Zengedicht


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Der Zen Geist – eine Einführung – übersetzt von zentao

Dies ist ein sehr schönes Video über, und was Zen wirklich ist.

Mit schönen Bildern und mit einfachen Worten von Tosan

einem japanischen Zen-Meister.

*

Die blauen Berge sind die Eltern der, weissen Wolken,

die weissen Wolken sind die Kinder der blauen Berge.

den ganzen Tag,sind sie aufeinander angewiesen

sie können sich auf einander verlassen

ohne von einander anhängig zu sein.

die blauen Berge sind immer die blauen Berge

die weissen Wolken sind immer die weissen Wolken.

*

Dies ist Tosans Auslegung des Lebens

Alles  und jedes ist auf irgend eine Weise auf einander angewiesen und von einander abhängig. Wenn sich die Bedingungen ändern, ändern sich auch die Wolken und sie lösen sich einfach auf ohne eine Spur zu hinterlassen.

Dies ist der Zen Weg ohne Anstrengung und ohne Absicht, wenn ein Ton zu hören da ist, hören wir, wenn unsere Augen offen sind dann sehen wir, da ist nicht mehr, all s das. Wenn wir uns als weisse Wolke sehen und wir kommen zu dieser Erkenntnis über uns selber,   genügt das und da ist auch keine Verwirrung mehr. Erwachen zu dieser Wirklichkeit, erwachen und diese Erkenntnisse verwirklichen, das ist die Praxis des Zen-Weges.

Das Leben ist wie ein Fluss der seinen Weg  hinab von den Bergen, von selber findet und alle Hindernisse  überwindet. Das ist der Weg des Tao und er führt über das Zen. Wir sind wie das Laubblatt, das sich vom Fluss vertrauensvoll, tragen lässt, wohin, der Fluss es auch führt. Wenn wir aber diesem Fluss, erlauben uns zu tragen, wird seine Kraft auch unsere Kraft sein, wir sind eins mit der Natur. Ohne bedauern und ohne anhaften, lassen wir das vergangene zurück.Wenn wir versuchen den Fluss zu blockieren oder ihm widerstehen wollen, entsteht Stillstand.

Wenn wir den Wald anschauen, dann sind es nicht einzelne Bäume, wir sehen den Wald als ein ganzes, als der Wald. Seht euch nicht, als getrennt von andern oder von euch selbst,oder ausserhalb der Welt, seht euch als ein mit allem. Die Suche nach unserer Selbstverwirklichung, wird angetrieben durch die Kraft unsere Geisteskrankheit und  unserer Angst und Gier, welche unser Ego füttern, sie verursachen Frust in unserem täglichen Leben. Egoismus, Eifersucht, Ärger, Wut und Hass, welche, unbewusst versuchen uns zu beschützen und in dem sie das tun, setzen sie uns in Opposition  von allem und jedem. Um aus dieser Situation zu erwachen, müssen wir Zen praktizieren.

3.08.2012 übersetzt von zentao




und die Sonnenblumen blühen doch

Drei Tage Regen – nur Regen

drei Tage Sommer – ungewohnte Wärme

es ist kühl – graue Wolken ziehen vorüber

wo ist der Sommer geblieben?

Die Sonnenblumen blühen erstrecht

der Natur ist es egal

sie lebt nur im Augenblick

sie braucht keinen Wetterbericht

das Wetter ist so wie es ist – gerade richtig.

zentao

19.07.2012 Text von zentao

 

 


verregnete Sonnenblumen

Nach einer Periode von vier schönen und warmen Tagen, regnet es heute wieder einmal und wie, es regnet, heute regnete es nur einmal, dafür den ganzen Tag über. Wir Menschen wollen es ja immer anders als es im Moment ist, wenn es regnet, wollen wir Sonnenschein und wenn die Sonne scheint, ist es uns schon bald zu heiss. Zum Glück muss sich die Natur nicht uns Menschen anpassen sonder wir uns an die Natur, so können wir ” die Dinge nehmen wie sie sind” noch etwas üben. Und üben tut Not, in der heutigen, hektischen Zeit.

Dieser Regen ist Erholung für die Natur, aber auch für mich, muss ich doch, heute kein Wasser für meine Sonnenblumen schleppen, dies hat die Natur für mich erledigt. Endlich habe ich versäumtes, wieder einmal erledigt, auch die Fotos vom Zoo habe ich bearbeitet und und ein paar Bilder von meinen veregneten Sonnenblumen gemacht.

Regen nur Regen

ich sitze und höre dem Regen zu

verregnete Sonnenblumen leuchten

Gedanken vermischen sich mit dem Regen

vergängliches Nichts

zentao

01.07.2012 Text und Haiku von zentao


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Gestern hörte ich ein Lied am Radio, das mir gefiel und heute summe ich in meinem Geist dieses Lied dauernd mit, es hat sich verselbständigt. Je mehr ich versuche dieses Lied nicht mit zu singen, umso stärker wird diese Melodie in meinem Kopf. und ich singe sogar noch die Worte. Dieses Unbewusste, dieser diskursive Geist, ist eine Art automatischer Recorder, der alles aufnimmt, angenehmes und unangenehmes, und es immer wieder abspielt. Gedanken, Worte, und Bilder, wie einen inneren Dialog

Diese flüchtigen Zustände, die mein Geist versucht festzuhalten, sind ungebetene Gäste, die hinausbefördert werden müssen, wie man ungebetene Gäste, auch im Alltag zur Tür hinaus begleitet und sie nie mehr herein lässt.

Wenn mir so etwas geschieht, wird mir, immer wieder bewusst, wie oft ich unbewusst lebe und wie wichtig es für mich ist, dass ich bewusster Lebe. Dank regelmässigem Meditationstraing, gelingt es mir heute, mich schnell wieder von solchen unangenehmen Gedankenkonstruckten zu lösen. Dies bewust wahrzunemen, achtsam, ohne zu beurteilen und auch bereit sein, meine Erkenntnisse umzusetzen, ist der Sinn meines Meditationstraining.

Himmelsspiegelung im Wasser

Entwickle einen Geist, der so offen ist wie der Raum,

in dem angenehme und

unangenehm Erfahrungen entstehen

und vergehen können,

ohne Konflickte oder Leid hervorzurufen.

Verweile in diesem Geist wie im weiten Himmel

Majjhima Nikaya

21.05.2012 Text von zentao


 

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Nachdem ihm ein Dieb, alles aus seiner Einsiedelei gestohlen hatte

schrieb Ryokan folgendes Haiku:

 

“Der Dieb liess ihn da

dort im Fensterrahmen steht

der leuchtende Mond”

er ist immer noch da

 

 

aus dem Lexikon der östlichen Weiheitslehren

14.o5.2012 gepostet durch zentao


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Stauwehr

Wenn du alles mit Sorgfalt betrachtest,
stellst du fest, dass es keinen unveränderlichen Wasserfall gibt;
es gibt nur Wasser, das herunterströmt.

 

Wenn du alles mit Sorgfalt betrachtest,
stellst du fest, dass es keinen unveränderlichen Fluss gibt;
es gibt nur Wasser, das fließt.

Wenn du alles mit Sorgfalt betrachtest,
stellst du fest, dass es keinen unveränderlichen Lesenden gibt;
es gibt nur Lesen.

Denken ohne einen Denker.
Sprechen ohne einen Sprecher.
Handlung ohne einen Handelnden.
Werden ohne einen Seienden.

Erkenne dies und sei frei.

gesehen bei kaikensho

4.05.2012 gepostet durch zentao


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der Regen ist vorbei die Wolken ziehen weiter

Der Regen hat aufgehört, die Wolken sind weggezogen,
und der Himmel ist wieder klar.
Wenn dein Herz rein ist,
dann sind alle Dinge deiner Welt rein.
Gib diese vergängliche Welt auf, gib dich selbst auf.
Dann werden der Mond und die Blumen
dir den Weg weisen.

Ryokan


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kleine Schönheit

Wo Schönheit ist, das ist auch Hässlichkeit.

Wenn etwas richtig ist, ist etwas anderes falsch.

Wissen und Unwissen hängen voneinander ab.

Verblendung und Erleuchtung bedingen einander.

So war es schon immer.

Wie könnte es jetzt anders sein?

Das eine loswerden, das andere halten wollen –

Das muss ein lächerliches Schauspiel abgeben.

Auch wenn du sagst, alles sei wunderbar,

du musst dich doch mit all dem stets sich

Wandelnden abgeben.

 Ryokan


 

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Von der Sonne lernen – zu wärmen

von den Wolken lernen – zu schweben

von dem Wind lernen – Anstösse zu geben

vom Wasser lernen zu fliessen

von den Vögeln lernen – Höhe zu gewinnen

von den Bäumen lernen – standhaft zu sein

von den Blumen – das Leuchten lernen

von den Steinen – das bleiben zu lernen

von den Büschen im Frühling – Erneuerung zu lernen

von den Blättern im Herbst – das fallen lassen lernen

vom Sturm Leidenschaft lernen

vom Regen lernen sich verströmen

von der Erde lernen mütterlich zu sein

vom Mond lernen sich zu verändern

von den Sternen lernen – einer von vielen zu sein

von den Jahreszeiten lernen – dass das Leben immer von neuem beginnt…

Gedicht von Ute Latendorf

616.10.2011 gepostet von zentao


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Das Leben ist oft, wie eine Reise und wie im Leben, scheint das Reisen ein Bedürfniss der Menschen zu sein.Waren wir doch ein Grossteil der Geschichte Nomaden. Heute sind wir keine Nomaden mehr, und doch ist der Mensch, die meiste Zeit seines Lebens unterwegs. Wenn der Alltag, zu viel wird, möchte so mancher einfach Weggehen und irgendwohin reisen. Genau das habe ich getan und ich war in der Türkei, auf einer Reise, nach Istanbul, mit der Eisenbahn im Nachtzug nach Ankara und von dort mit dem Bus durch Kappadokien, wo ich eine traumhafte Landschaft bewundern durfte. So eine Reise ist, für mich immer, auch eine Reise zu mir selber. Die alltäglichen Problemchen, sind schnell vergessen, und man ist viel offener für Neues. Jeder Tag ist anders und da fällt es mir nicht schwer, ganz bei mir zu sein. Vom Reiseveranstalter ist alles geregelt, wir haben einen Top Reiseleiter, ich kann meine Reise geniessen ohne Erwartungen und ohne Druck, darf ich einfach sein. Wir haben eine Grosse Reisegruppe, im ganzen 38 Mitglieder, die unterschiedlicher, nicht sein könnten, meistens hat es bei so Reisen, einen oder zwei, die immer noch mal etwas fragen müssen oder es immer besser wissen. Nichts dergleichen, alles friedliche und liebe Menschen, vom ersten Tag an besteht, eine Harmonie, wie ich es selten erlebt habe. Bei einer Reise gibt es aber auch ein Ankommen und dann auch irgendwann ein Heimkommen. Wenn der Reisende offen ist und die Umwelt und seine Mitmenschen auch bewusst wahrnimmt,erlebt der er/sie, oft eine innere Wandlung und wenn er/sie ankommt ist er nicht mehr der Gleiche, wie beim Weggehen. Beim Reisen werden Vorurteile abgebaut, und neue Bekanntschaften gemacht. Beim Weggehen war der Geist noch verschlossen und beim Ankommen, ist der Geist ganz offen. Ich bin der Gleiche wie am Beginn der Reise und doch bin ich ein anderer, ein Koan des Lebens.

Wer will, darf hier meine Fotos der Reise in der Türkei anschauen

Istanbul zum ersten

Istanbul zum dritten

von Ankara nach Kappadokien

Göreme

Flusswanderung

Teppiche und Freilichtmuseum

Die Blogpause ist vorbei und es geht weiter mit einem ruhigeren Tempo ohne Erwartungen und ohne Druck, wenn ihr hier lesen wollt, so seid ihr alle herzlich willkommen, wenn nicht, so ist das auch recht. Ich schreibe für niemanden, nur für mich, nur so aus Spass und um zu sehen ob ich, das gelernte und gelesene auch verstanden habe. Ich mache es so, wie die grossen Meister raten, Ihr seid die Buddhas und ich nehme an, der Rest der Welt sei erleuchtet, nur ich kleiner zentao, muss halt noch viel lernen.

Das Leben ist nicht dazu da um die Dinge zu gewinnen

sondern die Dinge sind dazu da, das Leben zu gewinnen.

von Lü-shi Cu un CH iu

13.10.2011 Text und Fotos von zentao


 

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„Was ist Geist? Die wahre Natur aller Lebewesen.Er war schon vor der Geburt deiner Eltern da, auch vor deiner eigenen.Er ist jetzt da, er ist ewig unwandelbar.Man nennt ihn „dein Gesicht vor der Geburt deiner Eltern“. Er entsteht nicht bei der Geburt, und er verschwindet nicht im Tod. Er ist weder männlich noch weiblich. Er ist nicht gut oder böse. Er ist mit nichts vergleichbar. Deshalb wird er „Buddha-Wesen“ genannt.

Bassui Tokusho

Links dazu:

Zen des Bassui

zen-guide.de/zen/meister/Bassui+Zenji

 

wikipedia Bassui Tokusho

Weisheitslehren/Bassuizenji

Der ZEN-Meister Bassui !


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Heute war Dagmar wieder bei uns und hat uns die letzten 2 Paramitas“Meditation” und ” Weisheit” erklährt.

Dagmar erzählte uns, dass sie einen ganzen Monat im Haus Tao in einem Retreat war und täglich meditierte, sie hat sich den Luxus geleistet, sich mit anderen, einen Monat lang, in die Stille zurück zu ziehen, um der Frage nach zu gehen; wer sie wirklich sei. Einmal die essentiellen Fragen des Leben, zu vertiefen. Im Alltag haben wir die Tendenz, uns selber aus zu weichen, die Konfrontation, mit uns selber zu vermeiden. Ineinem Retreat, kommen wir irgend wann an unsere Grenzen und unseres unerfreuliche Ich meldet sich. Meditation ist, eben auch dies zu akzeptieren und nicht darauf zu reagieren.

Von den 6 Paramitas ist dieWeisheit die letzte im Zyklus. Weisheit kommt von verstehen und wenn wir verstehen, wie wir und unser Umfeld funktionieren, so werden wir fähig, in uns die nötige Distanz zu entwickeln.

Während dem Monatsretreat fragte jemand Marcel Geisser, ” was ist wenn wir wieder in den Alltag zurückkehren, aus der Stille, in den Alltag im Büro?

Und die Antwort von Marcel Geisser war; “dann wenden wir die 6 Paramitas an, und das sind wie wir wissen:

Grosszügigkeit ethisches Handeln Geduld

Tatkraft Meditation Weisheit

Jede dieser 6 Paramitas ist in den anderen enthalten. Meditation sei nicht nur, das sitzen, sondern auch die tägliche Hausarbeit, die Büroarbeit und der Umgang mit den anderen. Da müssen wir auch präsent sein, das sei auch Meditation, wohl nicht so in die Tiefe, aber genau so wichtig.

Sie zeigte uns eine der Gratis Zeitungen, mit all diesen schlechten Nachrichten. Als Anti News las sie uns ein Gedicht von Tich Nath Hanh vor, mit dem Titel.

Die Gute Nachricht

Die gute Nachricht drucken sie nicht die gute Nachricht drucken wir. Wir haben ständig eine Sonderausgabe, und es ist wichtig, dass du sie liest.

Die gute Nachricht ist , dass Du am Leben bist und dass der Lindenbaum noch da ist; dass er fest dem harten Winter standhält.

Die gute Nachricht ist, dass du wundervolle Augen hast, mit denen du den blauen Himmel berührst.

Die gute Nachricht ist dass hier Dein Kind vor dir steht und deine Arme erreichbar sind; eine Umarmung ist möglich. Sie drucken nur was falsch ist.

Schau dir jede unserer Sonderausgaben an. Wir bieten immer die Dinge an, die nicht falsch sind. Wir wollen, dass sie dir Nutzen bringen und du uns hilfst sie zu behüten

Dort wächst der Löwenzahn am Wegrand, lächelt sein wundersames Lächeln und singt das Lied der Ewigkeit.

Hör zu! Du hast Ohren, die es hören können, beuge dein Haupt…. Hör ihm zu.

Lass die Welt des Kummers und der Besorgnis hinter dir….und werde frei.

Die letzte gute Nachricht ist….dass du es wirklich kannst.

Nicht immer das schlechte sehen und hören, sondern auf das gute vertrauen, die 6 Paramitas sind genau das. Das Leben sei wie ein Fluss, wo wir auch immer wieder zum anderen Ufer übersetzen müssen, und da brauchen wir Hilfsmittel, die wir im täglichen Leben anwenden. Sie brachte die ” Edlen 4 Wahrheiten “ als Beispiel, wie Buddha, zu seiner Zeit diese Paramitas immer wieder als Hilfsmittel für das tägliche Leben, in seinen Lehrreden, seinen Schüler empfahl.

 

Der 9. Vers der 9 Pfeiler der Sati-Zen-Sangha

sei das auf was es eigentlich ankomme;

Verliere dich nicht in Zerstreuung. Dein tägliches Leben ist der Ort der Praxis der Achtsamkeit – von Moment zu Moment.Bleibe in Berührung mit dem, was in dir und um dich herum heilend, erfrischend und voller Wunder ist. Lass die Keime der Freude, des Friedens und des Verstehens in dir wachsen, um in den Tiefen deines Bewusstseins den Prozess der Umwandlung zu fördern.

Wenn wir diese 6 Paramitas in unser Leben integrieren können, so wird unser Alltag, ein friedlicher sein.

 

24.10.2010 Text von zentao

über die 6 Paramitas auch noch lesen:

über Geduld und Tatkraft

Geben


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Dieses Gedicht über das Leben habe ich bei Ray’s Geschichten gesehen, es spricht so vieles vom Leben, in einfachen Worten aus….

Das Leben ist ein Mysterium, welches sich in immer wieder neuen Formen, selber neu definiert.

Ein Schritt im Leben unterscheidet sich von den Tausenden davor und den Tausenden danach

Ein Mensch in der Menge unterscheidet sich von den Tausenden vor ihm und den Tausenden hinter ihm

Eines Deiner Leben unterscheidet sich von den Tausenden schon gewählten
und den Tausenden unachtsam gewählten davor

Mit einem Atemzug fließt das Unbenennbare in Tausende Zellen seit Tausenden Jahren in Tausenden Welten

Gedicht by Ray Gratzner vom Blog Ray’s Geschichten

17.8.2010 gepostet von zentao


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Was keiner wagt – das sollt ihr wagen

Was keiner sagt – das sagt heraus

Was keiner denkt – das wagt zu denken

Was keiner anfängt- das führt aus.

Wenn keiner ja sagt – sollt ihrs sagen

Wenn keiner nein sagt – sagt doch nein

Wenn alle zweifeln – wagt zu glauben

Wenn alle mittun – steht allein.

Wo alle loben – habt Bedenken

Wo alle spotten – spottet nicht

Wo alle geizen – wagt zu schenken

Wo alles dunkel ist – macht Licht.

Text von Lothar Zenetti,

das Lied von Reinhard May



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Gestern war Dagmar Jauernig, eine Zen-Novizin vom Haus Tao, wieder bei uns, um mit uns die zwei nächsten Paramitas, Geduld und Tatkraft, etwas näher anzuschauen.


Um meine Hütter herum habe ich Pflanzen und Blumen gezogen.

Jetzt ergebe ich mich dem Willen des Windes

Ryokan

Das Gegentei von Geduld ist die Ungeduld und die Rastlosigkeit, wenn wir ungeduldig sind lehnen wir meisten auch etwas ab, wir können oder wollen etwas nicht akzeptieren, es geht uns alles viel zu langsam. Die Ungeduld kennen wir oft viel besser als die Geduld.

Geduld ist auch, die Fähigkeit warten zu können, bis der Samen reif ist. Wer Geduld entwickelt, lernt allerlei Schwierigkeiten, duldsam zu ertragen, er entwickelt Mitgefühl für seine Mitmenschen und geht das Leben mit einem freudigen Herzen an. Wir haben festegestellt, dass wer geduldig ist, viel mehr Vertrauen in das Leben hat. Durch Geduld werden wir auch viel gelassener, wir können Dinge Buchstäblich lassen, sein lassen. Geduld ist Schlussendlich auch loslassen.

Tatkraft in den Paramitas, ist auch nicht das was wir, in unserem Alltag, allgemein Tatkraft nennen, auch da kennenwir in der Regel nur krampfen, ein verkrampftes Tun und wir Arbeiten manchmal bis zum Umfallen, nur um des lieben Geldes Wegen. Wir meinen, immer noch etwas tun zu müssen. Das Gegenteil ist die Faulheit oder auch Trägheit. Beides sind Extreme und wie immer gilt es den Mittelweg zu suchen.

Tatkraft in den Paramitas, ist mehr, der Entschluss, etwas ändern zu wollen, es ist mehr stettiges bemühen. Wenn wir anderen helfen können, ensteht in uns Freude, dies ist ein gutes Gefühl das uns gut tut. Tatkraft ist eine freudige Anstrengung, für sich gutes tun aber vorallem auch für andere. Eine andere definition, wäre; freudige Anstrengung oder auch heilsames streben. Wenn wir uns Bewusst werden, dass Faulheit,eine Bremse ist, die uns immer ausbremst, dann ist die Tatkraft, die Energie, die uns antreibt. Aber erst wenn wir die Faulheit überwunden haben, kann sich diese Ennergie entwickeln.

26.6.2010 Text von Erwin

am 22.Oktober 2010 geht es weiter mit den Themen: Meditation, Weisheit

wieder mit Dagmar Jauernig von der Sangha Zürich

auch noch lesen:

6 Paramitas oder auch die 6 Vollkommenheiten 


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Nil-Landschaft mit kleinem Grabmal und einer kleinen Insel

Nil-Landschaft mit kleinem Grabmal und einer kleinen Insel

Für alle welche zur Zeit, schweres an Krankheit und anderes durch machen, hier als kleine Aufmunterung diese Worte von Zen-Meister Kyong Ho und für all jene, welche dieses Regenwetter schwer akzeptieren können, obiges Foto von einer schönen Nil Landschaft.

21.06.2010 zentao

Wünsche dir keine vollkommene Gesundheit.

In vollkommener Gesundheit liegen Gier und Verlangen.

So sagte ein früherer Meister:

“Stelle aus dem Leiden des Krankseins gute Medizin her.”

Hoffe nicht auf ein Leben ohne Probleme.

Ein einfaches Leben führt zu einem wertenden und bequemen Geist.

So sagte ein früherer Meister einmal:

“Akzeptiere die Ängste und Schwierigkeiten dieses Lebens.”

Erwarte nicht, dass deine Übng immer frei von Hemmnissen sei.

Ohne Hindernisse könnte der nach Erleuchtung strebende Geist leicht ausglühen.

So sagte ein früherer Meister einmal:

“Finde unter Widrigkeiten zur Erlösung.”

Zen-Meister Kyong Ho


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Der Frosch auf dem Seerosenblatt

Der Frosch auf dem Seerosenblatt

Sumpfiger Teich

Frosch auf dem Seerosenblatt

ein Schatten

Platsch

Seerosenblatt leer

11.06.2010 Foto + Text von zentao

Heute neuer Freitagstext auf taozazen

Gestern – Heute –

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Zen-Worte die mir zu Herzen gehen und es, so aussagen wie ich es auch verstehe, gefunden bei zen-guide.de/

Es ist

Es war immer existent, schon lange bevor Gott geboren wurde
Es bleibt nicht wie Es ist
Es geht nirgendwo verloren
Es hört nicht auf zu existieren

Es ist

nicht weniger und nicht mehr
einfach und subtil
kein hell und kein dunkel
kein gut und kein schlecht
die Stille und der Ton
die Ruhe und der Sturm
Subjekt und Objekt

Es ist was Es ist
alles und nichts

Quelle: JÖ jörg schröpfer

Da gibt es nichts mehr dazu zusagen, so einfach.

zen-guide.de/

9.04.2010 gepostet von zentao


es ist mal wieder Winter….

Zen-Gedanken zu unserem kurz Winter

Für drei kurze  Tage, war es wieder einmal richtig Winter bei uns. Die Natur hat sich zurückgezogen und es war klirrend Kalt, vor allem Nachts da hat es geschneit. Am Morgen war für kurze Zeit, ein weisser Mantel über allem und es war so Still, wie schon lange nicht mehr. Es ist erstaunlich, was so Winterwetter mit den Menschen macht, ausser vielleicht einigen Autofahrer, waren alle fröhlich. Für kurze Zeit, schien die Welt still zu stehen, die Menschen bewegten sich vorsichtig und langsam. Sogar auf der Strasse fuhren jene die fahren mussten auch viel vorsichtiger, als an Schnee freien Tagen.

Alle üben  Achtsamkeit ohne dass es ihnen bewusst wird, und ohne dass sie es wollen. Die Natur zwingt sie, das heisst das Eis unter dem Schnee, lässt die Menschen bewusster und achtsamer reagieren, weil alle wissen, ohne Achtsamkeit geht es in diesen Tagen nicht. Was in Schnee loser Zeit nicht möglich scheint, dass geschieht jetzt von selbst. Wir ändern unsere immer gleichen Gewohnheiten und sind jetzt auch bereit ein mal andere Wege zu gehen oder bei anderen mitzufahren oder ganz einfach das Auto einmal zu Hause lassen.


Wenn ich mit Mitmenschen über den Schnee und das Wetter im allgemeinen rede, dann höre ich öfters mal; ” das ist halt nun mal so, das müssen wir einfach akzeptieren.” Beim Wetter sind die Menschen eher bereit, die Dinge so zu nehmen wie sie sind und eher bereit in der Gegenwart zu leben.  Offensichtlich wissen die meisten, dass es nun mal Ereignisse gibt, die wir einfach akzeptieren müssen und wir wissen auch, dass wenn wir das tun, das Leben für uns und die anderen einfacher wird. Die Menschen wenden, eines der Grundprinzipien des Zens an, das heisst;

“es ist so wie es ist…auch wenn es mir nicht gefällt, ich muss es einfach akzeptieren…ohne wen und aber.”

Buddha sagte es so:

Entwickle einen Geist, der so offen ist wie der   Raum,in dem angenehme und unangenehme Erfahrungen entstehen und vergehen können, ohne Konflikte oder Leid hervorzurufen.  Verweile in diesem Geist wie im weitem Himmel

Majjhima Nikaya

Oder wie es Albert Schweizer formulierte:

Keine Zukunft vermag gutzumachen,

was du in der Gegenwart versäumt hast.

Diese Worte können uns helfen, dass  was wir in diesen Wintertagen, so ganz normal und natürlich praktizierten, die Achtsamkeit jetzt einfach weiter zu führen und in unserem alltäglichen Leben, zu unserer neuen Gewohnheit werden zu lassen und so könnte diese neue Gewohnheit, für  viele das Leben wieder um einiges ruhiger werden.

Die Natur ist der grösste Zen-Lehrer den es gibt –  schon Buddha, Laotse – und andere grosse Meister haben durch das beobachten der Natur, tief in die Natur der Dinge geschaut und haben dadurch die Voraussetzungen für ein direktes Verstehen des Lebens und der Naturgesetze erkannt.

Aber leider und es ist gut so, verändert sich alles und es  ist wieder wärmer geworden und es regnet wieder, der Schnee ist schon fast wieder weg und die Menschen bewegen sich wieder schneller und hasten schon wieder, sie haben keine Zeit mehr und der kurze Moment der Achtsamkeit, welcher die Menschen, für kurze Zeit wieder in der Gegenwart leben liess und  so glücklich gemacht hat, ist wieder, bis zum nächsten Schneefall vorbei.

4.02.2010 Text und Fotos von zentao




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Mach einfach nur deinen Geist frei…

Zen-Bilder und Zen-Gedanken

Zen-Bilder 046-1

Wenn ich am Morgen ganz alleine unterwegs bin und die Natur betrachte, dann sehe ich wie der Nebel aufsteigt,und es wird mir bewusst, das alles geschieht ohne, dass ich etwas dazu beitrage, alles geschieht einfach aus sich heraus, das Gras und die Bäume, der Nebel steigt auf und die Wolken ziehen vorüber. Es geschieht einfach, ohne Anstrengung. Ein Gedanke, setzt sich in meinem Geist fest, es ist mehr, eine Erkenntnis, genauso müsste ich es machen,in meinem Leben, nicht einmischen, die Dinge um mich herum, einfach geschehen lassen, ohne immer etwas erreichen zu wollen. Im Sinne von mich selber nicht mehr so wichtig nehmen. Achtsam beobachten, die Dinge und die Menschen so lassen wie sie sind.


Dieses Zen-Gedicht von Daie Soko sagt alles mit ganz einfachen Worten


Mach einfach nur deinen Geist frei…

Sei nicht zu sehr gespannt und nicht zu locker…

Lass deinen Geist offen sein wie der weite Raum…

Höre auf, mit dem begrifflichen Bewusstsein Dinge zu ergreifen…

Dann wird dieser anstrengungslose subtile Geist,

von selbst unverstellt sein, wohin er sich auch wendet…

Daie Soko

6.10.2009 Text und Fotos von zentao

Fotos mit der Nikon 8800



 

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Wenn ich an diesem Morgen aufwache,sehe ich den blauen Himmel.

Ich falte meine Hände zum Dankfür die vielen Wunder des Lebens;

Dafür, dass 24 funkelnagelneue Stunden vor mir liegen.

Thich Nhat Hanh

Thailand 2003 061Thailand 2003 080




Goldstaub ist kostbar, doch wenn er dir in die Augen gerät,

behindert er die Sicht

Hsi Tang

 

 

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Wenn dein Gefäss klein ist, wird nur wenig Salz, das Wasser salzig machen.

Wenn dein Herz klein ist, können nur ganz wenige Schmerzen, dich leidend machen.

Dein Herz muss gross sein.

Thich Nhat Hanh

 

 

 


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*

Solange du dem anderen, sein Anderssein nicht verzeihen kannst,

bist du noch weit weg vom Weg der Weisheit.

Chin. Weisheit

 

 

25.07.2009 Fotos von zentao


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Dies Rose gezüchtet irgend wo in einem Treibhaus, transportiert auf dem Meer, in der Luft oder auf der Strasse, gelagert im Kühlcontainer, auf jedenfalls hatte sie einen weiten Weg.

Aus der Kälte in den Laden, mit vielen anderen Rosen, hat sie auf einen Käufer/in gewartet.

In Seidenpapier gewickelt, als ein Zeichen der Liebe, wurde sie verschenkt. Frisch geschnitten verströhmt sie einen feinen Rosenduft. Nach ein paar Tagen duftet sie immer intensiver, wie fein diese Rose duftet. Diesen Duft verwechseln wir mit Parfum, es ist jedoch der Duft des Todes, den in der Wärme unserer Wohnung endet jede Rose, drei bis vier Tage später auf dem Kompost.

Vor einigen Tagen habe ich sie geschenkt bekommen und schon bald liess sie den Kopf hängen, ich habe sie noch einmal angeschnitten und ihr frisches Wasser in die Vase gegeben aber all das hat nichts geholfen, die Rose ist verwelkt.

So schnell geht es, vor allem bei Schnitt-Rosen, es ist eigentlich schade, denn die sind schon Tod, kurz nachdem sie geschnitten wurden. Ich selber schenke schon lange keine Schnittblumen mehr, die kosten so viel Geld und halten wenn es gut geht knapp eine Woche und auch die Freude währt nur kurze Zeit. Die Rose ist ein Symbol der Liebe, sie ist aber auch ein Symbol der Vergänglichkeit. Die Rose wie wir sie geschenkt bekommen, endet immer auf dem Kompost, aber der Stock an dem die Rose gewachsen ist, wird auch im nächsten Frühling wieder neue Rosen austreiben und alles fängt von vorne an.

22.04.2009 Text und Fotos von zentao

auch noch lesen; ist eine Rose, immer eine Rose?


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Schon seit langem bin ich begeistert von den Versen von Shantideva, einem Indischen Mönch und Königssohn, er ist der Verfasser des Bodhicaryavatara, ein Buch mit Versen wie man den Bodhisattva Weg geht. Dieser Text gilt als einer der klassischen Werke des Mahayana-Buddhismus. Mit klaren, treffenden Worten, weisst er uns den Weg. Auch wenn wir noch keine Bodhisattvas sind, oder werden wollen, so sind diese Verse doch hilfreich auf unserem spirituellem Weg. Shantideva war Schüler der alten Nalanda Universität, das war die grösste Universität der damaligen Zeit, seine Worte sind heute in allen Buddhistischen Traditionenen immer noch aktuell uns werden heute noch gelehrt auch im Zen. Seine Verse sind ganz im Stiele eines alten Zen-Meisters, oft etwas provokativ und der Leser fühlt sich herausgefordert.

Die Verse sind voller tiefgründiger Bilder mit einer oft direkten und wahren Aussage. Diese Verse hat er ursprünglich für sich geschrieben und er spricht immer mit seinem eigenen ich, wie wenn zwei Wesen in diesem Körper leben würden, der Teil der den Erleuchtungsweg gehen will und jener Teil des Wesens der das immer alles sabotiert, unser Ego unser ich und er ist mit sich selber gar nicht immer sehr freundlich. Das Denken ist heute möglicherweise etwas anders als damals, an der Wahrheit der Verse hat sich nichts geändert.

über den Hass und den Zorn:

Es gibt kein Böses gleich dem Hass, es gibt keine Busse gleich der Geduld. Darum möge er mit ganzer Kraft auf verschiedene Weisen die Geduld üben.

Das Denken kommt nicht zur Ruhe, gewinnt nicht die Lust der Freude, es findet nicht Schlaf noch Beständigkeit. Wenn der Stachel des Hasses im Herzen sitzt.

Wer den Zorn, den er als Feind erkennt, der diese und andere Leiden verursacht, mit Kraft vernichtet, der ist hier und in der anderen Welt glücklich.

Weil ich beginne, was mir von Nachteil, und weil ich vereitle was mir von Vorteil ist, stellt sich die Unzufriedenheit ein. An dieser Nahrung sättigt sich der Hass und vernichtet mich.

über das Denken:

Wie viel Böse deren Zahl äthergleich ist endlos ist, könnte ich töten? Wenn aber das zornige Denken getötet ist, sind alle Feinde getötet.

Wo könnte man leder finden, die ganze Erde zu bedecken? Mit dem Leder einer Sandale allein ist die ganze Erde bedeckt.

Ich kann ja in diese Weise die äusseren Dinge nicht meistern. Mein Denken aber könnte ich meistern; was geht es mich an ob die anderen Dinge gemeistert sind

über unsere Feinde:

Sind also nicht die, welche sich gegen mich erhoben haben, um Lob und anderes zu untergraben, in Wahrheit dazu da, mich v0r dem Sturz ins Unheil zu bewahren?

Sehr leicht findert man Bettler in diese Welt, sehr schwer Übelwollende. Den niemand wird mir Übel wollen, wenn nicht ich Übel will.

So ist mir ein Feind, der sich einstellt wie ein mühelos im Hause gewonnener Schatz liebenswert; den er hilft mir auf dem Weg der Erleuchtung.

Hat man also seine böse Absicht erkannt, entsteht die Geduld. Der Feind allein ist daher die Ursache der Geduld, die ich wie die wahre Lehre verehren muss.

oder über die Geduld:

Wenn es ein Heilmittel gibt, warum unzufrieden sein? Und warum Unzufrieden sein, wenn es kein Heilmittel gibt.

Leid, Beleidigung, Schimpf, Verleumdung wollen wir weder für uns noch für die, die wir lieben. Beim Feinde wieder ist das umgekehrt.

oder über die Erkenntniss der Wirklichkeit:

Nichts kann jemals das Denken verletzen, denn es ist ohne Gestalt. Aber da  wir am Körper festhalten, wird unser Geist vom Leiden gequält.

Beleidigung, Schimpf und Verläumdung, all das trifft den Körper nicht. Warum zürnst du daher, mein Geist.

Wenn ich auch viele Güter erworben und lange die Freude gekostet habe, mit leeren Händen und nackt werde ich hinübergehen, wie ausgeplündert.

über den Körper:

Ach du Narr! Eine saubere Holzpuppe hälst du nicht für dich; warum hütest du diese aus Unrat geschaffen, stinkend Maschiene.

Hebe zuerst mit deinem Denken diese Hauthülle ab; dann löse mit dem Messer der Einsicht das Fleisch vom Knochenskelett. Spalte auch die Knochen und betrachte das Mark im Innern. Und prüfe selbst, ob da ein Kern sei.

Wenn der eine Schmutzkruste tragende nackte Körper mit langen Haaren und Nägeln mit fleckigen gelben Zähnen von Natur erschreckend ist, warum wird er mühsam gepflegt wie ein Schwert, um sich selbst zu töten? Die Welt ist voll von Verückten, die eifrig dabei sind, sich selst zu täuschen.

<<Alle haben das gleiche Leid und das gleiche Glück,

ich muss sie beschützen wie mich selbst.>>

Shantideva

Das sind nur

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einige, der gut verständlichen Verse, die Erfahrungen worüber Shantideva schreibt sind natürlich aus dem alten Indien und somit, für uns oft fremd, höchstens vergleichbar mit der heutigen Armut in Indien. Trotzdem ist dieses Buch auch heute noch etwas ganz besonderes für alle die den Buddhaweg gehen.

24.03.2009 Text von zentao


Der Weg des Lebens zur Erleuchtung: Das BodhicaryavataraDer Weg des Lebens zur Erleuchtung: Das Bodhicaryavatara
von Shantideva


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Ex-Bundesrat Blocher will die UBS kontrollieren, mit der wohl richtigen Begründung, wer bezahlt muss auch mit entscheiden können, wie Herr Blocher richtig meint, sind die Banken zu gross geworden und eine echte Gefahr für unsere kleine Schweiz, vor allem für unsere Demokratie. Mit Geld kann man ja jede Abstimmung kaufen, via Wahlbudget der Parteien.

Ist es nicht irgend wie Logisch? die UBS geht kaputt, und ist kurz vor dem Bankrott und das ist noch das beste was uns passieren kann. Das Geld was da in dieses Fass ohne Boden gepumpt wird ist unser aller Geld. Wenn es die UBS nicht mehr gibt können neue gesunde Banken entstehen.

Wer braucht das Bankgeheimnis? Wer kein schlechtes Gewissen hat, braucht sich auch nicht vor der Aufhebung des Bankgeheimnisses zu fürchten. Da stellt sich die Frage, haben den so viele ein schlechtes Gewissen.

Der Hauptschuldige an dem ganzen Debakel, der gute Herr Ospel und man sollte ihn nachträglich Belangen können, wegen dem Swissair Gr0unding, da hat er ja auch das nötige Geld blockiert und viele Menschen wurden Arbeitslos, darum müsste man der UBS auch das Geld verweigern. Früher hätte man solche Leute geteert und gefedert und heute schiebt man ihnen das Geld, von hinten hinein. Mit dem Geld das man der UBS gegeben hat,hätte man viele kleine Firmen aufbauen können und das würde wieder Arbeit für alle UBS Mitarbeiter geben. Aber was solls, die da oben machen ja doch, mehr oder weniger, das was sie wollen, aber nur so lange wir uns das gefallen lassen. Es ist schon so, wer das Geld hat, hat auch die Macht.

Früher hätte ich gesagt;” ach was solls, für das haben wir ja die Parteien,aber die sind heute auch ein Teil des Systems.”

Die Tageszeitungen haben Mühe zu überleben habe ich gelesen, weil seit es Gratiszeitungen gibt kauft niemand mehr Zeitungen. Die Zeitungen haben ja auch ihren Auftrag in den letzten Jahren nicht mehr korrekt erfüllt;” die Wahrheit suchen und darüber schreiben,” man schrieb nur über die Schönen und Reichen über Sex und Skandale, jeder zweite Satz ist Werbung und dafür muss ich noch bezahlen. Aber die waren Themen wurden vernachlässigt, es wurde erst darüber geschrieben, wenn im Internet, in einem Blog das ganze bereits Thematissiert wurde.

Im Märzen kommt Lidl in die Schweiz der Discounter Lidl will, die Schweiz erobern. Die Deutschen haben sich bereits über 40 Standorte für ihre Läden mit einer Verkaufsfläche von 500 bis 1500 Quadratmetern gesichert. In rund 70 Ortschaften sind weitere Verkaufsstellen geplant, und das ist gut für uns Konsumenten, weil unsere Schweizer Firmen wie Coop und Migros sehr gut auf unsere Kosten gelebt haben, es gibt sie doch noch die Gerechtigkeit, der letzte wahre Discounter war noch Duti, der Begründer der Migros, aber vom Gedankengut von Duti sind die Migrosbosse, heute ganz weit weg. Der Trick, nur immer so wenig Preisnachlass wie nötig, wir Konsumenten bezahlen doch seit vielen Jahren zu viel für die Ware.

Ich frage mich, wann lernen unsere Mächtigen, das man Geld nicht Essen kann und die Aktien heute, nicht einmal mehr das Papier Wert sind, wo sie drauf gedruckt sind. Nicht den Bossen einer Firma muss es gut gehen, nein einer Firma geht es erst gut , wenn es den Angestellten gut bis sehr gut geht. Dieses dumme hire and fire, (anstellen und entlassen ) ist für unsere Wirtschaft sehr kostspielig, Angestellte mit sehr hohem Wissen werden entlassen und müssen auf kosten des Sozialwesens umgeschult werden um nachher für einen tieferen Lohn wieder ein gestellt zu werden. Das sind keine genialen Sanierer, das sind Diebe an der Gesellschaft.

Ich frage mich wirklich, ist das nicht irgend wie Logisch, dass es so gekommen ist? Diese Energie des berechtigten Zorns, müssen wir benutzen um etwas zu ändern und Wachsam bleiben. Diese Krisen waren wohl notwendig im Sinne von Not wenden und ich bin offen im Wissen;

Ja wir können es ändern und wir werden es ändern.

Niemand wird uns retten, ausser wir selber,

niemand kann und niemand wird,

wir selber müssen diesen Weg gehen

21.02.2009 Text von zentao


Tags: Zen, Zazen, Buddhismus, Meditation, Alltag, Leben, Menschen, Achtsamkeit, Alltag,

Wie geht das Zen-Meditation? oder  Was ist Zen ?
Ich werde oft gefragt, was ist den Zen und wie geht das Zen-Meditation? Beide Fragen, versuche  ich hier so gut wie möglich zu beantworten.

Zen ist eine Buddhistische Meditations-Form,  die von China über Japan, via Amerika zu uns nach Europa  kam. Wer mit dem Zen in Kontakt kommt, wird früher oder später, den Begriff Leerheit(Shunyata) kennen lernen, das ist das was in einem Krug  innen ist,  das was den Krug zusammenhält, nicht nur die Luft im Krug, auch die eingeschlossenen Luftbläschen im Ton. Leerheit bedeutet, dass alles was ist aus vielen Teilchen zusammengesetzt, nicht nur das Materielle, das ist auch der welcher den Ton gestochen hat, der Töpfer, jener der den Krug gebrannt hat. Das alles hat beigetragen dass es den Krug heute gibt. Darum Leer von einem Selbst, darum Leer von allem. Leerheit ist unsichtbar, man kann es nicht sehen.  Ohne Leerheit könnte es diesen Krug gar nicht geben. Ohne Leerheit würde so manches nicht existieren, auch wir nicht. Und der zweite Begriff, ist das realisieren von Nicht-Selbst. Das heisst ganz konkret, dass wir verstehen lernen, dass es so etwas wie ein Selbst/Ich, nicht geben kann und dass alle Dinge leer sind. Leer von was? Leer von einem Selbst/Ich. Wir erkennen mit der Zeit ganz klar, dass unser Selbst/Ich eine Illusion ist. Alles was ist, ist zusammengesetzt, ohne etwas festes, bleibendes. Das ist aber zu Beginn des Weges noch schwer zu verstehen, erst mit dem Praktizieren, kommt auch das verstehen.

Die Grundlage von Zen, sind die edlen 4 Wahrheiten und der 8 fache Pfad von Buddha Shakyamuni und das sind die edlen 4 Wahrheiten.
1. Das Leben ist Leiden (Dukkha)leidhaft, unbefriedigend und unbeständig.
2. Das Entstehen von Leiden(Dukka) hat eine Ursache ( Das Sinnliche Begehren, das  Daseinsbegehren und die Unwissenheit.)

3. Es gibt einen Weg zur Befreiung vom Leiden (Dukkha) Das auflösen des Begehrens und das auflösen der Ablehnung.

4. Der Weg zur Befreiung ist der Edle Achtfache Pfad

Zen ist ein Weg, es ist auch ein Weg, um zu sich selber zu finden,  Zen ist auch, eine Lebenshaltung. Zen ist Leben im Hier und Jetzt. In diesem Augenblick, in diesem Moment. Dinge nehmen wie sie sind. Zen ist beobachten, achtsam den eigenen Geist beobachten. Das muss man üben, wenn möglich täglich.

Das machst du indem du dich zurückziehst, an einen stillen Ort. Es ist von Vorteil, wenn du diese Meditation von Anfang an richtig machen kannst, schau das du in dieser Zeit nicht gestört wirst, stell das Handy aus und setze dich auf einen Stuhl oder ein Kissen. Du kannst auch eine Kerze aufstellen und die Kerze beobachten. Das ist Meditation mit einem Objekt. Versuch einigermassen gerade zu sitzen. Versuch einmal nichts zu Denken. Du merkst bald, dass das nicht, so gut geht. Sobald du versuchst nichts zu denken, fängt das Denken bereits an. Deine Gedanken rasen wie wild, wenn wir meinen da sei nur ein Gedanke, so täuschen wir uns, da sind mehrere Gedanken aufs mal. Ein ganzes Karussell von Gedanken. Lass dies Gedanken einfach mal links liegen und beginne deinen Atem zu beobachten und du atmest drei mal tief ein und aus. Atme weiter und versuch den Atem, achtsam zu beobachten. Lass den Atem so wie er ist, einfach beobachten., lass den Atem, sich einfach füllen und wenn die Lunge voll ist lass alles wieder gehen, lass es einfach geschehen. Wenn der Atem tief is,t lass ihn tief, wenn er kurz ist, dann ist er eben kurz. Lass den Atem einfach kommen und gehen, wie eine Pendeltüre, der Atem geht rein und kommt wieder raus.  Du kannst auch eine Hand auf den Bauch legen und das heben und senken des Bauches beobachten, in Gedanken kannst du, innerlich denken, heben, senken, das sind nur Hilfsmittel und werden nur ganz am Anfang benutzt. Am Anfang ist der Atem unruhig und die Gedanken rasen. Nach einer Weile merkst Du wie der Atem ruhiger und du gelassener wirst. Wenn das Beobachten des Atems einigermassen funktioniert, dann machst Du das gleiche mit den Gedanken. Beobachte ganz achtsam, was in deinem Kopf und auch in deinem Körper geschieht. Sei dir bewusst, das du deine Gedanken nicht abstellen kannst. Mach es genauso, wie du es mit deinem Atem getan hast. Lass deine Gedanken kommen und gehen. Stell dir vor,
” Du sitzt wie ein Berg, deine Gedanken sind wie weisse Wolken die vorüberziehen. Sie kommen und gehen. Sie berühren dich nicht, lass sie einfach gehen.”

Du beobachtest sie nur achtsam. Kein wollen oder nicht wollen. Auch wenn Schmerzen auftauchen, auch dann beobachtest du weiter und wenn der Schmerz schlimmer wird, dann atmest du direkt, in den Schmerz hinein. Du stellst dir vor, wie der Atemstrom in den Schmerzpunkt hinein fliesst und du beobachtest das ganze weiter achtsam.  Die Schmerzen vergehen nach einer Weile von selbst, und du beobachtest einfach weiter, ohne etwas zu wollen, oder nicht zu wollen. Bleib achtsam. Versuch das am Anfang einmal ca. zehn Minuten und mit der Zeit steigerst du langsam auf etwa zwanzig Minuten. Das ist nur der Anfang, später kommen noch die Emotionen hinzu und genau so, wie mit dem Atem und den Gedanken beobachtest du nur. Lass die Gedanken kommen und gehen. Aber voller Achtsamkeit. Wenn Deine Meditation vorüber ist, stehe langsam auf und versuch dieses gute Gefühl in Deinen Alltag mitzunehmen.

Jetzt weisst Du, in groben Zügen, was Zen-Meditation ist. Zen ist beobachten im Hier und Jetzt. Mit der Zeit wenn Du mehr Erfahrung hast , übernimmst Du das einfach ins tägliche Leben. Wenn es dann einmal nicht so geht wie Du erwartest, dann beobachtest Du einfach Deinen Atem. Diese Meditation kann man alleine, zuhause machen, am besten geht das natürlich in einer Zen-Gruppe mit andern zusammen. Das hat dann viel mehr Energie und am Schluss der Meditation, kann man sich mit gleichgesinnten austauschen.

17.01.2009 Text von zentao


Zazen ist der Weg zur Stille.

Gedanken zur Vergänglichkeit und den edlen vier Wahrheiten.

Achtsamkeits-Meditation im Alltag

Rückschau eines Zenschülers

ist eine Rose, immer eine Rose ?


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Wenn Du in Eile bist, dann gehe langsam…

Unsere heutige Zeit ist sehr hektisch geworden, die Menschen haben es sehr eilig und die meisten haben auch ihre innere Ruhe verloren. Dieses immer schneller, immer mehr und immer höher, ist typisch für unsere Zeit. Früher hiess  es; ” da hatten die Menschen noch Zeit,” aber Heute, geht das nicht mehr, wir haben viel Arbeit und wenn diese nicht fertig wird, haben die Leute Angst um ihre Stelle. Diese Angst treibt die Menschen an,  immer mehr zu arbeiten. Wer schneller arbeitet macht Fehler, weil er/sie schneller arbeiten, er/sie wird schneller Müde und ihre Kräfte lassen nach und bei hohem Arbeitsdruck, erhöht sich auch der Blutdruck. Die Vorteile der Langsamkeit scheinen im ersten Moment nicht so klar zu sein, wie sie eben sind, wenn wir ruhiger und konzentriert arbeiten, sind wir schneller fertig, weil das flicken und korrigieren weg fällt. und die Arbeiter bleiben Gesund.

In einem alten Chinesischen Sprichwort heisst es;                                                    

“Wenn Du in Eile bist, dann gehe langsam.”

noch besser wäre; “dann gehe langsam und konzentriert.”

Da gibt es noch eine Geschichte die bei uns erzählt wird;

Eine Hebamme musste zu einer Geburt und bestellte einen Taxi,beim Einsteigen sagte sie dem Taxifahrer;

” Fahren sie Langsam ich habe es Eilig.”

Ein Spruch aus Arbeiterkreisen;

Halte stets die Ruhe heilig, nur die Dummen habens Eilig.

Oder diese Zen-Geschichte, aus dem alten Japan

Ein Zen-Mönch war unterwegs, als er von einem fahrendem Händler, der sein Ochsengespann mit der Peitsche antrieb, überholt wurde. Er fragte den Mönch, wie lange  es noch bis zur nächsten Stadt sei, es war offensichtlich dass er in Eile war,  der Mönch antwortete ihm; “wenn du weiterhin diese Ochsen mit der Peitsche, so fest schlägst, wirst du  mehr als zwei Stunden brauchen, aber wenn du langsam fährst, dann bist du in einer halben Stunde dort. Der Händler trieb die Ochsen weiter, mit der Peitsche an und weg war er. Als der Mönch nach langem ruhigen Gehen, langsam Richtung Stadt kam sah er schon von weitem, den Händler mit seinem Ochsenwagen im Graben liegen. Als der Mönch auf der gleichen Höhe wie der Händler war, hörte er in fluchen und schimpfen und sobald er den Mönch sah, wollte der, seine Wut an dem Mönch auslassen. Der aber antwortete ihm gelassen; “ich habe dir ja gesagt, wenn du deine Ochsen nicht schlägst und ein ruhiges Tempo wählst, dann bist du in einer halben Stunde in der Stadt.

Als wir noch Kinder waren, spielten wir das Spiel Eile mit Weile,  da hat meistens der verloren, welcher unbedingt gewinnen wollte, er war schon fast im Himmel da wurde er noch von seinen Mitspielern, geschnappt und er musste wieder von vorne anfangen. Auch da ist es meistens so, wie im richtigen Leben, wer grossen Ehrgeiz hat und schnell gewinnen will, der verliert am Schluss.

Die Nachteile der Eile liegen auf der Hand, wer in Eile ist, der ist am Ende der Verlierer und wer gehört denn gerne zu den Verlierern?

Die Natur selber kennt keine Eile, die Blumen wachsen nicht schneller wenn wir an ihnen zupfen, die Natur hat ihr eigenes Tempo, das sie immer ein hält. Wir haben jede Menge Zeit und wenn nicht, dann nehmen wir uns diese, so einfach ist das.

Still sitzen, nichts tun das Gras wächst von selber.

Nur wir Menschen meinen, wir müssten mit Dünger nachhelfen, so das die Pflanzen schneller Gross werden. Wenn wir einmal beobachten, wie sich ein Hund verhält, wenn kein Meister da ist, dieser Hund hat jede Menge Zeit, er strolcht gemächlich vor sich hin und schnuppert an allem, er könnte ja etwas verpassen. Erst wenn der Meister pfeift, wird auch der Hund wieder hektisch und rennt zurück.

Wir vergessen gerne,dass wir selber ein Teil dieser Natur sind. Bei den Naturvölkern die immer noch so leben wie früher sehen wir, dass die, sich der Natur anpassen und nicht umgekehrt. Der Mensch versucht schon lange, sich die Natur zum Untertanen zu machen, wir sollten aber versuchen mit der Natur und nicht gegen  sie zu leben. Es sind Anzeichen da, dass die Wissenschaft, teilweise auf dem richtigen Weg ist. Sobald aber die Aktionäre Gewinn sehen wollen, sind auch da, die guten Ansätze bald wieder weg, trotzdem besteht Hoffnung, denn das neue Schlagwort; heisst ” Entschleunigung,” ein Begriff den wir heute öfters hören.

Aber was sorgen wir uns?  In einem Zen-Gedicht heisst es;

Die Vögel finden immer ihren Weg Heim ins Nest,

die Flüsse finden immer ihren Weg in den Ozean.

Wie lange noch? Auch nur solange es Vögel und Flüsse gibt, wenn wir dann alles Kaputt gemacht haben, stimmt dieses Gedicht leider nicht mehr.

Wenn wir uns wieder Bewusst werden, dass wir im Rhythmus der Natur leben müssen, (wenigstens etwas mehr als bisher ) unsere Unart immer etwas tun zu müssen und unsere Schuldgefühle, die hochkommen, wenn wir einmal nichts zu tun haben, das ist anerzogen durch Generationen. Das heisst nicht, dass wir jetzt alle zu Faulenzer werden sollen.

Wenn wir etwas tun müssen, können wir ja eine Gehmeditation in der Natur machen, oder uns einfach hinsetzen und meditieren.

Je stiller du wirst umso mehr hörst du.

Wenn wir eine Arbeit machen, dann machen wir sie ruhig, gelassen und hochkonzentriert, wir sind uns dabei vielleicht auch bewusst, dass weniger oft mehr ist.

Zum Schluss noch ein Zen-Spruch, der wiederum voller Wahrheit ist.

Niemand wird uns retten, ausser wir selber,

niemand kann und niemand wird.

Wir selber müssen diesen Weg gehen.

13.01.2009 Text von zentao

 

 

 

 

 

 

 




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Zen-Weisheiten


natur-2009-burghorn-024

Wenn du verstehst, dann sind Dinge so wie sie sind.

Wenn du nicht verstehst,

dann sind Dinge immer noch so wie sie sind.


natur-2009-burghorn-032

Wenn du die Wahrheit nicht dort findest, wo

du gerade bist,

wo anders erwartest du sie zu finden.

natur-2009-burghorn-0421


Sei zufrieden mit dem was du hast,

erfreue dich, so wie die Dinge eben sind.

Wenn dir bewusst wird, dass dir nichts fehlt,

dann gehört dir die ganze Welt.

***

Man kann nur zwei Fehler auf dem Weg zur Wahrheit machen.

Der erste ist; nicht anfangen.

Der zweite ist; den Weg nicht fertig gehen.

***

natur-2009-burghorn-0561

12.01.2009 Fotos von zentao

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Morgengebet

natur-2009-030


Wenn ich am Morgen aufwache

sehe ich den blauen Himmel,

ich danke aus tiefstem Herzen.

Für die vielen Wunder des Lebens,

dafür dass 24 Funkelnagelneue Stunden vor mir Liegen


Ein Morgengebet von Tich Nath Hanh, nicht nur für Buddhisten


natur-2009-015

 


07.01.2009 Fotos von zentao

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Für einmal nicht ganz Zen, aber doch aus dem Leben. Heute habe ich diesen Brief, von einer Kollegin, mit Wünschen an das Christkind, via Email erhalten, es ist noch recht lustig und in vielem trifft es den Kern der Sache. Das Leben besteht ja nicht nur aus ernstem, es verträgt auch sehr viel Humor.

christkind

Brief an das Christkind

Brief der Frau

Liebes Christkind, bevor ich schlaf,
wünsche ich mir noch was.

Schick mir mal ‘nen netten Mann,
der auch wirklich alles kann.

Der mir auch Komplimente macht,
und nicht über meinen Hintern lacht,

mich stets nur auf den Händen trägt
und sich auch Geburtstage einprägt,

Sex nur will, wenn ich grad mal mag
und mich dann liebt den ganzen Tag.

Soll die Füße mir massieren
und mich chic zum Essen führen.

Er soll treu und zärtlich sein
und mein bester Freund noch oben drein

Brief des Mannes

Liebes Christkind,

schicke mir eine taubstumme Nymphomanin die einen
Getränke- oder Fleischhandel besitzt
und Jahreskarten fürs Stadion hat.
Und es ist mir scheissegal, dass sich das nicht reimt!

17.12.2008 gepostet von zentao

 


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Im Buddhismus ist das Wort Maya ein Synonym für die Vergänglichkeit und die Illusion aller Dinge, es ist der Begriff der Leerheit, weil nichts eine eigene Existenz hat und alles zugleich mit allem anderen Verbunden ist. Die vermeintliche Festigkeit der Materie, erweisst sich nach näherer Betrachtung als Illusion. In Indien gibt es eine Göttin die Maya heisst, es ist die Weltenmutter; sie tritt auf als Weltenweberin auf, die sich selbst erschafft, denn alles was sich manifestiert, ist Maya. Darum spricht man ja auch, wenn wir etwa als unbeständig, als nicht wirklich erkennen, vom Tanz der Maya

Das alles ist Maya vergänglich, unbeständig und ohne Substanz .

der Tanz der Maya

Diese dreifache Welt gleicht einem Netz oder bewegtem Wasser in einer Fata Morgana, sie gleicht einem Traum, einer Illusion, der Maya; befreit ist, wer sie als solche sieht.

Ins Leere greift der verwirrte Geist, wie nach einer Luftspiegelung im Frühling; Tiere halten sie für Wasser, aber es ist keine Wirklichkeit dahinter.

Alles ist hier nur ein Gedankengebäude, es gleicht einem Luftschloss; für den der dies erkennt, gibt es nichts mehr zu wissen.

Ewigkeit hier, Vergänglichkeit dort; Gleichheit hier, Verschiedenheit oder Gegensätzlichkeit dort; daraus machen nur die Unwissenden unüberbrückbare Unterschiede in ihrer anfangslosen, grundlosen Verwirrung.

In einem Spiegel, im Wasser, in einem Auge, in einem Gefäss und auf einem Edelstein sind Spiegelbilder sichtbar, aber sie sind nur Schein; in Ihnen ist nichts, woran man sich festhalten könnte.

aus dem Lankavatara Sutra

2.12.2008 Text und Fotos von zentao

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