
Herzblume
Freudefinder schreibt in Ihrem Blog, Völlig unterbewertet – die Demut – die Demut sei die Reife Schwester des Stolzes, aber so einfach ist es nicht,
der Stolz ist ein Produkt des Egoismus, Stolz ist immer Ego gesteuert. Auch ein verdienter Stolz hat eine egoistische Färbung, weil es immer mit meinem Ich zu tun hat und alles wo, der Ich-Gedanke im Vordergrund steht; “ich bin gut” ist egoistischer Herkunft. Klar tut Stolz gut, keine Frage, aber da hat Demut keinen Platz, Stolz verdrängt die Demut. Wenn Stolz und Demut Schwestern sind, dann sind, sie sehr ungleiche Schwestern.
Die Demut, entsteht, wenn wir uns innerlich beugen, vor Gott oder wem auch immer. Wenn Demut entsteht, fällt unser ganzes egoistisches Gebäude zusammen und aller, noch so verdienter Stolz verschwindet. Ich glaube eher Demut und Stolz haben ein Verhältnis, zu einander, wie Fett und Wasser. Wasser perlt am Fett einfach ab, genauso perlt Stolz an der Demut ab. Wir sind entweder Stolz oder demütig, demütig Stolz sein, passt einfach nicht zusammen. Stolze Menschen wollen bewundert werden und wollen auf keinen fall demütig sein.
An Demut kann nichts haften, den Demut entsteht, tief in uns, wenn wir etwas grösseres als wir selber erleben oder in der Natur, beim Betrachten einer Blüte, da kann es geschehen, dass wir, augenblicklich demütig werden.
Demut ist absichtslos, ohne Bewerten. Demut geschieht nur im Augenblick. Wir können nicht entscheiden ob wir jetzt demütig sein wollen, Demut kommt zu uns als ein starkes Gefühl, oder sie kommt nicht. Wer echte Demut erlebt hat, der spricht vermutlich nicht darüber. Wie klein und Bedeutungslos wir in Wirklichkeit sind, das können wir dank der Demut erfahren. Demut gehört niemandem, keiner Kirche und keiner Religion.
Demut geschieht im Stillen, im Gebet, in der Meditation, in der Gartenarbeit, hingegen der Stolz, ist in der Menge, im geschehen, in der Handlung zu Hause.
Demut ist eine Erfahrung, die uns als Mensch weiterbringt.
24.06.2012 Text von zentao























Ja liebe Claudia
Du hast es verstanden, Dein letzter Satz bringt es auf den Punkt.
Wenn wir demütig werden, so verschwindet alles Ich-Denken, da haben Gedanken über”wie gut ich bin” keinen Platz mehr.
Liebe Grüsse zentao
ja lieber Norbert
Achtsamkeit und Demut sind im eigentlichen Sinne die beiden Schwestern, und wer Achtsamkeitsmeditation praktizirt, wird fast von selbst demütig, weil das einfach zusammengehört
Liebe Grüsse Erwin
Demut kann auch ganz das Gegenteil von “mit gesenktem Haupt durchs Leben gehen” bedeuten! Nämlich dann, wenn jegliche Selbstverleugnung / Selbstverbiegung zugunsten irgendwelcher Benefits von außen aufgegeben wird, bzw. zusammen bricht, weil zu weit getrieben. Dann ist auf einmal auch dass innerste Selbst etwas, dem man sich demütig beugt: Hier stehe ich und kann nicht anders! (Mit Stolz hat das aber dann auch nichts zu tun, gar nichts!)
Lieber Zenato,
daher ist das Praktizieren der momenatanen Achtsamkeit so wunderbar.
VG
Norbert
Liebe Martina
danke für Deine Worte, ja da hast Du recht, mman kann alles so interpretieren, dass es zu einem selber passt. Die Wege die wir gehen, sind oft verschieden. Grundsätzlich kann jeder so leben wie es ihm/ihr richtig erscheint. Es gibt auch kein richtig oder falsch.
Liebe Grüsse Erwin
Hier Wikipedia zum Wort Stolz
http://de.wikipedia.org/wiki/Stolz
Das Bild finde ich übrigens sehr schön.
Schwestern können auch vollkommen verschieden, ja sogar gegensätzlich sein. Oh ja, ich habe zwei Schwestern.
Was genau ist Demut? Ich finde sehr wohl, dass ich stolz auf etwas oder jemanden sein kann, aber auch demütig, was ja nichts damit zu tun hat, sein Licht unter den Scheffel zu stellen oder mit gesenktem Haupt durchs Leben zu gehen.
Stolz lässt sich unterschiedlich interpretieren. Da gibt es den Stolz, der Selbstverliebtheit und Arroganz bedeutet, aber da gibt es auch den Stolz, der Selbstachtung und Würde bedeutet, der nichts mit Egoismus im negativen Sinne zu tun hat.
Ich glaube, wir sind niemals nur das Eine, lieber Erwin. Ich weiß auch nicht, ob das wünschenswert wäre. Da ist so eine Vielfalt in uns.
Liebe Grüße,
Martina
Lieber Zenato,
der Demütige erkennt und akzeptiert aus freien Stücken, dass es etwas für ihn Unerreichbares, Höheres gibt.
VG
Norbert
Lieber Zentao,
sch schließe mich Deiner Meinung an. Demut ist ein Gefühl das erlebt wird. Demut ist eine innere Akzeptanz, die uns ins Gleichgewicht mit den uns umgebenden Energien bringt.
Ein weiser Post.
Liebe Grüße Rainer