Tags: Achtsamkeit, Alltag, Angst, Ärger, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Ego, Gedanken, Glück, Leben, Menschen, Sorgen, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Zur Zeit lese ich ein starkes Buch
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Ich hatte viele Jahre auch keinen inneren Freund und doch wurde ich auf irgend eine undefinierbare weise immer wieder in die richtige Richtung gestossen, am Anfang leider oft schmerzhaft und als ich endlich bereit war zu lernen kam ich öfters mal mit meinem inneren Freund in Berührung. Ich weiss nicht was das für eine Kraft ist oder wie dieser Freund aussieht. Auf jedenfalls annerkenne ich heute, dass es so etwas in mir gibt.Ich denke es ist ein Erfahrungssache, klar wer nie geliebt wurde hat es umso schwerer diesen inneren Freund kennen zu lernen. Wenn der Mensch offen wird für Neues, so wird er/sie auch offen für innere Erfahrungen.Es ist letztendlich auch eine Sache des Vertrauens in sich und die Welt.
LG zentao
Hi zusammen,
Mind-Fuck habe ich noch nicht gelesen, dafür liegt gerade ein anderes Buch der Autorin neben mir: \”Nimm\’ das Geld und erfreu Dich dran\”.
Soviel kann ich nach den ersten Kapiteln schon mal sagen: ich nahm das Buch und erfreute mich dran. So wie an Deinem Post!
Der Ausspruch \”Behandle Dich wie Deinen besten Freund\” hinkt nur insofern manchmal, als das viele Menschen gar keinen besten Freund haben. Nicht, weil sie sich aus der Vielzahl ihrer tiefen Beziehungen nicht entscheiden könnten. Sondern weil es niemanden gibt, der ihnen wirklich nahe ist. Einer Umfrage nach hat der Durchschnitts-Ami nur \”0,6\” beste Freunde, wenn ich mich richtig erinnere.
Klar könnte man dann sagen: \”ja umso wichtiger, dass man es sich selbst ist\”.
Nur: was man nicht kennt, kann man nur schwer übertragen.
LG
Liebe Barbara
es gibt ja zwei Instanzen in uns, die eine ist unser Ego, das diese ganzen negativen Geschichte von Selbstmitleid und Wut und Ärger immer wieder in unserem Geist erzählt. Indem wir uns das selber antun, uns immer wieder selber beschimpfen, betreiben wir Geist-Vergewaltigung(Mind-Fuck)
Die andere Instanz ist unseres wirkliche Selbst, welches wir erst kennen lernen, wenn wir unsere Ego überwinden. Uns selber in Liebe annehmen ist ein Prozess in unserem Leben, denn wir können andere erst annehmen, wenn wir mit uns selber klar kommen. Ob der Buddha diesen Spruch gesagt hat weiss ich nicht, aber er passt und Sinngemäss stimmt das alleweil.
Liebe Grüsse zentao
Also für mich ist das ein Widerspruch: Einerseits redest Du von sich selbst lieben und annehmen, richtig? Und davon, was andere uns antun. Andererseits wieder dieses Zitat von Buddha (-falls er das überhaupt wirklich gesagt hat): “sich selber gerade biegen” und das verleugnen, dass andere an uns “schuldig werden”. Zitat: “…wenn wir jammern und die Schuld bei den anderen suchen.”
Es ist eine Tatsache, dass manche Menschen uns Gewalt angetan haben. Vielleicht weniger missverständlich ist der Begriff “Verantwortung”. Manche Menschen hatten ganz klar eine Verantwortung, die sie nicht oder unvollständig wahrgenommen haben.
Liebe Andrea
Ich finde es immer wieder schön, dass Du und viele andere Bloger immer wieder ähnliche Themen finden und wir uns gegenseitig inspirieren. Danke für Deinen Besuch.
Liebe Grüsse Erwin
Lieber Erwin, ich habe das Buch auch neulich gelesen und war ähnlich angetan wie Du. Vieles wusste ich schon, doch es einmal so deutlich zu lesen, was wir uns mit unseren eigenen Gedanken antun können und antun, das war recht eindrucksvoll… Schön, wie Du es mit Deinen Gedanken zusammenbringst und JA, wie sollten alle die Verantwortung für uns selbst übernehmen und uns selbst ein guter Freund sein… Da bin ich “ganz bei Dir”… Liebe Grüsse Andrea