Lebenskunst


Tags: , , , , , , , , ,

Diese zwei Mädchenköpfe habe ich in einem Gräberfeld auf dem Grabmonument in Ephesos in der Türkei gesehen,sie simbolisieren unsere dunkle und unsere helle Seite in uns.

Wir kommen und wir gehen, woher kommen wir und wohin gehen wir? Das sind die Fragen, die sich jeder, irgendwann in seinem Leben stellen sollte. Jeder von uns hat eine Mutter die ihn geboren hat und jeder hat auch einen Vater und der Vater und die Mutter hatten auch Eltern und so fort. Das waren unsere Ahnen, Grosseltern, Urgrosseltern und so fort von ihnen haben wir unsere Eigenschaften, die wir über unsere Gene an unsere Nachkommen weiter geben. Am 1. November wird fast auf der ganzen Welt, den Ahnen gedacht. Wir kennen unsere Ahnen oft nur durch die Erzählungen von unseren Eltern.

Wenn wir in dies Welt kommen, bekommt jeder seinen Rucksack den er durchs Leben trägt, der eine trägt ihn leicht und akzeptiert diesen Rucksack als seine Lebensaufgabe und der andere hadert mit seinem Schicksal und macht sich das Leben selber schwer.

Keiner wurde gefragt ob er in diese Welt kommen will. Ist es möglich, dass es irgend wann unsere eigene Entscheidung war? Wieder in diese Welt zu kommen, ist es möglich, dass wir sogar unsere Eltern selber ausgesucht haben?

Und schimpfe auf die Welt, mein Sohn,
nicht gar zu laut.
Eh du geboren, hast du schon
mit dran gebaut.

Wilhelm Busch, Spruchweisheiten & Gedichte

Ich denke schon, denn wir sind geistige Wesen die eine Menschliche Erfahrung machen wollen oder müssen, dazu brauchen wir einen Körper, und durch den Körper erfahren wir was leben heisst. Leben wir unvernünftig und gierig hinterlässt das Spuren in diesem Körper. Lernen wir aus unseren Fehler und lernen wir alles was kommt einfach zu akzeptiren, so wird das Leben, lebenswert und einfach. Ob wir fröhlich durch die Welt gehen oder unzufrieden mit der Welt und uns selber ist doch immer unsere eigene Entscheidung.

Alle Wesen existieren nur vorübergehend. Vor der Geburt sind sie unmanifestiert. Bei der Geburt nehmen sie dann eine manifestierte Form an. Und bei ihrem Ende werden sie wieder unmanifestiert. Was an alledem sollte einen bekümmern? Das Bekümmertsein über das Vorübergehende erschöpft nur deine Energie und hält dein spirituelles Wachstum auf

Bhagavadgita, Übersetzung von Peter Kobbe

Heute ist wieder so ein Tag wo wir ihnen gedenken künnen unseren Ahnen und wir möglicherweise etwas Dankbarkeit spüren.

 

1.11.2012 Text zentao


Tags:, , , , , ,

Der Zen Geist – eine Einführung – übersetzt von zentao

Dies ist ein sehr schönes Video über, und was Zen wirklich ist.

Mit schönen Bildern und mit einfachen Worten von Tosan

einem japanischen Zen-Meister.

*

Die blauen Berge sind die Eltern der, weissen Wolken,

die weissen Wolken sind die Kinder der blauen Berge.

den ganzen Tag,sind sie aufeinander angewiesen

sie können sich auf einander verlassen

ohne von einander anhängig zu sein.

die blauen Berge sind immer die blauen Berge

die weissen Wolken sind immer die weissen Wolken.

*

Dies ist Tosans Auslegung des Lebens

Alles  und jedes ist auf irgend eine Weise auf einander angewiesen und von einander abhängig. Wenn sich die Bedingungen ändern, ändern sich auch die Wolken und sie lösen sich einfach auf ohne eine Spur zu hinterlassen.

Dies ist der Zen Weg ohne Anstrengung und ohne Absicht, wenn ein Ton zu hören da ist, hören wir, wenn unsere Augen offen sind dann sehen wir, da ist nicht mehr, all s das. Wenn wir uns als weisse Wolke sehen und wir kommen zu dieser Erkenntnis über uns selber,   genügt das und da ist auch keine Verwirrung mehr. Erwachen zu dieser Wirklichkeit, erwachen und diese Erkenntnisse verwirklichen, das ist die Praxis des Zen-Weges.

Das Leben ist wie ein Fluss der seinen Weg  hinab von den Bergen, von selber findet und alle Hindernisse  überwindet. Das ist der Weg des Tao und er führt über das Zen. Wir sind wie das Laubblatt, das sich vom Fluss vertrauensvoll, tragen lässt, wohin, der Fluss es auch führt. Wenn wir aber diesem Fluss, erlauben uns zu tragen, wird seine Kraft auch unsere Kraft sein, wir sind eins mit der Natur. Ohne bedauern und ohne anhaften, lassen wir das vergangene zurück.Wenn wir versuchen den Fluss zu blockieren oder ihm widerstehen wollen, entsteht Stillstand.

Wenn wir den Wald anschauen, dann sind es nicht einzelne Bäume, wir sehen den Wald als ein ganzes, als der Wald. Seht euch nicht, als getrennt von andern oder von euch selbst,oder ausserhalb der Welt, seht euch als ein mit allem. Die Suche nach unserer Selbstverwirklichung, wird angetrieben durch die Kraft unsere Geisteskrankheit und  unserer Angst und Gier, welche unser Ego füttern, sie verursachen Frust in unserem täglichen Leben. Egoismus, Eifersucht, Ärger, Wut und Hass, welche, unbewusst versuchen uns zu beschützen und in dem sie das tun, setzen sie uns in Opposition  von allem und jedem. Um aus dieser Situation zu erwachen, müssen wir Zen praktizieren.

3.08.2012 übersetzt von zentao




Heute feiern wir den 1. August, das ist der Tag, wo unsere Ahnen, sich ihre Freiheit erkämpft haben. Für diese Freiheit mussten sie kämpfen, da gibt es viele Sagen und Geschichten dazu, die berühmtesten sind die Geschichte vom Willhelm Tell, und die von Arnold Winkelried dem Helden von der Schlacht bei Sempach. Dies zeigt warum wir Schweizer ein so starkes Freiheitsbedürfnis haben und fremde Richter und Gesetzte gar nicht schätzen.

Dank der Französischen Revolution, bekam die Eidgenossenschaft, eine neue Verfassung und der Grundstein zu unserer heutigen modernen Schweiz war gelegt. Was die EU so gerne in Europa machen möchten, wurde in der Schweiz verwirklicht. Auch die Schweiz hatte so seine Probleme, vor allem mit der so gennten Obrigkeit, den noblen Herren. Genau wie in der EU wo wenige das sagen haben und die Grosse Masse muss schweigen.

Bauernaufstände

Auch während des Dreissigjährigen Kriegs kam es immer wieder zu Aufständen der Bauern, die gegen die hohen Steuern, die von den Stadtkantonen erhoben wurden, protestierten.

Vom Staatenbund zum Bundesstaat

Der Grundstein für die moderne Schweiz wurde im 19. Jhd. gelegt. Das wichtigste Ereignis war zweifellos die Annahme der Verfassung von 1848, welche dem Land eine zentralistischere Form gab und einen einzigen Wirtschaftsraum bildete, der den kantonalen Rivalitäten ein Ende setzte und so eine wirtschaftliche Entwicklung ermöglichte.
Unter anderem schaffte die neue Regierung die internen Zölle ab, vereinheitlichte Währung Masse und Gewichte und monopolisierte das Postwesen. weiterlesen

Was die EU so mühsam kopieren möchte, und im Eiltempo, durchboxen will, brauchte mehr als 2 Jahrhunderte bis zur heutigen Schweiz.  Der Umgekehrte Weg wäre der einfachere, Europa tritt der Schweiz bei und übernimmt die Schweizerischen Gesetzte und den Schweizer Franken und in Europa wäre Frieden. Die Schweiz ist das ideale Modell für ein freies Europa, das geht aber nur mit der Schweiz. Wo ein Wille ist da ist auch ein Weg. Ob diese etwas ketzerischen Gedanken Grössenwahnsinn sind, das wird uns die Geschichte weisen. Das Model EU kann so nicht funktionieren, weil zu stark auf Macht konzentriert und das Europäische Volk hat eine minimale Mitbestimmung.

Tatsache ist; “Für diese Freiheit müssen wir bereit sein zu kämpfen, denn wir sind immer so Frei, wie wir bereit sind, etwas für diese Freiheit zu tun. Die Bequemlichkeit unseres modernen Lebens, unser Wohlstand macht uns abhängig und berechenbar. Die Berühmte Freiheit der Werbung ist eine Abhängigkeit, eine Unfreiheit, und wir wollen ja frei sein. Wenn wir mit dieser Freiheit nicht achtsam umgehen, werden wir sie verlieren.  Dazu gehört nun mal, dass man politisch interessiert ist und sich bei den Wahlen aktiv beteiligt

Jeder entscheidet für sich selber, wie viel Freiheit ihm/ihr gut tut, den mancher ist von zuviel Freiheit überfordert und möchte nur seine Ruhe. Echte Freiheit fordert etwas von uns, für echte Freiheit muss man manchmal kämpfen und mancher hat für die Freiheit sein Leben gegeben.

1.August 2012 Text von zentao

auch noch lesen:

720 er Geburtstag der Schweiz

Wissen wir überhaupt noch was Freiheit, im Sinne der alten Eidgenossen heisst?

Werte


Sonnenblume und die Biene

Wenn ich mir  dauernd Sorgen über den Zustand der Welt mache und Angst habe, ich könnte etwas verlieren oder etwas weniger Geld auf meinem Konto haben, wenn ich mir nur noch, um meine Gesundheit Gedanken mache und es muss immer wieder etwas geschehen und ich könnte ja vielleicht noch etwas verpassen; dann lebe ich, am Leben vorbei. Lebensfreude und nicht Lebenskampf, das kämpfen habe ich schon lange aufgegeben.

Ich lebe mein Leben mit Freude

Wenn ich nicht unterscheiden kann, zwischen wichtig und unwichtig und alles, was mir geschieht persönlich nehme, dann haben meine Mitmenschen ein Problem mit mir und ich auch. Alles was mit mir zu tun hat, mag für mich persönlich wichtig sein, im Vergleich zu den Problemen die viele Menschen haben, ist es eigentlich vollkommen unwichtig. Mich selber nicht so wichtig nehmen.

Wenn ich zuhöre erfahre ich neues, das was ich zu erzählen habe, das kenne ich schon. Doch mein Mund ist oft schneller, als mein Hirn.

Ich bin dankbar dass es mir so gut geht.

Leben heisst für mich auch mal verweilen können und nichts tun, oder fast nichts tun. Heute Abend sass ich auf meinem Balkon und beobachtete eine Biene auf meinen Sonnenblumen, da war das nichts-tun vorbei und ich holte meine Kamera und machte ein paar Bilder.

Ich lebe im Augenblick.

26.06.2012 Text von zentao


Tags: , , , , , , , , , ,

Regenwetter in Hanoi

Heute ist wieder einmal ein Regentag und ich sitze hier im trockenen und höre Countrymusik, wärend ich versuche meine Gedanken in eine angemessene Form zu bringen. Das, dass Wetter so ist wie es ist, das ist ein Fact und ich habe bereits darüber geschrieben. An den schönen Tagen, sind die meisten Menschen aufgestellt und sind aktiver als sonnst, eigentlich müssten wir doch die Regentage auch lieben, den sie geben uns die Chance, wieder den Alltag etwas ruhiger zu gestalten. Die unterschiedlichen Antworten auf Das Wetter ist so wie es ist hat mir wieder einmal gezeigt wie unterschiedlich wir dieses Wetter erleben und das wir alle unseren Rucksack tragen. Die einen leiden unter dem Wetter, wie sweetminds, das ist ein Phänomen, dass man oft beobachten kann. Das Wetter selber macht aber nur bedingt krank, den oft kommen negative Gedanken hoch und beeinflussen uns oft mehr, als das Wetter selber. Bei Geo.de gibt es einen interessanten Beitrag über dieWetterfühligkeit . Da soll es einen Zusammenhang geben, dass wenn der Luftdruck wechselt, sollen dies, viele Menschen im Voraus spüren und sie fühlen sich krank, von Kopfschmerzen, Schwindel, der Blutdruck steigt und die Menschen haben keine Lust etwas zu unternehmen, auch keine Arbeitslust. Aber für alle diese Symptome, gibt es auch andere Erklärungen, einfach zuviel Stress, zu spät und zuwenig Schlaf und zuviel Alkohol am Abend. Es ist so leicht dem Wetter die Schuld zu geben. Es gibt noch ein anderes Phänomen; der Mensch will immer etwas anderes, als das was er bereits hat, da sind wir Weltmeister. Wenn wir etwas erwarten, wie eben, schlechtes Wetter, dann haben unsere Gedanken, den grösseren Einfluss, als das Wetter, unser Glaube das Wetter mache uns krank, macht uns auch wirklich krank.

sweetminds ich kenne das Gefühl wenn Körper und Wetter nicht harmonieren. Eine Zeit lang habe ich mich gewundert, wieso ich so oft Kopfschmerzen habe und bin daher der Sache nachgegangen. Nach kurzer Zeit bin ich darauf gestoßen, dass ich wetterfühlig bin. Wechselt das Wetter abrupt, also zB. von sonnig auf stürmisch bewölkt, dann zieht und brummt es in meinem Kopf. Das Beste was man machen kann ist, darüber hinweg zu schaun und trotzdem einen schönen Tag zu verbringen. Bedeutet zwar ziemliche Anstrengung und Überwindung, aber es lohnt sich.

Taigyo Gido Ich kannte mal einen, der hatte keine Beine und der lief auf den Händen (mit allerlei Schwierigkeiten, die ihn dabei begleiteten). Mit dem Wetter ist es wie auf den Händen laufen. Wenn es schon so ist, wie es ist, dann ist es so wie es ist. Ich selber laufe zwar nicht auf den Händen, aber habe eine Menge Schwierigkeiten mit dem Körper. Die Kunst des Lebens ist nicht ein besonderes Leben zu führen, sondern die Suche oder den Wunsch nach dem besunderen Leben aufzugeben.

Norbert ja, es ist wie es ist. Wenn es nicht so ist wie es ist, wäre es ja anders.

Das ist der Virus in unseren Gedanken.

Taigyo Gido als Antwort auf den Kommentar von Norbert

die Gedanken sind wie sie sind. Da gibt es kein Virus. Der Virus ist das Resultat unserer Bewertungen.

…die Gedanken gehören uns nicht…

Norbert als Antwort auf den Kommentar von @Taigyo Gido

…Da hast Du natürlich vollkommen Recht. Es sind alles nur Konstrukte unserer Gedanken.
Meine Aussage bezog sich auf den Gedanken; “So wie es ist, so soll es sein” und nicht “ich hätte es gerne anders” wie es weitverbreitet ist.

Die Kommentare meiner Leser fand ich recht lehrreich, wie doch jeder sein Wissen und Erfahrung auf seinem Lebensweg, anders wertet, aber Grundsätzlich scheinen alle zu wissen; es ist so wie es ist, die Gedanken sind unsere eigenen Konstruktionen und wir können etwas tun, damit es uns wieder besser geht.

Mein persönliches Rezept gegen alle diese negativen Phänomene, ist Lachen, auch nur schon ein Lächeln, auch wenn es noch nicht, aus der Tiefe meines Wesen kommt, auch wenn es noch nicht echt ist, hilft dies mir, das lächerliche an meinem Verhalten aufzudecken. Lachen, am besten über mich selber, ist die Beste Medizin..

Oder mit Taigyo Gido s Worten zu sprechen;

Die Kunst des Lebens ist nicht ein besonderes Leben zu führen,

sondern die Suche oder den Wunsch nach dem besonderen Leben

aufzugeben.

16.05.2012 Text von zentao


Tags: , , , , , , ,


Stille Nacht heilige Nacht…

Dieses Video von Mahalia Jackson begleitet mich seit vielen Jahren an Weihnachten. Diese einmalige Powerstimme, zaubert aus einem schönen Lied, eine fast heilige Weihnachtsstimmung. Es ist schon gelungen wie wir mit der Technick, ein scheinbares weiter gehen, simulieren können, aber was solls, es ist doch schön wenn wir diese schöne Stimme immer noch hören dürfen.

Ich wünsche allen meinen Lesern, eine Wunder schöne Weihnachtszeit.

22.12.2011 zentao

Zurück zur Startseite


Tags: , , , , , , , , , , , , , , , ,

Das Eine im Anderen und umgekehehrt, das ist dieLehre von Ying und Yang und kommt, wie so viele alte Weisheiten aus China, es ist die Lehre vom Ausgleich zweier Gegensaätze, die zu Einem Werden, das Eine im Anderen und umgekehrt. Jeder Mann hat auch weibliche Gene, zum Glück, sonnst könnte man es nicht mit uns aushalten, dieser weisse, weibliche Punkt in unserem Yang macht uns menschlich. Das Ying, das Weibliche enthält auch einen Schwarzen Punkt, auch da zum Glück, den ohne etwas Yang, wäre die Befreihung vom Männerjoch, noch nicht vollzogen. Das Männliche ist das Aktive und das Weibliche, das Passive, wir alle haben das andere Geschlecht, bereits in uns und darum können wir so schwer, ohne es sein. Wir brauchen einander und wir sollten endlich unseren Kampf der Geschlechter aufgeben. Ein Mann ohne seinen weiblichen Gegenpart, ist nur ein halber Mann aber umgekehrt gilt das gleiche.
Was da auch noch zu wissen ist:

Wenn sich Ying und Yang vereinigen entsteht Leben

wenn sie sich wieder trennen, zieht sich das Leben wieder zurück

Nur wenn Yin und Yang in uns in Harmonie sind, Leben wir wirklich, wenn wir einigermassen intelligent Leben, geht es uns gut und sonnst müssen wir die Folgen selber tragen.

Ying und Yang spielen im Taoismus eine zentrale Rolle. Sie sind die polaren Grundprinzipien, aus deren Wechselspiel und Interaktion die Dinge und alles Geschehen des Universums entstehen. Ihre Erscheinungen sind Erde (Yin) und Himmel (Yang). Dem Prinzip des Yin entsprechen die Qualitäten des Weiblichen, Dunklen, Empfangenden, Feuchten. Yin-Symbole sind der Mond, das Wasser, Wolken, der Tiger, die Schildkröte. Dem Yang entsprechen das Männliche, Helle, Aktive, Harte, Trockene, Schöpferische. Yang-Symbole sind die Sonne, das Feuer, der Drache. Das Ziel der taoistischen Lehre bestand darin, den rechten Weg zu finden, um die Kräfte Yin und Yang im Gleichgewicht zu halten.

Oder wie es Laotse, sagt:

Wenn jeder die Schönheit als schön erkennt, gibt es bereits Hässlichkeit.

Wenn jeder das Gute als gut erkennt, gibt es bereits Böses.

Sein und Nichtsein erzeugen sich gegenseitig.

Schwer und Leicht verwirklichen sich gegenseitig. …

Vorher und Nachher folgen sich gegenseitig.

von Laote

Wie immer wir handeln, wäre wohl oft, nicht handeln das Beste, etwas weniger Hektik, etwas weniger Wollen, das Leben etwas gelassener nehmen, etwas mehr Vertrauen im Wissen, es kommt schon gut, weil es so kommt, wie wir bereits gelebt haben, alles fällt auf uns selber zurück. Ob wir wollen oder nicht wir selber sind immer die Ursache von dem was uns geschieht.

Wenn wir hier im Westen, lernen würden, dass wir doch alle Eins sind und unser Gegenüber ist nicht unser Feind.

Wir sind nicht der Mittelpunkt der Erde und unsere Art zu Leben fährt irgendwann den Karren gegen eine Wand.

Wir leben seit langen, nicht mehr in Harmonie mit unserer Umwelt und sollten alles tun, damit unsere Erde auch mit uns weiterbesteht.

Wir können lernen mit Ying und Yang so umzugehen, dass sie in Einklang sind in Allem Eins

Wer sich bei der Menschenlenkung auf das Tao verlässt,

versucht nicht, Entscheidungen zu erzwingen oder

Feinde mit Waffengewalt zu besiegen.

Denn für jede Kraft gibt es eine Gegenkraft.

Gewalt, auch wenn sie in guter Absicht angewandt wird,

fällt immer auf einen selbst zurück.

Laotse, Tao Te King, Peter Kobbe (Übers.)

12.12.2011 Text von zentao

 


Tags: , , , , , , , , , , , , ,

Gaba vom Blog Mach das Beste aus Deinem Leben! läd wieder einmal zu einer Blogparade ein, dieses Mal, mit folgendem Thema:

Die Welt? Was kannst Du tun? – Einladung zur Blogparade

Was für eine gelungene Idee von Gaba, alle dies Gedanken von befreundeten Bloglesern, werden beitragen, dass die Welt wirklich besser wird.

Hier die Fragen von Gaba und meine Gedanken dazu

Wünschst Du Dir manchmal, in einer besseren Welt zu leben?

Wer wünscht sich das nicht – um eine bessere Welt zu ereichen, müssen wir zuerst einen besseren Menschen formen, nähmlich uns selber, wenn jeder zuerst bei sich selber beginnt, wird die Welt, von selber besser.

In einer Welt, die Dich so an nimmt, wie Du bist?

Auch da, müssen wir zuerst uns selber annehmen und uns selber akzeptieren, so wie wir selber sind.
In einer Welt, wo der Starke den Schwächeren stützt und wo das Wort „Not“ eine leere Worthülse ist?

Die beste Hilfe ist immer noch die Hilfe zur Selbsthilfe – nichts ist entwürdigender als Almosen.
In einer Welt, wo keiner „gleicher“ ist als der Andere und „anders sein“ erlaubt und erwünscht ist?

Es wird noch ein langer Weg sein, um das, auf der ganzen Welt, zu erreichen. Auch da; beginnen wir das anders sein bei uns selber.

Wie könnte so eine Welt gestaltet werden?

Es muss jeder bei sich selber beginnen.

Wird die Welt besser, wenn eine Regierung das beschließt?

Beschliessen ist das Eine, das Umsetzen, ohne Zwang und Druck auf die Mit-Bürger, wäre nicht so leicht. Sowas geht nur wenn alle das beschliessen, es muss ein Volkswille sein.
Was kannst Du beitragen, um die Welt ein Stückchen besser zu gestalten?

Jeden Tag, ein Lächeln verschenken
Was tust Du, um unsere Welt besser und besser werden zu lassen?

Jeden Tag ein Lächeln verschenken, manchmal auch zwei oder drei oder auch mehr, Lächeln verbessert die Welt, Instant und macht mindesten zwei Menschen glücklich.

So das waren meine Gedanken zu dieser schönen Blog-Parade bei Gaba

26.06.2011 Gedanken von zentao


Tags: , , , , , , , , , , , , , , ,

Heute Morgen habe ich endlich verstanden, was Substanzlosigkeit ist. In einem kurzen Augenblick, hatte ich ein Gefühl von Leerheit, ein Moment von Weite, ein tiefes ruhiges fliessen meiner Atmung. Ein Dasein, wie ich es bisher nicht kannte. Dann ein Gedanke; es geht doch, und das Denken war wieder da. Es ist mir bewusst geworden, dass in jeder Sekunde, mein Körper sich verändert, Zellen sterben ab und erneuern sich wieder, ein stetiges Werden und Vergehen. Alles scheinbar Feste ist in Wirklichkeit, fliessend und in Bewegung. In diesem Augenblick habe ich erkannt , dass es gar nicht anders sein kann, sonst wären wir steif und starr, dieser Körper ist ein instabiles Produkt meines Geistes und ich kann darin, nichts festes und beständiges finden, nichts bleibendes welches die Zeit überdauern würde. Eine Verlässlichkeit des Veränderns, ein kommen und gehen, meiner Kräfte und Fähigkeiten. Meine Gedanken, produzieren Gefühle und daraus folgen Taten, alles in meinem Denken entstanden, ich selber trage die Verantwortung dafür. Was immer mir geschieht, ich habe es irgendwann Gedacht oder gefühlt und dadurch in mein Leben geholt. Mit dieser Erkenntnis wurde mir bewusst wie dumm meine Sorgen um mich selber sind, es ist ja nichts da um sich zu sorgen, wenn ich im Augenblick lebe. Jeder ist für sein Denken selber Verantwortlich und jeder kann es auch ändern, wenn er will. Wenn ich es einfach geschehen lasse ohne etwas zu wollen, dann kommt es schon richtig.

Der Gedanke an Leerheit, war für mich nicht so recht nachvollziehbar, bisher dachte ich alles sei relativ fest und beständig. Erst durch das Wort Substanzlosigkeit, konnte ich mir etwas darunter vorstellen. Substanz, ist etwas festes und stabiles etwas was sich nicht so schnell verändert. Die Substanzlosigkeit ist demzufolge, genau das Gegenteil, wie das Wort sagt, etwas ist ohne Substanz und ist dem zu Folge leer.

Substanzlosigkeit oder Leerheit auch Shunyata beschreibt den nicht greifbaren Aspekt des Lebens. Gleichzeitig deutet dieser Begriff aber auch auf das Reservoir an Möglichkeiten hin, das in jeder Lebensform ruht.

Auch wenn Albert Einstein kein Buddhist gewesen ist, so hört sich folgendes Zitat doch ganz danach an und zeigt uns was Substanzlosigkeit oder Leerheit, wirklich ist.

Der Mensch ist Teil eines großen Ganzen, das wir Universum nennen. Das Universum ist durch Raum und Zeit begrenzt. Der Mensch erfährt sich selbst, seine Gefühle und Gedanken als etwas, das vom Rest Getrennt ist – eine Art von optischer Täuschung seines Bewusstseins. Diese Täuschung ist wie eine Art Gefängnis für uns, denn wir sind dadurch an unsere Persönlichkeit und einige Wesen in unserer näheren Umgebung fest gebunden. Unsere Aufgabe ist es, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, in dem wir die Kreise unseres Mitgefühls erweitern, so dass wir alle lebenden Kreaturen und die Natur in ihrer ganzen Schönheit umarmen können.“

„Realität ist bloß eine andauernde Illusion.“

Für eine Welle im Ozean ist der Moment der Erleuchtung,

wenn sie realisiert, dass sie Wasser ist.“

Thich Nath Hanh

Ich habe bereits sehr viel über dieses Phänomen, diese Leerheit(Herzsutra) Substanzlosigkeit gelesen, aber mein Verstand hat es nicht verstanden, erst durch meditatives Betrachten in der Meditation, durch klare, eigene innere Bilder habe ich es auch Gefühlsmässig verstanden. Leerheit ist nicht einfach Nichts, wenn wir von Leerheit reden, so reden wir über etwas, was vermeintlich etwas Festes ist, wie ein Berg oder ein Haus oder eben wir Menschen. Leerheit bezieht sich auf die Beobachtung aus unserem Alltag, dass unsere Erfahrung von der uns umgebenden Welt letztendlich falsch und leer ist von den Qualitäten, die wir meinen zu kennen. Weil sich alles verändert, auch ein Berg oder ein Haus sind in ihrer Substanz, nicht beständig, ohne eine eigen Identität, ohne ein eigenes Selbst – alles ist mit einander Verbunden, wie in einem Netz. Alles ist voneinander Abhängig und beeinflusst sich gegenseitig, alles was sich verändert ist demzufolge Leer. Wenn wir versuchen, diese Erfahrung zu erklären, ist es wie wenn wir einem Blinden, die Farbenlehre erklären wollen.

Wenn ich Zahnschmerzen habe, so erfahre ich den Schmerz als etwas Reales, wenn ich den Schmerz untersuche, finde ich ihn nicht, es tut zwar weh, ich selber kann ihn nicht orten, das macht dann der Zahnarzt, der findet ein Loch und da ist ein Nerv der leitet den Schmerz weiter und ich spüre Schmerz.

Genauso ist es mit der Angst, Angst ist etwas Gefühlsmässiges und Angst gibt es so nicht, sie erscheint mir aber als reale Angst, hat aber in Wirklichkeit, keine Substanz und wenn ich etwas greifbares suche finde ich die Angst nicht, ich spüre die Angst als ein bedrückendes und unangenehmes Gefühl.

Genauso ist es mit unserer Erinnerung, unserem Wissen, irgendwo sind sie latent vorhanden. Wir versuchen uns an etwas zu erinnern, mit unserem Willen, geht da gar nichts, wie aus heiterem Himmel ist die Erinnerung, wieder da, wo war diese? Abgetaucht in unser Unterbewusstsein, auch da ist alles fliessend, die Erinnerung scheint da zu sein und doch wieder nicht.

Sogar die Liebe, ist Substanzlos, sie kommt und geht und ist vollkommen unberechenbar.

Die Erkenntnis; Substanzlosigkeit ist nicht Nichts, sie ist durchaus als etwas reales Erfahrbar, sie ist aber nichts greifbares und nichts festes und ich kann sie nicht festhalten.

Durch dieses erkennen, ging es mir richtig gut und ich fühlte mich echt wohl in meinem Körper seit langem spürte ich eine Ganzheit in mir, wie ich es vorher nicht kannte. Nicht hat sich geändert, ich bin immer noch der Gleiche wie vorher, mein Denken hat sich geändert.

21.06.2011 Text von zentao


Tags: , , , , , , , , , , , ,

Gestern ist der Zen-Geist die Hauszeitung des Haus Tao angekommen und darinnen sind verschiedene Beiträge über die Koan Praxis, welche mich zu diesem Beitrag inspiriert haben.

Ein Koan war in der Ursprünglichen Form, wörtlich übersetzt, heisst Koan, ein öffentlicher Aushang, das war ein Dialog, zwischen einem Zen-Lehrer und seinem Schüler oder zwischen zwei Zen-Lehrer, der eben öffentlich war. Erzählt wird entwedwer, eine Anekdote aus dem Leben eines Meisters oder eine Aussage aus einem Sutra, es muss immer auf die letzte Wahrheit hindeuten, und zwar in einer paradoxen Form, so dass es für das diskursive Denken nicht zu lösen ist. Zur Lösung des Koans, bedarf es daher einen Sprung, auf eine andere Ebbene des Begreifens.

aus dem Glossar des Buches; Am Fluss des neunköpfigen Drachens.

In den üblichen Erfahrungsberichten des Zens, geht der Schüler zum Meister und der gibt ihm ein Koan,das er in der Meditation lösen soll. Das Koan, ein oft rätselhafter und, oder paradoxer Ausspruch oder Frage des Zen-Meisters, welche durch den der Schüler in der Meditation gelöst werden soll. Im Nachdenken überdas parados rätzelhafte Koan des Meister liegt der Schlüssel zu uns selbst verborgen. Wer das erkennt, der ist vielleicht noch nicht erleuchtet, ist dem aber bereits einen grossen Schritt näher.

 

Eines der ersten Koans die man bekommt, ist meisten die Frage; Wer bin ich? Das ist eine Frage die nicht so leicht zu beantworten ist: bin ich mein Name, oder mein Körper, bin ich dieser Denkende, der im Hintergrund nachdenkt. Eine einfache Frage, und ist so schwer zu beantworten, eine einzige Frage wirft immer neue Fragen auf, die im Grunde auch ins Leere führen. Eigentlich müsste die Frage lauten; Wer bin ich – und wie viele ? Wenn wir genau hinschauen bestehen wir aus vielen vergangene Pesönlichkeiten die wir bereits gelebt haben, die Persönlichkeiten, die wir dann vielleicht einmal sein werden, sind noch in weiter Ferne.

Der Sinn und das Ziel der Meditation, ist ja, dieses dauernde Gedankenkarusell in unserem Kopf zur Ruhe zu bringen. Der Sinn und Ziel eines Koans soll den Schüller verwirren, es ist eigentlich, eine unlösbare Aufgabe, vor der unser Gewöhnliche Geist irgend wann dann, einfach kapituliert und aufgibt und sich das Denken in Nichts auflöst.

Ich habe auch schon versucht so ein Koan zu lösen, mit mässigem Erfolg, meine Koans stellt mir das Leben, ob ich will oder nicht. Koans sind immer Gegensätze, die scheinbar nicht zusammenpassen und doch zusammen gehören, wie die zwei Seiten einer Medaille, hell und dunkel, Tag und Nacht, gut und böse, Geburt und Tod, es sind Gegenpole in Frageform.

Wie erreiche ich Beständigkeit, in einer vergänglichen Welt?

Wie komme ich zur Ruhe? Wenn ich ja bereits dort sein sollte, ein Koan, das ich mit geschehen lassen, zu lösen versuche.

Gesund Essen und feines und ungesundes Geniesen, auch mein tägliches Koan.

Wie nehme ich meine Schmerzen an, ohne mich mit ihnen zu identifiszieren?

Mein eigenes Koan; Schmerzen kommen und Gehen, da ist kein bleiben.

Schmerzen haben keine Substanz und doch tut es weh? Warum? – Ein ewiges Koann, das mancher auch kennt, die Lösung, ist, möglicher weise, im sich selber vergessen, sich mit dem Schmerz nicht identifizieren.

Meine eigenen Wiedersprüche und wie gehe ich mit mir selber um, ein dauer Koan, das ich nur mit meiner Liebe zu mir selber lösen kann, immer wieder, täglich.

Die Geburt war, unser erstes Koan, das wir mit Bravour gelöst haben und der Tod wird unser unser letztes Koan sein in diesem Leben.

Die Fragen des Lebens bestehen aus Koans, die wir immer wieder lösen müssen, da wäre noch die Frage; was in meinem Leben ist kein Koan?

Eines Tages begegnete der Meister Hotei einem Zen-Mönch. Dieser fragt ihn: „Was ist die Bedeutung des Zen?“ Hotei ließ sofort als stumme Antwort seinen Sack auf den Boden fallen.
„Sag mir bitte, worin besteht die Verwirklichung des Zen?“ fragte der Mönch erneut.
Sofort ergriff der lachende Buddha seinen Sack, warf ihn sich über die Schulter und ging seines Weges, ohne sich noch einmal umzuschauen.

Koan-Meditation (Rinzai Zen

Was ist euer Koan oder euere Lebens Fragen an euch selber? Ist eure Antwort auch so einfach?


Zufällig habe ich aufdem Blog satyamnitya

noch einen sehr gelungenen Beitrag über das Koan mit dem Titel

Ikkyû Sôjun: nur ein Kôan ist wichtig

gefunden und es passt gut als Ergänzung zu meinem Beitrag

27.05.2011Â Text von zentao


Tags: , , , , , , , , , , , ,

Immer wieder werde ich gefragt, “was den Zen sei?” In erster Linie ist es eine Buddhistische Meditation, welche auf die Meditation im Sitzen ihr Hauptgewicht legt, die Erfahrung daraus nennt manSatori. Vereinfacht könnte man aber auch sagen, ” Zen ist das Leben und Leben ist Zen. “ Den wer bewusst jeden Moment lebt, wer Mensch und Tiere liebt, der wendet automatisch Zen an. Ein Bewusstsein, welches früher mancher, der in der Natur lebte, unbewusst einfach anwendete. Bewusst leben haben wir hier im Industrialisierten Europa, gänzlich verlernt und die Menschen suchen, neue Werte. Da ja auch die Kirchen versagt haben, nicht nur die Christliche auch der Islam ist in dieser Hinsicht nicht besser. Die alten Werte, gelten vielerorts nicht mehr und werden durch eigene egoistische Gedankenkonstruktionen ersetzt. Dank den klaren Strukturen und der kompromisslosen Haltung des Zens zum Leben, ist es nicht verwunderlich, dass Zen, heute einen so starken Einfluss hat, in unserer Gesellschaft, vorallem in der Wirtschaft und in der Werbung.

Vorerst mag es wie ein Missbrauch des Zen Gedankens aus sehen, weil die Werbung und die Wirtschaft, sehr vieles vom Zen-Gedankengut übernommen haben. Die Wirtschaft macht mit ihrenManager, Zen-Schulung in den Betrieben und die Werbung kopiert in vielen Aktionen gleich ganze Zen-Aussagen. Auch im Internet, schissen so Lebensberatungsseiten , wie Pilze aus dem Gras. Hier ein gutes Beispiel:Lebensfreude-Blog. Auch da sind die Angebote Grenzenlos. Ganz klar steht hier der Gewinn im Vordergrund, wichtig ist da aber der geistige Gewinn der Beteiligten. Es ist eigentlich unwichtig, wie die Menschen zu ihren Zen-Erfahrungen kommen, es gibt ja auch noch den Weg über die Kampfkünste, es ist nicht immer Sitzen der einzige Weg um zu sich selber zu finden. Der Wege gibt es viele und sie münden wie ein breiter Fluss, zurück ins Leben.

Das Beste daran ist; Zen ist keine Religion, Zen ist eine Philosophie und kann durchaus zu religiösen Erfahrungen führen. Es ist darum keine Religion, weil Zen nur auf Erfahrungen und Erkenntnissen aufbaut, je länger man das macht umso einfacher wird das Leben und wenn das Leben einfacher wird, gewinnt am Ende, der Mensch.

9.03.2011 Text von zentao


Tags: , , , , , , , , ,

Wenn ich als Kind zum Geburtstag ein Geschenk bekommen habe, da sollte ich dankbar sein, man erwartete,von mir dass ich Freude zeige und die war einfach nicht da. Die Dankbarkeit ist oft auch negativ besetzt, weil erwartet wird, dass wir dankbar sind und wer mag schon auf Befehl dankbar sein? Das was ich bekommen habe war nicht das was ich ich mir gewünscht habe.Dankbarkeit kann man nicht befehlen oder einfach an oder ausschalten wie das Licht. Dankbarkeit geschieht oder eben auch nicht. Da kommt dann schon mal die Frage auf; wofür soll ich jetzt dankbar sein?

Wenn ich aber etwas bekam, das ich mir sehnsüchtig gewünscht habe und es schier unmöglich schien, dass ich das je erhalten würde, dann stieg wie aus der Tiefe des Seins ein immenses Glücksgefühl hoch, einfach unbeschreiblich, eine tiefe Dankbarkeit. Die Dankbarkeit ist das grösste der Glücksgefühle zu dem wir Menschen fähig sind, denn wenn ich dankbar bin steigt ein tiefes Gefühl von Glück und Freude auf.

Wie alles kann man auch das trainieren. Wie das? werdet ihr fragen, ganz einfach, indem ich für alles was ich bekomme, danke sage, an wen? An Gott oder an das Universum, was ja möglicherweise, das selbe ist. Ich kann aber auch die Dankbarkeit verhindern, indem ich alles, als Selbstverständlich anschaue und nicht ein mal den Versuch mache, Dankbarkeit zu entwickeln und auf meinem Egotrip weitermache. Auf diese Weise ist die Dankbarkeit auch schnell vergänglich. Leider auch die positiven Auswirkungen der Dankbarkeit.

Wenn echte  Dankbarkeit aufkommt ist das Ego weitgehend ausgeschaltet. Dankbarkeit hat sehr viel mit Demut und Freude zu tun, dankbar zu sein für das , was wir erhalten. Vielen Menschen fällt es schwer einfach Danke sagen zu können. Wenn sie von irgendjemandem etwas unverhofft erhalten, da meinen die meisten, sie müssten sich sofort wieder revanchieren, was gar nicht nötig ist. Einfach annehmen auch wenn es vielleicht im Moment  schwer fällt.

Als ich noch sehr jung war, musste ich ein mal einen älteren Arbeitskollegen um 10.-Franken anpumpen und als ich im das Geld wieder zurück geben wollte, da sagte er zu mir; Wenn irgend wann, jemand dich um Geld anpumpt, gib diese 10.-Franken einfach weiter. Ich gebe was ich bekomme nicht zurück, sondern verschenke es weiter. Auf dies Weise hat der Schenker und der Beschenkte ein gutes Gefühl.

Wenn ich dankbar bin, ist das ein Zeichen von Zufriedenheit, es ist etwas positives geschehen, das ich, so nicht erwartet habe,; im Lotto gewonnen, mit einer sehr grossen Summe, das ist für viele das höchste der Gefühle.  Ich bin, ganz einfach dankbar, dass es mir gut geht. Ich kann am Ende des Tages, für alles was geschehen ist, Danke sagen. Das Gefühl von Dankbarkeit kommt immer dann auf, wenn ich etwas erhalte, das ich nicht erwartete oder aber aber auch dann, wenn ich ich schreckliches erwarte und das dann nicht eintrifft, welch ein Glück.

Ein Mensch der eine schwere Krankheit hat und der dann erfährt, dass er geheilt ist, der wird eine andere Art von Dankbarkeit erfahren, als derjenige der in der Lotterie eine Million gewonnen hat. Der erstere ist für sein neues Leben dankbar der andere hat möglicherweise das Gefühl etwas unverdientes erhalten zu haben und wird das Gewonnene wieder verlieren. Wie gewonnen so zerronnen, aus dem einen Grund weil er nicht Fähig war zu danken, wem auch immer.

Hier noch ein einfaches Rezept von Buddha, er soll folgend Worte zu seinen Schülern gesagt haben

Erhebt euch und wir wollen dankbar sein, auch wenn wir   heute nicht viel gelernt haben, so haben wir doch wenigsten etwas  gelernt und wenn wir doch nichts gelernt haben, so sind wir doch wenigstens nicht Krank geworden und wenn wir doch Krank geworden sind, so sind wir doch wenigstens nicht, daran gestorben, darum lasst uns gemeinsam miteinander dankbar sein.

Dieses einfache dankbar sein, auch dafür dass wir immer noch leben einfach ein tiefes Gefühl von Dankbarkeit.

Im Buddhismus schulden wir Dankbarkeit gegen über sämtlichen Lebewesen, gegen über unseren Ahnen und gegen über unseren Eltern und auch Dankbarkeit,den drei Juwelen; Buddha, Dharma (Universalsgesetz) und dieLehre Buddhas) und die Sangha(Gemeinschaft jener die den Weg mit uns gehen) Am wichtigsten ist aber die Dankbarkeit gegen unseren Eltern.

Dankbarkeit ist ein sehr gutes Gefühl, das sich lohnt immer wieder zu kultivieren.

25.11.2010 Text von zentao

Zurück zur Startseite


Tags:, , , , , , , , , , , , ,

Anweisungen für den Koch……

,, Lebensentwurf eines Zen-Meisters ,,

Das Kochen ist ja auch eine meiner täglichen Aktivitäten, nicht immer gerne, aus dem einen Grund weil ich oft nicht weiss was ich heute wieder kochen soll. Wer schon mal gekocht hat, der weiss, dass es da auch eine gewisse Vorbereitung braucht. Kochen hat, wie das fotografieren, viel Gemeinsames zum Zen.

Es braucht Achtsamkeit

es hat einen Anfang, eine Mitte und ein Ende

und es ist von Vorteil wenn man sich nicht ablenken lässt.

Ohne Zutaten und ohne Rezept kann man meistens nicht viel Gescheites kochen.

Dazu habe ich jetzt ein kleines Büchlein, mit dem schönen Titel: Anweisungen für den Koch von Bernard Glassman gefunden.

Es gibt da ja die berühmte Geschichte eines Zen-Koches (Tenzo) eines Zen-Klosters der extra 12 Meilen zu Fuss zum Hafen gelaufen ist, um Pilze für eine Nudelsuppe zu kaufen. Dogen war sehr von diesem Mönch beeindruckt und lud ihn zum Essen auf dem Schiff ein. Der Mönch liess sich aber nicht von seinem Plan abbringen, am gleichen Tag wieder ins Kloster zurück zu kehren. Dogen bedrängte ihn und meinte es gäbe doch bestimmt andere, die das Abendmahl zubereiten könnten. Die Antwort des Zen-Koches war einfach, aber klar;

” mir wurde die Verantwortung übertragen, darum muss ich diese Arbeit tun, nur wenn ich es selber tue, weiss ich, dass die Arbeit richtig gemacht ist, “und er nahm die gekauften Pilze und kehrte in sein Kloster zurück.

Später besuchte Dogen diesen Koch in seinem Kloster und dieser wurde einer seiner Zenlehrer. Dogen hat diese Lektion, die ihm der Koch erteilte nie vergessen und später hat er aus diesem Erlebnis heraus seine “Anweisungen für den Koch” geschrieben.

Basierend auf diesen Gedanken von Dogen, hat Bernhard Glassman diesen Lebensentwurf eines Zen-Meisters geschrieben.

Kochen ist wie das Leben oder umgekehrt. Das Leben hat nun mal gewisse Regeln, die wir einhalten müssen, sonst könnten möglicherweise Schwierigkeiten auftreten. Genauso ist es beim Kochen, da sollte man auch wenn möglich nach Rezept kochen, sogar erfahrene Köche schauen ab und zu die Rezepte an.

Vor dem kochen, müssen alle Zutaten vorhanden sein, wenn nicht muss man diese besorgen.

Beim Kochen muss die Küche sauber sein, schon bevor man zu kochen anfängt.

Das Gemüse muss geputzt werden und die Beilagen vorbereitet werden.

Alle Zutaten müssen bekömmlich sein, ab und zu nachschauen ob die Öle und Gewürze noch geniessbar sind.

Ein Menü besteht meistens aus drei Teilen; Vorspeise, Suppe, Hauptmahl und ab und zu gibt es auch noch etwas Süsses zum Nachtisch.

Der Vergleich zum Leben, finde ich spannend, wie im Leben klappt auch in der Küche nicht alles und wir müssen öfters improvisieren und wie im Leben, wenn etwas schief geht entstehen daraus wieder ganz neue Dinge. Wenn wir das Gemüse rüsten, können wir aus dem Gemüseabfall, eine köstliche Suppe kochen, aus Resten vom Vortag kann man am anderen Tag eine Vorspeise machen. Es gibt unzählige Möglichkeiten etwas neues zu kreieren.

Das schlimmste für einen Koch ist, wenn seine Gäste unpünktlich sind und auch damit muss er umgehen können, da hilft ihm die Gelassenheit welch er im Zen gelernt hat. Nach dem Kochen kommt der Abwasch, auch wenn wir heute meistens eine Geschierwaschmaschiene haben, braucht es auch da Achtsamkeit. Wenn die Küche wieder aufgeräumt ist, beginnt alles wieder von vorn.

Nach dem kochen ist vor dem kochen.

23.11.2010 Text von zentao

auch noch lesen:

Das Zen des Fotografierens

Altes Brot ist nicht hart….


 

Tags: , , , , , , , , , , , , , , ,

mit Geld kann man fast alles kaufen….

Unsere Gesellschaft ist auf dem Handel aufgebaut, früher tauschten wir das was wir hatten gegen das was wir brauchten, da wurde gehandelt,und meistens waren beide Seiten am Ende Zufrieden. Das getauschte konnte man in der Regel nicht horten, denn vieles war verderblich. Dann wurde irgend wann das Geld erfunden und das Geld konnte man aufbewaren. Die ersten Banken entstanden, wer viel Geld hatte der war Reich und mächtig und auf einmal war das Geld schmutzig und bekam einen schlechten Namen. Aber es ist eine Tatsache, dass Geld vieles im Leben erleichtert, zuviel Geld verdirbt vermutlich den Charakter und zuwenig Geld verdirbt unser Leben. Die Golden Mitte wäre auch hier das Ideale. Wir vergessen aber leider, dass wir am Ende unseres Lebens, nichts mitnehmen können;

…..Alles Gewordene ist veränderlich und vergänglich, in sich zerbrechlich wie ungebrannter Ton, es gleicht etwas Geliehenem, einer Stadt die auf Sand gebaut ist….

Den untenstehenden Text habe ich beim Chakra Balance Blog “Kaufkraft” gefunden und da ist viel wahres dran. Die Obere Zeile, ist das, was wir vermeintlich kaufen können….um aber bei den unteren Zeilen etwas zu erreichen, müssen wir selber etwas, dazu tun oder es geschehen lassen.

Mit Geld kann man Vergnügen kaufen
aber keine Liebe.

Man kann ein Spektakel kaufen -
aber keine Freude.

Man kann einen Sklaven kaufen -
aber keinen Freund.

Man kann eine Frau kaufen -
aber keine Ehefrau.

Man kann ein Haus kaufen -
aber kein Heim.

Man kann Lebensmittel kaufen -
aber nicht den Appetit.

Man kann Heilmittel kaufen -
aber nicht die Gesundheit.

Man kann Zeugnisse kaufen -
aber nicht die Kultur.

Man kann eine Leibwache kaufen -
aber keine Sicherheit.

Man kann Bücher kaufen -
aber keine Intelligenz.

Man kann Tranquilizer kaufen -
aber keinen Seelenfrieden.

Man kann einen Ablass kaufen -
aber kein Verzeihen.

Man kann die Erde kaufen -
aber nicht den Himmel.

gefunden im Netz – Verfasser unbekannt

http://www.chakrablog.de/

30.9.2010 zentao


Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Das Zen des Fotografierens

relodet mit neuen Bilder mit der Nikon D5000

Eventuell intressiert Euch  auch mein neuer Foto Blog http://erwinphoto.wordpress.com/

oder was Zen und Fotografieren gemeinsam haben.

Fotografiren besteht nicht nur aus technischem Wissen, sehr vieles ist auch intuitiv, unser Bauchgefühl hilft uns sehr beim Fotografieren. Erfolgreiche Bilder vermitteln uns immer, diese Sehnsucht unserer Gefühle über den Sinn des Lebens, eine Nähe zu dem Inhalt des Bildes, zu einem Gefühl, zu  welchem wir im täglichen Leben oft, keinen Zugang mehr haben.

Für mich ist Fotografieren wie eine Zen-Übung, ich kann alles was ich für die Meditation brauche, auch beim Fotografieren anwenden. Genau wie beim Zen, muss man beim Fotografieren zuerst ein paar grundlegende Regeln kennen lernen. Im Zen müssen wir zuerst einmal lernen längere Zeit ruhig auf unserem Kissen zu sitzen und dabei versuchen ganz hier zu sein. Ich muss lernen meinen Atem achtsam zu beobachten und nicht immer mit den Gedanken abzuschweifen.

Genauso muss ich beim Fotografieren, zuerst ein mal meine Kamera kennen und lernen wie und was  ich einstellen will, und dann muss ich wissen, was will ich fotografieren und warum und zu guter letzt muss ich noch sehen lernen. Ich muss nämlich bereits wenn ich das Objekt sehe, wissen was ein gutes Foto geben könnte. Der Blickwinkel und die Distanz können für ein gutes Foto entscheidend sein. Wenn ich zum Beispiel Vögel am Wasser fotografieren will, sollte ich etwas über die Vögel wissen, also das alt bekannte; wie, wo, wann und warum .

Zuerst muss ich mich in das Wesen von dem was ich sehe, einfühlen so gut dass es geht “Eins werden “ zum Beispiel bei Tieren, wenn ich  einfach den Fotoapparat hoch reisse,  ziehen sie sich sofort zurück und zeigen mir Buchstäblich die kalte Schulter und ignorieren mich einfach.

Wenn ich aber einfach da bin und die Tiere nicht beachte und mit der Kamera einfach mal die Umgebung beobachte und den Tieren Zeit lasse,  sich an mich zu gewöhnen, kann es sein, dass ich  nicht mehr als Gefahr wahrgenommen werde und jetzt gelingt es mir auch die Kamera auf das Tier zu richten, ohne, dass diese Handlung einen Fluchtreflex auslöst. Mit Achtsamkeit drücke ich sanft den Auslöser und die Aufnahme ist gemacht.

Das was ich im Zen gelernt habe; ruhiges verweilen, achtsames gehen, achtsames Atmen, das alles kann ich auch beim fotografieren anwenden. Fotografieren ist oft auch eine Schweigemeditation, in vollkommener Achtsamkeit.Wenn ich unachtsam gehe und mich laut verhalte, dann sind alle Vögel, die eventuell ein schönes Foto geworden wären, schnell weg.

Genau wie im Zen, muss ich mich konzentrieren und im richtigen Moment, wo ich die Kamera auf ein Objekt richte, voll und ganz präsent sein und dann nur noch den Auslöser sanft drücken, sobald ich auf den Auslöser gedrückt habe ist der Augenblick vorbei. Das Bild, die Erinnerung ist im Kasten. Auch wenn ich das Bild auf dem Computer speichere, es ist nur ein Bild das eine Geschichte erzählt aus der Vergangenheit.

Was Achtsamkeit, nicht ist habe ich auch schon erlebt, bei schönstem Wetter war ich mit meine Nikon D5000 unterwegs und habe Blumen, Bienen, Schwäne und schöne Landschaften fotografiert und als ich dann, kurz vor dem  Heim gehen, noch einmal nachgeschaut habe ob die Bilder auch etwas geworden sind, da meldet mir meine Kamera; keine Speicherkarte, die habe ich nach dem übertragen der Fotos auf den PC, vergessen in die Kamera einzusetzen.

Erstaunlicherweise habe ich mich nicht einmal geärgert, schwacher Trost, immer hin hatte ich Gelegenheit mit meiner Kamera zu üben, und am anderen  Morgen, habe ich wieder schöne Fotos gemacht, in etwa die gleichen Fotos, wie am Tag vorher….dieses mal aber mit Speicherkarte.

Aber das wird mir so schnell nicht wieder passieren, aber was solls, das sind nur Fotos und auch Fotos sind nun einmal vergänglich. Vor langer Zeit habe ich mal eine Speicherkarte versehentlich gelöscht, das war auch kein Drama, obwohl ich einige schöne Fotos verloren habe. Das sind alles Lernprozesse, aus denen wir nur Erkenntnisse gewinnen können. Der Vorteil, es gibt immer wieder schöne Momente die es Wert sind fotografiert zu werden. Das später anschauem, macht doppelt  Freude, im Bewusstsein, dass dieser Moment vorbei ist.

Achtsamkeit heisst halt auch, von Zeit zu Zeit meine Achtsamkeit zu überprüfen. Zen-Meditation und Fotografieren haben wirklich viel gemeinsames; um gute Ergebnisse zu erzielen, kann ich nicht in Gedanken wo anders sein. Nur wenn ich ganz da bin, meine Sinne ganz offen habe, nur dann mache ich auch gute Fotos. Ein Moment von Zerstreutheit und das Objekt, was ich Fotografieren wollte ist weg und das einfach so zu akzeptieren und wieder präsent zu sein, das ist auch hier, die Aufgabe.

Fotografieren ist nicht nur loslassen,es ist mehr, es hat einerseits mit Sammeln und Festhalten zu tun, es ist irgend wie Paradox, es  braucht  eine grosse Bereitschaft, alles was nicht einem guten Foto entspricht, wieder loslzuassen, das heisst, unscharfe Fotos werden gelöscht, auch wenn es das einzige Foto ist.

Fotografieren kann zur Sucht werden, immer schönere Bilder, es ist aber auch beruhigend wie eine Meditation . Genau da fängt Zen an, im Bewusstsein, es sind nur Bilder, alles ist vergänglich. Genau wie im Zen, ist es die Kunst, etwas festhalten und doch loslzuassen. wie schnell hat man etwas Irrtümlich gelöscht oder aber der Computer stürzt ab. Was solls, wenn Bilder verloren gehen, dann habe ich wieder einen guten Grund um neue Bilder zu machen.

Momente der Achtsamkeit neue Bilder

 

24.9.2010 Fotos und Text zentao

Ähnliche Texte auch noch lesen:

die Faszination der Raubkatzen…

Milane, Bussarde und Adler

Die Natur kennt offensichtlich keine Vergangenheit

Tier-Fotos im Zoo mit der Nikon D5000

mit der Nikon D5000 aufs Burghorn „kleiner Testbericht“

Stein-Buddhas am Wegrand…

loslassen




Zurück zur Startseite


Tags: , , , , , , , , , , ,

Dieses Gedicht über das Leben habe ich bei Ray’s Geschichten gesehen, es spricht so vieles vom Leben, in einfachen Worten aus….

Das Leben ist ein Mysterium, welches sich in immer wieder neuen Formen, selber neu definiert.

Ein Schritt im Leben unterscheidet sich von den Tausenden davor und den Tausenden danach

Ein Mensch in der Menge unterscheidet sich von den Tausenden vor ihm und den Tausenden hinter ihm

Eines Deiner Leben unterscheidet sich von den Tausenden schon gewählten
und den Tausenden unachtsam gewählten davor

Mit einem Atemzug fließt das Unbenennbare in Tausende Zellen seit Tausenden Jahren in Tausenden Welten

Gedicht by Ray Gratzner vom Blog Ray’s Geschichten

17.8.2010 gepostet von zentao


Tags: , , , , , , , , , , , ,

Aus Liebe zum Leben….

das ist der Titel des Buches, welches ich euch vorstelle,

ein Buch über das Leben, wie es Naomi Remenin ihrem Leben als Ärztin erlebt. Geschichten aus dem Alltag ihrer Patienten, welche sie als Beraterin von an Krebs erkrankten Menschen erlebt. Sie ist aufgewachsen in einem Jüdischen Elternhaus und wurde stark geprägt durch ihren Grossvater, welcher ein Rabbi (Rabbiner) war. Von ihm und durch ihn hat sie, ihre ersten Grundlegenden Erfahrungen, dass wir alle immer gesegnet seien gesammelt. Es sind schöne und wahre Geschichten, aus ihrem Leben, aus ihrer eigenen Erfahrung mit derCron Krankheit und den Erlebnissen mit ihren Patienten.

Das schöne an den Geschichten ist, die Offenheit ihres Schreibstiles, sie schreibt über Spirituelles und die Erfahrung der Segnungen ohne sich zu fest auf das religiöse einzulassen. Sie ist auf keine Religion festgelegt oder fixiert und doch bemerkt man in ihren Geschichten, ihre persönliche tiefe Verwandlung zu einem spirituellen Menschen. Sie schreibt über die alltäglichen, oftmals unbemerkten Segnungen, die aus einem Wort, einer Geste oder aus einer unerwarteten Handlung ins Leben treten können.

Es sind Geschichten in denen wir oft einen Spiegel zu unserer eigenen Lebensweise sehen und dass wir halt oft in unserem Leben innehalten müssen und uns neu orientieren können. Das ganze Buch handelt davon, das wir herausfinden; wer wir sind, warum wir auf der Welt sind und was uns trägt. Jede Geschichte ist ein Plädoyer für das Leben. Es sind auch Geschichten über kleine und grössere Wunder, welche Menschen erleben, wenn sie ihr leben, endlich so leben und akzeptieren, wie es in diesem Augenblick ist.

Ein Satz der mich tief beeindruckt hat;

Wollen wir das Leben in einem anderen Menschen segnen, dann verlangt das von uns gewöhnlich einen tiefen Respekt vor der Einzigartigkeit dieses Menschen; wir müssen ihm erlauben, zu offenbaren, wer er ist, statt zu versuchen, ihn zu dem zu machen, was wir uns wünschen oder brauchen. Wir können jemanden nicht stärken. wenn wir zugleich seine Integrität verletzen.

Naomi Remen

Durch ihr Leben als Ärztin hat sie viel erfahren, wie es nicht sein sollte und lehrt uns immer wieder auf unser Herz zu hören. Sie ist nicht nur eine grosse Heilerin durch ihre Kunst des Erzählens, sie ist auch eine ganz tolle Weisheitslehrerin, ich finde sie sehr authentisch.

hier einige Aussagen;

Sie ist ein Geschenk des Himmels, eine Kennerin der schwer zu fassenden und doch so wesentlichen Kräfte des menschlichen Herzens. Sie lehrt uns unendlich viel über Heilung, Liebe und das Leben.

Daniel Golman

Ihre Geschichten öffnen unser Herz und beflügeln unsere Sehnsucht. Sie lassen uns unendlich viel Schönheit erkennen und lassen uns wissen, wie jeder von uns zutiefst zu dieser Welt gehört und gebraucht wird.

Jon Kabat-Zinn

Der Triumph des Herzens. Ein Buch, das schon während des Lesens heilt und inspiriert. Eine Schatzkammer voller Geschenke der Liebe.

Jack Kornfield

Durch das Lesen dieses Buches habe ich mehr über das Leben und über mich selber gelernt, als durch manches, so gescheite Lebenshilfe-Buch.Es ist ein Buch dass ich jedem voll und ganz empfehlen kann.

12.8.2010 Text von zentao

Aus Liebe zum Leben: Geschichten, die der Seele gut tun

Aus Liebe zum Leben:von Naomi Remen

Geschichten, die der Seele gut tun

Tags: , , , , , , , , , , , , , , ,

Die Freuden des Lebens

Heute habe ich wieder einmal meine Nachttischschublade aufgeräumt, um alten Plunder, den ich eine Weile aufhebe um dann irgendwann endgültig zu entsorgen und da kam dieser Spruch aus einer alten Geburtstagskarte in meine Hand, mit Wünschen des damaligen Schenkenden, der gefunden hatte, das treffe doch auf mich zu. Es ist eine liebenswürdige Grusskarte voller Lebensweisheit, welche ich gerne mit euch teilen möchte.

Mit Verstand ein Weinlein schlürfen, froh sein, dass wir leben dürfen,

nicht vergessen, dazu gehört ein feines Essen,

eine hübsche Jungfrau küssen, sich nie sklavisch ducken müssen.

Freundschaft mit den Freunden pflegen, möglichst sich normal bewegen,

keinem die Erfolge neiden, dankbar werden und bescheiden.

Aber mit sich selbst im klaren, dennoch seinen Stolz bewaren,

die Talente frei entfalten, sich kritisch und wach verhalten,

gegen die Verdummung kämpfen, seine eigene Stimme dämpfen.

Aber auch die Gegner gelten lassen, weder sich noch andere hassen

und niemals wegen Nichtigkeiten sich blau zu Ärgern oder gar streiten.

Aber auch nicht hypochondrisch werden und sein eigenes Glück gefährden.

Sondern still sein Weinlein schlürfen die erwähnte Jungfrau küssen dürfen.

Das ist alles was wir wollen – respektive können sollen .

von Unbekannt

Das sind doch wahrlich erstrebenswerte Ziele, die wie ich meine ohne besondere Anstrengung erreicht werden können.

13.12,2009 Collage von zentao

 


Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Diese Beschreibung einer neuen Weltweiten Pandemie habe ich auf Cranio Sagral Energiearbeit gefunden

Ein neuer Virus ist bereits entdeckt

Achtung, neue (schöne) Pandemie im Anmarsch!

Eine weltweite Epidemie verbreitet sich mit rasender Schnelligkeit !!

Die WHO befürchtet, dass Milliarden von Individuen in den nächsten Zehn Jahren infiziert werden.

Hier folgen die 12 Hauptsymptome dieser so “schrecklichen Krankheit”:

  1. Die Neigung, sich durch seine eigene Intuition leiten zulassen, anstatt unter dem Druck von Ängsten, aufgezwungenen Ideen und Verhalten, das in der Vergangenheit konditioniert wurde.
  2. Totaler Mangel an Interesse, andere oder sich selbst zu beurteilen oder gar zu verurteilen oder sich mit etwas zu beschäftigen, das Konflikte verursachen könnte.
  3. Totaler Verlust der Fähigkeit, sich Sorgen zu machen – das ist eines der allerschlimmsten Symptome.
  4. Eine konstantes Wohlgefühl beim Wertschätzen von Menschen und Dingen so wie sie sind, was zur Folge hat, dass man andere nicht mehr verändern will.
  5. Das Bestreben, sich selbst dahingehend zu entwickeln, dass unser Potential an Gesundheit, Kreativität und Liebe voll entwickelt wird.
  6. Rezidivierende (wiederholte) Anfälle von Lächeln: einem Lächeln, das „Danke” sagt und das ein Gefühl von Einheit mit allem aufbaut, was lebt.
  7. Eine stets weiter wachsende Empfänglichkeit für Einfachheit, Freude und Freude.
  8. Stets häufigere Momente in welchen man mit seiner Seele im Einklang kommuniziert, was ein angenehmes Gefühl von Zufriedenheit und Glück verursacht.
  9. Befriedigung darin finden, dass man sich wie ein Mensch verhält, der Fröhlichkeit und Licht bringt anstatt Kritik oder Gleichgültigkeit.
  10. Die Fähigkeit, alleine, im Paar, in einer Familie und Gemeinschaft auf eine flotte und gleichberechtigte Art zu leben, ohne Opfer, TäterIn oder RetterIn spielen zu wollen.
  11. Ein Gefühl von Verantwortlichkeit und Glückseligkeit, dass man der Welt seine Träume von einer harmonischen und friedlichen Zukunft und einer Welt im Überfluss schenken will.
  12. Totale Akzeptanz der eigenen Anwesenheit auf der Erde und der Wille, sich jeden Moment zu entscheiden für das, was schön, gut, wahr und lebendig ist.

Wenn ihr weiterhin in Angst, Abhängigkeit, Konflikten, Krankheit und Panikatacken leben wollt, vermeidet um jeden Preis jeden Kontakt mit Menschen, welche die obigen Symptome zeigen. Denn dieser Zustand ist äusserst ansteckend.

Falls sich bei euch schon Symptome zeigen, müsst ihr wissen, dass dieser Zustand wahrscheinlich hoffnungslos ist. Medizinische Behandlungen können für kurze Zeit einzelne Symptome unterdrücken, aber das unausweichliche Fortschreiten der Krankheit kann nicht aufgehalten werden.

Es gibt nämlich keine Impfung gegen Glück.

Weil diese Glückskrankheit den Verlust der Angst vor dem Tod mit sich bringt, was einer der zentralen Pfeiler ist, worauf der Glaube in die materialistische moderne Gesellschaft sich stützt, kann eine große soziale Veränderung entstehen, die sich äussert im Verlust der Neigung Krieg führen zu wollen oder Recht haben zu wollen, im Entstehen von Ansammlungen von glücklichen Menschen, die singen, tanzen und das Leben feiern; im Auftreten von Gruppierungen, die ihre körperliche und seelische Heilung feiern, die Lachanfälle und kollektive Glücksgefühlsausbrüche haben.

Der Verfasser ist mir unbekannt.

gepostet bei Cranio Sagral Energiearbeit

23.11.2009 gepostet von zentao


Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

In unserer Gesellschaft geht ein Fieber um und das ist der Jugendlichkeitswahn, alle wollen schön aussehen und Gesund sein. Ich finde das gut, ich will ja auch gut aussehen und Gesund sein. Wie wenn das ewig so weiter gehen würde? Letzthin habe ich diesen Spruch gelesen;

“alle wollen älter werden, aberkeiner will alt sein

In unserer Gesellschaft wird das Alter wie eine Krankheit behandelt und die Pharmaindustrie verdient (unser) gutes Geld damit. Es ist aber eine Tatsache wir alle werden alt und Krank und eines Tages müssen wir alle dann einmal sterben und das sollte uns doch zu denken geben. Ich habe darüber gegoogelt und festgestellt, das die meisten Seiten Ängste und Sorgen verbreiten, da ist eine übertriebene, liebenswürdige Sprache und es scheint mir, der alte Mensch wird immer noch nicht, als gleichwertiger Mensch wahrgenommen.

Ist den das alt Sein so etwas schlechtes, im Vergleich zu anderen Ländern geht es unseren älteren Menschen eigentlich sehr gut. Oder ist es vielleicht doch mehr eine Einstellungssache, wie ich mein älter werden sehe. Klar ist , dass sich die Gepressten vermehren und dass das Alter ein Abnüzungs-Krieg ist, den wir früher oder später ganz sicher verlieren werden.

Es ist auch eine Tatsache, dass wir nicht wissen wann wir sterben werden, es kann schon morgen sein, es ist aber gut möglich dass wir über 100 Jahre alt werden. Darum ist es enorm wichtig, dass wir unsere Lebensweise dem anpassen und unseren Lebensstil ändern. Über das habe ich bereits schon einmal geschrieben in Stopp! Die Umkehr des Alterungsprozesses wo es um das wie und was und warum geht, ein Buch das mir persönlich sehr viel geholfen hat.

Wenn wir den Lebensstil nicht ändern, dann kann das Leben an uns Menschen vorbei ziehen ohne dass wir richtig gelebt haben, weil wir immer über vergangenes und und zukünftiges nachdenken. Dann fragen wir uns; War das Alles? Damit wir uns das nicht fragen müssen, wäre gerade jetzt der Moment, um wieder ins Jetzt zurück zu finden, innehalten und das Leben wieder vermehrt zu geniessen.

Wir können nicht alles von uns fernhalten, gewisse Alterskrankheiten sind auch Familienerbstücke und müssten mit den Familien-Mustern (Psychologisch bearbeitet) und ausgemustert werden. Aber alles andere, wie die Übersäuerung des Körpers, kann man in den Griff kriegen, indem wir endlich unseren ungesunden Lebensstiel ändern.

Was können wir problemlos ändern?

1. Mehr Bewegung und das täglich. Den Lift nicht mehr benutzen und Treppen steigen und öfters mal zu Fuss gehen.

2. Einen Apfel vor dem Essen ist wichtig, er gibt dem Körper die Information, dass gesunde Kost aufgetischt wird. Darum essen die Franzosen den Salat immer als Vorspeise. Allgemein mehr frische Früchte und rohes Gemüse essen.

3. So Leid es mir tut etwas weniger Alkohol wäre für manchen schon die halbe Miete. Wenn schon Alkohol, dann 1 Glas Rotwein( nicht mehr) zum Essen, das muss aber nicht täglich sein.

4. Weniger Süsses im allgemeinen. Zu viel Zucker und Mehl ist sind Gift für unseren Körper

5. Allen Ärger so gut es geht vermeiden, der Ärger schadet nur und ist der Hauptgrund für erhöhten Blutdruck.

6. Wer regelmässig meditiert ist erwiesenermassen gesünder und ausgeglichener, wer will kann auch einen spirituellen Weg gehen, ideal ist Zen, ein unabhängiger Weg abseits der üblichen Religionen.

7 Das Buch Stopp! Die Umkehr des Alterungsprozesse lesen51dwUm-Mm0L._SS500_

von Andreas Campobasso EUR 8,95

Das ganze braucht nur eine Entscheidung, Ich will einiges in meinem Leben ändern und das dann konsequent umsetzen.

Ich kann euch garantieren, auch ich geniesse mein Leben heute noch mehr als früher und zu eurer Beruhigung, auch ich habe meine ungesunden Tage. Das ist meiner Meinung nach auch gut so. Gesund und möglicherweise etwas spiritueller Leben, heisst ja nicht, sich von der Welt abkapseln, sondern in dieser Welt leben so gut das eben geht, so leben wie es täglich kommt, jeden Augenblick akzeptieren, so wie er in diesem Moment ist und klar wissen; es ist gut so wie es ist. Ganz klar, es ist ein Weg, wo ich viel überflüssiges weglasse, vieles loslasse und mich von einigem Endgültig verabschiede. Sollte es mal nicht ganz so laufen, wie ich gerne möchte, das Leben ist ja kein Wunschkonzert, dann konzentriere ich mich wieder auf das wesentlich und im tiefsten Innern weiss ich, es kommt schon gut!

29.10.2009 Text von zentao

über das Thema auch noch lesen

Gelassenheit

meine Erfahrungen mit „Stopp die Umkehr des Alterungsprozesses“

Stopp! Die Umkehr des Alterungsprozesses

Das Leben ist ein Prozess, welcher ausser unserer Kontrolle ist.


Tags: , , , , , , , , , , , , ,

Lebensfreude pur 1. Videos “Playing For Change: Song Around the World”

Gestern habe ich voller Begeisterung den ersten Teil von Lebensfreude pur Videos ”Playing For Change: Songs Around the World” geschrieben und dazu diese tollen Sänger gehört, da hat es teilweise grandiose Stimmen, speziell dieser Roger Ridley, zu hören gerade im nächsten Video

Playing For Change: Roger Ridley “Bring It On Home”

Musik für Veränderung ;Lieder rund um die Welt “Bring es nach Hause”

Playing For Change: Song Around The World “Chanda Mama”

Musik für Veränderung ;Lieder rund um die Welt “Chanda Mama”

Playing For Change Band: A Change Is Gonna Come (live)

Musik für Veränderung ;Lieder rund um die Welt ” Veränderungen werden kommen”

28.05.2009 gepostet von zentao

mehr über Playing for Change auf dieser Youtube Seite


Tags: , , , , , , , , , , , , , , , ,

ABCProjektklein.jpg
Es gibt ein neues Fotoprojekt, welches ich auf dem Blog von Kerkis Farbenklekse gesehen habe und da soll man jede Kalenderwoche ein Foto, diese Woche ist der Buchstabe A dran in seinem Blog veröffentlichen und das sind die Regeln.

Ziel ist es, jede Woche (in der Zeit von Montag bis Sonntag) ein Bild – oder auch mehrere, wenn die Ideen nicht ausgehen – mit dem jeweiligen Buchstaben zu zeigen. Das kann ein A wie Auto oder A wie alt sein, es kann aber auch der Buchstabe A künstlerisch dargestellt werden. Alles ist möglich und alles ist offen. Es gibt sonst keine weiteren Regeln, außer dass nach
A das B kommt, und dann das C usw. ;-)
Die Bilder können in der Woche fotografiert werden oder aus dem Archiv kommen. Und es kann natürlich auch nachgebloggt werden, falls man mal keine Zeit hatte oder einfach aufhören, wenn man keine Lust mehr hat. Oder man kann auch später ein steigen, ganz wie man möchte.

Das scheint mir eine relativ einfache Aufgabe zu sein, zumal das ja noch Freude macht und ich meine Fotos unter Freunden zeigen darf, ihr werdet darum bis in den November hinein hier auf diesem Blog im Minimum, ein Foto pro Woche sehen

Diese Woche 21.Kalenderwoche 18.05. – 21.05. beginnt ganz klar mit dem Buchstaben

A

A wie Affen

 

Im Februar 2008 machten wir eine Reise nach Sri Lanka und da habe ich diese Fotos der Affenmütter gemacht. Wenn wir den Gesichtsausdruck der Affenmütter genau betrachten kommt einem unweigerlich der Gedanke;Â wie bei uns Menschen, da ist kein Unterschied. Die ganze Mimik, ist so menschlich. Diese Fotos sind mit der Nikon 8800 gemacht worden.

21.05.2009 Fotos von zentao

Ich weiss dass einige meiner Lese sehr gute Fotografen sind, ich fände es toll, wenn auch Leser vom Bloc zentao hier mitmachen würden.

Für intressierte Leser, welche eventuelle auch mitmachen wollen, hier könnt ihr euch noch anmelden...Kerkis Farbenklekse ABC Projekt

und hier noch die Teilnehmerlieste, bis jetzt bereits 72

  1. Agnes
  2. Andrea
  3. Anette / Frau Waldspecht
  4. Angela
  5. Anja
  6. Anke
  7. Annette
  8. Anne
  9. Antje
  10. Barbara
  11. Bärbeli
  12. Bigi
  13. Brigitte
  14. Chatty
  15. Claudia (toffiblog)
  16. Claudia (my and myself)
  17. Chuckle-Zoo
  18. Dienitty
  19. Doris
  20. Elke (Mainzauber)
  21. Elke (Nordstar)
  22. Fabella
  23. Fabs
  24. FLB
  25. Flo
  26. Follygirl
  27. Freidenkerin
  28. Gabriela
  29. Gaby
  30. Gisela
  31. Janine
  32. Jea
  33. Kalle
  34. Mrs. Karibale
  35. Karin
  36. Karla
  37. Kasumi
  38. Katerchen
  39. Katinka
  40. Kera
  41. Kirstin
  42. Lily
  43. Lucy
  44. Lucy/Moni
  45. Mandy und Enzo
  46. Manuela (evtl.)
  47. Melli
  48. Mone
  49. Monilisigudi
  50. Nike
  51. Ocean
  52. Pakami
  53. Paleica
  54. Paramantus
  55. Patsy
  56. Pe
  57. Peggy
  58. Quizzy
  59. Renee
  60. Ruthie
  61. Sabine
  62. Sandra
  63. Sandy
  64. Sandy Teufelsweib
  65. Sarah
  66. Silly
  67. Soni
  68. Susan
  69. Waayoo
  70. Wortman
  71. Zentao
  72. Zitante Chista mit Zitaten

Tags: , , , , , , , , , , , ,

Heute ist: Die Welt lacht: Weltlachtag 2009

wld-logo1

Heute Sonntag, 3. Mai ist es wieder soweit: Seit 1998 wird der Weltlachtag gefeiert. Darüber wurde schon viel geschrieben. Zum Beispiel von Dr.Madan Kataria, dem Initiator: What is World Laughter Day? Die Lachchlubs und Lachtrainer überall auf der Welt laden ein zu fröhlichen Lach-Events.

Macht doch mit beim weltumspannenden Lachen: Genau um 14.00 beginnt das globale, 3-minütige Weltlachen. Wenn ihr alleine seidt, kichern, glucksen und lacht  vor euch hin, aber erst wenn ihr die Witze weiter unten gelesen habt wenn ihr in Gesellschaft sind,erzählt die Witze weiter und lacht mindestens 3 Minuten, oder mehr! Von 14.00 – 14.03 Uhr (aber vermutlich werdet ihr viel länger Lachen). Welch eine Vorstellung: eine Lachwelle rund um den Globus! Die Energie des Lachens, der Heiterkeit und des Glücks gegen Krisen , Depressionen und Jammern! Wobei es sicher erlaupt ist länger zu lachen, 3 Minuten finde ich sehr bescheiden. Damit ihr auch wirklich Lachen könnt hier einige Witze die ich für euch ausgesucht habe. Fröhliches lachen wünsche ich euch.

03.05.2009 gepostet durch zentao

An der Himmelspforte

“Tut mir leid”, sagt Petrus zu dem jungen Mann; “aber du musst schon eine gute Tat vorweisen, sonst kann ich dich hier leider nicht rein lassen.” Nach kurzem Überlegen sagt der Mann: “Ich hab beobachtet, wie eine Gruppe Rocker einer alten Dame die Einkaufstasche wegnehmen wollte. Da bin ich hingegangen, hab das Motorrad des Anführers umgestossen, ich hab ihm ins Gesicht gespuckt und seine Braut beleidigt!”
“Und wann war das?”
“Vor etwa drei Minuten.”

Kirchenwitze

Ein Bergsteiger klettert durch die Alpen, plötzlich rutscht der Bergsteiger aus und kann sich gerade noch an einem winzigen Felsvorsprung festhalten. Als seine Kräfte nachlassen, blickt er verzweifelt gen Himmel und fragt: “Ist da jemand?”
“Ja.”
“Was soll ich bloss tun?”
“Sprich ein Gebet und lass los.”
Der Bergsteiger nach kurzem Überlegen: “Äh, ist da sonst noch jemand?”

Die Beichte

Ein Dieb geht beichten.
Als der Priester gerade spricht, holt der Dieb seine Hand hervor und stiehlt die Taschenuhr des Priesters, ohne dass dieser es bemerkt. Jetzt muss der Dieb seine Sünden aufzählen. Er spricht: “Ich habe etwas gestohlen.”
Priester: “Was hast du denn gestohlen?”
Dieb: “Eine Uhr.”
Priester: “Nun, wenn ich dich lossprechen soll, musst du die Uhr zurückgeben!”
Der Dieb zeigte die Uhr dem Priester und sagte: “Hier, bitte!”
Priester: “Aber du sollst die Uhr doch nicht mir geben, sondern dem, dem du sie gestohlen hast!”
Dieb: “Das habe ich schon versucht, aber der wollte sie nicht mehr.”
Priester: “Wirklich? Na dann darfst du die Uhr wohl behalten.”

Beten hilft

Ein Busfahrer und ein Pfarrer kommen ans Himmelstor.
Der Busfahrer kommt in den Himmel, der Pfarrer in die Hölle. Entsetzt beschwert sich der Pfarrer: “Ich habe jeden Sonntag für die Leute gepredigt und nun komme ich in die Hölle und dieser Busfahrer kommmt in den Himmel! Was soll denn das?”
Antwort: “Ganz einfach: Wenn du gepredigt hast, haben alle Kirchengänger geschlafen, wenn der Busfahrer aber gefahren ist, haben alle die im Bus waren angefangen zu beten!”

Gott sieht alles!

Dem Pfarrer werden andauernd aus dem Obstgarten Früchte gestohlen. Er stellt ein Schild auf: “GOTT sieht alles!”
Am nächsten Tag steht darunter: “Aber er petzt nicht!”

noch mehr Witze

Der alte Baron Rothschild ist verstorben. Der Leichenzug ist lang. Die Teilnehmer bewahren vollkommene Stille. Nur ein alter, ärmlich gekleideter Jude schluchzt laut. Ein Journalist nähert sich dem Mann und fragt ihn:
“Sie trauern derart um den Baron. Waren Sie denn mit ihm verwandt?” “Nein!” “Warum weinen Sie denn so?” “Eben darum!”

Eine Frau kommt in die Küche und sieht ihren Mann mit einer Fliegenklatsche.
“Was machst du?”
Er antwortet: “Fliegen töten…”
“Und, hast du welche getötet? “
“Ja, 3 Männchen und 2 Weibchen,”
Stutzig fragt sie ihn: “Wie erkennst du den Unterschied zwischen Männchen und Weibchen?”
Er antwortet: “3 sassen auf dem Bierglas und 2 auf dem Telefonhörer.”

Links zu noch mehr wirklich guten Witzen

www.witzcharts.de/

www.maennerforum.ch

Witze über Witze



Tags:, , , , , , , , , , , , ,

dscn1022

Diese Tasse ist noch aus der Zeit, wo wir uns noch keine Expressomaschiene leisten konnten, da tranken wir noch den guten Filterkaffee, da wussten wir noch gar nicht dass es so etwas feines wie Expresso gibt, da trank ich den Kaffee, noch mit Milch und Zucker. Schrecklich wenn ich mir das nur vorstelle.

14.04.2009 Foto und Text von zentao


Tags: , , , , , , , , , , ,

Regen, Regen und nochmals Regen, heute bleibe ich zu Hause und lese ein wenig in den Blogs, ansonsten wird das ein ganz fauler Tag. Am Morgen habe ich noch ein wenig meditiert und nachher musste ich kochen. Ich habe eine Spargelwähe und eine Apfelwähe zum Mittagessen gebacken, das war richtig gut, dazu gab es dann noch einen Kaffee. Nachher habe ich selbstverständlich noch die Küche aufgeräumt uns ausnahmsweise ein kleines Mittagsschläfchen gemacht. Die liebe Astraryllis hat auf ihrem Blog gefragt wie den das Wetter bei uns sei? Hier meine Antwort, schaut selber…

 

Gestern Nacht gab es einen richtigen Frühlingssturm, heute nur grau in Grau, einmal als Regen dann wieder Schneeschauer. Der Wetterbericht verspricht für die nächsten Tage keine Besserung, tragen wirs mit Gleichmut, wenn das so bleibt müssen wir den Sonnenschein halt in uns selber finden. Wegen ein bisschen Regen lassen wir uns doch den Tag nicht verdriessen. Alles ist bekanntlich vergänglich, auch dieser Regen geht vobei.

25.03.2009 Text und Fotos von zentao


Tags: , , , , , , , , , , , , , , , ,

Wie Schritte eines Tausendfüsslers….

Ein Fuchs beobachtete einen Tausendfüssler, der emsig seines Weges lief. Er schnitt ihm den Weg ab und fragte; “He du, wie kannst du so schnell laufen, ohne dich zu verheddern? Auf Duzenden von Beinen läufst du in alle möglichen Richtungen, hältst an, läufst weiter, schnell oder langsam und das alles ohne zu stolpern! Das ist kaum zu glauben!”

Der Tausendfüssler Betrachtete seine Beine, als ob er sie zum ersten mal sähe und musste dem Fuchs zustimmen; ” Oh tatsächlich, das ist wirklich schwer zu verstehen.” Doch als er weiterlaufen wollte, gerietem ihm seine vielen Beine auf einmal hoffnungslos durch einander. Seitdem vermochte der Tausenfüssler keine Schritt mehr vor den anderen zu setzen

*****

Die Vertiefung des Geistigen Weges und das alltägliche Leben sind wie Schritte des Tausendfüsslers. Es gibt so viele Dinge, die wir völlig natürlich und sozusagen automatisch tun;

“Wir trinken wenn wir durstig sind, wir essen wenn wir hungrig sind, nach dem Essen verdauen wir und scheiden aus und wenn wir müde sind, dann schlafen wir.

Alles kommt aus deinem Ursprung. Lass alles an den Ursprung los, dann wirst du über nichts stolpern. Vertraue völlig der schöpferischen Kraft deines Ursprungs. Das ist auch nichts anderes, als zu essen und zu verdauen.

Bei den meisten ist aber das Vertrauen nicht stark genug. So kommt es, dass in ihnen viele unnötige Gedanken aufsteigen, Gedanken die dann verschiedene Störungen verursachen. Dies Störungen werden zu Stolpersteinen, die ein voranschreiten gänzlich verhindern können.

Wenn du aber alles dorthin zurückkehren lässt, wo es ursprünglich herkommt, fliesst alles automatisch so, wie es fliessen sollte.

Die Geschichte und der Kommentar sind von Zen-Meisterin Daehaeng aus Korea

Wie fließendes Wasser: 33 Zen-Geschichten aus Korea - erzählt von Zen-Meisterin Daehaeng

Wie fliessendes Wasser:

33 Zen-Geschichten aus Korea – erzählt von Zen-Meisterin Daehaeng


Tags: , , , , , , , , , , ,

Am Montag war ich wieder einmal an einem Vortrag von Beatrice Knechtle, Meditationslehrerin vom Haus Tao. Der Titel des Vortrages lautete.

Hingabe und buddhistische Praxis

Beatrice hat uns ganz am Anfang  gefragt; wie viel Hingabe braucht es? Ein wenig? Sehr viel? Oder mehr als 100%? Das Publikum meinte schon etwas mehr als 100%, aber Beatrice erklärte uns das die Hingabe, nicht einfach in Prozenten gemessen werden könne, um Hingabe zu erlangen brauchen wir Vertrauen und um Vertrauen zu erlangen brauchen wir einen Vertrauensvorschuss, denn wenn wir mit der Meditation beginnen, wissen wir nicht was uns erwartet, eine Freundin oder Freund hat uns in der Regel zu einem Meditationsabend oder Meditationskurs mitgenommen und wir sitzen da und versuchen mit dem Denken aufzuhören und je mehr wir das versuche um so mehr denkt es in unserem Geist, unsere Beine schmerzen, alle rund herum sitzen scheinbar, ganz ohne Probleme nur wir, die gerade das erste Mal meditieren haben Probleme. Damit  wir das nächste mal wieder zur Meditation kommen, brauchen wir einen Vertrauensvorschuss, es ist ja schon ein Wunder das wir das durchgestanden haben. Es ist erstaunlich, trotzdem fühlen wir und sehr gut und irgendwie gelassen. Wenn wir öfters meditieren, erfahren wir, das tut uns gut und wir entwickeln Vertrauen. Vertrauen, das Meditation uns wirklich hilft, Vertrauen zu unseren Lehrern und wir brauchen Vertrauen für unseren Weg.

Wenn wir einige Zeit meditiert haben, gehen wir vielleicht, jeden Freitag zur Meditation und wir denken, das sei genügend weil wir danach so entspannt und Zufrieden sind. Beatrice erklärte uns das, das eben nicht genüge, eines Tages müssen wir uns entscheiden, wollen wir endlich inneren Frieden finden und wir meditieren jetzt möglicherweise täglich. Wir bemühen uns wirklich, aber da ist immer noch keine Hingabe in unserer Meditation.

Wenn wir Vertrauen erlangt haben, dann ist etwas vom wichtigsten, Achtsamkeit, die Achtsamkeit ist die Hüterin der Sinnestore und sie ist etwas vom aller wichtigsten in unserer Meditation. Mit der Achtsamkeit, sind wir uns bewusst, was in und um uns geschieht. Wenn wir uns zur Meditation hinsetzen, müssen wir alles wollen aufgeben, Hingabe kann nur geschehen wenn wir ohne Absicht sind, wenn wir es einfach geschehen lassen, akzeptieren was immer kommt. Aber wir müssen hellwach sein, auch der Buddha war hellwach. Beatrice erinnerte uns das, das Wort Buddha; der Erwachte heisse, das ist der Erkenntniszustand, den der Prinz Shakjamuni ausstrahlte, erst nach dem er erwachte, (erleuchtet) wurde er Buddha genannt.

Dieser wache Zustand nennt man Buddha-Natur, weil es der gleiche Zustand der Wachheit ist, wie es der Buddha erfahren hat. Diese Buddha-Natur hat jeder von uns, sie ist aber oft verdeckt von unserer Geistestrübung, wie die Sonne an einem Regentag von Wolken bedeckt ist. Auch wenn der Himmel bedeckt ist, scheint die Sonne.

Beatrice hat uns gefragt, ob wir auch schon Menschen erlebt hätten, die diese Ausstrahlung des wach Seins ausstrahlen? Wenn wir solchen Menschen begegnen spüren wir ihre Liebe und Güte zu ihren Mitmenschen. Solche Menschen können zuhören ohne immer einen Rat geben zu wollen.

Um das zu erreichen brauchen wir das unerschütterliche Vertrauen, dass in jedem von uns, die Buddha-Natur vorhanden ist. Es ist wie eine Erinnerung an ein Heimkommen, es ist alles ohne Anstrengung, es geschieht einfach, durch öffnen unseres Herzens, meditieren wir mit Freude. Zwischen dem Alltag und der Meditation besteht kein grosser Unterschied mehr. Durch eine grundlegende Herzensöffnung und ein unangestrengtes Mitgefühl, dazu gehört eine Grosszügigkeit ohne Erwartungen,wir geben von Herzen, all das müssen wir in uns selbst entwickeln. In erster Linie müssen wir. das für uns selber tun und wenn ich anfange mich selber zu respektieren und zu Lieben, so kann ich das auf alle anderen Lebewesen ausdehnen. Wir kommen weg vom ich und und es entsteht ein wir Bewusstsein.

In einer kurzen Meditation über den Buddha, stellten wir uns vor, das wir ja bereits Buddha-Natur haben, in unserem Geist stellten wir uns den Buddha vor, wie er in goldenem Licht schräg über uns schwebte, wir betrachteten unser Leben, wie in einem Foto-Album, vom Baby über unsere Kindheit unsere Lehrjahre, auch unsere Berufliche Entwicklung. das werden unserer Familie, das weggehen unserer Kinder, der Tod unserer Eltern bis am Schluss unser Tod Wirklichkeit wird und es wurde uns wieder Bewusst wie alles zusammenhängt und veränderlich ist.

Da dies ein langer Weg ist, wurde gefragt, wie können wir diese Hingabe in uns fördern?

In dem wir öfters mal für andere da sind, können wir Verdienste anhäufen.

Durch das Studieren der Schriften, wird uns manches erklärt und Bewusst gemacht.

Regelmässig meditieren und mit Menschen zusammen sein, die den selben spirituellen Weg gehen.


4.03.2009 Nacherzählt aus dem Vortrag von Beatrice Knechtle von zentao

Zum gleichen Themaauch noch Lesen:

Leiden überwinden mit Gleichmut.





Blogparade ist zu Ende –

Dori hat gfragt: Was ist für dich ein spiritueller Mensch?

Und das waren die Fragen:

Was ist für dich ein spiritueller Mensch?

Empfindest du dich selbst als spirituell?

Welche Bedeutung hat Spiritualität für dich und dein Leben?

Lebst du deine Spritualität?

Glaubst du von dir selbst, ein spirituelles Vorbild für andere Menschen zu sein?

und das sind alle 8 Beiträge;

Babsi sagt:
„Für mich ist Spiritualität etwas, was sich nicht nur durch die Seele, den Geist, Religion, Ausstrahlung oder Einstellungen zusammensetzt. Für mich ist es ALLES, was mein Seelenleben betrifft, und ich bin sozusagen das Zentrum…..“

Zentao sagt:
„Spiritualität ist ein Geschenk, aber wenn wir nicht bereit sind, an uns zu arbeiten und offen zu werden, kann sich diese bei uns nicht wohlfühlen….“

Frank sagt:
„Für mich ist ein spiritueller Mensch derjenige, der seine geistigen Fähigkeiten nutzt. Er nutzt diese, um in Kontakt mit sich selbst zu kommen, insbesondere dem Göttlichen in ihm, und er nutzt sie, um mit der Geistigen Welt in Verbindung zu kommen….“

Gaba sagt:
„Aufgrund meiner persönlichen Lebensumstände bin ich sehr fest mit dem Hier und Jetzt verankert und versuche meine Gedanken, Worte und Taten zum Wohl und Vorteil aller Beteiligten zu nutzen….“

Norbert sagt:
„Wir Menschen sind Schwingung, Frequenzmuster. Und jedes Ding, jede Sache, jede Krankheit, jedes Gefühl ist eine Frequenz….“

Gabriele sagt:
„Spiritualität bedeutet für mich Bewußtheit, tagtäglich sein Bestes geben, sich selbst gegenüber und allen anderen.
Bewußtheit + Liebe = Spiritualität = universelle Liebe…“

Ulf sagt:
„Ein spiritueller Mensch im engeren Sinne ist jemand, der sich dazu bekennt, im Rahmen einer Gemeinschaft oder auf einem individuellen Weg nach mehr Erkenntnis zu streben, das Gute zu Suchen, in Harmonie mit seiner Umwelt zu leben….“

Rainer sagt:
„Spiritualität ist gewissermaßen das Leben, in dem du die Gesamtheit integriert hast. Menschen, denen es gelingt, ihr Leben mit den Augen eines anderen zu betrachten, sind spirituelle Menschen. Unabhängig davon, woran sie glauben….“

Danke Dori. das war wieder einmal eine schöne Blogparade mit einem tiefgehenden Thema, ich habe gerne mitgemacht. Das sind 8 wirklich Spirituelle Beiträge und jeder ganz speziell geschrieben, aus ihren eigenen spirituellen Lebenserfahrungen.

28.02.2009 zentao


Tags: , , , , , , , , , , , , ,

Was ist die Liebe? Das ist etwas was wir alle kennen und keiner weiss da, so richtig Bescheid, ich wollte schon lange etwas über dieses Thema schreiben, aber wenn ich aus meiner Erfahrung schreibe, dann wird das zu Einseitig, wenn ich aber so Allgemein schreibe, haben andere schon besser über dieses Thema geschrieben. Ich habe da ein wenig gegoogelt und habe da was ganz tolles gefunden. Eine Serie von Videos von einer Sendung die vor Jahren mit Sabine Sauer im Bayrischen Fernsehen gelaufen ist. Ein solches Video ist ungefähr 10 Minuten lang. Einiges davon wisst ihr möglicherweise bereits, es gibt aber doch einiges was wir bis jetzt noch nicht wussten. Vor allem Vera F Birkenbil hat da ganz treffende Beispiele über das wa die Liebe nicht ist. Diese Videos können eventuell eure Liebe retten.


Tags: , , , , , , , , , , , , , , , ,

In den letzten Wochen und Monaten gibt es ein neues Wort zur Beurteilung anderer Menschen: es heisst SPIRITUELL.

Blogparade – Was ist für dich ein spiritueller Mensch?

Das ist eine ganz knifflige Frage die, da Dori vom Chakra Balance Blog für ihre Blogparade stellt. Ich könnte es mir jetzt sehr einfach machen und sagen, für mich ganz klar der Dalai Lama, Thich Nath Hanh und die verstorbene Mutter Theres und die ebenfal verstorbene Ayya Khema, das sind und waren hochstehende spirituelle Menschen, die auch in jeder Lebenssituation, Vorbilder sind und waren. Sicher gibt es noch andere, die das Label “Spirituell” ohne weiteres auch verdienen würden, aber im Moment kommt mir niemand anderes in den Sinn. Was sicher ist, es gibt leider viel mehr unspirituelle Menschen und ich bin mit Dori gar nicht einverstanden, wenn sie meint; “dass ALLE Menschen spirituell sind, ob sie sich dessen nun bewusst sind und ihre Spiritualität leben oder nicht.” Meiner Meinung nach muss Spiritualität erarbeitet werden und es ist oft ein schwerer Weg auf den die meisten Menschen erst durch eine Krise in ihrem Leben kommen. Ich gebe Dori insofern recht, dass es Menschen gibt, die von Lebensbeginn weg spiritueller sind als andere. Spiritualität ist ein Geschenk, aber wenn wir nicht bereit sind an uns zu arbeiten und offen zu werden kann sich diese bei uns nicht wohl fühlen. Denn wenn wir wirklich spirituell sind empfangen wir Gedanken und Gefühle über unsere Intuition und bekommen ein Gespür von innerer Führung. Wenn das geschieht müssen wir wieder aufpassen das wir nicht abheben und meinen wir seien etwas besonderes.

Meine Erfahrung ist die,das die Menschen leider erst bereit sind etwas in ihrem Leben zu verändern, wenn es ihnen weh tut. Der Mensch als solcher ist bequem und solange ja alles gut läuft, warum soll er denn etwas ändern in seinem Leben. Erst in der Krise beginnt er um Hilfe zu bitten und zu etwa höherem zu beten. Es ist aber immer unsere eigen Entscheidung wie wir unser Leben, leben, jeder Mensch hat seinen persönlichen Lebensweg der leider oft durch Eigensinn und Egoismus verpasst wird. Es gibt aber einen Trost, wenn wir den Weg, einmal eingeschlagen haben, kommen wir unweigerlich immer wieder darauf zurück.

Die Fragen die Dori an mich stellt sind:

Was ist für dich ein spiritueller Mensch?

Ein spiritueller Mensch, lebt das was er vertritt auch vor, er ist authentisch und praktiziert einen spirituellen Weg, auf welchem er ein Vorbild für seine Mitmenschen ist. Spirituelle Menschen haben eine ganz persönliche Ausstrahlung, sie sind bescheiden, liebenswürdig und mitfühlend und wenn man mit ihnen spricht, entsteht ein Gefühl von Gleichwertigkeit und wenn sie sprechen entsteht der Eindruck, wie wenn sie nur zu einem selber sprechen würden. Bei spirituellen Menschen spüren wir die Liebe, die sie zu ihren Mitmenschen haben und fühlen uns angenommen. Echte spirituelle Menschen gibt es viele, wenn man aber ihnen sagen würde sie seien spirituell, würden sie das vehement bestreiten, weil sie ein ganz einfaches, alltägliches Leben in diese r Welt leben.

Empfindest du dich selbst als spirituell?

Nein, ich lebe mein Leben und ich meditiere regelmässig und versuche so gut es geht auf dem Boden zu bleiben, Wie der Buddha gesagt hat, sollen wir nicht über Dinge spekulieren, wie Gott und was nach unserem Leben kommen wird. Wir sollen unser Leben Hier und Jetzt leben und wenn wir das gut leben ,wird das andere schon gut kommen. Das heisst nicht wir sollen nicht an etwas höheres glauben, Hier lebe ich , ganz bewusst, auch das kann sehr spirituell sein. Wenn ich dann wieder erwarten, von Engeln empfangen werde, ist das sehr schön, ich werde mich dann überraschen lassen.

Welche Bedeutung hat Spiritualität für dich und dein Leben?

Seit 15 Jahren praktiziere ich Zen und übe täglich Meditation mit mehr oder weniger Erfolg, ich weiss heute einigermassen wer ich bin und habe so in etwa, eine Ahnung, wohin mich der Weg führen wird.Ich studiere die Lehre Von Buddha und versuche das zu Leben und in mein Leben zu integrieren.Das ist aber nicht so leicht , ich bin ja kein Mönch und meine Familie stellt auch noch einige Anforderungen an mich. Ich weiss das ich endlich bin und bin überzeugt, etwas von mir weiter bestehen wird, ob und in welcher Form ich dann irgend wann, wieder inkarnieren werde, das bleibt offen und ich lasse mich, dann wenn es so weit ist positiv überraschen.

Lebst du deine Spritualität?

Leider immer noch viel zu wenig, ich bemühe mich täglich. Im Moment gelingt es mir regelmässig zu meditieren, im Gegensatz zu früher. Jeden Freitag gehe ich ins Zazen und versuche in der Meditation diesen Zustand der Leere, das Nichtdenkens zu erreichen. In all den Jahren ist es mir einigermassen gelungen, meine negativen Emotionen zum positiven zu verändern. Früher war ich oft ein unangenehmer und auf brausender Mensch, Verärgerung und Wutanfälle sind heute fast verschwunden. Zurück blickend kann ich sagen, ich arbeite täglich an der Umformung meines negativen Geistes. Es macht keinen Sinn auf ein besseres Leben, irgend wo in der Zukunft zu erhoffen, meine Spritualität muss ich Hier und Jetzt in diesem einen Leben, leben.

Glaubst du von dir selbst, ein spirituelles Vorbild für andere Menschen zu sein?

Ich versuche, all das was ich als richtig erkannt habe vorzuleben, eimal gelingt es ein wenig mehr das andere mal, einiges weniger. Es ist nicht mein bestreben, ein Vorbild zu sein, ich lebe einfach mein Leben und wenn mein Leben irgend wann einen Nutzen für andere bekommt, so ist das richtig und gut.

12.02.2008 Text von zentao