Mach das Beste aus Deinem Leben! läd wieder einmal zu einer Blogparade ein, dieses Mal, mit folgendem Thema:

Die Welt? Was kannst Du tun? – Einladung zur Blogparade

Was für eine gelungene Idee von Gaba, alle dies Gedanken von befreundeten Bloglesern, werden beitragen, dass die Welt wirklich besser wird.

Hier die Fragen von Gaba und meine Gedanken dazu

Wünschst Du Dir manchmal, in einer besseren Welt zu leben?

Wer wünscht sich das nicht – um eine bessere Welt zu ereichen, müssen wir zuerst einen besseren Menschen formen, nähmlich uns selber, wenn jeder zuerst bei sich selber beginnt, wird die Welt, von selber besser.

In einer Welt, die Dich so an nimmt, wie Du bist?

Auch da, müssen wir zuerst uns selber annehmen und uns selber akzeptieren, so wie wir selber sind.
In einer Welt, wo der Starke den Schwächeren stützt und wo das Wort „Not“ eine leere Worthülse ist?

Die beste Hilfe ist immer noch die Hilfe zur Selbsthilfe – nichts ist entwürdigender als Almosen.
In einer Welt, wo keiner „gleicher“ ist als der Andere und „anders sein“ erlaubt und erwünscht ist?

Es wird noch ein langer Weg sein, um das, auf der ganzen Welt, zu erreichen. Auch da; beginnen wir das anders sein bei uns selber.

Wie könnte so eine Welt gestaltet werden?

Es muss jeder bei sich selber beginnen.

Wird die Welt besser, wenn eine Regierung das beschließt?

Beschliessen ist das Eine, das Umsetzen, ohne Zwang und Druck auf die Mit-Bürger, wäre nicht so leicht. Sowas geht nur wenn alle das beschliessen, es muss ein Volkswille sein.
Was kannst Du beitragen, um die Welt ein Stückchen besser zu gestalten?

Jeden Tag, ein Lächeln verschenken
Was tust Du, um unsere Welt besser und besser werden zu lassen?

Jeden Tag ein Lächeln verschenken, manchmal auch zwei oder drei oder auch mehr, Lächeln verbessert die Welt, Instant und macht mindesten zwei Menschen glücklich.

So das waren meine Gedanken zu dieser schönen Blog-Parade bei Gaba

26.06.2011 Gedanken von zentao


es geht auch ohne kämpfen ?

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Unsere Kultur ist eine streitbare, nicht immer friedliche Welt. Ein Mann muss stark sein und sich wehren können, je fieser umso besser und erfolgreicher wird er/sie sein. Das ist mein Eindruck von der heutigen Welt. Es sind Ansätze da, aber die Gesellschaft ist immer noch sehr stark Gewalt bereit und spielt ihre Ego-Spiele weiter.

Auch ich habe früh gelernt, diese Spiele, zu spielen. Mein Leben lang war ich ein kämpferischer Mensch, und meine Meinung war mir wichtig, so wichtig, dass ich oft deswegen auch wütend wurde und meine Familie hatte es nicht leicht mit mir. Ich war Unzufriedenheit mit mir selber, nur – ich hatte das Gefühl alles sei so in Ordnung, ich machte mir mein Leben selber schwer. Es brauchte Jahre bis sich daran etwas änderte. Ganz genau, brauchte es einen schweren Unfall und dann 17 Jahre Zen-Meditation um einen friedlichen Menschen, aus mir zu machen. Das ging aber nicht so schnell, ich habe einiges verstanden, ich wurde gelassener und doch, waren da immer noch, die gleichen alten Widerstände in mir. ABLEHNUNG: immer wieder Nein das will ich nicht. Mit der Zeit ist mir aufgefallen, dass immer, das was ich nicht wollte, besonders stark in mein Leben kam, das war schon sehr unangenehm.

Irgendwann, hat mir jemand gesagt: hör doch einfach auf, – dich selber zu bekämpfen- und da hat es klick gemacht, endlich habe ich angefangen, mich zu akzeptieren, mit allen meinen Guten Seiten, aber auch meine Dunklen, etwas weniger guten Seiten, habe ich gelernt, zu lieben. Ich habe gelernt mich selber, so anzunehmen, wie ich eben bin, und nicht so wie ich gerne sein möchte. Auch nicht so, wie die anderen mich gerne haben wollen. Ich habe aufgegeben, gegen mich selber zu Kämpfen, ich muss nicht mehr recht haben, ich muss nicht mehr siegen, ich muss nicht mehr streiten und vor allem will ich mich selber nicht mehr unter Druck setzen. Ich lass mich nicht mehr Ärgern, weil das nur eine Geistige Unruhe bringt und alle diese negativen Emotionen kosten viel Energie. Also lass ich diese Ego-Spiele und mach da einfach nicht mehr mit.

Mein Lebensmotto: Wu-wei - ich lass es geschehen.

Mich selber annehmen, bedingt natürlich auch den anderen, so anzunehmen, wie er/sie eben ist, was nicht immer leicht ist.

Es ist mir bewusst geworden, wenn ich die Welt verändern will, dann muss ich bei mir selber anfangen.

23.06.2011 Text von zentao


Substanzlosigkeit

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Heute Morgen habe ich endlich verstanden, was Substanzlosigkeit ist. In einem kurzen Augenblick, hatte ich ein Gefühl von Leerheit, ein Moment von Weite, ein tiefes ruhiges fliessen meiner Atmung. Ein Dasein, wie ich es bisher nicht kannte. Dann ein Gedanke; es geht doch, und das Denken war wieder da. Es ist mir bewusst geworden, dass in jeder Sekunde, mein Körper sich verändert, Zellen sterben ab und erneuern sich wieder, ein stetiges Werden und Vergehen. Alles scheinbar Feste ist in Wirklichkeit, fliessend und in Bewegung. In diesem Augenblick habe ich erkannt , dass es gar nicht anders sein kann, sonst wären wir steif und starr, dieser Körper ist ein instabiles Produkt meines Geistes und ich kann darin, nichts festes und beständiges finden, nichts bleibendes welches die Zeit überdauern würde. Eine Verlässlichkeit des Veränderns, ein kommen und gehen, meiner Kräfte und Fähigkeiten. Meine Gedanken, produzieren Gefühle und daraus folgen Taten, alles in meinem Denken entstanden, ich selber trage die Verantwortung dafür. Was immer mir geschieht, ich habe es irgendwann Gedacht oder gefühlt und dadurch in mein Leben geholt. Mit dieser Erkenntnis wurde mir bewusst wie dumm meine Sorgen um mich selber sind, es ist ja nichts da um sich zu sorgen, wenn ich im Augenblick lebe. Jeder ist für sein Denken selber Verantwortlich und jeder kann es auch ändern, wenn er will. Wenn ich es einfach geschehen lasse ohne etwas zu wollen, dann kommt es schon richtig.

Der Gedanke an Leerheit, war für mich nicht so recht nachvollziehbar, bisher dachte ich alles sei relativ fest und beständig. Erst durch das Wort Substanzlosigkeit, konnte ich mir etwas darunter vorstellen. Substanz, ist etwas festes und stabiles etwas was sich nicht so schnell verändert. Die Substanzlosigkeit ist demzufolge, genau das Gegenteil, wie das Wort sagt, etwas ist ohne Substanz und ist dem zu Folge leer.

Substanzlosigkeit oder Leerheit auch Shunyata beschreibt den nicht greifbaren Aspekt des Lebens. Gleichzeitig deutet dieser Begriff aber auch auf das Reservoir an Möglichkeiten hin, das in jeder Lebensform ruht.

Auch wenn Albert Einstein kein Buddhist gewesen ist, so hört sich folgendes Zitat doch ganz danach an und zeigt uns was Substanzlosigkeit oder Leerheit, wirklich ist.

Der Mensch ist Teil eines großen Ganzen, das wir Universum nennen. Das Universum ist durch Raum und Zeit begrenzt. Der Mensch erfährt sich selbst, seine Gefühle und Gedanken als etwas, das vom Rest Getrennt ist – eine Art von optischer Täuschung seines Bewusstseins. Diese Täuschung ist wie eine Art Gefängnis für uns, denn wir sind dadurch an unsere Persönlichkeit und einige Wesen in unserer näheren Umgebung fest gebunden. Unsere Aufgabe ist es, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, in dem wir die Kreise unseres Mitgefühls erweitern, so dass wir alle lebenden Kreaturen und die Natur in ihrer ganzen Schönheit umarmen können.“

„Realität ist bloß eine andauernde Illusion.“

Für eine Welle im Ozean ist der Moment der Erleuchtung,

wenn sie realisiert, dass sie Wasser ist.“

Thich Nath Hanh

Ich habe bereits sehr viel über dieses Phänomen, diese Leerheit (Herzsutra) Substanzlosigkeit gelesen, aber mein Verstand hat es nicht verstanden, erst durch meditatives Betrachten in der Meditation, durch klare, eigene innere Bilder habe ich es auch Gefühlsmässig verstanden. Leerheit ist nicht einfach Nichts, wenn wir von Leerheit reden, so reden wir über etwas, was vermeintlich etwas Festes ist, wie ein Berg oder ein Haus oder eben wir Menschen. Leerheit bezieht sich auf die Beobachtung aus unserem Alltag, dass unsere Erfahrung von der uns umgebenden Welt letztendlich falsch und leer ist von den Qualitäten, die wir meinen zu kennen. Weil sich alles verändert, auch ein Berg oder ein Haus sind in ihrer Substanz, nicht beständig, ohne eine eigen Identität, ohne ein eigenes Selbst – alles ist mit einander Verbunden, wie in einem Netz. Alles ist voneinander Abhängig und beeinflusst sich gegenseitig, alles was sich verändert ist demzufolge Leer. Wenn wir versuchen, diese Erfahrung zu erklären, ist es wie wenn wir einem Blinden, die Farbenlehre erklären wollen.

 

Wenn ich Zahnschmerzen habe, so erfahre ich den Schmerz als etwas Reales, wenn ich den Schmerz untersuche, finde ich ihn nicht, es tut zwar weh, ich selber kann ihn nicht orten, das macht dann der Zahnarzt, der findet ein Loch und da ist ein Nerv der leitet den Schmerz weiter und ich spüre Schmerz.

Genauso ist es mit der Angst, Angst ist etwas Gefühlsmässiges und Angst gibt es so nicht, sie erscheint mir aber als reale Angst, hat aber in Wirklichkeit, keine Substanz und wenn ich etwas greifbares suche finde ich die Angst nicht, ich spüre die Angst als ein bedrückendes und unangenehmes Gefühl.

Genauso ist es mit unserer Erinnerung, unserem Wissen, irgendwo sind sie latent vorhanden. Wir versuchen uns an etwas zu erinnern, mit unserem Willen, geht da gar nichts, wie aus heiterem Himmel ist die Erinnerung, wieder da, wo war diese? Abgetaucht in unser Unterbewusstsein, auch da ist alles fliessend, die Erinnerung scheint da zu sein und doch wieder nicht.

Sogar die Liebe, ist Substanzlos, sie kommt und geht und ist vollkommen unberechenbar.

Die Erkenntnis; Substanzlosigkeit ist nicht Nichts, sie ist durchaus als etwas reales Erfahrbar, sie ist aber nichts greifbares und nichts festes und ich kann sie nicht festhalten.

Durch dieses erkennen, ging es mir richtig gut und ich fühlte mich echt wohl in meinem Körper seit langem spürte ich eine Ganzheit in mir, wie ich es vorher nicht kannte. Nicht hat sich geändert, ich bin immer noch der Gleiche wie vorher, mein Denken hat sich geändert.

21.06.2011 Text von zentao


Regenpause

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Löenzahn blüht noch

Das die Natur Wasser braucht ist zur Genüge klar, die Landschaft ist immer noch sehr trocken, seit Gestern regnet es jetzt, mit unterschiedlöichen Längen. Auch wenn ich weiss das die Natur Regen braucht und es erst seit gestern regnet, ist mir dier Regen bereits verleidet. Ich liebe nun einmal Sonnenschein und in einer Regenpause bin ich eine Stunde nach draussen, um mich zu bewegen. Nur Lesen und abwechslungsweise, vor dem Computer zu sitzen ist meine mommentane Beschäftigung, aber auch das hat seine Berechtigung, bin ich doch, allzu oft, unruhig und meine, dies und das noch erledigen zu müssen. Es ist Sonntag und ich habe in unserem Haushalt, mehr oder weniger frei, weil meine Frau Küchendienst hat. Das benutze ich zum bewussten faullenzen und nichtstun, ganz im Sinne von Zen.

Nichts tun, das Gras wächst von selbst.

Auch wenn nichtstun mir durchaus gefällt, hat es auch sein Grenzen und darum habe ich mich kurzfristig in einer Regenpause, zu einem Fotolauf entschieden, die Sonne kam raus und es gab noch ganz nette Fotos. Wärend meinem Lauf wurde ich 2x kurz verregnet, die Kamera ist Spritzwasserdicht und meine Kleider trocknen wieder, dazwischen schien die Sonne, fast in gewohnter Stärke.

19.06.2011 Text von zentao

Fotos zu sehen bei erwinphoto -Fotolauf im Regen


,,Berichte und Namen zu Mönchen im Kloster Kirti, Ngabar, Tibet, welche von der chinesischen Regierung an einen unbekannten Ort verschleppt wurden.

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Eine traurige Geschichte, habe ich bei Herbert Rusche Blog gelesen, auch wenn wir nicht viel machen können, sollten wir die Geschichte in der Bloggerwelt, weiter verbreiten. Ich kenne alle diese Menschen nicht, es macht mich traurig und wütend, dass immer noch einfach Menschen, weg geführt werden und ihrer Freiheit beraubt werden. Vielleicht wenn viele darüber Bloggen,ändert sich, möglicherweise doch noch einiges zum Guten. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

,,Berichte und Namen zu Mönchen im Kloster Kirti, Ngabar, Tibet, welche von der chinesischen Regierung an einen unbekannten Ort verschleppt wurden.

Am 21. April 2011 wurden mehr als 300 Mönche aus dem Kloster Kirti in der Präfektur Ngaba mit Bussen zu einem unbekannten Ort verschleppt. Sie wurden laut Regierung zu einer „Fortbildung in Rechtsfragen“ gebracht, wie man heutzutage in China zynischer Weise das was man früher „Umerziehung“ nannte bezeichnet. Vor und während der Verschleppung wurden vier Tibeter, welche protestierten oder Widerstand leisteten, erschlagen. Leider wird in westlichen Medien kaum über dieses Verbrechen berichtet, weil das Kloster und die Region streng von der Weltöffentlichkeit abgeschirmt ist und nur die Sichtweise der chinesischen Regierung nach außen dringt und diese auch nur, wenn überhaupt entsprechende Nachfragen gestellt werden. Nachrichten ohne Bilder sind in unseren Medien bedauerlicher Weise oft keine Nachrichten. Aus diesem Grund möchte ich einige Links in meinem Blog veröffentlichen und eine Namensliste veröffentlichen. Meldung des Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (englisch) Menschenrechtskommission der UN (englisch) China startet Verleumdungskampagne gegen die Mönche des Klosters Kirti Um den Opfern einen Namen und die ihnen gebührende öffentliche Aufmerksamkeit zu geben, werde ich hier die Namen der 160 von den verschleppten 300 Mönchen nennen, deren Name nach außen gedrungen ist:,,

1. Chedpa 2. Choe chok 3. Choechok 4. Choechok (der ältere) 5. Choedrup 6. Choejay 7. Choejor 8. Choekyi Gyaltsen 9. Choelo 10. Choepel Tashi 11. Choephel 12. Choephel 13. Choephel 14. Choephel Gyatso 15. Choezin 16. Choezin 17. Choezin 18. Choezin 19. Chokle Namgyal 20. Chuka Samten 21. Dakpa 22. Dawa 23. Dhargay 24. Dhondup Gyatso 25. Domchoe 26. Dongak Nyima 27. Gedhun Tsering 28. Gelek 29. Gelek Gyatso 30. Gelek Gyatso 31. Gendun 32. Gendun 33. Gendun Tsering 34. Golok Jinpa 35. Gyatso 36. Gyatso 37. Gyatso 38. Iknyen 39. Jampa 40. Jampel Tsultrim 41. Jamyang Gedun 42. Jamyang Gelek 43. Jamyang Gyatso 44. Jamyang Palden 45. Jamyang Tempa 46. Jamyang Tenzin 47. Jangkho 48. Jeygha 49. Jigme 50. Jigmey 51. Jigmey Gyatso 52. Kalden Gyatso 53. Karma Gelek 54. Karma Lhundrup 55. Kelwang 56. Khedrup Gyatso 57. Khesang 58. Kunchok Tenpa 59. Lekshey Gyatso 60. Lekshey Sangpo 61. Lhundup 62. Lhundup 63. Lhundup Ringmo 64. Lobsang 65. Lobsang Choedrak 66. Lobsang Gyatso 67. Lobsang Kelsang 68. Lobsang Ngawang 69. Lobsang Palden 70. Lobsang Paljor 71. Lobsang Rabjor 72. Lobsang Rinchen 73. Lobsang Samten 74. Lobsang Sopa 75. Lobsang Tenchok 76. Lobsang Tsering 77. Lobsang Tsondue 78. Lobsang Wangdrak 79. Lobsang Yarphel 80. Lobsang Yeshi 81. Lobsang Yeshi 82. Lodrak 83. Loepo 84. Lojik 85. Lolek 86. Lopel 87. Namdrol 88. Ngawang Choephel 89. Ngawang Dhargay 90. Ngawang Nyima 91. Ngawang Phuntsok 92. Ngawang Phuntsok (younger) 93. Ngawang Tendar 94. Ngodup 95. Norbu 96. Nyandak 97. Nyendak 98. Nyima 99. Palbar 100. Palden 101. Palden Sonam 102. Phagpa 103. Phuntsok 104. Phuntsok Tsering 105. Rabjor 106. Rabten 107. Rigzin 108. Rigzin 109. Rinzin Dorjee 110. Samdup 111. Samdup 112. Samten 113. Samten 114. Samten Dher 115. Samten Khachey 116. Sangye 117. Sangye 118. Shayon Sangye 119. Shayon Tashi 120. Shedup 121. Shega 122. Sherab 123. Sherab 124. Sherab Chung 125. Sherab Gyatso 126. Sherab Gyatso 127. Shiwa Lha 128. Sonam 129. Sonam Tenzin 130. Sonam Yarphel 131. Sotse 132. Takho 133. Tashi Choephel 134. Tashi Dhargay 135. Tashi Gyatso 136. Tashi Phuntsok 137. Tenzin 138. Thubten Dhargay 139. Thupten Jamyang 140. Thupten Phuntsok 141. Trinley Gyatso 142. Tse Trulku 143. Tsering 144. Tsering 145. Tsering Norbu 146. Tsezin 147. Tsondu 148. Tsongon Trulku 149. Tsultrim 150. Tsultrim Damchoe 151. Tsultrim Gyatso 152. Tsultrim Lodoe 153. Tsultrim Palden 154. Tsutrim Palden 155. Wangchen Wangchuk 156. Wangchuk Dhargay 157. Wangdak 158. Woesel 159. Woezo Lhundup 160. Yarphel

Links zu diesem Post:

Monk arrested for defying official diktat

Eingestellt von Herbert um 6/16/2011 Labels: China, Menschenrechte, Tibet

 

16.06.2011 gepostet von zentao


Buddha lehrte nicht Buddhismus

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Viele Menschen wissen gar nicht richtig, was Buddhismus ist, den Buddhismus gibt so eigentlich gar nicht, weil Buddha einen Lebensweg lehrte, der für jeden anders ist, weil wir ja alle eine anderen Lebensweg haben. Mein Weg ist nicht Dein Weg, aber wir können alle von einander lernen. Wie mit allem, kann man den Buddha, anbeten und seine Erfüllung im Aussen suchen oder man lernt den inneren Weg, indem wir anerkennen, das alles in dieser Welt einem unsichtbarem Gesetz unterliegt, wie wir es nennen ist unwichtig. Es ist sowohl Religion und Philosophie und jeder kann seinen Weg finden.

Diese klaren Worte habe ich bei http://www.palikanon.com/

gesehen, es ist, ein sehr guter und umfassender Artikel, über die Lehre Buddhas. Es lohnt sich diesen Text zu lesen und innerlich, mal wirken zu lassen, auf einer meditativen Ebene und einiges wird klarer verstanden. Nicht nur für Buddhismus Interessierte, wissenswert für alle welche auf einem spirituellen Weg sind.

Buddha lehrte nicht Buddhismus. Er lehrte den Dharma, das Gesetz. Er lehrte nicht die Satzungen eines Glaubens oder eines Dogmas oder einer Lehre, die blind akzeptiert werden müssen. Durch seine eigene Erleuchtungserfahrung zeigte er für jeden von uns den Weg, damit wir die Wahrheit in uns selbst finden können. Während der fünfundvierzig Jahre, die er lehrte, gebrauchte er viele verschiedene Worte und Vorstellungen, um auf die Wahrheit hinzuweisen. Die Worte oder Vorstellungen sind nicht die Wahrheit selbst; sie deuten lediglich auf eine bestimmte Art der Erfahrung hin.

Zu Buddhas Zeiten verwechselten die Menschen, durch die Kraft seiner Weisheit und Erfahrenheit, im allgemeinen nicht die Worte mit der Erfahrung. Sie hörten, was der Buddha zu sagen hatte, blickten nach innen und erfuhren die Wahrheit in ihrem eigenen Geist und Körper. Im Laufe der Zeit begannen die Menschen immer weniger zu üben und verwechselten die Worte mit der Erfahrung. Verschiedene Richtungen entstanden, die über Ansichten diskutierten. Es ist so, als ob man bei dem Versuch, das Licht einer Vollmondnacht zu erklären, auf den Mond zeigt. Den Finger statt des Mondes zu betrachten bedeutet, das Zeigen nicht zu verstehen. Wir sollten nicht den Finger mit dem Mond verwechseln und nicht die Worte, die auf die Wahrheit deuten, für die Erfahrung selber halten.

Es gab bis dreihundert Jahre nach dem Tode Buddhas keine Buddha-Statuen. Die Übung der Menschen war das Bild Buddhas, es bestand keine Notwendigkeit, es zu veräußerlichen. Aber nach einiger Zeit, nachdem die Übung verloren ging, begannen die Menschen den Buddha außerhalb ihres eigenen Geistes zu stellen, zurück in Zeit und Raum. Nachdem das Konzept veräußerlicht war und Bilder gemacht wurden, begannen große Lehrer, die andere Bedeutung Buddhas wieder zu unterstreichen. Es gibt ein Wort: „Wenn du einen Buddha siehst, töte ihn.“ Ein sehr erschreckender Ausspruch für Menschen, die vor einem Bild Weihrauch verbrennen und beten. Wenn Sie im Geiste eine Vorstellung von einem Buddha außerhalb von Ihnen selbst haben, töten Sie diese, lassen Sie sie los. Es gab einen intensiven Dialog darüber, wie man die eigene Buddha-Natur verwirklicht, während eines Lebens Buddha wird und in den eigenen Buddha-Geist blickt; es kam neues Leben in die Übungen.

weiter lesen

Das sind nur einige treffende Worte die im Original erst richtig zur Geltung kommen.

14.06.2011 gepostet von zentao


Ferien-ohne-Internet – mit Sebi-und-Paul

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Eine tolle Aktion von Schweiz Tourismus mit den zwei Originalen aus den Schweizerbergen, nur den Link anklicken und schauen was passiert, wenn ihr bei Facebook seid umso besser. Übrigens gibt es zentao jetzt auch auf Facebook

http://chat.myswitzerland.com/index.php?language=de

12.Juni 2011 zentao


Die 5 Gewissheiten

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Während meinem Retreat im Haus Tao, wurden mir diese 5 Wahrheiten,wieder einmal  tief innen bewusst, die 5 Wahrheiten sind als die 5 Gewissheiten bekannt, wer die verinnerlicht hat wird das Leben, wieder als etwas sehr wertvolles betrachten. In unserer schnell lebigen Zeit, sind die Menschen, dem Sinn des Lebens gegenüber, gleichgültig geworden. Die heutige Lebenspanne, ist gegenüber manchem Drittweltland, bei uns schon sehr lang. Wir haben bald mehr ältere Menschen, als junge Menschen, dank moderner Medizin, Hygiene und unserem Wohlstand. Die folgenden Worte sollten uns zum Nachdenken anregen.

1. Es ist der natürliche Verlauf, dass ich alt werde. Es gibt keinen Weg, dem Altern zu entgehen.

2. Es ist der natürliche Verlauf, dass ich Krankheiten bekommen werde. Es gibt keinen Weg, dem Krank werden zu entgehen.

3. Es ist der natürliche Verlauf, dass ich sterben werde. Es gibt keinen Weg dem Tot zu entgehen.

4. Es ist der natürliche Verlauf, dass alles, woran ich hänge, und alle die mir lieb sind, sich verändern. Es gibt keinen Weg , dem Getrennt werden, von ihnen, zu entgehen.

5. Meine Taten sind mein einzig wirkliches Erbe. Den Folgen meiner Taten kann ich nicht entgehen.

Text aus dem Rezitaionsbüchlein vom Haus Tao

Dieser Text sind Worte von Buddha und sind aus einer Zeit, wo die 5 Gewissheiten, alltäglich waren, heute in unserer Modernen

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Zeit, sind sie deshalb, nicht weniger wahr und können uns helfen, wieder etwas bewusster zu Leben.

 

11.06.2011 Text von zentao


Juni-Retreat – Sonntag – 5.6.2011

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Sonntag 5.6.2011

Bis zum Morgenessen war alles heute, wie gehabt, Sitzen – Gehen -Sitzen.

Heute kein zeremonielles Frühstück, dafür ein ganz normales Sonntag-Morgen-Frühstück mit frischem Brot und Zopf.

Beim Morgenessen wurde das Schweigen aufgehoben und wir konnten uns über die vergangenen Tage unterhalten.

Danach noch Arbeitsmeditation, unsere Zimmer staubsaugen, Betten abziehen und dann noch packen.

Nochmals Gemeditation in der freien Natur, mit innerlichem Abschied nehmen.

Das Letze Zazen mit Marcel mit Fragen und Antworten.

Frage von einer jungen Frau:

wie verhalten bei berechtigter Wut auf ihren Freund und wie kann ich verzeihen?

Eine schon fast Weise Antwort von Marcel:

Auch wenn ich wütend bin auf dich, so darf ich nie vergessen, dass du tief im innersten

ein Buddha bist, ich muss deine Handlungen nicht gut heissen, tief in mir habe ich dir verziehen.

Das letzte Mittagessen, dieses Mal Italienisch, mit Tomatensalat mit Mozzarella und nachher ein Pilz-Risotto und einer Caramelcremé. Die letzten Gespräche über Buddha und Zen im Allgemeinen und dann ist es Zeit um Abschied zu nehmen. Ich darf bis zum Bahnhof mitfahren und werde dadurch, gut eine Stunde früher zuhause sein.

 

9.5.2011 Text von zentao


Juni-Retreat – Stille erleben – Samstag 4.6.2011

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Wieder klingelt der Wecker kurz vor sechs Uhr, schnell bereit machen zum Zazen und um 6 Uhr 30 beginnt unser zweiter Teil, dieses Juni Retreat, Das Schweigen beginnt mir zu gefallen, die erste Flut von Gedanken, sind überstanden, innere Ruhe, beginnt sich breit zu machen, ich geniesse es. Zu Beginn des Zazens rezitiert Marcel die dreifache Zuflucht.

Ich nehme Zuflucht zum Buddha – der Weisheit und Liebe in uns

Ich nehme Zuflucht zum Dharma – den Weg des Verstehens und die Lehre der Achtsamkeit

Ich nehme Zuflucht zur Sangha – der Gemeinschaft jener, welche den gleichen Weg gewählt haben

Zuflucht in der heutigen Zeit ist für die meisten etwas anderes, oft ist es mehr eine Flucht aus dem Leben. Warum Zuflucht suchen? Solange es nicht regnet, brauche ich ja auch keinen Schirm, denken wohl die meisten. Gedanken kommen auf und ich fange an über das Gehörte nachzudenken und ich bin froh, dass ich diesen Weg gewählt habe. Ich konzentriere mich wieder auf meinen Atem und lasse meine Gedanke, die kommen und gehen, wieder los.

Die Glocke läutet und wir machen Gemeditation und anschliessend wieder Sitzen in Achtsamkeit, wieder gibt es ein Zeremonielles Frühstück bereits beschrieben am Freitag das ich sehr geniesse.

Dann Arbeitsmeditation und anschliessend Sitzen Gehen Sitzen, es wiederholt sich alles, dazwischen gibt es Einzel-Gespräche mit Marcel, wo jeder persönliches über seine Praxis fragen darf.

Endlich das Mittagessen auf welches sich alle gefreut haben, es gab eine Gemüse Suppe und einen Gemüse-Nudelauflauf und zum Dessert eine Erdbeer Joghurtcremé, dazu wieder einen frischen Kaffee.

Am Nachmittag, dann wieder ein Dharma-Vortrag von Marcel Geisser, er frägt wieder in die Runde, was wir für Themen wünschen und was für Meditation-Probleme wir hätten?

Frage von einer Frau: sie meditiere seit ca, 10 Jahren und sie habe das Gefühl nicht weiter zu kommen, was sie falsch mache?

Wir sollen uns immer zuerst fragen, was erwarten wir von unserer Mediation, was wollen wir erreichen? Wir müssen innehalten und uns fragen, „was treibe ich hier? Wohin gehen meine Gewohnheiten, bin ich offen und bereit auch etwas verändern zu wollen oder geht mein Leben, wie in einer Tramschiene, ohne nennenswerte Herausforderungen? Wollen wir erleuchtet werden oder sind wir mit ruhigem verweilen zufrieden. Betreiben wir Meditation, mehr als Freizeitbeschäftigung oder ist unser Ziel, weniger Leiden?

Es sei wie beim Heiraten, da müssen wir auch klar und deutlich, ein „Ja ich will“ sagen und nicht so ein laues ja aber. Zur Meditation, gehöre, immer die Entscheidung, ich will Sitzen, wenn ich mich entscheide, gibt es später kein jammern, dann wissen wir warum wir hier sind und dann sind wir voll präsent und beobachten was da in uns abläuft. Die primäre Entscheidung wäre ein Weg wie, den der uns Buddha aufgezeigt hat, ein Weg ohne Leiden. Wenn wir diese Grundsätzlichen Fragen einmal geklärt hätten, werde unser Leben viel einfacher. Es sei plötzlich nicht mehr so wichtig, was ich tue, sondern wie ich es tue. Wollen wir unser Leben, nach Gier, Abwehr und Verblendung ausrichten oder nach Weisheit, Liebe und Verständnis.

Frage: was tun bei Schmerzen in der Meditation, gibt es da Hilfsmittel?

Wenn in der Meditation Schmerzen auftauchen, sei das in erster Linie, einfach unangenehm und ohne Festhalten konzentrieren wir uns wieder auf unseren Atem, er meint, nach einer Weile, beachten wir die Schmerzen nicht mehr, das geht vorbei, es ist nur unangenehm.

In der Meditation erleben wir oft aussergewöhnliche Zustände, die seien aber auch nur angenehm und auch die gehen wieder vorbei. Der Trick sei, nicht an den Schmerzen haften, sich nicht mit ihnen zu identifizieren, sich bewusst machen, dass sie nur, ein vergängliches Konstrukt unseres Ichs sind. Was immer auftaucht, benennen wir als angenehm oder als unangenehm.

Der Tag endete, wie der vorhergehende, relativ monoton und alles mit grosser Achtsamkeit und wie die Tage vorher ging ich früh ins Bett.

8.6.2011 Text von zentao


Juni-Retreat – Schweigen – Freitag 3.6.2011

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Freitag 3. Juni 2011

Um 5 vor  6 Uhr klingelte der Wecker um aufzustehen, mich noch schnell Duschen und schon bin ich bereit, um 6 Uhr 30 beginnt unser erstes Zazen in edlem Schweigen. Beim Eintreten verbeuge ich mich vor dem Buddha in der Ecke und ich suche mir eine noch freie Matte aus, lege mein Kissen hin, verbeuge mich vor dem Kissen und den Mit-Sitzenden. Das Verbeugen mit zusammengelegten Händen, ist eine Geste des Dankes und des Respekt für alle und alles, was es mir ermöglicht, diesen Weg zu gehen. Der Meditationsraum füllt sich langsam und es ist interessant die verschiedenen Haltungen und Arten des Verbeugens zu beobachten.

Marcel begrüsst uns, und erinnert uns noch einmal, an das Schweigen, das Juniretreat, es sei wieder einmal voll ausgebucht und er freue sich. Dann schlägt Christoph, sein Assistent, die grosse Glocke drei Mal und unseres Morgen Zazen hat begonnen. Zu Beginn fällt mir das Sitzen, noch leicht, ich bin ganz bei mir, achtsam – aber dann, beginnt es zu ziehen, mein Rücken und der Nacken, schmerzen leicht, meine Achtsamkeit fängt an sich zu verflüchtigen, zum Glück erklingt die Glocke und wir dürfen uns wieder bewegen und nachdem das kleine Glöcklein ertönte, stehen wir auf und beginnen die Gehmeditation. Wir umrunden das Dojo 2 Mal und setzen uns wieder, nach 3 Glockenklängen ist wieder Stille angesagt, dieses Mal, verfliegt die Zeit im nu und bereits erkling wieder die grosse Glocke.

Im Morgen-Zazen, gibt es immer ein zeremonielles Frühstück, mit Porridge und Tee, welches uns unsere Köchin mit einem Gehilfen achtsam serviert. Jeder bekommt eine Serviette, eine Schale, eine Tasse und ein Löffel, das Frühstück, nehmen wir im Sitzen, auf unserem Zen-Kissen ein.

Vorher rezitieren wir wieder die 5 Betrachtungen und vor dem Essen, gibt jeder ein kleiner Löffel voll Porridge für die hungrigen Geister, in ein kleines Schälchen, das rumgereicht, und in die Mitte des Dojos gestellt wird.

Die hungrigen Geister, das seien wir, das sei unsere unerfüllte Gier, aber auch unsere Abwehr, all das was uns Menschen unglücklich mache. Im Buddhistischen Glauben gibt es einen Bereich, ähnlich unsrer Hölle, wo die Wesen, welche bei ihrem ableben, immer noch voller Gier sind hinkommen. Das Ziel, im Buddhismus, vor allem von einem Bodhisattwa, ist es allen Wesen zu helfen, ihre Erleuchtung zu erreichen. Dazu rezitierten wir folgenden Vers.

Euch unerlösten Geister, von Hunger und Durst gequält, reichen wir diese Nahrung.

Möge euer Verlangen gestillt sein. Möge sich euer Leid vermindern

und mögen alle Wesen zu ihrer wahren Natur erwachen.

Ich fand das sehr schön, die Art und Weise des Buddhistischem Denkens und zeigt mir das ich den richtigen Weg gewählt habe. Immer wieder gibt es Hinweise auf unser tägliches Verhalten unseres Ego und wie wir dieses achtsam ignorieren können, und wir uns nicht damit identifizieren.

 

Anschliessend ist Arbeitsmeditation und da werden, all die Arbeiten, die in so einem Haus gemacht werden müssen, von uns in Achtsamkeit, in Ruhe und ohne Eile, geruhsam erledigt, dazwischen ertönte immer wieder die Glocke der Achtsamkeit.

Bevor wir um 10 Uhr wieder zum Zazen gehen, gibt es noch eine Tee Pause, alles in Stille ohne Gerede, es herrscht Ruhe. Nach den drei Glockenschlägen, ist wieder Sitzen angesagt, dieses Mal nicht so ganz in Stille, den Marcel ermahnt uns, wir sollen, bei Geistesunruhe, das heisst wenn wir wieder zu Denken beginnen und ins Träumen kommen, dann ist es wichtig, dass wir wieder zum Atem zurück kehren und diesen achtsam beobachten, wir sollen auf unsere Haltung achten, denn dann könne auch der Atem besser fliesen. Das sind alles Sachen die wir ja eigentlich wissen und doch, war es sicher für einige hilfreich.

11 Uhr 15 ist individuelle Gehmeditation, im Freien, in diesem Park ähnlichen Zen-Garten, da hat es oft versteckte, Objekte, Buddhas, eine knorrige Wurzel oder auch ein Stein auf einem anderen, Meditations Objekt, die einfach in die Landschaft passen. Um 12 Uhr ist nochmals Sitzen, dann endlich gibt es Mittagessen. Die Köchin hat gezaubert, zuerst eine feine Kürbissuppe, dann einen grossen Salat und dann Aubergienenröllchen mit Bell Paese Käse gefüllt auf einem Hirseauflauf mit Tomatensauce und einem kleinen Stück Apfelkuchen, dazu gab es frischen Kaffee. Zum Glück hatten wir 2 Stunden Mittagspause, denn mit vollem Bauch hätte ich nicht gut sitzen können.

Am Nachmittag gab es noch einen Dharma Vortrag von Marcel, er fragte in die Runde, möchte jemand etwas wissen und auf diesen Fragen baute er dann seinen Vortrag auf.

Auf die Frage was relativ und was absolut sei, meinte er, unserer Welt sei mehrheitlich relativ, nur wir machen es zum absolutem, weil wir meinen es sei so wichtig und etwas Besonderes und wir setzen uns selber unter Druck, weil wir damit in der Gesellschaft gut ankommen oder wir damit viel Geld verdienen können. Es sei immer unser Ich, das uns fehl informiert und uns falsche Erwartungen hegen lässt. Das Ego ist immer dabei, eine Jacke können wir einfach an einen Nagel hängen und dort bleibt sie hängen. Das Relative funktioniere für unser Ego, wie ein Nagel, wo wir es so schön aufhängen können, nur im Vergleich zur Jacke, die am Nagel hängen bleibt, wuchert unser Ego über die ganze Wand, und gibt sich mit dem Nagel nicht zufrieden. Das relative ist Ego behaftet, wenn wir Ego frei werden, kommen wir dem Absolutem etwas näher.

Wieder Gehmeditation, dieses Mal suche ich mir neue Wege, alle gehen still vor sich hin, langsam, achtsam, es tut richtig gut, in dieser ruhigen Umgebung.

Die Zeit geht langsam vorbei, mir scheint, der Sonntag sei noch weit entfernt, umso mehr freuen wir uns immer, auf das Essen, schon weil unsere Köchin so gut kocht, zum Nachtessen wieder ein Buffet mit Käse, Aperohäppchen, und frisches Brot.

Um 20 Uhr wieder Zazen mit open End und wieder um 22 Uhr Nachtruhe, auch wenn scheinbar nichts geschieht, war unser Tag ausgefüllt und ich habe wieder einiges erfahren und gelernt. Normal gehe ich nicht so früh schlafen, dennoch war ich müde und ich habe gut geschlafen.

Heute habe ich noch die Fotos, die ich während dem achtsamen Gehen, als achtsames Fotografieren gemacht habe, veröffentlicht Fotos Haus Tao

7.05.2011 Text von zentao

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hungrige Geister in -Cha-am


Juni-Retreat Beginn Do 2.05.2011

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Do 2.05.2011

Nach einer schönen Reise mit der Eisenbahn und dem Postauto, war ich um 12 Uhr bereits in Thal und ass im Restaurant Hirschen noch einen kleinen Wurst und Käsesalat mit einem Alkoholfreien Bier und dann noch einem Espresso.

Dann kamm ein ca 20 Minuten Aufstieg zum Haus Tao, eine etwas erschwerte Form der Gehmeditaion, mit meinem Gepäck. Ich bin gerne etwas früh da, um in Ruhe anzukommen. Wie gewünscht bekam ich mein einzel Zimmer, ein kleiner Raum im Keller, wie so eine kleine Mönchs-Zelle, richtig gemütlich.

Immer wenn ich ins Haus Tao komme, habe ich ein Gefühl von Heimkommen und beim Erkunden der Umgebung war ich wieder einmal überrascht von der Stille und Ruhe, die hier ober herrscht, nur ab und zu höre ich einen Vogel pfeifen.

Gegen 17 Uhr kamen die restlichent Retreat Teilnehmer an und jeder stellte sich mit Vornamen vor und wir hatten noch etwas Zeit um uns ein wenig kennen zu lernen. Um 19 Uhr gab es ein kleines Nachtessen mit einer feinen Kürbissuppe Brot und Käse und ein Birchermüesli zum Dessert.

Vor dem Essen wurde immer diese 5 Btrachtungen gelesen.

Dieses Essen ist ein Geschenk des ganzen Universum: der Erde, des Himmels und entstanden durch viel Arbeit – Mögen wir so leben, dass wir dieser Nahrung würdig sind – Mögen wir unheilsame Geisteszustände verwandeln, besonders unsere Gier – Mögen wir solche Nahrung zu uns nehmen die uns nährt und uns vor Krankheit schützt – Wir nehmen dieses Essen dankbar an so dass wir den Weg von Verstehen und Liebe verwirklichen können.

Nach dem Klang eines kleinen Glöckleins konnten wir mit dem Essen beginnen, dazwischen erklang immer wieder mal die Glocke der Achtsamkeit.

Um 20 Uhr begann unser erstes Zazen, nach den Erläuterungen über den Retreat Verlauf hies es, ab jetzt gilt es Ernst, ab jetzt ist edles Schweigen und das sollen wir durchhalten bis am Sonntag nach dem Frühstück. Das anschliessende Zazen war open End und jeder konnte so lange Sitzen, wie es ihm gefiel oder auch früher aufhören.

Um 22 Uhr war Lichterlöschen und Nachtruhe um 6 Uhr am Freitag Morgen werden wir geweckt.

6.05.2011 Text von zentao


Retreat

 

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Es ist wieder einmal an der Zeit, mich etwas zurück zu ziehen, ich gehe über das Auffahrtswochenende in ein Zen- Retreat im Haus Tao in Wolfhalden im schönen Appenzellerland. Vom Donnerstag 2.06. bis zum Sonntag 5.06.2011 – ich freue mich riesig, es wird aber für mich nicht so leicht, das ganze Wochenende ist im edlen Schweigen, und da ich eher ein redseliger Mensch bin und halt ganz spontan, etwas zur Situation sagen möchte, muss ich mich schon ein wenig achtsam verhalten und mich selber etwas zurück nehmen. Aber genau aus diesem Grunde, mache ich das ja auch, sonnt könnte ich ja zu Hause bleiben.

Ein Retreat ist ein Rückzug aus dem täglichen Leben und wird in der Regel von einer Zen- Schule Orhanisiert, das lezte mal als ich sowas mit gemacht habe, war ganz am Anfang von meiner Zeit als Zenschüler, was ich ja heute immer noch bin. Das war ungefähr vor etwas 14 Jahren und ich war noch voller negativen Energien, welche ich heute mehrheitlich bearbeitet habe. Ich erinnere mich noch, dass ich damals, am Anfang in der Sitzmedtion, noch richtig gelitten habe, weil ich gewisse Dinge, im Retreat, einfach nicht akzeptieren wollte, erst als ich mich, mit dem Zen-Lehrer ausgesprochen habe, wurde es eine starke Erfahrung. Ich versuche alle Erwartungen, aufzulösen, und nehem alles vorweg, wie es eben kommt.

Wie gesagt ich freue mich auf diese Zeit des Rückzug und ich werde mir Notizen machen, dass ich euch, darüber berichten kann. Bis dann…..

1.o6.2011 Text von zentao


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