Bewusstsein
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Heute haben wir zur Abwechslung wieder einmal etwas Sonne – wie lange das lass ich mich einfach überraschen, ich geniesse die Wärme der Sonne und erhole mich. Ja Erholung ist nötig, denn seit Mitte April folgte ein Fest nach dem anderen und ich liebe Feste, gutes Essen und guten Wein, aber jetzt ist genug und zuviel ist zuviel.
Das immerwährende Thema;”Nein sagen im richtigen Augenblick - nein sagen, dann wenn es am Besten schmeckt und der Gaumen nach mehr ruft und der Körper hat schon lange genug. (dahinter steckt natürlich mein gewöhnliche Geist mein EGO das nie genug bekommt ) Wie meine Leser ja wissen, lebe ich meistens sehr bewusst, aber so bald der Alkohol mein Hirn vernebelt, verliere ich den Kontakt zu meiner inneren Stimme und die Folgen sind programmiert.Meine Wahrnehmung ist fokussiert auf Genuss und Gespräche mit meinen Freunden. Das ist das schönste an solchen Festen, der Austausch mit den Mitmenschen. Das eine vom Anderen trennen, das wäre doch schade.
Wenn dann das Dessert kommt, dann bin ich ganz verloren, Süsses ist mein Untergang. Gut das ist Jammern auf hohem Niveau, wie mir meine Frau immer wieder sagt. Ich soll; “Nein sagen lernen im richtigen Augenblick und die Bodenhaftung bewahren, wo sie recht hat, da hat sie recht” Auch hier bewahrheiten sich die Worte;”weniger ist oft mehr.”
Wenn ich Achtsamkeit übe, habe ich in der Regel kein Alkohol intus, ich werde am nächsten Fest etwas Achtsamkeit üben, das heisst dann aber auch, weniger Wein und weniger Essen. Jetzt werde ich wieder eine Längere Zeit versuchen Gesund zu Essen. Ein bewusstes Leben ist eine Gute Sache, auf die Länge halt doch etwas langweilig, ich werde versuchen, auch hier einen guten Mittelweg zu finden, aber eigentlich freue ich mich bereits wieder auf das nächste Fest, irgend wann im Juni.
07.05.2013 Copyright ©zentao
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Im Laufe (m)eines Lebens…
Stopp! Die Umkehr des Alterungsprozesses
meine Erfahrungen mit “Stopp die Umkehr des Alterungsprozesses”
Am Samstag war ich an einer schönen Hochzeit, es ist die Hohe Zeit im Leben zweier Menschen und es war alles enthalten, Regen, graue Wolken und auch ein wenig Sonne, genau so ist auch das Leben. Auch im Leben ist der Wandel, die Veränderung Trumpf, nach dem Regen scheint die Sonne und graue Wolken gehören auch dazu. Es braucht Mut, zueinander Ja zu sagen, ein Ja fürs Leben mit allem Wenn und Aber. Es ist die Hohe Zeit der Liebe, eine Zeit wo wir den Partner Bedingungslos annehmen. Man verspricht einander ewige Liebe, wie schön. Man hat Träume, und man versucht sie zu zweit, zu verwirklichen.
Die Idee der Ehe, ist dass man ein Leben lang beisammen bleibt. So eine Ehe ist eine Lebensschule für beide, es gibt keine Bessere.
Doch heute ist es Mode geworden, dass man, bei den ersten dunklen Wolken die aufziehen, bereits aufgibt und sich schon wieder scheiden lässt. Es braucht halt etwas Ausdauer und viel Achtsamkeit, so eine Ehe will gepflegt werden, jeden Tag. Es braucht noch etwas, was heute nicht mehr so selbstverständlich ist; “es braucht Respekt für das Gegenüber,” ich selber erreiche in ein paar Tagen mein 40 jähriges verheiratet sein. Die Liebe ist etwas unbeständiges, sie kommt und sie geht, es ist ein stetes auf und ab, aber mit etwas Geduld, kommt sie immer wieder zurück. Man kann die Liebe nicht festhalten und nicht einsperren – Liebe muss frei sein und wer liebt muss vertrauen, ein Leben lang. Ich kann so ein Leben zu zweit, nur empfehlen, ich habe es nie bereut.
06.05.2013 Copyright ©zentao
Lebt man an Tagen wie dem heutigen, wo es immer noch kühl und nass ist, besser in der Gegenwart, als an Schönwettertagen? Ich glaube Ja – an Schönwettertagen, geniessen wir einfach die Wärme, und wir werden oft träge, es ist einfach angenehm. An Tagen, wie die vergangen, wo es mehrheitlich nass und kühl war, die Temperatur ging sogar auf vier Grad zurück, war es einfach nur unangenehm. In der warmen Wohnung hatte ich keine Lust irgend etwas spektakuläres zu tun und habe ein Buch in die Hand genommen plus eine Tasse Kaffeé und ein wenig gelesen. Was oft zu kurz kommt, zur Zeit lese ich
Leibniz war kein Butterkeks: Den großen und kleinen Fragen der Philosophie auf der Spur
von Michael Schmidt-Salomon und Lea Salomon
ein Interessantes Buch das die Philosophie für Laien wie mich, gut erklärt. Ach ja – gekocht habe ich auch noch, es gab ein
Thailändisches Gemüse Curry und Reis
Karotten, Sellerie, Broccoliröschen, Frühlingszwiebeln – fein geschnitten – anbraten – ca.5 min
Peperoni, Zucchetti – auch fein geschnitten + wenig rote Currypaste und etwas Zucker – zugeben
weitere 5 min braten
Austernsauce, Sojasauce, Süsse Chilisauce etwas Bouillon,
Weisswein mit 1tl. Maisstärke vermischen
Kokosnussmilch, Erdnüsse, – zugeben und noch etwas köcheln lassen - am Schluss noch eine Banane in Scheiben beigeben
mit Pfeffer, Salz, Chilipulver abschmecken
dazu Reis
Am Nachmittag habe ich mich ganz bewusst zum Joggen entschieden, das erste Mal in diesem Frühling, mit einer Temperatur von ca. 12 Grad war es noch ganz angenehm. Meine Laufstrecke habe ich so gewählt, dass ich am Bahnhof vorbei renne und noch eine Gratiszeitung nach Hause mit nehme.Nachdem ich das schlechte Wetter akzeptiert habe, war es trotz dem kühlen Wetter, ein guter Tag.
22.04.2013 Copyright ©zentao
Wenn etwas trauriges geschieht oder eine schlimme Krankheit ausbricht oder sonnst etwas unangenehmes geschieht fragen die meisten Menschen nach dem “Warum?” warum geschieht mir das? Warum habe ich Krebs, das sei nicht sehr hilfreich. Im letzten Zen-Retreat habe ich gelernt, dass die Warum? Frage, eigentlich die Unwichtigste Frage sei, viel wichtiger sei die wie? Frage. Weil das Warum, bereits wieder vorbei sei. Buddha habe sich mehr mit der Frage des – Wie ? befasst, Wie kann ich diese Situation verbessern? Wie kommt es dass… wie lasse ich diese Gedanken vorbei ziehen….wie verändere ich diesen Augenblick, zum Besseren?
Warum war Gestern, das Wie? ist die Frage die wir in diesem Augenblick stellen müssen, wie in der berühmten
Geschichte des von einem Giftpfeil getroffenen Mannes
“Mein lieber Brahmane, ich antworte grundsätzlich nur auf hilfreiche Fragen, diese Frage aber ist nicht hilfreich.”
“Aber sagt, Herr Gotama, warum ist diese Frage nicht hilfreich?”
“Die Frage ist so wenig hilfreich wie die Frage des vom Giftpfeil getroffenen Mannes.”
“Das verstehe ich nicht, Herr Gotama, würdet Ihr mir wohl erzählen, was es mit der Frage des von einem Giftpfeil getroffenen Mannes auf sich hat?”
“Wohlan denn, Brahmane, so will ich Euch die Geschichte des vom Giftpfeil getroffenen Mannes erzählen. – Es begab sich, dass ein König mit einer großen Schar von Kriegern unterwegs war einen Krieg zu führen. Beim König war auch ein Wundarzt zur Versorgung der Verwundeten. Mitunter war nämlich rasche Hilfe nötig, denn in diesem Krieg wurden vergiftete Pfeile eingesetzt.”
“Was weiter, Herr Gotama?”
“Plötzlich, keiner wusste, woher der Schuss kam, fiel ein wackerer Krieger, der zusammen mit seinem Freunde beim Auskundschaften des Geländes war, von einem Giftpfeil getroffen zu Boden. Der Freund war bestürzt, und er wollte sofort zurückreiten, um den Wundarzt zu holen. Der Verletzte aber rief: ´Halt mein Freund, zunächst müssen wir die Ursache ergründen. Woher wurde der Pfeil abgeschossen? Aus einem Hinterhalt oder von einem Baum? War der Schütze zu Fuss oder zu Pferde oder ritt er gar auf einem mächtigen Elefanten? Und alsdann lasse uns herausfinden, welcher Kaste der Schütze angehörte. War es ein Krieger, war es ein Kaufmann oder war es ein Brahmane? Oder hat womöglich gar ein Unberührbarer den Pfeil abgeschossen, und keiner von euch darf den Pfeil dann berühren! Alsdann lasset uns untersuchen, was ist das eigentlich für ein Pfeil? Ist er aus Esche, Buche, der harten Eiche oder gar aus dem wohlriechenden Sandelholz? Und die Feder am Pfeilende, von welchem Vogel stammt sie wohl? Vom Sperber, von einer Taube, einer Amsel oder vom possierlichen Eichelhäher? Und dann müssen wir die Frage ergründen, wie war der Bogen wohl beschaffen, der solches Geschoss schleuderte, war er einfach, doppelt oder dreifach gekrümmt? Und welche Sehne war es, die den Bogen zierte und dem Pfeil so kraftvoll Schwung verlieh? War sie vom Hirsch, von der Kuh, vom Büffel oder etwa nur von einer Ziege?`
Glaubt Ihr, Brahmane, es sei klug von dem vom Giftpfeile getroffenen Mann, so zu fragen?”
“Sicher nicht, Herr Gotama, denn bevor alle diese Fragen mit einiger Sicherheit beantwortet werden können, ist dieser Mann gestorben, denn nur kurz ist die Zeit, die ihm zur Rettung bleibt. Alle Kräfte müssen auf eine rasche Versorgung seiner Wunde gelegt werden, diese törichten Fragen jedoch halten genau davon ab!”
Die wichtigste Frage ist immer “ist es hilfreich, alle warum Fragen führen nicht weiter, sie bewirken oft das Gegenteil und verbessern unsere Situation nicht wesentlich. Wenn wir die Wie? Frage stellen, dann sind wir in der Gegenwart, wenn wir nach dem Warum? fragen, ist die Ursache bereits vergangenheit und belastet uns nur.
21.04.2013 gepostet durch zentao
Es geht letztendlich nur um Wahrnehmung. Wir selber machen immer eine persönliche Sache daraus. Dabei ist es nur Wahrnehmung. Sobald das was wahrnimmt seine Fähigkeit zur Wahrnehmung wahrnimmt, erzählt sich eine Geschichte.
Norbert vom Lebensfreudebloc hat einen interessanten Beitrag dazu geschrieben Hoppla, Wahrnehmung kenn’ ich doch!
In der heutigen Zeit, überfordern sich die Menschen oft selbst, so dass ihre Wahrnehmung leider oft vernebelt ist und sie nur das wahrnehmen, was in ihrem Focus ist, und was aktuell ist. Diese Wahrnehmung ist sehr Ich betonnt und oberflächig und für ein bewusstes wahrnehmen, sind sie gar nicht interessiert. Es ist ja auch schwierig mit so vielem, was wahrzunehmen ist, die Vielfalt der Angebote in der heutigen Zeit ist enorm. Da wundert es einem nicht, dass wir so vieles ausblenden und oft nichts Hören und Sehen wollen und unsere Gefühle tief in uns verstecken.
Wahrnehmung hat meiner Meinung nach viel mit Achtsamkeit zu tun, das ist bewusstes wahrnehmen im gegenwärtigen Augenblick. Wahrnehmen ist mehr als nur einfach Sehen, Hören, und Fühlen es ist da sein in jedem Augenblick. Es ist das Leben so zu akzeptieren ohne wenn und aber, es ist auch annehmen was immer im Leben kommt.(das ist nicht leicht ) Es ist voll präsent zu sein und es sind wenige Menschen die dazu fähig sind. Eine Praxis der Achtsamkeits-Meditation hilft enorm, dies zu erreichen.
Unsere gewöhnliches Wahrnehmung funktioniert aus buddhistischer Sicht wie folgt:
Unser Augenbewusstsein nimmt Formen wahr, unser Hörsinn hört Laute, unser Geruchssinn erlebt Gerüche, der Geschmackssinn erlebt Geschmack und unser Tastsinn erfährt Körperempfindungen. Diese Wahrnehmung als solche ist frei von Konzepten. Dann kommt das sogenannte Geist-Bewusstsein ins Spiel. Es ist eine mentale Instanz, die die Eindrücke konzeptionalisiert – also zb. die Sinneseindrücke als Baum erkennt bzw. etikettiert. Das Geist-Bewusstsein seinerseits ist geprägt von den Eindrücken, nicht nur dieses Lebens, sondern aller vorherigen Leben und deshalb nur zu einer getäuschten Wahrnehmung fähig.
psychophysik.com
Wir täuschen uns dauernd selbst, wir interpretieren und passen unsere Wahrnehmung dauernd, so an, dass es für uns passt. Es ist auch nicht möglich, so ruhig und achtsam, wie in der Gehmeditation durchs Leben zu gehen. Doch möglich ist es schon, nur das ist uns viel zu anstrengend und wir möchten es doch lieber etwas mehr gefiltert. Doch Buddha hat schon gesagt: „Es ist unser Geist, der die Welt erschafft.“ Ob wir es wollen oder nicht, was immer in unserem Leben geschieht, wir selber haben es uns so eingerichtet. Es beginnt eigentlich vor der Wahrnehmung, es beginnt in unserem Denken, wenn wir bereit sind richtig zu Denken, das heisst, ohne Werten, dann nehmen wir unsere Umwelt, unsere Mitmenschen und uns selber auch richtig wahr.
18.04.2013 Text Copyright ©zentao
Nach mehrmaligen Etappen dieses Winters scheint es jetzt doch so, dass es aussieht, wie wenn der Frühling doch noch kommen möchte. Es ist spürbar wärmer geworden heute Nachmittag waren es doch immerhin 16,3°Grad, das ist schon fast angenehm. Grauer Himmel und Regenwolken und es regnet zur Abwechslung einmal, das ist doch schon viel besser als der Schnee vom März, doch ich will mich nicht beklagen, ab und zu zeigt sich ja auch die Sonne wieder .
Es ist das richtige Wetter um meine Achtsamkeit zu üben, das Wetter anzunehmen so wie es ist und zu versuchen, es den Narzissen auf meinem Balkon gleich zu tun, ob es regnet oder schneit oder ob die Sonne scheint, jetzt ist die Zeit da, um zu blühen. Sie nehmen jeden Augenblick einfach hin - ob es regnet oder schneit oder ob die Sonne scheint – für die Narzissen ist jedes Wetter das richtige Wetter – machen wir es doch wie die Narzissen.
Wenn ich das Wasser schöpfe,
ist der Mond in meiner Hand.
Wenn ich eine Blume pflücke,
ist mein Gewand voll Duft.
Zenkai Shibayama, Eine Blume lehrt ohne Worte
11.04.2013 Text Copyright©zentao
Foto Copyright©erwinphoto
in meinem Foto-Blog erwinphoto mehr Bilder zum Thema Frühling
zartes Frühlingserwachen…
Nach ruhigen Tagen im Haus Tao bei Meditation in Schweigen, bin ich wieder zurück im Alltag. So eine schweigsame Zeit tut einfach gut. In unserer hektischen Zeit wo wir meistens, nur noch gefordert werden aber selten mehr gefördert werden, ist es eine Notwendigkeit sich ab und zu aus dem täglichen Leben zurück zu ziehen an einen stillen Ort.
Fast fünf Tage habe ich geschwiegen, ehrlich das ist für mich sehr anstrengend. Nur einmal am ersten Morgen bin ich reingefallen und habe, aus Gewohnheit, “Guten Morgen” gesagt und es ging jeden Tag Besser und Besser. Auch an das Schweigen kann man sich gewöhnen und es tut gut, wenn das Karussell im Kopf, sich immer langsamer dreht.
Meine Gedanken-Splitter über die Erfahrungen im Retreat demnächst in diesem Blog
Furchtlosigkeit
Schweigen
Stille jenseits der Gedanken….
02.04.2013 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Fotos, Frühling, Winter, Wetter, Wetterbericht, Regen, Schnee
So langsam habe ich genug….es will einfach nicht Frühling werden, vor vier Tagen war der offizielle Frühlingsanfang, aber jetzt macht der Winter Überstunden. Die Temperaturen sind dauernd um die Null Grad herum und es schneit. Was ich im Dezember liebe, ist mir jetzt einfach verleidet. Es ist einfach nur unangenehm, da ist nichts von Achtsamkeit zu spüren, wie kann man Kälte achtsam betrachten, das passt irgendwie nicht zusammen. Achtsamkeit verbinde ich mit Wärme und angenehmen achtsamen Momenten. Auf unangenehme Weise, werde ich durch die Kälte, gezwungenermassen achtsam. Mir wird bewusst, dass ich mich wieder warm anziehen muss. Knapp zwei Wochen durften wir hoffen, dass der Frühling endlich kommt und jetzt das. Er war ganz kurz da, Schneeglöcklein zeigten sich mutig und sie werden dem Winter trotzen. Ich nehme mir die Schneeglöcklein als Vorbild – ich lasse mich nicht entmutigen, das bisschen Frost überstehe ich alleweil. Auch wenn es ungewöhnlich ist, das in ganz Europa immer noch tiefer Winter ist, so bin ich doch überzeugt; “der Frühling kommt bestimmt.”
Gestern hat der Wetterbericht gemeldet, es werde wieder milder so um die 9° Grad, das gefällt mir schon etwas besser, auch wenn es immer noch unangenehm ist
25.03.2013 Text von zentao
Tags: Alltag, Menschen, Zen, Politik, Abstimmung, Abzocker Initiative
Ich schreib ja selten über politische Themen, aber ich muss gestehen, ich bin ein wenig stolz auf unser Land und meine Mitbürger, die wieder einmal gezeigt haben, dass unsere Demokratie funktioniert. 67,9 Prozent der Stimmbürger haben die Abzocker-Initiative von Thomas Minder am Sonntag angenommen. Es war ein Sieg der ganzen Schweiz, von Links bis Rechts, haben wir Wutbürger gesiegt, ( manchmal ist so eine gerechte Wut, doch für etwas gut ) ohne Gewalt und mit nur wenigen bösen Worten.
Das ist die Quittung für dieses arrogante Verhalten der Wirtschaft und der Banker in den letzten Jahren. Ich weiss, Geldgierige Menschen werden wieder Schlupflöcher finden und weiter betrügen, aber es wird doch etwas schwerer und vielleicht wird abzocken sehr unpopulär werden und es wird mit Argusaugen geschaut was einer verdient. Die Schweiz war wieder einmal ein gutes Vorbild und ich frage mich. warum die Schweiz nicht öfters Mal kopiert wird? Mehr Demokratie täte der EU gut, ist dort doch alle Macht einseitig verteilt, nur das Volk hat nichts zu sagen, ich glaube die Schweiz ist die einzige wirkliche Demokratie, oder täusche ich mich? Wäre so etwas auch in einem EU Land möglich, ich glaube kaum.
04.03.2013 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Meditation, Spiritualität, Zen, entspannen, Entspannungsübung, Entspannung
Das ich mich entspannen kann, muss ich mir Mal etwas Zeit gönnen und nicht dauernd weiter rennen. Entspannen heisst auch loslassen und geschehen lassen. Zum richtigen Entspannen brauchts auch Achtsamkeit und alles ist in dieser Entspannungs-Übung, die ich im Blog 10 x 10 Tage gelesen habe
reblogt vom Blog 10 x 10 Tage
Hawaii lässt grüßen: Die Pico-Pico-Atmung
Die Menschen Polynesiens haben eine Atem-Meditation, die ihnen hilft, die innere Quelle zu erreichen, die erfrischt, entspannt und ihre Lebensenergie wieder zum Sprudeln bringt: Pico-pico! Ich finde, das ist ein entzückender Name für etwas absolut nützliches.
Die Menschen dort haben schon immer ein besonderes Verhältnis zu ihrem Körper, nehmen ihn als Tempel ihres spirituellen Wesens wahr. Denn Nahrung, Pflege, Reinigung, Bewusstheit für den Körper haben immer auch die Entsprechung auf der seelischen Ebene. Und jedes seelische Erleben, jeder seelische Schmerz findet sich auch auf der Körperebene wieder.
Aus ihrer Sicht sind wir gesund, wenn Spannung und Entspannung in einem ausbalancierten Zustand sind. Stress und Anspannung gehören zum Leben, geben Impuls zum Handeln, erlauben Reaktionsfähigkeit usw., nur ist es wichtig, eben auch der Entspannung den nötigen Raum zu geben….
Weiterlesen im Original Beitrag (Ent)spann Dich!
30.02.2013 rebloged durch zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Fotos, Garten, Leben, Löwenzahn, Blumen, Weisheit, Zen
Ein Mann wollte einmal einen Garten anlegen. Er bereitete den Boden vor und pflanzte den Samen von wunderschönen Blumen.
Aber als die Saat aufging, wuchsen nicht nur die Blumen, sondern auch der Löwenzahn.
Der Mann versuchte mit mancherlei Methode, den Löwenzahn wieder zu entfernen, aber nichts half.
Schließlich ging er zum Hofgärtner des Königs, um ihn um Rat zu fragen.
Der weise, alte Gärtner, der schon viele Jahre Erfahrung gesammelt hatte, gab ihm bereitwillig Auskunft, aber der Mann hatte schon alles ausprobiert.
So saßen die beiden eine Weile nachdenklich beisammen, bis der Gärtner den ratlosen Mann schließlich schmunzelnd anschaute und sagte: Wenn alles, was wir versucht haben nichts nützt, schlage ich dir vor, du lernst, den Löwenzahn zu lieben!
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Atem, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Zen
Den Atem betrachten wir als etwas selbstverständliches, für die meisten Menschen, ist er kein Grund darüber Nachzudenken, der Atem wird vielmehr, noch vernachlässigt. Ganz anders in der Zen-Meditation, da ist der Atem so etwas, wie beim Schiff der Anker. Die meisten Menschen atmen nur oberflächig, das heisst nur gerade mit der Lunge ohne ihr Zwerchfell zu benutzen und das geht am Sinn des Atmens vorbei.
Die wahren Menschen holen ihren Atem von ganz unten herauf, während die gewöhnlichen Menschen nur mit der Kehle atmen.
Dschuang Dsi, Das wahre Buch vom südlichen Blütenland
Wenn wir meditieren, beobachten wir den Atem nur, ohne etwas verändern zu wollen. Wir lassen den Atem kommen und wir lassen ihn auch wieder gehen. Wichtig ist aber auch unsere Haltung, mit der wir auf unserem Kissen sitzen. Mit einer schiefen Haltung, können wir nicht atmen und wenn wir steif wie ein Brett sitzen, so ist das auch nicht gerade natürlich. Haltung und Atem, gehen zusammen, eines ohne das andere, kann nicht gut funktionieren. Nur wenn wir aufrecht sitzen, so wie wenn wir in der Mitte des Scheitels, hoch gezogen würden, kann unsere Energie, auch richtig fliessen.
Wenn wir sitzen, versuchen wir zu spüren, ob wir mit beiden Sitzhöckern auf dem Kissen sitzen, mit den Knien den Boden berühren, es ist wichtig dass wir so eine Art Dreibein bilden, mit unserem Hinter und den Knien. Dabei, dürfen wir, zu guter Letzt, den Atem nicht vergessen, den Atem beobachten und ganz wichtig, wir müssen den Atem spüren, wie er rein und raus geht, einfach rein und raus, wie wenn da ein Scharnier in der Mitte wäre, einfach rein und raus. Oft wird geraten, wir sollen den Atem zählen, aber das wäre wieder denken, aber wir müssen den Atem spüren und nicht den Atem denken. Wir müssen zum Atem werden, und das Denken hört einfach auf. Wenn wir so tief nach innen gehen, dann lösen sich oft alte Geschichten und tauchen unverhofft, im Geist auf und beunruhigen uns oder überfluten uns mit Freude. Wenn wir unseren Atmen Fühlen, ist alles möglich unserer Atem dehnt sich aus und verbindet sich mit dem ganzen Universum.
Nach der Meditation, ist aber nicht Schluss mit unserem Atem, da bleiben wir achtsam, auf unserem Atem. Klar ist es im Alltag nicht immer möglich, ganz bei unserem Atem zu sein, aber sobald wir bemerken, dass wir wieder abschweifen, kehren wir einfach wieder zu unserem Atem zurück.
16.02.2012 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Glück, Unglück, Gelassenheit, Augenblick, Buddhismus, Buddha, Meditation, Spiritualität, Zazen, Zen
Worte über Glück und Unglück von Meister Dogen
Meister Dogen lebte vor über 800 Jahren und erreichte zu dieser Zeit Erleuchtung. Es ist ein Rat den er an seine Schüler gab und diese Lebensweisheit gilt auch heute noch und wird auch in der Zukunft immer noch gültig sein.
Die Gelassenheit innerhalb des Glücks und Unglücks ist wahres Glück. Wenn du versuchst, dich deines Unglücks zu entledigen, verlierst du damit nur deine Gelassenheit, und du machst dich selbst noch unglücklicher.
Hängst du dagegen am Glück, dann verlierst du ebenfalls deine Gelassenheit und damit auch das Glück. Nur wenn du dein Leben so akzeptierst, wie es ist, wirst du wirklich glücklich und gelassen sein.
Doch glaube nicht, dass sich Glück und Gelassenheit begreifen und in Worten ausdrücken lassen. Vergiss einfach dein Begreifen-Wollen, hör auf, danach zu streben – glücklich – zu sein. Lass deinen Körper und Geist los und überlasse dich dem Glück, um so zu sein, wie du bist.
Wer willst du sein, wenn nicht du?
Wo willst du sein, wenn nicht hier?
Wann willst du leben, wenn nicht jetzt?
Und genau da bist du in diesem Augenblick –
was für ein Glück!“
von Zen-Meister Dogen
Dieser Text von Zen-Meister Dogen fasst zusammen, was der Zen-Buddhismus über das Leben jenseits von Zufriedenheit und Unzufriedenheit zu sagen hat, eine Aussage die vor allem auch heute immer noch gilt.
Lebe jetzt und nicht Morgen aber auch nicht Gestern.
01.02.2013 gepostet von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Gedanken, Liebe, Menschen, Zazen, Gripe, Kranheit, Gesundheit
Der Alltag hat mich wieder und ich bin wieder gesund, diese unangenehme Erkältung hat mich wirklich geschlaucht. Aber so viele meiner Freunde hat es auch erwischt, es war so schlimm, das das letzte Zazen am Freitag aus viel, weil fast alle Krank waren.
Mit dem Alltag kommen aber auch wieder meine kleinen Bedürfnisse mehr zum Zug und das sind mein Espresso und das kleine Stück Schokolade und…und… und…. meine alltäglichen kleinen Süchte. Heute sind diese kleinen Bedürfnisse (fast) kein Problem mehr für mich, es gab aber eine Zeit da war ich massiv Zucker süchtig, alles Süsse, am Liebsten waren mir Gebäck mit Weissmehl und Zucker dazu musste ich zwangsläufig eine Kaffeé trinken. Süsses weckte in mir die Lust nach Kaffeé und Kaffeé wiederum weckte die Lust nach mehr Süssem.
Bei Art – Kreativ – Goeritz habe ich einen Interessanten Beitrag über das Thema Sucht gefunden. Flucht in die Sucht. Er schreibt aber mehrheitlich über die klassischen Sucht Verursacher wie Alkohol und den Drogen, ich bin aber der Meinung, Sucht beginnt viel früher, oft eben in der Familie. Fehlende Liebe und Aufmerksamkeit sind Türöffner für die Sucht. Ein Süchtiger ist ein Suchender und die Sucht-Objekte sind nur Ersatz für die, zu wenig erhaltene Liebe. Der Weg in die Sucht ist fliesend, es beginnt doch schon im Alltag beim Essen, bei den kleinen Belohnungen zwischen durch. Die schlimmsten Drogen sind nicht Alkohol und Drogen, nein das sind Zucker und Weissmehl Produkte und der Kaffeé, weil sie so normal und alltäglich sind. Gerade die Familie birgt viel Potenzial für Süchte, fehlende Liebe und Aufmerksamkeit sind die Ursache aller Süchte.
Da taucht immer wieder die Frage auf was ist den Sucht und was nicht, es ist eigentlich sehr einfach, alles was mich in irgend einer Form abhängig macht, ist bereits eine Form von Sucht. Was für den einzelnen Sucht ist, das muss jeder für sich selber heraus finden, aber Süchtige sind wir auf die eine oder andere Art alle. Wenn wir aufhören mit dem Finger, auf die bösen Süchtigen zu zeigen, sondern, anerkennen, dass der erste Schritt um von Drogen frei zu sein, bei uns selber beginnt. In dem wir wieder mal hinschauen, (vor allem bei uns selber)und uns selbst fragen;”tut mir das gut” wenn nein, dann lasse ich das doch einfach mal weg und schaue, wie es mir geht ohne. Auch da, muss es nicht verzichten heissen, vielleicht einfach mal etwas weniger.
Wie heisst es so schön; “weniger ist oft mehr…”
25.01.2013 Text von zentao
Tags:Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddhismus, Meditation, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen

Milarepa hatte überall nach Erleuchtung gesucht, aber nirgends eine Antwort gefunden, bis er eines Tages einen alten Mann langsam einen Bergpfad herabsteigen sah, der einen schweren Sack auf der Schulter trug.
Milarepa wusste augenblicklich, dass dieser alte Mann das Geheimnis kannte, nach dem er so viele Jahre verzweifelt gesucht hatte. »Alter, sage mir bitte, was du weißt. Was ist Erleuchtung?«
Der alte Mann sah ihn lächelnd an, dann ließ er seine schwere Last von der Schulter gleiten und richtete sich auf.
»Ja, ich sehe!« rief Milarepa. »Meinen ewigen Dank! Aber bitte erlaube mir noch eine Frage: Was kommt nach der Erleuchtung?«
Abermals lächelte der Mann, bückte sich und hob seinen schweren Sack wieder auf. Er legte ihn sich auf die Schulter, rückte die Last zurecht und ging seines Weges.
Milarepa
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddhismus, Charlotte Joko Beck, Glück, Leben, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen, Zen-Lehrer

Sumpfgras
„Das Leben gibt uns immer den Lehrer
den wir genau in diesem Augenblick brauchen“
Dazu gehört genauso;
Jede Mücke die dich stechen will
Jedes Un-Glück das dir begegnet
Jedes Rotlicht das dich ärgert
Jeder Verkehrstau
Jedes Unwohlsein und jede Krankheit
Jedes Gegenüber und die Kinder der Nachbarn
Jeder Abfall der in der Natur herumliegtÂ
Jede Veränderung die in Dein Leben kommt
Jede Deiner kleinen oder grösseren Süchte
Jeder Atemzug
Jeder Augenblick ist Dein Lehrer
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Frieden, Gedanken, Karma, Leben, Menschen, Vergänglichkeit, Zen
Mein Leben lang wusste ich immer;“was ich nicht will” und danach richtete ich mein Leben aus, ein Leben mit sehr viel Abwehr. Etwas einfach mal akzeptieren, das war mir fremd, ich suchte immer das sprichwörtliche Haar in der Suppe. Ich wollte immer noch meine Meinung sagen und vor allem meinte ich hätte doch immer recht. Ablehnung oder auch Aversion beherrschte mein Leben, aber auch die Gier war mir nicht unbekannt, aber auf etwas verzichten viel mir leichter als meine Wut zu beherrschen. Ich habe gelernt, dass die Ursachen unserer Unzufriedenheit (Leiden), Begehren, Abneigung und Unwissenheit sind.
Dabei war ich nicht wirklich auf meine Mitmenschen wütend, die Wut galt fast immer mir selber. Ich hatte meistens zu hohe Erwartungen, ich war mit mir selber unzufrieden. Was ich alles meinen Mitmenschen antat, war mir damals nicht bewusst. Denn heute weiss ich; “wir bekommen immer das was wir geben” und ich habe viele Worte im Ärger gesagt.
Im Buddhismus gibt es so etwas wie Gut und Böse nicht, es ist besser von heilsam und unheilsam zu sprechen, schlussendlich ist es immer Unwissenheit. In der Meditation erkennen wir die Ursachen von unserem unglücklich sein und wir finden Wege um den hochkommenden Ärger und Wut zu erkennen. Solange wir kämpfen werden wir immer unseren Emotionen ausgeliefert sein. Heute frage ich mich oft, war ich das wirklich, ich bin heute ein anderer Mensch.
Wenn es aber um meine persönlichen Wünsche ging, konnte ich mich nie entscheiden. Alles was ich bin, ist mir geschehen, vermutlich weil ich mich nie entscheiden konnte. Im nachhinein kam ja immer alles gut, nur ich brauchte meine Zeit, bis ich begriff, dass ablehnen und kämpfen, nur in eine Sackgasse führt. Zum Glück habe ich vor 18 Jahren die Zen-Meditation kennen gelernt und ich habe mit mir und dieser inneren Kraft meinen  Frieden geschlossen. Zwei Worte begleiten mich heute; “annehmen und akzeptieren” es ist so wie es ist und endlich bin ich ein zufriedener Mensch.
Es ist ausserordentlich schwierig und anstrengend, sich der inneren und äusseren Ablenkungen voll bewusst zu werden; doch nur durch das Verstehen ihrer Natur und ihrer Wirkungsweise und nicht, indem man sie ablehnt, findet man jene umfassende Konzentration.
Krishnamurti, Vollkommene Freiheit
21.11.2012 Copyright©zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Angst, Ärger, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Ego, Gedanken, Glück, Leben, Menschen, Sorgen, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Zur Zeit lese ich ein starkes Buch
mit dem Titel Mind Fuck von Petra Bock
- Warum wir uns selber sabotieren und was wir dagegen tun können -
Mind Fuck habe ich für mich als Geistes Vergewaltigung übersetzt und genau das tun wir dauernd der eine etwas mehr als der andere, aber genau das tun wir. Darüber wurde schon sehr viel geschrieben, aber in Mind Fuck wird einmal erklärt was wir uns da an tun, ein etwas anderer Blickwinkel über diese Selbstverurteilung und geistige Vergewaltigung in uns selber.
Ich habe ja auch schon einiges darüber geschrieben, nur ich schreibe in der Regel über das ICH/EGO und was dieses mit uns anstellt, und dieses EGO ist ein Teil von mir selber. Es sind unsere Gedanken und mit den negativen Gedanken vergewaltigen wir unser Selbst. Es sind diese alten Muster in uns selber, die wir teilweise von unseren Familien und unserer Umwelt übernommen haben. Es sind dies Momente in unserem Leben, wo wir geistig vergewaltigt wurden, diese Augenblicke, wo irgend ein Lehrer sagen durfte: ” aus Dir wird ja doch nichts” oder wenn wir etwas wichtiges sagen wollten, uns einfach das Sprechen verboten wurde. Alles was uns je angetan wurde haben wir gelernt, dass das richtig sei. In jedem von diesen Momenten wurde unser Geist vergewaltigt und heute tun wir uns das selber an. Jedes Mal wenn in unserem Leben, ein ähnliches Erlebnis geschieht, tauchen aus der Vergangenheit Bilder auf und wir reagieren selber so, wie wir es früher erlebt haben und wir reagieren immer falsch und wir sagen Dinge, die uns später leidtun.
Wann geschieht dieser Mind Fuck – Geist-Vergewaltigung oder anders gefragt;
„ was vergewaltigt unser Selbst?“
Es sind die Sorgen, Ängste, Wut, Scham, Schuldgefühle unserer Grössenwahn genauso wie wenn wir uns klein fühlen und am liebsten in den Boden versinken möchten. Wir meinen wir seien nicht so viel Wert wie andere.
Wenn wir uns mit anderen vergleichen, dann vergleichen wir uns ja immer mit denen, die es Besser haben als wir und schon fühlen wir uns schlecht.
Wenn wir uns selber herunter machen, mit Worten wie; “Mensch bin ich blöde” oder diese Fäkalsprache die manche im Alltag benutzen.
Wenn wir aggressiv oder depressiv sind, wenn wir jammern und die Schuld bei den anderen suchen. Wir haben unser Vertrauen zu uns selber verloren, wir sind ohne Selbstbewusstsein.
Dabei wäre es so einfach, wenn wir mit uns selber so umgehen würden, wie mit unserem Besten Freund. Wie das geht habe ich hier geschrieben.
Sei dir selber ein guter Freund
Was müssen wir tun? Ganz einfach, wir müssen die Macht und die Verantwortung für unser Selbst wieder selbst übernehmen und aufhören Macht und Verantwortung an andere abgeben. Wenn es uns bewusst wird, was da in uns abgeht, dann können wir diese innere Fremdherrschaft stoppen und wieder unser eigenes Leben, leben.
Der Buddha meint dazu;
Nimm Dich selbst in Liebe an
und sei Wachsam heute – morgen – immer!!
Bevor Du andere gerade bigst,
musst Du erst etwas viel Schwierigeres tun
dich selber gerade biegen.
26.08.2012 Text bei zentao
Zum Thema auch noch lesen
das Ego aushebeln
Veränderungen
Heute ist das Morgen, worüber wir uns Gestern Sorgen gemacht haben.
Ich lese zurzeit ein interessantes Büchlein über die Quantenphysik Eine Hand voll Sternenstaub von Lorenz Marti. Ein Buch von dem ich restlos begeistert bin. Er versteht es uns die Quantenphysik, welche ursprünglich aus trockener Zahlenwissenschaft entstanden ist, mit philophischen und poetischen Weisheiten, zu erschliessen. Wissenschaft muss nicht trocken sein, sie kann durchaus auch Lebensbejahend und spirituell sein
Aus dem Nichts sind wir gekommen, in eine Jahrmilliarden alte Geschichte des Universums, um für ein paar Jahrzente mitzuspielen, bevor wir, wieder im Nichts verschwinden Die Wahrscheinlichkeit, dass es uns gibt liegt praktisch bei Null und doch sind wir da. Wie schwer es ist als Mensch geboren zu werden zeigt uns diese Geschichte von der Schildkröte
Auf dem Meeresgrund lebt eine einäugige Schildkröte. Auf den Weiten des Meeres schwimmt ein hölzener Ring, der von Wind und Wellen hier- und dorthin getrieben wird. Alle hundert Jahre steigt die Schildkröte einmal an die Oberfläche hinauf. Es ist sehr selten, dass die Schildkröte mit ihrem Kopf genau durch diesen Ring auftaucht. Doch genau so selten ist es, in einem kostbaren Menschenkörper geboren zu werden.
Beim Lesen mache ich mir so meine Gedanken und frage mich; “sind die Quantenphysicker die neuen Zen-Meister? Denn die gleichen Fragen hat sich die Menschheit schon früher gestellt, dann natürlich nur mit der reinen Denkfähigkeit des Einzelnen. Ich denke da an Buddha und was er schon vor 2500 Jahren für Erkenntnisse durch Denken und möglicherweise durch innere Bilder erkannt hat. Die Erkenntnisse der Quantenphysik erinnern schon sehr stark an das Wissen der alten Meister.
Alles was existiert, durchläuft den Zyklus von Werden und Vergehen.
Alles hat einen Anfang und ein Ende. S.44
Die alten Zen-Meister würden hier noch anfügen;
” Wo es einen Anfang und ein Ende hat, da muss es auch eine Mitte geben “
Da der Augenblick ein Ende hat, muss er auch
einen Anfang und eine Mitte haben.
Da der Augenblick also eine dreiteilige Struktur besitzt,
kann die Welt nicht einen Augenblick lang bestehen.
einen Anfang und eine Mitte haben.
Da der Augenblick also eine dreiteilige Struktur besitzt,
kann die Welt nicht einen Augenblick lang bestehen.
Nagarjuna, Nagarjunas Juwelenkette, Jeffrey Hopkins (Hrsg.)
Was mich fasziniert, ist die Tatsache, dass Zahlenmenschen, irgendwann an ihre Grenzen stossen und zugeben müssen, dass sie es schlichtweg auch nicht wissen. Echtes Wissen, kann nicht durch Zahlen entstehen, es ist die Erfahrung des Lebens, welches Wissen erst entstehen lässt.
Überall ist Licht. Auch dort, wo wir es nicht sehen. Physikalisch gesehen ist Licht eine elektromagnetische Strahlung. Das menschliche Auge vermag davon nur einen kleinen Ausschnitt zwischen den kurzwelligen Röntgen und den langwelligen Radiostrahlen wahrzunehmen. Und selbst dieser Ausschnitt zeigt sich dem Auge nicht direkt sondern als Wiederschein. Den seltsamerweise ist das Licht an sich gar nicht zu sehen. S.53
Im Mahayana Buddhismus wird von der strahlenden Lichtheit in der Todesstunde berichtet
Der Grund, warum der Augenblick des Todes so machtvolle Möglichkeiten bietet, liegt darin, dass zu diesem Zeitpunkt die grundlegende Natur des Geistes, die Grund-Lichtheit oder das Klare Licht, ganz von selbst strahlend manifest wird. Wenn wir in diesem kritischen Moment fähig sind, die Grund-Lichtheit zu erkennen, so versichern uns die Lehren, erlangen wir Befreiung.
Sogyal Rinpoche, Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben
Ein Phänomen, welches im Buddhismus seit Urzeiten bekannt ist, eine Strahlung die wir in der Todesstunde möglicherweise sehen, bei entsprechendem Training (Meditation )
Die Hirnforschung kann heute Nachweisen, dass das Hirn jeden Eindruck filtert, bis er mit dem Vorwissen übereistimmt und den bekannten gedanklichen Mustern entspricht. Das geschieht ganz automatisch. Deshalb braucht es ab und zu eine Unterbrechung; Stop – nicht weitermachen! Innehalten. Warten – Damit entsteht eine Lücke. Ein Zwischenraum des Nichtwissens. In ihm kann neues reifen. S.104
Ein Gedanke der mich frappant an den Sinn der Meditation erinnert. Eine Art des Lebens, wie es im Zen seit Buddhas Zeiten praktiziert wird. Wie schön ist es doch, zu wissen, dass es auch heute noch Denker gibt, auch wenn sie halt einen riesigen Umweg machen. Manchmal führt nur das Schweigen zu neuen Erkenntnissen und im Staunen erkennen wir wie klein wir doch in Wirklichkeit sind.
29.Juli 2012 zentao
- Platikdeckel in der Natur?
- Aludosen gehören in den Abfall
Nach dem Aprilwetter anfangs Juli ist es wieder einmal für zwei, drei Tage schön, was solls, ich nimm das Wetter so wie es ist und wie ist es? Es ist immer richtig, denn das einzige was ich nicht verändern kann ist das Wetter, das macht was es will. Aber auch hier habe ich die Vermutung, dass der Gedanke; “es kommt schon gut” auch hier vielleicht etwas bewirkt, auch wenn es nur der positive Glaube ist. Aber wir verändern auch das Wetter durch unser Verhalten, durch die Abgase von unseren Autos und unseren Heitzungen und der Industrie. Der Klimawandel ist Hausgemacht, damals als der erste Mensch das Feuer enddeckte, da hat die Veränderung angefangen. Nun müssen wir lernen, endlich etwas Rücksicht auf unsere Erde zu nehmen. Wir müssen dazu nichts grosses leisten, wenn jeder seinen Abfall trennt wie es in der Schweiz gemacht wird, so ist der Welt schon recht gut geholfen. Aber das reicht nicht, auch wenn die Schweiz vorbildliches leistet, müssen wir bei uns selber beginnen und weniger einkaufen und weniger wegwerfen und wieder bewusster Leben. Es ist nicht mehr 5 vor 12 es ist einiges darüber.
Immer wenn ich unterwegs bin, sehe ich dauernd Abfall auf meinem Weg, wer tut so was? Niemand würde ensthaft solches tun, es ist die Gedankenlosigkeit und die Bequemlichkeit von uns allen. Mein Appel an die Umweltsünder, wer immer das ist; “nehmt doch euren eigenen Dreck wieder mit nach Hause, zu Hause werft ihr ja auch nicht alles auf den Boden, oder doch?
Oder müssen wir es wie in Singapur machen?
Skurrile Gesetze: Singapur -
Denkt man an den kleinen asiatischen Stadtstaat, fällt einem unweigerlich der Kaugummi ein. Der Verkauf von Kaugummi wurde zwar leicht gelockert, jedoch bedarf es eines Arztrezepts. Wer den Kaugummi allerdings leichtfertig auf die Straße spuckt, muss mit harten Strafen rechnen. Gleiches gilt für achtloses Wegwerfen von Müll. Als Strafe kommt ein Rollentausch in Frage: Der Delinquent wird dann zum Müllmann und muss eine Weste mit der Aufschrift tragen „Ich habe Abfall auf die Straße geworfen“. Besonders allergisch reagieren die Ordnungshüter auf Graffiti. Dafür droht Gefägnis.
weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/reisen/urlaubstipps/reiserecht/tid-15323/skurrile-gesetze-singapur_aid_430054.html
17.07.2012 Text von zentao
Foto von erwinphoto
Zur Information:
NZZ Folio 07/09 – Thema: Abfall
Manchmal denke ich der Mensch, braucht die Angst, oder zumindest die Vorstellung, es könnte etwas ganz schlimmes geschehen. Im Migros Magazin von Heute gibt es wieder einmal ein Beitrag über “Die ewige Angst vor dem Ende der Welt, ein Thema das immer wieder, wiedergekaut wird. Diese Welt wird es noch lange geben, zumindest die nächsten 1,5 Millionen Jahre, was aber sehr gut geschehen könnte ist; dass es diese Welt einmal ohne uns Menschen geben wird und dies Angst ist berechtigt, denn so wie wir mit dieser Erde umgehen, das ist eigentlich traurig.
Ich frage mich; Ist es ein besonderer Nervenkitzel, dass Menschen sich Szenarien, wie so einen Weltuntergang vorstellen und dann warten, bis auf den Tag, wo das geschehen soll, und wenn dann alles beim alten bleibt, kommen wohl besondere Glücksmomente hoch.
Dieses Jahr soll es wiedermal so weit sein, am 21.12.2012, sei es wieder einmal so weit. Nur weil der Mayakalender, an diesem Datum endet, heisst das noch lange nicht, dass auch die Welt zu Ende geht. Das ist doch irgendwie krank!
Da frage ich mich; warum konstruieren wir solche Ängste wie diese Weltuntergangsangst? Angst ist ja auch ansteckend, man denke nur an die Panik, die bei einer Katastrophe entsteht.
Die Angst begleitet uns Menschen seit Urzeiten und ist eine innere Alarmanlage, die sich aber durch diese lange Zeit, seit wir Höhlenbewohner waren, ganz schön abgenutzt hat.
Ein Beispiel; früher hatten die alten Häuser noch keinen Blitzableiter und wenn der Blitz einschlug, stand in kürze das ganze Haus in Flamen. Noch in meiner Kindheit, in den Ferien in den Bergen, mussten wir, wenn so ein Unwetter kam, aufstehen, die Kleider anziehen und so warten, bis das Gewitter vorbei war. Heute lebe ich in einem modernen Haus mit Blitzableiter und doch, wenn ein Gewitter kommt, bin ich unruhig und schlafe sehr schlecht. Die frühere reale und berechtigte Angst, hat sich, als unbestimmtes unruhiges Gefühl konditioniert und macht sich immer wieder bei ähnlichen Situationen bemerkbar.
Das war aber nicht die einzige Angst, die in meinem Unterbewusstsein gespeichert war, da war noch Höhenangst, Angst vor dem tiefen Wasser, Angst in Liften und am schlimmsten war die Angst vor Hunden. Ich habe sie alle überwunden und habe mich meinen Ängsten gestellt, jeder einzelnen. Zuerst habe ich mich gefragt was ist Angst? Link anklicken und Du erfährst die Grundlagen. Der nächste Schritt war meine Ängste zu akzeptieren und mir bewusst werden, dass ich Ängste habe und dass ich diese nicht mehr verdränge.
Die meisten Ängste die wir heute haben, sind antrainiert, entweder durch eine reale Gefahr, die erlebt wurde oder aber auch, durch Horror Geschichten, die wir in unserer Kindheit gehört haben und heute möglicherweise durch Horrorfilme. Das Unterbewusstsein, unterscheidet nicht ob das gesehene, im Film oder im richtigen Leben geschieht, die Angst und Flucht Reflexe, werden gespeichert als Erfahrung und je öfters wir uns so ängstigen, produzieren wir neue Ängste.
Nachdem ich erkannte, dass meine Ängste, aus meinem Unterbewusstsein kamen, habe ich jede einzelne bearbeitet; bei der Angst mit den Hunden, habe ich mir, bei jeder Begegnung mit Hunden, im Geiste vorgestellt, was das für ein schöner und lieber Hund sei und Angstgedanken, einfach nicht mehr zugelassen und dabei immer schön mit meinem Atem ganz bewusst, geatmet. Von Mal zu Mal verbesserte sich meine Beziehung mit Hunden und heute Jogge ich wieder angstfrei.
Bei der Höhenangst bin ich ganz alleine auf einen Aussichtsturm gestiegen und habe mir bewusst gemacht wie unwirklich diese Angst ist und das ich das kann, Stufe für Stufe bin ich da hochgestiegen und habe oben die Aussicht genossen. Meine Angst, im Lift oder anderswo, eingeschlossen zu sein, habe ich mit der gleichen Methode überwunden, indem ich bewusst solche Situationen erlebte.
Durch die Erfahrung in der Meditation, wo ich den Atem beobachte und die Gedanken vorbeiziehen lasse, habe ich gelernt mich und meine Ängste, etwas weniger wichtig zu nehmen und habe erkannt, dass es diese Ängste so nicht gibt und dass, diese Angst ein Produkt meines Denkens ist und ich bin mir bewusst geworden, dass diese Angst gar nicht existiert und habe sie vollständig losgelassen. Wer im Augenblick lebt, der braucht keine Angst, er muss möglicherweise eine kritische Situation überstehen aber solange er in der Gegenwart bleibt ist es nur angenehm oder unangenehm, und wenn kein Urteilen und bewerten da ist, so ist auch keine Angst da. Wo kein Ego da ist, da sind auch keine Ängste, das tönt jetzt provokativ, es ist aber so. Was sich da so einfach anhört, war nicht leicht, das war ein Prozess meiner Entwicklung zum heutigen Menschen.
Die Schuldige bei unseren Ängsten, sind unsere Gedanken, mit unseren Gedanken konstruieren wir, mit unserem Verstand Situationen, wie es sein könnte, im schlimmsten Falle.
Genau das müssen wir tun und uns vorstellen, wie es im Best möglichen Fall, sein könnte. Wenn wir das tun, so ist das pure Magie, wenn wir endlich spüren, wie schön ein Angst freies Leben ist. Wenn wir dann noch lernen, das wir der Kreator unseres Lebens sind und aufhören uns hinter Geschichten zu verstecken und die Verantwortung für unser Leben übernehmen.
11.o6.2012 Text von zentao
Das Gebet ist eine Form der Meditation.
Es ist ein Akt der Reflexion.
Wenn Sie eine Frage stellen,
richten Sie sie an einen tiefen Teil Ihrer selbst.
Deng Ming-Dao, Tao im täglichen Leben
Hier zu Abwechslung mal ein Link, der zum meditieren anregt, Du brauchst nur 2 Minuten Zeit dafür.
Link anklicken: http://www.donothingfor2minutes.com/
6.06.2012 zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddhismus, Fotos, Gedanken, Meditation, Radio, Lied, Menschen, Musik, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Gestern hörte ich ein Lied am Radio, das mir gefiel und heute summe ich in meinem Geist dieses Lied dauernd mit, es hat sich verselbständigt. Je mehr ich versuche dieses Lied nicht mit zu singen, umso stärker wird diese Melodie in meinem Kopf. und ich singe sogar noch die Worte. Dieses Unbewusste, dieser diskursive Geist, ist eine Art automatischer Recorder, der alles aufnimmt, angenehmes und unangenehmes, und es immer wieder abspielt. Gedanken, Worte, und Bilder, wie einen inneren Dialog
Diese flüchtigen Zustände, die mein Geist versucht festzuhalten, sind ungebetene Gäste, die hinausbefördert werden müssen, wie man ungebetene Gäste, auch im Alltag zur Tür hinaus begleitet und sie nie mehr herein lässt.
Wenn mir so etwas geschieht, wird mir, immer wieder bewusst, wie oft ich unbewusst lebe und wie wichtig es für mich ist, dass ich bewusster Lebe. Dank regelmässigem Meditationstraing, gelingt es mir heute, mich schnell wieder von solchen unangenehmen Gedankenkonstruckten zu lösen. Dies bewust wahrzunemen, achtsam, ohne zu beurteilen und auch bereit sein, meine Erkenntnisse umzusetzen, ist der Sinn meines Meditationstraining.

Himmelsspiegelung im Wasser
Entwickle einen Geist, der so offen ist wie der Raum,
in dem angenehme und
unangenehm Erfahrungen entstehen
und vergehen können,
ohne Konflickte oder Leid hervorzurufen.
Verweile in diesem Geist wie im weiten Himmel
Majjhima Nikaya
21.05.2012 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Augenblick, Buddha, Gedanken, Gelassenheit, Glück, Laotse, Leben, Meditation, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Ein Buch über eine alte weise Schildkröte, eine Geschichte die sich an die Vorlage der Geschichte vonBuddha Shakyamuni anlehnt. Ein Buch, nicht nur für Jugendliche, ein Buch voller Weisheit.
Es heist:
Die 7 Geheimnisse der Schildkröte – Geborgenheit finden in sich selbst.
von: Aljoscha Schwarz, Ronald Schweppe
PeP eBooks, 2009
ISBN: 9783641017774, 288 Seiten
Wer gleich einer Schildkröte, die ihre Glieder in den Panzer zurückzuziehen vermag, imstande ist, seine Sinne zu kontrollieren, indem er sie von den weltlichen Reizen zurückzieht, der ist mit dem höchsten Bewusstsein verbunden.
Srimad Bhagavadgita – Vers 58
Das Buch ist ,in der Form einer Weisheitslehre gehalten, die sehr nahe an den Gedanken von Buddha und Laotse geführt wird. Geschrieben haben dieses Buch Aljoscha Schwarz, Ronald Schweppe.
Die Schildkröte heisst Kurma und sie lebt in einem Wäldchen, nahe bei einem Mango Hain verschiedene Tiere sind um ihre Hilfe und den weisen Gedanken von ihr Dankbar. Ein Buch voller weisen Geschichten und Übungen. Ein Buch für jeden, der das Leben etwas ruhiger nehmen möchte und nicht so richtig weiss wie. Wie ein Märchenbuch, voller weiser Geschichten, ein Buch auch für Kinder und Jugendliche geeignet. Man spürt aber auch das Fachwissen der Autoren, die ja auch schon andere spirtuelle Bücher geschrieben haben. Zum Beispiel dieses Praxisbuch NLP: Denk dich nach vorn! [Taschenbuch]
Ein schlichtes Buch, unaufdringlich ohne Heilsversprechungen, es wird kein schneller Erfolg versprochen und doch, wer dieses Buch liesst und sich von disen Weisheitsgedanken mittragen lässt, der wird sicher, in sich einiges verändern können.
Kurmas 7 Geheimnisse lauten:
Gelassenheit:
Die Ruhe bewahren, was auch geschieht. Nimm die Dinge nicht so wichtig – vorallem aber nicht dich selbst.
Langsamkeit: Sich alle Zeit nehmen, die man braucht. Mit Eile lässt sich das Glück nicht einfangen. Wills du dein Ziel erreichen – mach einen Umweg.
Beständigkeit: Niemals aufgeben und sein Ziel nicht aus den Augen verlieren. Vollend was du beginnst. Beginne damit, deinem Herzen zu folgen.
Wandlungsfähigkeit: Nachgeben, sich anpassen und wandeln. Indem du nachgiebig bleibst und lernst, dich jeder Situation anzupassen, bleibst du lebendig und bewahrst dein Herz vorStarre!
Genügsamkeit: Wenige Ansprüche haben und schnell zufrieden sein. Je weniger du haben willst, je eher hast du alles was du willst.
Friedfertigkeit: Sanftmütig zu sich und anderen sein. Öffne dein Herz – wemauch immer du begegnest. Verständnis erzeugt nähe, Gewalt erzeugt Gewalt!
Sammlung: Ganz bei sich selbst bleiben. Bewahre deine Energien, indem Du ganz im Hier und Jetzt eintauchst.
Eine Reihe von Weisheitsversen von Kurma, die immer zum jeweiligen Them passen, ergänzen das Ganze.
Kurma spricht: ” Die Dinge betrachten, ohne sie bestzen zu wollen -Â das ist der Weg der Ruhe. Zusehen, wie die Menschen wachsen, ohne einzugreifen – das ist der Weg der Gelassenheit. Im Loslassen der zehntausend Dinge sich selbst gewinnen – das ist der Weg der Weiheit.”
Kurma spricht: “wer die Welt zu lenken und erobern trachtet, der komm an kein Ende und kann doch niemals siegen. Die Welt folgt ihrem eigenen Lauf. Wer eingreift, zerstört es. Wer festhält, verliert es.”
In dem wir uns dem Fluss des Lebens vollkommen anvertrauen und keinen Widerstand leisten, können wir wahre Geborgenheit in uns selbst finden.In dem wir ganz in die Dinge eintauchen, können wir, dem Leben hautnah kommen.
Dem Leben nahe zu sein, schenkt Kraft, Vertrauen, und Heiterkeit.Auch entwickeln wir dadurch die Achtsamkeit und Offenheit, die wir brauchen,um zu erkennen, dass die wichtigste Stunde immer die Jetztige ist und der wichtigste Mensch immer der ist, dem wir jeweils begegnen.
21.02.2012 gepostet von zentao
Tags: Achtsamkeit, Augenblick, Buddhismus, Ego, Gedanken, Ich, Meditation, Menschen, Manifestation, Reinkarnation, Sogyal Rinpoche, Spiritualität, Vergänglichkeit, Widergeburt, Weisheit, Zitate, Zen
Wir sprechen immer nur von Widergeburt oder Inkarnation, aber besser wäre es, wenn wir von Manifestation sprechen würden, denn wenn es nicht, einfach Schluss ist, wenn dieser Geist, dieses Bewusstsein, das was erfahren hat, das was sich weiter entwickelt hat, das was wir Charakter nennen, mit all meinen schlechten und guten Eigenschaften, die sich durch mein Leben, verbessert haben, zu dem was ich heute bin. Bei ener Widergeburt würde genau der gleich Mensch wieder geboren und das kann nicht sein, weil wir haben uns ja weiter entwickelt, durch ein ganzes Leben und wir wurden jeden Augenblick von unserem Leben neu geboren. Für mich ist klar, es kommt nicht mehr der gleiche Mensch, wider in diese Welt, es kommt aber auch nicht ein anderer, es ist weder der Gleiche noch ein anderer. Was manifestiert sich in einer neuen Gestalt? Wenn wir die folgenden Zitate lesen, verstehen wir ein wenig was gemeint ist und wie verschieden, diese Denker und Lehrer dies aus ihrer Sicht anschauen. Es ist nur ein Sammelsurium, wie es ein könnte und nicht wie es ist.
Alle Wesen existieren nur vorübergehend. Vor der Geburt sind sie unmanifestiert. Bei der Geburt nehmen sie dann eine manifestierte Form an. Und bei ihrem Ende werden sie wieder unmanifestiert. Was an alledem sollte einen bekümmern? Das Bekümmertsein über das Vorübergehende erschöpft nur deine Energie und hält dein spirituelles Wachstum auf.
Bhagavadgita, Übersetzung von Peter Kobbe
Wenn man einmal den Tod erlebt hat, wie ich es getan habe, dann weiß man in Innersten: es gibt gar keinen Tod. Man geht immer nur weiter von einem zum nächsten – wie man weitergeht von der Grundschule zur Oberschule zur Hochschule.
Raymond A. Moody, Leben nach dem Tod
Wie eine Woge kommt mein Körper an und geht.
Schau ganz genau hin:
eine Million Wellen, eine See.
Rumi, Das Lied der Liebe
Die Manifestation ist beides, real und unreal. Sie ist in dem Sinne real, dass man sie beobachten kann, und unreal in dem Sinne, dass sie ohne das Bewusstsein keine unabhängige Existenz besitzt. Realität hat demnach nur, was eine eigene, unabhängige Existenz besitzt, und diese Realität ist das Bewusstsein. Das Bewusstsein ist die einzige Realität.
Ramesh S. Balsekar, Wen kümmerts’s
Wenn wir endlich vom Körper befreit sind, der unser Selbstverständnis so lange definiert und beherrscht hat, ist die karmische Vision eines Lebens vollständig erschöpft, und all das eventuell für die Zukunft geschaffene Karma ist noch nicht manifest geworden. Im Moment des Todes öffnet sich also eine «Lücke», ein Raum, angefüllt mit ungeheuren Möglichkeiten, ein Augenblick enormer potentieller Kraft – und es zählt nur noch, wie unser Geist wirklich ist. Des physischen Körpers entledigt, steht der Geist nackt da, plötzlich entlarvt, als das, was er schon immer war: der Baumeister unserer Wirklichkeit.
Sogyal Rinpoche, Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben
Sogar die Bhagvadgita weiss Bescheid, unser Ego stirbt und solange wir an unserem Ego und an unserem Körper festhalten, werden wir wieder kommen, müssen. Wer ist dieser Baumeister, wer ist der Träger dieses unerleuchteten Karmas? Der Täter ist unser Ich/Ego, welches wir teilweise in der Form unseres Charakters mitbringen, der Träges dieses neuen Wesens, ist eine Welle aus dem grossen Ozean des Universums. Wir sind eine Welle und kehren, wieder zurück und werden wieder Eins mit diesem universellen Ozeans des Werdens und Vergehens.
Zum besseren Verständnis, all jener für die dieses Thema Neuland ist hier:
Die Ursachen der Wiedergeburten liegen nach buddhistischer Auffassung in den drei unheilsamen Wurzeln des Karma: in Gier, Hass und Unwissenheit oder Verblendung (siehe Drei Geistesgifte)] Die gemeinte Verblendung besteht darin, dass der Mensch nach Erfüllung im Bereich des Vergänglichen strebt, was unweigerlich zu leidhaften Erfahrungen (Dukkha) Leiden führt. Um diesem Leid zu entgehen, strebt der Buddhist auf dem „Achtfachen Pfad“ nach der Erleuchtung (Bodhi), wodurch er die Verblendung und in der Folge auch Gier und Hass überwindet und den Zustand des Nirwana erlangt. Damit endet auch der Kreislauf der Wiedergeburten (Samsara).
by Wikipedia Reinkarnation – Buddhismus
Wie immer wenn ich so starke Gedanken, versuche in schriftliche Form zu bringen, schlafe ich meistens schlecht und habe starke Träume. Letzte Nacht, versank ich buchstäblich im Nichts, ich erwachte aus einem undefinierbaren Alp-Traum und hatte Mühe wieder einzuschlafen. Es war die Angst, vor dem Nicht-Sein, welche immer noch tief in mir vorhanden ist, welche mich auch wach hielt. Eine Angst meines Ichs, vor der Nicht-Existenz, ich schlief und war doch fast die meiste Zeit Wach. Als es mir verleidete, dieses wach bleiben, stand ich auf und bin auf mein Zen-Kissen gewechselt und meditierte längere Zeit. Zwischen Nacht und dem Morgen, klappte es dann doch noch mit dem schlafen.
11.02.2012 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddhismus, fotografieren, Glück, Meditation, Menschen, Spiritualität, Thich Nath Hanh, Vergänglichkeit, Weisheit, Zitate, Zen
- kleiner brauner Falter
- Bläuling
- blaue Libelle
- Libelle im Flug
Der Augenblick, ein Moment voller Kraft und Energie, den wir erst erleben können, wenn wir ihn bewusst und achtsam erleben wollen. Wie oft lassen wir ihn achtlos vorübergehen.
Auf http://www.psp-tao.de/ habe ich einige Zitate verschiedener Autoren gefunden.
09.02.2012 gepostet von zentao
In Momenten vollkommenen Alleinseins, das sich nur dann einstellen kann, wenn alle Fluchtmöglichkeiten und deren eigentliche Bedeutung wahrhaft erkannt worden sind, tritt das Glück des Augenblicks zutage.
Kinder sind von Natur aus Zen-Meister, ihre Welt entsteht in jedem Augenblick wieder völlig neu. Für das nicht verletzte Kind ist das Staunen natürlich. Das Leben ist ein Mysterium, das gelebt werden will. Die Heimkehr ist die Wiederherstellung des Natürlichen. Eine solche Wiederherstellung ist nicht grandios oder dramatisch, sondern zeigt einfach nur, wie das Leben sein sollte.
John Bradshaw, Das Kind in uns
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Den Weg zu gehen, heißt immer wieder zur Aufmerksamkeit zurückzufinden, immer wieder das zu sehen, was gerade ist, zu üben, die eigene Wirklichkeit geduldig anzunehmen. Einen großen Schritt sind wir gegangen, wenn wir aufhören, mit anderen und vor allem gegen uns selbst zu kämpfen. Vielleicht lässt sich sagen, dass das Spirituelle beginnt, wenn wir entschlossen genug sind, den Kampf innen und im äußeren Leben zu beenden.
Ingo Benjamin Jahrsetz, Holotropes Atmen – Psychotherapie und Spiritualität
Denken Sie an die Vergangenheit – das ist ein Akt der Gegenwart; denken Sie an die Zukunft – das ist ein Akt der Gegenwart. Alle Anzeichen einer Vergangenheit existieren nur in der Gegenwart, und jeder Grund, an eine Zukunft zu glauben, existiert ebenfalls nur in der Gegenwart. Als die wirkliche Vergangenheit sich ereignete, war sie nicht Vergangenheit, sondern Gegenwart, und wenn die wirkliche Zukunft da ist, wird sie nicht Zukunft sein, sondern Gegenwart. Die einzige Zeit, deren wir jemals gewahr sein können, ist dieser gegenwärtige Augenblick mit seinen Erinnerungen und Erwartungen.
Ken Wilber, Das Spektrum des BewusstseinsÂ
Euer Wahres-Wesen ist euch niemals verlorengegangen, selbst nicht in den Augenblicken der Täuschung, noch wird es im Augenblick der Erleuchtung gewonnen.
Huang-Po, Der Geist des Zen, John Blofeld (Hrsg.)
Unsere Verabredung mit dem Leben findet immer im gegenwärtigen Augenblick statt. Und der Treffpunkt unserer Verabredung ist genau da, wo wir uns gerade befinden.
Thich Nhat Hanh, Lächle deinem eigenen Herzen zu
Wir stehen jeden Augenblick vor der Entscheidung,
unser Herz zu öffnen oder zu verschließen.
unser Herz zu öffnen oder zu verschließen.
Andreas Tenzer, http://www.zitate-aphorismen.de
Tags: Achtsamkeit, Allgemein, Alltag, Bücher, Buchempfehlung, Lesen, Lesenswert, Bloggen, Blogger, Blogs, Bücher, Buddha, Leben, Lebensfreude, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Ich möchte euch ein Buch vorstellen, das mir sehr gefallen hat.das Buch heisst;
Tee mit Buddha: Mein Jahr in einem japanischen Kloster von Michaela Vieser
Zen oder die Kunst, Karaoke zu singen
Es ist von einer Jungen Frau Michaela Vieser aus Deutschland, welche Japanologie in London studierte. Als Abschluss des Studiums sollte sie ein Jahr auf eine Japanische Universität um dort Land und Leute kennen zu lernen. Auf dieser Universität belegte man in der Regel einen Sprachkurs für Ausländer und wohnte in einem Studentenheim und genau das wollte sie nicht. Ihre Idee war ein Jahr lang in einem Buddhistischem Kloster zu leben, aber alle Versuche ein solches zu suchen scheiterten. wie es oft im Leben so ist, hörte ein Japanischer Mönch, der an Ihrer Universität Buddhismus unterrichtete, von ihrem Wunsch und er ermöglichte ihr dieses Jahr in einem Buddhistischen Kloster.
Humorvoll beschreibt sie, ihr Leben im Kloster, welches so anders ist als sie sich vorgestellt hat, sie erwartete ein Leben in Stille, ein Kloster in der Art von Zen, aber dieses Kloster war dem Amida Buddha gewidmet, es war ein Kloster der Jodo-Shinshu der Schule des Reinen Landes, eine der verbreitetsten buddhistischen Schulen Japans. Im Gegensatz zum Zen, vertraut man hier auf den Amida Buddha um die Erleuchtung zu erreichen, im Zen ist man überzeugt, dass die Buddha Natur in jedem Menschen vorhanden sei und darum könne auch jeder die Erleuchtung aus eigener Kraft erreichen. Hier leben aber ganze Familien im Kloster Mann und Frau und ihren Kindern inklusive den Grosseltern und das funktioniert offensichtlich gut und alle suchen die Erleuchtung gemeinsam. Für den Buddha war die Gemeinschaft eine der Wichtigsten Stützen des Glaubens.Alle Buddhisten nehmen Zuflucht zu Buddha, Dharma und zur Sangha der Gemeinschaft der Gläubigen. Die Grundlage von beiden Schulen ist die Lehre von Buddha und was Buddha lehrte wird auch hier als Grundlage praktiziert, schlussendlich ist es auch eine Glaubenslehre, ähnlich dem Christentum. Das Hauptziel ist hier, die drei Räder zu drehen, Harmonie, Mitgefühl und Dankbarkeit und wenn jemand Hilfe braucht ruft er das Wort Namanda welches die Kurzform von Namu Amida Butsu ist.
Mit grosser Liebenswürdigkeit und Geduld wird sie ins Klosterleben eingeführt, sie wohnt zusammen mit japanischen Frauen und Männer, die ihr normales Leben hinter sich gelassen haben, um in und mit der Gemeinschaft zu leben. Sie wird von einem Teemeister in der Teezeremonie unterwiesen und sie lernt auch die Kunst des Blumensteckens Ikebana kennen. Als sie den Wunsch äussert, sie würde gerne Kendo kennen lernen, wird auch das arrangiert. In jedem Kapitel beschreibt sie eine der Personen mit denen sie gelebt hat, sehr ausführlich, so dass ich das Gefühl habe diesen Menschen wirklich zu kennen.
Als sie beim Goingesama dem Oberabt des Klosters, in einem Gespräch den Wunsch äussert, sie würde gerne mehr über Zen erfahren, wurde auch dies für sie ermöglicht. Jede Woche wurde sie zweimal mit dem Auto zu einem Zenmeister gefahren und sie erhielt da Privatunterricht. Soviel Toleranz findet man selten unter den Religionen. Sie beschreibt ihren Weg, der nicht immer einfach war, mit Ehrlichkeit und leichter Selbstironie, besonders wenn sie beschreibt, wie sie wieder mal in ein sprachliches Fettnäpfchen getreten ist. Es ist ein tif berührendes Buch und man lernt viel über Japan und die Japaner, vor allem lernt man eine Seite von ihnen kennen, die wir bisher wenig gekannt haben.
Zum Abschid, als das Jahr zu Ende war, meinte der Goingesama zu ihr;
Buddha habe gesagt; man muss sich im Leben oft von Freunden verabschieden, dafür trifft man woanders neue.
13.10.2009 Text von zentao
Hier der Link von dem Kommentar von Longtide longtide.wordpress.com
Tee mit Buddha: Mein Jahr in einem japanischen Kloster von Michaela Vieser
goodread bookshelf von zentao
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In diesem Videao läuft Michael Schmidt-Salomon zur Höchstform auf, er ist Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung und “Deutschlands Chef-Atheist” (Der Spiegel), er spricht Dinge aus, die selten jeh jemand so ausgesprochen hat. Was er hier sagt ist aufrüttelnd und wahr. Er trifft den Punkt, in den falschen Aussagen der Kirche. Unbedingt anschauen.
Michael Schmidt-Salomon in Hochform
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Gedanken, Menschen, Phänomen, Ehrlichkeit, Politik, Vergänglichkeit, Verantwortung, Weisheit, Zen
Es scheint mir ein Phänomen unserer Zeit zu sein, dass viele Menschen, die im öffentlichen Dienst und in der Verantwortung von hohen Ämtern sind, so starke Probleme mit der Ehrlichkeit haben. Sie stolperten über Angelegenheiten, die für sie, wohl zur Selbstverständlichkeit geworden sind, Peanuts wie man so sagt, aber eben Dinge die nicht auf korrekte Art erledigt wurden. Es sind Menschen, wo man das eigentlich nie erwartet hätte, dass sie so handeln würden. Es sind alles tüchtige Menschen, die Jahre lang hochgejubelt wurden und die, diese Lobhudeleien, sogar geglaubt haben müssen, die geglaubt haben sie seien etwas bessere als alle anderen Menschen. Wie heisst es so schön; “Hochmut kommt vor dem Fall “.
Es liegt nicht an mir zu urteilen, urteilen wäre hier das falsche, weil es ein Gesellschaftsproblem ist.
Vor 2000 Jahren hat mal einer gesagt; Wer hier, ist ohne Schuld, der werfe den ersten Stein! Sind wir alle ohne Schuld? Wer hat nicht auch seine dunklen Seiten und nach Aussen, glänzen wir alle.
Wir alle sind zu Schnäppchenjäger geworden und nehmen die Gelegenheit auch wahr, wenn wir einen schnellen Gewinn machen können, greifen auch wir zu. Ich weiss nicht, ob so mancher der in der gleichen Lage wie Frau Hildebrand, gewesen wäre, nicht auch genau das gleiche gemacht hätte. Herr Blocher der hier den Moralapostel spielt, der würde so eine Gelegenheit, um noch reicher zu werden, sicher nicht verpassen, klar er würde es professioneller anstellen und nicht so amateurhaft, wie Frau Hildebrand. Vor allem wäre Herr Blocher nicht erwischt worden.
Das Herr Hildebrand jetzt die Konsequenzen gezogen hat, und zurückgetreten ist, ist nur dass Ergebniss, des Kesseltreibens des Herr Blochers, der auf seine eigene Art auch ein nicht so ehrlicher Mensch ist. Das ist genau das was ich zu Beginn meines Beitrages beschrieb.
,,dass viele Menschen, die im öffentlichen Dienst und in der Verantwortung von hohen Ämtern sind, so starke Probleme mit der Ehrlichkeit haben,,
Was nützt ist in diesen Kreisen erlaubt, Winkelzüge, Lügen, Diebstahl auf hohem Niveau, und es gibt noch viele andere Tricks und Tipps die wir in letzter Zeit, durch die Politik und die Presse erfahren mussten und sicher noch mehr erfahren werden.
Was mich erstaunt: Früher wären solche Machenschaften, überhaupt nicht bekannt geworden, weil sie früh genug unter den Tisch gewischt worden wären, heute muss einer einmal husten und die ganze Welt weiss es. Dank dem Interrnet erfährt die Welt Dinge, die vor kurzem, noch geheim waren, oft waren es Dinge, die die Öffentlichkeit, aber wissen muss. Ich erwähne nur Wikileaks.
Was kommt da noch auf uns zu? Werden jetzt noch andere über ihre Schwächen stolpern? Es ist Fallobstzeit, Diktatoren, Regierungschefs und Bankiers und hohe Politiker, werden vom Volk, gestürzt, Weltweit. Was bringt uns dieses Jahr 2012 noch für Überraschungen? Wir werden es spätestens am 21.12.2012 wissen.
Die prognostierten Veränderungen haben bereits begonnen, es kann nicht mehr viel schlimmer kommen, oder doch?
9.01.2012 Text von zentao
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