Nur so zur Erinnerung….. geniesst das Leben in jedem Augenblick schnell geht die Zeit vorbei – eben hat der Löwenzahn noch geblüht und bereits verteilt der Wind seine Fallschirmen in der Natur – so schnell geht es…..
14.05.2013 Copyright ©zentao
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Marcel Geisser, Die Buddhas der Zukunft
hier gibt es jeden Freitag den Freitagstext
Tags:Achtsamkeit, Alltag, Bloggen, Buddha, Buddhismus, Ernährung, Fotos, Frieden, Gedanken, Gewaltfreiheit, Glück, Karma, Leben, Meditation, Menschen, Reisen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Video, Weg, Weisheit, Zen, Zengeschichten
Es geht letztendlich nur um Wahrnehmung. Wir selber machen immer eine persönliche Sache daraus. Dabei ist es nur Wahrnehmung. Sobald das was wahrnimmt seine Fähigkeit zur Wahrnehmung wahrnimmt, erzählt sich eine Geschichte.
Wenn wir negative Disziplin durch positive Faulheit ersetzen, ist dieses Ziel erreichbar. Positive Faulheit ist ein wahrer Segen: Sie gründet auf strikten Prioritäten und höchster Effizienz. Nicht blinder Aktionismus ist gefragt, sondern die Suche nach dem einfachsten, direkten Weg zum Ziel.

Tags: Wünsche, Universum, Meditation, Buddhismus, Karma, Zen, Leben, Menschen,
Wenn man den 1. und den 2. Teil von ” Wir sind was wir Denken” gelesen hat, könnte man auf den, fatalen Gedanken kommen, wir müssten nichts mehr tun, das Universum mache das ja schon, ” Ich muss nur positiv denken, dann ziehe ich schon das richtige an.” Aber dass wir auch, an uns selber arbeiten sollen und unsere Erkenntnisse umsetzen müssen, um das zu erreichen, was uns in diesem Buch versprochen wird, das vergisst man gern. Denn nach den Gedanken, sind unsere Gefühle, vor allem, die negativen, sehr stark. Die schönste Vorstellung von einer positiven Zukunft, wird durch unterschwellige negative Gefühle verdorben. Weil wir ganz schnell vergessen, dass wir Energie sind. Wir haben im Teil 2 gelesen, was ein Quantenphysiker dazu zu sagen hat.
“Energie kann niemals erschaffen oder vernichtet werden.”
Wir sind schlicht weg Energie.
Auch wenn wir Energie sind, kommen wir ja nicht als unbeschriebenes Blatt in diese Welt. Wir alle sind Verschieden, wir haben unsere Familien, wo wir hinein geboren werden. Wir haben verschiedene Gene und manche Krankheit ist schon in den Genen festgelegt.(Das heisst noch nicht, dass wir die Krankheit bekommen) In den Monotheistischen Religionen nennt man das “Schicksal.” Wir alle wurden noch in dem Glauben erzogen, das ist halt dein Schicksal. Nicht irgend, ein Gott, hat uns das zugeteilt, wie uns die Kirche seit zweitausend Jahren glauben lassen will. Sondern wir selber, sind der Baumeister unseres Lebens.
Was Ronda Byrne in dem Buch “Das Geheimnis” schreibt ist eine sehr positive Version der Wirklichkeit und hat erstaunlich grosse Ähnlichkeit mit Karma. Viele von uns haben es nicht leicht, in ihrem Leben und werden Mühe haben, das zu glauben, was diese 24 Lehrer schreiben. Ich kann mein Denken ändern, ich kann auch positive Wünsche, an das Universum senden, das alles kann aber nur Funktionieren, wenn wir unseren Frust und unsere Unzufriedenheit beenden. Jeder von uns hat auch noch ein paar Altlasten, aus diesem oder früheren Leben. Ich persönlich, bin überzeugt, dass es nur einen Grund gibt, das wir in dieser Welt sind, wegen unserem Karma. Für all diejenigen die nicht wissen was Karma ist, hier die Erklärung aus Wikipedia
Unter Karma (Sanskrit: Pali: kamma, Wirken, Tat) wird ein spirituelles Konzept verstanden, wonach jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat. Diese muss nicht unbedingt im aktuellen Leben wirksam werden, sondern kann sich möglicherweise erst in einem der nächsten Leben manifestieren. In den indischen Religionen ist die Lehre des Karma eng mit dem Glauben an Samsara, den Kreislauf der Wiedergeburten, verbunden und damit an die Gültigkeit des Ursache-Wirkungsprinzips auf geistiger Ebene auch über mehrere Lebensspannen hinweg. Im Hinduismus, Buddhismus und Jainismus bezeichnet der Begriff die Folge jeder Tat, die Wirkungen von Handlungen und Gedanken in jeder Hinsicht, insbesondere die Rückwirkungen auf den Akteur selbst. Karma entsteht demnach durch eine Gesetzmässigkeit und nicht infolge einer Beurteilung durch einen Weltenrichter oder Gott, es geht darum nicht um “Göttliche Gnade” oder “Strafe”. Nicht nur “schlechtes” Karma erzeugt den Kreislauf der Wiedergeburten, sondern gleichermassen das “gute”. Letztes Ziel ist es darum, überhaupt kein Karma mehr zu erzeugen.
Hier ist ganz klar, jeder Gedanke hat eine Reaktion, worauf fast immer eine Handlung folgt, was wiederum eine karmische Formation auslöst. Wobei klar ist, viele Taten erleben wir als Karma in diesem Leben. Wenn wir uns über geschehenes, stundenlang Aufregen und an den Gedanken anhaften und nicht loslassen können, gibt das unweigerlich, auch Karma. Wenn wir das ein Leben lang machen, haben wir allen Grund, Wiedergeboren zu werden.
Das sind noch keine schwerwiegende Taten, nur unser tägliche Frust und Unzufriedenheit. Darum ist es so wichtig dass wir meditieren und lernen und wie wir mit unseren Emotionen umgehen. Zum Glück gibt es das Karma, so haben wir immer wieder die Chance, dass, das was wir, in diesem Leben, weniger gut gemacht haben,das können wir in einem anderen Leben, noch einmal mal besser machen. Da wir ja Energie sind, ist es klar, das nicht wir wirklich wiedergeboren werden, sondern unsere, unbewältigten negativen Gedanken und Emotionen. Wir sind nur Träger, ähnlich einer Kerze, die ja auch die Flamme trägt.
Wobei Karma auch nur ein Konzept ist, eine Beobachtung von Menschen.
Dieses Universelle Gesetz, wie es in diesem Buch beschrieben wird, ist auch nur ein Konzept. Der Karma Gedanke, so wie das Universelle Gesetz, kommen der Wahrheit möglicherweise, sehr nahe. Auch wenn es logisch erscheint, letztendlich wissen wir es nicht.
Es gibt nur einen Weg, und zwar den Weg, den Buddha nannte, er sagte folgendes zu seinen Schülern:
“Setze dich hin und überprüfe, was ich gesagt habe und wenn es für dich stimmt, übernehme es. Vertraue keiner Lehre oder Lehrer bevor du es nicht selbst geprüft hast.”
Diese Aussage ist in der Menschlichen Geschichte einmalig,kein anderer Lehrer hat dies jemals so gesagt.
Im Gegensatz zum Schicksal, ist das Karma, nicht endgültig und für Ewigkeit. Wir können es immer wieder ändern, indem wir unser innerstes Wesen positiv verändern. Es gibt kein unabänderliches Schicksal, wir sind der Schöpfer unseres Lebens. Wenn wir endlich lernen, unseren gewöhnlichen Geist zu zähmen. Wenn wir lernen, unsere Gedanken und Emotionen zu beobachten, das lernt man in der Meditation, dann erkennen wir unsere Gedanken und Emotionen, sobald sie aufsteigen. Wenn wir sie früh genug erkennen und benennen, werden die Gedanken und Gefühle, keinen Schaden anrichten. Wenn wir endlich lernen uns selber liebevoll anzunehmen, unseres egoistisches Verhalten, zu beenden. Dann lernen wir auch wieder, andere gern zu haben.
Wer meditiert hat es vermutlich leichter, es ist nicht so einfach, seine Gedanken in den Griff zu bekommen. Wie im 1. Teil beschrieben, lernen wir die Gedanken zu beobachten und voruber ziehen zu lassen. Wir leben bewusster und merken eher, wenn wieder negative Gedanken hochkommen.
Die Meditation ist eine wirklich gute Hilfe, um unsere Gedanken zu kontrollieren, es ist aber wichtig, dass wir uns nicht selber verurteilen, wenn sich negative Gedanken selbständig machen. Dann einfach einen positiven Gedanken formulieren.
Henry Ford sagte einst:
“Ob du glaubst du kannst, oder ob du glaubst du kannst nicht, in
beiden Fällen hast du Recht”
Das Endgültige Ziel, ist nicht keine Gedanken mehr zu haben, das ist fast unmöglich. Den das Denken kann man nicht einfach abschalten, aber wir können lernen, damit in einer positiven Art Und Weise damit umzugehen. Das wünschen von meistens materiellen Wünschen an das Universum, mag zwar relatief gut funktionieren, aber richtig Zufrieden sind wir erst, wenn wir keine Wünsche mehr haben. Solange wir Wünsche haben sind wir Sklaven von unserem Ich. Nur wer Wunsch los ist, der ist wirklich frei, der ist wunschlos glücklich, ein erstrebenswertes Ziel.
19.11.2007 zentao
04.04.2013 überarbeitet
PS. Leider habe ich auch noch immer einige Wünsche, es werden immer weniger, ich arbeite daran.
Diese schöne Zen-Geschichte habe ich beim Dude gesehen – ein interessanter Blog
Ein Wirbel erfaßte mich und trug mich fort. Ich schwebte über ein weites großes Meer bis zu einer Insel mit einem langen weißen Strand. Vor dem Strand bildeten sich größere und kleinere Wellen. Mir fiel eine Gestalt auf, die scheinbar mühelos auf einem Surfbrett stand. Das Surfbrett flog nur so auf den Wellenkämmen. Der Surfer war groß, rundlich und braungebrannt. Er hatte ein strahlendes Lächeln, das mir irgendwie vertraut war. Etwa so wie die Buddhas in den Chinarestaurants. Auf dem Rücken trug er einen wasserdichten Rucksack mit der Aufschrift “Nirwana Jetpack”.
Ich schwebte langsam näher. Im Wasser war Bewegung . Zunächst glaubte ich an Haie. Bei näherem Hinsehen waren es Menschen, die sich verzweifelt bemühten, nicht unterzugehen. Schiffbrüchige? Eine Flugzeugkatastrophe? Jeder dieser Verzweifelten war damit beschäftigt, seinen Kopf über Wasser zu halten. Teilweise hielten Sie sich an mehr oder weniger großen Holzplanken fest.
Tags: Meditation, das Geheimnis, Spiritualität, Menschen, Leben, Alltag
Seit Jahren beobachte ich an mir selber, dass wenn ich in einer schlechten Stimmung bin und wenn ich ärgerliche und zornige Gedanken zulasse, dann geht es mir nicht sehr gut. Meine Gedanken drehen sich im Kreis und ich komme nur mühsam aus diesem Loch und ich habe Mühe wieder ruhig und gelassen zu werden.
Was mir aber hilft, das ist die Meditation und sportlich Betätigung und aller Ärger ist sehr schnell vorbei.. Beim Sport wie auch in der Meditation Atmen wir anders, viel tiefer und wir sind konzentrierter, als im täglichen Leben. Das Wort, heisst Achtsamkeit, und hilft so wohl im Sport wie in der Meditation. In der Meditation ist es wichtig, dass wir unseren Atem beobachten, und es ist unvermeidbar, dass Gedanken auftauchen, das Ziel jeder Meditation ist nicht an den Gedanken festhalten. So wie in diesem Beispiel, welches in der Zen-Meditation gebraucht wird; ” Ich sitze wie ein Berg die Gedanken, sind wie weisse Wolken, sie ziehen einfach vorbei.” Wir beobachten auch unsere Gedanken, wie sie kommen und wie sie wieder gehen. Das ist sehr wichtig, sie zu benennen, da ist ein Gedanke, dabei können wir sehr gut wahrnehmen, dass Gedanken auch wieder verschwinden.
Wir lassen die Gedanken vorüberziehen, wir wissen dass aus einem Gedanken, den wir festhalten, eine ganze Gedankenkette werden kann. Am Anfang der Meditation haben wir vielleicht einen Gedanken ans Essen und nach einer Weile, gehen wir zum Kühlschrank und genau aus diesem Grund beobachten wir unseren Atem, solange wir bei unserem Atem sind, sind wir bei uns.
Wenn es uns bewusst wird, dass wir in eine falsche Richtung denken, können wir, wie umschalten den Blickpunkt ändern und die Gedanken neu und positiver formulieren. Die Gedanken sind eine ganz grosse Kraft, darum müssen wir, wenn wir schon Denken, positive Gedanken entwickeln. Mir ist schon lange bewusst, wir sind das was wir Denken. Wenn wir von einem Thema begeistert sind, sehen und hören wir alles was uns interessiert. Wir begegnen Menschen, die uns helfen und uns fördern. Das was wir Glauben und Wünschen, wird in Erscheinung treten. Das ist das Gesetz der Anziehung, ” gleiches zieht gleiches an” Was immer wir für einen Gedanken denken, ziehen wir die gleiche Qualität von Gedanken, in unser Leben.
Leider denken die meisten Menschen in der Form der Ablehnung, ” das will ich nicht ” das kann ich nicht.” Sie ziehen damit genau die Energie an, die sie nicht wollen. Unsere Gefühle werden dadurch noch verstärkt. Schon Buddha sagte, dass Ablehnung zu Leiden führt (erste der edlen Vier Wahrheiten) Wenn wir also etwas ablehnen, senden wir negative Energien ans Universum. Wenn wir etwas akzeptieren können, vereinfacht das unser Leben und alles wird leichter.
Viele Menschen konzentrieren sich auf den Mangel und dass sie immer zu wenig bekommen. Sie haben immer das Gefühl, zu kurz, zu kommen. ” Ich kann mir das nicht leisten” zu dem denken wir meistens in der Vergangenheit und Zukunft, unser Denken ist selten in der Gegenwart.
Unser Unterbewusstsein ist eine Art Filter, es versteht überhaupt keine Verneinungen. Eine Formulierung, wie “ich will keine Schmerzen,” wird verstanden, “ich will Schmerzen.” Und genau das bekommen wir. In dem Buch “ Das Geheimniss“ interviewte Rhonda Byrne 24 Spirituelle Lehrer mehrheitlich aus den USA. Was diese Lehrer erzählen ist altbekannt, das meiste wussten schon Buddha und Jesus. Alter Wein in neuen Schläuchen. Nach diesem Buch ist es jedem möglich, dank dem Gesetz der Anziehung, genau das anzuziehen, was wir uns wünschen und brauchen. Diese 24 Lehrer erzählen in diesem Buch, auch von ihren Erfahrungen. Sie betonen immer wieder wie wichtig die Meditation ist. Eines wird in diesem Buch klar, wenn wir eine Ungesunde Situation nicht ändern, werden wir immer mehr von dem, was wir nicht wollen anziehen, bis wir genug haben und auf positiv umschalten. Was immer ihre Geschichte in der Vergangenheit war, wenn wir jetzt in der Gegenwart, positiv denken, können wir, vielleicht nicht alles, doch einiges zum Guten wenden.
Wie beim Radio, bei einem schlechten Programm, wechseln wir einfach die Frequenz.
Sollten unsere Wünsche in Erfüllung gehen, müssen wir uns Bewusst sein dass das Begehren von Buddha auch als Leiden erkannt wurde (erste der edlen vier Wahrheiten). Sollten wir also Morgen alle Reich sein und mit einem Ferrari herum fahren, dann hoffe ich dass wir mit der nötigen Gelassenheit, damit umgehen.
31.10.2007 Text von zentao
04.04.2013 neu überarbeitet
PS: Es gibt noch ein empfehlenswertes Buch von Kurt Tepperwein, “Die Geistigen Gesetze” Dieses Buch ist Ausführlicher und geht mehr ins Detail. Aber auch hier, diese Gesetze wirken nur wenn man sie anwendet. Auch dieses Buch kann ich nur empfehlen.
Tags:Achtsamkeit, Buddha, Buddhismus, Glück, Liebe, Menschen, Mitgefühl, Weisheit, Wesen, Zen

Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Meditation, Menschen, Wetter, Zen
Bei uns ist wieder einmal ganz garstiges Regenwetter mit Wind und Sturmböen und dazwischen, wieder ein paar Sonnenstrahlen, leider nur kurze Momente und schon tröpfelte es wieder und aus heiterem Himmel entlud sich eine schwarze Wolke und was sah ich? Grosse Hagelkörner und das kurz vor dem Frühlingsbeginn. Am letzten Freitag habe ich mir einen Schrittzähler gekauft, einfach um Mal mein Tagespensum von 10 000 Schritten, welches als minimales Tägliches Laufpensum empfohlen wird, in den Griff zu bekommen. Gestaunt habe ich, dass meine Vorstellung von 10 000 Schritten, bei weitem nicht mit der Realität übereinstimmt. Gestern und heute habe ich, die 10 000 Schritte geschafft. Bewegung ist für mich sehr wichtig, die Zen-Meditation wird ja im Sitzen, eher unbeweglich gemacht, darum geniesse ich es am Nachmittag, bei (fast) jedem Wetter raus zu gehen und der Natur mich zu bewegen, gehend oder auch Joggend je nach meinem Bedürfnis, es tut einfach gut.
Wir brauchen weder eine Cheops-Pyramide zu hinterlassen noch als Wohltäter des 21. Jahrhunderts in die buddhistische Geschichte einzugehen. Gehen wir unseren eigenen Weg Schritt für Schritt, heiter und gelassen, ohne Pomp und heiligen Klamauk. So erkennen wir im Plätschern des Brunnens von selbst die Stimme des Buddha
Marcel Geisser, Die Buddhas der Zukunft

mein Schrittzähler von Tschibo
Tags: Achtsamkeit, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Herz, Lachen, Leben, Spiritualität, Weisheit, Zen
18.03.2013 Text von zentao
Fotos Copyright©erwinphoto
Tags: Achtsamkeit, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Fotos, Gegenwart, Meditation
Verweilt ganz und gar im gegenwärtigen Augenblick, und ihr werdet sehen, dass auch die Zukunft vorhanden ist. Ebenso wie die Vergangenheit, die ihr verwandeln könnt. Denn im gegenwärtigen Augenblick sind alle Augenblicke enthalten.
Thich Nhat Hanh, In: Thich Nhat Hanh über das Wesen des Glücks,Â
Sie können Gott berühren, indem Sie eine Blume oder die Luft berühren oder einen anderen Menschen anfassen. Außerhalb davon gibt es keinen Gott.
Thich Nhat Hanh, Versöhnung beginnt im Herzen
Tags: Achtsamkeit, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Gebet, beten, Gedanken, Gegenwart, Meditation, Menschen, Zen
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oder Rechte Rede
Dies ist die Abschrift des Vortrages von Dagmar Jauernig vom Haus Tao
Am Freitag 23.November 2012 war Dagmar Jauernig wieder bei uns um den Zyklus 8 facher Pfad weiter zu führen. Zu Beginn machten wir eine kleine Meditation, dabei entdeckten wir das Schweigen ist auch achtsame Kommunikation ist. Aber Schweigen ist nur eine Form der achtsamen Kommunikation. Oft denken wir nur das gesprochene Wort sei Kommunikation, aber da ist noch viel mehr. Wie wir miteinander Reden, wie wir einander ansehen und begegnen, was wir hören oder auch nicht hören, das alles ist vielschichtiger, als wir glauben. Kommunikationsforscher haben herausgefunden, dass wir nur etwas 30% über die Worte in uns aufnehmen, die anderen 70 % nehmen wir über andere Kanäle auf. Wir haben die Tendenz Worte, all zu wichtig zu nehmen, dabei ist die Nonverbale Kommunikation, viel wichtiger, sehen wir doch mit den Augen, mit den Ohren hören wir und da ist noch viel mehr.
All diejenigen die schon mal in einem Retreat vom Haus Tao (oder auch in einem anderen Meditations-Retreat) waren, wo Schweigen an der Tagesordnung ist. Da macht man Erfahrungen in der Stille, mit dem eigenen Geist, und da kommt oft die Frage auf: „was mache ich mit dem gelernten jetzt im Alltag?” In einem Retreat zu praktizieren, ist ja noch relativ leicht, aber wenn man wieder zu Hause ist, wie praktiziere ich dann? Eine der praxisnahen Antworten, die die Buddhistische Praxis bietet ist all diese täglichen Felder, wo wir uns dauern befassen, ins Zentrum unserer Praxis, zu rücken, zum Beispiel “unser sprechen,” uns selber beobachten, wie wir uns ausdrücken in der Kommunikation und was hat das zu tun mit unserem Weg zu unserer inneren Freiheit. Noch etwas zur Verbindung der 8 Teile des 8 fachen Pfades, wir habe ja bereits 2 Teile diese Pfades besprochen rechte Ansicht oder rechte Sicht und Rechtes Denken – Rechte Gesinnung wie hat der Buddha den Weg beschriebe wie wir zum Frieden gelangen und wie ist es möglich unser Denken und unser ganzes Sein, auf diesen Weg auszurichten? Wenn wir nicht, diese tiefe Erfahrung, schon gemacht haben. was es wirklich bedeutet, wenn wir nicht vollständig wach sind. Hätten wir diese Erfahrung nicht im vollen Umfang gemacht, könnte man ja denken, das sei ja nur eine Philosophie, eine Art Theorie, wenn Buddha nur das an uns weiter gegeben hätte, würde man Denken das sei eine Art Philosoph gewesen.
Dagmar meint eine der Stärkenen der Buddhistischen Sicht sei, dass Buddha, es nicht bei dem belassen hat. Sondern auch zwei andere Teile des 8 fachen Pfades erschlossen hat, nebst dem Teil von Verstehen, von Weisheit, der Klarsicht und noch zwei andere Teile und mit dem einten fangen wir heute an; es ist Rechtes Handeln, das sind drei Bestandteile vom 8 fachen Pfad, es geht ums Handeln, tun, verschiedene Aspekte, Rechte Rede ist so gesehen auch eine Handlung und mit dem ist auch schon etwas wichtiges über die Praxis gesagt worden die Diskrepanz zwischen “Meditation” und Alltag – im Leben, den gibt es so gar nicht, das ist wie ein anderer Aspekt, einer bestimmten Sichtweise, aber es ist die gleiche Praxis. Die Weise wie wir mit einander umgehen, unterstützt uns, mehr oder weniger, sich selber zu sein und miteinander freier zu werden. So ist auch die Art wie wir mit der Sprache und dem Umgang mit einander umgehen, handeln ist ein direkter Weg zur Praxis. Wir können unser ganzes Leben betrachten, und uns fragen: „wo geht Energie rein? „Und ist das was ich mache hilfreich? fördert das, die Richtung wo ich hin möchte? Die Richtung von Frieden im Geist, von Stille im Geist, von flexibel und wach sein. Wie lebendig ist unsere Praxis im Alltag und ist uns eigentlich klar was Achtsamkeit ist? Der 8 fache Pfad ist sehr umfassend, unser ganzes Leben ist in diesem 8 fachen Pfad enthalten, so dass es eigentlich egal ist bei welchem Teil wir beginnen. wir können auch bei der achtsamen Kommunikation beginnen.
Dagmar findet, die achtsame Kommunikation ein ausgesprochen herausforderndes Gebiet und sie hat sich für den Vortrag viele Gedanken zu dem Thema gemacht. Sie hat hervorgehoben, dass einige Menschen lieber Reden und die anderen können besser zuhören. Dagmar wünscht sich von uns eine rege Mitarbeit und eine anregende Diskussion. 10 Minütige Meditation. . . . . Rechte Rede sei nochmals betont; ” Recht heisst hier nicht richtig im Gegensatz zu falsch, sondern mehr im Sinne des Sanskrit Wortes Sama das ganzheitlich heisst, oder auch umfassend, Wahrhaftigkeit könnte eine Übersetzung sein, Aufrichtigkeit, Aufmerksames zuhören und einfühlsames Reden, diese Kombination ist spannend. Wenn wir reden, gehört dazu auch Schweigen, auch Reden und zuhören, Dagmar redet und wir hören zu, im logischen Sinne, ein Wechselspiel. Die einen Reden lieber und die anderen hören lieber zu aber klar ist; “reden macht nur Sinn wenn jemand zuhört. „Diese Weisheit ist eigentlich vollkommen banal und selbstverständlich und gleichzeitig wissen wir wie schwierig das ist, hier eine gute Balance zu finden. Zu bemerken wann wir uns zurücknehmen sollen, wann wir reden und wann wir besser Schweigen sollen, ist gar nicht so leicht.
Gedanken die wir uns noch machen werden sind; “wie höre ich zu” und “welchen Anteil am Gespräch hat auch wohlwollendes Reden, liebevolles Reden, wäre auch noch eine Möglichkeit.” Es gibt auch eine verneinende Form, das wäre; “nicht Leugnen”, sich selber und andere “nicht täuschen” sich selber und andere “nicht hintergehen” und die meisten antworten darauf; „ich leugne nie” das lernen wir ja schon als kleine Kinder und haben wir mit der Mutterbrust aufgesogen. Aber wie aufrichtig und wahrhaftig sind wir durch den Alltag? Und wenn wir wirklich genau hinschauen, dann finden wir da, noch Schattierungen, wo wir mehr tun, als ob und wo wir andere Signale senden als wir wirklich meinen. Manchmal übertreiben oder untertreiben wir, ganz so, dass wir gut dastehen, oder wir wollen jemanden schonen, und sagen ihm deshalb nicht die ganze Wahrheit. Da wird es spannend wenn wir die Muster, welche wir benutzen, erkennen und es uns bewusst wird, wo auch wir, Änderungsbedarf haben. Wir machen immer wieder so unsere kleinen Manipulationen, wobei hier nicht zur Diskussion steht, ob das jetzt gut oder schlecht sei, aber wir bemerken, so klar, wie wir meinen ist das nicht immer.
Diskussionsbeitrag:” Das ist ja etwas absolut überlebenswichtiges, kein Mensch kann immer so authentisch sein.”
Darauf meint Dagmar, nicht alles muss man sagen, was gesagt werden kann, ihr gehe es im Moment mehr darum, das wir merken, dass wir das so, ja immer machen und das es Situationen gibt wo es sogar schädlich wäre, “tätsch use” so alles zu sagen, ganz im Sinne von heilsam und unheilsam. Was bewirke ich oder was kann ich bewirken, zum Zusammenleben, was in einer guten Form möglich ist, was führt letztendlich, mich selber in einer guten Gemeinschaft (Sangha )zu einem guten Zusammensein zu mehr Harmonie, Frieden, nicht Streit, Nicht Konflikt. dass es das braucht, das findet sie auch. Wir machen es uns oft etwas zu leicht, wenn wir meinen, das sei kein Thema für uns, denn wie oft übertreiben wir oder nehmen uns etwas gar stark zurück und machen auf falsche Bescheidenheit und weil wir Mitmenschen nicht verletzen oder belasten wollen, vermeiden wir oft unangenehmes zu sagen. Es gebe auch die Gesellschaftliche Form der Lüge, wenn jemand und fragt; “wie geht es Dir” sagen wir oft einfach nur; ” es geht mit gut” und vermeiden es sagen zu müssen, dass es vielleicht doch nicht so gut geht. Es gäbe auch hier die Möglichkeit, anders zu reagieren, so in der Form; “ja willst du das wirklich wissen?” Oder auch mit der Gegenfrage; “und wie geht es dir?”
Im Tages Anzeiger hätte es einen interessanten Beitrag über das Lügen gegeben und gäbe es die Aussage, dass wir beim anderen gar nicht bemerken, wenn wir angelogen werden. Auch werde in unserer Gesellschaft, das Alter und auch das älter werden, wird verleugnet, man möchte ewig jung sein. Die Menschen haben oft Angst vor dem Tod und dem sterben. Der Tod oder nur schon das sterben ist ein Tabu, Sex ist alles was zählt und Geld einbringt. Wir haben eine Kultur der Schönheitschirurgie und wir haben einen Jugend Wahn und Schönheit ist alles. Das ist auch eine Farm der Unwahrheit unserer Kultur. Noch eine Geschichte zur Frage wie geht es dir? meint eine Teilnehmerin; ” es fange dort an, ob die Frage echt ist, oder ob es einfach eine Floskel sei? Einer Freundin von ihr wurde von Ihrer Chefin gefragt “wie geht es ihnen „und sie antworte; “gar nicht gut” und die Chefin erfreut; ”wunderbar - wunderbar „die Chefin hat gar nicht zugehört und war nicht wirklich am Befinden der Mitarbeiterin interessiert. Ein typisches Beispiel, wie wir oft nicht wirklich zuhören, wenn ich nicht höre was der andere sagt, so ist das alles andere als “wunderbar,” die Frage ist viel mehr; “was ist da los? Es sei spannend, wenn wir bei den Menschen, mit denen wir leben und arbeiten beobachten, wie die unterschiedlichen Kommunikationsmuster funktionieren oder manchmal auch nicht funktionieren. Auch das kann eine Form von Praxis sein, dort wieder wacher werden und schauen wie ist das bei mir? Es gibt verschiedene Formen von Beziehungen; manchmal eher Oberflächig und andere wo wir uns viel mehr einlassen, wo wir wirklich wissen wollen; “wie geht es dir wirklich?” Gerade in Meditationskreisen, ist es nicht selbstverständlich, dass wir unsere Beziehung ausbauen, zu mehr als nur miteinander sitzen. Wir sitzen teilweise mehr als 10 Jahre miteinander, aber was wissen wir wirklich? Sind wir wirklich aneinander interessiert? Wollen wir den wirklich mehr wissen? Ist es nicht auch eine Art Selbstschutz, uns nicht engagieren zu müssen? Erkenntnisse aus unserem Dialog:
Wer zuhört, erfährt Neues, wer selber redet bleibt auf seinem Wissensstand
Schweigen können in einem Gespräch - Gesprächspausen sind notwendig, warten können, bis der andere spricht.
Nicht immer eine Antwort haben müssen, etwas einfach so im Raum stehen lassen.
Fragen offen lassen, unangenehmes aushalten, wenn es jemandem schlecht geht, dennoch fertig zuhören.
Das sind Qualitäten, die gesellschaftlich nicht selbstverständlich sind. Eine Teilnehmerin findet, dass wir heute gute Kommunikationstheorien haben, mit Ideen die einen Aufstellen, mit Gedanken die einem selber gar nicht einfallen. Sie findet achtsames Reden helfe gut bei versteckten Vorwürfen oder auch bei Selbstanschuldigungen, auch wenn es einem selber betrifft, das sei schon hilfreich, zu wissen “wie man es macht” aber vor allem “wie man es nicht macht.” Eine andere Teilnehmerin, erwähnt Publikationen, der Gewaltfreien Kommunikation und dass dies, sie schon auch beschäftige. Worauf Dagmar erwähnt dass die Gewaltfreie Kommunikation auch nur ein Hilfsmittel sei, wicht sei halt auch hier; …üben …üben und nochmals üben, nicht dass es Theorie bleibt sondern dass es zur Praxis wird. 10 Minütige Meditation… In der Buddhistischen Praxis würden wir dem Upayas sagen, hilfreiche Mittel und das ist alles, was uns hilft zu Schweigen, ein häufiges Mittel ist Innehalten, was wir in der Meditation mit der Glocke anzeigen. Die Praxis von der Glocke ist die Praxis der Achtsamkeit, vom Innehalten und ist eine Einladung zum still Sein, zum Schweigen, nichts tun müssen und geschehen lassen was gerade ist. Was die Buddhistische Praxis vor allem anbietet ist; „genaues Hinschauen, sich interessieren, für das was ist, sich bewusst sein, wie man handelt, wie Reden, wie wir miteinander umgehen, genauer anschauen, was unsere Motivation sind, dass wir so handeln und warum. Wir können auch untersuchen was das für Auswirkungen hat auf uns und andere und wenn wir das sehr lange machen, hat das auch Auswirkungen auf unser Leben. Auch wenn ich nur höre und selber nie etwas sage hat das Auswirkungen, wie wirkt eine Gewohnheit, die ich schon lange Zeit pflege, “wie viel und oft Reden” und ich kann mir die Frage stellen, führt das zu dem was ich möchte, im Austausch mit anderen, einen lebendigen Austausch oder führt es mehr zu Stillstand, und Isolation. Was uns auch geschieht, es sind Auswirkungen, von dem was ich immer tue. Man könnte das auch Karma nennen, einfach gesagt Ursache und Wirkung.
Gib acht auf dein Denken den das wird dein Reden gib acht auf dein Reden den das wird dein Handeln gib acht auf dein Handeln denn das wird dein Schicksal
Wie schnell werden aus unachtsamen Gedanken böse Worte und die sind schnell in der Welt und es kann zu einem Brand kommen, es kommt zur Handlung (Krieg ) aber wir können immer wieder innehalten auch auf der Stufe Handlung. Ein Fächerbrand wird sehr schwer zu löschen sein.
Dagmar berichtete über 2 Frauen, Friedensaktivistinen ein Interview bei Zeit Online Wie Frauen in Israel und Palästina um Frieden ringen
Es habe ihr Eindruck gemacht wie die 2 Frauen, im Gegenseitigen Respekt miteinander umgehen.
Im Bewusstsein des Leides, das durch unachtsame Rede und durch die Unfähigkeit, anderen zuzuhören, entsteht, gelobe ich, liebevolles Sprechen und aufmerksames, mitfühlendes Zuhören zu entwickeln, um meinen Mitmenschen Freude und Glück zu bereiten und ihre Sorgen lindern zu helfen.
Erkenntnis aus der Gruppe:
Wichtig ist miteinander reden, einander Zuhören aber das aller Wichtigste ist, der Friede im eigenen Geist. Wenn wir mit uns selber unzufrieden sind und mit uns selber Krieg führen, kann es keine friedlichen Gespräche geben. Wenn wir uns wirklich begegnen wollen, müssen wir die Bereitschaft haben, genau hinzuschauen, hinzuhören, aber manchmal haben wir diese Bereitschaft nicht, manchmal wollen wir gar nicht richtig verstehen, warum der Andere, dies so anders versteht. Die Fähigkeit, richtig den Raum zu öffnen und bereit sein, mal diese Auslegeordnung zu machen, bei mir selber aber auch den anderen auch die Auslegeordnung zu machen. Das sind Wirkungsvolle Ziele und hat etwas mit Mut zu tun und es besteht die Gefahr, dass wir uns verändern müssen.
Wenn uns die andere Person nicht interessiert, haben wir auch keine Bereitschaft, ihr zu zu hören. Die Praxis der Achtsamkeit, setzt voraus, dass wir Interesse üben und mit der Zeit auch Interesse entwickeln. Die Veränderungen gelingen uns zuerst nur im kleinen, es ist nicht notwendig uns 100% zu transformieren, es ist schon Super, wenn es uns gelingt in Gesprächen, vielleicht wirklicht selber etwas weniger zu erzählen und wirklich einmal zu, zuhören. Wir erkennen, was für Möglichkeiten, im Zuhören verborgen sind und wir erfahren mehr über unseres Gegenüber und wir entdecken, dass sich etwas verändert.
Eine Teilnehmerin, erkannte dass wenn sie zu Beginn eine Person ablehnte, und nicht so sympathisch fand, sie sich selber gefragt hat; he was machst du da!!”und sie sich sagen musste; “rede doch einfach mal mit ihr” und es kam jedes Mal gut und sie nach einiger Zeit doch erkannte, wenn sie aktiv zuhöre und die Person etwas Persönliches erzählt, dass sich einiges, bei ihr, zum positiven veränderte. Auf Menschen zugehen, setzt Mut voraus und ist nicht immer leicht aber wenn wir unsere eigene Ablehnung und Aggression gegen die Person erkennen, denn unsere eigene Ablehnung, kann ja denn Ursprung in unserer eigenen Angst vor Ablehnung begründet sein. Auch Macht Ansprüche, mein Revier abstecken, komm mir nicht zu nahe, das ist mein Gärtlein. Letztendlich ist es sehr einfach; ” es ist unangenehm wenn sich etwas ändert. Das etwas angenehm oder unangenehm sei, das mag eine wunderbare Theorie sein, aber in der Praxis merken wir, aber Hallo, vielleicht hat das etwas mit mir zu tun und ich bemerke, dass der ganze Prozess der hier geschieht, eine spannende und interessant Sache ist und wenn ich von negativ auf positiv umschalte, kann ich etwas neues lernen. Aber auch das andere sei in Ordnung, dass wenn wir bemerken, diese Person interessiert mich wirklich nicht und ich habe keine Lust an dieser Person, das ist auch ein Teil der Praxis, einfach schauen was ist und von mir nicht Dinge zu erwarten, wo ich noch nicht bereit bin, diese zu verändern. Mir selber Raum zu geben, es genügt manchmal schon zu erkennen, das ist angenehm oder unangenehm. Es ist schon ziemlich viel, wenn ich erkenne wie ich reagiere und das Ganze einfach mal sein lassen, ohne allzu grosse Veränderungen zu erwarten; „mit dem Gedanken, heute ist es mir noch nicht optimal gelungen, aber Morgen sieht das schon ganz anders aus. Auch das ist nicht so wichtig, einfach dran bleiben und mit dem Arbeiten was ist. Mit dem Geist der Freundlichkeit, den anderen begegnen und das einfach mal sein lassen. Das ist klassische Achtsamkeitspraxis – unabhängig ob es angenehm oder unangenehm oder erleuchtend oder nicht erleuchtend sei, dort hinschauen und nicht einfach verdrängen.
Zum Abschluss noch eine kurze Meditation.
Wenn wir mit allem da sind so wie es ist, auch das ist schon eine Form von Kommunikation, ein Dialog, es ist eine Verbindung mit dem was ist und es ist gar nicht möglich – nicht zu kommunizieren. Ich bin den ganzen Tag im Austausch, in Kommunikation mit Menschen. Wenn ich am Morgen einen Vogel singen höre ist auch das eine Form von Kommunikation, es ist eine Form, in Verbindung zu sein und hat ganz viel mit Meditation und Achtsamkeitspraxis zu tun, es heisst präsent zu sein und Präsenz heisst immer mehr in Verbindung zu kommen mit dem was ist und das wertschätzen das heisst präsent sein und Präsent sein hat ganz viel mit Wahrnehmung und heisst immer mehr in Verbindung zu kommen mit dem was ist und Kommunikation ist da natürlich ein ganz grosses Feld. und die achtsame Kommunikation sei viel spannender wenn wir schweigen und dazu müssen wir still werden um neues aufnehmen zu können..
aus dem Schweizerdeutsch, in die Schriftsprache übersetzt von zentao
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Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen, Zengeschichten, Zen-Geschichten
Eines Tages ging Buddha Shakyamuni an einem Teich vorbei. Auf dessen Boden befand sich die Hölle. In ihr tummelten sich unzählige Sünder.
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, fotografieren, Frieden, Gedanken, Kochen, Leben, Meditation, Menschen, Religion, Vergänglichkeit
Eines meiner Hobbys ist das Kochen, ich koche genauso wie ich fotografiere. Ich lese ein Rezept und wenn mir das gefällt, kaufe ich das was ich brauche, was ich nicht finde, das ersetze ich und wenn ich finde etwas passe besser zum Rezept, so ändere ich das so ab, dass es mir passt und ich halte mich beim Kochen nur rudimentär an das Rezept und lasse mir die Freiheit etwas neues entstehen zu lassen.
Genauso Fotografiere ich, ich lese in meinen Foto-Lehrbücher nach, wie ich etwas machen muss und dann versuche ich einfach einiges aus. Dank der Technik, kann ich meinem Bauchgefühl, auch hier freien Lauf lassen. Auch mein Schreiben funktioniert so, ich habe eine Idee und einen Anfangssatz und schon schreibt es einfach und am Ende habe ich einen fertigen Text, wo ich mich später Frage; “habe ich das geschrieben?
Ich möchte schon öfters mal, das was ich mache, etwas strukturierte machen, ich mache mir fast immer Sorgen, ob ich das auch recht mache, ob man das was ich koche auch essen kann, oder ob meine Bilder auch beachtet werden? Ausser beim Schreiben, das geschieht einfach oder es geschieht eben dann auch lange nichts. Was mache ich mir Sorgen, bis jetzt wurde immer alles aufgegessen und meine Bilder lassen sich auch sehen. erwinphoto
Genauso wie ich Koche und wie ich Fotografiere, genauso lebe ich mein Leben. Ich lese die Rezepte der Weisen dieser Welt, passe sie an mein Leben an und schaue mal was sich daraus entwickelt. Ich will keine Kopie von einem Buddha oder Jesus sein. Das was diese Weisen begriffen haben ist für mich wie ein Wegweiser oder Landkarte, ich kann diese Worte heute nicht 1 zu 1 anwenden, die Zeiten haben sich verändert.
Ein Rezept, mag es noch so gut sein muss immer wieder angepasst werden, weil es Produkte nicht mehr gibt oder weil, sich der Geschmack der Menschen in den Jahren verändert hat. Genauso ist es mit den Rezepten für das Leben, die uns die alten Weisen hinterlassen haben. Die Erkenntnisse der Weisen Lehrer von damals, sind auch nur Rezepte, die wenn sie nicht angepasst werden, sogar schaden könnten. Was damals richtig war, kann heute unter Umständen, nicht mehr so befolgt werden, wie es damals gedacht war. Unser Leben ist hektischer geworden und darum ist das Wissen von damals umso wichtiger geworden.
Wenn ich weiss, dass Rezepte, zwar gut sind, aber mir das Original so nicht schmeckt, habe ich immer die Freiheit, jedes Rezept zu verändern, dass es genau zu mir und meinem Leben passt. Der Fehler in der Vergangenheit war, dass man aus einfachen Lebens-Rezepten komplexe Religionen gemacht hat. Dabei genügt es doch, die Zutaten die in meinem Leben fehlen, aus dem Lebens-Rezept heraus zu nehmen und in mein Leben zu integrieren. Ich muss ja kein Buddha oder Jesus sein, es genügt wenn so werde wie ich gerne sein möchte und das tue, dass ich das auch erreiche, immer so dass ich niemandem Schade. Wichtig scheint mir, dass ich diese Rezepte so anwende, dass sie zu meiner Lebens-Erfahrung werden.
Es gibt tatsächlich zwei verschiedene Formen des kreativen Visualisierens: die rezeptive und die aktive. Bei der rezeptiven Form entspannen wir uns einfach und lassen Bilder oder Eindrücke auf uns zukommen, ohne auf Einzelheiten Wert zu legen; wir nehmen an, was kommt. Bei der aktiven Form treffen wir ganz bewusst eine Wahl und erschaffen das, was wir sehen oder uns vorstellen wollen.
Shakti Gawain, Kreativ Visualisieren
22.11.2012 Text Copyright ©zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Frieden, Gedanken, Karma, Leben, Menschen, Vergänglichkeit, Zen
Mein Leben lang wusste ich immer;“was ich nicht will” und danach richtete ich mein Leben aus, ein Leben mit sehr viel Abwehr. Etwas einfach mal akzeptieren, das war mir fremd, ich suchte immer das sprichwörtliche Haar in der Suppe. Ich wollte immer noch meine Meinung sagen und vor allem meinte ich hätte doch immer recht. Ablehnung oder auch Aversion beherrschte mein Leben, aber auch die Gier war mir nicht unbekannt, aber auf etwas verzichten viel mir leichter als meine Wut zu beherrschen. Ich habe gelernt, dass die Ursachen unserer Unzufriedenheit (Leiden), Begehren, Abneigung und Unwissenheit sind.
Dabei war ich nicht wirklich auf meine Mitmenschen wütend, die Wut galt fast immer mir selber. Ich hatte meistens zu hohe Erwartungen, ich war mit mir selber unzufrieden. Was ich alles meinen Mitmenschen antat, war mir damals nicht bewusst. Denn heute weiss ich; “wir bekommen immer das was wir geben” und ich habe viele Worte im Ärger gesagt.
Im Buddhismus gibt es so etwas wie Gut und Böse nicht, es ist besser von heilsam und unheilsam zu sprechen, schlussendlich ist es immer Unwissenheit. In der Meditation erkennen wir die Ursachen von unserem unglücklich sein und wir finden Wege um den hochkommenden Ärger und Wut zu erkennen. Solange wir kämpfen werden wir immer unseren Emotionen ausgeliefert sein. Heute frage ich mich oft, war ich das wirklich, ich bin heute ein anderer Mensch.
Wenn es aber um meine persönlichen Wünsche ging, konnte ich mich nie entscheiden. Alles was ich bin, ist mir geschehen, vermutlich weil ich mich nie entscheiden konnte. Im nachhinein kam ja immer alles gut, nur ich brauchte meine Zeit, bis ich begriff, dass ablehnen und kämpfen, nur in eine Sackgasse führt. Zum Glück habe ich vor 18 Jahren die Zen-Meditation kennen gelernt und ich habe mit mir und dieser inneren Kraft meinen  Frieden geschlossen. Zwei Worte begleiten mich heute; “annehmen und akzeptieren” es ist so wie es ist und endlich bin ich ein zufriedener Mensch.
Es ist ausserordentlich schwierig und anstrengend, sich der inneren und äusseren Ablenkungen voll bewusst zu werden; doch nur durch das Verstehen ihrer Natur und ihrer Wirkungsweise und nicht, indem man sie ablehnt, findet man jene umfassende Konzentration.
Krishnamurti, Vollkommene Freiheit
21.11.2012 Copyright©zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Fotos, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Zen

Marcel Geisser  – Zen-Lehrer
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15.11.2011 zentao
Tags: Achtsamkeit, Buddha, Buddhismus, fotografieren, Menschen, Ryokan, Vergänglichkeit, Weg, Zen, Zitate

mein Weg – Berge und weisse Wolken
Ryokan, Alle Dinge sind im Herzen
26.09.2012 Zitate gepostet durch zentao
Foto von erwinphoto
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Gedanken, Glück, Meditation, Spiritualität, Veränderung, Vergänglichkeit, Weg, Zen
Wenn ich mir so überlege, dass mein Leben durch meine Gedanken, zu dem wurde was ich heute mein Leben nenne, so staune ich immer wieder was so alles möglich ist. Dies zu erkennen musste ich erst lernen, überhaupt zu erkennen, was diese Gedanken so alles anstellen und was für Folgen meine Gedanken haben, für mich und andere. Dazu musste ich erst lernen, dass es so etwas wie Geist gibt, der ich zugleich bin und von dem ich zur selben Zeit gesteuert werde. Der Geist ist meine beseelte Energie, die in diesem Körper lebt und ihn benutzt, so wie wir auch ein Auto mein eigen nennen und doch sind wir dieses Auto nicht.
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Der Geist, das sind ja nicht nur meine Gedanken, ” wenn es dann immer meine Gedanken sind?” Nein das sind auch meine Emotionen, und die sind eng mit den Gedanken gekoppelt. Wer war zuerst? Der Gedanke oder die Emotion? Ich weiss es nicht genau, ich vermute dass meisten der Gedanke zuerst da ist, gefolgt von der Emotion. Was immer, mir geschieht, reagiere ich, je nach Situation, entweder zuerst mit emotionsgeladenen Gedanken oder mit kühlen Gedanken mit unterschwelligen Emotionen.
Dieser Geist ist ein Geschichten-Erzähler, der mir oft schon die schlimmsten Dramen in Gedanken vorgespielt hat, so dass ich meinte, die Welt gehe unter. Der mir auch Geschichten von Freuden und Reichtum erzählte, von Millionen die nie eintrafen. Jahrelang glaubte ich alles was mir mein Geist erzählte. Da waren Geschichten aus meiner Kindheit, die mir erzählten, ” ich sei ungeliebt” Geschichten aus der Schulzeit, “aus mir werde nie etwas gescheites” und Geschichten, die mir erzählten, ” ich sei unheilbar krank.” Keine dieser Geschichten ist je wirklich eingetroffen. Was aber war; ich habe mir unnötige Hoffnungen und Sorgen gemacht und durch mein unheilsames Denken, bin ich wirklich krank geworden.
Jahre lang glaubte ich meinen Gedanken und den dazugehörigen Emotionen, bis ich dann eines Tages die Zen-Meditation erlernte und ich nach und nach erkannte, dass ja diese Gedanken und Emotionen veränderbar sind und nicht wirklich zu mir gehören und das dank der Meditation, diese Gedanken und Emotionen keine Macht mehr über mich haben. Ich habe gelernt diese Gedanken vorbeiziehen zu lassen, genauer gesagt beobachte ich diese Gedanken wie sie vorbei ziehen.
Wenn Gedanken zur Gewohnheit werden,” vorallem die negativen Gedanken,” können sehr viel Schaden anrichten. Es gibt klare Gedanken die sind im Vordergrund und klar erkennbar. Es gibt aber auch dunkle hintergründige Gedanken, die schwer erkennbar sind, und da ist meistens auch ein dumpfes unangenehmes Gefühl dabei.
Negative Gedanken sind pure Ablehnung.
Ganz anders sind die positiven Gedanken, die bereiten uns viel Freude und die sind auch mit positiven Emotionen geladen.
Positive Gedanken zeigen unsere Bereitschaft, Dinge anzunehmen.
Heute weiss ich, dass wir jeden Gedanken auch verändern können und mit den Gedanken, verändern sich auch die Emotionen. Sobald ich mich entschlossen habe, etwas im positiven Sinne zu verändern. geht es mir bereits besser.Â
Seit ich wieder, die Verantwortung für mein Leben selber übernommen habe, ist alles viel leichter und geschieht wie von selbst. Kein Jammern, kein den anderen die Schuld zuweisen. Es ist so wie es ist, was immer geschieht; die Ursache ist immer bei mir. Weil ich im Augenblick lebe geht es mir einfach nur gut.
23.09.2012 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Buddha, Buddhismus, Gedanken, Glück, Meditation, Menschen, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen

das Glück einer kleinen Sonnenblume
20.09.2012 zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Fotos, Gedanken, Meditation, Menschen, Vergänglichkeit, Weisheit

15.09.2012 zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Atem, Buddha, Buddhismus, Geben, Meditation, Menschen, Nehmen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen, Tonglen
Ich habe schon oft Anleitungen zu Tonglen gelesen und versucht umzusetzten aber da war immer die Rede davon, dass ich das Leid von anderen ein atmen soll und da hatte ich schon etwas Mühe damit. Ich konnte mir nicht vostellen, zu was soll das gut seinwenn ich mir zu meinem eigenen Leid, noch mehr Leid auflade. Ich soll das Schlecht vom anderen ein atmen und das gute von mir aus atmen?
Die Entwicklung und Übung von Mitgefühl ist ist wesentlich für Heilung. Niemand kann ganz und heil sein, solange er oder sie alles andere als fremd betrachtet, solange eine Mauer um sich und sein Herz errichtet ist. Reflexartig wollen die meisten Menschen alles Unangenehme loswerden oder von sich fernhalten, alles Angenehme dagegen in den eigenen Herrschaftsbereich bringen. Das verstärkt jedoch die Abspaltung, die Trennung, und führt zu Leiden – gegen alle natürliche Absicht.  Atishas Übung „Tonglen“ kann hier sehr heilbringend wirken  – Tonglen arbeitet mit dem Atem:
Die Luft, die Sie gerade einatmen, ist die Luft, die Ihre Zimmerpflanze oder der Mensch neben ihnen in der U-Bahn eben ausgeatmet hat. Wir tauschen unseren Atem mit allen lebenden Wesen aus. Wenn wir uns dessen bewusst sind, können wir uns nicht vom Rest der Welt abgrenzen. Wo fängt Ihr Atem an und wo hört der Atem Ihres Nachbarn auf? Es ist ein Atem, ein Leben. Hier wird die Vernetztheit und gegenseitige Bedingtheit aller Phänomene und aller Wesen so deutlich, so klar, so praktisch. Im Beobachten des Atems stellt man fest: Es gibt keine Trennung zwischen Aussen und Innen, sondern ein Zusammenspiel, eine Harmonie. Â Von hier aus ist es ein kleiner Schritt zu Atisha, einem tibetischen Meister des 11.Jhdts., der schreibt: „Übe dich im Austauschen Tonglen, im Nehmen und Geben abwechselnd. Tu das indem du auf dem Atem reitest. Beginne die Übung mit dir selbst.“
Die scheinbar natürliche Verhaltensweise, alles Angenehme zu sich heranzuziehen und alles Unangenehme von sich abzuhalten, hält in Wahrheit die Idee der Trennung meiner selbst vom Rest der Welt aufrecht, ist Ausdruck der Territorialbildung des kleinen Ich, der Verblendung, und sie verursacht Gier, Hass und Leiden. Atishas Aufforderung, mit dem Ausatmen Angenehmes loszulassen und zu verströmen, ohne dabei irgendetwas zurückzuhalten, und mit dem Einatmen Unangenehmes ins Herz hereinzunehmen und ohne Rückhalt zu fühlen, bewirkt eine Kehrtwendung. In diesem Mitgefühl lösen sich alle Grenzen auf, und Weisheit scheint auf. Diese Kehrtwendung beschränkt sich nicht auf die Zeit, die man auf seinem Meditationskissen verbringt, sondern ist sehr praktisch und muss sich im Leben zeigen und erweisen. So manche gewohnte Reaktionsweise wird dann nicht mehr möglich sein. Ich erkläre dies am Beispiel des Gefühls von Hilflosigkeit, das sicher jeder kennt: Immer wieder empfinde ich zum Beispiel Hilflosigkeit, wenn mir Leiden begegnet und ich nichts tun kann, um zu lindern. Sei es der gewaltsame Tod von vielen als Geiseln genommenen Kindern einer Schule in Russland, sei es emotionales oder persönliches Leiden in meinem Umfeld.
 Der erste Schritt ist einerseits das Anerkennen meiner eigenen Hilflosigkeit als Faktum, und dass ich mich davor nicht drücke und gleichzeitig dieses Gefühl tief in mein Herz sinken lasse und es annehme. Als erstes muss man aufhören, vor diesem natürlich unangenehmen aber einfach höchst menschlichen Gefühl davon zu laufen. Solange wir leben, werden wir uns immer wieder hilflos fühlen.
Als zweiten Schritt nutze ich dieses Gefühl der Hilflosigkeit, um mich in Mitgefühl zu üben für alle Menschen und Wesen, die sich auch hilflos fühlen oder sich in einer Lage der Hilflosigkeit befinden. Empfinden wir selbst gerade ein Gefühl dieser Art in uns, dann ist das der ideale Zeitpunkt um Mitgefühl zu üben, Tonglen, oder „Atishas Heart“, wie Osho es nannte, zu praktizieren. Ich atme all die Hilflosigkeit, die in mir und in anderen Wesen ist, ein, und atme alles, was in mir an Mut, Strahlen, Zuversicht ist, aus. Auf diese Weise wird Hilflosigkeit (und jedes andere Gefühl) in Segen verwandelt. Das ist tiefste Alchemie.
9.9.2012 gepostet von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Meditation, Mond, Weisheit, Zen

der Finger ist nicht der Mond
Im Zen Buddhismus ist der Mond (Vollmond) ein Symbol für die Erleuchtung oder das Sein.
5.09.2012 zentao
Tags: Achtsamkeit, Buddha, Buddhismus, Emotionen, Gedanken, Meditation, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen
Am 3.06.2012 haben wir rechte Ansicht besprochen und dabei festgestellt, dass alle 8 Teile des 8 fachen Pfaden zusammengehören wie die Finger einer Hand, die zwar einzeln, jeder Finger für sich sind und doch eine Einheit bilden und jeder dieser Finger ist mit den anderen verbunden. Genauso ist rechtes Denken ohne rechte Ansicht nicht möglich.
Dagmar erläuterte uns das Beispiel, dass es letzte Woche noch Sommer war und es heute bei uns 15 Grad kühl ist und es sich schon recht herbstlich anfühlt. Wenn wir jetzt denken: “wie schade, dass es jetzt Herbst wird, ich möchte, dass es weiterhin Sommer bleibt“ – üben wir dann „rechte Ansicht“ und „rechte Gesinnung?“. Durch „rechte Ansicht“ sind  wir uns bewusst, dass sich alles verändert und es normal ist, dass es heute viel kühler war, als letzte Woche, und dass es normal ist, dass die Tage kürzer werden. „Rechte Gesinnung“ üben wir dann, wenn wir dies nicht nur intellektuell wissen, sondern auch emotional so empfinden. Und das sind ganz oft zwei verschiedene Dinge! Oft klafft zwischen dem, was wir wissen, und dem, was wir empfinden, eine grosse Lücke. Wenn wir „rechte Gesinnung“ praktizieren, so akzeptieren wir den Augenblick mit Herz und Verstand und wir sehen und empfinden die Dinge so, wie sie sind.
Die bekannte Meditations-Lehrerin Dipa-Ma aus Indien fragte einst Jack Kornfield eine kritische Frage, die wir auch an uns selber richten können:
Praktizieren wir wirklich, mit Kopf und Hand und Herz, oder ist dies alles nur Gewohnheit? Wollen wir verstehen? Wollen wir erkennen und sind wir bereit, unser Verhalten zu ändern?
Der erste Schritt zur Veränderung liegt darin, zur Kenntnis zu nehmen, was ist – also Achtsamkeit zu üben. Und uns dem, was wir feststellen, mit einer freundlichen Haltung zuzuwenden. Auch dadurch üben wir rechte Gesinnung – durch Gelassenheit und die Bereitschaft, Gewohnheiten, die uns unfrei machen, mehr und mehr loszulassen.
 Was eine ganzheitliche Gesinnung ist, drückt ein Vers aus dem Dhammapada in Kürze aus:
Das ist nur bei oberflächlicher Betrachtung einfach. Genau besehen ist es eine Übung, die uns lebenslang beschäftigt, wie ein alter Meister sagte: „Ein 3-jähriges Kind mag das wissen, aber selbst ein 80-Jähriger vermag es nicht zu tun“.
Wenn wir z.B. nur an uns Denken, so in etwa: “Hauptsache uns geht es gut!!”, üben wir nicht rechte Gesinnung.
Dazu passt die Geschichte von Bodidharma:
Als Bodhidharma  zu Ende des 5. Jahrhunderts nach China kam, lud ihn der Kaiser Wu ein, der ein grosser Freund des Buddhismus war. Der Kaiser sagte: „Wir haben viele Klöster bauen lassen, Mönche und Nonnen ausgebildet und Schriften ins Chinesische übersetzen lassen. Welcher Verdienst liegt darin?
Bodhidharma antwortete: „Gar kein Verdienst.“
Nun war die populäre Vorstellung des Buddhismus, dass man durch das Tun guter Dinge, religiöser Dinge, Verdienste erwerben konnte. Verdienste führten ein zu immer besseren zukünftigen Leben, so dass man schliesslich aus dem Rad der Wiedergeburten befreit werden konnte. Der Kaiser war also vor den Kopf gestossen, er sagte: „Was ist dann das erste Prinzip der Heiligen Lehre?“
Bodhidharma antwortete: „Völlige Leere und nichts Heiliges“. Oder: „In völliger Leere gibt es nichts Heiliges.“
Der Kaiser fragte: „Wer ist es dann, der vor uns steht?“ (implizierend: „ Hält man dich nicht für einen heiligen Mann?“)
Und Bodhidharma sagte: „Ich weiss es nicht.“
Das Gegenteil von Selbstzentriertheit ist Grosszügigkeit und Mitgefühl (als Aspekt von Liebe). Wenn wir egoistisch handeln, werden wir kaum glücklich werden, wenn wir zu unseren Mitmenschen Grosszügig sind und mit unseren Mitmenschen mitfühlen und ihnen unvoreingenommen zuhören, so tut dies allen gut. Wir können in alltäglichen Situationen grosszügig handeln, indem wir anderen Gutes tun und uns uns selber und anderen mit einem freundlichen, offenen Herzen zuwenden. Es ist eine tiefgreifende Praxis, die Qualitäten von Grosszügigkeit und weiser Liebe in unserem Alltag zu erforschen und umzusetzen.
2.09.2012 nacherzählt so gut ich wie es noch weiss – zentao
nachgelesen durch Dagmar und wo nötig fachlich nachgebessert
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Angst, Ärger, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Ego, Gedanken, Glück, Leben, Menschen, Sorgen, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
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