Tags: Achtsamkeit, Alltag, Atem, Buddhismus, Gedanken, Meditation, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Weil ich immer wieder gefragt werde, ja wie geht denn
so eine Meditation? hier wieder einmal meine
Kleine Anleitung zur Meditation
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Atem, Buddhismus, Gedanken, Meditation, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Atem, Buddha, Buddhismus, Geben, Meditation, Menschen, Nehmen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen, Tonglen
Ich habe schon oft Anleitungen zu Tonglen gelesen und versucht umzusetzten aber da war immer die Rede davon, dass ich das Leid von anderen ein atmen soll und da hatte ich schon etwas Mühe damit. Ich konnte mir nicht vostellen, zu was soll das gut seinwenn ich mir zu meinem eigenen Leid, noch mehr Leid auflade. Ich soll das Schlecht vom anderen ein atmen und das gute von mir aus atmen?
Die Entwicklung und Übung von Mitgefühl ist ist wesentlich für Heilung. Niemand kann ganz und heil sein, solange er oder sie alles andere als fremd betrachtet, solange eine Mauer um sich und sein Herz errichtet ist. Reflexartig wollen die meisten Menschen alles Unangenehme loswerden oder von sich fernhalten, alles Angenehme dagegen in den eigenen Herrschaftsbereich bringen. Das verstärkt jedoch die Abspaltung, die Trennung, und führt zu Leiden – gegen alle natürliche Absicht.  Atishas Übung „Tonglen“ kann hier sehr heilbringend wirken  – Tonglen arbeitet mit dem Atem:
Die Luft, die Sie gerade einatmen, ist die Luft, die Ihre Zimmerpflanze oder der Mensch neben ihnen in der U-Bahn eben ausgeatmet hat. Wir tauschen unseren Atem mit allen lebenden Wesen aus. Wenn wir uns dessen bewusst sind, können wir uns nicht vom Rest der Welt abgrenzen. Wo fängt Ihr Atem an und wo hört der Atem Ihres Nachbarn auf? Es ist ein Atem, ein Leben. Hier wird die Vernetztheit und gegenseitige Bedingtheit aller Phänomene und aller Wesen so deutlich, so klar, so praktisch. Im Beobachten des Atems stellt man fest: Es gibt keine Trennung zwischen Aussen und Innen, sondern ein Zusammenspiel, eine Harmonie. Â Von hier aus ist es ein kleiner Schritt zu Atisha, einem tibetischen Meister des 11.Jhdts., der schreibt: „Übe dich im Austauschen Tonglen, im Nehmen und Geben abwechselnd. Tu das indem du auf dem Atem reitest. Beginne die Übung mit dir selbst.“
Die scheinbar natürliche Verhaltensweise, alles Angenehme zu sich heranzuziehen und alles Unangenehme von sich abzuhalten, hält in Wahrheit die Idee der Trennung meiner selbst vom Rest der Welt aufrecht, ist Ausdruck der Territorialbildung des kleinen Ich, der Verblendung, und sie verursacht Gier, Hass und Leiden. Atishas Aufforderung, mit dem Ausatmen Angenehmes loszulassen und zu verströmen, ohne dabei irgendetwas zurückzuhalten, und mit dem Einatmen Unangenehmes ins Herz hereinzunehmen und ohne Rückhalt zu fühlen, bewirkt eine Kehrtwendung. In diesem Mitgefühl lösen sich alle Grenzen auf, und Weisheit scheint auf. Diese Kehrtwendung beschränkt sich nicht auf die Zeit, die man auf seinem Meditationskissen verbringt, sondern ist sehr praktisch und muss sich im Leben zeigen und erweisen. So manche gewohnte Reaktionsweise wird dann nicht mehr möglich sein. Ich erkläre dies am Beispiel des Gefühls von Hilflosigkeit, das sicher jeder kennt: Immer wieder empfinde ich zum Beispiel Hilflosigkeit, wenn mir Leiden begegnet und ich nichts tun kann, um zu lindern. Sei es der gewaltsame Tod von vielen als Geiseln genommenen Kindern einer Schule in Russland, sei es emotionales oder persönliches Leiden in meinem Umfeld.
 Der erste Schritt ist einerseits das Anerkennen meiner eigenen Hilflosigkeit als Faktum, und dass ich mich davor nicht drücke und gleichzeitig dieses Gefühl tief in mein Herz sinken lasse und es annehme. Als erstes muss man aufhören, vor diesem natürlich unangenehmen aber einfach höchst menschlichen Gefühl davon zu laufen. Solange wir leben, werden wir uns immer wieder hilflos fühlen.
Als zweiten Schritt nutze ich dieses Gefühl der Hilflosigkeit, um mich in Mitgefühl zu üben für alle Menschen und Wesen, die sich auch hilflos fühlen oder sich in einer Lage der Hilflosigkeit befinden. Empfinden wir selbst gerade ein Gefühl dieser Art in uns, dann ist das der ideale Zeitpunkt um Mitgefühl zu üben, Tonglen, oder „Atishas Heart“, wie Osho es nannte, zu praktizieren. Ich atme all die Hilflosigkeit, die in mir und in anderen Wesen ist, ein, und atme alles, was in mir an Mut, Strahlen, Zuversicht ist, aus. Auf diese Weise wird Hilflosigkeit (und jedes andere Gefühl) in Segen verwandelt. Das ist tiefste Alchemie.
9.9.2012 gepostet von zentao
Tags: Achtsamkeit, Buddha, Buddhismus, Emotionen, Gedanken, Meditation, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen
Am 3.06.2012 haben wir rechte Ansicht besprochen und dabei festgestellt, dass alle 8 Teile des 8 fachen Pfaden zusammengehören wie die Finger einer Hand, die zwar einzeln, jeder Finger für sich sind und doch eine Einheit bilden und jeder dieser Finger ist mit den anderen verbunden. Genauso ist rechtes Denken ohne rechte Ansicht nicht möglich.
Dagmar erläuterte uns das Beispiel, dass es letzte Woche noch Sommer war und es heute bei uns 15 Grad kühl ist und es sich schon recht herbstlich anfühlt. Wenn wir jetzt denken: “wie schade, dass es jetzt Herbst wird, ich möchte, dass es weiterhin Sommer bleibt“ – üben wir dann „rechte Ansicht“ und „rechte Gesinnung?“. Durch „rechte Ansicht“ sind  wir uns bewusst, dass sich alles verändert und es normal ist, dass es heute viel kühler war, als letzte Woche, und dass es normal ist, dass die Tage kürzer werden. „Rechte Gesinnung“ üben wir dann, wenn wir dies nicht nur intellektuell wissen, sondern auch emotional so empfinden. Und das sind ganz oft zwei verschiedene Dinge! Oft klafft zwischen dem, was wir wissen, und dem, was wir empfinden, eine grosse Lücke. Wenn wir „rechte Gesinnung“ praktizieren, so akzeptieren wir den Augenblick mit Herz und Verstand und wir sehen und empfinden die Dinge so, wie sie sind.
Die bekannte Meditations-Lehrerin Dipa-Ma aus Indien fragte einst Jack Kornfield eine kritische Frage, die wir auch an uns selber richten können:
Praktizieren wir wirklich, mit Kopf und Hand und Herz, oder ist dies alles nur Gewohnheit? Wollen wir verstehen? Wollen wir erkennen und sind wir bereit, unser Verhalten zu ändern?
Der erste Schritt zur Veränderung liegt darin, zur Kenntnis zu nehmen, was ist – also Achtsamkeit zu üben. Und uns dem, was wir feststellen, mit einer freundlichen Haltung zuzuwenden. Auch dadurch üben wir rechte Gesinnung – durch Gelassenheit und die Bereitschaft, Gewohnheiten, die uns unfrei machen, mehr und mehr loszulassen.
 Was eine ganzheitliche Gesinnung ist, drückt ein Vers aus dem Dhammapada in Kürze aus:
Das ist nur bei oberflächlicher Betrachtung einfach. Genau besehen ist es eine Übung, die uns lebenslang beschäftigt, wie ein alter Meister sagte: „Ein 3-jähriges Kind mag das wissen, aber selbst ein 80-Jähriger vermag es nicht zu tun“.
Wenn wir z.B. nur an uns Denken, so in etwa: “Hauptsache uns geht es gut!!”, üben wir nicht rechte Gesinnung.
Dazu passt die Geschichte von Bodidharma:
Als Bodhidharma  zu Ende des 5. Jahrhunderts nach China kam, lud ihn der Kaiser Wu ein, der ein grosser Freund des Buddhismus war. Der Kaiser sagte: „Wir haben viele Klöster bauen lassen, Mönche und Nonnen ausgebildet und Schriften ins Chinesische übersetzen lassen. Welcher Verdienst liegt darin?
Bodhidharma antwortete: „Gar kein Verdienst.“
Nun war die populäre Vorstellung des Buddhismus, dass man durch das Tun guter Dinge, religiöser Dinge, Verdienste erwerben konnte. Verdienste führten ein zu immer besseren zukünftigen Leben, so dass man schliesslich aus dem Rad der Wiedergeburten befreit werden konnte. Der Kaiser war also vor den Kopf gestossen, er sagte: „Was ist dann das erste Prinzip der Heiligen Lehre?“
Bodhidharma antwortete: „Völlige Leere und nichts Heiliges“. Oder: „In völliger Leere gibt es nichts Heiliges.“
Der Kaiser fragte: „Wer ist es dann, der vor uns steht?“ (implizierend: „ Hält man dich nicht für einen heiligen Mann?“)
Und Bodhidharma sagte: „Ich weiss es nicht.“
Das Gegenteil von Selbstzentriertheit ist Grosszügigkeit und Mitgefühl (als Aspekt von Liebe). Wenn wir egoistisch handeln, werden wir kaum glücklich werden, wenn wir zu unseren Mitmenschen Grosszügig sind und mit unseren Mitmenschen mitfühlen und ihnen unvoreingenommen zuhören, so tut dies allen gut. Wir können in alltäglichen Situationen grosszügig handeln, indem wir anderen Gutes tun und uns uns selber und anderen mit einem freundlichen, offenen Herzen zuwenden. Es ist eine tiefgreifende Praxis, die Qualitäten von Grosszügigkeit und weiser Liebe in unserem Alltag zu erforschen und umzusetzen.
2.09.2012 nacherzählt so gut ich wie es noch weiss – zentao
nachgelesen durch Dagmar und wo nötig fachlich nachgebessert
Da der Augenblick ein Ende hat, muss er auch
einen Anfang und eine Mitte haben.
Da der Augenblick also eine dreiteilige Struktur besitzt,
kann die Welt nicht einen Augenblick lang bestehen.
Nagarjuna, Nagarjunas Juwelenkette, Jeffrey Hopkins (Hrsg.)
Überall ist Licht. Auch dort, wo wir es nicht sehen. Physikalisch gesehen ist Licht eine elektromagnetische Strahlung. Das menschliche Auge vermag davon nur einen kleinen Ausschnitt zwischen den kurzwelligen Röntgen und den langwelligen Radiostrahlen wahrzunehmen. Und selbst dieser Ausschnitt zeigt sich dem Auge nicht direkt sondern als Wiederschein. Den seltsamerweise ist das Licht an sich gar nicht zu sehen. S.53
Der Grund, warum der Augenblick des Todes so machtvolle Möglichkeiten bietet, liegt darin, dass zu diesem Zeitpunkt die grundlegende Natur des Geistes, die Grund-Lichtheit oder das Klare Licht, ganz von selbst strahlend manifest wird. Wenn wir in diesem kritischen Moment fähig sind, die Grund-Lichtheit zu erkennen, so versichern uns die Lehren, erlangen wir Befreiung.
Sogyal Rinpoche, Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben
Die Hirnforschung kann heute Nachweisen, dass das Hirn jeden Eindruck filtert, bis er mit dem Vorwissen übereistimmt und den bekannten gedanklichen Mustern entspricht. Das geschieht ganz automatisch. Deshalb braucht es ab und zu eine Unterbrechung; Stop – nicht weitermachen! Innehalten. Warten – Damit entsteht eine Lücke. Ein Zwischenraum des Nichtwissens. In ihm kann neues reifen. S.104
über das Leben:
über die Seele:
über das Glück:
über die Natur:
über das sitzen:
über Lebenskunst:
über den Lebensstil:

Herzblume
der Stolz ist ein Produkt des Egoismus, Stolz ist immer Ego gesteuert. Auch ein verdienter Stolz hat eine egoistische Färbung, weil es immer mit meinem Ich zu tun hat und alles wo, der Ich-Gedanke im Vordergrund steht; “ich bin gut” ist egoistischer Herkunft. Klar tut Stolz gut, keine Frage, aber da hat Demut keinen Platz, Stolz verdrängt die Demut. Wenn Stolz und Demut Schwestern sind, dann sind, sie sehr ungleiche Schwestern.
Die Demut, entsteht, wenn wir uns innerlich beugen, vor Gott oder wem auch immer. Wenn Demut entsteht, fällt unser ganzes egoistisches Gebäude zusammen und aller, noch so verdienter Stolz verschwindet. Ich glaube eher Demut und Stolz haben ein Verhältnis, zu einander, wie Fett und Wasser. Wasser perlt am Fett einfach ab, genauso perlt Stolz an der Demut ab. Wir sind entweder Stolz oder demütig, demütig Stolz sein, passt einfach nicht zusammen. Stolze Menschen wollen bewundert werden und wollen auf keinen fall demütig sein.
An Demut kann nichts haften, den Demut entsteht, tief in uns, wenn wir etwas grösseres als wir selber erleben oder in der Natur, beim Betrachten einer Blüte, da kann es geschehen, dass wir, augenblicklich demütig werden.
Demut ist absichtslos, ohne Bewerten. Demut geschieht nur im Augenblick. Wir können nicht entscheiden ob wir jetzt demütig sein wollen, Demut kommt zu uns als ein starkes Gefühl, oder sie kommt nicht. Wer echte Demut erlebt hat, der spricht vermutlich nicht darüber. Wie klein und Bedeutungslos wir in Wirklichkeit sind, das können wir dank der Demut erfahren. Demut gehört niemandem, keiner Kirche und keiner Religion.
Demut geschieht im Stillen, im Gebet, in der Meditation, in der Gartenarbeit, hingegen der Stolz, ist in der Menge, im geschehen, in der Handlung zu Hause.
Demut ist eine Erfahrung, die uns als Mensch weiterbringt.
24.06.2012 Text von zentao

20.06.2012 Text von zentao

*
,,Wenn man loslassen analysiert und das Wort auseinander nimmt, dann stellt man fest, das kommt von los und lassen, sich lösen, sich von etwas lösen, etwas auflösen. Es kommt aber auch von lassen , etwas lassen, sein lassen, gehen lassen. Wenn man den Gedanken weiter verfolgt, merkt man bald, loslassen ist das Gegenteil von festhalten. Wenn man einen Gegenstand lange Zeit festhält, schmerzen einem die Finger,
festhalten tut weh,,
19.06.2012 ze

Man soll das Koan, Silbe für Silbe – Wort für Wort wiederhohlen, mit der ganzen Aufmerksamkeit dieses Augenblickes. Man soll still, bei jedem Wort verweilen und die Worte mit dem Atem begleiten.
Wenn man ein Wort oder einen Satz eine gewisse Zeit lang im Geiste betrachtet ohne mit anderem zu vermischen scheinen sie in jeden Teil des Gehirns einzufliessen.
Ein Koan kann man nicht mit dem Verstand lösen, wie wir das normal tun, in dem wir auf logische Art und Weise, versuchen das Rätsel zu lösen.
In einem Koan versucht man den Sinn der Worte umzuwandeln, in eine Erfahrung die mit der Wiederholung das Koans, sich eingräbt in unseren Geist und irgendwann erschliesst sich uns die Lösung, wie aus heiterem Himmel und wir verstehen.
Dieses Koan ist aus dem Buch von Katsuki Sekida Zen-Training
11.06.2012 zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddhismus, Gedanken, Glück, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen
Was sind Erwartungen? Es sind Gedanken und Hoffnungen, die ich in die Zukunft projektiert habe, die aus einem Augenblick heraus, entstehen, die im Gegenwärtigen Augenblick, nicht möglich sind. Es sind Fantasie-Bilder meines Geistes, manchmal schön und manchmal traurig, sie sind wie die Träume, nur Geschichten, weil sie im Jetzt nicht realisierbar sind, transportiere ich diese in die Zukunft.
Meditationspraxis muß immer ein Akt der Freiheit sein – ohne Erwartung, ohne ein bestimmtes Vorhaben oder Ziel.
Chögyam Trungpa, Die Insel des Jetzt im Strom der Zeit
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Gedanken, Karma, Leben, Lebenskampf, Karma, Schicksal, Handlung, Tat, Meditation, Menschen, Spiritualität, Tat, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Der Begriff Karma ist bei uns weniger bekannt, und wird gerne mit dem Schicksal verwechselt, es sind aber zwei ganz unterschiedliche Begriffe. Ganz einfach; beim Schicksal, werden wir fremdbestimmt, da wird uns, unser Schicksal zugeteilt. Das Karma ist das Gesetz von Ursache und Wirkung und ich selber bestimme weitgehend, was ich mir in mein Leben hole. Karma kommt aus dem Sanskrit und heisst Wirken, Tat, Handlung und bezeichnet ein spirituelles Konzept, nach dem jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat. Diese muss nicht unbedingt im aktuellen Leben wirksam werden, sondern kann sich möglicherweise erst in einem der nächsten Leben manifestieren. Das heisst, sofern ich auch etwas bewusst Lebe. Heute habe ich folgenden Satz gelesen:
Diese Worte von Buddha sagen eigentlich alles was es dazu zu sagen gibt.
Im Buddhismus wird nach diesem Grundsatz, die ganze Bedingtheit der Relativität und der gegenseitigen Abhängigkeit, das ganze Dasein und die Fortdauer und das Aufhören des Lebens, in einer ausführlichen Formel erklärt, welche Paticca- samuppadda, Bedingtes Entstehung genannt wird.
Das ist das Gesetz des Karma oder bei uns auch Schicksal genannt. Wobei das Schicksal, mir bestimmt ist, es ist mir zugeteilt, von wem auch immer, es ist schlussendlich eine Glaubenssache. Schicksal macht mir Angst und Karma gibt mir Vertrauen.
Beim Karma bestimme ich weitgehend selber, im täglichen Leben (siehe oben die Worte von Buddha ) was mir geschieht. Es ist ein klarer Ablauf des Geschehens, ein einziger Gedanke kann eine ganze Reihe von Taten frei setzen. Das sind einfache Worte und sie sind so klar und für jeden gut verständlich. Was immer ich getan habe, muss ich die Folgen tragen, ich bin Verantwortlich für meine Handlungen, nur ich. Es nützt mir nichts, wenn ich einen Schuldigen suche, auch um etwas bitten, bringt nicht sehr viel, ich weiss ja wo die Ursache für meinen, derzeitigen Lebensabschnitt ist.
Zwei Volksweisheiten aus unserer Kultur, die jeder kennt und auch versteht:
Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu.
oder
Wie du in den Wald rufst, so ruft es zurück.
Das Gesetz hat selber keine Entscheidungsgewalt, es besagt nur, das was wir denken wird geschehen, im Guten wie auch im Schlechten. Wir sind immer auch der Schöpfer von dem was uns geschieht. Wo eine Ursache ist da ist auch eine Wirkung. Gute Gedanken und Handlungen führen zu einem Positiven Karma und dem zu Folge müssen schlechte Gedanken auch wieder zu einem negativen Karma führen. Zufall gibt es so auch nicht, das was als Zufall geschieht, ist nur ein Wunsch oder Gedanke den wir vergessen haben, aber weil es für uns möglicherweise Wichtig ist, geschieht es plötzlich und es fällt uns, dann zu, aber wir wissen es nicht mehr, weil es möglicherweise schon lange zurück liegt.
Der Buddha erzählt ein Gleichnis: Wenn tief in einem Wald, ein Mann einen anderen Ermordet und in im Boden verscharrt und er dann nach Hause geht und niemand erfährt etwas von seiner Tat, und er meint er habe keine Spuren hinterlassen, so gibt es jedoch Spuren in seinem Geist. Dies Spuren sind wie Samen und wenn die Zeit Reif ist und alle Bedingen stimmen, wird der Samen aufgehen. Wenn dieser Mann nun stirbt und keine irdische Macht konnte ihn bestrafen so wird er dennoch seiner Strafe nicht entgehen. Es kann durch aus mehrere Leben dauern, irgend wann wird sich der Samen manifestieren.
Darum ist es so wichtig dass wir lernen unser Denken zu kontrollieren, darum ist die Meditation so wichtig, weil wir lernen die Gedanken los zu lassen. In modernen spirituellen Kreisen, wird gerne über die Anziehungskraft, gesprochen, wir ziehen genau das in unser Leben, was wir ablehnen, denn mit dem müssen wir unsere Erfahrung machen und wir bekommen genau das was wir erfüllt haben, was wir verstanden haben, das was für uns, so oder so vollkommen in Ordnung ist.
Darum wird der Reiche immer reicher, weil ihm Geld nicht so wichtig ist, wenn er zu fest an seinem Reichtum hängt, wird er ihn auch wieder verlieren, der Arme hingegen bleibt arm, weil Geld für ihn so notwendig und wichtig ist. Scheinbare Ungerechtigkeit, aber das Gesetz von Ursache und Wirkung vergisst nicht. Es kann einer ein gutes Leben, leben, wenn er selber glaubt, das was er mache sei nicht gut genug, so wird es so kommen.
Karma gibt es in drei Formen; das direkte Karma, das wir immer sofort bemerken, Wenn wir lächeln wird der andere zurück lächeln, auch wenn ich mich schlecht benehme, werde ich das sehr schnell, am eigenen Leib spüren. Weil wir uns nachher meistens schlecht fühlen, oder vom Gegenüber die entsprechende Reaktion erhalten.
Dann gibt es das Karma, das sich noch in diesem Leben manifestiert. Wenn wir unser ganzes Leben falsch essen, wird sich das zu mindestens als Fettpölsterchen manifestieren. Da wird sich das bewahrheiten, was schon der Buddha sagte; wir sind das was wir Denken. Wir sind immer auch Schöpfer unseres Karma, auch in der Natur gibt es Schöpfer, ob es den Schöpfer gibt oder ob jedes Wesen Tiere und Pflanzen auch so etwas wie ein Karma haben; das weiss ich nicht. Aber was ich weiss, was immer mir geschieht, im Guten wie im Bösen, habe ich das vor langer Zeit entweder gedacht oder getan. Nichts kommt von nichts, immer gibt es einen Zusammenhang zwischen dem vergangenem und dem jetztigem Zeitpunkt. Und dieser Augenblick, bestimmt, das was kommt. Alles was geschieht hat auch eine Ursache und wird sich als Wirkung manifestieren.
Das hat in der Urzeit begonnen und wird dann enden, wenn sich die letzte Ursache manifestiert hat. Das geht aber noch ein Weilchen und die Erde dreht sich munter weiter. Weiter dreht sich auch unser Lebensrad das Samsara das ist der immerwährenden Zyklus des Seins, den Kreislauf von Werden und Vergehen.
Oft begegnen wir Menschen, wo wir, das Gefühl haben, wie wenn wir den schon lange kennen würden, es kann schon sein, dass wir mit diesem Menschen, eine Verbindung aus einem früheren Leben haben und das spüren wir in diesem Momment. Es gibt aber Menschen, wo wir eine ganz bestimmte Aufgabe, zu erfüllen haben, das sind vorallem unsere Kinder, die uns, als ihre Eltern gewählt haben. Aber auch unsere eigenen Eltern sind auch ein Teil unserer Lebensaufgabe.
Wenn wir jetzt aber meinen, das Karma sei etwas Unabänderliches und wir müssten das einfach ertragen, dem ist nicht so. Den wir können unser jetziges Karma immer wieder verbessern, wenn wir jeden Tag, achtsam unsere Gedanken beobachten und zuerst überlegen, was wir sagen wollen und uns unsere Handlungen zuerst überlegen. Wenn wir lernen, was immer kommt, mit der nötigen Gelassenheit, zu ertragen. Wir haben immer die Entscheidung, wie auch immer wir entscheiden, so wird es kommen. Wir sind die Schöpfer unseres Lebens, ob unser Leben aus Lebensfreude oder Lebenskampf besteht, bestimmt weitgehend unser Blickwinkel.
Zum Schluss; Karma wirkt auch wenn jemand nicht daran glaubt, das ist irgendwie gemein, aber Hilfreich zu wissen.
19.012012 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddhismus, Meditation, Menschen, Vergänglichkeit, Video, Weisheit, Zen
Die Achtsamkeit ein Thema welches, für mich immer wieder mein Hauptthema ist, weil diese Achtsamkeit , oft aus meinem Focus entschwindet. Es gibt Menschen, die sind von Natur aus, fast immer achtsam, ich hingegen muss dies üben und zwar täglich. Es gelingt mir Heute doch schon recht gut, bei der Achtsamkeit zu bleiben.Warum nicht einfach die Achtsamkeit anklicken?
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Gedanken, Jesus, Leben, Meditation, Menschen, Kirche, Kirchen, Relligionsfreiheit, Religion, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Letzthin habe ich in einem Buch gelesen, „das Ziel sollte eine Religionsfreie Spiritualität sein” und ich habe mir überlegt, genau das ist doch Zen, eine Religionsfreie Spiritualität, wobei der Buddha ja Ursprünglich, genau das lehrte. Er lehrte seine Erkenntnisse, ” die edlen 4 Wahrheiten und den achtfachen Pfad. Erst später wurde daraus eine Religion gemacht, bei der Ausbreitung der Lehre. Viele Menschen, die mit Zen anfangen, wurden oft in der Vergangenheit, von ihrer Religion enttäuscht, weil kein echtes nach innen gehen geschah, sondern ein anbeten von Dogmen, und daraus ein nach aussen gehen wurde. Leser die regelmässig in diesem Blog lesen, wissen, dass auch ich, mit den Kirchen allgemein unzufrieden war. Auch da hat sich, vor allem bei den Protestanten, einiges zum besseren verändert.
Am Anfang, eines Spirituellen Weges glauben manche Menschen, um den Eigenen Weg zu finden, müsse man glauben, aber
Ich glaube heisst in der Alltagssprache: ich weiß es nicht
Wer nur glaubt, was er gehört hat ohne zu erfahren, der ist arm dran, weil er kann sich nicht darauf verlassen, dass das geglaubte auch stimmt. Bei allen Religionen, wird den Menschen Hoffnung auf ein besseres Leben im Jenseits gemacht, aber keiner weiss wirklich Bescheid. Was wir aber brauchen, ist eine Hilfe, in diesem Leben, um mit allen unseren Menschlichen Höhen und Tiefen besser umzugehen, einen Menschen, der uns Versteht, der unsere Ängste versteht und der uns auch einen Weg zeigen kann, damit wir unsere Praxis darauf ausrichten können. Dieser Mensch ist Buddha, es muss ein Mensch gewesen sein der die Menschen liebte, der selbst aber auch in grosser Not gewesen sein musste und so diesen Weg gefunden hat. Hier für interessierte noch Die Geschichte von Buddha
Der alltägliche Weg des Buddhas, ist mehr oder weniger, ein langsamer Weg zum Erwachen, wenn er als Religion ausgeübt wird, weil es da noch vieles gibt, was Buddha so, nicht gelehrt hat. Zen ist wirklich der Weg wie ihn Buddha lehrte mit der Betonung auf die Eigenverantwortung des Menschen, ein direkter Weg, ohne Kompromisse, wo wir die Achtsamkeit üben im Sitzen und im Gehen, auch im Alltag bei den täglichen Tätigkeiten.
Als ich das erste Mal, in einem Zen-Kurs, meine ersten Erfahrungen, mit der Meditation, machte und das erste Mal bemerkte, was da so abgeht in meinem Geist und wie ich dann so langsam zur Ruhe kam und ich das erste Mal, ein Verbunden Sein mit der Welt spürte, da war mir klar, das ist mein Weg und er ist es immer noch und wird es wohl bleiben.
Was für viele Menschen so einfach erscheint, an einen Gott zu glauben, fällt mir ausserordentlich schwer, dass es so etwas wie eine innere Kraft gibt, das weiss ich, weil ich da schon einiges erfahren habe. Da gibt es ein Phänomen, immer wenn ich in meinem Blog über so Themen, wie loslassen und wenn ich so gute Ratschläge gebe, wie man die Dinge besser macht und wenn ich über Wut und Ärger schreibe, geschehen mir Dinge, begegnen mir Menschen, die einen Spiegel, von mir sind und es scheint mir, wie etwas in mir, zu mir sagen würde, ” Mal schauen ob Du, das was Du geschrieben hast auch selber,anwenden kannst.” Was mir geschieht, das sind immer wieder Lebensprüfungen, die ich mir selber stelle und so stelle ich mir ab und zu auch selber ein Bein. Ich denke, wenn es einen Gott gibt ist er ganz nah bei uns, in uns selber. In meinem Leben gab es auch, wie bei so vielen, Höhen und Tiefen und ich war früher oft unzufrieden und erst seit ich regelmässig  Zen, praktiziere, geht es mir rundum gut, ohne Wenn und Aber. In der Zeit als ich, eine negative Lebenseinstellung hatte, war ich wie abgeschnitten vom Leben, alles war dunkel und nicht sehr erfreulich. Durch das Zen, habe ich langsam verstanden, wie das Leben funktioniert und bin heute ein anderer Mensch geworden. Ganz klar brauchte es auch viel Arbeit an mir selber und ich musste viele alte Muster über Bord werfen und tue es immer noch. Das sich verwandeln ist ein Lebenslanger Prozess.
Erst seit ich ganz ohne einen Gott, als Persönlichkeit lebe, ein Gott, zu dem ich aufsehen muss und den ich anbeten soll, sonst wird das Himmelreich für mich verschlossen sein, ein strafender Gott brauche ich nicht, jetzt kann ich wirklich frei Leben. Mein Kampf mit den Kirchen und ihrem Gott ist vorbei, ich habe innerlich Frieden mit ihnen geschlossen. Auch mit dem Menschen Jesus habe ich mich innerlich versöhnt und anerkenne ihn als grossen Lehrer der wie Buddha seinen Weg gefunden hat. Jesus und Buddha lebten und lehrten religionsfrei, erst ihre Nachfolger haben eine Religion daraus gemacht.
Meine Erkenntnis, auch ohne Religion, lebe ich ein gutes Leben. Religionsfreiheit hat für mich Heute eine andere Bedeutung.
20.12.2011 Text von Zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddhismus, Geben, Leben, Nehmen, Karma, Karikatur

21.10.2011 gepostet von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddhismus, Glück, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Zen, Zen-Meditation, Zen-Meister. Daehaeng Kunsumin
Seit ich von Berlin zurück bin, hatte ich wenig bis gar keine Lust zu schreiben, es ist Sommer mit allem was dazu gehört, warmes Wetter und gestern Nacht, Mal wieder ein Gewitter, der Himmel hat seine Schleusen geöffnet und es regnette quer, zum Glück, blieben meine Pflanzen heil und der Vorteil dabei ist, ich muss heute nicht giessen. Es ist die richtige Zeit um…zu schreiben, aber über was? Wärend meiner Zeit in Berlin, vernachlässigte ich meine tägliche Zen-Meditation und ich praktizierte vermehrt, Zen im Alltag und ich nahm alles so wie es kam und es kam immer gut.Es hat sich nichts geändert, das Leben fliesst wie ein ruhiger Fluss ohne grosse Turbulenzen. Es ist auch die richtige Zeit um…. Musik zu hören, in diesem Augenblick höre ich Songs von Nora Jones einer Jazz Sängerin aus den USA die gefühlsvolle Lieder singt. Ich weiss immer noch nicht was ich schreiben soll, es gibt nichts zu kritisieren, keine spezielle Zen-Erfahrungen, kein was immer, ich denke es ist auch die richtige Zeit um…. zu lesen. Im Momment lese ich ein Büchlein von einer koreanischen Zen-Meisterin Daehaeng mit dem Titel Vertraue und lass alles los eine etwas andere Sicht des Zen, mit einer Kraft, die bei mir Erkenntnisse auslöst.
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, putzen, Putz-Zen, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Heute war schon etwas sehr warm, obwohl ich heisse Tage liebe, wusste ich heute lange Zeit nicht was ich tun soll. Den faulen Tag habe ich gestern schon, mit an der Sonne liegen und lesen eingezogen. Heute wollte ich etwas unternehmen, aber zum Velo fahren und auch zum fotografieren, war es mir zu heiss. Als Kompromiss begann ich meine Blumen auf meinem Balkon zu fotografieren und dabei habe ich gesehen, wie dreckig meine Lamellenstoren sind. Schon seit längerer Zeit, wollen wir diese reinigen, aber das schlechte Wetter spielte uns immer einen Streich. Jetzt war klar, was ich Heute tue, eine Putz-Zen Aktion war angesagt und die nächsten drei Stunden war ich am achtsamen Lamellenstoren putz-Zen. Über Putz-Zen gibt es ja neuerdings Bücher, Es gibt auch ein Video über den Weg des Put-Zens, von wo ist wohl das Video, klar aus Japan.
Es gibt so viele Achtsamkeits-Übungen,achtsam das Badezimmer und WC reinigen, achtsames Geschirr abwaschen, achtsames abstauben, man kann alles im Haushalt achtsam machen und die Arbeit wird zur Meditation.
Es kommt darauf an, die Geistesobjekte, aus sich selbst heraus zu betrachten,
unvoreingenommen, nüchtern, achtsam und frei von jedweder Lust oder Unlust
aus der Pfad der Achtsamkeit – Satipatthana-Sutra
Ob putzen, Spass macht, das ist eine Sache der Einstellung, eine Auseinandersetzung mit unserer dunklen Seite unseres Lebens, wer putzt muss sich mit etwas unangenehmen, auseinander setzen. Schmutz ist sichtbare Vergänglichkeit, Dreck ist etwas unsauberes, niemand liebt Dreck, darum macht Putz-Zen, ja auch Spass, weil nachher alles wieder sauber ist.
28.06.2011 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddhismus, Glück, Gewalt, Gewaltlosigkeit, Kampf, kämpfen, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Unsere Kultur ist eine streitbare, nicht immer friedliche Welt. Ein Mann muss stark sein und sich wehren können, je fieser umso besser und erfolgreicher wird er/sie sein. Das ist mein Eindruck von der heutigen Welt. Es sind Ansätze da, aber die Gesellschaft ist immer noch sehr stark Gewalt bereit und spielt ihre Ego-Spiele weiter.
Auch ich habe früh gelernt, diese Spiele, zu spielen. Mein Leben lang war ich ein kämpferischer Mensch, und meine Meinung war mir wichtig, so wichtig, dass ich oft deswegen auch wütend wurde und meine Familie hatte es nicht leicht mit mir. Ich war Unzufriedenheit mit mir selber, nur – ich hatte das Gefühl alles sei so in Ordnung, ich machte mir mein Leben selber schwer. Es brauchte Jahre bis sich daran etwas änderte. Ganz genau, brauchte es einen schweren Unfall und dann 17 Jahre Zen-Meditation um einen friedlichen Menschen, aus mir zu machen. Das ging aber nicht so schnell, ich habe einiges verstanden, ich wurde gelassener und doch, waren da immer noch, die gleichen alten Widerstände in mir. ABLEHNUNG: immer wieder Nein das will ich nicht. Mit der Zeit ist mir aufgefallen, dass immer, das was ich nicht wollte, besonders stark in mein Leben kam, das war schon sehr unangenehm.
Irgendwann, hat mir jemand gesagt: hör doch einfach auf, – dich selber zu bekämpfen- und da hat es klick gemacht, endlich habe ich angefangen, mich zu akzeptieren, mit allen meinen Guten Seiten, aber auch meine Dunklen, etwas weniger guten Seiten, habe ich gelernt, zu lieben. Ich habe gelernt mich selber, so anzunehmen, wie ich eben bin, und nicht so wie ich gerne sein möchte. Auch nicht so, wie die anderen mich gerne haben wollen. Ich habe aufgegeben, gegen mich selber zu Kämpfen, ich muss nicht mehr recht haben, ich muss nicht mehr siegen, ich muss nicht mehr streiten und vor allem will ich mich selber nicht mehr unter Druck setzen. Ich lass mich nicht mehr Ärgern, weil das nur eine Geistige Unruhe bringt und alle diese negativen Emotionen kosten viel Energie. Also lass ich diese Ego-Spiele und mach da einfach nicht mehr mit.
Mein Lebensmotto: Wu-wei - ich lass es geschehen.
Mich selber annehmen, bedingt natürlich auch den anderen, so anzunehmen, wie er/sie eben ist, was nicht immer leicht ist.
Es ist mir bewusst geworden, wenn ich die Welt verändern will, dann muss ich bei mir selber anfangen.
23.06.2011 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Alter, Altern, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Glück, Leben, Meditation, Menschen, Krankheit, Spiritualität, sterben, Tod, Vergänglichkeit
Während meinem Retreat im Haus Tao, wurden mir diese 5 Wahrheiten,wieder einmal  tief innen bewusst, die 5 Wahrheiten sind als die 5 Gewissheiten bekannt, wer die verinnerlicht hat wird das Leben, wieder als etwas sehr wertvolles betrachten. In unserer schnell lebigen Zeit, sind die Menschen, dem Sinn des Lebens gegenüber, gleichgültig geworden. Die heutige Lebenspanne, ist gegenüber manchem Drittweltland, bei uns schon sehr lang. Wir haben bald mehr ältere Menschen, als junge Menschen, dank moderner Medizin, Hygiene und unserem Wohlstand. Die folgenden Worte sollten uns zum Nachdenken anregen.
1. Es ist der natürliche Verlauf, dass ich alt werde. Es gibt keinen Weg, dem Altern zu entgehen.
2. Es ist der natürliche Verlauf, dass ich Krankheiten bekommen werde. Es gibt keinen Weg, dem Krank werden zu entgehen.
3. Es ist der natürliche Verlauf, dass ich sterben werde. Es gibt keinen Weg dem Tot zu entgehen.
4. Es ist der natürliche Verlauf, dass alles, woran ich hänge, und alle die mir lieb sind, sich verändern. Es gibt keinen Weg , dem Getrennt werden, von ihnen, zu entgehen.
5. Meine Taten sind mein einzig wirkliches Erbe. Den Folgen meiner Taten kann ich nicht entgehen.
Text aus dem Rezitaionsbüchlein vom Haus Tao
Dieser Text sind Worte von Buddha und sind aus einer Zeit, wo die 5 Gewissheiten, alltäglich waren, heute in unserer Modernen
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddha, Buddhismus, 5 Gewissheiten, Alter, Altern, Krankheit, sterben, Tod, Glück, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit
Zeit, sind sie deshalb, nicht weniger wahr und können uns helfen, wieder etwas bewusster zu Leben.
11.06.2011 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Leben, Meditation, Menschen, Retreat, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, fotografieren, Glück, Leben, Meditation, Retreat, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Fotos, Meditation, Menschen, Retreat, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zazen, Zen
Do 2.05.2011
Nach einer schönen Reise mit der Eisenbahn und dem Postauto, war ich um 12 Uhr bereits in Thal und ass im Restaurant Hirschen noch einen kleinen Wurst und Käsesalat mit einem Alkoholfreien Bier und dann noch einem Espresso.
Dann kamm ein ca 20 Minuten Aufstieg zum Haus Tao, eine etwas erschwerte Form der Gehmeditaion, mit meinem Gepäck. Ich bin gerne etwas früh da, um in Ruhe anzukommen. Wie gewünscht bekam ich mein einzel Zimmer, ein kleiner Raum im Keller, wie so eine kleine Mönchs-Zelle, richtig gemütlich.
Immer wenn ich ins Haus Tao komme, habe ich ein Gefühl von Heimkommen und beim Erkunden der Umgebung war ich wieder einmal überrascht von der Stille und Ruhe, die hier ober herrscht, nur ab und zu höre ich einen Vogel pfeifen.
Gegen 17 Uhr kamen die restlichent Retreat Teilnehmer an und jeder stellte sich mit Vornamen vor und wir hatten noch etwas Zeit um uns ein wenig kennen zu lernen. Um 19 Uhr gab es ein kleines Nachtessen mit einer feinen Kürbissuppe Brot und Käse und ein Birchermüesli zum Dessert.
Vor dem Essen wurde immer diese 5 Btrachtungen gelesen.
Dieses Essen ist ein Geschenk des ganzen Universum: der Erde, des Himmels und entstanden durch viel Arbeit – Mögen wir so leben, dass wir dieser Nahrung würdig sind – Mögen wir unheilsame Geisteszustände verwandeln, besonders unsere Gier – Mögen wir solche Nahrung zu uns nehmen die uns nährt und uns vor Krankheit schützt – Wir nehmen dieses Essen dankbar an so dass wir den Weg von Verstehen und Liebe verwirklichen können.
Nach dem Klang eines kleinen Glöckleins konnten wir mit dem Essen beginnen, dazwischen erklang immer wieder mal die Glocke der Achtsamkeit.
Um 20 Uhr begann unser erstes Zazen, nach den Erläuterungen über den Retreat Verlauf hies es, ab jetzt gilt es Ernst, ab jetzt ist edles Schweigen und das sollen wir durchhalten bis am Sonntag nach dem Frühstück. Das anschliessende Zazen war open End und jeder konnte so lange Sitzen, wie es ihm gefiel oder auch früher aufhören.
Um 22 Uhr war Lichterlöschen und Nachtruhe um 6 Uhr am Freitag Morgen werden wir geweckt.
6.05.2011 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen
Wenn ich von Achtsamkeit spreche, dann meinen viele Menschen, das sei einfach ein anderes Wort für Aufmerksamkeit oder von Konzentration – es ist beides und noch viel mehr, Achtsamkeit ist Wahrnehmen, mit voller Aufmerksamkeit, mit dem ganzen Körper und mit dem Geist, ich bin voll präsent und wach. Am Beginn des Weges, muss ich mir die Achtsamkeit, immer wieder bewusst erinnern. Die Gedanken können mich in ein Traumland entführen und plötzlich, bemerke ich, dass meine Gedanken sich verselbständigt haben, ohne mich wegen dem, zu verurteilen, versuche ich, mir meine Achtsamkeit mit Hilfe meines Atems, wieder in Erinnerung zu rufen.
Achtsamkeit ist eine Form, des Beobachten, des Wahrnehmens, von mir selber und von meiner Umgebung, ich nehme war, was geschieht, in diesem Augenblick, innen und aussen. Achtsamkeit und Meditation bedingen sich gegenseitig. Meditation, ohne Achtsamkeit, ist eine Art dösen, im Halbschlaf. In der achtsamen Meditation, da bin ich hellwach, ganz in der Gegenwart, im Hier und Jetzt. In der Meditation sind meine Augen offen und ich beobachte einen, imaginären Punkt, etwa einen halben Meter vor mir. Wenn ich höre, dann höre ich, da ist nur hören. Je mehr ich in die Tiefe der Meditation komme, umso mehr höre ich. Ich bin mir meiner Gefühle, Gedanken und Handlungen in jedem Augenblick voll bewusst. Was immer geschieht, nehme ich, ohne Urteilen oder Verurteilen an, ohne ein Ziel und ohne Erwartung, im Sinne von Absichtslosigkeit. Wenn die Meditation vorbei ist geht die Achtsamkeit weiter. Auch im Alltag, bei allerlei Arbeiten, kann ich achtsam bleiben. Mit Achtsamkeit, verändert sich mein Leben.
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddhismus, Meditation, Menschen, Video, youtube, John Daido Loori Roshi, Zazen, Zen
Heute möchte ich Euch ein Videeo in Englischer Sprache (heute beherrschen ja fast alle Englisch) von John Daido Loori Roshi dem Abt vom Zen Mountain Kloster in New York. Ich habe dieses Video gesehen und war von seiner liebevollen Austrahlung begeistert und wie er, erklährt was Zazen ist und wie man in einer richtige Haltung sitzt. Mit einer sanften und ruhigen Präsenz erklährt er uns wie wir meditieren müssen, um den Punkt zu ereichen, wo wir in die Stille eintreten. Eine der schönsten Anleitungen zur Meditation, wie ich finde.
15.04.2011 gepostet von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Blütenstaub, Frühling, Frühlingsbilder, Fotos, Leben, Meditation, Menschen, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Es ist Frühling und es ist sehr warm, schon fast sommerlich mit 26° Grad. Es ist eine Zeit des Werdens, es ist auch eine Zeit des Blühens, was ich stark spüre, so sehr ich den Blust liebe, der Blust liebt mich nicht. Ich niesse und meine Augen tränen, aber dank der Homöopathie habe ich halbwegs Ruhe, ich geniesse dennoch das herrlich warme Wetter. Die Natur explodiert förmlich und sie strömt eine Freude und eine Kraft aus, die auf mich übergeht. Ich bin ein Frühlingsmensch und habe in diese Zeit am meisten Energie. Als April geborener fühle ich mich voller Kraft und Tatendrang.
Wenn ich sehe, wie es überall blüht, und alle Pflanzen miteinander wetteifern, wer zuerst, seine Blüten öffnet und wie die Bienen Überstunden machen um den Blütenstaub, nachhause zu tragen, werden mir die Worte von Buddha, zur Gewissheit und ich beginne zu verstehen.
Wenn dies existiert, dann entsteht jenes; mit dem Entstehen von diesem entsteht jenes. Wenn dieses nicht existiert, dann ensteht jenes nicht; mit dem Verschwinden von diesem verschwindet jenes.
Buddha vor 2550 Jahren
Dank dem schönen Wetter und der nötigen Wärme, ist dieses Werden zur Zeit möglich, bedingt durch den Sonnenschein, aber auch der Regen von letzter Woche, trägt das seine bei, aber schon am Dienstag soll es regnen und kühler werden, den einen tut der Regen gut, die Schönheit der Blüten, wird wieder vergehen. Aber schon nächste Woche werden andere Pflanzen blühen. Sie alle sind schon vorhanden, auch wenn wir sie noch nicht sehen können. Aber auch sie werden verblühen und sich wieder manifestieren, im nächsten Jahr.
Wenn ich diese Natur beobachte, wird mir bewusst, ich bin ja auch ein Teil dieser Natur und wie alle anderen lebenden Teile dieser Natur, werde auch ich, wie eine Blume verblühen und verschwinden, wie die Blumen, werde ich mich, möglicherweise, irgendwann, vielleicht wieder manifestieren.
9.04.2011 Text und Fotos von zentao
auch noch lesen;
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Glück, Liebe, Meditation, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weg, Zen Aus dem Vortragszyklus der Brahmaviharas mit Dagmar Jauernig oder auch die vier Aspekte der Liebe oder die vier Grenzenlosen Zustände das nötige Wissen bringt Dagmar Jauernig von der Sangha Zürich mit und wird uns während vier Abenden anleiten. Die Brahmaviharas sind die Wohnstätte der Liebe und das sind
Liebe – Mitgefühl – Freude und Gleichmut vier Zustände, die wenn wir sie praktizieren, Grenzenlos sind.
Heute werden wir Metta etwas näher anschauen, das sei liebevolle Zuwendung oder auch nur Liebe Metta ist Pali und das heisst in Sanskrit maitriund es ist wohl kein Zufall, dass der Buddha der Zukunft auch der Buddha der Liebe ist Maitraya.
Thich Nath Hanh erzählte eine Geschichte, als er einmal vor der Buddha Statue Texte rezitieren wollte, da hätten Gläubige eine Duria Frucht als Opfergabe auf den Altar gestellt, wer die Duria kennt weiss das es Leute gibt die das Fleisch dieser Frucht lieben, aber leider stinkt diese Frucht erbärmlich und so war es ihm nicht möglich seinen Text zu rezitieren. Er überlegte was er tun könnte um dem Gestank auszuweichen und er stülpte eine Schale über die Frucht und so konnte er seine Rezitation beenden.
Wenn jemand diese Frucht, mit ihm teilen möchte oder sie sie ihm als Geschenk machen würden, da müsste er dankend ablehnen. Es wäre ihm unmöglich diese Frucht zu essen, es währe ihm, aber auch nicht möglich dieses Geschenk anzunehmen. Wenn wir jemandem etwas schenken, was er nicht brauchen kann, so sei es keine Liebe, nur wenn unser Geschenk auf seine Situation Rücksicht nehme, kann unser Geschenk ihn Glücklich machen. Metta oder auch maitri sei ein Aspekt der Liebe, die Absicht und die Fähigkeit Freude und Glück zu schenken. Es ist immer auch eine Entscheidung zu uns selber, den wir können nur Liebe geben, wenn wir uns selber zu Lieben beginnen. Liebe soll etwas sein, wo wir den anderen verstehen, wie er denkt und wie er fühlt – ohne verstehen ist es keine Liebe – wenn wir lieben wollen, dann müssen wir verstehen wollen, um zu verstehen müssen wir zuhören können. Wir müssen tief schauen damit wir die Bedürfnisse und Sehnsüchte unserer Mitmenschen verstehen. Wir müssen hinhören, wenn wir zuhören und nachfragen, dann beginnen wir zu verstehen, wenn wir Verständnis entwickeln wird daraus Herzenswärme und liebevolle Zuwendung. Metta oder maitri kann mit – liebender Güte – liebevolle Zuwendung – Freundschaft – Herzenswärme – übersetzt werden. Das Wort maitri hat seine Wurzeln in dem Wort Mitra, was Freund bedeutet. Im Buddhismus bedeutet Liebe immer auch Freundschaft. Auch wenn das Wort Liebe in unserer Kultur, nicht mehr denselben Stellenwert in der Gesellschaft hat, wie zu Zeiten Buddhas, sollten wir es etwas sorgsamer Benutzen in unserem Alltag. Das Wort Liebe soll mehr als Handlung benutzt werden, es mehr tun und nicht darüber reden. Was jeder kennt, ist die Mutterliebe, welche immer bedingungslos ist. Der Samen der Liebe schlummert in uns allen und kann zu einer grossartigen Energiequelle entwickelt werden, zu einer Liebe, die keine Gegenliebe oder Gegenleistung erwartet.
22.03.2011 nacherzählt aus dem Dharma Vortrag von Dagmar Jauernig von zentao über die nächsten drei Mitgefühl – Freude
und Gleichmut werde ich auch hier wieder berichten – zentao
Quelle: /taozazen.wordpress.com
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Glück, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Eines meiner Themen über welche ich hier immer wieder schreibe ist die Achtsamkeit und Zen – Meditation und wurde heute auf 20 Minuten von heute  unter Wissen unter dem Titel Einfache Übungen gegen Stress ins Netzt gestellt.
Was ich aus der Zen-Meditation kenne und in diesem Blog schon X mal darüber geschrieben habe, die Wirksamkeit wurde jetzt  von der Wissenschaft bestätigt.
Erstaunlich, dass unsere Wissenschaft endlich Dinge entdeckt die vor 2500 Jahren Buddha unter dem Boddi Baum entdeckte und durch Zen in der ganzen Welt bekannt gemacht wurde und jetzt kommen die so gescheiten Profesoren und haben das jetzt eben neu entdeckt.
Am Ende ist es Unwichtig, wer, was und wo, wichtig ist nur, dass diese Erkenntnis den Menschen hilft ihr Leben in den Griff zu bekommen.
03.02.2010 gepostet von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen


Winter - Ruhe
Ich fage mich oft, wer liest den das was ich hier schreibe und für was und wenn, mache ich denn diese ganze Arbeit? Es hat mal Spass gemacht, aber jetzt frage ich mich, ob ich nicht auch besser mit Bloggen aufhören soll. Nicht die Menge der Leser ist mir wichtig aber wenn ich ehrlich bin – durchaus auch. Wenn man so einen Blog richtig betreiben will, so gibt das viel Arbeit, nicht nur das Schreiben, auch das genaue verlinken, Kommentare schreiben und auch das regelmässige lesen in anderen Blogs. Seit langem beobachte ich, dass beliebte Blogs aufhören oder sich neu orientieren, sprich etwas ganz neues versuchen. Dori vom Chakra Balance Blog hat leider auch aufgehört, was ich sehr schade finde, sie ist aber nicht die einzige, es ist wie ein Fieber – ansteckend.
In unserer schnell lebigen Zeit wollen die Menschen Actions und keine Anleitungen zur Meditation oder besinnliche Texte – leider.
Achtsamkeit ist eines der Hauptthemen in diesem Blog und diese Achtsamkeit brauche ich jetzt für mich. Ich muss jetzt das was ich hier schreibe, jetzt selber anwenden und meine freie Zeit besser nutzen für Spaziergänge und für Meditation. Da ich ja auch fotografire, mit meinem Fotoblog erwinphoto kann ich das alles kombinieren. Ihr könnt ja in der kreativen Pause mal da vorbei schauen, ihr seit auch da herzlich willkommen.
Dieser Blog zentao blog über zen + anderes ist im Juni 4 Jahre alt und in diese Zeit habe ich 621 Beiträge geschrieben der grösste Teil selber geschrieben.
183,278 Aufrufe seit bestehen. Ich kann durchaus zufrieden sein und doch schleicht sich eine leichte Unzufriedenheit ein – schlichtweg - ich weiss nicht mehr über was ich schreiben soll, mir gehen die Themen aus !! Einfach nur posten von anderen, das ist nicht mein Stiel – darum mache ich bis auf weiteres eine kreative Pause – zu lesen hat es ja noch genug und es gibt ja auch tolle Videos und klasse Country Videos.
Ich selber werde mir die Mühe nehmen und in meinen Lieblings Blogs ab und zu reinschauen und von Zeit zu Zeit mal etwas kommentieren. Am nächsten Freitag ist das erste mal nach den Weihnachtsferien, wieder unsere gemeinsame Meditation und darauf freue ich mich. Seit mir nicht böse aber das ist im Moment das was ich fühle.
Es gibt eine Zeit des Bloggens – es muss aber auch eine Zeit ohne Internet geben.
Das probiere ich jetzt aus
Liebe Grüsse Erwin (zentao )
9.01.2011 Text und Foto zentao
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