Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddhismus, Depression, Fotos, Gedanken, Joggen, Laufen, Joggen, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen

Sonnenaufgang am Stausee
Wie meine Leser wissen, praktiziere ich jetzt bereits seit bald 18 Jahren Zen und doch geschehen mir Tage, wie heute Morgen, da fand ich mich in einer totalen Lustlosigkeit, ich war so etwas von müde, ich wusste nicht; “bin ich ich immer noch müde” oder ” bin ich schon wieder müde” ich hatte keinen Bock, irgend etwas zu unternehmen. Es war “einfach nur unangenehm,” ich musste etwas unternehmen, aber was? Die Lösung war klar; ” ich muss mich bewegen,” schnell zog ich mich zum Springen um, die Laufschuhe geschnürt und los gings, zu einem 3/4 Stündigen Lauf, der Limmat entlang, um den Staussee, und wieder nach Hause. Nach dem Duschen fühle ich mich wieder klar und hellwach, es hat gut getan, ich glaube das mache ich noch öfters.
Wie schon oft, habe ich beim Laufen(Joggen) ähnliche Erfahrungen, wie in der Meditation gemacht, wenn ich, durch mein Tempo ausser Atem komme, dann hilft auch hier, achtsame Konzentration auf den Atem und ich bin ganz bei mir, wie in der Meditation und das Denken hört, irgendwann einfach auf. Im Gegensatz, von meinem Erlebnis von heute Morgen, wo alles nur unangenehm war, war dieser Zustand, “einfach nur angenehm.”
Im Zen, bewerten wir nicht, weder positiv noch negativ, es ist entweder angenehm oder unangenehm, zwei Zustände, die abwechselnd auftauchen und wieder vergehen, erst das, sich identifiszieren, das anhaften, wenn wir uns an dem was uns geschieht festklammern, wenn wir nicht mehr klar und bewusst denken und handeln wollen und können, wenn ich mir Leid tue, dann verstricke ich mich mehr und mehr, in dieses dumpfe Gefühl einer beginnenden Depression.Um da rauszukommen muss ich mir bewusst werden, was da geschieht. Oft hilft das sich bewusst werden, durch achtsames den Atem beobachten, um wieder im Jetzt anzukommen. Wir brauchen Sauerstoff um zu leben, ohne Sauerstoff, kein Atmen, darum ist tiefer Atem ist mein Heilmittel, ob in der Meditation oder beim Laufen.(Joggen)
Da past der folgende Vers von Kai Kensho
Versuche dein Bestes.
Ist es gut genug?
Wenn nicht, dann war dein Bestes
einfach nicht gut genug.
Gib dein Bestes.
Aber wie kannst du wissen,
dass es dein Bestes ist?
Da du es nicht wissen kannst,
hast du keinen Grund,
es nicht noch stärker zu versuchen.
Kai Kensho- Dein Bestes
30.05.2012 Text von zentao

































Lieber Norbert
ja wir formen mit unseren Gedanken, dauern Konzepte – gut dass wir das wissen, dann ändern wir das doch
LG Erwin
Liebe Andrea
Da haben wir ja etwas gemeinsammes – das Joggen – und das tut wirklich gut
LG zentao
Lieber Zentao, mir kommen beim Joggen die wunderbarsten Ideen und Gedanken – weil ich sie nicht “aktiv denke”, sondern weil sie einfach auftauchen, fliessen, sich zeigen… das ist wunderbar leicht…Sobald das Wetter wieder besser wird, werde ich wieder starten. Liebe Grüsse zu Dir Andrea
Das ist der Punkt Zenato…
Gedanken kann man nicht abstellen, die kommen wie die Wellen auf dem Meer.
Doch das DENKEN, das lässt sich verändern und unterbrechen.
Stell Dir nur mal vor, Du wüsstest nicht, was Lustlosigkeit ist, dann gäbe es auch keine für Dich. Ja Lustlosigkeit, auch das nur ein Konzept von vielen!
Sela