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alles blüht - mach mal pause

alles blüht – mach mal pause

Es ist schönes Wetter – es ist warm – ich verbringe meine wertvolle Zeit draussen an der Sonne mit viel Bewegung – darum werdet ihr verstehen – mein Computer ist ausgeschalten.

Irgendwann wird es sicher eine Erkenntnis geben, die ich mit Euch teilen möchte – bis dann.

Zum Thema Pause habe ich im Internet gesucht und passendes Zitat gefunden

Das Leben besteht aus seltenen einzelnen Momenten von höchster Bedeutsamkeit und unzählig vielen Intervallen, in denen uns bestenfalls die Schattenbilder jener Momente umschweben. Die Liebe, der Frühling, jede schöne Melodie, das Gebirge, der Mond, das Meer – alles das redet nur einmal ganz zum Herzen: wenn es überhaupt je ganz zu Worte kommt. Denn viele Menschen haben jene Momente gar nicht und sind selber Intervalle und Pausen in der Symphonie des wirklichen Lebens. 

Friedrich Nietzsche, Werke I – Menschliches, Allzumenschliches

17.06.2013 zentao


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Erstveröffentlichung 18.02.2009 und weil das Thema aktuell bleibt hier noch einmal.

13.o6.2013 zentao

 

Vor ungefähr 20 Jahren hatte ich einen schweren Unfall und bin ganz knapp am Rollstuhl vorbei geschlittert und da ist mir Bewusst geworden, dass ich noch einiges ändern muss, in meinem, damals noch jungen Leben. Früher war ich oft etwas aggressiv und es war nicht immer sehr angenehm mit mir zusammen zu leben. Mit meinen Wutanfällen versuchte ich immer meine Umwelt unter Druck zu setzten und merkte nicht, das ich nur mich selber unter Druck setzte.  Damals schaute ich im Fernsehen immer Cowboy, Kriegs, und Karate Filme an, Filme mit sehr viel Gewalt . Mir war schon lange aufgefallen, dass immer wenn ich Filme mit viel Gewalt und Sex anschaute, das ich nachher viel aggressiver war. Wenn ich Sex-Filme anschaute, war meine Frau, nur noch ein Sex Objekt. Es brauchte natürlich eine gewisse Zeit und viele Diskussionen mit meiner Frau bis ich das alles begriffen hatte. Erst als meine Frau von Ihren Gefühlen sprach und mir erzählte wie Sie sich fühlt, wenn ich mal wieder aus rastete. Erst da machte es Klick bei mir, das wollte ich nicht. Es war mir nicht bewusst, das Sie darunter leidet. Die Konsequenz; seit dieser Zeit vermeide ich es Filme mit vielen Gewalt und Sex Szenen anzuschauen.

Es ist schon erstaunlich wie unsere Welt, voller Gewalt und Sex, in Wort und Schrift ist, auch die Bilder im Kino und im Fernsehen, sind voller Gewalt. Sogar die Werbung wird immer aggressiver und überall sieht man nur noch nackte junge Frauen.(in der Werbung) Zum Schluss muss ich auch noch die Politik erwähnen, da hat man seit Jahren keinen Respekt mehr voreinander. Auch in der Geschäftswelt frisst der Grosse den Kleinen, es wird belogen und betrogen. Je mehr einer Verdient umso mehr bereichert er sich, auf kosten der Gesellschaft.

Auch unsere Sprache ist heute voller Gewalt. Unsere Sprache hat sich sehr stark, an die Sprache des Fernsehens und der Werbung angepasst. Unsere Gesellschaft ist mehr und mehr Gewalt bereit. Jahre lang habe ich Micky Maus und Popy verherrlicht. Es waren ja nur gezeichnete Figuren. Es war mir nicht bewusst dass auch dass Gewalt ist. Die Sprache der Hip Hop Generation ist voller Gewaltwörter und Gesten. Die Jugendlichen brauchen unter einander eine eigene Sprache um sich von den Erwachsenen abzugrenzen. Unter einem Teil der Jugend herrscht ein richtiger Kleinkrieg. Um so mehr war ich erstaunt, was für ein positives Echo die Besuche des Dalai Lama  erhalten haben. Offensichtlich suchen die Menschen wieder mehr innere Werte.

In dieser Zeit der Veränderungen, las ich Texte von und über Marshall B. Rosenberg dem Begründer der Gewaltfreien Kommunikation. Das was Marshall B. Rosenberg erkannte, hat mir persönlich sehr viel geholfen und hatte einen starken Einfluss auf mein Leben. Als ich endlich lernte meine Bedürfnisse wahrzunehmen und auszusprechen, da wurde mir  Bewusst, das meine Mitmenschen, ein Spiegel von mir sind und wenn ich wirklich etwas ändern will, dann muss ich an mir anfangen. Nicht die anderen sind Schuld, ich selber bin die Ursache meines momentanen Unwohl Seins.  Meine Wut, wühlt mich auf und vergiftet mich,wenn ich mich öffne und die Liebe zulasse,  kann schon sehr viel in mir geschehen. Ich kann nur mich selber ändern, die anderen kann ich nicht ändern. Es ist aber so einfach; wenn ich mich ändere, ändern sich die anderen von selber, weil sie ja mein Spiegel sind.

Auch wurde mir bewusst, das ich für meine Worte und Taten, selber Verantwortung übernehmen muss und es nicht gleichgültig ist, wie es meinem Nächsten geht. Alles was ich meinem Gegenüber an Gewalt antue, auch wenn es nur Worte sind, kommt wieder zu mir zurück, Gewalt ist wie eine Riesenschlange, sie frisst uns früher oder später auf. Heute darf ich sagen, das ich meine Gewalttätige Art, der Vergangenheit angehört und das ich ein ganz anderer Mensch geworden bin. Mir geht es Heute viel besser, ich bin ruhiger geworden. Mit der Meditation konnte ich mir viele meiner tiefen Gefühlen bewusst machen und Verarbeiten. Früher musste alles nach meiner Nase tanzen, seit ich nicht mehr der Mittelpunkt der Welt bin, geht es mir richtig gut. Ich habe festgestellt, dass ich meine Mitmenschen, sehr gerne habe und ich möchte nicht das jemand von meinen Freunden schaden nimmt, nur wegen mir.

Marschall B. Rosenberg hat Gewalt selber erlebt und hat nach Wegen gesucht und gefunden, wie man mit einander Gewalt frei umgehen kann. Was wir nach Marshall B. Rosenberg, in unserer Kommunikation lernen und verändern müssen sind folgendes;

Auflösung unserer alten Muster von Verteidigung, Rückzug und Angriff

Reduzierung von Widerstand, Abwehr und gewalttätigen Reaktionen

Förderung der Wertschätzung, Aufmerksamkeit und Einfühlung und des Wunsches, von Herzen, geben zu können.

Lenkung der Aufmerksamkeit in eine Richtung, in der die Wahrscheinlichkeit steigt, das zu bekommen, wonach wir suchen

Anstelle von Verstandes denken und Verurteilungen, entdecken wir unser Potential und Einfühlungsvermögen durch klares beobachten von Gefühlen und Bedürfnissen.

Rosenberg hat uns eine Formel aufgezeichnet, wie wir vorgehen können und das kann man sich sehr einfach merken;

Die 4 Schritte der gewaltfreien Kommunikation;

1.Beobachten statt Bewerten oder Interpretieren.

2.Gefühle wahrnehmen und benennen.

3.Bedürfnisse wahr- und ernst nehmen.

4.Auf der Grundlage der Bedürfnisse, klare und erfüllbare Bitten äussern

Nur wenn ich meine Bedürfnisse kenne und meine eigenen Gefühle wahrnehme kann ich dasselbe auch bei anderen erkennen. Für die heutige Zeit ist es enorm, was Rosenberg da herausgefunden hat, aber es ist nicht fundamental neu, schon der Buddhismus war und ist eine Gewaltfreie Religion und braucht seit 2500 Jahren, eine gewaltfreie Sprache. Im Buddhismus heisst Gewaltfrei “Ahimsa.” Auch Gandhi nannte Gewaltfreiheit “Ahimsa” Gandhi war einer der ersten der Gewaltfreiheit angewendet hat, beim grossen Salzmarsch zum Meer, 17 Jahre später war Indien ein eigener Staat. Auch Martin Luther King hat seinen Befreiungskampf für die schwarze Bevölkerung gewaltfrei geführt. Gandhi und Martin Luther King wurden beide ermordet. In der heutigen Zeit wissen wir das Tibet und Burma mit Gewalt besetzt wurden. In Burma sind es sogar die eigenen Generäle, die das Volk unterdrücken. Gewaltfreiheit kann auch provozieren und den Gewalttäter stark machen. Die Chinesen haben vor über fünfzig Jahren gemerkt, wie leicht man ein Volk, das mehrheitlich Gewalt frei ist, besetzen kann. Die Chinesen haben schreckliche Angst, das Gesicht zu verlieren, aber soviel Gesicht wie sie in Tibet verloren, soviel Gesicht gibt es gar nicht. Wie wir sehen, kann Gewaltfreiheit auch nachteilig sein, jedoch der Gewaltfreie ist  der jenige der am Ende Siegt, die Gegner welche Gewalt zu ihrem Vorteil nutzten, spüren die Schuld und das schlecht Gewissen lässt sie nicht mehr los.

Auch wenn es oft Hoffnungslos erscheint, müssen wir an der Gewaltfreiheit festhalten. Irgendwann muss es auch der letzte und dümmste Gewalttäter verstehen, dass Gewalt nur ihm selber schadet. Nach Rosenberg muss man Gewaltfreiheit kommunizieren. Wir müssen lernen von unseren Gefühlen zu sprechen und wir müssen lernen Gewalttätige Worte zu vermeiden. Das ist gar nicht so leicht wie man glauben möchte, weil Worte wie kämpfen, streiten, Ehekrieg, Wettkampf und Zweikämpfe, angreifen, verteidigen, siegen und gewinnen ganz alltägliche Worte sind. Oder nimmt man den Sport, da haben wir nur dem Krieg, eine andere Form und einen anderen Namen gegeben. Wir wollen unsere Mannschaft siegen sehen und die anderen sollen verlieren und wenn unsere Mannschaft gewonnen hat, dann fühlen wir uns wieder grossartig.

Wenn wir Gewaltfreiheit praktizieren, gibt es keine Verlierer und wir alle sind die Gewinner.

Oder wie es der Dalai Lama so schön sagt:

wenn du schon ein Egoist sein willst, dann sei es im positiven Sinn, indem du anderen Gutes tust, dann hilfst du dir selber am meisten.
Weil alles was wir tun, im Guten wie im schlechten, zu uns zurück kommt.

*

Meine Freunde, meine Feinde – immer und immer wieder waren sie der Anlass,
das Unheilsame zu tun.
Dass ich eines Tages gehen und alles zurücklassen muss, erkannte ich nicht.

Die mir unangenehm sind werden nicht mehr sein;
Ich selbst werde nicht mehr sein;
Nichts wird mehr sein.

Nur vorübergehend bin ich auf dieser Erde – das sah ich nicht.
Verblendung, Begierde und Hass haben mich verleitet, viele Fehler zu begehen.

Worte von Shanty Devas

18.02.2013 Copyright©zentao

Zum Thema auch noch lesen;

Meditation über die Wut…

Gedanken über Emotionen

Gedanken über die Wut und wie bearbeite ich sie ?

Werte



Es ist erstaunlich, wie oft ich meinen Tagesablauf plane und dann kommt es ganz anders als ich ursprünglich gedacht habe. Es geschieht einfach und wenn ich am Abend meinen Tag retour verfolge, dann war es einfach richtig so wie es gekommen ist. Heist das jetzt ich soll nicht mehr planen und nur noch in den Tag hinein leben? Ich denke planen ist schon in Ordnung doch wenn es anders kommt muss man die veränderte Situation annehmen können. Vereinfacht gesagt im Augenblick leben, vermehrt im Gegenwärtigen Moment leben, was ja nicht immer leicht ist. Es ist leichter gesagt als getan. Doch wenn ich es geschehen lassen kann, eröffnen sich mir ganz neue Möglichkeiten, wenn mein Geschehen nicht mehr durch die Angst geleitet wird, sondern, durch ein; “ich weiss es kommt schon gut” wenn ich den Schmerz einfach sein lassen kann, mit dem Wissen, das geht vorbei. Noch vor Jahren konnte ich Schmerzen sehr schwer aushalten und ich versuchte ihn so schnell wie möglich wieder los zu werden. Seit es mir immer öfters gelingt im Augenblick zu leben hat sich mein Leben stark vereinfacht. Vieles was mir früher wichtig war, das hat immer noch seinen Platz in meinem Leben. Doch mir ist heute sehr bewusst, das meine Zeit auf dieser Welt irgend wann zu Ende geht. Darum habe ich aufgehört, Dinge zu horten und Materielles an zu häufen, mit der Überlegung wer räumt dann irgendwann diesen Plunder wieder Weg. Wenn ich zurück blicke, stelle ich fest, dass sich mein Leben, Jahr für Jahr verbessert hat, nicht unbedingt im materiellen Bereich, sondern in meiner Einstellung zu mir und meinen Mitmenschen. Seit ich den negativen Gedankenstrom zur Welt stoppen konnte, kommt so viel gutes zurück.

Meine Erkenntnisse daraus;

Je mehr ich von mir und den Anderen Erwarte umso mehr geht schief. Solange ich versuche Dinge zu erzwingen, lebe ich in einer Spirale von Gewalt und Angst. Das Schlüsselwort ist für mich “Vertrauen”

Diesen Beitrag habe ich auch nicht geplant, es war ein spontane Idee und ich habe einfach Mal, mit schreiben begonnen, ein Gedanke kam zu anderen. Von wo kamen diese Worte, auch diese sind einfach aus meinem Geist entstanden, sie waren plötzlich einfach da. Es ist wunderschönes Wetter und ich gehe noch etwas Sonnenschein tanken. 

hier noch die passende Weisheit von Buddha der heutigen Zeit angepasst

Arbeitet, als würdet ihr kein Geld brauchen,
liebt, als hätte euch noch nie jemand verletzt,
tanzt, als würde keiner hinschauen,
singt, als würde keiner zuhören,
lebt, als wäre das Paradies auf der Erde.

12.06.2013 Copyright©zentao

 


Am letzten Samstag las ich im Das Magazin den Artikel von Benedikt Loderer einem kritischen Architekten. Ich bin nicht so stark politisiert, so dass ich oft solche Texte Links liegen lasse,weil sie mir meistens zu lang und zu kompliziert geschrieben sind. Doch dieser Text hat mich elektrisiert, so dass ich fand, das sei ein Thema das im Internet verbreitet werden sollte. Also bitte ungeniert Rebloggen und nicht vergessen auf Das Magazin vom Tagesanzeiger zu verlinken. Es ist nicht nur ein Grünes Thema, das geht jeden an der in den nächsten Jahren noch Wiesen und Wälder sehen möchte. Es ist sicher auch ein Thema für Deutschland, da laufen die gleichen Muster ab. Jeder der ein wenig zu viel Geld hat versucht zu profitieren, was vielleicht ja nur menschlich ist aber extrem schlecht für unsere Natur. Warum das noch keine Partei in ihr Programm genommen hat? Das frage ich mich ernsthaft, vermutlich weil auch bei den Politiker  quer durch alle Parteien, zu viele an diesem System profitieren

Was Grün ist muss Grün bleiben

das ist der Titel im Aktuellen Magazin Nr. 23 dem Beiblatt des Tages Anzeigers Text von Benedikt Loderer

Benedikt Loderer studierte auf dem zweiten Bildungsweg Architektur an der ETH Zürich, erwarb daselbst einen Doktortitel, ging aber bald in den journalismus. während den “Saure Gurken”-Zeiten im Sommer schickte ihn die Redaktion des Tagesanzeiger in die Quartiere, um berichte als Stadtwanderer in die zentrale zurückzubringen. das gefiel der Leserschaft, und Benedikt gefiel das spazieren in den Schweizer Städten. so wurde er Stadtwanderer.

doch der Loderer berichtete nicht nur über architektonische Sehenswürdigkeiten in den Schweizer Städten. er kritisierte liebend gerne auch die Raumplanung, die Zersiedelung des Schweizer Raum infolge der Hüüsli-Schweiz. das machte ihn zum gefürchtete, aber auch geachteten Zeitgenossen der Architekten-Szene

Was Grün ist muss Grün bleiben

Alle sind gegen die Zersiedelung. Das gehört sich. Ohne Zersiedelung bricht das Erfolgsmodell Schweiz zusammen, denn ohne Zersiedelung wächst der Wohlstand nicht. Wer die Zersiedelung bekämpft, hat nicht begriffen, was die Schweiz in Gang hält: die Verwandlung von Schönschweiz in Verbrauchsschweiz. Es geht um das Einzonungsgeschäft. Wie das funktioniert, zeigt ein landläufiges Beispiel.

Es war einmal ein fruchtbarer Acker am Rande des urchigen Dorfes Hintergiglen. Dem wackeren Eigentümer, dem rechtschaffenen Bauern Johann Jakob Rüdisüli, der auch ein sparsamer Gemeinderat war, gelang es, selbstverständlich demokratisch legitimiert, den Blätz Land in die Bauzone zu bringen. Aus Acker- wurde Bauland. Der Preis stieg von fünf auf dreihundert Franken. Von Mehrwertabschöpfung war keine Rede. Dies erreicht, verkaufte der ehrliche Bauersmann alsbald sein Grundstück an den kundenfreundlichen Architekten und seriösen Geschäftsmann Florian Findig. Der fand den naturliebenden Gymnasiallehrer Ulrich Merk, der schon lange von einem bescheidenen Hüsli träumte. Dieses marktgesteuerte Zusammentreffen löste eine wirtschaftliche Kettenreaktion aus.

Es genügt, die anständigen Leute aufzuzählen, die daran gut verdienten: der aufrechte Bauer Rüdisüli am Land, der traditionsverbundene Notar Gottfried Ehrsam am Grundbucheintrag, der innovative Architekt Florian Findig an der Planung, der solide Baumeister Steinmann, der zuverlässige Sanitärunternehmer Rohrer, der fleissige Maler Blau und alle andern am Bau beteiligten ehrenfesten Handwerker und termintreuen Zulieferer bis hin zur kreativen Vorhangstoffweberei. Die aufstrebende Gemeinde Hintergiglen kassierte die bescheidenen Gebühren und später die mässigen Steuern. Die breit verankerte Lokalbank streicht heute noch die Hypothekarzinsen ein…..

Ganzer Text Hier>>>>Weiterlesen

11.06.2013 gepostet durch zentao

Links zum Thema:

http://www.weltwoche.ch/weiche/hinweisgesperrt.html?hidID=546430

http://blog.swissbau.ch/author/benedikt-loderer/

http://www.stadtwanderer.net/?p=9735

http://www.srf.ch/sendungen/reflexe/stadtwanderer-benedikt-loderer-kritisch-und-traef

http://drs.srf.ch/www/de/drs/sendungen/drs2aktuell/2643.sh10129862.html

http://www.tageswoche.ch/de/2012_14/schweiz/412238/irrtum-meine-lieben.htm


Cosmea

Heute kann ich das  Motto von Eva anwenden das sie in meinem Posting Nach dem Regen… als Kommentar geschrieben hat: Nach dem Regen ist vor dem Regen und das war heute so. Nach dem gestrigen Regen waren heute Morgen noch Wolken, die aber schon bald der Sonne Platz machten. Durch den Sonnenschein wurde ich inspiriert, den Balkon auf zu räumen und wieder etwas neu zu gestalten. Der Gärtner in mir kam zum Vorschein und ich bin zum Markt gefahren wo die Bauern und Gärtner immer frisches Gemüse an bieten. Da kaufte ich Basilikum und Oregano und eine schöne Blume Namens Cosmea.  Kaum hatte ich die schöne Blume eingepflanzt kam aus heiterem Himmel ein Regen, wie aus Kübeln – ein richtiger Sommerregen, wie ich ihn liebe, wenn ich im trockenen bin. Jetzt scheint die Sonne wieder und es ist angenehm warmes Vor-Sommerwetter.

Alle Wesen sind Blumen

blühend

in einem blühenden Universum.

 Nakagawa Soen

11.06.2013 Copyright©zentao

 


Wenn ich so im Netz rum surfe, und in den Blogs lese, da staune ich immer wieder was den anderen Blogger so alles zum schreiben einfällt. Solange es kalt und unangenehm war, da war es relativ einfach. Aber ich kann ja nicht immer nur über das Wetter schreiben und über Themen, über die ich schon mehrmals geschrieben habe, das mag ich auch nicht. Heute vor sechs Jahren habe ich diesen Blog gestartet und jetzt sind es bereits sechs Jahre seit zentao blog über zen+anderes existiert. Es sind sechs Jahre wo ich mit viel Freude und Begeisterung meine Erfahrungen als Zen-Schüler der Welt kund tat und erstaunt war ich, dass überhaupt Jemand das gelesen hat. Ganz zu Beginn, als ich noch viele neue Erkenntnisse machte, meinte ich ich müsse die ganze Welt erretten doch heute, wo ich alles als Illusion erkenne und ich gelernt habe, dass ich nur mich selber verändern kann ist es mir nicht mehr so wichtig, dass auch andere, diesen so wertvollen Zen-Weg kennen lernen. Gut wenn jemand durch meine Erkenntnisse und Erfahrungen seinen eigenen Weg finden sollte – umso besser.

Über die Ich Illusion und immer wieder über das Ego, habe ich in einem meiner ersten Beiträge geschrieben in

 Gedanken über die “Ich” Illusion..

Das Ich oder auch Ego genannt war immer ein Thema das mich immer wieder beschäftigte. Wie kann das Unterbewusstsein so eine, oft negative Macht über uns haben dem wir scheinbar ausgeliefert sind.

Ein alter weiser Mönch wurde einmal gefragt.

“Was ist die Essenz aller Weisheit? Die klare Antwort war,

” Kein “Ich” kein Problem

Im Zen lernt man ja auch dass, das Leben vergänglich ist und wir alle irgendwann dies Welt verlassen müssen. Da habe ich eine schöne Geschichte vom Buddha, nacherzählt.

Die Geschichte von Gotami und dem Senfkorn.

Das wir uns immer wieder an Besitz klammern und an Meinungen festhalten und überhaupt Loslassen etwas ist das wir alle lernen müssen, auch darüber habe ich geschrieben

loslassen…

Das sind jetzt nur drei von vielen Themen über die ich schon oft geschrieben hab, es gibt noch viel zu lesen in meinem Blog. Ich weiss nicht ob es zentao nochmals für sechs Jahre gibt, doch so lange Ihr hier liest wird mir sicher wieder etwas einfallen. Über das ich schreiben ist fast so grenzenlos wie die Dummheit, die eines der Hauptausdrucksformen dieses Ego ist und sonnst schreibe ich einfach mal wieder über das Wetter.

10.06.2013 Copyright©zentao


Ich bin erstaunt in den letzen Tagen, was ich da im Fernsehen sehen musste. Brutale Staatsgewalt gegen das einfache Volk, das nur die alten Bäume der Allee beschützen wollte. Polizei gegen Naturschützer, ein Szenarium, fast wie bei uns, auch schon geschehen. Nur da berichtet keine Zeitung darüber,  Ich liebe Die Türkei, das sind so liebenswerte Menschen und ich möchte nächstens da wieder hin – aber so getraue ich mich kaum da durch Istanbul zu gehen  - das ist sehr schlecht – da wird die Demokratie wieder mit Füssen getreten. Ich frage mich ist das der Beginn der Islamisierung der Türkei? Dabei begann doch das ganze so harmlos.

Hier ein Link den ihr bitte im Internet weiterverbreiten sollt

03. Juni 2013 reblogged durch zentao

What is Happenning in Istanbul?

01/06/2013 tarihinde yayımlandıby 

 To my friends who live outside of Turkey:

I am writing to let you know what is going on in Istanbul for the last five days. I personally have to write this because most of the media sources are shut down by the government and the word of mouth and the internet are the only ways left for us to explain ourselves and call for help and support.

Four days ago a group of people most of whom did not belong to any specific organization or ideology got together in Istanbul’s Gezi Park. Among them there were many of my friends and students.  Their reason was simple: To prevent and protest the upcoming demolishing of the park for the sake of building yet another shopping mall at very center of the city. There are numerous shopping malls in Istanbul, at least one in every neighborhood! The tearing down of the trees was supposed to begin early Thursday morning. People went to the park with their blankets, books and children. They put their tents down and spent the night under the trees.  Early in the morning when the bulldozers started to pull the hundred-year-old trees out of the ground, they stood up against them to stop the operation.

They did nothing other than standing in front of the machines.

No newspaper, no television channel was there to report the protest. It was a complete media black out.

Weiterlesen

>>>hier: http://defnesumanblogs.com/


Das mit dem Glauben ist so eine Sache – im Religionsunterricht wurde mir der Glaube in Form von Geschichten so quasi eingetrichtert ohne dass ich gelernt hätte zu Denken oder dass, zu mindestens über die Geschichten, nur Ansatzweise über den Inhalt und die Glaubwürdigkeit  diskutiert geworden wäre. So kam es wie es kommen musste – mein Denken und das, an was ich glaubte wurde immer Kritischer – über das Zen lernte ich die Lehre Buddhas kennen – aber auch da bleibe ich kritisch – Für mich ist Buddha einer der grössten Philosophen und und er ist für mich so etwas wie ein Wegweiser. Durch die Gedanken von Buddha habe ich gelernt, die Dinge zu hinterfragen und dass es oft nicht so ist, wie wir es von Aussen sehen oder eben, in manchen Dingen nicht sehen wollen. Doch jeder mag nach seinem Glauben glücklich werden. Unser Glaube ist ja das Ergebnis unseres Denkens es ist aber auch das Ergebnis unseres Nicht Denkens.

Für Alle die gerne eine Glaubensstandortbestimmung haben möchten habe ich einen interessanten Blog gefunden. http://manglaubtesnicht.wordpress.com/

02.06.2013 Copyright©zentao

Über Kampfbegriffe und Gottesbilder

Veröffentlicht am 01/06/2013von 

Immer mal wieder stößt man auf Religionisten, die zwar unbedingt über ihren Glauben diskutieren wollen, aber die grundlegenden Begriffe nicht kennen. Hier hilft dann entweder ein weiterer Gin & Tonic oder eine Übersicht der wichtigsten Gottesvorstellungen:

Weiterlesen >>>>hier

reblogged durch zentao


 

Heute hat es glaube ich nur einmal geregnet – dafür den ganzen Tag – es war ein Tag zum Nichts tun und ich habe Nichts getan – was ja oft besser ist als so künstlich aktiviertes tun. Gut am Morgen habe ich noch gekocht es gab

hier anklicken und Ihr kommt zum Rezept

 Breitbandnudeln mit Mortadella,Parmesan und Basilikum

***

Bei http://www.psp-tao.de/zitate/thema/Regen/439 unter dem Stichwort Regen habe ich dieses schöne Zitat  von Thich Nhat Hanh gefunden und in meinem Foto-Archiv gleich noch das passende Bild

Hibiskus

Hibiskus-Blüte

Wenn wir in das tiefste Innere einer Blume blicken sehen wir in ihr Wolken, Sonnenschein, Mineralien, Zeit, Erde und alles andere im Kosmos. Ohne Wolken könnte es keinen Regen geben und so auch keine Blume. 

Thich Nhat Hanh, Meditationen zu ” Lebendiger Buddha, lebendiger Christus “

Es regnet immer noch und draussen sind es unangenehme 8,9° Grad das ist noch nicht einmal ein milder Winter da überlegt man sich schon bald ob man nicht an die Wärme reisen möchte – doch ich gebe die Hoffnung auf wärmere Tage nicht auf.

31.05.2013 Copyright©zentao


Vor ein paar Tagen habe ich über diese gekippte Buddha-Statue auf dem Viktualienmarkt in Berlin geschrieben und ich war überrascht was für eine Resonanz mein Beitrag auslöste. Im Nachhinein überlege ich mir; “ob ich diesen Beitrag vielleicht besser nicht geschrieben hätte?” Doch geschehen ist geschehen, es war ja die Idee meines Beitrages bei meinen Lesern, diese Aktion in Berlin zur Diskussion zu stellen.  Ich verstehe durchaus das Menschen, welche die Lehre von Buddha als Religion leben, sich durch diese Aktion verletzt fühlen und solche Aktionen führen leider immer mehr zu Hass und Unverständnis.

Speziell möchte ich diesen Kommentar von spo80 23.5.2013 | 22:46 Uhr http://www.sueddeutsche.de/muenchen/aerger-ueber-kunstaktion-am-viktualienmarkt-buddha-bewegt-1.1679470

Tatsächlich finde ich es sehr erstaunlich, dass mit dem Symbol einer Weltreligion in dieser Weise umgegangen wird ohne nicht gleichzeitig auch mit dem Symbol z. B. des Christentums in ähnlicher Weise umzugehen. Man könnte das Kreuz auf den Kopf stellen und darum herum zehntausende von Kindernamen schreiben die von Priestern missbraucht wurden und werden. Und dann abwarten wie Herr Kardinal X. und Herr Bischof Z. und Frau K. darauf reagieren.
Im Gefolge davon dann die Schreiben der Herren Kardinäle und Bischöfe öffentlich machen und mit denen von erbosten Nonnen aus Neapel vergleichen.
Hilfreich fände ich es jedoch, alle Symbole aller sogenannten Weltreligionen, der Vergangenheit, der Gegenwart und auch der Zukunft, gemeinsam gleichzeitig in einem Museum endgültig und für immer zu verwahren.

 Eine Ansicht die ich durchaus teile, wenn man Religionen durch den Kakao zieht dann bitte alle, am besten gleich miteinander, doch ich verstehe dann oft nicht was da noch Kunst sein soll. Früher war Kunst meisten, eine klare Sache – Kunst war der Schönheit verpflichtet – doch heute versteckt sich immer mehr Politik und Provokation unter dem Deckmantel Kunst, oder ist es die Freude andere Menschen zu provozieren? Die Kunst ist leider heute oft ein Forum um sein Ego so richtig aus zu leben.

Gut ich selber fand die Aktion nicht so schlimm und nahm es mit Gelassenheit, siehe hier:  heilig oder nicht heilig ? Ich selber lebe Zen durchaus ernsthaft,aber nicht als Religion, sondern mehr als Lebenseinstellung im Alltag und das was ich durch die Zen Praxis gelernt habe ist; nicht jede Beleidigung persönlich nehmen, ich selber bin auch nicht so wichtig, wie ich früher oft gedacht habe.

Dass man beleidigt und gekränkt sein kann, das verstehe ich. Das Problem ist bei Menschen die eine Religion tief in sich verinnerlichen – das ist aber bei allen Menschen die auf Befreiung durch eine Höhere Macht hoffen, sie werden abhängig und verlassen sich auf ihre Priester, Meister, Mullas oder wer auch immer ihnen den Weg durch ihr Leben zeigt.  Sie werden auch anfällig auf Dogmen und glauben Dinge, die der gesunde Menschenverstand so nicht akzeptieren würde. Nur wer unabhängig ist und frei von der Beeinflussung durch Kirchen oder ähnlichen Organisationen ist wirklich frei.

Im Nahmen Gottes oder auch im Namen der Kirchen wurden in der Vergangenheit zu viele Verbrechen begangen. Da sind die Buddhisten leider auch dabei, ich erwähne speziell den Krieg in Sri Lanka und die Verbrechen die man an den Tamilen gemacht hat.

Dazu habe ich einen Ausspruch von Lama Anagarika Govinda bei http://www.psp-tao.de/zitate/suche/Buddha//10 gefunden der eigentlich alles aussagt was es da noch zu sagen gibt.

Der Buddha war, historisch gesehen, der erste Mensch, der anfing logisch zu denken. Vor ihm war alles nur eine Glaubensangelegenheit, und damals konnte man beinahe an alles glauben. Aber der Buddha hat zum ersten Mal gesagt: «Nicht was ihr glaubt ist wichtig, sondern was ihr tut, und was ihr seid, und was ihr fühlt. Nur wenn eine Lehre mit der eigenen Erfahrung übereinstimmt, dann sollt ihr sie akzeptieren. Ihr sollt nicht einmal meine eigenen Lehren vom Hörensagen übernehmen, sondern nur dann, wenn ihr sie, aus eurem eigenen Blickwinkel her betrachtet, versteht.» Ich weiß nicht, ob es jemals einen anderen religiösen Führer gegeben hat, der eine ähnlich freie Haltung zeigte, mit Ausnahme vielleicht von Lao Tse.

 Lama Anagarika Govinda 
 

Buddha selber hat ja keine Religion gegründet und er selber wollte auch nicht dass man ihn anbetet, alles was heute im Buddhismus unter Religion läuft, wurde irgend wann vor 2550 Jahren falsch verstanden. Auch Jesus hat keine Religion gegründet, auch seine Lehre wurde später missbraucht und falsch verstanden. Beide waren nur Menschen, die einen tieferen Einblick in dieses Ein-Alles, das Namenlose, das Tao oder wie man “Es “auch nennen möchte. Es ist und bleibt etwas, was jeder Mensch erfahren kann, tief in sich, in der  Stille in der freien Natur, spontan oder durch tiefe Einsichten in der Meditation, doch es ist immer Arbeit an sich selber. Klar braucht es jemanden der/die einem das meditieren beibringt - es braucht einen Wegweiser wie Buddha und jemanden der diesen Buddha-Weg bereits gegangen ist und durch seine Erfahrung in einem das Verständnis und das Mitgefühl für seine Mitmenschen wecken kann.

Dazu braucht es keine Kirchen.

29.05.2013  Copyright©zentao


Früher – wenn der Wetterbericht Regen voraussagte, da konnte man noch hoffen dass die Voraussage nicht eintraf, doch heute stimmt der Wetterbericht leider fast immer, immerdann wenn Regenwetter voraus gesagt wird – bei der Voraussage für Schönwetter stimmt das leider nicht immer so genau. Gestern und heute den ganzen Tag hatten wir herrliches vor Sommer Wetter mit angenehmen 20° Grad. Am Morgen war noch Gartenarbeit angesagt, im Garten meiner lieben Schwiegermutter – das liebe Unkraut war schon fast so hoch wie die Himbeeren.

Aus Zeitmangel habe ich einen Spargelrisotto gekocht und dazu gab es einen Cherry-Tomatensalat, mit einer Ketschup-Balsamigo Italiensalatsauce. Nach dem Aufräumen der Küche war ich etwas müde und es war auch Zeit für unseren Kaffee den wir uns, draussen auf dem Balkon an der Sonne genehmigten.

Als dann am Nachmittag noch immer die Sonne schien habe ich die Laufschuhe angezogen und noch einen Lauf gemacht. Das Laufen (Joggen)in der Natur, ist für mich auch wie eine Meditation, ich bin ganz bei mir, doch denn Gesang der Vögel höre ich immer.

Ich laufe ganz entspannt, immer in meinem eigenen Rhythmus, ich muss ja niemandem etwas beweisen, am wenigsten mir selber. Wichtig ist nur dass ich mich wohl fühle. Wie immer wenn ich am Bahnhof vorbei laufe hole ich noch den Blick am Abend, auch für meine Nachbarin. Gegen das Ende meines Laufes zogen dunkle Regenwolken auf und ich war froh, dass ich trocken nach Hause kam. Eine halbe Stunde spähter regnete es wie aus Kübeln. Es war wieder einmal ein richtig angenehmer Tag, ohne Stress und es war warm.

Die Erkenntnis des Tages –  ich bin einfach ein anderer Mensch wenn es warm ist.

28.05.2013 Copyright©zentao

 


kalt Front

kalt Front

Heute im Blick am Abend gelesen:

“Bitte nicht optimistisch werden!!

Auf das heutige Zwischenhoch folgt was?

Eine Kaltfront selbstverständlich.”

Am Dienstag Nachmittag soll es bereits wieder Regnen

und das nicht zu knapp…

Geniessen wir doch einfach die eineinhalb freundlichen Tage

und lassen uns einfach überraschen.

Auch wenn eine Kaltfront kommt,

bringen wir auch diese noch hinter uns…

und plötzlich ist es heiss und der Sommer ist da

27.05.2013 Copyright ©zentao

 


Bettlerin in Bankok

Bettlerin in Bankok

Was uns verdirbt ist die Vielfalt unserer Zivilisation. Die Tatsache dass wir uns fast alles leisten können, alles ist billig zu haben die Auswahl ist immens, dazu kommt dass wir uns dauernd mit unseren Mitmenschen vergleichen. Das ist die Ursache der Unzufriedenheit vieler Menschen. Wer wenig oder Nichts hat der ist oft zufriedener als jene mit grossem Reichtum. Klar muss jetzt nicht jeder arm sein, man kann auch reich sein und ein zufriedenes  Leben führen. Wenn es uns Bewusst wird, dass wir im Überfluss leben, erkennen wir was  den Unterschied ausmacht. Wenn ich mich dauernd nach denen richte, welchen es besser geht als mir, so ist das kontraproduktiv. Wenn schon vergleichen, dann nach denen, welche weniger Erfolgreich sind als ich, da sehe dann, dass ich keinen Grund zum Jammern habe. Das rennen im Hamsterrad, das nennt man im Buddhismus Samsara und ist der ewige Kreislauf von Werden und Vergehen.  Das Motto unserer Gesellschaft; ” immer höher, immer schneller immer mehr und immer billiger,” das zerstört auf lange Sicht unseren Wohlstand. Es teilt uns in Verlierer und Gewinner, die einen haben noch weniger und die anderen schwimmen im Geld.

Als Siddharta Gautama aus seinem Palast auszog um herauszufinden was die Ursache von diesem Leiden ist, dieses  Samsara, und er erkannt hat, dass, das Leben leidvoll ist und nur das aufgeben von Gier, Aversionen und Unwissenheit uns wirklich weiterhilft um aus diesem Kreislauf auszubrechen. Buddha hat wohl, um die Begrenztheit unseres Wesen gewusst, und dass wir Menschen sehr begrenzt im Verstehen und der Bereitschaft etwas zu verändern sind.  Wenn der Mensch in seinem Ego Wesen gefangen ist, so wird es schwer ihm eine neue Art des Schauens beizubringen. Aber Buddha hat es gewagt und seit 2550 Jahren dürfen wir dank seiner Lehre an unserer Verwirklichung arbeiten, so gut wie jeder kann.

Heute war wieder so ein Tag, wo auch ich ins Jammern komme, der Grund ist der Frühling der eigentlich ein milder Winter ist, seit drei Tagen regnet und es ist kalt und windig, es ist schlichtweg nur unangenehm. Am liebsten würde ich einen Flug buchen in ein wärmeres Land und so der Kälte ausweichen. Aber das geht jetzt einfach nicht, ich muss das wenige positive suchen und dieses Wetter einfach akzeptieren. Das kalte Wetter hier bei uns, ist einer der Gründe warum ich so gerne in wärmere Länder reise, auch das kennen lernen fremder Kulturen und ich liebe Asiatische Länder und staune immer wieder über die Freundlichkeit und Gelassenheit der Menschen in diesen Länder. Dabei haben es diese Menschen viel schwerer als wir hier in Europa. Wenn ich vergleiche, so stelle ich fest, ich kann hier nur lernen, wie man, unangenehmes mit einem Lächeln akzeptiert.

Die Selbstliebe, die sich selbst genügt, ist zufrieden, wenn unsere wahren Bedürfnisse befriedigt sind. Die Eigenliebe aber stellt immer Vergleiche an und ist nie zufrieden.

Jean-Jacques Rousseau, Emile oder Über die Erziehung

Aber ich bin genau so wie die anderen, auch ich will es anders haben, als es im Augenblick ist.

 

Das kalte Wetter hat meinen Schwachpunkt getroffen  und ich muss jetzt schauen wie ich aus dieser Unzufriedenheit wieder rauskomme. Die Erinnerung an meine Reisen hat mir geholfen, auch wenn ich nicht verreisen kann. Ich schiebe meine Mundwinkel hoch und lächle, am Anfang nur zaghaft und jetzt ist es schon viel besser,

Die Lösung; mehr Bewegung an der frischen Luft, auch im Regen, wieder mehr Meditation und Konzentration auf den Atem und hier meinen Frust vom Herzen schreiben. Geteiltes Leid ist halbes Leid.

29.05.2013 Copyright©zentao

Ein interessanter Beitrag über das Hamsterrad, echt gut

DIE 29 GESETZE DES HAMSTERRADES UND WARUM SIE NIEMANDEM AUFFALLEN.

Noch mehr Bilder von Bangkok:

hungrige Geister in Cha-am

Bangkok Impressionen einer Gross-Stadt


Was ich immer wieder erlebe ist; Menschen machen die unterschiedlichsten Erfahrungen und wenn sie diese zum wesentlichen vereinfachen, wird daraus so etwas wie Zen.

 Ich habe noch nie etwas von Jeff Foster gehört oder gelesen, bis ich folgenden Satz las, der mich tief beeindruckte, weil er tief in mir etwas berührte.

Artikelbild

Gesehen bei http://erleuchtungaufdeutsch.wordpress.com/

Wir streben dauernd nach mehr, nach mehr Besitz, wir wollen Jemanden Sein, und erst wenn wir begreifen, dass all dieser Besitz uns nicht glücklich machen kann und nie glücklich machen wird, OK all dieser Besitz beruhigt sehr, aber glücklich macht er nicht, nur wir selber können uns glücklich machen, das ist ein Prozess der in uns selber beginnen muss. Kein Guru, kein Geld, kein Lottogewinn, all das kann uns nicht glücklich machen. Nur die Worte die ich in mir verinnerliche;

“Ich bin glücklich und es geht mir gut”

so einfach, sich selber zum glücklich sein entscheiden, jeden Augenblick – nicht einmal, nicht zweimal – Nein – immer wieder – ein Leben lang. Jetzt in diesem Augenblick gibt es keinen Zweifel an der Tatsache dass ich glücklich bin.

22.05.2013 Copyright ©zentao

zum Thema im Netz noch gefunden:

Jeff Foster: da ist nur die unermessliche Weite

zum Thema auch noch lesen:

Es ist erstaunlich, was wir Menschen alles unternehmen, um glücklich zu Sein

Das Leben ist ein spiritueller Weg….

Die Antwort ist wie immer in uns selber….


Heute ist wieder einmal, so ein Tag wo man sich wirklich nicht über das Wetter beklagen darf. Für einen Tag ist wieder einmal herrliches Frühlingswetter angesagt. Ein Tag wo man sich von der ersten Sekunde, des erwachens wohl fühlt.  Das Zazen von gestern Abend hat richtig gut getan, obwohl mir wieder einmal alles weh getan hat und ich eine starke innere Unruhe verspürte wurde es nach der ersten Gehmeditation besser. Es ist erstaunlich, wie kein Zazen wie das andere ist, es gibt Tage da sitze ich wie ein Berg und alles fliesst vorbei, kein Gedanke oder Unpässlichkeit stört und dann gibt es Tage wo ich voller Freude zum Sitzen gehe und es will einfach nicht, so wie ich gerne möchte. Dies zu erkennen und zu akzeptieren, dass es nicht immer so geht wie ich will – da hat es sich schon gelohnt, mir diese Zeit für mich zu nehmen. Der Text im Mittelteil unseres Zazen hat mich wieder auf den Boden zurück geholt. Hier>> Vertrauen

Bei der Zen-Praxis geht es darum, zu lernen, der Natur nicht im Weg zu stehen, indem man sich Sorgen macht oder durch Fehler entmutigt wird. Es geht darum, das Vertrauen zu entwickeln.  

Kennet S. Leong

Genau darum geht es, nicht nur in der Zen-Praxis, auch im Alltag gibt es so vieles wo Vertrauen so wichtig ist. Vertrauen ist etwas das wir entwickeln können, zum Beispiel, nach so einem Zazen wie Gestern, wo am Anfang nichts so war wie ich es erwartete und am Ende des Zazen hatte ich so ein gutes Gefühl des annehmens und des Bewusstsein, dass auch unangenehmes irgendwann auch vorbei geht. Viele solcher kleinen Erlebnissen baut in uns, dieses Vertrauen auf. Wenn wir Vertauen-  in was auch immer –  so Vertauen wir in erster Linie in unser Leben. Der Zustand des Vertrauens kann immer dann eintreten, wenn wir uns Bewusst werden, dass Angst da ist und dass wir diese überwinden können. Im Angst freien Zustand ensteht Vertrauen.

Immer wenn es unangenehm wird, können wir zurück schauen, mit dem Gedanken; es kam ja bisher immer gut, was sorge ich mich – lass es geschehen. Dem Vertrauen folgt die Zufriedenheit, die beiden sind ein Paar die bedingengen sich gegenseitig

Zum Schluss noch eines meiner Lieblingszitate von Ryokan

Wo es Schönheit gibt, da gibt es auch Hässlichkeit;
wo es Richtig gibt, da gibt es auch Falsch.
Weisheit und Unwissenheit bedingen einander,
Illusion und Erleuchtung kann man nicht trennen.
Dies ist eine alte Wahrheit;
glaube nicht, sie sei erst jetzt entdeckt worden.
„Ich will dies, Ich will jenes“
Das ist nichts als Dummheit.
Ich will dir ein Geheimnis verraten:
„Alle Dinge sind vergänglich“

Ryokan

18.05.2013 Copyright ©zentao


verblühter Löwenzahn

verblühter Löwenzahn


Nur so zur Erinnerung….. geniesst das Leben in jedem Augenblick schnell geht die Zeit vorbei – eben hat der Löwenzahn noch geblüht und bereits verteilt der Wind seine Fallschirmen in der Natur – so schnell geht es…..

14.05.2013 Copyright ©zentao

Unbeständig ist das ganze Dasein, wie Wolken und Herbst.

Gleich einem Schauspiel sind Geburt und Tod

auf der Bühne des Lebens.

Wie ein Blitz am Himmel verfliegt das Leben,

es fließt vorbei,

wie ein Sturzbach den Berg hinabrauscht.

 Buddha


Heute haben wir zur Abwechslung wieder einmal etwas Sonne – wie lange das lass ich mich einfach überraschen, ich geniesse die Wärme der Sonne und erhole mich. Ja Erholung ist nötig, denn seit Mitte April folgte ein Fest nach dem anderen und ich liebe Feste, gutes Essen und guten Wein, aber jetzt ist genug und zuviel ist zuviel.

Das immerwährende Thema;”Nein sagen im richtigen Augenblick -  nein sagen, dann wenn es am Besten schmeckt und der Gaumen nach mehr ruft und der Körper hat schon lange genug. (dahinter steckt natürlich mein gewöhnliche Geist mein EGO das nie genug bekommt ) Wie meine Leser ja wissen, lebe ich meistens sehr bewusst, aber so bald der Alkohol mein Hirn vernebelt, verliere ich den Kontakt zu meiner inneren Stimme und die Folgen sind programmiert.Meine Wahrnehmung ist fokussiert auf Genuss und Gespräche mit meinen Freunden. Das ist das schönste an solchen Festen, der Austausch mit den Mitmenschen. Das eine vom Anderen trennen, das wäre doch schade.

Wenn dann das Dessert kommt, dann bin ich ganz verloren, Süsses ist mein Untergang.  Gut das ist Jammern auf hohem Niveau, wie mir meine Frau immer wieder sagt. Ich soll; “Nein sagen lernen im richtigen Augenblick und die Bodenhaftung bewahren, wo sie recht hat, da hat sie recht” Auch hier bewahrheiten sich die Worte;”weniger ist oft mehr.”

Wenn ich Achtsamkeit übe, habe ich in der Regel kein Alkohol intus, ich werde am nächsten Fest etwas Achtsamkeit üben, das heisst dann aber auch, weniger Wein und weniger Essen. Jetzt werde ich wieder eine Längere Zeit versuchen Gesund zu Essen. Ein bewusstes Leben ist eine Gute Sache, auf die Länge halt doch etwas langweilig, ich werde versuchen, auch hier einen guten Mittelweg zu finden, aber eigentlich freue ich mich bereits wieder auf das nächste Fest, irgend wann im Juni.

07.05.2013 Copyright ©zentao

noch mehr Texte zum Thema:

Im Laufe (m)eines Lebens…

Stopp! Die Umkehr des Alterungsprozesses

meine Erfahrungen mit “Stopp die Umkehr des Alterungsprozesses”


Wir lesen immer wieder über den Raubbau an der Natur und leider ist es war, wir haben es weit gebracht, das Land ist überbaut, es leben  zu viele Menschen auf diesem Planet und viele fordern wir müssten zurück zur Natur und wieder einfach leben, wie unsere Vorfahren. Aber das kann der Moderne Mensch doch gar nicht mehr. Leben ohne Handy und ohne allem Technik Schnikschnak ohne elektrischer Energie und das 365 Tage im Jahr, der Mensch von Heute ist ein Konsument und damit Abhängig geworden. Er häng am Tropf der Produzenten und der Werbung, wir sind süchtig nach Innovationen. Der Raubbau an uns selber und an der Natur ist ein Teil unseres Systems und das muss verändert werden.

Wir leben in einer Welt der Extremen Gegensätze, auf der einen Seite leben viele Menschen in bitterer Armut, nicht nur in Drittweltländern, auch bei uns, lebt ein grosser Teil der Bevölkerung an der Armutsgrenze. Der Gegenpol ist unbegrenzter Reichtum, von einzelnen. Der Mensch ist zur Ware geworden doch wann wird er das erkennen? Unsere Bequemlichkeit und die Abhängigkeit an diesem Wohlstand sind unsere Bremse zur Veränderung zum Guten. Die Erinnerung an die Vergangenheit von weisen Völkern, wie den Indianer und den Aborigine und das Wissen der Weisen aus Indien und China, Buddha und Laotse könnten uns eine Idee geben, was uns an Wissen fehlt. Wir Europäer meinen seit Genrationen wir seien die Besten, dabei vergessen wir, was Länder wie Frankreich, Spanien, England und Portugal, als Kolonialmächte alles in der Welt Kaput gemacht haben. Das war Diebstahl im Grossen Stil und das war nur der Anfang, des Raubbaus an den Völker und der Natur. Was dieser Welt fehlt ist Mitgefühl und Weisheit. Früher galt vieles noch als “Heilig” dieses Wort stammt Wort geschichtlich von Heil ab, was etwas Besonderes bezeichnet und sich abgeschwächt noch in heil („ganz“) wiederfindet. QuelleWikipedia.

Das kann man aber alles mit Geld nicht kaufen. Den Wert einer intakten Natur, kann man nicht mit dem Börsen Index messen. Ob die Wissenschaft je begreifen wird, dass es Dinge gibt, die nicht beweisbar sind. Es sieht zur Zeit so aus wie wenn der Mensch, den Ast auf dem er sitzt, bereits halb durch gesägt hat. Doch was soll,s die Erde braucht uns nicht, aber wir Menschen brauchen eine gesunde Erde.

02.05.2013 Copyright ©zentao

Hier zum Abschluss meines Gedankenflusses die Worte von John Lame Deer

Bevor unsere weissen Brüder kamen, um zivilisierte Menschen aus uns zu machen, hatten wir keine Gefängnisse. Aus diesem Grund hatten wir auch keine Verbrecher. Ohne ein Gefängnis kann es keine Verbrecher geben. Wir hatten weder Schlösser noch Schlüssel, und deshalb gab es bei uns auch keine Diebe. Wenn jemand so arm war, dass er kein Pferd besass, kein Zelt oder keine Decke, so bekam er all dies geschenkt. Wir waren viel zu unzivilisiert, um großen Wert auf persönlichen Besitz zu legen. Wir strebten Besitz nur an, um ihn weitergeben zu können. Wir kannten kein Geld, und daher wurde der Wert eines Menschen nicht nach seinem Reichtum bemessen. Wir hatten keine schriftlich niedergelegten Gesetze, keine Rechtsanwälte und Politiker, daher konnten wir einander nicht betrügen. Es stand wirklich schlecht um uns, bevor die Weißen kamen, und ich kann es mir nicht erklären, wie wir ohne die grundlegenden Dinge auskommen konnten, die – wie man uns sagt – für eine zivilisierte Gesellschaft so notwendig sind.

John Lame Deer

Erst wenn der letzte Baum gerodet,
der letzte Fluss vergiftet,
der letzte Fisch gefangen,
werdet Ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.

Weissagung eines Häuptlings der Cree Indianer.

Links zum Thema :

Wir sind ein Teil der Erde

Die Rede des Häuptlings Seattle


Lust auf Kuchen

Wo kommen die täglichen Gedanken her und was fast noch interessanter wäre; “wo gehen sie hin?” Ur-plötzlich, aus dem Nichts, ist ein Gedanke da und wenn wir ihn, nicht gleich aufschreiben, so ist er schon wieder weg. Es ist ein kommen und gehen, da im Oberstübchen, eine Gedanke gibt dem anderen den Weg frei.

In der Zen-Meditation beobachten wir unsere Gedanken, wie sie kommen und wie sie wieder vergehen, dabei gibt es hartnäckige Gedanke die kommen immer wieder, fast so wie alte Bekannte.

Die Idee wäre ein Notizbuch zu führen und sich alles das was einem so durch den Kopf geht zu notieren, doch das wäre wieder ein riesen Aufwand, für doch meistens unwichtiges.

Dabei ist der Erste Gedanke, meistens der Richtige, wie ich mir selber immer wieder bestätigen muss. Wie oft wissen wir nicht, bei einer Vielfalt von Angeboten, wie wir uns entscheiden sollen, doch wenn wir uns erinnern was der erste Gedanke zu Beginn war, so wird die Entscheidung oft leicht.

Dabei sind Gedanken meistens mit einem Gefühl gekoppelt, und du meinst, du hättest mit deinem Verstand entschieden, dabei war es dein Bauchgefühl, das sich für das rote Auto entschieden hat.

Wenn wir am Morgen erwachen, so sei es wichtig, dass wir erkennen was wir in diesem Augenblick denken, denn der Erste Gedanke am Morgen, bestimmt wie der Tag wird. Doch auch wenn wir aus einem Alptraum erwachen, können wir unsere Gedanken immer wieder verändern. Auch hier ist im Hintergrund immer ein subtiles Gefühl, positiv oder negativ, es beeinflusst uns immer.

29.04.2013 Copyright ©zentao

Wie immer wenn ich schreibe, suche ich noch die passenden Zitate zum Thema.

Mit jedem Gedanken, jeder Emotion, jedem geistigen Geschehen geht eine entsprechende Körperempfindung einher. Wenn wir also die Empfindungen des Körpers beobachten, beobachten wir zugleich den Geist.

Bercholz/Chödzin, Ein Mann namens Buddha

Das Denken ist die Basis von allem. Es ist wichtig, daß wir jeden unserer Gedanken mit dem Auge der Achtsamkeit erfassen.

Thich Nhat Hanh, Die fünf Pfeiler der Weisheit

Nur wenn eure Gedanken nicht mehr bei irgendetwas verweilen, was immer es auch sein mag, werdet ihr den wahren Weg des Zen begreifen.

Huang-Po, Der Geist des Zen, John Blofeld (Hrsg.)


im innersten der Blume

im innersten der Blume

Musik hören und schreiben – gleichzeitig –  das geht nicht gut – entweder höre ich – dann ist nur hören oder ich schreibe einen Text  und dann ist nur schreiben, beides zusammen, das kann ich nicht. Das Multitasking ist nicht mein Ding, gut ich habe es auch schon oft versucht, das wäre schon sehr praktisch, wenn man zwei Dinge mit einander erledigen könnte. Doch leider funktioniert das nicht, am Ende ist beides nur halbherzig erledigt.

Meine Musik höre ich über Spotify, das ist ein Gratisportal –   Spotify, das funktioniert auf deinem Computer, Handy, Tablet und Home-Entertainment-System. Du kannst deine Lieblingsmusik sogar herunterladen und offline hören - So das war genug Werbung, jetzt wieder zum Alltag, gestern wollte ich endlich über das schöne Wetter schreiben, das so schnell gekommen ist wie es wieder gegangen ist und heute regnet es und ist wieder kühler geworden. Aber so ist es nun einmal, das Wetter ist das einzige auf das Verlass ist, in seiner Unerverlässlichkeit. Dennoch ist das Wetter die perfekte Übungsplattform um das Leben im gegenwärtigen Augenblick zu üben, wenn Du verregnet wirst, dann bist Du einfach nass, es sei denn Du hättest vorgesorgt und einen Regenschirm mitgenommen. Wenn man den Gedanken aber weiter verfolgt, so sehen wir wie wichtig, dieses ungeliebte Regenwetter ist, wie im folgenden Zitat von Thich Nhat Hanh,

Wenn wir in das tiefste Innere einer Blume blicken, sehen wir in ihr Wolken, Sonnenschein, Minerale, Zeit, Erde und alles andere im Kosmos. Ohne Wolken könnte es keinen Regen geben und so auch keine Blume. 

Thich Nhat Hanh, Meditationen zu ” Lebendiger Buddha, lebendiger Christus “

Gestern war ich noch mit meiner Kamer der Nikon D7100 unterwegs und habe ein paar Fotos gemacht.

Bilder auf meinem Heimweg

27.04.2013 Copyright ©zentao

 


Die letzt Mauer...

Die letzt Mauer…


Diese Geschichte die ich im Buch Das Shaolin Prinzip gelesen habe,

zeigt uns, dass wir immer, oder doch oft, kurz vor dem Ziel aufgeben. Wie das Eichhörnchen auf dem Bild, das auch vor der letzten Mauer steht und einen Fluchtweg in die Freiheit sucht.

***

Zwei Gefangene, beschliessen aus einem Gefängnis auszubrechen, das von hundert Mauern umgeben ist. Um in die Freiheit zu gelangen, müssten sie diese überwinden. Die beiden beginnen also mit der ersten Mauer, klettern über die zweite, die dritte, die vierte und so weiter. Als sie schliesslich bei der neunundneunzigsten angekommen sind und sich dahinter noch immer keine Freiheit auftut, meint der eine Ausbrecher erschöpft zum anderen:

“Du ich glaub das schaffen wir nicht, kehren wir lieber um….”

***

Wie oft geht es uns doch auch so, wir starten mit einer Idee und es geht unendlich lange und wir sehen das Ziel immer noch nicht und schon wollen wir aufgeben, dabei sind wir kurz vor dem grossen Erfolg….

Das nächste Mal… dran denken…wir sind kurz vor der letzten Mauer.

 

 

 

Das Shaolin-PrinzipBERNHARD MOESTL   Das Shaolin-PrinzipIM BUCH BLÄTTERN
 

schlecht Wetter

schlecht Wetter

Lebt man an Tagen wie dem heutigen, wo es immer noch kühl und nass ist, besser in der Gegenwart, als an Schönwettertagen? Ich glaube Ja – an Schönwettertagen, geniessen wir einfach die Wärme, und wir werden oft träge, es ist einfach angenehm. An Tagen, wie die vergangen, wo es mehrheitlich nass und kühl war, die Temperatur ging sogar auf vier Grad zurück, war  es einfach nur unangenehm. In der warmen Wohnung hatte ich keine Lust irgend etwas spektakuläres zu tun und habe ein Buch in die Hand genommen plus eine Tasse Kaffeé und ein wenig gelesen. Was oft zu kurz kommt, zur Zeit lese ich

Leibniz war kein Butterkeks: Den großen und kleinen Fragen der Philosophie auf der Spur 

von Michael Schmidt-Salomon und  Lea Salomon ein Interessantes Buch das die Philosophie  für Laien wie mich, gut erklärt. Ach ja – gekocht habe ich auch noch,  es gab ein 

Thailändisches Gemüse Curry und Reis

Karotten, Sellerie, Broccoliröschen, Frühlingszwiebeln – fein geschnitten  –  anbraten – ca.5 min

Peperoni, Zucchetti – auch fein geschnitten  + wenig  rote Currypaste und etwas Zucker – zugeben

weitere 5 min braten

Austernsauce, Sojasauce, Süsse Chilisauce etwas Bouillon,

Weisswein mit 1tl. Maisstärke vermischen

Kokosnussmilch, Erdnüsse, – zugeben und noch etwas köcheln lassen - am Schluss noch eine Banane in Scheiben beigeben

mit Pfeffer, Salz, Chilipulver abschmecken

dazu Reis

Am Nachmittag habe ich mich ganz bewusst zum Joggen entschieden, das erste Mal in diesem Frühling, mit einer Temperatur von ca. 12 Grad war es noch ganz angenehm. Meine Laufstrecke habe ich so gewählt, dass ich am Bahnhof  vorbei renne und noch eine Gratiszeitung nach Hause mit nehme.Nachdem ich das schlechte Wetter akzeptiert habe, war  es trotz dem kühlen Wetter, ein guter Tag.

 

22.04.2013 Copyright ©zentao


schlecht Wetter

schlecht Wetter

Bei den meisten Dingen kann man selber etwas zur Veränderung beitragen nur beim Wetter kann man das nicht. Heute bei nur zwei Grad am Morgen, würde ich gerne etwas an der Schraube drehen, wenn es dann, so eine gäbe.  Ich schreibe ja oft, man soll die Dinge nehmen wie sie sie sind, aber heute fällt mir das ungemein schwer, ich hätte es gerne etwas wärmer. Da gibt es nur eines, mich wärmer anziehen und einen heissen Tee trinken.

20.04.2013 Copyright ©zentao


Ihr habt es vielleicht bemerkt, ich bin einfach abgehauen, der Kälte ausgewichen. 4 Tage Südtirol haben mir gut getan, die Batterien sind wieder aufgeladen, durch die Sonne, es war herrlich warm. Das Hobby meiner Frau ist “Schnäppchen im Internet finden und sie hat etwas ganz schönes gefunden nicht ganz Billig aber für das was wir geboten bekamen, alles Bio – zum  Nachtessen ein 6 Gang Menü nur Beste Qualität, es war  absolute Spitze.

Garberhof in Mals

Hier noch ein paar Bilder

 


Als ich im Retreat im Haus Tao war haben wir diesen Text von Maha Ghosandanda vor der Meditation rezitiert es sind eindrückliche Worte, die so tief wahr sind, dass man einfach so handeln möchte, wie weit wir auch so handeln können,  das kann jeder selber entscheiden

Wenn ich gut zu jemandem bin, dann wird er oder sie die Güte erlernen und darauf auch gut zu zu anderen sein. Wenn ich nicht gut zu jemandem bin, dann wird er oder sie Hass und Ärger  in sich nähren und dies an andere weitergeben. Wenn die Welt nicht gut ist, dann muss ich meine Bemühungen verstärken, selbst gut sein.

Sich um andere kümmern ist dasselbe, wie sich um sich selber kümmern. Wenn ich andere respektiere und ihnen diene, diene ich allen Buddhas überall auf der Welt. Dies wird grosses Mitgefühl genannt. Mitgefühl ist ein glücklicher Zustand des Geistes.

Wenn wir uns selbst durch Achtsamkeit schützen, dann schützen wir auch andere. Wenn wir andere Lebewesen durch mitfühlendes Handeln schützen, schützen wir auch uns selbst.

Maha Ghosandanda

aus dem Büchlein Rezitationen vom Haus Tao


Narzissen auf meinem Balkon

Narzissen auf meinem Balkon

Nach mehrmaligen Etappen dieses Winters scheint es jetzt doch so, dass es aussieht, wie wenn der Frühling doch noch kommen möchte. Es ist spürbar wärmer geworden heute Nachmittag waren es doch  immerhin 16,3°Grad, das ist schon fast angenehm. Grauer Himmel und Regenwolken und es regnet zur Abwechslung einmal, das ist doch schon viel besser als der Schnee vom März, doch ich will mich nicht beklagen, ab und zu zeigt sich ja auch die Sonne wieder .

Es ist das richtige Wetter um meine Achtsamkeit zu üben, das Wetter anzunehmen so wie es ist und zu versuchen, es den Narzissen auf meinem Balkon gleich zu tun, ob es regnet oder schneit oder ob die Sonne scheint, jetzt ist die Zeit da, um zu blühen. Sie nehmen jeden Augenblick einfach hin - ob es regnet oder schneit oder ob die Sonne scheint – für die Narzissen  ist jedes Wetter das richtige Wetter – machen wir es doch wie die Narzissen.

Wenn ich das Wasser schöpfe, 
ist der Mond in meiner Hand. 
Wenn ich eine Blume pflücke, 
ist mein Gewand voll Duft. 

Zenkai Shibayama, Eine Blume lehrt ohne Worte

11.04.2013 Text Copyright©zentao

     Foto Copyright©erwinphoto

in meinem Foto-Blog erwinphoto mehr Bilder zum Thema Frühling

zartes Frühlingserwachen…


 zaghaft zeigt sich der Frühling...

draussen zeigt sich zaghaft der Frühling…

Zen-Praxis in Klösterlicher Atmosphäre, im totalen Schweigen, das erscheint im ersten Moment, als nicht leicht und wird vermutlich von manchen, als schwierig eingestuft, doch der Alltag ist die Echte Herausforderung für mich. Im Retreat gab es einen Tagesplan und ich hielt mich an die Vorgabe; ” Sitzen, Schweigen,Gehen, Sitzen und das den ganzen Tag.

Doch jetzt ist es mir oft zu Laut und die alltäglichen Versuchungen und Ablenkungen, sind immer präsent. Ein Beispiel; Beim Umbau des Coop Zentrums im Hause, entsteht sehr viel Baulärm, es wird gebohrt und gehämmert und dennoch bleibe ich gelassen, es ist ja nur Lärm und der geht wieder vorbei. Der Lärm ist weit da draussen und ist einfach nur unangenehm. Ich habe meine Meditations-Zeit angepasst – genau um 9:00 Uhr hört aller Lärm, wie auf Kommando auf,  es ist Kaffee Zeit und es bleibt Ca. 35 Minuten vollkommen ruhig. Das Bedürfnis der Arbeiter für ihre Kaffeepause  bringt mir die nötige Ruhe für meine Morgen-Meditation.

Den Atem Beobachten, den Gedanken nicht folgen und sie einfach vorbei ziehen lassen, das ist alles – wenn es dann, nur  immer so einfach wäre? Der Gedanke; “was koche ich heute?” taucht auf und verwickelt mich in Kochfantasien. Zurück zum Atem beobachten, zurück zur Achtsamkeit, die Stille im Kopf kehrt zurück – einatmen – ausatmen – einatmen – ausatmen – auch Schweigen im Kopf – da ein Bbbrrrr…. und ein Gggrrrr….eine Bohrmaschine dröhnt,  die Bauarbeiter sind zurück, die Kaffeepause ist vorbei und auch ich beende meine Morgen-Meditation. Auf gehts in die Küche, wie immer wenn ich nicht weiss was kochen, dann gibt es Risotto. Draussen zeigt sich zaghaft der Frühling.

Das Gewahrsein von Atmung und anderen Körperempfindungen ist wahrscheinlich die allergrundlegendste buddhistische Meditationsübung.

Bevor man die Achtsamkeit erfolgreich auf Gefühle, Gedanken, Emotionen oder den Geist anwenden kann, muß sie im Gewahrsein von Atem und Körper fest verankert sein.  

Mark Epstein, Gedanken ohne den Denker

08.04.2013 Text Copyright©zentao


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Wir sind was wir Denken Teil 3

Wenn man den 1. und den 2. Teil von ” Wir sind was wir Denken” gelesen hat, könnte man auf den, fatalen Gedanken kommen, wir müssten nichts mehr tun, das Universum mache das ja schon, ” Ich muss nur positiv denken, dann ziehe ich schon das richtige an.” Aber dass wir auch, an uns selber arbeiten sollen und unsere Erkenntnisse umsetzen müssen, um das zu erreichen, was uns in diesem Buch versprochen wird, das vergisst man gern. Denn nach den Gedanken, sind unsere Gefühle, vor allem, die negativen, sehr stark. Die schönste Vorstellung von einer positiven Zukunft, wird durch unterschwellige negative Gefühle verdorben. Weil wir ganz schnell vergessen, dass wir Energie sind. Wir haben im Teil 2 gelesen, was ein Quantenphysiker dazu zu sagen hat.

“Energie kann niemals erschaffen oder vernichtet werden.”

“Energie war immer und ist immer gewesen und wurde niemals erschaffen und kann nicht vernichtet werden. Alles was jemals war wird immer sein. Energie bezieht eine Form geht durch die Form und verlässt die Form.”

Wir sind schlicht weg Energie.
Auch wenn wir Energie sind, kommen wir ja nicht als unbeschriebenes Blatt in diese Welt. Wir alle sind Verschieden, wir haben unsere Familien, wo wir hinein geboren werden. Wir haben verschiedene Gene und manche Krankheit ist schon in den Genen festgelegt.(Das heisst noch nicht, dass wir die Krankheit bekommen) In den Monotheistischen Religionen nennt man das “Schicksal.” Wir alle wurden noch in dem Glauben erzogen, das ist halt dein Schicksal. Nicht irgend, ein Gott, hat uns das zugeteilt, wie uns die Kirche seit zweitausend Jahren glauben lassen will. Sondern wir selber, sind der Baumeister unseres Lebens.

Was Ronda Byrne in dem Buch “Das Geheimnis” schreibt ist eine sehr positive Version der Wirklichkeit und hat erstaunlich grosse Ähnlichkeit mit Karma. Viele von uns haben es nicht leicht, in ihrem Leben und werden Mühe haben, das zu glauben, was diese 24 Lehrer schreiben. Ich kann mein Denken ändern, ich kann auch positive Wünsche, an das Universum senden, das alles kann aber nur Funktionieren, wenn wir unseren Frust und unsere Unzufriedenheit beenden. Jeder von uns hat auch noch ein paar Altlasten, aus diesem oder früheren Leben. Ich persönlich, bin überzeugt, dass es nur einen Grund gibt, das wir in dieser Welt sind, wegen unserem Karma. Für all diejenigen die nicht wissen was Karma ist, hier die Erklärung aus  Wikipedia

Unter Karma (Sanskrit: Pali: kamma, Wirken, Tat) wird ein spirituelles Konzept verstanden, wonach jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat. Diese muss nicht unbedingt im aktuellen Leben wirksam werden, sondern kann sich möglicherweise erst in einem der nächsten Leben manifestieren. In den indischen Religionen ist die Lehre des Karma eng mit dem Glauben an Samsara, den Kreislauf der Wiedergeburten, verbunden und damit an die Gültigkeit des Ursache-Wirkungsprinzips auf geistiger Ebene auch über mehrere Lebensspannen hinweg. Im Hinduismus, Buddhismus und Jainismus bezeichnet der Begriff die Folge jeder Tat, die Wirkungen von Handlungen und Gedanken in jeder Hinsicht, insbesondere die Rückwirkungen auf den Akteur selbst. Karma entsteht demnach durch eine Gesetzmässigkeit und nicht infolge einer Beurteilung durch einen Weltenrichter oder Gott, es geht darum nicht um “Göttliche Gnade” oder “Strafe”. Nicht nur “schlechtes” Karma erzeugt den Kreislauf der Wiedergeburten, sondern gleichermassen das “gute”. Letztes Ziel ist es darum, überhaupt kein Karma mehr zu erzeugen.

Hier ist ganz klar, jeder Gedanke hat eine Reaktion, worauf fast immer eine Handlung folgt, was wiederum eine karmische Formation auslöst. Wobei klar ist, viele Taten erleben wir als Karma in diesem Leben. Wenn wir uns über geschehenes, stundenlang Aufregen und an den Gedanken anhaften und nicht loslassen können, gibt das unweigerlich, auch Karma. Wenn wir das ein Leben lang machen, haben wir allen Grund, Wiedergeboren zu werden.
Das sind noch keine schwerwiegende Taten, nur unser tägliche Frust und Unzufriedenheit. Darum ist es so wichtig dass wir meditieren und lernen und wie wir mit unseren Emotionen umgehen. Zum Glück gibt es das Karma, so haben wir immer wieder die Chance, dass, das was wir, in diesem Leben, weniger gut gemacht haben,das  können wir in einem anderen Leben, noch einmal mal besser machen. Da wir ja Energie sind, ist es klar, das nicht wir wirklich wiedergeboren werden, sondern unsere, unbewältigten negativen Gedanken und Emotionen. Wir sind nur Träger, ähnlich einer Kerze, die ja auch die Flamme trägt.

Wobei Karma auch nur ein Konzept ist, eine Beobachtung von Menschen.

Dieses Universelle Gesetz, wie es in diesem Buch beschrieben wird, ist auch nur ein Konzept. Der Karma Gedanke, so wie das Universelle Gesetz, kommen der Wahrheit möglicherweise, sehr nahe. Auch wenn es logisch erscheint, letztendlich wissen wir es nicht.

Es gibt nur einen Weg, und zwar den Weg, den Buddha nannte, er sagte folgendes zu seinen Schülern:

“Setze dich hin und überprüfe, was ich gesagt habe und wenn es für dich stimmt, übernehme es. Vertraue keiner Lehre oder Lehrer bevor du es nicht selbst geprüft hast.”

Diese Aussage ist in der Menschlichen Geschichte einmalig,kein anderer Lehrer hat dies jemals so gesagt.

Im Gegensatz zum Schicksal, ist das Karma, nicht endgültig und für Ewigkeit. Wir können es immer wieder ändern, indem wir unser innerstes Wesen positiv verändern. Es gibt kein unabänderliches Schicksal, wir sind der Schöpfer unseres Lebens. Wenn wir endlich lernen, unseren gewöhnlichen Geist zu zähmen. Wenn wir lernen, unsere Gedanken und Emotionen zu beobachten, das lernt man in der Meditation, dann erkennen wir unsere Gedanken und Emotionen, sobald sie aufsteigen. Wenn wir sie früh genug erkennen und benennen, werden die Gedanken und Gefühle, keinen Schaden anrichten. Wenn wir endlich lernen uns selber liebevoll anzunehmen, unseres egoistisches Verhalten, zu beenden. Dann lernen wir auch wieder, andere gern zu haben.

Wer meditiert hat es vermutlich leichter, es ist nicht so einfach, seine Gedanken in den Griff zu bekommen. Wie im 1. Teil beschrieben, lernen wir die Gedanken zu beobachten und voruber ziehen zu lassen. Wir leben bewusster und merken eher, wenn wieder negative Gedanken hochkommen.

Die Meditation ist eine wirklich gute Hilfe, um unsere Gedanken zu kontrollieren, es ist aber wichtig, dass wir uns nicht selber verurteilen, wenn sich negative Gedanken selbständig machen. Dann einfach einen positiven Gedanken formulieren.

Henry Ford sagte einst:

“Ob du glaubst du kannst, oder ob du glaubst du kannst nicht, in
beiden Fällen hast du Recht”

Das Endgültige Ziel, ist nicht keine Gedanken mehr zu haben, das ist fast unmöglich. Den das Denken kann man nicht einfach abschalten, aber wir können lernen, damit in einer positiven Art Und Weise damit umzugehen. Das wünschen von meistens materiellen Wünschen an das Universum, mag zwar relatief gut funktionieren, aber richtig Zufrieden sind wir erst, wenn wir keine Wünsche mehr haben. Solange wir Wünsche haben sind wir Sklaven von unserem Ich. Nur wer Wunsch los ist, der ist wirklich frei, der ist wunschlos glücklich, ein erstrebenswertes Ziel.

19.11.2007 zentao

04.04.2013 überarbeitet

PS. Leider habe ich auch noch immer einige Wünsche, es werden immer weniger, ich arbeite daran.


Auch nochlesen

Wir sind was wir Denken. Teil 1

Wir sind was wir Denken Teil 2

von nichts kommt nichts….


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Wir sind was wir Denken Teil 2

Gedanken und mehr

Es sind aber nicht nur die Gedanken, die auf unserer jetzigen Situation Einfluss haben,es sind auch die Gefühle. Mit Jedem Gedanken den wir denken, lösen wir auch ein Gefühl aus, es funktioniert aber auch umgekehrt, ein Gefühl löst einen Gedanken aus. Das Gefühl ist meisten Angst, Ärger, Wut oder auch Selbstmitleid. In etwas selteneren Fällen, erleben wir auch Freude.

Im ersten Teil von Wir sind was wir Denken” habe ich über das Buch von Ronda Byrne “Das Geheimnis” geschrieben.

Einer der 24 Lehrer in dem Buch erzählt, wie unser falsches Denken, uns Krank macht. Wenn wir aus dem Haus gehen und ein kalter Wind weht und wir merken, dass wir zu wenig warm angezogen sind, schon befürchten wir, dass wir uns erkälten könnten. ” Ich werde mich erkälten” genau mit diesem Denken ziehen wir das an, was wir nicht wollen. Wir müssen unsere Gedanken umkehren, etwa so

“Ich bin gesund, mir geht es gut, ich liebe solches Wetter und ich laufe jetzt etwas schneller.”

Immer wenn ich eine positive Formulierung gebrauchegeht es mir sofort besser.

Auch wenn wir es  gut meinen und jemandem zuhören, wie schlecht es ihm oder ihr geht, ziehen wir Krankheit an. Wenn wir ihnen zuhören, verstärken wir nur die Krankheit und helfen den Menschen, sicher nicht. Wir geben ihnen, noch von unserer Energie und werden selber Krank. Wir sollten so schnell wie möglich, das Thema wechseln und versuchen ihnen positive Gedanken zu vermitteln, die dem Gegenüber auch helfen, gesund zu werden. Wenn wir Krank sind oder ein Bobo haben, dann Denken und reden wir dauernd darüber und ziehen nur  noch mehr Krankheit in unser Leben. Wir müssen uns im Gegenteil, vorstellen dass wir in einem vollkommen gesunden Körper Leben und es uns gut geht. Es funktioniert, vielleicht noch nicht beim ersten Mal, weil jeder Zweifel und jede Verneinung uns wieder Sabotiert. Es ist klar, dass wir unsere negativen Gedanken ändern müssen, in positive Gedanken.

Die Gedanken sind das eine, wir müssen auch lernen mit unseren Gefühlen positiv umzugehen.

Eine der bekanntesten Geschichten, ist die von Norman Cousins, die Ärzte erkannten bei ihm, eine unheilbare Krankheit und teilten ihm mit. dass er nur noch kurze Zeit zu leben habe. Darauf beschloss er, dass er sich selber heilen werde. Er schaute während drei Monaten, nur noch lustige Filme an. Nach diesen drei Monaten, war er gesund und die Ärzte bezeichneten diese Heilung, als ein Wunder. Lachen ist die beste Medizin. Wenn wir Lachen, gibt es keinen Raum für negative Gedanken.

Einer der 24 Lehrer erklärt, dass auch das altern, eine Sache der Gedanken sei. Die Wissenschaft habe herausgefunden, dass sich unser Körper immer wieder erneuere. Wenn sich unsere Zellen, immer wieder erneuern, können wir ja gar nicht wirklich altern. Unser falsches Denken, ist wieder mal schuld. Wir glauben, weil es ja schon immer so war, dass das halt mal so sei. Er empfiehlt jeden Geburtstag, als den ersten Geburtstag zu feiern, mit nur einer Kerze und nicht mit 60 Kerzen, wenn wir an das altern glauben, sind wir alt. Das altern sei begrenztes Denken und wir sollen solches Denken, so schnell wie möglich aus unserem Bewusstsein verbannen. Wir müssen Bewusst, all die vielen Positiven Möglichkeiten Denken die es gibt.

Wenn wir aufhören, alles abzulehnen, wenn wir das kämpfen aufgeben und uns vorstellen wie es sein könnte, dann ändert sich unser Leben.

Was immer wir bekämpfen, Armut, Hunger, Drogen, Unfrieden oder neuerdings den Terrorismus, je mehr wir etwas bekämpfen und ablehnen, umso mehr werden wir davon anziehen. Wenn wir Widerstand leisten, geben wir dem was wir ablehnen immer mehr Energie.
An Stelle dessen, was wir ablehnen, sollen wir, an das Denken, was wir mögen und Lieben und uns die Welt so vorstellen wie wir sie gerne hätten.

Ein anderes falsches Denken ist unsere Angst, dass wir zu wenig bekommen. Das sei eine grosse Lüge schreiben diese Lehrer. Im Universum sei alles im Überfluss vorhanden. Wenn wir einen Glauben an Mangel haben und wir Denken, das wir immer zu kurz kommen, dann bekommen wir genau das. Wenn wir aber an Überfluss Denken und ein Bewusstsein von Zufriedenheit entwickeln, wird sich genau das Manifestieren.( Da bin ich heute nicht mehr so überzeugt, weil wir ja nicht alle Millionäre sein können.) lest darüber auch von nichts kommt nichts….

Es ist natürlich immer relativ, nichts kommt so aus dem Nichts, auch wenn wir heute lernen richtig zu Denken, braucht auch das wieder seine Zeit, wie ein Samen, den wir in die Erde legen und wässern, muss auch für unsere Gedanken, die Zeit und Bedingungen reif sein, damit sie sich manifestieren können.

Einer der 24 Lehrer vergleicht uns mit einem Sendeturm im Universum. Da wir Energie sind, schwingen wir auf einer Frequenz wie ein Radio und wir bestimmen unser Programm selber, gemäss dem was wir denken und fühlen. Wir sind Energie, alles ist Energie. Wir sind alle der eine Geist, wie immer wir das nennen wollen. Wenn immer, wir über andere negativ Denken, oder jemanden verletzen, dann ist uns jetzt klar, “wir verletzen immer nur uns selber.”

Wenn wir einen Quantenphysiker fragen:

“Was erschafft die Welt?” Wird er antworten “Energie” In Ordnung, beschreibe Energie.

“Energie war immer und ist immer gewesen und wurde niemals erschaffen und kann nicht vernichtet werden. Alles was jemals war wird immer sein. Energie bezieht eine Form geht durch die Form und verlässt die Form.”

Wenn wir einen Theologen fragen:

” Wer erschuf die Welt,?” wird er antworten “Gott” Nun, beschreibe Gott.

“das Tao” ” Gott ” war immer und ist immer gewesen und wurde niemals erschaffen und kann nicht vernichtet werden. Alles was jemals war wird immer sein. Es bezieht eine Form geht durch die Form und verlässt die Form.

Ganz ähnlich heisst es im Buddhistischen Herz-Sutra:

“Form ist, Leerheit Leerheit ist Form, Form ist nichts anderes als Leerheit,
Leerheit ist nichts anderes als Form.
“Alle Phänomene bedingen sich gegenseitig. Weder entstehen Sie, noch vergehen Sie.
Sie sind weder rein noch unrein, weder werden sie grösser, noch werden Sie kleiner. Daher sind Form, Empfindung Wahrnehmung, geistige Formkraft und Bewusstsein künstliche Begriffe.

Wir bekommen also überall die gleiche Antwort, und die Erkenntnis daraus ist,
Wir sind Energie, ein Energiefeld in einem noch grösseren Energiefeld. Wir sind auch ein Spirituelles Wesen. Das schöne aus dieser Folgerung ist

“Energie war immer und ist immer gewesen und wurde niemals erschaffen und kann nicht vernichtet werden. Alles was jemals war wird immer sein. Energie bezieht eine Form geht durch die Form und verlässt die Form.

Was im Buddhismus schon immer gesagt wurde; es gibt keinen wirklichen Tod, wenn wir dann irgendwann Sterben werden, ändern wir nur unsere Energie-Form.

Der Quantenphysiker Dr.John Hägelin schreibt folgendes:

Die Quantenmechanik bestätigt es. Die Quantenkosmologie bestätigt es: Das Universum geht im Grunde aus Gedanken hervor, und alle Materie, die uns umgibt, ist einfach ” Gedanken-Ausfällung. Letztlich sind wir die Quelle des Universums, und wenn wir diese Kraft aus unmittelbarer Erfahrung verstehen, können wir anfangen, unsere Macht auszuüben, und allmählich mehr und mehr erlangen. Alles zu erschaffen. Alles zu wissen aus dem Innern unseres eigenen Bewusstseinsfeldes. Unser Bewusstsein ist letztlich das universelle Bewusstsein, welches das Universum lenkt. Unser Körper, seine Gesundheit sowie unser Umfeld, das wir erschaffen, sind abhängig von der Art, wie wir jene Macht – ob positiv oder negativ – gebrauchen. Wir sind also nicht nur die Schöpfer unseres eigenen, sondern letztlich auch des universellen Schicksals. Wir erschaffen das Universum. Es gibt keine Grenzen des menschlichen Potenzials. Die Frage ist, wie weit wir jene tief reichenden Zusammenhänge erkennen und nutzen und in welchem Grade wir unsere Macht gebrauchen. Dies wiederum hängt davon ab, auf welcher Stufe unser Denken stattfindet:

Wenn ich das, was ich in diesem Buch gelesen habe, Revue passieren lasse, muss ich nach meinen Erfahrungen, feststellen das dass für mich, sehr logisch und über zeugend ist. Dies waren nur einige Beispiele aus diesem Buch. Es gibt sicher viele Menschen die müssen, noch einige Glaubenssätze über Bord werfen. Für mich ist klar, mein Leben verändert sich, gerade in diesem Augenblick. Mit jedem Gedanken. Hier und Jetzt. Plant eure Vision von eurer Welt und eurem Leben und seit glücklich.

13.11.2007 zentao

überarbeitet 04.04.2013.

Auch noch lesen;

Wir sind was wir Denken. Teil 1

Wir sind was wir Denken. Teil 3

von nichts kommt nichts….


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Wir sind was wir Denken Teil 1

die Gedanken

Seit Jahren beobachte ich an mir selber, dass wenn ich in einer schlechten Stimmung bin und wenn ich ärgerliche und zornige Gedanken zulasse, dann geht es mir nicht sehr gut. Meine Gedanken drehen sich im Kreis und  ich komme nur mühsam aus diesem Loch und ich habe Mühe wieder ruhig und gelassen zu werden.

Was mir aber hilft, das ist die Meditation und sportlich Betätigung und aller Ärger ist sehr schnell vorbei.. Beim Sport wie auch in der Meditation Atmen wir anders, viel tiefer und wir sind konzentrierter, als im täglichen Leben. Das Wort, heisst Achtsamkeit, und hilft so wohl im Sport wie in der Meditation. In der Meditation ist es wichtig, dass wir unseren Atem beobachten, und es ist unvermeidbar, dass Gedanken auftauchen, das Ziel jeder Meditation ist nicht an den Gedanken festhalten. So wie in diesem Beispiel, welches in der Zen-Meditation gebraucht wird; ” Ich sitze wie ein Berg die Gedanken, sind wie weisse Wolken, sie ziehen einfach vorbei.” Wir beobachten auch unsere Gedanken, wie sie kommen und wie sie wieder gehen. Das ist sehr wichtig, sie zu benennen, da ist ein Gedanke, dabei können wir sehr gut wahrnehmen, dass Gedanken auch wieder verschwinden.

Wir lassen die Gedanken vorüberziehen, wir wissen dass aus einem Gedanken, den wir festhalten, eine ganze Gedankenkette werden kann. Am Anfang der Meditation haben wir vielleicht einen Gedanken ans Essen und nach einer Weile, gehen wir zum Kühlschrank und genau aus diesem  Grund beobachten wir unseren Atem, solange wir bei unserem Atem sind, sind wir bei uns.

Wenn es uns bewusst wird, dass wir in eine falsche Richtung denken, können wir, wie umschalten  den Blickpunkt ändern und die Gedanken neu und positiver formulieren. Die Gedanken sind eine ganz grosse Kraft, darum müssen wir, wenn wir schon Denken, positive Gedanken entwickeln. Mir ist schon lange bewusst, wir sind das was wir Denken. Wenn wir von einem Thema begeistert sind, sehen und hören wir alles was uns interessiert. Wir begegnen Menschen, die uns helfen und uns  fördern. Das was wir Glauben und Wünschen, wird in Erscheinung treten. Das ist das Gesetz der Anziehung, ” gleiches zieht gleiches an” Was immer wir für einen Gedanken denken, ziehen wir die gleiche Qualität von Gedanken, in unser Leben.

Leider denken die meisten Menschen in der Form der Ablehnung, ” das will ich nicht ” das kann ich nicht.” Sie ziehen damit genau die Energie an, die sie nicht wollen. Unsere Gefühle werden dadurch noch verstärkt. Schon Buddha sagte, dass Ablehnung zu Leiden führt (erste der edlen Vier Wahrheiten) Wenn wir also etwas ablehnen, senden wir negative Energien ans Universum. Wenn wir etwas akzeptieren können, vereinfacht das unser Leben und alles wird leichter.

Viele Menschen konzentrieren sich auf den  Mangel und dass sie immer zu wenig bekommen. Sie haben immer das Gefühl, zu kurz, zu kommen. ” Ich kann mir das nicht leisten” zu dem denken wir meistens in der Vergangenheit und Zukunft, unser Denken ist selten in der Gegenwart.

Unser Unterbewusstsein ist eine Art Filter, es versteht überhaupt keine Verneinungen. Eine Formulierung, wie “ich will keine Schmerzen,” wird verstanden, “ich will Schmerzen.” Und genau das bekommen wir. In dem Buch Das Geheimniss interviewte Rhonda Byrne 24 Spirituelle Lehrer mehrheitlich aus den USA. Was diese Lehrer erzählen ist altbekannt, das meiste wussten schon Buddha und Jesus. Alter Wein in neuen Schläuchen. Nach diesem Buch ist es jedem möglich, dank dem Gesetz der Anziehung, genau das anzuziehen, was wir uns wünschen und brauchen. Diese 24 Lehrer erzählen in diesem Buch, auch von ihren Erfahrungen. Sie betonen immer wieder wie wichtig die Meditation ist. Eines wird in diesem Buch klar, wenn wir eine Ungesunde Situation nicht ändern, werden wir immer mehr von dem, was wir nicht wollen anziehen, bis wir genug haben und auf positiv umschalten. Was immer ihre Geschichte in der Vergangenheit war, wenn wir jetzt in der Gegenwart, positiv denken, können wir, vielleicht nicht alles, doch einiges zum Guten wenden.

Wie beim Radio, bei einem schlechten Programm, wechseln wir einfach die Frequenz.

Sollten unsere Wünsche in Erfüllung gehen, müssen wir uns Bewusst sein dass das Begehren von Buddha auch als Leiden erkannt wurde (erste der edlen vier Wahrheiten). Sollten wir also Morgen alle Reich sein und mit einem Ferrari herum fahren, dann hoffe ich dass wir mit der nötigen Gelassenheit, damit umgehen.

31.10.2007  Text  von zentao

04.04.2013 neu überarbeitet

PS: Es gibt noch ein empfehlenswertes Buch von Kurt Tepperwein, “Die Geistigen Gesetze” Dieses Buch ist Ausführlicher und geht mehr ins Detail. Aber auch hier, diese Gesetze wirken nur wenn man sie anwendet. Auch dieses Buch kann ich nur empfehlen.

auch noch lesen;

Wir sind was wir Denken Teil 2

Wir sind was wir Denken. Teil 3