Aktuell
Diese Geschichte die ich im Buch Das Shaolin Prinzip gelesen habe,
zeigt uns, dass wir immer, oder doch oft, kurz vor dem Ziel aufgeben. Wie das Eichhörnchen auf dem Bild, das auch vor der letzten Mauer steht und einen Fluchtweg in die Freiheit sucht.
***
Zwei Gefangene, beschliessen aus einem Gefängnis auszubrechen, das von hundert Mauern umgeben ist. Um in die Freiheit zu gelangen, müssten sie diese überwinden. Die beiden beginnen also mit der ersten Mauer, klettern über die zweite, die dritte, die vierte und so weiter. Als sie schliesslich bei der neunundneunzigsten angekommen sind und sich dahinter noch immer keine Freiheit auftut, meint der eine Ausbrecher erschöpft zum anderen:
“Du ich glaub das schaffen wir nicht, kehren wir lieber um….”
***
Wie oft geht es uns doch auch so, wir starten mit einer Idee und es geht unendlich lange und wir sehen das Ziel immer noch nicht und schon wollen wir aufgeben, dabei sind wir kurz vor dem grossen Erfolg….
Das nächste Mal… dran denken…wir sind kurz vor der letzten Mauer.
Tags: Meditation, das Geheimnis, Spiritualität, Menschen, Leben, Alltag
Wir sind was wir Denken Teil 1
die Gedanken
Seit Jahren beobachte ich an mir selber, dass wenn ich in einer schlechten Stimmung bin und wenn ich ärgerliche und zornige Gedanken zulasse, dann geht es mir nicht sehr gut. Meine Gedanken drehen sich im Kreis und ich komme nur mühsam aus diesem Loch und ich habe Mühe wieder ruhig und gelassen zu werden.
Was mir aber hilft, das ist die Meditation und sportlich Betätigung und aller Ärger ist sehr schnell vorbei.. Beim Sport wie auch in der Meditation Atmen wir anders, viel tiefer und wir sind konzentrierter, als im täglichen Leben. Das Wort, heisst Achtsamkeit, und hilft so wohl im Sport wie in der Meditation. In der Meditation ist es wichtig, dass wir unseren Atem beobachten, und es ist unvermeidbar, dass Gedanken auftauchen, das Ziel jeder Meditation ist nicht an den Gedanken festhalten. So wie in diesem Beispiel, welches in der Zen-Meditation gebraucht wird; ” Ich sitze wie ein Berg die Gedanken, sind wie weisse Wolken, sie ziehen einfach vorbei.” Wir beobachten auch unsere Gedanken, wie sie kommen und wie sie wieder gehen. Das ist sehr wichtig, sie zu benennen, da ist ein Gedanke, dabei können wir sehr gut wahrnehmen, dass Gedanken auch wieder verschwinden.
Wir lassen die Gedanken vorüberziehen, wir wissen dass aus einem Gedanken, den wir festhalten, eine ganze Gedankenkette werden kann. Am Anfang der Meditation haben wir vielleicht einen Gedanken ans Essen und nach einer Weile, gehen wir zum Kühlschrank und genau aus diesem Grund beobachten wir unseren Atem, solange wir bei unserem Atem sind, sind wir bei uns.
Wenn es uns bewusst wird, dass wir in eine falsche Richtung denken, können wir, wie umschalten den Blickpunkt ändern und die Gedanken neu und positiver formulieren. Die Gedanken sind eine ganz grosse Kraft, darum müssen wir, wenn wir schon Denken, positive Gedanken entwickeln. Mir ist schon lange bewusst, wir sind das was wir Denken. Wenn wir von einem Thema begeistert sind, sehen und hören wir alles was uns interessiert. Wir begegnen Menschen, die uns helfen und uns fördern. Das was wir Glauben und Wünschen, wird in Erscheinung treten. Das ist das Gesetz der Anziehung, ” gleiches zieht gleiches an” Was immer wir für einen Gedanken denken, ziehen wir die gleiche Qualität von Gedanken, in unser Leben.
Leider denken die meisten Menschen in der Form der Ablehnung, ” das will ich nicht ” das kann ich nicht.” Sie ziehen damit genau die Energie an, die sie nicht wollen. Unsere Gefühle werden dadurch noch verstärkt. Schon Buddha sagte, dass Ablehnung zu Leiden führt (erste der edlen Vier Wahrheiten) Wenn wir also etwas ablehnen, senden wir negative Energien ans Universum. Wenn wir etwas akzeptieren können, vereinfacht das unser Leben und alles wird leichter.
Viele Menschen konzentrieren sich auf den Mangel und dass sie immer zu wenig bekommen. Sie haben immer das Gefühl, zu kurz, zu kommen. ” Ich kann mir das nicht leisten” zu dem denken wir meistens in der Vergangenheit und Zukunft, unser Denken ist selten in der Gegenwart.
Unser Unterbewusstsein ist eine Art Filter, es versteht überhaupt keine Verneinungen. Eine Formulierung, wie “ich will keine Schmerzen,” wird verstanden, “ich will Schmerzen.” Und genau das bekommen wir. In dem Buch “ Das Geheimniss“ interviewte Rhonda Byrne 24 Spirituelle Lehrer mehrheitlich aus den USA. Was diese Lehrer erzählen ist altbekannt, das meiste wussten schon Buddha und Jesus. Alter Wein in neuen Schläuchen. Nach diesem Buch ist es jedem möglich, dank dem Gesetz der Anziehung, genau das anzuziehen, was wir uns wünschen und brauchen. Diese 24 Lehrer erzählen in diesem Buch, auch von ihren Erfahrungen. Sie betonen immer wieder wie wichtig die Meditation ist. Eines wird in diesem Buch klar, wenn wir eine Ungesunde Situation nicht ändern, werden wir immer mehr von dem, was wir nicht wollen anziehen, bis wir genug haben und auf positiv umschalten. Was immer ihre Geschichte in der Vergangenheit war, wenn wir jetzt in der Gegenwart, positiv denken, können wir, vielleicht nicht alles, doch einiges zum Guten wenden.
Wie beim Radio, bei einem schlechten Programm, wechseln wir einfach die Frequenz.
Sollten unsere Wünsche in Erfüllung gehen, müssen wir uns Bewusst sein dass das Begehren von Buddha auch als Leiden erkannt wurde (erste der edlen vier Wahrheiten). Sollten wir also Morgen alle Reich sein und mit einem Ferrari herum fahren, dann hoffe ich dass wir mit der nötigen Gelassenheit, damit umgehen.
31.10.2007 Text von zentao
04.04.2013 neu überarbeitet
PS: Es gibt noch ein empfehlenswertes Buch von Kurt Tepperwein, “Die Geistigen Gesetze” Dieses Buch ist Ausführlicher und geht mehr ins Detail. Aber auch hier, diese Gesetze wirken nur wenn man sie anwendet. Auch dieses Buch kann ich nur empfehlen.
auch noch lesen;
Wir sind was wir Denken Teil 2
Wir sind was wir Denken. Teil 3
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Meditation, Vergänglichkeit, Zen
Staub wischen ist ab und zu notwendig, eine Tätigkeit die meistens im Aussen geschieht, doch wenn endlich Staub gewischt wird, hat sich auch im inneren so mancher Staub angesammelt. Gedankliches Staub wischen, alte Gedanken Konstruktionen loslassen, ist ab und zu auch notwendig. Wir ziehen so manches unnötiges an, vor allem die Gedanken, die wir meinen, behalten zu müssen, sind auch nur gedanklicher Staub, den wir auch entsorgen müssen. Das geschieht am besten mit regelmässiger Meditation. Staub gehört, meiner Meinung nach auch, zu den überflüssigen Dingen unseres Lebens, da sich Staub nicht vermeiden lässt, erübrigen sich meine Gedanken über, die Nutzlosigkeit des Staubes und ich wende mich wieder der Bewältigung, desselben zu.
Als ich wieder einmal ein Buch in meinem Büchergestell suchte, war ich erstaunt, dass sich so viel Staub angesammelt hat. An der Höhe vom Staub, sieht man auch die Vergänglichkeit der Zeit. Die grösste Arbeit macht mir jeweils meine Buddha-Sammlung, die ich auf meinen Reisen in Asien, zusammen getragen habe, achtsames abstauben war angesagt. Beim Ausräumen der Bücher habe ich mich auch von altem, gelesenem und überlebten getrennt. Die alten Bücher wandern bei mir ins Brockenhaus, wo irgend wer, sie hoffentlich wieder findet. So eine Aufräum und Putz-Aktion hat auch sein gutes, jetzt habe ich wieder Platz in meinem Büchergestell, für neue Bücher. Beim durch stöbern meiner Bücher, habe ich auch Bücher gefunden, die ich, vor Jahren gekauft habe, aber irgend wie, vergessen habe, ich habe also immer noch etwas zum Lesen.
25.01.2013 Text von zentao
Zum Thema bereits geschrieben
Putz-Zen
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Fotos, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Zen

Marcel Geisser  – Zen-Lehrer
Charaktertypen aus buddhistischer Sicht – eine spirituelle Psychologie.
ein Vortrag von Zen-Lehrer Marcel Geisser
Am Montag war es wieder einmal so weit, ein Dharmagespräch mit Marcel Geisser in der Sangha Zürich. Ich habe diesen Vortrag mit meinem Handy aufgenommen und möchte Euch die Gelegenheit geben diese 5 Â Charaktertypen kennen zu lernen.
Diese 5 Buddhafamilien sind unsere Ich oder Ego Charakter die wir eigentlich alle kennen, nur erzählt sie uns Marcel in Form einer Geschichte, wie sich die unterschiedlichen Charakter benehmen würden bei einem Besuch oder auch wenn wir bei ihnen zu Besuch wären.
Marcel spricht sehr leise darum den Ton etwas höher stellen. Entschuldigt bitte die Stöhrungen zu Beginn, aber es bessert.
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Die 5 Buddhafamilien – ein Vortrag von Zen-Lehrer Marcel Geisser
erstveröffentlichung bei:Â http://taozazen.wordpress.com/2012/11/14/die-5-buddhafamilien/
15.11.2011 zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Fotos, Glück, Kunst, Künstler, Leben, Menschen, Museum, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Ich bin mehr und mehr enttäusch von unserer heutigen Kultur, das ist nur noch der Sichtbare Ausdruck der Ego-Gedanken der Künstler, da ist wenig Kunst und viel überflüssiges auf das man gut verzichten kann und der Staat zahlt noch Subventionen für die armen Künstler. Ich finde den einen Hohn.
Ich denke da am meisten an die mahlenden und gestaltenden Künste, ein Bild das jedes Kind besser und in kürzester Zeit mahlt wird für tausend Franken auch Euro verkauft. Ich weiss jeder ernsthafte Künstler schreit jetzt auf und fühlt sich vermutlich zu Recht ungerecht behandelt, aber was da abgeht hat mit Kunst und Kultur wenig zu tun. Ich weiss über Kunst kann man streiten und ich bin gerade zum Streiten aufgelegt. Das Thema Kultur stört mich schon lange und das muss jetzt mal raus. Seit Jahren versuche ich tolerant zu sein und es gibt sicher auch neuere Kunstwerke die durchaus gefallen können aber es gibt zu viel anderes. Hier zur Information was Kunst und Kultur wirklich ist.
Neuerdings gibt es überall Auktionen und da werden Bilder zu Preisen verkauft, die ins Astronomische gehen, es ist nur noch ein Geschäft und die Kunst eine Geldanlage. Das ist doch irgendwie Krank.
Der wahre Künstler weiss nie ob er etwas zu Essen hat und ob er ein Bild verkaufen kann. Es mag heute etwas besser sein, als früher, aber erst wenn man es verkaufen kann, wird es zur Kunst.
In jungen Jahren wollte ich auch mal Künstler werden und ich habe einige Bilder gemalt und die wahren gar nicht so schlecht, aber davon leben hätte ich nicht gekonnt und ein Hungerkünstler wollte ich nie sein und Jahre lang auf den Durchbruch warten, das war nicht mein Ding, ich musste schliesslich eine Familie ernähren und das ging nur mit arbeiten.
Malen ist eine Geistige Kunst, das was der Künstler sieht, das weiss die Hand zu malen, das geschieht einfach, ich habe das oft erlebt, wie am Ende das Bild einfach fertig war, wer hat jetzt wirklich dieses Bild gemalt. Heute geht es mir beim Schreiben und Fotografieren so, das echte Werk kommt aus meinem inneren, klar haben meine Gedanken einen grossen Einfluss, aber war ich das.
Wenn das Kunstwerk geschaffen wird, ist es noch lebendig und zeigt einen Ausdruck des Geistes der zurzeit des schaffen, aktiv war. Wenn das Bild verkauft ist und an der Wand hängt, ist es nur noch ein Ausdruck, des Stolzes des Besitzers, dass er ein Bild von Kandinsky besitzt, auch wenn es vielleicht nur eine Kopie ist.
Kunst im Museum ist tote Kunst, weil sie präpariert und restauriert wird, so dass dies Kunst scheinbar ewig wäre, aber auch das ist eine Illusion. Auch wenn das verstaubte Kunstwerk, nach Jahrhunderten noch bewundert werden kann, so ist der Geist der das Werk erschaffen hat, schon lange Tod.
Bei uns werden seit einigen Jahren, so rostige Metall Würfel und andere Formen in die Natur gestellt und dem sagt man dann Kulturweg, vorher macht man die Natur Kaput um so ein Ding an den unmöglichsten Orten auf zu stellen, wer bezahlt diesen Unsinn und Umwelt Zerstörung? Ich habe gerade gelesen das soll eine Stiftung sein? Schade um das Geld, da könnte man besseres machen damit. Wer hat den Bürger gefragt ob er das will? Das Kunst Geschmacksache ist, ist mir schon klar, aber der gesunde Menschenverstand sollte dabei nicht verloren gehen.
Oder ich denke da an einen Harald Nägeli der seine Strichmännchen an Hauswände und auch an schöne Hausfassaden, schmierte mit schwarzer Farbe und, dann später, die ganze Fassade ins Museum gebracht wurde und das nennt man jetzt Kunst und der Künstler lässt sich überall feiern und ich nenne das, Schmiererei genau so die Graffitikünstler, die ganze Unterführungen gesprayten. Wobei hier hat es oft einige echte Künstler darunter, wenn ich mit dem Fotoapparat unterwegs bin fotografiere ich gelungene Bilder.
Das was Kultur früher war, das war noch Kunst, die wurde auch gefördert von der Kirche und den Fürsten, es war auch ein Ausdruck, dessen was im Volk gemacht wurde, das war noch Volkskunst im wahrsten Sinne des Wortes. Das war noch ein künstlerisches Handwerk, wo jeder Betrachter staunt und in sich selber weiss, so etwas könnte ich nie. Ich bewundere auch alte Meister wie Van Goch, das war noch Kunst.
Die Kunst ist heute ein Teil von unserer Konsumgesellschaft und kann in jedem Warenhaus gekauft werden.
Wie wird in der Zukunft wohl unsere Kultur, einmal beurteilt werden?
Dazu habe ich noch Zitate gefunden, die auch einiges Aussagen über die heutige Kultur und ihre Auswüchse machen.
Alles redet von Kultur, aber was ist das schon mehr als eine Verfeinerung unserer Triebe? Wie sehr wir uns auch bemühen, die Falten unserer Triebe auszubügeln, vom Buddhismus aus gesehen hat das mit Fortschritt oder Zivilisation nichts zu tun. Alles redet heutzutage von Fortschritt, doch ich frage mich: In welche Richtung schreiten wir eigentlich fort?
Kodo Sawaki
Der ist ein Narr, der die Kultur von der Arbeit zu trennen gedenkt. Denn der Mensch wird zunächst einer Arbeit überdrüssig werden, die nicht mehr Teil seines Lebens ist, und sodann wird ihn auch eine Kultur nicht mehr befriedigen, die nur noch ein Spiel ohne Einsatz darstellt.
Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste,
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Die Anonymität des Künstlers ist Teil einer Kultur, die durchdrungen ist von dem Verlangen, sich vom eigenen Selbst zu befreien. Die Philosophie, die dahinter steht, richtet sich mit aller Macht gegen die Illusion des «Ich bin es, der etwas tut». In Wahrheit tue ich gar nichts, in Wahrheit bin ich nur das Instrument; menschliche Individualität ist kein Ziel, sondern nur ein Mittel zum Zweck [...].
Der Wunsch, daß alle Welt weiß, daß «ich etwas gemacht habe, ist der Wunsch eines Menschen, der noch nicht erwachsen ist».
Der Wunsch, daß alle Welt weiß, daß «ich etwas gemacht habe, ist der Wunsch eines Menschen, der noch nicht erwachsen ist».
Ananda K. Coomaraswamy,
Christian and Oriental Philosophy of Art
06.11.2012 Text zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Blogs, Buddha, Fotos, Glück, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Weisheit, Zen

Brienzerrothorn
Ein Zenschüler hatte überall nach Erleuchtung gesucht, aber nirgends eine Antwort gefunden, bis er eines Tages einen alten Mann langsam einen Bergpfad hinabsteigen sah, der einen schweren Sack auf der Schulter trug.
Er wusste augenblicklich, dass dieser alte Mann das Geheimnis kannte, nach dem er so viele Jahre verzweifelt gesucht hatte.
“Alter, sage mir bitte, was du weißt. Was ist Erleuchtung?”
Der alte Mann sah ihn lächelnd an, dann ließ er seine schwere Last von der Schulter gleiten und richtete sich auf.
“Ja, ich sehe!” rief der zenschüler. “Meinen ewigen Dank! Aber bitte erlaube mir noch eine Frage: Was kommt nach der Erleuchtung?”
Abermals lächelte der alte Mann, bückte sich und hob seinen schweren Sack wieder auf. Er legte ihn sich auf die Schulter, rückte die Last zurecht und ging seines Weges.
Der Schüler näherte sich dem Meister: “Seit Jahren suche ich die Erleuchtung”, sagte er “Ich fühle, dass sie nicht mehr weit ist. Ich möchte wissen, welchen Schritt ich als nächstes tun soll”.
“Und wie erwirbst du deinen Lebensunterhalt?” fragte der Meister.
“Noch habe ich nicht gelernt, um mich selbst zu ernähren. Mein Vater und meine Mutter unterstützen mich. Aber das tut doch hier nichts zur Sache.”
“Der nächste Schritt besteht darin, dass du eine halbe Minute lang in die Sonne blickst”, sagte der Meister. Der Schüler gehorchte. Als die Zeit um war, bat der Meister den Schüler, er möge ihm das Feld um sich herum beschreiben.
“Ich kann es nicht sehen, die Helligkeit der Sonne hat meinen Blick getrübt”, antwortete der Schüler. “Ein Mensch, der nur das Licht sucht und die Verantwortung für sich selbst anderen überlässt, wird die Erleuchtung nicht finden. Ein Mensch, der in die Sonne starrt, wird am Ende blind”, sagte darauf der Meister.
Paulo Coelho aus: Der Wanderer
8.08.2012 gepostet von zentao auf Zenkreis München
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Bloggen, Blogger, Blogs, Buddha, Buddhismus, Glück, Karma, Leben, Lebensfreude, Meditation, Menschen, Spiritualität, Weisheit, Zen
Am 6. Juli 2012 hat Claudia Klinger ein Thema entführt: bei Thinkabaut Bienen-im-kopf mit dem Titel braucht der Mensch Religion?
Ich habe ganz zu Beginn beide Artikel gelesen und da ich selber auch schon viel zu diesem Thema geschrieben habe, ( siehe unten )wollte ich mich da, raus halten. Denn zu einigen Religionen habe ich ein gespanntes Verhältnis. Wenn wir über Religionen diskutiren, ist das wie ein Fass ohne Boden, denn jeder hat dazu eine eigene Meinung und das Thema ist meistens emotional aufgeladen. Als Claudia Klinger mir ein Mail schrieb, mit der Bitte, ich solle mich doch auch an der Diskusion beteiligen, fühlte ich mich ein wenig verplichtet, weil ich bei Claudia und Thinkabaut bei beiden regelmässig mitlese und habe mich mit meinem kurzen Text in die Nesseln gesetzt und Thinkabaut etwas verärgert.
Ich habe dazu geschrieben:
Es gibt Menschen die brauchen eine Religion, weil sie nie gelernt haben zu Denken.Die meisten Menschen kommen via ihrer Familie zu ihrer Religion und getrauen sich nicht diese zu hinterfragen.
Jahrhunderte des Anlügens durch die Kirche geht nicht Spurlos an den Menschen vorüber, die Menschen in unserer Kultur sind verunsichert und suchen nach einer neuen Autorität die es so nie geben kann.
Die Wahrheit, wenn es so eine gibt ist immer in uns selber und nie ausserhalb von uns.Was Jesus und Buddha erfahren haben ist etwas, was jeder in sich selber finden kann, sofern er sich die Zeit nimmt und konsequent nach seinen Erkenntnissen lebt
29. Juli 2012 at 18:32 Uhr von zentao
als Antwort schrieb Thinkabout
@Zentao
Du weisst, wie sehr ich Dich schätze. Aber Dein Kommentar hier ärgert mich einfach nur.
Zitat: “Es gibt Menschen die brauchen eine Religion, weil sie nie gelernt haben zu denken.”
Sorry, aber diesen Satz finde ich eine Frechheit, und er kommt meist von Leuten, denen es komplett an Respekt für Andersdenkende fehlt (oder Glaubende), also typischerweise nicht von Dir. Darin kann ich mich und mein Verhältnis zur Religion überhaupt nicht wiederfinden, mein Lieber. In der Berührung mit Religion ist mir persönlich mein Denken immer angeregt und beflügelt worden.
Witzig, dass Du dann auch gleich Jesus und Buddha ansprichst: Zwei Grössen, deren Leben und Überzeugungen Religion und Lehre begründeten. Warum also nicht in der Religion den Helfer sehen, der es uns sogar erleichtern kann, uns auf die Essenz dieser Lehren einzulassen?
Der Pfarrer meiner Jugend hat mir durch die Art, wie er Glauben lebte, das Denken nicht verbarrikadiert, sondern mich im Gegenteil zum Denken gezwungen. Als Vertreter seiner Religion. Weiter sprichst Du selbst von Erfahrungen. Man kann diese Erfahrungen sehr wohl auch als Mitglied einer Religion machen. Ich möchte nicht wissen, wie manche Schrift, die Dir in Deinem Leben schon weiter geholfen hat, Dir ohne eine Lehre oder Religion, die sie bewahrte und transportierte, gar nie hätte zugänglich werden können.
So, und nun bin ich des Themas endgültig müde geworden. Für mich ist hier Schluss.
Ich weiss, was so ein Thema anrichten kann und die unterschiedlichen Meinungen haben schon manchen Relionskrieg entfacht, ob es mir an Respeekt mangelt glaube ich eigentlich weniger, weil vor den Menschen die eine Religion praktiziren habe ich die grösste Achtung. Was ich meine; es sind unsere Vorstellungen von diesem Gott und diese Vorstellung ist in unserer Kindheit geprägt worden, und wir wurden nicht gefragt, die Religion wird wie ein Kleid, über uns gezogen.
dies war meine Antwort.
@Thinkabout
es tut mir Leid, dass meine Worte Dich geärgert haben. Möglicherweise sind meine Worte etwas hart formuliert. Es mag stimmen, dass Menschen in der Religion Trost finden,und das ist gut so. Es ist ja nicht unbedingt die Religion, welche unnötig ist, es sind eher die Kirchen, auf welche man verzichten müsste, inklusive aller Sekten und Hassprediger. Dass es da auch gute Kräfte gibt, das will ich gar nicht bestreiten. Die negativen Kräfte beherrschen heute leider diese Kirchen.Es ist die Religion, welche missbraucht wird zum Leid ihrer Gläubigen. Bedenke Jesus war kein Christ, er war ein Erkennender, ein Erleuchteter. Auch Buddha war kein Buddhist, das beweist mir, dass jeder Mensch,tiefe Erfahrungen machen kann, sofern er bereit ist, in sich zu gehen, stille zu werden und das wird sein Leben verändern.
Religion bedeutet in sich gehen und das kann man auch ohne Kirche und auch Erfahrungen der Verbundenheit mit einer universellen Kraft sind auch für gewöhnliche Menschen möglich. Über die Kirchen nachzudenken, aber auch was in unserer Gesellschaft geschieht, war noch nie so nötig wie in der heutigen Zeit. Wir haben wirklich verlernt wie man über etwas Nachdenkt. In der heutigen Zeit, wird soviel nachgeplappert und das eigene Denken ausgeblendet.
Seit 18 Jahren praktiziere ich die Zen-Meditation, das ist auch eine Form von Religion aber ohne eine Kirche, nur still sitzen und mich selber nicht so wichtig nehmen. Auch ich glaube an eine Energie oder Kraft, was auch immer.
Weil dieses Thema so kontrovers ist wollte ich mich da raushalten,weil es sehr schwer ist mit klaren Worten, so zu schreiben, dass ich niemanden verletze, es ist so wie es ist und nochmals, ich wollte Deine Gefühle nicht verletzen, es tut mir leid.
Liebe Grüsse zentao
Irgendwie ist klar, dass so ein Thema nicht einfach aufhört und hier die Antwort von:
@zentao
Wir lassen es gut sein. Nur noch so viel:
Warum verallgemeinern wir alle so unsäglich?
“Die Kirche”. “Die Religion”.
Trifft man darüber Aussagen, liegt man damit automatisch ausserhalb vieler Erfahrungen vieler Menschen.
“Die Kirche” kann auch einfach eine funktionierende, lebendige Gemeinschaft einer Gemeinde rund um ein Gotteshaus mit einem wunderbaren Pfarrer sein.
Mir ist auch egal, ob Jesus Christ war oder Zeuge Jehovas. Nicht egal ist mir, dass mir das Christentum seine Lehre näher gebracht hat.
Der zweite Teil Deines Mails belegt einen weiteren Aspekt, unter dem ich manchmal richtig körperlich und seelisch leide: Wir haben gelernt, uns der Autorität der Kirchen (und anderen) zu entziehen – aber wir schaffen keine Inhalte. Wir gewinnen Freiheit und nützen sie nicht. Wir sind davon gelaufen ins Leere.
Es ist erstaunlich was Thinkabaut schreibt:
” Mir ist auch egal, ob Jesus Christ war oder Zeuge Jehovas. Nicht egal ist mir, dass mir das Christentum seine Lehre näher gebracht hat.”
Genau die gleiche Erfahrung habe ich umgekehrt gemacht, ich verstehe dank der Lehre von Buddha besser was dieser Jesus gemeint hat, denn die Erfahrung ist immer gleich nur wir Menschen interbretieren sie anderes, weil jeder etwas anderes daraus lernen muss. Es ist ganz einfach, eine Erfahrung der Liebe und das ist für jeden etwas anderes. Was ich immer noch nicht verstehen kann, wie aus so einerguten Erfahrung so etwas wie unsere Kirchen entstehen komnnte. Nochmals ich habe kein Problem mit der Lehre von Jesus, mein Unverständnis gilt diesen Kirchen dieser Welt.
In einer eine funktionierende Glaubensgemeischaft müsste auch über Dogmen diskutiert werden, was in unseren Kirchen seit Urzeiten unerwünscht ist.
Am 27.03.2009 schrieb ich fast unter dem gleichen Titel was ich darüber denke:
…brauchen wir den überhaupt eine Religion?
Ich frage das jetzt ganz einfach mal etwas Provokativ; brauchen wir den überhaupt eine Religion? Warum ich das Frage? Ganz einfach seit ich aus der Kirche ausgetreten bin fühle ich mich richtig frei, keine Bindung mehr an eine Macht, die mir sagen will, welche Gebote ich einhalten soll und warum ich etwas Glauben muss, was irgend wann in der Bibel stand und was ich mit meinem gesunden Menschenverstand nicht nachvollziehen kann.
Viele Jahre litt ich darunter, das ich mit diesemm Gott und seinem Soh nicht klar kam, denn ich wollte Glauben, wie mir der Pfarrer gebot, aber dies funktionierte bei mir nicht, weil immer neue Fragen auftauchten. Es ist einiges in meinem Leben geschehen, wo andere, als eine Bestrafung durch diesen Gott sehen würden, für mich war es die Aufforderung zum Handel, mein Leben zu änderen.
Ich bin wieder selbstverantwortlich für mein Leben, da ist niemand dem ich eine Schuld zuweisen kann, was immer mir geschieht, ich selber bin die Ursache. Was ja eigentlich immer so war. Jedes Kleinkind weiss, wenn es etwas unrechtes getan hat, dann schaut es ganz bedrückt in die Welt. Dieses Wissen ist in jedem Menschen drin, von der Geburt an, es braucht nur ein wenig Liebe und Führung von den Eltern, für das braucht es keinen Religionsuntericht. Hier ein Video da zu: Warum Religionen nicht glaubwürdig sind Video
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5.08.2012 zentao
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Das Leben ist ein Prozess
Eigene Gedanken über Gott oder Nicht Gott?
sind Religionen noch Zeitgemäss?
Heute feiern wir den 1. August, das ist der Tag, wo unsere Ahnen, sich ihre Freiheit erkämpft haben. Für diese Freiheit mussten sie kämpfen, da gibt es viele Sagen und Geschichten dazu, die berühmtesten sind die Geschichte vom Willhelm Tell, und die von Arnold Winkelried dem Helden von der Schlacht bei Sempach. Dies zeigt warum wir Schweizer ein so starkes Freiheitsbedürfnis haben und fremde Richter und Gesetzte gar nicht schätzen.
Dank der Französischen Revolution, bekam die Eidgenossenschaft, eine neue Verfassung und der Grundstein zu unserer heutigen modernen Schweiz war gelegt. Was die EU so gerne in Europa machen möchten, wurde in der Schweiz verwirklicht. Auch die Schweiz hatte so seine Probleme, vor allem mit der so gennten Obrigkeit, den noblen Herren. Genau wie in der EU wo wenige das sagen haben und die Grosse Masse muss schweigen.
Bauernaufstände
Auch während des Dreissigjährigen Kriegs kam es immer wieder zu Aufständen der Bauern, die gegen die hohen Steuern, die von den Stadtkantonen erhoben wurden, protestierten.
Vom Staatenbund zum Bundesstaat
Der Grundstein für die moderne Schweiz wurde im 19. Jhd. gelegt. Das wichtigste Ereignis war zweifellos die Annahme der Verfassung von 1848, welche dem Land eine zentralistischere Form gab und einen einzigen Wirtschaftsraum bildete, der den kantonalen Rivalitäten ein Ende setzte und so eine wirtschaftliche Entwicklung ermöglichte.
Unter anderem schaffte die neue Regierung die internen Zölle ab, vereinheitlichte Währung Masse und Gewichte und monopolisierte das Postwesen. weiterlesen
Was die EU so mühsam kopieren möchte, und im Eiltempo, durchboxen will, brauchte mehr als 2 Jahrhunderte bis zur heutigen Schweiz. Der Umgekehrte Weg wäre der einfachere, Europa tritt der Schweiz bei und übernimmt die Schweizerischen Gesetzte und den Schweizer Franken und in Europa wäre Frieden. Die Schweiz ist das ideale Modell für ein freies Europa, das geht aber nur mit der Schweiz. Wo ein Wille ist da ist auch ein Weg. Ob diese etwas ketzerischen Gedanken Grössenwahnsinn sind, das wird uns die Geschichte weisen. Das Model EU kann so nicht funktionieren, weil zu stark auf Macht konzentriert und das Europäische Volk hat eine minimale Mitbestimmung.
Tatsache ist; “Für diese Freiheit müssen wir bereit sein zu kämpfen, denn wir sind immer so Frei, wie wir bereit sind, etwas für diese Freiheit zu tun. Die Bequemlichkeit unseres modernen Lebens, unser Wohlstand macht uns abhängig und berechenbar. Die Berühmte Freiheit der Werbung ist eine Abhängigkeit, eine Unfreiheit, und wir wollen ja frei sein. Wenn wir mit dieser Freiheit nicht achtsam umgehen, werden wir sie verlieren. Dazu gehört nun mal, dass man politisch interessiert ist und sich bei den Wahlen aktiv beteiligt
Jeder entscheidet für sich selber, wie viel Freiheit ihm/ihr gut tut, den mancher ist von zuviel Freiheit überfordert und möchte nur seine Ruhe. Echte Freiheit fordert etwas von uns, für echte Freiheit muss man manchmal kämpfen und mancher hat für die Freiheit sein Leben gegeben.
1.August 2012 Text von zentao
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720 er Geburtstag der Schweiz
Wissen wir überhaupt noch was Freiheit, im Sinne der alten Eidgenossen heisst?
Werte

und die Sonnenblumen blühen doch
Drei Tage Regen – nur Regen
drei Tage Sommer – ungewohnte Wärme
es ist kühl – graue Wolken ziehen vorüber
wo ist der Sommer geblieben?
Die Sonnenblumen blühen erstrecht
der Natur ist es egal
sie lebt nur im Augenblick
sie braucht keinen Wetterbericht
das Wetter ist so wie es ist – gerade richtig.
zentao
19.07.2012 Text von zentao

da ist nur noch Stille…
In der Zen-Meditation, können auch Geräusche des Alltags zum Meditationsobjekt werden, wenn wir den Verstand abschalten und nur hören. Vielleicht ist es aber auch umgekehrt, und wenn wir wirklich nur hören, so schaltet sich der Verstand aus.
Wenn möglich meditire ich immer bei offenem Fenster, zu beginn der Meditation ist da meistens nur Lärm,nach einer Weile, wenn ich nur höre… dann verändert sich der Lärm, die Töne werden suptieler und mit der Zeit höre ich auch die feinen Töne im Hintergrund und noch etwas später verschwindet der Lärm und er ist wohl da, aber da ist eine Stille, die ist aber in mir, mein Denken hat aufgehört und da ist nur hören….und der Lärm ist unwichtig geworden…. da ist nur noch Stille.
16.07.2012 Text von zentao
Heute Morgen, wärend meiner Meditation, betrachtete ich durch das Fenster, eine Hibiskus Blüte, die erste in diesem Jahr. Gestern war sie noch eine Knospe und heute ist sie voll erblüht und bei warmem Wetter blüht sie nur einen Tag und tut dabei nichts – oder doch – sie duftet und die Bienen lieben sie. Am anderen Tag ist sie bereits verblüht, aber da ist keine Trauer, denn die nächste Blüte öffnet sich bereits. Ich sitze auf meinem Kissen und betrachte die Hibiskus Blüte und freue mich und tue sonst nichts, als sitzen. Im betrachten der Blühte vergeht die Zeit.
20.06.2012 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddhismus, Ego, fotografieren, Fotos, Leben, Meditation, Menschen, Vergänglichkeit, Weisheit, Wetter, Zen
Das Wetter ist so wie es ist, und doch hat es starken Einfluss auf meine Befindlichkeit,auch wenn ich dies nicht wahrhaben will. Man sagt ja, dass der Geist und der Körper Eins seien, oder es zumindest sein sollten, aber mein Körper macht da nicht mit, oder ist es der Geist der klemmt, auf jedenfalls, bei schönem und warmen Wetter, ist da eine Harmonie, zwischen den beiden und mir geht es einfach nur prächtig. Sobald es kühler wird, obwohl ich meine auch solches Wetter, zu lieben, legt sich mein Körper da quer und meldet mir allerlei Zipperlein, wie Rückenschmerzen und eine allgemeine Unlust, irgend etwas zu tun. Um da rauszukommen ist Bewegung am Besten, aber wie bringt man dies, diesem Gebilde von Körper und Geist bei? In solchem Momenten, spüre ich wie mein Ego, stärker wird, an sonnigen Tagen, ist es scheinbar abwesend, aber das Ego ist immer da, im Hintergrund, lauert es auf seine Chance, mein Leben, etwas durcheinander zu bringen. Um die Worte kurz zu machen, ich packte meine Kamera und bin raus an die Limmat beim Stausee und habe schöne Fotos gemacht. Mit der Kamera bin ich automatisch achtsam und ich sehe Dinge, Tiere und Vögel, die sonnst meinem Auge verborgen blieben. Als ich, drei Stunden später nach Hause kam, ist der Blues vergangen, mein Ego hat sich bis zum nächsten Mal, zurückgezogen. Ich bin wieder einmal gewarnt, das Ego ist immer da, und ich muss achtsam bleiben, auch ohne Kamera.
Der Mensch kann nicht 1000 Tage
ununterbrochen gute Zeit haben,
sowie die Blume nicht 100 Tage blühen kann.
Tseng-Kuang
Die Bilder von diesem Sonntag Nachittag könnt ihr bei erwinphoto anschauen
14.05.2012 Text von zentao
Fotos von erwinphoto
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Bloggen, Blogger, Blogs, Fotografieren, Fotos, Leben, Lebensfreude, Menschen, Natur, WordPress, Zen, Zengeschichten, Muttertag
Zu der Zeit, als ich noch ein junger Mann war, gerade ein mal in der Lehre, ich hatte damals nie viel Geld und es war immer Ebbe im Portemonnaie. Immer im Mai, zum Muttertag wurde von uns Söhnen natürlich erwartet, dass wir unserer Mutter, ein Muttertagsgeschenk, nach Hause bringen würden. Jeden Samstagabend mussten wir, mein Bruder und ich, in den Ausgang, zum Tanzen und um hübsche Girls aufzureissen, aber für Blumen hatten wir ganz einfach kein Geld, das brauchten wir, um den Abend zu Finanzieren. Zum Glück war Mai und der Flieder blühte und ein junger Mann hat immer ein Sackmesser bei sich. So ist jedes Jahr das geschehen, was geschehen musste. Am Ende des Abends, als das Lokal zumachte,da brachte ich meineTanzpartnerin, die ich an diesem Abend kennen gelernt hatte, nach Hause und das ging sehr lange.
So gegen vier Uhr Morgens war ich dann wieder auf dem Heimweg. Ich war ganz alleine auf der Strasse und es hatte sehr viele Gärten mit Flieder, in Weiss, Lila und Dunkel-Lila, was immer noch mein Lieblings Flieder ist. Ein verstohlener Blick, dass mich auch ja niemand sieht, das Sackmesser raus, dreimal ein schneller Schnitt und der Flieder für meine Mutter war mein. Am Muttertags Morgen, wenn meine Mutter aufstand, war das Frühstück fertig auf dem Tisch und zwei Fliedersträusse , einer von meinem Bruder und einer von mir. Das wurde zur Tradition und jedes Jahr am Muttertag gab es gestohlenen Flieder. Das änderte sich erst, als wir endlich unser eigenes Geld verdienten und wir keinen Flieder mehr stehlen mussten. Bei dieser Gelegenheit; “vielen Dank an alle Gartenbesitzer und ein kleiner Trost, der Flieder wäre, so oder so verblüht, aber auf diesem Weg, habt auch ihr meiner Mutter viel Freude bereitet.” Auch wenn sie nie einverstanden war, dass wir für sie Flieder stehlen, insgeheim freute sie sich doch, dass wir den Muttertag, in all den Jahren, nie vergessen haben.
Liebe Mütter auf der ganzen Welt, ich wünsche euch allen einen schönen Muttertag.
09.05.2012Text und Fotos von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Gedanken, Gegenwart, Hier, Jetzt, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen
Wie immer wir unser Leben, leben wollen, es ist vollkommen in Ordnung, so wie es ist, jeder soll sein Leben, so leben, wie er es für richtig hält. Wer Feste feiern will, der soll seine Feste feiern. Gut Essen und viel Alkohol, viel Arbeiten und viel Geld verdienen, ja auch das ist gut. Nur muss er sich nicht wundern, wenn er irgendwann, sein Burnout erlebt.
Es gibt die Vergangenheit und es gibt die Gegenwart und es gibt die Zukunft. Aber ohne diesem Jetzt und diesem Hier, genannt Gegenwart, gibt es keine Vergangenheit und wird es keine Zukunft geben. Es gibt nur diesen gegenwärtigen Augenblick, es geht wirklich nur um diesen Augenblick, und wenn wir ihn nicht leben, ist dieser Moment unweigerlich Vergangenheit, unwiederbringliche Vergangenheit.
Wir haben immer die Wahl, die Zukunft, kann nur gut werden, wenn wir die Grundlagen dazu  im Hier und Jetzt, gut vorbereitet haben. Alles was folgt, kann nur auf den vorherigen Augenblick geschehen. Alles folgende, hat einen Bezug zur Vergangenheit, hat also, eine Ursache und die Ursache ist immer der Grund, warum es uns heute gut geht oder eben nicht gut geht.
Ein Beispiel; Wenn jemand, im jetzigen Augenblick wütend ist, geht sein Atem schneller und er sagt eventuell Dinge, die er, so nie sagen sollte, auch das hat Folgen. Wenn er nicht lernt mit seiner Wut umzugehen, könnte sein Herz geschädigt werden und irgendwann, in einem plötzlichen Wutanfall, hat er, möglicherweise einen Herzinfarkt. Alle Ärzte werden da von Herz Fehler, Überlastung, Krankheit, usw. reden. Dass aber die Ursache in der Vergangenheit liegt, das ist ihm nicht bewusst. Da er nie im jetzigen Augenblick gelebt hat, fragt er sich vielleicht; „warum ich?“ Erst wenn er sich bewusst wird, dass, sein Verhalten, die Ursache, seiner heutigen Probleme ist, kann er bewusst, daran etwas ändern.
Das wir nicht bereit sind im Augenblick zu leben, da ist unsere Gewohnheitsenergie schuld, es ist ja alles gut, warum, soll ich etwas ändern, und etwas anders machen, ist womöglich anstrengend, also bleit es beim alten und wir wursteln weiter und wollen die Wahrheit nicht sehen.
Sorgen und Ängste sind ein Phänomen unserer Zeit und sind nur Kontraproduktiv, sie nützen nichts und schaden uns nur. Einer meiner ersten Spirituellen Lehrer, hat zu mir gesagt; „deine Sorgen, will keiner, die will niemand, die kannst du nicht verkaufen oder verschenken, die gehören dir, nur dir, wem willst du sie geben? Du musst deine Sorgen behalten, Also hör auf dir Sorgen zu machen, lass sie los und lebe.“
Wenn ein Sorgen voller Gedanke auftaucht, muss ich mir bewusst machen, dass ich, das was ich tun muss, gemacht habe und ich mir wirklich keine Sorgen machen muss, alles ist getan. Wenn falsche Gedanken hochkommen, den falschen Gedanken nicht denken, wenn falsche Gedanken hochkommen, einfach etwas Schönes denken, das ist der bessere Weg.
Freunde von mir, die immer noch im Arbeitsprozess sind, jammern dauernd, wegen ihrer Termine und wollen, alles planen. Das ist weder gut noch schlecht, wenn sie gut und bewusst planen und ab und zu auch einmal Nein sagen lernen, dann wird ihr Leben etwas ruhiger. Wenn ich so etwas vorschlage,” wie sie sollen auch einmal Nein sagen, ” heisst es immer „ du hast ja keine Ahnung, wie das heute läuft.“  Das mag ja sein, das heutige Leben ist hektischer geworden, aber dennoch; wir haben immer die Wahl, und wie immer wir uns entscheiden, die Rechnung wird uns irgendwann präsentiert. Nicht vergessen, alles hat eine Ursache und Ursachen haben Folgen.
Wann immer wir versuchen im Hier und Jetzt zu leben, es  ist immer eine Versuchsreihe. Wenn es in die Hosen geht… was Solls. Kein Mensch ist perfekt, ob Buddha perfekt war, weiss ich nicht, aber Buddha hat diese Wahrheit entdeckt und uns den Weg gezeigt. Nur gehen müssen wir ihn selber. Wenn wir hinfallen, müssen wir wieder aufstehen und weitergehen, so einfach. Das Leben, ist eine ganze Versuchsreihe, von Lebensmomenten, Augenblick an Augenblick, darauf folgt der nächste Augenblick, wie auf einer Perlenkette.
Je öfters wir, versuchen uns zu verbessern, um so öfters wird es uns gelingen, im Hier und jetzt zu leben.
Im Zen gibt es so etwas wie richtig oder falsch nicht, Schuldgefühle sind überflüssig, und wenn Fehler geschehen, versuchen wir diese, beim nächsten Mal zu verbessern. Es ist so wie es ist, in diesem Augenblick und versuchens noch einmal, immer im Hier und Jetzt.
Ganz gleich, wie schwer, das Gestern war,
du kannst immer wieder von neuem beginnen
Buddha
02.03.2012 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Glück, Meditation, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Wenn dein Kühlschrank voll ist, wenn du Kleider zum anziehen hast, wenn du ein Dach über dem Kopf hast und in der Nachts schlafen kannst, dann geht es dir besser, als 75% der Menschen auf dieser Erde.
Wenn du Geld auf der Bank hast, und genügend Bargeld für deine täglichen Ausgaben, dann gehörst du zu den 8% der reichsten Menschen
auf dieser Erde.
Wenn du heute morgen wach geworden bist und du mehr gesund, als krank bist, dann geht es dir besser, als Millionen, die diese Woche nicht überleben werden.
Wenn du nie den Gefahren des Krieges, nie der Einsamkeit von Gefangenschaft, nie der Qual von Folter und nie Hungersqualen ausgesetzt warst, dann geht es dir besser als 500 Millionen Menschen auf dieser Erde.
Wenn du einen Gottesdienst ohne Furcht und ohne Belästigung, ohne Verhaftung und Folter und ohne Ermordung besuchen kannst, dann geht es dir besser, als 3 Milliarden Menschen auf dieser Erde.
Wenn du deinen Kopf hochhalten kannst mit einem Lächeln im Gesicht und von ganzem Herzen dankbar sein kannst, dann bist du gesegnet, denn viele könnten es, die Meisten tun es aber nicht.
Wenn du jemandes die Hand halten kannst, jemanden hast um ihn zu drücken oder ihm auf die Schultern zu klopfen, dann bist du gesegnet, denn du hast die
Möglichkeit zu heilen.
Wenn du in der Lage bist, diese Zeilen zu lesen, dann bist du doppelt
gesegnet, denn jemand hat an dich gedacht und es geht dir besser als zwei Milliarden Menschen auf dieser Erde, die nicht des Lesens fähig sind.
Ich wünsche dir einen schönen, guten Tag, denke nach, wie glücklich du bist und gib diese Zeilen weiter um auch andere daran zu erinnern, wie gut es ihnen eigentlich geht.
Wie oft vergessen wir dankbar zu sein, dabei haben wir allen Grund, einfach grundlos dankbar zu sein, wenn wir uns, mit dem Rest der Welt vergleichen, dann sind wir unendlich reich, auch wenn wir keine Millionäre sind, sind wir dennoch reicher als mancher in dieser Welt.
23.02.2012 zentao
gesehen bei Norman Rentrop
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Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddhismus, fotografieren, Glück, Meditation, Menschen, Spiritualität, Thich Nath Hanh, Vergänglichkeit, Weisheit, Zitate, Zen
- Libelle im Flug
- kleiner brauner Falter
- Bläuling
- blaue Libelle
Der Augenblick, ein Moment voller Kraft und Energie, den wir erst erleben können, wenn wir ihn bewusst und achtsam erleben wollen. Wie oft lassen wir ihn achtlos vorübergehen.
Auf http://www.psp-tao.de/ habe ich einige Zitate verschiedener Autoren gefunden.
09.02.2012 gepostet von zentao
In Momenten vollkommenen Alleinseins, das sich nur dann einstellen kann, wenn alle Fluchtmöglichkeiten und deren eigentliche Bedeutung wahrhaft erkannt worden sind, tritt das Glück des Augenblicks zutage.
Kinder sind von Natur aus Zen-Meister, ihre Welt entsteht in jedem Augenblick wieder völlig neu. Für das nicht verletzte Kind ist das Staunen natürlich. Das Leben ist ein Mysterium, das gelebt werden will. Die Heimkehr ist die Wiederherstellung des Natürlichen. Eine solche Wiederherstellung ist nicht grandios oder dramatisch, sondern zeigt einfach nur, wie das Leben sein sollte.
John Bradshaw, Das Kind in uns
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Den Weg zu gehen, heißt immer wieder zur Aufmerksamkeit zurückzufinden, immer wieder das zu sehen, was gerade ist, zu üben, die eigene Wirklichkeit geduldig anzunehmen. Einen großen Schritt sind wir gegangen, wenn wir aufhören, mit anderen und vor allem gegen uns selbst zu kämpfen. Vielleicht lässt sich sagen, dass das Spirituelle beginnt, wenn wir entschlossen genug sind, den Kampf innen und im äußeren Leben zu beenden.
Ingo Benjamin Jahrsetz, Holotropes Atmen – Psychotherapie und Spiritualität
Denken Sie an die Vergangenheit – das ist ein Akt der Gegenwart; denken Sie an die Zukunft – das ist ein Akt der Gegenwart. Alle Anzeichen einer Vergangenheit existieren nur in der Gegenwart, und jeder Grund, an eine Zukunft zu glauben, existiert ebenfalls nur in der Gegenwart. Als die wirkliche Vergangenheit sich ereignete, war sie nicht Vergangenheit, sondern Gegenwart, und wenn die wirkliche Zukunft da ist, wird sie nicht Zukunft sein, sondern Gegenwart. Die einzige Zeit, deren wir jemals gewahr sein können, ist dieser gegenwärtige Augenblick mit seinen Erinnerungen und Erwartungen.
Ken Wilber, Das Spektrum des BewusstseinsÂ
Euer Wahres-Wesen ist euch niemals verlorengegangen, selbst nicht in den Augenblicken der Täuschung, noch wird es im Augenblick der Erleuchtung gewonnen.
Huang-Po, Der Geist des Zen, John Blofeld (Hrsg.)
Unsere Verabredung mit dem Leben findet immer im gegenwärtigen Augenblick statt. Und der Treffpunkt unserer Verabredung ist genau da, wo wir uns gerade befinden.
Thich Nhat Hanh, Lächle deinem eigenen Herzen zu
Wir stehen jeden Augenblick vor der Entscheidung,
unser Herz zu öffnen oder zu verschließen.
unser Herz zu öffnen oder zu verschließen.
Andreas Tenzer, http://www.zitate-aphorismen.de
Tags: Achtsamkeit, Allgemein, Alltag, Bücher, Buchempfehlung, Lesen, Lesenswert, Bloggen, Blogger, Blogs, Bücher, Buddha, Leben, Lebensfreude, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Ich möchte euch ein Buch vorstellen, das mir sehr gefallen hat.das Buch heisst;
Tee mit Buddha: Mein Jahr in einem japanischen Kloster von Michaela Vieser
Zen oder die Kunst, Karaoke zu singen
Es ist von einer Jungen Frau Michaela Vieser aus Deutschland, welche Japanologie in London studierte. Als Abschluss des Studiums sollte sie ein Jahr auf eine Japanische Universität um dort Land und Leute kennen zu lernen. Auf dieser Universität belegte man in der Regel einen Sprachkurs für Ausländer und wohnte in einem Studentenheim und genau das wollte sie nicht. Ihre Idee war ein Jahr lang in einem Buddhistischem Kloster zu leben, aber alle Versuche ein solches zu suchen scheiterten. wie es oft im Leben so ist, hörte ein Japanischer Mönch, der an Ihrer Universität Buddhismus unterrichtete, von ihrem Wunsch und er ermöglichte ihr dieses Jahr in einem Buddhistischen Kloster.
Humorvoll beschreibt sie, ihr Leben im Kloster, welches so anders ist als sie sich vorgestellt hat, sie erwartete ein Leben in Stille, ein Kloster in der Art von Zen, aber dieses Kloster war dem Amida Buddha gewidmet, es war ein Kloster der Jodo-Shinshu der Schule des Reinen Landes, eine der verbreitetsten buddhistischen Schulen Japans. Im Gegensatz zum Zen, vertraut man hier auf den Amida Buddha um die Erleuchtung zu erreichen, im Zen ist man überzeugt, dass die Buddha Natur in jedem Menschen vorhanden sei und darum könne auch jeder die Erleuchtung aus eigener Kraft erreichen. Hier leben aber ganze Familien im Kloster Mann und Frau und ihren Kindern inklusive den Grosseltern und das funktioniert offensichtlich gut und alle suchen die Erleuchtung gemeinsam. Für den Buddha war die Gemeinschaft eine der Wichtigsten Stützen des Glaubens.Alle Buddhisten nehmen Zuflucht zu Buddha, Dharma und zur Sangha der Gemeinschaft der Gläubigen. Die Grundlage von beiden Schulen ist die Lehre von Buddha und was Buddha lehrte wird auch hier als Grundlage praktiziert, schlussendlich ist es auch eine Glaubenslehre, ähnlich dem Christentum. Das Hauptziel ist hier, die drei Räder zu drehen, Harmonie, Mitgefühl und Dankbarkeit und wenn jemand Hilfe braucht ruft er das Wort Namanda welches die Kurzform von Namu Amida Butsu ist.
Mit grosser Liebenswürdigkeit und Geduld wird sie ins Klosterleben eingeführt, sie wohnt zusammen mit japanischen Frauen und Männer, die ihr normales Leben hinter sich gelassen haben, um in und mit der Gemeinschaft zu leben. Sie wird von einem Teemeister in der Teezeremonie unterwiesen und sie lernt auch die Kunst des Blumensteckens Ikebana kennen. Als sie den Wunsch äussert, sie würde gerne Kendo kennen lernen, wird auch das arrangiert. In jedem Kapitel beschreibt sie eine der Personen mit denen sie gelebt hat, sehr ausführlich, so dass ich das Gefühl habe diesen Menschen wirklich zu kennen.
Als sie beim Goingesama dem Oberabt des Klosters, in einem Gespräch den Wunsch äussert, sie würde gerne mehr über Zen erfahren, wurde auch dies für sie ermöglicht. Jede Woche wurde sie zweimal mit dem Auto zu einem Zenmeister gefahren und sie erhielt da Privatunterricht. Soviel Toleranz findet man selten unter den Religionen. Sie beschreibt ihren Weg, der nicht immer einfach war, mit Ehrlichkeit und leichter Selbstironie, besonders wenn sie beschreibt, wie sie wieder mal in ein sprachliches Fettnäpfchen getreten ist. Es ist ein tif berührendes Buch und man lernt viel über Japan und die Japaner, vor allem lernt man eine Seite von ihnen kennen, die wir bisher wenig gekannt haben.
Zum Abschid, als das Jahr zu Ende war, meinte der Goingesama zu ihr;
Buddha habe gesagt; man muss sich im Leben oft von Freunden verabschieden, dafür trifft man woanders neue.
13.10.2009 Text von zentao
Hier der Link von dem Kommentar von Longtide longtide.wordpress.com
Tee mit Buddha: Mein Jahr in einem japanischen Kloster von Michaela Vieser
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Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Kirchen, Menschen, Religion, Vergänglichkeit, Zen
Seit es Menschen gibt, gibt es Religionen, in irgendeiner Form, früher war es der Schamane, der einen besonderen Draht zum Jenseits hatte, dann waren es die Kirchen, die zwischen einem Gott und uns vermittelte, aber gibt es diesen Gott, oder ist es nur eine Art magnetisches Feld, ähnlich der Elektrizität? Bedenklich scheint mir in der heutigen Zeit, wo wir so viel über das Werden unserer Welt und die Entstehung, der Arten, insbesondere unserer eigenen Geschichte wissen, die in Afrika begonnen hat, von der Kirche nicht Ernst genommen wird und sogar in den Kirche, dagegen gepredigt wird.
Es ist irgendwie peinlich, wenn die Katholische Kirche, immer noch an den Teufel glaubt und in dieser Kirche, Spezialisten ausgebildet werden, um diesen Teufel Auszutreiben. Da stellt sich die Frage; passt so eine Kirche noch in unsere heutige Zeit, und sind Religionen noch Zeitgemäss? Auf jedenfalls, seit ich aus der Kirche ausgetreten bin, lebe ich freier, ich lebe Religionsfrei. Da bekommt Religionsfreiheit, eine ganz andere Bedeutung.
Eine Kirche die immer wieder, anders Denkende unterdrückt hat und es Teilweise immer noch tut. Eine Kirche wo der Frau, bis Heute, ihre Rechte, als Gläubige und Mensch vorenthalten werden. Eine Kirche, wo etwas, was in der Natur, vollkommen normal ist, das Phänomen der Homosexualität, von Papst Benedikt abgelehnt wird. In der Natur gibt es Homosexuelle Löwenmännchen, das gibt es Vögel, die je nach Bedarf ihr Geschlecht wechseln können usw.Homosexualität im Tierreich
Da bei sind doch so viele Priester, sexuell falsch gepolt, die traurigen Geschichten des Missbrauchs, sind genügend bekannt.
Nur die Kirche bleibt Stur bei ihrer Verurteilung. In Islamischen Länder werden Homosexuelle Menschen, heute noch gesteinigt. Eine Tötungsart, wie es schon zu Jesus Zeiten üblich war, zutiefst primitiv und unmenschlich.
Es ist aber nicht nur die Katholische Kirche, bei den Protestanten ist es ein wenig besser, immerhin gibt es dort schon Priesterinnen. Aber auch hier fehlt es an Selbstkritik. Bei unseren Mitbürger aus den Islamischen Religionskreisen, ist es möglicherweise nicht viel besser.
Das war ja gut so im Mittelalter, da hatte der Mensch noch Angst vor den Urgewalten, auch heute geschehen auch wieder Katastrophen und Unglücke, aber niemand würde die Ursache bei einem Gott suchen. Derjenige Höhlenbewohner, der zuerst, die Naturgewalten, als solche erkannte war wohl der erste Priester und daraus gab es mit der Zeit einen Religionsverkaufs Maschine. Es sind nicht nur die Kirchen, es sind heute auch die Parteien und Regierungen, die uns dauernd anlügen. Wir werden für dumm verkauft und es ist oft schwer dieses zu durchschauen. Ich habe schon einiges über die Kirche und ob es einen Gott gäbe und warum wir unsere Freiheit des Denkens so wenig nutzen geschrieben.
Zufällig bin ich im Internet auf einen Jungen Philosophen Michael Schmid Salomon gestossen, ein sehr aktiver Atheist, der in einigen Talkshow über Gott und die Welt spricht.
Wir kommen alle als Atheist auf die Welt, die Religion wird einem im Laufe des Lebens anerzogen
*
„Wir müssen falsche Ideen sterben lassen, bevor Menschen für falsche Ideen sterben.“
*
Wer Zensur erlaubt, will Denken verbieten.
Michael Schmidt-Salomon
Er spricht mich in meinem tiefsten Denken an und hat mich in diesem Beitrag stark beeinflusst.
Michael Schmid Salomon, betont in diesem Video,
Michael Schmidt-Salomon in Hochform
wir seien die Neandertaler von Morgen und wir würden uns zu wichtig nehmen , den in 500 Millionen Jahren gäbe es keine Menschen, mehr auf dieser Erde – nochmals 200 Millionen Jahre später wird diese Erde ein Wüstenplanet sein.
Dann noch dies; Wir bilden uns ein – ein imaginärer Schöpfer, des gigantischen Universums, habe sich ausgerechnet, in unserer zufällig entstandenen und bald wieder aussterbenden Primatenart inkarniert , das sei doch ein Grössenwahn ersten Ranges.
Schlagkräftige Argument, die mich auch überzeugen und mich vermehrt zum Denken anregen.
Wir werden von allen Seiten mit Informationen überschüttet, von der Presse, Medien und Internet, wir können oft nicht prüfen ob diese Informationen stimmen. In letzter Zeit, leider allzu oft, erfahren wir auch, dass wieder ein Skandal geschehen ist, wir wurden wieder einmal, mehr angelogen. Ein Phänomen unserer Zeit, ist auch die Tatsache, dass immer mehr hohe Tiere über ihre Unehrlichkeiten stolpern und von der Presse und dem Internet an den Pranger gestellt werden.
Es gibt immer noch eine Sorte Mensch die Glauben, mehr zu sein als andere, die auch überzeugt sind, mehr Recht zu haben als der Rest der Menschen und sie nehmen sich dieses Recht ganz einfach und ohne Rücksicht und es gibt von diesen ein Klicke, quer durch Wirtschaft, Politik und die Kirchen, die tun für Macht alles.
Der Buddhismus ist die einzige Religion, die seit Buddhas Zeiten, diese Spielchen, nicht machte, leider gab es in der Geschichte auch hier, Einzelne die aus dem Rahmen fielen. Gier, Hass und Unwissenheit sind leider etwas Ur-menschliches.
Im Zen, lernen wir zu Denken und hinterfragen. Die wichtigste Frage, die ich mir selber stellen musste war; wer bin ich, woher komme ich, wer war ich vor dieser Geburt. Wo hin gehe ich und was haben meine Handlungen für Folgen? Meine Erkenntnis war, wichtig ist immer nur dieser eine Augenblick – aber auf einer anderen Ebene, bin ich ein Teil dieser Welt und muss dadurch Verantwortung übernehmen.
Es ist klar, dass kein Gott daran beteiligt war, es ist eine Energie, die seit Urzeiten, sich immer wieder neu manifestiert. Es ist immer Ursache und Wirkung, auch im kleinsten. In der Natur gibt es immer eine Ursache, die aus Gedanken und Handlungen besteht und daraus folgen die nächsten Gedanken und Handlungen, die auch wieder zu Ursachen werden. Das ist so seit Urzeiten, so dass Heute, die Ur-Ursache nicht mehr erkennbar ist. Ob es ein Big Bang war, ich glaube nicht, ich denke eher aus sehr kleinem wurden die Ursachen immer grösser. Ich weiss es auch nicht. Das hindert mich aber nicht am Nachdenken und hinterfragen, immer wieder hinterfragen und nochmals nachfragen, immer wieder und dann die Konsequenzen daraus ziehen und dann handeln und aber auch bereit sein die Folgen aus meinem Denken und Handeln zu verantworten.
Obwohl Buddha meinte, wir sollen aufhören zu spekulieren, ob es ein Jenseits gäbe und die Frage ob es einen Gott gäbe sei überflüssig, wichtiger sei, dass wir unser Leben, leben in diesem Augenblick.
26.01.2012 TExt von zentao beeinflusst durch die Videos vonMichael Schmidt-Salomon
Michael Schmidt-Salomon – Aeschbacher Zwischen Himmel und .
wissenrockt.de » “Gehe den Dingen auf den Grund!
Wie blind sind unsere Politiker eigentlich?
Amazon.de: Michael Schmidt-Salomon: Bücher, Hörbücher .
Heute auf youTube angeschaut:
Eine interessante Gesprächsrunde des Nachtstudios im ZDF,
immer noch Aktuell
Was der Sinn des Lebens ist, das ist genau das, nach wass alle Menschen suchen und manche auch gefunden haben. Es gibt viele Wege, ein Leben sinnerfüllt zu leben. Die Religionen meinen diesen Sinn gefunden zu haben. In dieser Gesprächsrunde gehen die wogen oft Hoch und die Teilnemer haben, auch hier unterschiedliche Antworten und Meinungen. Eine sehr starke Diskusionsrunde, wobei in 4/6 werden die Grundsächlichen Werte angegriffen, da geht es teilweise hart zur Sache.
Die Teilnehmer: Michael Schmidt-Salomon – Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung und “Deutschlands Chef-Atheist” (Der Spiegel) gefällt mir sehr gut, er hat sehr gute Argumente
Gelongma Lama Palmo – buddhistische Nonne sie spricht überzeugend und vertritt den Buddhismus überzeugend
Heiner Geissler – CDU-Politiker er ist in der Runde der schwächste Teilnehmer. Er hat aber durchaus eine gewisse Alterweisheit entwickelt. Sein Politisches Wissen bringt er gut ein.
Anselm Grün – Benediktiner-Pater und Bestseller-Autor als Christlicher Meditationslehrer und Mystiker wirkt er gar nicht wie ein Priester.
Nachtstudio vom 22.11.2009
Der Tagesspiegel fragt in einem Beitrag Wie der Buddha ins Bad kam
Würden sich Thais, Inder oder Chinesen ein schmuckes Kruzifix übers Klo hängen? Eher nicht. Warum stellen sich dann viele Deutsche auf einmal Buddha-Figuren ins Haus?

goldene Buddhafigur aus China
Wenn man in Warenhäuser, Einrichtungshäuser und Baumärkten unterwegs ist fallen einem überall Budda Figuren in allen Grössen, Formen den verschiedensten Materialien auf, Buddha für das Badezimmer, für den Wohnraum und Buddhas für den Garten, beliebt sind Buddhas am Gartenteich.
Allein der Otto-Versand, um nur ein Beispiel zu nennen, bietet 26 verschiedene Buddha-Figuren an (buddhistische Mönche nicht mitgezählt), vom Modell „Happy Buddha“ über den „Lachenden Buddha“ bis zum „Ruhenden Buddha“ sowie Buddhas aus den Kollektionen „Wohntraum“, „Casa“ und „Home Affaire“. Es handelt sich zwar noch nicht um ein Massenphänomen, aber fest steht: Gut 2400 Jahre nach Siddhartha Gautama zieht der weise Mann aus Asien in immer mehr deutsche Häuser und Gärten ein. Sind die Buddhas also Teil einer Sinnsuche, die den Westen nach Jahrhunderten der Säkularisierung erfasst hat? Stehen sie für eine neu erwachte Spiritualität? Ich glaube nicht. Jedenfalls wäre es die erste religiöse Bewegung, die ihren Anfang in Obi- (Steinzeug-Buddha, witterungsbeständig, 49,99 Euro), Roller- (Dekofigur, 15 cm hoch, 5,99 Euro) und Butlers-Filialen (Buddha mit Teelichthalter, 29,90 Euro) genommen hat
Ich habe versucht auf dieser Seite einen Kommentar zu hinterlegen, aber ich müsste mich registrieren und das finde ich nicht nötig, ich muss nicht überal dabei sein, darum meine Antwort hier im Blog.
Ob ein Buddha in einem Badezimmer oder im Garten steht, finde ich nicht so wichtig. Ganz perönlich gefällt mir das sogar, so eine Buddha Figur verbessert auf jedenfalls schon mal die Atmosphäre und bringt in jeden Ort etwas von der Austrahlung der Präsenz eines Buddha. Eine Austrahlung die einfach nur gut tut und das spüren die Menschen, ganz unterbewusst.
Was mich, an diesem Artikel stört, ist der Vergleich mit dem zu Tode gefolterten Jesus der leidend an seinem Kreuz hängt, da ist nichts von Ausstrahlung nur das Verbreiten von Schuldgefühlen, ” der arme ist ja für mich gestorben.” Schon die Idee, irgendjemand könne meine Schuld von mir nehmen, ist so etwas von Absurd.
Wer schon mal eine Buddhstatue angeschaut hat, stellt fest, das Buddha immer lächelt, da ist nichts von Leiden Als ich das erste Mal, auf einer meiner Reisen, ganz bewusst so ein Buddha Gesicht anschaute, empfand ich tief in mir ein erstes verstehen und den Wunsch, auch so lächeln zu können, es brauchte viele Jahre bis ich mein Lächeln, tief in mir fand, es findet jezt schon öfters den Weg in mein Gesicht.
Das der moderne Mensch sich nach Ruhe und Frieden sehnt, ist sehr verständlich, mir ging es vor vielen Jahren auch so. Die Badezimmer würden immer mehr zu Rückzugsoasen wo auch Feng Shui und Ayurveda beheimatet sind. Das finde ich gut, dass der Mensch sich endlich wieder mehr Zeit für sich beansprucht. Auch wenn diese Entwicklung, vorerst eher oberflächlich ist.
Was soll dies ganze Aufregung, ” Buddha nimmt keinen Schaden im Badezimmer”, grundsächlich beten Buddhisten niemanden an, die Verbeugung vor einem Buddha bezeugt nur den Respeckt und die Dankbarkeit vor der Idee und der Lehre des Buddha. Die Thailänder haben auch überall in ihren Wohnungen Buddha Statuen stehen, da ist der Gedanke vom Schutz durch Buddh dahinter. Meiner Meinung kann Buddha Durchaus im Badezimmer stehen. Die Idee, das könnte etwas verwerfliches sein, diese schadet, aber nur der Person die sowas denkt.Wenn schon Schutz, dann auch im Badezimmer. Nur schon der tägliche Anblick, eines lächelnden Buddhas, kann eine heilende Wirkung haben.
Es ist nicht wichtig wie Menschen zum Buddha und seiner Lehre kommen. Schon der Gedanke, dass jemanden, dieser Buddha gefällt, kann ein Same sein, um sich über die Endlichkeit des Menschen, seine Gedanken zu machen und sein Leben zu ändern.
25.01.2012 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Bloggen, Blogger, Blogs, Buddhismus, Gott, Karma, Leben, Lesenswert, Meditation, Menschen, Spiritualität, Weisheit, Zengeschichten, Zen, Vergänglichkeit, Lesenswert, Lesen, WordPress, Religionen, Kirche, Glauben
Dies ist eine kleine Sammlung von meinen von mir geschriebenen Texten, von meinen persönlichen Erfahrungen und Eindrücken über Zen und das Leben im Allgemeinen. Das Schreiben ist ein Teil meines übens, hier kann ich nochmals nachlesen, ob ich einen Zen-Text, auch in meinem Verstehen integriert habe. Dies Sammlung ist entstanden, aus dem Eindruck des überfordert sein, dass mir Zeitweise keine neuen Gedanken zufliegen und ich mir oft überlegen muss, will ich überhaupt noch schreiben? Zen geschieht im Leben und nicht am Computer, vorläufig schreibe ich noch.
selbst geschriebenes…
…..eine kleine Auswahl
Enstanden im Sommer 2008
In diesem einen Augenblick, bin ich ganz leicht überfordert, denn ich weiss ganz einfach nicht was ich für tief schürfende Gedanken aufschreiben soll. ich habe bereits so viel geschrieben, seit dieser Blog besteht, so dass ich bald ein Buch füllen könnte. Ich schon über so viele gute Themen geschrieben, dass ich das Gefühl habe, über alles, schon einmal geschrieben zu haben. Es wiederholt sich alles, wie im richtigen Leben, es ist erstaunlich, dies ist nur ein kleiner Teil dessen, über was ich alles bereits geschrieben habe, darum für alle die etwas Lesestoff und selbst geschriebenes vonmir lesen wollen, hier eine kleine Auswahl, geordnet nach Themen.
überarbeitet 19.01.2012 alle Texte von zentao
über die Achtsamkeit:
Achtsamkeits- Meditation im Alltag
Vorteile der Achtsamkeit…
im Fluss des Lebens… überarbeitet 6.1.2010
über den Ärger:
Gedanken über den Ärger
über das alt werden:
Stopp! Die Umkehr des Alterungsprozesses
meine Erfahrungen mit “Stopp die Umkehr des Alterungsprozesses”
Wenn du nicht alt werden willst, dann häng dich jung auf
alle wollen älter werden, aber keiner will alt sein…
über die Angst:
Vertrauen entwickeln…
Gedanken über die Angst. updat 25.10.2008
Angst ist wie ein aufgeblähter Ballon…
über Buddhismus:
Eine Buddhistische Dankbarkeits-Übung aus Japan,
Die Buddhistische Fliegenfalle update
Gedanken über den Buddhismus, die Kirche und die Umwelt.
über die Dankbarkeit:
Dankbarkeit
über das Denken :
unser Denken..
über die Freundschaft:
Gedanken über die Freundschaft…
mein Freund der Clochard…
Neues von meinem Freund dem Clochard
über das Fotografieren
unterwegs…
des einen Freud ist des anderen Leid…
das Zen des Fotografierens
über das Geben:
Geben
über die Gedanken:
Wir wandern in Gedanken
Freundlichkeit siegt!!
Wie können wir uns vor unseren negativen Gedanken schützen?
Gedanken über einen spirituellen Weg.
über die Gesellschaft:
von nichts kommt nichts….
Die wertvolle Existenz als Mensch
Das Leben ist ein Prozess, welcher ausser unserer Kontrolle ist.
Krebsgeschwür
Ist es nicht irgend wie Logisch?
Was ist eigentlich guter Journalismus?
abnehmen und bewegen aber subito
mit dem rauchen aufhören aber subito
Werte
Wie Krank ist eigentlich unsere Gesellschaft?
über das Glück:
Eine mysteriöse Geschichte….
Noch eine mysteriöse Geschichte…
Es ist erstaunlich, was wir Menschen alles unternehmen, um glücklich zu Sein
Ich muss mich, schlussendlich selber Glücklich machen.
Gedanken über das Glück und die Zufriedenheit.
Was muss ich tun, um so richtig Unglücklich zu sein?
über Gott:
…brauchen wir den überhaupt eine Religion?
Gedanken über Gott und die Welt – Es heisst so schön – ” Vor Gott sind alle Menschen gleich”
über das loslassen:
loslassen…
Der Affe in uns
Karma:
Karma
von nichts kommt nichts….
wenn es ein Leben nach dem Tod gäbe, wie würdest du leben?
Gedanken zu Karma und den fünf Gewissheiten.
über das Ich/Ego:
Gedanken über die “Ich” Illusion..
über Persönliches:
ist es ein Traum oder Wirklichkeit?
Abschiedsbrief an meinen bösen Hautkrebs.
ich bin zurück im Leben…Update 10.11.2008
über die Meditation:
Wenn Du in Eile bist, dann gehe langsam…
still werden
Gedanken über 5 Hindernisse in der Meditation.
Meditation gestört durch Nachbars Hund….
Gehmeditation mit Glockenklang.
Gedanken über 8 starke Emotionen “Die Acht Winde”
über die Vergänglichkeit:
Die Natur kennt offensichtlich keine Vergangenheit
Die alltägliche Vergänglichkeit….
eine geschenkte Rose…
ist eine Rose, immer eine Rose ?
Gedanken zur Vergänglichkeit und den edlen vier Wahrheite
über Zen:
Spiritualität heilig oder scheinheilig?
Im Moment bin ich ein sehr fauler Zenschüler.
Wie geht das Zen-Meditation? oder Was ist Zen ?
Rückschau eines Zenschülers
“So macht Zazen Freude !”
Was hat ein Zahnarztbesuch mit Zen zu tun?
Zazen ist der Weg zur Stille.
Zengeschichten:
Das Lied des kleinen Vogels
Der Tempel der tausend Spiegel
Der weise alte Mann… oder Die Weisheit des Lebens…
Die Geschichte von Gotami und dem Senfkorn.
“Wie die Zeit vergeht ” eine Zengeschichte
Nachbars Hund
über die Wut:
Meditation über die Wut…
Gedanken über die Wut und wie bearbeite ich sie?
von der Gewalt zur Gewaltfreien Komunikation…
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddhismus, Männer, Meditation, Rasur, Bart, Menschen, rasieren, Zen
Liebe Männer, wie rasiert ihr euren Bart, mit dem Elektrorasierer oder mit dem Messer? Eigentlich ist das ja unwichtig, was nicht unwichtig ist, ist dieser Augenblick am Morgen, wenn wir uns rasieren, das ist einer der wenigen Momente im Tag, wo wir, meistens ungestört sind. Ich weiss, es fällt vielen schwer, ganz alleine mit sich selber zu sein, oft muss ein Radio laufen oder sonst wie eine Lärmquelle zur Ablenkung da sein. Ich selber geniesse diese Zeit, im Badezimmer, wo ich ganz alleine bin, niemand stört mich und ich kann, während dem Rasieren, eine Kurz-Meditation machen. Das sind 5 bis 10 Minuten, in denen ich aus einer unachtsamen Rasur, wo ich mich möglicherweise noch schneide, eine bewusste Rasur in Achtsamkeit mache, daraus wird eine Meditation, mit allem was zu einer Meditation gehört.
Ich betrachte mein Gesicht im Spiegel und fahre mit meiner Hand über meine Stoppeln und stelle fest, eine Rasur muss sein, ich seife mein Gesicht ein und beginne mit dem Messer, vorsichtig und achtsam meine Stoppeln weg zu schneiden. Es ist still im Badezimmer, nur die Ventilation läuft im Hintergrund. Ich atme wie in jeder Meditation, tief in meinen Bauch hinein, wie in der täglichen Meditation, beobachte ich meinen Atem und gleichzeitig auch meine Hand, die das Messer führt. Zuerst, schabe ich die Stoppeln auf der einen Seite und mein Gesicht ist in zwei Hälften geteilt, eine ist glatt rasiert und die andere Seite ist noch voll Schaum. Gleich ist die Rasur vorbei und schon sieht mein Gesicht, wieder ganz passabel aus. Mit Der Hand prüfe ich, wo noch Stellen sind, wo ich nachbessern muss. Mit dem Auftragen von etwas Rasierwasser und dem Eincremen ist die Rasur-Meditation fertig.
Man kann aber auch nur diese Ruhe am Morgen geniessen und seine Gedanken fliessen lassen und den Tag in Ruhe vor dem Spiegel Planen. Wie immer ihr das macht, ist nicht so wichtig. Wichtig ist nur, dass ihr diese Zeit ganz bewusst nutzt.
Es ist einer der wenigen Augenblicke, wo ihr wirklich bei euch seid.
24.12.2011 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Marcel Geisser, Meditation, Menschen, Spiritualität, Weisheit, Zen, Zen-Lehrer
Ich habe auf diesem Blog bereits einige Male über Marcel Geisser geschrieben, über Retreats die ich besuchte und auch über Voträge von ihm zu finden am Ende von diesem Beitrag
Hier einige Zitate die ich bei http://www.psp-tao.de/ gefunden habe.
Wenn wir Meditation praktizieren, entwickelt unser Geist die Fähigkeit, in unmittelbarer Weise zu Einsichten zu gelangen,die sich dem rationalen, begrifflichen Denken entziehen.
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Es liegt auch nicht an uns, die Welt oder andere Menschen zu verändern oder aus ihnen bessere Menschen zu machen. Das ist eine recht arrogante Haltung. Wir sind nicht die Herrscher über das Karma anderer. Indem wir unser eigenes Karma erkennen und daran arbeiten, heilen wir uns selbst und andere.
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Wir brauchen weder eine Cheops-Pyramide zu hinterlassen noch als Wohltäter des 21. Jahrhunderts in die buddhistische Geschichte einzugehen. Gehen wir unseren eigenen Weg Schritt für Schritt, heiter und gelassen, ohne Pomp und heiligen Klamauk. So erkennen wir im Plätschern des Brunnens von selbst die Stimme des Buddha.
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Es ist in der Religion wie auch in der Politik verheerend, wenn sich die Leitfiguren nur noch mit Menschen umgeben, die sie beklatschen. Neben klaren Rückmeldungen brauchen wir alle Hofnarren, die uns den Spiegel hinhalten und humorvoll Wege finden, Ungereimtheiten aufzuzeigen.
aus Marcel Geisser, Die Buddhas der Zukunft
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Im Juli 2008 habe ich bei Goodreads einen Bericht über dieses Buch geschrieben den ich mit den Zitaten von Marcel Geisser mit Euch teilen möchte – zentao
21.12.2011 gepostet von zentao
weiter Beiträge über Marcel Geisser
Juni-Retreat – Stille erleben – Samstag 4.6.2011
Ein Mensch ohne Rang und Namen
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Blogger, Blogs, Buddha, Glück, Leben, Lebensfreude, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Video, Weisheit, Zen, Stille
Stille spricht…. Text + video von Eckhart Tolle
Wenn Du den Kontakt mit deiner inneren Stille verlierst, so verlierst Du den Kontakt mit dir selbst. Wenn Du den Kontakt mit dir selbst verlierst, verlierst du dich selbst in der Welt. Dein innerstes Verständnis von dir selbst, was du bist, ist untrennbar von Stille. Dies ist das “Ich bin” , das tiefer ist als Name und Form.
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Stille ist Deine wahre Natur. Was ist Stille? Der innere Raum von Bewusstsein, in dem diese Worte wahrgenommen und zu Gedanken werden. Ohne dieses Bewusstsein würde es Wahrnehmung, keine Gedanken, keine Welt geben. Du bist dieses Bewusstsein in Gestalt deiner Person.
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Das äußere Geräusch entspricht dem inneren Geräusch des Denkens. Die äußere Stille entspricht der inneren Stille. Wann immer Stille um dich herum ist, höre sie. Das bedeutet, Du bemerkst sie. Richte deine Aufmerksamkeit auf diese Stille. Die Wahrnehmung der Stille lässt die Stille in dir erwachen, weil du nur durch Stille Schweigen wahrnehmen kannst. In dem Augenblick, wenn Du die Stille um dich bemerkst, hörst du auf zu denken. Du nimmst wahr, aber du denkst nicht.
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Wenn Du der Stille gewahr wirst, dann ist da sofort ein Zustand von stiller Wachsamkeit. Du bist präsent. Du bist aus einer kollektiven menschlichen Konditionierung von Tausenden von Jahren ausgestiegen.
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Schaue einen Baum, eine Blume, eine Pflanze. Richte deine ganze Aufmerksamkeit darauf. Wie still sind sie, wie tief verwurzelt mit dem Sein. Erlaube der Natur, die Stille zu lehren.
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Wenn du einen Baum anschaust und seine Stille wahrnimmst, wirst du selbst still. Du verbindest dich mit ihm auf einer sehr tiefen Ebene. Du fühlst diese Einheit mit was immer du in und durch Stille wahrnimmst. Diese Einheit deines Selbst mit allen Dingen zu spüren, das ist wahre Liebe.
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Geräuschlosigkeit ist hilfreich, aber du brauchst sie nicht, um zur Stille zu finden. Sogar wenn da Geräusche sind, kannst du die Stille wahrnehmen, die hinter diesem Geräusch ist., der Raum, von dem diese Geräusche kommen. Das ist der innere Raum von reiner Wahrnehmung, dem Bewusstsein selbst. Du kannst dieses Bewusstsein wahrnehmen als der Hintergrund für alle deine Sinneswahrnehmungen, deiner Gedanken. Sich seines Bewusstseins gewahr zu werden, bedeutet das Entstehen innerer Stille.
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Richte deine Aufmerksamkeit auf die Räume dazwischen – der Raum zwischen zwei Gedanken, das kurze Schweigen zwischen zwei Worten bei einer Unterhaltung, zwischen den Noten eines Piano oder einer Flöte, oder der Zeitraum zwischen dem Ein- und Ausatmen. Wenn du deine Aufmerksamkeit auf diese Zwischenräume richtest, dann wird Gewahrsein von etwas einfach Gewahrsein. Die formlose Dimension von reinem Bewusstsein kommt aus deinem Innern und ersetzt die Identifikation mit Form.
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Wirkliche Intelligenz arbeitet schweigend. Stille ist wo Kreativität ihre Quelle hat, Lösungen zu Problemen gefunden werden.
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Ist Stille nur die Abwesenheit von Geräusch und Inhalt? Nein, sie ist Intelligenz selbst. Ihr liegt das Bewusstsein zugrunde, aus dem jede Form geboren wird. Und wie kann das von dir getrennt sein? Die Form, von der du denkst, dass du sie bist, kommt aus diesem und wird davon getragen. Es ist die Essenz aller Galaxien und Grashalmen, von allen Blumen, Bäumen, Vögel und all den anderen Formen.
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Stille ist das einzige in dieser Welt, das keine Form hat. Aber dann ist sie auch nicht wirklich ein Ding und ist somit nicht von dieser Welt.
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Wenn du einen Baum oder ein menschliches Wesen in Stille anschaust, wer schaut dann wirklich? Da ist etwas, das tiefer ist als eine Person. Bewusstsein schaut auf diese Schöpfung. In der Bibel steht, dass Gott die Welt erschuf und sah, dass sie gut war. Das ist es was du siehst wenn du aus der Stille heraus schaust – ohne Gedanken.
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Brauchst du mehr Wissen? Brauchen wir mehr Information, um die Welt zu retten. Oder schnellere Computer, mehr wissenschaftliche oder intellektuelle Analysen? Brauchen wir nicht am nötigsten Weisheit in dieser Zeit? Aber was ist Weisheit und wo kann man sie finden? Weisheit kommt aus der Fähigkeit, still zu sein. Schaue einfach und horche. Das ist nichts mehr, was wir brauchen. Still sein, schauen und lauschen aktiviert die nicht-konzeptuelle Intelligenz in dir. Lass die Stille deine Worte und Aktionen lenken.
Zitate aus dem Buch “Stillness speaks” von Eckhart Tolle, veröffentlicht im britischen Literaturmagazin “Cygnus Review” und von Hans Piron ins Deutsche übersetzt.
Quelle:
http://www.zentrum-fuer-psychosynthese.de/zitate_tolle.html
Webseite von Eckhart Tolle
Wer spricht in Deinem Kopf? Eckehart Tolle erklärt in diesem Video was das Ich ist und wie es funktioniert und wer wirklich in Deinem Kopf spricht und warum wir so ein falsches Bild über uns selber haben und wie wir uns mit unseren Ich/Ego identifizieren und was das für folgen für uns hat.
22.11.2011 gepostet durch zentao
Eckhart Tolle – Das illusorische Ich
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Meditation, Menschen, Reisen, Weisheit, Zen, Zengeschichten, Zen-Geschichten
Drei als heilig verehrte Männer gingen einmal zusammen auf eine Reise. Der eine war ein indischer Yogi, der zweite ein Sufi-Derwisch, der dritte ein Zen-Mönch. Unterwegs kamen die Männer zu einem kleinen Fluss. Eine Brücke gab es nicht.
„Ich zeige euch, wie man einen Fluss überquert“, sagte der Yogi – und ging doch tatsächlich hinüber, und zwar direkt auf der Wasseroberfläche!
„Nein, nein, so macht man das nicht“, sagte der Derwisch daraufhin. „Passt gut auf, Freunde, wie es geht.“ Er fing an, sich im Kreis zu drehen, schneller und schneller, bis er nur noch ein verwaschener Fleck aus konzentrierter Energie war, und ganz plötzlich – peng! – sprang er ans anderer Ufer.
Der Zen-Mönch stand da und schüttelte den Kopf. „Ihr Dummköpfe“, sagte er, „ich zeige euch, wie man einen Fluss überquert.“ Er hob sein Gewand hoch und watete vorsichtig durch den Fluss.
Das naheliegende ist oft das schwerste, wie in der obigen Geschichte, musste sich der Zen-Meister nur wundern, wie abgehoben und kompliziert, diese den Fluss überquerten.
Wie einfach war da, die Version des Zen-Meisters.
Im Zen obsiegt immer auch der gesunde Menschen Verstand
21.11.2011 gepostet bei satyamnityadurch zentao
Tags: Egoismus, Freundlichkeit, Gelassenheit, Liebe, Mitgefühl, Wölfe, Gut, Böse
Ich liebe schöne kurze und wahre Geschichten, wie die Geschichte der zwei Wölfe, in uns, die sich täglich einen Kampf liefern,der eine ist ein guter Wolf und der andere ist böse. Die alte Geschichte um Gut und Böse und die Frage wer von beiden am Ende gewinnt. Die Bildhafte Vorstellung, dass sich in uns zwei Wölfe bekämpfen gefiel mir besonders gut. Wer gewinnt den Kampf um unsere inner Zufriedenheit?
Eine Geschichte mit einer gelungenen Lösung. Sie hat mir so gut gefallen, dass ich die Geschichtemit euch teilen möchte.
16.11.2011 gepostet durch zentao
Gesehen bei sweetminds einem noch jungen Blog der das Potential hat ein ganz spannender Blog zu werden.
Zwei Wölfe – eine Indianische Weisheit

halt endlich die Klappe
Eines Abends erzählte ein alter Cherokee seinem Enkel über den Kampf, der in den Menschen tobt.
Er sagte: „Mein Sohn, es gibt einen Kampf zwischen zwei Wölfen in jedem von uns“
Einer der Wölfe ist böse.
Er ist Zorn, Neid, Eifersucht, Kummer, Bedauern, Habgier, Arroganz, Selbstmitleid, Beschuldigung, Feindseligkeit, Minderwertigkeitsgefühle, Lügen, falscher Stolz, Ueberheblichkeit und Egoismus.
Der andere Wolf ist gut.
Er ist Freude, Friede, Liebe, Hoffnung, Gelassenheit, Bescheidenheit,
Freundlichkeit, Güte, Menschlichkeit, Grosszügigkeit, Wahrheit, Mitgefühl und
Vertrauen.
Der Enkel überlegte ungefähr eine Minute und fragte dann seinen Grossvater:
„Und welcher Wolf gewinnt?“
Der alte Cherokee gab zur Antwort:
„Derjenige, den Du fütterst.“
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Frieden, Gedanken, Glück, Leben, Laufen, Joggen, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Bald Acht Wochen ist es her, seit ich wieder mit Laufen (Joggen ) begonnen habe und ich stelle Gemeinsamkeiten zwischen dem Zen und dem Laufsport fest. Was mir beim Zen, erst nach Jahren regegelmässiger Meditation gelang, das Denken loszulassen und die Gedanken einfach vorbeiziehen lassen, das geschah beim Laufen, wie von selbst, einfach nur laufen. Im normalen Alltag rattert mein Hirn und ich überlege mir dies und das, ich plane und schreibe in  meinen Blog, aber beim Laufen und im Zen ist es einfach nur still im Kopf, ein eine Ruhe und ein entspantes Sein. Das geschieht beim Laufen dank der Glückshormone die mein Gehirn produziert, was in der Meditation im Gehirn passiert seht ihr bei 3Sat Wie Meditation unser Gehirn verändert und hier über Meditationsforschung. Meditation entspannt nicht nur, sie hilft auch Ängste zu überwinden, wir entwickeln mehr Vertrauen und Gelassenheit wir verbessern unsere Konzentration,und als Nebenprodukt werden wir entspannter und fühlen uns glücklicher, last not least, verändert sich unser Gehirn zum besseren und es ist möglich den Geist und den Körper zu heilen.
Was wiederum bei beiden gleich ist, man muss es einfach tun, wenn möglich regelmässig. Laufen wie Zen sind Fähigkeiten, die nicht selbstverständlich sind und ich musste beides lernen und bei beidem braucht es wenn möglich jemanden der einem zeigt wie es geht. Zen habe ich vor 17 Jahren gelernt und es ist mir bewusst geworden, dass  ich, zu dem Zen in Stille auch noch etwas mehr Bewegung brauche.
Laufen lerne ich zur Zeit durch ein Buch von Jeff Galloway einem Amerikanischem Läufer, welches er speziellfür ältere Menschen geschrieben hat und es heisst Laufen ein Leben lang es hat mir schnell eingeleuchtet, dass ich nicht so Laufen kann, wie in jungen Jahren und dass ich einiges anpassen muss. Jeff Galloway schreibt für Läufer ab 50 Jahren, aber sein Wissen ist für jeden Anfänger geeignet auch wer schon viele Jahre läuft kann da möglicherweise noch etwas lernen. Was haben Zen und Laufen noch gemeinsam? Man wird besser, je öfters und länger man es macht.
Wie Meditation unser Gehirn verändert
13.11.2011 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Bloggen, Blogs, Buddhismus, fotografieren, Fotos, Links, Internet, Menschen, Reise, Reisen, Veränderung
Wenn ich am Morgen aufstehe und beim Morgenkaffee, meine Zeitung lese, die normale Tageszeitung aus echtem Papier, keine Internet Version, dann stelle ich fest, dass die Welt immer hektischer und verrückter wird und die Menschen, machen so viel Bödsinn, es wird gemordet und allerlei unmoralisches geschieht, so dass ich mich nur noch wundern kann. Das fällt mir darum auf, weil ich ja, abwesend war und auf meiner Türkeireise, eine wohltuend, Nachrichtenfreie Reise erlebte. Während der ganzen Zeit, hatte ich kein Bedürfnis und auch keine Gelegenheit, Nachrichten zu empfangen. Ich habe ja auch kein Händi und bin in dieser Hinsicht schon sehr rückständig. Ich muss ja nicht dauernd erreichbar sein und ich habe gerne meine Ruhe.
Auf meiner Reise habe sehr viele Fotos gemacht und war, in den letzten Tagen, nur noch am Computer, zudem, wie immer auf Flugreisen, habe ich mich erkältet, und habe darum auch mein Laufen eingestell. Ich bin allgemein, zur Zeit etwas unruhig und gestern als ich mir überlegte, was für einen Titel, schreibe ich, für diesen Beitrag, schrieb ich ohne zu überlegen, den obigen Titel,ich muss mein Leben ruhiger nehmen… das kam so spontan, tief aus mir heraus, so dass ich das jetzt sehr Ernst nehme und dieser Titel, soll mein Leit -Thema werden. Wie ich in meinem BeitragDas Leben ist oft, wie eine Reise… geschrieben habe
Bei einer Reise gibt es aber auch ein Ankommen und dann auch irgendwann ein Heimkommen. Wenn der Reisende offen ist und die Umwelt und seine Mitmenschen auch bewusst wahrnimmt,erlebt der er/sie, oft eine innere Wandlung und wenn er/sie ankommt ist er nicht mehr der Gleiche, wie beim Weggehen.
Internet und Bearbeitung der Fotos, der Türkeireise, waren etwas viel, und kaum zurück, musste ich meine Mails lesen, dann gibt es da einige Blogs, da lese ich gerne mit und kommentiere natürlich auch, aber auch das braucht Zeit. Bei einer Fotocommunity bin ich auch noch dabei Check in bei Allespink da gibt es echt tolle Bilder.
Ich werde weiterhin bei meinen Favoriten lesen und das bloggen soll nicht zu kurz kommen, aber wie schon gesagt, ich muss mein Leben ruhiger nehmen… darum blogge ich in nächster Zeit mit dem Wetter, bei schönem Wetter bin ich abwesend und bei schlechtem Wetter ist die Chance gross, dass ihr etwas von mit lest.
Alle diese Internet Foren, wie Facebook und Twtter und WordPress sind ja interessant und geniale Spielzeuge, aber erst wenn man abhängig wird und das Internet zur Sucht wird, dann ist es wie, bei jeder Sucht, man komm mühsam wieder davon weg. Sucht kommt von Suchen und vieles was wir heute Wissen müssen, suchen wir bei Goggle dem grössten Internetverführer.
Entsagung geschieht im Geist und nicht dadurch, dass man in den Wald oder die Einsamkeit geht und die Pflichten aufgibt. Das Wichtigste ist, darauf zu achten, daß sich der Geist nach innen wendet und nicht nach aussen.Ramana Maharshi “Sei was Du bist”
wenn es Euch interessiert, was ich so lese? Es sind ganz unterschiedliche Blogs
und es dürfte für jeden etwas dabei haben.
http://lebensfreude-blog.de/ Lebensqualität Königin der Werte
http://markustermin.wordpress.com/ astrologisches Stundenbuch
http://andreakording.wordpress.com/ Wie es Euch gefällt
http://astrobum.wordpress.com/ Astrologische und persönliche Texte
http://sweetkoffie.wordpress.com/ Mittendrin statt nur dabei
http://thinkabout.ch/ Teilen Sie mit mir unbeschwerte und schwere Gedanken in Prosa oder Lyrik und versuchen Sie, Grau in Blau zu verwandeln – unter welchem Himmel auch immer.
http://ulfrunge.wordpress.com/ Mein Schreibetagebuch: “Leben”
http://www.ornauer.at/lebensfreude-blog/ zauberwort
http://gaba-ultramind.blogspot.com/ jeden Tag geht es Dir besser und besser und besser.
http://dwidz.blogspot.com/ Ray’s Geschichten
http://mono8no8aware.wordpress.com/ das traurige Bewusstsein von der Vergänglichkeit aller Dinge



















































