Vertrauen
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Fotos, Gedanken, Meditation, Menschen, Vergänglichkeit, Weisheit

Binde den Elefanten des Geistes
mit dem Seil der Achtsamkeit an gute Gedanken
und alle Gefahren verschwinden
alle Tugenden liegen in Deiner Hand
Die Worte von Shantideva zeigen uns, unseren Geist als trägen Elefanten, was für ein treffendes Bild.
Dank dem Seil der Achtsamkeit können wir diesen trägen Geist durch alle Unannehmlichkeiten unseres Lebens führen.
Dazu braucht es die Erfahrung, das die Achtsamkeit ein wirksames Hilfsmittel ist.
Aus der Erfahrung entsteht Vertrauen.
15.09.2012 zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Angst, Ärger, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Ego, Gedanken, Glück, Leben, Menschen, Sorgen, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Zur Zeit lese ich ein starkes Buch
mit dem Titel Mind Fuck von Petra Bock
- Warum wir uns selber sabotieren und was wir dagegen tun können -
Mind Fuck habe ich für mich als Geistes Vergewaltigung übersetzt und genau das tun wir dauernd der eine etwas mehr als der andere, aber genau das tun wir. Darüber wurde schon sehr viel geschrieben, aber in Mind Fuck wird einmal erklärt was wir uns da an tun, ein etwas anderer Blickwinkel über diese Selbstverurteilung und geistige Vergewaltigung in uns selber.
Ich habe ja auch schon einiges darüber geschrieben, nur ich schreibe in der Regel über das ICH/EGO und was dieses mit uns anstellt, und dieses EGO ist ein Teil von mir selber. Es sind unsere Gedanken und mit den negativen Gedanken vergewaltigen wir unser Selbst. Es sind diese alten Muster in uns selber, die wir teilweise von unseren Familien und unserer Umwelt übernommen haben. Es sind dies Momente in unserem Leben, wo wir geistig vergewaltigt wurden, diese Augenblicke, wo irgend ein Lehrer sagen durfte: ” aus Dir wird ja doch nichts” oder wenn wir etwas wichtiges sagen wollten, uns einfach das Sprechen verboten wurde. Alles was uns je angetan wurde haben wir gelernt, dass das richtig sei. In jedem von diesen Momenten wurde unser Geist vergewaltigt und heute tun wir uns das selber an. Jedes Mal wenn in unserem Leben, ein ähnliches Erlebnis geschieht, tauchen aus der Vergangenheit Bilder auf und wir reagieren selber so, wie wir es früher erlebt haben und wir reagieren immer falsch und wir sagen Dinge, die uns später leidtun.
Wann geschieht dieser Mind Fuck – Geist-Vergewaltigung oder anders gefragt;
„ was vergewaltigt unser Selbst?“
Es sind die Sorgen, Ängste, Wut, Scham, Schuldgefühle unserer Grössenwahn genauso wie wenn wir uns klein fühlen und am liebsten in den Boden versinken möchten. Wir meinen wir seien nicht so viel Wert wie andere.
Wenn wir uns mit anderen vergleichen, dann vergleichen wir uns ja immer mit denen, die es Besser haben als wir und schon fühlen wir uns schlecht.
Wenn wir uns selber herunter machen, mit Worten wie; “Mensch bin ich blöde” oder diese Fäkalsprache die manche im Alltag benutzen.
Wenn wir aggressiv oder depressiv sind, wenn wir jammern und die Schuld bei den anderen suchen. Wir haben unser Vertrauen zu uns selber verloren, wir sind ohne Selbstbewusstsein.
Dabei wäre es so einfach, wenn wir mit uns selber so umgehen würden, wie mit unserem Besten Freund. Wie das geht habe ich hier geschrieben.
Sei dir selber ein guter Freund
Was müssen wir tun? Ganz einfach, wir müssen die Macht und die Verantwortung für unser Selbst wieder selbst übernehmen und aufhören Macht und Verantwortung an andere abgeben. Wenn es uns bewusst wird, was da in uns abgeht, dann können wir diese innere Fremdherrschaft stoppen und wieder unser eigenes Leben, leben.
Der Buddha meint dazu;
Nimm Dich selbst in Liebe an
und sei Wachsam heute – morgen – immer!!
Bevor Du andere gerade bigst,
musst Du erst etwas viel Schwierigeres tun
dich selber gerade biegen.
26.08.2012 Text bei zentao
Zum Thema auch noch lesen
das Ego aushebeln
Veränderungen
Heute ist das Morgen, worüber wir uns Gestern Sorgen gemacht haben.

Regenbogen
Erstaunlich ist doch, was wir mit unseren positiven Gedanken, alles verändern können, vor allem bei uns selber. Noch erstaunlicher ist das Phänomen; “wenn ich es nicht selber verändern will, verändert es sich zu meinen Ungunsten” eine Erkenntnis die ich selber erfahren musste, oder soll ich eher sagen, durfte, denn alles was mir geschieht ist Lernstoff an dem ich wachse und dank dem ich mich, als Mensch weiter entwickle.Wer sich nicht verändern will, wird innerlich hart, sich nicht verändern wollen, das ist ein festhalten, an altem und verbrauchtem und macht Menschen unglücklich. Ein Leben ohne Veränderung ist unmöglich, Leben und Veränderung sind Eins, nur eines ist gewiss; ” alles verändert sich”
Wenn heute etwas nicht so ist wie ich es gerne hätte, so weiss ich es verändert sich zum Guten. Ich kann darauf Vertrauen, dass sich alles verändert. Weil ich mich selber verändere, und mir dessen bewusst bin, macht mich das zu einem glücklichen Menschen. Ich bin heute ein offener und positiv denkender Mensch.
Jede Zelle in mir verändert sich, und einige erneuern sich nicht mehr, das ist der Lauf der Dinge. Zellen sterben und ander werden neu geboren, ich bin nie ein fester Körper, ein Teil von mir verschwindet laufend im Nichts und wird zur Vergangenheit. Das Bewusstsein, das ich laufend sterbe und wieder neu geboren werde, ist irgendwie tröstlich.
Wirklichkeit und Illusion sind so nah beisammen, dass sie schon wieder eine Einheit bilden, sie sind das Leben selbst.
17.07.2012 Text von zentao
Heute ist das Morgen, worüber wir uns Gestern Sorgen gemacht haben.
*
Ein verbreiteter Irrtum in der Zen-Lehre ist der,
dass wir “loslassen” müssten.
Wir können uns nicht zwingen „loszulassen,“
wir müssen die zugrundeliegende Angst wahrnehmen.
Charlotte Joko Beck, Einfach Zen
Wenn wir “loslassen” können dann heisst das, das wir wieder etwas überwunden haben, dann heisst das auch, dass wir nicht mehr festhalten. Wer loslässt, der lässt viel Ich Denken los.
*
,,Wenn man loslassen analysiert und das Wort auseinander nimmt, dann stellt man fest, das kommt von los und lassen, sich lösen, sich von etwas lösen, etwas auflösen. Es kommt aber auch von lassen , etwas lassen, sein lassen, gehen lassen. Wenn man den Gedanken weiter verfolgt, merkt man bald, loslassen ist das Gegenteil von festhalten. Wenn man einen Gegenstand lange Zeit festhält, schmerzen einem die Finger,
festhalten tut weh,,
19.06.2012 ze
Tags: Achtsamkeit, Buddha, Buddhismus, Fotos, Meditation, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen

antike Tafel mit Buddha im Indischen Museum
Glaube nicht an das, was du gehört hast
glaube nicht an die Überlieferungen, weil sie von Generation zu Generation weitergegeben worden sind
glaube nicht an das, was als Gerücht umgeht oder in vieler Munde ist
glaube nicht einfach deswegen, weil ein schriftliches Zeugnis eines alten Weisen vorgelegt wird
glaube nicht an Mutmaßungen
glaube nicht an das als wahr, woran du dich durch Gewohnheit gebunden hast
glaube nicht einfach an die Autorität deiner Lehrer und Älteren.
Nach Beobachtung und Analyse, wenn etwas mit Vernunft übereinstimmt
und Wohl und Nutzen des einzelnen und der Gesamtheit fördert,
dann nimm es an, übe es und lebe danach.
So klare Worte und in seiner Aussage, sehr modern, Worte die gut in die heutige Zeit passen, kaum zu glauben, dass Buddha, dies vor über 2550 Jahren gelehrt hat.
Noch eine Ergänzung von Taigyo Gido in seinem Kommentar:
Ich nehme mir die Freiheit Buddhas Worte zu erweitern:
…und glaubt selbst das nicht, sondern seht die Wirkung solcher Taten und was sie gestaltet haben.
Ist es gut gelungen, dann habt Ihr ein Werkzeug für Gutes. Ist es schlecht gelungen, dann habt Ihr ein Werkzeug für Schlechtes benutzt.
Ihr habt die Wahl, wie Ihr Euer weiteres Leben gestalten wollt. Erst an den Früchten kann man den Baum und seine Qualität erkennen.
01.05.2012 gepostet von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddhismus, Gedanken, Glück, Leben, Meditation, Menschen, Reichtum, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Alle Menschen vergleichen sich dauernd, mit anderen, das ist im Grunde genommen, nichts Schlechtes, nur sollten wir uns nicht immer nach oben vergleichen, mit den Stärkeren, mit den besser Verdienenden, mit den Intelligenteren, mit den Erfolgreichen dieser Welt.
Wenn wir das tun, werden wir nur neidisch und vergiften unseren Geist und schaden nur uns selber und wir sabotieren unseren eigenen Erfolg.
Wenn wir uns schon vergleichen wollen, dann sollten wir uns mit jenen vergleichen, die weniger als wir haben, mit denen die auf der Strasse leben, mit denen, die nichts zu essen haben, mit den Ärmsten dieser Welt.
Dann würden wir sehen, wie Reich wir in Wirklichkeit sind und wir werden wieder etwas mehr dankbar sein, dass es uns so gut geht.
Der Gedanke “ich bin reich” ist besser als wenn ich immer wieder betone was mir alles fehlt. Ich höre auf in einem Mangelbewusstsein zu leben, und entwickle ein Bewusstsein, des Überflusses. Wir sind wieder zufriedener mit unserem Leben und sagen innerlich “Danke.”
07.03.2012 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Augenblick, Buddha, Gedanken, Gelassenheit, Glück, Laotse, Leben, Meditation, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Ein Buch über eine alte weise Schildkröte, eine Geschichte die sich an die Vorlage der Geschichte vonBuddha Shakyamuni anlehnt. Ein Buch, nicht nur für Jugendliche, ein Buch voller Weisheit.
Es heist:
Die 7 Geheimnisse der Schildkröte – Geborgenheit finden in sich selbst.
von: Aljoscha Schwarz, Ronald Schweppe
PeP eBooks, 2009
ISBN: 9783641017774, 288 Seiten
Wer gleich einer Schildkröte, die ihre Glieder in den Panzer zurückzuziehen vermag, imstande ist, seine Sinne zu kontrollieren, indem er sie von den weltlichen Reizen zurückzieht, der ist mit dem höchsten Bewusstsein verbunden.
Srimad Bhagavadgita – Vers 58
Das Buch ist ,in der Form einer Weisheitslehre gehalten, die sehr nahe an den Gedanken von Buddha und Laotse geführt wird. Geschrieben haben dieses Buch Aljoscha Schwarz, Ronald Schweppe.
Die Schildkröte heisst Kurma und sie lebt in einem Wäldchen, nahe bei einem Mango Hain verschiedene Tiere sind um ihre Hilfe und den weisen Gedanken von ihr Dankbar. Ein Buch voller weisen Geschichten und Übungen. Ein Buch für jeden, der das Leben etwas ruhiger nehmen möchte und nicht so richtig weiss wie. Wie ein Märchenbuch, voller weiser Geschichten, ein Buch auch für Kinder und Jugendliche geeignet. Man spürt aber auch das Fachwissen der Autoren, die ja auch schon andere spirtuelle Bücher geschrieben haben. Zum Beispiel dieses Praxisbuch NLP: Denk dich nach vorn! [Taschenbuch]
Ein schlichtes Buch, unaufdringlich ohne Heilsversprechungen, es wird kein schneller Erfolg versprochen und doch, wer dieses Buch liesst und sich von disen Weisheitsgedanken mittragen lässt, der wird sicher, in sich einiges verändern können.
Kurmas 7 Geheimnisse lauten:
Gelassenheit:
Die Ruhe bewahren, was auch geschieht. Nimm die Dinge nicht so wichtig – vorallem aber nicht dich selbst.
Langsamkeit: Sich alle Zeit nehmen, die man braucht. Mit Eile lässt sich das Glück nicht einfangen. Wills du dein Ziel erreichen – mach einen Umweg.
Beständigkeit: Niemals aufgeben und sein Ziel nicht aus den Augen verlieren. Vollend was du beginnst. Beginne damit, deinem Herzen zu folgen.
Wandlungsfähigkeit: Nachgeben, sich anpassen und wandeln. Indem du nachgiebig bleibst und lernst, dich jeder Situation anzupassen, bleibst du lebendig und bewahrst dein Herz vorStarre!
Genügsamkeit: Wenige Ansprüche haben und schnell zufrieden sein. Je weniger du haben willst, je eher hast du alles was du willst.
Friedfertigkeit: Sanftmütig zu sich und anderen sein. Öffne dein Herz – wemauch immer du begegnest. Verständnis erzeugt nähe, Gewalt erzeugt Gewalt!
Sammlung: Ganz bei sich selbst bleiben. Bewahre deine Energien, indem Du ganz im Hier und Jetzt eintauchst.
Eine Reihe von Weisheitsversen von Kurma, die immer zum jeweiligen Them passen, ergänzen das Ganze.
Kurma spricht: ” Die Dinge betrachten, ohne sie bestzen zu wollen -Â das ist der Weg der Ruhe. Zusehen, wie die Menschen wachsen, ohne einzugreifen – das ist der Weg der Gelassenheit. Im Loslassen der zehntausend Dinge sich selbst gewinnen – das ist der Weg der Weiheit.”
Kurma spricht: “wer die Welt zu lenken und erobern trachtet, der komm an kein Ende und kann doch niemals siegen. Die Welt folgt ihrem eigenen Lauf. Wer eingreift, zerstört es. Wer festhält, verliert es.”
In dem wir uns dem Fluss des Lebens vollkommen anvertrauen und keinen Widerstand leisten, können wir wahre Geborgenheit in uns selbst finden.In dem wir ganz in die Dinge eintauchen, können wir, dem Leben hautnah kommen.
Dem Leben nahe zu sein, schenkt Kraft, Vertrauen, und Heiterkeit.Auch entwickeln wir dadurch die Achtsamkeit und Offenheit, die wir brauchen,um zu erkennen, dass die wichtigste Stunde immer die Jetztige ist und der wichtigste Mensch immer der ist, dem wir jeweils begegnen.
21.02.2012 gepostet von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Gedanken, Karma, Leben, Lebenskampf, Karma, Schicksal, Handlung, Tat, Meditation, Menschen, Spiritualität, Tat, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Der Begriff Karma ist bei uns weniger bekannt, und wird gerne mit dem Schicksal verwechselt, es sind aber zwei ganz unterschiedliche Begriffe. Ganz einfach; beim Schicksal, werden wir fremdbestimmt, da wird uns, unser Schicksal zugeteilt. Das Karma ist das Gesetz von Ursache und Wirkung und ich selber bestimme weitgehend, was ich mir in mein Leben hole. Karma kommt aus dem Sanskrit und heisst Wirken, Tat, Handlung und bezeichnet ein spirituelles Konzept, nach dem jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat. Diese muss nicht unbedingt im aktuellen Leben wirksam werden, sondern kann sich möglicherweise erst in einem der nächsten Leben manifestieren. Das heisst, sofern ich auch etwas bewusst Lebe. Heute habe ich folgenden Satz gelesen:
Wenn dies ist, ist jenes;.
wenn dies entsteht, entsteht jenes.
Wenn dies nicht ist ist jenes nicht;
wenn dies aufhört, hört jenes auf.
Diese Worte von Buddha sagen eigentlich alles was es dazu zu sagen gibt.
Im Buddhismus wird nach diesem Grundsatz, die ganze Bedingtheit der Relativität und der gegenseitigen Abhängigkeit, das ganze Dasein und die Fortdauer und das Aufhören des Lebens, in einer ausführlichen Formel erklärt, welche Paticca- samuppadda, Bedingtes Entstehung genannt wird.
Das ist das Gesetz des Karma oder bei uns auch Schicksal genannt. Wobei das Schicksal, mir bestimmt ist, es ist mir zugeteilt, von wem auch immer, es ist schlussendlich eine Glaubenssache. Schicksal macht mir Angst und Karma gibt mir Vertrauen.
Beim Karma bestimme ich weitgehend selber, im täglichen Leben (siehe oben die Worte von Buddha ) was mir geschieht. Es ist ein klarer Ablauf des Geschehens, ein einziger Gedanke kann eine ganze Reihe von Taten frei setzen. Das sind einfache Worte und sie sind so klar und für jeden gut verständlich. Was immer ich getan habe, muss ich die Folgen tragen, ich bin Verantwortlich für meine Handlungen, nur ich. Es nützt mir nichts, wenn ich einen Schuldigen suche, auch um etwas bitten, bringt nicht sehr viel, ich weiss ja wo die Ursache für meinen, derzeitigen Lebensabschnitt ist.
Zwei Volksweisheiten aus unserer Kultur, die jeder kennt und auch versteht:
Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu.
oder
Wie du in den Wald rufst, so ruft es zurück.
Das Gesetz hat selber keine Entscheidungsgewalt, es besagt nur, das was wir denken wird geschehen, im Guten wie auch im Schlechten. Wir sind immer auch der Schöpfer von dem was uns geschieht. Wo eine Ursache ist da ist auch eine Wirkung. Gute Gedanken und Handlungen führen zu einem Positiven Karma und dem zu Folge müssen schlechte Gedanken auch wieder zu einem negativen Karma führen. Zufall gibt es so auch nicht, das was als Zufall geschieht, ist nur ein Wunsch oder Gedanke den wir vergessen haben, aber weil es für uns möglicherweise Wichtig ist, geschieht es plötzlich und es fällt uns, dann zu, aber wir wissen es nicht mehr, weil es möglicherweise schon lange zurück liegt.
Der Buddha erzählt ein Gleichnis: Wenn tief in einem Wald, ein Mann einen anderen Ermordet und in im Boden verscharrt und er dann nach Hause geht und niemand erfährt etwas von seiner Tat, und er meint er habe keine Spuren hinterlassen, so gibt es jedoch Spuren in seinem Geist. Dies Spuren sind wie Samen und wenn die Zeit Reif ist und alle Bedingen stimmen, wird der Samen aufgehen. Wenn dieser Mann nun stirbt und keine irdische Macht konnte ihn bestrafen so wird er dennoch seiner Strafe nicht entgehen. Es kann durch aus mehrere Leben dauern, irgend wann wird sich der Samen manifestieren.
Darum ist es so wichtig dass wir lernen unser Denken zu kontrollieren, darum ist die Meditation so wichtig, weil wir lernen die Gedanken los zu lassen. In modernen spirituellen Kreisen, wird gerne über die Anziehungskraft, gesprochen, wir ziehen genau das in unser Leben, was wir ablehnen, denn mit dem müssen wir unsere Erfahrung machen und wir bekommen genau das was wir erfüllt haben, was wir verstanden haben, das was für uns, so oder so vollkommen in Ordnung ist.
Darum wird der Reiche immer reicher, weil ihm Geld nicht so wichtig ist, wenn er zu fest an seinem Reichtum hängt, wird er ihn auch wieder verlieren, der Arme hingegen bleibt arm, weil Geld für ihn so notwendig und wichtig ist. Scheinbare Ungerechtigkeit, aber das Gesetz von Ursache und Wirkung vergisst nicht. Es kann einer ein gutes Leben, leben, wenn er selber glaubt, das was er mache sei nicht gut genug, so wird es so kommen.
Karma gibt es in drei Formen; das direkte Karma, das wir immer sofort bemerken, Wenn wir lächeln wird der andere zurück lächeln, auch wenn ich mich schlecht benehme, werde ich das sehr schnell, am eigenen Leib spüren. Weil wir uns nachher meistens schlecht fühlen, oder vom Gegenüber die entsprechende Reaktion erhalten.
Dann gibt es das Karma, das sich noch in diesem Leben manifestiert. Wenn wir unser ganzes Leben falsch essen, wird sich das zu mindestens als Fettpölsterchen manifestieren. Da wird sich das bewahrheiten, was schon der Buddha sagte; wir sind das was wir Denken. Wir sind immer auch Schöpfer unseres Karma, auch in der Natur gibt es Schöpfer, ob es den Schöpfer gibt oder ob jedes Wesen Tiere und Pflanzen auch so etwas wie ein Karma haben; das weiss ich nicht. Aber was ich weiss, was immer mir geschieht, im Guten wie im Bösen, habe ich das vor langer Zeit entweder gedacht oder getan. Nichts kommt von nichts, immer gibt es einen Zusammenhang zwischen dem vergangenem und dem jetztigem Zeitpunkt. Und dieser Augenblick, bestimmt, das was kommt. Alles was geschieht hat auch eine Ursache und wird sich als Wirkung manifestieren.
Das hat in der Urzeit begonnen und wird dann enden, wenn sich die letzte Ursache manifestiert hat. Das geht aber noch ein Weilchen und die Erde dreht sich munter weiter. Weiter dreht sich auch unser Lebensrad das Samsara das ist der immerwährenden Zyklus des Seins, den Kreislauf von Werden und Vergehen.
Oft begegnen wir Menschen, wo wir, das Gefühl haben, wie wenn wir den schon lange kennen würden, es kann schon sein, dass wir mit diesem Menschen, eine Verbindung aus einem früheren Leben haben und das spüren wir in diesem Momment. Es gibt aber Menschen, wo wir eine ganz bestimmte Aufgabe, zu erfüllen haben, das sind vorallem unsere Kinder, die uns, als ihre Eltern gewählt haben. Aber auch unsere eigenen Eltern sind auch ein Teil unserer Lebensaufgabe.
Wenn wir jetzt aber meinen, das Karma sei etwas Unabänderliches und wir müssten das einfach ertragen, dem ist nicht so. Den wir können unser jetziges Karma immer wieder verbessern, wenn wir jeden Tag, achtsam unsere Gedanken beobachten und zuerst überlegen, was wir sagen wollen und uns unsere Handlungen zuerst überlegen. Wenn wir lernen, was immer kommt, mit der nötigen Gelassenheit, zu ertragen. Wir haben immer die Entscheidung, wie auch immer wir entscheiden, so wird es kommen. Wir sind die Schöpfer unseres Lebens, ob unser Leben aus Lebensfreude oder Lebenskampf besteht, bestimmt weitgehend unser Blickwinkel.
Zum Schluss; Karma wirkt auch wenn jemand nicht daran glaubt, das ist irgendwie gemein, aber Hilfreich zu wissen.
19.012012 Text von zentao
Tags: Stille Nacht, Weihnachten, Weihnacht, Christkind, Gospel-Musik, Mahalia Jackson, Video, Zen
Stille Nacht heilige Nacht…
Dieses Video von Mahalia Jackson begleitet mich seit vielen Jahren an Weihnachten. Diese einmalige Powerstimme, zaubert aus einem schönen Lied, eine fast heilige Weihnachtsstimmung. Es ist schon gelungen wie wir mit der Technick, ein scheinbares weiter gehen, simulieren können, aber was solls, es ist doch schön wenn wir diese schöne Stimme immer noch hören dürfen.
Ich wünsche allen meinen Lesern, eine Wunder schöne Weihnachtszeit.
22.12.2011 zentao
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Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Gedanken, Jesus, Leben, Meditation, Menschen, Kirche, Kirchen, Relligionsfreiheit, Religion, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Letzthin habe ich in einem Buch gelesen, „das Ziel sollte eine Religionsfreie Spiritualität sein” und ich habe mir überlegt, genau das ist doch Zen, eine Religionsfreie Spiritualität, wobei der Buddha ja Ursprünglich, genau das lehrte. Er lehrte seine Erkenntnisse, ” die edlen 4 Wahrheiten und den achtfachen Pfad. Erst später wurde daraus eine Religion gemacht, bei der Ausbreitung der Lehre. Viele Menschen, die mit Zen anfangen, wurden oft in der Vergangenheit, von ihrer Religion enttäuscht, weil kein echtes nach innen gehen geschah, sondern ein anbeten von Dogmen, und daraus ein nach aussen gehen wurde. Leser die regelmässig in diesem Blog lesen, wissen, dass auch ich, mit den Kirchen allgemein unzufrieden war. Auch da hat sich, vor allem bei den Protestanten, einiges zum besseren verändert.
Am Anfang, eines Spirituellen Weges glauben manche Menschen, um den Eigenen Weg zu finden, müsse man glauben, aber
Ich glaube heisst in der Alltagssprache: ich weiß es nicht
Wer nur glaubt, was er gehört hat ohne zu erfahren, der ist arm dran, weil er kann sich nicht darauf verlassen, dass das geglaubte auch stimmt. Bei allen Religionen, wird den Menschen Hoffnung auf ein besseres Leben im Jenseits gemacht, aber keiner weiss wirklich Bescheid. Was wir aber brauchen, ist eine Hilfe, in diesem Leben, um mit allen unseren Menschlichen Höhen und Tiefen besser umzugehen, einen Menschen, der uns Versteht, der unsere Ängste versteht und der uns auch einen Weg zeigen kann, damit wir unsere Praxis darauf ausrichten können. Dieser Mensch ist Buddha, es muss ein Mensch gewesen sein der die Menschen liebte, der selbst aber auch in grosser Not gewesen sein musste und so diesen Weg gefunden hat. Hier für interessierte noch Die Geschichte von Buddha
Der alltägliche Weg des Buddhas, ist mehr oder weniger, ein langsamer Weg zum Erwachen, wenn er als Religion ausgeübt wird, weil es da noch vieles gibt, was Buddha so, nicht gelehrt hat. Zen ist wirklich der Weg wie ihn Buddha lehrte mit der Betonung auf die Eigenverantwortung des Menschen, ein direkter Weg, ohne Kompromisse, wo wir die Achtsamkeit üben im Sitzen und im Gehen, auch im Alltag bei den täglichen Tätigkeiten.
Als ich das erste Mal, in einem Zen-Kurs, meine ersten Erfahrungen, mit der Meditation, machte und das erste Mal bemerkte, was da so abgeht in meinem Geist und wie ich dann so langsam zur Ruhe kam und ich das erste Mal, ein Verbunden Sein mit der Welt spürte, da war mir klar, das ist mein Weg und er ist es immer noch und wird es wohl bleiben.
Was für viele Menschen so einfach erscheint, an einen Gott zu glauben, fällt mir ausserordentlich schwer, dass es so etwas wie eine innere Kraft gibt, das weiss ich, weil ich da schon einiges erfahren habe. Da gibt es ein Phänomen, immer wenn ich in meinem Blog über so Themen, wie loslassen und wenn ich so gute Ratschläge gebe, wie man die Dinge besser macht und wenn ich über Wut und Ärger schreibe, geschehen mir Dinge, begegnen mir Menschen, die einen Spiegel, von mir sind und es scheint mir, wie etwas in mir, zu mir sagen würde, ” Mal schauen ob Du, das was Du geschrieben hast auch selber,anwenden kannst.” Was mir geschieht, das sind immer wieder Lebensprüfungen, die ich mir selber stelle und so stelle ich mir ab und zu auch selber ein Bein. Ich denke, wenn es einen Gott gibt ist er ganz nah bei uns, in uns selber. In meinem Leben gab es auch, wie bei so vielen, Höhen und Tiefen und ich war früher oft unzufrieden und erst seit ich regelmässig  Zen, praktiziere, geht es mir rundum gut, ohne Wenn und Aber. In der Zeit als ich, eine negative Lebenseinstellung hatte, war ich wie abgeschnitten vom Leben, alles war dunkel und nicht sehr erfreulich. Durch das Zen, habe ich langsam verstanden, wie das Leben funktioniert und bin heute ein anderer Mensch geworden. Ganz klar brauchte es auch viel Arbeit an mir selber und ich musste viele alte Muster über Bord werfen und tue es immer noch. Das sich verwandeln ist ein Lebenslanger Prozess.
Erst seit ich ganz ohne einen Gott, als Persönlichkeit lebe, ein Gott, zu dem ich aufsehen muss und den ich anbeten soll, sonst wird das Himmelreich für mich verschlossen sein, ein strafender Gott brauche ich nicht, jetzt kann ich wirklich frei Leben. Mein Kampf mit den Kirchen und ihrem Gott ist vorbei, ich habe innerlich Frieden mit ihnen geschlossen. Auch mit dem Menschen Jesus habe ich mich innerlich versöhnt und anerkenne ihn als grossen Lehrer der wie Buddha seinen Weg gefunden hat. Jesus und Buddha lebten und lehrten religionsfrei, erst ihre Nachfolger haben eine Religion daraus gemacht.
Meine Erkenntnis, auch ohne Religion, lebe ich ein gutes Leben. Religionsfreiheit hat für mich Heute eine andere Bedeutung.
20.12.2011 Text von Zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Glück, Hooponopono, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergebung, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Bei S I R I U S N E T W O R K habe ich eine interessante Geschichte einer Heilungsmethode gesehen. Es geht darum die Verantwortung zu übernehmen, nicht nur für sich selber, sondern auch für andere. Im ersten Moment dachte ich ein bisschen viel Hokuspokus, beim weiterlesen staunte ich über diese Erkenntnis und sah die Möglichkeit. dass es auch funktioniert. Wir haben alle unsere dunklen Seiten und diese negative Energie ist es auch, welch uns Krank macht.
Es ist eine ungewöhnlich Heilmethode die aus Hawaii kommt mit dem Zungenbrecher Ho’oponopono, schwer auszusprechen, relativ leicht anzuwenden. Es sind 5 kleine Sätze die wir verinnerlichen und anwenden.
Es tut mir Leid!
Bitte verzeih mir
Bitte vergib mir
Ich danke Dir
Ich liebe Dich
Bei Aloha Huna habe ich diesen Beitrag gelesen weil er mich sehr beeindruckt hat und weil es sehr gut erklärt wird, was da in uns passiert, und weil ich aktiv selber etwas tun kann, darum möchte ich ihn mit Euch teilen
25.08.2011 gepostet durch zentao
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kann hier auch direkt im Blog gelesen werden
Wie gehe ich mit negativen Inhalten von Emails, Botschaften und Bildern um, die Informationen enthalten wie:
• Atommüllskandal
• Ölkatastrophe am Golf von Mexiko
• Krieg
• Elend
• Irrsinn und Wahnsinn dieser Welt.
• Weltuntergang
Diese Informationen bestehen aus einer Energie, die meist negativ auf uns wirkt.
Und genau um diese Energie geht es!
Es geht um die negative Energie, die Angst Wut, Unverständnis, Schuld, Mangel und vieles mehr verursacht.
Das diese Energien Dich erreichen, hat eine Ursache, nämlich die, das Du irgendwann einen Impuls dazu gesetzt hast.
Nach dem „Geistigen Gesetzt der Resonanz“ kommt sämtliche Energie die Du jemals ausgesandt hast, zu uns/Dir zurück.
Es ist jetzt die Frage wie wir auf die Informationen, die wir einst selbst aussandten, nun reagieren:
Weiterhin mit Angst undSchrecken oder wollen wir diese Energie auflösen?
Also, wie reagieren wir auf Mails oder negative Bilder und Botschaften im Allgemeinen?
Auch auf negative Energien im zwischenmenschlichen Bereich, mit der Familie, dem Job etc….es kann auch nur ein kurzes Zwiegespräch sein.
Die negative Energie ist darin enthalten.
Was fühlst Du, wenn Dir Bilder gezeigt werden wie:
• von einem Kind dem gerade die Hände abgehackt wurden
• Ein Delfin der elendig im Öl erstickt
• Wenn Du von der Zündung einer Atombombe hörst
…was fühlst Du dann?
Bist Du in der Lage Liebe, Frieden oder Mitgefühl zu empfinden?
Oder ist es eher: Wut, Unverständnis, Zweifel, Ohnmacht?
Das genau ist der Trick der negativen Energie, sie bindet dich immer und immer wieder. Es ist die Herausforderung für uns alle, die negative Matrix zu überwinden, und sie zu heilen.
Was ist die negative Matrix?:
Ganz einfach! Es ist die Minus – Energie in der Polarität!
Sie nährt sich von langsam schwingenden Wellen wie Angst, Wut, Hass, Schuld, Zweifel Misstrauen, Besorgnis, Druck und Ohnmacht.
Dieses Energiefeld bleibt solange aufrecht erhalten, wie Du, wir, ich, die Menschheit, dieser Energie Resonanz geben.
Solange sie etwas zu fressen erhält bläht sie sich weiter auf. Ein Fass ohne Boden. Da beißt sich die Katze in den eigenen Schwanz.
Es handelt sich dabei um ein Energiefeld, das wir alle mit erschaffen haben.
Das ist auch nicht weiter schlimm. Es ist einfach so: Eine Tatsache.
Warum das so ist?
Warum dieses Elend?:
Ganz einfach, Du bist es selbst!
Besser gesagt es ist der Teil von Dir für den Du vergessen hast die Verantwortung zu übernehmen.
Nennen wir diesen Teil, Deine dunkle Seite oder Deine schwache Seite.
Im Universum gibt es nur Plus und Minus, sonst nichts.
Darüber hinaus null = absolute Liebe.
„Die unsichtbare, unberührbare Brise, jener unerklärliche Funke der Schöpfung, das ICH!
Unabhängig von Raum und Zeit.
Was auch immer Du für eine Bezeichnung nehmen magst, die absolute Liebe ist = Gott, die Urquelle allen Seins, Akua, Jesus, Buddha oder…was auch immer.
Sicherlich magst Du jetzt denken: „Wenn die Minus Energie so unerträglich ist, ja dann sollten wir doch alle ins Plus gehen“!
Irrtum! Plus ist nur das Gegenteil von Minus und hilft nicht.
Der einzige Weg, die Polarität zu überwinden, ist….wir müssen das Plus und Minus aufheben.
Das geht nur über Null oder das Nullpotential = Liebe, nicht die Liebe der Welt, sondern die Liebe des ICH oder ICH BIN!
Wie kommen wir in diese Liebe des Null?
Durch:
• 100% Verantwortung
• Vergebung
• Dankbarkeit
Sei Dir bewusst, alle Unstimmigkeiten, also alles mit dem Du in Resonanz gehst in Deinem Leben, ist nur dazu da, um von Dir geheilt zu werden.
Es ist Deine dunkle Seite. Deine eigene Angst.
Wie können wir das ändern?
Es ist an der Zeit die Verantwortung für den dunklen Teil in Dir zu übernehmen, zu 100%.
Stell Dir bitte mal vor, diese negative Energie wäre ein kleines Kind, das sehr darunter leidet, negativ zu sein.
Und sagen wir mal, es sitzt sehr oft einsam irgendwo und weint bitterlich, weil niemand da draußen ist, der die Verantwortung übernimmt, ihm zu helfen.
Dieses kleine Kind kann nicht aus seiner Haut und benötigt dringend Hilfe.
Sobald es irgendwo auftaucht, wird es mit Angst und Schrecken empfangen.
Wo auch immer es erscheint, die Menschen verachten es.
Sie reagieren mit Unverständnis, Wut, Angst, Schuldzuweisung, Zweifel, Ohnmacht und Druck.
Nur sehr wenige bringen ihm Trost.
Es hasst sich dafür selbst und fühlt sich schuldig.
Es ist wie mit dem herzensguten Riesen, der sich nach nichts mehr sehnt, als von den Menschen geliebt zu werden. Aber wo auch immer er auftaucht, laufen die Menschen weg. Er erntet nur Furcht und Schrecken. Am Ende glaubt er wirklich er sei ein Monster und leidet bis an sein Lebensende.
Sagen wir mal das Kind ist dein eigenes Inneres Kind. Sagen wir mal, das Innere Kind bist Du selbst im Alter von 4- 6Jahren. Es leidet für etwas, dass es nie getan hat.
Du/wir hast die Verantwortung abgegeben und Du hast nicht mehr darüber nachgedacht welche Form von Energie Du verteilst. So konnte die negative Energie überhandnehmen. Dein Inneres Kind ist Träger der negativen Energie.
Angenommen Du wärst der Vater oder die Mutter dieses kleinen Kindes.
Wäre es nicht sinnvoll, sehr sanft und behutsam sich diesem kleinen süßen Geschöpf zu nähern?
Ihm die Tränen aus seinem dreckigen Gesicht zu wischen, es vorsichtig und ganz zart bei der Hand zu nehmen und zu sagen: „Fürchte dich nicht, ich passe jetzt auf dich auf! Und kannst Du dir vielleicht vorstellen, dass das Kind im ersten Moment nicht das große Vertrauen zu Dir hat?
Ist es nicht so, dass Du dich über eine ewige Zeit nicht darum gekümmert hast.
So gehe in die Verantwortung und nimm die Sache ernst.
Versuche auf eine sanfte und liebevolle Art Dein Inneres Kind davon zu überzeugen, dass Du die Verantwortung trägst für den ganzen Müll.
Für alle negativen Momente und Situationen die sich Dir Tag für Tag in den Weg stellen. Zeige Deinem Inneren Kind, das Du etwas änderst.
Was Du änderst?
Du heilst Dein inneres Kind! In dem du es tröstet mit den Worten:
Es tut mir Leid!
Bitte verzeih mir
Bitte vergib mir
Ich danke Dir
Ich liebe Dich
Wann immer etwas negatives, eine negative Emotion, ein negativer Gedanke oder eine negative Situation sich dir in deinem täglichen Tun zeigt.
Bitte übernehme die Verantwortung und spende Deinem Inneren Kind den Trost, es braucht dich so sehr….es sehnt sich so sehr nach Deiner Liebe und Zuwendung.
Bei diesen Worten…
Ich lieb Dich
Danke
Bitte verzeih mir
Es tut mir leid
…handelt es sich um die alte hawaiianische Vergebungstechnik Ho’oponopono.
Übernimm die Verantwortung für alles in Deinem Leben.
Du bist es auf den Du gewartet hast.
Heile Dich und heile die Welt.
Möge der Frieden des ICH mit Dir sein!
Weitere Links zum Thema:
http://www.enjoyliving.at/geistseele-magazin/riten-rituale/hooponopono.html
http://www.alohahuna.de/hoponopono/dr-ihaleakala/
http://de.spiritualwiki.org/Wiki/Hooponopono#toc1
http://www.aeon.ch/downloads/hooponopono_23.pdfprozess.pdf
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddhismus, Leben, Meditation, Menschen, Mitch Albom, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Gestern habe ich wieder einmal ein Buch in Rekordzeit gelesen von einem Autor der authentisch ist Mitch Albom – Damit ihr mich nicht vergesst, ist eine einfache Geschichte über den Wunsch seines alten Rabbi, der ihn fragte, ob er seine Trauerrede halten würde? Er versteht nicht warum der alte Rabbi ihn dafür auserwählt hat, denn den Bezug zum Glauben hat er schon lange verloren. Ein Wunsch den er nicht gut ablehnen kann, um den alten Mann besser kennen zu lernen besucht er in fortan regelmässig und es entwickelt sich eine Lehrer / Schüler Beziehung, wo am Ende er der beschenkte ist. Gleichzeitig lernt er einen Pastor kennen mit einer dramatischen Lebensgeschichte, vom Verbrecher zum Pfarrer einer Obdachlosengemeinde. Zuerst sind seine Vorurteile noch sehr Gross und es braucht seine Zeit, bis er von der echten Verwandlung des Priester überzeugt ist. Es sind keine erfundenen Gestalten, es sind fühlende Wesen, die sich für ihren Weg entschieden haben. Die Lebensgeschichten dieser beiden Männer lehren Mitch Albom, die Welt und den Glauben mit anderen Augen zu sehen.
In der Regel habe ich grosse Mühe mit solchen religiösen Geschichten, es ist aber ein Geschichte über die Weisheit eines alten Rabbiners und seinem Glaubens, der aber selber niemandem, seinen Glauben aufdrängen würde. Es ist auch eine Geschichte über Vergänglichkeit und die Liebe zu den Menschen, eine Geschichte über Toleranz, und über den Respekt vor den Menschen, die einen etwas anderes Glauben als der alte Rabbi haben, es ist eine Geschichte die das Leben schrieb.
Mir hat das Buch gefallen, auch ich habe einiges verstanden und gelehrt. Manche Menschen brauchen eine Religion als Halt und als Wegweiser. Was es in allen Religionen gibt, ist die Gemeinschaft der Gläubigen. Im Buddhismus Sangha genannt. Egal was für einen Weg wir wählen, der Mensch braucht einen Glauben und einen Weg, es gibt viele Gemeinsamkeiten, die wir nur finden müssen, trennendes gibt es genug.
8.08.2011 Buchempfehlung von zentao
Damit ihr mich nicht vergesst: Die wahre Geschichte eines letzten Wunsches
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddhismus, Glück, Gewalt, Gewaltlosigkeit, Kampf, kämpfen, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Unsere Kultur ist eine streitbare, nicht immer friedliche Welt. Ein Mann muss stark sein und sich wehren können, je fieser umso besser und erfolgreicher wird er/sie sein. Das ist mein Eindruck von der heutigen Welt. Es sind Ansätze da, aber die Gesellschaft ist immer noch sehr stark Gewalt bereit und spielt ihre Ego-Spiele weiter.
Auch ich habe früh gelernt, diese Spiele, zu spielen. Mein Leben lang war ich ein kämpferischer Mensch, und meine Meinung war mir wichtig, so wichtig, dass ich oft deswegen auch wütend wurde und meine Familie hatte es nicht leicht mit mir. Ich war Unzufriedenheit mit mir selber, nur – ich hatte das Gefühl alles sei so in Ordnung, ich machte mir mein Leben selber schwer. Es brauchte Jahre bis sich daran etwas änderte. Ganz genau, brauchte es einen schweren Unfall und dann 17 Jahre Zen-Meditation um einen friedlichen Menschen, aus mir zu machen. Das ging aber nicht so schnell, ich habe einiges verstanden, ich wurde gelassener und doch, waren da immer noch, die gleichen alten Widerstände in mir. ABLEHNUNG: immer wieder Nein das will ich nicht. Mit der Zeit ist mir aufgefallen, dass immer, das was ich nicht wollte, besonders stark in mein Leben kam, das war schon sehr unangenehm.
Irgendwann, hat mir jemand gesagt: hör doch einfach auf, – dich selber zu bekämpfen- und da hat es klick gemacht, endlich habe ich angefangen, mich zu akzeptieren, mit allen meinen Guten Seiten, aber auch meine Dunklen, etwas weniger guten Seiten, habe ich gelernt, zu lieben. Ich habe gelernt mich selber, so anzunehmen, wie ich eben bin, und nicht so wie ich gerne sein möchte. Auch nicht so, wie die anderen mich gerne haben wollen. Ich habe aufgegeben, gegen mich selber zu Kämpfen, ich muss nicht mehr recht haben, ich muss nicht mehr siegen, ich muss nicht mehr streiten und vor allem will ich mich selber nicht mehr unter Druck setzen. Ich lass mich nicht mehr Ärgern, weil das nur eine Geistige Unruhe bringt und alle diese negativen Emotionen kosten viel Energie. Also lass ich diese Ego-Spiele und mach da einfach nicht mehr mit.
Mein Lebensmotto: Wu-wei - ich lass es geschehen.
Mich selber annehmen, bedingt natürlich auch den anderen, so anzunehmen, wie er/sie eben ist, was nicht immer leicht ist.
Es ist mir bewusst geworden, wenn ich die Welt verändern will, dann muss ich bei mir selber anfangen.
23.06.2011 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Leben, Koan, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen
Gestern ist der Zen-Geist die Hauszeitung des Haus Tao angekommen und darinnen sind verschiedene Beiträge über die Koan Praxis, welche mich zu diesem Beitrag inspiriert haben.
Ein Koan war in der Ursprünglichen Form, wörtlich übersetzt, heisst Koan, ein öffentlicher Aushang, das war ein Dialog, zwischen einem Zen-Lehrer und seinem Schüler oder zwischen zwei Zen-Lehrer, der eben öffentlich war. Erzählt wird entwedwer, eine Anekdote aus dem Leben eines Meisters oder eine Aussage aus einem Sutra, es muss immer auf die letzte Wahrheit hindeuten, und zwar in einer paradoxen Form, so dass es für das diskursive Denken nicht zu lösen ist. Zur Lösung des Koans, bedarf es daher einen Sprung, auf eine andere Ebbene des Begreifens.
aus dem Glossar des Buches; Am Fluss des neunköpfigen Drachens.
In den üblichen Erfahrungsberichten des Zens, geht der Schüler zum Meister und der gibt ihm ein Koan,das er in der Meditation lösen soll. Das Koan, ein oft rätselhafter und, oder paradoxer Ausspruch oder Frage des Zen-Meisters, welche durch den der Schüler in der Meditation gelöst werden soll. Im Nachdenken überdas parados rätzelhafte Koan des Meister liegt der Schlüssel zu uns selbst verborgen. Wer das erkennt, der ist vielleicht noch nicht erleuchtet, ist dem aber bereits einen grossen Schritt näher.
Eines der ersten Koans die man bekommt, ist meisten die Frage; Wer bin ich? Das ist eine Frage die nicht so leicht zu beantworten ist: bin ich mein Name, oder mein Körper, bin ich dieser Denkende, der im Hintergrund nachdenkt. Eine einfache Frage, und ist so schwer zu beantworten, eine einzige Frage wirft immer neue Fragen auf, die im Grunde auch ins Leere führen. Eigentlich müsste die Frage lauten; Wer bin ich – und wie viele ? Wenn wir genau hinschauen bestehen wir aus vielen vergangene Pesönlichkeiten die wir bereits gelebt haben, die Persönlichkeiten, die wir dann vielleicht einmal sein werden, sind noch in weiter Ferne.
Der Sinn und das Ziel der Meditation, ist ja, dieses dauernde Gedankenkarusell in unserem Kopf zur Ruhe zu bringen. Der Sinn und Ziel eines Koans soll den Schüller verwirren, es ist eigentlich, eine unlösbare Aufgabe, vor der unser Gewöhnliche Geist irgend wann dann, einfach kapituliert und aufgibt und sich das Denken in Nichts auflöst.
Ich habe auch schon versucht so ein Koan zu lösen, mit mässigem Erfolg, meine Koans stellt mir das Leben, ob ich will oder nicht. Koans sind immer Gegensätze, die scheinbar nicht zusammenpassen und doch zusammen gehören, wie die zwei Seiten einer Medaille, hell und dunkel, Tag und Nacht, gut und böse, Geburt und Tod, es sind Gegenpole in Frageform.
Wie erreiche ich Beständigkeit, in einer vergänglichen Welt?
Wie komme ich zur Ruhe? Wenn ich ja bereits dort sein sollte, ein Koan, das ich mit geschehen lassen, zu lösen versuche.
Gesund Essen und feines und ungesundes Geniesen, auch mein tägliches Koan.
Wie nehme ich meine Schmerzen an, ohne mich mit ihnen zu identifiszieren?
Mein eigenes Koan; Schmerzen kommen und Gehen, da ist kein bleiben.
Schmerzen haben keine Substanz und doch tut es weh? Warum? – Ein ewiges Koann, das mancher auch kennt, die Lösung, ist, möglicher weise, im sich selber vergessen, sich mit dem Schmerz nicht identifizieren.
Meine eigenen Wiedersprüche und wie gehe ich mit mir selber um, ein dauer Koan, das ich nur mit meiner Liebe zu mir selber lösen kann, immer wieder, täglich.
Die Geburt war, unser erstes Koan, das wir mit Bravour gelöst haben und der Tod wird unser unser letztes Koan sein in diesem Leben.
Die Fragen des Lebens bestehen aus Koans, die wir immer wieder lösen müssen, da wäre noch die Frage; was in meinem Leben ist kein Koan?
Eines Tages begegnete der Meister Hotei einem Zen-Mönch. Dieser fragt ihn: „Was ist die Bedeutung des Zen?“ Hotei ließ sofort als stumme Antwort seinen Sack auf den Boden fallen.
„Sag mir bitte, worin besteht die Verwirklichung des Zen?“ fragte der Mönch erneut.
Sofort ergriff der lachende Buddha seinen Sack, warf ihn sich über die Schulter und ging seines Weges, ohne sich noch einmal umzuschauen.
Was ist euer Koan oder euere Lebens Fragen an euch selber? Ist eure Antwort auch so einfach?
Zufällig habe ich aufdem Blog satyamnitya
noch einen sehr gelungenen Beitrag über das Koan mit dem Titel
Ikkyû Sôjun: nur ein Kôan ist wichtig
gefunden und es passt gut als Ergänzung zu meinem Beitrag
27.05.2011Â Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Meditation, Menschen, Überzeugung, Meinung, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Wenn wir etwas als, für uns schlecht oder gut empfinden, hat das immer mit uns selber zu tun. Es ist unsere Überzeugung, dass es so ist, oder dass es so kommen wird, oder auch, dass es so kam, das sind unsere Überzeugungen, das hat einen starken Einfluss auf unser Leben, ob wir es glauben oder nicht.
Eine Überzeugung ist weder gut noch schlecht, es ist einfach ein Glaubenssatz und kann jederzeit, hinterfragt und geändert werden.
Eine Überzeugung kann mir Mut geben, sie kann mich aber auch bremsen, indem ich negative Glaubensätze entwickle. Wenn ich überzeugt bin und daran festhalte, auch wenn ander mir das Gegenteil beweisen, ist das Sturheit.
Die Weise wie ich Überzeugungen lebe, ist bereits durch mein Familienmuster festgelegt und muss später mühsam geändert werden, das geht aber fast allen so.
Wenn in der Kindheit, der Lehrer oder die Eltern, einem Kind, dauernd sagen, “Mensch bist du blöd” oder “aus dir wird nie etwas” so wird das Kind diesen Satz in seinem Geist speichern und das wird ein Leben lang geglaubt, ein angelerntes unglücklich sein.
Eine negative Überzeugung wird durch das Ego verstärkt und gefördert. Wer von sich und seiner Tüchtigkeit überzeugt ist, hat auch oft ein starkes Ego und es gilt, wer seine Überzeugungen, dem anderen verkaufen kann, ist erfolgreich.
Andere können die gleiche Art von Erfahrung machen, aber auf ihre Art, und dies ist auch richtig so , dies so gelten lassen, ist der richtige Umgang mit Überzeugungen.
Es gibt viele Wege seine Überzeugungen zu leben, man kann seine Überzeugungen unbewusst leben, und sie ausleben, indem man sich von ihr unter Druck setzen lässt, oder man lebt seine Überzeugungen bewusst und schaut seine alten Muster einmal an und das was einem missfällt, das ändert man gezielt und versucht wieder mit sich selber, zufriedener zu sein. Hier ein interessanterBeitrag bei Gabe über Zufriedenheit.
Mit Überzeugungen kann ich mein Leben auch in positiverer Weise leben, in dem ich was immer ich erreichen will in Form einer Affirmation formulieren und diesen neuen positiveren Glaubenssatz, mir Mantra Artig vorsagen, irgendwann tritt die Wirkung in mein Leben, oder auch nicht. Wenn das funktionieren soll, braucht das aber viel Disziplin und Ausdauer. Es kann funktionieren, man muss aber dauernd dran bleiben, die Affirmation nur einmal wiederholen, bringt gar nichts.
Im Zen lernen wir aber einen ganz anderen Weg mit Überzeugungen umzugehen, in dem wir lernen, dass Dinge die wir als richtig oder falsch erkennen, keinen bleibenden Wert haben, weil sie sich dauern ändern und verändern. Wenn wir daran festhalten, beginnen wir zu leiden und werden unglücklich oder bleiben es.
Was immer ich in der Meditation für Erkenntnisse und Erfahrungen mache, werden nicht zu Überzeugungen, weil ich weiss alles ist veränderlich, auch meine momentanen Überzeugungen werden sich wieder und wieder verändern.
Im Zen müssen wir uns nicht um Wünsche bemühen, weil wir gelernt haben, dass wir ja alles was wir brauchen bereits haben, auch das sind Überzeugungen.
Ein Zen Gedicht von unbekannt.
Der Frühling leuchtet mit hundert Blumen, der Herbst mit seinem Erntemond.
Im Sommer kühlt die leichte Brise, der Winter verzaubert das Land.
Solange der Geist, sich nicht an kleinen Dingen stört,
ist jeder Tag ein schöner Tag
26.05.2011 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddhismus, Glück, Gewalt, Leben, Menschen, Osama Bin Laden, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Ganz Klar bin ich jetzt nicht der Meinung, ein Staat wie die USA dürften sich alles leisten. Ich habe in meinem Beitrag über Bin Laden geschrieben:
Ich muss ehrlich sagen, das war die beste Lösung. Hätte man ihn vor ein Gericht gebracht, hätten die Mörder vonal-Qaida vermutlich irgendwo Geiseln genommen und versucht Osama Bin Laden frei zu pressen.
Das ist immer noch meine Meinung:Rainer vom Blog der Weg ist das Ziel meinte in einem Blog Kommentar folgendes:
Deine Argumente bezüglich Osama klingen logisch und haben ihre Berechtigung und dennoch denke ich, dass Rechtsstaaten sich an Rechte halten müssen oder die Rechte verschwinden nach und nach, die man eigentlich verteidigen möchte. Einen unbewaffneten Mann in einem fremden Land zu erschießen, dass erinnert mich irgendwie an die Israelis, die Terroristen gezielt töten und dabei auch den Tod von anderen Zivilisten in Kauf nehmen. Wir Deutschen können schon aufgrund unserer Geschichte mit Adolf es nicht gut heißen, dass Menschen ohne Urteil von einem Staat ums Leben gebracht werden.
Auch ich bin für Rechtsstaatlichkeit und finde auch das der Staat auch die Verpflichtung hat seine Bürger auch zu Schützen und dem entsprechend Massnahmen zu ergreifen. Wenn ein wildes Tier ausbricht und in seiner Panik Menschen angreift, wird in der Regel sehr rasch gehandelt und das Tier wird erschossen. Bei Menschen, die Ausrasten kann man nicht so handeln, man wird eher versuchen diesem Menschen zu helfen und ihn wieder versuchen in die Gesellschaft einzugliedern. Es gibt aber Menschen, die machen ihre eigenen Gesetze und handeln wiederholt kriminell, so ein Mensch wird nach mehrmaligen Vergehen, bei uns verwahrt, das heisst; wenn ein Mensch nicht einsichtig ist und nicht Therapierbar ist, so wird man ihn verwahren, wenn nötig lebenslänglich.
Ein Mensch wie Gaddafi, Hitler oder eben auch Osama Bin Ladenkann man nicht behandeln oder belehren, und ihnen beibringen, dass sie gegen die Gesellschaft und gegen die Menschlichkeit verstossen, sie sind schlicht weg uneinsichtig und meinen sie hätten alle Rechte auf ihrer Seite. Sie sind nicht therapierbar.
Was muss man den da machen, bei so viel Engstirnigkeit? Auch bei Hitler wurde mehrmals versucht ihn umzubringen, leider Erfolglos. Bei Osama Bin Laden ist es jetzt zum Glück gelungen. Es mag sein, dass im Vorfeld der Geschichte nicht alles mit Sauberen Dingen vor sich ging, ich glaube aber es gibt moralisch schlimmeres in dieser Welt, was geschehen ist liegt klar in der Verantwortung der Amerikaner.
Auch wenn ich den Tod von Osama Bin Laden, als eine einmalige Notwendigkeit, befürworte, bin ich für Gewaltlosigkeit, aber das ist leichter gesagt als getan. Es beginnt alles mit zwei Worten, die mir heute in unserer Kultur fehlen, das sind Respekt und Toleranz und diese fehlen fast überall, leider - aber wir alle könnten ganz wenig daran arbeiten und wie jedes Pflänzchen, könnten auch diese beiden wachsen, sofern alle Seiten, Europäer, Amerikaner, Chinesen, Japaner,Israeli, Araber,Pakistani, Inder, Hindu, Islamisten, Christen, Juden, Moslems, Buddhisten, und so weiter, wenn diese beiden Pflänzchen wachsen dürften, dann würde noch ein drittes entstehen und das ist Vertrauen. Mit der Zeit würden alle Parteien begreifen, dass Gewaltlosigkeit grundsätzlich möglich ist. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.
Sicher es liegt an uns, aber nicht nur, wir haben gewählte Regierungen und da muss man auch etwas von ihnen verlangen dürfen, dass sie endlich ehrlich handel und ihre Verpflichtungen den Konzernen und den Banken gegenüber aufgeben. Die Politiker seien Volksvertreter, es wäre an der Zeit, dass sie es uns beweisen.
So 8.05.2011 Text von zentao
Wenn ich die Ergebnisse der Presse sehe dann ist die Mehrheit der Menschen glücklich mit dem geschehenen.
Hier einige Link aus der Presse dazu:
Die falsche Freude der Christlichen
“Es gibt aber bereits Verschwörungstheorien ein Link wurde mit per Mail zugeschickt und iesen sollt ihr auch sehen um selber urteilen zu können. Obwohl mir das schon eher wie Wunschdenken vorkommt.
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Gewalt, Gewaltfreiheit, Hass, Leben, Meditation, Menschen, Oama Bin Laden, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
In den letzten Tagen ist ja wieder einiges passiert in unserer kleinen Welt, über das wichtigste Ereignis wurde ja genug geschrieben, über diese Exekution vonOsama Bin Laden, und ich muss ehrlich sagen, das war die beste Lösung. Hätte man ihn vor ein Gericht gebracht, hätten die Mörder von al-Qaida vermutlich irgendwo Geiseln genommen und versucht Osama Bin Laden frei zu pressen. Das Osama Bin Laden auf dem offenen Meer, nach islamischem Ritus beerdigt wurde, zeugt von Grossem Respekt vor dem toten Gegner, alle Achtung, das hätte ich nicht erwartet. Das gute daran, ist auch, das auf diese Art, eine Kultstätte für einen Märtyrer, verhindert wird. Man könnte auch sagen;
“er hat das geerntet, was er gesät hat,”
nämlich Hass und er ist gestorben wie er gelebt hat, durch Gewalt.
Da stelle ich mir die Frage; kann Amerika, Osama Bin Laden, je verzeihen? Ich glaube nicht, er hat viel zu viel zerstört, nur um seine Ideologie, von einer Islamistischer Welt zu erreichen und er hat, genau das Gegenteil erreicht. Was immer er für Beweggründe, für seinen Hass gehabt hat, am Ende hat ihn sein Hass in den Abgrund geführt. Hass und Rache haben noch nie Probleme gelöst, nur mit gegenseitigem Respekt und Toleranz kann man die Welt zum besseren verändern.
Jesus hat gepredigt; Ihr werdet ernten was ihr gesät habt
Buddha hat gesagt; Hass hat noch niemals Hass vertrieben nur Liebe besiegt Hass.
Diese zwei spirituellen Lehrer, haben der Welt ja ihre Rezepte gezeigt. leider mit wenig Erfolg.
Um das zu ändern, sind wir alle beteiligt, den beginnen muss die Veränderung in uns, erst wenn wir selber inneren Frieden gefunden haben und hier bei uns anständig miteinander umgehen, hier in Europa, dann kann es auch in der Welt, besser werden. Die Welt ist unser Spiegel und sie spiegelt uns, unsere innere Armut.
Diese Hass Ideologen, wie die al-Qaida, sterben leider nicht so schnell aus und es geht immer noch eine Grosse Gefahr für die Welt, davon aus. Solche Systeme können nur dank der Angst, die sie verbreiten bestehen. Um das zu verhindern, müssen wir den neuen Arabischen Staaten helfen, ein funktionierendes Wahlsystem aufzubauen, damit es dann einmal auch eine Moslemische Demokratie geben kann. In einer Moslemischen Demokratie, kann es auch wieder eine funktionierende Gesellschaft und Wirtschaft geben. Wo die Menschen Arbeit und ein Einkommen haben, da haben Ideologien keine Macht und es könnte endlich Frieden geben. Bis dahin ist noch ein weiter Weg.
6.05.2011 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Emotionen, Gefühle, Glück, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Gestern habe ich darüber geschrieben, das Paradoxe sei, dass wir immer wieder die gleichen Muster in einer Familie, von einer Generation an die nächste weiter geben würden. Wenn in Familien seit Jahren die gleichen Beziehungs- und Erziehungs-Muster ablaufen und alle denken das sei Normal, und nicht sehen, dass unser Gegenüber unser Spiegelbild ist und wir nur noch, das Aussen sehen, aber unsere eigenen Fehler nicht als unser Eigen erkennen. Erst wenn uns das bewusst wird, können wir das ändern und loslassen.
Wenn wir unsere Emotionen jahrelang unterdrückt haben, dann zeigt sich das möglicherweise in der Form von Schmerzen . Dann hat sich unser Körper vermutlich einen Schmerzkörper aufgebaut und wir leiden. Wir möchten so gerne diesen Zustand beenden, aber wir wissen nicht wie. Denn wir wollen uns nicht ändern, das soll gefälligst unsere Partnerin/Partner tun. Wir sind rachsüchtig und nachtragend. Wir reagieren aus unserem EGO heraus, unsere Handlungen sind fast nur noch egoistisch. Was immer wir tun und denken, alles dreht sich im Kreis, wir wiederholen uns dauernd, alles bewegt sich nach altbekannten Mustern und wir sind nicht fähig, daraus auszubrechen. Unsere Emotionen sind ungelebte, aufgestaute und manchmal verbotene Vergangenheit, die wir nicht so leben durften, wie wir es gerne getan hätten. Wir wissen, dass da etwas ganz falsch gelaufen ist und teilweise noch läuft. Da wir gelernt haben, die Schuld auf uns zu nehmen haben wir ein schlechtes Gewissen und haben nicht den Mut, unsere Fehler einzugestehen. Wir hatten aber auch nie die Kraft uns dagegen aufzulehnen. Wenn wir uns mal gewehrt haben, dann nur mit einem Wutanfall.
Auch in den Emotionen sind Mann und Frau verschieden. Der Mann reagiert aggressiver und ist wütend und laut, er zieht sich beleidigt zurück. Die Frau wird vielleicht schreien oder weinen, wenn die Atmosphäre nicht mehr harmonisch ist, hat die Frau keine Lust mehr am Sex und sie kann depressiv werden. Ihre Emotionen wechseln zwischen Wut und Traurigkeit.
Das ganze Leben ist unbefriedigend und wir funktionieren nur noch. Oder eben auch nicht.
Was können wir tun? Wir müssen unsere alten Muster ändern, wir müssen lernen unsere negativen Emotionen in kreative Energie umzuwandeln. Vor allem müssen wir bereit sein, auch Fehler vor uns selber eingestehen. Wenn wir unsere Schutzwand, die wir aufgebaut haben abbauen, werden wir wieder verletzlich. Und im Gegensatz zu den Emotionen sind die Gefühle meisten positiv und wir erkennen sie an dem, dass wir wieder ganz bei uns selber sind. Wir sind offen und gesprächsbereit. Wir sehen wieder Möglichkeiten wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen wollen. Wir machen keine Schuldzuweisungen mehr, sondern wir sprechen davon, wie wir uns fühlen. Wir sind innerlich nicht mehr verhärtet und wie gelähmt, wir sind wieder entspannt und mitfühlend. Wir sind offen und wir fühlen uns lebendig. Wenn wir unser Leben wieder, oder endlich, bewusst leben, dann wird unser Leben wieder spannend, aber ohne Spannungen.
Das ist aber alles nur möglich wenn wir wirklich unsere Muster ändern wollen. Nun müssen wir ein wenig zum Detektiv werden: da wir ja aus Teilen von zwei Familien bestehen, ist es nicht leicht, diese Muster zu ändern. Wir fragen uns, in welcher Familie hat es schon ein ähnliches Verhalten gegeben? Welche Elternteile, reagierten genau so wie wir? Wenn wir das tun, ist es von Vorteil, wenn die ganze Familie mitarbeitet und es ist Arbeit, die Arbeit an uns selber. Auch gute Freunde sind oft ein Vorbild und Möglicherweise gute Ansprechpartner, auch in der Not. Wir werden zur Baustelle und es gibt verschiedene Wege unsere Ziele zu erreichen.
1 Die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg/ USA
2 Zen-Meditation und alle anderen Meditationen sind dafür geeignet.
3. Yoga, Qui Gong, Tai Chi, auch Karate kann sehr gut helfen
4. EFT Klopfakupressur
5. (Fast) alle Spirituellen Wege sind gut, nur (Scientologie ist ganz schlecht, Scientologie macht Menschen abhängig ) alles andere führt auch irgendwann zum Ziel. Manche Wege sind halt etwas länger.
Das sind nur einige Vorschläge was wir alles tun können, ich selber bevorzuge die Methode von Marshall Rosenberg und natürlich den buddhistischen Ansatz, wie man mit den Emotionen umgeht. Wichtig scheint mir nicht unbedingt der Weg, sondern dass wir endlich aufwachen und anfangen an uns zu arbeiten und bewusster leben. Ganz wichtig währe es, wenn dieses Thema; “Negative Emotionen und wie man damit umgeht“vomDalai Lama 24. Mai 2008 auch schon in der Schule, gelernt würde. Damit unsere Kinder nicht ein halbes Leben lang darunter leiden müssen, wie ihre Eltern. Es ist für manche ein langer Weg, aber er lohnt sich auf jeden Fall. Wenn wir endlich unser eigenes Leben leben, dann sind wir ganz andere Menschen und doch immer noch die gleichen.
Wir sollten endlich anfangen, jeder für sich selbst. Die Zeit drängt.
25.04.2011 zentao
weiter Artikel zum Thema:
Emotionen und Gefühle 1.Teil
Gedanken über 8 starke Emotionen
Hier noch ein Interessanter Linkaus Buddhistischer Sicht:
Gefühle und Emotionen Die zweite Stufe der Betrachtung – Klarheit über unsere Gefühle und Emotionen
Video auf YouTube: Sprache gestaltet Beziehung Lehrfilm über die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg…Schulung Trailer Gewaltfreie Kommunikation Marshall Rosenberg
Meine Buchempfehlung zum Thema: von Eva-Maria + Wolfram Zurhost
Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest
Liebe dich selbst und freu dich auf die nächste Krise
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Leben, Menschen Ehe, Partner, Beziehung, EFT Klopfmassage, Zen, Buddhismus, Spiritualität, Karma,Meditation, Emotionen, Gefühle, Glück, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Über die Ostertage hatte ich wieder einmal Zeit etwas zu schreiben und was mich immer wieder beschäftigt, sind unsere Emotionen und Gefühle, aus dem einfachen Grund, weil ich selber lernen musste mit ihnen umzugehen. Von Natur aus bin ich ungeduldig und aufbrausend und ich hatte das Gefühl, man müsse mir den roten Teppich ausbreiten. Wenn es mal nicht so gelaufen ist, wie ich das wollte, bekam ich einfach einen Wutanfall oder wurde krank. Das Ergebnis war ganz klar, ich eckte überall an und ich bekam vom Leben, meine Lektionen. Nach meiner letzten Lektion, vor ca.18 Jahren, als ich fast im Rollstuhl endete begann ich ernsthaft an mir zu arbeiten und begann mit der Zen-Meditation. Da lernte ich meinen Atem zu beobachten, meine Gedanken zu beobachten und dann kamen mir auch so langsam, die alten Erinnerungen an meine Unterdrückten Gefühle, wieder hoch und lernte mit meinen Emotionen und Gefühlen umzugehen.
Von meinen Zen-Lehrer habe ich dann einiges über die Funktionsweise, der Gedanken und was sie in uns auslösen und vor allem über die Folgen gelernt. Dass, das alles zusammen hängt, war mir schon bald klar aber was passiert in uns, wenn wir emotionale Gedanken haben? Ist zuerst der Gedanke oder die Emotion? Sind Emotionen und Gefühle das Gleiche? Löst eine unbewusste Stimmung Emotionen aus? Alle diese Fragen können wir mit einem Wortbenennen;“STRESS”
Wir alle wissen, wie sich Stress anfühlt, doch wir sind oft hilflos, wenn Stress mit all seinen negativen Seiten auftaucht. Stress kommt meistens dann auf wenn wir uns überfordert fühlen, oder wenn unmittelbare Gefahr in Sicht ist. Wir sind ausserhalb von uns selber, wir sind nicht mehr in unserer Mitte und wenn wir nicht mehr in unserer Mitte sind, dann reagieren wir nur noch, und meistens negativ.
Die wahren Schuldigen sind die Amygdala, der Mandelkern, die neben dem Hypothalamus und dem Stammhirn das Gehirn auf Emotionen programmieren. Sie sind Teil des Limbischen Systems. Das Limbische System ist eine Ansammlung komplizierter Strukturen in der Mitte des Gehirns, die den Hirnstamm wie einen Saum (lat.: limbus) umgeben. Sie beeinflussen wesentlich unsere Angst und unser Fluchtverhalten. In Urzeiten war die Angst eine Notwendigkeit und hatte durchaus ihren Sinn.. Wenn Gefahr auftauchte, da wussten wir, wir müssen davon laufen oder uns wehren. Aber heute, wenn unser Chef uns zusammenstaucht, können wir nicht fliehen oder zurück schlagen. Also unterdrücken wir unsere Emotionen, mimen den freundlichen Angestellten und machen die Faust im Sack. Irgendwann aber, im falschen Moment, entlädt sich unsere Wut auf einen Unschuldigen. Bei den Hunden spricht man von Angstbeissern. Aber auch bei uns hat Angst, die nicht Bewusst ist verherende Wirkungen, sie kachiert sich als Wut, weil das ja stark macht und kann jetzt wieder reagieren. Mit dieser Wut hat schon mancher zugeschlagen. Ur-Gefühle die in der heutigen Zeit,überflüssig sind und überwunden werden müssen. Es wäre an der Zeit, dass wir lernen, mit dieser Gewalt umzugehen, Gewalt war noch nie eine Lösung. Auch wenn wir am liebsten davonlaufen oder unsere Aggressionen ausleben würden, ist das nicht sehr sinnvoll. Heute weiss ja bald jedes Kind, was für Folgen das haben kann und doch wird dieses alte Dominanz-Verhalten, auch Heute immer noch allzu viel angewendet.
Dabei haben wir doch die Fähigkeit, mit unserem Geist unser Leben und und unsere Umwelt zu beeinflusse, nur ist das manchem noch nicht Bewusst. Der Gegenspieler unserer Angst ist die Liebe, Liebe besiegt die Angst immer, das Lächeln ist ein Ausdruck der Liebe, wenn wir über eine Sitiation lachen können, dann ist die Angst für diesen Augenblick überwunden.
Leider sind wir auf die Angst kondizioniert, durch Jahrhunderte langes davon rennen und Gewalt anwenden, meinen wir immer noch, das sei die Realität und wir könnten alle Probleme, damit lösen.
Negative Emotionen sind alte, meistens unerledigte, unbearbeitete Gefühle, die jedes Mal wenn wir eine ähnliche Situation erleben, aus den Tiefen unserer Seele auftauchen. Wenn wir sie bearbeiten und ins Bewusstsein zurückholen, dann werden sie wieder zu positiven Gefühlen. Wenn wir in unserer Kindheit, Gefühle unterdrücken mussten, tauchen sie in unserem Erwachsenen-Leben als negative Gedanken und Emotionen wieder auf; meistens kommen sie überraschend und überwältigen uns förmlich. Die meisten sind unangenehm und “Ich” bezogen, so wie Ärger, Wut, Zorn, Angst und Eifersucht.
Wenn wir negativ und emotional sind, ist oft, der andere Schuld: wir sprechen über unseren Partner oder unser Gegenüber, aber selten über uns selber. Wir können ja nichts dafür, dass es zu dieser Situation kam, unser Partner ist Schuld. Wir sind streitsüchtig, kampfbereit und in Abwehrhaltung. Wir lieben es, in diesem Zustand zu provozieren. Wenn wir diskutieren werden wir falsch verstanden und wir sind uneinsichtig. Es wird schwierig dem Gegenüber in die Augen zu schauen und wir fühlen uns manchmal schuldig und minderwertig, unser Denken verengt sich und unser Körper fühlt sich möglicherweise taub und ohne Gefühl an. Sehr oft haben wir auch Schmerzen, scheinbar ohne Grund.
Wir sind oft ungerecht und selbstherrlich und wir wollen allein gelassen werden. Wir ziehen uns zurück und fühlen uns einsam und verlassen.
Das Paradoxe daran ist, dass die gleichen Muster in einer Familie von einer Generation an die nächste weitergegeben werden. Es gibt Familien wo seit Jahren die gleichen Beziehungs- und Erziehungs-Muster ablaufen und alle denken das sei Normal. Es ist erstaunlich, dass das was wir da, aussen im Anderen sehen, ein Spiegelbild von uns selber ist. Die Fehler die wir an unserem Gegenüber sehen, sind unsere Fehler, die wir aber oft, nicht erkennen oder erkennen wollen. Wenn wir sie ändern und loslassen, dann sind wir wieder einen Schritt weiter.
weiter geht es mit Emotionen und Gefühle 2.Teil
24. 04.2011 Text von zentao
weiter Artikel zum Thema:
Emotionen und Gefühle 2.Teil
Leiden überwinden mit Gleichmut.
Gedanken über die Wut und wie bearbeite ich sie ?
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddhismus, Meditation, Menschen, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Ganz zu Beginn von meiner Bloger Zeit, habe ich über dasloslassen geschrieben und dass das gar nicht so einfach ist wie es tönnt. Das loslassen macht man inder Regel mit den Händen und ist das Gegenteil von greifen. Wenn wir etwas festhalten, erzeugt das Schmerzen und um uns vom Schmerz zu befreien, müssen wir loslassen. Wer sich mit dem Buddhismus befasst, lernt dass wer lebt auch Leiden erfährt. Das ist eine Erfahrung die nicht leicht zu verstehen ist, denn oft drücken wir uns vor dieser Erkenntnis und wollen nur die angenehmen Seiten des Lebens sehen und leben.
In seinem Buch Das weise Herz schreibt Jack Kornfield, es gäbe zwei Arten von Leiden:
Das Leiden vor dem wir wegrennen und das uns überallhin folge und es gäbe auch das Leiden, das wir akzeptieren, dem wir uns stellen und uns so von dem Leiden befreien.
Wenn wir fähig werden unseres Leiden zu akzeptiren und erkenn was uns leiden macht. Ist es die Wut, Hass, oder nur einfacher Ärger oder ist es die Begierde das gute Essen oder die täglichen Emotionen aus unserer Partnerschaft? Wenn wir einmal wissen was wir für täglche emotionale Besucher in unserem Geist haben, dann können wir auch etwas dafür tun oder auch dagegen wem diese Formulierung besser gefällt.
Der gängige Rat wäre jetzt lass los, das tönt aber so abstrakt und ist nicht immer praktikabel. Für mich selber habe ich das aufhören gewällt,
ich höre auf mich zu ärgern,meine Wut und Zorn lass ich einfach sein, das kann ich nicht mehr brauchen und und ich fühle mich gut und ausgeglichen. ich bin entspannt und sehe allem was kommt positiv entgegen
ich höre auf mich wichtig zu nehmen,den dieses Ich das mir immer wieder alles geniale verspricht, schadet mir am meisten.
ich höre mit meinem Selbstmitleid auf, dann tue ich mir so leid und um da rauszukommen, braucht immersehr viel Ennergie
ich höre einfach auf mich und andere zu verurteilen, den nur wer sich selber liebt ist fähig die Liebe weiter zu geben.
ich höre einfach auf alles haben zu wollen, denn ich habe schon genug und wer will dann eines Tages diesen alten Plunder.
Ich höre aber auch auf mich selber zu kasteien, ich nehme das Leben so wie es ist, und geniese alles schöne und gute, das den Weg zu mir findet und bin dankbar, dass es mir so gut geht
Diese Verneinungen in den Sätzen sind sehr schlechte Angewohnheiten von mir und ich bin mir bewusst geworden wie schädlich diese Wörtchen nicht oder nein sind in unserer täglichen Formulierung, in unserem Wortschatz. Es ist jetzt nicht so, dass das Unterbewusstsein keine Verneinungen versteht, es müssen aber klare Aussagen sein, die für unser Unterbewusstsein verständlich sind. Wie oft beginnen wir einen Satz mit einem ” nein aber ” auch wenn wir etwas positives sagen wollen. Ein  “Nein” im Satz verwirrt das Gehirn, wir behaupten etwas und im nächsten Schritt, machen wir diese Behauptung durch ein verneinendes Wort, wieder ungültig. Das ist nicht sehr produktiv und das gute ist, man kann das besser machen, am besten in der Form von Affirmationen das sind positieve Sätze oder Worte, bekannt aus dem Autogenen Training.
Seit vielen Jahren verwende ich Autogenes Training und es ist sehr wirkungsvoll um abzuschalten und um ein Tagestief zu überwinden, aber auch um mit einer Affirmation, meinem Unterbewusstsein etwas beizubringen.
Heute habe ich in einer Zeitung, in einem Interview mit einem Eishockeitrainer gelesen: dass wenn eine Mannschaft, Angst hat vor dem verlieren, dann spielen sie auch so und verlieren ganz sicher. Wenn man aber im Bewusstsein, dass man verlieren kann, einfach sein Spiel macht ohne Angst, einfach mit der Überzeugung, des Sieges vor Augen. Wer mit dem Gedanken, ich will Nicht-verlieren, spielt, der hat bereits verloren.
Genau so ist es in unserem täglichen Leben, wenn ich dauernd denke, was nicht so gut ist oder was mir schaden könnte oder auch was ich alles nicht machen sollte, dann bleibt es beim wollen. Wenn ich mir bewusst bin, was ich tue und warum und was das für Folgen für mich haben kann, dann lass ich doch einfach einiges, was mir schaden könnte weg. Im Beitrag überAbhängigkeiten habe ich bereits geschrieben, dass wir nur durch unsere Taten, zu dem Menschen werden, der zu sein uns bestimmt ist.
31.03.2011 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Glück, Liebe, Meditation, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weg, Zen Aus dem Vortragszyklus der Brahmaviharas mit Dagmar Jauernig oder auch die vier Aspekte der Liebe oder die vier Grenzenlosen Zustände das nötige Wissen bringt Dagmar Jauernig von der Sangha Zürich mit und wird uns während vier Abenden anleiten. Die Brahmaviharas sind die Wohnstätte der Liebe und das sind
Liebe – Mitgefühl – Freude und Gleichmut vier Zustände, die wenn wir sie praktizieren, Grenzenlos sind.
Heute werden wir Metta etwas näher anschauen, das sei liebevolle Zuwendung oder auch nur Liebe Metta ist Pali und das heisst in Sanskrit maitriund es ist wohl kein Zufall, dass der Buddha der Zukunft auch der Buddha der Liebe ist Maitraya.
Thich Nath Hanh erzählte eine Geschichte, als er einmal vor der Buddha Statue Texte rezitieren wollte, da hätten Gläubige eine Duria Frucht als Opfergabe auf den Altar gestellt, wer die Duria kennt weiss das es Leute gibt die das Fleisch dieser Frucht lieben, aber leider stinkt diese Frucht erbärmlich und so war es ihm nicht möglich seinen Text zu rezitieren. Er überlegte was er tun könnte um dem Gestank auszuweichen und er stülpte eine Schale über die Frucht und so konnte er seine Rezitation beenden.
Wenn jemand diese Frucht, mit ihm teilen möchte oder sie sie ihm als Geschenk machen würden, da müsste er dankend ablehnen. Es wäre ihm unmöglich diese Frucht zu essen, es währe ihm, aber auch nicht möglich dieses Geschenk anzunehmen. Wenn wir jemandem etwas schenken, was er nicht brauchen kann, so sei es keine Liebe, nur wenn unser Geschenk auf seine Situation Rücksicht nehme, kann unser Geschenk ihn Glücklich machen. Metta oder auch maitri sei ein Aspekt der Liebe, die Absicht und die Fähigkeit Freude und Glück zu schenken. Es ist immer auch eine Entscheidung zu uns selber, den wir können nur Liebe geben, wenn wir uns selber zu Lieben beginnen. Liebe soll etwas sein, wo wir den anderen verstehen, wie er denkt und wie er fühlt – ohne verstehen ist es keine Liebe – wenn wir lieben wollen, dann müssen wir verstehen wollen, um zu verstehen müssen wir zuhören können. Wir müssen tief schauen damit wir die Bedürfnisse und Sehnsüchte unserer Mitmenschen verstehen. Wir müssen hinhören, wenn wir zuhören und nachfragen, dann beginnen wir zu verstehen, wenn wir Verständnis entwickeln wird daraus Herzenswärme und liebevolle Zuwendung. Metta oder maitri kann mit – liebender Güte – liebevolle Zuwendung – Freundschaft – Herzenswärme – übersetzt werden. Das Wort maitri hat seine Wurzeln in dem Wort Mitra, was Freund bedeutet. Im Buddhismus bedeutet Liebe immer auch Freundschaft. Auch wenn das Wort Liebe in unserer Kultur, nicht mehr denselben Stellenwert in der Gesellschaft hat, wie zu Zeiten Buddhas, sollten wir es etwas sorgsamer Benutzen in unserem Alltag. Das Wort Liebe soll mehr als Handlung benutzt werden, es mehr tun und nicht darüber reden. Was jeder kennt, ist die Mutterliebe, welche immer bedingungslos ist. Der Samen der Liebe schlummert in uns allen und kann zu einer grossartigen Energiequelle entwickelt werden, zu einer Liebe, die keine Gegenliebe oder Gegenleistung erwartet.
22.03.2011 nacherzählt aus dem Dharma Vortrag von Dagmar Jauernig von zentao über die nächsten drei Mitgefühl – Freude
und Gleichmut werde ich auch hier wieder berichten – zentao
Quelle: /taozazen.wordpress.com
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddhismus, Glück, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Je länger je mehr zweifle ich an diesem Gott der hier auf Erden alles regelt und gemäss der Kirche, man ja nur beten und glauben muss – ich zweifle mehr und mehr daran, weil seine Vertreter auf Erden nur Männer sind und weil unfehlbare Menschen nie etwas lernen werden.
Ich zweifle nicht an einer Kraft – die jedem das zuteilt was ihm/ihr zusteht, auch wenn es oft im Augenblick sehr hart erscheint. Die Kraft des Karma trifft jeden dort wo er/sie am meisten daraus lehrt. Was jetzt auf uns zukommt, auch wenn es nicht überall jeden gleich trifft und ich für mich sagen kann – ich habe wieder einmal Glück gehabt – und ich bin dankbar, dass es mir und meiner Familie gut geht, aber wie vielen Japanischen Familien geht es wirklich gut?
Speziell für sie soll das liebende Güte Wunschgebet sein.
Mögen alle Menschen glücklich und zufrieden sein
mögen alle Menschen gesund sein
mögen alle Menschen friedlich und gelassen sein
und mögen alle Menschen voller Gleichmut und Weisheit sein
Ich wünsche mir dass es allen Lebewesen auch wirklich gut geht und ich wünsche mir Freiheit für die Arabischen Staaten und ein neues Leben für Japan in einem Atomkraftwerke freien Land.
Ich wünsche das auch für uns, dass wir Atomfrei und Angstfrei leben können.
Es wird einiges auf uns zu kommen die Welt wird eine andere sein – wir werden möglicherweise gezwungenermasen anders Leben müssen – Energie sparen – Wasser sparen -Â vieles was immer erhältlich war gibt es vielleicht nur noch sehr teuer. Wenn jeder das tut was er kann, vorallem in sachen Umwelt – wenn jeder sein Auto auch mal zu Hause lässt und die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt.
Wenn jeder sein bestes tut und auch mal, nach seinem Nachbarn schaut – dann habe ich keine Angst um unsere Zukunft – dann zweifle ich nicht mehr an dieser einen Kraft die auf eine eigenartige Weise auch wir selber sind.
Nicht schwierigist der erhabene Weg – wenn du nur aufhörst zu wählen.
Alles ist klar ersichtlich – wenn Zu und Abneigung fortfallen
Triff die kleinste Unterscheidung und Himmel und Erde sind unendlich weit getrennt
Seng-tsan ChinesischerZen-Meister
17.03.2011 Text von zentao
Tags: Evolution, Revolution, 2012, Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Dieter Broers, Tsunami, Buddhismus, Glück, Meditation, Menschen, Spiritualität, Veränderung, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Es ist verrückt was da zur Zeit in der Welt alles passiert, zuerst diese Revolutionen in den Arabischen Staaten und jetzt dieses Erdbeben und der Tsunami in Japan, es macht mich traurig, weil jeden Tag noch schlimmere Meldungen uns erreichen. Das Negative Denken und diese Angstmacherei unserer Presse, aber auch die Politischen Parteien sind da nicht besser und das finde ich nicht so gut. Was passiert ist, ist sicher sehr schlimm und und die Menschen tun mir leid. Aber dieses Gebetsmühle artige herunter leiern der Katastrophe und was alles von wem versäumt wurde, sollte jetzt in Aktive Hilfe umgewandelt werden. Auch mit den eigenen Gedanken kann man auch einiges tun, ein Beitrag den ich bei Gabareta gesehen habe, finde ich kann jeder auch tun.
Was mir aber mehr und mehr in diesem Zusammenhang mit all diesen Vorkommnissen zu denken gibt, das sind dies Voraussage der Inkas wo am 31.12.2012 der Maya Kalender endet. Vor Jahren, als noch wenig los war und es scheinbar alles noch ruhig war, da hatte die Presse ein grosses Thema der Maya Kalender welcher am 31.12.2012 enden soll. Da redeten alle vom Weltuntergang, aber heute ist klar, das hängt mit unserer Sonne zusammen, ihren verstärkten Aktivitäten und den Sonnenflecken. Einer der Experten zu diesem Thema ist Dieter Broers er ist der Autor des Buches (R)Evolution 2012: Warum die Menschheit vor einem Evolutionssprung steht dazu ein Video auf der Seite Bewusst Leben und er meint; “einen Weltuntergang wird es so nicht geben.”
Basierend auf wissenschaftlichen Forschungen und Dokumenten der NASA, weist der renommierte Biophysiker Dieter Broers in REVOLUTION 2012 nach, dass ein spektakulärer Zusammenhang zwischen der Aktivität der Sonne, den von ihr erzeugten Veränderungen des Erdmagnetfeldes und unserer Psyche besteht. Katastrophen ungeahnten Ausmaßes wie Erdbeben, Überschwemmungen, Vulkanausbrüche, aber auch weltweite Ausfälle des Stromnetzes beschwören eigentlich für die nahe Zukunft ein Schreckensszenario herauf.
Wiederholt warnten NASA-Meldungen vor einem sogenannten Sonnenaktivitätsmaximum im Jahr 2012, das sich, so Broers, in extremem Maße auf unser Befinden und unser Bewusstsein auswirken wird. Die Warnungen der NASA decken sich dabei auf verblüffende Weise mit den alten Berechnungen der Maya, die in ihrem Kalender für das Jahr 2012 einen letzten, fundamentalen Wandel vorhersagten.
Anhand aktueller astrophysischer Forschungen und der Lehrmeinungen der herausragendsten Vertreter der Astro- und Quantenphysik weist Broers eindrucksvoll nach, dass das Jahr 2012 einen Bewusstseinssprung von revolutionären Ausmaßen erzeugen wird, einen grundlegenden Umbruch, der die Menschen zwingen wird, zu erwachen und sich in einer anderen Dimension des Seins neu zu erfinden.http://www.revolution-2012.com/der-film/
Es ist aber nicht nur der Mensch, der betroffen ist, die Walfische und Delfine stranden an Meeresstränden, Zugvögel verlieren die Orientierung, die Bienen finden nicht mehr zurück in ihre Box(USA) , das alles hat einen Zusammenhang mit den Erdmagnetstrahlen, welche durch die Sonnenaktivität gestört werden, bei den Walen und Delfinen kommt aber noch die Sonartechnik und Elektrosmog dazu.
Dass das, was zur Zeit geschieht, durchaus Angst machen kann ist mir sehr wohl klar, es ist aber auch eine Chance. Die Welt ist instabil auch in ihrer Mitte, durch diese starken Sonnenaktivitäten kann es einen Polsprung geben, der nicht nur im Aussen geschieht, er muss auch in den Köpfen und im Herzen der Menschen geschehen. Was immer mit dem Einzelnen geschieht, beginnt bei ihm selber. Wie Dieter Broers schreibt ist es möglich aufzuwachen und nicht zu merken, dass ein Polsprung passiert sei, wir merken es möglicherweise daran, dass im Sommer bei uns Schnee liegt, die Welt wird nicht untergehen aber in den Köpfen und Herzen der Menschen muss wohl einiges passieren. Die Worte Vergänglichkeit und Veränderung werden eine ganz neue Dimension annehmen.
Der Mensch ist ein egoistisches Wesen, und in seine egoistischen Form, sehr Dumm und selbstzerstörerisch, die Gefahr besteht, dass der Mensch nicht lernfähig ist und zugrunde geht. Zum Glück gibt es aber auch den altruistische Menschen, der für die Gemeinschaft und die Natur lebt. Nur wenn wir als Menschheit, als Ganzes unseren Egoismus überwinden, können wir überleben. Wir werden neue Kräfte kennen lernen und lernen uns auch im Geistigen Bereich anzupassen. Wir werden alle alten Muster und alten Gewohnheiten ändern müssen und alten Ballast endlich loslassen- gezwungenermasen. Menschen welche seit vielen Jahren meditieren, wie Buddhistische Mönche und andere spirituelle Menschen, können solch Kräfte besser ertragen und Dieter Broers empfiehlt in seinem Buch die Meditation als ein Mittel um sich diesen neuen Bedingungen anzupassen. Wir erleben zur Zeit einen Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit, den wir als einmalige Chance in unserer seelischen und geistigen Entwicklung annehmen sollten.
Wie Dieter Broers schreibt, glaubt er nicht an einen Weltuntergang, nach über 30 Jahren Forschung stellt er aber fest, dass die Menschheit auf eine Revolution des Bewusstseins zusteuere und in dieser Revolution verberge sich der Keim zur Evolution: die Wandlung zum neuen Menschen.
Schön wäre es, aber leider kenne ich auch die Menschen, das müssen schon verdammt starke Kräfte sein um so viel Dummheit und Boshaftigkeit zum verschwinden zu bringen – aber zum Glück stirbt die Hoffnung zu letzt.
16.03 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Glück, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Eines meiner Themen über welche ich hier immer wieder schreibe ist die Achtsamkeit und Zen – Meditation und wurde heute auf 20 Minuten von heute  unter Wissen unter dem Titel Einfache Übungen gegen Stress ins Netzt gestellt.
Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Psychiatrischen Dienste der Universität Bern. Ihre Erklärung: Wer sich neutral beobachtet, gewinnt eine gewisse Distanz sich selbst gegenüber und lernt, nicht ständig alles zu bewerten. Denn laut den Forschern ist es genau dieses ständige Beurteilen, das oftmals eine Spirale negativer Gedanken in Gang setzt.
Einatmen. Ausatmen. In sich gehen, alle Sinneseindrücke und Gedanken bewusst wahrnehmen, ohne sie zu bewerten: Täglich und über längere Zeit durchgeführt, helfen solche Achtsamkeitsübungen, gelassener zu werden und Stress besser zu bewältigen.
Was ich aus der Zen-Meditation kenne und in diesem Blog schon X mal darüber geschrieben habe, die Wirksamkeit wurde jetzt  von der Wissenschaft bestätigt.
Erstaunlich, dass unsere Wissenschaft endlich Dinge entdeckt die vor 2500 Jahren Buddha unter dem Boddi Baum entdeckte und durch Zen in der ganzen Welt bekannt gemacht wurde und jetzt kommen die so gescheiten Profesoren und haben das jetzt eben neu entdeckt.
Am Ende ist es Unwichtig, wer, was und wo, wichtig ist nur, dass diese Erkenntnis den Menschen hilft ihr Leben in den Griff zu bekommen.
03.02.2010 gepostet von zentao
zum Thema Meditation auch noch lesen:
5 Anwendungen aus der Meditation
Wenn Du in Eile bist, dann gehe langsam…
Wie geht das Zen-Meditation? oder Was ist Zen ?
Rückschau eines Zenschülers
loslassen…
Stille
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Was in der Meditation wichtig, das ist auch im Alltag genau so wichtig. Wer diese 5 Handlungen oder Eigenschaften im Leben anwenden kann, hat es in vielem leichter und wird sich selber besser kennen lernen.
Das 1. ist beobachten schauen hinschauen ohne urteilen und bewerten.
wir beobachten den Atem – wir schauen ein Obijekt an-Â zum Beispiel eine Kerze

- eine Kerze beobachten
wir lernen hinzuschauen auch im Alltag zum schauen gehört auch das hören, hinhören und das zuhören,
was vielen sehr schwer fällt.
Das 2. ist annehmem akzeptieren
auch wenn mir in der Meditation die Beine weh tun kann ich das annehmen,
weil ich weiss, das geht wieder vorbei.
Eines unsere Hauptprobleme in unserer heutigen Zeit, ist unsere Abwehr,
wir lehnen so vieles ab und bemerken nicht, was wir uns damit antun.
Wenn ich lerne im Augenblick zu sein, fällt mir das annehmen viel leichter.
Das 3. ist aushalten Ausdauer Geduld so eine Meditationsrunde geht 30 Minuten
und das scheint lange, das aushalten ohne die anderen zu stören
ist eine echte Herausforderung, erstaunlicher weise lernen das alle.
Das 4. ist das Vertrauen jedes mal geht es besser und nach einer Weile
kommt auch das Vertrauen, in seine eigene Meditationserfahrung,
ohne ein wenig Vertrauen geht gar nichts.
Das 5. ist loslassen und ist wie immer auch hier das schwerste
und geschieht irgendwann, wie von selbst,
wenn wir die vorherigen Schritte befolgt haben.
1.02.2011 Text von zentao
Eine Zen-Geschichte was Gleichmut nicht ist.
Nach einem Erdbeben im alten Japan, in einem Zen Kloster, da waren der Zen-Meister und sein Schüler in der Küche des Klosters und beide waren glücklich das sie das Erdbeben überstanden. Ein Teil des Klosters wurde zerstört und der Zen-Meister meinte zu dem Schüler„ Jetzt hast du einmal miterlebt, wie ein Zen-Meister sich in so einer Situation verhält, sicher hast du bemerkt, dass ich nicht in Panik geraten bin, ich nahm dich am Arm und führte dich hierher, in die Küche, das ist der sicherste Ort in einem Kloster und wie du siehst, die Küche steht noch. Dass ich trotz meines Gleichmutes und Wachheit, einen kleinen Schock erlitten habe, hast du vielleicht, daran bemerkt, dass ich, trotz meiner grossen Gelassenheit ein grosses Glas Wasser getrunken habe, sobald wir in der Küche waren, das ist etwas was ich unter normalen Umständen, niemals tun würde. Der junge Zen Schüler sagte nichts und lächelte nur. „Was ist denn daran so komisch? fragte der Meister. „ Das war kein Wasser Ehrwürdiger Meister, das was ihr getrunken habt, war ein grosses Glas Soja Sauce.
Quelle Unbekannt
Und jetzt noch was Gleichmut wirklich ist
Gleichmut ist eine der 4 unermesslichen, nämlich - die Liebe – das Mitgefühl – die Mitfreude und das vierte der Gleichmut. Der Gegenspieler von Gleichmut ist die Gleichgültigkeit und wird oft damit Verwechselt. Gleichgültigkeit ist eine Art Egoismus, es kümmert mich nicht, es ist mir Gleichgültig was mit den anderen geschieht.
Gleichmut ist genau das Gegenteil von Gleichgültigkeit, dieser Begriff hat vielfältige Bedeutungsebenen und die sind: , Gelassenheit, Loslassen, Nicht-Anhaften, Nicht-Unterscheiden. Wer Gleichmut hat, der hat auch Vertrauen ins Leben, in den Buddha, den Dharma und in die Sangha. Wer gleichmütig ist, kennt eben auch die Liebe, das Mitgefühl und die Mitfreude. Es ist ein zutiefst friedlicher Geisteszustand. Es ist ein langer Weg das zu erreichen, ich arbeite daran.
Folgende Worte von Buddha sagen alles.
Für diejenigen die Anhaften – gibt es Bewegung und Aufregung -
Für diejenigen, die nicht Anhaften gibt - es keine Aufregung und Bewegung.
Wo keine Bewegung und Aufregung ist – da ist Stille, wo Stille ist da ist kein Verlangen.
Wo kein Verlangen ist - da gibt es weder kommen und gehen.
Wo kein kommen und gehen ist – gibt es kein Entstehen und kein Vergehen.
Wo kein Entstehen und kein Vergehen ist – gibt es weder diese Welt
noch eine jenseitige Welt noch etwas dazwischen - und genau dies ist das Ende des Leidens.
Die Freiheit der unerschütterlichen Ruhe des tiefsten Friedens
und der Vollständigen Erfüllung
30.01.2011 zentao
Die wichtigste Beziehung in unserem Leben ist die, zu uns selber, aber das wissen die meisten von uns nicht, oder wir haben es vergessen. Stattdessen beschimpfen sich viele von uns selber dauernd und führen das fort, was viele von Kindheit an gewohnt sind, un Freund lich zu sich selber sein. In uns schlummert still und leise unser innere Freund und wir sollten versuchen mit uns selber die Freundschaft zu suchen. Wir müssen die Liebe zu uns selber erneuern.
Was ist ein guter Freund?
Ein guter Freund ist immer nett und liebenswürdig zu uns, aber vorallem, er beschimpft uns nicht. Das Wort Freund, sagt genau das aus, er ist freund lich zu uns.
Ein guter Freund lässt uns in Ruhe, wenn wir schlechter Laune sind und er hilft uns da wieder raus zu kommen.
Ein guter Freund ist ehrlich mit uns und sagt uns auch mal die Wahrheit, auch wenn wir diese nicht gerne hören.
Ein guter Freund hat immer Zeit für uns und nimmt unsere Probleme ernst und zeigt uns möglicherweise, was wir ändern könnten.
Ein guter Freund treibt uns nicht dauernd, zu mehr Leistung und Eile an. Im Gegenteil, er wird uns eher zu einer Pause raten.
Ein guter Freund hört uns zu und unterbricht uns nicht dauernd.
Ein guter Freund lobt uns auch mal und sagt uns, was wir gut gemacht haben.
Ein guter Freund hilft uns wenn wir in Not sind und hilft uns auch, eine Lösung zu suchen.
Ein guter Freund kennt uns sehr gut mit all unseren Ecken und Kanten.
Ein guter Freund akzeptiert uns, genauso wie wir sind, ohne Wenn und Aber.
Ein guter Freund gibt keine Ratschläge (das sind auch Schläge) er macht höchstens mal einen Vorschlag und es liegt an uns ob wir den annehmen oder nicht.
Das sind nur ein paar Vorschläge, was ein guter (innerer )Freund für uns sein könnte und das ist nur der erste Schritt um mit uns selber Freundschaft zu schliessen. Einen neuen (alten)Freund muss man erst kennen lernen, wir hatten all dies Jahre, ja keine Gelegenheit dazu. Viele Jahre haben wir mit unserem innersten Freund schon zusammen gelebt, ohne ihn wirklich zu kennen. Ja wir kennen unsere Fehler, aber kennst du auch deine liebenswerten Seiten von Dir? Das was andere an dir mögen? Wir sind meistens überrascht, wenn andere uns sagen, was ihnen, an uns gefällt. Es ist aber nicht das was wir von uns selber halten, unsere Meinung über uns selber ist oft negativ. Unsere inneren Werte müssen wir ganz neu entdecken.
Um uns selber ein guter Freund zu sein, müssen wir aber in erster Linie lernen, anderen, auch ein guter Freund zu sein. Wenn ich andere Mitmenschen, so behandle, so wie ich es mir von ihnen wünsche, kommt ein positiver Prozess, des Gebens und des Nehmens in Gange und ich stelle überrascht fest, dass mein innerer Freund aktiv geworden ist.
Von Zeit zu Zeit werden sich die alten negativen Kumpane wieder melden, das sind:
der innere Antreiber
der innere Kritiker
der innere Besserwisser
der innere Verurteiler
der innere Ungeduldige und Unzufriedene
der innere Unruhestifter und Streit süchtige
der innere Neider und Möchtegern
Auch da gibt es viele unangenehme innere Anteile von uns, die jeder selber entdecken muss und wir tun, am besten das, was wir, mit unfreundlichen und unangenehmen Gästen tun müssen, wir zeigen ihnen wo der Ausgang ist und sie sollen nie mehr zurück kommen.
Nimm dich selbst in Liebe an und sei wachsam – heute - morgen - immer.
Bevor du ander geradebiegst, muss du zuerst etwas viel schwierigeres vollbringen – dich selbst geradebiegen -
Du bist dein eigener Herr – wer sonnst?
Bezwinge dich selbst – und erkenne den Meister in dir.
24.01.2011 Text von zentao
zum Thema auch noch lesen.
Wahre Freunde
Mit Verstand ein Weinlein schlürfen…
mit meinem Schmerz Freundschaft schliessen
Zur Zeit lese ich ein Buch über Schamanismus das ist eine Naturreligion und die gibt es in allen Völkern unserer Erde. Wobei, bei uns der Medizinmann der Indianer am bekanntesten ist. In diesem Buch beschreibt der Autor, seinen Weg zum Schamanen und das erstaunliche daran ist, dass auch Menschen die Schamanen werden wollen, die gleichen Erfahrungen machen müssen, wie alle Menschen, welche auf einem Spirituellen Weg sind. Das was sie lernen müssen, mag anders sein, auch die Formen der Rituale, mögen für uns ungewohnt sein. Aber unsere Emotionen, sind für jeden von uns gleich. Alberto Vialdo Erleuchtung ist ins uns nennt diese Emotionen, in seinem Buch, Dämonen, genau das was sie ja sind. In unserer modernen Welt hat es wenig Raum für Geister und Engelswesen, vorallem haben wir sie aus unserem Glauben verbannt und wir nennen das Aberglauben. Wie immer wir sie nennen, Emotionen oder Dämonen, sie wirken in uns, ob wir es <<wahr haben wollen>> oder nicht.
Die Bösartigen Dämonen, wie Ärger, Zorn und Hass überwinden wir durch die Engel des Friedens und der Liebe.
Den Dämon der Habgier, des sinnlosen Anhäufens von Besitz überwinden wir mit dem Engel des Grossmutes.
Den Dämon der Masslosigkeit überwinen wir mit dem Engel der Mässigung
Die Dämonen der Trägheit und Bequemlichkeit überwinden wir durch Entschlossenheit und Mut.
Neid und übelwollen überwinden wir mit Mitgefühl und Anerkennung für uns selber aber vorallem auch für die Beneideten.
Den Dämon des Stolzes überwinden wir mit dem Engel der Demut.
Dämon und Engel, das sind ja auch Begriffe welche wir aus dem Christentum kennen,sie wurden aus unsere heidnischen Vergangenheit und auch aus dem Judentum übernommen.
Engelswesen gibt es auch im Buddhissmus und heissen da Dakinis was Himmelstänzerin heisst, es sind weibliche Geisteswesen.
Um zu Erkennen, was da in uns abgeht, müssen wir versuchen bewusst zu leben und achtsam mit uns, unseren Mitmenschen und unserer Umwelt umgehen. Es sind immer die Versuchungen in unserem Leben und das wie, wir damit umgehen, ob sich diese Dämonen in unserem Leben manifestieren können.
Es hat mir wieder einmal gezeigt, dass wenn wir offen für andere und anderes Wissen sind, können wir immer wieder Dinge erfahren und lehren, welche anders sind, als das Gewohnte, der Blick über den Gartenhag zeigt nur den unterschied an zu meinem Garten, es zeigt mir auch an, dass es an der Zeit ist Unkraut zu jäten.
22.01.2011 Text von zentao
Bücher zum Thema
Alberto Vialdo Erleuchtung ist ins uns
Kurt Fenkart Auch du bist ein Schamane
Das was wir glauben, kann uns Glücklich oder Unglücklich machen. Wenn ich, immer noch, das glauben würde, was mir von Kindheit an beigebracht wurde, hätte ich immer noch Angst vor dem Allmächtigen Gott und seinem Gegenspieler dem Teufel. Seit mir bewusst wurde, dass all das was uns die Religionen erzählen, Werkzeuge der Macht sind, kann ich sehr gut auf die Institutionen der Kirchen verzichten. Die meisten Menschen kommen durch Geburt und ihre Familie zu ihrer Religion und werden dann darauf konditioniert und vergessen dabei das eigene Denken.
Die grossen spirituellen Lehrer haben keine Religion gelehrt, sie haben nur versucht ihre Erfahrung mit etwas grösserem, in ihnen selbst, was jeder anders erfahren hat, ihren Mitmenschen zu lehren. Erst ihre Schüler haben daraus Religionen gemacht. Durch das immer wieder weiter erzählen, wurden diese Lehren verändert. Wie wenn ich Wein mit Wasser verdünne, dann ist vom Wein mit der Zeit auch sehr wenig übrig. Genauso ist es mit vielen Religionen.
Erst durch die Zen-Meditation vor bald 18 Jahren, ist mir bewusst geworden, dass es gar nichts Bleibendes und Festes geben kann und dass ja alles vergänglich ist. Wie schnell, kann es gehen und auch wir müssen leidvoll, diese Unbeständigkeit, Vergänglichkeit und unbefriedigende dieses Lebens erfahren. Das falsche Festhalten an scheinbar Beständigem bringt uns viel Leid. Wenn ich mir aber bewusst bin, auch ich kann krank werden und auch für mich kann das Leben Morgen schon vorbei sein, dann Lebe ich ganz anders, als wenn ich einen Holz Jesus am Kreuz um Hilfe bitte. Der Spruch; “hilf dir selbst, dann hilft dir Gott,” entspricht einer tiefen Wahrheit. Wir müssen uns klar werden, dass Abhängigkeiten, an was auch immer, nur uns selber unglücklich machen.
Schon Buddha sagte seinen Schüler sie sollen aufhören zu spekulieren, ob es Gott gebe oder ob wir eine gute oder schlechte Wiedergeburt hätten. Das sei alles unwichtig, wichtig sei nur unser Leben in diesem Augenblick. Das Festhalten, an Glaubenssätzen, welcher Art sie auch sind, ist wenig hilfreich und behindern uns nur. Wenn wir unser Leben heute richtig leben kommt das Morgen auch gut. Indem wir öfters mal für andere Gutes tun, machen wir auch uns selber glücklich. Der Weg zum glücklich sein liegt in der Überwindung negativer Gefühle, Gedanken und Taten. Wenn wir anderen Schaden zufügen, schaden wir uns selber und machen nur uns selber unglücklich.
In Stille über unser Leben Nachdenken und daraus seine Erkenntnisse zu erfahren, das kann jeder, dazu muss man kein Buddha oder Jesus sein, das muss man einfach tun, je öfters umso besser - das nennt man auch Meditation.
Nur auf Grund unserer Unwissenheit halten wir die Veränderungen
in der flüchtigen Welt für beständig.
Suche nicht nach der Wahrheit, hör nur auf an Meinungen festzuhalten.
Im nicht unterscheidenden Denken – hört das Denken auf zu sein
und der Denker verschwindet mit dem gedachten
Seng-Tsan
17.01.2011 Text von zentao
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