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Archive for Oktober, 2011

Die meisten Menschen leben in ihrem selbst gewählten Käfig

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Mohini die weisse Königstigerin

Im Zoo von Washington lebte einst Mohini, eine weisse Königstigerin. In ihrem von mächtigen Gitterstäben gesicherten Betonkäfig trabte sie seit vielen Jahren unablässig auf und ab, vier Meter hin vier Meter zurück.

Schliesslich fand sich eine Gruppe von Pflegern und Bewunderer die sich dafür einsetzten, ein artgerechtes Zuhause für Mohini zu schaffen. Der Zoo stellte ein weitläufiges Gehege mit Hügeln, Bäumen und einem Teich zur Verfügung.

Aufgeregt und voller Vorfreude entliessen die Wärter Mohini in die neue Umwelt.

Zu spät !!

Die Tigerin Mohini konnte die ungewohnte Freiheit nicht geniessen, ängstlich verkroch sie sich in eine Ecke des Geheges und lebte bis zu ihrem Tod in einem vier Quadratmeter grossen Schlupfwinkel.

Dort wanderte sie weiterhin ruhelos auf und ab, bis auch hier kein Gras mehr wuchs. aus dem Buch Mit Buddha zu innerer Balance“ von Marie Mannschatz

Wie diese Tigerin, leben auch wir in unserem selbst gewählten Käfig auch wir haben alle die Möglichkeit aus unserem Käfig auszubrechen. Wie die Tigerin, tigern wir von einem Ende von unserem Käfig zum anderen. Wir sind uns gewohnt, die anderen machen zu lassen und beklagen uns, wenn es nicht so läuft, wie wir uns das vorgestellt haben. Bei der Tigerin, war die Gewohnheitsenergie zu stark und es war ihr unmöglich, sich an die veränderte Umwelt zu gewöhnen. Aber wir Menschen, sind fähig unsere Unfreiheit zu erkennen und das auch zu ändern. Nur wie? Das ist für die meisten die Frage. Zuerst muss ich erkennen, dass einiges in meinem Leben falsch läuft, dann muss mir bewusst werden was da in mir für ein Gedanken Karussell läuft.

Unsere Gewohnheitsenergien, sind Muster, die wir bereits in unserer Kindheit gelernt haben, meistens sind es Muster unserer Familie, die von einer Generation zur nächsten weiter gegeben werden.

Es ist paradox, in diesem Käfig, müssen wir nicht nach draussen fliehen, sondern nach innen gehen, wir müssen nicht handeln, sondern anschauen, was da in unseren Kino für einen Film läuft.. Wenn wir uns endlich die Zeit, für uns selber nehmen und aufhören unruhig durch unser Leben, zu tigern, wenn wir uns die Ursachen bewusst machen, unsere negativen Emotionen, wie Wut, Ärger, Zorn und unsere Selbstmitleid, unser Bedürfnis dauernd zu jammern. Wenn wir dazu noch erkennen, dass wir selber mit unserem Bedürfnis, immer mehr zu wollen und der Beste und Grösste zu sein, uns selber immer wieder unter Druck setzen, dann erkennen wir, dass unser Käfig schon immer offen stand und wir ihn jederzeit verlassen können, wir müssen nur die Verantwortung für unser Leben, selber in unsere Hände nehmen und bereit sein unseres altes, unbefriedigende Leben, zu ändern, dann kann sich alles zum Guten wenden.

Meiner Meinung nach gibt es da nur einen Weg, den Weg des Buddha, oder Zen-Weg, so wie ich ihn seit 17 Jahren selber gehe. Man muss keiner Religion angehören um diesen Weg zu gehen, auch Buddha war kein Buddhist, er war ein Mann mit einem gesunden Menschenverstand. Durch intensives Nachdenken unter einem Feigenbaum, fand er die Lösung für unsere Mentalen Probleme.

Dazu gehört Regelmässige Meditation wenn möglich täglich. Ihr werdet erstaunt sein, wie schnell sich unser Leben ändern kann, nur wir müssen es tun, den ohne den Willen etwas ändern wollen, ändert sich nichts in unserem Leben.

26.10.2011 Kommentar zur Geschichte von zentao

Zen-Geschichte: aus dem Buch „Mit Buddha zu innerer Balance“ von Marie Mannschatz

dies ist übrigens ein sehr gutes Buch, für alle die aus ihrem Käfig ausbrechen wollen.

Hier noch eine Meditationsanleitung, für alle die noch nicht genau wissen wie das geht.

Wie geht das Zen-Meditation? oder Was ist Zen ?

zum gleichen Thema auch noch lesen:

Emotionen und Gefühle 1.Teil

Emotionen und Gefühle 2.Teil


Zen Weisheiten für den Alltag

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Such nicht nach der Wahrheit,

hör einfach auf, über alles eine Meinung zu haben.

Jeder Tag ist ein guter Tag.

Hab Geduld mit jedem Tag deines Lebens.

Wenn du gehst, dann geh.

Wenn du stehst, dann steh, ohne zu wanken!

Die Samen der Vergangenheit sind die Früchte der Zukunft.

Du lächelst – und die Welt verändert sich.

Ein Grashalm ist ein Schatz und ein Schatz ist ein Grashalm.

Der furchtlose Held ist wie ein liebevolles Kind.

Wasser erhitzt sich langsam und kocht plötzlich.

Grosses Verstehen kommt mit großer Liebe.

Tu was du willst – aber nicht, weil du musst.

Sieh alles mit deinen eigenen Augen, wenn du zögerst verpasst du dein Leben.

Von der Art des Denkens hängt alles ab.

Vom Denken geht alles aus, wird alles gelenkt und geschaffen.

Wer schlecht redet oder handelt, dem folgt Leid wie das Rad den Hufen des Zugtieres.

Das was du heute denkst, wirst du morgen sein.

aus Weisheiten des Zen-Buddhismus

25.10.2011 gepostet von zentao


Gutes Karma – schlechtes Karma

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Diese schöne Zeichnung über Karma habe ich bei acideyes gesehen

Gutes Karma – schlechtes Karma

Genauso ist es mit dem guten und dem schlechten Karma, wir sitzen mitten drin und wir stossen alles weg von uns und wir merken nicht das ja alles wieder zu uns zurück kommt, das gute Karma, und vor allem unser schlechte Karma. Die negativen Dinge die wir sagen und tun, alles hat Folgen, bis wir das bemerken, kann es zu spät sein.

Wir erhalten was wir geben.

21.10.2011 gepostet von zentao


ich muss mein Leben ruhiger nehmen…

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Wenn ich am Morgen aufstehe und beim Morgenkaffee, meine Zeitung lese, die normale Tageszeitung aus echtem Papier, keine Internet Version, dann stelle ich fest, dass die Welt immer hektischer und verrückter wird und die Menschen, machen so viel Bödsinn, es wird gemordet und allerlei unmoralisches geschieht, so dass ich mich nur noch wundern kann. Das fällt mir darum auf, weil ich ja, abwesend war und auf meiner Türkeireise, eine wohltuend, Nachrichtenfreie Reise erlebte. Während der ganzen Zeit, hatte ich kein Bedürfnis und auch keine Gelegenheit, Nachrichten zu empfangen. Ich habe ja auch kein Händi und bin in dieser Hinsicht schon sehr rückständig. Ich muss ja nicht dauernd erreichbar sein und ich habe gerne meine Ruhe.

Auf meiner Reise habe sehr viele Fotos gemacht und war, in den letzten Tagen, nur noch am Computer, zudem, wie immer auf Flugreisen, habe ich mich erkältet, und habe darum auch mein Laufen eingestell. Ich bin allgemein, zur Zeit etwas unruhig und gestern als ich mir überlegte, was für einen Titel, schreibe ich, für diesen Beitrag, schrieb ich ohne zu überlegen, den obigen Titel,ich muss mein Leben ruhiger nehmen… das kam so spontan, tief aus mir heraus, so dass ich das jetzt sehr Ernst nehme und dieser Titel, soll mein Leit -Thema werden. Wie ich in meinem BeitragDas Leben ist oft, wie eine Reise… geschrieben habe

Bei einer Reise gibt es aber auch ein Ankommen und dann auch irgendwann ein Heimkommen. Wenn der Reisende offen ist und die Umwelt und seine Mitmenschen auch bewusst wahrnimmt,erlebt der er/sie, oft eine innere Wandlung und wenn er/sie ankommt ist er nicht mehr der Gleiche, wie beim Weggehen.

Internet und Bearbeitung der Fotos, der Türkeireise, waren etwas viel, und kaum zurück, musste ich meine Mails lesen, dann gibt es da einige Blogs, da lese ich gerne mit und kommentiere natürlich auch, aber auch das braucht Zeit. Bei einer Fotocommunity bin ich auch noch dabei Check in bei Allespink da gibt es echt tolle Bilder.

Ich werde weiterhin bei meinen Favoriten lesen und das bloggen soll nicht zu kurz kommen, aber wie schon gesagt, ich muss mein Leben ruhiger nehmen… darum blogge ich in nächster Zeit mit dem Wetter, bei schönem Wetter bin ich abwesend und bei schlechtem Wetter ist die Chance gross, dass ihr etwas von mit lest.

Alle diese Internet Foren, wie Facebook und Twtter und WordPress sind ja interessant und geniale Spielzeuge, aber erst wenn man abhängig wird und das Internet zur Sucht wird, dann ist es wie, bei jeder Sucht, man komm mühsam wieder davon weg. Sucht kommt von Suchen und vieles was wir heute Wissen müssen, suchen wir bei Goggle dem grössten Internetverführer.

Entsagung geschieht im Geist und nicht dadurch, dass man in den Wald oder die Einsamkeit geht und die Pflichten aufgibt. Das Wichtigste ist, darauf zu achten, daß sich der Geist nach innen wendet und nicht nach aussen.

Ramana Maharshi „Sei was Du bist“

wenn es Euch interessiert, was ich so lese? Es sind ganz unterschiedliche Blogs
und es dürfte für jeden etwas dabei haben.

http://lebensfreude-blog.de/ Lebensqualität Königin der Werte

http://markustermin.wordpress.com/ astrologisches Stundenbuch

http://andreakording.wordpress.com/ Wie es Euch gefällt

http://astrobum.wordpress.com/ Astrologische und persönliche Texte

http://sweetkoffie.wordpress.com/ Mittendrin statt nur dabei

http://thinkabout.ch/ Teilen Sie mit mir unbeschwerte und schwere Gedanken in Prosa oder Lyrik und versuchen Sie, Grau in Blau zu verwandeln – unter welchem Himmel auch immer.

http://ulfrunge.wordpress.com/ Mein Schreibetagebuch: „Leben“

http://www.ornauer.at/lebensfreude-blog/ zauberwort

http://gaba-ultramind.blogspot.com/ jeden Tag geht es Dir besser und besser und besser.

http://dwidz.blogspot.com/ Ray’s Geschichten

http://mono8no8aware.wordpress.com/ das traurige Bewusstsein von der Vergänglichkeit aller Dinge

19.10.2011. Text von zentao

Leben lernen

 

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Von der Sonne lernen – zu wärmen

von den Wolken lernen – zu schweben

von dem Wind lernen – Anstösse zu geben

vom Wasser lernen zu fliessen

von den Vögeln lernen – Höhe zu gewinnen

von den Bäumen lernen – standhaft zu sein

von den Blumen – das Leuchten lernen

von den Steinen – das bleiben zu lernen

von den Büschen im Frühling – Erneuerung zu lernen

von den Blättern im Herbst – das fallen lassen lernen

vom Sturm Leidenschaft lernen

vom Regen lernen sich verströmen

von der Erde lernen mütterlich zu sein

vom Mond lernen sich zu verändern

von den Sternen lernen – einer von vielen zu sein

von den Jahreszeiten lernen – dass das Leben immer von neuem beginnt…

Gedicht von Ute Latendorf

616.10.2011 gepostet von zentao


Das Leben ist oft, wie eine Reise…

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Das Leben ist oft, wie eine Reise und wie im Leben, scheint das Reisen ein Bedürfniss der Menschen zu sein.Waren wir doch ein Grossteil der Geschichte Nomaden. Heute sind wir keine Nomaden mehr, und doch ist der Mensch, die meiste Zeit seines Lebens unterwegs. Wenn der Alltag, zu viel wird, möchte so mancher einfach Weggehen und irgendwohin reisen. Genau das habe ich getan und ich war in der Türkei, auf einer Reise, nach Istanbul, mit der Eisenbahn im Nachtzug nach Ankara und von dort mit dem Bus durchKappadokien, wo ich eine traumhafte Landschaft bewundern durfte. So eine Reise ist, für mich immer, auch eine Reise zu mir selber. Die alltäglichen Problemchen, sind schnell vergessen, und man ist viel offener für Neues. Jeder Tag ist anders und da fällt es mir nicht schwer, ganz bei mir zu sein. Vom Reiseveranstalter ist alles geregelt, wir haben einen Top Reiseleiter, ich kann meine Reise geniessen ohne Erwartungen und ohne Druck, darf ich einfach sein. Wir haben eine Grosse Reisegruppe, im ganzen 38 Mitglieder, die unterschiedlicher, nicht sein könnten, meistens hat es bei so Reisen, einen oder zwei, die immer noch mal etwas fragen müssen oder es immer besser wissen. Nichts dergleichen, alles friedliche und liebe Menschen, vom ersten Tag an besteht, eine Harmonie, wie ich es selten erlebt habe. Bei einer Reise gibt es aber auch ein Ankommen und dann auch irgendwann ein Heimkommen. Wenn der Reisende offen ist und die Umwelt und seine Mitmenschen auch bewusst wahrnimmt,erlebt der er/sie, oft eine innere Wandlung und wenn er/sie ankommt ist er nicht mehr der Gleiche, wie beim Weggehen. Beim Reisen werden Vorurteile abgebaut, und neue Bekanntschaften gemacht. Beim Weggehen war der Geist noch verschlossen und beim Ankommen, ist der Geist ganz offen. Ich bin der Gleiche wie am Beginn der Reise und doch bin ich ein anderer, ein Koan des Lebens.

Wer will, darf hier meine Fotos der Reise in der Türkei anschauen

Istanbul zum ersten

Istanbul zum dritten

von Ankara nach Kappadokien

Göreme

Flusswanderung

 

Teppiche und Freilichtmuseum

Die Blogpause ist vorbei und es geht weiter mit einem ruhigeren Tempo ohne Erwartungen und ohne Druck, wenn ihr hier lesen wollt, so seid ihr alle herzlich willkommen, wenn nicht, so ist das auch recht. Ich schreibe für niemanden, nur für mich, nur so aus Spass und um zu sehen ob ich, das gelernte und gelesene auch verstanden habe. Ich mache es so, wie die grossen Meister raten, Ihr seid die Buddhas und ich nehme an, der Rest der Welt sei erleuchtet, nur ich kleiner zentao, muss halt noch viel lernen.

Das Leben ist nicht dazu da um die Dinge zu gewinnen

sondern die Dinge sind dazu da, das Leben zu gewinnen.

von Lü-shi Cu un CH iu

13.10.2011 Text und Fotos von zentao


mach mal Pause…

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Liebe Leser

genau das werde ich tun, wie lange? Das weiss ich im Moment noch nicht, das Leben besteht nicht nur aus Internet, es gibt wichtigere Dinge im Leben. Seit ca. vier Wochen, habe ich begonnen zu Laufen und habe mir neue Laufschuhe gekauft und bin öfters in der freien Natur unterwegs.

Ich mache natürlich mit dem Zen weiter, und werde täglich meditiren und regelmässig laufen. Was mit diesem Blog geschieht steht noch in den Sternen, im Moment habe ich einfach keine Lust mehr. Ich bin nur ein Zenschüler und kein Zen-Lehrer. Wie viele wissen ist Fotografieren eines meiner Interessen und das Ergebnis dürft ihr auf, meinem Fotoblog anschauen.erwinphoto

Ich danke Euch allen für Eure Treue in den letzten 4 Jahren, es war eine gute Zeit, aber im Moment bin ich im Kopf etwas müde und meine Gefühle und schreiben wollen nicht zusammenpassen. Es mangelt auch an Ideen und Rückmeldungen. Aber so ist das Leben, lange kamen, die Ideen, wie aus einem Fluss, im Moment tröpfelt es nur, wie aus einem Wasserhahnen.

Spirituelle Texte von verschiedenen Zen-Lehrer werde ich im Blog taozazen dem Blog von unserer Freitags Zen-Gruppe, weiterhin veröffentlichen.

Mit der Zeit kommen dann möglicherweise wieder neue Ideen.

Nächste Woche verreise ich in die Türkei und werde dann frisch erholt, neue Bilder in meinem Fotoblog zeigen

Zum lesen gibt es hier genug

Streß und Unbehagen erwachsen nicht zuletzt aus einem Gefühl der Enge, das heißt, für Selbsterfahrung und Bewußtseinserweiterung nicht genügend Raum zu haben. Vielleicht reisen deshalb so viele Menschen besonders gern aufs Land oder ans Meer, wo der Blick über die endlose Weite von Landschaft und Himmel wandern kann und friedvolle Stille herrscht.

Dennis Lewis, Das Tao des Atmens

1.10.2011. zentao


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