Freunde


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Erstveröffentlichung 18.02.2009 und weil das Thema aktuell bleibt hier noch einmal.

13.o6.2013 zentao

 

Vor ungefähr 20 Jahren hatte ich einen schweren Unfall und bin ganz knapp am Rollstuhl vorbei geschlittert und da ist mir Bewusst geworden, dass ich noch einiges ändern muss, in meinem, damals noch jungen Leben. Früher war ich oft etwas aggressiv und es war nicht immer sehr angenehm mit mir zusammen zu leben. Mit meinen Wutanfällen versuchte ich immer meine Umwelt unter Druck zu setzten und merkte nicht, das ich nur mich selber unter Druck setzte.  Damals schaute ich im Fernsehen immer Cowboy, Kriegs, und Karate Filme an, Filme mit sehr viel Gewalt . Mir war schon lange aufgefallen, dass immer wenn ich Filme mit viel Gewalt und Sex anschaute, das ich nachher viel aggressiver war. Wenn ich Sex-Filme anschaute, war meine Frau, nur noch ein Sex Objekt. Es brauchte natürlich eine gewisse Zeit und viele Diskussionen mit meiner Frau bis ich das alles begriffen hatte. Erst als meine Frau von Ihren Gefühlen sprach und mir erzählte wie Sie sich fühlt, wenn ich mal wieder aus rastete. Erst da machte es Klick bei mir, das wollte ich nicht. Es war mir nicht bewusst, das Sie darunter leidet. Die Konsequenz; seit dieser Zeit vermeide ich es Filme mit vielen Gewalt und Sex Szenen anzuschauen.

Es ist schon erstaunlich wie unsere Welt, voller Gewalt und Sex, in Wort und Schrift ist, auch die Bilder im Kino und im Fernsehen, sind voller Gewalt. Sogar die Werbung wird immer aggressiver und überall sieht man nur noch nackte junge Frauen.(in der Werbung) Zum Schluss muss ich auch noch die Politik erwähnen, da hat man seit Jahren keinen Respekt mehr voreinander. Auch in der Geschäftswelt frisst der Grosse den Kleinen, es wird belogen und betrogen. Je mehr einer Verdient umso mehr bereichert er sich, auf kosten der Gesellschaft.

Auch unsere Sprache ist heute voller Gewalt. Unsere Sprache hat sich sehr stark, an die Sprache des Fernsehens und der Werbung angepasst. Unsere Gesellschaft ist mehr und mehr Gewalt bereit. Jahre lang habe ich Micky Maus und Popy verherrlicht. Es waren ja nur gezeichnete Figuren. Es war mir nicht bewusst dass auch dass Gewalt ist. Die Sprache der Hip Hop Generation ist voller Gewaltwörter und Gesten. Die Jugendlichen brauchen unter einander eine eigene Sprache um sich von den Erwachsenen abzugrenzen. Unter einem Teil der Jugend herrscht ein richtiger Kleinkrieg. Um so mehr war ich erstaunt, was für ein positives Echo die Besuche des Dalai Lama  erhalten haben. Offensichtlich suchen die Menschen wieder mehr innere Werte.

In dieser Zeit der Veränderungen, las ich Texte von und über Marshall B. Rosenberg dem Begründer der Gewaltfreien Kommunikation. Das was Marshall B. Rosenberg erkannte, hat mir persönlich sehr viel geholfen und hatte einen starken Einfluss auf mein Leben. Als ich endlich lernte meine Bedürfnisse wahrzunehmen und auszusprechen, da wurde mir  Bewusst, das meine Mitmenschen, ein Spiegel von mir sind und wenn ich wirklich etwas ändern will, dann muss ich an mir anfangen. Nicht die anderen sind Schuld, ich selber bin die Ursache meines momentanen Unwohl Seins.  Meine Wut, wühlt mich auf und vergiftet mich,wenn ich mich öffne und die Liebe zulasse,  kann schon sehr viel in mir geschehen. Ich kann nur mich selber ändern, die anderen kann ich nicht ändern. Es ist aber so einfach; wenn ich mich ändere, ändern sich die anderen von selber, weil sie ja mein Spiegel sind.

Auch wurde mir bewusst, das ich für meine Worte und Taten, selber Verantwortung übernehmen muss und es nicht gleichgültig ist, wie es meinem Nächsten geht. Alles was ich meinem Gegenüber an Gewalt antue, auch wenn es nur Worte sind, kommt wieder zu mir zurück, Gewalt ist wie eine Riesenschlange, sie frisst uns früher oder später auf. Heute darf ich sagen, das ich meine Gewalttätige Art, der Vergangenheit angehört und das ich ein ganz anderer Mensch geworden bin. Mir geht es Heute viel besser, ich bin ruhiger geworden. Mit der Meditation konnte ich mir viele meiner tiefen Gefühlen bewusst machen und Verarbeiten. Früher musste alles nach meiner Nase tanzen, seit ich nicht mehr der Mittelpunkt der Welt bin, geht es mir richtig gut. Ich habe festgestellt, dass ich meine Mitmenschen, sehr gerne habe und ich möchte nicht das jemand von meinen Freunden schaden nimmt, nur wegen mir.

Marschall B. Rosenberg hat Gewalt selber erlebt und hat nach Wegen gesucht und gefunden, wie man mit einander Gewalt frei umgehen kann. Was wir nach Marshall B. Rosenberg, in unserer Kommunikation lernen und verändern müssen sind folgendes;

Auflösung unserer alten Muster von Verteidigung, Rückzug und Angriff

Reduzierung von Widerstand, Abwehr und gewalttätigen Reaktionen

Förderung der Wertschätzung, Aufmerksamkeit und Einfühlung und des Wunsches, von Herzen, geben zu können.

Lenkung der Aufmerksamkeit in eine Richtung, in der die Wahrscheinlichkeit steigt, das zu bekommen, wonach wir suchen

Anstelle von Verstandes denken und Verurteilungen, entdecken wir unser Potential und Einfühlungsvermögen durch klares beobachten von Gefühlen und Bedürfnissen.

Rosenberg hat uns eine Formel aufgezeichnet, wie wir vorgehen können und das kann man sich sehr einfach merken;

Die 4 Schritte der gewaltfreien Kommunikation;

1.Beobachten statt Bewerten oder Interpretieren.

2.Gefühle wahrnehmen und benennen.

3.Bedürfnisse wahr- und ernst nehmen.

4.Auf der Grundlage der Bedürfnisse, klare und erfüllbare Bitten äussern

Nur wenn ich meine Bedürfnisse kenne und meine eigenen Gefühle wahrnehme kann ich dasselbe auch bei anderen erkennen. Für die heutige Zeit ist es enorm, was Rosenberg da herausgefunden hat, aber es ist nicht fundamental neu, schon der Buddhismus war und ist eine Gewaltfreie Religion und braucht seit 2500 Jahren, eine gewaltfreie Sprache. Im Buddhismus heisst Gewaltfrei “Ahimsa.” Auch Gandhi nannte Gewaltfreiheit “Ahimsa” Gandhi war einer der ersten der Gewaltfreiheit angewendet hat, beim grossen Salzmarsch zum Meer, 17 Jahre später war Indien ein eigener Staat. Auch Martin Luther King hat seinen Befreiungskampf für die schwarze Bevölkerung gewaltfrei geführt. Gandhi und Martin Luther King wurden beide ermordet. In der heutigen Zeit wissen wir das Tibet und Burma mit Gewalt besetzt wurden. In Burma sind es sogar die eigenen Generäle, die das Volk unterdrücken. Gewaltfreiheit kann auch provozieren und den Gewalttäter stark machen. Die Chinesen haben vor über fünfzig Jahren gemerkt, wie leicht man ein Volk, das mehrheitlich Gewalt frei ist, besetzen kann. Die Chinesen haben schreckliche Angst, das Gesicht zu verlieren, aber soviel Gesicht wie sie in Tibet verloren, soviel Gesicht gibt es gar nicht. Wie wir sehen, kann Gewaltfreiheit auch nachteilig sein, jedoch der Gewaltfreie ist  der jenige der am Ende Siegt, die Gegner welche Gewalt zu ihrem Vorteil nutzten, spüren die Schuld und das schlecht Gewissen lässt sie nicht mehr los.

Auch wenn es oft Hoffnungslos erscheint, müssen wir an der Gewaltfreiheit festhalten. Irgendwann muss es auch der letzte und dümmste Gewalttäter verstehen, dass Gewalt nur ihm selber schadet. Nach Rosenberg muss man Gewaltfreiheit kommunizieren. Wir müssen lernen von unseren Gefühlen zu sprechen und wir müssen lernen Gewalttätige Worte zu vermeiden. Das ist gar nicht so leicht wie man glauben möchte, weil Worte wie kämpfen, streiten, Ehekrieg, Wettkampf und Zweikämpfe, angreifen, verteidigen, siegen und gewinnen ganz alltägliche Worte sind. Oder nimmt man den Sport, da haben wir nur dem Krieg, eine andere Form und einen anderen Namen gegeben. Wir wollen unsere Mannschaft siegen sehen und die anderen sollen verlieren und wenn unsere Mannschaft gewonnen hat, dann fühlen wir uns wieder grossartig.

Wenn wir Gewaltfreiheit praktizieren, gibt es keine Verlierer und wir alle sind die Gewinner.

Oder wie es der Dalai Lama so schön sagt:

wenn du schon ein Egoist sein willst, dann sei es im positiven Sinn, indem du anderen Gutes tust, dann hilfst du dir selber am meisten.
Weil alles was wir tun, im Guten wie im schlechten, zu uns zurück kommt.

*

Meine Freunde, meine Feinde – immer und immer wieder waren sie der Anlass,
das Unheilsame zu tun.
Dass ich eines Tages gehen und alles zurücklassen muss, erkannte ich nicht.

Die mir unangenehm sind werden nicht mehr sein;
Ich selbst werde nicht mehr sein;
Nichts wird mehr sein.

Nur vorübergehend bin ich auf dieser Erde – das sah ich nicht.
Verblendung, Begierde und Hass haben mich verleitet, viele Fehler zu begehen.

Worte von Shanty Devas

18.02.2013 Copyright©zentao

Zum Thema auch noch lesen;

Meditation über die Wut…

Gedanken über Emotionen

Gedanken über die Wut und wie bearbeite ich sie ?

Werte



Zur Abwechslung mal wieder etwas lustiges und erst noch gute Musik –  

ein ganz besonderes Video – mit einer ganz besonderen Brassband

Viel Spass

20.04.2013 gepostet durch zentao

Mnozil Brass Band  – Lonely boy


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und in der Mitte des Netzes lauert eine Spinne

und in der Mitte des Netzes lauert eine Spinne

Claudia Klinger am 7. Februar 2013

Verführt vom “leeren Boot”: Zur Abhängigkeit von Menschen, Systemen und Geräten

Sie schreibt, eine interessante eigene Interpretation über die berühmte Zen-Geschichte:

Ein Mann ruderte an einem sehr nebligen Morgen sein Boot stromaufwärts. Plötzlich sah er ein anderes Boot stromabwärts kommen, das keine Anstalten machte auszuweichen. Es kam ihm genau entgegen. Er rief: `Vorsicht! Vorsicht!´, aber das Boot fuhr genau in seins hinein, das fast sank. Der Mann war außer sich und begann die andere Person anzuschrein, ihr gehörig die Meinung zu sagen. Aber als er genau hinschaute, sah er, daß in dem anderen Boot überhaupt niemand war. Es stellte sich heraus, daß das Boot sich gelöst hatte und stromabwärts trieb. All sein Ärger schwand, und er lachte und lachte.”

(Thich Nhat Hahn: Innerer Friede – Äußerer Friede – via Abraxandria)

und sie kommt zur Erkenntnis dass wir uns auch im Internet oft unnötig ärgern und dass wie in der Geschichte, oft kein Gegenüber sehen, das Boot ist leer, auf wen sollen wir jetzt wütend sein?

Ich zitiere Claudiea: Zwar kann man oft tun, was man will, aber nicht bestimmen, was man wollen soll. So gesehen bin ich nie “persönlich gemeint”, wenn irgend jemand mich (vermeintlich oder tatsächlich) angreift oder missachtet – er kann ja nicht anders, weiß es nicht besser, ist gefangen in seinem beschränkten So-Sein, das keine Alternative kennt.

noch ein Zitat von Claudia: Wo wir von konkreten Mitmenschen und deren Wohl- oder Übel-wollen abhängig waren, ersetzten wir diese oft leidvoll erlebten Abhängigkeiten durch abstrakte, allgemeingültige Systeme, die uns mit dem versorgen, was wir nach wie vor brauchen. Heute haben wir gesetzlich gesicherte Ansprüche und sind nicht mehr vom Wohlverhalten in Clan und Familie abhängig. Welch eine Befreiung!

 

 

Endlich frei?

Heute sind wir nun soweit, dass wir uns den möglicherweise nervigen Mitmenschen weitgehend vom Hals halten können, wenn wir das wollen. Als Webworkerin, die über das Netz arbeitet, sehe ich praktisch nur noch Leute, mit denen ich mich aus freiem Willen verabrede. Zwar gehe ich noch ins Lädchen oder in den Supermarkt, um Waren des täglichen Bedarfs zu besorgen, doch selbst die könnte ich mir bringen lassen, wenn mir das zu stressig wäre. Wen es dann doch noch ab und zu nach einem “Bad in der Menge” gelüstet, dem bietet die Event-Kultur alles Nötige in 1000 Varianten: folgenloses, unverbindliches Miteinander bzw. Nebeneinander für ein paar Stunden.

Soviel Freiheit war nie, einerseits. Den Mitmenschen haben wir entmachtet, uns dafür aber massiv in die Abhängigkeit von Systemen und Geräten begeben.

Ganzer Text bei Claudia Klinger lesen:

Verführt vom “leeren Boot”: Zur Abhängigkeit von Menschen, Systemen und Geräten

Ich frage mich schon, sind wir denn so abhängig wie Cladia schreibt, oder ist es nicht so, das alles Freiwillig ist – jede Abhängigkeit beginnt bei mir selber – ich bin erst abhängig, wenn ich das zulasse. Ich kann diese Kiste jederzeit abschalten und ich tue das täglich – mehrmals – auch das Internet hat keine Macht, wenn ich nicht will – es besteht keine Verpflichtung regelmässig Beiträge in meinen beiden Blogs zu veröffentlichen.


http://zentao.wordpress.com/
und
http://erwinphoto.wordpress.com/

Es war meine Entscheidung mich bei WordPress an zu melden und die Blogs zu führen. Es wird auch meine Entscheidung sein, wenn ich irgend wann mit Bloggen aufhöre. Ich habe mich niergends verpflichtet Beiträge zu schreiben und es ist sehr einfach;

 

“Wenn ich nichts weiss und keine Lust habe wird nicht gebloggt – klar dann verliere ich Besucher – ist das so wichtig? Meine Zufriedenheit ist mir wichtiger.” Im April wird es 6 Jahre her sein, als ich mit Bloggen begann und in all den Jahren habe ich soviele Texte geschrieben, dass wer lesen will, noch auf Jahre hinaus etwas zu lesen hat, auch das ist freiwillig.

“Es ist immer Ursache und Wirkung, alles was ich tue, hat folgen.”

Auch bei Facebook habe ich mich angemeldet und alle meine Privaten Angaben sind freiwillig – das Netz weiss relativ wenig über mich und wenn schon – alles was das Netz weiss habe ich freiwillig frei gegeben – also auch da keine Abhängigkeit – Im Gegenteil – ich benutze Facebook  genauso wie Facebook versucht mich zu instrumentalisieren. Auch da:

“Es ist immer Ursache und Wirkung, alles was ich tue, hat folgen,”

nicht nur für mich auch für andere, und irgend wann, kommt alles zu mir zurück und das kann manchmal unangenehm sein.

 

Klar besteht da eine gewisse Abhängigkeit – aber wir wollen ja auch nicht zurück in die Steinzeit – ich entscheide immer selbst, wie weit ich mich auf all diese modernen Technischen-Geräte einlasse. Alle Geräte haben einen Knopf wo ich das Gerät ausschalten kann und bei Bedarf wieder einschalten. Wenn jemand meint er/sie müsse dauernd erreichbar sein so ist die Abhängigkeit im eigenen Kopf zu finden. Auch da:

“Es ist immer Ursache und Wirkung, alles was ich tue, hat folgen.”

Auf der anderen Seite begegnen mir im Netz so viele Interessante Menschen, die meine Neugier wecken, “wer steht wohl hinter diesem User Name? In all den Jahren, seit ich blogge habe ich einige Persönlichkeiten kennen gelernt und auch einige Internet -Freundschaften geschlossen.

 

Ich habe mir auch schon überlegt; “was würde ich ohne Internet machen? Alles würde wieder etwas komplizierter und langsamer und wir müssten wieder Briefe schreiben – aber auch das würde nach einer Weile wieder funktionieren, ob das so schlimm wäre?

All jene die merken, dass sie abhängig sind, müssen wie bei jeder Sucht ein Entwöhnungsprogramm starten und mal für eine Weile den Computer ausschalten und sich im Internetz etwas rarmachen. Anstelle von Internet kann man sich wieder mal in der freien Natur bewegen, ich sage euch, das tut gut.

“Es ist immer Ursache und Wirkung, alles was ich tue, hat folgen.”

12.Februar 2012 Kommentar zu Claudias text von zentao


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Wenn ich mir so überlege, dass mein Leben durch meine Gedanken, zu dem wurde was ich heute mein Leben nenne, so staune ich immer wieder was so alles möglich ist. Dies zu erkennen musste ich erst lernen, überhaupt zu erkennen, was diese Gedanken so alles anstellen und was für Folgen meine Gedanken haben, für mich und andere. Dazu musste ich erst lernen, dass es so etwas wie Geist gibt, der ich zugleich bin und von dem ich zur selben Zeit gesteuert werde. Der Geist ist meine beseelte Energie, die in diesem Körper lebt und ihn benutzt, so wie wir auch ein Auto mein eigen nennen und doch sind wir dieses Auto nicht.

Â

Wer ist dein Feind? Der Geist ist Dein Feind.

Wer ist dein Freund? Der Geist ist dein Freund.

Lerne die Wege des Geistes kennen.

Zähme ihn mit Umsicht.

Buddha

Der Geist, das sind ja nicht nur meine Gedanken, ” wenn es dann immer meine Gedanken sind?” Nein das sind auch meine Emotionen, und die sind eng mit den Gedanken gekoppelt. Wer war zuerst? Der Gedanke oder die Emotion? Ich weiss es nicht genau, ich vermute dass meisten der Gedanke zuerst da ist, gefolgt von der Emotion. Was immer, mir geschieht, reagiere ich, je nach Situation, entweder zuerst mit emotionsgeladenen Gedanken oder mit kühlen Gedanken mit unterschwelligen Emotionen.

 

Dieser Geist ist ein Geschichten-Erzähler, der mir oft schon die schlimmsten Dramen in Gedanken vorgespielt hat, so dass ich meinte, die Welt gehe unter. Der mir auch Geschichten von Freuden und Reichtum erzählte, von Millionen die nie eintrafen. Jahrelang glaubte ich alles was mir mein Geist erzählte. Da waren Geschichten aus meiner Kindheit, die mir erzählten, ” ich sei ungeliebt” Geschichten aus der Schulzeit, “aus mir werde nie etwas gescheites” und Geschichten, die mir erzählten, ” ich sei unheilbar krank.” Keine dieser Geschichten ist je wirklich eingetroffen. Was aber war; ich habe mir unnötige Hoffnungen und Sorgen gemacht und durch mein unheilsames Denken, bin ich wirklich krank geworden.

Jahre lang glaubte ich meinen Gedanken und den dazugehörigen Emotionen, bis ich dann eines Tages die Zen-Meditation erlernte und ich nach und nach erkannte, dass ja diese Gedanken und Emotionen veränderbar sind und nicht wirklich zu mir gehören und das dank der Meditation, diese Gedanken und Emotionen keine Macht mehr über mich haben. Ich habe gelernt diese Gedanken vorbeiziehen zu lassen, genauer gesagt beobachte ich diese Gedanken wie sie vorbei ziehen.

Wenn Gedanken zur Gewohnheit werden,” vorallem die negativen Gedanken,” können sehr viel Schaden anrichten. Es gibt klare Gedanken die sind im Vordergrund und klar erkennbar. Es gibt aber auch dunkle hintergründige Gedanken, die schwer erkennbar sind, und da ist meistens auch ein dumpfes unangenehmes Gefühl dabei.

Negative Gedanken sind pure Ablehnung.

Ganz anders sind die positiven Gedanken, die bereiten uns viel Freude und die sind auch mit positiven Emotionen geladen.

Positive Gedanken zeigen unsere Bereitschaft, Dinge anzunehmen.

Heute weiss ich, dass wir jeden Gedanken auch verändern können und mit den Gedanken, verändern sich auch die Emotionen. Sobald ich mich entschlossen habe, etwas im positiven Sinne zu verändern. geht es mir bereits besser.Â

Seit ich wieder, die Verantwortung für mein Leben selber übernommen habe, ist alles viel leichter und geschieht wie von selbst. Kein Jammern, kein den anderen die Schuld zuweisen. Es ist so wie es ist, was immer geschieht; die Ursache ist immer bei mir. Weil ich im Augenblick lebe geht es mir einfach nur gut.

23.09.2012 Text von zentao


 

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Ich habe schon oft Anleitungen zu Tonglen gelesen und versucht umzusetzten aber da war immer die Rede davon, dass ich das Leid von anderen ein atmen soll und da hatte ich schon etwas Mühe damit. Ich konnte mir nicht vostellen, zu was soll das gut seinwenn ich mir zu meinem eigenen Leid, noch mehr Leid auflade. Ich soll das Schlecht vom anderen ein atmen und das gute von mir aus atmen?

In den letzten Tagen habe ich auch wieder einmal erfahren wie hilflos wir sind, wenn Freunde und Nachbarn sterben – was soll ich sagen, wie sage ich, dass mir das ganze leid tut. Ich möcht den Mitmenschen trösten, doch mir fallen keine gescheiten Worte ein.

In solchen Situationen fühlen wir uns hilfloss, wir wollen helfen und die Hilfe ist vieleicht gar nicht erwünscht, die Trauernen ziehen sich zurück und wollen im engen Fanilienkreis abschied nehmen, was ich sehr gut finde, doch man selber möchte sich ja auch verabschiden. So geschehen in meinem Umfeld, wie reagiere ich. Da hat mir die Tonglen Anweisung von Pyar Rauch geholfen.

Die Entwicklung und Übung von Mitgefühl ist ist wesentlich für Heilung. Niemand kann ganz und heil sein, solange er oder sie alles andere als fremd betrachtet, solange eine Mauer um sich und sein Herz errichtet ist. Reflexartig wollen die meisten Menschen alles Unangenehme loswerden oder von sich fernhalten, alles Angenehme dagegen in den eigenen Herrschaftsbereich bringen. Das verstärkt jedoch die Abspaltung, die Trennung, und führt zu Leiden – gegen alle natürliche Absicht.  Atishas Übung „Tonglen“ kann hier sehr heilbringend wirken  – Tonglen arbeitet mit dem Atem:

Die Luft, die Sie gerade einatmen, ist die Luft, die Ihre Zimmerpflanze oder der Mensch neben ihnen in der U-Bahn eben ausgeatmet hat. Wir tauschen unseren Atem mit allen lebenden Wesen aus. Wenn wir uns dessen bewusst sind, können wir uns nicht vom Rest der Welt abgrenzen. Wo fängt Ihr Atem an und wo hört der Atem Ihres Nachbarn auf? Es ist ein Atem, ein Leben. Hier wird die Vernetztheit und gegenseitige Bedingtheit aller Phänomene und aller Wesen so deutlich, so klar, so praktisch. Im Beobachten des Atems stellt man fest: Es gibt keine Trennung zwischen Aussen und Innen, sondern ein Zusammenspiel, eine Harmonie. Â Von hier aus ist es ein kleiner Schritt zu Atisha, einem tibetischen Meister des 11.Jhdts., der schreibt: „Übe dich im Austauschen Tonglen, im Nehmen und Geben abwechselnd. Tu das indem du auf dem Atem reitest. Beginne die Übung mit dir selbst.“

Die scheinbar natürliche Verhaltensweise, alles Angenehme zu sich heranzuziehen und alles Unangenehme von sich abzuhalten, hält in Wahrheit die Idee der Trennung meiner selbst vom Rest der Welt aufrecht, ist Ausdruck der Territorialbildung des kleinen Ich, der Verblendung, und sie verursacht Gier, Hass und Leiden. Atishas Aufforderung, mit dem Ausatmen Angenehmes loszulassen und zu verströmen, ohne dabei irgendetwas zurückzuhalten, und mit dem Einatmen Unangenehmes ins Herz hereinzunehmen und ohne Rückhalt zu fühlen, bewirkt eine Kehrtwendung. In diesem Mitgefühl lösen sich alle Grenzen auf, und Weisheit scheint auf. Diese Kehrtwendung beschränkt sich nicht auf die Zeit, die man auf seinem Meditationskissen verbringt, sondern ist sehr praktisch und muss sich im Leben zeigen und erweisen. So manche gewohnte Reaktionsweise wird dann nicht mehr möglich sein. Ich erkläre dies am Beispiel des Gefühls von Hilflosigkeit, das sicher jeder kennt: Immer wieder empfinde ich zum Beispiel Hilflosigkeit, wenn mir Leiden begegnet und ich nichts tun kann, um zu lindern. Sei es der gewaltsame Tod von vielen als Geiseln genommenen Kindern einer Schule in Russland, sei es emotionales oder persönliches Leiden in meinem Umfeld.

 Der erste Schritt ist einerseits das Anerkennen meiner eigenen Hilflosigkeit als Faktum, und dass ich mich davor nicht drücke und gleichzeitig dieses Gefühl tief in mein Herz sinken lasse und es annehme. Als erstes muss man aufhören, vor diesem natürlich unangenehmen aber einfach höchst menschlichen Gefühl davon zu laufen. Solange wir leben, werden wir uns immer wieder hilflos fühlen.

Als zweiten Schritt nutze ich dieses Gefühl der Hilflosigkeit, um mich in Mitgefühl zu üben für alle Menschen und Wesen, die sich auch hilflos fühlen oder sich in einer Lage der Hilflosigkeit befinden. Empfinden wir selbst gerade ein Gefühl dieser Art in uns, dann ist das der ideale Zeitpunkt um Mitgefühl zu üben, Tonglen, oder „Atishas Heart“, wie Osho es nannte, zu praktizieren. Ich atme all die Hilflosigkeit, die in mir und in anderen Wesen ist, ein, und atme alles, was in mir an Mut, Strahlen, Zuversicht ist, aus. Auf diese Weise wird Hilflosigkeit (und jedes andere Gefühl) in Segen verwandelt. Das ist tiefste Alchemie.

 

 

von Pyar Rauch

9.9.2012 gepostet von zentao

Dieser Text habe ich als Freitagstext – Die Entwicklung und Übung von Mitgefühl  bei
http://taozazen.wordpress.com
gepostet


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Heute hat die Schweiz Geburtstag, sie wurde 720 Jahre alt, ein stolzes Alter, das die Schweiz, mehrheitlich in Freiheit verbracht hat. Leicht hatten es meine Vorfahren nicht. Begonnen hatte das Ganze, wegen der Unterdrückung durch die fremden Vögte der Habsburger Dynastie, eine schlimme Zeit für das kleine Bergvolk inmitten von Europa. Irgendwann hatte das Volk genug und wollte frei entscheiden können und drei wackere Mannen, nämlich, Walter Fürst, Werner Stauffacher und Arnold von Melchtal, schwuren im Jahre 1291 auf der Rütliwiese den Eid für die Unabhängigkeit. Von da an nannte man das kleine Völklein, die Eidgenossen. Damit ich hier nicht die ganze Schweizer Geschichte erzählen muss, hier ein Link zur Schweizer Geschichte

Die alten Eidnossen gewannen ihre Freiheit, dadurch, dass sie Kriege gegen die damaligen Besatzer gewannen. Solange der Feind im Aussen war, gelang der Freiheitskampf, erst später gab es Uneinigkeiten und man musste sich auch im Inneren, mit der Unterschiedlichen Herkunft auseinandersetzen. Man konnte sich selber nicht gleich begegnen, wie den hohen Herren aus dem fernen Kaiserreich, und dadurch entstand der berühmte Kompromiss, der bis heute Bestand hat. Was im Rütlischwur, so treu beschworen wurde, hat Bestand bis heute, der Gegenseitige Respekt, wird fas immer gewahrt.

Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern,

in keiner Not uns trennen und Gefahr.

Wir wollen frei sein, wie die Väter waren,

eher den Tod, als in der Knechtschaft leben.

Wir wollen trauen auf den höchsten Gott

und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen.

Die Schweiz ist ein Erfolgsmodel und war die erste Europäische Union und wird heute durch die EU auf eine schlechte Art und Weise Kopiert. Alle wollen etwas von unserem Land, Ihr Geld deponieren und durch unser Banken profitieren. Unsere Art des Bankgeheimnisses gehört auch zu unserer Freiheit, der Staat und die Arbeitsgeber müssen nicht wissen, was der einzelne verdient. Das bringt natürlich viele, im Ausland auf die Idee ihr Geld in Schweizer Banken zu verstecken. Viele Menschen wollen in unserem Land arbeiten, oder sie kommen als Flüchtlinge und wünschen sich hier ein besseres Leben, in Freiheit und einem kleinen Wohlstand und natürlich wollen viele irgendwann zu Bürgern dieses Landes werden. Sie vergessen dabei, dass die Schweizer ihre Freiheit, hart erkämpfen müssen. Mein Vater war im Letzen Weltkrieg, die meiste Zeit, im Militär und darum, natürlich an der Grenze.

Was die Schweiz heute ist, das wurde die Schweiz, durch das Volk und dem bestreben, ihre Freiheit als das höchste Gut, hoch zu halten.

Dazu muss ich aber auch sagen, den Schweizer den gibt es so nicht. Die Schweiz war immer ein Durchreise Land und einige blieben und trugen das ihre zu diesem Erfolg bei. Es waren aber immer Menschen, welche die Idee Schweiz, tief innen verstanden und auch so leben wollten. Zu dieser Schweiz wie sie Heute ist, müssen wir Sorge tragen und nicht leichtfertig auf Spiel setzen, wie so Ideen von einem Beitritt zur EU, dann wären wir nur noch Zahlvieh, das man regelmässig melken kann.

Dazu kommt mir immer das Bild von einem Honigtopfes in den Sinn, wo man vergessen hat, den Deckel zu schliessen und jetzt schwirren Fliegen, Bienen und Wespen um den Topf herum und verschmutzen den Inhalt. Wenn man rechtzeitig, den Deckel schliesst, bleiben, die Biester draussen und wir können den Honig, an diejenigen verteilen, die den Honig auch zu schätzen wissen. Ob es zu spät ist den Deckel zu schlissen, das weiss ich nicht.

Ich weiss nur, dass wer in der Schweiz leben will, sich auch anpassen muss. Ich kann auch nicht in ein Arabisches Land reisen und so leben wollen, wie in der Schweiz, da müssen auch wir uns anpassen. Wir erleben einiges an Frechheit und Dreistigkeit, und Provokationen, dass es bald wider wie 1291 ist, nur dieses Mal, müssen wir uns nicht vor Vögten befreien, dieses Mal, sind es Menschen, die in ihren Länder unterdrückt wurden und hier bei uns meinen sie könnten sich alles erlauben. Gäste die sich ungebührlich benehmen, sollen unser Land, wieder verlassen müssen, am besten so schnell wie möglich. Zum Glück, sind diese, die unsere Gastfreundschaft missbrauchen, eine Minderheit, dennoch fallen sie Unangenehm auf.

Wir haben immer Menschen aus anderen Kulturen integriert, angefangen, mit den Italiener, die nur kurze Zeit kommen wollten und dann ein Leben lang blieben. Die nächsten waren die Ungaren, dann die Tibeter und Vietnamesen, und zuletzt Menschen aus Sri Lanka, alle haben sich gut integriert. Alle können ihre Religion ausüben, die Tibeter und die Leute aus Sri Lanka, haben sogar ihre eigenen Klöster und Tempel. Â Heute kommen zu viele Wirtschaftsflüchtlinge, die hier nur Geld verdienen wollen und dann das Geld in Ihre armen Länder schicken. Auch wenn ich das gut verstehen kann, gibt es Grenzen des zumutbarem und das kann unser kleines Land nicht mehr bewältigen.

Ich wünsche unserem Land die Kraft, die nächsten Herausforderungen, genau so mutig wie unsere Vorfahren, zu bewältigen. Dieses Mal nicht mit der Hellebarde, sondern mit Offenheit, Ehrlichkeit und konsequentem Handeln und viel Verständnis auch für andere.

Vor einem Jahr habe ich über unsere Bankier und unsere Politiker geschrieben.Wissen wir überhaupt noch was Freiheit, im Sinne der alten Eidgenossen heisst? Ich glaube ich bin etwas Altersmilde geworden.

1.August 2011 Text von zentao


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Unsere Kultur ist eine streitbare, nicht immer friedliche Welt. Ein Mann muss stark sein und sich wehren können, je fieser umso besser und erfolgreicher wird er/sie sein. Das ist mein Eindruck von der heutigen Welt. Es sind Ansätze da, aber die Gesellschaft ist immer noch sehr stark Gewalt bereit und spielt ihre Ego-Spiele weiter.

Auch ich habe früh gelernt, diese Spiele, zu spielen. Mein Leben lang war ich ein kämpferischer Mensch, und meine Meinung war mir wichtig, so wichtig, dass ich oft deswegen auch wütend wurde und meine Familie hatte es nicht leicht mit mir. Ich war Unzufriedenheit mit mir selber, nur – ich hatte das Gefühl alles sei so in Ordnung, ich machte mir mein Leben selber schwer. Es brauchte Jahre bis sich daran etwas änderte. Ganz genau, brauchte es einen schweren Unfall und dann 17 Jahre Zen-Meditation um einen friedlichen Menschen, aus mir zu machen. Das ging aber nicht so schnell, ich habe einiges verstanden, ich wurde gelassener und doch, waren da immer noch, die gleichen alten Widerstände in mir. ABLEHNUNG: immer wieder Nein das will ich nicht. Mit der Zeit ist mir aufgefallen, dass immer, das was ich nicht wollte, besonders stark in mein Leben kam, das war schon sehr unangenehm.

Irgendwann, hat mir jemand gesagt: hör doch einfach auf, – dich selber zu bekämpfen- und da hat es klick gemacht, endlich habe ich angefangen, mich zu akzeptieren, mit allen meinen Guten Seiten, aber auch meine Dunklen, etwas weniger guten Seiten, habe ich gelernt, zu lieben. Ich habe gelernt mich selber, so anzunehmen, wie ich eben bin, und nicht so wie ich gerne sein möchte. Auch nicht so, wie die anderen mich gerne haben wollen. Ich habe aufgegeben, gegen mich selber zu Kämpfen, ich muss nicht mehr recht haben, ich muss nicht mehr siegen, ich muss nicht mehr streiten und vor allem will ich mich selber nicht mehr unter Druck setzen. Ich lass mich nicht mehr Ärgern, weil das nur eine Geistige Unruhe bringt und alle diese negativen Emotionen kosten viel Energie. Also lass ich diese Ego-Spiele und mach da einfach nicht mehr mit.

Mein Lebensmotto: Wu-wei - ich lass es geschehen.

Mich selber annehmen, bedingt natürlich auch den anderen, so anzunehmen, wie er/sie eben ist, was nicht immer leicht ist.

Es ist mir bewusst geworden, wenn ich die Welt verändern will, dann muss ich bei mir selber anfangen.

23.06.2011 Text von zentao


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Ab wann bin ich reich? Bin ich reich wenn ich eine Million Euro, oder mehr, im Jahr verdiene? Was ist echter Reichtum und wie erkenne ich ob ich wirklich reich bin? Ich kann mich mit anderen vergleichen, wenn ich mich mit den Super-Reichen vergleiche, dann gehöre ich zu den ganz armen, wenn ich mich mit Menschen, die wenig oder nichts haben vergleiche, dann bin ich ein reicher Mann. Wenn ich dann sehe, das ich alles habe was ich brauche und ich weiss, dass es meiner Familie gut geht und wir alle Gesund sind, dann weiss ich, dass ich ein reicher Mann bin. Reichtum ist oft auch Ansichtssache und wenn wir unsere Sicht ändern, sieht Reichtum oft ganz anders aus. Erstaunlicherweise sind die reichen Menschen oft unglücklich und die sogenannten armen Menschen, sind in Wirklichkeit die glücklichen reichen Menschen.

Auch in der folgenden Zen-Geschichte ist die Frage:

Was ist echter Reichtum?

Ein sehr reicher Mann fuhr mit seinem Sohn aufs Land hinaus, um ihm zu zeigen, wie arme Menschen wirklich leben. Sie wohnten ein paar Tage und Nächte bei einer Bauernfamilie, die wirklich arm waren. Nach ihrer Rückkehr fragte der Vater seinen Sohn;

“Wie hat dir die Reise gefallen?” “Es war sehr schön” antwortete der Sohn. “Hast du gesehen wie diese Menschen wohnen?” “O ja ich hab es gesehen” sagte der Sohn. “Dann sag mir was du von dieser Reise gelernt hast?” fragte der Vater.
Sein Sohn antwortete ihm:

“Wir haben auch einen Hund, aber diese Leute haben deren vier. Wir haben ein grosses Schwimmbad, das bis über die Hälfte von unserem Garten reicht, sie aber haben einen grossen See und man sieht das andere Ufer nur als dünne Linie. Wir haben den Garten voller Lampen und sie haben den ganzen Himmel voller Sterne. Unsere Aussicht reicht bis zu den anderen Häusern, sie haben den ganzen Horizont. Wir wohnen auf einem schmalen Streifen Land und von ihrem Land sieht man das Ende nicht. Wir haben Angestellte, die uns bedienen, sie aber dienen anderen. Wir kaufen unser Essen, sie pflanzen ihr Essen selber an. Wir haben Mauern rund um unser Grundstück, um uns zu schützen, sie haben Freunde, die sie beschützen.”

Der Vater des Jungen war sprachlos.

“Danke Vater, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir sind.”

02.05.2011Â Nacherzählt von zentao

 

Erstveröffentlichung 28.12.2008 von zentao

Quelle; unbekannt.


Die wichtigste Beziehung in unserem Leben ist die, zu uns selber, aber das wissen die meisten von uns nicht, oder wir haben es vergessen. Stattdessen beschimpfen sich  viele von uns selber dauernd und führen das fort, was  viele von Kindheit an gewohnt sind, un Freund lich zu sich selber sein. In uns schlummert still und leise unser innere Freund und wir sollten versuchen mit uns selber die Freundschaft zu suchen. Wir müssen die Liebe zu uns selber erneuern.

Was ist ein guter Freund?

Ein guter Freund ist immer nett und liebenswürdig zu uns, aber vorallem, er beschimpft uns nicht. Das Wort Freund, sagt genau das aus, er ist freund lich zu uns.

Ein guter Freund lässt uns in Ruhe, wenn wir schlechter Laune sind und er hilft uns da wieder raus zu kommen.

Ein guter Freund ist ehrlich mit uns und sagt uns auch mal die Wahrheit, auch wenn wir diese nicht gerne hören.

Ein guter Freund hat immer Zeit für uns und nimmt unsere Probleme ernst und zeigt uns möglicherweise, was wir ändern könnten.

Ein guter Freund treibt uns nicht dauernd, zu mehr Leistung und Eile an. Im Gegenteil,  er wird uns eher zu einer Pause raten.

Ein guter Freund hört uns zu und unterbricht uns nicht dauernd.

Ein guter Freund lobt uns auch mal und sagt uns, was wir gut gemacht haben.

Ein guter Freund hilft uns wenn wir in Not sind und hilft uns auch, eine Lösung zu suchen.

Ein guter Freund kennt uns sehr gut mit all unseren Ecken und Kanten.

Ein guter Freund akzeptiert uns, genauso wie wir sind, ohne Wenn und Aber.

Ein guter Freund gibt keine Ratschläge (das sind auch Schläge) er macht höchstens mal einen Vorschlag und es liegt an uns ob wir den annehmen oder nicht.

Das sind nur ein paar Vorschläge, was ein guter (innerer )Freund für uns sein könnte und das ist nur  der erste Schritt um mit uns selber Freundschaft zu schliessen. Einen neuen (alten)Freund muss man erst  kennen lernen, wir hatten all dies Jahre,  ja keine Gelegenheit dazu. Viele Jahre haben wir mit unserem innersten Freund schon zusammen gelebt, ohne ihn wirklich zu kennen. Ja wir kennen unsere Fehler, aber kennst du auch deine liebenswerten Seiten von Dir? Das was andere an dir mögen? Wir sind meistens überrascht, wenn andere uns sagen, was ihnen, an uns gefällt.  Es ist aber nicht das was wir von uns selber halten, unsere Meinung über uns selber ist oft negativ. Unsere inneren Werte müssen wir ganz neu entdecken.

Um uns selber ein guter Freund zu sein, müssen wir aber in erster Linie lernen, anderen, auch ein guter Freund zu sein. Wenn ich andere Mitmenschen, so behandle, so wie ich es mir von ihnen  wünsche, kommt ein positiver Prozess, des Gebens und des Nehmens in Gange und ich stelle überrascht fest, dass mein innerer Freund aktiv geworden ist.

Von Zeit zu Zeit werden sich die alten negativen Kumpane wieder melden, das sind:

der innere Antreiber

der innere Kritiker

der innere Besserwisser

der innere Verurteiler

der innere Ungeduldige und Unzufriedene

der innere Unruhestifter und Streit süchtige

der innere Neider und Möchtegern

Auch da gibt es viele unangenehme innere Anteile von uns, die jeder selber entdecken muss und wir tun, am besten das, was wir, mit unfreundlichen und unangenehmen Gästen tun müssen, wir zeigen ihnen wo der Ausgang ist und sie sollen nie mehr zurück kommen.

Nimm dich selbst in Liebe an und sei wachsam – heute -  morgen -  immer.

Bevor du ander geradebiegst, muss du zuerst etwas viel schwierigeres vollbringen  – dich selbst geradebiegen -

Du bist dein eigener Herr – wer sonnst?

Bezwinge dich selbst – und erkenne den Meister in dir.

24.01.2011 Text von zentao

zum Thema auch noch lesen.

Wahre Freunde

Mit Verstand ein Weinlein schlürfen…

mit meinem Schmerz Freundschaft schliessen


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In all diesen Blogs über Lebensentwicklung und Lebensberatung, wird immer von spiritueller Entwicklung gesprochen und wie man feststellen kann, wie weit man selber schon ist.

Hier eine kleine Bestandesaufnahme…..

eines fast perfekten Wesens

Wenn Du den Tag ohne Kaffee beginnen kannst

Wenn du immer fröhlich bist

Wenndu deine Beschwerden und Schmerzen einfach ignorieren kannst

Wenn du dich nie beschwerst und deine Mitmenschen nie mit deinen Problemen langweiligst.

Wenn du jeden Tag, das gleich isst und dafür noch dankbar bist

Wenn du Verständniss hast, dass deine Liebsten kaum Zeit für dich haben

Wenn du es annehmen kannst; etwas geht schief, du bist nicht Schuld und du wirst noch bestraft.

Wenn du Kritik und Schuldzuweisung ohne Groll und Bitterkeit einstecken kannst.

Wenn du reiche Freunde und arme Freunde genau gleich behandelst

Wenn du ohne Lügen und schummeln deinen Alltag bewältigst-

Wenn du deine Zipperlein und Anspannungen ohne Mittel aus der Apotheke bewältigen kannst

Wenn du auch ohne Alkohl enspannen kannst.

Wenn du ohne Schlafmittel, Nachts schlafen kannst.

Wenn du wirklich immer im Hier und jetzt lebst und immer neugierig bist

Wenn du ehrlich sagen kannst, dass du tief in deinem Herzen keine Vorurteile gegen Glaubensrichtungen, Hautfarbe, Religionen, gleigeschlechtliche Liebe oder politische Einstellungen hast.

dann hast du den gleichen Entwicklungststand erreicht

wie dein Hund

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Heute habe ich von meinem Balkon aus, einen Mann beobachtet, wie er einen vollen Plastiksack, aus seinem Auto zog und ihn, einfach das Steilbord am Fluss hinunter warf, ohne sich umzuschauen stieg er wieder in sein Auto und fuhr einfach davon.

Ich hätte nicht geglaubt, dass die Menschen so offen unsere Umwelt verschmutzen. Ich habe nicht einmal die Nummer des Autos ablesen können, so schnell ist das gegangen. Dies zu beobachten  hat mich betroffen gemacht, es ist mir bewusst geworden, das was dieser Mann, unserer Natur angetan hat, das hat er am Ende sich selber angetan.

Vor gut 16 Jahren dufte ich meine Erfahrungen mit der Zen-Lehre machen, vorher lebte ich noch stark in einer Egozentrierter und materieller Phantasiewelt, welche weit weg von der Realität des Lebens war. Auch ich habe viele Fehler gemacht, weil auch ich glaubte, das wird keine Folgen für mich haben. So wie ich, mich geirrt habe, genauso irrt sich dieser Mann.

Denn unsere Gedanken sind die Ursachen unserer Taten und Handlungen, was immer wir Denken wird sich in Taten und Handlungen verwandeln. Dementsprechend werden dann auch die Folgen sein.

So einfach ist dieses Lebensgesetz, dem sich niemand entziehen kann, dass wenn das jemand einmal begriffen hat und erkennt, dass nur er/sie selber und niemand anderes für sein/ihr Leben verantwortlich ist und er/sie muss nur lernen seine/ihre Gedanken zum positiven zu verändern.

Wenn wir endlich das erkennen und beobachten, wie sich unsere Gedanken und unser Denken ändert, so werden folgerichtig auch unsere Taten sich ändern und die Folgen werden für uns wieder angenehm sein.

Buddha erkannte, dass die Menschen, wie in einem tiefen Schlaf leben und wie Zombies, nicht ihr eigenes Leben leben. Die Lebensgesetze nicht kennen, das ist tiefes Unwissen und das kann jeder selber ändern.

Ändere Deine Gedanken und Dein Leben ändert sich.

Dem zu Folge scheint mir klar, ich kann niemanden ändern. Ich kann nur mich selber ändern und bei mir beginnen und mein Denken und meine Gewohnheiten ändern, wenn ich das tue, dann ist der erste Schritt bereits gemacht. Ich kann immer nur mich seber ändern. Was immer ich sehe und falsch finde, dann muss ich mich möglicherweise fragen: ob ich selber das auch richtig mache? Wenn nein, dann muss ich selber das bei mir ändern.

Wenn wir alle uns selber ändern wird möglicherweise auch der Mann, den ich beobachtete, das Glück haben und auch mit einer anderen Art des Denkens in Berührung kommen und mit ihm so viele Menschen, welche immer noch im falschen Denken Gefangen sind.

Unser schlimmster Feind kann uns nicht so viel schaden, wie unsere unkontrollierten Gedanken, erst wenn wir sie unter Kontrolle haben, werden sie zu Freunden.

3.8.2010 Text von zentao


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18. Mai 2009 – Ende der Blogparade

Blogparade Intuition – Zusammenfassung

Die Blogparade bzw. Umfrage/ zum Thema “Intuition” von Gaba ist jetzt ganz “offiziell” beendet.

Hier die Worte von Gaba zu dieser Blogparade;

Die Qualität und der ausführliche Inhalt aller eintreffenden Beiträge hat mir ganz deutlich gezeigt, dass die Intuition langsam aber sicher “salonfähig” geworden ist – und bei vielen Menschen bereits als wertvolle Fähigkeit erkannt und genutzt wird.

Noch vor wenigen Jahren führte ich viele grundsätzliche Diskussionen darüber, ob die Intuition wirkich existiert oder nur “Einbildung” und “Phantasterei” ist – und umso mehr bin ich dankbar und glücklich darüber, dass sich alle teilnehmenden Personen einig sind, dass sie ihre Intuition fühlen können und auch bereits in vielen verschiedensten Lebenslagen vorteilhaft einsetzen konnten.

Wenn Du magst kannst Duhier und auch hier einen Blick in die Kommentare werfen. Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich bei allen bedanken, die sich mit diesem – etwas außergewöhnlichen Thema – beschäftigt und auseinander gesetzt haben.

Mach das Beste aus Deinem Leben!
Besser und besser,
Gaba
Folgende interessante und außergewöhnliche Blogs, haben
bei dieser Blogparade mitgemacht
Das war wieder einmal eine Blogparade mit Tiefgang und mit wirklich interessanten Beiträgen. Es hat mir Spass gemacht und es war wieder einmal Gelegenheit die  ganz persönlichen Ansichten, über was ist Intuition mit anderen zu teilen. Danke liebe Gaba, dass Du immer so dankbare Ideen hast.
18.05.2009 zentao

Solange wir Urteilen können wir nicht lieben, Liebe muss Bedingungslos sein, wir müssen zuerst lernen, Liebe zu geben, erst dann fliesst die Liebe wieder zu uns zurück. Liebe ist die stärkste Energie im Universum, Liebe ist Licht und sie vertreibt die Dunkelheit.

Renè Egli vergleicht die Liebe mit dem Atem, sobald wir versuchen mit Gedanken unseren Atem zu kontrollieren geht es nicht mehr, wir müssen es einfach tun, genau so sei es mit der Liebe, wir sollen einfach lieben.


Tags: Zen, Zazen, Buddhismus, Meditation, Alltag, Leben, Menschen, Achtsamkeit, Alltag,

Wie geht das Zen-Meditation? oder  Was ist Zen ?
Ich werde oft gefragt, was ist den Zen und wie geht das Zen-Meditation? Beide Fragen, versuche  ich hier so gut wie möglich zu beantworten.

Zen ist eine Buddhistische Meditations-Form,  die von China über Japan, via Amerika zu uns nach Europa  kam. Wer mit dem Zen in Kontakt kommt, wird früher oder später, den Begriff Leerheit(Shunyata) kennen lernen, das ist das was in einem Krug  innen ist,  das was den Krug zusammenhält, nicht nur die Luft im Krug, auch die eingeschlossenen Luftbläschen im Ton. Leerheit bedeutet, dass alles was ist aus vielen Teilchen zusammengesetzt, nicht nur das Materielle, das ist auch der welcher den Ton gestochen hat, der Töpfer, jener der den Krug gebrannt hat. Das alles hat beigetragen dass es den Krug heute gibt. Darum Leer von einem Selbst, darum Leer von allem. Leerheit ist unsichtbar, man kann es nicht sehen.  Ohne Leerheit könnte es diesen Krug gar nicht geben. Ohne Leerheit würde so manches nicht existieren, auch wir nicht. Und der zweite Begriff, ist das realisieren von Nicht-Selbst. Das heisst ganz konkret, dass wir verstehen lernen, dass es so etwas wie ein Selbst/Ich, nicht geben kann und dass alle Dinge leer sind. Leer von was? Leer von einem Selbst/Ich. Wir erkennen mit der Zeit ganz klar, dass unser Selbst/Ich eine Illusion ist. Alles was ist, ist zusammengesetzt, ohne etwas festes, bleibendes. Das ist aber zu Beginn des Weges noch schwer zu verstehen, erst mit dem Praktizieren, kommt auch das verstehen.

Die Grundlage von Zen, sind die edlen 4 Wahrheiten und der 8 fache Pfad von Buddha Shakyamuni und das sind die edlen 4 Wahrheiten.
1. Das Leben ist Leiden (Dukkha)leidhaft, unbefriedigend und unbeständig.
2. Das Entstehen von Leiden(Dukka) hat eine Ursache ( Das Sinnliche Begehren, das  Daseinsbegehren und die Unwissenheit.)

3. Es gibt einen Weg zur Befreiung vom Leiden (Dukkha) Das auflösen des Begehrens und das auflösen der Ablehnung.

4. Der Weg zur Befreiung ist der Edle Achtfache Pfad

Zen ist ein Weg, es ist auch ein Weg, um zu sich selber zu finden,  Zen ist auch, eine Lebenshaltung. Zen ist Leben im Hier und Jetzt. In diesem Augenblick, in diesem Moment. Dinge nehmen wie sie sind. Zen ist beobachten, achtsam den eigenen Geist beobachten. Das muss man üben, wenn möglich täglich.

Das machst du indem du dich zurückziehst, an einen stillen Ort. Es ist von Vorteil, wenn du diese Meditation von Anfang an richtig machen kannst, schau das du in dieser Zeit nicht gestört wirst, stell das Handy aus und setze dich auf einen Stuhl oder ein Kissen. Du kannst auch eine Kerze aufstellen und die Kerze beobachten. Das ist Meditation mit einem Objekt. Versuch einigermassen gerade zu sitzen. Versuch einmal nichts zu Denken. Du merkst bald, dass das nicht, so gut geht. Sobald du versuchst nichts zu denken, fängt das Denken bereits an. Deine Gedanken rasen wie wild, wenn wir meinen da sei nur ein Gedanke, so täuschen wir uns, da sind mehrere Gedanken aufs mal. Ein ganzes Karussell von Gedanken. Lass dies Gedanken einfach mal links liegen und beginne deinen Atem zu beobachten und du atmest drei mal tief ein und aus. Atme weiter und versuch den Atem, achtsam zu beobachten. Lass den Atem so wie er ist, einfach beobachten., lass den Atem, sich einfach füllen und wenn die Lunge voll ist lass alles wieder gehen, lass es einfach geschehen. Wenn der Atem tief is,t lass ihn tief, wenn er kurz ist, dann ist er eben kurz. Lass den Atem einfach kommen und gehen, wie eine Pendeltüre, der Atem geht rein und kommt wieder raus.  Du kannst auch eine Hand auf den Bauch legen und das heben und senken des Bauches beobachten, in Gedanken kannst du, innerlich denken, heben, senken, das sind nur Hilfsmittel und werden nur ganz am Anfang benutzt. Am Anfang ist der Atem unruhig und die Gedanken rasen. Nach einer Weile merkst Du wie der Atem ruhiger und du gelassener wirst. Wenn das Beobachten des Atems einigermassen funktioniert, dann machst Du das gleiche mit den Gedanken. Beobachte ganz achtsam, was in deinem Kopf und auch in deinem Körper geschieht. Sei dir bewusst, das du deine Gedanken nicht abstellen kannst. Mach es genauso, wie du es mit deinem Atem getan hast. Lass deine Gedanken kommen und gehen. Stell dir vor,
” Du sitzt wie ein Berg, deine Gedanken sind wie weisse Wolken die vorüberziehen. Sie kommen und gehen. Sie berühren dich nicht, lass sie einfach gehen.”

Du beobachtest sie nur achtsam. Kein wollen oder nicht wollen. Auch wenn Schmerzen auftauchen, auch dann beobachtest du weiter und wenn der Schmerz schlimmer wird, dann atmest du direkt, in den Schmerz hinein. Du stellst dir vor, wie der Atemstrom in den Schmerzpunkt hinein fliesst und du beobachtest das ganze weiter achtsam.  Die Schmerzen vergehen nach einer Weile von selbst, und du beobachtest einfach weiter, ohne etwas zu wollen, oder nicht zu wollen. Bleib achtsam. Versuch das am Anfang einmal ca. zehn Minuten und mit der Zeit steigerst du langsam auf etwa zwanzig Minuten. Das ist nur der Anfang, später kommen noch die Emotionen hinzu und genau so, wie mit dem Atem und den Gedanken beobachtest du nur. Lass die Gedanken kommen und gehen. Aber voller Achtsamkeit. Wenn Deine Meditation vorüber ist, stehe langsam auf und versuch dieses gute Gefühl in Deinen Alltag mitzunehmen.

Jetzt weisst Du, in groben Zügen, was Zen-Meditation ist. Zen ist beobachten im Hier und Jetzt. Mit der Zeit wenn Du mehr Erfahrung hast , übernimmst Du das einfach ins tägliche Leben. Wenn es dann einmal nicht so geht wie Du erwartest, dann beobachtest Du einfach Deinen Atem. Diese Meditation kann man alleine, zuhause machen, am besten geht das natürlich in einer Zen-Gruppe mit andern zusammen. Das hat dann viel mehr Energie und am Schluss der Meditation, kann man sich mit gleichgesinnten austauschen.

17.01.2009 Text von zentao


Zazen ist der Weg zur Stille.

Gedanken zur Vergänglichkeit und den edlen vier Wahrheiten.

Achtsamkeits-Meditation im Alltag

Rückschau eines Zenschülers

ist eine Rose, immer eine Rose ?


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Texte voller Weisheit

sri-lanka-122008-524

Gib einem Hungernden einen Fisch, und er wird einmal satt,

lehre ihn Fischen, und er wird nie wieder hungern.

vietnam2004-011

Hoffnung ist wie der Zucker im Tee:

Auch wenn sie klein ist, versüsst sie alles.

Fotos von zentao

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Am Freitag war wieder einmal Zazen ( Sitzmeditation ) und ich habe einen Text von Sogyal Rinpoche aus seinem Buch ” Das Tibetische Buch vom Leben und sterben “ gewählt um vorzulesen. Er schreibt auf Seite 33 sehr eindrücklich über die Vergänglichkeit und die Tatsache, dass wir nicht wirklich wissen, wer wir wirklich sind. Ein Text der in kurzen Zügen die tiefsten Wahrheiten des Menschlichen Lebens zeigt.

über die Vergänglichkeit

Der Tod ist ein tiefes Geheimnis; zwei Dinge können wir über Ihn sagen: Es Ist absolut gewiss, dass wir sterben werden und es ist unsicher, wann oder wie wir sterben werden. Die einzige Sicherheit die wir haben, ist ist die Unsicherheit bezüglich unserer Todesstunde. Das ist unsere Ausrede, um die direkte Auseinandersetzung mit dem Tod aufzuschieben. Wir sind wie Kinder, die sich beim Versteck spielen die Augen zuhalten und glauben, niemand könne sie sehen.

Vielleicht ist die eigentliche Ursache unserer Angst die Tatsache, dass wir nicht wissen, wer wir wirklich sind. Wir glauben an eine persönlich, einzigartige und unabhängige Identität. Wagen wir es aber diese Identität zu untersuchen, dann finden wir heraus, dass sie völlig abhängig ist von einer endlosen Reihe von Dingen: von unserem Namen, unserer “Biographie,” von Partnern, Familie, Heim, Beruf, Freunden, Kreditkarten….. Auf diese brüchigen und vergänglichen Stützen bauen wir unsere Sicherheit. Wenn uns all das genommen würde, wüssten wir dann noch wer wir sind?

Ohne diese vertrauten Requisiten sind wir nur noch wir selbst: eine Person die wir nicht kennen, ein verdächtiger Fremdling, mit dem wir zwar schon die ganze Zeit zusammen leben, dem wir aber nie zu begegnen wagten. Haben wir nicht aus eben diesemGrund versucht, jeden Augenblick unserer Zeit mit Lärm und Aktivität zu füllen < egal wie trivial oder öde > um sicher zu stellen, dass wir nur ja niemal mit diesem Fremden in der Stille allein sein müssen.

die Vergänglichkeit in Indien 1998

 

Deutet das nicht auf etwas grundlegend Tragisches in unserer Art zu leben hin? Wir leben in einer neurotischen Märchenwelt unter einer angenommenen Identität, die nicht wirklicher ist als die Ersatz.Schildkröte aus Alice im Wunderland. Fasziniert vom Abenteuer des Bauens, haben wir das Haus unseres Lebens auf Sand errichtet. DIese Welt kann wunderbar überzeugend scheinen, bis der Tod die Illusion zerschlägt und uns aus unseren Schlupflöcher treibt. Was wird dann aus uns werden, wenn wir keine Ahnung von einer tieferen Wirklichkeit haben?

Wenn wir sterben, lassen wir alles zurück, vor allem unseren Körper, den wir so sehr geschätzt haben, auf den wir uns Blind verlassen haben und den wir so angestrengt am Leben zu halten versucht haben. Aber auch unser Geist ist um keine Spur verlässlicher als unser Körper. Schauen sie sich ihren Geist einmal für nur wenige Minuten an. Sie werden sehen, er ist wie ein Floh: andauernd hüpft er hin und her. Sie werden herausfinden, dass Gedanken ohne jede Ursache erscheinen und ohne Verbindungen sind. Mitgerissen vom Chaos des jeweiligen Augenblicks, sind wir das Opfer der Unbeständigkeit unseres Geistes. Wenn das der einzige Bewusstseinszustand ist, den wir kennen, dannwärees ein absurdes Glücksspiel, uns im Augenblick des Todes auf diesen Geist verlassen zu wollen.

Aus dem Buch Das Tibetische Buch vom Leben und sterben von Sogyal Rinpoche

22.11.2008 gepostet von zentao

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Abschluss Blogparade zum Thema Verantwortung

Die Blogparade von Frank Obels feel-better-blog.de

ist beendet alle die mitgemacht haben sind in der Linklieste Verreint. Wie immer bei solchen Blogparaden kommen die Beiträge aus den verschiedensten Intressensgebieten. Ich habe alle diese Beiträge gelesen und stelle fest, das dass Bewusstsein, Verantwortung zu übernehmen, immer auch etwas mit den Persönlichen, manchmal negativen Erfahrungen zu tun haben. Oft sind die Menschen erst bereit Verantwortung zu übernehmen, wenn es weh tut. Vorher wird oft Verantwortung mit Pflicht verwechselt.

Das war wieder ein mal eine schöne Blog Parade mit einem Sinnvollen Thema, bei solchen Blogparaden bin ich gerne wieder dabei. Bis zum nächsten mal.

Euer zentao

Hier noch die Linklieste:

  • Manfred schreibt, was für ihn Verantwortung im Bereich seiner Tätigkeiten als Network Marketing Spezialist bedeutet, nämlich Verantwortung für den Erfolg seiner Kunden zu übernehmen.
  • Norbert sieht Verantwortung als Selbstverantwortung. Die Verantwortung für alles, was man tut oder lässt, beginnt bei einem selbst – und dort endet sie auch.
  • Dori hat einen sehr mutigen Artikel zum Thema Angst verfasst und schreibt, dass Verantwortung ihr selbst gegenüber bei ihr dazu geführt hat, keine Angst mehr zu haben.
  • Menachem sieht im Thema Verantwortung eine rein persönliche und individuelle Entscheidung und einen lebenslangen Lernprozeß.
  • Gaba schreibt, dass jeder für sich selbst verantwortlich ist – und so sein eigenes Leben gestaltet und zum Mitgestalter der ganzen Welt wird. Häufig wird Verantwortung ausgewichen oder ganz abgegeben. Gabas Fazit: “Proportional zum Bewusstsein wächst der Wunsch auf Selbstbestimmung und (Eigen-) Verantwortung zu übernehmen.”
  • Christa betrachtet den Begriff Verantwortung aus ihrem christlichen Verständnis heraus: “Selbst- und Nächstenliebe haben für mich viel mit Verantwortung zu tun – sowohl mit der Verantwortung für mich selbst als auch mit der Verantwortung für meinen „Nächsten“ – und sind untrennbar miteinander verbunden.”
  • Claudia sieht Verantwortung in Abhängigkeit von Macht. Wo keine Macht ist, kann keine Verantwortung sein, wo Macht ist, kann auch Verantwortungslosigkeit entstehen. Sehr interessant auch ihre Ausführungen zum Thema Erbsünde. Sehr interessant ihre Ansichten über Konsum und Reisen Reisen nach Kambodscha
  • Urs untersucht, wie es die Heldinnen und Helden der Märchen mit dem Thema Verantwortung halten. Häufig wird dort das Thema gar nicht “geliebt” – sprich Verantwortung abgegeben. Und doch: Märchen fördern ganz allgemein eine Entwicklung von Verantwortung für sein eigenes Leben und auch das anderer Menschen.
  • Urs ist Verantwortung kein Märchen und er hat sich gleich in einem weiteren Artikel Gedanken zum Thema Verantwortung gemacht, nun unter dem Aspekt von Freiheit und Verantwortung. “Wer kann also verantwortlich sein – Nur ein im geistigen Sinne erwachsener Mensch, der einen freien Willen hat.”
  • Hans stellt die interessante Frage, wie es sich mit Verantwortung bei Handlungen verhält, bei denen man im Vorfeld nicht weiss, welche Folgen aus der Handlung resultieren? Insbesondere aus rechtlicher und politischer Sicht interessant.
  • Udo stellt die Eigenverantwortlichkeit in den Vordergrund und diskutiert auch die Verantwortung jedes einzelnen für unsere Welt. Dazu hat er ein sehr schönes Video gefunden.
  • Jörg betrachtet das Thema Verantwortung aus seiner Sicht als Arzt und stellt klar, dass wir alle die alleinige Verantwortung für unsere Gesundheit haben, kein Arzt oder Heiler kann uns diese abnehmen.
  • Zentao bringt Verantwortung mit Pflichten in Zusammenhang. Verantwortung bedeutet auch Dankbarkeit zu sein und auch, “gewaltfrei” zu kommunizieren. Ein paar schöne Zitate zum Thema Verantwortung & Pflicht gibt es auch noch.

Fran Obels sieht die Verantwortung als bei ihm beginnend und bei ihm endend. Bei ihm war das so (*grins): er hat sich also zu einem bestimmten Moment für das Leben entschieden, kommt dann mal auf einen Besuch (so um die 100 Jahre lang) auf dem Planeten Erde vorbei und ist ab diesem Moment verantwortlich für die Folgen seiner Entscheidung. Das ist seine Verantwortung. 1011.2008 zentao

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Ich bekam den über Amazing Blog Award

Von Ray vom Blog Der weg ist das Ziehl habe ich einen Blog Award erhalten.

Lieber Ray

welche Ehre,es freut mich immer, wenn ich einen Award erhalte. Award sind immer eine Bestätigung, dass, das was man auf seinem Blog gearbeitet hat gewürdigt wird. Ich danke Dir und ich nehme den Award gerne an und werde ihn auch an 5 weitere über Amazing Blogs (übererstaunenswerte Blogs) weiter reichen.
Vielen Dank zentao

Über (Synonym zu Super) Amazing Blog Award ist ein Blog Award für Websites die:
~ Dich inspirieren
~ Dich zum Lächeln und Lachen bringen
~ Oder vielleicht erstaunliche Informationen geben
~ Gute zu lesen sind
~ Eine erstaunliches Design haben
~ Und alle anderen Gründen weswegen Du denkst, dass sie uber amazing sind! Und ich soll den Blog an 5 Blogger die ich ,siehe oben über amazing sind und da gibt es schon einige die mich zum staunen bringen und das sind:

Buchstabenwiese

ich staune immer wieder was für tolle Geschichten hier erzählt werden.

lamiacucina

ein erstaunlicher Blog über die mehrheitlich Italienische Küche, wo ich für mein bescheidenes Kochen Inspiration hole.

Leben und Lieben in St. Moritz

der Blog von Andrea aus St Moritz sie schreibt meist Liebenswert ,sie kann aber auch mit ehrlicher Entrüstung über das Leben in St Moritz schreiben.

blog.yoda.ch

ein Blogger der ersten Stunde, der aber nicht vom Gestern ist. Mit immer wieder neuen Themen versteht er es, dass man immer wieder Neugierig ist, was er wieder neues geschrieben hat.

TRINERGY Lebensfreude-Blog von Elisabeth Ornauer

ein Blog der immer Lebensfreude versprüht, zudem ist es eine sehr fleissige Bloggerin die immer schöne Texte mit positiven Worten in ihrem Blog bringt.

So das waren meine 5 über erstaunenswerten Blogs über amazing Blogs

Die Regeln dieser Auszeichnung sind:
* Setze das Logo auf Deinem Blog oder Deinem Post.
* Benennen mindestens 5 Blogs (können mehr sein), die für Dich Uber Amazing sind!
* Lasse die Blogs wissen, dass sie den Award erhalten haben, indem Du auf ihrem Blog einen Kommentar hinterlässt.
* Teile die Freude und setze einen Link zu diesem Post und der Person, von der Du diese Auszeichnung erhalten hast.

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Glück und Lebensfreude eine Linklieste

Heute war ich mal auf der Suche nach guten Blogs und Web-Seiten die das Thema Lenensfreude und Glück behandeln. Ich wollte eigentlich selber etwas über Lebensfreude und Gück schreiben. Warum ich das nicht tue. 1. habe ich selber schon einige Beiträge darüber geschrieben und zweitens gibt es so gute Beiträge über dies Themen im Netz, man muss sie nur finden. Einige kenne ich schon und die werde ich auch einbinden.

Lebensfreude ist trainierbar

Ich könnte Bäume ausreißen und die ganze Welt umarmen!”
“Ich würde am liebsten vor Freude in die Luft springen”.

Zeit Online

Glücklich wie nie

Eine Heidelberger Schule verteilt erstmals Zeugnisnoten im Fach “Glück”. Ein Interview mit Schülerin Tijana Matkovic

DIE ZEIT: Tijana, seit einem Jahr wirst du an der Willy-Hellpach-Schule in Heidelberg im Fach Glück unterrichtet. Nun bekommst du sehr wahrscheinlich eine Eins auf dem Zeugnis. Heißt das, du bist ein besonders glücklicher Mensch?

Glück – so zerstörst du es garantiert 33 Strategien für ein unglückliches Leben

Dank der Erkenntnisse der modernen Psychologie ist es nun endlich Jedermann und Jederfrau möglich, seine Gefühle dauerhaft und nachhaltig zu verschlechtern. Ich nenne diese Erkenntnisse der Psychologie die Saboteure des Glücks. Die Risiken und Nebenwirkungen dieser Saboteure sind garantiert: Unglücklichsein, Depressionen, Schuldgefühle, Ängste, Minderwertigkeitsgefühle, geringes Selbstbewusstsein, Eifersucht,

Wie Sie Ihre Lebensfreude steigern können

Geben Sie sich die innere Erlaubnis, sich wohlzufühlen. Eine halbe Stunde täglich etwas für sich zu tun, macht Sie nicht zu einem “faulen” Menschen. Sie müssen nicht alles erledigen, bevor Sie sich etwas gönnen. Solange niemand in Lebensgefahr gerät, dürfen Sie an sich denken!

ratschlag 24.comGlück Weisheit und Lebensfreude-Desiderate die Lebensregeln v. Baltimore

Wenn es irgendwo an uns ein kleines Knöpfchen gäbe, auf das wir nur zu drücken bräuchten, um glücklich zu sein – das wäre schön! Leider hat noch niemand dieses Knöpfchen gefunden.

Lebensblog- – -Wege zum Glück – Lebensfreude aus der Apotheke

Der unzufrieden Gesunde ist der neue Kunde für die Pharmakonzerne.
Medikamente zur Therapie neurologischer Leiden, verbessern auch die Denk- und Gedächtnisleistung Gesunder.
Dopamin hilft beim Erinnern. Ritalin bei Aufmerksamkeitsstörungen.

IntuitionCreativeCoaching Norbert Glab

10 Hindernisse zur Lebensfreude v

Wer kann schon behaupten, dass er ganz ohne Sorgen und Schwierigkeiten, ohne Konflikte und Probleme, ohne gelegentliche Krankheiten oder zumindest ohne Unpässlichkeiten ist? Niemand kann das! Denn kein Leben ist eitel Lust und Wonne, und gerade darum müssen wir versuchen, die Lebensfreude wie Sonne einzufangen.

Was muss ich tun, um so richtig Unglücklich zu sein?

Die Frage nach dem Glück, versuche ich einmal andersherum zu stellen, um vielleicht doch noch, heraus zu finden, was wirklich glücklich macht. Was muss ich tun um so richtig Unglücklich zu sein?

Gedanken über das Glück und die Zufriedenheit.

Wenn wir unzufrieden sind ,dann suchen wir das Glück in der Liebe, im Spiel, im Sex und eventuell im Abenteuer und im Besitz. Viele Menschen erleben ihr Glück im Nervenkitzel, aber ist das Glück? Ich bezweifle das, auch das ist eine Form von Konsum. Wir meinen wir sind glücklich, wenn wir uns etwas Schönes kaufen, ein neues Handy oder auch nur ein MP3 Player, was heute bei den jungen Leuten ein muss ist. Ohne Fernseher und auch ohne Stereo-Anlage geht es heute nicht mehr. Das alles sind mehr oder weniger Egoistische Formen des Glückes.

Mach das Beste aus Deinem Leben!

Dankbarkeit……ist ein wichtiger Bestandteil des Glücks. 25. August 2008

Dankbarkeit drückt aus, dass Du viel hast oder bist, wofür Du dankbar sein und Dich freuen kannst.

Wer nicht dankbar ist, legt seine Aufmerksamkeit auf das Gefühl des Mangels, anstatt sich daran zu freuen, was er bereits hat oder ist.

Wofür bist Du dankbar?

Glück: Sieben Faktoren, die Lebensfreude bestimmen

“Es küsst dich rasch und flattert fort”, dichtete Heinrich Heine über das Glück. Heute wissen wir, dass wir es selbst beeinflussen können. Aber ohne Gemeinwohl gibt es kein privates Glück, sagt der Ökonom Richard Layard

Von Heike Gätjen

Chakra Balance Blog Überfluss

Stell dir ein Füllhorn vor,
das überquillt von bunten Früchten, Edelsteinen und Gold,
bereit, seinen Segen mit all denen zu teilen,
die sich hervortun und die Reise unternehmen.

GlücksNetz Blog Glück ist lernbar

Moderne Glücksforschung beweist: Jeder kann lernen, glücklich zu sein. Glück kommt nicht von außen, sondern Du selbst bist die Quelle.

Ich muss mich, schlussendlich selber Glücklich machen.

Wir können 1000 Dinge die uns glücklich machen aufzählen, und am Ende sind wir nicht glücklicher. Was ist glücklich sein? Es sind schöne Gedanken und Gefühle, die wir nicht festhalten können, die irgendwann unwiederbringlich verloren sind. Diese Gedanken und Gefühle sind nur mehr in unserer Erinnerung vorhanden. Sehr oft haben wir danach ein Gefühl von Traurigkeit und Verlust. Eine Leere ist in uns und wir versuchen immer dieses Loch, das sich da auftut zu füllen.

10 Sachen die mich glücklich machen :

1. Jeden Morgen wenn ich erwache, sage ich ganz Bewusst dem Universum Danke, für dass es mir so gut geht und dafür dass ich heute zutiefst glücklich und zufrieden bin und ich sage Danke, dass auch heute wieder, alle Menschen, es mit mir so gut meinen und ich sage für alles was immer auch geschieht, sage ich Danke.

Was ist das höchste Ziel in deinem Leben?

Willst du ein Haus oder eine eigene Yacht? Willst du im Geld schwimmen und dir alles leisten können, was du dir wünschst? Wieso möchtest du das?
Weil es dir ein gutes Gefühl gibt und du glücklich bist!

Ich glaube da war einiges über Glück und Lebensfreude dabei, ich wünsche allen einen Sonnigen Sonntag.

20.09.2008 zentao

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In einem Buch fand ich folgendes; es gibt vier Arten von Freunden

Wie oft meinen wir, wir hätten gute Freunde und dabei sind es nur bessere Bekannte. Was sind gute Freunde? Wie erkennt man, die wirklich guten Freunde? Was für Qualitäten, hat ein guter Freund?

In diesem Chinesischen Sutra, voller Weisheit,erfahren wir, einiges über die obigen Fragen und viel über wahre Freunde. Es gibt, “vier Arten von Freunden”

Manche Freunde sind wie Blumen,

andere wie Waagschalen

und manche sind wie ein Berg

und andere wie die Erde.

Freunde, die uns wie Blumen behandeln:

In guten Zeiten schmücken sie Ihr Haupt mit uns. Welken wir, werfen sie uns weg, geht es uns gut, behandeln sie uns gut. Werden wir arm, verlassen sie uns.

Freunde, die wie Waagschalen sind:

Sind wir schwer, neigen sie ihr Haupt, sind wir leicht, erheben sie ihr Haupt. Haben wir Besitztümer, achten sie uns. Haben wir nichts, werden sie hochmütig und stolz.

Freunde, die wie Berge sind:

Vögel und Wild scharen sich dort zusammen, als wäre es ein goldener Berg; ihr Fell und ihre Federn spiegeln sein Licht. Grossmut erzeugt Grossmut in andern und hat Teil an ihrer Freude und ihrem Segen.

Freunde, die wie die Erde sind:

Grosses Glück und grosser Reichtum erzeugen Achtung bei allen. Ist der Reiche grosszügig und hilfsbereit, werden auch alle dankbar sein.

aus dem Fo Shuo Pei Sutra.

Die zwei letzten Arten von Freunden sind wohl die angenehmsten, von diesen vier. Wenn man seine Freunde einmal nach dem Muster des obigen Sutra anschaut, dann hat man möglicherweise ein oder zwei Freunde weniger. Warum eigentlich nicht? Es kann nichts schaden, wenn man von Zeit zu Zeit einmal seine, so genannten Freunde etwas besser anschaut. Auf einige der, so genannten Freunde, kann man getrost verzichten: die ewig Jammernden, jene die immer nur auf alles schimpfen und selber nichts dagegen tun. Ein oder zweimal kann man das ja anhören und dann muss man konsequent vorschlagen;

” tue etwas und ändere es,”

wenn nichts geschieht, dann muss man möglicherweise diese Freundschaft auslaufen lassen, denn auf längere Zeit wird das mühsam. Ich weiss, das tönt nicht nach Mitgefühl und Gleichmut, aber man muss eine Linie haben und konsequent bleiben. Dann fangen diese Freunde vielleicht endlich an, an sich zu arbeiten. Gerade als guter Freund und nur im Sinne von einer freien Wahl, kann ich ihnen einige Wege vorschlagen. Ganz schlimm sind die, die sich immer einladen lassen aber selber nie eine gegen Einladung starten. Es muss nicht alles ausgeglichen werden, aber das Prinzip soll gelten: zwei mal ich, ein mal der andere.

Von was man sich, sofort trennen muss: Sind grundsätzlich Alkoholiker, die gehören in professionelle Behandlung. So brutal, wie das sich anhört, die können dir alles zerstören. Alles Mitgefühl hilft hier wenig. Sieger bleibt der Alkohol. Wenn man bewusst, zu diesen Freunden stehen und ihnen helfen will, muss man sehr konsequent sein. Bereit sein, einiges zu ertragen. Viel Geduld und Mitgefühl braucht es. Falsches Mitleid wäre hier fehl am Platz. Und vor allem, muss man mit Fachleuten zusammenarbeiten. Das Beste was es hier gibt, sind die Anonymen Alkoholiker.

Das gilt übrigens für alle, die Drogen nehmen.

Es gibt noch eine andere, komische Sorte von Freunden; diese tun fast alles für dich, sie spielen die Grosszügigen, beschenken dich. Sie haben immer recht, sie wissen alles, sie versuchen rundherum alle zu belehren, alles ist negativ. Wenn du aber einmal auf deinem Standpunkt beharrst, dann explodieren sie förmlich. Frauen von diesem Modell weinen bis zum geht nicht mehr. Sie machen dir Vorwürfe, du seist ja so undankbar und sie tun ja alles für dich, und weg sind sie, sie kommen aber immer wieder mit neuen Geschenken. Wenn sie weg sind fühlt man sich vollkommen leer, wie leer gesaugt, man hat keine Kraft mehr, man fühlt sich schuldig. Sie nehmen dir effektiv die Energien, aus dem Bauch. Du musst gar nicht reagieren, bald kommen sie wieder, sie brauchen neue Energien. Wie Vampire. Klar brauchen wir Freunde, aber nicht um jeden Preis.

Wenn man sich nicht von seinen Freunden trennen will oder kann, hilft manchmal etwas Abstand. Für einige Zeit zieht man sich einfach zurück. Dann gibt es noch jene, die immer versuchen dich zu kaufen, sie machen, dir oder deinen Kindern, immer wieder kleine Geschenke. Da denkt man gar nichts Schlimmes, man freut sich ehrlich. Aber diese Freunde, haben ganz einfach zu wenig Selbstvertrauen und versuchen auf diese Art deine Freundschaft zu kaufen. Da muss man einfach, freundlich und bestimmt, darauf hinweisen, dass man sie, auch ohne die vielen kleinen Geschenke gerne hat.. Manchmal ist das schon eine kleine Sucht. Auch diese Freunde müssen sehr stark an sich arbeiten. Vor allem an ihrem Selbstwertgefühl.

Ein guter Freund kann zuhören, er spürt wenn es dir nicht gut geht. Er ist da wenn du Hilfe brauchst. Er ist nie neidisch. Er freut sich mit dir, egal über was. Ein guter Freund sagt dir auch einmal eine unangenehme Wahrheit ins Gesicht. Sie sind offen und freundlich und Ehrlich. Ein guter Freund beleidigt dich auch nicht. Klar, unter guten Freunden gibt es oft einen Humorvollen Umgang und da darf man auch nicht alles Persönlich nehmen. Es ist ein geben und nehmen. Aber eines habe ich erfahren; Gute Freunde, wenn du sie brauchst, dann sind sie da.

Da muss man sich auch selber fragen;

” Bin ich denn, auch ein guter Freund?”

Es gibt nur eines,mit sich selber ehrlich sein. Wo Änderungsbedarf ist muss ich halt auch an mir selber arbeiten. Vielleicht gibt es auch da ein guter Freund, der dir hilft. Dann gibt es noch die, von dehnen wir eigentlich nichts erwarten, das sind die guten Nachbarn und Bekannten, denen man Täglich begegnet und hie und da ein paar Worte wechselt. Wenn wir aber in der Not sind, sind es gerade diese Menschen, die sich als wahre Freunde zu erkennen geben.

Gerade in Vereinen, haben wir viele von diesen so genannten Freunden. Auch in einer Spirituellen Gemeinschaft, finden wir viele Freunde, ob es dann zur Freundschaft reicht oder ob es Bekannte bleiben, wird mit der Zeit klar. Gerade da ist es nicht immer leicht, weil alle so lieb und nett sind. Aber gerade diese Freunde die wir in so einer Meditations-Gruppe kennen lernen, helfen uns immer wieder, auf unserem Spirituellen Weg, wie dem Zen Weg, Joga alles was mit Meditation zu tun hat ist hilfreich, weil alle das gleiche suchen, innere Ruhe. Wir üben in der Medidation Gleichmut, Mitgefühl und liebende Güte und wir werden mit den Jahren wirklich, etwas gelassener.

Es ist schon sehr wichtig, welchen Umgang wir haben, vor allem in jungen Jahren. Haben wir die falschen Freunde, wird das auch einen starken Einfluss auf unser Leben haben.

Berührst du das Gras, in dem ein Fisch gelegen hat, werden deine Hände nach Fisch riechen;

und so verhält es sich auch im Umgang mit schlechten Freunden.

aus dem Abhiniskramana Sutra

Es ist wichtig für jeden Menschen, dass er gute Freunde hat. Gute Freunde sind selten. Gute Freunde beeinflussen uns auch im Positiven, Sie befruchten uns auch geistig. Unsere Freunde helfen uns, weiter zu kommen, sie sprechen uns Mut zu. Gute Freunde fördern unser Wachstum. Das Beste, was man haben kann, ist ein Netz von guten Freunden. Ohne Freunde, bist du sehr Einsam.

Freund Buddha

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26.09.2007  Text und Fotos von zentao

Wahrhaftig Leben vom Meister Hsing Yun


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Seit ich Pensioniert bin, koche ich unter der Woche für meine Frau. Sie arbeitet täglich, immer noch einige Stunden und ist froh, wenn sie sich einfach an den Tisch setzen kann. Heute gab es einen Rüeblisalat(Karottensalat) mit Orangen und Pistazienkernen und eine Maispizza.

Rüeblisalat(Karottensalat) mit Orangen und Pistazienkernen:

Zutaten:5-6 Rüebli(Karotten) 1 Orange, ca.15 Pistazienkerne gehackt, Weinessig Sonnenblumenöl

Salatsauce: Senf, Salz, Pfeffer wenig Chillipulver Knoblauchpulver 1-2 El Weinessig 2-3 El. Sonnenblumenöl Saft einer halben Orange und wenig Mayonnaise aus der Tube alles gut mischen. Die Rüebli direkt in die Salatsauce raffeln und den Rest der Orange in kleine Stücke schneiden, Pistazien hacken, alles beifügen und gut mischen.

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Zutaten:5 dl. Milchwasser, 150 gr. Maisgriess, wenig Butter, Salz,Pfeffer,Paprika, ItalienischeKräutermischung, Parmesankäse, etwas Mehl, eventuell ein Ei. Tomatensauce (vom Vortag) oder etwas Tomatenpürreé. Für den Belag Gemüse zb. Zucchetti, Peperoni ein paar Mini Tomaten und 2-3 Knoblauchzehen. Mozarela oder Gruyérekäse (Gruyére ist rassiger)

Den Maisgriess mit dem Milchwasser , Salz und den Gewürzen zu einem dicken Brei kochen. Den Parmesan und die Butter hinzugeben, den Löffel Mehl und das Ei darunter rühren und sofort auf ein mit Backtrennpapier belegtes Backblech leeren und mit einem Messer glatt streichen und erkalten lassen. Danach mit derTomatensauce bestreichen und mit Käse und dem Gemüse nach Wahl belegen. Mit Salz Pfeffer Italienischer Kräutermischung gut würzen. Am Schluss den gehackten Knoblauch verteilen.

Im Backofen bei 220 Grad ca. 25 bis 30 Minuten mit Unter und Oberhitze Backen

Guten Appetit wünscht zentao

19. Jan 2008 Text und Fotos von zentao

Backen ist ein Männer-Hobby 1

Backen ist ein Männerhobby 3

Backen ist ein Männerhobby 4

Backen ist ein Männerhobby 6 „Sizilianische Nudeltorte



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Es gibt im Leben Momente, wo man sich sehr wohl fühlt. Seit ich wieder regelmässig ins Zazen gehe und Zuhause auch meditiere, erlebe ich das wieder öfters. Solch ein Moment war am Freitag, ich durfte das Zazen leiten. An einem solchen Tag muss ich noch mehr achtsam sein als sonst. Ich will ja alles richtig machen. Zuerst habe ich die Fenster aufgemacht um zu lüften. Dann habe ich alles eingerichtet, die Räucherstäbchen angezündet und eine Kerze in der Mitte des Raumes aufgestellt, an Stelle einer Buddha Statue. (wir sind Gast in einer
reformierten Kirchengemeinde) Nachdem wir uns selber Organisieren mussten (Rückschau eines Zenschülers ) haben wir auch keinen Meister der uns sagt was wir tun müssen. Wir leiten und gestalten unser Zazen selber. Das war auch in der Sangha ein Entwicklungsweg. Nach Möglichkeit und Erfahrung leitet jedes mal eine oder ein anderer das Zazen. Wir haben uns eine eigene Klangschale gekauft. Das Zazen wird mit drei Glockenschlägen eingeleitet. Früher sind wir drei mal gesessen, da wir aber alle älter werden sitzen wir nur noch zwei mal und zwei mal Gehmeditation. Wärend der zweiten Sitzperiode liest die oder der jenige der das Zazen leitet einen kurzen Zen-Text vor. Nach der zweiten Gehmeditation lesen wir das Herz Sutra. Kurz vor Schluss singen wir noch gemeinsam das Hannya Shingyo auf japanisch. Kurzform für

“Maka Hannyaharamita Shingyo”

Wir haben das ja noch beim Soto-Zen gelernt und uns hat das so gut gefallen, dass wir beschlossen haben das wir das beibehalten wollen. Unsere Sangha ist etwas anders als andere, wir sind eine Sati-Zen Sangha vom Haus Tao . Unser Zen-Lehrer lässt uns grosse Freiheiten, vorallem in der Form und Gestaltung unseres Zazens. Er kommt einmal im Jahr zu uns für einen Vortrag. Der Vortrag ist öffentlich, wer Interesse hat kann das Datum auf unserer Webseite einsehen. Jederzeit sind neue Mitglieder willkommen, auch Anfänger. Heute ist auch eine neue Teilnehmerin gekommen. Für Sie war das alles neu, ich gab ihr eine kurze Einführung in die Meditation. Sie hat das gut gemeistert. Ich hoffe Sie kommt wieder. Wir sind keiner bestimmten Glaubensrichtung verpflichtet und in der spirituellen Ausrichtung vollkommen frei. Alles dogmatische, sektiererische und lebensbeengende meiden wir.

“So macht Zazen Freude !”

WU-Di von Liang fragte den Grossmeister Bodidharma:

” Welches ist der höchste Sinn der heiligen Wahrheit? “

Bodidharma sagte:

“Offene Weite – nichts von heilig.”
(aus dem Pi-yen lu)

2.09.2007 Text von Zentao

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