Buddhismus
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Wie meine Leser wissen, bin ich jetzt seit nahezu 19 Jahren auf dem Zen-Weg. Dieser Blog ist für mich, der Übungsort wo ich meine Erfahrungen als Zen-Schüler niederschreibe um meine Erkenntnisse mit anderen zu teilen. Man kann den Zen-Weg auf verschiedene Arten leben: “Ganz konsequent, fast stur und nur der eigene Weg ist gut.” Das ist aber nicht das was ich unter Zen verstehe, für mich hat Zen eine Logik der Menschlichkeit und es heisst für mich immer
“so wohl als auch.”
Für mich ist Zen das Leben selber, den Zen kann man nur durch das Leben erfahren, alles andere ist nur Theorie. Leben heisst in erster Linie, dass man lernt unangenehmes zu akzeptieren und dass man die allzu angenehmen Dinge loslassen lernt. Das ist ein Prozess der nie aufhört. Das ist für mich Zen, sich selber ein Leben lang verbessern, immer wieder.
Dieser Blog ist im Juni 2013 bereits 7 Jahre im Netz und interessanterweise ändern sich auch die Leser, sie werden jünger und das finde ich gut, Das beweist das meine Art zu schreiben noch nicht ganz verknöchert ist. Das mit dem Schreiben ist nicht immer so leicht, den die Weisheiten fliegen mir nicht einfach so zu, wie es wünschenswert wäre.
Doch am Freitag gehe ich ins Zazen (Zen-Meditation ) und da gibt es dann wieder etwas Inspiration für die neue Woche. So eine Meditation tut gut und bringt mich mit meinem Inneren in Berührung.
Die Themen sind seit vielen Jahren die selben, von Glück über Illusionen über das Leben und die Irrwege des Lebens, über den Buddhismus und über Zen und die Meditation. Ich möchte gerne über Weltbewegendes schreiben, doch das was die Welt, wirklich bewegt wurde bereits geschrieben, so bleibt mir das bewegende aus meinem Alltag und das ist im Moment, das trübe Regenwetter. Doch auch im Wetter findet man immer etwas passendes für den Augenblick, sofern man dieses einfach so akzeptiert. Es ist so wie es ist. Es freut mich wenn ihr hier liest und es freut mich auch wenn ihr einen Kommentar hinterlässt.
06.05.2013 Copyright ©zentao
Die passenden Zitate habe ich hier;
http://www.psp-tao.de/zitate/thema/Zen/228 gefunden.
Alle Wahrheit kommt im Zen von innen.
Zensho W. Kopp, Die Freiheit des Zen
Das ist Zen! Jedes Wort und jedes Tun hat Sinn und Geltung immer nur im augenblicklichen Zusammenhang des Geschehens.
Karlfried Graf Dürckheim, Zen und wir
Es ist das wesentliche Merkmal des Zen, daß die grundlegende Wahrheit immer nur in sich selbst gesucht wird und niemals in irgendetwas Äußerem.
Zenkai Shibayama, Eine Blume lehrt ohne Worte
Nur so zur Erinnerung….. geniesst das Leben in jedem Augenblick schnell geht die Zeit vorbei – eben hat der Löwenzahn noch geblüht und bereits verteilt der Wind seine Fallschirmen in der Natur – so schnell geht es…..
14.05.2013 Copyright ©zentao
Unbeständig ist das ganze Dasein, wie Wolken und Herbst.
Gleich einem Schauspiel sind Geburt und Tod
auf der Bühne des Lebens.
Wie ein Blitz am Himmel verfliegt das Leben,
es fließt vorbei,
wie ein Sturzbach den Berg hinabrauscht.
Buddha
Wir lesen immer wieder über den Raubbau an der Natur und leider ist es war, wir haben es weit gebracht, das Land ist überbaut, es leben zu viele Menschen auf diesem Planet und viele fordern wir müssten zurück zur Natur und wieder einfach leben, wie unsere Vorfahren. Aber das kann der Moderne Mensch doch gar nicht mehr. Leben ohne Handy und ohne allem Technik Schnikschnak ohne elektrischer Energie und das 365 Tage im Jahr, der Mensch von Heute ist ein Konsument und damit Abhängig geworden. Er häng am Tropf der Produzenten und der Werbung, wir sind süchtig nach Innovationen. Der Raubbau an uns selber und an der Natur ist ein Teil unseres Systems und das muss verändert werden.
Wir leben in einer Welt der Extremen Gegensätze, auf der einen Seite leben viele Menschen in bitterer Armut, nicht nur in Drittweltländern, auch bei uns, lebt ein grosser Teil der Bevölkerung an der Armutsgrenze. Der Gegenpol ist unbegrenzter Reichtum, von einzelnen. Der Mensch ist zur Ware geworden doch wann wird er das erkennen? Unsere Bequemlichkeit und die Abhängigkeit an diesem Wohlstand sind unsere Bremse zur Veränderung zum Guten. Die Erinnerung an die Vergangenheit von weisen Völkern, wie den Indianer und den Aborigine und das Wissen der Weisen aus Indien und China, Buddha und Laotse könnten uns eine Idee geben, was uns an Wissen fehlt. Wir Europäer meinen seit Genrationen wir seien die Besten, dabei vergessen wir, was Länder wie Frankreich, Spanien, England und Portugal, als Kolonialmächte alles in der Welt Kaput gemacht haben. Das war Diebstahl im Grossen Stil und das war nur der Anfang, des Raubbaus an den Völker und der Natur. Was dieser Welt fehlt ist Mitgefühl und Weisheit. Früher galt vieles noch als “Heilig” dieses Wort stammt Wort geschichtlich von Heil ab, was etwas Besonderes bezeichnet und sich abgeschwächt noch in heil („ganz“) wiederfindet. QuelleWikipedia.
Das kann man aber alles mit Geld nicht kaufen. Den Wert einer intakten Natur, kann man nicht mit dem Börsen Index messen. Ob die Wissenschaft je begreifen wird, dass es Dinge gibt, die nicht beweisbar sind. Es sieht zur Zeit so aus wie wenn der Mensch, den Ast auf dem er sitzt, bereits halb durch gesägt hat. Doch was soll,s die Erde braucht uns nicht, aber wir Menschen brauchen eine gesunde Erde.
02.05.2013 Copyright ©zentao
Hier zum Abschluss meines Gedankenflusses die Worte von John Lame Deer
Bevor unsere weissen Brüder kamen, um zivilisierte Menschen aus uns zu machen, hatten wir keine Gefängnisse. Aus diesem Grund hatten wir auch keine Verbrecher. Ohne ein Gefängnis kann es keine Verbrecher geben. Wir hatten weder Schlösser noch Schlüssel, und deshalb gab es bei uns auch keine Diebe. Wenn jemand so arm war, dass er kein Pferd besass, kein Zelt oder keine Decke, so bekam er all dies geschenkt. Wir waren viel zu unzivilisiert, um großen Wert auf persönlichen Besitz zu legen. Wir strebten Besitz nur an, um ihn weitergeben zu können. Wir kannten kein Geld, und daher wurde der Wert eines Menschen nicht nach seinem Reichtum bemessen. Wir hatten keine schriftlich niedergelegten Gesetze, keine Rechtsanwälte und Politiker, daher konnten wir einander nicht betrügen. Es stand wirklich schlecht um uns, bevor die Weißen kamen, und ich kann es mir nicht erklären, wie wir ohne die grundlegenden Dinge auskommen konnten, die – wie man uns sagt – für eine zivilisierte Gesellschaft so notwendig sind.
John Lame Deer
Erst wenn der letzte Baum gerodet,
der letzte Fluss vergiftet,
der letzte Fisch gefangen,
werdet Ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.
Weissagung eines Häuptlings der Cree Indianer.
Links zum Thema :
Wir sind ein Teil der Erde
Die Rede des Häuptlings Seattle
Wo kommen die täglichen Gedanken her und was fast noch interessanter wäre; “wo gehen sie hin?” Ur-plötzlich, aus dem Nichts, ist ein Gedanke da und wenn wir ihn, nicht gleich aufschreiben, so ist er schon wieder weg. Es ist ein kommen und gehen, da im Oberstübchen, eine Gedanke gibt dem anderen den Weg frei.
In der Zen-Meditation beobachten wir unsere Gedanken, wie sie kommen und wie sie wieder vergehen, dabei gibt es hartnäckige Gedanke die kommen immer wieder, fast so wie alte Bekannte.
Die Idee wäre ein Notizbuch zu führen und sich alles das was einem so durch den Kopf geht zu notieren, doch das wäre wieder ein riesen Aufwand, für doch meistens unwichtiges.
Dabei ist der Erste Gedanke, meistens der Richtige, wie ich mir selber immer wieder bestätigen muss. Wie oft wissen wir nicht, bei einer Vielfalt von Angeboten, wie wir uns entscheiden sollen, doch wenn wir uns erinnern was der erste Gedanke zu Beginn war, so wird die Entscheidung oft leicht.
Dabei sind Gedanken meistens mit einem Gefühl gekoppelt, und du meinst, du hättest mit deinem Verstand entschieden, dabei war es dein Bauchgefühl, das sich für das rote Auto entschieden hat.
Wenn wir am Morgen erwachen, so sei es wichtig, dass wir erkennen was wir in diesem Augenblick denken, denn der Erste Gedanke am Morgen, bestimmt wie der Tag wird. Doch auch wenn wir aus einem Alptraum erwachen, können wir unsere Gedanken immer wieder verändern. Auch hier ist im Hintergrund immer ein subtiles Gefühl, positiv oder negativ, es beeinflusst uns immer.
29.04.2013 Copyright ©zentao
Wie immer wenn ich schreibe, suche ich noch die passenden Zitate zum Thema.
Mit jedem Gedanken, jeder Emotion, jedem geistigen Geschehen geht eine entsprechende Körperempfindung einher. Wenn wir also die Empfindungen des Körpers beobachten, beobachten wir zugleich den Geist.
Bercholz/Chödzin, Ein Mann namens Buddha
Das Denken ist die Basis von allem. Es ist wichtig, daß wir jeden unserer Gedanken mit dem Auge der Achtsamkeit erfassen.
Thich Nhat Hanh, Die fünf Pfeiler der Weisheit
Nur wenn eure Gedanken nicht mehr bei irgendetwas verweilen, was immer es auch sein mag, werdet ihr den wahren Weg des Zen begreifen.
Huang-Po, Der Geist des Zen, John Blofeld (Hrsg.)
Immer wieder gern gelesen
unser Denken.. neu überarbeitet 04.04.2013
Statistik neu bis Beginn 2013
Ochsenbilder
Herz-Sutra
my Country-Videos gern gehört
Wir sind was wir Denken. Teil 3 überarbeitet 04.04.2013
Wir sind was wir Denken Teil 2 überarbeitet 04.04.2013
Wir sind was wir Denken Teil 1 überarbeitet 04.04.2013
Neu geschrieben
Musik hören und schreiben – gleichzeitig – das geht nicht gut….
…kurz vor dem Ziel aufgeben?
Jeder Tag ist ein guter Tag
ein guter Tag…
zur Abwechslung etwas Blasphemie…
die Geschichte vom Giftpfeil
Mnozil Brass Band – Lonely boy
heissen Tee trinken…
Wahrnehmen ist mehr als nur einfach Sehen, Hören, und Fühlen…
4 Tage Südtirol
Grosses Mitgefühl
ob es regnet oder schneit oder ob die Sonne scheint…
der Alltag ist die Echte Herausforderung für mich….
Stille jenseits der Gedanken….
Lob der Faulheit
Schweigen
***
Bei erwinphoto gibt es neu
Bilder auf meinem Heimweg 27. April 2013
Tulpen-Makro – Foto des Tages 26. April 2013
mein lieber Schwan – Foto des Tages 25. April 2013
Zwei Schwäne im Abendlicht – Bild des Tages 24. April 2013
Frühlingsbilder von unterwegs 24. April 2013
wenn die Musi spielt…. 18. April 2013
zartes Frühlingserwachen… 11. April 2013
Haus Tao Ostern 2013 3. April 2013
Seit 14 Tagen bin ich stolzer Besitzer eine Nikon D7100 2. April 2013
Home of erwinphoto 23. März 2013
die ersten Testbilder Nikon D7100 17. März 2013
Es liegt auch nicht an uns, die Welt oder andere Menschen zu verändern oder aus ihnen bessere Menschen zu machen. Das ist eine recht arrogante Haltung. Wir sind nicht die Herrscher über das Karma anderer. Indem wir unser eigenes Karma erkennen und daran arbeiten, heilen wir uns selbst und andere.
Marcel Geisser, Die Buddhas der Zukunft
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Blog der Tao-Meditationsgruppe Wettingen
hier gibt es jeden Freitag den Freitagstext
Tags:Achtsamkeit, Alltag, Bloggen, Buddha, Buddhismus, Ernährung, Fotos, Frieden, Gedanken, Gewaltfreiheit, Glück, Karma, Leben, Meditation, Menschen, Reisen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Video, Weg, Weisheit, Zen, Zengeschichten
Das Wetter heute in Wettingen
In den letzten Beiträgen habe ich über das schlechte Wetter geschrieben, dabei gibt es, wie jeder weiss kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung. Heute bei schönstem Wetter, siehe Screenshot, war ich draussen in der Natur beim Joggen. Mein heutiges Motto; Geniesse den Augenblick, es war auch heute ein guter Tag, ganz im Sinn der alten Zen-Weisheit;
Jeder Tag ist ein guter Tag
24.04.2013 Copyright ©zentao
ein guter Tag…
heissen Tee trinken…
ob es regnet oder schneit oder ob die Sonne scheint…
Bei den meisten Dingen kann man selber etwas zur Veränderung beitragen nur beim Wetter kann man das nicht. Heute bei nur zwei Grad am Morgen, würde ich gerne etwas an der Schraube drehen, wenn es dann, so eine gäbe. Ich schreibe ja oft, man soll die Dinge nehmen wie sie sie sind, aber heute fällt mir das ungemein schwer, ich hätte es gerne etwas wärmer. Da gibt es nur eines, mich wärmer anziehen und einen heissen Tee trinken.
20.04.2013 Copyright ©zentao
Es geht letztendlich nur um Wahrnehmung. Wir selber machen immer eine persönliche Sache daraus. Dabei ist es nur Wahrnehmung. Sobald das was wahrnimmt seine Fähigkeit zur Wahrnehmung wahrnimmt, erzählt sich eine Geschichte.
Norbert vom Lebensfreudebloc hat einen interessanten Beitrag dazu geschrieben Hoppla, Wahrnehmung kenn’ ich doch!
In der heutigen Zeit, überfordern sich die Menschen oft selbst, so dass ihre Wahrnehmung leider oft vernebelt ist und sie nur das wahrnehmen, was in ihrem Focus ist, und was aktuell ist. Diese Wahrnehmung ist sehr Ich betonnt und oberflächig und für ein bewusstes wahrnehmen, sind sie gar nicht interessiert. Es ist ja auch schwierig mit so vielem, was wahrzunehmen ist, die Vielfalt der Angebote in der heutigen Zeit ist enorm. Da wundert es einem nicht, dass wir so vieles ausblenden und oft nichts Hören und Sehen wollen und unsere Gefühle tief in uns verstecken.
Wahrnehmung hat meiner Meinung nach viel mit Achtsamkeit zu tun, das ist bewusstes wahrnehmen im gegenwärtigen Augenblick. Wahrnehmen ist mehr als nur einfach Sehen, Hören, und Fühlen es ist da sein in jedem Augenblick. Es ist das Leben so zu akzeptieren ohne wenn und aber, es ist auch annehmen was immer im Leben kommt.(das ist nicht leicht ) Es ist voll präsent zu sein und es sind wenige Menschen die dazu fähig sind. Eine Praxis der Achtsamkeits-Meditation hilft enorm, dies zu erreichen.
Unsere gewöhnliches Wahrnehmung funktioniert aus buddhistischer Sicht wie folgt:
Unser Augenbewusstsein nimmt Formen wahr, unser Hörsinn hört Laute, unser Geruchssinn erlebt Gerüche, der Geschmackssinn erlebt Geschmack und unser Tastsinn erfährt Körperempfindungen. Diese Wahrnehmung als solche ist frei von Konzepten. Dann kommt das sogenannte Geist-Bewusstsein ins Spiel. Es ist eine mentale Instanz, die die Eindrücke konzeptionalisiert – also zb. die Sinneseindrücke als Baum erkennt bzw. etikettiert. Das Geist-Bewusstsein seinerseits ist geprägt von den Eindrücken, nicht nur dieses Lebens, sondern aller vorherigen Leben und deshalb nur zu einer getäuschten Wahrnehmung fähig.
psychophysik.com
Wir täuschen uns dauernd selbst, wir interpretieren und passen unsere Wahrnehmung dauernd, so an, dass es für uns passt. Es ist auch nicht möglich, so ruhig und achtsam, wie in der Gehmeditation durchs Leben zu gehen. Doch möglich ist es schon, nur das ist uns viel zu anstrengend und wir möchten es doch lieber etwas mehr gefiltert. Doch Buddha hat schon gesagt: „Es ist unser Geist, der die Welt erschafft.“ Ob wir es wollen oder nicht, was immer in unserem Leben geschieht, wir selber haben es uns so eingerichtet. Es beginnt eigentlich vor der Wahrnehmung, es beginnt in unserem Denken, wenn wir bereit sind richtig zu Denken, das heisst, ohne Werten, dann nehmen wir unsere Umwelt, unsere Mitmenschen und uns selber auch richtig wahr.
18.04.2013 Text Copyright ©zentao
Nach mehrmaligen Etappen dieses Winters scheint es jetzt doch so, dass es aussieht, wie wenn der Frühling doch noch kommen möchte. Es ist spürbar wärmer geworden heute Nachmittag waren es doch immerhin 16,3°Grad, das ist schon fast angenehm. Grauer Himmel und Regenwolken und es regnet zur Abwechslung einmal, das ist doch schon viel besser als der Schnee vom März, doch ich will mich nicht beklagen, ab und zu zeigt sich ja auch die Sonne wieder .
Es ist das richtige Wetter um meine Achtsamkeit zu üben, das Wetter anzunehmen so wie es ist und zu versuchen, es den Narzissen auf meinem Balkon gleich zu tun, ob es regnet oder schneit oder ob die Sonne scheint, jetzt ist die Zeit da, um zu blühen. Sie nehmen jeden Augenblick einfach hin - ob es regnet oder schneit oder ob die Sonne scheint – für die Narzissen ist jedes Wetter das richtige Wetter – machen wir es doch wie die Narzissen.
Wenn ich das Wasser schöpfe,
ist der Mond in meiner Hand.
Wenn ich eine Blume pflücke,
ist mein Gewand voll Duft.
Zenkai Shibayama, Eine Blume lehrt ohne Worte
11.04.2013 Text Copyright©zentao
Foto Copyright©erwinphoto
in meinem Foto-Blog erwinphoto mehr Bilder zum Thema Frühling
zartes Frühlingserwachen…
Zen-Praxis in Klösterlicher Atmosphäre, im totalen Schweigen, das erscheint im ersten Moment, als nicht leicht und wird vermutlich von manchen, als schwierig eingestuft, doch der Alltag ist die Echte Herausforderung für mich. Im Retreat gab es einen Tagesplan und ich hielt mich an die Vorgabe; ” Sitzen, Schweigen,Gehen, Sitzen und das den ganzen Tag.
Doch jetzt ist es mir oft zu Laut und die alltäglichen Versuchungen und Ablenkungen, sind immer präsent. Ein Beispiel; Beim Umbau des Coop Zentrums im Hause, entsteht sehr viel Baulärm, es wird gebohrt und gehämmert und dennoch bleibe ich gelassen, es ist ja nur Lärm und der geht wieder vorbei. Der Lärm ist weit da draussen und ist einfach nur unangenehm. Ich habe meine Meditations-Zeit angepasst – genau um 9:00 Uhr hört aller Lärm, wie auf Kommando auf, es ist Kaffee Zeit und es bleibt Ca. 35 Minuten vollkommen ruhig. Das Bedürfnis der Arbeiter für ihre Kaffeepause bringt mir die nötige Ruhe für meine Morgen-Meditation.
Den Atem Beobachten, den Gedanken nicht folgen und sie einfach vorbei ziehen lassen, das ist alles – wenn es dann, nur immer so einfach wäre? Der Gedanke; “was koche ich heute?” taucht auf und verwickelt mich in Kochfantasien. Zurück zum Atem beobachten, zurück zur Achtsamkeit, die Stille im Kopf kehrt zurück – einatmen – ausatmen – einatmen – ausatmen – auch Schweigen im Kopf – da ein Bbbrrrr…. und ein Gggrrrr….eine Bohrmaschine dröhnt, die Bauarbeiter sind zurück, die Kaffeepause ist vorbei und auch ich beende meine Morgen-Meditation. Auf gehts in die Küche, wie immer wenn ich nicht weiss was kochen, dann gibt es Risotto. Draussen zeigt sich zaghaft der Frühling.
Das Gewahrsein von Atmung und anderen Körperempfindungen ist wahrscheinlich die allergrundlegendste buddhistische Meditationsübung.
Bevor man die Achtsamkeit erfolgreich auf Gefühle, Gedanken, Emotionen oder den Geist anwenden kann, muß sie im Gewahrsein von Atem und Körper fest verankert sein.
Mark Epstein, Gedanken ohne den Denker
08.04.2013 Text Copyright©zentao
Tags: Wünsche, Universum, Meditation, Buddhismus, Karma, Zen, Leben, Menschen,
Wir sind was wir Denken Teil 3
Wenn man den 1. und den 2. Teil von ” Wir sind was wir Denken” gelesen hat, könnte man auf den, fatalen Gedanken kommen, wir müssten nichts mehr tun, das Universum mache das ja schon, ” Ich muss nur positiv denken, dann ziehe ich schon das richtige an.” Aber dass wir auch, an uns selber arbeiten sollen und unsere Erkenntnisse umsetzen müssen, um das zu erreichen, was uns in diesem Buch versprochen wird, das vergisst man gern. Denn nach den Gedanken, sind unsere Gefühle, vor allem, die negativen, sehr stark. Die schönste Vorstellung von einer positiven Zukunft, wird durch unterschwellige negative Gefühle verdorben. Weil wir ganz schnell vergessen, dass wir Energie sind. Wir haben im Teil 2 gelesen, was ein Quantenphysiker dazu zu sagen hat.
“Energie kann niemals erschaffen oder vernichtet werden.”
“Energie war immer und ist immer gewesen und wurde niemals erschaffen und kann nicht vernichtet werden. Alles was jemals war wird immer sein. Energie bezieht eine Form geht durch die Form und verlässt die Form.”
Wir sind schlicht weg Energie.
Auch wenn wir Energie sind, kommen wir ja nicht als unbeschriebenes Blatt in diese Welt. Wir alle sind Verschieden, wir haben unsere Familien, wo wir hinein geboren werden. Wir haben verschiedene Gene und manche Krankheit ist schon in den Genen festgelegt.(Das heisst noch nicht, dass wir die Krankheit bekommen) In den Monotheistischen Religionen nennt man das “Schicksal.” Wir alle wurden noch in dem Glauben erzogen, das ist halt dein Schicksal. Nicht irgend, ein Gott, hat uns das zugeteilt, wie uns die Kirche seit zweitausend Jahren glauben lassen will. Sondern wir selber, sind der Baumeister unseres Lebens.
Was Ronda Byrne in dem Buch “Das Geheimnis” schreibt ist eine sehr positive Version der Wirklichkeit und hat erstaunlich grosse Ähnlichkeit mit Karma. Viele von uns haben es nicht leicht, in ihrem Leben und werden Mühe haben, das zu glauben, was diese 24 Lehrer schreiben. Ich kann mein Denken ändern, ich kann auch positive Wünsche, an das Universum senden, das alles kann aber nur Funktionieren, wenn wir unseren Frust und unsere Unzufriedenheit beenden. Jeder von uns hat auch noch ein paar Altlasten, aus diesem oder früheren Leben. Ich persönlich, bin überzeugt, dass es nur einen Grund gibt, das wir in dieser Welt sind, wegen unserem Karma. Für all diejenigen die nicht wissen was Karma ist, hier die Erklärung aus Wikipedia
Unter Karma (Sanskrit: Pali: kamma, Wirken, Tat) wird ein spirituelles Konzept verstanden, wonach jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat. Diese muss nicht unbedingt im aktuellen Leben wirksam werden, sondern kann sich möglicherweise erst in einem der nächsten Leben manifestieren. In den indischen Religionen ist die Lehre des Karma eng mit dem Glauben an Samsara, den Kreislauf der Wiedergeburten, verbunden und damit an die Gültigkeit des Ursache-Wirkungsprinzips auf geistiger Ebene auch über mehrere Lebensspannen hinweg. Im Hinduismus, Buddhismus und Jainismus bezeichnet der Begriff die Folge jeder Tat, die Wirkungen von Handlungen und Gedanken in jeder Hinsicht, insbesondere die Rückwirkungen auf den Akteur selbst. Karma entsteht demnach durch eine Gesetzmässigkeit und nicht infolge einer Beurteilung durch einen Weltenrichter oder Gott, es geht darum nicht um “Göttliche Gnade” oder “Strafe”. Nicht nur “schlechtes” Karma erzeugt den Kreislauf der Wiedergeburten, sondern gleichermassen das “gute”. Letztes Ziel ist es darum, überhaupt kein Karma mehr zu erzeugen.
Hier ist ganz klar, jeder Gedanke hat eine Reaktion, worauf fast immer eine Handlung folgt, was wiederum eine karmische Formation auslöst. Wobei klar ist, viele Taten erleben wir als Karma in diesem Leben. Wenn wir uns über geschehenes, stundenlang Aufregen und an den Gedanken anhaften und nicht loslassen können, gibt das unweigerlich, auch Karma. Wenn wir das ein Leben lang machen, haben wir allen Grund, Wiedergeboren zu werden.
Das sind noch keine schwerwiegende Taten, nur unser tägliche Frust und Unzufriedenheit. Darum ist es so wichtig dass wir meditieren und lernen und wie wir mit unseren Emotionen umgehen. Zum Glück gibt es das Karma, so haben wir immer wieder die Chance, dass, das was wir, in diesem Leben, weniger gut gemacht haben,das können wir in einem anderen Leben, noch einmal mal besser machen. Da wir ja Energie sind, ist es klar, das nicht wir wirklich wiedergeboren werden, sondern unsere, unbewältigten negativen Gedanken und Emotionen. Wir sind nur Träger, ähnlich einer Kerze, die ja auch die Flamme trägt.
Wobei Karma auch nur ein Konzept ist, eine Beobachtung von Menschen.
Dieses Universelle Gesetz, wie es in diesem Buch beschrieben wird, ist auch nur ein Konzept. Der Karma Gedanke, so wie das Universelle Gesetz, kommen der Wahrheit möglicherweise, sehr nahe. Auch wenn es logisch erscheint, letztendlich wissen wir es nicht.
Es gibt nur einen Weg, und zwar den Weg, den Buddha nannte, er sagte folgendes zu seinen Schülern:
“Setze dich hin und überprüfe, was ich gesagt habe und wenn es für dich stimmt, übernehme es. Vertraue keiner Lehre oder Lehrer bevor du es nicht selbst geprüft hast.”
Diese Aussage ist in der Menschlichen Geschichte einmalig,kein anderer Lehrer hat dies jemals so gesagt.
Im Gegensatz zum Schicksal, ist das Karma, nicht endgültig und für Ewigkeit. Wir können es immer wieder ändern, indem wir unser innerstes Wesen positiv verändern. Es gibt kein unabänderliches Schicksal, wir sind der Schöpfer unseres Lebens. Wenn wir endlich lernen, unseren gewöhnlichen Geist zu zähmen. Wenn wir lernen, unsere Gedanken und Emotionen zu beobachten, das lernt man in der Meditation, dann erkennen wir unsere Gedanken und Emotionen, sobald sie aufsteigen. Wenn wir sie früh genug erkennen und benennen, werden die Gedanken und Gefühle, keinen Schaden anrichten. Wenn wir endlich lernen uns selber liebevoll anzunehmen, unseres egoistisches Verhalten, zu beenden. Dann lernen wir auch wieder, andere gern zu haben.
Wer meditiert hat es vermutlich leichter, es ist nicht so einfach, seine Gedanken in den Griff zu bekommen. Wie im 1. Teil beschrieben, lernen wir die Gedanken zu beobachten und voruber ziehen zu lassen. Wir leben bewusster und merken eher, wenn wieder negative Gedanken hochkommen.
Die Meditation ist eine wirklich gute Hilfe, um unsere Gedanken zu kontrollieren, es ist aber wichtig, dass wir uns nicht selber verurteilen, wenn sich negative Gedanken selbständig machen. Dann einfach einen positiven Gedanken formulieren.
Henry Ford sagte einst:
“Ob du glaubst du kannst, oder ob du glaubst du kannst nicht, in
beiden Fällen hast du Recht”
Das Endgültige Ziel, ist nicht keine Gedanken mehr zu haben, das ist fast unmöglich. Den das Denken kann man nicht einfach abschalten, aber wir können lernen, damit in einer positiven Art Und Weise damit umzugehen. Das wünschen von meistens materiellen Wünschen an das Universum, mag zwar relatief gut funktionieren, aber richtig Zufrieden sind wir erst, wenn wir keine Wünsche mehr haben. Solange wir Wünsche haben sind wir Sklaven von unserem Ich. Nur wer Wunsch los ist, der ist wirklich frei, der ist wunschlos glücklich, ein erstrebenswertes Ziel.
19.11.2007 zentao
04.04.2013 überarbeitet
PS. Leider habe ich auch noch immer einige Wünsche, es werden immer weniger, ich arbeite daran.
Auch nochlesen
Wir sind was wir Denken. Teil 1
Wir sind was wir Denken Teil 2
von nichts kommt nichts….
Tags: Meditation, Buddhismus, Gedanken, das Geheiniss, Karma ,Energie, Zen, Menschen, Leben, Universum, The Secret, Das Geheimnis,
Wir sind was wir Denken Teil 2
Gedanken und mehr
Es sind aber nicht nur die Gedanken, die auf unserer jetzigen Situation Einfluss haben,es sind auch die Gefühle. Mit Jedem Gedanken den wir denken, lösen wir auch ein Gefühl aus, es funktioniert aber auch umgekehrt, ein Gefühl löst einen Gedanken aus. Das Gefühl ist meisten Angst, Ärger, Wut oder auch Selbstmitleid. In etwas selteneren Fällen, erleben wir auch Freude.
Im ersten Teil von ” Wir sind was wir Denken” habe ich über das Buch von Ronda Byrne “Das Geheimnis” geschrieben.
Einer der 24 Lehrer in dem Buch erzählt, wie unser falsches Denken, uns Krank macht. Wenn wir aus dem Haus gehen und ein kalter Wind weht und wir merken, dass wir zu wenig warm angezogen sind, schon befürchten wir, dass wir uns erkälten könnten. ” Ich werde mich erkälten” genau mit diesem Denken ziehen wir das an, was wir nicht wollen. Wir müssen unsere Gedanken umkehren, etwa so
“Ich bin gesund, mir geht es gut, ich liebe solches Wetter und ich laufe jetzt etwas schneller.”
Immer wenn ich eine positive Formulierung gebrauche, geht es mir sofort besser.
Auch wenn wir es gut meinen und jemandem zuhören, wie schlecht es ihm oder ihr geht, ziehen wir Krankheit an. Wenn wir ihnen zuhören, verstärken wir nur die Krankheit und helfen den Menschen, sicher nicht. Wir geben ihnen, noch von unserer Energie und werden selber Krank. Wir sollten so schnell wie möglich, das Thema wechseln und versuchen ihnen positive Gedanken zu vermitteln, die dem Gegenüber auch helfen, gesund zu werden. Wenn wir Krank sind oder ein Bobo haben, dann Denken und reden wir dauernd darüber und ziehen nur noch mehr Krankheit in unser Leben. Wir müssen uns im Gegenteil, vorstellen dass wir in einem vollkommen gesunden Körper Leben und es uns gut geht. Es funktioniert, vielleicht noch nicht beim ersten Mal, weil jeder Zweifel und jede Verneinung uns wieder Sabotiert. Es ist klar, dass wir unsere negativen Gedanken ändern müssen, in positive Gedanken.
Die Gedanken sind das eine, wir müssen auch lernen mit unseren Gefühlen positiv umzugehen.
Eine der bekanntesten Geschichten, ist die von Norman Cousins, die Ärzte erkannten bei ihm, eine unheilbare Krankheit und teilten ihm mit. dass er nur noch kurze Zeit zu leben habe. Darauf beschloss er, dass er sich selber heilen werde. Er schaute während drei Monaten, nur noch lustige Filme an. Nach diesen drei Monaten, war er gesund und die Ärzte bezeichneten diese Heilung, als ein Wunder. Lachen ist die beste Medizin. Wenn wir Lachen, gibt es keinen Raum für negative Gedanken.
Einer der 24 Lehrer erklärt, dass auch das altern, eine Sache der Gedanken sei. Die Wissenschaft habe herausgefunden, dass sich unser Körper immer wieder erneuere. Wenn sich unsere Zellen, immer wieder erneuern, können wir ja gar nicht wirklich altern. Unser falsches Denken, ist wieder mal schuld. Wir glauben, weil es ja schon immer so war, dass das halt mal so sei. Er empfiehlt jeden Geburtstag, als den ersten Geburtstag zu feiern, mit nur einer Kerze und nicht mit 60 Kerzen, wenn wir an das altern glauben, sind wir alt. Das altern sei begrenztes Denken und wir sollen solches Denken, so schnell wie möglich aus unserem Bewusstsein verbannen. Wir müssen Bewusst, all die vielen Positiven Möglichkeiten Denken die es gibt.
Wenn wir aufhören, alles abzulehnen, wenn wir das kämpfen aufgeben und uns vorstellen wie es sein könnte, dann ändert sich unser Leben.
Was immer wir bekämpfen, Armut, Hunger, Drogen, Unfrieden oder neuerdings den Terrorismus, je mehr wir etwas bekämpfen und ablehnen, umso mehr werden wir davon anziehen. Wenn wir Widerstand leisten, geben wir dem was wir ablehnen immer mehr Energie.
An Stelle dessen, was wir ablehnen, sollen wir, an das Denken, was wir mögen und Lieben und uns die Welt so vorstellen wie wir sie gerne hätten.
Ein anderes falsches Denken ist unsere Angst, dass wir zu wenig bekommen. Das sei eine grosse Lüge schreiben diese Lehrer. Im Universum sei alles im Überfluss vorhanden. Wenn wir einen Glauben an Mangel haben und wir Denken, das wir immer zu kurz kommen, dann bekommen wir genau das. Wenn wir aber an Überfluss Denken und ein Bewusstsein von Zufriedenheit entwickeln, wird sich genau das Manifestieren.( Da bin ich heute nicht mehr so überzeugt, weil wir ja nicht alle Millionäre sein können.) lest darüber auch von nichts kommt nichts….
Es ist natürlich immer relativ, nichts kommt so aus dem Nichts, auch wenn wir heute lernen richtig zu Denken, braucht auch das wieder seine Zeit, wie ein Samen, den wir in die Erde legen und wässern, muss auch für unsere Gedanken, die Zeit und Bedingungen reif sein, damit sie sich manifestieren können.
Einer der 24 Lehrer vergleicht uns mit einem Sendeturm im Universum. Da wir Energie sind, schwingen wir auf einer Frequenz wie ein Radio und wir bestimmen unser Programm selber, gemäss dem was wir denken und fühlen. Wir sind Energie, alles ist Energie. Wir sind alle der eine Geist, wie immer wir das nennen wollen. Wenn immer, wir über andere negativ Denken, oder jemanden verletzen, dann ist uns jetzt klar, “wir verletzen immer nur uns selber.”
Wenn wir einen Quantenphysiker fragen:
“Was erschafft die Welt?” Wird er antworten “Energie” In Ordnung, beschreibe Energie.
“Energie war immer und ist immer gewesen und wurde niemals erschaffen und kann nicht vernichtet werden. Alles was jemals war wird immer sein. Energie bezieht eine Form geht durch die Form und verlässt die Form.”
Wenn wir einen Theologen fragen:
” Wer erschuf die Welt,?” wird er antworten “Gott” Nun, beschreibe Gott.
“das Tao” ” Gott ” war immer und ist immer gewesen und wurde niemals erschaffen und kann nicht vernichtet werden. Alles was jemals war wird immer sein. Es bezieht eine Form geht durch die Form und verlässt die Form.
Ganz ähnlich heisst es im Buddhistischen Herz-Sutra:
“Form ist, Leerheit Leerheit ist Form, Form ist nichts anderes als Leerheit,
Leerheit ist nichts anderes als Form.
“Alle Phänomene bedingen sich gegenseitig. Weder entstehen Sie, noch vergehen Sie.
Sie sind weder rein noch unrein, weder werden sie grösser, noch werden Sie kleiner. Daher sind Form, Empfindung Wahrnehmung, geistige Formkraft und Bewusstsein künstliche Begriffe.
Wir bekommen also überall die gleiche Antwort, und die Erkenntnis daraus ist,
Wir sind Energie, ein Energiefeld in einem noch grösseren Energiefeld. Wir sind auch ein Spirituelles Wesen. Das schöne aus dieser Folgerung ist
“Energie war immer und ist immer gewesen und wurde niemals erschaffen und kann nicht vernichtet werden. Alles was jemals war wird immer sein. Energie bezieht eine Form geht durch die Form und verlässt die Form.
Was im Buddhismus schon immer gesagt wurde; es gibt keinen wirklichen Tod, wenn wir dann irgendwann Sterben werden, ändern wir nur unsere Energie-Form.
Der Quantenphysiker Dr.John Hägelin schreibt folgendes:
Die Quantenmechanik bestätigt es. Die Quantenkosmologie bestätigt es: Das Universum geht im Grunde aus Gedanken hervor, und alle Materie, die uns umgibt, ist einfach ” Gedanken-Ausfällung. Letztlich sind wir die Quelle des Universums, und wenn wir diese Kraft aus unmittelbarer Erfahrung verstehen, können wir anfangen, unsere Macht auszuüben, und allmählich mehr und mehr erlangen. Alles zu erschaffen. Alles zu wissen aus dem Innern unseres eigenen Bewusstseinsfeldes. Unser Bewusstsein ist letztlich das universelle Bewusstsein, welches das Universum lenkt. Unser Körper, seine Gesundheit sowie unser Umfeld, das wir erschaffen, sind abhängig von der Art, wie wir jene Macht – ob positiv oder negativ – gebrauchen. Wir sind also nicht nur die Schöpfer unseres eigenen, sondern letztlich auch des universellen Schicksals. Wir erschaffen das Universum. Es gibt keine Grenzen des menschlichen Potenzials. Die Frage ist, wie weit wir jene tief reichenden Zusammenhänge erkennen und nutzen und in welchem Grade wir unsere Macht gebrauchen. Dies wiederum hängt davon ab, auf welcher Stufe unser Denken stattfindet:
Wenn ich das, was ich in diesem Buch gelesen habe, Revue passieren lasse, muss ich nach meinen Erfahrungen, feststellen das dass für mich, sehr logisch und über zeugend ist. Dies waren nur einige Beispiele aus diesem Buch. Es gibt sicher viele Menschen die müssen, noch einige Glaubenssätze über Bord werfen. Für mich ist klar, mein Leben verändert sich, gerade in diesem Augenblick. Mit jedem Gedanken. Hier und Jetzt. Plant eure Vision von eurer Welt und eurem Leben und seit glücklich.
13.11.2007 zentao
überarbeitet 04.04.2013.
Auch noch lesen;
Wir sind was wir Denken. Teil 1
Wir sind was wir Denken. Teil 3
von nichts kommt nichts….
Tags: Meditation, das Geheimnis, Spiritualität, Menschen, Leben, Alltag
Wir sind was wir Denken Teil 1
die Gedanken
Seit Jahren beobachte ich an mir selber, dass wenn ich in einer schlechten Stimmung bin und wenn ich ärgerliche und zornige Gedanken zulasse, dann geht es mir nicht sehr gut. Meine Gedanken drehen sich im Kreis und ich komme nur mühsam aus diesem Loch und ich habe Mühe wieder ruhig und gelassen zu werden.
Was mir aber hilft, das ist die Meditation und sportlich Betätigung und aller Ärger ist sehr schnell vorbei.. Beim Sport wie auch in der Meditation Atmen wir anders, viel tiefer und wir sind konzentrierter, als im täglichen Leben. Das Wort, heisst Achtsamkeit, und hilft so wohl im Sport wie in der Meditation. In der Meditation ist es wichtig, dass wir unseren Atem beobachten, und es ist unvermeidbar, dass Gedanken auftauchen, das Ziel jeder Meditation ist nicht an den Gedanken festhalten. So wie in diesem Beispiel, welches in der Zen-Meditation gebraucht wird; ” Ich sitze wie ein Berg die Gedanken, sind wie weisse Wolken, sie ziehen einfach vorbei.” Wir beobachten auch unsere Gedanken, wie sie kommen und wie sie wieder gehen. Das ist sehr wichtig, sie zu benennen, da ist ein Gedanke, dabei können wir sehr gut wahrnehmen, dass Gedanken auch wieder verschwinden.
Wir lassen die Gedanken vorüberziehen, wir wissen dass aus einem Gedanken, den wir festhalten, eine ganze Gedankenkette werden kann. Am Anfang der Meditation haben wir vielleicht einen Gedanken ans Essen und nach einer Weile, gehen wir zum Kühlschrank und genau aus diesem Grund beobachten wir unseren Atem, solange wir bei unserem Atem sind, sind wir bei uns.
Wenn es uns bewusst wird, dass wir in eine falsche Richtung denken, können wir, wie umschalten den Blickpunkt ändern und die Gedanken neu und positiver formulieren. Die Gedanken sind eine ganz grosse Kraft, darum müssen wir, wenn wir schon Denken, positive Gedanken entwickeln. Mir ist schon lange bewusst, wir sind das was wir Denken. Wenn wir von einem Thema begeistert sind, sehen und hören wir alles was uns interessiert. Wir begegnen Menschen, die uns helfen und uns fördern. Das was wir Glauben und Wünschen, wird in Erscheinung treten. Das ist das Gesetz der Anziehung, ” gleiches zieht gleiches an” Was immer wir für einen Gedanken denken, ziehen wir die gleiche Qualität von Gedanken, in unser Leben.
Leider denken die meisten Menschen in der Form der Ablehnung, ” das will ich nicht ” das kann ich nicht.” Sie ziehen damit genau die Energie an, die sie nicht wollen. Unsere Gefühle werden dadurch noch verstärkt. Schon Buddha sagte, dass Ablehnung zu Leiden führt (erste der edlen Vier Wahrheiten) Wenn wir also etwas ablehnen, senden wir negative Energien ans Universum. Wenn wir etwas akzeptieren können, vereinfacht das unser Leben und alles wird leichter.
Viele Menschen konzentrieren sich auf den Mangel und dass sie immer zu wenig bekommen. Sie haben immer das Gefühl, zu kurz, zu kommen. ” Ich kann mir das nicht leisten” zu dem denken wir meistens in der Vergangenheit und Zukunft, unser Denken ist selten in der Gegenwart.
Unser Unterbewusstsein ist eine Art Filter, es versteht überhaupt keine Verneinungen. Eine Formulierung, wie “ich will keine Schmerzen,” wird verstanden, “ich will Schmerzen.” Und genau das bekommen wir. In dem Buch “ Das Geheimniss“ interviewte Rhonda Byrne 24 Spirituelle Lehrer mehrheitlich aus den USA. Was diese Lehrer erzählen ist altbekannt, das meiste wussten schon Buddha und Jesus. Alter Wein in neuen Schläuchen. Nach diesem Buch ist es jedem möglich, dank dem Gesetz der Anziehung, genau das anzuziehen, was wir uns wünschen und brauchen. Diese 24 Lehrer erzählen in diesem Buch, auch von ihren Erfahrungen. Sie betonen immer wieder wie wichtig die Meditation ist. Eines wird in diesem Buch klar, wenn wir eine Ungesunde Situation nicht ändern, werden wir immer mehr von dem, was wir nicht wollen anziehen, bis wir genug haben und auf positiv umschalten. Was immer ihre Geschichte in der Vergangenheit war, wenn wir jetzt in der Gegenwart, positiv denken, können wir, vielleicht nicht alles, doch einiges zum Guten wenden.
Wie beim Radio, bei einem schlechten Programm, wechseln wir einfach die Frequenz.
Sollten unsere Wünsche in Erfüllung gehen, müssen wir uns Bewusst sein dass das Begehren von Buddha auch als Leiden erkannt wurde (erste der edlen vier Wahrheiten). Sollten wir also Morgen alle Reich sein und mit einem Ferrari herum fahren, dann hoffe ich dass wir mit der nötigen Gelassenheit, damit umgehen.
31.10.2007 Text von zentao
04.04.2013 neu überarbeitet
PS: Es gibt noch ein empfehlenswertes Buch von Kurt Tepperwein, “Die Geistigen Gesetze” Dieses Buch ist Ausführlicher und geht mehr ins Detail. Aber auch hier, diese Gesetze wirken nur wenn man sie anwendet. Auch dieses Buch kann ich nur empfehlen.
auch noch lesen;
Wir sind was wir Denken Teil 2
Wir sind was wir Denken. Teil 3
Jetzt bin ich also, an diesem Retreat und ich soll Schweigen, ich der im Alltag, eher zuviel und zu laut redet, soll jetzt Schweigen!! Wie ich bereits geschrieben habe:
am ersten Morgen bin ich reingefallen
und habe,aus Gewohnheit, “Guten Morgen” gesagt.
Schweigen soll ich nicht nur im Aussen, Schweigen, soll auch mein Geist, dieses dauernde Geplauder im Kopf, das wie von selber in meinem Geist abläuft, ist nicht erwünscht und soll aufhören oder zu mindestens etwas weniger werden. Bis jetzt habe ich gedacht, da kann ich doch nicht viel ändern, das ist nun mal so. Die Frage die dann auftaucht ist ganz klar; “wie mache ich das – Schweigen?”
In der Meditation erklärt uns Marcel Geisser unser Zen-Lehrer, das wie? Der Buddha habe sich nie für das “warum” interessiert, vielmehr interessierte er sich immer für das “wie.” Am Beispiel der Glocke, die er mit dem Schlagholz zum klingen brachte, erklärte er;”wenn die Glocke ertönt, so hören wir den Klang und unser Hörsinn folgt automatisch dem Ton, und unsere Gedanken sind weg, da ist nur noch der Klang der Glocke. Wenn wir genau hinhören, so stellen wir fest, da ist ein pulsieren und ein leichtes vibrieren im Ton und es ist nur noch Hören da. Irgend wann verebbt der Ton und verschwindet im leeren Raum.
Wenn im Geist ein Gedanke auftaucht, dann höre er auch wieder einmal auf, bevor ein neuer Gedanke aufkommt. Zwischen zwei Gedanken gäbe es eine Lücke und diese sollen wir einfach erweitern, leichter gesagt als getan, in der Praxisübung stelle ich dann fest, es funktioniert. Wenn wir den Ton der Glocke hören, sei das “nur angenehm. Genau so sind Schmerzen in unserem Körper “nur unangenehm. Die Schmerzen seien genau wie der Ton, etwas das durch unseren Geist ausgelöst wird, genau gesagt, durch unsere Gedanken. Das pulsieren und vibrieren des Tones, können wir relativ leicht hören und spüren. Der Schmerz habe auch so ein pulsieren und vibrieren, nur ist das meisten so intensiv, dass wir die Schwingung im Hintergrund gar nicht mehr spüren. Wir wollen nur das der Schmerz so schnell wie möglich wieder verschwindet.
Wenn wir nur beobachten, und den Schmerz wahrnehmen, ohne ihn zu bewerten, so wird auch der Schmerz weniger, es dauert vielleicht etwas länger als beim Ton, aber auch der Schmerz, wird irgend wann, wie von selbst vergehen.
Seit ich das mit den Gegensätzen von Ton und Schmerz verstehe, sind meine Schmerzen, nicht verschwunden, aber wenn sie auftauchen, folge ich ihnen, nur noch als Beobachter und stelle fest, das ist nur unangenehm und die Schmerzen sind irgendwie unwichtig geworden, sie sind nicht mehr der Mittelpunkt meines Lebens.
03.04.2013 Text von zentao
Am Anschlagsbrett im Haus Tao war ein kleiner Zettel
mit folgenden Worten, die mich stark beeindruckten,
sie sind einfach und Wirkungsvoll, aber vermutlich
doch nicht so leicht zu verwirklichen
5 Punkte um Furchtlosigkeit zu kultivieren.
1. Enthülle deine inneren Mängel
2. Nähere dich dem an, was du abstossend findest
3. Helfe jenen, von denen du denkst,
du kannst ihnen nicht helfen
4. Gebe, woran du hängst
5. Gehe an Orte, die dich ängstigen
03.04.2013 Copyright©zentao
Nach ruhigen Tagen im Haus Tao bei Meditation in Schweigen, bin ich wieder zurück im Alltag. So eine schweigsame Zeit tut einfach gut. In unserer hektischen Zeit wo wir meistens, nur noch gefordert werden aber selten mehr gefördert werden, ist es eine Notwendigkeit sich ab und zu aus dem täglichen Leben zurück zu ziehen an einen stillen Ort.
Fast fünf Tage habe ich geschwiegen, ehrlich das ist für mich sehr anstrengend. Nur einmal am ersten Morgen bin ich reingefallen und habe, aus Gewohnheit, “Guten Morgen” gesagt und es ging jeden Tag Besser und Besser. Auch an das Schweigen kann man sich gewöhnen und es tut gut, wenn das Karussell im Kopf, sich immer langsamer dreht.
Meine Gedanken-Splitter über die Erfahrungen im Retreat demnächst in diesem Blog
Furchtlosigkeit
Schweigen
Stille jenseits der Gedanken….
02.04.2013 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Glück, Leben, Meditation, Menschen, Retreat, Spiritualität, Vergänglichkeit, Zen, Weisheit
Wir sind wie der treibende Ast im Wasser, nichts ist fest und das Leben ist ja auch wie ein Fluss und wir wissen nie wo es uns hinspült. Wir meinen wir hätten das Leben im Griff, aber das ist halt doch eine Illusion, um mehr über mich zu lernen, gehe ich vom Donnerstag 28.03.2013 bis zum Oster-Montag 01.03.2013 in ein Zen-Retreat. Es ist wieder einmal an der Zeit, mich etwas zurück zu ziehen, und etwas für meine geistige weiter Entwicklung zu tun. Ich gehe über die Oster-Tage in ein Zen-Retreat im Haus Tao in Wolfshalden, im schönen Appenzellerland.
Das ganze verlängerte Wochenende ist im edlen Schweigen, ohne Fotoapparat ( Fotos vom Haus Tao bei erwinphoto und ohne Laptop und ohne Handy, einfach nur meditieren (Zazen ) und dazwischen noch Gehmeditation und das vom Morgen 6:00 Uhr bis abends um 10:00 Uhr, im edlen Schweigen, das heisst Schweigemeditation.
Da ich eher ein redseliger Mensch bin und halt, manchmal ganz spontan, etwas zur jeweiligen Situation sagen möchte, muss ich mich schon etwas zusammen nehmen und wirklich versuchen, achtsam zu bleiben. Aber genau aus diesem Grunde, mache ich das ja auch, sonnst könnte ich ja auch zu Hause bleiben.
Ein Retreat ist ein Rückzug aus dem täglichen Leben und wird in der Regel von einer Zen- Schule Organisiert, das erste Mal als ich so ein Retreat erlebte, war ganz am Anfang von meiner Zeit als Zenschüler, das war ungefähr vor etwas 17 Jahren. Vor zwei Jahren war ich auch im Haus Tao, am Juni-Retreat, ich habe darüber berichtet, siehe am Ende des Beitrages.
So ein Retreat ist nicht ganz billig, für dieses verlängerte Wochenende zahle ich 350 Franken für übernachten und das Essen, und am Ende des Retreat kommen noch etwa 300 Franken für das Dāna dazu, das ist der Lohn der Lehrenden.
Dāna bezeichnet im Buddhismus allgemein etwas, das gegeben bzw. geschenkt wird, ohne eine Gegenleistung zu erwarten oder auch nur zu erhoffen. Darüber hinaus bedeutet dana das Geschenk der Energie und Weisheit an andere.
Mit Dāna wird auch diese Art des Gebens an sich bezeichnet, was als eine der wichtigsten buddhistischen Tugenden angesehen wird. Dāna ist eine der Sechs Vollkommenheiten Pāramitā, eine der Zehn Betrachtungen Anussati und das wichtigste der verdienstvollen Werke (skt: Punya, Pali: Puñña).
Dies nur um zu zeigen, das auch so ein Zenmeditations-Kurs nicht Gratis ist. Alles im Leben hat seinen Preis auch geistige weiter Entwicklung.
Morgen geht es also los und ich freue mich auf vier ruhige Tage in edler Stille, ich lasse alle Erwartungen los, und nehme alles vorweg, wie es eben kommt. Die Zeit des Rückzugs wird mir gut tun und ich berichte euch, darüber.
Bis dann…..
27.o3.2013 Text von zentao
Juni-Retreat – Sonntag – 5.6.2011
Juni-Retreat – Stille erleben – Samstag 4.6.2011
Juni-Retreat – Schweigen – Freitag 3.6.2011
Tags: Achtsamkeit, Gerechtigkeit, Logik, Zen, Buddhismus
Beredsamkeit, die nicht mit der Logik übereinstimmt, Wahrhaftigkeit, die nicht mit der Vernunft übereinstimmt, Mut, der nicht mit der Gerechtigkeit übereinstimmt, Gesetzlichkeit, die nicht mit der sinngemässen Anwendung übereinstimmt, sind wie ein irrender Wanderer auf schnellem Rosse oder wie ein Wahnsinniger, der ein scharfes Schwert schwingt.
Der Edle handelt von sich aus. Er achtet die anderen, obwohl er darum noch nicht notwendig von den anderen geachtet wird. Er liebt die anderen, obwohl er darum noch nicht notwendig von den anderen geliebt wird. Andere zu achten und zu lieben steht bei uns selbst. Von anderen geliebt und geachtet zu werden, steht bei den anderen Der Edle sorgt unter allen Umständen für das, was bei ihm steht, nicht für das, was bei den anderen steht. Wer auf sich selbst beruht, trifft immer das Rechte.
Wer seine eigenen Unzulänglichkeiten ausgleichen will, der streitet nicht um äußerer Dinge willen, sondern er wartet ganz gelassen und ruhig, bis sie ihm selber zufallen, er lässt die Leute ausreden, bis sie ihm von selber mitteilen, was sie ihm zu sagen haben.
Wer andere besiegen will, muss sich erst selbst besiegen; wer andere richten will, muss sich erst selbst richten; wer andere kennen will, muss sich erst selbst kennen.
Tags:Achtsamkeit, Buddha, Buddhismus, Glück, Liebe, Menschen, Mitgefühl, Weisheit, Wesen, Zen

Worte von zwei ganz verschiedenen Weisen Männer, aus ganz verschiedenen Zeiten und verschiedenen Religionen der eine Franz von Assis und der andere Buddha Shakyamuni. Es sind Worte mit der fast gleichen Aussage, und es sind Worte voller Mitgefühl und Liebe zu allen Wesen.
Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir.Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir, also sind sie uns gleich gestellte Werke des allmächtigen Schöpfers - unsere Brüder.
Franz von Assisi
Mögen alle Wesen glücklich sein. Mögen sie in Sicherheit und Freude Leben. mögen alle Lebewesen, ob schwach oder stark, gross, mittel-gross, untersetzt oder klein, sichtbar oder unsichtbar, nah oder fern, geboren oder ungeboren. Mögen sie alle glücklich sein.
Buddha
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Meditation, Menschen, Wetter, Zen
Bei uns ist wieder einmal ganz garstiges Regenwetter mit Wind und Sturmböen und dazwischen, wieder ein paar Sonnenstrahlen, leider nur kurze Momente und schon tröpfelte es wieder und aus heiterem Himmel entlud sich eine schwarze Wolke und was sah ich? Grosse Hagelkörner und das kurz vor dem Frühlingsbeginn. Am letzten Freitag habe ich mir einen Schrittzähler gekauft, einfach um Mal mein Tagespensum von 10 000 Schritten, welches als minimales Tägliches Laufpensum empfohlen wird, in den Griff zu bekommen. Gestaunt habe ich, dass meine Vorstellung von 10 000 Schritten, bei weitem nicht mit der Realität übereinstimmt. Gestern und heute habe ich, die 10 000 Schritte geschafft. Bewegung ist für mich sehr wichtig, die Zen-Meditation wird ja im Sitzen, eher unbeweglich gemacht, darum geniesse ich es am Nachmittag, bei (fast) jedem Wetter raus zu gehen und der Natur mich zu bewegen, gehend oder auch Joggend je nach meinem Bedürfnis, es tut einfach gut.
So ein Schrittzähler ist ein echter Motivator, oben sieht man, das was man bereits gelaufen ist und unten ist die Zahl die noch zu gehen ist. Die nächsten Tage werden zeigen ob sich mein innerer Schweinhund überlisten lässt. Das ja bekanntlich der Weg das Ziel ist, ist das für mich fast wie eine Meditation, einfach nur gehen. Der Vorteil ist der; am Morgen kann man sich den Clip einfach anstecken und am Abend schaut man nach, was habe ich heute geleistet, eine fast zu leichte Möglichkeit genug Bewegung zu erhalten, auf jedenfalls eine wirksame. Auch dieses Gehen kann man meditativ machen, einfach gehen, Schritt für Schritt, nur mit dem Ziel am Abend die 10 000 Schritte gemeistert zu haben. Auch hier bewahrheitet sich wieder; “jedes Weg beginnt mit dem ersten Schritt.”
Wir brauchen weder eine Cheops-Pyramide zu hinterlassen noch als Wohltäter des 21. Jahrhunderts in die buddhistische Geschichte einzugehen. Gehen wir unseren eigenen Weg Schritt für Schritt, heiter und gelassen, ohne Pomp und heiligen Klamauk. So erkennen wir im Plätschern des Brunnens von selbst die Stimme des Buddha
Marcel Geisser, Die Buddhas der Zukunft
20.03.2013 Text von zentao

mein Schrittzähler von Tschibo
Wer jeden Tag 10.000 Schritte geht, verbrennt zwischen 2.000 und 3.500 Kalorien zusätzlich pro Woche. Sportmediziner und Wissenschaftler haben bestätigt, dass dieses Pensum den Blutdruck senkt und das Risiko von Diabetes, Schlaganfall und Herzinfarkt deutlich reduziert. Tatsächlich kommt jedoch ein Büroangestellter, der mit dem Auto zur Arbeit fährt und es sich abends auf dem Sofa gemütlich macht, mit knapp 1.500 Schritten täglich aus. Das ist eindeutig zu wenig! Briefträger, Kellnerinnen oder auch Eltern mit kleinen Kindern bringen es hingegen locker auf 12.000 bis 18.000 Schritte.
Tags: Achtsamkeit, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Herz, Lachen, Leben, Spiritualität, Weisheit, Zen
Auf den ersten Blick sieht dieses Krokodil wie ein richtig fröhliches Krokodil aus, aber das täuscht, es ist kein Lächeln welches aus dem Herzen kommt. Manche Manager und Geschäftsmänner haben ein Krokodil Lächeln, da muss man wach sein sonnst wird man gefressen. Das falsche Lachen des Krokodils ist eine Laune der Natur und mehr eine Warnung.
Beim Buddha Lächeln spürt man seine Achtsamkeit und den Frieden in seinem Innersten, es ist ein Lächel, welches aus dem Herzen kommt. Buddha war der einzige Religionsstifter, der immer mit einem inneren Lächeln dargestellt wird und aus China kennt man den lachenden Buddha. Buddha war frei in allen Belangen und frei von der Unfehlbarkeit anderer Religionsgründer, sogar eine Bronzestatue strahlt dies Präsenz aus. Wenn wir spontan Lachen oder auch nur Lächel, dann sind wir frei von unserem Ego. Darum hat Lachen auch so etwas befreiendes und tut uns gut. Wenn ich mit einem Lächel durch Leben gehe, dann tut das gut und steckt an.
18.03.2013 Text von zentao
Fotos Copyright©erwinphoto
Tags: Achtsamkeit, Augenblick, Buddhismus, Fotos, Meditation, Menschen, Zen
Jeder der schon Achtsamkeits-Meditation geübt hat, der weiss wie schwierig das ist, achtsam zu bleiben und wie schnell sich unsere Achtsamkeit, in eine Träumerei auflöst. Die gute Nachricht; das ist vollkommen in Ordnung und nur normal, denn es geht jedem so. Achtsamkeit ist keine Fähigkeit, die angeboren ist, wir müssen bewusst achtsam sein und und wenn es uns bewusst wird, dass wir zum wiederholten Mal unachtsam waren so kehren wir, ohne Schuldgefühle zu unsere Achtsamkeit zurück. Nur die Natur ist immer achtsam, aber diese Fähigkeit haben wir verlernt, doch wir können sie wieder erlernen.
In der Meditation, gelingt es uns noch relativ gut, achtsam zu bleiben, doch im Alltag, werden wir regelmässig und dauernd abgelenkt, sei es durch das Handy oder durch Gespräche mit unseren Mitmenschen. Das Gute; “sobald wir bemerken; “ich bin nicht achtsam” so bin ich bereits wieder zurück in der Achtsamkeit. Wir erinnern uns einfach, das wir achtsam bleiben wollen und das immer wieder. In der Meditation beobachten wir den Atem und kehren immer wieder zum Atem zurück. Mit der Achtsamkeit ist es ähnlich, wir können immer wieder von Vorne beginnen.
05.03.2013 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Fotos, Gegenwart, Meditation
Verweilt ganz und gar im gegenwärtigen Augenblick, und ihr werdet sehen, dass auch die Zukunft vorhanden ist. Ebenso wie die Vergangenheit, die ihr verwandeln könnt. Denn im gegenwärtigen Augenblick sind alle Augenblicke enthalten.
Thich Nhat Hanh, In: Thich Nhat Hanh über das Wesen des Glücks,Â
Unsere Verabredung mit dem Leben findet immer im gegenwärtigen Augenblick statt. Und der Treffpunkt unserer Verabredung ist genau da, wo wir uns gerade befinden.
Thich Nhat Hanh, Lächle deinem eigenen Herzen zuSie können Gott berühren, indem Sie eine Blume oder die Luft berühren oder einen anderen Menschen anfassen. Außerhalb davon gibt es keinen Gott.
Thich Nhat Hanh, Versöhnung beginnt im Herzen
Tags: Achtsamkeit, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Gebet, beten, Gedanken, Gegenwart, Meditation, Menschen, Zen
Was mich am Gebet am meisten stört, ist das anstelle von Eigenverantwortung, die Hoffnung auf einen imaginären Gott gerichtet wird ohne zuerst zu versuchen, das Problem selbst zu lösen. An wen richte ich den, dieses Gebet, wenn ich bete?
Ich richte dieses Gebet doch, eher an mich selbst, denn diese Kraft, die da ist, die ist ja in mir und erst in der Meditation, bin ich offen genug um sie auch wahrzunehmen. Aber was nehme ich war? Ist es nur ein Gefühl. aus mir selber, oder ist es mehr?
Wenn ich zu etwas bete, muss es ja auch als Form, irgendwo existieren? Aber auch Buddha hat so einen Gott, Atman oder Brahman nirgend gefunden, doch Buddha hat auch nie gesagt, es gäbe keinen Gott, er sagte nur immer, man soll mit Dingen, die man nicht wissen kann, mit denen soll man nicht spekulieren, vielmehr soll man doch achtsam im Gegenwärtigen Moment leben und genau um das geht es auch, wie oft sind wir gedanklich, irgendwo, nur nicht hier.
Wir müssen uns selber kennen lernen, herausfinden wer oder was wir sind, und wir stellen fest, dass da nicht wirklich jemand ist, die Person die ich meinte zu sein, ist nur ein Name, eine Geschichte, ein Körper, eine Person, ein Wesen, das aus dem Nichts gekommen ist und irgendwann, wieder im Nichts verschwindet, wo das ist und ob dort, das Leben in irgend einer Form weitergeht? Fast ein Leben lang, war ich für mich die wichtigste Person in meinem Leben, ich wurde durch meine Ich Gedanken geleitet und diese haben mich oft nur in eine Sackgasse geführt.
Die Suche nach einem Gott, ist auch nur Spekulation und das ist genau das was Buddha unter dem Bodhibaum erkannte, und das sind die 4 edlen Wahrheiten, wie sie so schön heissen und die 1. Wahrheit ist die Tatsache, dass wir im Leben oft frustriert sind und Leiden. Die 2. Wahrheit ist; alles was in unserem Leben geschieht, alles an was wir Leiden, hat eine Ursache. Und als 3. Wahrheit hat Buddha erkannt, dass wir unser Leiden aufheben können, wir müssen nur aufhören uns selber, allzu wichtig zu nehmen und als 4. Wahrheit hat er erkannt; es gibt einen Weg, es ist der edle achtfache Pfad.
Buddha hat auch erkannt, dass alles Lebendige miteinander verbunden ist, es gibt nichts in der Welt, das nicht irgendwann, aus einer anderen Lebensform, sich zu einer anderen Art entwickelt hat. Mit einem Einzeller hat mal alles begonnen und wir sind mit allen Lebensformen verwandt. Eigentlich sind wir jaSternenstaub, aber das ist eine noch frühere Geschichte. Kaum zu glauben, aber es ist so.
Natürlich wird auch im Buddhismus eine Form von Gebet gesprochen, nur ist dieses Gebet nicht für mich, sondern für meine Mitmenschen bestimmt. So etwas in dieser Form;
mögen alle Menschen glücklich und zufrieden sein
mögen alle Menschen friedlich und gelassen sein
mögen alle Menschen frei von unheilsamen Emotionen sein
mögen alle Menschen frei von Leiden sein
Es sind Wünsche die man, seinen Mitmenschen widmet, so ein Gebet ist eine Gedankenform, die nach innen geht und paradoxerweise, eine grosse Wirkung hat. Da alles Lebendige, mit einander verbunden ist, so kommen mein Gedanken und Wünsche, in der Form des Gebets auch allen Wesen zu gute. Etwas sehr wichtiges im Buddhismus, das Mitgefühl, welches zu den 6 Paramitas gehört, das Mitgefühl, ist fast noch wichtiger als die Liebe. Der Wunsch dass es allen Wesen gut gehen soll, ist eine Grundhaltung im Buddhismus und wurde, im Mahajana Buddhismus in der Form des Bodhisattva erkannt. Das soll ein Mensch sein, der die höchste Buddhaschaft erreicht hat und an Stelle ins Nirvana einzugehen, sich entschliesst, sich wieder in diese Welt zu inkarnieren um allen Menschen zu helfen, auch die Erleuchtung zu erreichen. Eine schöne Idee und sie kommt den Lehren von Jesus schon sehr nahe.
In allen Monotheistischen Religionen, ist der Mensch von der Gnade von einem strafenden Gott abhängig, auf das kann ich verzichten, da ja alle Religionen durch den Menschen entstanden sind. Ich praktiziere Zen, in einer kleinen Sangha, für meine Fehler, Sorgen und Wünsche, übernehme ich selbst die Verantwortung, dies hat den Vorteil, dass ich nicht der Gnade eines Gottes ausgeliefert bin. Auch den Buddhismus kann man als Religion leben, dann hat auch der Buddhismus, wie alle Religionen, allzu Menschliches, sprich egoistische Züge.
29.02.2013 Text von zentao
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Tags: Achtsamkeit, Alltag, Blogs, Buddha, Buddhismus, Fotos, Gedanken, Glück, Leben, Meditation, Rohkost, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Zen
In den letzten Tagen, habe ich mir wieder Mal, so meine Gedanken über mein Leben gemacht und schon habe ich versucht diese zu formulieren und festgestellt, dass ich ja bereits 2007 darüber geschrieben habe.
Das Leben ist ein spiritueller Weg….
Im laufe eines Lebens, durchlaufen wir verschiedene Lebenskrisen und jedes Mal müssen wir wieder ganz neue Dinge Lernen, so auch ich, zur Zeit. Mein Leben ist immer wieder, wie eine Baustelle, wo ich die Dinge meines Lebens, ordnen muss. Ich muss wieder lernen, kleinere Portionen zu essen, wieder zu spüren, wann mein Bauch voll ist. Denn von Natur aus, habe ich seit Jahren, immer ungefähr das gleiche Gewicht und konnte Unmengen essen, vorallem ass ich zu-viel Süsses, ich liebe Gebäck unddunkle Schokolade, ohne zu, zu nehmen. Auf der eine Seite ist das ein Glück, auf der anderen Seite, esse ich seit Jahren zu viel Süsses und trinke zu viele Espressos. Das Ergebnis; mein Körper ist übersäuert, ich habe Arthrose in meinen Gelenken und mein Körper braucht dringend eine Sanierung.
Vor vier Jahren habe ich das Buch: Stopp! Die Umkehr des Alterungsprozesses gekauft und darüber im Blog berichtet. In der Zwischenzeit habe ich das Buch ausgeliehen und das ganze ein wenig einschlafen lassen. Jetzt ist das Buch zurück und ich lebe seit bald 4 Wochen wieder sehr gesund, das heisst mindesten 50% Rohkost und viel Gemüse, ohne Vegetarier zu sein. Ich esse immer noch Fleisch, 1 x die Woche, nur jetzt von glücklichen Tieren, die auch artgerecht leben durften.
Im Buch wird Gerstengrassaft, um den Körper zu entsäuern, empfohlen und den trinke ich seit drei Wochen und ich fühle mich gut und mir geht es schon wieder blendend, ohne übermütig zu werden.
Was auch sehr wichtig ist, die tägliche Portion Bewegung, nur die rechte Hand am PC bewegen, ist nicht unbedingt das richtige. Ich bewege mich täglich in der freien Natur, meistens mit meiner Kamera, der Nikon D300S und die Bilder von unterwegs zeige ich in meinem Blog erwinphoto.
Wenn man älter wird, sind Dinge die früher wichtig waren, um einiges unwichtiger geworden. Früher war es mir wichtig, meine Meinung, zu sagen, manchmal zu kämpferisch und ich wollte Recht habe.
Jetzt ist es mir wichtig, dass ich mich wohl fühle und dass ich mit mir selber im Reinen bin. Das streiten und Kämpfen habe ich aufgegeben, und ich höre öfters und gerne den Menschen zu. Klar kommt der alte Besserwisser, hin und wieder zum Vorschein, wenn ich mir aber bewusst bin, dass es nichts zum kämpfen gibt, so komme ich ziemlich gut mit mir aus, und ich bin mit meiner Umwelt im Reinen. Die Vergangenheit ist mir nicht mehr, so wichtig, den die ist nur noch Erinnerung, auch da, habe ich vieles was früher wichtig war, nicht vergessen, aber etwas ausgeblendet. Ich habe wenig zum anhaften, bringt doch aller Besitz nur Ärger und geistige Unruhe. Auch die Zukunft, ist nur insofern wichtig, weil ich bereits an der nächsten Reise am planen bin. Auch mit meinen Sorgen, bin ich langsam aber sicher im Reinen, den das sind nur Ängste die ich in die Zukunft projiziert habe, eine Riesengrosse Illusion, die für mich unbrauchbar geworden ist. Ich will keine Extreme mehr, in meinem Leben, es ist immer der mittlere Weg, der Weg wie ihn Buddha Shakyamuni gegangen ist.
Die Gegenwart ist das einzig wahre, für das es zu Leben lohnt. Das Leben kann Morgen zu Ende sein, darum geniesse ich es heute, jeden Augenblick. Die Gegenwart ist nicht laut, sie führt unser Bewusstsein in die Stille der Meditation im Hier und Jetzt.
Wenn du dein vergangenes Leben
kennen lernen willst,
schau deine jetzigen Umstände an,
wenn du dein zukünftiges Leben erkennen willst,
schau deine gegenwärtigen Handlungen an.
22.02.2013 Text von zentao
Tags:Achtsamkeit, Buddhismus, Spiritualität, Zen, Wachheit, Klarheit, Bewusstseinsebene

Wirklich präsent zu sein heisst, entspannt in sich selbst zu ruhen und zugleich die Umgebung mit wacher Aufmerksamkeit wahrzunehmen. In diesem Zustand sind wir innen und außen zugleich, ohne zerrissen zu sein. Dieser «doppelte Aufmerksamkeitszustand» ist eine eher meditative Bewusstseinsebene von Wachheit und Klarheit, ein Ausstieg aus dem ewig polarisierenden Streben des Solarplexus und unseres Egos, das immer unterscheiden muss in Plus und Minus, Ja und Nein, Gut und Schlecht, Schwarz und Weiß.
In der Natur des Herzens liegt es, «beides» zu umfassen und jenseits der Polaritäten zu stehen. Wenn wir uns in wahrer Präsenz üben, erheben wir uns auf die Ebene des Herzens und sind dort von unseren Emotionen unberührt.
In der Natur des Herzens liegt es, «beides» zu umfassen und jenseits der Polaritäten zu stehen. Wenn wir uns in wahrer Präsenz üben, erheben wir uns auf die Ebene des Herzens und sind dort von unseren Emotionen unberührt.
Helen Gamborg, Das Wesentliche ist unsichtbar
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Atem, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Zen
Den Atem betrachten wir als etwas selbstverständliches, für die meisten Menschen, ist er kein Grund darüber Nachzudenken, der Atem wird vielmehr, noch vernachlässigt. Ganz anders in der Zen-Meditation, da ist der Atem so etwas, wie beim Schiff der Anker. Die meisten Menschen atmen nur oberflächig, das heisst nur gerade mit der Lunge ohne ihr Zwerchfell zu benutzen und das geht am Sinn des Atmens vorbei.
Die wahren Menschen holen ihren Atem von ganz unten herauf, während die gewöhnlichen Menschen nur mit der Kehle atmen.
Dschuang Dsi, Das wahre Buch vom südlichen Blütenland
Wenn wir meditieren, beobachten wir den Atem nur, ohne etwas verändern zu wollen. Wir lassen den Atem kommen und wir lassen ihn auch wieder gehen. Wichtig ist aber auch unsere Haltung, mit der wir auf unserem Kissen sitzen. Mit einer schiefen Haltung, können wir nicht atmen und wenn wir steif wie ein Brett sitzen, so ist das auch nicht gerade natürlich. Haltung und Atem, gehen zusammen, eines ohne das andere, kann nicht gut funktionieren. Nur wenn wir aufrecht sitzen, so wie wenn wir in der Mitte des Scheitels, hoch gezogen würden, kann unsere Energie, auch richtig fliessen.
Wenn wir sitzen, versuchen wir zu spüren, ob wir mit beiden Sitzhöckern auf dem Kissen sitzen, mit den Knien den Boden berühren, es ist wichtig dass wir so eine Art Dreibein bilden, mit unserem Hinter und den Knien. Dabei, dürfen wir, zu guter Letzt, den Atem nicht vergessen, den Atem beobachten und ganz wichtig, wir müssen den Atem spüren, wie er rein und raus geht, einfach rein und raus, wie wenn da ein Scharnier in der Mitte wäre, einfach rein und raus. Oft wird geraten, wir sollen den Atem zählen, aber das wäre wieder denken, aber wir müssen den Atem spüren und nicht den Atem denken. Wir müssen zum Atem werden, und das Denken hört einfach auf. Wenn wir so tief nach innen gehen, dann lösen sich oft alte Geschichten und tauchen unverhofft, im Geist auf und beunruhigen uns oder überfluten uns mit Freude. Wenn wir unseren Atmen Fühlen, ist alles möglich unserer Atem dehnt sich aus und verbindet sich mit dem ganzen Universum.
Nach der Meditation, ist aber nicht Schluss mit unserem Atem, da bleiben wir achtsam, auf unserem Atem. Klar ist es im Alltag nicht immer möglich, ganz bei unserem Atem zu sein, aber sobald wir bemerken, dass wir wieder abschweifen, kehren wir einfach wieder zu unserem Atem zurück.
16.02.2012 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Buddhismus, Leben, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Werden und Vergehen – Zeit und Vergänglichkeit
aus der Sicht von ganz verschiedenen
Weisheits-Lehrer
Verstehe Zeit nicht bloß als vergehend; denke nicht, Vergehen sei die einzige Funktion von Zeit. Falls Zeit bloß verginge, wären du und sie voneinander getrennt. Der Grund, dass du Seinzeit nicht klar verstehst, liegt darin, dass du Zeit als bloß vergehend verstehst. Im Wesenskern sind alle Dinge der ganzen Welt, indem sie einander benachbart sind, Zeit. Da diese Zeit Seinzeit ist, ist es deine Seinzeit. Seinzeit besitzt die Qualität des Strömens. Das sogenannte Heute strömt ins Morgen, Heute strömt ins Gestern, Gestern strömt ins Heute, Heute strömt ins Heute, Morgen strömt ins Morgen. Die Augenblicke von Vergangenheit und Gegenwart stapeln sich nicht übereinander, sie fügen sich nicht in einer Reihe aneinander
Es gibt streng genommen keine Elektronen, es gibt keinen Atomkern, sie sind eigentlich nur Schwingungsfiguren. An diesem Punkt hatten wir die Materie verloren. Denn was wir am Ende allen Teilens vorfanden, waren keine unzerstörbaren Teilchen, die mit sich selbst identisch bleiben, sondern ein feuriges Brodeln, ein ständiges Entstehen und Vergehen, etwas, das mehr dem Geistigen ähnelt – ganzheitlich, offen, lebendig.
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Hans-Peter Dürr, Connection Spirit, 5-6/12
Die wirklichen Buddhas aber erkennen, dass Werden und Vergehen der phänomenalen Welt beide mit der Ewigkeit verbunden sind. Mit anderen Worten, es gibt kein Werden oder Vergehen. Dies zu erkennen, ist wirkliche Erleuchtung. So sind Nirvana und Erleuchtung eins.
Huang-Po, Der Geist des Zen, John Blofeld (Hrsg.)
Was ist das Leben? Es leuchtet auf wie ein Glühwürmchen in der Nacht. Es vergeht wie der Hauch des Büffels im Winter. Es ist wie der kurze Schatten, der über das Gras huscht und sich im Sonnenuntergang verliert.
Crowfoot, http://www.welt-der-indianer.de/verschiedenes/weisheiten
http://www.psp-tao.de/zitate/thema/
06.02.2013 Zitate gepostet durch zentao
Tags: Achtsamkeit, Buddhismus, Leben, Menschen, Vergänglichkeit, Zen






















































