Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddhismus, Leben, Meditation, Menschen, Mitch Albom, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Gestern habe ich wieder einmal ein Buch in Rekordzeit gelesen von einem Autor der authentisch ist Mitch Albom – Damit ihr mich nicht vergesst, ist eine einfache Geschichte über den Wunsch seines alten Rabbi, der ihn fragte, ob er seine Trauerrede halten würde? Er versteht nicht warum der alte Rabbi ihn dafür auserwählt hat, denn den Bezug zum Glauben hat er schon lange verloren. Ein Wunsch den er nicht gut ablehnen kann, um den alten Mann besser kennen zu lernen besucht er in fortan regelmässig und es entwickelt sich eine Lehrer / Schüler Beziehung, wo am Ende er der beschenkte ist. Gleichzeitig lernt er einen Pastor kennen mit einer dramatischen Lebensgeschichte, vom Verbrecher zum Pfarrer einer Obdachlosengemeinde. Zuerst sind seine Vorurteile noch sehr Gross und es braucht seine Zeit, bis er von der echten Verwandlung des Priester überzeugt ist. Es sind keine erfundenen Gestalten, es sind fühlende Wesen, die sich für ihren Weg entschieden haben. Die Lebensgeschichten dieser beiden Männer lehren Mitch Albom, die Welt und den Glauben mit anderen Augen zu sehen.
In der Regel habe ich grosse Mühe mit solchen religiösen Geschichten, es ist aber ein Geschichte über die Weisheit eines alten Rabbiners und seinem Glaubens, der aber selber niemandem, seinen Glauben aufdrängen würde. Es ist auch eine Geschichte über Vergänglichkeit und die Liebe zu den Menschen, eine Geschichte über Toleranz, und über den Respekt vor den Menschen, die einen etwas anderes Glauben als der alte Rabbi haben, es ist eine Geschichte die das Leben schrieb.
Mir hat das Buch gefallen, auch ich habe einiges verstanden und gelehrt. Manche Menschen brauchen eine Religion als Halt und als Wegweiser. Was es in allen Religionen gibt, ist die Gemeinschaft der Gläubigen. Im Buddhismus Sangha genannt. Egal was für einen Weg wir wählen, der Mensch braucht einen Glauben und einen Weg, es gibt viele Gemeinsamkeiten, die wir nur finden müssen, trennendes gibt es genug.
8.08.2011 Buchempfehlung von zentao
Damit ihr mich nicht vergesst: Die wahre Geschichte eines letzten Wunsches


































Dienstags bei Morrie hab ich auch gelesen – dies Buch wäre sicher eine gute Ergänzung dazu….:-) Janna
Lieber Erwin,
danke dir für den schönen Buchtipp!
Zur Zeit komme ich recht wenig zum Lesen, aber immer wieder ein paar Seiten schaffe ich
Die Geschichte klingt wirklich schön und berührend. Ich denke, da werde ich auf jeden Fall reinlesen
Meinen Halt habe ich gefunden ~ er liegt für mich (auch, nicht nur) in der Natur.
Sonnige Grüße zu dir,
Elisabeth
Lieber Erwin,
von diesem Autor habe ich letztens auch ein Buch gelesen. Dienstags bei Morrie, heißt es. Das hat mich sehr berührt und hat mir sehr gut gefallen.
Ich werde mir das Buch mal notieren. Das könnte mich auch interessieren.
Gerade heute habe ich bei meiner Hunderunde noch darüber nachgedacht, dass es wichtig ist an etwas zu glauben.
Liebe Grüße,
Martina
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Lieber Erwin,
Jeder Mensch braucht seinen Halt, ob Religion oder Glaube oder Universum.
Nur wenn das eigen Glück davon abhängt, dann kann es vernichtend sein.
Wer genau kann sagen, was wirklich richtig ist??
Wer genau kann wissen, welche Interpretationen und Vorstellungen in den Gedanken des anderen sind.
Was ist die Wahrheit? Hat sie Worte? Hat sie Bilder?
Liebe Grüsse
Norbert