Achtsamkeit
Alle Artikel getaggt mit Achtsamkeit
Wie meine Leser wissen, bin ich jetzt seit nahezu 19 Jahren auf dem Zen-Weg. Dieser Blog ist für mich, der Übungsort wo ich meine Erfahrungen als Zen-Schüler niederschreibe um meine Erkenntnisse mit anderen zu teilen. Man kann den Zen-Weg auf verschiedene Arten leben: “Ganz konsequent, fast stur und nur der eigene Weg ist gut.” Das ist aber nicht das was ich unter Zen verstehe, für mich hat Zen eine Logik der Menschlichkeit und es heisst für mich immer
“so wohl als auch.”
Für mich ist Zen das Leben selber, den Zen kann man nur durch das Leben erfahren, alles andere ist nur Theorie. Leben heisst in erster Linie, dass man lernt unangenehmes zu akzeptieren und dass man die allzu angenehmen Dinge loslassen lernt. Das ist ein Prozess der nie aufhört. Das ist für mich Zen, sich selber ein Leben lang verbessern, immer wieder.
Dieser Blog ist im Juni 2013 bereits 7 Jahre im Netz und interessanterweise ändern sich auch die Leser, sie werden jünger und das finde ich gut, Das beweist das meine Art zu schreiben noch nicht ganz verknöchert ist. Das mit dem Schreiben ist nicht immer so leicht, den die Weisheiten fliegen mir nicht einfach so zu, wie es wünschenswert wäre.
Doch am Freitag gehe ich ins Zazen (Zen-Meditation ) und da gibt es dann wieder etwas Inspiration für die neue Woche. So eine Meditation tut gut und bringt mich mit meinem Inneren in Berührung.
Die Themen sind seit vielen Jahren die selben, von Glück über Illusionen über das Leben und die Irrwege des Lebens, über den Buddhismus und über Zen und die Meditation. Ich möchte gerne über Weltbewegendes schreiben, doch das was die Welt, wirklich bewegt wurde bereits geschrieben, so bleibt mir das bewegende aus meinem Alltag und das ist im Moment, das trübe Regenwetter. Doch auch im Wetter findet man immer etwas passendes für den Augenblick, sofern man dieses einfach so akzeptiert. Es ist so wie es ist. Es freut mich wenn ihr hier liest und es freut mich auch wenn ihr einen Kommentar hinterlässt.
06.05.2013 Copyright ©zentao
Die passenden Zitate habe ich hier;
http://www.psp-tao.de/zitate/thema/Zen/228 gefunden.
Alle Wahrheit kommt im Zen von innen.
Zensho W. Kopp, Die Freiheit des Zen
Das ist Zen! Jedes Wort und jedes Tun hat Sinn und Geltung immer nur im augenblicklichen Zusammenhang des Geschehens.
Karlfried Graf Dürckheim, Zen und wir
Es ist das wesentliche Merkmal des Zen, daß die grundlegende Wahrheit immer nur in sich selbst gesucht wird und niemals in irgendetwas Äußerem.
Zenkai Shibayama, Eine Blume lehrt ohne Worte
Nur so zur Erinnerung….. geniesst das Leben in jedem Augenblick schnell geht die Zeit vorbei – eben hat der Löwenzahn noch geblüht und bereits verteilt der Wind seine Fallschirmen in der Natur – so schnell geht es…..
14.05.2013 Copyright ©zentao
Unbeständig ist das ganze Dasein, wie Wolken und Herbst.
Gleich einem Schauspiel sind Geburt und Tod
auf der Bühne des Lebens.
Wie ein Blitz am Himmel verfliegt das Leben,
es fließt vorbei,
wie ein Sturzbach den Berg hinabrauscht.
Buddha
Seit gestern herrschen bei uns, Wetter mässig die Eisheiligen, und das sind die gestrenge Herren, die Eisheiligen sind in Mitteleuropa meteorologische Singularitäten (Witterungsregelfälle). Laut Volksmund wird das milde Frühlingswetter erst mit Ablauf der „kalten Sophie“ stabil. Die Meteorologen streiten über das Datum der Eisheiligen, wegen dem Gregorianischen Kalender, habe sich das ganze verschoben und beginne erst am 19. bis 23. Mai.
alt 11. Mai – Mamertus neu am 19. Mai
alt 12. Mai – Pankratius neu am 20. Mai
alt 13. Mai – Servatius neu am 21. Mai
alt 14. Mai – Bonifatius neu am 22. Mai
alt 15. Mai – Sophie neu am 23. Mai
Wie auch immer, von Wonne Monat Mai ist noch nichts zu spüren, bei 12°Grad bläst eine giftige Bise. Auch in der Nacht war es nur wenig kälter, von Frost keine Spur. Der Wind ist einfach nur unangenehm, man muss sich halt dementsprechend anziehen. Es gibt ja bekanntlich kein schlechtes Wetter nur schlechte Kleidung, doch das vergessen wir gerne. Was mir jeden Mai wohltut, das ist das blühen des Flieders, kein Mai ohne Flieder – Mai und Flieder gehören zusammen.
Für Morgen soll die Sonne zur Abwechslung mal wieder scheinen. Bei schönem Wetter wollen alle Hobby-Gärtner ihr Saatgut auspflanzen, auch ich habe auf meinem Balkon bereits Tomaten und Peperoni gepflanzt, mit der Hoffnung, diese seien da etwas geschützt. Es wird schon gut gehen, obwohl ich weiss, dass es nicht viel bringt, doch in den Gartenshops, ist alles bereit um raus gepflanzt zu werden. Die Versuchung ist schon gross – ein Gärtner hat zu mir gesagt; “wer jetzt raus pflanzt, der pflanzt zwei Mal,” und das ist wiederum gut fürs Geschäft.
Wir können es drehen und wenden wie wir wollen, die Natur hat es schon richtig eingerichtet, es gibt Pflanzen die brauchen Bodenfrost und es ist schon passend, dass Jahr für Jahr, das kalte Wetter mehr oder weniger pünktlich und passend zu den Eisheiligen da ist.
12.05.2013 Copyright ©zentao
Heute haben wir zur Abwechslung wieder einmal etwas Sonne – wie lange das lass ich mich einfach überraschen, ich geniesse die Wärme der Sonne und erhole mich. Ja Erholung ist nötig, denn seit Mitte April folgte ein Fest nach dem anderen und ich liebe Feste, gutes Essen und guten Wein, aber jetzt ist genug und zuviel ist zuviel.
Das immerwährende Thema;”Nein sagen im richtigen Augenblick - nein sagen, dann wenn es am Besten schmeckt und der Gaumen nach mehr ruft und der Körper hat schon lange genug. (dahinter steckt natürlich mein gewöhnliche Geist mein EGO das nie genug bekommt ) Wie meine Leser ja wissen, lebe ich meistens sehr bewusst, aber so bald der Alkohol mein Hirn vernebelt, verliere ich den Kontakt zu meiner inneren Stimme und die Folgen sind programmiert.Meine Wahrnehmung ist fokussiert auf Genuss und Gespräche mit meinen Freunden. Das ist das schönste an solchen Festen, der Austausch mit den Mitmenschen. Das eine vom Anderen trennen, das wäre doch schade.
Wenn dann das Dessert kommt, dann bin ich ganz verloren, Süsses ist mein Untergang. Gut das ist Jammern auf hohem Niveau, wie mir meine Frau immer wieder sagt. Ich soll; “Nein sagen lernen im richtigen Augenblick und die Bodenhaftung bewahren, wo sie recht hat, da hat sie recht” Auch hier bewahrheiten sich die Worte;”weniger ist oft mehr.”
Wenn ich Achtsamkeit übe, habe ich in der Regel kein Alkohol intus, ich werde am nächsten Fest etwas Achtsamkeit üben, das heisst dann aber auch, weniger Wein und weniger Essen. Jetzt werde ich wieder eine Längere Zeit versuchen Gesund zu Essen. Ein bewusstes Leben ist eine Gute Sache, auf die Länge halt doch etwas langweilig, ich werde versuchen, auch hier einen guten Mittelweg zu finden, aber eigentlich freue ich mich bereits wieder auf das nächste Fest, irgend wann im Juni.
07.05.2013 Copyright ©zentao
noch mehr Texte zum Thema:
Im Laufe (m)eines Lebens…
Stopp! Die Umkehr des Alterungsprozesses
meine Erfahrungen mit “Stopp die Umkehr des Alterungsprozesses”
Am Samstag war ich an einer schönen Hochzeit, es ist die Hohe Zeit im Leben zweier Menschen und es war alles enthalten, Regen, graue Wolken und auch ein wenig Sonne, genau so ist auch das Leben. Auch im Leben ist der Wandel, die Veränderung Trumpf, nach dem Regen scheint die Sonne und graue Wolken gehören auch dazu. Es braucht Mut, zueinander Ja zu sagen, ein Ja fürs Leben mit allem Wenn und Aber. Es ist die Hohe Zeit der Liebe, eine Zeit wo wir den Partner Bedingungslos annehmen. Man verspricht einander ewige Liebe, wie schön. Man hat Träume, und man versucht sie zu zweit, zu verwirklichen.
Die Idee der Ehe, ist dass man ein Leben lang beisammen bleibt. So eine Ehe ist eine Lebensschule für beide, es gibt keine Bessere.
Doch heute ist es Mode geworden, dass man, bei den ersten dunklen Wolken die aufziehen, bereits aufgibt und sich schon wieder scheiden lässt. Es braucht halt etwas Ausdauer und viel Achtsamkeit, so eine Ehe will gepflegt werden, jeden Tag. Es braucht noch etwas, was heute nicht mehr so selbstverständlich ist; “es braucht Respekt für das Gegenüber,” ich selber erreiche in ein paar Tagen mein 40 jähriges verheiratet sein. Die Liebe ist etwas unbeständiges, sie kommt und sie geht, es ist ein stetes auf und ab, aber mit etwas Geduld, kommt sie immer wieder zurück. Man kann die Liebe nicht festhalten und nicht einsperren – Liebe muss frei sein und wer liebt muss vertrauen, ein Leben lang. Ich kann so ein Leben zu zweit, nur empfehlen, ich habe es nie bereut.
06.05.2013 Copyright ©zentao
Wir lesen immer wieder über den Raubbau an der Natur und leider ist es war, wir haben es weit gebracht, das Land ist überbaut, es leben zu viele Menschen auf diesem Planet und viele fordern wir müssten zurück zur Natur und wieder einfach leben, wie unsere Vorfahren. Aber das kann der Moderne Mensch doch gar nicht mehr. Leben ohne Handy und ohne allem Technik Schnikschnak ohne elektrischer Energie und das 365 Tage im Jahr, der Mensch von Heute ist ein Konsument und damit Abhängig geworden. Er häng am Tropf der Produzenten und der Werbung, wir sind süchtig nach Innovationen. Der Raubbau an uns selber und an der Natur ist ein Teil unseres Systems und das muss verändert werden.
Wir leben in einer Welt der Extremen Gegensätze, auf der einen Seite leben viele Menschen in bitterer Armut, nicht nur in Drittweltländern, auch bei uns, lebt ein grosser Teil der Bevölkerung an der Armutsgrenze. Der Gegenpol ist unbegrenzter Reichtum, von einzelnen. Der Mensch ist zur Ware geworden doch wann wird er das erkennen? Unsere Bequemlichkeit und die Abhängigkeit an diesem Wohlstand sind unsere Bremse zur Veränderung zum Guten. Die Erinnerung an die Vergangenheit von weisen Völkern, wie den Indianer und den Aborigine und das Wissen der Weisen aus Indien und China, Buddha und Laotse könnten uns eine Idee geben, was uns an Wissen fehlt. Wir Europäer meinen seit Genrationen wir seien die Besten, dabei vergessen wir, was Länder wie Frankreich, Spanien, England und Portugal, als Kolonialmächte alles in der Welt Kaput gemacht haben. Das war Diebstahl im Grossen Stil und das war nur der Anfang, des Raubbaus an den Völker und der Natur. Was dieser Welt fehlt ist Mitgefühl und Weisheit. Früher galt vieles noch als “Heilig” dieses Wort stammt Wort geschichtlich von Heil ab, was etwas Besonderes bezeichnet und sich abgeschwächt noch in heil („ganz“) wiederfindet. QuelleWikipedia.
Das kann man aber alles mit Geld nicht kaufen. Den Wert einer intakten Natur, kann man nicht mit dem Börsen Index messen. Ob die Wissenschaft je begreifen wird, dass es Dinge gibt, die nicht beweisbar sind. Es sieht zur Zeit so aus wie wenn der Mensch, den Ast auf dem er sitzt, bereits halb durch gesägt hat. Doch was soll,s die Erde braucht uns nicht, aber wir Menschen brauchen eine gesunde Erde.
02.05.2013 Copyright ©zentao
Hier zum Abschluss meines Gedankenflusses die Worte von John Lame Deer
Bevor unsere weissen Brüder kamen, um zivilisierte Menschen aus uns zu machen, hatten wir keine Gefängnisse. Aus diesem Grund hatten wir auch keine Verbrecher. Ohne ein Gefängnis kann es keine Verbrecher geben. Wir hatten weder Schlösser noch Schlüssel, und deshalb gab es bei uns auch keine Diebe. Wenn jemand so arm war, dass er kein Pferd besass, kein Zelt oder keine Decke, so bekam er all dies geschenkt. Wir waren viel zu unzivilisiert, um großen Wert auf persönlichen Besitz zu legen. Wir strebten Besitz nur an, um ihn weitergeben zu können. Wir kannten kein Geld, und daher wurde der Wert eines Menschen nicht nach seinem Reichtum bemessen. Wir hatten keine schriftlich niedergelegten Gesetze, keine Rechtsanwälte und Politiker, daher konnten wir einander nicht betrügen. Es stand wirklich schlecht um uns, bevor die Weißen kamen, und ich kann es mir nicht erklären, wie wir ohne die grundlegenden Dinge auskommen konnten, die – wie man uns sagt – für eine zivilisierte Gesellschaft so notwendig sind.
John Lame Deer
Erst wenn der letzte Baum gerodet,
der letzte Fluss vergiftet,
der letzte Fisch gefangen,
werdet Ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.
Weissagung eines Häuptlings der Cree Indianer.
Links zum Thema :
Wir sind ein Teil der Erde
Die Rede des Häuptlings Seattle
Wo kommen die täglichen Gedanken her und was fast noch interessanter wäre; “wo gehen sie hin?” Ur-plötzlich, aus dem Nichts, ist ein Gedanke da und wenn wir ihn, nicht gleich aufschreiben, so ist er schon wieder weg. Es ist ein kommen und gehen, da im Oberstübchen, eine Gedanke gibt dem anderen den Weg frei.
In der Zen-Meditation beobachten wir unsere Gedanken, wie sie kommen und wie sie wieder vergehen, dabei gibt es hartnäckige Gedanke die kommen immer wieder, fast so wie alte Bekannte.
Die Idee wäre ein Notizbuch zu führen und sich alles das was einem so durch den Kopf geht zu notieren, doch das wäre wieder ein riesen Aufwand, für doch meistens unwichtiges.
Dabei ist der Erste Gedanke, meistens der Richtige, wie ich mir selber immer wieder bestätigen muss. Wie oft wissen wir nicht, bei einer Vielfalt von Angeboten, wie wir uns entscheiden sollen, doch wenn wir uns erinnern was der erste Gedanke zu Beginn war, so wird die Entscheidung oft leicht.
Dabei sind Gedanken meistens mit einem Gefühl gekoppelt, und du meinst, du hättest mit deinem Verstand entschieden, dabei war es dein Bauchgefühl, das sich für das rote Auto entschieden hat.
Wenn wir am Morgen erwachen, so sei es wichtig, dass wir erkennen was wir in diesem Augenblick denken, denn der Erste Gedanke am Morgen, bestimmt wie der Tag wird. Doch auch wenn wir aus einem Alptraum erwachen, können wir unsere Gedanken immer wieder verändern. Auch hier ist im Hintergrund immer ein subtiles Gefühl, positiv oder negativ, es beeinflusst uns immer.
29.04.2013 Copyright ©zentao
Wie immer wenn ich schreibe, suche ich noch die passenden Zitate zum Thema.
Mit jedem Gedanken, jeder Emotion, jedem geistigen Geschehen geht eine entsprechende Körperempfindung einher. Wenn wir also die Empfindungen des Körpers beobachten, beobachten wir zugleich den Geist.
Bercholz/Chödzin, Ein Mann namens Buddha
Das Denken ist die Basis von allem. Es ist wichtig, daß wir jeden unserer Gedanken mit dem Auge der Achtsamkeit erfassen.
Thich Nhat Hanh, Die fünf Pfeiler der Weisheit
Nur wenn eure Gedanken nicht mehr bei irgendetwas verweilen, was immer es auch sein mag, werdet ihr den wahren Weg des Zen begreifen.
Huang-Po, Der Geist des Zen, John Blofeld (Hrsg.)
Musik hören und schreiben – gleichzeitig – das geht nicht gut – entweder höre ich – dann ist nur hören oder ich schreibe einen Text und dann ist nur schreiben, beides zusammen, das kann ich nicht. Das Multitasking ist nicht mein Ding, gut ich habe es auch schon oft versucht, das wäre schon sehr praktisch, wenn man zwei Dinge mit einander erledigen könnte. Doch leider funktioniert das nicht, am Ende ist beides nur halbherzig erledigt.
Meine Musik höre ich über Spotify, das ist ein Gratisportal – Spotify, das funktioniert auf deinem Computer, Handy, Tablet und Home-Entertainment-System. Du kannst deine Lieblingsmusik sogar herunterladen und offline hören - So das war genug Werbung, jetzt wieder zum Alltag, gestern wollte ich endlich über das schöne Wetter schreiben, das so schnell gekommen ist wie es wieder gegangen ist und heute regnet es und ist wieder kühler geworden. Aber so ist es nun einmal, das Wetter ist das einzige auf das Verlass ist, in seiner Unerverlässlichkeit. Dennoch ist das Wetter die perfekte Übungsplattform um das Leben im gegenwärtigen Augenblick zu üben, wenn Du verregnet wirst, dann bist Du einfach nass, es sei denn Du hättest vorgesorgt und einen Regenschirm mitgenommen. Wenn man den Gedanken aber weiter verfolgt, so sehen wir wie wichtig, dieses ungeliebte Regenwetter ist, wie im folgenden Zitat von Thich Nhat Hanh,
Wenn wir in das tiefste Innere einer Blume blicken, sehen wir in ihr Wolken, Sonnenschein, Minerale, Zeit, Erde und alles andere im Kosmos. Ohne Wolken könnte es keinen Regen geben und so auch keine Blume.
Thich Nhat Hanh, Meditationen zu ” Lebendiger Buddha, lebendiger Christus “
Gestern war ich noch mit meiner Kamer der Nikon D7100 unterwegs und habe ein paar Fotos gemacht.
Bilder auf meinem Heimweg
27.04.2013 Copyright ©zentao
Immer wieder gern gelesen
unser Denken.. neu überarbeitet 04.04.2013
Statistik neu bis Beginn 2013
Ochsenbilder
Herz-Sutra
my Country-Videos gern gehört
Wir sind was wir Denken. Teil 3 überarbeitet 04.04.2013
Wir sind was wir Denken Teil 2 überarbeitet 04.04.2013
Wir sind was wir Denken Teil 1 überarbeitet 04.04.2013
Neu geschrieben
Musik hören und schreiben – gleichzeitig – das geht nicht gut….
…kurz vor dem Ziel aufgeben?
Jeder Tag ist ein guter Tag
ein guter Tag…
zur Abwechslung etwas Blasphemie…
die Geschichte vom Giftpfeil
Mnozil Brass Band – Lonely boy
heissen Tee trinken…
Wahrnehmen ist mehr als nur einfach Sehen, Hören, und Fühlen…
4 Tage Südtirol
Grosses Mitgefühl
ob es regnet oder schneit oder ob die Sonne scheint…
der Alltag ist die Echte Herausforderung für mich….
Stille jenseits der Gedanken….
Lob der Faulheit
Schweigen
***
Bei erwinphoto gibt es neu
Bilder auf meinem Heimweg 27. April 2013
Tulpen-Makro – Foto des Tages 26. April 2013
mein lieber Schwan – Foto des Tages 25. April 2013
Zwei Schwäne im Abendlicht – Bild des Tages 24. April 2013
Frühlingsbilder von unterwegs 24. April 2013
wenn die Musi spielt…. 18. April 2013
zartes Frühlingserwachen… 11. April 2013
Haus Tao Ostern 2013 3. April 2013
Seit 14 Tagen bin ich stolzer Besitzer eine Nikon D7100 2. April 2013
Home of erwinphoto 23. März 2013
die ersten Testbilder Nikon D7100 17. März 2013
Es liegt auch nicht an uns, die Welt oder andere Menschen zu verändern oder aus ihnen bessere Menschen zu machen. Das ist eine recht arrogante Haltung. Wir sind nicht die Herrscher über das Karma anderer. Indem wir unser eigenes Karma erkennen und daran arbeiten, heilen wir uns selbst und andere.
Marcel Geisser, Die Buddhas der Zukunft
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Link zum Blog taozazen
Blog der Tao-Meditationsgruppe Wettingen
hier gibt es jeden Freitag den Freitagstext
Tags:Achtsamkeit, Alltag, Bloggen, Buddha, Buddhismus, Ernährung, Fotos, Frieden, Gedanken, Gewaltfreiheit, Glück, Karma, Leben, Meditation, Menschen, Reisen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Video, Weg, Weisheit, Zen, Zengeschichten
Diese Geschichte die ich im Buch Das Shaolin Prinzip gelesen habe,
zeigt uns, dass wir immer, oder doch oft, kurz vor dem Ziel aufgeben. Wie das Eichhörnchen auf dem Bild, das auch vor der letzten Mauer steht und einen Fluchtweg in die Freiheit sucht.
***
Zwei Gefangene, beschliessen aus einem Gefängnis auszubrechen, das von hundert Mauern umgeben ist. Um in die Freiheit zu gelangen, müssten sie diese überwinden. Die beiden beginnen also mit der ersten Mauer, klettern über die zweite, die dritte, die vierte und so weiter. Als sie schliesslich bei der neunundneunzigsten angekommen sind und sich dahinter noch immer keine Freiheit auftut, meint der eine Ausbrecher erschöpft zum anderen:
“Du ich glaub das schaffen wir nicht, kehren wir lieber um….”
***
Wie oft geht es uns doch auch so, wir starten mit einer Idee und es geht unendlich lange und wir sehen das Ziel immer noch nicht und schon wollen wir aufgeben, dabei sind wir kurz vor dem grossen Erfolg….
Das nächste Mal… dran denken…wir sind kurz vor der letzten Mauer.
Das Wetter heute in Wettingen
In den letzten Beiträgen habe ich über das schlechte Wetter geschrieben, dabei gibt es, wie jeder weiss kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung. Heute bei schönstem Wetter, siehe Screenshot, war ich draussen in der Natur beim Joggen. Mein heutiges Motto; Geniesse den Augenblick, es war auch heute ein guter Tag, ganz im Sinn der alten Zen-Weisheit;
Jeder Tag ist ein guter Tag
24.04.2013 Copyright ©zentao
ein guter Tag…
heissen Tee trinken…
ob es regnet oder schneit oder ob die Sonne scheint…
Lebt man an Tagen wie dem heutigen, wo es immer noch kühl und nass ist, besser in der Gegenwart, als an Schönwettertagen? Ich glaube Ja – an Schönwettertagen, geniessen wir einfach die Wärme, und wir werden oft träge, es ist einfach angenehm. An Tagen, wie die vergangen, wo es mehrheitlich nass und kühl war, die Temperatur ging sogar auf vier Grad zurück, war es einfach nur unangenehm. In der warmen Wohnung hatte ich keine Lust irgend etwas spektakuläres zu tun und habe ein Buch in die Hand genommen plus eine Tasse Kaffeé und ein wenig gelesen. Was oft zu kurz kommt, zur Zeit lese ich
Leibniz war kein Butterkeks: Den großen und kleinen Fragen der Philosophie auf der Spur
von Michael Schmidt-Salomon und Lea Salomon
ein Interessantes Buch das die Philosophie für Laien wie mich, gut erklärt. Ach ja – gekocht habe ich auch noch, es gab ein
Thailändisches Gemüse Curry und Reis
Karotten, Sellerie, Broccoliröschen, Frühlingszwiebeln – fein geschnitten – anbraten – ca.5 min
Peperoni, Zucchetti – auch fein geschnitten + wenig rote Currypaste und etwas Zucker – zugeben
weitere 5 min braten
Austernsauce, Sojasauce, Süsse Chilisauce etwas Bouillon,
Weisswein mit 1tl. Maisstärke vermischen
Kokosnussmilch, Erdnüsse, – zugeben und noch etwas köcheln lassen - am Schluss noch eine Banane in Scheiben beigeben
mit Pfeffer, Salz, Chilipulver abschmecken
dazu Reis
Am Nachmittag habe ich mich ganz bewusst zum Joggen entschieden, das erste Mal in diesem Frühling, mit einer Temperatur von ca. 12 Grad war es noch ganz angenehm. Meine Laufstrecke habe ich so gewählt, dass ich am Bahnhof vorbei renne und noch eine Gratiszeitung nach Hause mit nehme.Nachdem ich das schlechte Wetter akzeptiert habe, war es trotz dem kühlen Wetter, ein guter Tag.
22.04.2013 Copyright ©zentao
Wenn etwas trauriges geschieht oder eine schlimme Krankheit ausbricht oder sonnst etwas unangenehmes geschieht fragen die meisten Menschen nach dem “Warum?” warum geschieht mir das? Warum habe ich Krebs, das sei nicht sehr hilfreich. Im letzten Zen-Retreat habe ich gelernt, dass die Warum? Frage, eigentlich die Unwichtigste Frage sei, viel wichtiger sei die wie? Frage. Weil das Warum, bereits wieder vorbei sei. Buddha habe sich mehr mit der Frage des – Wie ? befasst, Wie kann ich diese Situation verbessern? Wie kommt es dass… wie lasse ich diese Gedanken vorbei ziehen….wie verändere ich diesen Augenblick, zum Besseren?
Warum war Gestern, das Wie? ist die Frage die wir in diesem Augenblick stellen müssen, wie in der berühmten
Geschichte des von einem Giftpfeil getroffenen Mannes
“Mein lieber Brahmane, ich antworte grundsätzlich nur auf hilfreiche Fragen, diese Frage aber ist nicht hilfreich.”
“Aber sagt, Herr Gotama, warum ist diese Frage nicht hilfreich?”
“Die Frage ist so wenig hilfreich wie die Frage des vom Giftpfeil getroffenen Mannes.”
“Das verstehe ich nicht, Herr Gotama, würdet Ihr mir wohl erzählen, was es mit der Frage des von einem Giftpfeil getroffenen Mannes auf sich hat?”
“Wohlan denn, Brahmane, so will ich Euch die Geschichte des vom Giftpfeil getroffenen Mannes erzählen. – Es begab sich, dass ein König mit einer großen Schar von Kriegern unterwegs war einen Krieg zu führen. Beim König war auch ein Wundarzt zur Versorgung der Verwundeten. Mitunter war nämlich rasche Hilfe nötig, denn in diesem Krieg wurden vergiftete Pfeile eingesetzt.”
“Was weiter, Herr Gotama?”
“Plötzlich, keiner wusste, woher der Schuss kam, fiel ein wackerer Krieger, der zusammen mit seinem Freunde beim Auskundschaften des Geländes war, von einem Giftpfeil getroffen zu Boden. Der Freund war bestürzt, und er wollte sofort zurückreiten, um den Wundarzt zu holen. Der Verletzte aber rief: ´Halt mein Freund, zunächst müssen wir die Ursache ergründen. Woher wurde der Pfeil abgeschossen? Aus einem Hinterhalt oder von einem Baum? War der Schütze zu Fuss oder zu Pferde oder ritt er gar auf einem mächtigen Elefanten? Und alsdann lasse uns herausfinden, welcher Kaste der Schütze angehörte. War es ein Krieger, war es ein Kaufmann oder war es ein Brahmane? Oder hat womöglich gar ein Unberührbarer den Pfeil abgeschossen, und keiner von euch darf den Pfeil dann berühren! Alsdann lasset uns untersuchen, was ist das eigentlich für ein Pfeil? Ist er aus Esche, Buche, der harten Eiche oder gar aus dem wohlriechenden Sandelholz? Und die Feder am Pfeilende, von welchem Vogel stammt sie wohl? Vom Sperber, von einer Taube, einer Amsel oder vom possierlichen Eichelhäher? Und dann müssen wir die Frage ergründen, wie war der Bogen wohl beschaffen, der solches Geschoss schleuderte, war er einfach, doppelt oder dreifach gekrümmt? Und welche Sehne war es, die den Bogen zierte und dem Pfeil so kraftvoll Schwung verlieh? War sie vom Hirsch, von der Kuh, vom Büffel oder etwa nur von einer Ziege?`
Glaubt Ihr, Brahmane, es sei klug von dem vom Giftpfeile getroffenen Mann, so zu fragen?”
“Sicher nicht, Herr Gotama, denn bevor alle diese Fragen mit einiger Sicherheit beantwortet werden können, ist dieser Mann gestorben, denn nur kurz ist die Zeit, die ihm zur Rettung bleibt. Alle Kräfte müssen auf eine rasche Versorgung seiner Wunde gelegt werden, diese törichten Fragen jedoch halten genau davon ab!”
Die wichtigste Frage ist immer “ist es hilfreich, alle warum Fragen führen nicht weiter, sie bewirken oft das Gegenteil und verbessern unsere Situation nicht wesentlich. Wenn wir die Wie? Frage stellen, dann sind wir in der Gegenwart, wenn wir nach dem Warum? fragen, ist die Ursache bereits vergangenheit und belastet uns nur.
21.04.2013 gepostet durch zentao
Bei den meisten Dingen kann man selber etwas zur Veränderung beitragen nur beim Wetter kann man das nicht. Heute bei nur zwei Grad am Morgen, würde ich gerne etwas an der Schraube drehen, wenn es dann, so eine gäbe. Ich schreibe ja oft, man soll die Dinge nehmen wie sie sie sind, aber heute fällt mir das ungemein schwer, ich hätte es gerne etwas wärmer. Da gibt es nur eines, mich wärmer anziehen und einen heissen Tee trinken.
20.04.2013 Copyright ©zentao
Es geht letztendlich nur um Wahrnehmung. Wir selber machen immer eine persönliche Sache daraus. Dabei ist es nur Wahrnehmung. Sobald das was wahrnimmt seine Fähigkeit zur Wahrnehmung wahrnimmt, erzählt sich eine Geschichte.
Norbert vom Lebensfreudebloc hat einen interessanten Beitrag dazu geschrieben Hoppla, Wahrnehmung kenn’ ich doch!
In der heutigen Zeit, überfordern sich die Menschen oft selbst, so dass ihre Wahrnehmung leider oft vernebelt ist und sie nur das wahrnehmen, was in ihrem Focus ist, und was aktuell ist. Diese Wahrnehmung ist sehr Ich betonnt und oberflächig und für ein bewusstes wahrnehmen, sind sie gar nicht interessiert. Es ist ja auch schwierig mit so vielem, was wahrzunehmen ist, die Vielfalt der Angebote in der heutigen Zeit ist enorm. Da wundert es einem nicht, dass wir so vieles ausblenden und oft nichts Hören und Sehen wollen und unsere Gefühle tief in uns verstecken.
Wahrnehmung hat meiner Meinung nach viel mit Achtsamkeit zu tun, das ist bewusstes wahrnehmen im gegenwärtigen Augenblick. Wahrnehmen ist mehr als nur einfach Sehen, Hören, und Fühlen es ist da sein in jedem Augenblick. Es ist das Leben so zu akzeptieren ohne wenn und aber, es ist auch annehmen was immer im Leben kommt.(das ist nicht leicht ) Es ist voll präsent zu sein und es sind wenige Menschen die dazu fähig sind. Eine Praxis der Achtsamkeits-Meditation hilft enorm, dies zu erreichen.
Unsere gewöhnliches Wahrnehmung funktioniert aus buddhistischer Sicht wie folgt:
Unser Augenbewusstsein nimmt Formen wahr, unser Hörsinn hört Laute, unser Geruchssinn erlebt Gerüche, der Geschmackssinn erlebt Geschmack und unser Tastsinn erfährt Körperempfindungen. Diese Wahrnehmung als solche ist frei von Konzepten. Dann kommt das sogenannte Geist-Bewusstsein ins Spiel. Es ist eine mentale Instanz, die die Eindrücke konzeptionalisiert – also zb. die Sinneseindrücke als Baum erkennt bzw. etikettiert. Das Geist-Bewusstsein seinerseits ist geprägt von den Eindrücken, nicht nur dieses Lebens, sondern aller vorherigen Leben und deshalb nur zu einer getäuschten Wahrnehmung fähig.
psychophysik.com
Wir täuschen uns dauernd selbst, wir interpretieren und passen unsere Wahrnehmung dauernd, so an, dass es für uns passt. Es ist auch nicht möglich, so ruhig und achtsam, wie in der Gehmeditation durchs Leben zu gehen. Doch möglich ist es schon, nur das ist uns viel zu anstrengend und wir möchten es doch lieber etwas mehr gefiltert. Doch Buddha hat schon gesagt: „Es ist unser Geist, der die Welt erschafft.“ Ob wir es wollen oder nicht, was immer in unserem Leben geschieht, wir selber haben es uns so eingerichtet. Es beginnt eigentlich vor der Wahrnehmung, es beginnt in unserem Denken, wenn wir bereit sind richtig zu Denken, das heisst, ohne Werten, dann nehmen wir unsere Umwelt, unsere Mitmenschen und uns selber auch richtig wahr.
18.04.2013 Text Copyright ©zentao
Ihr habt es vielleicht bemerkt, ich bin einfach abgehauen, der Kälte ausgewichen. 4 Tage Südtirol haben mir gut getan, die Batterien sind wieder aufgeladen, durch die Sonne, es war herrlich warm. Das Hobby meiner Frau ist “Schnäppchen im Internet finden und sie hat etwas ganz schönes gefunden nicht ganz Billig aber für das was wir geboten bekamen, alles Bio – zum Nachtessen ein 6 Gang Menü nur Beste Qualität, es war absolute Spitze.
Garberhof in Mals
Hier noch ein paar Bilder
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mach es wie die Sonnenuhr…zähl die heiteren Stunden nur…
- mach es wie die Sonnenuhr…zähl die heiteren Stunden nur…
Als ich im Retreat im Haus Tao war haben wir diesen Text von Maha Ghosandanda vor der Meditation rezitiert es sind eindrückliche Worte, die so tief wahr sind, dass man einfach so handeln möchte, wie weit wir auch so handeln können, das kann jeder selber entscheiden
Wenn ich gut zu jemandem bin, dann wird er oder sie die Güte erlernen und darauf auch gut zu zu anderen sein. Wenn ich nicht gut zu jemandem bin, dann wird er oder sie Hass und Ärger in sich nähren und dies an andere weitergeben. Wenn die Welt nicht gut ist, dann muss ich meine Bemühungen verstärken, selbst gut sein.
Sich um andere kümmern ist dasselbe, wie sich um sich selber kümmern. Wenn ich andere respektiere und ihnen diene, diene ich allen Buddhas überall auf der Welt. Dies wird grosses Mitgefühl genannt. Mitgefühl ist ein glücklicher Zustand des Geistes.
Wenn wir uns selbst durch Achtsamkeit schützen, dann schützen wir auch andere. Wenn wir andere Lebewesen durch mitfühlendes Handeln schützen, schützen wir auch uns selbst.
Maha Ghosandanda
Nach mehrmaligen Etappen dieses Winters scheint es jetzt doch so, dass es aussieht, wie wenn der Frühling doch noch kommen möchte. Es ist spürbar wärmer geworden heute Nachmittag waren es doch immerhin 16,3°Grad, das ist schon fast angenehm. Grauer Himmel und Regenwolken und es regnet zur Abwechslung einmal, das ist doch schon viel besser als der Schnee vom März, doch ich will mich nicht beklagen, ab und zu zeigt sich ja auch die Sonne wieder .
Es ist das richtige Wetter um meine Achtsamkeit zu üben, das Wetter anzunehmen so wie es ist und zu versuchen, es den Narzissen auf meinem Balkon gleich zu tun, ob es regnet oder schneit oder ob die Sonne scheint, jetzt ist die Zeit da, um zu blühen. Sie nehmen jeden Augenblick einfach hin - ob es regnet oder schneit oder ob die Sonne scheint – für die Narzissen ist jedes Wetter das richtige Wetter – machen wir es doch wie die Narzissen.
Wenn ich das Wasser schöpfe,
ist der Mond in meiner Hand.
Wenn ich eine Blume pflücke,
ist mein Gewand voll Duft.
Zenkai Shibayama, Eine Blume lehrt ohne Worte
11.04.2013 Text Copyright©zentao
Foto Copyright©erwinphoto
in meinem Foto-Blog erwinphoto mehr Bilder zum Thema Frühling
zartes Frühlingserwachen…
Zen-Praxis in Klösterlicher Atmosphäre, im totalen Schweigen, das erscheint im ersten Moment, als nicht leicht und wird vermutlich von manchen, als schwierig eingestuft, doch der Alltag ist die Echte Herausforderung für mich. Im Retreat gab es einen Tagesplan und ich hielt mich an die Vorgabe; ” Sitzen, Schweigen,Gehen, Sitzen und das den ganzen Tag.
Doch jetzt ist es mir oft zu Laut und die alltäglichen Versuchungen und Ablenkungen, sind immer präsent. Ein Beispiel; Beim Umbau des Coop Zentrums im Hause, entsteht sehr viel Baulärm, es wird gebohrt und gehämmert und dennoch bleibe ich gelassen, es ist ja nur Lärm und der geht wieder vorbei. Der Lärm ist weit da draussen und ist einfach nur unangenehm. Ich habe meine Meditations-Zeit angepasst – genau um 9:00 Uhr hört aller Lärm, wie auf Kommando auf, es ist Kaffee Zeit und es bleibt Ca. 35 Minuten vollkommen ruhig. Das Bedürfnis der Arbeiter für ihre Kaffeepause bringt mir die nötige Ruhe für meine Morgen-Meditation.
Den Atem Beobachten, den Gedanken nicht folgen und sie einfach vorbei ziehen lassen, das ist alles – wenn es dann, nur immer so einfach wäre? Der Gedanke; “was koche ich heute?” taucht auf und verwickelt mich in Kochfantasien. Zurück zum Atem beobachten, zurück zur Achtsamkeit, die Stille im Kopf kehrt zurück – einatmen – ausatmen – einatmen – ausatmen – auch Schweigen im Kopf – da ein Bbbrrrr…. und ein Gggrrrr….eine Bohrmaschine dröhnt, die Bauarbeiter sind zurück, die Kaffeepause ist vorbei und auch ich beende meine Morgen-Meditation. Auf gehts in die Küche, wie immer wenn ich nicht weiss was kochen, dann gibt es Risotto. Draussen zeigt sich zaghaft der Frühling.
Das Gewahrsein von Atmung und anderen Körperempfindungen ist wahrscheinlich die allergrundlegendste buddhistische Meditationsübung.
Bevor man die Achtsamkeit erfolgreich auf Gefühle, Gedanken, Emotionen oder den Geist anwenden kann, muß sie im Gewahrsein von Atem und Körper fest verankert sein.
Mark Epstein, Gedanken ohne den Denker
08.04.2013 Text Copyright©zentao
Gestern Abend war wieder Zazen und ich war gespannt, wie kann ich meine Erkenntnisse aus dem Schweige-Retreat umsetzen und bleibt mein Geist ruhig oder fängt es gleich zu blabern an? Soll ich jetzt stolz sein? Ich glaube nicht – vielmehr ist da eine Freude dass ich meine Widerstände aufgegeben habe und und fähig bin mich aus zu klinken. Ich habe wieder gelernt zu hören, ich kann sogar wieder Musik hören ohne immer im Kopf mit zu singen. Das war immer Mühsam, dass ich innen immer noch die Melodie, im Kopf mit sang.
Das Gegenstück zum äusseren Lärm
ist der innere Lärm des Denkens.
Das Gegenstück zur äusseren Stille
ist die innere Stille jenseits der Gedanken.
In der Meditation, üben wir im Zazen, das Schweigen, für mich ist das Schweigen zur Notwendigkeit geworden, das ich nicht mehr nur in der Meditation übe. Heute war ich zwei Stunden im Wald und habe diese Stille um mich her genossen. Es war nur Hören und Sehen und Gehen, ohne Anstrengung, ohne etwas zu tun, alles Greifen habe ich aufgeben – es war pures Zen.
Seit dem Schweige-Retreat im Haus Tao hat diese Schwatzerei in meinem Kopf aufgehört, ich bleibe länger achtsam - jetzt ist Ruhe im Kopf.
06.04.2013 Text Copyright©zentao
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das ist der Titel eines Buches von Thomas Hohensee
Lob der Faulheit von Thomas Hohensee
Faulheit als Gegenbegriff zu blindem Aktionismus der in allen Lebensbereichen besonders in der Politik und der Wirtschaft praktioniert wird. Oder anders gesagt “weniger ist oft mehr” wir übertreiben in jeder Beziehung und meinen, weil wir es gelernt haben, Disziplin im Leben sei alles und Faulheit hat in unserer Gesellschaft, etwas anrüchiges. Thomas Hohensee erwähnt Buddha und Laotse als positive Beispiele, des weisen Faulheit.
Er schreibt sehr kritisch über Disziplin und was wir uns und anderen antun wenn wir diszipliniert durchs Leben gehen. Disziplin, Zucht und Ordnung waren über Generationen ein Instrument der Machbesessenen unserer Gesellschaft. Das Militär und die Katholische Kirche benutzten die Disziplin um den Gehorsam in ihren Reihen hochzuhalten. Disziplin, Zucht und Ordnung sind für jeden Machtmissbrauch der Weg um sich durch zu setzten, darum sind diese drei so Beliebt bei allen Machtmenschen.
Thomas Hohensee hat einige interessante Ideen um unserer Gesellschaft zu helfen, damit mehr Menschen lernen ihre positive Faulheit zu leben.
Was passiert, wenn wir alle faul wären? Die Erde würde zu dem Paradies, als das sie ursprünglich gemeint war. Anstatt fleißig Kriege zu führen und sämtliche Ressourcen emsig zu verpulvern, bekämen wir ein funktionierendes, kostengünstiges Gesundheitssystem, Schulen, die Lernen ermöglichen, statt es zu verhindern, und eine Politik, die mehr ist als reines Krisenmanagement. Nur eine Utopie?
Wenn wir negative Disziplin durch positive Faulheit ersetzen, ist dieses Ziel erreichbar. Positive Faulheit ist ein wahrer Segen: Sie gründet auf strikten Prioritäten und höchster Effizienz. Nicht blinder Aktionismus ist gefragt, sondern die Suche nach dem einfachsten, direkten Weg zum Ziel.
Ein wirklich hilfreiches Buch für alle Burnout gefährdeten.
Lob der Faulheit von Thomas Hohensee

05.04.2013 Text zentao
Tags: Wünsche, Universum, Meditation, Buddhismus, Karma, Zen, Leben, Menschen,
Wir sind was wir Denken Teil 3
Wenn man den 1. und den 2. Teil von ” Wir sind was wir Denken” gelesen hat, könnte man auf den, fatalen Gedanken kommen, wir müssten nichts mehr tun, das Universum mache das ja schon, ” Ich muss nur positiv denken, dann ziehe ich schon das richtige an.” Aber dass wir auch, an uns selber arbeiten sollen und unsere Erkenntnisse umsetzen müssen, um das zu erreichen, was uns in diesem Buch versprochen wird, das vergisst man gern. Denn nach den Gedanken, sind unsere Gefühle, vor allem, die negativen, sehr stark. Die schönste Vorstellung von einer positiven Zukunft, wird durch unterschwellige negative Gefühle verdorben. Weil wir ganz schnell vergessen, dass wir Energie sind. Wir haben im Teil 2 gelesen, was ein Quantenphysiker dazu zu sagen hat.
“Energie kann niemals erschaffen oder vernichtet werden.”
“Energie war immer und ist immer gewesen und wurde niemals erschaffen und kann nicht vernichtet werden. Alles was jemals war wird immer sein. Energie bezieht eine Form geht durch die Form und verlässt die Form.”
Wir sind schlicht weg Energie.
Auch wenn wir Energie sind, kommen wir ja nicht als unbeschriebenes Blatt in diese Welt. Wir alle sind Verschieden, wir haben unsere Familien, wo wir hinein geboren werden. Wir haben verschiedene Gene und manche Krankheit ist schon in den Genen festgelegt.(Das heisst noch nicht, dass wir die Krankheit bekommen) In den Monotheistischen Religionen nennt man das “Schicksal.” Wir alle wurden noch in dem Glauben erzogen, das ist halt dein Schicksal. Nicht irgend, ein Gott, hat uns das zugeteilt, wie uns die Kirche seit zweitausend Jahren glauben lassen will. Sondern wir selber, sind der Baumeister unseres Lebens.
Was Ronda Byrne in dem Buch “Das Geheimnis” schreibt ist eine sehr positive Version der Wirklichkeit und hat erstaunlich grosse Ähnlichkeit mit Karma. Viele von uns haben es nicht leicht, in ihrem Leben und werden Mühe haben, das zu glauben, was diese 24 Lehrer schreiben. Ich kann mein Denken ändern, ich kann auch positive Wünsche, an das Universum senden, das alles kann aber nur Funktionieren, wenn wir unseren Frust und unsere Unzufriedenheit beenden. Jeder von uns hat auch noch ein paar Altlasten, aus diesem oder früheren Leben. Ich persönlich, bin überzeugt, dass es nur einen Grund gibt, das wir in dieser Welt sind, wegen unserem Karma. Für all diejenigen die nicht wissen was Karma ist, hier die Erklärung aus Wikipedia
Unter Karma (Sanskrit: Pali: kamma, Wirken, Tat) wird ein spirituelles Konzept verstanden, wonach jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat. Diese muss nicht unbedingt im aktuellen Leben wirksam werden, sondern kann sich möglicherweise erst in einem der nächsten Leben manifestieren. In den indischen Religionen ist die Lehre des Karma eng mit dem Glauben an Samsara, den Kreislauf der Wiedergeburten, verbunden und damit an die Gültigkeit des Ursache-Wirkungsprinzips auf geistiger Ebene auch über mehrere Lebensspannen hinweg. Im Hinduismus, Buddhismus und Jainismus bezeichnet der Begriff die Folge jeder Tat, die Wirkungen von Handlungen und Gedanken in jeder Hinsicht, insbesondere die Rückwirkungen auf den Akteur selbst. Karma entsteht demnach durch eine Gesetzmässigkeit und nicht infolge einer Beurteilung durch einen Weltenrichter oder Gott, es geht darum nicht um “Göttliche Gnade” oder “Strafe”. Nicht nur “schlechtes” Karma erzeugt den Kreislauf der Wiedergeburten, sondern gleichermassen das “gute”. Letztes Ziel ist es darum, überhaupt kein Karma mehr zu erzeugen.
Hier ist ganz klar, jeder Gedanke hat eine Reaktion, worauf fast immer eine Handlung folgt, was wiederum eine karmische Formation auslöst. Wobei klar ist, viele Taten erleben wir als Karma in diesem Leben. Wenn wir uns über geschehenes, stundenlang Aufregen und an den Gedanken anhaften und nicht loslassen können, gibt das unweigerlich, auch Karma. Wenn wir das ein Leben lang machen, haben wir allen Grund, Wiedergeboren zu werden.
Das sind noch keine schwerwiegende Taten, nur unser tägliche Frust und Unzufriedenheit. Darum ist es so wichtig dass wir meditieren und lernen und wie wir mit unseren Emotionen umgehen. Zum Glück gibt es das Karma, so haben wir immer wieder die Chance, dass, das was wir, in diesem Leben, weniger gut gemacht haben,das können wir in einem anderen Leben, noch einmal mal besser machen. Da wir ja Energie sind, ist es klar, das nicht wir wirklich wiedergeboren werden, sondern unsere, unbewältigten negativen Gedanken und Emotionen. Wir sind nur Träger, ähnlich einer Kerze, die ja auch die Flamme trägt.
Wobei Karma auch nur ein Konzept ist, eine Beobachtung von Menschen.
Dieses Universelle Gesetz, wie es in diesem Buch beschrieben wird, ist auch nur ein Konzept. Der Karma Gedanke, so wie das Universelle Gesetz, kommen der Wahrheit möglicherweise, sehr nahe. Auch wenn es logisch erscheint, letztendlich wissen wir es nicht.
Es gibt nur einen Weg, und zwar den Weg, den Buddha nannte, er sagte folgendes zu seinen Schülern:
“Setze dich hin und überprüfe, was ich gesagt habe und wenn es für dich stimmt, übernehme es. Vertraue keiner Lehre oder Lehrer bevor du es nicht selbst geprüft hast.”
Diese Aussage ist in der Menschlichen Geschichte einmalig,kein anderer Lehrer hat dies jemals so gesagt.
Im Gegensatz zum Schicksal, ist das Karma, nicht endgültig und für Ewigkeit. Wir können es immer wieder ändern, indem wir unser innerstes Wesen positiv verändern. Es gibt kein unabänderliches Schicksal, wir sind der Schöpfer unseres Lebens. Wenn wir endlich lernen, unseren gewöhnlichen Geist zu zähmen. Wenn wir lernen, unsere Gedanken und Emotionen zu beobachten, das lernt man in der Meditation, dann erkennen wir unsere Gedanken und Emotionen, sobald sie aufsteigen. Wenn wir sie früh genug erkennen und benennen, werden die Gedanken und Gefühle, keinen Schaden anrichten. Wenn wir endlich lernen uns selber liebevoll anzunehmen, unseres egoistisches Verhalten, zu beenden. Dann lernen wir auch wieder, andere gern zu haben.
Wer meditiert hat es vermutlich leichter, es ist nicht so einfach, seine Gedanken in den Griff zu bekommen. Wie im 1. Teil beschrieben, lernen wir die Gedanken zu beobachten und voruber ziehen zu lassen. Wir leben bewusster und merken eher, wenn wieder negative Gedanken hochkommen.
Die Meditation ist eine wirklich gute Hilfe, um unsere Gedanken zu kontrollieren, es ist aber wichtig, dass wir uns nicht selber verurteilen, wenn sich negative Gedanken selbständig machen. Dann einfach einen positiven Gedanken formulieren.
Henry Ford sagte einst:
“Ob du glaubst du kannst, oder ob du glaubst du kannst nicht, in
beiden Fällen hast du Recht”
Das Endgültige Ziel, ist nicht keine Gedanken mehr zu haben, das ist fast unmöglich. Den das Denken kann man nicht einfach abschalten, aber wir können lernen, damit in einer positiven Art Und Weise damit umzugehen. Das wünschen von meistens materiellen Wünschen an das Universum, mag zwar relatief gut funktionieren, aber richtig Zufrieden sind wir erst, wenn wir keine Wünsche mehr haben. Solange wir Wünsche haben sind wir Sklaven von unserem Ich. Nur wer Wunsch los ist, der ist wirklich frei, der ist wunschlos glücklich, ein erstrebenswertes Ziel.
19.11.2007 zentao
04.04.2013 überarbeitet
PS. Leider habe ich auch noch immer einige Wünsche, es werden immer weniger, ich arbeite daran.
Auch nochlesen
Wir sind was wir Denken. Teil 1
Wir sind was wir Denken Teil 2
von nichts kommt nichts….
Tags: Meditation, Buddhismus, Gedanken, das Geheiniss, Karma ,Energie, Zen, Menschen, Leben, Universum, The Secret, Das Geheimnis,
Wir sind was wir Denken Teil 2
Gedanken und mehr
Es sind aber nicht nur die Gedanken, die auf unserer jetzigen Situation Einfluss haben,es sind auch die Gefühle. Mit Jedem Gedanken den wir denken, lösen wir auch ein Gefühl aus, es funktioniert aber auch umgekehrt, ein Gefühl löst einen Gedanken aus. Das Gefühl ist meisten Angst, Ärger, Wut oder auch Selbstmitleid. In etwas selteneren Fällen, erleben wir auch Freude.
Im ersten Teil von ” Wir sind was wir Denken” habe ich über das Buch von Ronda Byrne “Das Geheimnis” geschrieben.
Einer der 24 Lehrer in dem Buch erzählt, wie unser falsches Denken, uns Krank macht. Wenn wir aus dem Haus gehen und ein kalter Wind weht und wir merken, dass wir zu wenig warm angezogen sind, schon befürchten wir, dass wir uns erkälten könnten. ” Ich werde mich erkälten” genau mit diesem Denken ziehen wir das an, was wir nicht wollen. Wir müssen unsere Gedanken umkehren, etwa so
“Ich bin gesund, mir geht es gut, ich liebe solches Wetter und ich laufe jetzt etwas schneller.”
Immer wenn ich eine positive Formulierung gebrauche, geht es mir sofort besser.
Auch wenn wir es gut meinen und jemandem zuhören, wie schlecht es ihm oder ihr geht, ziehen wir Krankheit an. Wenn wir ihnen zuhören, verstärken wir nur die Krankheit und helfen den Menschen, sicher nicht. Wir geben ihnen, noch von unserer Energie und werden selber Krank. Wir sollten so schnell wie möglich, das Thema wechseln und versuchen ihnen positive Gedanken zu vermitteln, die dem Gegenüber auch helfen, gesund zu werden. Wenn wir Krank sind oder ein Bobo haben, dann Denken und reden wir dauernd darüber und ziehen nur noch mehr Krankheit in unser Leben. Wir müssen uns im Gegenteil, vorstellen dass wir in einem vollkommen gesunden Körper Leben und es uns gut geht. Es funktioniert, vielleicht noch nicht beim ersten Mal, weil jeder Zweifel und jede Verneinung uns wieder Sabotiert. Es ist klar, dass wir unsere negativen Gedanken ändern müssen, in positive Gedanken.
Die Gedanken sind das eine, wir müssen auch lernen mit unseren Gefühlen positiv umzugehen.
Eine der bekanntesten Geschichten, ist die von Norman Cousins, die Ärzte erkannten bei ihm, eine unheilbare Krankheit und teilten ihm mit. dass er nur noch kurze Zeit zu leben habe. Darauf beschloss er, dass er sich selber heilen werde. Er schaute während drei Monaten, nur noch lustige Filme an. Nach diesen drei Monaten, war er gesund und die Ärzte bezeichneten diese Heilung, als ein Wunder. Lachen ist die beste Medizin. Wenn wir Lachen, gibt es keinen Raum für negative Gedanken.
Einer der 24 Lehrer erklärt, dass auch das altern, eine Sache der Gedanken sei. Die Wissenschaft habe herausgefunden, dass sich unser Körper immer wieder erneuere. Wenn sich unsere Zellen, immer wieder erneuern, können wir ja gar nicht wirklich altern. Unser falsches Denken, ist wieder mal schuld. Wir glauben, weil es ja schon immer so war, dass das halt mal so sei. Er empfiehlt jeden Geburtstag, als den ersten Geburtstag zu feiern, mit nur einer Kerze und nicht mit 60 Kerzen, wenn wir an das altern glauben, sind wir alt. Das altern sei begrenztes Denken und wir sollen solches Denken, so schnell wie möglich aus unserem Bewusstsein verbannen. Wir müssen Bewusst, all die vielen Positiven Möglichkeiten Denken die es gibt.
Wenn wir aufhören, alles abzulehnen, wenn wir das kämpfen aufgeben und uns vorstellen wie es sein könnte, dann ändert sich unser Leben.
Was immer wir bekämpfen, Armut, Hunger, Drogen, Unfrieden oder neuerdings den Terrorismus, je mehr wir etwas bekämpfen und ablehnen, umso mehr werden wir davon anziehen. Wenn wir Widerstand leisten, geben wir dem was wir ablehnen immer mehr Energie.
An Stelle dessen, was wir ablehnen, sollen wir, an das Denken, was wir mögen und Lieben und uns die Welt so vorstellen wie wir sie gerne hätten.
Ein anderes falsches Denken ist unsere Angst, dass wir zu wenig bekommen. Das sei eine grosse Lüge schreiben diese Lehrer. Im Universum sei alles im Überfluss vorhanden. Wenn wir einen Glauben an Mangel haben und wir Denken, das wir immer zu kurz kommen, dann bekommen wir genau das. Wenn wir aber an Überfluss Denken und ein Bewusstsein von Zufriedenheit entwickeln, wird sich genau das Manifestieren.( Da bin ich heute nicht mehr so überzeugt, weil wir ja nicht alle Millionäre sein können.) lest darüber auch von nichts kommt nichts….
Es ist natürlich immer relativ, nichts kommt so aus dem Nichts, auch wenn wir heute lernen richtig zu Denken, braucht auch das wieder seine Zeit, wie ein Samen, den wir in die Erde legen und wässern, muss auch für unsere Gedanken, die Zeit und Bedingungen reif sein, damit sie sich manifestieren können.
Einer der 24 Lehrer vergleicht uns mit einem Sendeturm im Universum. Da wir Energie sind, schwingen wir auf einer Frequenz wie ein Radio und wir bestimmen unser Programm selber, gemäss dem was wir denken und fühlen. Wir sind Energie, alles ist Energie. Wir sind alle der eine Geist, wie immer wir das nennen wollen. Wenn immer, wir über andere negativ Denken, oder jemanden verletzen, dann ist uns jetzt klar, “wir verletzen immer nur uns selber.”
Wenn wir einen Quantenphysiker fragen:
“Was erschafft die Welt?” Wird er antworten “Energie” In Ordnung, beschreibe Energie.
“Energie war immer und ist immer gewesen und wurde niemals erschaffen und kann nicht vernichtet werden. Alles was jemals war wird immer sein. Energie bezieht eine Form geht durch die Form und verlässt die Form.”
Wenn wir einen Theologen fragen:
” Wer erschuf die Welt,?” wird er antworten “Gott” Nun, beschreibe Gott.
“das Tao” ” Gott ” war immer und ist immer gewesen und wurde niemals erschaffen und kann nicht vernichtet werden. Alles was jemals war wird immer sein. Es bezieht eine Form geht durch die Form und verlässt die Form.
Ganz ähnlich heisst es im Buddhistischen Herz-Sutra:
“Form ist, Leerheit Leerheit ist Form, Form ist nichts anderes als Leerheit,
Leerheit ist nichts anderes als Form.
“Alle Phänomene bedingen sich gegenseitig. Weder entstehen Sie, noch vergehen Sie.
Sie sind weder rein noch unrein, weder werden sie grösser, noch werden Sie kleiner. Daher sind Form, Empfindung Wahrnehmung, geistige Formkraft und Bewusstsein künstliche Begriffe.
Wir bekommen also überall die gleiche Antwort, und die Erkenntnis daraus ist,
Wir sind Energie, ein Energiefeld in einem noch grösseren Energiefeld. Wir sind auch ein Spirituelles Wesen. Das schöne aus dieser Folgerung ist
“Energie war immer und ist immer gewesen und wurde niemals erschaffen und kann nicht vernichtet werden. Alles was jemals war wird immer sein. Energie bezieht eine Form geht durch die Form und verlässt die Form.
Was im Buddhismus schon immer gesagt wurde; es gibt keinen wirklichen Tod, wenn wir dann irgendwann Sterben werden, ändern wir nur unsere Energie-Form.
Der Quantenphysiker Dr.John Hägelin schreibt folgendes:
Die Quantenmechanik bestätigt es. Die Quantenkosmologie bestätigt es: Das Universum geht im Grunde aus Gedanken hervor, und alle Materie, die uns umgibt, ist einfach ” Gedanken-Ausfällung. Letztlich sind wir die Quelle des Universums, und wenn wir diese Kraft aus unmittelbarer Erfahrung verstehen, können wir anfangen, unsere Macht auszuüben, und allmählich mehr und mehr erlangen. Alles zu erschaffen. Alles zu wissen aus dem Innern unseres eigenen Bewusstseinsfeldes. Unser Bewusstsein ist letztlich das universelle Bewusstsein, welches das Universum lenkt. Unser Körper, seine Gesundheit sowie unser Umfeld, das wir erschaffen, sind abhängig von der Art, wie wir jene Macht – ob positiv oder negativ – gebrauchen. Wir sind also nicht nur die Schöpfer unseres eigenen, sondern letztlich auch des universellen Schicksals. Wir erschaffen das Universum. Es gibt keine Grenzen des menschlichen Potenzials. Die Frage ist, wie weit wir jene tief reichenden Zusammenhänge erkennen und nutzen und in welchem Grade wir unsere Macht gebrauchen. Dies wiederum hängt davon ab, auf welcher Stufe unser Denken stattfindet:
Wenn ich das, was ich in diesem Buch gelesen habe, Revue passieren lasse, muss ich nach meinen Erfahrungen, feststellen das dass für mich, sehr logisch und über zeugend ist. Dies waren nur einige Beispiele aus diesem Buch. Es gibt sicher viele Menschen die müssen, noch einige Glaubenssätze über Bord werfen. Für mich ist klar, mein Leben verändert sich, gerade in diesem Augenblick. Mit jedem Gedanken. Hier und Jetzt. Plant eure Vision von eurer Welt und eurem Leben und seit glücklich.
13.11.2007 zentao
überarbeitet 04.04.2013.
Auch noch lesen;
Wir sind was wir Denken. Teil 1
Wir sind was wir Denken. Teil 3
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Tags: Meditation, das Geheimnis, Spiritualität, Menschen, Leben, Alltag
Wir sind was wir Denken Teil 1
die Gedanken
Seit Jahren beobachte ich an mir selber, dass wenn ich in einer schlechten Stimmung bin und wenn ich ärgerliche und zornige Gedanken zulasse, dann geht es mir nicht sehr gut. Meine Gedanken drehen sich im Kreis und ich komme nur mühsam aus diesem Loch und ich habe Mühe wieder ruhig und gelassen zu werden.
Was mir aber hilft, das ist die Meditation und sportlich Betätigung und aller Ärger ist sehr schnell vorbei.. Beim Sport wie auch in der Meditation Atmen wir anders, viel tiefer und wir sind konzentrierter, als im täglichen Leben. Das Wort, heisst Achtsamkeit, und hilft so wohl im Sport wie in der Meditation. In der Meditation ist es wichtig, dass wir unseren Atem beobachten, und es ist unvermeidbar, dass Gedanken auftauchen, das Ziel jeder Meditation ist nicht an den Gedanken festhalten. So wie in diesem Beispiel, welches in der Zen-Meditation gebraucht wird; ” Ich sitze wie ein Berg die Gedanken, sind wie weisse Wolken, sie ziehen einfach vorbei.” Wir beobachten auch unsere Gedanken, wie sie kommen und wie sie wieder gehen. Das ist sehr wichtig, sie zu benennen, da ist ein Gedanke, dabei können wir sehr gut wahrnehmen, dass Gedanken auch wieder verschwinden.
Wir lassen die Gedanken vorüberziehen, wir wissen dass aus einem Gedanken, den wir festhalten, eine ganze Gedankenkette werden kann. Am Anfang der Meditation haben wir vielleicht einen Gedanken ans Essen und nach einer Weile, gehen wir zum Kühlschrank und genau aus diesem Grund beobachten wir unseren Atem, solange wir bei unserem Atem sind, sind wir bei uns.
Wenn es uns bewusst wird, dass wir in eine falsche Richtung denken, können wir, wie umschalten den Blickpunkt ändern und die Gedanken neu und positiver formulieren. Die Gedanken sind eine ganz grosse Kraft, darum müssen wir, wenn wir schon Denken, positive Gedanken entwickeln. Mir ist schon lange bewusst, wir sind das was wir Denken. Wenn wir von einem Thema begeistert sind, sehen und hören wir alles was uns interessiert. Wir begegnen Menschen, die uns helfen und uns fördern. Das was wir Glauben und Wünschen, wird in Erscheinung treten. Das ist das Gesetz der Anziehung, ” gleiches zieht gleiches an” Was immer wir für einen Gedanken denken, ziehen wir die gleiche Qualität von Gedanken, in unser Leben.
Leider denken die meisten Menschen in der Form der Ablehnung, ” das will ich nicht ” das kann ich nicht.” Sie ziehen damit genau die Energie an, die sie nicht wollen. Unsere Gefühle werden dadurch noch verstärkt. Schon Buddha sagte, dass Ablehnung zu Leiden führt (erste der edlen Vier Wahrheiten) Wenn wir also etwas ablehnen, senden wir negative Energien ans Universum. Wenn wir etwas akzeptieren können, vereinfacht das unser Leben und alles wird leichter.
Viele Menschen konzentrieren sich auf den Mangel und dass sie immer zu wenig bekommen. Sie haben immer das Gefühl, zu kurz, zu kommen. ” Ich kann mir das nicht leisten” zu dem denken wir meistens in der Vergangenheit und Zukunft, unser Denken ist selten in der Gegenwart.
Unser Unterbewusstsein ist eine Art Filter, es versteht überhaupt keine Verneinungen. Eine Formulierung, wie “ich will keine Schmerzen,” wird verstanden, “ich will Schmerzen.” Und genau das bekommen wir. In dem Buch “ Das Geheimniss“ interviewte Rhonda Byrne 24 Spirituelle Lehrer mehrheitlich aus den USA. Was diese Lehrer erzählen ist altbekannt, das meiste wussten schon Buddha und Jesus. Alter Wein in neuen Schläuchen. Nach diesem Buch ist es jedem möglich, dank dem Gesetz der Anziehung, genau das anzuziehen, was wir uns wünschen und brauchen. Diese 24 Lehrer erzählen in diesem Buch, auch von ihren Erfahrungen. Sie betonen immer wieder wie wichtig die Meditation ist. Eines wird in diesem Buch klar, wenn wir eine Ungesunde Situation nicht ändern, werden wir immer mehr von dem, was wir nicht wollen anziehen, bis wir genug haben und auf positiv umschalten. Was immer ihre Geschichte in der Vergangenheit war, wenn wir jetzt in der Gegenwart, positiv denken, können wir, vielleicht nicht alles, doch einiges zum Guten wenden.
Wie beim Radio, bei einem schlechten Programm, wechseln wir einfach die Frequenz.
Sollten unsere Wünsche in Erfüllung gehen, müssen wir uns Bewusst sein dass das Begehren von Buddha auch als Leiden erkannt wurde (erste der edlen vier Wahrheiten). Sollten wir also Morgen alle Reich sein und mit einem Ferrari herum fahren, dann hoffe ich dass wir mit der nötigen Gelassenheit, damit umgehen.
31.10.2007 Text von zentao
04.04.2013 neu überarbeitet
PS: Es gibt noch ein empfehlenswertes Buch von Kurt Tepperwein, “Die Geistigen Gesetze” Dieses Buch ist Ausführlicher und geht mehr ins Detail. Aber auch hier, diese Gesetze wirken nur wenn man sie anwendet. Auch dieses Buch kann ich nur empfehlen.
auch noch lesen;
Wir sind was wir Denken Teil 2
Wir sind was wir Denken. Teil 3
Jetzt bin ich also, an diesem Retreat und ich soll Schweigen, ich der im Alltag, eher zuviel und zu laut redet, soll jetzt Schweigen!! Wie ich bereits geschrieben habe:
am ersten Morgen bin ich reingefallen
und habe,aus Gewohnheit, “Guten Morgen” gesagt.
Schweigen soll ich nicht nur im Aussen, Schweigen, soll auch mein Geist, dieses dauernde Geplauder im Kopf, das wie von selber in meinem Geist abläuft, ist nicht erwünscht und soll aufhören oder zu mindestens etwas weniger werden. Bis jetzt habe ich gedacht, da kann ich doch nicht viel ändern, das ist nun mal so. Die Frage die dann auftaucht ist ganz klar; “wie mache ich das – Schweigen?”
In der Meditation erklärt uns Marcel Geisser unser Zen-Lehrer, das wie? Der Buddha habe sich nie für das “warum” interessiert, vielmehr interessierte er sich immer für das “wie.” Am Beispiel der Glocke, die er mit dem Schlagholz zum klingen brachte, erklärte er;”wenn die Glocke ertönt, so hören wir den Klang und unser Hörsinn folgt automatisch dem Ton, und unsere Gedanken sind weg, da ist nur noch der Klang der Glocke. Wenn wir genau hinhören, so stellen wir fest, da ist ein pulsieren und ein leichtes vibrieren im Ton und es ist nur noch Hören da. Irgend wann verebbt der Ton und verschwindet im leeren Raum.
Wenn im Geist ein Gedanke auftaucht, dann höre er auch wieder einmal auf, bevor ein neuer Gedanke aufkommt. Zwischen zwei Gedanken gäbe es eine Lücke und diese sollen wir einfach erweitern, leichter gesagt als getan, in der Praxisübung stelle ich dann fest, es funktioniert. Wenn wir den Ton der Glocke hören, sei das “nur angenehm. Genau so sind Schmerzen in unserem Körper “nur unangenehm. Die Schmerzen seien genau wie der Ton, etwas das durch unseren Geist ausgelöst wird, genau gesagt, durch unsere Gedanken. Das pulsieren und vibrieren des Tones, können wir relativ leicht hören und spüren. Der Schmerz habe auch so ein pulsieren und vibrieren, nur ist das meisten so intensiv, dass wir die Schwingung im Hintergrund gar nicht mehr spüren. Wir wollen nur das der Schmerz so schnell wie möglich wieder verschwindet.
Wenn wir nur beobachten, und den Schmerz wahrnehmen, ohne ihn zu bewerten, so wird auch der Schmerz weniger, es dauert vielleicht etwas länger als beim Ton, aber auch der Schmerz, wird irgend wann, wie von selbst vergehen.
Seit ich das mit den Gegensätzen von Ton und Schmerz verstehe, sind meine Schmerzen, nicht verschwunden, aber wenn sie auftauchen, folge ich ihnen, nur noch als Beobachter und stelle fest, das ist nur unangenehm und die Schmerzen sind irgendwie unwichtig geworden, sie sind nicht mehr der Mittelpunkt meines Lebens.
03.04.2013 Text von zentao
Am Anschlagsbrett im Haus Tao war ein kleiner Zettel
mit folgenden Worten, die mich stark beeindruckten,
sie sind einfach und Wirkungsvoll, aber vermutlich
doch nicht so leicht zu verwirklichen
5 Punkte um Furchtlosigkeit zu kultivieren.
1. Enthülle deine inneren Mängel
2. Nähere dich dem an, was du abstossend findest
3. Helfe jenen, von denen du denkst,
du kannst ihnen nicht helfen
4. Gebe, woran du hängst
5. Gehe an Orte, die dich ängstigen
03.04.2013 Copyright©zentao
Nach ruhigen Tagen im Haus Tao bei Meditation in Schweigen, bin ich wieder zurück im Alltag. So eine schweigsame Zeit tut einfach gut. In unserer hektischen Zeit wo wir meistens, nur noch gefordert werden aber selten mehr gefördert werden, ist es eine Notwendigkeit sich ab und zu aus dem täglichen Leben zurück zu ziehen an einen stillen Ort.
Fast fünf Tage habe ich geschwiegen, ehrlich das ist für mich sehr anstrengend. Nur einmal am ersten Morgen bin ich reingefallen und habe, aus Gewohnheit, “Guten Morgen” gesagt und es ging jeden Tag Besser und Besser. Auch an das Schweigen kann man sich gewöhnen und es tut gut, wenn das Karussell im Kopf, sich immer langsamer dreht.
Meine Gedanken-Splitter über die Erfahrungen im Retreat demnächst in diesem Blog
Furchtlosigkeit
Schweigen
Stille jenseits der Gedanken….
02.04.2013 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Glück, Leben, Meditation, Menschen, Retreat, Spiritualität, Vergänglichkeit, Zen, Weisheit
Wir sind wie der treibende Ast im Wasser, nichts ist fest und das Leben ist ja auch wie ein Fluss und wir wissen nie wo es uns hinspült. Wir meinen wir hätten das Leben im Griff, aber das ist halt doch eine Illusion, um mehr über mich zu lernen, gehe ich vom Donnerstag 28.03.2013 bis zum Oster-Montag 01.03.2013 in ein Zen-Retreat. Es ist wieder einmal an der Zeit, mich etwas zurück zu ziehen, und etwas für meine geistige weiter Entwicklung zu tun. Ich gehe über die Oster-Tage in ein Zen-Retreat im Haus Tao in Wolfshalden, im schönen Appenzellerland.
Das ganze verlängerte Wochenende ist im edlen Schweigen, ohne Fotoapparat ( Fotos vom Haus Tao bei erwinphoto und ohne Laptop und ohne Handy, einfach nur meditieren (Zazen ) und dazwischen noch Gehmeditation und das vom Morgen 6:00 Uhr bis abends um 10:00 Uhr, im edlen Schweigen, das heisst Schweigemeditation.
Da ich eher ein redseliger Mensch bin und halt, manchmal ganz spontan, etwas zur jeweiligen Situation sagen möchte, muss ich mich schon etwas zusammen nehmen und wirklich versuchen, achtsam zu bleiben. Aber genau aus diesem Grunde, mache ich das ja auch, sonnst könnte ich ja auch zu Hause bleiben.
Ein Retreat ist ein Rückzug aus dem täglichen Leben und wird in der Regel von einer Zen- Schule Organisiert, das erste Mal als ich so ein Retreat erlebte, war ganz am Anfang von meiner Zeit als Zenschüler, das war ungefähr vor etwas 17 Jahren. Vor zwei Jahren war ich auch im Haus Tao, am Juni-Retreat, ich habe darüber berichtet, siehe am Ende des Beitrages.
So ein Retreat ist nicht ganz billig, für dieses verlängerte Wochenende zahle ich 350 Franken für übernachten und das Essen, und am Ende des Retreat kommen noch etwa 300 Franken für das Dāna dazu, das ist der Lohn der Lehrenden.
Dāna bezeichnet im Buddhismus allgemein etwas, das gegeben bzw. geschenkt wird, ohne eine Gegenleistung zu erwarten oder auch nur zu erhoffen. Darüber hinaus bedeutet dana das Geschenk der Energie und Weisheit an andere.
Mit Dāna wird auch diese Art des Gebens an sich bezeichnet, was als eine der wichtigsten buddhistischen Tugenden angesehen wird. Dāna ist eine der Sechs Vollkommenheiten Pāramitā, eine der Zehn Betrachtungen Anussati und das wichtigste der verdienstvollen Werke (skt: Punya, Pali: Puñña).
Dies nur um zu zeigen, das auch so ein Zenmeditations-Kurs nicht Gratis ist. Alles im Leben hat seinen Preis auch geistige weiter Entwicklung.
Morgen geht es also los und ich freue mich auf vier ruhige Tage in edler Stille, ich lasse alle Erwartungen los, und nehme alles vorweg, wie es eben kommt. Die Zeit des Rückzugs wird mir gut tun und ich berichte euch, darüber.
Bis dann…..
27.o3.2013 Text von zentao
Juni-Retreat – Sonntag – 5.6.2011
Juni-Retreat – Stille erleben – Samstag 4.6.2011
Juni-Retreat – Schweigen – Freitag 3.6.2011
Tags: Achtsamkeit, Gerechtigkeit, Logik, Zen, Buddhismus



































































