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antike Tafel mit Buddha im Indischen Museum
Glaube nicht an das, was du gehört hast
glaube nicht an die Überlieferungen, weil sie von Generation zu Generation weitergegeben worden sind
glaube nicht an das, was als Gerücht umgeht oder in vieler Munde ist
glaube nicht einfach deswegen, weil ein schriftliches Zeugnis eines alten Weisen vorgelegt wird
glaube nicht an Mutmaßungen
glaube nicht an das als wahr, woran du dich durch Gewohnheit gebunden hast
glaube nicht einfach an die Autorität deiner Lehrer und Älteren.
Nach Beobachtung und Analyse, wenn etwas mit Vernunft übereinstimmt
und Wohl und Nutzen des einzelnen und der Gesamtheit fördert,
dann nimm es an, übe es und lebe danach.
So klare Worte und in seiner Aussage, sehr modern, Worte die gut in die heutige Zeit passen, kaum zu glauben, dass Buddha, dies vor über 2550 Jahren gelehrt hat.
Noch eine Ergänzung von Taigyo Gido in seinem Kommentar:
Ich nehme mir die Freiheit Buddhas Worte zu erweitern:
…und glaubt selbst das nicht, sondern seht die Wirkung solcher Taten und was sie gestaltet haben.
Ist es gut gelungen, dann habt Ihr ein Werkzeug für Gutes. Ist es schlecht gelungen, dann habt Ihr ein Werkzeug für Schlechtes benutzt.
Ihr habt die Wahl, wie Ihr Euer weiteres Leben gestalten wollt. Erst an den Früchten kann man den Baum und seine Qualität erkennen.
01.05.2012 gepostet von zentao






















