Mitgefühl


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Erstveröffentlichung 18.02.2009 und weil das Thema aktuell bleibt hier noch einmal.

13.o6.2013 zentao

 

Vor ungefähr 20 Jahren hatte ich einen schweren Unfall und bin ganz knapp am Rollstuhl vorbei geschlittert und da ist mir Bewusst geworden, dass ich noch einiges ändern muss, in meinem, damals noch jungen Leben. Früher war ich oft etwas aggressiv und es war nicht immer sehr angenehm mit mir zusammen zu leben. Mit meinen Wutanfällen versuchte ich immer meine Umwelt unter Druck zu setzten und merkte nicht, das ich nur mich selber unter Druck setzte.  Damals schaute ich im Fernsehen immer Cowboy, Kriegs, und Karate Filme an, Filme mit sehr viel Gewalt . Mir war schon lange aufgefallen, dass immer wenn ich Filme mit viel Gewalt und Sex anschaute, das ich nachher viel aggressiver war. Wenn ich Sex-Filme anschaute, war meine Frau, nur noch ein Sex Objekt. Es brauchte natürlich eine gewisse Zeit und viele Diskussionen mit meiner Frau bis ich das alles begriffen hatte. Erst als meine Frau von Ihren Gefühlen sprach und mir erzählte wie Sie sich fühlt, wenn ich mal wieder aus rastete. Erst da machte es Klick bei mir, das wollte ich nicht. Es war mir nicht bewusst, das Sie darunter leidet. Die Konsequenz; seit dieser Zeit vermeide ich es Filme mit vielen Gewalt und Sex Szenen anzuschauen.

Es ist schon erstaunlich wie unsere Welt, voller Gewalt und Sex, in Wort und Schrift ist, auch die Bilder im Kino und im Fernsehen, sind voller Gewalt. Sogar die Werbung wird immer aggressiver und überall sieht man nur noch nackte junge Frauen.(in der Werbung) Zum Schluss muss ich auch noch die Politik erwähnen, da hat man seit Jahren keinen Respekt mehr voreinander. Auch in der Geschäftswelt frisst der Grosse den Kleinen, es wird belogen und betrogen. Je mehr einer Verdient umso mehr bereichert er sich, auf kosten der Gesellschaft.

Auch unsere Sprache ist heute voller Gewalt. Unsere Sprache hat sich sehr stark, an die Sprache des Fernsehens und der Werbung angepasst. Unsere Gesellschaft ist mehr und mehr Gewalt bereit. Jahre lang habe ich Micky Maus und Popy verherrlicht. Es waren ja nur gezeichnete Figuren. Es war mir nicht bewusst dass auch dass Gewalt ist. Die Sprache der Hip Hop Generation ist voller Gewaltwörter und Gesten. Die Jugendlichen brauchen unter einander eine eigene Sprache um sich von den Erwachsenen abzugrenzen. Unter einem Teil der Jugend herrscht ein richtiger Kleinkrieg. Um so mehr war ich erstaunt, was für ein positives Echo die Besuche des Dalai Lama  erhalten haben. Offensichtlich suchen die Menschen wieder mehr innere Werte.

In dieser Zeit der Veränderungen, las ich Texte von und über Marshall B. Rosenberg dem Begründer der Gewaltfreien Kommunikation. Das was Marshall B. Rosenberg erkannte, hat mir persönlich sehr viel geholfen und hatte einen starken Einfluss auf mein Leben. Als ich endlich lernte meine Bedürfnisse wahrzunehmen und auszusprechen, da wurde mir  Bewusst, das meine Mitmenschen, ein Spiegel von mir sind und wenn ich wirklich etwas ändern will, dann muss ich an mir anfangen. Nicht die anderen sind Schuld, ich selber bin die Ursache meines momentanen Unwohl Seins.  Meine Wut, wühlt mich auf und vergiftet mich,wenn ich mich öffne und die Liebe zulasse,  kann schon sehr viel in mir geschehen. Ich kann nur mich selber ändern, die anderen kann ich nicht ändern. Es ist aber so einfach; wenn ich mich ändere, ändern sich die anderen von selber, weil sie ja mein Spiegel sind.

Auch wurde mir bewusst, das ich für meine Worte und Taten, selber Verantwortung übernehmen muss und es nicht gleichgültig ist, wie es meinem Nächsten geht. Alles was ich meinem Gegenüber an Gewalt antue, auch wenn es nur Worte sind, kommt wieder zu mir zurück, Gewalt ist wie eine Riesenschlange, sie frisst uns früher oder später auf. Heute darf ich sagen, das ich meine Gewalttätige Art, der Vergangenheit angehört und das ich ein ganz anderer Mensch geworden bin. Mir geht es Heute viel besser, ich bin ruhiger geworden. Mit der Meditation konnte ich mir viele meiner tiefen Gefühlen bewusst machen und Verarbeiten. Früher musste alles nach meiner Nase tanzen, seit ich nicht mehr der Mittelpunkt der Welt bin, geht es mir richtig gut. Ich habe festgestellt, dass ich meine Mitmenschen, sehr gerne habe und ich möchte nicht das jemand von meinen Freunden schaden nimmt, nur wegen mir.

Marschall B. Rosenberg hat Gewalt selber erlebt und hat nach Wegen gesucht und gefunden, wie man mit einander Gewalt frei umgehen kann. Was wir nach Marshall B. Rosenberg, in unserer Kommunikation lernen und verändern müssen sind folgendes;

Auflösung unserer alten Muster von Verteidigung, Rückzug und Angriff

Reduzierung von Widerstand, Abwehr und gewalttätigen Reaktionen

Förderung der Wertschätzung, Aufmerksamkeit und Einfühlung und des Wunsches, von Herzen, geben zu können.

Lenkung der Aufmerksamkeit in eine Richtung, in der die Wahrscheinlichkeit steigt, das zu bekommen, wonach wir suchen

Anstelle von Verstandes denken und Verurteilungen, entdecken wir unser Potential und Einfühlungsvermögen durch klares beobachten von Gefühlen und Bedürfnissen.

Rosenberg hat uns eine Formel aufgezeichnet, wie wir vorgehen können und das kann man sich sehr einfach merken;

Die 4 Schritte der gewaltfreien Kommunikation;

1.Beobachten statt Bewerten oder Interpretieren.

2.Gefühle wahrnehmen und benennen.

3.Bedürfnisse wahr- und ernst nehmen.

4.Auf der Grundlage der Bedürfnisse, klare und erfüllbare Bitten äussern

Nur wenn ich meine Bedürfnisse kenne und meine eigenen Gefühle wahrnehme kann ich dasselbe auch bei anderen erkennen. Für die heutige Zeit ist es enorm, was Rosenberg da herausgefunden hat, aber es ist nicht fundamental neu, schon der Buddhismus war und ist eine Gewaltfreie Religion und braucht seit 2500 Jahren, eine gewaltfreie Sprache. Im Buddhismus heisst Gewaltfrei “Ahimsa.” Auch Gandhi nannte Gewaltfreiheit “Ahimsa” Gandhi war einer der ersten der Gewaltfreiheit angewendet hat, beim grossen Salzmarsch zum Meer, 17 Jahre später war Indien ein eigener Staat. Auch Martin Luther King hat seinen Befreiungskampf für die schwarze Bevölkerung gewaltfrei geführt. Gandhi und Martin Luther King wurden beide ermordet. In der heutigen Zeit wissen wir das Tibet und Burma mit Gewalt besetzt wurden. In Burma sind es sogar die eigenen Generäle, die das Volk unterdrücken. Gewaltfreiheit kann auch provozieren und den Gewalttäter stark machen. Die Chinesen haben vor über fünfzig Jahren gemerkt, wie leicht man ein Volk, das mehrheitlich Gewalt frei ist, besetzen kann. Die Chinesen haben schreckliche Angst, das Gesicht zu verlieren, aber soviel Gesicht wie sie in Tibet verloren, soviel Gesicht gibt es gar nicht. Wie wir sehen, kann Gewaltfreiheit auch nachteilig sein, jedoch der Gewaltfreie ist  der jenige der am Ende Siegt, die Gegner welche Gewalt zu ihrem Vorteil nutzten, spüren die Schuld und das schlecht Gewissen lässt sie nicht mehr los.

Auch wenn es oft Hoffnungslos erscheint, müssen wir an der Gewaltfreiheit festhalten. Irgendwann muss es auch der letzte und dümmste Gewalttäter verstehen, dass Gewalt nur ihm selber schadet. Nach Rosenberg muss man Gewaltfreiheit kommunizieren. Wir müssen lernen von unseren Gefühlen zu sprechen und wir müssen lernen Gewalttätige Worte zu vermeiden. Das ist gar nicht so leicht wie man glauben möchte, weil Worte wie kämpfen, streiten, Ehekrieg, Wettkampf und Zweikämpfe, angreifen, verteidigen, siegen und gewinnen ganz alltägliche Worte sind. Oder nimmt man den Sport, da haben wir nur dem Krieg, eine andere Form und einen anderen Namen gegeben. Wir wollen unsere Mannschaft siegen sehen und die anderen sollen verlieren und wenn unsere Mannschaft gewonnen hat, dann fühlen wir uns wieder grossartig.

Wenn wir Gewaltfreiheit praktizieren, gibt es keine Verlierer und wir alle sind die Gewinner.

Oder wie es der Dalai Lama so schön sagt:

wenn du schon ein Egoist sein willst, dann sei es im positiven Sinn, indem du anderen Gutes tust, dann hilfst du dir selber am meisten.
Weil alles was wir tun, im Guten wie im schlechten, zu uns zurück kommt.

*

Meine Freunde, meine Feinde – immer und immer wieder waren sie der Anlass,
das Unheilsame zu tun.
Dass ich eines Tages gehen und alles zurücklassen muss, erkannte ich nicht.

Die mir unangenehm sind werden nicht mehr sein;
Ich selbst werde nicht mehr sein;
Nichts wird mehr sein.

Nur vorübergehend bin ich auf dieser Erde – das sah ich nicht.
Verblendung, Begierde und Hass haben mich verleitet, viele Fehler zu begehen.

Worte von Shanty Devas

18.02.2013 Copyright©zentao

Zum Thema auch noch lesen;

Meditation über die Wut…

Gedanken über Emotionen

Gedanken über die Wut und wie bearbeite ich sie ?

Werte



Fast hätte ich gestern noch das Freitags Zazen verpasst vor lauter Beiträge schreiben in meinem eigenen Blog. Ein Blick auf die Uhr und ich war bereits Unterwegs im strömendem Regen. Der Freitagstext im Mittelteil vom Zazen war ein Auszug aus dem Buch von Willigis Jäger - Jenseits von Gott 


http://www.west-oestliche-weisheit.de/willigis-jaeger.html

Willigis Jäger verkörpert eine konfessionsunabhängige zeitgenössische Spiritualität, die den spirituell Suchenden des 21. Jahrhunderts Antworten auf ihre drängenden Fragen gibt.

Als Zen- und Kontemplationsmeister ist er sowohl von der christlich-abendländischen Mystik als auch dem östlichen Zen geformt und geht gleichzeitig über beide Konfessionen hinaus auf das, was allen spirituellen Wegen des Westens und des Ostes zugrunde liegt. Sein Verständnis der West-Östlichen Weisheit basiert auf

…weiterlesen -   

Willigis Jäger lebte sechs Jahre in Japan. 1980 erhielt er von Yamada Rōshi die Erlaubnis Zen zu lehren. Yamada Rōshis Nachfolger Kubota Rōshi übertrug Jäger 1996 die volle Lehrerlaubnis Inka shōmei, die Jäger als 87. Nachfolger von Buddha Shakyamuni ausweist. Dadurch ist er als Zen-Meister ermächtigt, andere in dieser Sukzession zu bestätigen.

wikipedia.org/wiki/Willigis_Jäger

Konflikt mit der römisch-katholischen Kirche

Unter Leitung des damaligen Kardinals Joseph Ratzinger warf ihm 2001 die Glaubenskongregation vor, Glaubenswahrheiten der persönlichen Erfahrung unterzuordnen und erteilte ihm ein Rede-, Schreib- und Auftrittsverbot.[13] Im Januar 2002 untersagte ihm deshalb das Bischöfliche Ordinariat in Würzburg die Ausübung jeder öffentlichen Tätigkeit.[14] Jäger beansprucht dagegen alte Glaubenswahrheiten für die Gegenwart neu zu deuten.[15][16] In der Folge bat er von der Abtei Münsterschwarzach exklaustriert zu werden; dabei handelte es sich um eine Art Beurlaubung aus dem Kloster. Er ist nach wie vor Mitglied seiner Klostergemeinschaft. Deren Abt und Gemeinschaft standen zu ihm. [8]

wikipedia.org/wiki/Willigis_Jäger

Das ist für mich so etwas wie eine Adelung und macht mir  Willigis Jäger richtig sympatisch. und ich finde Ihn eine bemerkenswerte Person.

Da mir der Text wirklich gefallen hat und Willigis Jäger zwar ursprünglich ein Jesuit war aber dennoch ein konfessionsloser Zen-Meister ist, dachte ich dieser Text könnte meinen Aufgeschlossenen Leser auch gefallen.

Hier der ganze Freitags-Text von gestern Abend:

***

Die Welt ist etwas ganz anderes…

als unsere Wahrnehmung uns vormacht. Unser Tagesbewusstsein zeigt uns keine objektive Welt. In Wirklichkeit gibt es keine Farben, Töne, Gerüche, keine Temperatur und keinen Geschmack. Wir sind einer ständigen Hypnose unterworfen. Der Osten nennt die Welt des Tagesbewusstseins     – Maya – Trugbild. Warum sind wir so weit von unserem wahren Wesen getrennt? Warum halten wir ein Seil in der Dunkelheit für eine Schlange? Darauf gibt es keine befriedigende Antwort.

Was ist Wirklichkeit?

Mit Wirklichkeit ist hier eine Formlose, nonduale Seinsebene gemeint. In der Mystik gibt es den Begriff – Sophia Perennis – Ewige Weisheit – Diese Weisheit hat nichts mit Wissen zu tun, sondern mit einer Dimension, die hinter aller Rationalität liegt. Der Begriff – Leerheit – ist vielleicht der passenste, aber er darf nicht rational verstanden werden. Das ist die Dimension, die uns die eigentliche Deutung unseres Menschseins bringt. Sie führt uns in den jetztigen Augenblick. Wir begreifen uns dann als Staubkorn, aber auch als Mysterium in einem Zeitlosen Geschehen.

Weiterlesen im 
http://taozazen.wordpress.com

1.Juni 2013 gepostet von zentao

Bücher von Willigis Jäger:

1. Willigis Jäger, „Die Welle ist das Meer“, Freiburg im Breisgau 2007

2. Willigis Jäger, „Westöstliche Weisheit“, Stuttgart 2007

3. Willigis Jäger, „Das Leben endet nie“, Freiburg im Breisgau 2010

Weitere Links zu Willigis Jäger:


http://www.beatrice-grimm.de/info_willigis.html


http://www.tabvlarasa.de/43/Ehlert.php


http://www.wege-der-mystik.de/hoerbuecher1.htm


mach es wie die Sonnenuhr...zähl die heiteren Stunden nur...

mach es wie die Sonnenuhr…zähl die heiteren Stunden nur…

Wie meine Leser wissen, bin ich jetzt seit nahezu 19 Jahren auf dem Zen-Weg. Dieser Blog ist für mich, der Übungsort wo ich meine Erfahrungen als Zen-Schüler niederschreibe um meine Erkenntnisse mit anderen zu teilen. Man kann den Zen-Weg auf verschiedene Arten leben: “Ganz konsequent, fast stur und nur der eigene Weg ist gut.” Das ist aber nicht das was ich unter Zen verstehe, für mich hat Zen eine Logik der Menschlichkeit und es heisst für mich immer

“so wohl als auch.”

Für mich ist Zen das Leben selber, den Zen kann man nur durch das Leben erfahren, alles andere ist nur Theorie. Leben heisst in erster Linie, dass man lernt unangenehmes zu akzeptieren und  dass man  die allzu angenehmen Dinge loslassen lernt. Das ist ein Prozess der nie aufhört. Das ist für mich Zen, sich selber ein Leben lang verbessern, immer wieder.

Dieser Blog ist im Juni 2013 bereits 7 Jahre im Netz und interessanterweise ändern sich auch die Leser, sie werden jünger und das finde ich gut, Das beweist das meine Art zu schreiben noch nicht ganz verknöchert ist. Das mit dem Schreiben ist nicht immer so leicht, den die Weisheiten fliegen mir nicht einfach so zu, wie es wünschenswert wäre.

 Doch am Freitag gehe ich ins Zazen (Zen-Meditation ) und da gibt es dann wieder etwas Inspiration für die neue Woche. So eine Meditation tut gut und bringt mich mit meinem Inneren in Berührung.

Die Themen sind seit vielen Jahren die selben, von Glück über Illusionen über das Leben und die Irrwege des Lebens, über den Buddhismus und über Zen und die Meditation. Ich möchte gerne über Weltbewegendes schreiben, doch das was die Welt, wirklich bewegt wurde bereits geschrieben, so bleibt mir das bewegende aus meinem Alltag und das ist im Moment, das trübe Regenwetter. Doch auch im Wetter findet man immer etwas passendes für den Augenblick, sofern man dieses einfach so akzeptiert. Es ist so wie es ist. Es freut mich wenn ihr hier liest und es freut mich auch wenn ihr einen Kommentar hinterlässt.

06.05.2013 Copyright ©zentao

Die passenden Zitate habe ich hier;

 
http://www.psp-tao.de/zitate/thema/Zen/228
 gefunden.

Alle Wahrheit kommt im Zen von innen.

Zensho W. Kopp, Die Freiheit des Zen

Das ist Zen! Jedes Wort und jedes Tun hat Sinn und Geltung immer nur im augenblicklichen Zusammenhang des Geschehens.

Karlfried Graf Dürckheim, Zen und wir

Es ist das wesentliche Merkmal des Zen, daß die grundlegende Wahrheit immer nur in sich selbst gesucht wird und niemals in irgendetwas Äußerem.

Zenkai Shibayama, Eine Blume lehrt ohne Worte


Wir lesen immer wieder über den Raubbau an der Natur und leider ist es war, wir haben es weit gebracht, das Land ist überbaut, es leben  zu viele Menschen auf diesem Planet und viele fordern wir müssten zurück zur Natur und wieder einfach leben, wie unsere Vorfahren. Aber das kann der Moderne Mensch doch gar nicht mehr. Leben ohne Handy und ohne allem Technik Schnikschnak ohne elektrischer Energie und das 365 Tage im Jahr, der Mensch von Heute ist ein Konsument und damit Abhängig geworden. Er häng am Tropf der Produzenten und der Werbung, wir sind süchtig nach Innovationen. Der Raubbau an uns selber und an der Natur ist ein Teil unseres Systems und das muss verändert werden.

Wir leben in einer Welt der Extremen Gegensätze, auf der einen Seite leben viele Menschen in bitterer Armut, nicht nur in Drittweltländern, auch bei uns, lebt ein grosser Teil der Bevölkerung an der Armutsgrenze. Der Gegenpol ist unbegrenzter Reichtum, von einzelnen. Der Mensch ist zur Ware geworden doch wann wird er das erkennen? Unsere Bequemlichkeit und die Abhängigkeit an diesem Wohlstand sind unsere Bremse zur Veränderung zum Guten. Die Erinnerung an die Vergangenheit von weisen Völkern, wie den Indianer und den Aborigine und das Wissen der Weisen aus Indien und China, Buddha und Laotse könnten uns eine Idee geben, was uns an Wissen fehlt. Wir Europäer meinen seit Genrationen wir seien die Besten, dabei vergessen wir, was Länder wie Frankreich, Spanien, England und Portugal, als Kolonialmächte alles in der Welt Kaput gemacht haben. Das war Diebstahl im Grossen Stil und das war nur der Anfang, des Raubbaus an den Völker und der Natur. Was dieser Welt fehlt ist Mitgefühl und Weisheit. Früher galt vieles noch als “Heilig” dieses Wort stammt Wort geschichtlich von Heil ab, was etwas Besonderes bezeichnet und sich abgeschwächt noch in heil („ganz“) wiederfindet. QuelleWikipedia.

Das kann man aber alles mit Geld nicht kaufen. Den Wert einer intakten Natur, kann man nicht mit dem Börsen Index messen. Ob die Wissenschaft je begreifen wird, dass es Dinge gibt, die nicht beweisbar sind. Es sieht zur Zeit so aus wie wenn der Mensch, den Ast auf dem er sitzt, bereits halb durch gesägt hat. Doch was soll,s die Erde braucht uns nicht, aber wir Menschen brauchen eine gesunde Erde.

02.05.2013 Copyright ©zentao

Hier zum Abschluss meines Gedankenflusses die Worte von John Lame Deer

Bevor unsere weissen Brüder kamen, um zivilisierte Menschen aus uns zu machen, hatten wir keine Gefängnisse. Aus diesem Grund hatten wir auch keine Verbrecher. Ohne ein Gefängnis kann es keine Verbrecher geben. Wir hatten weder Schlösser noch Schlüssel, und deshalb gab es bei uns auch keine Diebe. Wenn jemand so arm war, dass er kein Pferd besass, kein Zelt oder keine Decke, so bekam er all dies geschenkt. Wir waren viel zu unzivilisiert, um großen Wert auf persönlichen Besitz zu legen. Wir strebten Besitz nur an, um ihn weitergeben zu können. Wir kannten kein Geld, und daher wurde der Wert eines Menschen nicht nach seinem Reichtum bemessen. Wir hatten keine schriftlich niedergelegten Gesetze, keine Rechtsanwälte und Politiker, daher konnten wir einander nicht betrügen. Es stand wirklich schlecht um uns, bevor die Weißen kamen, und ich kann es mir nicht erklären, wie wir ohne die grundlegenden Dinge auskommen konnten, die – wie man uns sagt – für eine zivilisierte Gesellschaft so notwendig sind.

John Lame Deer

Erst wenn der letzte Baum gerodet,
der letzte Fluss vergiftet,
der letzte Fisch gefangen,
werdet Ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.

Weissagung eines Häuptlings der Cree Indianer.

Links zum Thema :

Wir sind ein Teil der Erde

Die Rede des Häuptlings Seattle


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Worte von zwei ganz verschiedenen Weisen Männer, aus ganz verschiedenen Zeiten und verschiedenen Religionen der eine Franz von Assis und der andere Buddha Shakyamuni. Es sind Worte mit der fast gleichen Aussage, und es sind Worte voller Mitgefühl und Liebe zu allen Wesen.

Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir.Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir, also sind sie uns gleich gestellte Werke des allmächtigen Schöpfers - unsere Brüder.

Franz von Assisi

Mögen alle Wesen glücklich sein. Mögen sie in Sicherheit und Freude Leben. mögen alle Lebewesen, ob schwach oder stark, gross, mittel-gross, untersetzt oder klein, sichtbar oder unsichtbar, nah oder fern, geboren oder ungeboren. Mögen sie alle glücklich sein.

Buddha


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vergängliches Seegras

vergängliches Seegras

Was mich am Gebet am meisten stört, ist das anstelle von Eigenverantwortung, die Hoffnung auf einen imaginären Gott gerichtet wird ohne zuerst zu versuchen, das Problem selbst zu lösen. An wen richte ich den, dieses Gebet, wenn ich bete?

Ich richte dieses Gebet doch, eher an mich selbst, denn diese Kraft, die da ist, die ist ja in mir und erst in der Meditation, bin ich offen genug um sie auch wahrzunehmen. Aber was nehme ich war? Ist es nur ein Gefühl. aus mir selber, oder ist es mehr?

Wenn ich zu etwas bete, muss es ja auch als Form, irgendwo existieren? Aber auch Buddha hat so einen Gott, Atman oder Brahman nirgend gefunden, doch Buddha hat auch nie gesagt, es gäbe keinen Gott, er sagte nur immer, man soll mit Dingen, die man nicht wissen kann, mit denen soll man nicht spekulieren, vielmehr soll man doch achtsam im Gegenwärtigen Moment leben und genau um das geht es auch, wie oft sind wir gedanklich, irgendwo, nur nicht hier.

Wir müssen uns selber kennen lernen, herausfinden wer oder was wir sind, und wir stellen fest, dass da nicht wirklich jemand ist, die Person die ich meinte zu sein, ist nur ein Name, eine Geschichte, ein Körper, eine Person, ein Wesen, das aus dem Nichts gekommen ist und irgendwann, wieder im Nichts verschwindet, wo das ist und ob dort, das Leben in irgend einer Form weitergeht? Fast ein Leben lang, war ich für mich die wichtigste Person in meinem Leben, ich wurde durch meine Ich Gedanken geleitet und diese haben mich oft nur in eine Sackgasse geführt.

Die Suche nach einem Gott, ist auch nur Spekulation und das ist genau das was Buddha unter dem Bodhibaum erkannte, und das sind die 4 edlen Wahrheiten, wie sie so schön heissen und die 1. Wahrheit ist die Tatsache, dass wir im Leben oft frustriert sind und Leiden. Die 2. Wahrheit ist; alles was in unserem Leben geschieht, alles an was wir Leiden, hat eine Ursache. Und als 3. Wahrheit hat Buddha erkannt, dass wir unser Leiden aufheben können, wir müssen nur aufhören uns selber, allzu wichtig zu nehmen und als 4. Wahrheit hat er erkannt; es gibt einen Weg, es ist der edle achtfache Pfad.

Buddha hat auch erkannt, dass alles Lebendige miteinander verbunden ist, es gibt nichts in der Welt, das nicht irgendwann, aus einer anderen Lebensform, sich zu einer anderen Art entwickelt hat. Mit einem Einzeller hat mal alles begonnen und wir sind mit allen Lebensformen verwandt. Eigentlich sind wir jaSternenstaub, aber das ist eine noch frühere Geschichte. Kaum zu glauben, aber es ist so.

Natürlich wird auch im Buddhismus eine Form von Gebet gesprochen, nur ist dieses Gebet nicht für mich, sondern für meine Mitmenschen bestimmt. So etwas in dieser Form;

mögen alle Menschen glücklich und zufrieden sein

mögen alle Menschen friedlich und gelassen sein

mögen alle Menschen frei von unheilsamen Emotionen sein

mögen alle Menschen frei von Leiden sein

Es sind Wünsche die man, seinen Mitmenschen widmet, so ein Gebet ist eine Gedankenform, die nach innen geht und paradoxerweise, eine grosse Wirkung hat. Da alles Lebendige, mit einander verbunden ist, so kommen mein Gedanken und Wünsche, in der Form des Gebets auch allen Wesen zu gute. Etwas sehr wichtiges im Buddhismus, das Mitgefühl, welches zu den 6 Paramitas gehört, das Mitgefühl, ist fast noch wichtiger als die Liebe. Der Wunsch dass es allen Wesen gut gehen soll, ist eine Grundhaltung im Buddhismus und wurde, im Mahajana Buddhismus in der Form des Bodhisattva erkannt. Das soll ein Mensch sein, der die höchste Buddhaschaft erreicht hat und an Stelle ins Nirvana einzugehen, sich entschliesst, sich wieder in diese Welt zu inkarnieren um allen Menschen zu helfen, auch die Erleuchtung zu erreichen. Eine schöne Idee und sie kommt den Lehren von Jesus schon sehr nahe.

In allen Monotheistischen Religionen, ist der Mensch von der Gnade von einem strafenden Gott abhängig, auf das kann ich verzichten, da ja alle Religionen durch den Menschen entstanden sind. Ich praktiziere Zen, in einer kleinen Sangha, für meine Fehler, Sorgen und Wünsche, übernehme ich selbst die Verantwortung, dies hat den Vorteil, dass ich nicht der Gnade eines Gottes ausgeliefert bin. Auch den Buddhismus kann man als Religion leben, dann hat auch der Buddhismus, wie alle Religionen, allzu Menschliches, sprich egoistische Züge.

29.02.2013 Text von zentao

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Ocean der Tränen

Mitgefühl ist die Antwort des Herzens

auf den Schmerz.

Wir haben Anteil an der Schönheit des Lebens

und am Ozean der Tränen.

Das Leiden am Leben ist Teil unseres Herzens

sowie Teil dessen, was uns miteinander verbindet.

Es trägt eine Zärtlichkeit in sich,

ein Mitgefühlund ein Wohlwollen,

das alle Dinge umfängt

und jedes Wesen berühren kann.

Jack Kornfield


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Wenn ich mir so überlege, dass mein Leben durch meine Gedanken, zu dem wurde was ich heute mein Leben nenne, so staune ich immer wieder was so alles möglich ist. Dies zu erkennen musste ich erst lernen, überhaupt zu erkennen, was diese Gedanken so alles anstellen und was für Folgen meine Gedanken haben, für mich und andere. Dazu musste ich erst lernen, dass es so etwas wie Geist gibt, der ich zugleich bin und von dem ich zur selben Zeit gesteuert werde. Der Geist ist meine beseelte Energie, die in diesem Körper lebt und ihn benutzt, so wie wir auch ein Auto mein eigen nennen und doch sind wir dieses Auto nicht.

Â

Wer ist dein Feind? Der Geist ist Dein Feind.

Wer ist dein Freund? Der Geist ist dein Freund.

Lerne die Wege des Geistes kennen.

Zähme ihn mit Umsicht.

Buddha

Der Geist, das sind ja nicht nur meine Gedanken, ” wenn es dann immer meine Gedanken sind?” Nein das sind auch meine Emotionen, und die sind eng mit den Gedanken gekoppelt. Wer war zuerst? Der Gedanke oder die Emotion? Ich weiss es nicht genau, ich vermute dass meisten der Gedanke zuerst da ist, gefolgt von der Emotion. Was immer, mir geschieht, reagiere ich, je nach Situation, entweder zuerst mit emotionsgeladenen Gedanken oder mit kühlen Gedanken mit unterschwelligen Emotionen.

 

Dieser Geist ist ein Geschichten-Erzähler, der mir oft schon die schlimmsten Dramen in Gedanken vorgespielt hat, so dass ich meinte, die Welt gehe unter. Der mir auch Geschichten von Freuden und Reichtum erzählte, von Millionen die nie eintrafen. Jahrelang glaubte ich alles was mir mein Geist erzählte. Da waren Geschichten aus meiner Kindheit, die mir erzählten, ” ich sei ungeliebt” Geschichten aus der Schulzeit, “aus mir werde nie etwas gescheites” und Geschichten, die mir erzählten, ” ich sei unheilbar krank.” Keine dieser Geschichten ist je wirklich eingetroffen. Was aber war; ich habe mir unnötige Hoffnungen und Sorgen gemacht und durch mein unheilsames Denken, bin ich wirklich krank geworden.

Jahre lang glaubte ich meinen Gedanken und den dazugehörigen Emotionen, bis ich dann eines Tages die Zen-Meditation erlernte und ich nach und nach erkannte, dass ja diese Gedanken und Emotionen veränderbar sind und nicht wirklich zu mir gehören und das dank der Meditation, diese Gedanken und Emotionen keine Macht mehr über mich haben. Ich habe gelernt diese Gedanken vorbeiziehen zu lassen, genauer gesagt beobachte ich diese Gedanken wie sie vorbei ziehen.

Wenn Gedanken zur Gewohnheit werden,” vorallem die negativen Gedanken,” können sehr viel Schaden anrichten. Es gibt klare Gedanken die sind im Vordergrund und klar erkennbar. Es gibt aber auch dunkle hintergründige Gedanken, die schwer erkennbar sind, und da ist meistens auch ein dumpfes unangenehmes Gefühl dabei.

Negative Gedanken sind pure Ablehnung.

Ganz anders sind die positiven Gedanken, die bereiten uns viel Freude und die sind auch mit positiven Emotionen geladen.

Positive Gedanken zeigen unsere Bereitschaft, Dinge anzunehmen.

Heute weiss ich, dass wir jeden Gedanken auch verändern können und mit den Gedanken, verändern sich auch die Emotionen. Sobald ich mich entschlossen habe, etwas im positiven Sinne zu verändern. geht es mir bereits besser.Â

Seit ich wieder, die Verantwortung für mein Leben selber übernommen habe, ist alles viel leichter und geschieht wie von selbst. Kein Jammern, kein den anderen die Schuld zuweisen. Es ist so wie es ist, was immer geschieht; die Ursache ist immer bei mir. Weil ich im Augenblick lebe geht es mir einfach nur gut.

23.09.2012 Text von zentao


 

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Ich habe schon oft Anleitungen zu Tonglen gelesen und versucht umzusetzten aber da war immer die Rede davon, dass ich das Leid von anderen ein atmen soll und da hatte ich schon etwas Mühe damit. Ich konnte mir nicht vostellen, zu was soll das gut seinwenn ich mir zu meinem eigenen Leid, noch mehr Leid auflade. Ich soll das Schlecht vom anderen ein atmen und das gute von mir aus atmen?

In den letzten Tagen habe ich auch wieder einmal erfahren wie hilflos wir sind, wenn Freunde und Nachbarn sterben – was soll ich sagen, wie sage ich, dass mir das ganze leid tut. Ich möcht den Mitmenschen trösten, doch mir fallen keine gescheiten Worte ein.

In solchen Situationen fühlen wir uns hilfloss, wir wollen helfen und die Hilfe ist vieleicht gar nicht erwünscht, die Trauernen ziehen sich zurück und wollen im engen Fanilienkreis abschied nehmen, was ich sehr gut finde, doch man selber möchte sich ja auch verabschiden. So geschehen in meinem Umfeld, wie reagiere ich. Da hat mir die Tonglen Anweisung von Pyar Rauch geholfen.

Die Entwicklung und Übung von Mitgefühl ist ist wesentlich für Heilung. Niemand kann ganz und heil sein, solange er oder sie alles andere als fremd betrachtet, solange eine Mauer um sich und sein Herz errichtet ist. Reflexartig wollen die meisten Menschen alles Unangenehme loswerden oder von sich fernhalten, alles Angenehme dagegen in den eigenen Herrschaftsbereich bringen. Das verstärkt jedoch die Abspaltung, die Trennung, und führt zu Leiden – gegen alle natürliche Absicht.  Atishas Übung „Tonglen“ kann hier sehr heilbringend wirken  – Tonglen arbeitet mit dem Atem:

Die Luft, die Sie gerade einatmen, ist die Luft, die Ihre Zimmerpflanze oder der Mensch neben ihnen in der U-Bahn eben ausgeatmet hat. Wir tauschen unseren Atem mit allen lebenden Wesen aus. Wenn wir uns dessen bewusst sind, können wir uns nicht vom Rest der Welt abgrenzen. Wo fängt Ihr Atem an und wo hört der Atem Ihres Nachbarn auf? Es ist ein Atem, ein Leben. Hier wird die Vernetztheit und gegenseitige Bedingtheit aller Phänomene und aller Wesen so deutlich, so klar, so praktisch. Im Beobachten des Atems stellt man fest: Es gibt keine Trennung zwischen Aussen und Innen, sondern ein Zusammenspiel, eine Harmonie. Â Von hier aus ist es ein kleiner Schritt zu Atisha, einem tibetischen Meister des 11.Jhdts., der schreibt: „Übe dich im Austauschen Tonglen, im Nehmen und Geben abwechselnd. Tu das indem du auf dem Atem reitest. Beginne die Übung mit dir selbst.“

Die scheinbar natürliche Verhaltensweise, alles Angenehme zu sich heranzuziehen und alles Unangenehme von sich abzuhalten, hält in Wahrheit die Idee der Trennung meiner selbst vom Rest der Welt aufrecht, ist Ausdruck der Territorialbildung des kleinen Ich, der Verblendung, und sie verursacht Gier, Hass und Leiden. Atishas Aufforderung, mit dem Ausatmen Angenehmes loszulassen und zu verströmen, ohne dabei irgendetwas zurückzuhalten, und mit dem Einatmen Unangenehmes ins Herz hereinzunehmen und ohne Rückhalt zu fühlen, bewirkt eine Kehrtwendung. In diesem Mitgefühl lösen sich alle Grenzen auf, und Weisheit scheint auf. Diese Kehrtwendung beschränkt sich nicht auf die Zeit, die man auf seinem Meditationskissen verbringt, sondern ist sehr praktisch und muss sich im Leben zeigen und erweisen. So manche gewohnte Reaktionsweise wird dann nicht mehr möglich sein. Ich erkläre dies am Beispiel des Gefühls von Hilflosigkeit, das sicher jeder kennt: Immer wieder empfinde ich zum Beispiel Hilflosigkeit, wenn mir Leiden begegnet und ich nichts tun kann, um zu lindern. Sei es der gewaltsame Tod von vielen als Geiseln genommenen Kindern einer Schule in Russland, sei es emotionales oder persönliches Leiden in meinem Umfeld.

 Der erste Schritt ist einerseits das Anerkennen meiner eigenen Hilflosigkeit als Faktum, und dass ich mich davor nicht drücke und gleichzeitig dieses Gefühl tief in mein Herz sinken lasse und es annehme. Als erstes muss man aufhören, vor diesem natürlich unangenehmen aber einfach höchst menschlichen Gefühl davon zu laufen. Solange wir leben, werden wir uns immer wieder hilflos fühlen.

Als zweiten Schritt nutze ich dieses Gefühl der Hilflosigkeit, um mich in Mitgefühl zu üben für alle Menschen und Wesen, die sich auch hilflos fühlen oder sich in einer Lage der Hilflosigkeit befinden. Empfinden wir selbst gerade ein Gefühl dieser Art in uns, dann ist das der ideale Zeitpunkt um Mitgefühl zu üben, Tonglen, oder „Atishas Heart“, wie Osho es nannte, zu praktizieren. Ich atme all die Hilflosigkeit, die in mir und in anderen Wesen ist, ein, und atme alles, was in mir an Mut, Strahlen, Zuversicht ist, aus. Auf diese Weise wird Hilflosigkeit (und jedes andere Gefühl) in Segen verwandelt. Das ist tiefste Alchemie.

 

 

von Pyar Rauch

9.9.2012 gepostet von zentao

Dieser Text habe ich als Freitagstext – Die Entwicklung und Übung von Mitgefühl  bei
http://taozazen.wordpress.com
gepostet


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Brienzerrothorn

Ein Zenschüler hatte überall nach  Erleuchtung  gesucht, aber nirgends eine Antwort gefunden, bis er eines Tages einen alten Mann langsam einen Bergpfad hinabsteigen sah, der einen schweren Sack auf der Schulter trug.
Er wusste augenblicklich, dass dieser alte Mann das Geheimnis kannte, nach dem er so viele Jahre verzweifelt gesucht hatte.
“Alter, sage mir bitte, was du weißt. Was ist Erleuchtung?”
Der alte Mann sah ihn lächelnd an, dann ließ er seine schwere Last von der Schulter gleiten und richtete sich auf.
“Ja, ich sehe!” rief der zenschüler. “Meinen ewigen Dank! Aber bitte erlaube mir noch eine Frage: Was kommt nach der Erleuchtung?”
Abermals lächelte der alte Mann, bückte sich und hob seinen schweren Sack wieder auf. Er legte ihn sich auf die Schulter, rückte die Last zurecht und ging seines Weges.

Der Schüler näherte sich dem Meister: “Seit Jahren suche ich die Erleuchtung”, sagte er “Ich fühle, dass sie nicht mehr weit ist. Ich möchte wissen, welchen Schritt ich als nächstes tun soll”.
“Und wie erwirbst du deinen Lebensunterhalt?” fragte der Meister.
“Noch habe ich nicht gelernt, um mich selbst zu ernähren. Mein Vater und meine Mutter unterstützen mich. Aber das tut doch hier nichts zur Sache.”
“Der nächste Schritt besteht darin, dass du eine halbe Minute lang in die Sonne blickst”, sagte der Meister. Der Schüler gehorchte. Als die Zeit um war, bat der Meister den Schüler, er möge ihm das Feld um sich herum beschreiben.
“Ich kann es nicht sehen, die Helligkeit der Sonne hat meinen Blick getrübt”, antwortete der Schüler. “Ein Mensch, der nur das Licht sucht und die Verantwortung für sich selbst anderen überlässt, wird die Erleuchtung nicht finden. Ein Mensch, der in die Sonne starrt, wird am Ende blind”, sagte darauf der Meister.

Paulo Coelho aus: Der Wanderer

8.08.2012 gepostet von zentao auf Zenkreis München


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Am 6. Juli 2012 hat Claudia Klinger ein Thema entführt:  bei Thinkabaut Bienen-im-kopf mit dem Titel braucht der Mensch Religion?

Ich habe ganz zu Beginn beide Artikel gelesen und da ich selber auch schon viel zu diesem Thema geschrieben habe, ( siehe unten )wollte ich mich da, raus halten. Denn zu einigen Religionen habe ich ein gespanntes Verhältnis. Wenn wir über Religionen diskutiren, ist das wie ein Fass ohne Boden, denn jeder hat dazu eine eigene Meinung und das Thema ist meistens emotional aufgeladen. Als Claudia Klinger mir ein Mail schrieb, mit der Bitte, ich solle mich doch auch an der Diskusion beteiligen, fühlte ich mich ein wenig verplichtet, weil ich bei Claudia und Thinkabaut bei beiden regelmässig mitlese und habe mich mit meinem kurzen Text in die Nesseln gesetzt und Thinkabaut etwas verärgert.

Ich habe dazu geschrieben:

Es gibt Menschen die brauchen eine Religion, weil sie nie gelernt haben zu Denken.Die meisten Menschen kommen via ihrer Familie zu ihrer Religion und getrauen sich nicht diese zu hinterfragen.
Jahrhunderte des Anlügens durch die Kirche geht nicht Spurlos an den Menschen vorüber, die Menschen in unserer Kultur sind verunsichert und suchen nach einer neuen Autorität die es so nie geben kann.
Die Wahrheit, wenn es so eine gibt ist immer in uns selber und nie ausserhalb von uns.Was Jesus und Buddha erfahren haben ist etwas, was jeder in sich selber finden kann, sofern er sich die Zeit nimmt und konsequent nach seinen Erkenntnissen lebt

29. Juli 2012 at 18:32 Uhr von zentao

als Antwort schrieb Thinkabout

@Zentao

Du weisst, wie sehr ich Dich schätze. Aber Dein Kommentar hier ärgert mich einfach nur.

Zitat: “Es gibt Menschen die brauchen eine Religion, weil sie nie gelernt haben zu denken.”

Sorry, aber diesen Satz finde ich eine Frechheit, und er kommt meist von Leuten, denen es komplett an Respekt für Andersdenkende fehlt (oder Glaubende), also typischerweise nicht von Dir. Darin kann ich mich und mein Verhältnis zur Religion überhaupt nicht wiederfinden, mein Lieber. In der Berührung mit Religion ist mir persönlich mein Denken immer angeregt und beflügelt worden.
Witzig, dass Du dann auch gleich Jesus und Buddha ansprichst: Zwei Grössen, deren Leben und Überzeugungen Religion und Lehre begründeten. Warum also nicht in der Religion den Helfer sehen, der es uns sogar erleichtern kann, uns auf die Essenz dieser Lehren einzulassen?

Der Pfarrer meiner Jugend hat mir durch die Art, wie er Glauben lebte, das Denken nicht verbarrikadiert, sondern mich im Gegenteil zum Denken gezwungen. Als Vertreter seiner Religion. Weiter sprichst Du selbst von Erfahrungen. Man kann diese Erfahrungen sehr wohl auch als Mitglied einer Religion machen. Ich möchte nicht wissen, wie manche Schrift, die Dir in Deinem Leben schon weiter geholfen hat, Dir ohne eine Lehre oder Religion, die sie bewahrte und transportierte, gar nie hätte zugänglich werden können.

So, und nun bin ich des Themas endgültig müde geworden. Für mich ist hier Schluss.

29. Juli 2012 at 19:29 Uhr

Ich weiss, was so ein Thema anrichten kann und die unterschiedlichen Meinungen haben schon manchen Relionskrieg entfacht, ob es mir an Respeekt mangelt glaube ich eigentlich weniger, weil vor den Menschen die eine Religion praktiziren habe ich die grösste Achtung. Was ich meine; es sind unsere Vorstellungen von diesem Gott und diese Vorstellung ist in unserer Kindheit geprägt worden, und wir wurden nicht gefragt, die Religion wird wie ein Kleid, über uns gezogen.

Ganze Familien leben in ihren Religionen und haben das eigene Denken verlernt. Es ist doch absurd, so viele verschiedene Religionen und alle denken “unsere Religion ist die beste,” dabei gibt es am Ende ihres Lebens kein Unterschied mehr, da ist nichts mehr da, der Mensch ist einfach weg. Wohin? bis jetzt weiss es keiner, ob wir wieder geboren werden, oder ob es einen Himmel und eine Hölle gibt oder ob wir einfach verschwinden, alles ist nur Spekulation und für dieses Leben absolut unwichtig.

 dies war meine Antwort.

@Thinkabout
es tut mir Leid, dass meine Worte Dich geärgert haben. Möglicherweise sind meine Worte etwas hart formuliert. Es mag stimmen, dass Menschen in der Religion Trost finden,und das ist gut so. Es ist ja nicht unbedingt die Religion, welche unnötig ist, es sind eher die Kirchen, auf welche man verzichten müsste, inklusive aller Sekten und Hassprediger. Dass es da auch gute Kräfte gibt, das will ich gar nicht bestreiten. Die negativen Kräfte beherrschen heute leider diese Kirchen.Es ist die Religion, welche missbraucht wird zum Leid ihrer Gläubigen. Bedenke Jesus war kein Christ, er war ein Erkennender, ein Erleuchteter. Auch Buddha war kein Buddhist, das beweist mir, dass jeder Mensch,tiefe Erfahrungen machen kann, sofern er bereit ist, in sich zu gehen, stille zu werden und das wird sein Leben verändern.
Religion bedeutet in sich gehen und das kann man auch ohne Kirche und auch Erfahrungen der Verbundenheit mit einer universellen Kraft sind auch für gewöhnliche Menschen möglich. Über die Kirchen nachzudenken, aber auch was in unserer Gesellschaft geschieht, war noch nie so nötig wie in der heutigen Zeit. Wir haben wirklich verlernt wie man über etwas Nachdenkt. In der heutigen Zeit, wird soviel nachgeplappert und das eigene Denken ausgeblendet.
Seit 18 Jahren praktiziere ich die Zen-Meditation, das ist auch eine Form von Religion aber ohne eine Kirche, nur still sitzen und mich selber nicht so wichtig nehmen. Auch ich glaube an eine Energie oder Kraft, was auch immer.
Weil dieses Thema so kontrovers ist wollte ich mich da raushalten,weil es sehr schwer ist mit klaren Worten, so zu schreiben, dass ich niemanden verletze, es ist so wie es ist und nochmals, ich wollte Deine Gefühle nicht verletzen, es tut mir leid.
Liebe Grüsse zentao

30. Juli 2012 at 22:46 Uhr

Irgendwie ist klar, dass so ein Thema nicht einfach aufhört und hier die Antwort von:

Thinkabouts

@zentao
Wir lassen es gut sein. Nur noch so viel:
Warum verallgemeinern wir alle so unsäglich?
“Die Kirche”. “Die Religion”.
Trifft man darüber Aussagen, liegt man damit automatisch ausserhalb vieler Erfahrungen vieler Menschen.
“Die Kirche” kann auch einfach eine funktionierende, lebendige Gemeinschaft einer Gemeinde rund um ein Gotteshaus mit einem wunderbaren Pfarrer sein.
Mir ist auch egal, ob Jesus Christ war oder Zeuge Jehovas. Nicht egal ist mir, dass mir das Christentum seine Lehre näher gebracht hat.

Der zweite Teil Deines Mails belegt einen weiteren Aspekt, unter dem ich manchmal richtig körperlich und seelisch leide: Wir haben gelernt, uns der Autorität der Kirchen (und anderen) zu entziehen – aber wir schaffen keine Inhalte. Wir gewinnen Freiheit und nützen sie nicht. Wir sind davon gelaufen ins Leere.

31. Juli 2012 at 10:41 Uhr

 Es ist erstaunlich was Thinkabaut schreibt:

Mir ist auch egal, ob Jesus Christ war oder Zeuge Jehovas. Nicht egal ist mir, dass mir das Christentum seine Lehre näher gebracht hat.”

Genau die gleiche Erfahrung habe ich umgekehrt gemacht, ich verstehe dank der Lehre von Buddha besser was dieser Jesus gemeint hat, denn die Erfahrung ist immer gleich nur wir Menschen interbretieren sie anderes, weil jeder etwas anderes daraus lernen muss. Es ist ganz einfach, eine Erfahrung der Liebe und das ist für jeden etwas anderes. Was ich immer noch nicht verstehen kann, wie aus so einerguten Erfahrung so etwas wie unsere Kirchen entstehen komnnte. Nochmals ich habe kein Problem mit der Lehre von Jesus, mein Unverständnis gilt diesen Kirchen dieser Welt.

In einer eine funktionierende Glaubensgemeischaft müsste auch über Dogmen diskutiert werden, was in unseren Kirchen seit Urzeiten unerwünscht ist.

Am 27.03.2009 schrieb ich fast unter dem gleichen Titel was ich darüber denke:

…brauchen wir den überhaupt eine Religion?

Ich frage das jetzt ganz einfach mal etwas Provokativ; brauchen wir den überhaupt eine Religion? Warum ich das Frage? Ganz einfach seit ich aus der Kirche ausgetreten bin fühle ich mich richtig frei, keine Bindung mehr an eine Macht, die mir sagen will, welche Gebote ich einhalten soll und warum ich etwas Glauben muss, was irgend wann in der Bibel stand und was ich mit meinem gesunden Menschenverstand nicht nachvollziehen kann.

Viele Jahre litt ich darunter, das ich mit diesemm Gott und seinem Soh nicht klar kam, denn ich wollte Glauben, wie mir der Pfarrer gebot, aber dies funktionierte bei mir nicht, weil immer neue Fragen auftauchten. Es ist einiges in meinem Leben geschehen, wo andere, als eine Bestrafung durch diesen Gott sehen würden, für mich war es die Aufforderung zum Handel, mein Leben zu änderen.

Ich bin wieder selbstverantwortlich für mein Leben, da ist niemand dem ich eine Schuld zuweisen kann, was immer mir geschieht, ich selber bin die Ursache. Was ja eigentlich immer so war. Jedes Kleinkind weiss, wenn es etwas unrechtes getan hat, dann schaut es ganz bedrückt in die Welt. Dieses Wissen ist in jedem Menschen drin, von der Geburt an, es braucht nur ein wenig Liebe und Führung von den Eltern, für das braucht es keinen Religionsuntericht. Hier ein Video da zu: Warum Religionen nicht glaubwürdig sind Video

ganzer Artikel weiterlesen

5.08.2012 zentao

ähnlicheArtikel zu diesem Thema:

Das Leben ist ein Prozess

Eigene Gedanken über Gott oder Nicht Gott?

sind Religionen noch Zeitgemäss?

Gedanken über den Buddhismus, die Kirche und die Umwelt.


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Der Zen Geist – eine Einführung – übersetzt von zentao

Dies ist ein sehr schönes Video über, und was Zen wirklich ist.

Mit schönen Bildern und mit einfachen Worten von Tosan

einem japanischen Zen-Meister.

*

Die blauen Berge sind die Eltern der, weissen Wolken,

die weissen Wolken sind die Kinder der blauen Berge.

den ganzen Tag,sind sie aufeinander angewiesen

sie können sich auf einander verlassen

ohne von einander anhängig zu sein.

die blauen Berge sind immer die blauen Berge

die weissen Wolken sind immer die weissen Wolken.

*

Dies ist Tosans Auslegung des Lebens

Alles  und jedes ist auf irgend eine Weise auf einander angewiesen und von einander abhängig. Wenn sich die Bedingungen ändern, ändern sich auch die Wolken und sie lösen sich einfach auf ohne eine Spur zu hinterlassen.

Dies ist der Zen Weg ohne Anstrengung und ohne Absicht, wenn ein Ton zu hören da ist, hören wir, wenn unsere Augen offen sind dann sehen wir, da ist nicht mehr, all s das. Wenn wir uns als weisse Wolke sehen und wir kommen zu dieser Erkenntnis über uns selber,   genügt das und da ist auch keine Verwirrung mehr. Erwachen zu dieser Wirklichkeit, erwachen und diese Erkenntnisse verwirklichen, das ist die Praxis des Zen-Weges.

Das Leben ist wie ein Fluss der seinen Weg  hinab von den Bergen, von selber findet und alle Hindernisse  überwindet. Das ist der Weg des Tao und er führt über das Zen. Wir sind wie das Laubblatt, das sich vom Fluss vertrauensvoll, tragen lässt, wohin, der Fluss es auch führt. Wenn wir aber diesem Fluss, erlauben uns zu tragen, wird seine Kraft auch unsere Kraft sein, wir sind eins mit der Natur. Ohne bedauern und ohne anhaften, lassen wir das vergangene zurück.Wenn wir versuchen den Fluss zu blockieren oder ihm widerstehen wollen, entsteht Stillstand.

Wenn wir den Wald anschauen, dann sind es nicht einzelne Bäume, wir sehen den Wald als ein ganzes, als der Wald. Seht euch nicht, als getrennt von andern oder von euch selbst,oder ausserhalb der Welt, seht euch als ein mit allem. Die Suche nach unserer Selbstverwirklichung, wird angetrieben durch die Kraft unsere Geisteskrankheit und  unserer Angst und Gier, welche unser Ego füttern, sie verursachen Frust in unserem täglichen Leben. Egoismus, Eifersucht, Ärger, Wut und Hass, welche, unbewusst versuchen uns zu beschützen und in dem sie das tun, setzen sie uns in Opposition  von allem und jedem. Um aus dieser Situation zu erwachen, müssen wir Zen praktizieren.

3.08.2012 übersetzt von zentao




Sonnenblume und die Biene

Wenn ich mir  dauernd Sorgen über den Zustand der Welt mache und Angst habe, ich könnte etwas verlieren oder etwas weniger Geld auf meinem Konto haben, wenn ich mir nur noch, um meine Gesundheit Gedanken mache und es muss immer wieder etwas geschehen und ich könnte ja vielleicht noch etwas verpassen; dann lebe ich, am Leben vorbei. Lebensfreude und nicht Lebenskampf, das kämpfen habe ich schon lange aufgegeben.

Ich lebe mein Leben mit Freude

Wenn ich nicht unterscheiden kann, zwischen wichtig und unwichtig und alles, was mir geschieht persönlich nehme, dann haben meine Mitmenschen ein Problem mit mir und ich auch. Alles was mit mir zu tun hat, mag für mich persönlich wichtig sein, im Vergleich zu den Problemen die viele Menschen haben, ist es eigentlich vollkommen unwichtig. Mich selber nicht so wichtig nehmen.

Wenn ich zuhöre erfahre ich neues, das was ich zu erzählen habe, das kenne ich schon. Doch mein Mund ist oft schneller, als mein Hirn.

Ich bin dankbar dass es mir so gut geht.

Leben heisst für mich auch mal verweilen können und nichts tun, oder fast nichts tun. Heute Abend sass ich auf meinem Balkon und beobachtete eine Biene auf meinen Sonnenblumen, da war das nichts-tun vorbei und ich holte meine Kamera und machte ein paar Bilder.

Ich lebe im Augenblick.

26.06.2012 Text von zentao


Wie immer am Morgen um 9 Uhr  versuche ich mit der Meditation zu beginnen. Es hat einen guten Grund, dass ich versuche pünktlich zu beginnen, den neben unserem Haus wird, zur Zeit  die Erweiterung für einen Supermarkt gebaut und um 9 Uhr gehen alle Arbeiter in die Kaffeépause und dann ist für gut 40 Minuten Ruhe, Stille und es ist dann sehr angenehm, zu meditieren. Doch etwas in mir versucht dauernd, noch etwas zu erledigen, noch eine Ausrede und ich muss, mich selber zur Ordnung rufen, damit ich endlich beginnen kann.

Mein Geist hat etwas flatterhaftes an sich und versucht mir dauernd, wärend der Meditation, Geschichten zu erzählen. Ein Dauerthema ist; ” was koche ich heute zum Mittagessen,” und wenn ich bereits weiss, was ich koche, dann will mein Geist mir erzählen, wie ich das kochen könnte. Da hilft wirklich nur – meinen Geist auf meinen Atem zu konzentrieren und die Gedanken die immer wieder versuchen, meine Aufmerksamkeit zu gewinnen -  loszulassen – dass sie einfach vorbeiziehen.

Diese Gedanken sollen einfach vorbei ziehen, was nicht immer gelingt, zum Glück gibt es da einen Trick, wo wir die Gedanken benennen, wenn immer wieder diese Kochen-Gedanken auftauchen, da benenne ich sie einfach mit dem Wort “kochen” und immer wenn so ein Gedanke ans Kochen auftaucht, sage ich innerlich nur “kochen”

Wenn da mein Geist so ein Theater aufführt, da kann ich ihn schön beobachten, indem ich meine Gedanken beobacht, wie sie kommen und gehen, manchmal kommen auch gefühle hoch, mit dehnen verfahre ich genau gleich wie mit den Gedanken.

Wenn mein Geist ruhiger wird, kommen auch weniger Gedanken und Gefühle. Zwischen den Gedanken gibt es Momente, wo Stille ist in meinem Geist ist, bis dann mein Geist, nach dem nächsten Gedanken greift und versucht daraus, wieder eine neue Geschichte zu erzählen. Und dann benenne ich einfach die Gedanken.

Wer meditiert, kennt das vermutlich, wie aus einem einzelnen Gedanken ein ganzer Gedankenstrom werden kann.   Da unser  Geist, nicht zwei Sachen aufsmal, wahrnehmen kann, auch nicht zwei Gedanken aufsmal, alles was der Geist wahrnimmt, nimmt er nacheinander war, nur tut das Geist mit einer unwahrscheinlichen Geschwindigkeit, so dass wir meinen, dieser Gedankenstrom, sei etwas festes beständiges. Diese unaufhöliche Denken über Dinge die uns im Laufe eines Tages geschen, setzt unser Geist zu immer neu zusammen. Dieses diskursive Denken, mein Geist denkt oft auch im Kreis herum, er springt von einer Idee zu neueren Ideen, er ist Ruhelos und oft richtig unangenehm. Das führt so weit, dass wir meinen etwas beständiges zu sein, dabei sind wir doch nur ein Sack voller Knochen und Blut und allerlei anderer unangenehmer Dinge.

Wer die Meditation kennt und wer weiss, wie hilfreich das ist, wenn wir uns immer wieder auf unseren Atem konzentrieren, der kann das auch im Alltag, ausserhalb der Meditation anwenden. Immer dann wenn wir bemerken, dass unser Geist wieder Karusell fährt,kehren wir einfach wieder zum  Atem zurück. Das klingt so leicht, ist aber harte Arbeit. Es sei, wie wenn wir einen kleinen Hund erziehen müssten, da müssen wir auch geduldig, immer wieder, die gleichen Befehle wiederholen, bis der kleine Hund begriffen hat, dass wir auch meinen, was wir ihm sagen. Genauso ist es mit unserem Geist.

Den müssen wir auch konsequent erziehen und je länger ich  diesen Weg gehe, umso mehr verändert sich mein Geist und manchmal, ahne ich zu was mein Geist fähig ist, wenn ich, nur konsequent und achtsam – immer wieder zu meinem Atem zurück komme. Dies gelingt aber nur, wenn ich mein wollen, aufgebe und achtsam und absichtlslos, diesen Atem beobachte.

An manchen Tagen, wie Heute, wenn ich konzentriert und achtsam und absichtslos, meinen Atem beobachte und ich bemerke wie still mein Geist geworden ist, dann spühre ich eine Ruhe in mir, wie ich sie bisher nicht kannte.Schon all die letzten Jahren, hatte ich eine starke Unruhe in mir, das ist jetzt vorbei und ich bin auch im Alltag gelassener geworden.

Seit einiger Zeit rattern beim nahen Bau, die Maschienen wieder, ich habe es wohl bemerkt, jedoch stört mich dies nicht wirklich. Es ist still in mir und der Baulärm ist weit weg.

7.06.2012 Text von zentao

 


Heute war Dagmar Jauernig vom Haus Tao, bei uns, um mit uns den 8 fachen Pfad etwas zu vertiefen.

Sie streifte zu Beginn kurz, die Geschichte von Prinz Sidharta und wie es dazu kam, dass er unter dem Bodhi-Baum die Erkenntnis der 4 edlen Wahrheiten erkannte und das sind;

es gibt Leiden, (Unwissenheit über Krankheit, geboren werden und sterben)

es gibt eine Ursache von Leiden (unser Anhaften, unsere Identifizierung mit unserem Ich )

es gibt ein Ende des Leidens ( wenn wir diesen Prozess durchschauen )

es gibt einen Weg (der 8 Fache Pfad )

Der Achtfache Pfad sei wie eine Blume, 8 Blütenblätter, jedes Blatt ist für sich alleine, doch als Blume sind sie ein ganzes. Von welcher Warte aus wir auch immer diese Blume anschauen, sehen wir diese Blume aus einem ganz anderen Blickwinkel und so sei es mit dem 8 fachen Pfad auch. Es gibt wohl 8 einzelne Teile, doch fliessen all 8 Teile in einander, es ist keine Stufenleiter, die man, Sprosse für Sprosse hochsteigen kann um zuoberst auszuruhen und die Aussicht zu geniessen. Nein, so funktioniert dieser Pfad nicht, wo immer wir stehen im Leben, können wir den 8 fachen Pfad betreten.

Alle Teile des 8 fachen Pfad beginnen mit dem Wort  „sammā“  an, was so viel bedeutet, wie „recht“ im Sinne von „vollkommen,” „ganzheitlich“, „umfassend“:

Rechte Ansicht (Samma Ditthi)

Rechtes Denken (Samma Sankappo)

Rechte Rede (Samma Vaca)

Rechte Handlung (Samma Kammanto)

Rechter Lebenserwerb (Samma Ajivo)

Rechte Anstrengung (Samma Vayamo)

Rechte Achtsamkeit (Samma Sati)

Rechte Konzentration (Samma Samadhi)

Der 8 fache Pfad ist aufgeteilt in drei Teile;

Weisheit (Panna): dazu gehören Rechte Ansicht sowie Rechtes Denken.

Ethik (Sila): dazu gehören Rechte Rede, Rechte Handlung sowie Rechter Lebens­erwerb.

Sammlung (Samadhi): dazu gehören Rechte Anstrengung, Rechte Achtsamkeit sowie Rechte Konzentration.

Heute betrachteten wir

Rechte Ansicht / umfassende Sicht:

Der Pfad beginnt mit der rechten Ansicht, gefolgt vom Denken / der Gesinnung, denn vor jeder Tat, sind Gedanken und Emotionen die Ursache. Das Tun fängt nicht erst mit der Tat an, die Vorbereitungen für eine Tat finden immer im Denken und Fühlen statt, ob bewusst oder unbewusst.

Da ja alle Teile dieses Pfades, immer wieder miteinander verbunden sind, ist wichtig, dass wir uns dessen bewusst sind, wie alles in dieser Welt, dieser Pfad ist und alles Denken und alle unsere Handlungen, einen starken Einfluss auf unser Leben und das Leben unserer Mitmenschen und sogar Einfluss auf das Leben  von allen Wesen dieser Erde hat.Die Erkenntnisse des Buddha, sind die Grundlage zu Rechter Ansicht (siehe oben).

Dagmar erläuterte deshalb in diesem Zusammenhang die 3 Daseinsmerkmale: Das Naturgesetz der Vergänglichkeit (anicca), die

Lehre vom Nicht-Selbst (anatta) und die Möglichkeit, Leiden (dukkha) zu durchschauen und frei zu werden (nirvana).Wikipedia 8 facher Pfad 

Wie viele Missverständnisse es beim direkten Erkennen der Wirklichkeit gibt, veranschaulicht ein Gedicht von Zen Meister Daio Kokushi 1235 – 1308

Es gibt eine Wirklichkeit. die vor Himmel und Erde steht.

Sie hat keine Form, geschweige denn einen Namen.

Augen können sie nicht sehen.

Lautlos ist sie, nicht wahrnehmbar für die Ohren.

Sie Geist oder Buddha zu nennen, entspricht nicht ihrer wahren Natur,

wie das Trugbild einer Blume wäre sie dann.

Nicht Geist oder Buddha ist sie,

vollkommen ruhig erleuchtet sie in wunderbaren Weise.

Nur dem klaren Auge ist sie wahrnehmbar.

Das Dharma ist sie, jenseits von Form und Klang.

Das Tao ist sie, und Worte haben nichts mit ihr zu tun.

In der Absicht, Blinde anzuziehen, liess Buddha

seinem goldenen Munde spielerische Worte entspringen;

seitdem sind Himmel und Erde überwuchert

mit dichtem Dornengebüsch.

O meine lieben und ehrenwerte Freunde, die ihr hier versammelt seid:

“Wenn ihr euch danach sehnt,

die donnernde Stimme des Dharma zu hören,

gebt eure Worte auf,

durchschaut die Gedanken als leer,

dann erwacht ihr zum namenlosen Urgrund.”

3.06.2012 nacherzählt so gut ich wie es noch weiss – zentao

Geschrieben für den Blog der Taomeditationsgruppe Wettingen


 

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Drei Dinge habe ich zu lehren:

Einfachheit – Geduld und Mitgefühl.

Dies sind unsere grössten Schätze.

Einfach im Handeln und im Denken

kehrst Du zum Ursprung des Seins zurück

Geduldig mit Freund und Feind

bist Du eins mit den Dingen, wie sie sind.

Mitfühlend mit Dir selbst

versöhnst du dich mit allen Wesen.

So auch der Weise der im Tao verweilt.

Er ist ein Beispiel für alle Wesen.

Da er sich nicht hervortut – sehen alle sein Licht.

Da es für ihn nichts zu beweisen gibt – traut man ihm.

Da er nicht weiss wer er ist

erkennt man sich selbst in ihm.

Da er kein Ziel im Sinn hat – hat er mit allem Erfolg

eine alte Weisheit aus dem Tao te King von Lao Tse


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Ohne Wasser kein Leben

am 22. März ist Weltwassertag

und weil Wasser im Zen auch immer ein Thema ist

hier einige Zitate über Zen und Wasser

Erleuchtung erlangen ist wie der Mond, der sich im Wasser spiegelt. Der Mond wird nicht naß, das Wasser nicht aufgerührt.

Bercholz/Chödzin, Ein Mann namens Buddha

Wenn ich das Wasser schöpfe,
ist der Mond in meiner Hand.
Wenn ich eine Blume pflücke,
ist mein Gewand voll Duft.

Zenkai Shibayama, Eine Blume lehrt ohne Worte

Vor der Erleuchtung: Holz hacken und Wasser holen,
nach der Erleuchtung: Holz hacken und Wasser holen!

Weisheit des Zen-Buddhismus

„Leere Deinen Geist!

Sei ohne feste Gestalt und Form, so wie Wasser.
Wenn man Wasser in eine Tasse füllt, wird es zur Tasse.
Füllt man es in eine Flasche, wird es zur Flasche,
füllt man es in einen Teekessel, wird es zum Teekessel.
Wasser kann fließen, oder es kann zerstören:
Sei Wasser, mein Freund!“

(Bruce Lee, sino-amerikanischer Schauspieler und Kampfkünstler  zen monkey

 

und zum Schluss noch ein Video

Welt in Zahlen – Alles zum Wasserverbrauch – W wie Wissen

 

21.03.2012


http://www.psp-tao.de/zitate/thema/Wasser/550/10


http://www.psp-tao.de/


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Wenn ich erzähle dass ich Zen, praktiziere und  dass wir dabei mehrmals ca, ½ bis 1 Stunde sitzen und das Ganze als eine ziemlich steife Sache erscheint, kommt schon der Eindruck auf, Zen, sei eine Todernste Sache. Klar im Zen geht es, mitunter um Leben und Tod, weil das Leben mun mal so ist und wir die Themen des Lebens ansprechen. Dies sind Gegensätze, unseres Lebens, die wir, bisher ausgeblendet haben und weil Geburt und Tod, nun mal zum Leben gehören, darum ist Zen, ein so guter Weg um wieder wirklich zu Leben. Leben ist Zen und Zen ist das Leben selbst.

Wenn wir meditieren, können Gefühle hochkommen und in der Meditation, begann eine Frau, zuerst nur leise, vor sich hin zu lachen und dann immer lauter, wie aus dem Nichts heraus, lachte sie, sie konnte nicht mehr aufhören, das wirkte dann, so ansteckend und plötzlich lachten wir alle, es entstand eine Kettenreaktion, Lachen ist extrem ansteckend und heute noch wenn wir daran denken, kommt ein erinnerndes Lachen hoch.

Das Leben ohne ein Lachen,das ist kaum vorstellbar, das wäre ein trauriges Leben, genauso ist es im Zen, da gibt, viele gute Geschichten über das Lachen und den Humor im Zen. Einige sind auch als Witz, immer noch mit einer Prise Weisheit und andere sind nur lustig.

15.03.2012 Text von zentao

*

Ein Christ, ein Buddhist und ein Hindu fahren auf einen See zum Angeln heraus. Nach 5 Minuten hat der Hindu keine Angelköder mehr – er brennt drei Räucherstäbchen ab, murmelt ein Gebet zu Shiva, steigt aus ‘m Boot, läuft übers. Wasser, holt sich die Würmer und kommt zurück.
Wieder zehn Minuten später hat der Buddhist keine Köder mehr. Er meditiert eine Weile, spricht “O mani padme hum”, steigt aus ‘m Boot, läuft übers. Wasser, holt sich die Würmer und kommt zurück.
Eine halbe Stunde später hat auch der Christ keine Würmer mehr. Er fragt:” Kollegen, wie macht ihr das denn, das mit ‘m übers. Wasser laufen…?” “Na, wie Jesus” antwortet der Hindu: “Beten, fest daran glauben, und schon geht das…” Der Christ betet drei Vater-Unser, drei Ave-Maria, schlägt ein Kreuz, steigt aus, macht zwei Schritte – und blubb, weg isser….
Sagt der Buddhist zum Hindu: “Beten ist gut, glauben ist besser – aber wissen wo die Steine sind, ist am besten….”

*

“Treffen sich zwei alte Freunde auf der Straße wieder. Fragt der eine: Hallo, wie geht es Dir?”
“Danke, gut. Es läuft so wie immer.”
“Und wie geht es Deinem Sohn? Ist er immer noch arbeitslos?”
“Ja, leider. Aber er meditiert jetzt.”
“Meditieren, was ist denn das?”
“Ich weiß es nicht genau, aber er sagt das sei besser als einfach rumsitzen und nichts tun.”

*

Was macht ein Zen-Mönch, wenn er ins Gefängnis kommt?
Erst mal sitzen!!

Was schenken sich Zen-Buddhisten zum Geburtstag?
Nichts!

In einem Antiquitätenladen fragt die kurzsichtige Anne: “Was kostet denn dieser fette Buddha da hinten in der Ecke?”
“Psst! Nicht so laut”, flüstert die Verkäuferin “das ist der Inhaber.”

Gesehen bei ZEN-Witze – Bewusstseinserheiterung!

 

 

Humorvoll sind auch die Geschichten von Tao-hsin

Ein Mann fragte Tao-hsin “Ist Geld und Besitz erstrebenswert?”

Tao-hsin antwortete “Einigen gehört die ganze Welt, anderen nur ein Teil davon.”

*

Ein Mann kam zu Tao-hsin und fragte ihn “Was ist wichtiger: die Vergangenheit, die Gegenwart oder die Zukunft?” Tao-hsin trat zu dem Mann hin, schlug ihn, setzte sich wieder und fragte “Was war schlimmer: mich kommen zu sehen oder der Schmerz oder die Erinnerung daran?” Der Mann war sprachlos und ging.

Später sagte Tao-hsin “Aua!”

*

Ein Mann sitzt mit einem Zen-Meister in einem Schnell-Restaurant. Beide essen Erbsensuppe. Der Mann möchte wissen, was es mit Zen auf sich hat. Der Meister fordert ihn auf, seine Suppe zu betrachten. Der Mann tut es. “Näher, näher . . .” sagt der Meister. Als der Mann schon fast die Suppe mit der Nasenspitze die berührt, nimmt der Meister seinen Löffel und schlägt ihn dessen Suppe. Der Mann, vollkommen bekleckert, verlässt verärgert das Lokal. Darauf der Meister leise und nachdenklich zu sich selbst: “Schade, wo er so nah dran war.”

*

Eines Tages erstand ein Mann auf einem Trödelmarkt einen alten Spiegel. Der Verkäufer sagte ihm, es sei ein Zauberspiegel, und so verwahrte der Mann den geheimnisvollen Spiegel sicher auf seinen Dachboden. Seiner Frau sagte er kein Wort über sein kleines Geheimnis. Da geschah es zur gleichen Zeit, dass der Vater des Mannes verstarb. Jeden Abend, wenn der Mann in seinen Spiegel blickte, sah er darinnen seinen geliebten Vater. Er verbrachte stundenlang auf dem Dachboden. Seine Frau war das nicht geheuer – was macht ihr Mann so lange auf dem Boden? Er hat doch nicht etwa eine versteckte, geheime Geliebte, mit der er sich heimlich trifft? So gar die Eifersucht. Eines Tages schlich sie sich auf den Dachboden und entdecke den geheimnisvollen Zauberspiegel. Anstatt ihr Spiegelbild zeigte ihr der Spiegel eine hübsche, gutaussehende junge Frau. Ihr war nun klar, warum ihr Mann so lange auf dem Dachboden verbrachte, stellte ihn zur Rede und es gab einen großen Krach, der tagelang anhielt. Obwohl der Mann ihr versicherte, seinen lieben toten Vater zu sehen, glaubte sie ihm nicht aufgrund ihrer eigenen Schau.

So entschlossen sie sich beide, da der Streit nicht abflaute, eine alte, weise buddhistische Nonne zu befragen. Sie zeigten ihr den geheimnisvollen Zauberspiegel, den Grund ihren Übels, und fragten die weise Nonne, was sie darin schaute.

Die Nonne blickte in den Spiegel und antwortete: “Ich sehe in dem Spiegel nur eine alte, verrunzelte Nonne.”
(Quelle: Vortrag eines Zen Meisters während einer öffentlicher Belehrung in einem Museum)

Hier noch Zitate über Lachen

Humor ist das Lachen des Lebens über sich selbst.

Andreas Tenzer, http://www.psp-tao.de

Das Lachen bringt uns in vertrautere Nähe zueinander, weil dabei unsere Egos aufgelöst werden. Beim Lachen fällt die Ego-Kruste ab.

Katsuki Sekida, Zen-Training

Die Grundhaltung des «Sich-Lassens» gibt einem heiteren Lebensgefühl Raum. Nicht zufällig wird als einziger Religionsstifter Buddha mit einem feinen inneren Lächeln und in China auch mit einem offenen, freien Lachen dargestellt. Heiterkeit ist Ausdruck von «Sich-Lassen», von Freiheit. Buddha war frei vom Absolutheitsanspruch anderer Religionsstifter.

Peter Schellenbaum, Nimm deine Couch und geh! Heilung mit Spontanritualen
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LInks über Zen-Wittze und Humor

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http://www.zen.fuer-uns.de/witze


http://www.do-not-zzz.com/


http://www.raizen.org/schriften.html


http://www.kaikatsuan.ch


 

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Claudia vom Blog claudia-klinger/digidiary fragt mich in Bezug zu ihrem Beitrag Form ist Leere – na und? folgendes.

Insbesondere interessiert es mich, wie vergleichsweise jemand auf dem “reinen ZEN-Weg” das sieht, bzw., wie DU deine Erfahrung zusammenfassen würdest.

Was hat es dir gebracht – und wie? (So mit “nur sitzen”) Jeder, der wirklich lange an etwas dran bleibt, hat dafür eigene Worte… in deinen Blog-Artikeln bist du oft so buddhistisch-abstrakt.

*

 

 

Das was ich praktiziere, kann ich nicht “reinen ZEN-Weg” nennen, es ist eher mit dem Atem vergleichbar, wenn unangenehme Gedanken aufkommen, konzentriere ich mich wieder auf meinen Atem und so ist es auch mit meinem Zen-Weg, wie der Atem, ist er Notwendig, geworden, weil er mich, immer wieder auf den Weg zurückführt. Was dieser Weg mir gebracht hat? fragst Du, er hat mir sehr viel innere Ruhe und Zufriedenheit gebracht. Er hat mich, aber auch gelernt, für mein Leben, die Verantwortung zu übernehmen.

Es scheint mir persönlich nicht so wichtig, was für einen Weg man wählt, ob Yoga oder Zen. Wichtig finde ich, dass man eine Praxis wählt die zu einem persönlich passt. Wichtig ist natürlich auch der Lehrer/in, weil da ist schon mal, sichergestellt, dass die Grundlagen stimmen.
Das Sitzen im Zen, hat den Vorteil, dass man endlich lernt, die diskursiven Gedanken, als das wahrzunehmen, was es ist, nämlich nur Gedanken. Ich habe ja, über die Kraft der Gedanken in meinem Blog oft geschrieben. Unser negatives Denken, versaut uns dauernd unseren Alltag, viele Probleme, die wir haben, haben wir nur weil wir sie uns erdacht haben und unserem negativen Denken, glauben schenken.

Wie mit allen Wegen, brauchen wir eine gewisse Zeit, bis der Pfad breit genug ist und wir die Ergebnisse auch spüren. Der Lehrer ist das Eine, das Umsetzen, in uns selber, das Dranbleiben, ist dann schon etwas schwerer und bedingt eine gewisse Ausdauer. Wobei ganz am Anfang, gibt es so einen richtigen inneren Schub, der dann, nach einiger Zeit, etwas abflacht, genau da ist es wichtig, geduldig zu bleiben. Da wird die Achtsamkeit, enorm wichtig, wenn wir lernen achtsam, uns selber in der Meditation, zu beobachten, und auch lernen, dies im Alltag, auch anzuwenden, wird sich unsere Erfahrung aus dem Zazen vertiefen. Wie mit allem, was man trainieren kann, so auch in der Meditation, wenn man aufhört, verschwinden die positiven Ergebnisse, langsam, aber sicher und die negativen Kräfte finden zurück in unser Leben. Es liegt an uns, ob wir dies zulassen. Auch der beste Weg, kann Krankheiten, nicht verhindern. Wenn wir, aber lernen, das Leben zu akzeptieren und gelassener anzunehmen, wird auch dies erträglicher. Wie oben schon erwänt, die Verantwortung, für mein Leben übernehmen, wer denn ausser mir? Die Lehre Buddha ist für mich so etwas wie eine Landkarte und Wegweiser.

Das Leben beginnt nun mal, mit der Geburt und und endet mit unserem Tod, dazwischen gibt es Höhen und Tiefen, jedem geht es so, dies zu erkennen und uns bewusst zu machen, ist der Sinn von Zen. Jeder von uns hat seinen Lebensweg, den er gehen muss, der eine geht seinen Weg leicht und der andere hat es schwerer.

Wer das akzeptieren kann, und aufhört mit seinem Schiksal (Karma ) zu hadern, der wird in seinem Leben, viel schönes erfahren.

Die Lebenszeit ist die gleiche, ob wie sie lachend oder weinend verbringen

Chin. Sprichwort

 

 

Lest auch einmal die Komentare, vor allem die von Taigyo Gido

sind sehr lesenswert.

26.02.2012 Text von zentao


 

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Ein altes Märchen, erzählt von einem weisen König, der sich Sorgen um seine Bürger machte, weil alle irgend einLeiden hatten, das die Menschen unglücklich und unzufrieden machte. Eines Tages befahl er alle auf ein grosses Feld, sie sollten alle einen grossen Kreis bilden und sollen nun, ihr Leiden, ihre Sorgen, ihre Schmerzen, alles was sie bedrückte, sollen sie, in die Mitte des Kreises legen.

Dann befahl er ihnen, sich das alles an zu schauen und dann solle Jeder etwas anderes, was für ihn/sie besser passe, für sich aussuchen und nach Hause nehmen. Nach langem überlegen, gingen alle wieder zur Mitte des Kreises, aber welche Überraschung, jeder nahm seine eigenen Schwierigkeiten mit nach Hause.

Das ist ja nur ein Märchen und doch, auch im realen Leben, weiss ich unbewusst, dass diese Probleme, meine Probleme sind und nur ich kann sie lösen oder auch ertragen. Die Umstände, die dazu führten, habe ich mir,selber erschaffen. Auch wenn ich sie in einer Tauschbörse umtauschen könnte, würden sie doch nur, zu mir passen, ich habe mir dieses Sorgenkleid, selber massgeschneidert. Es ist mein Leben mit allem Drum und Dran. Wenn ich es annehmen kann, wird mein Leben etwas leichter, wenn ich es ablehne, erschwere ich mir, unnötig mein Leben. Es hat lange gedauert bis ich dies verstanden habe.

 

Warum denn, wollen wir immer anderen Menschen helfen ihre Probleme zu lösen, wenn wir doch instinktiv wissen, jeder muss seine Probleme selber lösen, den tief in ihm/ihr ist die Lösung bereits vorhanden. Es ist ein Irrtum, dass wir anderen helfen könnten, das einzige was ich tun kann; ich kann ihm zuhören, vielleicht findet er so, seine eigene Lösung.

Nur über unsere, scheinbaren Probleme, die in Wirklichkeit, unsere Aufgaben und Prüfsteine sind, an denen wir uns verbesseren und uns als Mensch, weiter entwickeln können, verbessern wir unserLeben und lernen damit gelassener um zu gehen.

Niemand anderer als ich, kann dieses Leben, meistern, es ist mein Erbe, welches ich bei meiner Geburt, angetreten habe. Heute habe ich keine Probleme mehr, heute habe ich nur noch Projekte, die ich lösen will und die ich auch lösen werde.

Das was wir heute sind, folgt aus den Gedanken, denen wir Gestern nachgingen, und unser gegenwärtiges Denken, bestimmt das Leben, wie es Morgem sein wird. Die Schöpfung unseres Bewusstseins, das ist unser Leben.

Buddha

19.02.2012. Text von zentao

 

inspiriert durch eine Geschichte im

Buch Dr. Joseph MurphyDie Macht Ihres Unterbewusstseins.


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Buddha Shakyamuni

Der Buddha war, historisch gesehen, der erste Mensch, der anfing logisch zu denken.

Vor ihm war alles nur eine Glaubensangelegenheit, und damals konnte man beinahe an alles glauben.

Aber der Buddha hat zum ersten Mal gesagt:

«Nicht was ihr glaubt ist wichtig, sondern was ihr tut, und was ihr seid, und was ihr fühlt. Nur wenn eine Lehre mit der eigenen Erfahrung übereinstimmt, dann sollt ihr sie akzeptieren. Ihr sollt nicht einmal meine eigenen Lehren vom Hörensagen übernehmen, sondern nur dann, wenn ihr sie, aus eurem eigenen Blickwinkel her betrachtet, versteht.»

Ich weiß nicht, ob es jemals einen anderen religiösen Führer gegeben hat, der eine ähnlich freie Haltung zeigte, mit Ausnahme vielleicht von Lao Tse

Lama Anagarika Govinda

 

 

Interessantes über den Buddha Shakyamuni bei Wikipedia

05.02.2012 gepostet von zentao


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Das wir alle endlich sind und nur eine bestimmte Zeit, hier auf dieser schönen Welt leben, das ist uns allen klar, und doch meinen wir alle oder zumindest viele von uns, wir würden ewig leben. Das etwas grafierendes passieren könnte, das glaubt niemand. An den Tod denkt keiner, der kommt wen überhaupt nur bei den anderen. Das Leben dümpelt dahin wie ein langsam fliessender Fluss. Einige kleine Wehwehchen und ab und zu eine Erkältung, wenn wir Mal wieder die Nase voll haben, oder ein wenig Halsweh, wenn wir mal wirklich nicht mehr Schlucken können. Wir sind im grossen und Ganzen zufrieden, wir äergern uns mal über Kleinigkeiten und viele arbeiten zu viel.

Dass es aber auch anders kommen kann, in einem Leben, wo scheinbar alles ruhig lief, ohne besondere Anzeichen von etwas bedrohlichem, wo alle ihr Leben, gut lebten, die Kinder gut erzogen wurden und ihren Weg gehen. Wie schnell sich das ändern kann, das habe ich heute erfahren.

Vor nicht Ganz einem Jahr, wahren meine Freunde in ihrem gewohnten Winterurlaub, mit Skifahren und auch etwas Langlauf. Am Nachmittag haben die beiden noch einige Runden mit den Langlaufski gemacht und dabei ist die Frau gestürzt, nichts dramatisches, sie konnte einfach fast nicht mehr aufstehen. Sie gingen am anderen Tag zum Doktor zum Untersuch, alles schien gut und es wurde nichts defektes festegstellt. Nach einiger Zeit zu Hause konnte die Frau nicht mehr auf ihren Beinen stehen, eine Lähmung der Beine war das nächste, dann die Arme.

Es wurde vermutet es sei Amyotrophe Lateralsklerose,eine degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems. Weil meistens Männer, diese Krankheit bekommen,vor allem Sportler, dachte man zu Beginn, an alles andere, nur nicht an diese Krankheit.

An Amyotrophe Lateralsklerose hätte ich auch zuletzt gedacht, al ich von dieser Krankheit das ersteMal hörte, war ich schokiert, den die Amyotrophe Lateralsklerose ist nicht heilbar.

Ich habe bereits zwei Freunde, mit dieser Krankheit verloren, beide waren Sportler mit grossem Ehrgeiz, und beide wurden mit etwa 46 Jahren krank und beide starben bevor sie 50 Jahre alt wurden. Da dachte auch ich, das kann nicht sein, sie war 55 Jahre und lebte Gesund, rauchte nicht und betrieb mässig Sport. Gut sie arbeitete zuviel, weil sie Selbständig war, aber das tun viele andere auch.

Mein Freund hat seine Frau, gepflegt und gekocht, den Haushalt gemacht. Sie haben es mit alternativer Medizien versucht. Massage für die Muskeln. Da sie beide an die Kraft des Geistes glaubten haben sie es auch mit Heilerinnen versucht. Am Ende musste sie doch noch in den Spital.

Heute Abend bekam ich per Telefon, die Meldung sie sei gestorben. Irgend wie hatte ich die Hoffnung, es käme schon noch gut. Ich kann es immer noch nicht glauben, ich bin traurig, es geht manchmal schon sehr schnell.

Wir wissen nicht, wann, unsere Zeit kommt um dieser Welt adieu zu sagen, was wir wissen, auch unsere Zeit kommt, manchmal geht es schneller als uns lieb ist.Wieder einmal hat sich diese Volksweisheit bestätigt,

und erstens kommt es anders als man selber denkt.

Buddha sagte;

“Was den Samen des Werdens in sich hat,

das hat auch den Samen des Vergehens in sich.”

Pass auf Euch auf, und seid nett zu Euch selber

01.02.2012 Text von zentao

weitere Links zu Amyotrophe Lateralsklerose

Amyotrophe Lateralsklerose (ALS): Diagnose

hier noch eine Geschichte von einer Sandra die auch ALS hat

Wer kämpft, kann verlieren.

Wer nicht kämpft, hat schon verloren!


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Vor zwei Tagen habe ich über Karma geschrieben und die Unterschiede von Karma und Schicksal verglichen. Es ist eine Tatsache, wir kommen auf diese Welt und wir sterben eines Tages, Geburt und Tod gehören zusammen, aber das vergessen wir Menschen gerne. Von der Geburt an, wissen wir nie, ob wir am anderen Tag, noch erwachen, vielmehr haben wir das Gefühl, nur die Anderen werden Krank und sterben, wir sind herrliche Ignoranten und meinen wir würden ewig leben. Wir vergessen gerne, dass in dieser Welt täglich viele Kinder, immer noch kurz nach ihrer Geburt sterben.

Wenn wir in diese Welt kommen, sind wir scheinbar ein unbeschriebenes Blatt und doch wünscht sich jeder ein schönes Leben und jeder möchte glücklich sein. Aber schon früh, vereitelt dies eine Instanz in uns selber, nämlich unser Ich. Das will immer mehr haben, als die anderen und vergleicht schon früh, damit wir sicher nie zu kurz kommen. Das Dumme ist nur wir vergleichen, immer nur mit denen, welchen es schon immer besser ging als uns. Wenn wir schon vergleichen, dann sollten wir mit den schlechter gestellten vergleichen, dann sähen wir, wie reich wir in Wirklichkeit sind.

Es gibt so viele Lebensentwürfe, wie es Menschen gibt, der eine Kommt als Königssohn auf die Welt und der andere in einem Stall. Der eine ist Buddha und der andere Jesus, Buddha lebte 500 Jahre vor Jesus, beide wurden zu Erneuerer einer Religion. Buddha erlebte seine Erleuchtung unter einem Boddhibaum und kämpfte mit Mara und verurteilte das Kastenwesen des Hinduismus. Buddha wollte wissen, warum wir immer wieder geboren werden und warum sich dieses Rad Samsara immer wieder dreht und er hat diesen Weg gefunden, die edlen 4 Wahrheiten und den 8 fachen Pfad

Jesus ging in die Wüste, in die Stille, und redete mit seinem Gott und vertrieb Satan. Beide erlebten Himmel und Hölle auf ihren Weg zu sich selber. Jesus vermisste in seiner Religion die Liebe zu seinem Gott und zu sich selber. Leider wurden seine Worte; Liebe deine Feinde wie dich selber von vielen falsch verstanden. Die Menschen sind sich selber ihr grösster Feind und der Selbsthass, ist in der Westlichen Welt erschreckend verbreitet.

Das sind zwei Spirituelle Wege, so Grundverschieden und doch so ähnlich. Bei diesem kurzen Vergleich dieser beiden Geschichten, erkennt man die Grundzüge jedes Weges, den ein Suchender gehen muss um zu sich selber zu finden. Nicht jeder kann ein Erleuchter werden, aber jeder der seinen Spirituellen Weg sucht, wird ähnliches erleben, sofern er, wirklich wissen will; woher komme ich, wohin gehe ich, wer bin ich, hinter meiner Maske, ohne meinem Nahmen, wer war ich vor meiner Geburt und die letzte Frage, gibt es so etwas wie einen Gott?

Jesus hat ihn gefunden und wenn Buddha gefragt wurde, ob es einen solchen gäbe, war die Antwort, er habe noch keinen gesehen, und er meinte, man solle aufhören, so spekulative Gedanken zu kreieren und sich auf den gegenwärtigen Moment konzentrieren.Wer hat recht? Und gibt es so etwas wie richtig und falsch? Die Lehre vom Buddha ist eine Erfahrungslehre und die Lehre vom Jesus ist eine Glaubenslehre.

Damals gab es noch kein Facebook und doch gab es jede Menge von Folower, die Jesus und Buddha nachfolgten. Die Religionen entstanden erst viel später und sind für einen Suchenden nur Gift. Religionen sind vorgespurte Wege, eigentliche Autobahnen, wo keiner seinen eigenen Weg finden darf und es ist schwer da wieder raus zu kommen.

Vor 66 Jahren bin auch ich in eine Christliche Religion hineingeboren worden und hatte da so meine persönlichen Auseinandersetzungen mit dieser Kirche und diesem Jesus, der für mich damals, so mein persönliches Feindbild war. Weil ich das,was die Kirche lehrt, nicht mehr glauben kann, bin ich vor Jahren aus der Kirche ausgetreten.

Vor gut 18 Jahren fand ich via Zen zum Buddhismus, den ich aber mehr als Philosophie wahrnehme und lebe. Im Laufe der Zeit, habe ich, dank den Schriften von Buddha, parallelen zu den Aussagen von Jesus festgestellt und verstehe heute, was er meinte und habe mich mit ihm versöhnt.

Wenn wir unseren inneren Weg finden wollen, ist es enorm wichtig, einen Weg zu finden, wie wir dieses ICH entschärfen können, den dieses ICH EGO ist einer der Faktoren, warum wir unglücklich sind und uns und anderen Leuten Schaden zufügen. Das ICH mit den Wurzeln ausreissen, wie es von vielen Meditationsanweisungen heisst, nicht sehr praktikabel, ausser jemand ist sehr konsequent in allen Dingen. Den die Versuchungen sind Gross und Viele und das ICH EGO findet jedes kleinste Hintertürchen, und übernimmt schnell wieder das Kommando.

Wer meditiert hat ein gutes Werkzeug, um durch das Beobachten der Atmung und mit der Achtsamkeit immer wieder bewusst durch den Alltag durch zu kommen, ohne das uns das Ich EGO allzu fest belästigt.Durch diese Erfahrung weiss ich, es gibt einen Weg.

Buddha sagt; nicht beachten nicht reagieren

22.01.2012 Text von zentao


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Dies ist eine kleine Sammlung von meinen von mir geschriebenen Texten, von meinen persönlichen Erfahrungen und Eindrücken über Zen und das Leben im Allgemeinen. Das Schreiben ist ein Teil meines übens, hier kann ich nochmals nachlesen, ob ich einen Zen-Text, auch in meinem Verstehen integriert habe. Dies Sammlung ist entstanden, aus dem Eindruck des  überfordert sein, dass mir Zeitweise keine neuen Gedanken zufliegen und ich mir oft überlegen muss, will ich überhaupt noch schreiben?  Zen geschieht im Leben und nicht am Computer, vorläufig schreibe ich noch.

selbst geschriebenes…

…..eine kleine Auswahl

Enstanden im Sommer 2008

In diesem einen Augenblick, bin ich ganz leicht überfordert, denn ich weiss ganz einfach nicht was ich für tief schürfende Gedanken aufschreiben soll. ich habe bereits so viel geschrieben, seit dieser Blog besteht, so dass ich bald ein Buch füllen könnte. Ich schon über so viele gute Themen geschrieben, dass ich das Gefühl habe, über alles, schon einmal geschrieben zu haben. Es wiederholt sich alles, wie im richtigen Leben, es ist erstaunlich, dies ist nur ein kleiner Teil dessen, über was ich alles bereits geschrieben habe, darum für alle die etwas Lesestoff und selbst geschriebenes vonmir  lesen wollen, hier eine kleine Auswahl, geordnet nach Themen.

überarbeitet 19.01.2012 alle Texte von zentao

über die Achtsamkeit:

Achtsamkeits- Meditation im Alltag

Vorteile der Achtsamkeit…

im Fluss des Lebens… überarbeitet 6.1.2010

über den Ärger:

Gedanken über den Ärger

über das alt werden:

Stopp! Die Umkehr des Alterungsprozesses

meine Erfahrungen mit “Stopp die Umkehr des Alterungsprozesses”

Wenn du nicht alt werden willst, dann häng dich jung auf

alle wollen älter werden, aber keiner will alt sein…

über die Angst:

Vertrauen entwickeln…

Gedanken über die Angst. updat 25.10.2008

Angst ist wie ein aufgeblähter Ballon…

über Buddhismus:

Eine Buddhistische Dankbarkeits-Übung aus Japan,

Die Buddhistische Fliegenfalle update

Gedanken über den Buddhismus, die Kirche und die Umwelt.

über die Dankbarkeit:

Dankbarkeit

über das Denken :

unser Denken..

über die Freundschaft:

Gedanken über die Freundschaft…

mein Freund der Clochard…

Neues von meinem Freund dem Clochard

über das Fotografieren

unterwegs…

des einen Freud ist des anderen Leid…

das Zen des Fotografierens

über das Geben:

Geben

über die Gedanken:

Wir wandern in Gedanken

Freundlichkeit siegt!!

Wie können wir uns vor unseren negativen Gedanken schützen?

Gedanken über einen spirituellen Weg.

über die Gesellschaft:

von nichts kommt nichts….

Die wertvolle Existenz als Mensch

Das Leben ist ein Prozess, welcher ausser unserer Kontrolle ist.

Krebsgeschwür

Ist es nicht irgend wie Logisch?

Was ist eigentlich guter Journalismus?

abnehmen und bewegen aber subito

mit dem rauchen aufhören aber subito

Werte

Wie Krank ist eigentlich unsere Gesellschaft?

über das Glück:

Eine mysteriöse Geschichte….

Noch eine mysteriöse Geschichte…

Es ist erstaunlich, was wir Menschen alles unternehmen, um glücklich zu Sein

Ich muss mich, schlussendlich selber Glücklich machen.

Gedanken über das Glück und die Zufriedenheit.

Was muss ich tun, um so richtig Unglücklich zu sein?

über Gott:

…brauchen wir den überhaupt eine Religion?

Gedanken über Gott und die Welt – Es heisst so schön – ” Vor Gott sind alle Menschen gleich”

über das loslassen:

loslassen…

Der Affe in uns

Karma:

Karma

von nichts kommt nichts….

wenn es ein Leben nach dem Tod gäbe, wie würdest du leben?

Gedanken zu Karma und den fünf Gewissheiten.

über das Ich/Ego:

Gedanken über die “Ich” Illusion..

über Persönliches:

ist es ein Traum oder Wirklichkeit?

Abschiedsbrief an meinen bösen Hautkrebs.

ich bin zurück im Leben…Update 10.11.2008

über die Meditation:

Wenn Du in Eile bist, dann gehe langsam…

still werden

Gedanken über 5 Hindernisse in der Meditation.

Meditation gestört durch Nachbars Hund….

Gehmeditation mit  Glockenklang.

Gedanken über 8 starke Emotionen “Die Acht Winde”

über die Vergänglichkeit:

Die Natur kennt offensichtlich keine Vergangenheit

Die alltägliche Vergänglichkeit….

eine geschenkte Rose…

ist eine Rose, immer eine Rose ?

Gedanken zur Vergänglichkeit und den edlen vier Wahrheite

über Zen:

Spiritualität heilig oder scheinheilig?

Im Moment bin ich ein sehr fauler Zenschüler.

Wie geht das Zen-Meditation? oder Was ist Zen ?

Rückschau eines Zenschülers

“So macht Zazen Freude !”

Was hat ein Zahnarztbesuch mit Zen zu tun?

Zazen ist der Weg zur Stille.

Zengeschichten:

Das Lied des kleinen Vogels

Der Tempel der tausend Spiegel

Der weise alte Mann… oder Die Weisheit des Lebens…

Die Geschichte von Gotami und dem Senfkorn.

“Wie die Zeit vergeht ” eine Zengeschichte

Nachbars Hund

über die Wut:

Meditation über die Wut…

Gedanken über die Wut und wie bearbeite ich sie?

von der Gewalt zur Gewaltfreien Komunikation…





Tags: , , , , , , , , , , , , , , Das Jahr 2012 hat begonnen und ich dachte was für ein besonderes Jahr, das da auf uns zu kommt, nach all der Angstmacherei in der Vorschau auf das Ende des Maya Kalenders. Dann ist dieses Jahr auch das Jahr des Drachen , nach dem Chinesischen Horoskop. Norbert vom Lebensfreude-Blog hat einen interessanten Beitrag darüber geschrieben. 2012…eine Zahl…na und! Es ist leider eine Tatsache, die Menschen lassen sich verunsichern, sie haben so viele Ängste, die nicht wirklich real sind, den alle Ängste die man hat, können, das Übel leider auch anziehen. Ein Kalender ist ein Planungsinstrument und auch wir brauchen Kalender um zu planen, auch wenn wir in der Gegenwart leben, und wissen, dass Gestern vorbei ist und Morgen erst in ein einigen Stunden sein Wird, ist so ein Kalender Hilfreich.Maya Kalender Wikipedia Am 21.12.2012 soll dieser Kalender enden und weil es keine Fortsetung davon gibt, werden wieder einmal die Abstrusesten Weltuntergangstheorien verbreitet. Ich habe am 16.03.2011 bereits darüber geschrieben eine R(evolution) im 2012 die bereits begonnen hat. Ich mache mir dazu durchaus auch meine Gedanken; Die Mayas waren eine Hochkultur und hatten ein Wissen über diese Welt und das Universum, und wenn dieser Kalender da Endet, hat es vielleicht doch, damit zu tun, dass die Zeit schneller vergeht und die ganze Welt hektischer geworden ist. Es werde zu einem Strahlenausbruch in Richtung Erde kommen, und zu starken Störungen im Erdmagnetfeld führen. Ein Mittel dem zu begegnen sei die Meditation und ein bewusstes Leben im Alltag, im Gegenwärtigen Augenblick, etwas anderes macht ja auch keinen Sinn. Auch ich bin ein Mensch der der stark in der Gegenwart lebt und dennoch gibt es Dinge, die ausser unserem Einfluss sind oder nur bedingt. Das die Sonne in den letzten Jahren, vermehrt Aktiv war und mehr Sonnenflecken hatte, ist ja bekannt und das dass ganze nicht so schlimm kommt, wie erwartet, ist auch bekannt. Dass beide Ereignisse das Ende des Maya Kalenders und die Sonnenaktivitäten zeitgleich kommen, ist mehr als ein Zufall, den unserer Erde geht es ja auch nicht so gut und, die Hauptursache, ist da, wohl der Mensch. Dass wir so, wie wir zur Zeit, mit unserem Planeten umgehen, so nicht weitermachen können, scheint mir klar zu sein. Die Erreignisse, die in den letzten Jahren geschahen, um nur Tsunami, Erdbeben Überschwemmungen, Fukashima zu nennen, das sind wohl genug, aber der Mensch vergisst leider schnell. Ich habe im Märzen folgendes geschrieben:

Dass das was zur Zeit geschieht, durchaus Angst machen kann ist mir sehr wohl klar, es ist aber auch eine Chance. Die Welt ist instabil auch in ihrer Mitte, durch diese starken Sonnenaktivitäten kann es einen Polsprung geben, der nicht nur im Aussen geschieht, er muss auch in den Köpfen und im Herzen der Menschen geschehen. Was immer mit dem Einzelnen geschieht, beginnt bei ihm selber. Wie Dieter Broers schreibt ist es möglich aufzuwachen und nicht zu merken, dass ein Polsprung passiert sei, wir merken es möglicherweise daran, dass im Sommer bei uns Schnee liegt, die Welt wird nicht untergehen aber in den Köpfen und Herzen der Menschen muss wohl einiges passieren. Die Worte Vergänglichkeit und Veränderung werden eine ganz neue Dimension annehmen.

Der Mensch ist ein egoistisches Wesen, und in seine egoistischen Form, sehr Dumm und selbstzerstörerisch, die Gefahr besteht, dass der Mensch nicht lernfähig ist und zugrunde geht. Zum Glück gibt es aber auch den altruistische Menschen, der für die Gemeinschaft und die Natur lebt. Nur wenn wir als Menschheit, als Ganzes unseren Egoismus überwinden, können wir überleben. Wir werden neue Kräfte kennen lernen und lernen uns auch im Geistigen Bereich anzupassen. Wir werden alle alten Muster und alten Gewohnheiten ändern müssen und alten Ballast endlich loslassen- gezwungenermassen. Menschen welche seit vielen Jahren meditieren, wie Buddhistische Mönche und andere spirituelle Menschen, können solch Kräfte besser ertragen und Dieter Broers empfiehlt in seinem Buch die Meditation als ein Mittel um sich diesen neuen Bedingungen anzupassen. Wir erleben zur Zeit einen Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit, den wir als einmalige Chance in unserer seelischen und geistigen Entwicklung annehmen sollten.

Wenn wir Menschen nicht lernen bewusster auf diesem Planeten zu leben, so wird das Leben auf diesem Planeten, nicht mehr sehr Lebenswert sein. Die Welt wird sicher nicht untergehen, aber sie wird sich stark verändern, Auch wir modernen Menschen sind in  vielem noch Unwissende und hoffen immer noch auf die Zukunft oder wollen am Alten festhalten, dabei sollten wir, vermehrt in der Gegenwart leben, und lernen uns und andere zu lieben. Nicht umsonst sind die Wörter Lieben und Leben so ähnlich. Das müssen wir wieder lernen, Lieben, und Leben im Gegenwärtigen Augenblick, für viele Menschen, heute leider noch ein Fremdwort. Das dümmste was wir machen könnten, ist einfach so weiter leben, wie bisher und nicht ändern, was geändert werden muss. Auch Angst wird ein schlechter Begleiter sein und genau das hervorbringen, was man vermeiden möchte.

Die Zeit ist ein grosser Lehrer

das dumme ist nur; sie tötet ihre Schüler

4.01.2012 Text von zentao


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Stille spricht…. Text + video  von Eckhart Tolle

Wenn Du den Kontakt mit deiner inneren Stille verlierst, so verlierst Du den Kontakt mit dir selbst.
Wenn Du den Kontakt mit dir selbst verlierst, verlierst du dich selbst in der Welt.
Dein innerstes Verständnis von dir selbst, was du bist, ist untrennbar von Stille.
Dies ist das “Ich bin” , das tiefer ist als Name und Form.

***

Stille ist Deine wahre Natur. Was ist Stille?
Der innere Raum von Bewusstsein, in dem diese Worte wahrgenommen und zu Gedanken werden. Ohne dieses Bewusstsein würde es Wahrnehmung, keine Gedanken, keine Welt geben.
Du bist dieses Bewusstsein in Gestalt deiner Person.

***

Das äußere Geräusch entspricht dem inneren Geräusch des Denkens.
Die äußere Stille entspricht der inneren Stille. Wann immer Stille um dich herum ist, höre sie. Das bedeutet, Du bemerkst sie. Richte deine Aufmerksamkeit auf diese Stille. Die Wahrnehmung der Stille lässt die Stille in dir erwachen, weil du nur durch Stille Schweigen wahrnehmen kannst. In dem Augenblick, wenn Du die Stille um dich bemerkst, hörst du auf zu denken. Du nimmst wahr, aber du denkst nicht.

***

Wenn Du der Stille gewahr wirst, dann ist da sofort ein Zustand von stiller Wachsamkeit. Du bist präsent. Du bist aus einer kollektiven menschlichen Konditionierung von Tausenden von Jahren ausgestiegen.

***

***

Schaue einen Baum, eine Blume, eine Pflanze. Richte deine ganze Aufmerksamkeit darauf. Wie still sind sie, wie tief verwurzelt mit dem Sein. Erlaube der Natur, die Stille zu lehren.

***

Wenn du einen Baum anschaust und seine Stille wahrnimmst, wirst du selbst still. Du verbindest dich mit ihm auf einer sehr tiefen Ebene. Du fühlst diese Einheit mit was immer du in und durch Stille wahrnimmst. Diese Einheit deines Selbst mit allen Dingen zu spüren, das ist wahre Liebe.

***

Geräuschlosigkeit ist hilfreich, aber du brauchst sie nicht, um zur Stille zu finden.
Sogar wenn da Geräusche sind, kannst du die Stille wahrnehmen, die hinter diesem Geräusch ist., der Raum, von dem diese Geräusche kommen. Das ist der innere Raum von reiner Wahrnehmung, dem Bewusstsein selbst.
Du kannst dieses Bewusstsein wahrnehmen als der Hintergrund für alle deine Sinneswahrnehmungen, deiner Gedanken. Sich seines Bewusstseins gewahr zu werden, bedeutet das Entstehen innerer Stille.

***

Richte deine Aufmerksamkeit auf die Räume dazwischen – der Raum zwischen zwei Gedanken, das kurze Schweigen zwischen zwei Worten bei einer Unterhaltung, zwischen den Noten eines Piano oder einer Flöte, oder der Zeitraum zwischen dem Ein- und Ausatmen. Wenn du deine Aufmerksamkeit auf diese Zwischenräume richtest, dann wird Gewahrsein von etwas einfach Gewahrsein. Die formlose Dimension von reinem Bewusstsein kommt aus deinem Innern und ersetzt die Identifikation mit Form.

***

Wirkliche Intelligenz arbeitet schweigend. Stille ist wo Kreativität ihre Quelle hat, Lösungen zu Problemen gefunden werden.

***

Ist Stille nur die Abwesenheit von Geräusch und Inhalt? Nein, sie ist Intelligenz selbst. Ihr liegt das Bewusstsein zugrunde, aus dem jede Form geboren wird.
Und wie kann das von dir getrennt sein? Die Form, von der du denkst, dass du sie bist, kommt aus diesem und wird davon getragen. Es ist die Essenz aller Galaxien und Grashalmen, von allen Blumen, Bäumen, Vögel und all den anderen Formen.

***

Stille ist das einzige in dieser Welt, das keine Form hat. Aber dann ist sie auch nicht wirklich ein Ding und ist somit nicht von dieser Welt.

***

Wenn du einen Baum oder ein menschliches Wesen in Stille anschaust, wer schaut dann wirklich? Da ist etwas, das tiefer ist als eine Person. Bewusstsein schaut auf diese Schöpfung. In der Bibel steht, dass Gott die Welt erschuf und sah, dass sie gut war. Das ist es was du siehst wenn du aus der Stille heraus schaust – ohne Gedanken.

***

Brauchst du mehr Wissen? Brauchen wir mehr Information, um die Welt zu retten. Oder schnellere Computer, mehr wissenschaftliche oder intellektuelle Analysen? Brauchen wir nicht am nötigsten Weisheit in dieser Zeit?
Aber was ist Weisheit und wo kann man sie finden? Weisheit kommt aus der Fähigkeit, still zu sein. Schaue einfach und horche. Das ist nichts mehr, was wir brauchen. Still sein, schauen und lauschen aktiviert die nicht-konzeptuelle Intelligenz in dir. Lass die Stille deine Worte und Aktionen lenken.

Zitate aus dem Buch “Stillness speaks” von Eckhart Tolle, veröffentlicht im britischen Literaturmagazin “Cygnus Review” und von Hans Piron ins Deutsche übersetzt.

Quelle:


http://www.zentrum-fuer-psychosynthese.de/zitate_tolle.html

Webseite von Eckhart Tolle




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Meinen Dank für dieses schöne Video, das ich bei Ulf Mein Schreibetagebuch: “Leben” gesehen habe, das heisst für den Link. Wenn ihr nicht wisst was ein Boddhisattva ist, es ist ein Mensch, der anderen hilft Freude zu erleben und andere Menschen aus ihrem tiefen Leiden, sprich Unzufriedenheit, herauszuführen, mit einem Mitgefühl für seine Mitmenschen und das führt schlussendlich ins Nirvan. Wie dieser Mann in der Pariser Metro, der mit seinem Lachen, seine Mitfahrer auch zum Lachen brachte und mit einem Lachanfall ins höchste, wenn auch nur kurzfristige Nirva führte. Lachen ist ansteckend. Ein ganzes Abteil in der Metro ist voller Menschen, die einen unzufriedenen Ausdruck im Gesicht haben und da kommt ein Mann, setzt sich hin und beginnt, zuerst leise und dann immer lauter zu lachen und am Ende Lacht das ganze Abteil.

Ich wünsche Euch einen guten Lacher

03.12.2011 gepostet durch zentao


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Eine traurige Geschichte habe ich bei Gedankenfest gefunden, die mir zu denken gab. Dass es die Väter heute nicht immer leicht haben und dass sie sich dennoch viel Mühe geben, das weiss ich weil ich einige junge Väter kenne, diese Väter arbeiten oft bis spät in die Nacht und wenn sie nach Hause kommen, sind sie müde und die Kraft reicht gerade noch um die Zeitung zu lesen und etwas Fernseh zu schauen. Es ist eine, leider wahre Geschichte und diese Geschichte sollte jeder Vater lesen.

Ein Mann kam spät von der Arbeit nach Hause, müde und erschöpft. Sein fünfjähriger Sohn wartete auf ihn an der Tür: “Papa, darf ich Dich etwas fragen?”
„Ja, sicher. Worum geht es denn?“, antwortete der Mann.
„Papa, wenn Du arbeitest, wieviel verdienst Du pro Stunde?“
„Das geht Dich gar nichts an. Warum fragst Du solche Sachen?“, sagte der Mann ärgerlich.
„Ich will es doch nur wissen. Bitte sag mir, wieviel Du in der Stunde bekommst“, bettelte der kleine Junge.
„Wenn Du es unbedingt wissen musst: Ich bekomme 20 Euro die Stunde.“
„Oh“, stöhnte der kleine Junge mit gesenktem Kopf.
Dann sieht er auf und sagt: „Papa, kann ich mir bitte zehn Euro von Dir leihen?“
Der Vater explodiert: „War das der einzige Grund, zu erfahren, was ich verdiene? Nur um mir Geld abzuluchsen und damit ein dummes Spielzeug oder sonstigen Unsinn zu kaufen? Du kannst auf Dein Zimmer gehen und darüber nachdenken, ob das nicht sehr egoistisch ist. Ich arbeite lang und hart jeden Tag und ich habe keine Zeit für diesen kindischen Quatsch!”

Der kleine Junge ging leise in sein Zimmer und schloss die Tür. Der Mann setzte sich vor den Fernseher und ärgerte sich weiter über den hinterhältigen Versuch seines Sohnes. Nach etwa einer Stunde hatte er sich beruhigt und begann sich zu fragen, ob er nicht überreagiert hatte. Er ging hinauf zu seinem Sohn und öffnete die Tür.

„Schläftst Du schon?“, fragte er.
„Nein, Papa. Ich bin wach.“
„Ich habe nachgedacht. Ich finde ich war vorhin zu hart“, sagte der Mann. „Ich hatte einen langen, schwierigen Tag und ich habe meine Anspannung an Dir ausgelassen. Hier sind die zehn Euro, die Du haben wolltest.“
Der kleine Junge sprang vom Bett. „Oh, danke, Papa!“, schrie er.
Dann holte er unter seinem Bett einen flachen Karton mit einigen Münzen darin. Als der Mann sah, dass sein Sohn bereits einiges an Geld hatte, wurde er wieder ärgerlich, während sein Sohn langsam das Geld zählte. „Warum hast Du mich nach Geld gefragt, wenn Du doch schon welches hattest?”

„Weil ich nicht genug hatte. Aber jetzt reicht es!“, sagte der Junge.

„Papa, ich habe jetzt 20 Euro. Kann ich eine Stunde Zeit bei Dir kaufen?“

2o.11.2011 gepostet bei Gedankenfest Eine Stunde Zeit. durch zentao


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Am letzten Freitag war Dagmar wieder bei uns im Zen Dojo und hielt uns einen Dharma Vortrag wie bereits auch schon hier im Blog geschrieben

liebende Güte oder auch Metta

Mudita oder auch Mitfreude

Karuna in Blog taozazen

Upeksha ist der vierte Aspekt der wahrer Liebe und das ist der Gleichmut, wie das Wort aussagt hat es etwas mit Mut und Gleichheit zu tun. Wenn wir gleichmütig sind, dann machen wir keine wertenden Unterscheidungen mehr, alles ist Gleichwertig, weder an Vorlieben noch an Abneigungen. Um dies verwirklichen zu können, ist die Entwicklung von Weisheit und einem weiten, freundlichen Herzen zentral. Dies beginnt mit Achtsamkeit diese ermöglicht uns, uns selber und allem anderen Raum zu geben und nicht alles allzu eng zu sehen.

 

Wärend der Medition, kam plöztlicher Lärm im Vorraum auf, ich habe da, entscheiden können, will ich reagiren oder will ich rausgehen und um Ruhe zu bitten oder vertraue ich darauf, dass der Lärm, wieder vorbei geht, bzw. entdecke ich in mir den inneren Raum, den Lärm einfach als unangenehm zu erkennen und mich nicht damit zu identifizieren. In solchen Situationen, kann ich immer wieder selber entscheiden, will ich reagieren oder nicht, vor allem in welcher Art Weise.

Wie fühlt sich Gleichmut an? Wir sind voll präsent und achtsam und die Ich-Identifikation ist nicht im Vordergrund. Wenn wir den Zustand des Gleichmutes erreichen, hören wir auf zu unterscheiden. Sind wir gleichmütig erkennen wir Freund, Feind, ich und andere als wesensgleich, ein Fremder ist gleich wichtig und Gleichwertig, wie unsere eigenen Familienmitglieder. Wir geben uns und anderen Raum, ein Gefühl von Offenheit und Wärme breitet sich in uns aus, wir freuen uns in einer stillen Weise, die nicht davon abhängt, ob Dinge so laufen, wie wir sie uns wünschen und Menschen sich so verhalten, wie wir es gerne hätten.

Gleichmut ist nicht unterscheiden

Gleichmut ist Freiheit

Gleichmut ist verstehen

Gleichmut ist eine Herzensenergie

Gleichmut ist wärme

Gleichmut ist innerer Friede

Gleichmut ist heilsam

Gleichmut ist ein selbstloser, nicht-anhaftender Geisteszustand,der nicht mit Gleichgültigkeit zu verwechseln ist, , auch wenn die Worte ähnliches aussagen, wird das gerne missverstanden.

Ein gleichgültiger Mensch hat keine oder versagt sich eine eigene Meinung, bildet sich kein Urteil oder bewertet

ungenau. Er zeigt weder positive noch negative Gefühle zu bestimmten Dingen oder Vorkommnissen. Vereinfacht ausgedrückt kann man feststellen: Der gleichgültige Mensch “bekommt nur wenig mit”und bemerkt nur das, was ihn direkt interessiert. Alles andere “geht an ihm vorbei”

 


Was geschieht in uns wenn wir unseren Gleichmut verlieren? Wir denken vor allem in der Ich-Form,

in Wollen und Nicht-Wollen, wir sind nicht im Frieden, mit uns selbst. In uns wird es eng, wir bekommen ein Gefühl von eingesperrt sein, Â Freude und Herzensweite schwinden. Hier kann uns die Achtsamkeit helfen.

Ein Atemzug in voller Achtsamkeit

ist ein Atemzug in Frieden

von Thich Nath Hanh

 

Die folgende Geschicht zeigt uns was Gleichmut ist, es ist ein Mur der nicht unterscheidet, auch das eigene Leben, wird nicht höher bewrtet.

In Korea gab es zur Zeit der Bürgerkriege einen ganz besonders grausamen General, der Menschen wahllos niedermetzelte und vor dessen Truppen alle flohen. Nur ein Zen-Meister machte keine Anstalten zu fliehen, als der General mit seinen Männern das Dorf einnahm. Der General ging in das Kloster, zog vor dem Meister sein Schwert und drohte: «Weißt du nicht, wer ich bin? Ohne mit den Wimpern zu zucken kann ich dich töten.» Der Zen-Meister erwiderte sanft: «Und du, weißt du nicht wer ich bin? Ich bin ein Mann, den man töten kann, ohne daß er mit der Wimper zuckt». Da verneigte sich der General und untersagte seinen Männern, das Dorf zu plündern.
Marco Aldinger, “Was ist die ewige Wahrheit?” “Geh weiter!”

Wenn wir unermessliche Liebe, Mitgefühl,Freudeund Gleichmut praktizierten transformieren wir nach und nach Ärger, Wut, Zorn und Eigendünkel und durschauen unsere Ich-Identifikation mehr und mehr. Gleichmut ist letztlich ohne Anhaften am eigenen Wollen oder Nicht-Wollen.

Denn Gleichmut ist ganz ohne Wollen,ohne Anhaften, auch ohne Abwehr, ohne Wiederstand und ohne Erwartungen und ganz ohne Hektik.

Mit dem Gleichmut sind wir im Zyklus der 4 Brahmaviharas am Ende angelangt und zugleich wieder an Anfang. Weil im Gleichmut vereinigen wir, die Praxis der drei vorherigen Brahmaviharas, Liebe, Mitgefühl und Freude, die alle zusammen wirken als die vier Unermesslichen. Gleichmut ist auch einer der 7 Erleuchtungsfaktoren, basiert wie alle Erleuchtungsfaktoren auf der Achtsamkeit und wirkt in lebendiger Weise mit ihnen allen zusammen.

Ohne Achtsamkeit und ohne Liebe,ohne Mitgefühl ohne Freude, wird es auch keinen Gleichmut geben.

Dazu habe ich eine Chinesische Weisheit gefunden, die eigentlich alles aussagt.

Solange Du dem anderen

sein anders sein nicht verzeihst,

bist Du noch weitab

vom Weg der Erkenntnis

12.11.2011 der Vortrag von Dagmar, wurde von zentao nacherzählt

Hier noch alle Beiträge aus dem Brahmaviharazyklus

Mudita oder auch Mitfreude

Metta

Karuna



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Am Montag war ich an einem Dharma Vortrag über das Herzsutra, von Marcel Geisser. Marcel meinte gerade zu Beginn, um das Herzsutra zu verwirklichen, reiche vermutlich ein Leben nicht aus, da bräuchten wir schon etwas länger. Auch in nur einem Abend, dieses Thema, ausreichend zu besprechen, reiche die Zeit kaum.

Das Herzsutra sei unbekannter Herkunft, die Autoren seien unbekannt, möglicherweise Chinesischer Ursprung. Es sei eine neueres Sutra, ca. 700 Jahre nach Buddha entstanden. Das Herzsutra ist die Essenz der Prajnaparamita-Sutras, es ist in der Form eines Theaters aufgebaut. In der Hauptrolle Aspekte der göttlichen Weisheit, der Bodhisattwa Avalokitashwara in China und Vietnam auch , in der weiblichen Form, als Göttin Quan-Jin bekannt. Ich könnte mir gut vorstellen, wie Mönche in einem Kloster im alten China, den Avalokitashwara und den Shariputra spielen und so tiefe Erkenntnisse erfahren durften.

Avalokitashwara spielt in diesem Theaterstück, den Buddha. Die zweite Person in diesem Theaterstück ist Shariputra,ein Hauptschüler des historischen Buddhas, er ist der Schüler und hört sich die Erkenntnisse von Avalokita an. Thich Nath Hanh nennt Avalokitashwara, liebevoll Avalokita und so wollen wir ihn hier auch nennen. Es ist die weibliche Form von Avalokiteshvara, und im Buddhismus kommt das weibliche schon etwas zu kurz.

Der Bodhisattva Avalokiteshvara, weilte tief im Strom vollkommenen Verstehens. Er erhellte den Prozess der zu Illusion einer abgeschlossenen Persönlichkeit führt. Deren Leerheit erkennend überwand er alles Leiden.

Ein Bodhisattva ist ein Wesen, welches auf dem Weg zur Erleuchtung ist, in der Meditation hat er erkannt, dass das Leben ein Prozess ist und dass, das was wir meinen, dass sei unsere Persönlichkeit, in Wirklichkeit eine Illusion ist. Er erkannte dass alles leer ist. Und wenn alles leer ist, dann hat es auch keine Form

Höre Shariputra “Form ist Leerheit, Leerheit ist Form, Form ist nichts anderes als Leerheit, Leerheit ist nichts anderes als Form. Genauso sind Empfindungen, Wahrnehmungen, geistige Formkräfte und Bewusstsein leer von einem abgetrennten Selbst.

Marcel hat uns gefragt; “wenn etwas uns gehört, so kann ich damit doch machen was ich will. Warum befolgt unser Körper unsere Anweisungen nicht und verändert sich dauernd. Wenn sich mein Körper dauernd verändert, dann gehört er mir doch, nicht wirklich, dann hat er auch keinen bleibenden Kern und somit habe ich keine Autorität über meinen Körper.

Höre, Shariputra, “alle Phänomene bedingen sich gegenseitig. Weder entstehen Sie, noch vergehen Sie. Sie sind weder rein noch unrein, weder werden sie grösser, noch werden Sie kleiner. Daher sind Form, Empfindung Wahrnehmung, geistige Formkraft und Bewusstsein künstliche Begriffe. Das Auge besteht ausschliesslich aus Nicht-Auge Elementen. Dasselbe gilt für Ohr, Nase, Zunge, Körper und Geist. Deshalb gibt es keine Form keinen Klang keinen Geruch keinen Geschmack, kein berührbares, kein Objekt des Geistes. Da alle Dinge in Ihrer Soheit unbeschreibbar sind, gibt es kein Entstehen und kein Erlöschen; kein Leiden, keinen Ursprung des Leidens, kein Ende des Leidens und keinen Weg. Kein Verstehen und kein Erlangen.

Wann ist eine Rose noch eine Rose und ab wann ist es keine Rose mehr, wenn die Rose auf den Kompost kommt, ist es dann immer noch eine Rose? Die Rose ist verwelkt, aber im nächsten Jahr werden am Rosenstock, wieder neu Rosenknospen erblühen und eine neue Rose ist wieder erblüht, nicht die gleiche.

Wir meinen unser Körper sei etwas Beständiges und wenn wir tiefer schauen, sehen wir, dass alles zusammengesetzt ist. Diefünf Skandas sind unbeständig und verändern sich dauernd. Unser Körper besteht aus Millionen von Zellen und Milliarden von Mikroorganismen. Es ist ein Prozess von Werden und Vergehen. Wir haben diesem Prozess Nahmen gegeben und eingeteilt in künstliche Begriffe, in trennendes, in duales, dass wenn wir aber tiefer schauen, sich auflöst und wir staunen, weil das was wir sehen, wirklich unbeschreibbar ist und weil es ohne unser eigenem dazu tun, einfach geschieht, darum besteht auch kein Grund mehr zum Leiden. Solang wir an irgendetwas anhaften, Leiden wir.

Weil es kein Erlangen gibt, finden die Bodhisattwas, durch ihr vollkommenes Verstehen von Intersein, keine Hindernisse in Ihrem Geist. Keine Hindernisse erlebend, überwinden Sie die Angst, befreien sich für immer von Täuschung und verwirklichen vollkommenes Nirvana. Alle Buddhas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft erlangen dank dieses vollkommenen Verstehens, Volle wahre und universale Erleuchtung.

Wenn es uns gelingt, wunschlos zu werden und Verstehen, dass wenn wir  keine Hindernisse mehr in unserem Geist aufbauen und lernen mit uns selber in Frieden zu leben können auch wir zu Buddhas der Zukunft werden und das andere Ufer erreichen

Vollkommenes Verstehen ist das höchste Mantra. das Mantra , das die Dualität überschreitet. das alles Leiden aufhebt, die unzerstörbare Wahrheit. Das Mantra der Prajnaparamita sollte daher verkündet werden.

Dies ist das Mantra

Gate gate paragate parasamgate bodhi svaha

darüber hinaus überwunden vollkommen ganz Erleuchtung heil

Gegangen, gegangen, hinüber gegangen gemeinsam vollkommen hinübergegangen zum Ufer der Nicht-Zweiheit, der Erleuchtung.

Das Bildnis des Flusses, wo wir, mit der Lehre des Buddha als Floss hinüber kommen von der Zweiheit zur Einheit, zum Erkennen dieser Wahrheit

Sei es zum Wohle aller !

8.09.2011 Nacherzählt so gut ich, das noch weiss von zentao

Dharma-Vortrag von Marcel Geoisser

 Auch noch lesen.

Erstveröffentlichung
http://taozazen.wordpress.com/

eine geschenkte Rose…

ist-eine-rose-immer-eine-rose