Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddhismus, Gedanken, Glück, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen
Was sind Erwartungen? Es sind Gedanken und Hoffnungen, die ich in die Zukunft projektiert habe, die aus einem Augenblick heraus, entstehen, die im Gegenwärtigen Augenblick, nicht möglich sind. Es sind Fantasie-Bilder meines Geistes, manchmal schön und manchmal traurig, sie sind wie die Träume, nur Geschichten, weil sie im Jetzt nicht realisierbar sind, transportiere ich diese in die Zukunft.
Erwartungen sind wie ungedeckte Checks, die wenn ich sie einlösen will, wie ein Ballon, einfach zerplatzen.
Hoffnung ist auch nur eine Erwartung, in einer ungewissen Zukunft, ein Gedanke der aus einer für mich unangenehmen Situation entstanden ist. Es sind Wünsche und Geschichten, die mein Verstand produziert hat, in meistens „unrealistischen Bilder“, die so nie eintreffen werden.
So eine Erwartung, kann ja auch etwas Gutes haben, dann wenn ich mein Leben, aus Erkenntnissen heraus verbessern will, auch das sind nur Erwartungen ohne Garantie, aber mit einem extrem schnellen Verfalldatum.
Wer zuviele und zu hohe Erwartungen hat, der macht sich, nur selber unglücklich, beser ist es ganz ohne Erwartungen zu leben.
Was ich weiss ist; immer wenn ich Erwartungen habe, weiss ich, dass ich 100%Â nicht im Gegenwärtigen Moment lebe.
Das Leben, ohne Erwartungen leben, macht dieses Leben um einiges einfacher.
Meditationspraxis muß immer ein Akt der Freiheit sein – ohne Erwartung, ohne ein bestimmtes Vorhaben oder Ziel.
Chögyam Trungpa, Die Insel des Jetzt im Strom der Zeit

































Worte sind nicht die Wirklichkeit. Erklärungen gehen am Weg vorbei. Wer sich an Erklärungen hält, verliert sich und ist nicht mehr lebendig.
“Wenn Du es fassen willst, dann fasse es jetzt. Wenn Du darüber nachdenkst, verfehlst Du es.”
andersherum könnte man auch sagen, je stärker die Bedrängnis ist, desto mehr spürt man die Nähe und die Kraft Buddhas…das zu erklären wäre müßig. (mag für einige Menschen Trost sein)
Selbst wenn ich in der Wildnis leben würde, so müßte ich dennoch an die Freiheit der anderen Wesen schneiden. Selbst wenn ich mich von Brennessel und Gras ernähren würde, so müßte ich doch die Freiheit der anderen Wesen beeinträchtigen. Durch mein Sein beschränke ich immer auch die Freiheit der anderen Wesen. Gras hat auch ein Recht zu sein. Nur weil es nicht laut schreit kann ich nicht für mich die Freiheit des Nehmens beanspruchen und glauben, dass wäre mein Recht frei zu sein. Meine Freiheit ist kann daher nur Aggression sein und bringt immer auch Unfreiheit.
Wer Idiologien aufgibt fühlt sich frei und glücklich. Wirklich frei können wir in dieser Existenz niemals sein.
Freiheit liegt im Auge des Betrachters. Einen Königsweg gibt es nicht. Wir werden immer an die Grenzen der Anderen stoßen müssen und derjenige wird sich abgrenzen um seine Freiheit zu wahren. Freiheit zu definieren ist deshalb müßig, weil wir nicht von allen Wesen verstanden werden können.
gem dem Wort… Was du säst, wirst du ernten.. lieber Zenato, wird bei erWARTEN, warten gesät.
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daher ist, wie Du sagst, Freiheit das WESENTLICHE.
Wer das POSITIVE erwartet, erschafft das NEGATIVE mit. So ist es halt in unserer dualen Welt.
Liebe Grüsse
Norbert
Lieber Zentao,
ein wunderbarer Post, der mich inspiriert.
Leider vermag ich nicht beständig im Zustand der Meditation zu verbleiben, so dass ich es durchaus schätze, im Alltag auf Dinge zu warten, auf die ich meine Absicht gerichtet habe.
Nicht an diesen Erwartungen zu hängen ist durchaus hilfreich…
Danke für diesen weisen Post…
Liebe Grüße Rainer
Lieber Taigyo Gido
Danke für Deine Ergänzung
LG zentao
Erwartungen sind Träume von einer besseren oder schlechteren Welt. Wer jetzt alles annehmen kann und nicht träumt, der geht in Frieden, achtsam und voller Freude, weil er weiß, dass alles vollkommen ist. Nichts gibt es da hinzuzufügen oder wegzunehmen, denn es gibt weder Überschuß noch Mangel.
Jetzt