Freude
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Gedanken, Glück, Meditation, Spiritualität, Veränderung, Vergänglichkeit, Weg, Zen
Wenn ich mir so überlege, dass mein Leben durch meine Gedanken, zu dem wurde was ich heute mein Leben nenne, so staune ich immer wieder was so alles möglich ist. Dies zu erkennen musste ich erst lernen, überhaupt zu erkennen, was diese Gedanken so alles anstellen und was für Folgen meine Gedanken haben, für mich und andere. Dazu musste ich erst lernen, dass es so etwas wie Geist gibt, der ich zugleich bin und von dem ich zur selben Zeit gesteuert werde. Der Geist ist meine beseelte Energie, die in diesem Körper lebt und ihn benutzt, so wie wir auch ein Auto mein eigen nennen und doch sind wir dieses Auto nicht.
Â
Wer ist dein Feind? Der Geist ist Dein Feind.
Wer ist dein Freund? Der Geist ist dein Freund.
Lerne die Wege des Geistes kennen.
Zähme ihn mit Umsicht.
Buddha
Der Geist, das sind ja nicht nur meine Gedanken, ” wenn es dann immer meine Gedanken sind?” Nein das sind auch meine Emotionen, und die sind eng mit den Gedanken gekoppelt. Wer war zuerst? Der Gedanke oder die Emotion? Ich weiss es nicht genau, ich vermute dass meisten der Gedanke zuerst da ist, gefolgt von der Emotion. Was immer, mir geschieht, reagiere ich, je nach Situation, entweder zuerst mit emotionsgeladenen Gedanken oder mit kühlen Gedanken mit unterschwelligen Emotionen.
Dieser Geist ist ein Geschichten-Erzähler, der mir oft schon die schlimmsten Dramen in Gedanken vorgespielt hat, so dass ich meinte, die Welt gehe unter. Der mir auch Geschichten von Freuden und Reichtum erzählte, von Millionen die nie eintrafen. Jahrelang glaubte ich alles was mir mein Geist erzählte. Da waren Geschichten aus meiner Kindheit, die mir erzählten, ” ich sei ungeliebt” Geschichten aus der Schulzeit, “aus mir werde nie etwas gescheites” und Geschichten, die mir erzählten, ” ich sei unheilbar krank.” Keine dieser Geschichten ist je wirklich eingetroffen. Was aber war; ich habe mir unnötige Hoffnungen und Sorgen gemacht und durch mein unheilsames Denken, bin ich wirklich krank geworden.
Jahre lang glaubte ich meinen Gedanken und den dazugehörigen Emotionen, bis ich dann eines Tages die Zen-Meditation erlernte und ich nach und nach erkannte, dass ja diese Gedanken und Emotionen veränderbar sind und nicht wirklich zu mir gehören und das dank der Meditation, diese Gedanken und Emotionen keine Macht mehr über mich haben. Ich habe gelernt diese Gedanken vorbeiziehen zu lassen, genauer gesagt beobachte ich diese Gedanken wie sie vorbei ziehen.
Wenn Gedanken zur Gewohnheit werden,” vorallem die negativen Gedanken,” können sehr viel Schaden anrichten. Es gibt klare Gedanken die sind im Vordergrund und klar erkennbar. Es gibt aber auch dunkle hintergründige Gedanken, die schwer erkennbar sind, und da ist meistens auch ein dumpfes unangenehmes Gefühl dabei.
Negative Gedanken sind pure Ablehnung.
Ganz anders sind die positiven Gedanken, die bereiten uns viel Freude und die sind auch mit positiven Emotionen geladen.
Positive Gedanken zeigen unsere Bereitschaft, Dinge anzunehmen.
Heute weiss ich, dass wir jeden Gedanken auch verändern können und mit den Gedanken, verändern sich auch die Emotionen. Sobald ich mich entschlossen habe, etwas im positiven Sinne zu verändern. geht es mir bereits besser.Â
Seit ich wieder, die Verantwortung für mein Leben selber übernommen habe, ist alles viel leichter und geschieht wie von selbst. Kein Jammern, kein den anderen die Schuld zuweisen. Es ist so wie es ist, was immer geschieht; die Ursache ist immer bei mir. Weil ich im Augenblick lebe geht es mir einfach nur gut.
23.09.2012 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Buddha, Buddhismus, Gedanken, Glück, Meditation, Menschen, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen

das Glück einer kleinen Sonnenblume
«Was immer an Freude in der Welt ist ,
entspringt dem Wunsch für das Glück der anderen;
und was immer an Leiden in der Welt ist,
entspringt dem Wunsch nach dem eigenem Glück.»
Leider wissen das nur wenige Menschen, dass das Glück der anderen wichtiger ist als das eigene Glück.
Doch die wenigen der Vielen, die das wissen, sind diejenigen, die die Welt verändern.
20.09.2012 zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Atem, Buddha, Buddhismus, Geben, Meditation, Menschen, Nehmen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen, Tonglen
Ich habe schon oft Anleitungen zu Tonglen gelesen und versucht umzusetzten aber da war immer die Rede davon, dass ich das Leid von anderen ein atmen soll und da hatte ich schon etwas Mühe damit. Ich konnte mir nicht vostellen, zu was soll das gut seinwenn ich mir zu meinem eigenen Leid, noch mehr Leid auflade. Ich soll das Schlecht vom anderen ein atmen und das gute von mir aus atmen?
In den letzten Tagen habe ich auch wieder einmal erfahren wie hilflos wir sind, wenn Freunde und Nachbarn sterben – was soll ich sagen, wie sage ich, dass mir das ganze leid tut. Ich möcht den Mitmenschen trösten, doch mir fallen keine gescheiten Worte ein.
In solchen Situationen fühlen wir uns hilfloss, wir wollen helfen und die Hilfe ist vieleicht gar nicht erwünscht, die Trauernen ziehen sich zurück und wollen im engen Fanilienkreis abschied nehmen, was ich sehr gut finde, doch man selber möchte sich ja auch verabschiden. So geschehen in meinem Umfeld, wie reagiere ich. Da hat mir die Tonglen Anweisung von Pyar Rauch geholfen.
Die Entwicklung und Übung von Mitgefühl ist ist wesentlich für Heilung. Niemand kann ganz und heil sein, solange er oder sie alles andere als fremd betrachtet, solange eine Mauer um sich und sein Herz errichtet ist. Reflexartig wollen die meisten Menschen alles Unangenehme loswerden oder von sich fernhalten, alles Angenehme dagegen in den eigenen Herrschaftsbereich bringen. Das verstärkt jedoch die Abspaltung, die Trennung, und führt zu Leiden – gegen alle natürliche Absicht.  Atishas Übung „Tonglen“ kann hier sehr heilbringend wirken  – Tonglen arbeitet mit dem Atem:
Die Luft, die Sie gerade einatmen, ist die Luft, die Ihre Zimmerpflanze oder der Mensch neben ihnen in der U-Bahn eben ausgeatmet hat. Wir tauschen unseren Atem mit allen lebenden Wesen aus. Wenn wir uns dessen bewusst sind, können wir uns nicht vom Rest der Welt abgrenzen. Wo fängt Ihr Atem an und wo hört der Atem Ihres Nachbarn auf? Es ist ein Atem, ein Leben. Hier wird die Vernetztheit und gegenseitige Bedingtheit aller Phänomene und aller Wesen so deutlich, so klar, so praktisch. Im Beobachten des Atems stellt man fest: Es gibt keine Trennung zwischen Aussen und Innen, sondern ein Zusammenspiel, eine Harmonie. Â Von hier aus ist es ein kleiner Schritt zu Atisha, einem tibetischen Meister des 11.Jhdts., der schreibt: „Übe dich im Austauschen Tonglen, im Nehmen und Geben abwechselnd. Tu das indem du auf dem Atem reitest. Beginne die Übung mit dir selbst.“
Die scheinbar natürliche Verhaltensweise, alles Angenehme zu sich heranzuziehen und alles Unangenehme von sich abzuhalten, hält in Wahrheit die Idee der Trennung meiner selbst vom Rest der Welt aufrecht, ist Ausdruck der Territorialbildung des kleinen Ich, der Verblendung, und sie verursacht Gier, Hass und Leiden. Atishas Aufforderung, mit dem Ausatmen Angenehmes loszulassen und zu verströmen, ohne dabei irgendetwas zurückzuhalten, und mit dem Einatmen Unangenehmes ins Herz hereinzunehmen und ohne Rückhalt zu fühlen, bewirkt eine Kehrtwendung. In diesem Mitgefühl lösen sich alle Grenzen auf, und Weisheit scheint auf. Diese Kehrtwendung beschränkt sich nicht auf die Zeit, die man auf seinem Meditationskissen verbringt, sondern ist sehr praktisch und muss sich im Leben zeigen und erweisen. So manche gewohnte Reaktionsweise wird dann nicht mehr möglich sein. Ich erkläre dies am Beispiel des Gefühls von Hilflosigkeit, das sicher jeder kennt: Immer wieder empfinde ich zum Beispiel Hilflosigkeit, wenn mir Leiden begegnet und ich nichts tun kann, um zu lindern. Sei es der gewaltsame Tod von vielen als Geiseln genommenen Kindern einer Schule in Russland, sei es emotionales oder persönliches Leiden in meinem Umfeld.
 Der erste Schritt ist einerseits das Anerkennen meiner eigenen Hilflosigkeit als Faktum, und dass ich mich davor nicht drücke und gleichzeitig dieses Gefühl tief in mein Herz sinken lasse und es annehme. Als erstes muss man aufhören, vor diesem natürlich unangenehmen aber einfach höchst menschlichen Gefühl davon zu laufen. Solange wir leben, werden wir uns immer wieder hilflos fühlen.
Als zweiten Schritt nutze ich dieses Gefühl der Hilflosigkeit, um mich in Mitgefühl zu üben für alle Menschen und Wesen, die sich auch hilflos fühlen oder sich in einer Lage der Hilflosigkeit befinden. Empfinden wir selbst gerade ein Gefühl dieser Art in uns, dann ist das der ideale Zeitpunkt um Mitgefühl zu üben, Tonglen, oder „Atishas Heart“, wie Osho es nannte, zu praktizieren. Ich atme all die Hilflosigkeit, die in mir und in anderen Wesen ist, ein, und atme alles, was in mir an Mut, Strahlen, Zuversicht ist, aus. Auf diese Weise wird Hilflosigkeit (und jedes andere Gefühl) in Segen verwandelt. Das ist tiefste Alchemie.
von Pyar Rauch
9.9.2012 gepostet von zentao
Dieser Text habe ich als Freitagstext – Die Entwicklung und Übung von Mitgefühl  bei http://taozazen.wordpress.com gepostet
Andere für die “eigene Sache” begeistern! (Blogparade-Ende)
Wie versprochen veröffentliche, auch ich alle Beiträge indem ich den schönen Beitrag von Frank einfach reblogge mit eigener kleiner Anpasasung an meinen Blog.
Das positive an so einer Blogparade ist; “man lernt neue Blog kennen und daraus ergeben sich oft neue Freundschaften
6.07.2012 reblogged durch zentao
Am 2. Juni 2012 hatte Frank Obels auf seinem Feel Better-Blog gefragt:
“Wie machst Du das, wenn Du andere Menschen für “Deine Sache” begeistern möchtest?
Was ist das Geheimnis des Begeisterns?”
Es entstand eine kleine Blogparade und
insgesamt gab es 7 Blog-Beiträge zum Thema Begeisterung
Hier sind die begeisternden Ergebnisse.
Die Teilnehmerbeiträge
Svens kleiner Blog
Andere von sich überzeugen und so neue “Freunde” finden.
Sven war der Schnellste mit seinem Beitrag. Er schreibt in seinem Beitrag, dass auch Blogger ja in der “Begeisterungsnotwendigkeit” sind – und Freude und Vertrauen gut gebrauchen können.
Ehrlichkeit, auch im Kommunizieren der eigenen Meinung und das Kommentieren in anderen Blogs hält Sven in Sachen Begeisterung für wichtig!
Herbert (per Kommentar)
keine Angaben über einen Blog
Herbert empfiehlt den “Positiv-Freundlich-Weg” im Umgang mit anderen Menschen.
Anstatt zu jammern und über Schwierigkeiten zu sprechen, ist es für alle Beteiligten gewinnbringender, über Lösungen und Erfolge zu sprechen!
Lebensfreude-Blog
Was ist das Geheimnis des Begeisterns?
Norbert schreibt, dass Begeistern wie das Entzünden einer Flamme sei, man müsse selber brennen, damit der andere Feuer fangen könne, das Feuer der Begeisterung.
“Meine Beobachtung ist, nur indem man selber begeistert ist, kann man andere begeistern.
Nur, das ständige WOLLEN der Begeisterung, vertreibt die Begeisterung.”
Erfolg trifft Ethik
Wie begeistern Sie Ihre Kunden?
“Be-geist-erung: Mehr Geist in das Unternehmen oder das unternehmerische Handeln bringen!” Für Norbert bedeutet das, alle seine Erfahrungen mit Menschen zu teilen und Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Suggestionen und das “gewollte Begeistern” sind für Norbert “out” – ein Relikt der Vergangenheit.
Mein eigener Beitrag in meinem Blog zentao blog über zen + anderes
Begeisterung
gleich zu Beginn meines Beitrages:
“Begeisterung ist das eine, doch andere für das eigene Thema zu begeistern, hat doch immer auch etwas mit missionarischem Eifer zu tun, ein Werben, sich verkaufen , ob das Sinn macht?”
Vor bald 18 Jahren, habe ich mit der Zen-Meditation begonnen und war sehr begeistert, so dass ich überzeugt war, das muss ich allen meinen Freunden erzählen. Aus der Begeisterung wurde Leidenschaft, im Wörtlichen Sinn, den mein missionarischer Eifer, wurde nicht von allen meinen Mitmenschen verstanden, sie hörten mir wohl zu aber meine Bemühungen zielten ins leere.
Ich habe aufgehört begeistern zu wollen.
“Diese Ego behaftete Begeisterung, steht heute bei vielen Menschen an erster Stelle. Diese Art von Begeisterung ist berechnend und ist nicht die Echte Begeisterung.”
Ganzer Beitrag über Begeisterung lesen
Sonja Tomaškovi? – Veränderungen mit Bauchgefühl
Andere begeistern – Um jeden Preis?
Sonja fühlte sich durch den Titel der Blogparade ein wenig provoziert. Sie schildert, wie sie andere Menschen für eine von ihr praktizierten Therapiemethode begeistern wollte – und auf “Un-Begeisterung” traf. Erst, als sie ihre eigene Methode zu leben begann, kam auch das Interesse von anderen Menschen. Und: man kann nicht jeden begeistern, auch das hat Sonja gelernt.
Alphas (neue) Welt
Andere für die eigene Sache begeistern
Jana fällt es leicht, andere zu begeistern, wenn ihr eine Sache am Herzen liegt. Jana teilt mit uns eine 4-Punkte-Liste von Dingen, die helfen, Begeisterung weiterzugeben und auf andere Menschen zu übertragen. Punkt 4, der nur bei Männern wirkt, hat bei Frank ein breites Grinsen ins Gesicht gebracht.
Eine typische Weibliche Begeisterungs Idee, die bei uns Männer sehr oft funktioniert
Nicht Ohne
Begeistere dich! Sofort!
Marietta “fürchtet”, dass sie keine Ahnung hat, wie “man” andere für die eigene Sache begeistert. An einem schönen Beispiel wird dann aber klar:
“Denn genauso wie das Lachen, ist die Begeisterung ansteckend. Echte Begeisterung reisst mit.”
Und ihr Schlussgedanke ist absolut weise – lest selbst!
Der Beitrag von Frank Obels
4 einfache Schritte, um zu begeistern!
Frank hat eine einfache Wahrheit gefunden:
“Finde, was Dich begeistert – und öffne Dich, damit Deine Bgeisterung hinaus in die Welt strahlen kann – und andere Deine Begeisterung in sich aufnehmen können! So begeistert Du – ohne zu begeistern zu wollen !!”
Frank wollte ja wissen, wie dieses Thema bei den Bloggern ankommt. Bei persönlichen Gesprächen rund um diese Blogparade kam immer wieder mal zum Vorschein, dass es oft als “Muss” empfunden wird, zu begeistern oder zu überzeugen.
Es scheint bei einigen Menschen so zu sein, dass sie glauben, nicht begeistern zu können.
Das stimmt wahrscheinlich auch, bis diese “Ungläubigen” etwas gefunden haben, was sie begeistert.
Alles geht immer von uns aus – auch die Begeisterung!
»Es ist die Sache, jedes Einzelnen, was er aussende und was nicht, und was andere empfangen!«
Wir können unsere Begeisterung aussenden – was ein anderer Mensch daraus macht – ist nicht wirklich unser Thema. Es sei denn, wir wollten manipulieren! Was ja nicht der Sinn der Sache ist.
Begeisterung ist ein Geschehen, etwas echtes , etwas ansteckendes, voller Leidenschaf, Begeisterung tut gut, mir und den Anderen
falsche Begeisterung wird durchschaut
6.07. 2012 reblogged durch zentao
auch Lachen ist ansteckend..
Zur Abwechslung gibt es wieder einmal eine Blogparade bei Frank Obels
Blogparade: Andere für die “eigene Sache” begeistern! Wie machst Du das?
Ein interessantes Thema ob das auch ein Thema für meinen Blog ist wird sich weisen.
Begeisterung ist das eine, doch andere für das eigene Thema zu begeistern, hat doch immer auch etwas mit missionarischem Eifer zu tun, ein Werben, sich verkaufen , ob das Sinn macht?
Vor bald 18 Jahren, habe ich mit der Zen-Meditation begonnen und war sehr begeistert, so dass ich überzeugt war, das muss ich allen meinen Freunden erzählen. Aus der Begeisterung wurde Leidenschaft, im Wörtlichen Sinn, den mein missionarischer Eifer, wurde nicht von allen meinen Mitmenschen verstanden, sie hörten mir wohl zu aber meine Bemühungen zielten ins leere.
In jungen Jahren war ich Verkäufer, in einem grossen Warenhaus, wo ich Aktionsartikel verkaufte, immer mit ehrlicher Begeisterung, weil ich immer ehrlich zu meinen Kunden war. Was aber heute so verkauft wird an unfertigen Produkten, wo, der Käufer zum Test-User wird und regelmässig Produkte fehlerhaft sind, da wird es schwierig, solche Produkte mit Begeisterung zu verkaufen. Ein begeisternder Verkäufer, verkauft, immer auch ein kleiner Teil von sich selber. Nur wer sich selber kennt, lernt die Menschen kennen und nur wer die Menschen kennt, kann auch mit Begeisterung verkaufen. Doch das ist eine berechnende Art der Begeisterung und das ist nicht die Begeisterung, die ich meine.
Seit 5 Jahren betreibe ich nun meinen Blog zentao über zen + anderes wo ich über das Leben und meine Erfahrungen in der Zen-Meditation schreibe. Ich versuche nicht mehr, andere Menschen zu überzeugen und zu begeistern, Nein, ich schreibe nur noch, das was ich ehrlich fühle und denke und wenn die Begeisterung, auf meine Leser überspringt, dann habe ich gute Arbeit geleistet.
Ich habe gelernt, dass man den Menschen Ideen, nicht aufdrängen soll, das schreckt nur ab. Begeisterung muss anstecken, Begeisterung muss man leben. So gesehen war Steve Jobs, der verstorbene Apple-Chef, ein echter Begeisterer, zum Unterschied zu anderen, konnte er die Menschen auch überzeugen. Aber nur wer von sich selber überzeugt ist, nur wer sich selber kennt, kann begeistern, unsichere Menschen begeistern niemanden. Begeisterung ist ein Gefühl, das positiv oder auch negativ behaftet sein kann. Beim zweiten hinschauen, sind solche starke Persönlichkeiten, sehr oft grosse Egomanen, die sich selbst am nächsten sind. Solche Menschen begeistern andere Menschen sehr stark, leider oft zu ihrem eigenen Vorteil.
Die Begeisterung um viel Geld zu verdienen, Kariere zu machen, ein Star zu werden, jemand besonderer zu sein, sich aus der Menge hervor zu heben. Diese Ego behaftete Begeisterung, steht heute bei vielen Menschen an erster Stelle. Diese Art von Begeisterung ist berechnend und ist nicht die Echte Begeisterung.
Wenn Menschen, nicht mehr fähig sind um Gefühle zu zulassen, dann wird es sehr schwer sie zu begeistern, ausser eben, für oberflächliche Dinge, wie Partys, Computerspiele, neue Handys kaufen, aber echte Begeisterung für Mitmenschen, für die Natur für einfach mal einem Menschen zu zuhören, solche Begeisterung fehlt, mehr und mehr.
Wer Echte Begeisterung lebt, der lebt im Augenblick, Echte Begeisterung ist wie ein Feuer, das lodert und sich ausbreitet, echte Begeisterung, wärmt den Menschen, sie steckt an und erneuert sich dauernd.
Aber so zu leben braucht viel Energie, man kann nicht dauernd so leben. Wer in einer Dauerbegeisterung lebt, brennt ab wie eine Zündschnur.
Die Begeisterung, die ich meine hat auch etwas mit Lebensfreude zu tun und wer Freude am Leben hat, der lebt in seiner eigenen Mitte und so finde ich den Übergang zum Zen. Begeisterung ist gut -
Denn einfacher lebt wer Zen praktiziert, ein Leben im Alltag, ein Leben im Augenblick, ein Leben mit einem friedlichen Geist, ein einfacheres Leben.
Zen ist eine alte Meditationsform, aus Japan, die wen mal erlernt, durchaus im Leben angewandt werden kann. In dem man, in der Meditaion lernt, die Gedanken und Gefühle zu beobachten, ist man voll auf die Aktivität im Augenblick konzentriert, dadurch wird dieses diskursive Denken des Verstandes ausgeschaltet und ein bewustes Leben, im jetztigen Moment ist möglich.
„Wenn unser Geist die Ruhe findet, verschwindet er von selbst.“
– Meister Sengcan (Sōsan
5.06.2012 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Angst, Buddha, Buddhismus, Freitag, Freitagstext, Gedanken, Gefühle, Gleichmut, Meditation, Veränderung, Weg, Zazen, Zen

Gefühle sind wie Wolken
Wenn wir lernen, unsere Gefühle bewusst wahrzunehmen, ohne sie festzuhalten oder abzuwehren, können sie durch uns hindurchziehen wie wechselhaftes Wetter und wir haben die Freiheit, sie zu empfinden und dann ziehen zu lassen wie der Wind. Es kann eine sehr interessante Meditationsübung sein, uns ein paar Tage lang ganz speziell auf unsere Gefühle zu konzentrieren. Wir können jedes Gefühl benennen und feststellen, welches wir fürchten, in welches wir verstrickt sind, welches Geschichten produziert und wie wir sie befreien können.
“Frei” bedeutet nicht frei von Gefühlen, sondern frei, ein jedes zu empfinden und es weiter ziehen zu lassen, ohne Furcht vor der Bewegung des Lebens. Das lässt sich auf alle problematischen Muster anwenden, mit denen wir es zu tun haben. Wir können wahrnehmen, welche Gefühle sich im Kern einer jeden Erfahrung befindet und uns ihm ganz öffnen. Damit nähern wir uns der Freiheit.
von Jack Kornfiel
Ganzer Text lesen bei taozazen
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddhismus, Glück, Lachen, Meditation, Menschen, Spiritualität, Weisheit, Zen
Meinen Dank für dieses schöne Video, das ich bei Ulf Mein Schreibetagebuch: “Leben” gesehen habe, das heisst für den Link. Wenn ihr nicht wisst was ein Boddhisattva ist, es ist ein Mensch, der anderen hilft Freude zu erleben und andere Menschen aus ihrem tiefen Leiden, sprich Unzufriedenheit, herauszuführen, mit einem Mitgefühl für seine Mitmenschen und das führt schlussendlich ins Nirvan. Wie dieser Mann in der Pariser Metro, der mit seinem Lachen, seine Mitfahrer auch zum Lachen brachte und mit einem Lachanfall ins höchste, wenn auch nur kurzfristige Nirva führte. Lachen ist ansteckend. Ein ganzes Abteil in der Metro ist voller Menschen, die einen unzufriedenen Ausdruck im Gesicht haben und da kommt ein Mann, setzt sich hin und beginnt, zuerst leise und dann immer lauter zu lachen und am Ende Lacht das ganze Abteil.
Ich wünsche Euch einen guten Lacher
03.12.2011 gepostet durch zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddhismus, Gedanken, Meditation, Menschen, Nebel, Unzufriedenheit, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen-Bilder, Zen

Morgen-Nebel
Wie der Nebel am Morgen, die Sicht auf den Himmel verdeckt
und erst die wärmenden Sonnenstrahlen,
 den Nebel endgültig auf lösen
Genauso verdeckt unsere Unzufriedenheit,
die Sicht auf unser wahres Wesen.
Erst in der Stille, in der Meditation erkennen wir,
was für einen Müll,
wir in den tiefen unseres gewöhnlichen Geistes produzieren.
Was die Sonne für die Natur, ist für uns oft das Lächeln
eines Mitmenschen.
Auch unser Lächel kann uns und andere vom Nebel
der Unzufriedenheit befreien.
lächle und Du veränderst Dich,
lächle und die Welt verändert sich.
Die Lebensspanne ist dieselbe,
ob man sie  weinend oder lachend verbringt
Lü-shih Chun Chiu
28.11.2011 von zentao
Tags: Egoismus, Freundlichkeit, Gelassenheit, Liebe, Mitgefühl, Wölfe, Gut, Böse
Ich liebe schöne kurze und wahre Geschichten, wie die Geschichte der zwei Wölfe, in uns, die sich täglich einen Kampf liefern,der eine ist ein guter Wolf und der andere ist böse. Die alte Geschichte um Gut und Böse und die Frage wer von beiden am Ende gewinnt. Die Bildhafte Vorstellung, dass sich in uns zwei Wölfe bekämpfen gefiel mir besonders gut. Wer gewinnt den Kampf um unsere inner Zufriedenheit?
Eine Geschichte mit einer gelungenen Lösung. Sie hat mir so gut gefallen, dass ich die Geschichtemit euch teilen möchte.
16.11.2011 gepostet durch zentao
Gesehen bei sweetminds einem noch jungen Blog der das Potential hat ein ganz spannender Blog zu werden.
Zwei Wölfe – eine Indianische Weisheit

halt endlich die Klappe
Eines Abends erzählte ein alter Cherokee seinem Enkel über den Kampf, der in den Menschen tobt.
Er sagte: „Mein Sohn, es gibt einen Kampf zwischen zwei Wölfen in jedem von uns“
Einer der Wölfe ist böse.
Er ist Zorn, Neid, Eifersucht, Kummer, Bedauern, Habgier, Arroganz, Selbstmitleid, Beschuldigung, Feindseligkeit, Minderwertigkeitsgefühle, Lügen, falscher Stolz, Ueberheblichkeit und Egoismus.
Der andere Wolf ist gut.
Er ist Freude, Friede, Liebe, Hoffnung, Gelassenheit, Bescheidenheit,
Freundlichkeit, Güte, Menschlichkeit, Grosszügigkeit, Wahrheit, Mitgefühl und
Vertrauen.
Der Enkel überlegte ungefähr eine Minute und fragte dann seinen Grossvater:
„Und welcher Wolf gewinnt?“
Der alte Cherokee gab zur Antwort:
„Derjenige, den Du fütterst.“
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Karuna, Mitgefühl, Gleichmut, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Am letzten Freitag war Dagmar wieder bei uns im Zen Dojo und hielt uns einen Dharma Vortrag wie bereits auch schon hier im Blog geschrieben
liebende Güte oder auch Metta
Mudita oder auch Mitfreude
Karuna in Blog taozazen
Upeksha ist der vierte Aspekt der wahrer Liebe und das ist der Gleichmut, wie das Wort aussagt hat es etwas mit Mut und Gleichheit zu tun. Wenn wir gleichmütig sind, dann machen wir keine wertenden Unterscheidungen mehr, alles ist Gleichwertig, weder an Vorlieben noch an Abneigungen. Um dies verwirklichen zu können, ist die Entwicklung von Weisheit und einem weiten, freundlichen Herzen zentral. Dies beginnt mit Achtsamkeit diese ermöglicht uns, uns selber und allem anderen Raum zu geben und nicht alles allzu eng zu sehen.
Wärend der Medition, kam plöztlicher Lärm im Vorraum auf, ich habe da, entscheiden können, will ich reagiren oder will ich rausgehen und um Ruhe zu bitten oder vertraue ich darauf, dass der Lärm, wieder vorbei geht, bzw. entdecke ich in mir den inneren Raum, den Lärm einfach als unangenehm zu erkennen und mich nicht damit zu identifizieren. In solchen Situationen, kann ich immer wieder selber entscheiden, will ich reagieren oder nicht, vor allem in welcher Art Weise.
Wie fühlt sich Gleichmut an? Wir sind voll präsent und achtsam und die Ich-Identifikation ist nicht im Vordergrund. Wenn wir den Zustand des Gleichmutes erreichen, hören wir auf zu unterscheiden. Sind wir gleichmütig erkennen wir Freund, Feind, ich und andere als wesensgleich, ein Fremder ist gleich wichtig und Gleichwertig, wie unsere eigenen Familienmitglieder. Wir geben uns und anderen Raum, ein Gefühl von Offenheit und Wärme breitet sich in uns aus, wir freuen uns in einer stillen Weise, die nicht davon abhängt, ob Dinge so laufen, wie wir sie uns wünschen und Menschen sich so verhalten, wie wir es gerne hätten.
Gleichmut ist nicht unterscheiden
Gleichmut ist Freiheit
Gleichmut ist verstehen
Gleichmut ist eine Herzensenergie
Gleichmut ist wärme
Gleichmut ist innerer Friede
Gleichmut ist heilsam
Gleichmut ist ein selbstloser, nicht-anhaftender Geisteszustand,der nicht mit Gleichgültigkeit zu verwechseln ist, , auch wenn die Worte ähnliches aussagen, wird das gerne missverstanden.
Ein gleichgültiger Mensch hat keine oder versagt sich eine eigene Meinung, bildet sich kein Urteil oder bewertet
ungenau. Er zeigt weder positive noch negative Gefühle zu bestimmten Dingen oder Vorkommnissen. Vereinfacht ausgedrückt kann man feststellen: Der gleichgültige Mensch “bekommt nur wenig mit”und bemerkt nur das, was ihn direkt interessiert. Alles andere “geht an ihm vorbei”
Was geschieht in uns wenn wir unseren Gleichmut verlieren? Wir denken vor allem in der Ich-Form,
in Wollen und Nicht-Wollen, wir sind nicht im Frieden, mit uns selbst. In uns wird es eng, wir bekommen ein Gefühl von eingesperrt sein, Â Freude und Herzensweite schwinden. Hier kann uns die Achtsamkeit helfen.
Ein Atemzug in voller Achtsamkeit
ist ein Atemzug in Frieden
von Thich Nath Hanh
Die folgende Geschicht zeigt uns was Gleichmut ist, es ist ein Mur der nicht unterscheidet, auch das eigene Leben, wird nicht höher bewrtet.
In Korea gab es zur Zeit der Bürgerkriege einen ganz besonders grausamen General, der Menschen wahllos niedermetzelte und vor dessen Truppen alle flohen. Nur ein Zen-Meister machte keine Anstalten zu fliehen, als der General mit seinen Männern das Dorf einnahm. Der General ging in das Kloster, zog vor dem Meister sein Schwert und drohte: «Weißt du nicht, wer ich bin? Ohne mit den Wimpern zu zucken kann ich dich töten.» Der Zen-Meister erwiderte sanft: «Und du, weißt du nicht wer ich bin? Ich bin ein Mann, den man töten kann, ohne daß er mit der Wimper zuckt». Da verneigte sich der General und untersagte seinen Männern, das Dorf zu plündern.
Marco Aldinger, “Was ist die ewige Wahrheit?” “Geh weiter!”
Wenn wir unermessliche Liebe, Mitgefühl,Freudeund Gleichmut praktizierten transformieren wir nach und nach Ärger, Wut, Zorn und Eigendünkel und durschauen unsere Ich-Identifikation mehr und mehr. Gleichmut ist letztlich ohne Anhaften am eigenen Wollen oder Nicht-Wollen.
Denn Gleichmut ist ganz ohne Wollen,ohne Anhaften, auch ohne Abwehr, ohne Wiederstand und ohne Erwartungen und ganz ohne Hektik.
Mit dem Gleichmut sind wir im Zyklus der 4 Brahmaviharas am Ende angelangt und zugleich wieder an Anfang. Weil im Gleichmut vereinigen wir, die Praxis der drei vorherigen Brahmaviharas, Liebe, Mitgefühl und Freude, die alle zusammen wirken als die vier Unermesslichen. Gleichmut ist auch einer der 7 Erleuchtungsfaktoren, basiert wie alle Erleuchtungsfaktoren auf der Achtsamkeit und wirkt in lebendiger Weise mit ihnen allen zusammen.
Ohne Achtsamkeit und ohne Liebe,ohne Mitgefühl ohne Freude, wird es auch keinen Gleichmut geben.
Dazu habe ich eine Chinesische Weisheit gefunden, die eigentlich alles aussagt.
Solange Du dem anderen
sein anders sein nicht verzeihst,
bist Du noch weitab
vom Weg der Erkenntnis
12.11.2011 der Vortrag von Dagmar, wurde von zentao nacherzählt
Hier noch alle Beiträge aus dem Brahmaviharazyklus
Mudita oder auch Mitfreude
Metta
Karuna
Aus dem Vortragszyklus der Brahmaviharas mit Dagmar Jauernig
Mudita ist der dritte Aspekt wahrer Liebe und das ist die Freude. Liebe ohne Freude ist keine Liebe, Freude und Liebe sind untrennbar, es gibt keine einseitige Freude, denn Freude muss auch den andren dienen.
Wir brauchen einen klaren Geist und ein warmes Herz, wenn wir nur an uns selber denken, erfahren wir keine wahre Freude. Jeder weiss, wie viel Freude es einem bereitet, wenn wir anderen eine Freude machen können.
Wenn ein Vogel einen Flügel verletzt hat, fliegt er sehr schlecht,
zum Fliegen braucht es zwei Flügel
Wenn wir achtsam sind, bemerken wir viele Momente der Freude:
Spielende Kinder
Frisches sauberes Wasser
Blühende Blumen am Wegrand
Wenn es unseren Mitmenschen gut geht
Das Bewusstsein , dass ich glücklich und zufrieden bin
Jeder hat so seine persönlichen Momente der Freude, am meisten freut es uns, wenn wir die Freude mit anderen teilen können.
Bei der Diskussion über die Freude, stellten wir fest, dass wenn jemand neidisch ist, auf das Glück des anderen, da kann keine Freude aufkommen, wo Neid ist, kann die Freude nicht echt sein und wo Neid ist, da kann man sich, ja auch nicht mitfreuen. Das schönste an der Freude, ist doch, dass man sich mit den anderen zusammen freuen kann. Mitfreude lässt sich in der Meditation und auch im Alltag üben. Sie kann gezielt kultiviert, aber nicht erzwungen werden. In Momenten, wo die Praxis der Mitfreude nicht gelingt oder sogar unecht wirkt, ist es sinnvoll, dies anzuerkennen und die Achtsamkeit darauf zu richten, was wir gerade wirklich fühlen, und das, was wir empfinden, mit einer freundlichen, offenen Haltung anzuerkennen.
Was wir alle kennen ist das Lächeln des Buddha, ein sanftes stilles, ein befreites Lächeln, ein Ausdruck der Freude. Auch Buddha Maitreya hat sein typisches Lächeln, ein verschmitztes Lächeln, der Lebensfreude, beides sind Spielarten der Freude.
Tich Nath Hanh wurde einmal gefragt was er für ein Zen lehre und seine Antwort war;
er lehre die Praxis der Freude.
Die Freude soll man wie eine Blume zum Blühen bringen, das heisst, pflegen und giessen.
Es gibt viele falsche Freuden, wie wir oft im Fernseher sehen, zum Beispiel Pleiten- Pech und Pannen, oder andere ähnliche Sendungen, da sieht man nur den lustigen Teil, und das löst Schadenfreude aus, eine eher negative Freude, der wir uns nur schwer entziehen können. Was wirklich geschieht und ob die Leute verletzt sind, diese Information, will niemand wissen, weil dann ja niemand mehr lachen würde. Ich finde das ein gutes Beispiel, was Freude ist und was nicht.
Auch die immer wieder gepriesene Achtsamkeit, ist eine stille Freude, wenn wir achtsam sind, sind wir ja auch offener und können uns über das Schöne und die unscheinbaren Dinge im Leben freuen.
Zum Abschluss des Abends las Dagmar noch ein Gedicht von Drukpa Rinpoche:
Schätze die Freude nicht gering, sie erfrischt und verhindert
das ausdörren des Körper und des Herzen,
ohne Freude trägt das Glück keine Früchte, es ist dann wie ein Baum ohne Vögel,
der dem Winter entgegensieht.
Zum Schluss stellten wir fest, auch wenn die Freude abwesend ist, so ist es doch möglich Freude zu entwickeln.
28.09.2011 der Vortrag von Dagmar, wurde von zentao nacherzählt
aus dem Vortragszyklus der Brahmaviharas mit Dagmar Jauernig
liebende Güte oder auch Metta
Karuna
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Angst, Erpressung, Politik, Wirtschaft, Buddhismus, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen
Zur Zeit geschehen wieder Allerlei Ereignisse in der Welt und alle sind mit Angst behaftet, die Menschen haben Angst vor der Zukunft, dabei gibt es diese Zukunft im Moment noch gar nicht. Wenn wir unser jetziges Leben halbwegs intelligent leben, müsste doch die Zukunft auch so werden. Aber der heutige Mensch lebt nicht normal, er lebt exzessiver, wenn möglich so extrem wie möglich und das hat Folgen und darum hat er auch Angst vor der Zukunft. Und das wissen die Führenden dieser Welt, seit es diese Menschheit gibt und nutzen das aus. Die Welt wird mit der Angst regiert, schon die Religionen, drohten mit der Hölle ihren Gläubigen und die wollten natürlich in den Himmel kommen (auch das ist eine Form der Begierde. ) und befolgten, die Weisungen ihrer Priester. Das Prinzip der Angst funktioniert auch heute noch.
Wenn irgendwo und irgendwas geschehen soll, wenn irgendeine Partei oder Firma, etwas erreichen will oder eben nicht will, wird immer mit der Angst im Hintergrund gearbeitet. Oft sehr deutlich, mit einer Drohung. Wenn ihr zu dem Ja oder Nein sagt, dann verliert ihr, was auch immer, es wird immer mit der Angst der Menschen gedroht. Das wirkt immer, solange wir diese Angst denken und zulassen, wenn wir dieses Spiel durchschauen, verliert die versteckte Angst ihre Wirkung und löst sich in Nichts auf.
Wenn wir aufhören uns immer das Schlimmstmögliche vorstellen und wenn wir wieder öfters, das was um uns herum geschieht, wieder etwas mehr hinterfragen und uns wieder mal fragen;
Ist das wahr?
wenn ja, ist das absolut sicher so, oder sind die Worte einfach verdreht?
wem nutzt das? Wer profitiert davon.
Wie reagiere ich auf solche Nachrichten?
Gab es früher schon ähnliches, was sich dann auch als Bagatelle herausstellte
Gab es früher schon die gleichen Erpressungsversuche.
Was geschieht, wenn ich nicht reagiere und mir Bewusst bin, was da für ein Spiel gespielt wird.
Wenn wir wieder unser Leben, leben, und es im jetzigen Augenblick leben, dann kann man uns auch nicht mehr manipulieren und wir sind fähig angstfrei zu Urteilen.
11.08.2011 Text von zentao
Hier noch ein Paar Zitate aus dem Netz
von Sogyal Rinpoche, Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben
Da Vergänglichkeit für uns gleichbedeutend ist mit Schmerz, klammern wir uns verzweifelt an die Dinge, obwohl sie sich ständig ändern. Wir haben Angst loszulassen, wir haben Angst, wirklich zu leben, weil leben lernen loslassen lernen bedeutet. Es liegt eine tragische Komik in unserem Festhalten: Es ist nicht nur vergeblich, sondern es beschert uns genau den Schmerz, den wir um jeden Preis vermeiden wollten. Die Absicht hinter dem Greifen ist nicht unbedingt schlecht. Es ist an sich nichts falsch an dem Wunsch, glücklich zu sein; weil aber das, wonach wir greifen, von Natur aus ungreifbar ist, schaffen wir uns immer nur Frustration und Leiden.
*****
von Byron Katie, Eintausend Namen für Freude – Leben in Harmonie mit dem Tao
Die ganze Welt ist Projektion. Wenn Sie verschlossen und ängstlich sind, kommt die Welt Ihnen feindselig vor. Wenn Sie lieben, was ist, wird die ganze Welt zum Gegenstand Ihrer Liebe. Innen und außen stimmen stets überein – sie spiegeln einander. Die Welt ist das Spiegelbild Ihres Denkens.
*****
Charlotte Joko Beck, Einfach Zen
Ein verbreiteter Irrtum in der Zen-Lehre ist der, daß wir «loslassen» müßten. Wir können uns nicht zwingen «loszulassen». Wir müssen die zugrundeliegende Angst wahrnehmen.
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Blogs, Buddhismus, Willigis Jäger, Ferien, Ferienzeit, Fotos, Leben, Meditation, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Es ist Ferienzeit und rund um uns ist es ruhiger geworden. Einige Nachbarn sind Ferienhalber abwesend und in den Läden wird man wieder schnell und freundlich bedient. Wir haben auch Ferien, das heisst meine Frau hat Ferien, als Pensionierter, habe ich ja das ganze Jahr über Ferien. Wir nehmen es in diesen Tagen etwas ruhiger und stehen etwas später auf und unser Leben ist gemächlicher geworden. Dennoch meditiere ich jeden Morgen und versuche die Achtsamkeit, in meinen Alltag rüber zu nehmen.
Auch rund um meine beiden Blogs ist es etwas ruhiger geworden, einige meiner Stammleser scheinen auch in den Ferien zu sein. Den Geburtstag von meinem Blog habe ich auch verpasst, waren es am 5.Juli doch, bereits 4 Jahre zentao wie die Zeit doch vergeht. Wenn ich da bin, lese ich natürlich, immer dort wo es neue Beiträge gibt, aber auch da ist es ruhiger geworden.
Wenn die Sonne Scheint Essen wir auf unserem schönen Balkon. Meistens kochen wir etwas feines und dazu genehmigen wir uns ein Gläschen Rotwein. Das ganze wird abgerundet mit einem Espresso. Das Leben ist schön und wir geniessen es. Manchmal mache ich einen Spaziergang und nehme meine Kamera mit und manchmal, liege ich auf der faulen Haut an der Sonne und lese ein Buch. Zur Zeit lese ich das Buch von Willigis Jäger Die Welle ist das Meer
Das schöne an unserem Leben, wir dürfen und das müssen haben wir aufgegeben und lassen es geschehen, was immer auch kommen mag, es ist uns willkommen.
Gestern war ich noch mit meiner Nikon D300S unterwegs, eine Sonnenblume hat mir gefallen, erst noch mit Besucher.
Allen meinen Lesern wünsche ich eine schöne Ferienzeit, mit viel Sonnenschein und Freude.
28.07.2011 Text und Foto von zentao

Sonnenblume mit Gast
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddhismus, Glück, Gewalt, Gewaltlosigkeit, Kampf, kämpfen, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Unsere Kultur ist eine streitbare, nicht immer friedliche Welt. Ein Mann muss stark sein und sich wehren können, je fieser umso besser und erfolgreicher wird er/sie sein. Das ist mein Eindruck von der heutigen Welt. Es sind Ansätze da, aber die Gesellschaft ist immer noch sehr stark Gewalt bereit und spielt ihre Ego-Spiele weiter.
Auch ich habe früh gelernt, diese Spiele, zu spielen. Mein Leben lang war ich ein kämpferischer Mensch, und meine Meinung war mir wichtig, so wichtig, dass ich oft deswegen auch wütend wurde und meine Familie hatte es nicht leicht mit mir. Ich war Unzufriedenheit mit mir selber, nur – ich hatte das Gefühl alles sei so in Ordnung, ich machte mir mein Leben selber schwer. Es brauchte Jahre bis sich daran etwas änderte. Ganz genau, brauchte es einen schweren Unfall und dann 17 Jahre Zen-Meditation um einen friedlichen Menschen, aus mir zu machen. Das ging aber nicht so schnell, ich habe einiges verstanden, ich wurde gelassener und doch, waren da immer noch, die gleichen alten Widerstände in mir. ABLEHNUNG: immer wieder Nein das will ich nicht. Mit der Zeit ist mir aufgefallen, dass immer, das was ich nicht wollte, besonders stark in mein Leben kam, das war schon sehr unangenehm.
Irgendwann, hat mir jemand gesagt: hör doch einfach auf, – dich selber zu bekämpfen- und da hat es klick gemacht, endlich habe ich angefangen, mich zu akzeptieren, mit allen meinen Guten Seiten, aber auch meine Dunklen, etwas weniger guten Seiten, habe ich gelernt, zu lieben. Ich habe gelernt mich selber, so anzunehmen, wie ich eben bin, und nicht so wie ich gerne sein möchte. Auch nicht so, wie die anderen mich gerne haben wollen. Ich habe aufgegeben, gegen mich selber zu Kämpfen, ich muss nicht mehr recht haben, ich muss nicht mehr siegen, ich muss nicht mehr streiten und vor allem will ich mich selber nicht mehr unter Druck setzen. Ich lass mich nicht mehr Ärgern, weil das nur eine Geistige Unruhe bringt und alle diese negativen Emotionen kosten viel Energie. Also lass ich diese Ego-Spiele und mach da einfach nicht mehr mit.
Mein Lebensmotto: Wu-wei - ich lass es geschehen.
Mich selber annehmen, bedingt natürlich auch den anderen, so anzunehmen, wie er/sie eben ist, was nicht immer leicht ist.
Es ist mir bewusst geworden, wenn ich die Welt verändern will, dann muss ich bei mir selber anfangen.
23.06.2011 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddhismus, Geben, Nehmen, Menschen, Laotse, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen
Geben sei seliger als Nehmen? Ist das wahr? Ich glaube nicht! Das richtige Geben muss genauso erlernt werden wie das richtige Nehmen.
Wem du nehmen willst, dem musst du erst richtig geben
von Laotse
Der Gebende kann kein gebender sein, wenn keiner da ist der das Geschenk annimmt. Wo ein Geber ist muss auch ein Nehmer sein, oder umgekehrt, beide bedingen sich gegenseitig. Es gibt Menschen die wollen nur geben, sie wollen immer die Lieben sein. Mit dem Geben erkaufen sie sich die Liebe, auch eine Art von Egoismus. Der Nehmende, der nur nimmt und nie etwas zurück gibt, ist ein richtiger Egoist, auch er macht sich nicht beliebt.
Was lernen wir daraus? Es braucht beides,wer mit sich selber im Reinen ist,der kann beides mit grosser Freude tun; ein Geschenk annehmen aber auch einfach etwas wertvolles verschenken. Wie viel Freude bereitet es dem Gebenden, ein Geschenk, eine Gabe, auszusuchen und den Beschenktem, den Nehmenden zu Überraschen, wie gross ist die Freude beim Beschenktem, dem Nehmenden, wenn er das Geschenk erhält. Beide erfahren Freude der Gebende aber aquch der Nehmende.
Manchmal genügt ein Lächeln, das kostet nichts und ist so einfach,
meistens gibt der andere auch ein Lächeln zurück und beide sind glücklich zentao
18.05.2011 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Allgemein, Alltag, Bloggen, Blogs, Buddha, Buddhismus, Gedanken, Leben, loslassen, Meditation, Menschen, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen, Gelassenheit

Die Gelassenheit eines Baumes
Gelassenheit ist das was mir oft, in den Entscheidenden Momenten fehlt. über den Tag verteilt bin ich oft gelassen, da besteht ja auch kein Grund um mich aufzuregen, da habe ich viel Raum und muss wenig entscheiden. Wenn mir aber etwas nicht eingeplantes geschieht, beim Kochen, wenn ich etwas vergessen habe oder wenn ich warten muss, in einer langen Schlange, wo auch immer, vor allem wenn ich es eigentlich eilig hätte, dann verflüchtigt sich meine Gelassenheit ganz schnell.
Was mir dann entscheidend fehlt ist die Geduld, die kommt vielleicht noch vor der Gelassenheit. Wenn ich nähmlich geduldig bin, wenn ich warten kann, dann ist es zur Gelassenheit nicht mehr weit.
Wenn ich mich um andere Menschen sorge, indem ich meine, zu wissen was gut wäre für diese Menschen, ich es einfach geschehen lassen müsste, dann fehlt mir Gelassenheit, und da kommt mir dieser Sinnspruch von Thich Nath Hanh in den Sinn.
Nirwana ist die endgültige Dimension des Lebens, ein Zustand von Gelassenheit, von Frieden und Freude. Es ist kein Zustand, den du nach deinem Tod erlangst. Du kannst Nirwana jetzt gleich beim bewußten Atmen, Gehen und Teetrinken berühren.
Thich Nhat Hanh, Das Glück einen Baum zu umarmen
Thich Nhat Hanh, Das Glück einen Baum zu umarmen
Klar weiss ich, nach vielen Jahren Zen-Meditation, dass ich nur Achtsam sein müsste, tief einatmen und auf meinen Atem achten, aber in den ersten Sekunden der Aufregung, kann so viel schief gehen, in kurzer Zeit bin ich angespannt und blockiert, wenn ich Denken will, ist da vollkommene Leere, aber nicht die berühmte Leere aus dem Zen, da ging die Fähigkeit zu Denken einfach weg. Da ist es schwer achtsam zu bleiben, das Herz Klopft und von Gelassenheit bin ich weit entfernt. Diesen Zustand kennen vermutlich viele und der kann seine Zeit dauern. Früher war ich lange Zeit verstimmt, heute habe ich das, dank meiner Erfahrung aus dem Zen einigermassen gut im Griff, aber es passiert mir leider immer noch.
Eine gute Definition, darüber was Gelassenheit ist habe ich in dem Buch von
Maren Schneider “Der Weg der Achtsamkeit” gefunden;
Das Wort Gelassenheit kommt von “lassen” die Dinge sein lassen, wie sie sind. Es ist ein vollkommen unmanipulativer Zustand, der nichts verfestigt, also nichts an seinem natürlichen Fliessen hindert. Es ist ein raumhafter Zustand vollkommener Akzeptanz und Bewusstheit, einhergehend mit dem Gefühl wacher Entspanntheit. Gelassenheit ist eine bewusste Entscheidung, den Dingen ihren natürlichen Lauf zu lassen. Es ist die Haltung eines vorurteilsfreien Beobachters, wertneutral, bewusst wahrnehmend, jedoch nicht eingreifend in das Geschehen. Muskulatur, die sich durch das starke Wollen angespannt hat, darf sich wieder lösen. Unser gesamter Organismus folgt dann diesem Prozess der Loslösung, Gedanken können wieder frei fliessen, Kreativität kommt in Bewegung und Lösungen können sich natürlich entwickeln.
Wenn mir meine Gelassenheit abhanden gekommen ist, dann hilft mir am meisten, wenn ich ganz kurz alles was ich mache stoppe, eine kurze Bestandesaufname mache (beim Kochen) tief durch atme und dann versuche ganz ruhig zu werden. Achtsam mit meinen Atem und meine Gedanken, achtsam auf meine Worte und achtsam auf meine Handlungen. Wenn ich es einfach akzeptiere, was immer geschehen ist, es ist jetzt so und jetzt mache ich das beste daraus. Ich spreche dann meine 4 Zauberworte aus; es kommt schon gut. Wichtig für mich ist in solchen Momenten, dass ich niemanden mit Worten verletzt habe. Später wenn dann alles vorbei ist, muss ich mich oft fragen; was ging den hier schief, warum habe ich so grosse Erwartungen an mich und andere? Muss den immer alles perfekt und Vollkommen sein? Klar es wäre schön, aber leider spielt das Leben so nicht mit. „Alles, was schief gehen kann, wird auch schief gehen.“ das ist Murphys Gesetz Bei uns heist es oft. es drittelt, weil ein Unglück selten alleine kommt,meistens geschehen noch 2x kleine bis grössere Unfälle, entsprchend unserer Achsamkeit.
Was kann ich tun, dass es das nächste Mal besser kommt?
gute Planung und Vorbereitung
genug Zeit einplanen
Aufgeben von allen Erwartungen an mich und die anderen
nicht einmischen, im Sinne von geschehen lassen
das kontrollieren von anderen sein lassen
alte Glaubenssätze los lassen
Überflüssiges los lassen
freundlich mit mir und anderen umgehen
Verständniss und Geduld üben
öfters mal zu hören
in meinem eigenen Rhythmus leben
verstehen, dass meine Logik nicht die der anderen sein muss
die Meinung der anderen akzeptieren, auch wenn ich diese nicht immer verstehe
mich selber nicht so Ernst nehmen.
Wenn ich mirdas so überlege, ist es erstaunlich wieviel wir tun können um gelssener zu werden, es ist ein Prozess der verinnerlicht werden muss. Es beginnt mit unserer täglichen Meditation und Endet mit dem Vertrauen, dass wir alles einfach geschehen lassen können. Es ist ein wenig, wie mit dem Wetter, da weiss jeder, das Wetter muss man nehmen wie es kommt, da regt sich auch niemand auf, wenn er verregnet wird, denn das Wetter ist wie es ist.
Gstern in unserem Zazen war auch das Thema Gelassenheit mit einem Text von Fred von Almen das Thema des Abends.
30.04.2011Text von zentao
Erstveröffentlichung am 14.10.2009 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Emotionen, Gefühle, Glück, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Gestern habe ich darüber geschrieben, das Paradoxe sei, dass wir immer wieder die gleichen Muster in einer Familie, von einer Generation an die nächste weiter geben würden. Wenn in Familien seit Jahren die gleichen Beziehungs- und Erziehungs-Muster ablaufen und alle denken das sei Normal, und nicht sehen, dass unser Gegenüber unser Spiegelbild ist und wir nur noch, das Aussen sehen, aber unsere eigenen Fehler nicht als unser Eigen erkennen. Erst wenn uns das bewusst wird, können wir das ändern und loslassen.
Wenn wir unsere Emotionen jahrelang unterdrückt haben, dann zeigt sich das möglicherweise in der Form von Schmerzen . Dann hat sich unser Körper vermutlich einen Schmerzkörper aufgebaut und wir leiden. Wir möchten so gerne diesen Zustand beenden, aber wir wissen nicht wie. Denn wir wollen uns nicht ändern, das soll gefälligst unsere Partnerin/Partner tun. Wir sind rachsüchtig und nachtragend. Wir reagieren aus unserem EGO heraus, unsere Handlungen sind fast nur noch egoistisch. Was immer wir tun und denken, alles dreht sich im Kreis, wir wiederholen uns dauernd, alles bewegt sich nach altbekannten Mustern und wir sind nicht fähig, daraus auszubrechen. Unsere Emotionen sind ungelebte, aufgestaute und manchmal verbotene Vergangenheit, die wir nicht so leben durften, wie wir es gerne getan hätten. Wir wissen, dass da etwas ganz falsch gelaufen ist und teilweise noch läuft. Da wir gelernt haben, die Schuld auf uns zu nehmen haben wir ein schlechtes Gewissen und haben nicht den Mut, unsere Fehler einzugestehen. Wir hatten aber auch nie die Kraft uns dagegen aufzulehnen. Wenn wir uns mal gewehrt haben, dann nur mit einem Wutanfall.
Auch in den Emotionen sind Mann und Frau verschieden. Der Mann reagiert aggressiver und ist wütend und laut, er zieht sich beleidigt zurück. Die Frau wird vielleicht schreien oder weinen, wenn die Atmosphäre nicht mehr harmonisch ist, hat die Frau keine Lust mehr am Sex und sie kann depressiv werden. Ihre Emotionen wechseln zwischen Wut und Traurigkeit.
Das ganze Leben ist unbefriedigend und wir funktionieren nur noch. Oder eben auch nicht.
Was können wir tun? Wir müssen unsere alten Muster ändern, wir müssen lernen unsere negativen Emotionen in kreative Energie umzuwandeln. Vor allem müssen wir bereit sein, auch Fehler vor uns selber eingestehen. Wenn wir unsere Schutzwand, die wir aufgebaut haben abbauen, werden wir wieder verletzlich. Und im Gegensatz zu den Emotionen sind die Gefühle meisten positiv und wir erkennen sie an dem, dass wir wieder ganz bei uns selber sind. Wir sind offen und gesprächsbereit. Wir sehen wieder Möglichkeiten wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen wollen. Wir machen keine Schuldzuweisungen mehr, sondern wir sprechen davon, wie wir uns fühlen. Wir sind innerlich nicht mehr verhärtet und wie gelähmt, wir sind wieder entspannt und mitfühlend. Wir sind offen und wir fühlen uns lebendig. Wenn wir unser Leben wieder, oder endlich, bewusst leben, dann wird unser Leben wieder spannend, aber ohne Spannungen.
Das ist aber alles nur möglich wenn wir wirklich unsere Muster ändern wollen. Nun müssen wir ein wenig zum Detektiv werden: da wir ja aus Teilen von zwei Familien bestehen, ist es nicht leicht, diese Muster zu ändern. Wir fragen uns, in welcher Familie hat es schon ein ähnliches Verhalten gegeben? Welche Elternteile, reagierten genau so wie wir? Wenn wir das tun, ist es von Vorteil, wenn die ganze Familie mitarbeitet und es ist Arbeit, die Arbeit an uns selber. Auch gute Freunde sind oft ein Vorbild und Möglicherweise gute Ansprechpartner, auch in der Not. Wir werden zur Baustelle und es gibt verschiedene Wege unsere Ziele zu erreichen.
1 Die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg/ USA
2 Zen-Meditation und alle anderen Meditationen sind dafür geeignet.
3. Yoga, Qui Gong, Tai Chi, auch Karate kann sehr gut helfen
4. EFT Klopfakupressur
5. (Fast) alle Spirituellen Wege sind gut, nur (Scientologie ist ganz schlecht, Scientologie macht Menschen abhängig ) alles andere führt auch irgendwann zum Ziel. Manche Wege sind halt etwas länger.
Das sind nur einige Vorschläge was wir alles tun können, ich selber bevorzuge die Methode von Marshall Rosenberg und natürlich den buddhistischen Ansatz, wie man mit den Emotionen umgeht. Wichtig scheint mir nicht unbedingt der Weg, sondern dass wir endlich aufwachen und anfangen an uns zu arbeiten und bewusster leben. Ganz wichtig währe es, wenn dieses Thema; “Negative Emotionen und wie man damit umgeht“vomDalai Lama 24. Mai 2008 auch schon in der Schule, gelernt würde. Damit unsere Kinder nicht ein halbes Leben lang darunter leiden müssen, wie ihre Eltern. Es ist für manche ein langer Weg, aber er lohnt sich auf jeden Fall. Wenn wir endlich unser eigenes Leben leben, dann sind wir ganz andere Menschen und doch immer noch die gleichen.
Wir sollten endlich anfangen, jeder für sich selbst. Die Zeit drängt.
25.04.2011 zentao
weiter Artikel zum Thema:
Emotionen und Gefühle 1.Teil
Gedanken über 8 starke Emotionen
Hier noch ein Interessanter Linkaus Buddhistischer Sicht:
Gefühle und Emotionen Die zweite Stufe der Betrachtung – Klarheit über unsere Gefühle und Emotionen
Video auf YouTube: Sprache gestaltet Beziehung Lehrfilm über die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg…Schulung Trailer Gewaltfreie Kommunikation Marshall Rosenberg
Meine Buchempfehlung zum Thema: von Eva-Maria + Wolfram Zurhost
Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest
Liebe dich selbst und freu dich auf die nächste Krise
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddhismus, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen
„Was ist Geist? Die wahre Natur aller Lebewesen.Er war schon vor der Geburt deiner Eltern da, auch vor deiner eigenen.Er ist jetzt da, er ist ewig unwandelbar.Man nennt ihn „dein Gesicht vor der Geburt deiner Eltern“. Er entsteht nicht bei der Geburt, und er verschwindet nicht im Tod. Er ist weder männlich noch weiblich. Er ist nicht gut oder böse. Er ist mit nichts vergleichbar. Deshalb wird er „Buddha-Wesen“ genannt.
Bassui Tokusho
Links dazu:
Zen des Bassui
zen-guide.de/zen/meister/Bassui+Zenji
Die wichtigste Beziehung in unserem Leben ist die, zu uns selber, aber das wissen die meisten von uns nicht, oder wir haben es vergessen. Stattdessen beschimpfen sich viele von uns selber dauernd und führen das fort, was viele von Kindheit an gewohnt sind, un Freund lich zu sich selber sein. In uns schlummert still und leise unser innere Freund und wir sollten versuchen mit uns selber die Freundschaft zu suchen. Wir müssen die Liebe zu uns selber erneuern.
Was ist ein guter Freund?
Ein guter Freund ist immer nett und liebenswürdig zu uns, aber vorallem, er beschimpft uns nicht. Das Wort Freund, sagt genau das aus, er ist freund lich zu uns.
Ein guter Freund lässt uns in Ruhe, wenn wir schlechter Laune sind und er hilft uns da wieder raus zu kommen.
Ein guter Freund ist ehrlich mit uns und sagt uns auch mal die Wahrheit, auch wenn wir diese nicht gerne hören.
Ein guter Freund hat immer Zeit für uns und nimmt unsere Probleme ernst und zeigt uns möglicherweise, was wir ändern könnten.
Ein guter Freund treibt uns nicht dauernd, zu mehr Leistung und Eile an. Im Gegenteil, er wird uns eher zu einer Pause raten.
Ein guter Freund hört uns zu und unterbricht uns nicht dauernd.
Ein guter Freund lobt uns auch mal und sagt uns, was wir gut gemacht haben.
Ein guter Freund hilft uns wenn wir in Not sind und hilft uns auch, eine Lösung zu suchen.
Ein guter Freund kennt uns sehr gut mit all unseren Ecken und Kanten.
Ein guter Freund akzeptiert uns, genauso wie wir sind, ohne Wenn und Aber.
Ein guter Freund gibt keine Ratschläge (das sind auch Schläge) er macht höchstens mal einen Vorschlag und es liegt an uns ob wir den annehmen oder nicht.
Das sind nur ein paar Vorschläge, was ein guter (innerer )Freund für uns sein könnte und das ist nur der erste Schritt um mit uns selber Freundschaft zu schliessen. Einen neuen (alten)Freund muss man erst kennen lernen, wir hatten all dies Jahre, ja keine Gelegenheit dazu. Viele Jahre haben wir mit unserem innersten Freund schon zusammen gelebt, ohne ihn wirklich zu kennen. Ja wir kennen unsere Fehler, aber kennst du auch deine liebenswerten Seiten von Dir? Das was andere an dir mögen? Wir sind meistens überrascht, wenn andere uns sagen, was ihnen, an uns gefällt. Es ist aber nicht das was wir von uns selber halten, unsere Meinung über uns selber ist oft negativ. Unsere inneren Werte müssen wir ganz neu entdecken.
Um uns selber ein guter Freund zu sein, müssen wir aber in erster Linie lernen, anderen, auch ein guter Freund zu sein. Wenn ich andere Mitmenschen, so behandle, so wie ich es mir von ihnen wünsche, kommt ein positiver Prozess, des Gebens und des Nehmens in Gange und ich stelle überrascht fest, dass mein innerer Freund aktiv geworden ist.
Von Zeit zu Zeit werden sich die alten negativen Kumpane wieder melden, das sind:
der innere Antreiber
der innere Kritiker
der innere Besserwisser
der innere Verurteiler
der innere Ungeduldige und Unzufriedene
der innere Unruhestifter und Streit süchtige
der innere Neider und Möchtegern
Auch da gibt es viele unangenehme innere Anteile von uns, die jeder selber entdecken muss und wir tun, am besten das, was wir, mit unfreundlichen und unangenehmen Gästen tun müssen, wir zeigen ihnen wo der Ausgang ist und sie sollen nie mehr zurück kommen.
Nimm dich selbst in Liebe an und sei wachsam – heute - morgen - immer.
Bevor du ander geradebiegst, muss du zuerst etwas viel schwierigeres vollbringen – dich selbst geradebiegen -
Du bist dein eigener Herr – wer sonnst?
Bezwinge dich selbst – und erkenne den Meister in dir.
24.01.2011 Text von zentao
zum Thema auch noch lesen.
Wahre Freunde
Mit Verstand ein Weinlein schlürfen…
mit meinem Schmerz Freundschaft schliessen
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Fotos, Leben, Meditation, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen

Blick vom Üetliberg-Kulm auf die Albiskette
Noch im alten Jahr, waren wir auf einer Wanderung , es war noch relativ früh am Morgen, da ist mir die Vergänglichkeit und die offene Weite unserer Natur wieder einmal so richtig bewusst geworden. Ich stand da auf dem Üetlibergturm und schaute über die Albiskette, und sah das Nebelmeer, welches sich mit der Sonne die höher und höher stieg, langsam auflöste. Wenn ich offen bin ohne zu klammern und zu werten, dann ist die Natur mein bester Lehrmeister. Kein Zen-Meister könnte mir die Vergänglichkeit und Unbeständigkeit des Lebens so klar und so schön zeigen – wie es die Natur kann – das gehr aber nur wenn ich bewusst im Augenblick bin – es ist Meditation pur.
In allumfassender Leere – liegt das Universum vor Deinen Augen.
Das Kleinste ist dem Grössten gleich – die Grenzen sind verschwunden
Das Grösste ist dem Kleinsten gleich – keine Teilung sichtbar
Auch mit dem Sein und nicht sein – ist es so
Vergeude keine Zeit – mit überflüssigen Gedanken und Zweifel
5.01.2011 Text + Foto zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Fotografieren, Fotos, Gedanken, Lebensfreude, Natur, Texte, Vergänglichkeit, Zen, Schmetterling, Bienen, Krokus
Gestern war der erste Frühlingstag, es war schon sehr warm und an der Sonne war es schon fast heiss. Nach dieser kalten Zeit, tat das so richtig gut. Ich bin froh, dass ich meine Kamera mitgenommen habe und unterwegs einige schön Fotos gemacht habe, den heute regnet es bereits wieder, es ist aber immer noch fast 16 Grad, also recht angenehm.Die Fotos sind von den ersten Krokus, von ersten Knospen an den Bäumen und eine Hummel in einer blauen Krokus. An einer Betonwand, war der erste Schmetterling, beim Sonnenbad, natürlich habe ich den auch fotografiert. Gemäss dem Schmetterlingsbuch, war das ein kleiner Fuchs. Auch die Bienen sind bereits wieder unterwegs. Es bleibt zu hoffen, dass es so bleibt , morgen ist ja bereits der 21.März und Frühlings Beginn.
20.03.2010 Fotos und Text von zentao
Dieser schöne und wahre Spruch war heute im 15. Türchen im Weihnachtskalender auf Goldfotozu sehen. Dazu das entsprechende Foto

die drei Kerzen vom 3. Advent
Auch wenn man kein heller Kopf ist:
in der Adventszeit geht einem ein Licht nach dem anderen auf.
Nicht nur in der Adventszeit, auch durch das ganze Jahr, wenn uns ein Licht aufgeht, dann verstehen wir doch, wir haben etwas tief innen erkannt, eine Kerze betrachten ist echte Meditation und hilft uns ein wenig in uns selber zu gehen. Die Adventszeit ist diese Vorweihnachtszeit, wo viele Menschen, sich eine künstliche Hektik antun, indem sie meinen, ihren Lieben noch schnell ein Geschenk in letzter Minute zu kaufen, nur um nicht mit leeren Händen da stehen. Etwas weniger, ist auch da einiges mehr, darum sich hinsetzen die Kerzen anzünden und sich selber etwas Zeit in Ruhe gönnen. Advent entspringt zwar dem Christlichen Glauben, diese Zeit kann aber jeder für sich selber nutzen und ist durch aus Universell. Eine Art Advent können wir das ganze Jahr über feiern, in dem wir, wie im Zen, uns regelmässig hinsetzen,und ein Licht an zünden und zu uns selber finden. Wenn wir aus dieser Erfahrung noch die Erkenntnis gewinnen, wir könnten auch das ganze Jahr hindurch den Mitmenschen eine Freude bereiten, so haben wir das ganze Jahr Weihnachten.
Mit diesen Zen-Gedanken, sehe ich diese Woche vor Weihnachten geruhsam, mit ein wenig mehr Achtsamkeit vor mir.
Tags: Achtsamkeit, Advent, Alltag, Christentum, Meditation, Mensvchen, Weihnachten, Zen
Tags: Achtsamkeit, Advent, Alltag, Christentum, Meditation, Mensvchen, Weihnachten, Zen
Tags: Achtsamkeit, Advent, Alltag, Christentum, Meditation, Mensvchen, Weihnachten, Zen
15.12.2009 Text und Foto von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Bloggen, Blogs, Fotografieren, Fotos, Gier, Leben, Natur, Texte, Zen
Ob dieser Brocken Brot vielleicht doch zu gross ist? Was der eine weg wirft, ist für diesen kleinen Spatz, so etwas wie das grosse Los, die Frage ist nur wie bring ich dieses grosse Stück Brot in das Nest, ohne Verlust? Schon manchem ist seine all zu grosse Gier zum Verhängnis geworden und am Schluss muss man Einsehen, dass die Augen grösser waren als der eigene Appetit.
08.08.2009 Text und Fotos von zentao Fotos mit Nikon P90
Tags: ABC Fotoprojekt, Achtsamkeit, Alltag, Bloggen, Blogs, Fotografieren, Fotos, Vergänglichkeit, Zen
ABC Fotoprojekt der Buchstabe F wie Feuerwerk
vom 21.06.bis 28.06.2009
diese Fotos habe ich noch mit meiner Nikon 8800 gemacht
22.06.2009 Fotos von zenta0
F E U E R W E R K
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Bloggen, Blogger, Blogparade, Blogs, Fun, Intuition, Leben, Lebensfreude, Lesenswert, Meditation, Menschen, Spass, Spiritualität, Weg, Zen, Blogparade
18. Mai 2009 – Ende der Blogparade
Blogparade Intuition – Zusammenfassung
Die Blogparade bzw. Umfrage/ zum Thema “Intuition” von Gaba ist jetzt ganz “offiziell” beendet.
Hier die Worte von Gaba zu dieser Blogparade;
Die Qualität und der ausführliche Inhalt aller eintreffenden Beiträge hat mir ganz deutlich gezeigt, dass die Intuition langsam aber sicher “salonfähig” geworden ist – und bei vielen Menschen bereits als wertvolle Fähigkeit erkannt und genutzt wird.
Noch vor wenigen Jahren führte ich viele grundsätzliche Diskussionen darüber, ob die Intuition wirkich existiert oder nur “Einbildung” und “Phantasterei” ist – und umso mehr bin ich dankbar und glücklich darüber, dass sich alle teilnehmenden Personen einig sind, dass sie ihre Intuition fühlen können und auch bereits in vielen verschiedensten Lebenslagen vorteilhaft einsetzen konnten.
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Bloggen, Blogs, Gedanken, Glück, Leben, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen, Zengeschichten, Zufall, Wunder, Geschichten
Noch eine mysteriöse Geschichte…
Ich habe ja vor ein paar Tagen bereits über eine mysteriöse Geschichte…. welche meinem Sohn vor ca. drei Wochen passiert ist, geschrieben. Jetzt hat mir meine Frau eine neue Geschichte erzählt, deren Ursprung, meine Mutter ist, die heute im Altersheim lebt.
Vor zwei Jahren, mussten wir die Wohnung meiner Mutter räumen, weil sie ins Altersheim musste. Sie hat fast nichts mehr gesehen und die Gefahr war gross, dass ihr alleine in ihrer Wohnung noch etwas passieren würde. Beim räumen der Wohnung fanden wir in einer alten Truhe, eine Sammlung von Papiertragetaschen, weil sie bei jedem Einkauf eine neue kaufte. Die Frage war;” ins Altpapier oder gibt es jemanden der diese Einkaufstaschen brauchen kann?” Dem Brockenhaus bei uns in der nähe, haben wir diese Tragetaschen gebracht und der Mann vom Brocki meinte, die könne er schon gebrauchen.
Weil meine Mutter wirklich nicht mehr gut sieht und ihr alles was mit Formularen zu tun hat, ein Gräuel ist, macht seit einigen Jahren meine Frau das Finanzielle. Gestern habe ich von der Frau in der Bank einen Anruf erhalten, mit der Bitte meine Frau solle gelegentlich am Schalter vorbei schauen, es sei wichtig und habe mit meiner Mutter zu tun.
Meine Frau hat sich natürlich Gedanken darüber gemacht, was der Grund sein könnte, was da so wichtig sei. Wie sie an den Bankschalter kommt, übergibt ihr die Frau am Schalter, ein Couvert mit 300.Franken und einer Quittung von dieser Bank, ausgestellt auf ein Datum vor sieben Jahren auf den Betrag von 400 Franken.
Eine Bauersfrau sei an den Schalter gekommen, sie habe dieses Couvert vor einer Woche in einer Papiertragetasche gefunden mit dem Betrag von 350.-Franken und es habe ihr keine Ruhe mehr gelassen, darum sei sie jetzt zur Bank gekommen um das Geld abzugeben. Die Bankfrau gab der Bäuerin 50 Franken Finderlohn, mit den Worten; das sei sicher in unserem Interesse und die Bäuerin habe das verdient.
Eine Analyse der Vergangenheit ergab, dass meine Mutter an diesem Tag, beim Einkaufen, noch schnell zur Bank ging und dieses Geld abgehoben hat, 50.- Franken hat sie vermutlich, gleich ins Portemonnaie (Geldbörse) getan und das Couvert in der Einkaufstüte versorgt und zu Hause beim Auspacken der Ware, hat sie das Couvert in der Tragetasche vergessen, nicht gesehen, was auch immer, sie sieht nicht nur sehr schlecht, sie ist leider auch sehr vergesslich.
Ist das nicht eine erstaunliche Geschichte, das Couvert in der Tragetasche, kommt ins Brockenhaus und dort mit einem Einkauf zu dieser Bäuerin und dank Ehrlichkeit wieder zu der Bank und zum Ursprungsort zurück.
Es geschehen noch Wunder…
05.05.2009 Text von zentao
Tags: Alltag, Bloggen, Blogger, Blogs, Glück, Gott, Humor, Leben, Lebensfreude, Meditation, Menschen, Zen, lachen
Heute ist: Die Welt lacht: Weltlachtag 2009

Heute Sonntag, 3. Mai ist es wieder soweit: Seit 1998 wird der Weltlachtag gefeiert. Darüber wurde schon viel geschrieben. Zum Beispiel von Dr.Madan Kataria, dem Initiator: What is World Laughter Day? Die Lachchlubs und Lachtrainer überall auf der Welt laden ein zu fröhlichen Lach-Events.
Macht doch mit beim weltumspannenden Lachen: Genau um 14.00 beginnt das globale, 3-minütige Weltlachen. Wenn ihr alleine seidt, kichern, glucksen und lacht vor euch hin, aber erst wenn ihr die Witze weiter unten gelesen habt wenn ihr in Gesellschaft sind,erzählt die Witze weiter und lacht mindestens 3 Minuten, oder mehr! Von 14.00 – 14.03 Uhr (aber vermutlich werdet ihr viel länger Lachen). Welch eine Vorstellung: eine Lachwelle rund um den Globus! Die Energie des Lachens, der Heiterkeit und des Glücks gegen Krisen , Depressionen und Jammern! Wobei es sicher erlaupt ist länger zu lachen, 3 Minuten finde ich sehr bescheiden. Damit ihr auch wirklich Lachen könnt hier einige Witze die ich für euch ausgesucht habe. Fröhliches lachen wünsche ich euch.
03.05.2009 gepostet durch zentao
An der Himmelspforte
“Tut mir leid”, sagt Petrus zu dem jungen Mann; “aber du musst schon eine gute Tat vorweisen, sonst kann ich dich hier leider nicht rein lassen.” Nach kurzem Überlegen sagt der Mann: “Ich hab beobachtet, wie eine Gruppe Rocker einer alten Dame die Einkaufstasche wegnehmen wollte. Da bin ich hingegangen, hab das Motorrad des Anführers umgestossen, ich hab ihm ins Gesicht gespuckt und seine Braut beleidigt!”
“Und wann war das?”
“Vor etwa drei Minuten.”
Kirchenwitze
Ein Bergsteiger klettert durch die Alpen, plötzlich rutscht der Bergsteiger aus und kann sich gerade noch an einem winzigen Felsvorsprung festhalten. Als seine Kräfte nachlassen, blickt er verzweifelt gen Himmel und fragt: “Ist da jemand?”
“Ja.”
“Was soll ich bloss tun?”
“Sprich ein Gebet und lass los.”
Der Bergsteiger nach kurzem Überlegen: “Äh, ist da sonst noch jemand?”
Ein Dieb geht beichten.
Als der Priester gerade spricht, holt der Dieb seine Hand hervor und stiehlt die Taschenuhr des Priesters, ohne dass dieser es bemerkt. Jetzt muss der Dieb seine Sünden aufzählen. Er spricht: “Ich habe etwas gestohlen.”
Priester: “Was hast du denn gestohlen?”
Dieb: “Eine Uhr.”
Priester: “Nun, wenn ich dich lossprechen soll, musst du die Uhr zurückgeben!”
Der Dieb zeigte die Uhr dem Priester und sagte: “Hier, bitte!”
Priester: “Aber du sollst die Uhr doch nicht mir geben, sondern dem, dem du sie gestohlen hast!”
Dieb: “Das habe ich schon versucht, aber der wollte sie nicht mehr.”
Priester: “Wirklich? Na dann darfst du die Uhr wohl behalten.”
Ein Busfahrer und ein Pfarrer kommen ans Himmelstor.
Der Busfahrer kommt in den Himmel, der Pfarrer in die Hölle. Entsetzt beschwert sich der Pfarrer: “Ich habe jeden Sonntag für die Leute gepredigt und nun komme ich in die Hölle und dieser Busfahrer kommmt in den Himmel! Was soll denn das?”
Antwort: “Ganz einfach: Wenn du gepredigt hast, haben alle Kirchengänger geschlafen, wenn der Busfahrer aber gefahren ist, haben alle die im Bus waren angefangen zu beten!”
Dem Pfarrer werden andauernd aus dem Obstgarten Früchte gestohlen. Er stellt ein Schild auf: “GOTT sieht alles!”
Am nächsten Tag steht darunter: “Aber er petzt nicht!”
Der alte Baron Rothschild ist verstorben. Der Leichenzug ist lang. Die Teilnehmer bewahren vollkommene Stille. Nur ein alter, ärmlich gekleideter Jude schluchzt laut. Ein Journalist nähert sich dem Mann und fragt ihn:
“Sie trauern derart um den Baron. Waren Sie denn mit ihm verwandt?” “Nein!” “Warum weinen Sie denn so?” “Eben darum!”
Eine Frau kommt in die Küche und sieht ihren Mann mit einer Fliegenklatsche.
“Was machst du?”
Er antwortet: “Fliegen töten…”
“Und, hast du welche getötet? “
“Ja, 3 Männchen und 2 Weibchen,”
Stutzig fragt sie ihn: “Wie erkennst du den Unterschied zwischen Männchen und Weibchen?”
Er antwortet: “3 sassen auf dem Bierglas und 2 auf dem Telefonhörer.”
Links zu noch mehr wirklich guten Witzen
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Hier noch die hellblaue Schmetterlings-Tasse, auch die ist bei uns seit vielen Jahren in gebrauch.
8.04.2009 Foto von zentao
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Es gab in Indien einen besonderen Tempel, den Tempel der tausend Spiegel. Eines Tages verirrte sich ein Hund in den Tempeln der tausend Spiegel. Als er in den Saal der tausend Spiegel kam, sah er tausend Hunde. Er bekam es mit der Angst zu tun und es sträubte ihm das Nackenfell, er klemmte den Schwanz zwischen die Beine und knurrte furchtbar die anderen Hunde an und er fletschte die Zähne.
Und tausend Hunde sträubten ebenfalls das Nackenfell und klemmten sich die Schwänze zwischen die Beine, knurrten furchtbar und fletschten die Zähne. Voller Panik rannte der Hund aus dem Tempel und glaubte von nun an, dass die ganze Welt aus knurrenden, gefährlichen und bedrohlichen Hunden bestehe.
Einige Zeit später verirrte sich ein anderer Hund und betrat den Tempel der tausend Spiegel ebenfalls. Als er in den Saal mit den tausend Spiegeln kam, sah auch er tausend andere Hunde. Aber er freute sich. Er wedelte mit dem Schwanz, sprang fröhlich hin und her und forderte die anderen Hunde zum Spielen auf. Dieser Hund verliess den Tempel mit der Überzeugung, dass die ganze Welt aus netten, freundlichen Hunden bestehe, die ihm wohl gesonnen sind.
Was können wir daraus lernen? Unsere innere Einstellung ist entscheidend, wie wir etwas erleben. Erwarten wir schreckliches, so wird alles was uns begegnet schrecklich sein.
Erwarten wir erfreuliches, so wird alles was uns begegnet erfreulich werden.
Unser Denken bestimmt unser Leben, wir sind was wir denken.
Eine Geschichte aus Indien –
7.04.2009 Nacherzählt von zentao
Gefunden auf
http://www.zenkreis.de/zen/weisheit/spiegel02.htm
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