Vergänglichkeit
Nur so zur Erinnerung….. geniesst das Leben in jedem Augenblick schnell geht die Zeit vorbei – eben hat der Löwenzahn noch geblüht und bereits verteilt der Wind seine Fallschirmen in der Natur – so schnell geht es…..
14.05.2013 Copyright ©zentao
Unbeständig ist das ganze Dasein, wie Wolken und Herbst.
Gleich einem Schauspiel sind Geburt und Tod
auf der Bühne des Lebens.
Wie ein Blitz am Himmel verfliegt das Leben,
es fließt vorbei,
wie ein Sturzbach den Berg hinabrauscht.
Buddha
Am Anschlagsbrett im Haus Tao war ein kleiner Zettel
mit folgenden Worten, die mich stark beeindruckten,
sie sind einfach und Wirkungsvoll, aber vermutlich
doch nicht so leicht zu verwirklichen
5 Punkte um Furchtlosigkeit zu kultivieren.
1. Enthülle deine inneren Mängel
2. Nähere dich dem an, was du abstossend findest
3. Helfe jenen, von denen du denkst,
du kannst ihnen nicht helfen
4. Gebe, woran du hängst
5. Gehe an Orte, die dich ängstigen
03.04.2013 Copyright©zentao
Tags: Achtsamkeit, Buddhismus, Leben, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Werden und Vergehen – Zeit und Vergänglichkeit
aus der Sicht von ganz verschiedenen
Weisheits-Lehrer
Verstehe Zeit nicht bloß als vergehend; denke nicht, Vergehen sei die einzige Funktion von Zeit. Falls Zeit bloß verginge, wären du und sie voneinander getrennt. Der Grund, dass du Seinzeit nicht klar verstehst, liegt darin, dass du Zeit als bloß vergehend verstehst. Im Wesenskern sind alle Dinge der ganzen Welt, indem sie einander benachbart sind, Zeit. Da diese Zeit Seinzeit ist, ist es deine Seinzeit. Seinzeit besitzt die Qualität des Strömens. Das sogenannte Heute strömt ins Morgen, Heute strömt ins Gestern, Gestern strömt ins Heute, Heute strömt ins Heute, Morgen strömt ins Morgen. Die Augenblicke von Vergangenheit und Gegenwart stapeln sich nicht übereinander, sie fügen sich nicht in einer Reihe aneinander
Es gibt streng genommen keine Elektronen, es gibt keinen Atomkern, sie sind eigentlich nur Schwingungsfiguren. An diesem Punkt hatten wir die Materie verloren. Denn was wir am Ende allen Teilens vorfanden, waren keine unzerstörbaren Teilchen, die mit sich selbst identisch bleiben, sondern ein feuriges Brodeln, ein ständiges Entstehen und Vergehen, etwas, das mehr dem Geistigen ähnelt – ganzheitlich, offen, lebendig.
Â
Hans-Peter Dürr, Connection Spirit, 5-6/12
Die wirklichen Buddhas aber erkennen, dass Werden und Vergehen der phänomenalen Welt beide mit der Ewigkeit verbunden sind. Mit anderen Worten, es gibt kein Werden oder Vergehen. Dies zu erkennen, ist wirkliche Erleuchtung. So sind Nirvana und Erleuchtung eins.
Huang-Po, Der Geist des Zen, John Blofeld (Hrsg.)
Was ist das Leben? Es leuchtet auf wie ein Glühwürmchen in der Nacht. Es vergeht wie der Hauch des Büffels im Winter. Es ist wie der kurze Schatten, der über das Gras huscht und sich im Sonnenuntergang verliert.
Crowfoot, http://www.welt-der-indianer.de/verschiedenes/weisheiten
http://www.psp-tao.de/zitate/thema/
06.02.2013 Zitate gepostet durch zentao
Tags: 2012, Achtsamkeit, Alltag, Gedanken, Leben, Menschen, Umwelt, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Weltuntergang, Zen

Vier Jahreszeiten – Die Welt ist schön
Im Moment schreiben alle Medien über den sogenannten Weltuntergang, ich habe dieses Jahr bereits mehrmals über das Ende des Maya-Kalenders geschrieben (siehe unten ) aber keine Bange, ich werde auch nach dem 21.Dezember weiterhin hier im Blog schreiben. Es geht nur ein Kalender zu Ende, das heisst, ein Zyklus geht zu Ende und ein neuer Zyklus wird beginnen, so einfach. Da hinein-interpretieren kann man so alles, aber das sind alles nur Spekulationen. Wenn eine Welt untergeht, so werden es unsere Illusionen sein, von unserer heilen Welt, einer Welt wo alles machbar scheint. Auch die Illusion, dass wir auf Kosten der Natur und auf Kosten unserer Mitmenschen, ein bequemes Leben haben können, wird vergehen. Ich bin überzeugt, dass sich die Welt verändert nach dem 21.Dezember 2012 und ich bin überzeugt wir verlieren noch einige Illusionen.
Ich will niemandem Angst machen, aber Tatsache ist; es wird mehr Umwelt-Katastrophen geben, aber diese sind Mensch gemacht, sie sind eine Folge unseres Raubbau an der Erde und wir müssen die Folgen tragen. – Es sei denn, wir Menschen wachen auf und sind bereit mehr zu tun, für diese Welt, das würde auch heissen, ein paar Opfer zu bringen, auf Kosten unserer Bequemlichkeit. Mehr tun für diese Welt und für die Menschen dieser Welt, denen es nicht so gut geht wie uns. Aber vor allem müssen wir mehr tun, für die Natur. Ich habe am 16.März 2011 geschrieben;
Es ist aber nicht nur der Mensch, der betroffen ist, die Walfische und Delfine stranden an Meeresstränden, Zugvögel verlieren die Orientierung, die Bienen finden nicht mehr zurück in ihre Box(USA) , das alles hat einen Zusammenhang mit den Erdmagnetstrahlen, welche durch die Sonnenaktivität gestört werden, bei den Walen und Delfinen kommt aber noch die Sonartechnikund Elektrosmog dazu.
Das Hauptproblem, ist die Gier unserer Manager, die immer noch nach dem Prinzip immer mehr und immer Reicher handel, auch bekannt als immer höher und immer weiter. Wenn eine Welt untergehen muss, dann ist es diese kapitalistische Welt. Ich bin sicher kein Kommunist aber so kann es nicht mehr weitergehen, wir brauchen neue Werte für unsere Gesellschaft, mit mehr Respekt für unsere Mitmenschen. Solange ungesunder Ehrgeiz und ungesunder Wettbewerb unsere Welt regiert, wird es nicht besser werden.
Alles was geschieht hat eine Ursache und diese Europäische Kultur, aber vor allem Frankreich, England, Italien, Portugal und Spanien und neuerdings auch Amerika und Deutschland haben in der Vergangenheit, als Kolonialmächte vieles in dieser Welt gestohlen und zerstört. Auch unsere kleine Schweiz ist heute durch Grosskonzerne und Banken an dieser Welt und Natur Zerstörung beteiligt. Schulden müssen bezahlt werden, und wer bezahlt irgend wann diese Schulden? Richtig – die nächsten Generationen. Dumm ist nur vielleicht werden wir selber, diese nächsten Generationen sein?
Wenn diese Welt irgendwann vielleicht doch zerstört wird, dann nur durch uns Menschen. Erst wenn wir begriffen haben, dass nichts – auch wir nicht ewig bestehen werden – alles ist endlich und Vergänglich.
Die Natur hat noch eine Chance zum Überleben, dann wenn sich der Mensch, endlich selbst zerstört. Schauen wir dass es nicht so weit kommt.
Die Zeit ist ein grosser Lehrer
das Dumme ist nur; sie tötet ihre Schüler
Am 21,Dezember bin ich am meditieren mit meiner Zen-Gruppe ich freue mich darauf nächster Blog-Eintrag am 22.12.2012 hier auf diesem Blog
20.12.2012. Text von zentao
Einige Texte die ich bereits über dieses leidige Thema geschrieben habe
Das Jahr 2012 hat begonnen….
eine R(evolution) im 2012 die bereits begonnen hat
warum konstruieren wir solche Ängste ?
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Fotos, Gedanken, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Winter, Zen
Winter eine Zeit der Ruhe und des Nachdenkens, eine Zeit sich der Vergänglichkeit des Lebens bewusst zu werden, eine Zeit, auf dem Weg in Grauweiss… durch den Nebel des Lebens gehen,neue Spuren hinterlassen die bald vom Wind der Vergänglichkeit verweht werden.Es ist auch eine Zet des Wissens, das der härteste Winter, irgendwann dem Frühling weichen muss.
11.12.2012 zentao
Die Tränen der Jugend sind wie Tautropfen
auf den Blütenblättern der Rose,
während die Tränen auf einem Greisengesicht
gelben Herbstblättern gleichen,
die der Wind zerstreut und davon trägt,
wenn der Winter des Lebens naht.
Khalil Gibran
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddhismus, fotografieren, Fotos, Gedanken, Glück, Menschen, Reise, Reisen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weg, Zen
Als ich in den letzten Wochen auf Reisen in der Türkei war, da begegnete mir die Vergänglichkeit in allerlei archeolgischen Stätten. Die Vergangenheit wird wieder ausgegraben es sind nur alte Steine, die wohl eine Geschichte haben, der man versucht auf die Spur zu kommen.Die Gedanken die zum erbauen dieser alten Säulenhalle geführt hat sind nicht zu finden und sind wohl endgültig vergangen.
Wenn ich auf Reisen bin, bin ich automatisch achtsam, täglich höre und sehe ich neues und ich versuche all dies mir zu merken, ein Ding der Unmöglichkeit. Zum Glück kann die Bilder mit dem Fotoaparat festhalten, aber auch Bilder sind nur ein Dokument von diesem Augenblick, den ich nur mit einem kleinen Ausschnitt festhalte, die Wirkliche Grösse von dem gesehenen ist in meiner Erinnerung gespeichert. Aber auch die beste Erinnerung verblasst mit der Zeit.
Das Foto ist aus Ephesos von meiner Reise in die Türkei.
Türkei 2012 Ephesos

vergangene Gedanken
Dazu passen die Worte von Kodo Sawaki
84 tausend Gedanken entstehen und vergehen: Das bedeutet, dass dein Körper – ganz ohne dein Zutun! – seinem Geschäft nachgeht, ohne seine Tätigkeit auch nur für einen einzigen Augenblick zu unterbrechen. Deshalb bist es nicht wirklich “du”, der diese Gedanken “hat”, und es ist dein Irrtum, wenn du glaubst, dass das “deine Gedanken” sind, mit denen du nun irgendetwas anstellen musst. Um diesem Irrtum zu entgehen, befasse dich einfach nicht mit den Gedanken – die Haltung deiner Praxis ist richtig, wenn du die Gedanken einfach sein lässt. Dann wirst du verstehen, dass das Entstehen und Vergehen der 84 tausend Gedanken nichts weiter als die natürliche Funktion deines Körpers in jedem Augenblick sind. Du verdankst es diesem Funktionieren, dass du in diesem Augenblick am Leben bist, und deshalb ist jeder einzelne Gedanke nichts anderes als das Licht der Wahrheit.
Kodo Sawaki
27.10.2012 zentao
Tags: Achtsamkeit, Buddha, Buddhismus, fotografieren, Menschen, Ryokan, Vergänglichkeit, Weg, Zen, Zitate
Wo es Schönheit gibt,
da gibt es auch Hässlichkeit;
wo es Richtig gibt,
da gibt es auch Falsch.
Weisheit und Unwissenheit
bedingen einander,
Illusion und Erleuchtung
kann man nicht trennen.
Dies ist eine alte Wahrheit;
glaube nicht,
sie sei erst jetzt entdeckt worden.
„Ich will dies, Ich will jenes“
Das ist nichts als Dummheit.
Ich will dir ein Geheimnis verraten:
„Alle Dinge sind vergänglich“

mein Weg – Berge und weisse Wolken
Wir begegnen einander
nur um uns zu trennen,
Wir kommen und gehen
wie die weißen Wolken.
Ryokan, Alle Dinge sind im Herzen
26.09.2012 Zitate gepostet durch zentao
Foto von erwinphoto
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Gedanken, Glück, Meditation, Spiritualität, Veränderung, Vergänglichkeit, Weg, Zen
Wenn ich mir so überlege, dass mein Leben durch meine Gedanken, zu dem wurde was ich heute mein Leben nenne, so staune ich immer wieder was so alles möglich ist. Dies zu erkennen musste ich erst lernen, überhaupt zu erkennen, was diese Gedanken so alles anstellen und was für Folgen meine Gedanken haben, für mich und andere. Dazu musste ich erst lernen, dass es so etwas wie Geist gibt, der ich zugleich bin und von dem ich zur selben Zeit gesteuert werde. Der Geist ist meine beseelte Energie, die in diesem Körper lebt und ihn benutzt, so wie wir auch ein Auto mein eigen nennen und doch sind wir dieses Auto nicht.
Â
Wer ist dein Feind? Der Geist ist Dein Feind.
Wer ist dein Freund? Der Geist ist dein Freund.
Lerne die Wege des Geistes kennen.
Zähme ihn mit Umsicht.
Buddha
Der Geist, das sind ja nicht nur meine Gedanken, ” wenn es dann immer meine Gedanken sind?” Nein das sind auch meine Emotionen, und die sind eng mit den Gedanken gekoppelt. Wer war zuerst? Der Gedanke oder die Emotion? Ich weiss es nicht genau, ich vermute dass meisten der Gedanke zuerst da ist, gefolgt von der Emotion. Was immer, mir geschieht, reagiere ich, je nach Situation, entweder zuerst mit emotionsgeladenen Gedanken oder mit kühlen Gedanken mit unterschwelligen Emotionen.
Dieser Geist ist ein Geschichten-Erzähler, der mir oft schon die schlimmsten Dramen in Gedanken vorgespielt hat, so dass ich meinte, die Welt gehe unter. Der mir auch Geschichten von Freuden und Reichtum erzählte, von Millionen die nie eintrafen. Jahrelang glaubte ich alles was mir mein Geist erzählte. Da waren Geschichten aus meiner Kindheit, die mir erzählten, ” ich sei ungeliebt” Geschichten aus der Schulzeit, “aus mir werde nie etwas gescheites” und Geschichten, die mir erzählten, ” ich sei unheilbar krank.” Keine dieser Geschichten ist je wirklich eingetroffen. Was aber war; ich habe mir unnötige Hoffnungen und Sorgen gemacht und durch mein unheilsames Denken, bin ich wirklich krank geworden.
Jahre lang glaubte ich meinen Gedanken und den dazugehörigen Emotionen, bis ich dann eines Tages die Zen-Meditation erlernte und ich nach und nach erkannte, dass ja diese Gedanken und Emotionen veränderbar sind und nicht wirklich zu mir gehören und das dank der Meditation, diese Gedanken und Emotionen keine Macht mehr über mich haben. Ich habe gelernt diese Gedanken vorbeiziehen zu lassen, genauer gesagt beobachte ich diese Gedanken wie sie vorbei ziehen.
Wenn Gedanken zur Gewohnheit werden,” vorallem die negativen Gedanken,” können sehr viel Schaden anrichten. Es gibt klare Gedanken die sind im Vordergrund und klar erkennbar. Es gibt aber auch dunkle hintergründige Gedanken, die schwer erkennbar sind, und da ist meistens auch ein dumpfes unangenehmes Gefühl dabei.
Negative Gedanken sind pure Ablehnung.
Ganz anders sind die positiven Gedanken, die bereiten uns viel Freude und die sind auch mit positiven Emotionen geladen.
Positive Gedanken zeigen unsere Bereitschaft, Dinge anzunehmen.
Heute weiss ich, dass wir jeden Gedanken auch verändern können und mit den Gedanken, verändern sich auch die Emotionen. Sobald ich mich entschlossen habe, etwas im positiven Sinne zu verändern. geht es mir bereits besser.Â
Seit ich wieder, die Verantwortung für mein Leben selber übernommen habe, ist alles viel leichter und geschieht wie von selbst. Kein Jammern, kein den anderen die Schuld zuweisen. Es ist so wie es ist, was immer geschieht; die Ursache ist immer bei mir. Weil ich im Augenblick lebe geht es mir einfach nur gut.
23.09.2012 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddhismus, Glück, Herbst, Leben, Meditation, Menschen, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen

die Farben des Hebstes
Bilder erwinphoto
War das der letzte Soimmertag? Noch einmal hatten wir heute 25° Grad und es komme eine Kältewelle, gemäss MeteoSchweiz und dann wird es kühler sein, die ersten Herbsttage beginnen am 22. September und der Sommer ist endgültig vorbei. Ich liebe den Sommer, weil ich es gerne heiss habe, doch auch der Herbst ist ein ganz besonderer Monat. Es ist der Ernte Monat, es ist der Monat des Überflusses, die Früchte und das Gemüse sind reif und wer einen Garten hat der weiss oft nicht wohin, mit all dem Gemüse und Früchten. Alles ist fast zur gleichen Zeit reif.
Die Tage werden lamgsam aber sicher kürzer, die Natur zieht sich zurück. Die Farben des Sommers sind vorbei, es soll noch einmal ein Altweibersommer geben, wo wir mit einer bunten Farbenexplosion belohnt werden, aber dann geht auch das vorüber.
Die Farben des Herbstes sind wie eine bunte Palette eines Malers, vom Rot und Gelb zu Grün bis zum fast farblosen Grau und Braun und einem faden Grün.
Nächste Woche soll es bereits Morgennebel geben, eine Weile können die Bäume ihre bunten Blätter noch halten und dann fallen die Blätter bei den ersten Herbststürmen.
Ich freue mich bereits auf Spaziergänge im Herbstwald, wenn es in der Stille, nur gehen und hören gibt, da ist nur das Rauschen der vertrockneten Blätter - das ist pure Meditation.
Die Natur ist ein guter Lehrmeister, wer Augen hat um zu sehen, der sieht die Vergänglichkeit, die Unbständigkeit des Lebens. Im Herbst zieht sich die Natur zurück, es ist die Zeit des Vergehens und das macht uns oft melancholisch. Was für uns ein scheinbares sterben ist, das ist in Wirklichkeit das zurück ziehen der Kräfted der Natur. Nach der Zeit des Vergehens kommt im Frühling die Zeit des Werdens. Jedoch ist das eine Illusion, die nur wir so sehen, den die Natur manifestiert sich nach der Ruhe-Zeit des Winters einfach wieder, in der Natur geht nichts wirklich verloren.
Es ist kein Grund zur Traurigkeit, es ist auch für uns eine Chance, das Leben etwas ruhiger zu nehmen, altes loslassen und unsere Kräfte zu erneuern und im Frühling, wieder – wie die Natur neue Ideen zu verwirklichen.
Ich will was festhalten, aber es ist, als wollte man eine Schrift in den Sand schreiben und der Wind weht dauernd drüber weg.
Manfred Gilgien, Strassen-Tango
17.9.2012 Text von zentao
Bilder erwinphoto
Tags: Achtsamkeit, Angst, Augenblick, Buddhismus, Gedanken, Gier, Kinder, Leben, Meditation, Menschen, Schmerz, Spiritualität, Vergänglichkeit, Zen

auch das ist Leben
Die Spinne ist für die meisten Menschen, sowas von unangenehm, dass sie echte Phobien entwickeln. Angenehm und unangenehm, das will ich und das will ich nicht, unser Leben ist stark von Ablehnungen beeinflusst. Den mag ich und der dort ist sowas von blöd. Vorurteile sind auch Urteile, und urteilen und in Gedanken verurtteilen, das tun wir oft und gerne.
Wir lassen uns von unseren Emotionen extrem beeinflussen.
Das andere Extrem in unserem Leben ist die Gier, immer wollen wir etwas neues und wenn wir etwas bekommen, ist es schon wieder uninteressant. Wir sind wie Kinder, die nie Erwachsen werden. Ein einfaches Leben, würde vielen schwer fallen. Dabei müssen wir eigentlich auf nichts verzichten. Es muss uns nur bewusst werden, das nichts beständig ist. Das wir alles verlieren können und wir müssen lernen, das zu akzeptiren, was immer geschieht – einfach so, weil alles vergänglich ist, auch unser Leben.
9.9.2012 Text von zentao
Dazu passt der text von Sogyal Rinpoche
Da Vergänglichkeit für uns gleichbedeutend ist mit Schmerz, klammern wir uns verzweifelt an die Dinge, obwohl sie sich ständig ändern.
Wir haben Angst loszulassen, wir haben Angst, wirklich zu leben, weil leben lernen loslassen lernen bedeutet.
Es liegt eine tragische Komik in unserem Festhalten: Es ist nicht nur vergeblich, sondern es beschert uns genau den Schmerz, den wir um jeden Preis vermeiden wollten.
Die Absicht hinter dem Greifen ist nicht unbedingt schlecht. Es ist an sich nichts falsch an dem Wunsch, glücklich zu sein; weil aber das, wonach wir greifen, von Natur aus ungreifbar ist, schaffen wir uns immer nur Frustration und Leiden
Sogyal Rinpoche, Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Atem, Buddha, Buddhismus, Geben, Meditation, Menschen, Nehmen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen, Tonglen
Ich habe schon oft Anleitungen zu Tonglen gelesen und versucht umzusetzten aber da war immer die Rede davon, dass ich das Leid von anderen ein atmen soll und da hatte ich schon etwas Mühe damit. Ich konnte mir nicht vostellen, zu was soll das gut seinwenn ich mir zu meinem eigenen Leid, noch mehr Leid auflade. Ich soll das Schlecht vom anderen ein atmen und das gute von mir aus atmen?
In den letzten Tagen habe ich auch wieder einmal erfahren wie hilflos wir sind, wenn Freunde und Nachbarn sterben – was soll ich sagen, wie sage ich, dass mir das ganze leid tut. Ich möcht den Mitmenschen trösten, doch mir fallen keine gescheiten Worte ein.
In solchen Situationen fühlen wir uns hilfloss, wir wollen helfen und die Hilfe ist vieleicht gar nicht erwünscht, die Trauernen ziehen sich zurück und wollen im engen Fanilienkreis abschied nehmen, was ich sehr gut finde, doch man selber möchte sich ja auch verabschiden. So geschehen in meinem Umfeld, wie reagiere ich. Da hat mir die Tonglen Anweisung von Pyar Rauch geholfen.
Die Entwicklung und Übung von Mitgefühl ist ist wesentlich für Heilung. Niemand kann ganz und heil sein, solange er oder sie alles andere als fremd betrachtet, solange eine Mauer um sich und sein Herz errichtet ist. Reflexartig wollen die meisten Menschen alles Unangenehme loswerden oder von sich fernhalten, alles Angenehme dagegen in den eigenen Herrschaftsbereich bringen. Das verstärkt jedoch die Abspaltung, die Trennung, und führt zu Leiden – gegen alle natürliche Absicht.  Atishas Übung „Tonglen“ kann hier sehr heilbringend wirken  – Tonglen arbeitet mit dem Atem:
Die Luft, die Sie gerade einatmen, ist die Luft, die Ihre Zimmerpflanze oder der Mensch neben ihnen in der U-Bahn eben ausgeatmet hat. Wir tauschen unseren Atem mit allen lebenden Wesen aus. Wenn wir uns dessen bewusst sind, können wir uns nicht vom Rest der Welt abgrenzen. Wo fängt Ihr Atem an und wo hört der Atem Ihres Nachbarn auf? Es ist ein Atem, ein Leben. Hier wird die Vernetztheit und gegenseitige Bedingtheit aller Phänomene und aller Wesen so deutlich, so klar, so praktisch. Im Beobachten des Atems stellt man fest: Es gibt keine Trennung zwischen Aussen und Innen, sondern ein Zusammenspiel, eine Harmonie. Â Von hier aus ist es ein kleiner Schritt zu Atisha, einem tibetischen Meister des 11.Jhdts., der schreibt: „Übe dich im Austauschen Tonglen, im Nehmen und Geben abwechselnd. Tu das indem du auf dem Atem reitest. Beginne die Übung mit dir selbst.“
Die scheinbar natürliche Verhaltensweise, alles Angenehme zu sich heranzuziehen und alles Unangenehme von sich abzuhalten, hält in Wahrheit die Idee der Trennung meiner selbst vom Rest der Welt aufrecht, ist Ausdruck der Territorialbildung des kleinen Ich, der Verblendung, und sie verursacht Gier, Hass und Leiden. Atishas Aufforderung, mit dem Ausatmen Angenehmes loszulassen und zu verströmen, ohne dabei irgendetwas zurückzuhalten, und mit dem Einatmen Unangenehmes ins Herz hereinzunehmen und ohne Rückhalt zu fühlen, bewirkt eine Kehrtwendung. In diesem Mitgefühl lösen sich alle Grenzen auf, und Weisheit scheint auf. Diese Kehrtwendung beschränkt sich nicht auf die Zeit, die man auf seinem Meditationskissen verbringt, sondern ist sehr praktisch und muss sich im Leben zeigen und erweisen. So manche gewohnte Reaktionsweise wird dann nicht mehr möglich sein. Ich erkläre dies am Beispiel des Gefühls von Hilflosigkeit, das sicher jeder kennt: Immer wieder empfinde ich zum Beispiel Hilflosigkeit, wenn mir Leiden begegnet und ich nichts tun kann, um zu lindern. Sei es der gewaltsame Tod von vielen als Geiseln genommenen Kindern einer Schule in Russland, sei es emotionales oder persönliches Leiden in meinem Umfeld.
 Der erste Schritt ist einerseits das Anerkennen meiner eigenen Hilflosigkeit als Faktum, und dass ich mich davor nicht drücke und gleichzeitig dieses Gefühl tief in mein Herz sinken lasse und es annehme. Als erstes muss man aufhören, vor diesem natürlich unangenehmen aber einfach höchst menschlichen Gefühl davon zu laufen. Solange wir leben, werden wir uns immer wieder hilflos fühlen.
Als zweiten Schritt nutze ich dieses Gefühl der Hilflosigkeit, um mich in Mitgefühl zu üben für alle Menschen und Wesen, die sich auch hilflos fühlen oder sich in einer Lage der Hilflosigkeit befinden. Empfinden wir selbst gerade ein Gefühl dieser Art in uns, dann ist das der ideale Zeitpunkt um Mitgefühl zu üben, Tonglen, oder „Atishas Heart“, wie Osho es nannte, zu praktizieren. Ich atme all die Hilflosigkeit, die in mir und in anderen Wesen ist, ein, und atme alles, was in mir an Mut, Strahlen, Zuversicht ist, aus. Auf diese Weise wird Hilflosigkeit (und jedes andere Gefühl) in Segen verwandelt. Das ist tiefste Alchemie.
von Pyar Rauch
9.9.2012 gepostet von zentao
Dieser Text habe ich als Freitagstext – Die Entwicklung und Übung von Mitgefühl  bei http://taozazen.wordpress.com gepostet
Als der Physiker Erwin Schrödinger eines Abends auf einer Bank sass und sah wie die letzen Sonnenstrahlen die Schnee bedekten Bergkuppen, die schroffen Felsen und die sanften Hügel in ein mildes Licht tauchten, kam er ins Sinieren;

Ausblick vom Brienzerrothorn
All das, was dein Auge sieht,
ist mit geringen Veränderungen
lang vor dir da gewesen.
Was ist,s, das dich so plötzlich
aus dem Nichts hervorgerufen,
um dieses Schauspiel,
das deiner nicht achtet, ein Weilchen zu geniessen
Wahre Meister gibt es nicht nur im Zen, wer Augen hat zum sehen und Ohren zum hören und Gefühle um das Erlebte zu verarbeiten, der wird beim Lesen, im Heiligen Buch der Natur tiefe Erkenntnisse erfahren und sich mit der Natur tief verbunden fühlen.
Da gibt es einen Vorhang, genannt ” Nichts ” aus dem kommen wir und da gehen wieder hin. Das was dahinter ist bleibt uns verborgen.
Wir müssen mit den Augen der Weisheit sehen lernen, wieder Staunen lernen und etwas mehr, dankbar sein.
zentao
11.08.2012 zentao
aus dem Buch von Lornz Marti - Eine Handvoll Sternen Staub
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Bloggen, Blogger, Blogs, Buddha, Buddhismus, Glück, Karma, Leben, Lebensfreude, Meditation, Menschen, Spiritualität, Weisheit, Zen
Am 6. Juli 2012 hat Claudia Klinger ein Thema entführt: bei Thinkabaut Bienen-im-kopf mit dem Titel braucht der Mensch Religion?
Ich habe ganz zu Beginn beide Artikel gelesen und da ich selber auch schon viel zu diesem Thema geschrieben habe, ( siehe unten )wollte ich mich da, raus halten. Denn zu einigen Religionen habe ich ein gespanntes Verhältnis. Wenn wir über Religionen diskutiren, ist das wie ein Fass ohne Boden, denn jeder hat dazu eine eigene Meinung und das Thema ist meistens emotional aufgeladen. Als Claudia Klinger mir ein Mail schrieb, mit der Bitte, ich solle mich doch auch an der Diskusion beteiligen, fühlte ich mich ein wenig verplichtet, weil ich bei Claudia und Thinkabaut bei beiden regelmässig mitlese und habe mich mit meinem kurzen Text in die Nesseln gesetzt und Thinkabaut etwas verärgert.
Ich habe dazu geschrieben:
Es gibt Menschen die brauchen eine Religion, weil sie nie gelernt haben zu Denken.Die meisten Menschen kommen via ihrer Familie zu ihrer Religion und getrauen sich nicht diese zu hinterfragen.
Jahrhunderte des Anlügens durch die Kirche geht nicht Spurlos an den Menschen vorüber, die Menschen in unserer Kultur sind verunsichert und suchen nach einer neuen Autorität die es so nie geben kann.
Die Wahrheit, wenn es so eine gibt ist immer in uns selber und nie ausserhalb von uns.Was Jesus und Buddha erfahren haben ist etwas, was jeder in sich selber finden kann, sofern er sich die Zeit nimmt und konsequent nach seinen Erkenntnissen lebt
29. Juli 2012 at 18:32 Uhr von zentao
als Antwort schrieb Thinkabout
@Zentao
Du weisst, wie sehr ich Dich schätze. Aber Dein Kommentar hier ärgert mich einfach nur.
Zitat: “Es gibt Menschen die brauchen eine Religion, weil sie nie gelernt haben zu denken.”
Sorry, aber diesen Satz finde ich eine Frechheit, und er kommt meist von Leuten, denen es komplett an Respekt für Andersdenkende fehlt (oder Glaubende), also typischerweise nicht von Dir. Darin kann ich mich und mein Verhältnis zur Religion überhaupt nicht wiederfinden, mein Lieber. In der Berührung mit Religion ist mir persönlich mein Denken immer angeregt und beflügelt worden.
Witzig, dass Du dann auch gleich Jesus und Buddha ansprichst: Zwei Grössen, deren Leben und Überzeugungen Religion und Lehre begründeten. Warum also nicht in der Religion den Helfer sehen, der es uns sogar erleichtern kann, uns auf die Essenz dieser Lehren einzulassen?
Der Pfarrer meiner Jugend hat mir durch die Art, wie er Glauben lebte, das Denken nicht verbarrikadiert, sondern mich im Gegenteil zum Denken gezwungen. Als Vertreter seiner Religion. Weiter sprichst Du selbst von Erfahrungen. Man kann diese Erfahrungen sehr wohl auch als Mitglied einer Religion machen. Ich möchte nicht wissen, wie manche Schrift, die Dir in Deinem Leben schon weiter geholfen hat, Dir ohne eine Lehre oder Religion, die sie bewahrte und transportierte, gar nie hätte zugänglich werden können.
So, und nun bin ich des Themas endgültig müde geworden. Für mich ist hier Schluss.
Ich weiss, was so ein Thema anrichten kann und die unterschiedlichen Meinungen haben schon manchen Relionskrieg entfacht, ob es mir an Respeekt mangelt glaube ich eigentlich weniger, weil vor den Menschen die eine Religion praktiziren habe ich die grösste Achtung. Was ich meine; es sind unsere Vorstellungen von diesem Gott und diese Vorstellung ist in unserer Kindheit geprägt worden, und wir wurden nicht gefragt, die Religion wird wie ein Kleid, über uns gezogen.
dies war meine Antwort.
@Thinkabout
es tut mir Leid, dass meine Worte Dich geärgert haben. Möglicherweise sind meine Worte etwas hart formuliert. Es mag stimmen, dass Menschen in der Religion Trost finden,und das ist gut so. Es ist ja nicht unbedingt die Religion, welche unnötig ist, es sind eher die Kirchen, auf welche man verzichten müsste, inklusive aller Sekten und Hassprediger. Dass es da auch gute Kräfte gibt, das will ich gar nicht bestreiten. Die negativen Kräfte beherrschen heute leider diese Kirchen.Es ist die Religion, welche missbraucht wird zum Leid ihrer Gläubigen. Bedenke Jesus war kein Christ, er war ein Erkennender, ein Erleuchteter. Auch Buddha war kein Buddhist, das beweist mir, dass jeder Mensch,tiefe Erfahrungen machen kann, sofern er bereit ist, in sich zu gehen, stille zu werden und das wird sein Leben verändern.
Religion bedeutet in sich gehen und das kann man auch ohne Kirche und auch Erfahrungen der Verbundenheit mit einer universellen Kraft sind auch für gewöhnliche Menschen möglich. Über die Kirchen nachzudenken, aber auch was in unserer Gesellschaft geschieht, war noch nie so nötig wie in der heutigen Zeit. Wir haben wirklich verlernt wie man über etwas Nachdenkt. In der heutigen Zeit, wird soviel nachgeplappert und das eigene Denken ausgeblendet.
Seit 18 Jahren praktiziere ich die Zen-Meditation, das ist auch eine Form von Religion aber ohne eine Kirche, nur still sitzen und mich selber nicht so wichtig nehmen. Auch ich glaube an eine Energie oder Kraft, was auch immer.
Weil dieses Thema so kontrovers ist wollte ich mich da raushalten,weil es sehr schwer ist mit klaren Worten, so zu schreiben, dass ich niemanden verletze, es ist so wie es ist und nochmals, ich wollte Deine Gefühle nicht verletzen, es tut mir leid.
Liebe Grüsse zentao
Irgendwie ist klar, dass so ein Thema nicht einfach aufhört und hier die Antwort von:
@zentao
Wir lassen es gut sein. Nur noch so viel:
Warum verallgemeinern wir alle so unsäglich?
“Die Kirche”. “Die Religion”.
Trifft man darüber Aussagen, liegt man damit automatisch ausserhalb vieler Erfahrungen vieler Menschen.
“Die Kirche” kann auch einfach eine funktionierende, lebendige Gemeinschaft einer Gemeinde rund um ein Gotteshaus mit einem wunderbaren Pfarrer sein.
Mir ist auch egal, ob Jesus Christ war oder Zeuge Jehovas. Nicht egal ist mir, dass mir das Christentum seine Lehre näher gebracht hat.
Der zweite Teil Deines Mails belegt einen weiteren Aspekt, unter dem ich manchmal richtig körperlich und seelisch leide: Wir haben gelernt, uns der Autorität der Kirchen (und anderen) zu entziehen – aber wir schaffen keine Inhalte. Wir gewinnen Freiheit und nützen sie nicht. Wir sind davon gelaufen ins Leere.
Es ist erstaunlich was Thinkabaut schreibt:
” Mir ist auch egal, ob Jesus Christ war oder Zeuge Jehovas. Nicht egal ist mir, dass mir das Christentum seine Lehre näher gebracht hat.”
Genau die gleiche Erfahrung habe ich umgekehrt gemacht, ich verstehe dank der Lehre von Buddha besser was dieser Jesus gemeint hat, denn die Erfahrung ist immer gleich nur wir Menschen interbretieren sie anderes, weil jeder etwas anderes daraus lernen muss. Es ist ganz einfach, eine Erfahrung der Liebe und das ist für jeden etwas anderes. Was ich immer noch nicht verstehen kann, wie aus so einerguten Erfahrung so etwas wie unsere Kirchen entstehen komnnte. Nochmals ich habe kein Problem mit der Lehre von Jesus, mein Unverständnis gilt diesen Kirchen dieser Welt.
In einer eine funktionierende Glaubensgemeischaft müsste auch über Dogmen diskutiert werden, was in unseren Kirchen seit Urzeiten unerwünscht ist.
Am 27.03.2009 schrieb ich fast unter dem gleichen Titel was ich darüber denke:
…brauchen wir den überhaupt eine Religion?
Ich frage das jetzt ganz einfach mal etwas Provokativ; brauchen wir den überhaupt eine Religion? Warum ich das Frage? Ganz einfach seit ich aus der Kirche ausgetreten bin fühle ich mich richtig frei, keine Bindung mehr an eine Macht, die mir sagen will, welche Gebote ich einhalten soll und warum ich etwas Glauben muss, was irgend wann in der Bibel stand und was ich mit meinem gesunden Menschenverstand nicht nachvollziehen kann.
Viele Jahre litt ich darunter, das ich mit diesemm Gott und seinem Soh nicht klar kam, denn ich wollte Glauben, wie mir der Pfarrer gebot, aber dies funktionierte bei mir nicht, weil immer neue Fragen auftauchten. Es ist einiges in meinem Leben geschehen, wo andere, als eine Bestrafung durch diesen Gott sehen würden, für mich war es die Aufforderung zum Handel, mein Leben zu änderen.
Ich bin wieder selbstverantwortlich für mein Leben, da ist niemand dem ich eine Schuld zuweisen kann, was immer mir geschieht, ich selber bin die Ursache. Was ja eigentlich immer so war. Jedes Kleinkind weiss, wenn es etwas unrechtes getan hat, dann schaut es ganz bedrückt in die Welt. Dieses Wissen ist in jedem Menschen drin, von der Geburt an, es braucht nur ein wenig Liebe und Führung von den Eltern, für das braucht es keinen Religionsuntericht. Hier ein Video da zu: Warum Religionen nicht glaubwürdig sind Video
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5.08.2012 zentao
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sind Religionen noch Zeitgemäss?
Ich lese zurzeit ein interessantes Büchlein über die Quantenphysik Eine Hand voll Sternenstaub von Lorenz Marti. Ein Buch von dem ich restlos begeistert bin. Er versteht es uns die Quantenphysik, welche ursprünglich aus trockener Zahlenwissenschaft entstanden ist, mit philophischen und poetischen Weisheiten, zu erschliessen. Wissenschaft muss nicht trocken sein, sie kann durchaus auch Lebensbejahend und spirituell sein
Aus dem Nichts sind wir gekommen, in eine Jahrmilliarden alte Geschichte des Universums, um für ein paar Jahrzente mitzuspielen, bevor wir, wieder im Nichts verschwinden Die Wahrscheinlichkeit, dass es uns gibt liegt praktisch bei Null und doch sind wir da. Wie schwer es ist als Mensch geboren zu werden zeigt uns diese Geschichte von der Schildkröte
Auf dem Meeresgrund lebt eine einäugige Schildkröte. Auf den Weiten des Meeres schwimmt ein hölzener Ring, der von Wind und Wellen hier- und dorthin getrieben wird. Alle hundert Jahre steigt die Schildkröte einmal an die Oberfläche hinauf. Es ist sehr selten, dass die Schildkröte mit ihrem Kopf genau durch diesen Ring auftaucht. Doch genau so selten ist es, in einem kostbaren Menschenkörper geboren zu werden.
Beim Lesen mache ich mir so meine Gedanken und frage mich; “sind die Quantenphysicker die neuen Zen-Meister? Denn die gleichen Fragen hat sich die Menschheit schon früher gestellt, dann natürlich nur mit der reinen Denkfähigkeit des Einzelnen. Ich denke da an Buddha und was er schon vor 2500 Jahren für Erkenntnisse durch Denken und möglicherweise durch innere Bilder erkannt hat. Die Erkenntnisse der Quantenphysik erinnern schon sehr stark an das Wissen der alten Meister.
Alles was existiert, durchläuft den Zyklus von Werden und Vergehen.
Alles hat einen Anfang und ein Ende. S.44
Die alten Zen-Meister würden hier noch anfügen;
” Wo es einen Anfang und ein Ende hat, da muss es auch eine Mitte geben “
Da der Augenblick ein Ende hat, muss er auch
einen Anfang und eine Mitte haben.
Da der Augenblick also eine dreiteilige Struktur besitzt,
kann die Welt nicht einen Augenblick lang bestehen.
einen Anfang und eine Mitte haben.
Da der Augenblick also eine dreiteilige Struktur besitzt,
kann die Welt nicht einen Augenblick lang bestehen.
Nagarjuna, Nagarjunas Juwelenkette, Jeffrey Hopkins (Hrsg.)
Was mich fasziniert, ist die Tatsache, dass Zahlenmenschen, irgendwann an ihre Grenzen stossen und zugeben müssen, dass sie es schlichtweg auch nicht wissen. Echtes Wissen, kann nicht durch Zahlen entstehen, es ist die Erfahrung des Lebens, welches Wissen erst entstehen lässt.
Überall ist Licht. Auch dort, wo wir es nicht sehen. Physikalisch gesehen ist Licht eine elektromagnetische Strahlung. Das menschliche Auge vermag davon nur einen kleinen Ausschnitt zwischen den kurzwelligen Röntgen und den langwelligen Radiostrahlen wahrzunehmen. Und selbst dieser Ausschnitt zeigt sich dem Auge nicht direkt sondern als Wiederschein. Den seltsamerweise ist das Licht an sich gar nicht zu sehen. S.53
Im Mahayana Buddhismus wird von der strahlenden Lichtheit in der Todesstunde berichtet
Der Grund, warum der Augenblick des Todes so machtvolle Möglichkeiten bietet, liegt darin, dass zu diesem Zeitpunkt die grundlegende Natur des Geistes, die Grund-Lichtheit oder das Klare Licht, ganz von selbst strahlend manifest wird. Wenn wir in diesem kritischen Moment fähig sind, die Grund-Lichtheit zu erkennen, so versichern uns die Lehren, erlangen wir Befreiung.
Sogyal Rinpoche, Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben
Ein Phänomen, welches im Buddhismus seit Urzeiten bekannt ist, eine Strahlung die wir in der Todesstunde möglicherweise sehen, bei entsprechendem Training (Meditation )
Die Hirnforschung kann heute Nachweisen, dass das Hirn jeden Eindruck filtert, bis er mit dem Vorwissen übereistimmt und den bekannten gedanklichen Mustern entspricht. Das geschieht ganz automatisch. Deshalb braucht es ab und zu eine Unterbrechung; Stop – nicht weitermachen! Innehalten. Warten – Damit entsteht eine Lücke. Ein Zwischenraum des Nichtwissens. In ihm kann neues reifen. S.104
Ein Gedanke der mich frappant an den Sinn der Meditation erinnert. Eine Art des Lebens, wie es im Zen seit Buddhas Zeiten praktiziert wird. Wie schön ist es doch, zu wissen, dass es auch heute noch Denker gibt, auch wenn sie halt einen riesigen Umweg machen. Manchmal führt nur das Schweigen zu neuen Erkenntnissen und im Staunen erkennen wir wie klein wir doch in Wirklichkeit sind.
29.Juli 2012 zentao

Regenbogen
Erstaunlich ist doch, was wir mit unseren positiven Gedanken, alles verändern können, vor allem bei uns selber. Noch erstaunlicher ist das Phänomen; “wenn ich es nicht selber verändern will, verändert es sich zu meinen Ungunsten” eine Erkenntnis die ich selber erfahren musste, oder soll ich eher sagen, durfte, denn alles was mir geschieht ist Lernstoff an dem ich wachse und dank dem ich mich, als Mensch weiter entwickle.Wer sich nicht verändern will, wird innerlich hart, sich nicht verändern wollen, das ist ein festhalten, an altem und verbrauchtem und macht Menschen unglücklich. Ein Leben ohne Veränderung ist unmöglich, Leben und Veränderung sind Eins, nur eines ist gewiss; ” alles verändert sich”
Wenn heute etwas nicht so ist wie ich es gerne hätte, so weiss ich es verändert sich zum Guten. Ich kann darauf Vertrauen, dass sich alles verändert. Weil ich mich selber verändere, und mir dessen bewusst bin, macht mich das zu einem glücklichen Menschen. Ich bin heute ein offener und positiv denkender Mensch.
Jede Zelle in mir verändert sich, und einige erneuern sich nicht mehr, das ist der Lauf der Dinge. Zellen sterben und ander werden neu geboren, ich bin nie ein fester Körper, ein Teil von mir verschwindet laufend im Nichts und wird zur Vergangenheit. Das Bewusstsein, das ich laufend sterbe und wieder neu geboren werde, ist irgendwie tröstlich.
Wirklichkeit und Illusion sind so nah beisammen, dass sie schon wieder eine Einheit bilden, sie sind das Leben selbst.
17.07.2012 Text von zentao
Heute ist das Morgen, worüber wir uns Gestern Sorgen gemacht haben.
über das Leben:
“Das Geheimnis des Lebens ist kein Problem, das gelöst werden kann, sondern eine Realität, die erfahren werden muss”
über die Seele:
“Du möchtest die Ruhe der Seele, aber der Versuch, sie zur Ruhe zu bringen, gleicht dem Versuch, Wellen mit einem Bügeleisen zu beruhigen.”
über das Glück:
“Spüren wir ein Glücksgefühl, so sehen wir es um so rascher entschwinden, je eifriger wir auf Mittel zu seiner Bewahrung sinnen.”
über die Natur:
“Die Natur brüstet sich nicht, dass sie Natur ist, noch hält das Wasser über die Technik des Fliessens eine Tagung ab. So viel Gerede wäre an die verschwendet, die es nicht brauchen. Der Mensch des Tao lebt im Tao wie ein Fisch im Wasser. Wenn wir dem Fisch beizubringen versuchen, dass Wasser physikalisch aus zwei Drittel Wasserstoff und einem Drittel Sauerstoff besteht, würde er sich schieflachen.”
über das sitzen:
“Eine Katze sitzt, bis ihr das Sitzen langweilig wird. Dann steht sie auf und geht weg”
über Lebenskunst:
“Lebenskunst… ist weder ein sorgloses Dahintreiben noch ein angstvolles Festklammern an der Vergangenheit… Sie besteht darin, in jedem Augenblick ganz einfühlsam zu sein, ihn als völlig neu und einzigartig anzusehen und das Bewusstsein offen und ganz und gar empfänglich zu halten.”
über den Lebensstil:
“Wu-wei ist daher der Lebensstil eines Menschen, der dem Tao folgt, und ist in erster Linie als eine Form von Intelligenz zu verstehen. Das heißt, man kennt die Prinzipien, Strukturen und Neigungen menschlicher und natürlicher Dinge so gut, daß man im Umgang mit ihnen ein Minimum an Energie verbraucht .
Es ist die «unbewußte» Intelligenz des ganzen Organismus und im besonderen die dem Nervensystem innewohnende Weisheit. Wu-wei ist eine Verbindung dieser Weisheit mit dem Weg des geringsten Widerstandes bei allem, was man tut. Es ist nicht das Vermeiden von Anstrengung.”

Sonnenblume und die Biene
Wenn ich mir dauernd Sorgen über den Zustand der Welt mache und Angst habe, ich könnte etwas verlieren oder etwas weniger Geld auf meinem Konto haben, wenn ich mir nur noch, um meine Gesundheit Gedanken mache und es muss immer wieder etwas geschehen und ich könnte ja vielleicht noch etwas verpassen; dann lebe ich, am Leben vorbei. Lebensfreude und nicht Lebenskampf, das kämpfen habe ich schon lange aufgegeben.
Ich lebe mein Leben mit Freude
Wenn ich nicht unterscheiden kann, zwischen wichtig und unwichtig und alles, was mir geschieht persönlich nehme, dann haben meine Mitmenschen ein Problem mit mir und ich auch. Alles was mit mir zu tun hat, mag für mich persönlich wichtig sein, im Vergleich zu den Problemen die viele Menschen haben, ist es eigentlich vollkommen unwichtig. Mich selber nicht so wichtig nehmen.
Wenn ich zuhöre erfahre ich neues, das was ich zu erzählen habe, das kenne ich schon. Doch mein Mund ist oft schneller, als mein Hirn.
Ich bin dankbar dass es mir so gut geht.
Leben heisst für mich auch mal verweilen können und nichts tun, oder fast nichts tun. Heute Abend sass ich auf meinem Balkon und beobachtete eine Biene auf meinen Sonnenblumen, da war das nichts-tun vorbei und ich holte meine Kamera und machte ein paar Bilder.
Ich lebe im Augenblick.
26.06.2012 Text von zentao

Unbeständig ist das ganze Dasein,
wie Wolken im Herbst.
Gleich einem Schauspiel
sind Geburt und Tod
auf der Bühne des Lebens.
Wie ein Blitz am Himmel verfliegt
das ganzeLeben, es fließt vorbei,
so wie ein Sturzbach den Berg hinabrauscht.
Buddha
*
Ein verbreiteter Irrtum in der Zen-Lehre ist der,
dass wir “loslassen” müssten.
Wir können uns nicht zwingen „loszulassen,“
wir müssen die zugrundeliegende Angst wahrnehmen.
Charlotte Joko Beck, Einfach Zen
Wenn wir “loslassen” können dann heisst das, das wir wieder etwas überwunden haben, dann heisst das auch, dass wir nicht mehr festhalten. Wer loslässt, der lässt viel Ich Denken los.
*
,,Wenn man loslassen analysiert und das Wort auseinander nimmt, dann stellt man fest, das kommt von los und lassen, sich lösen, sich von etwas lösen, etwas auflösen. Es kommt aber auch von lassen , etwas lassen, sein lassen, gehen lassen. Wenn man den Gedanken weiter verfolgt, merkt man bald, loslassen ist das Gegenteil von festhalten. Wenn man einen Gegenstand lange Zeit festhält, schmerzen einem die Finger,
festhalten tut weh,,
19.06.2012 ze
Wir kommen in diese Welt, ganz ohne Kapital, das einzige was wir haben ist unser, noch allzu kleiner Körper und unser Geist, der voller Spielkapital ist, das wir aber noch nicht abrufen können. Im Laufe des Spieles(Leben) entwickeln wir Fähigkeiten und entdecken unsere Talente, das sind so etwas wie Spiel-Chips, die wir passend einsetzen werden.
Wenn wir das Leben, als ein Spiel betrachten, und erkennen, dass jedes Spiel Regeln hat und uns dementsprechend verhalten, wenn wir mit diesem Spiel (Leben ) Erfolg haben wollen, müssen wir diese Regeln erlernen. Der Dalai Lama hat einmal gesagt; “Lerne die Regeln, damit du sie richtig brechen kannst” es gibt keine Regeln ohne Ausnahmen.
In jedem Spiel, werden die Karten neu verteilt und wir müssen, mit den Karten spielen, die wir erhalten. Es ist eigentlich egal, ob wir gute oder schlechte Karten bekommen, wir müssen unser Spiel spielen und wir spielen immer die passende Karte.
Wir müssen mit spielen, ob wir wollen oder nicht -nicht mit spielen, geht nicht, wenn wir uns weigern zu spielen, dann haben wir bereits verloren. Es hat sie immer schon gegeben, die Aussteiger. Welche Rolle wir in diesem Spiel übernehmen, ist unsere Wahl.
Der Spieltisch des Lebens kann alles sein; Roulette, Karten oder Würfelspiel, wer ohne Risiko spielt, der wird auch keine hohen Beträge gewinnen, aber mit Risiko, kann man auch alles wieder verlieren, wer Angst hat seinen Einsatz zu machen, der hat schon verloren.Wer auf Sicherheit setzt, bleibt länger im Spiel, aber so ein Spiel, macht auch keinen Spass. Der mittlere Weg, ist auch da der Richtige, dass heisst, keine Extreme.
Wer erfolgreich spielen will, der muss seine Gedanken voll, auf dieses Spiel konzentrieren, ganz im gegenwärtigen Augenblick. Fehler, die in jedem Spiel, immer wieder geschehne können, müssen sofort vergessen werden und es muss konzentriert weiter gespielt werden, immer im Bewusstsein dass, das Spiel erst fertig ist, wenn die letzte Karte gespielt wurde. Wer so im Spiel konzentriert ist, der wird feststellen, dass die Zeit still steht. Wer so spielt, der hat unweigerlich Freude am Spiel und das wichtigst am spielen, ist dass wir Spass haben. Lachen können, auch wenn wir verlieren.
Ich habe einmal, einen Berufsspieler gefragt; “wie kann ich gewinnen” und seine überraschende Antwort war; “wir sollen nur mit Geld spielen, das wir nicht brauchen, mit Geld spielen, das wir jederzeit auch verschenken könnten, wir sollen nur spielen, wenn wir Geld im Überfluss hätten.” So muss jeder seine Eigenverantwortung wahrnehmen und so, sein Lebensspiel, spielen, dass wir anderen keinen Schaden zufügen.
Das Leben ist Überfluss, wir sind unendlich reich, nur wir wissen es nicht,weil uns das noch nie jemand gesagt hat. Egal wie wenig wir haben, es gibt immer noch einen, der weniger hat als wir, wenn wir schon dauernd vergleichen, dann müssen wir mit jenen vergleichen, die weniger haben.
In der heutigen Zeit, dürfen Kinder nicht mehr Kind sein, sie müssen lernen und nochmals lernen und in der Freizeit, muss das Kind noch ein Instrument lernen, möglichst Klavier Unterricht oder Tennis Stunden besuchen, damit das Kind später, vielleicht ein berühmter Tennisspieler wird. Die ganze Kindheit wird dem Erfolg untergeordnet und wenn dann die Kinder von zu Hause ausreissen,und lieber auf der Strasse leben, weil sie diesen Druck nicht mehr ertragen, dann fallen, die Eltern aus allen Wolken und sind erstaunt, dass dieses Spiel des Lebens, so nicht funktioniert.
Kinder die geliebt werden, Kinder die zu Hause, mit den Eltern gespielt haben, das sind glückliche Kinder und werden, wohl nicht auf der Gasse landen.
Das spielen, ist die Grundlage unseres lernens, nur wer gelernt hat zu spielen, wird später auch spielend, seinen Lebensweg gehen. Ein guter Spieler, muss jeden Moment, alles was war, loslassen können, wer dem vergangen Spielzug nachtrauert, übersieht die nächste Chance im Spiel und er wird unweigerlich Fehler machen und verlieren. Ein guter Spieler muss, in sein Inneres horchen können, er muss sich auf seine Intuition verlassen können.
Wer spielt, der muss auch verlieren können, und nur wer gelernt hat zu verlieren, wird auch gewinnen. Gewinn und Verlust gehören zum Spiel des Leben, nur wer das akzeptiert, wird ein erfolgreicher Spieler. Dann gibt es noch die, welche mit gezinkten Karten spielen, solche Betrüger werden keine Spielpartner mehr finden oder ins Gefängnis wandern, wie im berühmtesten Würfelspiel, dem Monopoly wo es darum geht, auf spielerische Art, ein Grundstücksimperium aufzubauen und alle anderen Mitspieler in den Bankrott zu treiben, mit Spielgeld, das man, wie das Richtge Spiel des Lebens unverbissen und mit Spass spielen muss.
Im Spiel des Lebens gewinnt derjenige welcher, am Besten, loslassen kann und immer im Augenblich bleibt und dabei nicht vergisst dass, das vermeintliche Spielglück, sehr schnell wieder vorbei ist. Gewinnen und Verlieren, sind die zwei Seiten, der selben Münze.
Wie in jedem Casino, gewinnt auch im Casino des Lebens, immer die Bank und am Ende unseres Lebensspiel, verlassen wir dieses Casino, so wie wir gekommen sind, vollkommen Nacked und ohne Besitz. Je früher wir das erkennen um so freier können wir unser Lebensspiel spielen. Manchmal geht so ein Spiel, schnell zu Ende.
16.06.2012 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddhismus, Depression, Fotos, Gedanken, Joggen, Laufen, Joggen, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen

Sonnenaufgang am Stausee
Wie meine Leser wissen, praktiziere ich jetzt bereits seit bald 18 Jahren Zen und doch geschehen mir Tage, wie heute Morgen, da fand ich mich in einer totalen Lustlosigkeit, ich war so etwas von müde, ich wusste nicht; “bin ich ich immer noch müde” oder ” bin ich schon wieder müde” ich hatte keinen Bock, irgend etwas zu unternehmen. Es war “einfach nur unangenehm,” ich musste etwas unternehmen, aber was? Die Lösung war klar; ” ich muss mich bewegen,” schnell zog ich mich zum Springen um, die Laufschuhe geschnürt und los gings, zu einem 3/4 Stündigen Lauf, der Limmat entlang, um den Staussee, und wieder nach Hause. Nach dem Duschen fühle ich mich wieder klar und hellwach, es hat gut getan, ich glaube das mache ich noch öfters.
Wie schon oft, habe ich beim Laufen(Joggen) ähnliche Erfahrungen, wie in der Meditation gemacht, wenn ich, durch mein Tempo ausser Atem komme, dann hilft auch hier, achtsame Konzentration auf den Atem und ich bin ganz bei mir, wie in der Meditation und das Denken hört, irgendwann einfach auf. Im Gegensatz, von meinem Erlebnis von heute Morgen, wo alles nur unangenehm war, war dieser Zustand, “einfach nur angenehm.”
Im Zen, bewerten wir nicht, weder positiv noch negativ, es ist entweder angenehm oder unangenehm, zwei Zustände, die abwechselnd auftauchen und wieder vergehen, erst das, sich identifiszieren, das anhaften, wenn wir uns an dem was uns geschieht festklammern, wenn wir nicht mehr klar und bewusst denken und handeln wollen und können, wenn ich mir Leid tue, dann verstricke ich mich mehr und mehr, in dieses dumpfe Gefühl einer beginnenden Depression.Um da rauszukommen muss ich mir bewusst werden, was da geschieht. Oft hilft das sich bewusst werden, durch achtsames den Atem beobachten, um wieder im Jetzt anzukommen. Wir brauchen Sauerstoff um zu leben, ohne Sauerstoff, kein Atmen, darum ist tiefer Atem ist mein Heilmittel, ob in der Meditation oder beim Laufen.(Joggen)
Da past der folgende Vers von Kai Kensho
Versuche dein Bestes.
Ist es gut genug?
Wenn nicht, dann war dein Bestes
einfach nicht gut genug.
Gib dein Bestes.
Aber wie kannst du wissen,
dass es dein Bestes ist?
Da du es nicht wissen kannst,
hast du keinen Grund,
es nicht noch stärker zu versuchen.
Kai Kensho- Dein Bestes
30.05.2012 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Gedanken, Meditation, Menschen, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen, Zitate

vergängliche Zeit
Nimm dir Zeit, um zu arbeiten,
es ist der Preis des Erfolges.
Nimm dir Zeit, um nachzudenken,
es ist die Quelle der Kraft.
Nimm dir Zeit, um zu spielen,
es ist das Geheimnis der Jugend.
Nimm dir Zeit, um zu lesen,
es ist die Grundlage des Wissens.
Nimm dir Zeit, um freundlich zu sein,
es ist das Tor zum Glücklichsein.
Nimm dir Zeit, um zu träumen,
es ist der Weg zu den Sternen.
Nimm dir Zeit, um zu lieben,
es ist die wahre Lebensfreude.
Nimm dir Zeit, um froh zu sein,
es ist die Musik der Seele.
(irisches Sprichwort)
29.05.2012 gepostet von zentao
Tags: Achtsamkeit, Buddha, Buddhismus, Fotos, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen, Zen-Meister

Wenn ihr frei sein wollt, erkennt eurer wahres Selbst. Es hat keine Form, keine Erscheinung, keine Wurzel, keine Grundlage, keinen Ort, aber es ist munter und voller Leben. Es reagiert flink und gewandt, doch wo es wirkt, ist nicht zu sagen – sucht ihr es, so entfernt ihr euch vom ihm, wollt ihr es erlangen, so wendet ihr euch nur immer mehr von ihm ab.
Lasst nur das Denken zu Ruhe kommen, und sucht nicht mehr im Aussen.
Was sich euch darbietet, dem wendet eure Aufmerksamkeit zu; vertraut dem, was gerade wirkt in euch, und es wird nichts mehr geben, worum ihr euch zu sorgen hättet.
Linji
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Bloggen, Blogger, Blogs, Fotografieren, Fotos, Leben, Lebensfreude, Menschen, Natur, WordPress, Zen, Zengeschichten, Muttertag
Zu der Zeit, als ich noch ein junger Mann war, gerade ein mal in der Lehre, ich hatte damals nie viel Geld und es war immer Ebbe im Portemonnaie. Immer im Mai, zum Muttertag wurde von uns Söhnen natürlich erwartet, dass wir unserer Mutter, ein Muttertagsgeschenk, nach Hause bringen würden. Jeden Samstagabend mussten wir, mein Bruder und ich, in den Ausgang, zum Tanzen und um hübsche Girls aufzureissen, aber für Blumen hatten wir ganz einfach kein Geld, das brauchten wir, um den Abend zu Finanzieren. Zum Glück war Mai und der Flieder blühte und ein junger Mann hat immer ein Sackmesser bei sich. So ist jedes Jahr das geschehen, was geschehen musste. Am Ende des Abends, als das Lokal zumachte,da brachte ich meineTanzpartnerin, die ich an diesem Abend kennen gelernt hatte, nach Hause und das ging sehr lange.
So gegen vier Uhr Morgens war ich dann wieder auf dem Heimweg. Ich war ganz alleine auf der Strasse und es hatte sehr viele Gärten mit Flieder, in Weiss, Lila und Dunkel-Lila, was immer noch mein Lieblings Flieder ist. Ein verstohlener Blick, dass mich auch ja niemand sieht, das Sackmesser raus, dreimal ein schneller Schnitt und der Flieder für meine Mutter war mein. Am Muttertags Morgen, wenn meine Mutter aufstand, war das Frühstück fertig auf dem Tisch und zwei Fliedersträusse , einer von meinem Bruder und einer von mir. Das wurde zur Tradition und jedes Jahr am Muttertag gab es gestohlenen Flieder. Das änderte sich erst, als wir endlich unser eigenes Geld verdienten und wir keinen Flieder mehr stehlen mussten. Bei dieser Gelegenheit; “vielen Dank an alle Gartenbesitzer und ein kleiner Trost, der Flieder wäre, so oder so verblüht, aber auf diesem Weg, habt auch ihr meiner Mutter viel Freude bereitet.” Auch wenn sie nie einverstanden war, dass wir für sie Flieder stehlen, insgeheim freute sie sich doch, dass wir den Muttertag, in all den Jahren, nie vergessen haben.
Liebe Mütter auf der ganzen Welt, ich wünsche euch allen einen schönen Muttertag.
09.05.2012Text und Fotos von zentao

Buddha Shakyamuni Steinrelief Thailand
Sprich aus Verblendung,
und alles wird zur Verblendung;
Sprich aus der Wirklichkeit,
und alles wird zur Wirklichkeit.
Jenseits der Wirklichkeit gibt es keine Verblendung,
Doch jenseits der Verblendung
gibt es keine besondere Wirklichkeit.
Ihr, die ihr Buddhas Weg folgt!
Warum sucht ihr die Wirklichkeit so beharrlich
an fernen Plätzen?
Sucht Verblendung und Wirklichkeit in der Tiefe
eures eigenen Herzens.
Ryokan
Quelle: John Stevens (Übers.), Eine Schale, ein Gewand, Werner Kristkeitz Verlag
9.05.2012 gepostet von zenta0
gefunden bei Zen Guide de
Tags: Buddha, Buddhismus, Leben, Meditation, Menschen, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen

Draussen, Tausende Bambusse,
Ein kalter Abend in meiner leeren Zelle…
Die Zeit flieht gleich dem Rauch der Räucherstäbchen.
Draussen, Tausende Bambusse…
Über meinem Bett, wie viele Bücher?…
 Der Mond kommt, um die Hälfte meines Fensters zu bleichen…
An allen Seiten hört man nur das Lied der Insekten.
In all dem ist ein Gefühl ohne Grenzen…
Aber sobald man einen Blick erhascht, verschwinden die Worte.
 Tausend Gipfel sind eingefroren von eisigem Schnee.
Auf zehntausend Pfaden keine menschliche Spur.
Tag für Tag tue ich nichts als Sitzen gegenüber der Wand.
Ryokan
4.05.2012 gepostet durch zentao
Tags: Achtsamkeit, Balkongarten, Fotos, Garten, Glück, Leben, Meditation, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen

Die schönste Zeit ist die, wo wir wieder vermehrt im Garten oder auf dem Balkon unsere Zeit verbringen entweder bei Gartenarbeit, was ja keine Arbeit ist, das ist pure Erhohlung oder aber im Liegestuhl mit einem schönen Buch und einem kühlen Glas Tee.
Dazu diese schönen Worte von Rabindranath Thakur einem bengalischen Dichter
Dumme rennen….
Kluge warten….
Weise gehen in den Garten…
Rabindranath Thakur
war ein bengalischer Dichter, Philosoph, Maler, Komponist, Musiker
3.05.2012 gepostet von Zentao
Tags: Achtsamkeit, Buddha, Buddhismus, Fotos, Meditation, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen

antike Tafel mit Buddha im Indischen Museum
Glaube nicht an das, was du gehört hast
glaube nicht an die Überlieferungen, weil sie von Generation zu Generation weitergegeben worden sind
glaube nicht an das, was als Gerücht umgeht oder in vieler Munde ist
glaube nicht einfach deswegen, weil ein schriftliches Zeugnis eines alten Weisen vorgelegt wird
glaube nicht an Mutmaßungen
glaube nicht an das als wahr, woran du dich durch Gewohnheit gebunden hast
glaube nicht einfach an die Autorität deiner Lehrer und Älteren.
Nach Beobachtung und Analyse, wenn etwas mit Vernunft übereinstimmt
und Wohl und Nutzen des einzelnen und der Gesamtheit fördert,
dann nimm es an, übe es und lebe danach.
So klare Worte und in seiner Aussage, sehr modern, Worte die gut in die heutige Zeit passen, kaum zu glauben, dass Buddha, dies vor über 2550 Jahren gelehrt hat.
Noch eine Ergänzung von Taigyo Gido in seinem Kommentar:
Ich nehme mir die Freiheit Buddhas Worte zu erweitern:
…und glaubt selbst das nicht, sondern seht die Wirkung solcher Taten und was sie gestaltet haben.
Ist es gut gelungen, dann habt Ihr ein Werkzeug für Gutes. Ist es schlecht gelungen, dann habt Ihr ein Werkzeug für Schlechtes benutzt.
Ihr habt die Wahl, wie Ihr Euer weiteres Leben gestalten wollt. Erst an den Früchten kann man den Baum und seine Qualität erkennen.
01.05.2012 gepostet von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Atem, Buddha, Buddhismus, Ego, Ich, Meditation, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Ich staune immer wieder, wie leicht, dass ich dieses “ICH-EGO ” aushebeln kann, wenn ich mir bewusst bin, das alles was mir geschieht, von mir aus geht und dass nur ich das ändern kann. Alles was ist, hat eine Ursache und darum müssen wir alles was wir anders wollen, dort ändern wo die Ursache ist. Wenn negative Gedanken hochkommen, kann ich diese mit positiven Gedanken ändern. Meistens wissen wir genau, wo unsere Altlasten sind und was wir schon lange verändern wollten. Im verdrängen, sind wir Weltmeister. Meistens identifizieren wir uns mit unserem Problem und nennen schmerzliche Zustände, mein Schmerz, solange wir festhalten und je mehr wir uns wünschen, dass dieser Schmerz weg geht, umso schlimmer wird der Schmerz und unseres Ablehnung wird immer stärker.
Die Lösung wäre hier, den Schmerz, zu akzeptieren und wie in der Meditation, zum Atem zurück zu kehren. Wie in der Meditation, atme ich, tief in den Schmerz hinein, ich spühre wie ich mich innerlich entspanne und wie sich der Schmerz, langsam verändert. Wenn ich mit der ICH Identifikation aufhören kann und ich mich nicht mehr, an Ängsten und Sorgen orientiere und mir bewusst werde, dass alle diese Zustände Substanz los sind und dass dieses Selbst, ICH, EGO, so nicht existiert.
Die Schwierigkeit ist, diese positive Erfahrung, in den Alltag mit zu nehmen und immer wenn unser, im Kreise herum Denken, wieder einmal aufkommt, versuchen wir, achtsam zu bleiben. Es tönt etwas abgegriffen, was ich jetzt sage;
“Erst wenn ich lerne, dieses Leben, das ich im Moment lebe, zu lieben, und zu akzeptiren,wenn ich mir selber verzeihen kann, dann entwickle ich eine grundlegende Zufriedenheit in mir.”
Das Denken ist die Basis von allem. Es ist wichtig, dass wir jeden unserer Gedanken mit dem Auge der Achtsamkeit erfassen.
Thich Nhat Hanh, Die fünf Pfeiler der Weisheit

































