Tags: Achtsamkeit, Alltag, Atem, Buddhismus, Gedanken, Meditation, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Weil ich immer wieder gefragt werde, ja wie geht denn
so eine Meditation? hier wieder einmal meine
Kleine Anleitung zur Meditation
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Atem, Buddhismus, Gedanken, Meditation, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Atem, Buddha, Buddhismus, Geben, Meditation, Menschen, Nehmen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen, Tonglen
Ich habe schon oft Anleitungen zu Tonglen gelesen und versucht umzusetzten aber da war immer die Rede davon, dass ich das Leid von anderen ein atmen soll und da hatte ich schon etwas Mühe damit. Ich konnte mir nicht vostellen, zu was soll das gut seinwenn ich mir zu meinem eigenen Leid, noch mehr Leid auflade. Ich soll das Schlecht vom anderen ein atmen und das gute von mir aus atmen?
Die Entwicklung und Übung von Mitgefühl ist ist wesentlich für Heilung. Niemand kann ganz und heil sein, solange er oder sie alles andere als fremd betrachtet, solange eine Mauer um sich und sein Herz errichtet ist. Reflexartig wollen die meisten Menschen alles Unangenehme loswerden oder von sich fernhalten, alles Angenehme dagegen in den eigenen Herrschaftsbereich bringen. Das verstärkt jedoch die Abspaltung, die Trennung, und führt zu Leiden – gegen alle natürliche Absicht.  Atishas Übung „Tonglen“ kann hier sehr heilbringend wirken  – Tonglen arbeitet mit dem Atem:
Die Luft, die Sie gerade einatmen, ist die Luft, die Ihre Zimmerpflanze oder der Mensch neben ihnen in der U-Bahn eben ausgeatmet hat. Wir tauschen unseren Atem mit allen lebenden Wesen aus. Wenn wir uns dessen bewusst sind, können wir uns nicht vom Rest der Welt abgrenzen. Wo fängt Ihr Atem an und wo hört der Atem Ihres Nachbarn auf? Es ist ein Atem, ein Leben. Hier wird die Vernetztheit und gegenseitige Bedingtheit aller Phänomene und aller Wesen so deutlich, so klar, so praktisch. Im Beobachten des Atems stellt man fest: Es gibt keine Trennung zwischen Aussen und Innen, sondern ein Zusammenspiel, eine Harmonie. Â Von hier aus ist es ein kleiner Schritt zu Atisha, einem tibetischen Meister des 11.Jhdts., der schreibt: „Übe dich im Austauschen Tonglen, im Nehmen und Geben abwechselnd. Tu das indem du auf dem Atem reitest. Beginne die Übung mit dir selbst.“
Die scheinbar natürliche Verhaltensweise, alles Angenehme zu sich heranzuziehen und alles Unangenehme von sich abzuhalten, hält in Wahrheit die Idee der Trennung meiner selbst vom Rest der Welt aufrecht, ist Ausdruck der Territorialbildung des kleinen Ich, der Verblendung, und sie verursacht Gier, Hass und Leiden. Atishas Aufforderung, mit dem Ausatmen Angenehmes loszulassen und zu verströmen, ohne dabei irgendetwas zurückzuhalten, und mit dem Einatmen Unangenehmes ins Herz hereinzunehmen und ohne Rückhalt zu fühlen, bewirkt eine Kehrtwendung. In diesem Mitgefühl lösen sich alle Grenzen auf, und Weisheit scheint auf. Diese Kehrtwendung beschränkt sich nicht auf die Zeit, die man auf seinem Meditationskissen verbringt, sondern ist sehr praktisch und muss sich im Leben zeigen und erweisen. So manche gewohnte Reaktionsweise wird dann nicht mehr möglich sein. Ich erkläre dies am Beispiel des Gefühls von Hilflosigkeit, das sicher jeder kennt: Immer wieder empfinde ich zum Beispiel Hilflosigkeit, wenn mir Leiden begegnet und ich nichts tun kann, um zu lindern. Sei es der gewaltsame Tod von vielen als Geiseln genommenen Kindern einer Schule in Russland, sei es emotionales oder persönliches Leiden in meinem Umfeld.
 Der erste Schritt ist einerseits das Anerkennen meiner eigenen Hilflosigkeit als Faktum, und dass ich mich davor nicht drücke und gleichzeitig dieses Gefühl tief in mein Herz sinken lasse und es annehme. Als erstes muss man aufhören, vor diesem natürlich unangenehmen aber einfach höchst menschlichen Gefühl davon zu laufen. Solange wir leben, werden wir uns immer wieder hilflos fühlen.
Als zweiten Schritt nutze ich dieses Gefühl der Hilflosigkeit, um mich in Mitgefühl zu üben für alle Menschen und Wesen, die sich auch hilflos fühlen oder sich in einer Lage der Hilflosigkeit befinden. Empfinden wir selbst gerade ein Gefühl dieser Art in uns, dann ist das der ideale Zeitpunkt um Mitgefühl zu üben, Tonglen, oder „Atishas Heart“, wie Osho es nannte, zu praktizieren. Ich atme all die Hilflosigkeit, die in mir und in anderen Wesen ist, ein, und atme alles, was in mir an Mut, Strahlen, Zuversicht ist, aus. Auf diese Weise wird Hilflosigkeit (und jedes andere Gefühl) in Segen verwandelt. Das ist tiefste Alchemie.
9.9.2012 gepostet von zentao

Regenbogen
17.07.2012 Text von zentao

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,,Wenn man loslassen analysiert und das Wort auseinander nimmt, dann stellt man fest, das kommt von los und lassen, sich lösen, sich von etwas lösen, etwas auflösen. Es kommt aber auch von lassen , etwas lassen, sein lassen, gehen lassen. Wenn man den Gedanken weiter verfolgt, merkt man bald, loslassen ist das Gegenteil von festhalten. Wenn man einen Gegenstand lange Zeit festhält, schmerzen einem die Finger,
festhalten tut weh,,
19.06.2012 ze
Wir kommen in diese Welt, ganz ohne Kapital, das einzige was wir haben ist unser, noch allzu kleiner Körper und unser Geist, der voller Spielkapital ist, das wir aber noch nicht abrufen können. Im Laufe des Spieles(Leben) entwickeln wir Fähigkeiten und entdecken unsere Talente, das sind so etwas wie Spiel-Chips, die wir passend einsetzen werden.
Wenn wir das Leben, als ein Spiel betrachten, und erkennen, dass jedes Spiel Regeln hat und uns dementsprechend verhalten, wenn wir mit diesem Spiel (Leben ) Erfolg haben wollen, müssen wir diese Regeln erlernen. Der Dalai Lama hat einmal gesagt; “Lerne die Regeln, damit du sie richtig brechen kannst” es gibt keine Regeln ohne Ausnahmen.
In jedem Spiel, werden die Karten neu verteilt und wir müssen, mit den Karten spielen, die wir erhalten. Es ist eigentlich egal, ob wir gute oder schlechte Karten bekommen, wir müssen unser Spiel spielen und wir spielen immer die passende Karte.
Wir müssen mit spielen, ob wir wollen oder nicht -nicht mit spielen, geht nicht, wenn wir uns weigern zu spielen, dann haben wir bereits verloren. Es hat sie immer schon gegeben, die Aussteiger. Welche Rolle wir in diesem Spiel übernehmen, ist unsere Wahl.
Der Spieltisch des Lebens kann alles sein; Roulette, Karten oder Würfelspiel, wer ohne Risiko spielt, der wird auch keine hohen Beträge gewinnen, aber mit Risiko, kann man auch alles wieder verlieren, wer Angst hat seinen Einsatz zu machen, der hat schon verloren.Wer auf Sicherheit setzt, bleibt länger im Spiel, aber so ein Spiel, macht auch keinen Spass. Der mittlere Weg, ist auch da der Richtige, dass heisst, keine Extreme.
Wer erfolgreich spielen will, der muss seine Gedanken voll, auf dieses Spiel konzentrieren, ganz im gegenwärtigen Augenblick. Fehler, die in jedem Spiel, immer wieder geschehne können, müssen sofort vergessen werden und es muss konzentriert weiter gespielt werden, immer im Bewusstsein dass, das Spiel erst fertig ist, wenn die letzte Karte gespielt wurde. Wer so im Spiel konzentriert ist, der wird feststellen, dass die Zeit still steht. Wer so spielt, der hat unweigerlich Freude am Spiel und das wichtigst am spielen, ist dass wir Spass haben. Lachen können, auch wenn wir verlieren.
Ich habe einmal, einen Berufsspieler gefragt; “wie kann ich gewinnen” und seine überraschende Antwort war; “wir sollen nur mit Geld spielen, das wir nicht brauchen, mit Geld spielen, das wir jederzeit auch verschenken könnten, wir sollen nur spielen, wenn wir Geld im Überfluss hätten.” So muss jeder seine Eigenverantwortung wahrnehmen und so, sein Lebensspiel, spielen, dass wir anderen keinen Schaden zufügen.
Das Leben ist Überfluss, wir sind unendlich reich, nur wir wissen es nicht,weil uns das noch nie jemand gesagt hat. Egal wie wenig wir haben, es gibt immer noch einen, der weniger hat als wir, wenn wir schon dauernd vergleichen, dann müssen wir mit jenen vergleichen, die weniger haben.
In der heutigen Zeit, dürfen Kinder nicht mehr Kind sein, sie müssen lernen und nochmals lernen und in der Freizeit, muss das Kind noch ein Instrument lernen, möglichst Klavier Unterricht oder Tennis Stunden besuchen, damit das Kind später, vielleicht ein berühmter Tennisspieler wird. Die ganze Kindheit wird dem Erfolg untergeordnet und wenn dann die Kinder von zu Hause ausreissen,und lieber auf der Strasse leben, weil sie diesen Druck nicht mehr ertragen, dann fallen, die Eltern aus allen Wolken und sind erstaunt, dass dieses Spiel des Lebens, so nicht funktioniert.
Kinder die geliebt werden, Kinder die zu Hause, mit den Eltern gespielt haben, das sind glückliche Kinder und werden, wohl nicht auf der Gasse landen.
Das spielen, ist die Grundlage unseres lernens, nur wer gelernt hat zu spielen, wird später auch spielend, seinen Lebensweg gehen. Ein guter Spieler, muss jeden Moment, alles was war, loslassen können, wer dem vergangen Spielzug nachtrauert, übersieht die nächste Chance im Spiel und er wird unweigerlich Fehler machen und verlieren. Ein guter Spieler muss, in sein Inneres horchen können, er muss sich auf seine Intuition verlassen können.
Wer spielt, der muss auch verlieren können, und nur wer gelernt hat zu verlieren, wird auch gewinnen. Gewinn und Verlust gehören zum Spiel des Leben, nur wer das akzeptiert, wird ein erfolgreicher Spieler. Dann gibt es noch die, welche mit gezinkten Karten spielen, solche Betrüger werden keine Spielpartner mehr finden oder ins Gefängnis wandern, wie im berühmtesten Würfelspiel, dem Monopoly wo es darum geht, auf spielerische Art, ein Grundstücksimperium aufzubauen und alle anderen Mitspieler in den Bankrott zu treiben, mit Spielgeld, das man, wie das Richtge Spiel des Lebens unverbissen und mit Spass spielen muss.
Im Spiel des Lebens gewinnt derjenige welcher, am Besten, loslassen kann und immer im Augenblich bleibt und dabei nicht vergisst dass, das vermeintliche Spielglück, sehr schnell wieder vorbei ist. Gewinnen und Verlieren, sind die zwei Seiten, der selben Münze.
Wie in jedem Casino, gewinnt auch im Casino des Lebens, immer die Bank und am Ende unseres Lebensspiel, verlassen wir dieses Casino, so wie wir gekommen sind, vollkommen Nacked und ohne Besitz. Je früher wir das erkennen um so freier können wir unser Lebensspiel spielen. Manchmal geht so ein Spiel, schnell zu Ende.
16.06.2012 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Angst, Buddha, Buddhismus, Freitag, Freitagstext, Gedanken, Gefühle, Gleichmut, Meditation, Veränderung, Weg, Zazen, Zen

Gefühle sind wie Wolken
von Jack Kornfiel
Tags: Achtsamkeit, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Gedanken, Glück, Gott, Hier, Jetzt, Leben, Meditation, Menschen, Religion, Spiritualität, Tao, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen
Ich habe mir, in meiner Kindheitszeit, immer meinen eigenen, lieben Gott gebastelt, und das hat für mich immer funktioniert. Wenn es diesen Gott gibt und daran zweifle ich nicht, nur nenne ich ihn nicht Gott. Es gibt da durchaus Namen, die akzeptierbar sind,für mich, da wäre etwa „das Namenlose“ oder „Lebenskraft“ auch „Universum“ brauche ich selber öfters.
Im Buddhismus, ist es die Buddha-Natur, diese sei in uns allen, nur müssen wir sie in uns entdecken, wie wenn wir vor einem schönen Bild an der Wand stehen würden und da ist ein Vorhang vor dem Bild, um es anzuschauen, müssen wir nur den Vorhang wegziehen, um das Bild anzuschauen.
In den Lehren wird sehr klar gesagt, daß Tathagatagarbha alle Wesen gleichermaßen durchdringt, sowohl in quantitativer als auch in qualitativer Hinsicht. Diese ursprüngliche Essenz ist immer rein, wird aber verschleiert, wenn ein Individuum negativ handelt und so negatives Karma ansammelt, welches verhindert, daß er oder sie Tathagatagarbha erkennt. Solche Individuen werden fühlende Wesen genannt, wohingegen solche, die die Buddha-Natur erkannt haben, erleuchtete Wesen genannt werden. Dieses Erkennen ist der einzige Unterschied zwischen fühlenden und erleuchteten Wesen, da beide eine gleiche Quantität und Qualität von Tathagatagarbha haben.
mehr über Buddh-Natur – bei Buddhismus heute
Wie ich diese Kraft am liebsten nenne, ist „Es“ das ich aus dem Autogenen Training kenne, durch die Formel „Es atmet mich “. Dies war das erste mal, wo ich dieses, im Jetzt geschehen lassen, kennen lernte. Auch in der Meditation, erlebe ich dieses Namen lose, dieses „Es“ ist immer wenn ich achtsam bin, einfach da, es ist dieser Augenblick, dieses im jetzt sein.
In meiner Kindheit erlebte ich diese „Es“ öfters, ohne dass ich etwas tun musste, ich konnte Stundenlang, in meiner eigenen inneren Welt sein und erlebte ein Staunen, wie ich es erst heute wieder kann.Das ging so, bis ich in die Pubertät kam, und zu rauchen anfing, und auch sonst, nicht sehr bewusst lebte. Bewusstes Leben, denke ich ist die Voraussetzung um dieses „Es „ zu erfahren. Es ist ein Gefühl des fliessen in sich selber, ein da sein, ohne dass etwas besonders oder besser wäre. Wenn ich mich selber spüre, ist „Es“ da. Wenn ich im Hier und Jetzt lebe, bin ich in dieser Kraft verankert, wenn ich nicht im Gegenwärtigen Augenblick lebe, dann bin ich in meinem „ICH-EGO gefangen. Wie viele Menschen leben immer noch, freiwillig, in diesem Gefängnis und versuchen gar nicht erst, sich selber zu befreien?
Unterdessen bin ich ziemhlich desillisioniert,und ich weiss, dass durch mein, eigenes egoistisches Denken, war ich weit weg von der Wirklichkeit und hatte oft Schwierigkeiten mit meiner Umwelt. Als Kind habe ich versucht, meine Umwelt zu Manipulieren, sei es weil ich meine Hausaufgaben, nicht gemacht habe oder, wenn es Kuchen gab, versuchte ich unbedingt das letzte Kuchenstück, für mich zu ergattern. Durch meine Gedanken und Wünsche versuchte ich, meine Welt, unter Kontrolle zu halten. Das hat auch viele Jahre gut fuktioniert, erst mit den Jahren, bemerkte ich wie ich bei meinen Mitmenschen, aneckte. Wir Menschen, sind erst bereit, sich zu ändern, wenn es weh tut, erst wenn es verdammt weh tut, beginnen wir einen Ausweg, aus unserer verzwickten Lage zu suchen.
Erst mit den Jahren, ganz genau, seit ich Zen praktiziere, erkannte ich meine fehlerhafte Sicht der Wirklichkeit, mein illusorischer Glauben an eine Dauerhaftigkeit meines Wesens, hielt mich gefangen, in meiner Ego Zentriertheit. Alles drehte sich um mich, ich wollte besitzen, ich wollte festhalten, ich wollte der Beste und Grösste sein, noch mehr haben, ein unhaltbarer Kreislauf, meines verirrten Geistes. Irgendwann ist auch mein Kartenhaus eingestürzt und ich musste feststellen, das man, nichts festhalten kann, dass man, Menschen nicht besitzen kann und das nichts im Leben, eine dauerhafte Festigkeit sein eigen nennt. Wenn ich zurückblicke, ist nichts als Erinnerung geblieben und auch die verblast mit den Jahren. Warum hat mich niemand vor meinem EGO gewarnt, aber hätte ich auch zugehört? Ich glaube Nein.
Das was am meisten schmerzte und was mir am Ende auch am meisten half, war die Erkenntnis, das alles was mir geschah, auch irgendwann, durch mich, selber ausgelöst wurde. Alles was mir geschah, waren nicht die andern Schuld, wenn es eine Schuld gäbe, so läge die ganz bei mir. Irgendwo las ich mal;
Und das stimmt 100 Prozent.
Wenn wir die Natur beobachten, sehen wir, hier geschieht Werden und Vergehen, in jedem Augenblick. In der Natur geschieht fressen und gefressen werden, genau wie bei uns Menschen, wenn sie im Geschäftsleben, ihren Vorteil sehen, dann sind wir wie wilde Tire.
Die ganze Natur, kennt nur dieses Eine, ein Leben in der Gegenwart. Aus Menschlicher Sicht und vor allem aus EGO Sicht ist diese Natur grausam, den Leben im Augenblick bedeutet für unser EGO das aus, gut – wenn wir nicht achtsam sind, hat das EGO auch immer wieder eine Chance, darum heisst es achtsam bleiben.
8.05.2012 Text von zentao
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Tags: Achtsamkeit, Augenblick, Buddha, Gedanken, Gelassenheit, Glück, Laotse, Leben, Meditation, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Ein Buch über eine alte weise Schildkröte, eine Geschichte die sich an die Vorlage der Geschichte vonBuddha Shakyamuni anlehnt. Ein Buch, nicht nur für Jugendliche, ein Buch voller Weisheit.
PeP eBooks, 2009
ISBN: 9783641017774, 288 Seiten
Srimad Bhagavadgita – Vers 58
Das Buch ist ,in der Form einer Weisheitslehre gehalten, die sehr nahe an den Gedanken von Buddha und Laotse geführt wird. Geschrieben haben dieses Buch Aljoscha Schwarz, Ronald Schweppe.
Die Schildkröte heisst Kurma und sie lebt in einem Wäldchen, nahe bei einem Mango Hain verschiedene Tiere sind um ihre Hilfe und den weisen Gedanken von ihr Dankbar. Ein Buch voller weisen Geschichten und Übungen. Ein Buch für jeden, der das Leben etwas ruhiger nehmen möchte und nicht so richtig weiss wie. Wie ein Märchenbuch, voller weiser Geschichten, ein Buch auch für Kinder und Jugendliche geeignet. Man spürt aber auch das Fachwissen der Autoren, die ja auch schon andere spirtuelle Bücher geschrieben haben. Zum Beispiel dieses Praxisbuch NLP: Denk dich nach vorn! [Taschenbuch]
Ein schlichtes Buch, unaufdringlich ohne Heilsversprechungen, es wird kein schneller Erfolg versprochen und doch, wer dieses Buch liesst und sich von disen Weisheitsgedanken mittragen lässt, der wird sicher, in sich einiges verändern können.
Gelassenheit:
Die Ruhe bewahren, was auch geschieht. Nimm die Dinge nicht so wichtig – vorallem aber nicht dich selbst.
Langsamkeit: Sich alle Zeit nehmen, die man braucht. Mit Eile lässt sich das Glück nicht einfangen. Wills du dein Ziel erreichen – mach einen Umweg.
Beständigkeit: Niemals aufgeben und sein Ziel nicht aus den Augen verlieren. Vollend was du beginnst. Beginne damit, deinem Herzen zu folgen.
Wandlungsfähigkeit: Nachgeben, sich anpassen und wandeln. Indem du nachgiebig bleibst und lernst, dich jeder Situation anzupassen, bleibst du lebendig und bewahrst dein Herz vorStarre!
Genügsamkeit: Wenige Ansprüche haben und schnell zufrieden sein. Je weniger du haben willst, je eher hast du alles was du willst.
Friedfertigkeit: Sanftmütig zu sich und anderen sein. Öffne dein Herz – wemauch immer du begegnest. Verständnis erzeugt nähe, Gewalt erzeugt Gewalt!
Sammlung: Ganz bei sich selbst bleiben. Bewahre deine Energien, indem Du ganz im Hier und Jetzt eintauchst.
Eine Reihe von Weisheitsversen von Kurma, die immer zum jeweiligen Them passen, ergänzen das Ganze.
21.02.2012 gepostet von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddhismus, Gedanken, Handlung, Leerheit, Meditation, Menschen, Tat, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen
Wenn ich mir das was in unserer Gesellschaft geschieht, aber vor allem was unsere Politiker, in der letzen Zeit so an geistreichem produzierten oder eben nicht produzierten, so stelle ich fest, das ist alles hohl und leer. Da bekommt Leerheit einen ganz anderen Stellenwert, diese Leerheit ist leer von Ehrlichkeit, scheinbar leer von Inteligenz. Substanzloses Geschwätz, aber voll von Egoismus und keiner hört dem anderen wirklich zu, alle beharren an ihrem Standpunkt und keiner ist bereit, nur ein wenig nachzugeben. Festhalten und mehr wollen, Machtstreben und Gier scheinen die Hauptmotive unserer Politiker zu sein. Politik sollte doch, zum Wohle der Gesellschaft sein und nicht diese Gesellschaft, (wir die Bürger ) zum Wohle der Politiker. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?
Diese Leerheit, dieses leer sein von Moral, hat ja nichts zu tun mit der Leerheit im Buddhistischen Sinne, wäre aber durchaus erstrebenswert und wohltuend für uns alle. Und doch ist ein Wandel, eingetreten, der Bürger wehrt sich und will sich nicht mehr belügen lassen. Der Eine hat kaum genug zum Essen und der andere schwimmt im Geld, da stimmt doch einges nicht mehr.
Was hat das Eine mit dem anderen zu tun? Es sind die Handlungen und die haben Folgen, dsa Eine ist von dem Anderen nicht zu trennen, wir alle beteiligt und können uns nicht einfach ausklinken. Unser Denken produziert die Politiker die wir brauchen, und wir haben ja einige davon gewählt, da wir aber Alle eine Einheit sind, sein sollten, hat das ja wieder Folgen für uns alle. Mein Ärger über die Politiker, hat sich in der Form dieses Artikels Luft gemacht und eine neue Form ist entstanden.
Aber Leerheit ist nicht einfach leer….. weil sich alles dauernd verändert, aus altem, neues entsteht, nicht bleibt so wie es ist, was Gestern war ist Vergangenheit. Aus dem Gegenwärtigen Moment, wird ein neuer Augenblick und aus Heute wird Morgen. Alles was ist, entsteht durch Gedanken, wird zu Gefühlen und wird zur Handlung, aus Handlungen entstehen Taten und Werke. Aber egal was entsteht, es wird wieder vergehen.Darum heisst es auch Leerheit, weil es leer ist von etwas Bleibendem. Wie eine Schneeflocke, die kaum das sie entsteht, sich bereits wieder verwandelt, sie wird wieder zu Wasser und verdunstet wieder. Alles verwandelt sich.
“Form ist Leerheit, Leerheit ist Form, Form ist nichts anderes als Leerheit, Leerheit ist nichts anderes als Form. Genauso sind Empfindungen, Wahrnehmungen, geistige Formkräfte und Bewusstsein leer von einem abgetrennten Selbst.
“alle Phänomene bedingen sich gegenseitig. Weder entstehen Sie, noch vergehen Sie. Sie sind weder rein noch unrein, weder werden sie grösser, noch werden Sie kleiner. Daher sind Form, Empfindung Wahrnehmung, geistige Formkraft und Bewusstsein künstliche Begriffe. Das Auge besteht ausschliesslich aus Nicht-Auge Elementen. Dasselbe gilt für Ohr, Nase, Zunge, Körper und Geist. Deshalb gibt es keine Form keinen Klang keinen Geruch keinen Geschmack, kein Berührbahres, kein Objekt des Geistes. Da alle Dinge in Ihrer Soheit unbeschreibbar sind, gibt es kein Entstehen und kein Erlöschen; kein Leiden, keinen Ursprung des Leidens,kein Ende des Leidens und keinen Weg. Kein Verstehen und kein Erlangen.
Leerheit bedeutet vorallem auch; leer von Egoismus
Sobald wir erkennen, dass die Gedanken leer sind, vermag uns der Geist nicht mehr zu täuschen.
Khyentse RinpocheJack Kornfield, Offen wie der Himmel, weit wie das Mehr
Leider lassen wir uns immer wieder täuschen
Der Kosmos ist überwiegend leer, aber diese Leere ist eine «lebende Leere», die im endlosen Rhythmus von Erzeugung und Vernichtung pulsiert. Diese Leere ist voll von Ch’i, wie die Chinesen die geheimnisvolle Lebenskraft nennen, weshalb es so etwas wie «Nichts» nicht gibt.
Christa Zettel, Das Geheimnis der Zahl
Leer bedeutet leer von etwas. Die Schale kann nicht leer von nichts sein. «Leer» muss also, um überhaupt etwas zu bedeuten, erläutert, definiert werden: leer von was? Meine Schale ist leer von Wasser, aber sie ist nicht leer von Luft.
Thich Nhat Hanh, Mit dem Herzen verstehen
Und zum Schluss noch dieser Vers von Laotse
Wenn reiche Spekulanten Erfolg haben,
während Bauern ihr Land verlieren;
wenn die Regierung Geld ausgibt
für Waffen statt für Hilfsprogramme;
wenn die Oberen verschwenderisch und
verantwortungslos sind,
während die Armen immer ärmer werden -
all dies ist Raub und Chaos.
Es stimmt nicht mit dem Tao überein.
Laotse, Tao Te King, Peter Kobbe (Übers.)
Es stimmt zur Zeit, einiges nicht mit dem Tao überrein, alle Form hat den Ursprung in Gedanken und Gefühlen von Menschen, wenn die richtigen Gedanken und Gefühle entstehen, kann aus diesem Chaos, irgend wann, neues, gutes entstehen. Schauen wir doch einfach, dass unsere Gedanken und Handlungen sauber bleiben und alles kommt gut.
18.02.2012 Text von zentao
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Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Glück, Leben, Meditation, Menschen, Nagarjuna, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen
Nagarjuna einer der grossen Weisen und Lehrer aus Tibet trifft mit seinen Worten, tief in uns, eine Wahrheit, mit einer grossen Klarheit. Ein wahrer Zen-Meister.

ein Augenblick der Stille
Tags: 2012, Mayakalender, Jahr des Drachen, Chin Horoskop, Achtsamkeit, Alltag, Buddhismus, Gedanken, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen Das Jahr 2012 hat begonnen und ich dachte was für ein besonderes Jahr, das da auf uns zu kommt, nach all der Angstmacherei in der Vorschau auf das Ende des Maya Kalenders. Dann ist dieses Jahr auch das Jahr des Drachen , nach dem Chinesischen Horoskop. Norbert vom Lebensfreude-Blog hat einen interessanten Beitrag darüber geschrieben. 2012…eine Zahl…na und! Es ist leider eine Tatsache, die Menschen lassen sich verunsichern, sie haben so viele Ängste, die nicht wirklich real sind, den alle Ängste die man hat, können, das Übel leider auch anziehen. Ein Kalender ist ein Planungsinstrument und auch wir brauchen Kalender um zu planen, auch wenn wir in der Gegenwart leben, und wissen, dass Gestern vorbei ist und Morgen erst in ein einigen Stunden sein Wird, ist so ein Kalender Hilfreich.Maya Kalender Wikipedia Am 21.12.2012 soll dieser Kalender enden und weil es keine Fortsetung davon gibt, werden wieder einmal die Abstrusesten Weltuntergangstheorien verbreitet. Ich habe am 16.03.2011 bereits darüber geschrieben eine R(evolution) im 2012 die bereits begonnen hat. Ich mache mir dazu durchaus auch meine Gedanken; Die Mayas waren eine Hochkultur und hatten ein Wissen über diese Welt und das Universum, und wenn dieser Kalender da Endet, hat es vielleicht doch, damit zu tun, dass die Zeit schneller vergeht und die ganze Welt hektischer geworden ist. Es werde zu einem Strahlenausbruch in Richtung Erde kommen, und zu starken Störungen im Erdmagnetfeld führen. Ein Mittel dem zu begegnen sei die Meditation und ein bewusstes Leben im Alltag, im Gegenwärtigen Augenblick, etwas anderes macht ja auch keinen Sinn. Auch ich bin ein Mensch der der stark in der Gegenwart lebt und dennoch gibt es Dinge, die ausser unserem Einfluss sind oder nur bedingt. Das die Sonne in den letzten Jahren, vermehrt Aktiv war und mehr Sonnenflecken hatte, ist ja bekannt und das dass ganze nicht so schlimm kommt, wie erwartet, ist auch bekannt. Dass beide Ereignisse das Ende des Maya Kalenders und die Sonnenaktivitäten zeitgleich kommen, ist mehr als ein Zufall, den unserer Erde geht es ja auch nicht so gut und, die Hauptursache, ist da, wohl der Mensch. Dass wir so, wie wir zur Zeit, mit unserem Planeten umgehen, so nicht weitermachen können, scheint mir klar zu sein. Die Erreignisse, die in den letzten Jahren geschahen, um nur Tsunami, Erdbeben Überschwemmungen, Fukashima zu nennen, das sind wohl genug, aber der Mensch vergisst leider schnell. Ich habe im Märzen folgendes geschrieben:
Wenn wir Menschen nicht lernen bewusster auf diesem Planeten zu leben, so wird das Leben auf diesem Planeten, nicht mehr sehr Lebenswert sein. Die Welt wird sicher nicht untergehen, aber sie wird sich stark verändern, Auch wir modernen Menschen sind in  vielem noch Unwissende und hoffen immer noch auf die Zukunft oder wollen am Alten festhalten, dabei sollten wir, vermehrt in der Gegenwart leben, und lernen uns und andere zu lieben. Nicht umsonst sind die Wörter Lieben und Leben so ähnlich. Das müssen wir wieder lernen, Lieben, und Leben im Gegenwärtigen Augenblick, für viele Menschen, heute leider noch ein Fremdwort. Das dümmste was wir machen könnten, ist einfach so weiter leben, wie bisher und nicht ändern, was geändert werden muss. Auch Angst wird ein schlechter Begleiter sein und genau das hervorbringen, was man vermeiden möchte.
4.01.2012 Text von zentao
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