Zufriedenheit
Wie meine Leser wissen, bin ich jetzt seit nahezu 19 Jahren auf dem Zen-Weg. Dieser Blog ist für mich, der Übungsort wo ich meine Erfahrungen als Zen-Schüler niederschreibe um meine Erkenntnisse mit anderen zu teilen. Man kann den Zen-Weg auf verschiedene Arten leben: “Ganz konsequent, fast stur und nur der eigene Weg ist gut.” Das ist aber nicht das was ich unter Zen verstehe, für mich hat Zen eine Logik der Menschlichkeit und es heisst für mich immer
“so wohl als auch.”
Für mich ist Zen das Leben selber, den Zen kann man nur durch das Leben erfahren, alles andere ist nur Theorie. Leben heisst in erster Linie, dass man lernt unangenehmes zu akzeptieren und dass man die allzu angenehmen Dinge loslassen lernt. Das ist ein Prozess der nie aufhört. Das ist für mich Zen, sich selber ein Leben lang verbessern, immer wieder.
Dieser Blog ist im Juni 2013 bereits 7 Jahre im Netz und interessanterweise ändern sich auch die Leser, sie werden jünger und das finde ich gut, Das beweist das meine Art zu schreiben noch nicht ganz verknöchert ist. Das mit dem Schreiben ist nicht immer so leicht, den die Weisheiten fliegen mir nicht einfach so zu, wie es wünschenswert wäre.
Doch am Freitag gehe ich ins Zazen (Zen-Meditation ) und da gibt es dann wieder etwas Inspiration für die neue Woche. So eine Meditation tut gut und bringt mich mit meinem Inneren in Berührung.
Die Themen sind seit vielen Jahren die selben, von Glück über Illusionen über das Leben und die Irrwege des Lebens, über den Buddhismus und über Zen und die Meditation. Ich möchte gerne über Weltbewegendes schreiben, doch das was die Welt, wirklich bewegt wurde bereits geschrieben, so bleibt mir das bewegende aus meinem Alltag und das ist im Moment, das trübe Regenwetter. Doch auch im Wetter findet man immer etwas passendes für den Augenblick, sofern man dieses einfach so akzeptiert. Es ist so wie es ist. Es freut mich wenn ihr hier liest und es freut mich auch wenn ihr einen Kommentar hinterlässt.
06.05.2013 Copyright ©zentao
Die passenden Zitate habe ich hier;
http://www.psp-tao.de/zitate/thema/Zen/228 gefunden.
Alle Wahrheit kommt im Zen von innen.
Zensho W. Kopp, Die Freiheit des Zen
Das ist Zen! Jedes Wort und jedes Tun hat Sinn und Geltung immer nur im augenblicklichen Zusammenhang des Geschehens.
Karlfried Graf Dürckheim, Zen und wir
Es ist das wesentliche Merkmal des Zen, daß die grundlegende Wahrheit immer nur in sich selbst gesucht wird und niemals in irgendetwas Äußerem.
Zenkai Shibayama, Eine Blume lehrt ohne Worte
das ist der Titel eines Buches von Thomas Hohensee
Lob der Faulheit von Thomas Hohensee
Faulheit als Gegenbegriff zu blindem Aktionismus der in allen Lebensbereichen besonders in der Politik und der Wirtschaft praktioniert wird. Oder anders gesagt “weniger ist oft mehr” wir übertreiben in jeder Beziehung und meinen, weil wir es gelernt haben, Disziplin im Leben sei alles und Faulheit hat in unserer Gesellschaft, etwas anrüchiges. Thomas Hohensee erwähnt Buddha und Laotse als positive Beispiele, des weisen Faulheit.
Er schreibt sehr kritisch über Disziplin und was wir uns und anderen antun wenn wir diszipliniert durchs Leben gehen. Disziplin, Zucht und Ordnung waren über Generationen ein Instrument der Machbesessenen unserer Gesellschaft. Das Militär und die Katholische Kirche benutzten die Disziplin um den Gehorsam in ihren Reihen hochzuhalten. Disziplin, Zucht und Ordnung sind für jeden Machtmissbrauch der Weg um sich durch zu setzten, darum sind diese drei so Beliebt bei allen Machtmenschen.
Thomas Hohensee hat einige interessante Ideen um unserer Gesellschaft zu helfen, damit mehr Menschen lernen ihre positive Faulheit zu leben.
Was passiert, wenn wir alle faul wären? Die Erde würde zu dem Paradies, als das sie ursprünglich gemeint war. Anstatt fleißig Kriege zu führen und sämtliche Ressourcen emsig zu verpulvern, bekämen wir ein funktionierendes, kostengünstiges Gesundheitssystem, Schulen, die Lernen ermöglichen, statt es zu verhindern, und eine Politik, die mehr ist als reines Krisenmanagement. Nur eine Utopie?
Wenn wir negative Disziplin durch positive Faulheit ersetzen, ist dieses Ziel erreichbar. Positive Faulheit ist ein wahrer Segen: Sie gründet auf strikten Prioritäten und höchster Effizienz. Nicht blinder Aktionismus ist gefragt, sondern die Suche nach dem einfachsten, direkten Weg zum Ziel.
Ein wirklich hilfreiches Buch für alle Burnout gefährdeten.
Lob der Faulheit von Thomas Hohensee

05.04.2013 Text zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Gedanken, Liebe, Menschen, Zazen, Gripe, Kranheit, Gesundheit
Der Alltag hat mich wieder und ich bin wieder gesund, diese unangenehme Erkältung hat mich wirklich geschlaucht. Aber so viele meiner Freunde hat es auch erwischt, es war so schlimm, das das letzte Zazen am Freitag aus viel, weil fast alle Krank waren.
Mit dem Alltag kommen aber auch wieder meine kleinen Bedürfnisse mehr zum Zug und das sind mein Espresso und das kleine Stück Schokolade und…und… und…. meine alltäglichen kleinen Süchte. Heute sind diese kleinen Bedürfnisse (fast) kein Problem mehr für mich, es gab aber eine Zeit da war ich massiv Zucker süchtig, alles Süsse, am Liebsten waren mir Gebäck mit Weissmehl und Zucker dazu musste ich zwangsläufig eine Kaffeé trinken. Süsses weckte in mir die Lust nach Kaffeé und Kaffeé wiederum weckte die Lust nach mehr Süssem.
Bei Art – Kreativ – Goeritz habe ich einen Interessanten Beitrag über das Thema Sucht gefunden. Flucht in die Sucht. Er schreibt aber mehrheitlich über die klassischen Sucht Verursacher wie Alkohol und den Drogen, ich bin aber der Meinung, Sucht beginnt viel früher, oft eben in der Familie. Fehlende Liebe und Aufmerksamkeit sind Türöffner für die Sucht. Ein Süchtiger ist ein Suchender und die Sucht-Objekte sind nur Ersatz für die, zu wenig erhaltene Liebe. Der Weg in die Sucht ist fliesend, es beginnt doch schon im Alltag beim Essen, bei den kleinen Belohnungen zwischen durch. Die schlimmsten Drogen sind nicht Alkohol und Drogen, nein das sind Zucker und Weissmehl Produkte und der Kaffeé, weil sie so normal und alltäglich sind. Gerade die Familie birgt viel Potenzial für Süchte, fehlende Liebe und Aufmerksamkeit sind die Ursache aller Süchte.
Da taucht immer wieder die Frage auf was ist den Sucht und was nicht, es ist eigentlich sehr einfach, alles was mich in irgend einer Form abhängig macht, ist bereits eine Form von Sucht. Was für den einzelnen Sucht ist, das muss jeder für sich selber heraus finden, aber Süchtige sind wir auf die eine oder andere Art alle. Wenn wir aufhören mit dem Finger, auf die bösen Süchtigen zu zeigen, sondern, anerkennen, dass der erste Schritt um von Drogen frei zu sein, bei uns selber beginnt. In dem wir wieder mal hinschauen, (vor allem bei uns selber)und uns selbst fragen;”tut mir das gut” wenn nein, dann lasse ich das doch einfach mal weg und schaue, wie es mir geht ohne. Auch da, muss es nicht verzichten heissen, vielleicht einfach mal etwas weniger.
Wie heisst es so schön; “weniger ist oft mehr…”
25.01.2013 Text von zentao
Tags: 2012, Jahreswechsel, Achtsamkeit, Zen
Setzen Sie sich Ziele für das neue Jahr. Erforschen Sie Ihr Inneres, und machen Sie sich klar, was in diesem Jahr geschehen soll.
Damit leisten Sie Ihren persönlichen Beitrag und bekräftigen die Absicht, im kommenden Jahr ein erfülltes Leben zu verbringen.
Ziele geben uns die Richtung vor. Sie setzen große Kräfte frei, die auf universaler, bewusster und unbewusster Ebene wirksam werden.
Melody Beattie, Kraft zum Loslassen
Diese schönen Worte von Melody Beatti sind genau das was ich mir und Euch wünsche – Die Zahl 2013 gefällt mir und ich denke das wird ein gutes Jahr wie alle Jahre vorher und alle die später kommen. Es kommt nur darauf an wie wir das er denken. Also willkommen wir dieses Jahr mit einem riesen Feuerwerk.
31.12.2012 zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Frieden, Gedanken, Karma, Leben, Menschen, Vergänglichkeit, Zen
Mein Leben lang wusste ich immer;“was ich nicht will” und danach richtete ich mein Leben aus, ein Leben mit sehr viel Abwehr. Etwas einfach mal akzeptieren, das war mir fremd, ich suchte immer das sprichwörtliche Haar in der Suppe. Ich wollte immer noch meine Meinung sagen und vor allem meinte ich hätte doch immer recht. Ablehnung oder auch Aversion beherrschte mein Leben, aber auch die Gier war mir nicht unbekannt, aber auf etwas verzichten viel mir leichter als meine Wut zu beherrschen. Ich habe gelernt, dass die Ursachen unserer Unzufriedenheit (Leiden), Begehren, Abneigung und Unwissenheit sind.
Dabei war ich nicht wirklich auf meine Mitmenschen wütend, die Wut galt fast immer mir selber. Ich hatte meistens zu hohe Erwartungen, ich war mit mir selber unzufrieden. Was ich alles meinen Mitmenschen antat, war mir damals nicht bewusst. Denn heute weiss ich; “wir bekommen immer das was wir geben” und ich habe viele Worte im Ärger gesagt.
Im Buddhismus gibt es so etwas wie Gut und Böse nicht, es ist besser von heilsam und unheilsam zu sprechen, schlussendlich ist es immer Unwissenheit. In der Meditation erkennen wir die Ursachen von unserem unglücklich sein und wir finden Wege um den hochkommenden Ärger und Wut zu erkennen. Solange wir kämpfen werden wir immer unseren Emotionen ausgeliefert sein. Heute frage ich mich oft, war ich das wirklich, ich bin heute ein anderer Mensch.
Wenn es aber um meine persönlichen Wünsche ging, konnte ich mich nie entscheiden. Alles was ich bin, ist mir geschehen, vermutlich weil ich mich nie entscheiden konnte. Im nachhinein kam ja immer alles gut, nur ich brauchte meine Zeit, bis ich begriff, dass ablehnen und kämpfen, nur in eine Sackgasse führt. Zum Glück habe ich vor 18 Jahren die Zen-Meditation kennen gelernt und ich habe mit mir und dieser inneren Kraft meinen  Frieden geschlossen. Zwei Worte begleiten mich heute; “annehmen und akzeptieren” es ist so wie es ist und endlich bin ich ein zufriedener Mensch.
Es ist ausserordentlich schwierig und anstrengend, sich der inneren und äusseren Ablenkungen voll bewusst zu werden; doch nur durch das Verstehen ihrer Natur und ihrer Wirkungsweise und nicht, indem man sie ablehnt, findet man jene umfassende Konzentration.
Krishnamurti, Vollkommene Freiheit
21.11.2012 Copyright©zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Gedanken, Glück, Meditation, Spiritualität, Veränderung, Vergänglichkeit, Weg, Zen
Wenn ich mir so überlege, dass mein Leben durch meine Gedanken, zu dem wurde was ich heute mein Leben nenne, so staune ich immer wieder was so alles möglich ist. Dies zu erkennen musste ich erst lernen, überhaupt zu erkennen, was diese Gedanken so alles anstellen und was für Folgen meine Gedanken haben, für mich und andere. Dazu musste ich erst lernen, dass es so etwas wie Geist gibt, der ich zugleich bin und von dem ich zur selben Zeit gesteuert werde. Der Geist ist meine beseelte Energie, die in diesem Körper lebt und ihn benutzt, so wie wir auch ein Auto mein eigen nennen und doch sind wir dieses Auto nicht.
Â
Wer ist dein Feind? Der Geist ist Dein Feind.
Wer ist dein Freund? Der Geist ist dein Freund.
Lerne die Wege des Geistes kennen.
Zähme ihn mit Umsicht.
Buddha
Der Geist, das sind ja nicht nur meine Gedanken, ” wenn es dann immer meine Gedanken sind?” Nein das sind auch meine Emotionen, und die sind eng mit den Gedanken gekoppelt. Wer war zuerst? Der Gedanke oder die Emotion? Ich weiss es nicht genau, ich vermute dass meisten der Gedanke zuerst da ist, gefolgt von der Emotion. Was immer, mir geschieht, reagiere ich, je nach Situation, entweder zuerst mit emotionsgeladenen Gedanken oder mit kühlen Gedanken mit unterschwelligen Emotionen.
Dieser Geist ist ein Geschichten-Erzähler, der mir oft schon die schlimmsten Dramen in Gedanken vorgespielt hat, so dass ich meinte, die Welt gehe unter. Der mir auch Geschichten von Freuden und Reichtum erzählte, von Millionen die nie eintrafen. Jahrelang glaubte ich alles was mir mein Geist erzählte. Da waren Geschichten aus meiner Kindheit, die mir erzählten, ” ich sei ungeliebt” Geschichten aus der Schulzeit, “aus mir werde nie etwas gescheites” und Geschichten, die mir erzählten, ” ich sei unheilbar krank.” Keine dieser Geschichten ist je wirklich eingetroffen. Was aber war; ich habe mir unnötige Hoffnungen und Sorgen gemacht und durch mein unheilsames Denken, bin ich wirklich krank geworden.
Jahre lang glaubte ich meinen Gedanken und den dazugehörigen Emotionen, bis ich dann eines Tages die Zen-Meditation erlernte und ich nach und nach erkannte, dass ja diese Gedanken und Emotionen veränderbar sind und nicht wirklich zu mir gehören und das dank der Meditation, diese Gedanken und Emotionen keine Macht mehr über mich haben. Ich habe gelernt diese Gedanken vorbeiziehen zu lassen, genauer gesagt beobachte ich diese Gedanken wie sie vorbei ziehen.
Wenn Gedanken zur Gewohnheit werden,” vorallem die negativen Gedanken,” können sehr viel Schaden anrichten. Es gibt klare Gedanken die sind im Vordergrund und klar erkennbar. Es gibt aber auch dunkle hintergründige Gedanken, die schwer erkennbar sind, und da ist meistens auch ein dumpfes unangenehmes Gefühl dabei.
Negative Gedanken sind pure Ablehnung.
Ganz anders sind die positiven Gedanken, die bereiten uns viel Freude und die sind auch mit positiven Emotionen geladen.
Positive Gedanken zeigen unsere Bereitschaft, Dinge anzunehmen.
Heute weiss ich, dass wir jeden Gedanken auch verändern können und mit den Gedanken, verändern sich auch die Emotionen. Sobald ich mich entschlossen habe, etwas im positiven Sinne zu verändern. geht es mir bereits besser.Â
Seit ich wieder, die Verantwortung für mein Leben selber übernommen habe, ist alles viel leichter und geschieht wie von selbst. Kein Jammern, kein den anderen die Schuld zuweisen. Es ist so wie es ist, was immer geschieht; die Ursache ist immer bei mir. Weil ich im Augenblick lebe geht es mir einfach nur gut.
23.09.2012 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Angst, Augenblick, Buddhismus, Gedanken, Gier, Kinder, Leben, Meditation, Menschen, Schmerz, Spiritualität, Vergänglichkeit, Zen

auch das ist Leben
Die Spinne ist für die meisten Menschen, sowas von unangenehm, dass sie echte Phobien entwickeln. Angenehm und unangenehm, das will ich und das will ich nicht, unser Leben ist stark von Ablehnungen beeinflusst. Den mag ich und der dort ist sowas von blöd. Vorurteile sind auch Urteile, und urteilen und in Gedanken verurtteilen, das tun wir oft und gerne.
Wir lassen uns von unseren Emotionen extrem beeinflussen.
Das andere Extrem in unserem Leben ist die Gier, immer wollen wir etwas neues und wenn wir etwas bekommen, ist es schon wieder uninteressant. Wir sind wie Kinder, die nie Erwachsen werden. Ein einfaches Leben, würde vielen schwer fallen. Dabei müssen wir eigentlich auf nichts verzichten. Es muss uns nur bewusst werden, das nichts beständig ist. Das wir alles verlieren können und wir müssen lernen, das zu akzeptiren, was immer geschieht – einfach so, weil alles vergänglich ist, auch unser Leben.
9.9.2012 Text von zentao
Dazu passt der text von Sogyal Rinpoche
Da Vergänglichkeit für uns gleichbedeutend ist mit Schmerz, klammern wir uns verzweifelt an die Dinge, obwohl sie sich ständig ändern.
Wir haben Angst loszulassen, wir haben Angst, wirklich zu leben, weil leben lernen loslassen lernen bedeutet.
Es liegt eine tragische Komik in unserem Festhalten: Es ist nicht nur vergeblich, sondern es beschert uns genau den Schmerz, den wir um jeden Preis vermeiden wollten.
Die Absicht hinter dem Greifen ist nicht unbedingt schlecht. Es ist an sich nichts falsch an dem Wunsch, glücklich zu sein; weil aber das, wonach wir greifen, von Natur aus ungreifbar ist, schaffen wir uns immer nur Frustration und Leiden
Sogyal Rinpoche, Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben
Heute feiern wir den 1. August, das ist der Tag, wo unsere Ahnen, sich ihre Freiheit erkämpft haben. Für diese Freiheit mussten sie kämpfen, da gibt es viele Sagen und Geschichten dazu, die berühmtesten sind die Geschichte vom Willhelm Tell, und die von Arnold Winkelried dem Helden von der Schlacht bei Sempach. Dies zeigt warum wir Schweizer ein so starkes Freiheitsbedürfnis haben und fremde Richter und Gesetzte gar nicht schätzen.
Dank der Französischen Revolution, bekam die Eidgenossenschaft, eine neue Verfassung und der Grundstein zu unserer heutigen modernen Schweiz war gelegt. Was die EU so gerne in Europa machen möchten, wurde in der Schweiz verwirklicht. Auch die Schweiz hatte so seine Probleme, vor allem mit der so gennten Obrigkeit, den noblen Herren. Genau wie in der EU wo wenige das sagen haben und die Grosse Masse muss schweigen.
Bauernaufstände
Auch während des Dreissigjährigen Kriegs kam es immer wieder zu Aufständen der Bauern, die gegen die hohen Steuern, die von den Stadtkantonen erhoben wurden, protestierten.
Vom Staatenbund zum Bundesstaat
Der Grundstein für die moderne Schweiz wurde im 19. Jhd. gelegt. Das wichtigste Ereignis war zweifellos die Annahme der Verfassung von 1848, welche dem Land eine zentralistischere Form gab und einen einzigen Wirtschaftsraum bildete, der den kantonalen Rivalitäten ein Ende setzte und so eine wirtschaftliche Entwicklung ermöglichte.
Unter anderem schaffte die neue Regierung die internen Zölle ab, vereinheitlichte Währung Masse und Gewichte und monopolisierte das Postwesen. weiterlesen
Was die EU so mühsam kopieren möchte, und im Eiltempo, durchboxen will, brauchte mehr als 2 Jahrhunderte bis zur heutigen Schweiz. Der Umgekehrte Weg wäre der einfachere, Europa tritt der Schweiz bei und übernimmt die Schweizerischen Gesetzte und den Schweizer Franken und in Europa wäre Frieden. Die Schweiz ist das ideale Modell für ein freies Europa, das geht aber nur mit der Schweiz. Wo ein Wille ist da ist auch ein Weg. Ob diese etwas ketzerischen Gedanken Grössenwahnsinn sind, das wird uns die Geschichte weisen. Das Model EU kann so nicht funktionieren, weil zu stark auf Macht konzentriert und das Europäische Volk hat eine minimale Mitbestimmung.
Tatsache ist; “Für diese Freiheit müssen wir bereit sein zu kämpfen, denn wir sind immer so Frei, wie wir bereit sind, etwas für diese Freiheit zu tun. Die Bequemlichkeit unseres modernen Lebens, unser Wohlstand macht uns abhängig und berechenbar. Die Berühmte Freiheit der Werbung ist eine Abhängigkeit, eine Unfreiheit, und wir wollen ja frei sein. Wenn wir mit dieser Freiheit nicht achtsam umgehen, werden wir sie verlieren. Dazu gehört nun mal, dass man politisch interessiert ist und sich bei den Wahlen aktiv beteiligt
Jeder entscheidet für sich selber, wie viel Freiheit ihm/ihr gut tut, den mancher ist von zuviel Freiheit überfordert und möchte nur seine Ruhe. Echte Freiheit fordert etwas von uns, für echte Freiheit muss man manchmal kämpfen und mancher hat für die Freiheit sein Leben gegeben.
1.August 2012 Text von zentao
auch noch lesen:
720 er Geburtstag der Schweiz
Wissen wir überhaupt noch was Freiheit, im Sinne der alten Eidgenossen heisst?
Werte

Regenbogen
Erstaunlich ist doch, was wir mit unseren positiven Gedanken, alles verändern können, vor allem bei uns selber. Noch erstaunlicher ist das Phänomen; “wenn ich es nicht selber verändern will, verändert es sich zu meinen Ungunsten” eine Erkenntnis die ich selber erfahren musste, oder soll ich eher sagen, durfte, denn alles was mir geschieht ist Lernstoff an dem ich wachse und dank dem ich mich, als Mensch weiter entwickle.Wer sich nicht verändern will, wird innerlich hart, sich nicht verändern wollen, das ist ein festhalten, an altem und verbrauchtem und macht Menschen unglücklich. Ein Leben ohne Veränderung ist unmöglich, Leben und Veränderung sind Eins, nur eines ist gewiss; ” alles verändert sich”
Wenn heute etwas nicht so ist wie ich es gerne hätte, so weiss ich es verändert sich zum Guten. Ich kann darauf Vertrauen, dass sich alles verändert. Weil ich mich selber verändere, und mir dessen bewusst bin, macht mich das zu einem glücklichen Menschen. Ich bin heute ein offener und positiv denkender Mensch.
Jede Zelle in mir verändert sich, und einige erneuern sich nicht mehr, das ist der Lauf der Dinge. Zellen sterben und ander werden neu geboren, ich bin nie ein fester Körper, ein Teil von mir verschwindet laufend im Nichts und wird zur Vergangenheit. Das Bewusstsein, das ich laufend sterbe und wieder neu geboren werde, ist irgendwie tröstlich.
Wirklichkeit und Illusion sind so nah beisammen, dass sie schon wieder eine Einheit bilden, sie sind das Leben selbst.
17.07.2012 Text von zentao
Heute ist das Morgen, worüber wir uns Gestern Sorgen gemacht haben.

Sonnenblume und die Biene
Wenn ich mir dauernd Sorgen über den Zustand der Welt mache und Angst habe, ich könnte etwas verlieren oder etwas weniger Geld auf meinem Konto haben, wenn ich mir nur noch, um meine Gesundheit Gedanken mache und es muss immer wieder etwas geschehen und ich könnte ja vielleicht noch etwas verpassen; dann lebe ich, am Leben vorbei. Lebensfreude und nicht Lebenskampf, das kämpfen habe ich schon lange aufgegeben.
Ich lebe mein Leben mit Freude
Wenn ich nicht unterscheiden kann, zwischen wichtig und unwichtig und alles, was mir geschieht persönlich nehme, dann haben meine Mitmenschen ein Problem mit mir und ich auch. Alles was mit mir zu tun hat, mag für mich persönlich wichtig sein, im Vergleich zu den Problemen die viele Menschen haben, ist es eigentlich vollkommen unwichtig. Mich selber nicht so wichtig nehmen.
Wenn ich zuhöre erfahre ich neues, das was ich zu erzählen habe, das kenne ich schon. Doch mein Mund ist oft schneller, als mein Hirn.
Ich bin dankbar dass es mir so gut geht.
Leben heisst für mich auch mal verweilen können und nichts tun, oder fast nichts tun. Heute Abend sass ich auf meinem Balkon und beobachtete eine Biene auf meinen Sonnenblumen, da war das nichts-tun vorbei und ich holte meine Kamera und machte ein paar Bilder.
Ich lebe im Augenblick.
26.06.2012 Text von zentao

Herzblume
Freudefinder schreibt in Ihrem Blog, Völlig unterbewertet – die Demut – die Demut sei die Reife Schwester des Stolzes, aber so einfach ist es nicht,
der Stolz ist ein Produkt des Egoismus, Stolz ist immer Ego gesteuert. Auch ein verdienter Stolz hat eine egoistische Färbung, weil es immer mit meinem Ich zu tun hat und alles wo, der Ich-Gedanke im Vordergrund steht; “ich bin gut” ist egoistischer Herkunft. Klar tut Stolz gut, keine Frage, aber da hat Demut keinen Platz, Stolz verdrängt die Demut. Wenn Stolz und Demut Schwestern sind, dann sind, sie sehr ungleiche Schwestern.
Die Demut, entsteht, wenn wir uns innerlich beugen, vor Gott oder wem auch immer. Wenn Demut entsteht, fällt unser ganzes egoistisches Gebäude zusammen und aller, noch so verdienter Stolz verschwindet. Ich glaube eher Demut und Stolz haben ein Verhältnis, zu einander, wie Fett und Wasser. Wasser perlt am Fett einfach ab, genauso perlt Stolz an der Demut ab. Wir sind entweder Stolz oder demütig, demütig Stolz sein, passt einfach nicht zusammen. Stolze Menschen wollen bewundert werden und wollen auf keinen fall demütig sein.
An Demut kann nichts haften, den Demut entsteht, tief in uns, wenn wir etwas grösseres als wir selber erleben oder in der Natur, beim Betrachten einer Blüte, da kann es geschehen, dass wir, augenblicklich demütig werden.
Demut ist absichtslos, ohne Bewerten. Demut geschieht nur im Augenblick. Wir können nicht entscheiden ob wir jetzt demütig sein wollen, Demut kommt zu uns als ein starkes Gefühl, oder sie kommt nicht. Wer echte Demut erlebt hat, der spricht vermutlich nicht darüber. Wie klein und Bedeutungslos wir in Wirklichkeit sind, das können wir dank der Demut erfahren. Demut gehört niemandem, keiner Kirche und keiner Religion.
Demut geschieht im Stillen, im Gebet, in der Meditation, in der Gartenarbeit, hingegen der Stolz, ist in der Menge, im geschehen, in der Handlung zu Hause.
Demut ist eine Erfahrung, die uns als Mensch weiterbringt.
24.06.2012 Text von zentao
zum Thema auch noch lesen:
auf den Bergspitzen des Stolzes…

eintreten ins innere
Der Titel ist schon falsch, denn inneren Friden kann man, niergendwo finden, wie soll das gehen? Liegt dieser irgend wo herum und wir müssen ihn nur noch aufheben? Nein so einfach ist es eben nicht. Vliele wollen den inneren Frieden finden und stehen sich dabei, buchstäblich selber im Wege. Den inneren Frieden, den muss man selber machen, sich selber erarbeiten, es gibt da sicher verschiedene Wege, man könnte mit sich selber, eine Art Friedensvertrag machen, dass man selber alles was einem oder anderen schadet einfach aufhört zu tun. Ich behaupte jetzt einfach mal, inneren Frieden kann nur erreichen,wer sich selber akzeptieren kann, ohne wenn und aber. Wer aufgehört hat, sich und andere zu verurteilen und beurteilen, wer aufgehört hat zu streiten, wer das kämpfen um Nichtigkeiten, das Kämpfen um das dauerne Recht haben, aufgehört hat. Die eigene Unzufriedenheit, sich selber bewusst machen, den Unfrieden, in sich lösen und zum inneren Frieden wandeln.
Inneren Frieden zu erreichen, ist eine Entscheidung, die jeder für sich selber ausmacht. Es ist ein einfacher Satz, den man sich selber immer mal wieder sagen kann; “ich bin zufrieden !!” Diese einfachen Worte, lösen viele Probleme. Das Tor zum Innern Frieden müssen wir selber öffnen und eintreten.
22.06.2012 Text zentao
Denke jetzt nicht an Gutes noch an Böses…
…..kennst Du Deine ursprüngliche Natur?
Man soll das Koan, Silbe für Silbe – Wort für Wort wiederhohlen, mit der ganzen Aufmerksamkeit dieses Augenblickes. Man soll still, bei jedem Wort verweilen und die Worte mit dem Atem begleiten.
Wenn man ein Wort oder einen Satz eine gewisse Zeit lang im Geiste betrachtet ohne mit anderem zu vermischen scheinen sie in jeden Teil des Gehirns einzufliessen.
Ein Koan kann man nicht mit dem Verstand lösen, wie wir das normal tun, in dem wir auf logische Art und Weise, versuchen das Rätsel zu lösen.
In einem Koan versucht man den Sinn der Worte umzuwandeln, in eine Erfahrung die mit der Wiederholung das Koans, sich eingräbt in unseren Geist und irgendwann erschliesst sich uns die Lösung, wie aus heiterem Himmel und wir verstehen.
Dieses Koan ist aus dem Buch von Katsuki Sekida Zen-Training
11.06.2012 zentao

Hibiskusblüten
Mögen aus jedem Samen, den du säst,
wunderschöne Blumen werden,
auf das sich die Farben der Blüten
in deinen Augen spiegeln
und sie dir ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.
(Irischer Segenswunsch
Vergiss aber Deine geistigen Samen nicht – den auch hier werden aus Gedanken - Samen des Geistes und werden da leider nicht immer zu schönen Blumen
7.06.2012 zentao
Wie immer am Morgen um 9 Uhr versuche ich mit der Meditation zu beginnen. Es hat einen guten Grund, dass ich versuche pünktlich zu beginnen, den neben unserem Haus wird, zur Zeit die Erweiterung für einen Supermarkt gebaut und um 9 Uhr gehen alle Arbeiter in die Kaffeépause und dann ist für gut 40 Minuten Ruhe, Stille und es ist dann sehr angenehm, zu meditieren. Doch etwas in mir versucht dauernd, noch etwas zu erledigen, noch eine Ausrede und ich muss, mich selber zur Ordnung rufen, damit ich endlich beginnen kann.
Mein Geist hat etwas flatterhaftes an sich und versucht mir dauernd, wärend der Meditation, Geschichten zu erzählen. Ein Dauerthema ist; ” was koche ich heute zum Mittagessen,” und wenn ich bereits weiss, was ich koche, dann will mein Geist mir erzählen, wie ich das kochen könnte. Da hilft wirklich nur – meinen Geist auf meinen Atem zu konzentrieren und die Gedanken die immer wieder versuchen, meine Aufmerksamkeit zu gewinnen - loszulassen – dass sie einfach vorbeiziehen.
Diese Gedanken sollen einfach vorbei ziehen, was nicht immer gelingt, zum Glück gibt es da einen Trick, wo wir die Gedanken benennen, wenn immer wieder diese Kochen-Gedanken auftauchen, da benenne ich sie einfach mit dem Wort “kochen” und immer wenn so ein Gedanke ans Kochen auftaucht, sage ich innerlich nur “kochen”
Wenn da mein Geist so ein Theater aufführt, da kann ich ihn schön beobachten, indem ich meine Gedanken beobacht, wie sie kommen und gehen, manchmal kommen auch gefühle hoch, mit dehnen verfahre ich genau gleich wie mit den Gedanken.
Wenn mein Geist ruhiger wird, kommen auch weniger Gedanken und Gefühle. Zwischen den Gedanken gibt es Momente, wo Stille ist in meinem Geist ist, bis dann mein Geist, nach dem nächsten Gedanken greift und versucht daraus, wieder eine neue Geschichte zu erzählen. Und dann benenne ich einfach die Gedanken.
Wer meditiert, kennt das vermutlich, wie aus einem einzelnen Gedanken ein ganzer Gedankenstrom werden kann. Da unser Geist, nicht zwei Sachen aufsmal, wahrnehmen kann, auch nicht zwei Gedanken aufsmal, alles was der Geist wahrnimmt, nimmt er nacheinander war, nur tut das Geist mit einer unwahrscheinlichen Geschwindigkeit, so dass wir meinen, dieser Gedankenstrom, sei etwas festes beständiges. Diese unaufhöliche Denken über Dinge die uns im Laufe eines Tages geschen, setzt unser Geist zu immer neu zusammen. Dieses diskursive Denken, mein Geist denkt oft auch im Kreis herum, er springt von einer Idee zu neueren Ideen, er ist Ruhelos und oft richtig unangenehm. Das führt so weit, dass wir meinen etwas beständiges zu sein, dabei sind wir doch nur ein Sack voller Knochen und Blut und allerlei anderer unangenehmer Dinge.
Wer die Meditation kennt und wer weiss, wie hilfreich das ist, wenn wir uns immer wieder auf unseren Atem konzentrieren, der kann das auch im Alltag, ausserhalb der Meditation anwenden. Immer dann wenn wir bemerken, dass unser Geist wieder Karusell fährt,kehren wir einfach wieder zum Atem zurück. Das klingt so leicht, ist aber harte Arbeit. Es sei, wie wenn wir einen kleinen Hund erziehen müssten, da müssen wir auch geduldig, immer wieder, die gleichen Befehle wiederholen, bis der kleine Hund begriffen hat, dass wir auch meinen, was wir ihm sagen. Genauso ist es mit unserem Geist.
Den müssen wir auch konsequent erziehen und je länger ich diesen Weg gehe, umso mehr verändert sich mein Geist und manchmal, ahne ich zu was mein Geist fähig ist, wenn ich, nur konsequent und achtsam – immer wieder zu meinem Atem zurück komme. Dies gelingt aber nur, wenn ich mein wollen, aufgebe und achtsam und absichtlslos, diesen Atem beobachte.
An manchen Tagen, wie Heute, wenn ich konzentriert und achtsam und absichtslos, meinen Atem beobachte und ich bemerke wie still mein Geist geworden ist, dann spühre ich eine Ruhe in mir, wie ich sie bisher nicht kannte.Schon all die letzten Jahren, hatte ich eine starke Unruhe in mir, das ist jetzt vorbei und ich bin auch im Alltag gelassener geworden.
Seit einiger Zeit rattern beim nahen Bau, die Maschienen wieder, ich habe es wohl bemerkt, jedoch stört mich dies nicht wirklich. Es ist still in mir und der Baulärm ist weit weg.
7.06.2012 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Buddha, Buddhismus, Fotos, Glück, Leben, Leseempfehlung, Meditation, Menschen, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Zur Abwechslung einmal 5 Leseempfelungen, alle 5 aus meinem ersten Jahr als zentao und das erstaunliche, sie werden immer noch regelmässig angeklickt, es sind 5 meiner Top Beiträge. Einige von Euch haben diese möglicherweis bereits gelesen, aber es sind Beträge die man ohne weiteres auch ein zweites mal lesen kann.

alles ist Illusion
Wenn Du verstehst, dann sind Dinge so wie sie sind.
Wenn Du nicht verstehst,
sind Dinge immer noch so wie sie sind !!
Meditation gestört durch Nachbars Hund….
Nachts um 11 Uhr 30 gab es einen Knall.
Vergänglichkeit und die “Edlen 4Â Wahrheiten”
loslassen…
Die Buddhistische Fliegenfalle
31.05.2012 zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddhismus, Depression, Fotos, Gedanken, Joggen, Laufen, Joggen, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen

Sonnenaufgang am Stausee
Wie meine Leser wissen, praktiziere ich jetzt bereits seit bald 18 Jahren Zen und doch geschehen mir Tage, wie heute Morgen, da fand ich mich in einer totalen Lustlosigkeit, ich war so etwas von müde, ich wusste nicht; “bin ich ich immer noch müde” oder ” bin ich schon wieder müde” ich hatte keinen Bock, irgend etwas zu unternehmen. Es war “einfach nur unangenehm,” ich musste etwas unternehmen, aber was? Die Lösung war klar; ” ich muss mich bewegen,” schnell zog ich mich zum Springen um, die Laufschuhe geschnürt und los gings, zu einem 3/4 Stündigen Lauf, der Limmat entlang, um den Staussee, und wieder nach Hause. Nach dem Duschen fühle ich mich wieder klar und hellwach, es hat gut getan, ich glaube das mache ich noch öfters.
Wie schon oft, habe ich beim Laufen(Joggen) ähnliche Erfahrungen, wie in der Meditation gemacht, wenn ich, durch mein Tempo ausser Atem komme, dann hilft auch hier, achtsame Konzentration auf den Atem und ich bin ganz bei mir, wie in der Meditation und das Denken hört, irgendwann einfach auf. Im Gegensatz, von meinem Erlebnis von heute Morgen, wo alles nur unangenehm war, war dieser Zustand, “einfach nur angenehm.”
Im Zen, bewerten wir nicht, weder positiv noch negativ, es ist entweder angenehm oder unangenehm, zwei Zustände, die abwechselnd auftauchen und wieder vergehen, erst das, sich identifiszieren, das anhaften, wenn wir uns an dem was uns geschieht festklammern, wenn wir nicht mehr klar und bewusst denken und handeln wollen und können, wenn ich mir Leid tue, dann verstricke ich mich mehr und mehr, in dieses dumpfe Gefühl einer beginnenden Depression.Um da rauszukommen muss ich mir bewusst werden, was da geschieht. Oft hilft das sich bewusst werden, durch achtsames den Atem beobachten, um wieder im Jetzt anzukommen. Wir brauchen Sauerstoff um zu leben, ohne Sauerstoff, kein Atmen, darum ist tiefer Atem ist mein Heilmittel, ob in der Meditation oder beim Laufen.(Joggen)
Da past der folgende Vers von Kai Kensho
Versuche dein Bestes.
Ist es gut genug?
Wenn nicht, dann war dein Bestes
einfach nicht gut genug.
Gib dein Bestes.
Aber wie kannst du wissen,
dass es dein Bestes ist?
Da du es nicht wissen kannst,
hast du keinen Grund,
es nicht noch stärker zu versuchen.
Kai Kensho- Dein Bestes
30.05.2012 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Gedanken, Meditation, Menschen, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen, Zitate

vergängliche Zeit
Nimm dir Zeit, um zu arbeiten,
es ist der Preis des Erfolges.
Nimm dir Zeit, um nachzudenken,
es ist die Quelle der Kraft.
Nimm dir Zeit, um zu spielen,
es ist das Geheimnis der Jugend.
Nimm dir Zeit, um zu lesen,
es ist die Grundlage des Wissens.
Nimm dir Zeit, um freundlich zu sein,
es ist das Tor zum Glücklichsein.
Nimm dir Zeit, um zu träumen,
es ist der Weg zu den Sternen.
Nimm dir Zeit, um zu lieben,
es ist die wahre Lebensfreude.
Nimm dir Zeit, um froh zu sein,
es ist die Musik der Seele.
(irisches Sprichwort)
29.05.2012 gepostet von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddhismus, Fotos, Leben, Meditation, Menschen, Vergänglichkeit, Weisheit, Wetter, Zen

Regenwetter in Hanoi
Heute ist wieder einmal ein Regentag und ich sitze hier im trockenen und höre Countrymusik, wärend ich versuche meine Gedanken in eine angemessene Form zu bringen. Das, dass Wetter so ist wie es ist, das ist ein Fact und ich habe bereits darüber geschrieben. An den schönen Tagen, sind die meisten Menschen aufgestellt und sind aktiver als sonnst, eigentlich müssten wir doch die Regentage auch lieben, den sie geben uns die Chance, wieder den Alltag etwas ruhiger zu gestalten. Die unterschiedlichen Antworten auf Das Wetter ist so wie es ist hat mir wieder einmal gezeigt wie unterschiedlich wir dieses Wetter erleben und das wir alle unseren Rucksack tragen. Die einen leiden unter dem Wetter, wie sweetminds, das ist ein Phänomen, dass man oft beobachten kann. Das Wetter selber macht aber nur bedingt krank, den oft kommen negative Gedanken hoch und beeinflussen uns oft mehr, als das Wetter selber. Bei Geo.de gibt es einen interessanten Beitrag über dieWetterfühligkeit . Da soll es einen Zusammenhang geben, dass wenn der Luftdruck wechselt, sollen dies, viele Menschen im Voraus spüren und sie fühlen sich krank, von Kopfschmerzen, Schwindel, der Blutdruck steigt und die Menschen haben keine Lust etwas zu unternehmen, auch keine Arbeitslust. Aber für alle diese Symptome, gibt es auch andere Erklärungen, einfach zuviel Stress, zu spät und zuwenig Schlaf und zuviel Alkohol am Abend. Es ist so leicht dem Wetter die Schuld zu geben. Es gibt noch ein anderes Phänomen; der Mensch will immer etwas anderes, als das was er bereits hat, da sind wir Weltmeister. Wenn wir etwas erwarten, wie eben, schlechtes Wetter, dann haben unsere Gedanken, den grösseren Einfluss, als das Wetter, unser Glaube das Wetter mache uns krank, macht uns auch wirklich krank.
sweetminds ich kenne das Gefühl wenn Körper und Wetter nicht harmonieren. Eine Zeit lang habe ich mich gewundert, wieso ich so oft Kopfschmerzen habe und bin daher der Sache nachgegangen. Nach kurzer Zeit bin ich darauf gestoßen, dass ich wetterfühlig bin. Wechselt das Wetter abrupt, also zB. von sonnig auf stürmisch bewölkt, dann zieht und brummt es in meinem Kopf. Das Beste was man machen kann ist, darüber hinweg zu schaun und trotzdem einen schönen Tag zu verbringen. Bedeutet zwar ziemliche Anstrengung und Überwindung, aber es lohnt sich.
Taigyo Gido Ich kannte mal einen, der hatte keine Beine und der lief auf den Händen (mit allerlei Schwierigkeiten, die ihn dabei begleiteten). Mit dem Wetter ist es wie auf den Händen laufen. Wenn es schon so ist, wie es ist, dann ist es so wie es ist. Ich selber laufe zwar nicht auf den Händen, aber habe eine Menge Schwierigkeiten mit dem Körper. Die Kunst des Lebens ist nicht ein besonderes Leben zu führen, sondern die Suche oder den Wunsch nach dem besunderen Leben aufzugeben.
Norbert ja, es ist wie es ist. Wenn es nicht so ist wie es ist, wäre es ja anders.
Das ist der Virus in unseren Gedanken.
Taigyo Gido als Antwort auf den Kommentar von Norbert
…die Gedanken sind wie sie sind. Da gibt es kein Virus. Der Virus ist das Resultat unserer Bewertungen.
…die Gedanken gehören uns nicht…
Norbert als Antwort auf den Kommentar von @Taigyo Gido
…Da hast Du natürlich vollkommen Recht. Es sind alles nur Konstrukte unserer Gedanken.
Meine Aussage bezog sich auf den Gedanken; “So wie es ist, so soll es sein” und nicht “ich hätte es gerne anders” wie es weitverbreitet ist.
Die Kommentare meiner Leser fand ich recht lehrreich, wie doch jeder sein Wissen und Erfahrung auf seinem Lebensweg, anders wertet, aber Grundsätzlich scheinen alle zu wissen; es ist so wie es ist, die Gedanken sind unsere eigenen Konstruktionen und wir können etwas tun, damit es uns wieder besser geht.
Mein persönliches Rezept gegen alle diese negativen Phänomene, ist Lachen, auch nur schon ein Lächeln, auch wenn es noch nicht, aus der Tiefe meines Wesen kommt, auch wenn es noch nicht echt ist, hilft dies mir, das lächerliche an meinem Verhalten aufzudecken. Lachen, am besten über mich selber, ist die Beste Medizin..
Oder mit Taigyo Gido s Worten zu sprechen;
Die Kunst des Lebens ist nicht ein besonderes Leben zu führen,
sondern die Suche oder den Wunsch nach dem besonderen Leben
aufzugeben.
16.05.2012 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Atem, Buddha, Buddhismus, Ego, Ich, Meditation, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Ich staune immer wieder, wie leicht, dass ich dieses “ICH-EGO ” aushebeln kann, wenn ich mir bewusst bin, das alles was mir geschieht, von mir aus geht und dass nur ich das ändern kann. Alles was ist, hat eine Ursache und darum müssen wir alles was wir anders wollen, dort ändern wo die Ursache ist. Wenn negative Gedanken hochkommen, kann ich diese mit positiven Gedanken ändern. Meistens wissen wir genau, wo unsere Altlasten sind und was wir schon lange verändern wollten. Im verdrängen, sind wir Weltmeister. Meistens identifizieren wir uns mit unserem Problem und nennen schmerzliche Zustände, mein Schmerz, solange wir festhalten und je mehr wir uns wünschen, dass dieser Schmerz weg geht, umso schlimmer wird der Schmerz und unseres Ablehnung wird immer stärker.
Die Lösung wäre hier, den Schmerz, zu akzeptieren und wie in der Meditation, zum Atem zurück zu kehren. Wie in der Meditation, atme ich, tief in den Schmerz hinein, ich spühre wie ich mich innerlich entspanne und wie sich der Schmerz, langsam verändert. Wenn ich mit der ICH Identifikation aufhören kann und ich mich nicht mehr, an Ängsten und Sorgen orientiere und mir bewusst werde, dass alle diese Zustände Substanz los sind und dass dieses Selbst, ICH, EGO, so nicht existiert.
Die Schwierigkeit ist, diese positive Erfahrung, in den Alltag mit zu nehmen und immer wenn unser, im Kreise herum Denken, wieder einmal aufkommt, versuchen wir, achtsam zu bleiben. Es tönt etwas abgegriffen, was ich jetzt sage;
“Erst wenn ich lerne, dieses Leben, das ich im Moment lebe, zu lieben, und zu akzeptiren,wenn ich mir selber verzeihen kann, dann entwickle ich eine grundlegende Zufriedenheit in mir.”
Das Denken ist die Basis von allem. Es ist wichtig, dass wir jeden unserer Gedanken mit dem Auge der Achtsamkeit erfassen.
Thich Nhat Hanh, Die fünf Pfeiler der Weisheit
24.04.2012 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddhismus, Gedanken, Glück, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Tod, Verantwortung, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen
Claudia vom Blog claudia-klinger/digidiary fragt mich in Bezug zu ihrem Beitrag Form ist Leere – na und? folgendes.
Insbesondere interessiert es mich, wie vergleichsweise jemand auf dem “reinen ZEN-Weg” das sieht, bzw., wie DU deine Erfahrung zusammenfassen würdest.
Was hat es dir gebracht – und wie? (So mit “nur sitzen”) Jeder, der wirklich lange an etwas dran bleibt, hat dafür eigene Worte… in deinen Blog-Artikeln bist du oft so buddhistisch-abstrakt.
*
Das was ich praktiziere, kann ich nicht “reinen ZEN-Weg” nennen, es ist eher mit dem Atem vergleichbar, wenn unangenehme Gedanken aufkommen, konzentriere ich mich wieder auf meinen Atem und so ist es auch mit meinem Zen-Weg, wie der Atem, ist er Notwendig, geworden, weil er mich, immer wieder auf den Weg zurückführt. Was dieser Weg mir gebracht hat? fragst Du, er hat mir sehr viel innere Ruhe und Zufriedenheit gebracht. Er hat mich, aber auch gelernt, für mein Leben, die Verantwortung zu übernehmen.
Es scheint mir persönlich nicht so wichtig, was für einen Weg man wählt, ob Yoga oder Zen. Wichtig finde ich, dass man eine Praxis wählt die zu einem persönlich passt. Wichtig ist natürlich auch der Lehrer/in, weil da ist schon mal, sichergestellt, dass die Grundlagen stimmen.
Das Sitzen im Zen, hat den Vorteil, dass man endlich lernt, die diskursiven Gedanken, als das wahrzunehmen, was es ist, nämlich nur Gedanken. Ich habe ja, über die Kraft der Gedanken in meinem Blog oft geschrieben. Unser negatives Denken, versaut uns dauernd unseren Alltag, viele Probleme, die wir haben, haben wir nur weil wir sie uns erdacht haben und unserem negativen Denken, glauben schenken.
Wie mit allen Wegen, brauchen wir eine gewisse Zeit, bis der Pfad breit genug ist und wir die Ergebnisse auch spüren. Der Lehrer ist das Eine, das Umsetzen, in uns selber, das Dranbleiben, ist dann schon etwas schwerer und bedingt eine gewisse Ausdauer. Wobei ganz am Anfang, gibt es so einen richtigen inneren Schub, der dann, nach einiger Zeit, etwas abflacht, genau da ist es wichtig, geduldig zu bleiben. Da wird die Achtsamkeit, enorm wichtig, wenn wir lernen achtsam, uns selber in der Meditation, zu beobachten, und auch lernen, dies im Alltag, auch anzuwenden, wird sich unsere Erfahrung aus dem Zazen vertiefen. Wie mit allem, was man trainieren kann, so auch in der Meditation, wenn man aufhört, verschwinden die positiven Ergebnisse, langsam, aber sicher und die negativen Kräfte finden zurück in unser Leben. Es liegt an uns, ob wir dies zulassen. Auch der beste Weg, kann Krankheiten, nicht verhindern. Wenn wir, aber lernen, das Leben zu akzeptieren und gelassener anzunehmen, wird auch dies erträglicher. Wie oben schon erwänt, die Verantwortung, für mein Leben übernehmen, wer denn ausser mir? Die Lehre Buddha ist für mich so etwas wie eine Landkarte und Wegweiser.
Das Leben beginnt nun mal, mit der Geburt und und endet mit unserem Tod, dazwischen gibt es Höhen und Tiefen, jedem geht es so, dies zu erkennen und uns bewusst zu machen, ist der Sinn von Zen. Jeder von uns hat seinen Lebensweg, den er gehen muss, der eine geht seinen Weg leicht und der andere hat es schwerer.
Wer das akzeptieren kann, und aufhört mit seinem Schiksal (Karma ) zu hadern, der wird in seinem Leben, viel schönes erfahren.
Die Lebenszeit ist die gleiche, ob wie sie lachend oder weinend verbringen
Chin. Sprichwort
Lest auch einmal die Komentare, vor allem die von Taigyo Gido
sind sehr lesenswert.
26.02.2012 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Allgemein, Alltag, Bloggen, Blogger, Blogs, Alter, alte Menschen, Spiritualität, Leben, Menschen, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen, Zengeschichten glücklich sein, Glück,
Diese Geschichte hat mir eine Bekannte erzählt und ich habe sie vor drei Jahren bereits einmal veröffentlicht. Es ist eine Geschichte voller Weiheit und ist zu schade, um im Archiv zu vergammeln. Es ist eine echte Zengeschichte aus dem Leben und sie zeigt uns was es bewirken kann, wenn wir das Leben,einfach so akzeptieren, wie es nun mal ist. Das nennt man gelebte Weisheit.
Diese Geschichte ist immer wieder Aktuell und sie könnte irgend wann unsere Geschichte sein
Der weise alte Mann.
oder Die Weisheit des Lebens.
Ein 95 Jahre alter Mann hat sich entschlossen im Altersheim seinen Wohnsitz zu nehmen. Vor 5 Jahren verstarb seine Frau und es schien ihm an der Zeit, diesen Schritt zu tun. Jetzt sitzt er in der Empfangshalle des Altersheimes und wartet, bis sein Zimmer bereit ist.
Schon bald wurde er abgeholt und während er an seinem Stock langsam zum Lift ging, versuchte die ihn begleitende Pflegerin, ihm schon einmal mit Worten sein zukünftiges Zimmer zu beschreiben; „es hat ein bequemes Bett, einen Schrank und einen Tisch und am Fenster hat es ein weisses Tuch als Vorhang und ein Badezimmer hat es auch.“
Noch während sie erzählte, unterbrach er sie schon und sagte mit der Freude eines Achtjährigen Kindes: „Das Zimmer gefällt mir, und ich freue mich darauf.“ Worauf die Begleiterin erstaunt ausrief: “Aber sie haben doch das Zimmer noch gar nicht gesehen, wie können sie wissen ob ihnen das Zimmer gefällt?“
Er antwortete:„Ich habe vorhin beschlossen, dass das Zimmer mir gefällt. Es ist eigentlich keine Frage von gefallen oder nicht gefallen, von schön oder etwas weniger schön, von gross oder klein, es ist eine Frage, ob ich grundsätzlich zufrieden und glücklich bin mit allem, was mir zufällt und ob ich das was mir geschieht dankbar annehme.“
Während sie mit dem Lift hoch fuhren konnte die Begleiterin über so viel Weisheit nur staunen und hörte weiter zu, während der alte Mann weiter sprach.
„Vor vielen Jahren habe ich mich entschieden, dass ich jeden Tag, so nehme wie er kommt und alles empfange, als hätte ich es bestellt. Man muss sich irgendwann im Leben entscheiden, ob man unglücklich bleiben will, oder, ob man selber aktiv etwas dazu tut, dass man glücklich und zufrieden wird. Ich für mich selber, habe mich zum glücklich sein entschieden.“
“Wenn wir immer den anderen die Schuld für unser Unglück geben, und alles Dunkel sehen, dann wird das Leben sehr schwer und wir spüren uns selber nicht mehr. Wenn wir unser Leben Bewusst leben, jeden Tag in diesem einen Augenblick, fällt alles Unangenehme von uns ab, wie das Wasser, wenn ein Hund sich schüttelt. Wenn wir aber aktiv etwas ändern, wird alles viel leichter und wir fangen wieder an uns zu spüren.
Ich danke jeden Morgen, wenn ich aufstehe, für alles was ich bekommen habe und wünsche mir, dass es den anderen Menschen auch so gut geht wie mir. Am Abend danke ich wieder dafür, das alles so war, wie es gekommen ist. Klar, auch ich hätte genug Grund zum Jammern, aber das würde mir auch nicht helfen und mich nur krank machen. Nur wenn ich vorwärts schaue und jeden Tag so lebe, wie wenn es mein letzter wäre, nur dann bin ich wirklich glücklich und zufrieden.“
Als sie oben an kamen, gefiel im das Zimmer wirklich und es war genau so wie er es sich vorgestellt hatte.
Die Moral von der Geschichte: Es gibt sie auch heute noch, die weisen alten Männer. Auch ohne Meditation und ohne Zen, ist es auch möglich Weise zu werden.
Das ist die Weisheit des Lebens, wirklich gelebte Weisheit.
12.02.2012 nacherzählt von zentao
Quelle unbekannt
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Glück, Leben, Meditation, Menschen, Nagarjuna, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen
Nagarjuna einer der grossen Weisen und Lehrer aus Tibet trifft mit seinen Worten, tief in uns, eine Wahrheit, mit einer grossen Klarheit. Ein wahrer Zen-Meister.

ein Augenblick der Stille
Da der Augenblick ein Ende hat, muss er auch einen Anfang und eine Mitte haben.
Da der Augenblick also eine dreiteilige Struktur besitzt,
kann die Welt nicht einen Augenblick lang bestehen.
*
Was viele Teile hat, ist nicht eines.
Und doch gibt es nichts, was keine Teile hat.
Da es das Eine nicht gibt, gibt es auch das Viele nicht.
Außerdem gibt es ohne Existenz auch keine Nicht-Existenz.
*
Wer das Verstehen als verursacht erkennt,
lässt die Nichtigkeit der Existenz hinter sich.
Wer das Verlöschen als verursacht betrachtet,
verfällt nicht dem Glauben an die Beständigkeit der Existenz.
*
Betrachtet den Schaden, den andere Euch zufügen,
als Frucht Eurer früheren Taten und vermeidet so Ärger.
*
So wie das Nachlassen des Schmerzes als Lust empfunden wird, so wird die Beendigung des Vergnügens als Schmerz wahrgenommen.
Nagarjuna, Nagarjunas Juwelenkette, Jeffrey Hopkins (Hrsg.)
Heute auf youTube angeschaut:
Eine interessante Gesprächsrunde des Nachtstudios im ZDF,
immer noch Aktuell
Was der Sinn des Lebens ist, das ist genau das, nach wass alle Menschen suchen und manche auch gefunden haben. Es gibt viele Wege, ein Leben sinnerfüllt zu leben. Die Religionen meinen diesen Sinn gefunden zu haben. In dieser Gesprächsrunde gehen die wogen oft Hoch und die Teilnemer haben, auch hier unterschiedliche Antworten und Meinungen. Eine sehr starke Diskusionsrunde, wobei in 4/6 werden die Grundsächlichen Werte angegriffen, da geht es teilweise hart zur Sache.
Die Teilnehmer: Michael Schmidt-Salomon – Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung und “Deutschlands Chef-Atheist” (Der Spiegel) gefällt mir sehr gut, er hat sehr gute Argumente
Gelongma Lama Palmo – buddhistische Nonne sie spricht überzeugend und vertritt den Buddhismus überzeugend
Heiner Geissler – CDU-Politiker er ist in der Runde der schwächste Teilnehmer. Er hat aber durchaus eine gewisse Alterweisheit entwickelt. Sein Politisches Wissen bringt er gut ein.
Anselm Grün – Benediktiner-Pater und Bestseller-Autor als Christlicher Meditationslehrer und Mystiker wirkt er gar nicht wie ein Priester.
Nachtstudio vom 22.11.2009
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Gedanken, Jesus, Leben, Meditation, Menschen, Kirche, Kirchen, Relligionsfreiheit, Religion, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Letzthin habe ich in einem Buch gelesen, „das Ziel sollte eine Religionsfreie Spiritualität sein” und ich habe mir überlegt, genau das ist doch Zen, eine Religionsfreie Spiritualität, wobei der Buddha ja Ursprünglich, genau das lehrte. Er lehrte seine Erkenntnisse, ” die edlen 4 Wahrheiten und den achtfachen Pfad. Erst später wurde daraus eine Religion gemacht, bei der Ausbreitung der Lehre. Viele Menschen, die mit Zen anfangen, wurden oft in der Vergangenheit, von ihrer Religion enttäuscht, weil kein echtes nach innen gehen geschah, sondern ein anbeten von Dogmen, und daraus ein nach aussen gehen wurde. Leser die regelmässig in diesem Blog lesen, wissen, dass auch ich, mit den Kirchen allgemein unzufrieden war. Auch da hat sich, vor allem bei den Protestanten, einiges zum besseren verändert.
Am Anfang, eines Spirituellen Weges glauben manche Menschen, um den Eigenen Weg zu finden, müsse man glauben, aber
Ich glaube heisst in der Alltagssprache: ich weiß es nicht
Wer nur glaubt, was er gehört hat ohne zu erfahren, der ist arm dran, weil er kann sich nicht darauf verlassen, dass das geglaubte auch stimmt. Bei allen Religionen, wird den Menschen Hoffnung auf ein besseres Leben im Jenseits gemacht, aber keiner weiss wirklich Bescheid. Was wir aber brauchen, ist eine Hilfe, in diesem Leben, um mit allen unseren Menschlichen Höhen und Tiefen besser umzugehen, einen Menschen, der uns Versteht, der unsere Ängste versteht und der uns auch einen Weg zeigen kann, damit wir unsere Praxis darauf ausrichten können. Dieser Mensch ist Buddha, es muss ein Mensch gewesen sein der die Menschen liebte, der selbst aber auch in grosser Not gewesen sein musste und so diesen Weg gefunden hat. Hier für interessierte noch Die Geschichte von Buddha
Der alltägliche Weg des Buddhas, ist mehr oder weniger, ein langsamer Weg zum Erwachen, wenn er als Religion ausgeübt wird, weil es da noch vieles gibt, was Buddha so, nicht gelehrt hat. Zen ist wirklich der Weg wie ihn Buddha lehrte mit der Betonung auf die Eigenverantwortung des Menschen, ein direkter Weg, ohne Kompromisse, wo wir die Achtsamkeit üben im Sitzen und im Gehen, auch im Alltag bei den täglichen Tätigkeiten.
Als ich das erste Mal, in einem Zen-Kurs, meine ersten Erfahrungen, mit der Meditation, machte und das erste Mal bemerkte, was da so abgeht in meinem Geist und wie ich dann so langsam zur Ruhe kam und ich das erste Mal, ein Verbunden Sein mit der Welt spürte, da war mir klar, das ist mein Weg und er ist es immer noch und wird es wohl bleiben.
Was für viele Menschen so einfach erscheint, an einen Gott zu glauben, fällt mir ausserordentlich schwer, dass es so etwas wie eine innere Kraft gibt, das weiss ich, weil ich da schon einiges erfahren habe. Da gibt es ein Phänomen, immer wenn ich in meinem Blog über so Themen, wie loslassen und wenn ich so gute Ratschläge gebe, wie man die Dinge besser macht und wenn ich über Wut und Ärger schreibe, geschehen mir Dinge, begegnen mir Menschen, die einen Spiegel, von mir sind und es scheint mir, wie etwas in mir, zu mir sagen würde, ” Mal schauen ob Du, das was Du geschrieben hast auch selber,anwenden kannst.” Was mir geschieht, das sind immer wieder Lebensprüfungen, die ich mir selber stelle und so stelle ich mir ab und zu auch selber ein Bein. Ich denke, wenn es einen Gott gibt ist er ganz nah bei uns, in uns selber. In meinem Leben gab es auch, wie bei so vielen, Höhen und Tiefen und ich war früher oft unzufrieden und erst seit ich regelmässig  Zen, praktiziere, geht es mir rundum gut, ohne Wenn und Aber. In der Zeit als ich, eine negative Lebenseinstellung hatte, war ich wie abgeschnitten vom Leben, alles war dunkel und nicht sehr erfreulich. Durch das Zen, habe ich langsam verstanden, wie das Leben funktioniert und bin heute ein anderer Mensch geworden. Ganz klar brauchte es auch viel Arbeit an mir selber und ich musste viele alte Muster über Bord werfen und tue es immer noch. Das sich verwandeln ist ein Lebenslanger Prozess.
Erst seit ich ganz ohne einen Gott, als Persönlichkeit lebe, ein Gott, zu dem ich aufsehen muss und den ich anbeten soll, sonst wird das Himmelreich für mich verschlossen sein, ein strafender Gott brauche ich nicht, jetzt kann ich wirklich frei Leben. Mein Kampf mit den Kirchen und ihrem Gott ist vorbei, ich habe innerlich Frieden mit ihnen geschlossen. Auch mit dem Menschen Jesus habe ich mich innerlich versöhnt und anerkenne ihn als grossen Lehrer der wie Buddha seinen Weg gefunden hat. Jesus und Buddha lebten und lehrten religionsfrei, erst ihre Nachfolger haben eine Religion daraus gemacht.
Meine Erkenntnis, auch ohne Religion, lebe ich ein gutes Leben. Religionsfreiheit hat für mich Heute eine andere Bedeutung.
20.12.2011 Text von Zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddhismus, Gedanken, Glück, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Tat, tun, Jetzt, Hier, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Es ist erstaunlich, es gibt immer mehr Lebenshilfe Blogs im Internet, man kann sich fragen, wer braucht hier Hilfe und gibt es, überhaupt so viele Hilfsbedürftige, die auch bereit sind, so einen Kurs, im Internet zu buchen und dafür auch Geld auszugeben?
Mein Blog ist ja selber so eine Art Hilfprojekt, gestartet vorallem für mich selber, um zu sehen ob ich das gelernte, selber auch verstanden habe. Ich habe nie geglaubt, das irgendjemand, das auch lesen würde, ausser vielleicht, die engsten Zen Freunde und jetzt, gibt es diesen Blog im Juni bereits 4 Jahre.
Diese Lebenshilfe Blog sind teilweise richtig gut, da gibt es fast alles, von Engels-Meditation bis mit Zen vermischten Ideen und fast reine Psychologie Blogs,die Lebensfreude und das Glück, sind auch so ein Thema und bei fast allen das Ziel, dass es zu erreichen gibt, wenn es überhaupt erreicht werden kann? Denn das Glück ist ja auch vergänglich und muss immer wieder, neu gesucht und gefunden werden. Die Lebensfreude, die kann man erreichen und selber daran arbeiten und dann kommt, auf einmal das Glück, wie aus dem Nichts.
Was mich aber immer wieder erstaunt ist, dass es da, sehr viele gute Ideen und Erklärungen gibt, was man tun soll und was man besser nicht tun soll. Es wird über unseren Inneren Antreiber und den Inneren Skeptiker und dass wir uns eigentlich immer wieder, sabotieren würden gesprochen und die Ursache sei oft in unserer Kindheit zu suchen. Eine dominante Mutter oder Vater, was immer die Ursache ist, sie wird im Aussen gesucht, andere sind schuld, nur nie der Ratsuchende.
Der Wille sei da und doch würden viele Menschen immer wieder scheitern, weil zur rechten Zeit, eine innere Stimme ihnen sagt,” das wird doch nichts” eine Stimme aus der Vergangenheit, die Mutter oder ein Lehrer, oder sonst wer, ein Chef oder sonst wer, der grossen Einfluss auf uns hatte. Wo bei, diese Inneren Stimmen, sind ja alles Aspekte unseres Ego, das sich uns nur immer wieder in anderer Form zeigt und uns glauben macht, es sei real. Manche Menschen haben einen ganzen Chor von negativen Stimmen im Kopf und sind so verunsichert, dass sie halt dauernd sagen, ” das geht nicht.” Nicht können heisst leider oft auch, nicht wollen.
Das nicht wollen, war nicht mein Problem, das wollen und beginnen und nicht dranbleiben, war mein Probleme, ich wollte zu viel und am Ende scheiterte ich, bis ich das Problem, zum Projekt machte und ich im Zen, lernte, es einfach zu tun, und nicht darüber reden, es einfach tun, für mich, mit mir, bei mir, in mich hinein spüren und in mich hinein hören, ganz bei mir sein. Wenn ich alle Tatsachen gelesen und gehört habe, dann muss ich es einfach nur noch tun und nicht lange überlegen, soll ich oder etwa nicht? Einfach mal anfangen und nach einer Weile, wenn ich gesehen habe, das klappt und ich bin immer noch dabei, ist es vielleicht Zeit, auch anderen davon zu erzählen. Es gibt keine Probleme mehr, nur noch Projekte, an welchen ich noch arbeiten will um noch einiges zu verbessern.
Zen hat noch ein Vorteil, in der Meditation lernt man, seine Inneren Stimmen zu erkennen und nach und nach zu verabschieden und irgendwann, wird es merklich stiller im Kopf, wenigsten in der Meditation. Mit Zen wird das Leben auch einfacher, weil ich es in diesem Augenblick Lebe, nicht Morgen, nicht Gestern, sondern Jetzt.
Fleissige Blog-Leser wissen, dass ich im Sommer oft mit dem Bike unterwegs bin, aber im Winter wusste ich nie so richtig was tun und wurde richtig faul und wenn es regnete und kalt war, viel ich regelrecht in eine Depression und ich hatte oft Mühe, da wieder raus zu kommen. Wie so ein Insekt, das bei Kälte in eine Kältestarre kommt. Ganz anders in diesem Winter, seit ich wieder Laufe (Joggen) geht es mir richtig gut und jetzt laufe ich sogar täglich. Nicht so wie dieser Läufer, Gelebtes Täglichlaufen (übrigens auch ein Lesers von Blog zentao ) ein Läufer der Laufen etwa so betreibt, wie ich mein Zen, täglich und voll konzentriert in Achtsamkeit.
Zum Schluss noch ein Zitat von Konfuzius dem grossen Chinesischem Weisen
Fordere von dir selbst viel und erwarte wenig von den anderen.
So bleibt Dir mancher Ärger erspart.
Tags: Eckhard Tolle, Leben, Menschen, Schmerzkörper, Pain Body, Video, AlltagAchtsamkeit, Alltag, Blogger, Blogs, Gedanken, Glück, Leben, Lebensfreude, Meditation, Vergänglichkeit, Zen
Diesen Beitrag habe ich bereits vor etwas mehr als einem Jahr das erste Mal in meinem Blog vorgestellt. Zwischenzeitlich waren diese beiden, für so viele Menschen hilfreichen Videos nicht mehr zugänglich, jetzt wieder neu gesehen auf Youtube bei SuperMamamaus und darum wieder neu aktualisiert
Eckhard Tolle ist ein moderner spiritueller Lehrer der ähnliche Erfahrung erlebt hat wie Buddha und Jesus. Ein Erleuchtungserlebniss, in jungen Jahren, das ihn vollständig veränderte. Ein tiefer Einblick in unser Leben im Hier und Jetzt, ähnlich wie Jesus und Buddha. Was Buddha und Jesus erzählten ist immer auch durch ihre Zeit geprägt. Eckhard Tolle spricht immer über unsere heutige Welt wie sie Jetzt in diesem Moment ist. Aus eigenen Erfahrungen, er hat auch ein Buch geschrieben JETZT! Die Kraft der Gegenwart: Ein Leitfaden zum spirituellen Erwachen das sich zum Lesen lohnt
All diejenigen die Schmerzen haben und nicht wissen warum, sollten dieses Video von Eckhard Tolle anschauen, es könnte Euer Leben sehr positiv verändern. Er zeigt hier Zusammenhänge auf, die uns staunen lassen.
Schmerzkörper 1a
Schmerzkörper 1b
Schmerzkörper 2
4.12.2011 gepostet von zentao
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Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddhismus, Glück, Lachen, Meditation, Menschen, Spiritualität, Weisheit, Zen
Meinen Dank für dieses schöne Video, das ich bei Ulf Mein Schreibetagebuch: “Leben” gesehen habe, das heisst für den Link. Wenn ihr nicht wisst was ein Boddhisattva ist, es ist ein Mensch, der anderen hilft Freude zu erleben und andere Menschen aus ihrem tiefen Leiden, sprich Unzufriedenheit, herauszuführen, mit einem Mitgefühl für seine Mitmenschen und das führt schlussendlich ins Nirvan. Wie dieser Mann in der Pariser Metro, der mit seinem Lachen, seine Mitfahrer auch zum Lachen brachte und mit einem Lachanfall ins höchste, wenn auch nur kurzfristige Nirva führte. Lachen ist ansteckend. Ein ganzes Abteil in der Metro ist voller Menschen, die einen unzufriedenen Ausdruck im Gesicht haben und da kommt ein Mann, setzt sich hin und beginnt, zuerst leise und dann immer lauter zu lachen und am Ende Lacht das ganze Abteil.
Ich wünsche Euch einen guten Lacher
03.12.2011 gepostet durch zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddhismus, Gedanken, Glück, Joggen, Laufen, Meditation, Menschen, Weg, Zen
Heute war wieder einmal ein sehr schöner Spätherbsttag und ich musste mich etwas bewegen und bin einfach losgelaufen. Es war fast zu warm, mit 10°Grad Lufttemperatur, ist es eindeutig zu warm für diese Jahreszeit, war doch am Sonntag bereits der 1..Advent und es müsste eigentlich sehr kalt sein. Es ist aber eher Frühlingshaft warm und es sei der wärmste November seit Messbeginn und von Schnee ist weit und breit keine Spur. Ob das auf das Konnto der Klima Erwärmung geht? Auf jedenfalls ist dieser November kein typischer November, gab es doch in den Bergen Föhnstürme und 24° Grad warm, was ein wärme Überschuss von durchschnittlichg 5,5° Grad ergab.
Das Laufen ( Joggen ) Springen in Schweizerdeutsch, ist wirklich wohltuend, solange ich in meiner Pulsfrequenz laufe,fühle ich mich gut, sobald der Puls etwas zu hoch ist gehe ich, bis der Puls wieder im Normbereich ist. Man soll ja immer so laufen, dass man noch sprechen kann. Ich habe darüber berichtet in Laufen und Zen wo ich Gemeinamkeiten von Zen und Laufen feststellte.
Laufen lerne ich zur Zeit durch ein Buch von Jeff Galloway einem Amerikanischem Läufer, welches er speziellfür ältere Menschen geschrieben hat und es heisst Laufen ein Leben lang es hat mir schnell eingeleuchtet, dass ich nicht so Laufen kann, wie in jungen Jahren und dass ich einiges anpassen muss. Jeff Galloway schreibt für Läufer ab 50 Jahren, aber sein Wissen ist für jeden Anfänger geeignet auch wer schon viele Jahre läuft kann da möglicherweise noch etwas lernen.
der Wald im Spätherbst




































