Alltag Buddhismus Zen Zengeschichten Menschen Fotografieren Reisen Videos

Archive for November, 2011

Waldlauf im Spätherbst

der Wald im Spätherbst

Tags: , , , , , , , , , ,

Heute war wieder einmal ein sehr schöner Spätherbsttag und ich musste mich etwas bewegen und bin einfach losgelaufen. Es war fast zu warm, mit 10°Grad Lufttemperatur, ist es eindeutig zu warm für diese Jahreszeit, war doch am Sonntag bereits der 1..Advent und es müsste eigentlich sehr kalt sein. Es ist aber eher Frühlingshaft warm und es sei der wärmste November seit Messbeginn und von Schnee ist weit und breit keine Spur. Ob das auf das Konnto der Klima Erwärmung geht? Auf jedenfalls ist dieser November kein typischer November, gab es doch in den Bergen Föhnstürme und 24° Grad warm, was ein wärme Überschuss von durchschnittlichg 5,5° Grad ergab.

Das Laufen ( Joggen ) Springen in Schweizerdeutsch, ist wirklich wohltuend, solange ich in meiner Pulsfrequenz laufe,fühle ich mich gut, sobald der Puls etwas zu hoch ist gehe ich, bis der Puls wieder im Normbereich ist. Man soll ja immer so laufen, dass man noch sprechen kann. Ich habe darüber berichtet in Laufen und Zen wo ich Gemeinamkeiten von Zen und Laufen feststellte.

Laufen lerne ich zur Zeit durch ein Buch von Jeff Galloway einem Amerikanischem Läufer, welches er speziellfür ältere Menschen geschrieben hat und es heisst Laufen ein Leben lang es hat mir schnell eingeleuchtet, dass ich nicht so Laufen kann, wie in jungen Jahren und dass ich einiges anpassen muss.  Jeff Galloway schreibt für Läufer ab 50 Jahren, aber sein Wissen ist für jeden Anfänger geeignet auch wer schon viele Jahre läuft kann da möglicherweise noch etwas lernen.

der Wald im Spätherbst


 Ich laufe jetzt nur noch ca 5 Km, dafür täglich, vorher bin ich die doppelte Strecke gelaufen und bin dann am anderen Tag, wie in ein Loch gefallen, weil es doch etwas zuviel war. Vernünftig Laufen heisst auch, wenn nötig auch Mal etwas ändern und anpassen können, wenn nötig auch Pause machen.

Das schöne beim Laufen ist, dass es immer wieder Strecken gibt wo man ganz alleine Unterwegs ist und weit und breit kein Mensch zu sehen ist, wie Heute im Wald, das rauschen des Laubes unter meinen Füssen, die Stille des Waldes, nur unterbrochen von Vogelstimmen, dem Pfiff eines Rotmilanes oder einem gekrähze einer Krähe irgendwo im Geäst der Bäume. Ich laufe, wie in einer Meditation, ich atme ein und ich atme aus und ich spüre meinen Atem, wie er ein und aus geht, wie durch eine Schwingtür ohne,dass ich etwas dazu tue, ich lasse es einfach geschehen. Gedanken kommen und gehen einfach so, wie es der Augeblick hervorbringt, ab und zu, schaue ich auf meine Pulsuhr, damit ich schön in meinem eigenen Tempo bleibe. Die innere Ruhe und das eigene Tempo sind  ja auch im Alltag wichtig, wir lassen uns ja all zu oft, durch unseren inneren Antreiber in Hektik bringen. Der Wechsel von Ruhe im Zazen und der Bewegung, beim Laufen, tut mir gut. Auch hier komme ich schnell zur inneren Ruhe, es ist fast noch besser als im Zazen, der Zen-Meditation, da braucht es eine Weile, bis sich der Gedankenstrom  beruhigt, beim Laufen, muss ich mich noch zusätzlich, auf den Weg konzentrieren. Es braucht Konzentration und Achtsamkeit, um nicht über eine der vielen Wurzeln zu stolpern.

Am Ende des Laufes spüre ich, dass ich etwas geleistet habe, ich fühle mich aber immer noch gut und könnte ohne weiteres noch Mals so viel laufen. Ein starkes Gefühl von Zufriedenheit ist in mir.

30.11.2011 text von zentao


Konstantin Wecker bei Markus Lanz – 2 Videos

 

Tags: , , , , , , , , ,

Zufällig bin ich auf You Tube auf diese beiden Videos gestossen Konstantin Wecker bei Markus Lanz und ich finde es mutig wie er sich von den Drogen gelöst hat. Es sei ein Glück für ihn gewesen, dass er verhaftet wurde und die Zeit, erhalten habe, wieder zu sich selber zu finden. Es sei eine Gnade gewesen, dass er in den Knast gehen musste… Wer Drogen nimmt ist auf jedenfalls nicht mehr sich selber, wie er selber sagt, die Jahre zwischen 40 und 50 habe er echt verschlafen….. Es ist eine Geschichte die nur das Leben, so schreiben kann.

Konstantin Wecker bei Markus Lanz am 13. September 2011 Teil 1

Konstantin Wecker bei Markus Lanz am 13. September 2011 Teil 2

 

29.11.2011 gepostet von zentao


Morgen-Nebel

Tags: , , , , , , , , , , ,

Morgen-Nebel

Wie der Nebel am Morgen, die Sicht auf den Himmel verdeckt

und erst die wärmenden Sonnenstrahlen,

 den Nebel endgültig auf lösen

Genauso verdeckt unsere Unzufriedenheit,

die Sicht auf unser wahres Wesen.

Erst in der Stille, in der Meditation erkennen wir,

was für einen Müll,

wir in den tiefen unseres gewöhnlichen Geistes produzieren.

Was die Sonne für die Natur, ist für uns oft das Lächeln

eines Mitmenschen.

Auch unser Lächel kann uns und andere vom Nebel

der Unzufriedenheit befreien.

lächle und Du veränderst Dich,

lächle und die Welt verändert sich.

 

Die Lebensspanne ist dieselbe,

ob man sie  weinend oder lachend verbringt

Lü-shih Chun Chiu

28.11.2011 von zentao


Was ist der Weg?

Tags: , , , , , , , , ,

was ist der Weg?

Was ist der Weg ?

Als der Meister gefragt wurde: „Was ist der Weg?“, antwortete er: „Was für ein schöner Berg.“
Der Fragende war mit der Antwort nicht zufrieden und ergänzte: „Ich frage Euch nicht nach dem Berg, sondern nach dem Weg.“
Worauf der Meister erwiderte: „Solange du nicht über den Berg hinausgelangst, erreichst du den Weg nicht.“

Aus der Zen-Tradition

23.11.2011 gepostet von zentao gesehen bei Mystik aktuell


Das illusorische Ich

Wer spricht in Deinem Kopf? Eckehart Tolle erklärt in diesem Video was das Ich ist und wie es funktioniert und wer wirklich in Deinem Kopf spricht und warum wir so ein falsches Bild über uns selber haben und wie wir uns mit unseren Ich/Ego identifizieren und was das für folgen für uns hat.

22.11.2011 gepostet durch zentao

Eckhart Tolle – Das illusorische Ich


Mass halten

 

Tags: , , , , , , , , , , , ,

Das Leben ist Mass los und der Mensch ist es auch, wir sind in so vielem Mass los, wo wir eigentlich Mass halten sollten. Wir essen zu viel, wir arbeiten zuviel, einige verdienen zuvielauch das ist Mass los. Wir übertreiben oft Mass los. Wir sind oft Mass los Ehrgeizig und wollen die Besten sein, unser Verein soll gewinnen, in vielen Dingen des Lebens, sind wir Mass los. In der Liebe sollten wir Mass los sein und genau da sind wir geizig  und halten uns zurück.  Warum eigentlich die Liebe kostet doch nichts,genau hier sollten wir öfters übertreiben. Mehr Masslosigkeit für uns und unsere Familie.

Ich will dir ein Liebesmittel zeigen ohne einen Trank, ohne ein KrautÂ

ohne Spruch irgendeiner Zauberin: Willst du geliebt sein, so liebe.Â

Seneca, Vom glückseligen LebenÂ

Das Leben ist Mass los, Â die Natur ist Mass los, sogar verschwenderisch, da wird nicht gespart, weil es für alle genug hat und für uns alle gesorgt ist. Nur wir glauben das nicht, wir haben fast alle ein Mangel-Bewusstsein und wir haben Angst, zuwenig zu bekommen, wir haben auch Angst, das was wir haben, auch noch zu verlieren.

Da gibt es ein Paradox, auf der einen Seite, wäre es gut wenn wir öfters mal etwas Mass los sind, auf der anderen Seite, kommt irgend wann in unserem Leben  der Punkt, wo wir Mass halten müssen ob wir wollen oder nicht. Die Gier ist ein Antrieb, wir wollen dieses und jenes, wir wollen, vor allem immer mehr wir sind Mass los in unseren Wünschen. Wie es einem ging, der etwas zu Mass los war, könnt ihr hier lesen Korrupt, Masslos, verschwenderisch. Da passt doch der Satz, das Mass ist voll.

Wie immer wäre da der goldige Mittelweg der Richtige, aber genau das ist so schwer.  Wir wissen, eigentlich müsste ich etwas mehr Mass halten,aber Mass halten macht keine Freude, es hat immer so einen Hauch von Einschränkung und wer will sich einschränken. Und doch, wer sich beim Essen und Trinken  nicht etwas einschränkt wird vermutlich bald zu dick sein.Wer zuviel Alkohol trinkt bekommt einen dummen Kopf.  Wer sich alles leistet hat wohl bald kein Geld mehr ausser er gehört zu den Reichsten Menschen unserer Erde Wer zu viel arbeitet hat weniger Freizeit und früher oder später droht ein Burnout. Dann kommt der Moment wo wir einsehen müssen,  so geht es nicht, der Augenblick wo wir erkennen,wir müssen etwas in unserem Leben ändern. Das Mass halten ist ein synonym für Mässigung das ist aber auch eine der Kardinaltugenden.

In den letzten Monaten haben wir alle die Erfahrung machen müsse, wie es ist, wenn andere Mass los handel, ich spreche von den Banken und den Politikern, die alle auch Mass los waren, oder es immer noch sind, und das, teilweise auf unsere Kosten.

Was jede Hausfrau weiss, dass man nur ausgeben kann, was verdient wurde, das wurde von so gescheiten Männer wie den Banker und den Politiker einfach, willentlich vergessen. Die meisten Familien, in Europa müssen Mass halten, ob sie wollen oder nicht.

Jetzt reden alle vom Mass halten, dabei ist das doch einfach, den Gesunden Menschenverstand einschalten und auch gebrauchen, wenn möglich mit Herz.

Das heisst nur, wenn wir Mass halten, dann haben wir unser Mass gefunden, wir wissen genau, wie viel oder wie wenig, das Ganze verträgt, wir machen uns keine Sorgen, wir leben Heute und wir leben Jetzt und jeden Augenblick kennen wir unser Mass.

Alles, was uns im Leben begegnet, ist letzlich Resultat

unseres eigenen geistigen Handelns.

Bercholz/Chödzin, Ein Mann namens BuddhaÂ


einschränken, weniger essen, einsparen, einteilen, rationieren, sparen, sparsam sein, sparsam umgehen, sparsam wirtschaften, ersparen, rechnen, zusammenhalten, auf die Seite legen,haushälterisch wirtschaften, haushälterisch umgehen, sich nicht viel leisten, Haus halten  Geld beiseite legen, weglegen, einsparen,  rationieren, sich beschränken, sich einschränken, sparsam sein, erübrigen, kürzer treten, bescheiden leben,  auf rechnen  rechnen mit, sich einschränken, sich zurückhalten, sparsam leben, sparsam sein, ersparen,sparsam umgehen mit, einteilen, leisetreten, bescheiden leben,bescheiden sein,  sein Geld zusammenhalten, sich nicht viel leisten, keine grossen Sprünge machen, abmildernbändigenentschärfenherabmindernlindernmildernschwächen,sich zurückhaltenzügelnbeschränkenbremsenherabsetzenaufhalten  mässigen

21.11.2011 Text von zentao


wie man einen Fluss überquert…

 

Tags: , , , , , , , ,

Drei als heilig verehrte Männer gingen einmal zusammen auf eine Reise. Der eine war ein indischer Yogi, der zweite ein Sufi-Derwisch, der dritte ein Zen-Mönch. Unterwegs kamen die Männer zu einem kleinen Fluss. Eine Brücke gab es nicht.

„Ich zeige euch, wie man einen Fluss überquert“, sagte der Yogi – und ging doch tatsächlich hinüber, und zwar direkt auf der Wasseroberfläche!

„Nein, nein, so macht man das nicht“, sagte der Derwisch daraufhin. „Passt gut auf, Freunde, wie es geht.“ Er fing an, sich im Kreis zu drehen, schneller und schneller, bis er nur noch ein verwaschener Fleck aus konzentrierter Energie war, und ganz plötzlich – peng! – sprang er ans anderer Ufer.

Der Zen-Mönch stand da und schüttelte den Kopf. „Ihr Dummköpfe“, sagte er, „ich zeige euch, wie man einen Fluss überquert.“ Er hob sein Gewand hoch und watete vorsichtig durch den Fluss.

Das naheliegende ist oft das schwerste, wie in der obigen Geschichte, musste sich der Zen-Meister nur wundern, wie abgehoben und kompliziert, diese den Fluss überquerten.

 

Wie einfach war da, die Version des Zen-Meisters.

Im Zen obsiegt immer auch der gesunde Menschen Verstand

21.11.2011 gepostet bei satyamnityadurch zentao


gekaufte Zeit

Tags: , , , , , , , , , , , ,

Eine traurige Geschichte habe ich bei Gedankenfest gefunden, die mir zu denken gab. Dass es die Väter heute nicht immer leicht haben und dass sie sich dennoch viel Mühe geben, das weiss ich weil ich einige junge Väter kenne, diese Väter arbeiten oft bis spät in die Nacht und wenn sie nach Hause kommen, sind sie müde und die Kraft reicht gerade noch um die Zeitung zu lesen und etwas Fernseh zu schauen. Es ist eine, leider wahre Geschichte und diese Geschichte sollte jeder Vater lesen.

Ein Mann kam spät von der Arbeit nach Hause, müde und erschöpft. Sein fünfjähriger Sohn wartete auf ihn an der Tür: “Papa, darf ich Dich etwas fragen?”
„Ja, sicher. Worum geht es denn?“, antwortete der Mann.
„Papa, wenn Du arbeitest, wieviel verdienst Du pro Stunde?“
„Das geht Dich gar nichts an. Warum fragst Du solche Sachen?“, sagte der Mann ärgerlich.
„Ich will es doch nur wissen. Bitte sag mir, wieviel Du in der Stunde bekommst“, bettelte der kleine Junge.
„Wenn Du es unbedingt wissen musst: Ich bekomme 20 Euro die Stunde.“
„Oh“, stöhnte der kleine Junge mit gesenktem Kopf.
Dann sieht er auf und sagt: „Papa, kann ich mir bitte zehn Euro von Dir leihen?“
Der Vater explodiert: „War das der einzige Grund, zu erfahren, was ich verdiene? Nur um mir Geld abzuluchsen und damit ein dummes Spielzeug oder sonstigen Unsinn zu kaufen? Du kannst auf Dein Zimmer gehen und darüber nachdenken, ob das nicht sehr egoistisch ist. Ich arbeite lang und hart jeden Tag und ich habe keine Zeit für diesen kindischen Quatsch!”

Der kleine Junge ging leise in sein Zimmer und schloss die Tür. Der Mann setzte sich vor den Fernseher und ärgerte sich weiter über den hinterhältigen Versuch seines Sohnes. Nach etwa einer Stunde hatte er sich beruhigt und begann sich zu fragen, ob er nicht überreagiert hatte. Er ging hinauf zu seinem Sohn und öffnete die Tür.

„Schläftst Du schon?“, fragte er.
„Nein, Papa. Ich bin wach.“
„Ich habe nachgedacht. Ich finde ich war vorhin zu hart“, sagte der Mann. „Ich hatte einen langen, schwierigen Tag und ich habe meine Anspannung an Dir ausgelassen. Hier sind die zehn Euro, die Du haben wolltest.“
Der kleine Junge sprang vom Bett. „Oh, danke, Papa!“, schrie er.
Dann holte er unter seinem Bett einen flachen Karton mit einigen Münzen darin. Als der Mann sah, dass sein Sohn bereits einiges an Geld hatte, wurde er wieder ärgerlich, während sein Sohn langsam das Geld zählte. „Warum hast Du mich nach Geld gefragt, wenn Du doch schon welches hattest?”

„Weil ich nicht genug hatte. Aber jetzt reicht es!“, sagte der Junge.

„Papa, ich habe jetzt 20 Euro. Kann ich eine Stunde Zeit bei Dir kaufen?“

2o.11.2011 gepostet bei Gedankenfest Eine Stunde Zeit. durch zentao


Nur wenn ich mich bewege bin ich lebendig…

Tags: , , , , , ,

Ist Leben ohne Bewegung überhaupt möglich? Wir sind ja keine Steine, wir sind lebende Wesen, die sich bewegen müssen um Gesund zu sein, alles was Starr oder erstarrt ist, ist Leblos und ohne Leben, Nur wenn ich mich bewege bin ich lebendig. Diese Erkenntnis habe ich im letzten Winter erfahren müssen, ich wurde immer bequemer und habe mich viel weniger bewegt als wärend dem ganzen Sommer vorher und erhielt dann auch  die Quitung, ich hatte mehr Schmerzen als je zuvor. Ich habe Artrose in den Füssen und den Händen und seit ich wieder regelmässig laufe (Joggen ) geht es mir auch wieder viel besser. Ich habe darüber geschrieben in Laufen und Zen

 Der Mensch ist ein Läufer, in Urzeiten war es wichtig, dass man die Kraft und die Beweglichkeit hatte um vor den wilden Tieren, davon zu laufen. Der Mensch war zuerst mal Jäger, nur  wir haben es vergessen. Die Mischung aus Fleisch, Früchten und Gemüse haben uns zum  Menschen gemacht, zum denkenden Wesen.

Der durchschnittliche Mensch bewegt sich viel zu wenig, warum sollte er auch? Die öffentlichen Verkehrsmittel, oder das Auto helfen uns von A nach B zu kommen. Treppensteigen ist nicht mehr modern, dafür haben wir doch den Lift, sollte dennoch jemand Treppen steigen, so wird er komisch angeschaut. Der Mensch ist ein Erfinder und was erfunden wurde, hat uns geholfen, das Leben noch bequemer zu machen. Wenn ich stundenlang vor dem Computer sitze und in meinen Blogs schreibe, bin ich nachher oft sehr steif und ich muss mich wieder dehnen und bewegen.

Fernseher und Computer machen uns unbeweglich, auch im Geist. Alles ist vorgekaut und Pfannen fertig serviert. Menschen die sich bewegen sind gesünder und aktiver. Wenn wir uns nicht bewegen und passiv sind, werden wir krank. Aber genau das gegen Teil stimmt auch, wenn wir übertreiben, zu viel Arbeiten oder auch zu viel Sport treiben, werden wir die Quittung dafür erhalten.

Auch Ärger, Zorn und Unzufriedenheit, sind buchstäblich Gift für unsere Gelenke. Mir ist es selber auch so ergangen, dreissig Jahre Arbeit, Ärger und Unzufriedenheit, auch grosser Sportlicher Ehrgeiz haben bei mir Spuren hinterlassen. Seit Jahren habe ich Schmerzen in den Gelenken. Am Morgen wenn ich aufstehe bin ich vollkommen Steif. Ich muss mich erst bewegen und dehnen, bis ich wieder funktioniere. Meine Frau sagt immer, “erzähle lieber, was dir nicht weh tut, dann bist du schneller fertig.”  Vor 18 Jahren habe ich mit Zen angefangen. Zen ist Meditation und ist ein Weg um, in sich die charakterlichen Disharmonien, wieder in Lot zu bringen. Im Zen lernte ich den Augeblick, schätzen zu lernen und nicht jeden Furz meines Ichs, Ernst zu nehmen.

Wenn ich den Schmerz annehme, mit einer Art Demut, mit dem Wissen, das geht ja wieder vorbei, dann ist jeder Schmerz leichter zu ertragen. Bis jetzt ist noch jeder Schmerz, irgend wann vergangen, er ist aber auch oft wiedergekommen. Mich gegen den Schmerz auflehnen, ist wohl das dümmste was ich machen kann, je mehr ich kämpfe umso schlimmer wird es. Wenn ich kämpfe im Leben, ist das immer das “Ich der Überlebenstrieb. Die Kämpfe sind vorbei! Ich habe mich ergeben und die Waffen niedergelegt. Kämpfen ist Ablehnung, wenn ich aufhöre mit dem kämpfen, wird mein Leben viel friedlicher. Ich habe Erkannt, dass ich, Bewegung und Ruhe besser abstimmen muss. Körper und Geist müssen miteinander in Harmonie sein. Dass es Schmerzen gibt, das ist normal, was nicht normel ist, ist das Anhaften am Schmerzen, das identifizieren – das ist mein Schmerz – genau da müssen wir unsere Einstellung ändern.

Der Schmerz ist keine Realität, er ist eigentlich eine Illusion. Der Schmerz hat nichts festes, er kommt aus dem Nichts,und wenn wir etwas spannendes tun oder sehen, ist der Schmerz auf einmal weg. Man kann Schmerzen richtig gehend vergessen. Nur es gibt Schmerzen und Schmerzen, ich habe meinen Schmerz einigermassen im Griff. Im Planet Wissen geht es um Chronische Schmerzen

Wenn ich laufe spüre ich natürlich, am Anfang die Schmerzen in meinem grossen Zehen, aber am Ende des Laufes, fühle ich mich rundum wohl, der ganze Körper ist warm und gut durchblutet. Dass ich so problemlos laufen kann, ist 1. dass ich immer laufe ohne in eine Sauerstoff Schuld zu kommen und 2. meine neuen Laufschuhe, welche meinem Fuss einen guten Halt geben und vorallem ein weiches Fussbett haben.

Im Zen kommt nach dem Sitzen, die Gehmeditation und nach der Gehmeditation wieder Sitzen. Und so kommt nach der Ruhe die Bewegung und nach der Bewegung wieder die Ruhe. Wer sich viel bewegt und Sport treibt oder wandert ist auch geistig viel beweglicher. Alles was ich mache, will ich mit einem Lächeln und mit Freuden tun. Auch hier muss ich mich immer wieder entscheiden, ob ich am alten festhalte oder etwas ändere. Nur ich kann es ändern, niemand ausser mir selbst.

Diese Worte von Albert Einstein sagen alles, um was es wirklich geht:

Der Mensch ist ein Teil des Ganzen, das wir Universum nennen, ein in Raum und Zeit begrenzter Teil. Er erfährt sich selbst, seine Gedanken und Gefühle als abgetrennt von allem anderen – eine Art optische Täuschung des Bewusstseins. Diese Täuschung ist für uns eine Art Gefängnis, das uns auf unsere eigenen Vorlieben und auf die Zuneigung zu wenigen uns nahe stehenden beschränkt. Unser Ziel muss es sein, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir den Horizont unseres Mitgefühls erweitern, bis er alle lebenden Wesen und die gesamte Natur in all ihrer Schönheit umfasst.

Von Albert Einstein

Es ist erstaunlich dass ein Physiker ähnliche Erkenntnisse macht wie Buddha. Ich hätte das nicht erwartet. Wenn ich das einfach irgend wo gelesen hätte würde ich behaupten, das sei ein Buddhistischer Text.

19.11.2011 Text von zentao



wer gewinnt ?

 

Tags: , , , , , , ,

Ich liebe schöne kurze und wahre Geschichten, wie die Geschichte der zwei Wölfe, in uns, die sich täglich einen Kampf liefern,der eine ist ein guter Wolf und der andere ist böse. Die alte Geschichte um Gut und Böse und die Frage wer von beiden am Ende gewinnt. Die Bildhafte Vorstellung, dass sich in uns zwei Wölfe bekämpfen gefiel mir besonders gut. Wer gewinnt den Kampf um unsere inner Zufriedenheit?

Eine Geschichte mit einer gelungenen Lösung. Sie hat mir so gut gefallen, dass ich die Geschichtemit euch teilen möchte.

16.11.2011 gepostet durch zentao

Gesehen bei sweetminds einem noch jungen Blog der das Potential hat ein ganz spannender Blog zu werden.

Zwei Wölfe – eine Indianische Weisheit

halt endlich die Klappe

Eines Abends erzählte ein alter Cherokee seinem Enkel über den Kampf, der in den Menschen tobt.

Er sagte: „Mein Sohn, es gibt einen Kampf zwischen zwei Wölfen in jedem von uns“

Einer der Wölfe ist böse.

Er ist Zorn, Neid, Eifersucht, Kummer, Bedauern, Habgier, Arroganz, Selbstmitleid, Beschuldigung, Feindseligkeit, Minderwertigkeitsgefühle, Lügen, falscher Stolz, Ueberheblichkeit und Egoismus.

Der andere Wolf ist gut.

Er ist Freude, Friede, Liebe, Hoffnung, Gelassenheit, Bescheidenheit,
Freundlichkeit, Güte, Menschlichkeit, Grosszügigkeit, Wahrheit, Mitgefühl und
Vertrauen.

Der Enkel überlegte ungefähr eine Minute und fragte dann seinen Grossvater:

„Und welcher Wolf gewinnt?“

Der alte Cherokee gab zur Antwort:

„Derjenige, den Du fütterst.“


Gleichmut oder Upeksha

Tags: , , , , , , , , , , , ,

Am letzten Freitag war Dagmar wieder bei uns im Zen Dojo und hielt uns einen Dharma Vortrag wie bereits auch schon hier im Blog geschrieben

liebende Güte oder auch Metta

Mudita oder auch Mitfreude

Karuna in Blog taozazen

Upeksha ist der vierte Aspekt der wahrer Liebe und das ist der Gleichmut, wie das Wort aussagt hat es etwas mit Mut und Gleichheit zu tun. Wenn wir gleichmütig sind, dann machen wir keine wertenden Unterscheidungen mehr, alles ist Gleichwertig, weder an Vorlieben noch an Abneigungen. Um dies verwirklichen zu können, ist die Entwicklung von Weisheit und einem weiten, freundlichen Herzen zentral. Dies beginnt mit Achtsamkeit diese ermöglicht uns, uns selber und allem anderen Raum zu geben und nicht alles allzu eng zu sehen.

 

Wärend der Medition, kam plöztlicher Lärm im Vorraum auf, ich habe da, entscheiden können, will ich reagiren oder will ich rausgehen und um Ruhe zu bitten oder vertraue ich darauf, dass der Lärm, wieder vorbei geht, bzw. entdecke ich in mir den inneren Raum, den Lärm einfach als unangenehm zu erkennen und mich nicht damit zu identifizieren. In solchen Situationen, kann ich immer wieder selber entscheiden, will ich reagieren oder nicht, vor allem in welcher Art Weise.

Wie fühlt sich Gleichmut an? Wir sind voll präsent und achtsam und die Ich-Identifikation ist nicht im Vordergrund. Wenn wir den Zustand des Gleichmutes erreichen, hören wir auf zu unterscheiden. Sind wir gleichmütig erkennen wir Freund, Feind, ich und andere als wesensgleich, ein Fremder ist gleich wichtig und Gleichwertig, wie unsere eigenen Familienmitglieder. Wir geben uns und anderen Raum, ein Gefühl von Offenheit und Wärme breitet sich in uns aus, wir freuen uns in einer stillen Weise, die nicht davon abhängt, ob Dinge so laufen, wie wir sie uns wünschen und Menschen sich so verhalten, wie wir es gerne hätten.

Gleichmut ist nicht unterscheiden

Gleichmut ist Freiheit

Gleichmut ist verstehen

Gleichmut ist eine Herzensenergie

Gleichmut ist wärme

Gleichmut ist innerer Friede

Gleichmut ist heilsam

Gleichmut ist ein selbstloser, nicht-anhaftender Geisteszustand,der nicht mit Gleichgültigkeit zu verwechseln ist, , auch wenn die Worte ähnliches aussagen, wird das gerne missverstanden.

Ein gleichgültiger Mensch hat keine oder versagt sich eine eigene Meinung, bildet sich kein Urteil oder bewertet

ungenau. Er zeigt weder positive noch negative Gefühle zu bestimmten Dingen oder Vorkommnissen. Vereinfacht ausgedrückt kann man feststellen: Der gleichgültige Mensch „bekommt nur wenig mit“und bemerkt nur das, was ihn direkt interessiert. Alles andere „geht an ihm vorbei“

 


Was geschieht in uns wenn wir unseren Gleichmut verlieren? Wir denken vor allem in der Ich-Form,

in Wollen und Nicht-Wollen, wir sind nicht im Frieden, mit uns selbst. In uns wird es eng, wir bekommen ein Gefühl von eingesperrt sein, Â Freude und Herzensweite schwinden. Hier kann uns die Achtsamkeit helfen.

Ein Atemzug in voller Achtsamkeit

ist ein Atemzug in Frieden

von Thich Nath Hanh

 

Die folgende Geschicht zeigt uns was Gleichmut ist, es ist ein Mur der nicht unterscheidet, auch das eigene Leben, wird nicht höher bewrtet.

In Korea gab es zur Zeit der Bürgerkriege einen ganz besonders grausamen General, der Menschen wahllos niedermetzelte und vor dessen Truppen alle flohen. Nur ein Zen-Meister machte keine Anstalten zu fliehen, als der General mit seinen Männern das Dorf einnahm. Der General ging in das Kloster, zog vor dem Meister sein Schwert und drohte: «Weißt du nicht, wer ich bin? Ohne mit den Wimpern zu zucken kann ich dich töten.» Der Zen-Meister erwiderte sanft: «Und du, weißt du nicht wer ich bin? Ich bin ein Mann, den man töten kann, ohne daß er mit der Wimper zuckt». Da verneigte sich der General und untersagte seinen Männern, das Dorf zu plündern.
Marco Aldinger, „Was ist die ewige Wahrheit?“ „Geh weiter!“

Wenn wir unermessliche Liebe, Mitgefühl,Freudeund Gleichmut praktizierten transformieren wir nach und nach Ärger, Wut, Zorn und Eigendünkel und durschauen unsere Ich-Identifikation mehr und mehr. Gleichmut ist letztlich ohne Anhaften am eigenen Wollen oder Nicht-Wollen.

Denn Gleichmut ist ganz ohne Wollen,ohne Anhaften, auch ohne Abwehr, ohne Wiederstand und ohne Erwartungen und ganz ohne Hektik.

Mit dem Gleichmut sind wir im Zyklus der 4 Brahmaviharas am Ende angelangt und zugleich wieder an Anfang. Weil im Gleichmut vereinigen wir, die Praxis der drei vorherigen Brahmaviharas, Liebe, Mitgefühl und Freude, die alle zusammen wirken als die vier Unermesslichen. Gleichmut ist auch einer der 7 Erleuchtungsfaktoren, basiert wie alle Erleuchtungsfaktoren auf der Achtsamkeit und wirkt in lebendiger Weise mit ihnen allen zusammen.

Ohne Achtsamkeit und ohne Liebe,ohne Mitgefühl ohne Freude, wird es auch keinen Gleichmut geben.

Dazu habe ich eine Chinesische Weisheit gefunden, die eigentlich alles aussagt.

Solange Du dem anderen

sein anders sein nicht verzeihst,

bist Du noch weitab

vom Weg der Erkenntnis

12.11.2011 der Vortrag von Dagmar, wurde von zentao nacherzählt

Hier noch alle Beiträge aus dem Brahmaviharazyklus

Mudita oder auch Mitfreude

Metta

Karuna



Laufen und Zen

 

Tags: , , , , , , , , , , , , ,

Bald Acht Wochen ist es her, seit ich wieder mit Laufen (Joggen ) begonnen habe und ich stelle Gemeinsamkeiten zwischen dem Zen und dem Laufsport fest. Was mir beim Zen, erst nach Jahren regegelmässiger Meditation gelang, das Denken loszulassen und die Gedanken einfach vorbeiziehen lassen, das geschah beim Laufen, wie von selbst, einfach nur laufen. Im normalen Alltag rattert mein Hirn und ich überlege mir dies und das, ich plane und schreibe in  meinen Blog, aber beim Laufen und im Zen ist es einfach nur still im Kopf, ein eine Ruhe und ein entspantes Sein. Das geschieht beim Laufen dank der Glückshormone die mein Gehirn produziert, was in der Meditation im Gehirn passiert seht ihr bei 3Sat Wie Meditation unser Gehirn verändert und hier über Meditationsforschung. Meditation entspannt nicht nur, sie hilft auch Ängste zu überwinden, wir entwickeln mehr Vertrauen und Gelassenheit wir verbessern unsere Konzentration,und als Nebenprodukt werden wir entspannter und fühlen uns glücklicher, last not least, verändert sich unser Gehirn zum besseren und es ist möglich den Geist und den Körper zu heilen.
Was wiederum bei beiden gleich ist, man muss es einfach tun, wenn möglich regelmässig. Laufen wie Zen sind Fähigkeiten, die nicht selbstverständlich sind und ich musste beides lernen und bei beidem braucht es wenn möglich jemanden der einem zeigt wie es geht. Zen habe ich vor 17 Jahren gelernt und es ist mir bewusst geworden, dass  ich, zu dem Zen in Stille auch noch etwas mehr Bewegung brauche.

 

Laufen lerne ich zur Zeit durch ein Buch von Jeff Galloway einem Amerikanischem Läufer, welches er speziellfür ältere Menschen geschrieben hat und es heisst Laufen ein Leben lang es hat mir schnell eingeleuchtet, dass ich nicht so Laufen kann, wie in jungen Jahren und dass ich einiges anpassen muss. Jeff Galloway schreibt für Läufer ab 50 Jahren, aber sein Wissen ist für jeden Anfänger geeignet auch wer schon viele Jahre läuft kann da möglicherweise noch etwas lernen. Was haben Zen und Laufen noch gemeinsam? Man wird besser, je öfters und länger man es macht.

Wie Meditation unser Gehirn verändert

13.11.2011 Text von zentao


Gedanken Fetzen

Tags: , , , , , , , , , , , ,

Stille

Ich habe manchmal das Gefühl, Gedanken hätten ein eigenes Leben und es scheint mir oft, wie wenn sie unabhängig von mir entstehen und wieder vergehen würden. Kaum habe ich den Gedanken gedacht , will er sich wieder verflüchtigen, da ist ganz vage, eine Idee latent in meinem Kopf, eine ganze Gedankenserie die ich mühsam zu einem Satz zusammenbaue, wenn ich die Worte, die mir in den Sinn kommen nicht gleich aufschreibe, weiss ich im nächsten Moment nicht mehr, was sich da in meinem Geist abgespielt hat. Diese Gedanken Fetzen, sind so eine Art wild gewordene Kommunikation mit mir selber, je mehr ich versuche aufzunehmen, je mehr von mir verlangt wird und je mehr ich erledigen will, umso unruhiger werde ich und mein Gedankenkarussell dreht sich, wie wild.

In unserer Hektischen Zeit mit Internet, Handys und TV ist unser Geist oft überfordert und es summt in unserem Kopf oft wie in einem Bienenhaus. So zu leben, liegt nicht in der Natur von uns Menschen, viel mehr ist es unser Bestreben inneren Frieden zu finden und innerlich zur Ruhe zu kommen.

Peter Levine schreibt in seinem Buch, Sprache ohne Worte unser Körper kenne eine Sprache ohne Worte, die wir durchaus verstehen könnten, wenn wir den Körper einfach machen liessen. Der Körper habe ein feines vibrieren und Zittern, was wir oft als Unangenehm empfinden, und wir haben die Geduld nicht, einfach mal abzuwarten, und einfach mal beobachten, was denn jetzt geschieht. Genau das lernen wir in der Meditation, unseren Atem, unseren Körper und unsere Gedanken zu beobachten.

Was wir hingegen tun, wir werfen gleich beim geringsten Wehwehchen ein Schmerzmittel ein und unterdrücken so den Schmerz, der uns vielleicht nur sagen möchte, „nimm es etwas ruhiger und mach mal Pause.“ Auch in der Homöopathie ist es bekannt, dass wenn man Krankheitssymptome unterdrückt, tauchen sie einfach an einem anderen Ort und viel stärker als vorher wieder auf. Auch unser Ängste unterdrücken und verdrängen wir, so gut das geht. Wir können Nachts nicht mehr schlafen und nehmen lieber ein Schlafmittel,als unser Probleme zu lösen.

Wir unterdrücken oft auch unseres eigenes Wesen und leben nur durch unser Ich, dieses müssen wir aber in Frage stellen und uns Fragen wer wir hinter unserem Ego in Wirklichkeit sind. Die Angst vor dem Alleinsein, ist bei vielen Menschen der Hauptgrund ihrer Hektik im Alltag. Eine ungesunde Unruhe, die vom immer mehr und besser geprägt ist. Wir biedern uns bei anderen an, weil wir uns selber, als minderwertig finden. Unser Selbstwertgefühl ist nicht besonders entwickelt und wir versuchen, dies immer durch Aktionen zu kompensieren. Wenn wir alleine sind fühlen wir uns einsam und wir tun uns selber dauernd leid.

Wenn wir beginnen mehr Zeit in der Stille mit uns selber zu suchen und innerlich zur Ruhe kommen, bei einem Spaziergang in der Natur, nur ganz alleine oder bei einer Meditation. Die Einsamkeit war schon immer, ein Mittel um zu sich selber zurück zu finden. Das Alleine sein müssen wir wieder lernen, wenn auch nur, täglich für eine weile in einer kurzen Meditation. Was wir da lernen? schweigen, was wir da entdecken? Im Alleine sein entdecken wir uns selber und wir hören auf einmal, wieder unsere inner Stimme und wir entdecken eine ganz neue Kommunikation mit uns selber.

7.11.2011 Text von zentao


Die Kraft der Gedanken zwei Videos

Tags: , , , , , , ,

Ich habe in diesem Blog schon viel über die Gedanken und die Kraft der Gedanken geschrieben, aber vor allem was die Gedanken für eine Wirkung auf uns haben. Können wir mit Gedankenkraft, Berge versetzen? Und die Frage ob wir möglicherweise wirklich Gedankenlesen können und wie kann den das gehen. Jetzt habe ichHarald Lesch entdeckt, das ist ein Wissenschaftler der bei ZDF in der Sendung Lesch Kosmos den Leuten komplizierte Sachverhalte aus der Wissenschaft erklärt. Die Aussagen der Wissenschaft, werden natürlich, immer einseitig bleiben, auch wenn es, so gut und humorvoll erklärt wird, wie von Harald Lesch. Das Unsichtbare spielt natürlich auch da immer mit ob wir es uns Bewusst sind oder nicht.

In zwei Videos macht er sich so seine Gedanken über die Gedankenkraft und ob man möglicherweise wirklich Gedanken lesen kann. Mit Leichtigkeit philosophiert er und führt uns durch das Thema auf eine recht humorvolle Art und Weise, viel Spass

5.11.2011 gepostet von zentao

Wenn du wüsstest, was ich denke …

Die Kraft der Gedanken


über den Klimawandel

Tags: , , , , , , , , , , , ,

Liebt ihr es auch, wenn es warm ist, so herlich warm , nicht so neblig wie es zur Zeit bei uns ist, so schön warm, zwischen 25° und 28° Grad, gerade so richtig.angenehm. Aber ist das was für uns Menschen angenehm ist, auch für unsere Erde gut?

Der Planet Erde trifft den Planeten Jupiter und der Jupiter sagt zu der Erde; „du siehst ja ganz bleich aus, bist du krank? Und die Erde antwortet;“ ich habe Menschen“ da tröstet sie der Jupiter und sagt; mach dir da keine Sorgen, das geht auch vorüber.“

Wie es in Wirklichkeit gut währe erklärt uns Harald Lesch in diesem Video

Harald Lesch über den Klimawandel


wisch und weg

Tags: , , , , , , ,

Das auch Kunst vergänglich ist, zeigt uns diese Geschichte welche ich im 20 Minuen gelesen habe.

Das auch ein Museum sauber sein muss, das versteht sich von selber, dass dann die Putzfrau ihre Arbeit allzu gut machte, lösst bei mir leichte Schadenfreude aus. Ich hatte schon immer das Gefühl, dass die Künstler insgeheim versuchen durch ihre Kunst unsterblich zu werden. Seit Urzeiten hat der Mensch, das Bedürfnis, seine Kunstwerke an die nachfolgenden Generationen weiter zu geben. Aber was heute in den Museums gezeigt wird scheint mir den Rahmen des Ursprünglichen Bedürfnisses zu sprengen. Was heute für Preise für so ein „Kunstwerk“ verlangt wird, übersteigt alle Vorstellungen des Möglichen.

Jetzt hat eine eifrige Putzfrau in einem Dortmunder Museum, Teile eines 800.000-Euro-Kunstwerks weggefegt. Sie wollte nur einen Kalkfleck wegputzen und hat damit einen Teil des Werkes zerstört. Eine Museumsrestauratorin hält das Werk «Wenn’s anfängt durch die Decke zu tropfen» für nicht wiederherstellbar -

«Das war vom Künstler nicht so intendiert», sagte Stadtsprecherin Dagmar Papajewski, eigentlich hätten die Putzkräfte genaue Anweisung, die Werke zu schonen. «Selbstverständlich werden die eingewiesen», sagte Papajewski. «Das ist genauso wie zu Hause, da sagt man auch: „Alles schön machen, aber Schreibtisch nicht anfassen.“» Im Museum seien solche Vorgaben natürlich noch strikter. Die Sache ist nun ein Fall für die Versicherung.

Das ist für mich wieder einmal ein Beispiel, was passieren kann, in einer Gesellschaft, wie unsere, die einen Reinlichkeitsfimmel hat, alles muss sauber sein, wenn möglich hygienisch rein. Diese Geschichte zeigt wieder einmal, wie schnell wir Menschen übertreiben, auch da wäre weniger mehr gewesen.

Also das nächste Mal wenn ihr einen Kalkflecken seht, denkt daran es könnte auch ein Kunstwerk sein.

3.11.2011 gepostet von zentao


Allerheiligen

Tags: , , , , , , , ,

goldener Herbst

Auch wenn ich zur Zeit, hier im Blog zentao nicht so viel schreibe, wie meine Leser das von früher, her gewohnt sind, heisst das nicht, dass ich untätig bin. Heute ist ja Allerheiligen und da gedenkt man bei uns in der Schweiz der Toten, es ist ein Tag, da besucht man die Gräber der Verstorbenen und es wird einem, die Vergänglichkeit, von allem, wieder besonders bewusst. Aber auch das Wetter war heute recht trostlos und die Sonne, zeigte sich heute nicht. Das es Herbst ist kann man nicht mehr übersehen, bei schönem Wetter, über dem Nebel scheint die Sonne, und die Natur zeigt sich im schönsten Herbstkleid, hier unter der Nebeldecke ist es trüb und kalt. In meinem Fotoblog erwinphoto habe neue Herbstbilder Herbst in seiner Vergänglichkeit veröffentlicht.

Gestern habe ich im das-wilde-gartenblog gelesen, dass es jetzt Zeit sei um den Garten abzuräumen und das habe ich heute mit meinem Balkongarten auch gemacht, den Oleander und die Hibiskus zum überwintern ins Treppenhaus gezügelt, die Pflanzen, welche die Kälte vertragen, dick eingepackt, den Balkon gewischt und jetzt kann es von mir aus kalt werden, ich bin bereit.

Vor etwa 6 Wochen habe ich ja mit dem Laufen (Joggen) begonnen und ich bin immer noch begeistert und es tut mir gut. Der Grund, das ich mit dem Laufen begann, ist ein einfacher, um mit dem Velo (Fahrrad) eine Tour zu machen, muss es schönes Wetter sein und es braucht eine Planung und grössere Vorbereitung. Wen ich mich zu einem Lauf entscheide, bin ich innert 20 Minuten auf meiner Strecke, mein innerer Schweinehund, hat gar keine Zeit sich zu regen und schon bin ich unterwegs.

Seit Sonntag ist wieder Winterzeit und die Sonne geht eine Stunde früher zu Bett, das hat ganz klar auch einen Einfluss auf unser Leben, auch wenn ich meine, das sei kein Problem, braucht mein Körper doch immer ein paar Tage, bis ich mich wirklich daran gewöhnt habe. Mein Fahrrad habe ich heute, geschmiert und im Keller versorgt zur Winterruhe im Frühling werde ich es wieder aktivieren.

In diesen Tagen, verändert sich unsere sichtbare Umgebung rasant, wo vor Tagen noch farbige Blätter dominant waren, werden die Bäume immer kahler, und aus dem goldenen Herbst wird langsam aber sicher ein grauer Herbst. Der November ist in der Regel ein trüber Monat der vielen Menschen aus Gemüt schlägt. Aber auch im November wird es sicher auch noch schöne Tage geben.

Die Lebenspanne ist dieselbe,

ob man sie weinend oder lachend verbringt

Chinesisches Sprichwort

1.11.2011 Text und Foto zentao


Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

Join 46 other followers