Es geht letztendlich nur um Wahrnehmung. Wir selber machen immer eine persönliche Sache daraus. Dabei ist es nur Wahrnehmung. Sobald das was wahrnimmt seine Fähigkeit zur Wahrnehmung wahrnimmt, erzählt sich eine Geschichte.
Wahrheit
Tags: Achtsamkeit, Augenblick, Fotos, Liebe, Meditation, Menschen, Sonnenuntergang, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
aber die Liebe wird bleiben….
diese Zeit lose Wahrheit im Gedicht von Khalil Gibran
hat mich beeindruckt….
Jeder Tag wird vergehen und verschwinden
in der Dunkelheit hinter dem Abendrot
und wieder als neuer Tag aus dem Morgenrot erscheinen
die Sonne wird jeden Tag wieder geboren
und dennoch ist sie nie wirklich weg
10.Februar 2013 Gedanken von zentao
Wir werden hinüber ziehen
ins entfernte Abendrot
und wohl erwachen
im Morgenrot
einer neuen Welt.
Aber die Liebe
wird bleiben,
und ihre Spuren
werden nicht verlöschen.Â
ins entfernte Abendrot
und wohl erwachen
im Morgenrot
einer neuen Welt.
Aber die Liebe
wird bleiben,
und ihre Spuren
werden nicht verlöschen.Â
Khalil Gibran, Sämtliche Werke
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Bloggen, Blogger, Blogs, Buddha, Buddhismus, Glück, Karma, Leben, Lebensfreude, Meditation, Menschen, Spiritualität, Weisheit, Zen
Am 6. Juli 2012 hat Claudia Klinger ein Thema entführt: bei Thinkabaut Bienen-im-kopf mit dem Titel braucht der Mensch Religion?
Ich habe ganz zu Beginn beide Artikel gelesen und da ich selber auch schon viel zu diesem Thema geschrieben habe, ( siehe unten )wollte ich mich da, raus halten. Denn zu einigen Religionen habe ich ein gespanntes Verhältnis. Wenn wir über Religionen diskutiren, ist das wie ein Fass ohne Boden, denn jeder hat dazu eine eigene Meinung und das Thema ist meistens emotional aufgeladen. Als Claudia Klinger mir ein Mail schrieb, mit der Bitte, ich solle mich doch auch an der Diskusion beteiligen, fühlte ich mich ein wenig verplichtet, weil ich bei Claudia und Thinkabaut bei beiden regelmässig mitlese und habe mich mit meinem kurzen Text in die Nesseln gesetzt und Thinkabaut etwas verärgert.
Ich habe dazu geschrieben:
Es gibt Menschen die brauchen eine Religion, weil sie nie gelernt haben zu Denken.Die meisten Menschen kommen via ihrer Familie zu ihrer Religion und getrauen sich nicht diese zu hinterfragen.
Jahrhunderte des Anlügens durch die Kirche geht nicht Spurlos an den Menschen vorüber, die Menschen in unserer Kultur sind verunsichert und suchen nach einer neuen Autorität die es so nie geben kann.
Die Wahrheit, wenn es so eine gibt ist immer in uns selber und nie ausserhalb von uns.Was Jesus und Buddha erfahren haben ist etwas, was jeder in sich selber finden kann, sofern er sich die Zeit nimmt und konsequent nach seinen Erkenntnissen lebt
29. Juli 2012 at 18:32 Uhr von zentao
als Antwort schrieb Thinkabout
@Zentao
Du weisst, wie sehr ich Dich schätze. Aber Dein Kommentar hier ärgert mich einfach nur.
Zitat: “Es gibt Menschen die brauchen eine Religion, weil sie nie gelernt haben zu denken.”
Sorry, aber diesen Satz finde ich eine Frechheit, und er kommt meist von Leuten, denen es komplett an Respekt für Andersdenkende fehlt (oder Glaubende), also typischerweise nicht von Dir. Darin kann ich mich und mein Verhältnis zur Religion überhaupt nicht wiederfinden, mein Lieber. In der Berührung mit Religion ist mir persönlich mein Denken immer angeregt und beflügelt worden.
Witzig, dass Du dann auch gleich Jesus und Buddha ansprichst: Zwei Grössen, deren Leben und Überzeugungen Religion und Lehre begründeten. Warum also nicht in der Religion den Helfer sehen, der es uns sogar erleichtern kann, uns auf die Essenz dieser Lehren einzulassen?
Der Pfarrer meiner Jugend hat mir durch die Art, wie er Glauben lebte, das Denken nicht verbarrikadiert, sondern mich im Gegenteil zum Denken gezwungen. Als Vertreter seiner Religion. Weiter sprichst Du selbst von Erfahrungen. Man kann diese Erfahrungen sehr wohl auch als Mitglied einer Religion machen. Ich möchte nicht wissen, wie manche Schrift, die Dir in Deinem Leben schon weiter geholfen hat, Dir ohne eine Lehre oder Religion, die sie bewahrte und transportierte, gar nie hätte zugänglich werden können.
So, und nun bin ich des Themas endgültig müde geworden. Für mich ist hier Schluss.
Ich weiss, was so ein Thema anrichten kann und die unterschiedlichen Meinungen haben schon manchen Relionskrieg entfacht, ob es mir an Respeekt mangelt glaube ich eigentlich weniger, weil vor den Menschen die eine Religion praktiziren habe ich die grösste Achtung. Was ich meine; es sind unsere Vorstellungen von diesem Gott und diese Vorstellung ist in unserer Kindheit geprägt worden, und wir wurden nicht gefragt, die Religion wird wie ein Kleid, über uns gezogen.
dies war meine Antwort.
@Thinkabout
es tut mir Leid, dass meine Worte Dich geärgert haben. Möglicherweise sind meine Worte etwas hart formuliert. Es mag stimmen, dass Menschen in der Religion Trost finden,und das ist gut so. Es ist ja nicht unbedingt die Religion, welche unnötig ist, es sind eher die Kirchen, auf welche man verzichten müsste, inklusive aller Sekten und Hassprediger. Dass es da auch gute Kräfte gibt, das will ich gar nicht bestreiten. Die negativen Kräfte beherrschen heute leider diese Kirchen.Es ist die Religion, welche missbraucht wird zum Leid ihrer Gläubigen. Bedenke Jesus war kein Christ, er war ein Erkennender, ein Erleuchteter. Auch Buddha war kein Buddhist, das beweist mir, dass jeder Mensch,tiefe Erfahrungen machen kann, sofern er bereit ist, in sich zu gehen, stille zu werden und das wird sein Leben verändern.
Religion bedeutet in sich gehen und das kann man auch ohne Kirche und auch Erfahrungen der Verbundenheit mit einer universellen Kraft sind auch für gewöhnliche Menschen möglich. Über die Kirchen nachzudenken, aber auch was in unserer Gesellschaft geschieht, war noch nie so nötig wie in der heutigen Zeit. Wir haben wirklich verlernt wie man über etwas Nachdenkt. In der heutigen Zeit, wird soviel nachgeplappert und das eigene Denken ausgeblendet.
Seit 18 Jahren praktiziere ich die Zen-Meditation, das ist auch eine Form von Religion aber ohne eine Kirche, nur still sitzen und mich selber nicht so wichtig nehmen. Auch ich glaube an eine Energie oder Kraft, was auch immer.
Weil dieses Thema so kontrovers ist wollte ich mich da raushalten,weil es sehr schwer ist mit klaren Worten, so zu schreiben, dass ich niemanden verletze, es ist so wie es ist und nochmals, ich wollte Deine Gefühle nicht verletzen, es tut mir leid.
Liebe Grüsse zentao
Irgendwie ist klar, dass so ein Thema nicht einfach aufhört und hier die Antwort von:
@zentao
Wir lassen es gut sein. Nur noch so viel:
Warum verallgemeinern wir alle so unsäglich?
“Die Kirche”. “Die Religion”.
Trifft man darüber Aussagen, liegt man damit automatisch ausserhalb vieler Erfahrungen vieler Menschen.
“Die Kirche” kann auch einfach eine funktionierende, lebendige Gemeinschaft einer Gemeinde rund um ein Gotteshaus mit einem wunderbaren Pfarrer sein.
Mir ist auch egal, ob Jesus Christ war oder Zeuge Jehovas. Nicht egal ist mir, dass mir das Christentum seine Lehre näher gebracht hat.
Der zweite Teil Deines Mails belegt einen weiteren Aspekt, unter dem ich manchmal richtig körperlich und seelisch leide: Wir haben gelernt, uns der Autorität der Kirchen (und anderen) zu entziehen – aber wir schaffen keine Inhalte. Wir gewinnen Freiheit und nützen sie nicht. Wir sind davon gelaufen ins Leere.
Es ist erstaunlich was Thinkabaut schreibt:
” Mir ist auch egal, ob Jesus Christ war oder Zeuge Jehovas. Nicht egal ist mir, dass mir das Christentum seine Lehre näher gebracht hat.”
Genau die gleiche Erfahrung habe ich umgekehrt gemacht, ich verstehe dank der Lehre von Buddha besser was dieser Jesus gemeint hat, denn die Erfahrung ist immer gleich nur wir Menschen interbretieren sie anderes, weil jeder etwas anderes daraus lernen muss. Es ist ganz einfach, eine Erfahrung der Liebe und das ist für jeden etwas anderes. Was ich immer noch nicht verstehen kann, wie aus so einerguten Erfahrung so etwas wie unsere Kirchen entstehen komnnte. Nochmals ich habe kein Problem mit der Lehre von Jesus, mein Unverständnis gilt diesen Kirchen dieser Welt.
In einer eine funktionierende Glaubensgemeischaft müsste auch über Dogmen diskutiert werden, was in unseren Kirchen seit Urzeiten unerwünscht ist.
Am 27.03.2009 schrieb ich fast unter dem gleichen Titel was ich darüber denke:
…brauchen wir den überhaupt eine Religion?
Ich frage das jetzt ganz einfach mal etwas Provokativ; brauchen wir den überhaupt eine Religion? Warum ich das Frage? Ganz einfach seit ich aus der Kirche ausgetreten bin fühle ich mich richtig frei, keine Bindung mehr an eine Macht, die mir sagen will, welche Gebote ich einhalten soll und warum ich etwas Glauben muss, was irgend wann in der Bibel stand und was ich mit meinem gesunden Menschenverstand nicht nachvollziehen kann.
Viele Jahre litt ich darunter, das ich mit diesemm Gott und seinem Soh nicht klar kam, denn ich wollte Glauben, wie mir der Pfarrer gebot, aber dies funktionierte bei mir nicht, weil immer neue Fragen auftauchten. Es ist einiges in meinem Leben geschehen, wo andere, als eine Bestrafung durch diesen Gott sehen würden, für mich war es die Aufforderung zum Handel, mein Leben zu änderen.
Ich bin wieder selbstverantwortlich für mein Leben, da ist niemand dem ich eine Schuld zuweisen kann, was immer mir geschieht, ich selber bin die Ursache. Was ja eigentlich immer so war. Jedes Kleinkind weiss, wenn es etwas unrechtes getan hat, dann schaut es ganz bedrückt in die Welt. Dieses Wissen ist in jedem Menschen drin, von der Geburt an, es braucht nur ein wenig Liebe und Führung von den Eltern, für das braucht es keinen Religionsuntericht. Hier ein Video da zu: Warum Religionen nicht glaubwürdig sind Video
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5.08.2012 zentao
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sind Religionen noch Zeitgemäss?
Ich lese zurzeit ein interessantes Büchlein über die Quantenphysik Eine Hand voll Sternenstaub von Lorenz Marti. Ein Buch von dem ich restlos begeistert bin. Er versteht es uns die Quantenphysik, welche ursprünglich aus trockener Zahlenwissenschaft entstanden ist, mit philophischen und poetischen Weisheiten, zu erschliessen. Wissenschaft muss nicht trocken sein, sie kann durchaus auch Lebensbejahend und spirituell sein
Aus dem Nichts sind wir gekommen, in eine Jahrmilliarden alte Geschichte des Universums, um für ein paar Jahrzente mitzuspielen, bevor wir, wieder im Nichts verschwinden Die Wahrscheinlichkeit, dass es uns gibt liegt praktisch bei Null und doch sind wir da. Wie schwer es ist als Mensch geboren zu werden zeigt uns diese Geschichte von der Schildkröte
Auf dem Meeresgrund lebt eine einäugige Schildkröte. Auf den Weiten des Meeres schwimmt ein hölzener Ring, der von Wind und Wellen hier- und dorthin getrieben wird. Alle hundert Jahre steigt die Schildkröte einmal an die Oberfläche hinauf. Es ist sehr selten, dass die Schildkröte mit ihrem Kopf genau durch diesen Ring auftaucht. Doch genau so selten ist es, in einem kostbaren Menschenkörper geboren zu werden.
Beim Lesen mache ich mir so meine Gedanken und frage mich; “sind die Quantenphysicker die neuen Zen-Meister? Denn die gleichen Fragen hat sich die Menschheit schon früher gestellt, dann natürlich nur mit der reinen Denkfähigkeit des Einzelnen. Ich denke da an Buddha und was er schon vor 2500 Jahren für Erkenntnisse durch Denken und möglicherweise durch innere Bilder erkannt hat. Die Erkenntnisse der Quantenphysik erinnern schon sehr stark an das Wissen der alten Meister.
Alles was existiert, durchläuft den Zyklus von Werden und Vergehen.
Alles hat einen Anfang und ein Ende. S.44
Die alten Zen-Meister würden hier noch anfügen;
” Wo es einen Anfang und ein Ende hat, da muss es auch eine Mitte geben “
Da der Augenblick ein Ende hat, muss er auch
einen Anfang und eine Mitte haben.
Da der Augenblick also eine dreiteilige Struktur besitzt,
kann die Welt nicht einen Augenblick lang bestehen.
einen Anfang und eine Mitte haben.
Da der Augenblick also eine dreiteilige Struktur besitzt,
kann die Welt nicht einen Augenblick lang bestehen.
Nagarjuna, Nagarjunas Juwelenkette, Jeffrey Hopkins (Hrsg.)
Was mich fasziniert, ist die Tatsache, dass Zahlenmenschen, irgendwann an ihre Grenzen stossen und zugeben müssen, dass sie es schlichtweg auch nicht wissen. Echtes Wissen, kann nicht durch Zahlen entstehen, es ist die Erfahrung des Lebens, welches Wissen erst entstehen lässt.
Überall ist Licht. Auch dort, wo wir es nicht sehen. Physikalisch gesehen ist Licht eine elektromagnetische Strahlung. Das menschliche Auge vermag davon nur einen kleinen Ausschnitt zwischen den kurzwelligen Röntgen und den langwelligen Radiostrahlen wahrzunehmen. Und selbst dieser Ausschnitt zeigt sich dem Auge nicht direkt sondern als Wiederschein. Den seltsamerweise ist das Licht an sich gar nicht zu sehen. S.53
Im Mahayana Buddhismus wird von der strahlenden Lichtheit in der Todesstunde berichtet
Der Grund, warum der Augenblick des Todes so machtvolle Möglichkeiten bietet, liegt darin, dass zu diesem Zeitpunkt die grundlegende Natur des Geistes, die Grund-Lichtheit oder das Klare Licht, ganz von selbst strahlend manifest wird. Wenn wir in diesem kritischen Moment fähig sind, die Grund-Lichtheit zu erkennen, so versichern uns die Lehren, erlangen wir Befreiung.
Sogyal Rinpoche, Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben
Ein Phänomen, welches im Buddhismus seit Urzeiten bekannt ist, eine Strahlung die wir in der Todesstunde möglicherweise sehen, bei entsprechendem Training (Meditation )
Die Hirnforschung kann heute Nachweisen, dass das Hirn jeden Eindruck filtert, bis er mit dem Vorwissen übereistimmt und den bekannten gedanklichen Mustern entspricht. Das geschieht ganz automatisch. Deshalb braucht es ab und zu eine Unterbrechung; Stop – nicht weitermachen! Innehalten. Warten – Damit entsteht eine Lücke. Ein Zwischenraum des Nichtwissens. In ihm kann neues reifen. S.104
Ein Gedanke der mich frappant an den Sinn der Meditation erinnert. Eine Art des Lebens, wie es im Zen seit Buddhas Zeiten praktiziert wird. Wie schön ist es doch, zu wissen, dass es auch heute noch Denker gibt, auch wenn sie halt einen riesigen Umweg machen. Manchmal führt nur das Schweigen zu neuen Erkenntnissen und im Staunen erkennen wir wie klein wir doch in Wirklichkeit sind.
29.Juli 2012 zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Gedanken, Gegenwart, Hier, Jetzt, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen
Wie immer wir unser Leben, leben wollen, es ist vollkommen in Ordnung, so wie es ist, jeder soll sein Leben, so leben, wie er es für richtig hält. Wer Feste feiern will, der soll seine Feste feiern. Gut Essen und viel Alkohol, viel Arbeiten und viel Geld verdienen, ja auch das ist gut. Nur muss er sich nicht wundern, wenn er irgendwann, sein Burnout erlebt.
Es gibt die Vergangenheit und es gibt die Gegenwart und es gibt die Zukunft. Aber ohne diesem Jetzt und diesem Hier, genannt Gegenwart, gibt es keine Vergangenheit und wird es keine Zukunft geben. Es gibt nur diesen gegenwärtigen Augenblick, es geht wirklich nur um diesen Augenblick, und wenn wir ihn nicht leben, ist dieser Moment unweigerlich Vergangenheit, unwiederbringliche Vergangenheit.
Wir haben immer die Wahl, die Zukunft, kann nur gut werden, wenn wir die Grundlagen dazu  im Hier und Jetzt, gut vorbereitet haben. Alles was folgt, kann nur auf den vorherigen Augenblick geschehen. Alles folgende, hat einen Bezug zur Vergangenheit, hat also, eine Ursache und die Ursache ist immer der Grund, warum es uns heute gut geht oder eben nicht gut geht.
Ein Beispiel; Wenn jemand, im jetzigen Augenblick wütend ist, geht sein Atem schneller und er sagt eventuell Dinge, die er, so nie sagen sollte, auch das hat Folgen. Wenn er nicht lernt mit seiner Wut umzugehen, könnte sein Herz geschädigt werden und irgendwann, in einem plötzlichen Wutanfall, hat er, möglicherweise einen Herzinfarkt. Alle Ärzte werden da von Herz Fehler, Überlastung, Krankheit, usw. reden. Dass aber die Ursache in der Vergangenheit liegt, das ist ihm nicht bewusst. Da er nie im jetzigen Augenblick gelebt hat, fragt er sich vielleicht; „warum ich?“ Erst wenn er sich bewusst wird, dass, sein Verhalten, die Ursache, seiner heutigen Probleme ist, kann er bewusst, daran etwas ändern.
Das wir nicht bereit sind im Augenblick zu leben, da ist unsere Gewohnheitsenergie schuld, es ist ja alles gut, warum, soll ich etwas ändern, und etwas anders machen, ist womöglich anstrengend, also bleit es beim alten und wir wursteln weiter und wollen die Wahrheit nicht sehen.
Sorgen und Ängste sind ein Phänomen unserer Zeit und sind nur Kontraproduktiv, sie nützen nichts und schaden uns nur. Einer meiner ersten Spirituellen Lehrer, hat zu mir gesagt; „deine Sorgen, will keiner, die will niemand, die kannst du nicht verkaufen oder verschenken, die gehören dir, nur dir, wem willst du sie geben? Du musst deine Sorgen behalten, Also hör auf dir Sorgen zu machen, lass sie los und lebe.“
Wenn ein Sorgen voller Gedanke auftaucht, muss ich mir bewusst machen, dass ich, das was ich tun muss, gemacht habe und ich mir wirklich keine Sorgen machen muss, alles ist getan. Wenn falsche Gedanken hochkommen, den falschen Gedanken nicht denken, wenn falsche Gedanken hochkommen, einfach etwas Schönes denken, das ist der bessere Weg.
Freunde von mir, die immer noch im Arbeitsprozess sind, jammern dauernd, wegen ihrer Termine und wollen, alles planen. Das ist weder gut noch schlecht, wenn sie gut und bewusst planen und ab und zu auch einmal Nein sagen lernen, dann wird ihr Leben etwas ruhiger. Wenn ich so etwas vorschlage,” wie sie sollen auch einmal Nein sagen, ” heisst es immer „ du hast ja keine Ahnung, wie das heute läuft.“  Das mag ja sein, das heutige Leben ist hektischer geworden, aber dennoch; wir haben immer die Wahl, und wie immer wir uns entscheiden, die Rechnung wird uns irgendwann präsentiert. Nicht vergessen, alles hat eine Ursache und Ursachen haben Folgen.
Wann immer wir versuchen im Hier und Jetzt zu leben, es  ist immer eine Versuchsreihe. Wenn es in die Hosen geht… was Solls. Kein Mensch ist perfekt, ob Buddha perfekt war, weiss ich nicht, aber Buddha hat diese Wahrheit entdeckt und uns den Weg gezeigt. Nur gehen müssen wir ihn selber. Wenn wir hinfallen, müssen wir wieder aufstehen und weitergehen, so einfach. Das Leben, ist eine ganze Versuchsreihe, von Lebensmomenten, Augenblick an Augenblick, darauf folgt der nächste Augenblick, wie auf einer Perlenkette.
Je öfters wir, versuchen uns zu verbessern, um so öfters wird es uns gelingen, im Hier und jetzt zu leben.
Im Zen gibt es so etwas wie richtig oder falsch nicht, Schuldgefühle sind überflüssig, und wenn Fehler geschehen, versuchen wir diese, beim nächsten Mal zu verbessern. Es ist so wie es ist, in diesem Augenblick und versuchens noch einmal, immer im Hier und Jetzt.
Ganz gleich, wie schwer, das Gestern war,
du kannst immer wieder von neuem beginnen
Buddha
02.03.2012 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Kirchen, Menschen, Religion, Vergänglichkeit, Zen
Seit es Menschen gibt, gibt es Religionen, in irgendeiner Form, früher war es der Schamane, der einen besonderen Draht zum Jenseits hatte, dann waren es die Kirchen, die zwischen einem Gott und uns vermittelte, aber gibt es diesen Gott, oder ist es nur eine Art magnetisches Feld, ähnlich der Elektrizität? Bedenklich scheint mir in der heutigen Zeit, wo wir so viel über das Werden unserer Welt und die Entstehung, der Arten, insbesondere unserer eigenen Geschichte wissen, die in Afrika begonnen hat, von der Kirche nicht Ernst genommen wird und sogar in den Kirche, dagegen gepredigt wird.
Es ist irgendwie peinlich, wenn die Katholische Kirche, immer noch an den Teufel glaubt und in dieser Kirche, Spezialisten ausgebildet werden, um diesen Teufel Auszutreiben. Da stellt sich die Frage; passt so eine Kirche noch in unsere heutige Zeit, und sind Religionen noch Zeitgemäss? Auf jedenfalls, seit ich aus der Kirche ausgetreten bin, lebe ich freier, ich lebe Religionsfrei. Da bekommt Religionsfreiheit, eine ganz andere Bedeutung.
Eine Kirche die immer wieder, anders Denkende unterdrückt hat und es Teilweise immer noch tut. Eine Kirche wo der Frau, bis Heute, ihre Rechte, als Gläubige und Mensch vorenthalten werden. Eine Kirche, wo etwas, was in der Natur, vollkommen normal ist, das Phänomen der Homosexualität, von Papst Benedikt abgelehnt wird. In der Natur gibt es Homosexuelle Löwenmännchen, das gibt es Vögel, die je nach Bedarf ihr Geschlecht wechseln können usw.Homosexualität im Tierreich
Da bei sind doch so viele Priester, sexuell falsch gepolt, die traurigen Geschichten des Missbrauchs, sind genügend bekannt.
Nur die Kirche bleibt Stur bei ihrer Verurteilung. In Islamischen Länder werden Homosexuelle Menschen, heute noch gesteinigt. Eine Tötungsart, wie es schon zu Jesus Zeiten üblich war, zutiefst primitiv und unmenschlich.
Es ist aber nicht nur die Katholische Kirche, bei den Protestanten ist es ein wenig besser, immerhin gibt es dort schon Priesterinnen. Aber auch hier fehlt es an Selbstkritik. Bei unseren Mitbürger aus den Islamischen Religionskreisen, ist es möglicherweise nicht viel besser.
Das war ja gut so im Mittelalter, da hatte der Mensch noch Angst vor den Urgewalten, auch heute geschehen auch wieder Katastrophen und Unglücke, aber niemand würde die Ursache bei einem Gott suchen. Derjenige Höhlenbewohner, der zuerst, die Naturgewalten, als solche erkannte war wohl der erste Priester und daraus gab es mit der Zeit einen Religionsverkaufs Maschine. Es sind nicht nur die Kirchen, es sind heute auch die Parteien und Regierungen, die uns dauernd anlügen. Wir werden für dumm verkauft und es ist oft schwer dieses zu durchschauen. Ich habe schon einiges über die Kirche und ob es einen Gott gäbe und warum wir unsere Freiheit des Denkens so wenig nutzen geschrieben.
Zufällig bin ich im Internet auf einen Jungen Philosophen Michael Schmid Salomon gestossen, ein sehr aktiver Atheist, der in einigen Talkshow über Gott und die Welt spricht.
Wir kommen alle als Atheist auf die Welt, die Religion wird einem im Laufe des Lebens anerzogen
*
„Wir müssen falsche Ideen sterben lassen, bevor Menschen für falsche Ideen sterben.“
*
Wer Zensur erlaubt, will Denken verbieten.
Michael Schmidt-Salomon
Er spricht mich in meinem tiefsten Denken an und hat mich in diesem Beitrag stark beeinflusst.
Michael Schmid Salomon, betont in diesem Video,
Michael Schmidt-Salomon in Hochform
wir seien die Neandertaler von Morgen und wir würden uns zu wichtig nehmen , den in 500 Millionen Jahren gäbe es keine Menschen, mehr auf dieser Erde – nochmals 200 Millionen Jahre später wird diese Erde ein Wüstenplanet sein.
Dann noch dies; Wir bilden uns ein – ein imaginärer Schöpfer, des gigantischen Universums, habe sich ausgerechnet, in unserer zufällig entstandenen und bald wieder aussterbenden Primatenart inkarniert , das sei doch ein Grössenwahn ersten Ranges.
Schlagkräftige Argument, die mich auch überzeugen und mich vermehrt zum Denken anregen.
Wir werden von allen Seiten mit Informationen überschüttet, von der Presse, Medien und Internet, wir können oft nicht prüfen ob diese Informationen stimmen. In letzter Zeit, leider allzu oft, erfahren wir auch, dass wieder ein Skandal geschehen ist, wir wurden wieder einmal, mehr angelogen. Ein Phänomen unserer Zeit, ist auch die Tatsache, dass immer mehr hohe Tiere über ihre Unehrlichkeiten stolpern und von der Presse und dem Internet an den Pranger gestellt werden.
Es gibt immer noch eine Sorte Mensch die Glauben, mehr zu sein als andere, die auch überzeugt sind, mehr Recht zu haben als der Rest der Menschen und sie nehmen sich dieses Recht ganz einfach und ohne Rücksicht und es gibt von diesen ein Klicke, quer durch Wirtschaft, Politik und die Kirchen, die tun für Macht alles.
Der Buddhismus ist die einzige Religion, die seit Buddhas Zeiten, diese Spielchen, nicht machte, leider gab es in der Geschichte auch hier, Einzelne die aus dem Rahmen fielen. Gier, Hass und Unwissenheit sind leider etwas Ur-menschliches.
Im Zen, lernen wir zu Denken und hinterfragen. Die wichtigste Frage, die ich mir selber stellen musste war; wer bin ich, woher komme ich, wer war ich vor dieser Geburt. Wo hin gehe ich und was haben meine Handlungen für Folgen? Meine Erkenntnis war, wichtig ist immer nur dieser eine Augenblick – aber auf einer anderen Ebene, bin ich ein Teil dieser Welt und muss dadurch Verantwortung übernehmen.
Es ist klar, dass kein Gott daran beteiligt war, es ist eine Energie, die seit Urzeiten, sich immer wieder neu manifestiert. Es ist immer Ursache und Wirkung, auch im kleinsten. In der Natur gibt es immer eine Ursache, die aus Gedanken und Handlungen besteht und daraus folgen die nächsten Gedanken und Handlungen, die auch wieder zu Ursachen werden. Das ist so seit Urzeiten, so dass Heute, die Ur-Ursache nicht mehr erkennbar ist. Ob es ein Big Bang war, ich glaube nicht, ich denke eher aus sehr kleinem wurden die Ursachen immer grösser. Ich weiss es auch nicht. Das hindert mich aber nicht am Nachdenken und hinterfragen, immer wieder hinterfragen und nochmals nachfragen, immer wieder und dann die Konsequenzen daraus ziehen und dann handeln und aber auch bereit sein die Folgen aus meinem Denken und Handeln zu verantworten.
Obwohl Buddha meinte, wir sollen aufhören zu spekulieren, ob es ein Jenseits gäbe und die Frage ob es einen Gott gäbe sei überflüssig, wichtiger sei, dass wir unser Leben, leben in diesem Augenblick.
26.01.2012 TExt von zentao beeinflusst durch die Videos vonMichael Schmidt-Salomon
Michael Schmidt-Salomon – Aeschbacher Zwischen Himmel und .
wissenrockt.de » “Gehe den Dingen auf den Grund!
Wie blind sind unsere Politiker eigentlich?
Amazon.de: Michael Schmidt-Salomon: Bücher, Hörbücher .
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Glück, Menschen, Klima, Klimawandel, Klimaveränderung, Umwelt, Umweltschutz, Vergänglichkeit, Video Weisheit, Zen
Liebt ihr es auch, wenn es warm ist, so herlich warm , nicht so neblig wie es zur Zeit bei uns ist, so schön warm, zwischen 25° und 28° Grad, gerade so richtig.angenehm. Aber ist das was für uns Menschen angenehm ist, auch für unsere Erde gut?
Der Planet Erde trifft den Planeten Jupiter und der Jupiter sagt zu der Erde; “du siehst ja ganz bleich aus, bist du krank? Und die Erde antwortet;” ich habe Menschen” da tröstet sie der Jupiter und sagt; mach dir da keine Sorgen, das geht auch vorüber.”
Wie es in Wirklichkeit gut währe erklärt uns Harald Lesch in diesem Video
Harald Lesch über den Klimawandel
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Frieden, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Weisheit, Zen
Schwarz und Weiss, Gescheit und Dumm, Links und Rechts, SP und SVP, Fremde Menschen und Einheimische, das alles sind bekannte Feindbilder und der Feind wird bekämpft an allen Fronten. Sie wollen den Feind zerstören, vernichten und verstehen nicht, dass es, sie selber, ohne den den eigenen Pol, sprich Feind, nicht gäbe. Ohne Links gibt es kein Rechts ohne Schwarz gibt es kein Weiss. Ohne dumme Menschen, würde man nicht sehen wie gescheit einer ist. Ohne fremde Menschen würde unser Land nicht mehr funktionieren und wir müssten einige der unangenehmen Arbeiten, wieder selber tun. Was lernen wir daraus, wir brauchen unsere Feinde, nur müssten wir mit ihnen, etwas liebevoller umgehen. Wenn wir unsere Feinde Kennenlernen, besteht die Möglichkeit, dass sie zu Freunden werden. Was ist wenn wir das Feindbild erfolgreich vernichtet haben, dann suchen wir uns ein neues Feindbild, unsere Volksvertreter zeigen, das uns Täglich, siehe alle die Kriege in den letzten Jahren. Sogar unsere Wirtschaft, arbeitet mit strategischen Plänen und manche Firma wird durch feindliche Mittel übernommen. Auch im Alltag herrscht Krieg, denkt nur an Anders Breivik den Massenmörder aus Oslo. Ist unsere Gesellschaft so krank, dass wir jetzt dauernd, schauen müssen, ob einer ausrastet und zum Mörder werden könnte. Manche Menschen benehmen sich ja so schlecht, dass es durchaus verständlich ist, dass sie zu Feindbildern werden, es beginnt halt auch immer bei uns selber. In unserer Wegwerfgesellschaft ist der Mensch halt leider nicht mehr viel wert.
Jesus sagte doch: “Liebet Eure Feinde, wie Euch selber,” aber das wird bei allen Christlichen Parteien, nicht beachtet, was Mohamed zu dem Thema zu sagen hatte, entzieht sich meinen Kenntnissen und Buddha sagte: Seid Euch selbst ein Licht, was so viel heisst; “wie, entzündet Euer Licht in Euch selber” und das heisst soviel wie, wir selber sind für unser Leben verantwortlich, niemand sonnst.
Wie schön wäre es wenn die Welt verstehen würde, dass wir ohne unser Gegenüber, sehr arm dran währen und auch sehr Einsam. Aber genau das ist das Problem, wenn jemand sich selber nicht mehr wahrnimmt, und nie gelernt hat, mit sich selber ins Reine zu kommen, wie will er das ohne Hilfe lernen? Manchmal hilft es, wenn man sich selber aus dem Dreck raus zieht.
23.08.2011 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Angst, Erpressung, Politik, Wirtschaft, Buddhismus, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen
Zur Zeit geschehen wieder Allerlei Ereignisse in der Welt und alle sind mit Angst behaftet, die Menschen haben Angst vor der Zukunft, dabei gibt es diese Zukunft im Moment noch gar nicht. Wenn wir unser jetziges Leben halbwegs intelligent leben, müsste doch die Zukunft auch so werden. Aber der heutige Mensch lebt nicht normal, er lebt exzessiver, wenn möglich so extrem wie möglich und das hat Folgen und darum hat er auch Angst vor der Zukunft. Und das wissen die Führenden dieser Welt, seit es diese Menschheit gibt und nutzen das aus. Die Welt wird mit der Angst regiert, schon die Religionen, drohten mit der Hölle ihren Gläubigen und die wollten natürlich in den Himmel kommen (auch das ist eine Form der Begierde. ) und befolgten, die Weisungen ihrer Priester. Das Prinzip der Angst funktioniert auch heute noch.
Wenn irgendwo und irgendwas geschehen soll, wenn irgendeine Partei oder Firma, etwas erreichen will oder eben nicht will, wird immer mit der Angst im Hintergrund gearbeitet. Oft sehr deutlich, mit einer Drohung. Wenn ihr zu dem Ja oder Nein sagt, dann verliert ihr, was auch immer, es wird immer mit der Angst der Menschen gedroht. Das wirkt immer, solange wir diese Angst denken und zulassen, wenn wir dieses Spiel durchschauen, verliert die versteckte Angst ihre Wirkung und löst sich in Nichts auf.
Wenn wir aufhören uns immer das Schlimmstmögliche vorstellen und wenn wir wieder öfters, das was um uns herum geschieht, wieder etwas mehr hinterfragen und uns wieder mal fragen;
Ist das wahr?
wenn ja, ist das absolut sicher so, oder sind die Worte einfach verdreht?
wem nutzt das? Wer profitiert davon.
Wie reagiere ich auf solche Nachrichten?
Gab es früher schon ähnliches, was sich dann auch als Bagatelle herausstellte
Gab es früher schon die gleichen Erpressungsversuche.
Was geschieht, wenn ich nicht reagiere und mir Bewusst bin, was da für ein Spiel gespielt wird.
Wenn wir wieder unser Leben, leben, und es im jetzigen Augenblick leben, dann kann man uns auch nicht mehr manipulieren und wir sind fähig angstfrei zu Urteilen.
11.08.2011 Text von zentao
Hier noch ein Paar Zitate aus dem Netz
von Sogyal Rinpoche, Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben
Da Vergänglichkeit für uns gleichbedeutend ist mit Schmerz, klammern wir uns verzweifelt an die Dinge, obwohl sie sich ständig ändern. Wir haben Angst loszulassen, wir haben Angst, wirklich zu leben, weil leben lernen loslassen lernen bedeutet. Es liegt eine tragische Komik in unserem Festhalten: Es ist nicht nur vergeblich, sondern es beschert uns genau den Schmerz, den wir um jeden Preis vermeiden wollten. Die Absicht hinter dem Greifen ist nicht unbedingt schlecht. Es ist an sich nichts falsch an dem Wunsch, glücklich zu sein; weil aber das, wonach wir greifen, von Natur aus ungreifbar ist, schaffen wir uns immer nur Frustration und Leiden.
*****
von Byron Katie, Eintausend Namen für Freude – Leben in Harmonie mit dem Tao
Die ganze Welt ist Projektion. Wenn Sie verschlossen und ängstlich sind, kommt die Welt Ihnen feindselig vor. Wenn Sie lieben, was ist, wird die ganze Welt zum Gegenstand Ihrer Liebe. Innen und außen stimmen stets überein – sie spiegeln einander. Die Welt ist das Spiegelbild Ihres Denkens.
*****
Charlotte Joko Beck, Einfach Zen
Ein verbreiteter Irrtum in der Zen-Lehre ist der, daß wir «loslassen» müßten. Wir können uns nicht zwingen «loszulassen». Wir müssen die zugrundeliegende Angst wahrnehmen.
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Leben, Koan, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen
Gestern ist der Zen-Geist die Hauszeitung des Haus Tao angekommen und darinnen sind verschiedene Beiträge über die Koan Praxis, welche mich zu diesem Beitrag inspiriert haben.
Ein Koan war in der Ursprünglichen Form, wörtlich übersetzt, heisst Koan, ein öffentlicher Aushang, das war ein Dialog, zwischen einem Zen-Lehrer und seinem Schüler oder zwischen zwei Zen-Lehrer, der eben öffentlich war. Erzählt wird entwedwer, eine Anekdote aus dem Leben eines Meisters oder eine Aussage aus einem Sutra, es muss immer auf die letzte Wahrheit hindeuten, und zwar in einer paradoxen Form, so dass es für das diskursive Denken nicht zu lösen ist. Zur Lösung des Koans, bedarf es daher einen Sprung, auf eine andere Ebbene des Begreifens.
aus dem Glossar des Buches; Am Fluss des neunköpfigen Drachens.
In den üblichen Erfahrungsberichten des Zens, geht der Schüler zum Meister und der gibt ihm ein Koan,das er in der Meditation lösen soll. Das Koan, ein oft rätselhafter und, oder paradoxer Ausspruch oder Frage des Zen-Meisters, welche durch den der Schüler in der Meditation gelöst werden soll. Im Nachdenken überdas parados rätzelhafte Koan des Meister liegt der Schlüssel zu uns selbst verborgen. Wer das erkennt, der ist vielleicht noch nicht erleuchtet, ist dem aber bereits einen grossen Schritt näher.
Eines der ersten Koans die man bekommt, ist meisten die Frage; Wer bin ich? Das ist eine Frage die nicht so leicht zu beantworten ist: bin ich mein Name, oder mein Körper, bin ich dieser Denkende, der im Hintergrund nachdenkt. Eine einfache Frage, und ist so schwer zu beantworten, eine einzige Frage wirft immer neue Fragen auf, die im Grunde auch ins Leere führen. Eigentlich müsste die Frage lauten; Wer bin ich – und wie viele ? Wenn wir genau hinschauen bestehen wir aus vielen vergangene Pesönlichkeiten die wir bereits gelebt haben, die Persönlichkeiten, die wir dann vielleicht einmal sein werden, sind noch in weiter Ferne.
Der Sinn und das Ziel der Meditation, ist ja, dieses dauernde Gedankenkarusell in unserem Kopf zur Ruhe zu bringen. Der Sinn und Ziel eines Koans soll den Schüller verwirren, es ist eigentlich, eine unlösbare Aufgabe, vor der unser Gewöhnliche Geist irgend wann dann, einfach kapituliert und aufgibt und sich das Denken in Nichts auflöst.
Ich habe auch schon versucht so ein Koan zu lösen, mit mässigem Erfolg, meine Koans stellt mir das Leben, ob ich will oder nicht. Koans sind immer Gegensätze, die scheinbar nicht zusammenpassen und doch zusammen gehören, wie die zwei Seiten einer Medaille, hell und dunkel, Tag und Nacht, gut und böse, Geburt und Tod, es sind Gegenpole in Frageform.
Wie erreiche ich Beständigkeit, in einer vergänglichen Welt?
Wie komme ich zur Ruhe? Wenn ich ja bereits dort sein sollte, ein Koan, das ich mit geschehen lassen, zu lösen versuche.
Gesund Essen und feines und ungesundes Geniesen, auch mein tägliches Koan.
Wie nehme ich meine Schmerzen an, ohne mich mit ihnen zu identifiszieren?
Mein eigenes Koan; Schmerzen kommen und Gehen, da ist kein bleiben.
Schmerzen haben keine Substanz und doch tut es weh? Warum? – Ein ewiges Koann, das mancher auch kennt, die Lösung, ist, möglicher weise, im sich selber vergessen, sich mit dem Schmerz nicht identifizieren.
Meine eigenen Wiedersprüche und wie gehe ich mit mir selber um, ein dauer Koan, das ich nur mit meiner Liebe zu mir selber lösen kann, immer wieder, täglich.
Die Geburt war, unser erstes Koan, das wir mit Bravour gelöst haben und der Tod wird unser unser letztes Koan sein in diesem Leben.
Die Fragen des Lebens bestehen aus Koans, die wir immer wieder lösen müssen, da wäre noch die Frage; was in meinem Leben ist kein Koan?
Eines Tages begegnete der Meister Hotei einem Zen-Mönch. Dieser fragt ihn: „Was ist die Bedeutung des Zen?“ Hotei ließ sofort als stumme Antwort seinen Sack auf den Boden fallen.
„Sag mir bitte, worin besteht die Verwirklichung des Zen?“ fragte der Mönch erneut.
Sofort ergriff der lachende Buddha seinen Sack, warf ihn sich über die Schulter und ging seines Weges, ohne sich noch einmal umzuschauen.
Was ist euer Koan oder euere Lebens Fragen an euch selber? Ist eure Antwort auch so einfach?
Zufällig habe ich aufdem Blog satyamnitya
noch einen sehr gelungenen Beitrag über das Koan mit dem Titel
Ikkyû Sôjun: nur ein Kôan ist wichtig
gefunden und es passt gut als Ergänzung zu meinem Beitrag
27.05.2011Â Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Meine Leser wissen ja, dass ich immer am Freitag zum Zazen gehe, das ist die Meditation in der Gruppe (Sangha ). Ich hatte die Ehr dieses mal wieder, die Klangschale zum klingen zu bringen und den Text aus zu suchen und vorzutragen. Zur Zeit Lese ich das Buch ,, Das Herz von Buddhas Lehre,, von Thich Nath Hanh und habe mich für die zwei Wahrheiten, die reltive Wahrheit und die absolute Wahrheit entschieden. Das sind zwei Begriffe die nicht so leicht zu verstehen sind und Thich Nath Hanh erklärt das so, dass es auch für nicht Buddhisten, vermutlich verständlich ist. Gleichzeitig möchte ich Euch den Blog unserer Meditatinsgruppe vorstellen, den ich auch betreue. Hier schreibe ich keine eigenen Gedanken von mir nieder. Es werden hier nur die Texte, des jeweiligen Freitags veröffentlicht, immer mit einem Link zum Original. Wer also besinnliche Gedanken und Texte die zum nachdenken anregen sucht, ist hier richtig. Wer zudem in der Nähe lebt und sich angesprochen fühlt, ist natürlich herzlist eingeladen bei uns mit zu wirken.
Die zwei Wahrheiten
Aus dem Buch ,, Das Herz von Buddhas Lehre S.122 von Thich Nath Hanh
Nach buddhistischer Auffassung gibt es zwei Arten von Wahrheit: die relative oder weltliche Wahrheit (samvriti satya ) und die absolute Wahrheit (paramartha satya). Unseren Übungsweg betreten wir durch das Tor der relativen Wahrheit. Wir erkennen das Vorhandensein von Glück und das Vorhandensein von Leiden und bemühen uns, in die Richtung zu gehen, die mehr Glück verheisst. Tag für Tag kommen wir in dieser Richtung ein Stückchen weiter voran, bis wir eines Tages erkennen, dass Leiden und Glück eins sind und nicht voneinander zu trennen.
In einem Vietnamesischen Gedicht heisst es:
Die Menschen sprechen endlos über ihr Leiden und ihre Freude.
Aber was gibt es, dessentwegen sie leiden oder sich freuen sollten?
Freude die aus sinnlichen Vergnügen erwächst, führt immer zu Schmerz, und Leiden, das aufkommt, wärend der Weg beschritten wird, bringt Freude.
Wo Freude, ist Leiden. Wenn Du Nicht-Leiden haben möchtest, musst du Nicht-Freude akzeptieren.
Der Dichter versucht, in die absolute Wahrheit zu springen, ohne den Weg der relativen Wahrheit zu beschreiten. Viele Menschen glauben, sie müssten auf jedwede Freude verzichten, um Leiden zu vermeiden, und sie nennen das „Freude und Leiden transzendieren“. Das ist aber nicht richtig. Wenn du deinen Schmerz erkennst und ihn akzeptierst, ohne vor ihm davonzulaufen, wirst du entdecken, dass obwohl Schmerz da ist, auch Freude vorhanden ist.
Weiterlesen: Die zwei Wahrheiten
auf der Seite der Meditionsgruppe Wettingen
Aus dem Buch ,, Das Herz von Buddhas Lehre S.122 von Thich Nath Hanh
Zur Zeit lese ich ein Buch über Schamanismus das ist eine Naturreligion und die gibt es in allen Völkern unserer Erde. Wobei, bei uns der Medizinmann der Indianer am bekanntesten ist. In diesem Buch beschreibt der Autor, seinen Weg zum Schamanen und das erstaunliche daran ist, dass auch Menschen die Schamanen werden wollen, die gleichen Erfahrungen machen müssen, wie alle Menschen, welche auf einem Spirituellen Weg sind. Das was sie lernen müssen, mag anders sein, auch die Formen der Rituale, mögen für uns ungewohnt sein. Aber unsere Emotionen, sind für jeden von uns gleich. Alberto Vialdo Erleuchtung ist ins uns nennt diese Emotionen, in seinem Buch, Dämonen, genau das was sie ja sind. In unserer modernen Welt hat es wenig Raum für Geister und Engelswesen, vorallem haben wir sie aus unserem Glauben verbannt und wir nennen das Aberglauben. Wie immer wir sie nennen, Emotionen oder Dämonen, sie wirken in uns, ob wir es <<wahr haben wollen>> oder nicht.
Die Bösartigen Dämonen, wie Ärger, Zorn und Hass überwinden wir durch die Engel des Friedens und der Liebe.
Den Dämon der Habgier, des sinnlosen Anhäufens von Besitz überwinden wir mit dem Engel des Grossmutes.
Den Dämon der Masslosigkeit überwinen wir mit dem Engel der Mässigung
Die Dämonen der Trägheit und Bequemlichkeit überwinden wir durch Entschlossenheit und Mut.
Neid und übelwollen überwinden wir mit Mitgefühl und Anerkennung für uns selber aber vorallem auch für die Beneideten.
Den Dämon des Stolzes überwinden wir mit dem Engel der Demut.
Dämon und Engel, das sind ja auch Begriffe welche wir aus dem Christentum kennen,sie wurden aus unsere heidnischen Vergangenheit und auch aus dem Judentum übernommen.
Engelswesen gibt es auch im Buddhissmus und heissen da Dakinis was Himmelstänzerin heisst, es sind weibliche Geisteswesen.
Um zu Erkennen, was da in uns abgeht, müssen wir versuchen bewusst zu leben und achtsam mit uns, unseren Mitmenschen und unserer Umwelt umgehen. Es sind immer die Versuchungen in unserem Leben und das wie, wir damit umgehen, ob sich diese Dämonen in unserem Leben manifestieren können.
Es hat mir wieder einmal gezeigt, dass wenn wir offen für andere und anderes Wissen sind, können wir immer wieder Dinge erfahren und lehren, welche anders sind, als das Gewohnte, der Blick über den Gartenhag zeigt nur den unterschied an zu meinem Garten, es zeigt mir auch an, dass es an der Zeit ist Unkraut zu jäten.
22.01.2011 Text von zentao
Bücher zum Thema
Alberto Vialdo Erleuchtung ist ins uns
Kurt Fenkart Auch du bist ein Schamane
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Blogs, Buddha, Buddhismus, Fleisch, Gemüse, Lebensmittel, Ernährung, Essen, Bio, Leben, Menschen, Zen
Fleisch oder Gemüse ?
Fleisch oder Gemüse? Diese Frage habe ich mir vor längerer Zeit auch gestellt, vor allem weil ich mich dem Buddhismus verpflichtet fühle und seit gut 16 Jahren Zen-Meditation praktiziere. Ich bekenne ich esse immer noch Fleisch, je nach Lust und Laune, so alle zwei Wochen habe ich ein stück Fleisch auf meinem Teller. Nur Wurstwaren und Schweinefleisch, meide ich ganz. Immerhin bin ich zu 50% Rohköstler und mache mir jeden Morgen ein Smoothie, aus zwei Teilen Früchte und einem Teil Gemüse das Rezept und Video hier:Green Smoothies. Ich bin leider etwas süchtig auf Backwaren, und das ist für mich das grössere Übel, als Fleisch. Zucker und Weissmehl sind die grösseren Gifte für unseren Körper, als Fleisch. Dank dem Rohgemüse habe ich meinen Süssigkeiten Konsum stark reduziert.
Fleissige Blogleser wissen ja, dass ich in Sachen Gesundheit schon einiges aus probiert habe. Seit ich das Buch von Andreas Campobasso Stopp! Die Umkehr des Alterungsprozesses gelesen habe, bin ich schockiert über die Praktiken unserer Lebensmittel Industrie. Es ist aber nicht nur die Lebensmittel Industrie welche in sträflicher Art und Weise mit unserer Gesundheit spielen, es ist vor allem die Landwirtschaft die sich ganz falsch entwickelt hat. Beeinflusst durch die Chemie, wurden nur noch Produkte produziert, welche sehr schön anzusehen waren, aber nicht mehr sehr gesund sind. Sie sind durchaus, die Ursache, von so mancher Krankheit, die es früher nicht gab.
Beim Fleisch war es genau so, die Tiere wurden mit Hormonen und Kraftfutter, gemästet, dass sie schneller Schlachtreif waren. Das Perverseste passierte vor ca. 15 bis 20 Jahren als die Bauern, begannen, den Tieren Knochenmehl unter das Futter zu mischen und dann vor ca.10 Jahren entdeckte manBSE der sogenannte Rinderwahnsinn. Das machte vielen die Entscheidung, Vegetarier zu werden leicht. So leicht wird man aber nicht zum Vegetarier, weil wir alle irgend wie Konditioniert sind, das heisst abhängig. Produkte welche Industriell verändert wurden, machen früher, aber sicher später krank. So kann man vieles nicht mehr essen, weil wir davon krank werden. Industriel verarbeitete Produkte, sind für mich Tabu und sind total von meiner Einkauflieste gestrichen.
Aus Lebensmittel wurden Nahrungsmittel und heute haben wir den Schlamassel, was können wir noch bedenkenlos essen? Ob Bio-Gemüse und Bio-Fleisch das richtige ist, bin ich nicht so sicher, ob wir den Biobauern wirklich trauen können, das wird die Zukunft weisen.Claudia Klinger hat einen neuen Blog mit dem passenden NamenUnverbissen vegetarisch hier will sie genau diese Frage mit ihrer neuen Leserschaft diskutieren.
Was einer essen will, das muss jeder für sich entscheiden, was wir alle machen müssen, unser Kaufverhalten überprüfen und entscheiden, will ich für meine Gesundheit mehr Geld ausgeben, den gesunde Lebensmittel sind in der Regel etwas teurer.
Wen jetzt jeder Vegetarier wird, leben und vermehren sich Weltweit, die Rinder und Schafe und Hühner usw. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir am Anfang unserer Entwicklung zum Menschen, Jäger und Sammler waren. Vielleicht war gerade diese Mischkost, die Nahrung, die es ermöglicht hat zum heutigen Menschen zu werden. Es ist aber auch klar, dass der Fleischkonsum den Menschen Aggressiv machte. Ob Vegetarier die friedlicheren Menschen sind, das weiss ich nicht. In den alten indischen Kulturen, wurde durchaus, auch Fleisch gegessen nur das töten war verboten, der Metzger war in der Regel, ein Moslem. Es ist ein paradox, das töten war verboten, aber das Fleisch von toten Tieren durfte man essen.
Wichtiger als die Diskussion Fleisch oder Gemüse, ist die Frage; wie leben die Tiere? Leben sie Artgerecht unter ihresgleichen und bekommen sie auch das richtige Futter. Wie weit sind die Transportwege und muss es dringend ein Schlachthaus sein, wo die Tiere sofort die Angst der getöteten Tiere riechen und in Panik ausbrechen.
Was immer wir essen, es sollte nicht aus Industrieller Produktion sein. Es muss natürlich angebaut werden und die Tiere müssen Artgerecht gehalten werden. Wer Zeit und Geld hat, sucht sich einen Biobauer in der Nähe seines Wohnortes und kauft so direkt ab Hof, das ist aber schon die Luxusvariante. Bei den meisten ist der Wille zu gesundem Essen da, nur Entscheiden tut am Ende immer der Geldbeutel.
28,10.2010 Text von zentao
Stopp! Die Umkehr des Alterungsprozesses
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Glück, Geld, Wirtschaft, Banken, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen
mit Geld kann man fast alles kaufen….
Unsere Gesellschaft ist auf dem Handel aufgebaut, früher tauschten wir das was wir hatten gegen das was wir brauchten, da wurde gehandelt,und meistens waren beide Seiten am Ende Zufrieden. Das getauschte konnte man in der Regel nicht horten, denn vieles war verderblich. Dann wurde irgend wann das Geld erfunden und das Geld konnte man aufbewaren. Die ersten Banken entstanden, wer viel Geld hatte der war Reich und mächtig und auf einmal war das Geld schmutzig und bekam einen schlechten Namen. Aber es ist eine Tatsache, dass Geld vieles im Leben erleichtert, zuviel Geld verdirbt vermutlich den Charakter und zuwenig Geld verdirbt unser Leben. Die Golden Mitte wäre auch hier das Ideale. Wir vergessen aber leider, dass wir am Ende unseres Lebens, nichts mitnehmen können;
…..Alles Gewordene ist veränderlich und vergänglich, in sich zerbrechlich wie ungebrannter Ton, es gleicht etwas Geliehenem, einer Stadt die auf Sand gebaut ist….
Den untenstehenden Text habe ich beim Chakra Balance Blog “Kaufkraft” gefunden und da ist viel wahres dran. Die Obere Zeile, ist das, was wir vermeintlich kaufen können….um aber bei den unteren Zeilen etwas zu erreichen, müssen wir selber etwas, dazu tun oder es geschehen lassen.
Mit Geld kann man Vergnügen kaufen –
aber keine Liebe.
Man kann ein Spektakel kaufen -
aber keine Freude.
Man kann einen Sklaven kaufen -
aber keinen Freund.
Man kann eine Frau kaufen -
aber keine Ehefrau.
Man kann ein Haus kaufen -
aber kein Heim.
Man kann Lebensmittel kaufen -
aber nicht den Appetit.
Man kann Heilmittel kaufen -
aber nicht die Gesundheit.
Man kann Zeugnisse kaufen -
aber nicht die Kultur.
Man kann eine Leibwache kaufen -
aber keine Sicherheit.
Man kann Bücher kaufen -
aber keine Intelligenz.
Man kann Tranquilizer kaufen -
aber keinen Seelenfrieden.
Man kann einen Ablass kaufen -
aber kein Verzeihen.
Man kann die Erde kaufen -
aber nicht den Himmel.
gefunden im Netz – Verfasser unbekannt
http://www.chakrablog.de/
30.9.2010 zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Meditation, Menschen, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen, Wuwei, Tao, Daoismus
Wenn wir die Zen-Meditation üben, sind wir am Anfang voller Enthusiasmus und alles scheint leicht zu gehen, wir sind offen und bereit neues aufzunehmen. Das nennt man Anfängergeist, aber dann nach einiger Zeit, wird es bei vielen etwas mühsamer, man ist müde und verspannt und sucht öfters mal, wieder nach Ausreden um nicht üben zu müssen.
In unserer Gesellschaft werden aus Lebenssytuationen, leicht Lebensprobleme,das heisst konkret; wenn es etwas beschwerlicher wird, dann sind wir nicht mehr bereit einfach so, weiter zu machen. Es ist unsere stark überbewertete Intelligenz die uns alles verdirbt, die sich mit Denken überall einmischt. Der Verstand (Ego) will fast immer etwas anderes, als das was wir gerade haben und muss von Beginn an erzogen werden, wie ein Hündchen, dem wir auch immer wieder den Befehl; “sitz” geben , sanft und ohne Gewalt, den Hintern runterdrücken. Genauso müssen wir uns selber, im täglichen Leben und in der Meditation beibringen , dass wir nicht alles haben können und dass es Dinge gibt, die können wir nicht ändern.
Im Zen. wird immer wieder betont, wir sollen nicht Denken und die Gedanken einfach vorbei ziehen lassen, wir werden zum Beobachter in eigener Sache. Es ist aber noch viel einfacher; wer weiss, dass die Gedanken der Ursprung unseres Handelns sind, der weiss, das nicht Denken führt zum nicht handeln.
Einfacher gesagt, wenn ich nicht “Eiscreme” denke, dann gehe ich auch nicht zum Tiefkühler, um mir eines zu holen.
Im den östlichen Kampfsport gibt es einen Begriff der heisst WuWei und kommt aus dem Daoismus, einer der ältesten Weisheitslehren und kommt wie so vieles, aus dem alten China. Es besagt in etwa, dass alles bereit im Ursprung des Tao bereits vorhanden ist, so dass es nicht Weise wäre hier ein zu greifen und dass es besser ist die Dinge geschehen lassen. Die Lehre vom Tao besagt, dass alles Eins ist und alles geschieht ohne ein, zu tun des Menschen.Es gibt ein Bild um das zu verdeutlichen.
Wenn ein Kranich, tief über einen Teich fliegt, spiegelt sich der Schatten seines Körper im Wasser, ohne dass jemand, etwas getan hätte, es geschieht einfach und wenn er weiter fliegt, so fliegt sein Schatten mit ihm und spiegelt sich weiter im Wasser. Es geschieht ohne Handeln niemand ist verantwortlich für dieses Phänomen, absichtsloses tun, es geschieht einfach, aus der jeweiligen Situation heraus.

Graureiher Spiegelt sich im Teich
Es gäbe noch viele solche Beispiele, wer achtsam ist, wird das sehen, alle diese Phänomene geschehen aus dem Augenblick heraus und sind oft auch gar nicht beständig.
Wu Wei heisst; wirken durch nicht eingreifen, das ist ein Denken, welches wir erst lernen müssen. Wir meinen seit Generationen, dass wir immer kämpfen müssten und wir liegen seit Generationen falsch, alle diese Kriege, währen unnöttig gewesen. In der Natur gewinnt immer das Weiche; das Wasser kommt überall durch und nichts kann es auf die Länge aufhalten. Die Eiche, der Inbegriff für Stärke, wird von einem starken Sturm einfach umgeworfen, der Grashalm beugt sich dem Wind mit Leichtigkeit. Nur wer beweglich ist, kann überleben, alles starre muss unterrgehen.
Ob wir wollen oder nicht, es ist eine Wahrheit, wenn wir sie anwenden, wird unser Leben leichter, viel leichter. Wenn nicht ist es wiederum unsere Entscheidung, dann machen wir es nur uns selber schwer.
Die Erkenntnis ist das eine, sie umzusetzen, das ist Weisheit.
Wahre Meisterschaft wird dadurch erlangt,
den Dingen ihren Lauf zu lassen.
Sie wird nicht durch Einmischen erlangt.
9.9.2010 Text und Foto von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Blogs, Buddhismus, Leben, Menschen, Geschichten, Spiritualität, Krebs, Krebserkrankung, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Aus Liebe zum Leben….
das ist der Titel des Buches, welches ich euch vorstelle,
ein Buch über das Leben, wie es Naomi Remenin ihrem Leben als Ärztin erlebt. Geschichten aus dem Alltag ihrer Patienten, welche sie als Beraterin von an Krebs erkrankten Menschen erlebt. Sie ist aufgewachsen in einem Jüdischen Elternhaus und wurde stark geprägt durch ihren Grossvater, welcher ein Rabbi (Rabbiner) war. Von ihm und durch ihn hat sie, ihre ersten Grundlegenden Erfahrungen, dass wir alle immer gesegnet seien gesammelt. Es sind schöne und wahre Geschichten, aus ihrem Leben, aus ihrer eigenen Erfahrung mit derCron Krankheit und den Erlebnissen mit ihren Patienten.
Das schöne an den Geschichten ist, die Offenheit ihres Schreibstiles, sie schreibt über Spirituelles und die Erfahrung der Segnungen ohne sich zu fest auf das religiöse einzulassen. Sie ist auf keine Religion festgelegt oder fixiert und doch bemerkt man in ihren Geschichten, ihre persönliche tiefe Verwandlung zu einem spirituellen Menschen. Sie schreibt über die alltäglichen, oftmals unbemerkten Segnungen, die aus einem Wort, einer Geste oder aus einer unerwarteten Handlung ins Leben treten können.
Es sind Geschichten in denen wir oft einen Spiegel zu unserer eigenen Lebensweise sehen und dass wir halt oft in unserem Leben innehalten müssen und uns neu orientieren können. Das ganze Buch handelt davon, das wir herausfinden; wer wir sind, warum wir auf der Welt sind und was uns trägt. Jede Geschichte ist ein Plädoyer für das Leben. Es sind auch Geschichten über kleine und grössere Wunder, welche Menschen erleben, wenn sie ihr leben, endlich so leben und akzeptieren, wie es in diesem Augenblick ist.
Ein Satz der mich tief beeindruckt hat;
Wollen wir das Leben in einem anderen Menschen segnen, dann verlangt das von uns gewöhnlich einen tiefen Respekt vor der Einzigartigkeit dieses Menschen; wir müssen ihm erlauben, zu offenbaren, wer er ist, statt zu versuchen, ihn zu dem zu machen, was wir uns wünschen oder brauchen. Wir können jemanden nicht stärken. wenn wir zugleich seine Integrität verletzen.
Naomi Remen
Durch ihr Leben als Ärztin hat sie viel erfahren, wie es nicht sein sollte und lehrt uns immer wieder auf unser Herz zu hören. Sie ist nicht nur eine grosse Heilerin durch ihre Kunst des Erzählens, sie ist auch eine ganz tolle Weisheitslehrerin, ich finde sie sehr authentisch.
hier einige Aussagen;
Sie ist ein Geschenk des Himmels, eine Kennerin der schwer zu fassenden und doch so wesentlichen Kräfte des menschlichen Herzens. Sie lehrt uns unendlich viel über Heilung, Liebe und das Leben.
Daniel Golman
Ihre Geschichten öffnen unser Herz und beflügeln unsere Sehnsucht. Sie lassen uns unendlich viel Schönheit erkennen und lassen uns wissen, wie jeder von uns zutiefst zu dieser Welt gehört und gebraucht wird.
Jon Kabat-Zinn
Der Triumph des Herzens. Ein Buch, das schon während des Lesens heilt und inspiriert. Eine Schatzkammer voller Geschenke der Liebe.
Jack Kornfield
Durch das Lesen dieses Buches habe ich mehr über das Leben und über mich selber gelernt, als durch manches, so gescheite Lebenshilfe-Buch.Es ist ein Buch dass ich jedem voll und ganz empfehlen kann.
12.8.2010 Text von zentao
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Aus Liebe zum Leben:von Naomi Remen
Geschichten, die der Seele gut tun
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Blogs, Buddha, Buddhismus, Fotos, Liebe, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen

denn auf den Bergspitzen des Stolzes können die Wasser der Liebe sich nicht halten.
die Ströme der Liebe…
Betrachte den, der dir deine Fehler enthüllt,
als erzähle er dir von einem verborgenen Schatz,
auf den Bergspitzen des Stolzes können
die Wasser der Liebe sich nicht halten.
Nur in den tiefsten Tälern der Demut sammeln
sich die Ströme der Liebe zu unerschöpflichen Meeren.
Aus dem Dhammapada
10.7.2010 zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Blogs, Buddha, Buddhismus, Leben, Lebensfreude, Meditation, Menschen, Natur, Spiritualität, Texte, Lin Chi, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen, Zengeschichten, Zen-Meister, Zen-Lehrer
Am letzen Montag war ich in der Sangha Zürich beim Vortrag von Marcel und habe für meinen Partner Blog taozazen diesen Beitrag geschrieben, welchen ich nun auch hier veröffentliche.
Ein Mensch ohne Rang und Namen
der Text von zentao in diesem Beitrag wurde von Marcel Geisser autorisiert.
Marcel Geisser vomHaus Tao in Wolfshalden versuchte uns, den Menschen Lin Chi etwas näher zu bringen.
Lin chi I- hsuan (in Japan Rinzai Gigen ) wurde nach 810 mit dem Familiennamen Hsing geboren und starb 866/867. Er ist der Begründer der nach ihm benannten Schule Linji zong welche sich über Korea, Japan, und Vietnam ausbreitete. In Japan heisst Lin Chi, Rinzai und das ist auch der Name derselben Schule. Marcel erzählte uns diese Geschichte über Lin Chi.
Lin Chi war bereits seit 3 Jahre bei Huang Po, da fragte ihn ein Mit-Schüler „ warst Du schon bei Huang Po zu einer persönlichen Unterredung? Was Lin Chi verneinte. Der ältere Schüler drängte ihn, er müsse unbedingt Huang Po eine Frage über Zen stellen. Was dann Lin Chi auch tat, es war aber die falsche Frage und vor allem es war nicht Echt und das bemerkte Huang Po ganz klar und schlug ihn. Von Zeit zu Zeit, wie es von ihm erwartet wurde, ging er wieder zu Huang Po um ihm wiederum eine Frage über Zen, zu stellen. Nach dem Lin Chi zum dritten Mal geschlagen wurde, da verleidete es ihm und er wollte Huang Po verlassen. Huang Po erfuhr davon und fand das sogar gut und gab ihm gleich noch eine Adresse von einem Zen-Meister auf einer kleinen Insel unten im Fluss wo dieser als Einsiedler lebte. Um die Geschichte kurz zu halten Lin Chi blieb drei Jahre bei diesem Eremit und er lernte hier richtig zu meditieren. Hier in dieser Einsamkeit und Ruhe, entdeckte er, dass es nichts zu erreichen gibt, dass alles ja bereits vorhanden ist, die Wahrheit ist im eigenen Geist. Sei einfach ein Mensch ohne Rang und Namen. Mit dieser Erkenntnis ging er zu dem Eremiten und erzählte ihm seiner Erfahrungen und dieser meinte nur; „Ich bin nicht Dein Lehrer, das musst Du Huang Po erzählen, das ist dein Meister.
Darauf kehrte Lin Chi zu Huang Po zurück, dieser schaute Lin Chi nur an und er wusste bescheid.
Ein Dieb erkennt immer, einen Dieb, auch im Dunkeln.
In jungen Jahren war Lin chi noch stark von der Lehre von Konfuzius geprägt, die Obrigkeiten und seine Eltern waren für ihn das höchste Gut, er war auch sehr Autoritätsgläubig. Als er mit 20 Jahren ins Kloster eintrat, da gab es zwei Studienrichtungen; das Sutra Studium oder das Studium der Mönchsregeln, was er dann auch studierte.
Als er erkannte wie einfach es in Wirklichkeit ist, wurde er extrem Radikal gegen alles Anhaften, bei sich selber, aber auch bei seinen Schülern. Wir sollen uns selber immer wieder Fragen, wo ist mein grösstes Anhaften, wie Geld, Macht, Ehe, Kinder, Religion, Ideologien und Besitz. Er erkannte, dass alles nur Konzepte sind und vieles was wir für wichtig und richtig halten, in Wirklichkeit, vollkommen unwichtig ist. Er wusste um die Tendenz der Menschen, sich immer an etwas Heiliges und Höheres zu binden und darum benutzte er, meiner Meinung nach auch so radikale Vergleiche, wie;
„Wenn ihr Buddha trefft, tötet Ihn,
Oder auch;
Die drei Juwelen sind wie ein Pflock, gerade recht um Esel anzubinden.
Oder auch,
die Buddhas und Boddhisattvas sind eine grosse Kloake
Er wurde leider oft falsch verstanden, den er meinte nicht man soll die Person Buddha töten, sondern wir sollen alle Ideen, von etwas besonderem, in uns selber töten und er meinte auch nicht, dass die Lehre von Buddha nur zum Esel anbinden tauge auch seine etwas unappetitlichen Vergleiche, waren dazu da um seine Zuhörer aufzuwecken. Er hat mit drastischen Worten, die Forderung von Buddha, wir sollen nicht anhaften, seinen Schülern nahe gebracht. An gar nichts Anhaften, nicht einmal an den Worten vom Buddha.
Er war in manchem radikaler als der Buddha.
Es war eine schwere Zeit, im alten China, die Buddhisten wurden wieder einmal verfolgt, die Klöster geschlossen und viele Mönche mussten wieder eine Arbeit suchen. Es war Krieg im ganzen Land und das prägte auch die Menschen. Es herrschte ein rauer Umgangston und die Menschen waren nicht zimperlich und ertrugen einiges. Auch die Mönche mussten hart arbeiten und sie pflanzten ihre eigene Nahrung an.
Lin Chi war bekannt für seine ungewöhnlichen Methoden um seine Schüler zu erwecken, unteranderem benutzte er den Stock (Kyosaku) und den Fliegenwedel (Hossu) aber vor allem war er für seine unerwarteten Schreie bekannt mit denen er seine Schüler zur Wachheit erzog.
Hier einige seiner Ratschläge an seine Schüler
Seit nicht wie die Schafe, hört auf umherzurennen.
Die Wahrheit ist im eigenen Geist.
Ihr braucht keine Lehrer, seid einfach euch selbst.
Seid einfach ein Mensch ohne Rang und Namen und seid einfach nichts Besonderes
Er meinte nicht, man solle nichts erreichen, er selber hatte ja auch den Titel eines Zen-Meisters. Er meinte damit ganz einfach, man solle sich nichts darauf einbilden und innerlich sich selber bleiben.
Sucht euch einen spirituellen Freund. Das war sein Rat an die noch unerfahrenen Schüler, mit einem schon etwas erfahrenem, spirituellen Freund würden die jungen Schüler schnellere Fortschritte machen.
Er betonte immer wieder, die Lehre sei auch nur ein Hilfsmittel, wir können Wasser nur mit einem Gefäss trinken. Wir sollen immer unterscheiden Gefäss und Inhalt, es ist beides wichtig ohne Gefäss kann man keinen Inhalt transportieren, dennoch ist immer der Inhalt, das was zählt.
Die Lehre von Buddha ist ein Hilfsmittel um Erleuchtung (Erwachen) zu erreichen.
Im Buddhismus ist das als upaya oder hilfreiche Hilfsmittel bekannt.
Unter oder hinter der Form ist das Formlose
Lin Chi lehrte nur gerade mal 10 Jahre lang und wurde nur 55 Jahre alt. Umso erstaunlicher ist es, dass er mit seinen Methoden so grossen Erfolg hatte und seine Schule bis heute in vielen Ländern auch heute noch, neben dem Soto Zen, eine der zwei grossen Zen Schulen ist.
Einer seiner bekanntesten Ratschläge an seine Schüler war;
Auch wenn du Titel und Orden besitzt, in dir selber sollst du ohne Rang und nahmen sein.
Unsere Buddhanatur kennt keine Hierarchien und lässt sich nicht mit Titeln und Namen festhalten. sie ist unsere grundlegende Natur und alle Formen und Namen sind nur unsere relative Wirklichkeit, der wir besser nicht anhaften. Deshalb lehnte Lin chi alle Dogmen und Abhängigkeiten konsequent ab.
Ein Zen-Meister der seiner Zeit voraus war, er ist in vielem heute immer noch sehr Aktuell.
13.05.2010 Text von zentao
Beitrag von Marcel Geisser autorisiert.
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Blogs, Buddha, Buddhismus, Dharma-Vortrag, Fotografieren, Fotos, Lebensfreude, Meditation, Menschen, fotografieren, Natur, Spiritualität, Vergänglichkeit, Vögel, Weisheit, Zen, Zen-Meister
Gestern habe ich beim Fotografieren dieses kleine Rotkehlchen fotografieren dürfen, ich war richtig dankbar, dass es so ruhig sitzen blieb und mir kam die Geschichte dieses Zen-Meister in den Sinn, der auch vor lauter staunen über das Lied von einem kleinen Vogel seinen geplanten Zen-Vortrag nicht mehr vor trug.
Das Lied des kleinen Vogels
Als der Zen-Meister gerade anfing mit seinem Lehrgespräch, da begann über ihm im Baum ein kleiner Vogel zu singen und der Zen-Lehrer schwieg und hörte in sich versunken zu. Auch die Schüler hörten ihm Achtsam zu. Als das Lied des Vogels zu Ende kam, stand der Zen-Meister auf und sagte; “das war der Dharma-Vortrag von Heute, denkt darüber nach” Die Schüler meinten aber; “Ihr wolltet uns doch noch einiges über den Dharma erzählen.”
Der Meister aber meinte dazu nur;” Habt ihr es den nicht gehört; Der Vogel hat alles gesagt, (gesungen), was es zu sagen gab.”
” Wenn ein wahrer Meister spricht (singt) dann schweige ich.”
18.02.2010 nacherzählt von zentao
Fotos; von zentao
Quelle; unbekannt
interessanter Link: Rotkehlchen
es ist mal wieder Winter….
Zen-Gedanken zu unserem kurz Winter
Für drei kurze Tage, war es wieder einmal richtig Winter bei uns. Die Natur hat sich zurückgezogen und es war klirrend Kalt, vor allem Nachts da hat es geschneit. Am Morgen war für kurze Zeit, ein weisser Mantel über allem und es war so Still, wie schon lange nicht mehr. Es ist erstaunlich, was so Winterwetter mit den Menschen macht, ausser vielleicht einigen Autofahrer, waren alle fröhlich. Für kurze Zeit, schien die Welt still zu stehen, die Menschen bewegten sich vorsichtig und langsam. Sogar auf der Strasse fuhren jene die fahren mussten auch viel vorsichtiger, als an Schnee freien Tagen.
Alle üben Achtsamkeit ohne dass es ihnen bewusst wird, und ohne dass sie es wollen. Die Natur zwingt sie, das heisst das Eis unter dem Schnee, lässt die Menschen bewusster und achtsamer reagieren, weil alle wissen, ohne Achtsamkeit geht es in diesen Tagen nicht. Was in Schnee loser Zeit nicht möglich scheint, dass geschieht jetzt von selbst. Wir ändern unsere immer gleichen Gewohnheiten und sind jetzt auch bereit ein mal andere Wege zu gehen oder bei anderen mitzufahren oder ganz einfach das Auto einmal zu Hause lassen.
Wenn ich mit Mitmenschen über den Schnee und das Wetter im allgemeinen rede, dann höre ich öfters mal; ” das ist halt nun mal so, das müssen wir einfach akzeptieren.” Beim Wetter sind die Menschen eher bereit, die Dinge so zu nehmen wie sie sind und eher bereit in der Gegenwart zu leben. Offensichtlich wissen die meisten, dass es nun mal Ereignisse gibt, die wir einfach akzeptieren müssen und wir wissen auch, dass wenn wir das tun, das Leben für uns und die anderen einfacher wird. Die Menschen wenden, eines der Grundprinzipien des Zens an, das heisst;
“es ist so wie es ist…auch wenn es mir nicht gefällt, ich muss es einfach akzeptieren…ohne wen und aber.”
Buddha sagte es so:
Entwickle einen Geist, der so offen ist wie der Raum,in dem angenehme und unangenehme Erfahrungen entstehen und vergehen können, ohne Konflikte oder Leid hervorzurufen. Verweile in diesem Geist wie im weitem Himmel
Majjhima Nikaya
Oder wie es Albert Schweizer formulierte:
Keine Zukunft vermag gutzumachen,
was du in der Gegenwart versäumt hast.
Diese Worte können uns helfen, dass was wir in diesen Wintertagen, so ganz normal und natürlich praktizierten, die Achtsamkeit jetzt einfach weiter zu führen und in unserem alltäglichen Leben, zu unserer neuen Gewohnheit werden zu lassen und so könnte diese neue Gewohnheit, für viele das Leben wieder um einiges ruhiger werden.
Die Natur ist der grösste Zen-Lehrer den es gibt – schon Buddha, Laotse – und andere grosse Meister haben durch das beobachten der Natur, tief in die Natur der Dinge geschaut und haben dadurch die Voraussetzungen für ein direktes Verstehen des Lebens und der Naturgesetze erkannt.
Aber leider und es ist gut so, verändert sich alles und es ist wieder wärmer geworden und es regnet wieder, der Schnee ist schon fast wieder weg und die Menschen bewegen sich wieder schneller und hasten schon wieder, sie haben keine Zeit mehr und der kurze Moment der Achtsamkeit, welcher die Menschen, für kurze Zeit wieder in der Gegenwart leben liess und so glücklich gemacht hat, ist wieder, bis zum nächsten Schneefall vorbei.
4.02.2010 Text und Fotos von zentao
Tags: Achtsamkeit, Allgemein, Alltag, Bankenkriese, Bloggen, Blogger, Blogs, Bonus, Diebe, Fotos, Gedanken, Leben, Menschen, Schmarotzer, Diebe, Diebstahl, Vergänglichkeit, Weisheit, WordPress, Zen
Diesen Text habe ich in dem Buch von einem Chinesischen Meister Hsing Yun mit dem schönen Titel Wahrhaftig Leben gefunden. Es scheint mir die Probleme der groszügigen Boni hat es auch schon damals im alten China gegeben.
Du magst die Absicht haben, Gutes zu tun,
wenn du schlechte Menschen beschenkst -
aber du wirst nur noch mehr Schaden anrichten:
diese Art des Schenkens ist wie das Füttern eines wilden Tieres -
jeder nimmt Schaden durch diese Tat.
aus dem Sutra der Gebote der Patriarchen
Wir alle nehmen Schaden, denn es ist unser aller Geld, das da so groszügig verschenkt wird, ohne eine Extra Leistung. Der Vergleich mit unseren Bankiers, als wilde Tiere, welche je mehr Blut (Geld) sie riechen, umso gieriger werden sie, der trifft ziemlich ins Schwarze. Es zeigt uns, dass es schon immer Menschen gab, die nie genug bekommen konnten. Es ist in etwa so wie wenn ein Baum von Schmarotzern befallen ist, dann bleibt nur totes Holz übrig.(Bild) Unsere Banker sind Schmarotzer, welche zuerst ihre Bank und dann den Staat aussaugen. Erst wenn wir diese Extra Zahlungen, genau so groszügig besteuern, nehmen diese Diebereien ab.( Bis jetzt legal, weil durch Verträge abgesichert) Aber Diebstahl bleibt Diebstahl. Es ist an der Zeit immer wieder hier im Internet, darauf hinzuweisen. Irgend wann muss da etwas geschehen, auch daraus könnte sich der Volkszorn entflammen und zu einem Feuer werden.

übrig bleibt totes Holz
12.12.2009 Text und Foto von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Bloggen, Blogs, Finanzkriese, Gedanken, Gier, Leben, Medien, meine Meinung, Menschen, Vergänglichkeit, Zeitungssterben, Zen, Video, Zeitungen, Finanzkriese, meine Meinung, Unrecht, Slaven, Leibeigene
Zeitungsverträger: Verleger drücken ihre Löhne
Die Finanzkriese wird auf dem Buckel der Kleinen gelöst, die kleinen müssen die Fehler der grossen sprich Banken, Wirtschaftsbosse, Zeitungsverleger, wie jetzt die Zeitungsverträger, denen jetzt der Lohn gekürzt wird. Das in der Arbeitswelt, wegen der Finanzkriese gespart werden muss , kann ich ja noch verstehen, aber muss immer auf kosten derjenigen, die schon zu wenig zum Leben haben, gespart werden? Ich habe noch nie gehört, dass die oberen Kader, freiwillig auf Lohn verzichten würden. Das ist wieder Pure Arroganz und dem sagt man schlicht und einfach moderne Sklaverei, man kann dem auch Diebstal sagen. Es ist Typisch, der welcher am Boden liegt wird noch getreten und bestohlen. Sauerei!!! Das ist das Denken von früher, als man noch Leibeigen hatte.
Neues zum Thema; Briefkasten leer
Mittwoch, 26. August 2009 15:12
Demo gegen Lohndumping morgens um 4 Uhr: Zeitungsverträger im Raum Zürich haben mit einer Streikaktion gegen Lohnsenkungen von bis zu 20 Prozent protestiert. 5000 Tagi und NZZ-Abonnenten mussten ohne Zeitung frühstücken. Der Zuvo AG, die Tamedia und NZZ gehört und an die Post verschachert werden soll, haben die Verträger ein Ultimatum gestellt.Hier weiterlesen; presseverein.ch
Dieses Video habe ich bei medienlese 6 vor 9 Biss, Zeitungsverträger, Killerspiele gesehen plus andere interesssante Texte über dieses Thema.
Aktualisiert 28.08.2009 von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Bloggen, Blogger, Blogs, Buddhismus, Gedanken, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen, Licht, Schatten
Licht und Schatten
Licht und Schatten begleiten uns täglich, wo Licht ist, da ist auch der Schatten. Licht und Schatten, das sind auch Tag und Nacht, also Gegensätze, alles was ist hat ein Gegenstück, Polarität genannt. Hell und Dunkel, Gut und Böse das sind alles verschiedene Seiten des gleichen, wie bei einer Münze, welche auch zwei Seiten hat Kopf und Zahl. Licht und Schatten sind nicht nur im Aussen sondern auch in uns drinnen. Wenn wir Dinge, Gedanken, Gefühle und Erlebnisse, das Unangenehme alles was wir nicht wollen und nicht mögen und das demzufolge auch nicht leben, dann verdrängen wir das nur und das verdrängte fällt in den Schatten, das Gemeine daran ist, dass diese Dinge nicht einfach im Schatten bleiben, sie begegnen uns immer wieder in unseren Träumen oder im Aussen, in dem wir dementsprechenden Menschen begegnen, welche uns unseren Schatten spiegeln. Oft erleben wir dies Menschen in einer unangemen Art und Weise, sie spiegeln uns genau das, was in uns selber ist.
Wir erleben unseren Schatten vor allem durch unangenehme Gefühle, wie Ärger und Wut im Alltag. Es geschieht uns fatalerweise immer das Unangenehme was wir immer versuchten zu vermeiden. Wenn wir Jahre lang so tun, als wäre alles in bester Ordnung, kommt der Schatten wieder zum Vorschein durch alltägliche Unzufriedenheit und Krankheit. Heilung kann nur über die Bearbeitung des Vergangen, nicht anerkanntem erfolgen. Und das beginnt damit, indem uns bewusst wird, dass auch wir dunkle Seiten in uns haben. Wenn wir unseren Schatten, sprich negativen Eigenschaften erkennen, noch besser ist, wenn wir ihn anerkennen, dann sind wir schon ein gutes Stück des Weges weiter, denn nur wer im Licht steht kann seinen Schatten sehen, das ist der Beginn unseres Weges zu einem gesunden bewussten Leben.
Während vieler Jahre, wollten wir unseren Schatten nicht sehen, wir verdrängten ihn einfach, erst wenn unser Leiden und unsere Schmerzen unerträglich werden, erst dann sind wir bereit daran etwas zu ändern. Wer aber meint, der Schatten würde einfach verschwinden, wenn wir mit der Arbeit an uns selbst beginnen, der irrt gewaltig. Der Schatten bleibt, doch das Leiden wird weniger und weniger, wenn wir uns mit unserem Schatten versöhnen. Erst durch das Bewusste Wahrnehmen und beobachten, was denn wirklich in uns selber geschieht, sehen wir das alles unbeständig und vergänglich ist und das diese negative Selbst, so nicht exisrt und wir werden von unserem negativen Denkenbefreiund wir verändern uns, Schritt für Schritt, zu einem positiv Denken Menschen, dem plötzlich wie von selbst, das meiste einfach zufällt, weil sein negatives Selbst ihm keine Hindernisse mehr in den Weg legt.
Jetzt besteht die Gefahr, dass wir überheblich werden und das was einmal war vergessen und vor lauter Licht, wiederum den Schatten nicht mehr sehen, auch wenn rund um uns nur noch Licht wäre, müssen wir uns an unseren Schatten erinnern, sonnst beginnt das ganze wieder von vorne.
28.06.2009 text von zentao
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Diese schöne Zengeschichte habe ich im Chakra Balance Blog gesehen, eine Geschichte voller Weisheit geschrieben von Derek Ling
Das Tao der Vergebung
Eines Tages gab der Weise dem Schüler einen leeren Sack und einen Korb voller Kartoffeln. “Denk an alle Menschen, die in letzter Zeit etwas gegen dich gesagt oder getan haben, besonders jene, denen du nicht vergeben kannst. Schreibe von jedem den Namen auf eine Kartoffel und tue sie in den Sack.”
Dem Schüler fielen eine Menge Namen ein, und bald war sein Sack voll mit Kartoffeln.
“Trage den Sack eine Woche lang mit dir, wohin du auch immer gehst, ” sagte der Weise. “Wir werden dann wieder darüber sprechen.”
Zuerst dachte sich der Schüler nichts dabei. Den Sack zu tragen war nicht besonders schwer. Aber nach einer Weile, wurde er immer mehr zu einer Last. Er war manchmal im Weg, und es schien mehr Anstrengung nötig, ihn zu tragen, ob wohl das Gewicht das gleiche blieb.
Nach einigen Tagen begann der Sack zu stinken. Die geritzten Kartoffeln gaben einen reifen Geruch ab. Es wurde nicht nur immer lästiger, sie herumzutragen, sie wurden auch noch recht unangenehm.
Schliesslich war die Woche vergangen. Der Weise rief den Schüler herbei. “ Hast du irgendwelche Erkenntnisse oder Ideen dazu gewonnen.?”
“Ja, Meister,” antwortete der Schüler. “Wenn wir es nicht schaffen, anderen zu vergeben, tragen wir negative Gefühle mit uns herum, so wie diese Kartoffeln. Diese Negativität wird eine Last für uns, und nach einer Weile verfault es auch noch.”
“Ja genau das passiert, wenn man einen Groll hegt. Wie also können wir die Last verringern?”
“Wir müssen danach streben zu vergeben.”
“Jemanden zu vergeben ist gleichwertig, dem Herausnehmen einer Kartoffel aus dem Sack. Wie vielen deiner Missetäter bist du fähig zu vergeben?”
“Ich habe recht viel darüber nachgedacht, Meister, ” sagte der Schüler. “Es braucht zwar eine Menge Überwindung, aber ich habe mich entschieden, ihnen allen zu vergeben.”
“Sehr gut, wir können alle Kartoffeln entfernen. Gab es noch andere Leute, die dir in dieser Woche schlecht gesinnt waren?”
Der Schüler dachte eine Weile darüber nach, und gab zu, dass es welche gab. Dann verspürte er Panik, als er erkannte, dass sein Sack schon wieder dabei war, gefüllt zu werden.
“Meister,” fragte er, “wenn wir so weitermachen, werden dann nicht immer Kartoffeln in meinem Sack sein, Woche für Woche?”
“Ja, solange Menschen auf irgendeine Weise etwas gegen dich tun oder sagen, wirst du immer Kartoffeln haben.”
“Aber Meister, wir können niemals kontrollieren, was andere tun. So wozu ist das Tao in diesem Fall gut?”
“Wir sind noch nicht im Bereich des Tao. Alles worüber wir bisher gesprochen haben, ist das normale Verständnis von Vergebung. Es ist das selbe, das viele Philosophien und Religionen predigen – wir müssen ununterbrochen danach streben zu vergeben, da es eine wichtige Tugend ist. Dies ist nicht das Tao, da es im Tao kein Streben gibt.”
“Was ist dann das Tao, Meister?”
“Das kannst du selbst herausfinden. Wenn die Kartoffeln negative Gefühle sind, was ist dann der Sack?”
“Der Sack ist… das, was es mir erlaubt, die Negativität festzuhalten. Es ist ewas in uns, das uns dazu bringt, uns angegriffen zu fühlen…. Ah, es ist mein aufgeblasener Sinn meiner eigenen Wichtigkeit.”
“Und was passiert, wenn du ihn loslässt?”
“Dann… scheinen die Dinge, die Menschen die etwas gegen mich tun oder sagen, keine so grosse Sache mehr zu sein.”
“In dem Fall, wirst du keine Namen mehr haben, um sie auf Kartoffeln zu schreiben. Das bedeutet, kein Gewicht mehr, das du herumtragen musst, und keinen Gestank mehr. Das Tao der Vergebung ist die bewusste Entscheidung, nicht nur ein paar Kartoffeln zu entfernen, sondern gleich den ganzen Sack loszulassen.”
Wie in dieser Zengeschichte, tragen wir alle unseren unsichtbaren Kartoffelsack mit uns herum und bei einigen stinkt er möglicher weise schon ein wenig. Jetzt wissen wir was wir tun müssen.
,, Vergebung üben ,,
dann werden wir den unsichtbaren Kartoffelsack endgültig loslassen können.
04.05.2009 gepostet von zentao
Verfasser: Derek Lin Das Tao der Vergebung
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Bloggen, Blogs, Leben, Lesenswert, Menschen, WordPress, Zen, Zeitungen, Medien, Presse, Zeitungssterben, Lesen, Leser, Journalismus
Blogger sind wie Bullteriers
diese Aussage habe ich auf medienlese.com in der Rubrik 6 vor 9: DuMont, Huffington, Bild, Pattaya
gefunden uns sie gefällt mir.
Das Orginalinterview war auf der Süddeutsche.de unter dem Titel
“Blogger sind wie Pitbulls”
Arianna Huffington über Bürgerjournalismus und die Probleme der Zeitungsindustrie
besonders ihre Antwort auf diese Frage hat mich überzeugt
SZ: Sprechen Sie der Presse ihre Kritikfähigkeit ab?
Huffington: Die Traditionsmedien neigen dazu, sich schnell dem nächsten Aufregerthema zu widmen. Blogger dagegen lieben es, eine Geschichte zu hinterfragen. Sie sind richtige Pitbull Terrier: Wenn sie sich erst mal in etwas verbeißen, ist es unmöglich, sie wieder davon loszureißen.
Das ganze Interview ist einmalig und zeugt von ihrem Journalistischem Wissen und ihrer Fairness der breiten Öffentlichkeit gegenüber, sie ist bereit den Finger in offene Wunden zu legen und offen und wahr zu berichten, was im heutigen Journlismus eine Seltenheit ist, weil alle von gewissen Kreisen abhängig sind. Begeistert und gefreut hat mich die letzte Antwort.
SZ: Sehen Sie in Journalisten immer noch die “Vierte Gewalt”?
Huffington: Ein Großteil der Unzufriedenheit mit dem traditionellen Journalismus rührt daher, dass die meisten Journalisten anscheinend vergessen haben, dass ihre erste Pflicht darin besteht, der Wahrheit nachzuspüren – egal, welche Konsequenzen ihnen blühen. Viele Journalisten haben sich in der Vergangenheit allzu häufig als Stenographen statt als “Watchdogs” verstanden, indem sie ihren Presseausweis als Eintrittskarte missbrauchten, um den Mächtigen möglichst nahe zu sein. Wir brauchen aber Redaktionen, die voll sind von aufmerksamen Wachhunden und nicht mit fetten und zufriedenen Schoßhündchen.
Wenn unsere Gesellschaft diese allgemeine Kriesenzeit überstehen will und wenn wir alle gemeinsam aus diesem Schlamassel raus kommen wollen, so ist es dringend Notwendig, dass es noch mehr solche Menschen geben muss, im Journalismus aber auch in der Politik und in der Wirtschaft, ehrliche und mutige Menschen. Die Lügen der Vergangenheit werden aufgedekt, ich denke die Zeit ist reif dazu und wir Blogger sind gefordert.
Das ganzes Interview lesen hier. Süddeutsche.de “Blogger sind wie Pitbulls”
30.03.2009 gepostet von zentao
Link zu The Huffington Post
und zum Blog huffingtonpost.com/theblog





































