
Regenbogen
Alles, woran wir uns festmachen, bereitet uns Probleme.
Wer sich an seinen Kindern festmacht, hat mit seinen Kindern Probleme.
Wer sich an Gesundheit festmacht, hat mit Gesundheit Probleme.
Wer sich an Religion festmacht, hat mit Religion Probleme.
Wer sich mit seinen Gedanken identifiziert, leidet an seinen Gedanken.
Wer sich mit seinen Gefühlen identifiziert, leidet an seinen Gefühlen.
Wer sich mit seinem Körper identifiziert, leidet an seinem Körper:
Wir haben das alles, aber wir sind das nicht.
Das, was wir wirklich sind, liegt dahinter verborgen.
(W. Walter, E’un-Ken)
Heilung geschieht in umgekehrter Reihenfolge
wer keine Probleme will, muss sich distanzieren
und loslassen, das heisst “nicht mehr festhalten”
29.06.2012 zentao























Lieber Zenato,
Denkgewohnehiten sind auch nur Gewohnheiten. Das NICHT-Anhaften ist auch nur eine Gewohnheit. Man muss sie sich halt angewöhnen.
VG
Norbert
Im Grunde ist sogar das Loslassen überflüssig, denn “eigentlich” ist niemand da, der das tun könnte oder sollte. Der Verstand kann immer nur einen Status Quo erfassen (und dann dem “behalten wollen” dienen), dabei sind wir selber nichts Festes, sondern ein Prozess,, bzw. das Zusammenwirken vieler Prozesse, wobei die Unterscheidung zwischen so etwas wie “innen” und “außen” auch nur eine Brille unter vielen ist.
Aber ich gebe zu, dass man das im Alltag schnell mal vergisst..