Nur so zur Erinnerung….. geniesst das Leben in jedem Augenblick schnell geht die Zeit vorbei – eben hat der Löwenzahn noch geblüht und bereits verteilt der Wind seine Fallschirmen in der Natur – so schnell geht es…..
14.05.2013 Copyright ©zentao
14.05.2013 Copyright ©zentao
Es geht letztendlich nur um Wahrnehmung. Wir selber machen immer eine persönliche Sache daraus. Dabei ist es nur Wahrnehmung. Sobald das was wahrnimmt seine Fähigkeit zur Wahrnehmung wahrnimmt, erzählt sich eine Geschichte.
Das Gewahrsein von Atmung und anderen Körperempfindungen ist wahrscheinlich die allergrundlegendste buddhistische Meditationsübung.
Bevor man die Achtsamkeit erfolgreich auf Gefühle, Gedanken, Emotionen oder den Geist anwenden kann, muß sie im Gewahrsein von Atem und Körper fest verankert sein.
Mark Epstein, Gedanken ohne den Denker
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25.03.2013 Text von zentao
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Verweilt ganz und gar im gegenwärtigen Augenblick, und ihr werdet sehen, dass auch die Zukunft vorhanden ist. Ebenso wie die Vergangenheit, die ihr verwandeln könnt. Denn im gegenwärtigen Augenblick sind alle Augenblicke enthalten.
Thich Nhat Hanh, In: Thich Nhat Hanh über das Wesen des Glücks,Â
Sie können Gott berühren, indem Sie eine Blume oder die Luft berühren oder einen anderen Menschen anfassen. Außerhalb davon gibt es keinen Gott.
Thich Nhat Hanh, Versöhnung beginnt im Herzen
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Wirklich präsent zu sein heisst, entspannt in sich selbst zu ruhen und zugleich die Umgebung mit wacher Aufmerksamkeit wahrzunehmen. In diesem Zustand sind wir innen und außen zugleich, ohne zerrissen zu sein. Dieser «doppelte Aufmerksamkeitszustand» ist eine eher meditative Bewusstseinsebene von Wachheit und Klarheit, ein Ausstieg aus dem ewig polarisierenden Streben des Solarplexus und unseres Egos, das immer unterscheiden muss in Plus und Minus, Ja und Nein, Gut und Schlecht, Schwarz und Weiß.
In der Natur des Herzens liegt es, «beides» zu umfassen und jenseits der Polaritäten zu stehen. Wenn wir uns in wahrer Präsenz üben, erheben wir uns auf die Ebene des Herzens und sind dort von unseren Emotionen unberührt.
Helen Gamborg, Das Wesentliche ist unsichtbar
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Der Alltag hat mich wieder und ich bin wieder gesund, diese unangenehme Erkältung hat mich wirklich geschlaucht. Aber so viele meiner Freunde hat es auch erwischt, es war so schlimm, das das letzte Zazen am Freitag aus viel, weil fast alle Krank waren.
oder Rechte Rede
Dies ist die Abschrift des Vortrages von Dagmar Jauernig vom Haus Tao
Am Freitag 23.November 2012 war Dagmar Jauernig wieder bei uns um den Zyklus 8 facher Pfad weiter zu führen. Zu Beginn machten wir eine kleine Meditation, dabei entdeckten wir das Schweigen ist auch achtsame Kommunikation ist. Aber Schweigen ist nur eine Form der achtsamen Kommunikation. Oft denken wir nur das gesprochene Wort sei Kommunikation, aber da ist noch viel mehr. Wie wir miteinander Reden, wie wir einander ansehen und begegnen, was wir hören oder auch nicht hören, das alles ist vielschichtiger, als wir glauben. Kommunikationsforscher haben herausgefunden, dass wir nur etwas 30% über die Worte in uns aufnehmen, die anderen 70 % nehmen wir über andere Kanäle auf. Wir haben die Tendenz Worte, all zu wichtig zu nehmen, dabei ist die Nonverbale Kommunikation, viel wichtiger, sehen wir doch mit den Augen, mit den Ohren hören wir und da ist noch viel mehr.
All diejenigen die schon mal in einem Retreat vom Haus Tao (oder auch in einem anderen Meditations-Retreat) waren, wo Schweigen an der Tagesordnung ist. Da macht man Erfahrungen in der Stille, mit dem eigenen Geist, und da kommt oft die Frage auf: „was mache ich mit dem gelernten jetzt im Alltag?” In einem Retreat zu praktizieren, ist ja noch relativ leicht, aber wenn man wieder zu Hause ist, wie praktiziere ich dann? Eine der praxisnahen Antworten, die die Buddhistische Praxis bietet ist all diese täglichen Felder, wo wir uns dauern befassen, ins Zentrum unserer Praxis, zu rücken, zum Beispiel “unser sprechen,” uns selber beobachten, wie wir uns ausdrücken in der Kommunikation und was hat das zu tun mit unserem Weg zu unserer inneren Freiheit. Noch etwas zur Verbindung der 8 Teile des 8 fachen Pfades, wir habe ja bereits 2 Teile diese Pfades besprochen rechte Ansicht oder rechte Sicht und Rechtes Denken – Rechte Gesinnung wie hat der Buddha den Weg beschriebe wie wir zum Frieden gelangen und wie ist es möglich unser Denken und unser ganzes Sein, auf diesen Weg auszurichten? Wenn wir nicht, diese tiefe Erfahrung, schon gemacht haben. was es wirklich bedeutet, wenn wir nicht vollständig wach sind. Hätten wir diese Erfahrung nicht im vollen Umfang gemacht, könnte man ja denken, das sei ja nur eine Philosophie, eine Art Theorie, wenn Buddha nur das an uns weiter gegeben hätte, würde man Denken das sei eine Art Philosoph gewesen.
Dagmar meint eine der Stärkenen der Buddhistischen Sicht sei, dass Buddha, es nicht bei dem belassen hat. Sondern auch zwei andere Teile des 8 fachen Pfades erschlossen hat, nebst dem Teil von Verstehen, von Weisheit, der Klarsicht und noch zwei andere Teile und mit dem einten fangen wir heute an; es ist Rechtes Handeln, das sind drei Bestandteile vom 8 fachen Pfad, es geht ums Handeln, tun, verschiedene Aspekte, Rechte Rede ist so gesehen auch eine Handlung und mit dem ist auch schon etwas wichtiges über die Praxis gesagt worden die Diskrepanz zwischen “Meditation” und Alltag – im Leben, den gibt es so gar nicht, das ist wie ein anderer Aspekt, einer bestimmten Sichtweise, aber es ist die gleiche Praxis. Die Weise wie wir mit einander umgehen, unterstützt uns, mehr oder weniger, sich selber zu sein und miteinander freier zu werden. So ist auch die Art wie wir mit der Sprache und dem Umgang mit einander umgehen, handeln ist ein direkter Weg zur Praxis. Wir können unser ganzes Leben betrachten, und uns fragen: „wo geht Energie rein? „Und ist das was ich mache hilfreich? fördert das, die Richtung wo ich hin möchte? Die Richtung von Frieden im Geist, von Stille im Geist, von flexibel und wach sein. Wie lebendig ist unsere Praxis im Alltag und ist uns eigentlich klar was Achtsamkeit ist? Der 8 fache Pfad ist sehr umfassend, unser ganzes Leben ist in diesem 8 fachen Pfad enthalten, so dass es eigentlich egal ist bei welchem Teil wir beginnen. wir können auch bei der achtsamen Kommunikation beginnen.
Dagmar findet, die achtsame Kommunikation ein ausgesprochen herausforderndes Gebiet und sie hat sich für den Vortrag viele Gedanken zu dem Thema gemacht. Sie hat hervorgehoben, dass einige Menschen lieber Reden und die anderen können besser zuhören. Dagmar wünscht sich von uns eine rege Mitarbeit und eine anregende Diskussion. 10 Minütige Meditation. . . . . Rechte Rede sei nochmals betont; ” Recht heisst hier nicht richtig im Gegensatz zu falsch, sondern mehr im Sinne des Sanskrit Wortes Sama das ganzheitlich heisst, oder auch umfassend, Wahrhaftigkeit könnte eine Übersetzung sein, Aufrichtigkeit, Aufmerksames zuhören und einfühlsames Reden, diese Kombination ist spannend. Wenn wir reden, gehört dazu auch Schweigen, auch Reden und zuhören, Dagmar redet und wir hören zu, im logischen Sinne, ein Wechselspiel. Die einen Reden lieber und die anderen hören lieber zu aber klar ist; “reden macht nur Sinn wenn jemand zuhört. „Diese Weisheit ist eigentlich vollkommen banal und selbstverständlich und gleichzeitig wissen wir wie schwierig das ist, hier eine gute Balance zu finden. Zu bemerken wann wir uns zurücknehmen sollen, wann wir reden und wann wir besser Schweigen sollen, ist gar nicht so leicht.
Gedanken die wir uns noch machen werden sind; “wie höre ich zu” und “welchen Anteil am Gespräch hat auch wohlwollendes Reden, liebevolles Reden, wäre auch noch eine Möglichkeit.” Es gibt auch eine verneinende Form, das wäre; “nicht Leugnen”, sich selber und andere “nicht täuschen” sich selber und andere “nicht hintergehen” und die meisten antworten darauf; „ich leugne nie” das lernen wir ja schon als kleine Kinder und haben wir mit der Mutterbrust aufgesogen. Aber wie aufrichtig und wahrhaftig sind wir durch den Alltag? Und wenn wir wirklich genau hinschauen, dann finden wir da, noch Schattierungen, wo wir mehr tun, als ob und wo wir andere Signale senden als wir wirklich meinen. Manchmal übertreiben oder untertreiben wir, ganz so, dass wir gut dastehen, oder wir wollen jemanden schonen, und sagen ihm deshalb nicht die ganze Wahrheit. Da wird es spannend wenn wir die Muster, welche wir benutzen, erkennen und es uns bewusst wird, wo auch wir, Änderungsbedarf haben. Wir machen immer wieder so unsere kleinen Manipulationen, wobei hier nicht zur Diskussion steht, ob das jetzt gut oder schlecht sei, aber wir bemerken, so klar, wie wir meinen ist das nicht immer.
Diskussionsbeitrag:” Das ist ja etwas absolut überlebenswichtiges, kein Mensch kann immer so authentisch sein.”
Darauf meint Dagmar, nicht alles muss man sagen, was gesagt werden kann, ihr gehe es im Moment mehr darum, das wir merken, dass wir das so, ja immer machen und das es Situationen gibt wo es sogar schädlich wäre, “tätsch use” so alles zu sagen, ganz im Sinne von heilsam und unheilsam. Was bewirke ich oder was kann ich bewirken, zum Zusammenleben, was in einer guten Form möglich ist, was führt letztendlich, mich selber in einer guten Gemeinschaft (Sangha )zu einem guten Zusammensein zu mehr Harmonie, Frieden, nicht Streit, Nicht Konflikt. dass es das braucht, das findet sie auch. Wir machen es uns oft etwas zu leicht, wenn wir meinen, das sei kein Thema für uns, denn wie oft übertreiben wir oder nehmen uns etwas gar stark zurück und machen auf falsche Bescheidenheit und weil wir Mitmenschen nicht verletzen oder belasten wollen, vermeiden wir oft unangenehmes zu sagen. Es gebe auch die Gesellschaftliche Form der Lüge, wenn jemand und fragt; “wie geht es Dir” sagen wir oft einfach nur; ” es geht mit gut” und vermeiden es sagen zu müssen, dass es vielleicht doch nicht so gut geht. Es gäbe auch hier die Möglichkeit, anders zu reagieren, so in der Form; “ja willst du das wirklich wissen?” Oder auch mit der Gegenfrage; “und wie geht es dir?”
Im Tages Anzeiger hätte es einen interessanten Beitrag über das Lügen gegeben und gäbe es die Aussage, dass wir beim anderen gar nicht bemerken, wenn wir angelogen werden. Auch werde in unserer Gesellschaft, das Alter und auch das älter werden, wird verleugnet, man möchte ewig jung sein. Die Menschen haben oft Angst vor dem Tod und dem sterben. Der Tod oder nur schon das sterben ist ein Tabu, Sex ist alles was zählt und Geld einbringt. Wir haben eine Kultur der Schönheitschirurgie und wir haben einen Jugend Wahn und Schönheit ist alles. Das ist auch eine Farm der Unwahrheit unserer Kultur. Noch eine Geschichte zur Frage wie geht es dir? meint eine Teilnehmerin; ” es fange dort an, ob die Frage echt ist, oder ob es einfach eine Floskel sei? Einer Freundin von ihr wurde von Ihrer Chefin gefragt “wie geht es ihnen „und sie antworte; “gar nicht gut” und die Chefin erfreut; ”wunderbar - wunderbar „die Chefin hat gar nicht zugehört und war nicht wirklich am Befinden der Mitarbeiterin interessiert. Ein typisches Beispiel, wie wir oft nicht wirklich zuhören, wenn ich nicht höre was der andere sagt, so ist das alles andere als “wunderbar,” die Frage ist viel mehr; “was ist da los? Es sei spannend, wenn wir bei den Menschen, mit denen wir leben und arbeiten beobachten, wie die unterschiedlichen Kommunikationsmuster funktionieren oder manchmal auch nicht funktionieren. Auch das kann eine Form von Praxis sein, dort wieder wacher werden und schauen wie ist das bei mir? Es gibt verschiedene Formen von Beziehungen; manchmal eher Oberflächig und andere wo wir uns viel mehr einlassen, wo wir wirklich wissen wollen; “wie geht es dir wirklich?” Gerade in Meditationskreisen, ist es nicht selbstverständlich, dass wir unsere Beziehung ausbauen, zu mehr als nur miteinander sitzen. Wir sitzen teilweise mehr als 10 Jahre miteinander, aber was wissen wir wirklich? Sind wir wirklich aneinander interessiert? Wollen wir den wirklich mehr wissen? Ist es nicht auch eine Art Selbstschutz, uns nicht engagieren zu müssen? Erkenntnisse aus unserem Dialog:
Wer zuhört, erfährt Neues, wer selber redet bleibt auf seinem Wissensstand
Schweigen können in einem Gespräch - Gesprächspausen sind notwendig, warten können, bis der andere spricht.
Nicht immer eine Antwort haben müssen, etwas einfach so im Raum stehen lassen.
Fragen offen lassen, unangenehmes aushalten, wenn es jemandem schlecht geht, dennoch fertig zuhören.
Das sind Qualitäten, die gesellschaftlich nicht selbstverständlich sind. Eine Teilnehmerin findet, dass wir heute gute Kommunikationstheorien haben, mit Ideen die einen Aufstellen, mit Gedanken die einem selber gar nicht einfallen. Sie findet achtsames Reden helfe gut bei versteckten Vorwürfen oder auch bei Selbstanschuldigungen, auch wenn es einem selber betrifft, das sei schon hilfreich, zu wissen “wie man es macht” aber vor allem “wie man es nicht macht.” Eine andere Teilnehmerin, erwähnt Publikationen, der Gewaltfreien Kommunikation und dass dies, sie schon auch beschäftige. Worauf Dagmar erwähnt dass die Gewaltfreie Kommunikation auch nur ein Hilfsmittel sei, wicht sei halt auch hier; …üben …üben und nochmals üben, nicht dass es Theorie bleibt sondern dass es zur Praxis wird. 10 Minütige Meditation… In der Buddhistischen Praxis würden wir dem Upayas sagen, hilfreiche Mittel und das ist alles, was uns hilft zu Schweigen, ein häufiges Mittel ist Innehalten, was wir in der Meditation mit der Glocke anzeigen. Die Praxis von der Glocke ist die Praxis der Achtsamkeit, vom Innehalten und ist eine Einladung zum still Sein, zum Schweigen, nichts tun müssen und geschehen lassen was gerade ist. Was die Buddhistische Praxis vor allem anbietet ist; „genaues Hinschauen, sich interessieren, für das was ist, sich bewusst sein, wie man handelt, wie Reden, wie wir miteinander umgehen, genauer anschauen, was unsere Motivation sind, dass wir so handeln und warum. Wir können auch untersuchen was das für Auswirkungen hat auf uns und andere und wenn wir das sehr lange machen, hat das auch Auswirkungen auf unser Leben. Auch wenn ich nur höre und selber nie etwas sage hat das Auswirkungen, wie wirkt eine Gewohnheit, die ich schon lange Zeit pflege, “wie viel und oft Reden” und ich kann mir die Frage stellen, führt das zu dem was ich möchte, im Austausch mit anderen, einen lebendigen Austausch oder führt es mehr zu Stillstand, und Isolation. Was uns auch geschieht, es sind Auswirkungen, von dem was ich immer tue. Man könnte das auch Karma nennen, einfach gesagt Ursache und Wirkung.
Gib acht auf dein Denken den das wird dein Reden gib acht auf dein Reden den das wird dein Handeln gib acht auf dein Handeln denn das wird dein Schicksal
Wie schnell werden aus unachtsamen Gedanken böse Worte und die sind schnell in der Welt und es kann zu einem Brand kommen, es kommt zur Handlung (Krieg ) aber wir können immer wieder innehalten auch auf der Stufe Handlung. Ein Fächerbrand wird sehr schwer zu löschen sein.
Dagmar berichtete über 2 Frauen, Friedensaktivistinen ein Interview bei Zeit Online Wie Frauen in Israel und Palästina um Frieden ringen
Es habe ihr Eindruck gemacht wie die 2 Frauen, im Gegenseitigen Respekt miteinander umgehen.
Im Bewusstsein des Leides, das durch unachtsame Rede und durch die Unfähigkeit, anderen zuzuhören, entsteht, gelobe ich, liebevolles Sprechen und aufmerksames, mitfühlendes Zuhören zu entwickeln, um meinen Mitmenschen Freude und Glück zu bereiten und ihre Sorgen lindern zu helfen.
Erkenntnis aus der Gruppe:
Wichtig ist miteinander reden, einander Zuhören aber das aller Wichtigste ist, der Friede im eigenen Geist. Wenn wir mit uns selber unzufrieden sind und mit uns selber Krieg führen, kann es keine friedlichen Gespräche geben. Wenn wir uns wirklich begegnen wollen, müssen wir die Bereitschaft haben, genau hinzuschauen, hinzuhören, aber manchmal haben wir diese Bereitschaft nicht, manchmal wollen wir gar nicht richtig verstehen, warum der Andere, dies so anders versteht. Die Fähigkeit, richtig den Raum zu öffnen und bereit sein, mal diese Auslegeordnung zu machen, bei mir selber aber auch den anderen auch die Auslegeordnung zu machen. Das sind Wirkungsvolle Ziele und hat etwas mit Mut zu tun und es besteht die Gefahr, dass wir uns verändern müssen.
Wenn uns die andere Person nicht interessiert, haben wir auch keine Bereitschaft, ihr zu zu hören. Die Praxis der Achtsamkeit, setzt voraus, dass wir Interesse üben und mit der Zeit auch Interesse entwickeln. Die Veränderungen gelingen uns zuerst nur im kleinen, es ist nicht notwendig uns 100% zu transformieren, es ist schon Super, wenn es uns gelingt in Gesprächen, vielleicht wirklicht selber etwas weniger zu erzählen und wirklich einmal zu, zuhören. Wir erkennen, was für Möglichkeiten, im Zuhören verborgen sind und wir erfahren mehr über unseres Gegenüber und wir entdecken, dass sich etwas verändert.
Eine Teilnehmerin, erkannte dass wenn sie zu Beginn eine Person ablehnte, und nicht so sympathisch fand, sie sich selber gefragt hat; he was machst du da!!”und sie sich sagen musste; “rede doch einfach mal mit ihr” und es kam jedes Mal gut und sie nach einiger Zeit doch erkannte, wenn sie aktiv zuhöre und die Person etwas Persönliches erzählt, dass sich einiges, bei ihr, zum positiven veränderte. Auf Menschen zugehen, setzt Mut voraus und ist nicht immer leicht aber wenn wir unsere eigene Ablehnung und Aggression gegen die Person erkennen, denn unsere eigene Ablehnung, kann ja denn Ursprung in unserer eigenen Angst vor Ablehnung begründet sein. Auch Macht Ansprüche, mein Revier abstecken, komm mir nicht zu nahe, das ist mein Gärtlein. Letztendlich ist es sehr einfach; ” es ist unangenehm wenn sich etwas ändert. Das etwas angenehm oder unangenehm sei, das mag eine wunderbare Theorie sein, aber in der Praxis merken wir, aber Hallo, vielleicht hat das etwas mit mir zu tun und ich bemerke, dass der ganze Prozess der hier geschieht, eine spannende und interessant Sache ist und wenn ich von negativ auf positiv umschalte, kann ich etwas neues lernen. Aber auch das andere sei in Ordnung, dass wenn wir bemerken, diese Person interessiert mich wirklich nicht und ich habe keine Lust an dieser Person, das ist auch ein Teil der Praxis, einfach schauen was ist und von mir nicht Dinge zu erwarten, wo ich noch nicht bereit bin, diese zu verändern. Mir selber Raum zu geben, es genügt manchmal schon zu erkennen, das ist angenehm oder unangenehm. Es ist schon ziemlich viel, wenn ich erkenne wie ich reagiere und das Ganze einfach mal sein lassen, ohne allzu grosse Veränderungen zu erwarten; „mit dem Gedanken, heute ist es mir noch nicht optimal gelungen, aber Morgen sieht das schon ganz anders aus. Auch das ist nicht so wichtig, einfach dran bleiben und mit dem Arbeiten was ist. Mit dem Geist der Freundlichkeit, den anderen begegnen und das einfach mal sein lassen. Das ist klassische Achtsamkeitspraxis – unabhängig ob es angenehm oder unangenehm oder erleuchtend oder nicht erleuchtend sei, dort hinschauen und nicht einfach verdrängen.
Zum Abschluss noch eine kurze Meditation.
Wenn wir mit allem da sind so wie es ist, auch das ist schon eine Form von Kommunikation, ein Dialog, es ist eine Verbindung mit dem was ist und es ist gar nicht möglich – nicht zu kommunizieren. Ich bin den ganzen Tag im Austausch, in Kommunikation mit Menschen. Wenn ich am Morgen einen Vogel singen höre ist auch das eine Form von Kommunikation, es ist eine Form, in Verbindung zu sein und hat ganz viel mit Meditation und Achtsamkeitspraxis zu tun, es heisst präsent zu sein und Präsenz heisst immer mehr in Verbindung zu kommen mit dem was ist und das wertschätzen das heisst präsent sein und Präsent sein hat ganz viel mit Wahrnehmung und heisst immer mehr in Verbindung zu kommen mit dem was ist und Kommunikation ist da natürlich ein ganz grosses Feld. und die achtsame Kommunikation sei viel spannender wenn wir schweigen und dazu müssen wir still werden um neues aufnehmen zu können..
aus dem Schweizerdeutsch, in die Schriftsprache übersetzt von zentao
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Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddhismus, Charlotte Joko Beck, Glück, Leben, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen, Zen-Lehrer

Sumpfgras
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Wenn man sich etwas wünscht so geht das auch in Erfüllung?
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leider funktioniert im Moment das Video einbinden nicht so wie gewohnt.
27.11.2012 gepostet von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, fotografieren, Frieden, Gedanken, Kochen, Leben, Meditation, Menschen, Religion, Vergänglichkeit
Eines meiner Hobbys ist das Kochen, ich koche genauso wie ich fotografiere. Ich lese ein Rezept und wenn mir das gefällt, kaufe ich das was ich brauche, was ich nicht finde, das ersetze ich und wenn ich finde etwas passe besser zum Rezept, so ändere ich das so ab, dass es mir passt und ich halte mich beim Kochen nur rudimentär an das Rezept und lasse mir die Freiheit etwas neues entstehen zu lassen.
Genauso Fotografiere ich, ich lese in meinen Foto-Lehrbücher nach, wie ich etwas machen muss und dann versuche ich einfach einiges aus. Dank der Technik, kann ich meinem Bauchgefühl, auch hier freien Lauf lassen. Auch mein Schreiben funktioniert so, ich habe eine Idee und einen Anfangssatz und schon schreibt es einfach und am Ende habe ich einen fertigen Text, wo ich mich später Frage; “habe ich das geschrieben?
Ich möchte schon öfters mal, das was ich mache, etwas strukturierte machen, ich mache mir fast immer Sorgen, ob ich das auch recht mache, ob man das was ich koche auch essen kann, oder ob meine Bilder auch beachtet werden? Ausser beim Schreiben, das geschieht einfach oder es geschieht eben dann auch lange nichts. Was mache ich mir Sorgen, bis jetzt wurde immer alles aufgegessen und meine Bilder lassen sich auch sehen. erwinphoto
Genauso wie ich Koche und wie ich Fotografiere, genauso lebe ich mein Leben. Ich lese die Rezepte der Weisen dieser Welt, passe sie an mein Leben an und schaue mal was sich daraus entwickelt. Ich will keine Kopie von einem Buddha oder Jesus sein. Das was diese Weisen begriffen haben ist für mich wie ein Wegweiser oder Landkarte, ich kann diese Worte heute nicht 1 zu 1 anwenden, die Zeiten haben sich verändert.
Ein Rezept, mag es noch so gut sein muss immer wieder angepasst werden, weil es Produkte nicht mehr gibt oder weil, sich der Geschmack der Menschen in den Jahren verändert hat. Genauso ist es mit den Rezepten für das Leben, die uns die alten Weisen hinterlassen haben. Die Erkenntnisse der Weisen Lehrer von damals, sind auch nur Rezepte, die wenn sie nicht angepasst werden, sogar schaden könnten. Was damals richtig war, kann heute unter Umständen, nicht mehr so befolgt werden, wie es damals gedacht war. Unser Leben ist hektischer geworden und darum ist das Wissen von damals umso wichtiger geworden.
Wenn ich weiss, dass Rezepte, zwar gut sind, aber mir das Original so nicht schmeckt, habe ich immer die Freiheit, jedes Rezept zu verändern, dass es genau zu mir und meinem Leben passt. Der Fehler in der Vergangenheit war, dass man aus einfachen Lebens-Rezepten komplexe Religionen gemacht hat. Dabei genügt es doch, die Zutaten die in meinem Leben fehlen, aus dem Lebens-Rezept heraus zu nehmen und in mein Leben zu integrieren. Ich muss ja kein Buddha oder Jesus sein, es genügt wenn so werde wie ich gerne sein möchte und das tue, dass ich das auch erreiche, immer so dass ich niemandem Schade. Wichtig scheint mir, dass ich diese Rezepte so anwende, dass sie zu meiner Lebens-Erfahrung werden.
Es gibt tatsächlich zwei verschiedene Formen des kreativen Visualisierens: die rezeptive und die aktive. Bei der rezeptiven Form entspannen wir uns einfach und lassen Bilder oder Eindrücke auf uns zukommen, ohne auf Einzelheiten Wert zu legen; wir nehmen an, was kommt. Bei der aktiven Form treffen wir ganz bewusst eine Wahl und erschaffen das, was wir sehen oder uns vorstellen wollen.
Shakti Gawain, Kreativ Visualisieren
22.11.2012 Text Copyright ©zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Frieden, Gedanken, Karma, Leben, Menschen, Vergänglichkeit, Zen
Mein Leben lang wusste ich immer;“was ich nicht will” und danach richtete ich mein Leben aus, ein Leben mit sehr viel Abwehr. Etwas einfach mal akzeptieren, das war mir fremd, ich suchte immer das sprichwörtliche Haar in der Suppe. Ich wollte immer noch meine Meinung sagen und vor allem meinte ich hätte doch immer recht. Ablehnung oder auch Aversion beherrschte mein Leben, aber auch die Gier war mir nicht unbekannt, aber auf etwas verzichten viel mir leichter als meine Wut zu beherrschen. Ich habe gelernt, dass die Ursachen unserer Unzufriedenheit (Leiden), Begehren, Abneigung und Unwissenheit sind.
Dabei war ich nicht wirklich auf meine Mitmenschen wütend, die Wut galt fast immer mir selber. Ich hatte meistens zu hohe Erwartungen, ich war mit mir selber unzufrieden. Was ich alles meinen Mitmenschen antat, war mir damals nicht bewusst. Denn heute weiss ich; “wir bekommen immer das was wir geben” und ich habe viele Worte im Ärger gesagt.
Im Buddhismus gibt es so etwas wie Gut und Böse nicht, es ist besser von heilsam und unheilsam zu sprechen, schlussendlich ist es immer Unwissenheit. In der Meditation erkennen wir die Ursachen von unserem unglücklich sein und wir finden Wege um den hochkommenden Ärger und Wut zu erkennen. Solange wir kämpfen werden wir immer unseren Emotionen ausgeliefert sein. Heute frage ich mich oft, war ich das wirklich, ich bin heute ein anderer Mensch.
Wenn es aber um meine persönlichen Wünsche ging, konnte ich mich nie entscheiden. Alles was ich bin, ist mir geschehen, vermutlich weil ich mich nie entscheiden konnte. Im nachhinein kam ja immer alles gut, nur ich brauchte meine Zeit, bis ich begriff, dass ablehnen und kämpfen, nur in eine Sackgasse führt. Zum Glück habe ich vor 18 Jahren die Zen-Meditation kennen gelernt und ich habe mit mir und dieser inneren Kraft meinen  Frieden geschlossen. Zwei Worte begleiten mich heute; “annehmen und akzeptieren” es ist so wie es ist und endlich bin ich ein zufriedener Mensch.
Es ist ausserordentlich schwierig und anstrengend, sich der inneren und äusseren Ablenkungen voll bewusst zu werden; doch nur durch das Verstehen ihrer Natur und ihrer Wirkungsweise und nicht, indem man sie ablehnt, findet man jene umfassende Konzentration.
Krishnamurti, Vollkommene Freiheit
21.11.2012 Copyright©zentao
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Marcel Geisser  – Zen-Lehrer
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15.11.2011 zentao
Tags: Achtsamkeit, Buddhismus, Leben, Meditation, Menschen, Reinkarnation, Schicksal, Spiritualität, Weisheit, Zen
Diese zwei Mädchenköpfe habe ich in einem Gräberfeld auf dem Grabmonument in Ephesos in der Türkei gesehen,sie simbolisieren unsere dunkle und unsere helle Seite in uns.
Wir kommen und wir gehen, woher kommen wir und wohin gehen wir? Das sind die Fragen, die sich jeder, irgendwann in seinem Leben stellen sollte. Jeder von uns hat eine Mutter die ihn geboren hat und jeder hat auch einen Vater und der Vater und die Mutter hatten auch Eltern und so fort. Das waren unsere Ahnen, Grosseltern, Urgrosseltern und so fort von ihnen haben wir unsere Eigenschaften, die wir über unsere Gene an unsere Nachkommen weiter geben. Am 1. November wird fast auf der ganzen Welt, den Ahnen gedacht. Wir kennen unsere Ahnen oft nur durch die Erzählungen von unseren Eltern.
Wenn wir in dies Welt kommen, bekommt jeder seinen Rucksack den er durchs Leben trägt, der eine trägt ihn leicht und akzeptiert diesen Rucksack als seine Lebensaufgabe und der andere hadert mit seinem Schicksal und macht sich das Leben selber schwer.
Keiner wurde gefragt ob er in diese Welt kommen will. Ist es möglich, dass es irgend wann unsere eigene Entscheidung war? Wieder in diese Welt zu kommen, ist es möglich, dass wir sogar unsere Eltern selber ausgesucht haben?
Und schimpfe auf die Welt, mein Sohn,
nicht gar zu laut.
Eh du geboren, hast du schon
mit dran gebaut.
Wilhelm Busch, Spruchweisheiten & Gedichte
Ich denke schon, denn wir sind geistige Wesen die eine Menschliche Erfahrung machen wollen oder müssen, dazu brauchen wir einen Körper, und durch den Körper erfahren wir was leben heisst. Leben wir unvernünftig und gierig hinterlässt das Spuren in diesem Körper. Lernen wir aus unseren Fehler und lernen wir alles was kommt einfach zu akzeptiren, so wird das Leben, lebenswert und einfach. Ob wir fröhlich durch die Welt gehen oder unzufrieden mit der Welt und uns selber ist doch immer unsere eigene Entscheidung.
Bhagavadgita, Übersetzung von Peter Kobbe
Heute ist wieder so ein Tag wo wir ihnen gedenken künnen unseren Ahnen und wir möglicherweise etwas Dankbarkeit spüren.
1.11.2012 Text zentao
Tags: Achtsamkeit, Augenblick, Glück, Leben, Leseempfehlung, Meditation, Sorgen, Spiritualität, Weisheit, Zen

Blick auf Istanbul
Ich mache mir oft mein eigenes Orakel, und suche einen Leitspruch für den Tag. Dazu nehme ich ein Buch aus meinen Bücher welche zur Zeit aktuell sind und öffne das Buch ohne zu überlegen, wahllos an irgend einer Stelle und wo mein Blick hinfällt da beginne ich zu lesen. Heute war es das Buch ” höre auf Deinen besten Freund – auf Deinen Körper” S71 kein Zen Buch. eher ein spirituelles Buch, aber das was Lise Bourbeau schreibt, hat Hand und Fuss. Die Worte die ich heute lass, kamen aus ,meinem tiefsten inneren und trafen den Nagel auf den Kopf. Sie waren so direkt, wie wenn jemand meine Gedanken und Sorgen eraten hätte, es war wie eine persönliche Nachricht.
An diesem Punkt habe ich erstmal leer geschluckt, weil ich mir leider, immer noch zu viele Sorgen um die Zukunft mache. Neugierig geworden las ich weiter.
Alsa ich diese Worte las, war mir, wie wenn ein Weiser zu mir gesprochen hätte, was ja eigentlich auch so war.
Mir ist durch diese Worte bewusst geworden in was für einem Reichtum wir leben und wie stark, wir selber entscheiden ob wir arm oder reich sein wollen. Es ist mir auch bewusst geworden, dass das Sein wichtiger ist als das haben, und dass das was ich habe, das Ergebnis jedes einzelnen Augenblick ist, den ich lebte. Wichtig ist nur das Vertrauen in diesen Augenblick, den nichts geschieht ausserhalb und wichtig ist Die Dankbarkeit für alles wass mir geschieht.
21.10.2012 zentao
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Wenn ich mir so überlege, dass mein Leben durch meine Gedanken, zu dem wurde was ich heute mein Leben nenne, so staune ich immer wieder was so alles möglich ist. Dies zu erkennen musste ich erst lernen, überhaupt zu erkennen, was diese Gedanken so alles anstellen und was für Folgen meine Gedanken haben, für mich und andere. Dazu musste ich erst lernen, dass es so etwas wie Geist gibt, der ich zugleich bin und von dem ich zur selben Zeit gesteuert werde. Der Geist ist meine beseelte Energie, die in diesem Körper lebt und ihn benutzt, so wie wir auch ein Auto mein eigen nennen und doch sind wir dieses Auto nicht.
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Der Geist, das sind ja nicht nur meine Gedanken, ” wenn es dann immer meine Gedanken sind?” Nein das sind auch meine Emotionen, und die sind eng mit den Gedanken gekoppelt. Wer war zuerst? Der Gedanke oder die Emotion? Ich weiss es nicht genau, ich vermute dass meisten der Gedanke zuerst da ist, gefolgt von der Emotion. Was immer, mir geschieht, reagiere ich, je nach Situation, entweder zuerst mit emotionsgeladenen Gedanken oder mit kühlen Gedanken mit unterschwelligen Emotionen.
Dieser Geist ist ein Geschichten-Erzähler, der mir oft schon die schlimmsten Dramen in Gedanken vorgespielt hat, so dass ich meinte, die Welt gehe unter. Der mir auch Geschichten von Freuden und Reichtum erzählte, von Millionen die nie eintrafen. Jahrelang glaubte ich alles was mir mein Geist erzählte. Da waren Geschichten aus meiner Kindheit, die mir erzählten, ” ich sei ungeliebt” Geschichten aus der Schulzeit, “aus mir werde nie etwas gescheites” und Geschichten, die mir erzählten, ” ich sei unheilbar krank.” Keine dieser Geschichten ist je wirklich eingetroffen. Was aber war; ich habe mir unnötige Hoffnungen und Sorgen gemacht und durch mein unheilsames Denken, bin ich wirklich krank geworden.
Jahre lang glaubte ich meinen Gedanken und den dazugehörigen Emotionen, bis ich dann eines Tages die Zen-Meditation erlernte und ich nach und nach erkannte, dass ja diese Gedanken und Emotionen veränderbar sind und nicht wirklich zu mir gehören und das dank der Meditation, diese Gedanken und Emotionen keine Macht mehr über mich haben. Ich habe gelernt diese Gedanken vorbeiziehen zu lassen, genauer gesagt beobachte ich diese Gedanken wie sie vorbei ziehen.
Wenn Gedanken zur Gewohnheit werden,” vorallem die negativen Gedanken,” können sehr viel Schaden anrichten. Es gibt klare Gedanken die sind im Vordergrund und klar erkennbar. Es gibt aber auch dunkle hintergründige Gedanken, die schwer erkennbar sind, und da ist meistens auch ein dumpfes unangenehmes Gefühl dabei.
Negative Gedanken sind pure Ablehnung.
Ganz anders sind die positiven Gedanken, die bereiten uns viel Freude und die sind auch mit positiven Emotionen geladen.
Positive Gedanken zeigen unsere Bereitschaft, Dinge anzunehmen.
Heute weiss ich, dass wir jeden Gedanken auch verändern können und mit den Gedanken, verändern sich auch die Emotionen. Sobald ich mich entschlossen habe, etwas im positiven Sinne zu verändern. geht es mir bereits besser.Â
Seit ich wieder, die Verantwortung für mein Leben selber übernommen habe, ist alles viel leichter und geschieht wie von selbst. Kein Jammern, kein den anderen die Schuld zuweisen. Es ist so wie es ist, was immer geschieht; die Ursache ist immer bei mir. Weil ich im Augenblick lebe geht es mir einfach nur gut.
23.09.2012 Text von zentao
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die Farben des Hebstes
Ich will was festhalten, aber es ist, als wollte man eine Schrift in den Sand schreiben und der Wind weht dauernd drüber weg.
Manfred Gilgien, Strassen-Tango
17.9.2012 Text von zentao
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auch das ist Leben
Da Vergänglichkeit für uns gleichbedeutend ist mit Schmerz, klammern wir uns verzweifelt an die Dinge, obwohl sie sich ständig ändern.
Wir haben Angst loszulassen, wir haben Angst, wirklich zu leben, weil leben lernen loslassen lernen bedeutet.
Es liegt eine tragische Komik in unserem Festhalten: Es ist nicht nur vergeblich, sondern es beschert uns genau den Schmerz, den wir um jeden Preis vermeiden wollten.
Die Absicht hinter dem Greifen ist nicht unbedingt schlecht. Es ist an sich nichts falsch an dem Wunsch, glücklich zu sein; weil aber das, wonach wir greifen, von Natur aus ungreifbar ist, schaffen wir uns immer nur Frustration und Leiden
Sogyal Rinpoche, Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben
Tags: Achtsamkeit, Buddha, Buddhismus, Emotionen, Gedanken, Meditation, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen
Am 3.06.2012 haben wir rechte Ansicht besprochen und dabei festgestellt, dass alle 8 Teile des 8 fachen Pfaden zusammengehören wie die Finger einer Hand, die zwar einzeln, jeder Finger für sich sind und doch eine Einheit bilden und jeder dieser Finger ist mit den anderen verbunden. Genauso ist rechtes Denken ohne rechte Ansicht nicht möglich.
Dagmar erläuterte uns das Beispiel, dass es letzte Woche noch Sommer war und es heute bei uns 15 Grad kühl ist und es sich schon recht herbstlich anfühlt. Wenn wir jetzt denken: “wie schade, dass es jetzt Herbst wird, ich möchte, dass es weiterhin Sommer bleibt“ – üben wir dann „rechte Ansicht“ und „rechte Gesinnung?“. Durch „rechte Ansicht“ sind  wir uns bewusst, dass sich alles verändert und es normal ist, dass es heute viel kühler war, als letzte Woche, und dass es normal ist, dass die Tage kürzer werden. „Rechte Gesinnung“ üben wir dann, wenn wir dies nicht nur intellektuell wissen, sondern auch emotional so empfinden. Und das sind ganz oft zwei verschiedene Dinge! Oft klafft zwischen dem, was wir wissen, und dem, was wir empfinden, eine grosse Lücke. Wenn wir „rechte Gesinnung“ praktizieren, so akzeptieren wir den Augenblick mit Herz und Verstand und wir sehen und empfinden die Dinge so, wie sie sind.
Die bekannte Meditations-Lehrerin Dipa-Ma aus Indien fragte einst Jack Kornfield eine kritische Frage, die wir auch an uns selber richten können:
Praktizieren wir wirklich, mit Kopf und Hand und Herz, oder ist dies alles nur Gewohnheit? Wollen wir verstehen? Wollen wir erkennen und sind wir bereit, unser Verhalten zu ändern?
Der erste Schritt zur Veränderung liegt darin, zur Kenntnis zu nehmen, was ist – also Achtsamkeit zu üben. Und uns dem, was wir feststellen, mit einer freundlichen Haltung zuzuwenden. Auch dadurch üben wir rechte Gesinnung – durch Gelassenheit und die Bereitschaft, Gewohnheiten, die uns unfrei machen, mehr und mehr loszulassen.
 Was eine ganzheitliche Gesinnung ist, drückt ein Vers aus dem Dhammapada in Kürze aus:
Das ist nur bei oberflächlicher Betrachtung einfach. Genau besehen ist es eine Übung, die uns lebenslang beschäftigt, wie ein alter Meister sagte: „Ein 3-jähriges Kind mag das wissen, aber selbst ein 80-Jähriger vermag es nicht zu tun“.
Wenn wir z.B. nur an uns Denken, so in etwa: “Hauptsache uns geht es gut!!”, üben wir nicht rechte Gesinnung.
Dazu passt die Geschichte von Bodidharma:
Als Bodhidharma  zu Ende des 5. Jahrhunderts nach China kam, lud ihn der Kaiser Wu ein, der ein grosser Freund des Buddhismus war. Der Kaiser sagte: „Wir haben viele Klöster bauen lassen, Mönche und Nonnen ausgebildet und Schriften ins Chinesische übersetzen lassen. Welcher Verdienst liegt darin?
Bodhidharma antwortete: „Gar kein Verdienst.“
Nun war die populäre Vorstellung des Buddhismus, dass man durch das Tun guter Dinge, religiöser Dinge, Verdienste erwerben konnte. Verdienste führten ein zu immer besseren zukünftigen Leben, so dass man schliesslich aus dem Rad der Wiedergeburten befreit werden konnte. Der Kaiser war also vor den Kopf gestossen, er sagte: „Was ist dann das erste Prinzip der Heiligen Lehre?“
Bodhidharma antwortete: „Völlige Leere und nichts Heiliges“. Oder: „In völliger Leere gibt es nichts Heiliges.“
Der Kaiser fragte: „Wer ist es dann, der vor uns steht?“ (implizierend: „ Hält man dich nicht für einen heiligen Mann?“)
Und Bodhidharma sagte: „Ich weiss es nicht.“
Das Gegenteil von Selbstzentriertheit ist Grosszügigkeit und Mitgefühl (als Aspekt von Liebe). Wenn wir egoistisch handeln, werden wir kaum glücklich werden, wenn wir zu unseren Mitmenschen Grosszügig sind und mit unseren Mitmenschen mitfühlen und ihnen unvoreingenommen zuhören, so tut dies allen gut. Wir können in alltäglichen Situationen grosszügig handeln, indem wir anderen Gutes tun und uns uns selber und anderen mit einem freundlichen, offenen Herzen zuwenden. Es ist eine tiefgreifende Praxis, die Qualitäten von Grosszügigkeit und weiser Liebe in unserem Alltag zu erforschen und umzusetzen.
2.09.2012 nacherzählt so gut ich wie es noch weiss – zentao
nachgelesen durch Dagmar und wo nötig fachlich nachgebessert
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Angst, Ärger, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Ego, Gedanken, Glück, Leben, Menschen, Sorgen, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Zur Zeit lese ich ein starkes Buch
Tags: Buddhismus, Fotos, Glück, Leben, Meditation, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen

Rabe im Flug
Im Zen heißt es, daß durch die Fähigkeit, inmitten der Welt Achtsamkeit zu üben weit mehr Kraft entsteht, als durch das einsame Sitzen und Vermeiden von Aktivität. Die tägliche Arbeit also ist der Meditationsraum, die zu erledigende Arbeit die Übung.
Philip Kapleau, Der vierte Pfeiler des Zen
Da der Augenblick ein Ende hat, muss er auch
einen Anfang und eine Mitte haben.
Da der Augenblick also eine dreiteilige Struktur besitzt,
kann die Welt nicht einen Augenblick lang bestehen.
Nagarjuna, Nagarjunas Juwelenkette, Jeffrey Hopkins (Hrsg.)
Überall ist Licht. Auch dort, wo wir es nicht sehen. Physikalisch gesehen ist Licht eine elektromagnetische Strahlung. Das menschliche Auge vermag davon nur einen kleinen Ausschnitt zwischen den kurzwelligen Röntgen und den langwelligen Radiostrahlen wahrzunehmen. Und selbst dieser Ausschnitt zeigt sich dem Auge nicht direkt sondern als Wiederschein. Den seltsamerweise ist das Licht an sich gar nicht zu sehen. S.53
Der Grund, warum der Augenblick des Todes so machtvolle Möglichkeiten bietet, liegt darin, dass zu diesem Zeitpunkt die grundlegende Natur des Geistes, die Grund-Lichtheit oder das Klare Licht, ganz von selbst strahlend manifest wird. Wenn wir in diesem kritischen Moment fähig sind, die Grund-Lichtheit zu erkennen, so versichern uns die Lehren, erlangen wir Befreiung.
Sogyal Rinpoche, Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben
Die Hirnforschung kann heute Nachweisen, dass das Hirn jeden Eindruck filtert, bis er mit dem Vorwissen übereistimmt und den bekannten gedanklichen Mustern entspricht. Das geschieht ganz automatisch. Deshalb braucht es ab und zu eine Unterbrechung; Stop – nicht weitermachen! Innehalten. Warten – Damit entsteht eine Lücke. Ein Zwischenraum des Nichtwissens. In ihm kann neues reifen. S.104

Regenbogen
17.07.2012 Text von zentao
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