Denke jetzt nicht an Gutes noch an Böses…
…..kennst Du Deine ursprüngliche Natur?
Man soll das Koan, Silbe für Silbe – Wort für Wort wiederhohlen, mit der ganzen Aufmerksamkeit dieses Augenblickes. Man soll still, bei jedem Wort verweilen und die Worte mit dem Atem begleiten.
Wenn man ein Wort oder einen Satz eine gewisse Zeit lang im Geiste betrachtet ohne mit anderem zu vermischen scheinen sie in jeden Teil des Gehirns einzufliessen.
Ein Koan kann man nicht mit dem Verstand lösen, wie wir das normal tun, in dem wir auf logische Art und Weise, versuchen das Rätsel zu lösen.
In einem Koan versucht man den Sinn der Worte umzuwandeln, in eine Erfahrung die mit der Wiederholung das Koans, sich eingräbt in unseren Geist und irgendwann erschliesst sich uns die Lösung, wie aus heiterem Himmel und wir verstehen.
Dieses Koan ist aus dem Buch von Katsuki Sekida Zen-Training
11.06.2012 zentao
























Danke für den Tip – ich werde das mal bei Gelegenheit versuchen – die Besten Koans präsentiert mir immer wieder das Leben und da gibt es auch kein “Auswendiglernen”.
Liebe Grüsse zentao
Wiederholung ist wichtig zum Durchdringen des Koans, doch dabei besteht Gefahr des “Auswendiglernens”.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es hilfreich sein kann, einen Koan in eine andere Sprache, die man beherrscht, zu übersetzen, und ihn dann erneut mehrmals zu lesen.
Dadurch wird die Wahrnehmung der Worte von der Wahrnehmung des Inhalts getrennt und der Geist bleibt auf das Wesentliche gerichtet.
Hallo Erwin,
ja das vermischen im Kopf!!!!
Der arbeitende und der denkende Teil des Verstandes, ist das was dem Mensch verwirrt.
Während sich der arbeitende (nur) Verstand mir dem momentanen Thema verwickelt, bekannt under dem Begriff FLOW, projeziert der denkende Verstand erinnerungen in die Zukunft. Das macht das Problem.
VG
Norbert