Emotionen

Alle Artikel getaggt mit Emotionen


Tags: , , , ,

Wir sind was wir Denken Teil 3

Wenn man den 1. und den 2. Teil von ” Wir sind was wir Denken” gelesen hat, könnte man auf den, fatalen Gedanken kommen, wir müssten nichts mehr tun, das Universum mache das ja schon, ” Ich muss nur positiv denken, dann ziehe ich schon das richtige an.” Aber dass wir auch, an uns selber arbeiten sollen und unsere Erkenntnisse umsetzen müssen, um das zu erreichen, was uns in diesem Buch versprochen wird, das vergisst man gern. Denn nach den Gedanken, sind unsere Gefühle, vor allem, die negativen, sehr stark. Die schönste Vorstellung von einer positiven Zukunft, wird durch unterschwellige negative Gefühle verdorben. Weil wir ganz schnell vergessen, dass wir Energie sind. Wir haben im Teil 2 gelesen, was ein Quantenphysiker dazu zu sagen hat.

“Energie kann niemals erschaffen oder vernichtet werden.”

“Energie war immer und ist immer gewesen und wurde niemals erschaffen und kann nicht vernichtet werden. Alles was jemals war wird immer sein. Energie bezieht eine Form geht durch die Form und verlässt die Form.”

Wir sind schlicht weg Energie.
Auch wenn wir Energie sind, kommen wir ja nicht als unbeschriebenes Blatt in diese Welt. Wir alle sind Verschieden, wir haben unsere Familien, wo wir hinein geboren werden. Wir haben verschiedene Gene und manche Krankheit ist schon in den Genen festgelegt.(Das heisst noch nicht, dass wir die Krankheit bekommen) In den Monotheistischen Religionen nennt man das “Schicksal.” Wir alle wurden noch in dem Glauben erzogen, das ist halt dein Schicksal. Nicht irgend, ein Gott, hat uns das zugeteilt, wie uns die Kirche seit zweitausend Jahren glauben lassen will. Sondern wir selber, sind der Baumeister unseres Lebens.

Was Ronda Byrne in dem Buch “Das Geheimnis” schreibt ist eine sehr positive Version der Wirklichkeit und hat erstaunlich grosse Ähnlichkeit mit Karma. Viele von uns haben es nicht leicht, in ihrem Leben und werden Mühe haben, das zu glauben, was diese 24 Lehrer schreiben. Ich kann mein Denken ändern, ich kann auch positive Wünsche, an das Universum senden, das alles kann aber nur Funktionieren, wenn wir unseren Frust und unsere Unzufriedenheit beenden. Jeder von uns hat auch noch ein paar Altlasten, aus diesem oder früheren Leben. Ich persönlich, bin überzeugt, dass es nur einen Grund gibt, das wir in dieser Welt sind, wegen unserem Karma. Für all diejenigen die nicht wissen was Karma ist, hier die Erklärung aus  Wikipedia

Unter Karma (Sanskrit: Pali: kamma, Wirken, Tat) wird ein spirituelles Konzept verstanden, wonach jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat. Diese muss nicht unbedingt im aktuellen Leben wirksam werden, sondern kann sich möglicherweise erst in einem der nächsten Leben manifestieren. In den indischen Religionen ist die Lehre des Karma eng mit dem Glauben an Samsara, den Kreislauf der Wiedergeburten, verbunden und damit an die Gültigkeit des Ursache-Wirkungsprinzips auf geistiger Ebene auch über mehrere Lebensspannen hinweg. Im Hinduismus, Buddhismus und Jainismus bezeichnet der Begriff die Folge jeder Tat, die Wirkungen von Handlungen und Gedanken in jeder Hinsicht, insbesondere die Rückwirkungen auf den Akteur selbst. Karma entsteht demnach durch eine Gesetzmässigkeit und nicht infolge einer Beurteilung durch einen Weltenrichter oder Gott, es geht darum nicht um “Göttliche Gnade” oder “Strafe”. Nicht nur “schlechtes” Karma erzeugt den Kreislauf der Wiedergeburten, sondern gleichermassen das “gute”. Letztes Ziel ist es darum, überhaupt kein Karma mehr zu erzeugen.

Hier ist ganz klar, jeder Gedanke hat eine Reaktion, worauf fast immer eine Handlung folgt, was wiederum eine karmische Formation auslöst. Wobei klar ist, viele Taten erleben wir als Karma in diesem Leben. Wenn wir uns über geschehenes, stundenlang Aufregen und an den Gedanken anhaften und nicht loslassen können, gibt das unweigerlich, auch Karma. Wenn wir das ein Leben lang machen, haben wir allen Grund, Wiedergeboren zu werden.
Das sind noch keine schwerwiegende Taten, nur unser tägliche Frust und Unzufriedenheit. Darum ist es so wichtig dass wir meditieren und lernen und wie wir mit unseren Emotionen umgehen. Zum Glück gibt es das Karma, so haben wir immer wieder die Chance, dass, das was wir, in diesem Leben, weniger gut gemacht haben,das  können wir in einem anderen Leben, noch einmal mal besser machen. Da wir ja Energie sind, ist es klar, das nicht wir wirklich wiedergeboren werden, sondern unsere, unbewältigten negativen Gedanken und Emotionen. Wir sind nur Träger, ähnlich einer Kerze, die ja auch die Flamme trägt.

Wobei Karma auch nur ein Konzept ist, eine Beobachtung von Menschen.

Dieses Universelle Gesetz, wie es in diesem Buch beschrieben wird, ist auch nur ein Konzept. Der Karma Gedanke, so wie das Universelle Gesetz, kommen der Wahrheit möglicherweise, sehr nahe. Auch wenn es logisch erscheint, letztendlich wissen wir es nicht.

Es gibt nur einen Weg, und zwar den Weg, den Buddha nannte, er sagte folgendes zu seinen Schülern:

“Setze dich hin und überprüfe, was ich gesagt habe und wenn es für dich stimmt, übernehme es. Vertraue keiner Lehre oder Lehrer bevor du es nicht selbst geprüft hast.”

Diese Aussage ist in der Menschlichen Geschichte einmalig,kein anderer Lehrer hat dies jemals so gesagt.

Im Gegensatz zum Schicksal, ist das Karma, nicht endgültig und für Ewigkeit. Wir können es immer wieder ändern, indem wir unser innerstes Wesen positiv verändern. Es gibt kein unabänderliches Schicksal, wir sind der Schöpfer unseres Lebens. Wenn wir endlich lernen, unseren gewöhnlichen Geist zu zähmen. Wenn wir lernen, unsere Gedanken und Emotionen zu beobachten, das lernt man in der Meditation, dann erkennen wir unsere Gedanken und Emotionen, sobald sie aufsteigen. Wenn wir sie früh genug erkennen und benennen, werden die Gedanken und Gefühle, keinen Schaden anrichten. Wenn wir endlich lernen uns selber liebevoll anzunehmen, unseres egoistisches Verhalten, zu beenden. Dann lernen wir auch wieder, andere gern zu haben.

Wer meditiert hat es vermutlich leichter, es ist nicht so einfach, seine Gedanken in den Griff zu bekommen. Wie im 1. Teil beschrieben, lernen wir die Gedanken zu beobachten und voruber ziehen zu lassen. Wir leben bewusster und merken eher, wenn wieder negative Gedanken hochkommen.

Die Meditation ist eine wirklich gute Hilfe, um unsere Gedanken zu kontrollieren, es ist aber wichtig, dass wir uns nicht selber verurteilen, wenn sich negative Gedanken selbständig machen. Dann einfach einen positiven Gedanken formulieren.

Henry Ford sagte einst:

“Ob du glaubst du kannst, oder ob du glaubst du kannst nicht, in
beiden Fällen hast du Recht”

Das Endgültige Ziel, ist nicht keine Gedanken mehr zu haben, das ist fast unmöglich. Den das Denken kann man nicht einfach abschalten, aber wir können lernen, damit in einer positiven Art Und Weise damit umzugehen. Das wünschen von meistens materiellen Wünschen an das Universum, mag zwar relatief gut funktionieren, aber richtig Zufrieden sind wir erst, wenn wir keine Wünsche mehr haben. Solange wir Wünsche haben sind wir Sklaven von unserem Ich. Nur wer Wunsch los ist, der ist wirklich frei, der ist wunschlos glücklich, ein erstrebenswertes Ziel.

19.11.2007 zentao

04.04.2013 überarbeitet

PS. Leider habe ich auch noch immer einige Wünsche, es werden immer weniger, ich arbeite daran.


Auch nochlesen

Wir sind was wir Denken. Teil 1

Wir sind was wir Denken Teil 2

von nichts kommt nichts….


Tags: , , , , ,

Wir sind was wir Denken Teil 2

Gedanken und mehr

Es sind aber nicht nur die Gedanken, die auf unserer jetzigen Situation Einfluss haben,es sind auch die Gefühle. Mit Jedem Gedanken den wir denken, lösen wir auch ein Gefühl aus, es funktioniert aber auch umgekehrt, ein Gefühl löst einen Gedanken aus. Das Gefühl ist meisten Angst, Ärger, Wut oder auch Selbstmitleid. In etwas selteneren Fällen, erleben wir auch Freude.

Im ersten Teil von Wir sind was wir Denken” habe ich über das Buch von Ronda Byrne “Das Geheimnis” geschrieben.

Einer der 24 Lehrer in dem Buch erzählt, wie unser falsches Denken, uns Krank macht. Wenn wir aus dem Haus gehen und ein kalter Wind weht und wir merken, dass wir zu wenig warm angezogen sind, schon befürchten wir, dass wir uns erkälten könnten. ” Ich werde mich erkälten” genau mit diesem Denken ziehen wir das an, was wir nicht wollen. Wir müssen unsere Gedanken umkehren, etwa so

“Ich bin gesund, mir geht es gut, ich liebe solches Wetter und ich laufe jetzt etwas schneller.”

Immer wenn ich eine positive Formulierung gebrauchegeht es mir sofort besser.

Auch wenn wir es  gut meinen und jemandem zuhören, wie schlecht es ihm oder ihr geht, ziehen wir Krankheit an. Wenn wir ihnen zuhören, verstärken wir nur die Krankheit und helfen den Menschen, sicher nicht. Wir geben ihnen, noch von unserer Energie und werden selber Krank. Wir sollten so schnell wie möglich, das Thema wechseln und versuchen ihnen positive Gedanken zu vermitteln, die dem Gegenüber auch helfen, gesund zu werden. Wenn wir Krank sind oder ein Bobo haben, dann Denken und reden wir dauernd darüber und ziehen nur  noch mehr Krankheit in unser Leben. Wir müssen uns im Gegenteil, vorstellen dass wir in einem vollkommen gesunden Körper Leben und es uns gut geht. Es funktioniert, vielleicht noch nicht beim ersten Mal, weil jeder Zweifel und jede Verneinung uns wieder Sabotiert. Es ist klar, dass wir unsere negativen Gedanken ändern müssen, in positive Gedanken.

Die Gedanken sind das eine, wir müssen auch lernen mit unseren Gefühlen positiv umzugehen.

Eine der bekanntesten Geschichten, ist die von Norman Cousins, die Ärzte erkannten bei ihm, eine unheilbare Krankheit und teilten ihm mit. dass er nur noch kurze Zeit zu leben habe. Darauf beschloss er, dass er sich selber heilen werde. Er schaute während drei Monaten, nur noch lustige Filme an. Nach diesen drei Monaten, war er gesund und die Ärzte bezeichneten diese Heilung, als ein Wunder. Lachen ist die beste Medizin. Wenn wir Lachen, gibt es keinen Raum für negative Gedanken.

Einer der 24 Lehrer erklärt, dass auch das altern, eine Sache der Gedanken sei. Die Wissenschaft habe herausgefunden, dass sich unser Körper immer wieder erneuere. Wenn sich unsere Zellen, immer wieder erneuern, können wir ja gar nicht wirklich altern. Unser falsches Denken, ist wieder mal schuld. Wir glauben, weil es ja schon immer so war, dass das halt mal so sei. Er empfiehlt jeden Geburtstag, als den ersten Geburtstag zu feiern, mit nur einer Kerze und nicht mit 60 Kerzen, wenn wir an das altern glauben, sind wir alt. Das altern sei begrenztes Denken und wir sollen solches Denken, so schnell wie möglich aus unserem Bewusstsein verbannen. Wir müssen Bewusst, all die vielen Positiven Möglichkeiten Denken die es gibt.

Wenn wir aufhören, alles abzulehnen, wenn wir das kämpfen aufgeben und uns vorstellen wie es sein könnte, dann ändert sich unser Leben.

Was immer wir bekämpfen, Armut, Hunger, Drogen, Unfrieden oder neuerdings den Terrorismus, je mehr wir etwas bekämpfen und ablehnen, umso mehr werden wir davon anziehen. Wenn wir Widerstand leisten, geben wir dem was wir ablehnen immer mehr Energie.
An Stelle dessen, was wir ablehnen, sollen wir, an das Denken, was wir mögen und Lieben und uns die Welt so vorstellen wie wir sie gerne hätten.

Ein anderes falsches Denken ist unsere Angst, dass wir zu wenig bekommen. Das sei eine grosse Lüge schreiben diese Lehrer. Im Universum sei alles im Überfluss vorhanden. Wenn wir einen Glauben an Mangel haben und wir Denken, das wir immer zu kurz kommen, dann bekommen wir genau das. Wenn wir aber an Überfluss Denken und ein Bewusstsein von Zufriedenheit entwickeln, wird sich genau das Manifestieren.( Da bin ich heute nicht mehr so überzeugt, weil wir ja nicht alle Millionäre sein können.) lest darüber auch von nichts kommt nichts….

Es ist natürlich immer relativ, nichts kommt so aus dem Nichts, auch wenn wir heute lernen richtig zu Denken, braucht auch das wieder seine Zeit, wie ein Samen, den wir in die Erde legen und wässern, muss auch für unsere Gedanken, die Zeit und Bedingungen reif sein, damit sie sich manifestieren können.

Einer der 24 Lehrer vergleicht uns mit einem Sendeturm im Universum. Da wir Energie sind, schwingen wir auf einer Frequenz wie ein Radio und wir bestimmen unser Programm selber, gemäss dem was wir denken und fühlen. Wir sind Energie, alles ist Energie. Wir sind alle der eine Geist, wie immer wir das nennen wollen. Wenn immer, wir über andere negativ Denken, oder jemanden verletzen, dann ist uns jetzt klar, “wir verletzen immer nur uns selber.”

Wenn wir einen Quantenphysiker fragen:

“Was erschafft die Welt?” Wird er antworten “Energie” In Ordnung, beschreibe Energie.

“Energie war immer und ist immer gewesen und wurde niemals erschaffen und kann nicht vernichtet werden. Alles was jemals war wird immer sein. Energie bezieht eine Form geht durch die Form und verlässt die Form.”

Wenn wir einen Theologen fragen:

” Wer erschuf die Welt,?” wird er antworten “Gott” Nun, beschreibe Gott.

“das Tao” ” Gott ” war immer und ist immer gewesen und wurde niemals erschaffen und kann nicht vernichtet werden. Alles was jemals war wird immer sein. Es bezieht eine Form geht durch die Form und verlässt die Form.

Ganz ähnlich heisst es im Buddhistischen Herz-Sutra:

“Form ist, Leerheit Leerheit ist Form, Form ist nichts anderes als Leerheit,
Leerheit ist nichts anderes als Form.
“Alle Phänomene bedingen sich gegenseitig. Weder entstehen Sie, noch vergehen Sie.
Sie sind weder rein noch unrein, weder werden sie grösser, noch werden Sie kleiner. Daher sind Form, Empfindung Wahrnehmung, geistige Formkraft und Bewusstsein künstliche Begriffe.

Wir bekommen also überall die gleiche Antwort, und die Erkenntnis daraus ist,
Wir sind Energie, ein Energiefeld in einem noch grösseren Energiefeld. Wir sind auch ein Spirituelles Wesen. Das schöne aus dieser Folgerung ist

“Energie war immer und ist immer gewesen und wurde niemals erschaffen und kann nicht vernichtet werden. Alles was jemals war wird immer sein. Energie bezieht eine Form geht durch die Form und verlässt die Form.

Was im Buddhismus schon immer gesagt wurde; es gibt keinen wirklichen Tod, wenn wir dann irgendwann Sterben werden, ändern wir nur unsere Energie-Form.

Der Quantenphysiker Dr.John Hägelin schreibt folgendes:

Die Quantenmechanik bestätigt es. Die Quantenkosmologie bestätigt es: Das Universum geht im Grunde aus Gedanken hervor, und alle Materie, die uns umgibt, ist einfach ” Gedanken-Ausfällung. Letztlich sind wir die Quelle des Universums, und wenn wir diese Kraft aus unmittelbarer Erfahrung verstehen, können wir anfangen, unsere Macht auszuüben, und allmählich mehr und mehr erlangen. Alles zu erschaffen. Alles zu wissen aus dem Innern unseres eigenen Bewusstseinsfeldes. Unser Bewusstsein ist letztlich das universelle Bewusstsein, welches das Universum lenkt. Unser Körper, seine Gesundheit sowie unser Umfeld, das wir erschaffen, sind abhängig von der Art, wie wir jene Macht – ob positiv oder negativ – gebrauchen. Wir sind also nicht nur die Schöpfer unseres eigenen, sondern letztlich auch des universellen Schicksals. Wir erschaffen das Universum. Es gibt keine Grenzen des menschlichen Potenzials. Die Frage ist, wie weit wir jene tief reichenden Zusammenhänge erkennen und nutzen und in welchem Grade wir unsere Macht gebrauchen. Dies wiederum hängt davon ab, auf welcher Stufe unser Denken stattfindet:

Wenn ich das, was ich in diesem Buch gelesen habe, Revue passieren lasse, muss ich nach meinen Erfahrungen, feststellen das dass für mich, sehr logisch und über zeugend ist. Dies waren nur einige Beispiele aus diesem Buch. Es gibt sicher viele Menschen die müssen, noch einige Glaubenssätze über Bord werfen. Für mich ist klar, mein Leben verändert sich, gerade in diesem Augenblick. Mit jedem Gedanken. Hier und Jetzt. Plant eure Vision von eurer Welt und eurem Leben und seit glücklich.

13.11.2007 zentao

überarbeitet 04.04.2013.

Auch noch lesen;

Wir sind was wir Denken. Teil 1

Wir sind was wir Denken. Teil 3

von nichts kommt nichts….


Tags: , , , , , , , , ,

Am 3.06.2012 haben wir rechte Ansicht besprochen und dabei festgestellt, dass alle 8 Teile des 8 fachen Pfaden zusammengehören wie die Finger einer Hand, die zwar einzeln, jeder Finger für sich sind und doch eine Einheit bilden und jeder dieser Finger ist mit den anderen verbunden. Genauso ist rechtes Denken ohne rechte Ansicht nicht möglich.

Mögliche Übersetzungen für das 2. Glied des 8-fachen Pfades sind:
Rechte (= umfassende/ganzheitliche) Gesinnung, Einstellung, Ausrichtung, Absicht, Entschlossenheit. Die oft verwendete Übersetzung „rechtes Denken“ ist insofern irreführend, als es nicht um eine rein kognitive, intellektuelle Übung geht, sondern als zentrales Element auch das emotionale Empfinden mit gemeint ist. Sangharakshita übersetzt „rechte Gesinnung“ deshalb mit „rechte Emotion“. Wenn wir uns auf die Wirklichkeit, wie sie ist und wie wir sie durch „rechte Sicht“ erkennen können, ausrichten, üben wir „rechte Gesinnung“. Dabei sind Herz UND Geist beteiligt, Emotion UND Intellekt (diesen Zusammenhang drückt besonders eingängig der im Zen geläufige Ausdruck „Herz-Geist“ aus).

Dagmar erläuterte uns das Beispiel, dass es letzte Woche noch Sommer war und es heute bei uns 15 Grad kühl ist und es sich schon recht herbstlich anfühlt. Wenn wir jetzt denken: “wie schade, dass es jetzt Herbst wird, ich möchte, dass es weiterhin Sommer bleibt“ – üben wir dann „rechte Ansicht“ und „rechte Gesinnung?“. Durch „rechte Ansicht“ sind  wir uns bewusst, dass sich alles verändert und es normal ist, dass es heute viel kühler war, als letzte Woche, und dass es normal ist, dass die Tage kürzer werden. „Rechte Gesinnung“ üben wir dann, wenn wir dies nicht nur intellektuell wissen, sondern auch emotional so empfinden. Und das sind ganz oft zwei verschiedene Dinge! Oft klafft zwischen dem, was wir wissen, und dem, was wir empfinden, eine grosse Lücke. Wenn wir „rechte Gesinnung“ praktizieren, so akzeptieren wir den Augenblick mit Herz und Verstand und wir sehen und empfinden die Dinge so, wie sie sind.

 

Die bekannte Meditations-Lehrerin Dipa-Ma aus Indien fragte einst Jack Kornfield eine kritische Frage, die wir auch an uns selber richten können:

Praktizierst Du wirklich? Oder denkst Du nur darüber nach?

Praktizieren wir wirklich, mit Kopf und Hand und Herz, oder ist dies alles nur Gewohnheit? Wollen wir verstehen? Wollen wir erkennen und sind wir bereit, unser Verhalten zu ändern?

 

Der erste Schritt zur Veränderung liegt darin, zur Kenntnis zu nehmen, was ist – also Achtsamkeit zu üben. Und uns dem, was wir feststellen, mit einer freundlichen Haltung zuzuwenden. Auch dadurch üben wir rechte Gesinnung – durch Gelassenheit und die Bereitschaft, Gewohnheiten, die uns unfrei machen, mehr und mehr loszulassen.

 Was eine ganzheitliche Gesinnung ist, drückt ein Vers aus dem Dhammapada in Kürze aus:

Hör auf schlechtes zu tun!

Wende Dich dem Guten zu…

dies ist die Lehre von Buddha.

Das ist nur bei oberflächlicher Betrachtung einfach. Genau besehen ist es eine Übung, die uns lebenslang beschäftigt, wie ein alter Meister sagte: „Ein 3-jähriges Kind mag das wissen, aber selbst ein 80-Jähriger vermag es nicht zu tun“.

 

Wenn wir z.B. nur an uns Denken, so in etwa: “Hauptsache uns geht es gut!!”, üben wir nicht rechte Gesinnung.

Dazu passt die Geschichte von Bodidharma:

Als Bodhidharma  zu Ende des 5. Jahrhunderts nach China kam, lud ihn der Kaiser Wu ein, der ein grosser Freund des Buddhismus war. Der Kaiser sagte: „Wir haben viele Klöster bauen lassen, Mönche und Nonnen ausgebildet und Schriften ins Chinesische übersetzen lassen. Welcher Verdienst liegt darin?

Bodhidharma antwortete: „Gar kein Verdienst.“

Nun war die populäre Vorstellung des Buddhismus, dass man durch das Tun guter Dinge, religiöser Dinge, Verdienste erwerben konnte. Verdienste führten ein zu immer besseren zukünftigen Leben, so dass man schliesslich aus dem Rad der Wiedergeburten befreit werden konnte. Der Kaiser war also vor den Kopf gestossen, er sagte: „Was ist dann das erste Prinzip der Heiligen Lehre?“

Bodhidharma antwortete: „Völlige Leere und nichts Heiliges“. Oder: „In völliger Leere gibt es nichts Heiliges.“

Der Kaiser fragte: „Wer ist es dann, der vor uns steht?“ (implizierend: „ Hält man dich nicht für einen heiligen Mann?“)

Und Bodhidharma sagte: „Ich weiss es nicht.“

Das Gegenteil von Selbstzentriertheit ist Grosszügigkeit und Mitgefühl (als Aspekt von Liebe). Wenn wir egoistisch handeln, werden wir kaum glücklich werden, wenn wir zu unseren Mitmenschen Grosszügig sind und mit unseren Mitmenschen mitfühlen und ihnen unvoreingenommen zuhören, so tut dies allen gut. Wir können in alltäglichen Situationen grosszügig handeln, indem wir anderen Gutes tun und uns uns selber und anderen mit einem freundlichen, offenen Herzen zuwenden. Es ist eine tiefgreifende Praxis, die Qualitäten von Grosszügigkeit und weiser Liebe in unserem Alltag zu erforschen und umzusetzen.

2.09.2012 nacherzählt so gut ich wie es noch weiss – zentao

nachgelesen durch Dagmar und wo nötig fachlich nachgebessert

Geschrieben für den Blog der Tao Meditationsgruppe Wettingenn


Tags: , , , , , , , , , , , , , ,

Gestern habe ich darüber geschrieben, das Paradoxe sei, dass wir immer wieder die gleichen Muster in einer Familie, von einer Generation an die nächste weiter geben würden. Wenn in Familien seit Jahren die gleichen Beziehungs- und Erziehungs-Muster ablaufen und alle denken das sei Normal, und nicht sehen, dass unser Gegenüber unser Spiegelbild ist und wir nur noch, das Aussen sehen, aber unsere eigenen Fehler nicht als unser Eigen erkennen. Erst wenn uns das bewusst wird, können wir das ändern und loslassen.

Wenn wir unsere Emotionen jahrelang unterdrückt haben, dann zeigt sich das möglicherweise in der Form von Schmerzen . Dann hat sich unser Körper vermutlich einen Schmerzkörper aufgebaut und wir leiden. Wir möchten so gerne diesen Zustand beenden, aber wir wissen nicht wie. Denn wir wollen uns nicht ändern, das soll gefälligst unsere Partnerin/Partner tun. Wir sind rachsüchtig und nachtragend. Wir reagieren aus unserem EGO heraus, unsere Handlungen sind fast nur noch egoistisch. Was immer wir tun und denken, alles dreht sich im Kreis, wir wiederholen uns dauernd, alles bewegt sich nach altbekannten Mustern und wir sind nicht fähig, daraus auszubrechen. Unsere Emotionen sind ungelebte, aufgestaute und manchmal verbotene Vergangenheit, die wir nicht so leben durften, wie wir es gerne getan hätten. Wir wissen, dass da etwas ganz falsch gelaufen ist und teilweise noch läuft. Da wir gelernt haben, die Schuld auf uns zu nehmen haben wir ein schlechtes Gewissen und haben nicht den Mut, unsere Fehler einzugestehen. Wir hatten aber auch nie die Kraft uns dagegen aufzulehnen. Wenn wir uns mal gewehrt haben, dann nur mit einem Wutanfall.

Auch in den Emotionen sind Mann und Frau verschieden. Der Mann reagiert aggressiver und ist wütend und laut, er zieht sich beleidigt zurück. Die Frau wird vielleicht schreien oder weinen, wenn die Atmosphäre nicht mehr harmonisch ist, hat die Frau keine Lust mehr am Sex und sie kann depressiv werden. Ihre Emotionen wechseln zwischen Wut und Traurigkeit.
Das ganze Leben ist unbefriedigend und wir funktionieren nur noch. Oder eben auch nicht.

Was können wir tun? Wir müssen unsere alten Muster ändern, wir müssen lernen unsere negativen Emotionen in kreative Energie umzuwandeln. Vor allem müssen wir bereit sein, auch Fehler vor uns selber eingestehen. Wenn wir unsere Schutzwand, die wir aufgebaut haben abbauen, werden wir wieder verletzlich. Und im Gegensatz zu den Emotionen sind die Gefühle meisten positiv und wir erkennen sie an dem, dass wir wieder ganz bei uns selber sind. Wir sind offen und gesprächsbereit. Wir sehen wieder Möglichkeiten wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen wollen. Wir machen keine Schuldzuweisungen mehr, sondern wir sprechen davon, wie wir uns fühlen. Wir sind innerlich nicht mehr verhärtet und wie gelähmt, wir sind wieder entspannt und mitfühlend. Wir sind offen und wir fühlen uns lebendig. Wenn wir unser Leben wieder, oder endlich, bewusst leben, dann wird unser Leben wieder spannend, aber ohne Spannungen.

Das ist aber alles nur möglich wenn wir wirklich unsere Muster ändern wollen. Nun müssen wir ein wenig zum Detektiv werden: da wir ja aus Teilen von zwei Familien bestehen, ist es nicht leicht, diese Muster zu ändern. Wir fragen uns, in welcher Familie hat es schon ein ähnliches Verhalten gegeben? Welche Elternteile, reagierten genau so wie wir? Wenn wir das tun, ist es von Vorteil, wenn die ganze Familie mitarbeitet und es ist Arbeit, die Arbeit an uns selber. Auch gute Freunde sind oft ein Vorbild und Möglicherweise gute Ansprechpartner, auch in der Not. Wir werden zur Baustelle und es gibt verschiedene Wege unsere Ziele zu erreichen.

1 Die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg/ USA
2 Zen-Meditation und alle anderen Meditationen sind dafür geeignet.
3. Yoga, Qui Gong, Tai Chi, auch Karate kann sehr gut helfen
4. EFT Klopfakupressur
5. (Fast) alle Spirituellen Wege sind gut, nur (Scientologie ist ganz schlecht, Scientologie macht Menschen abhängig ) alles andere führt auch irgendwann zum Ziel. Manche Wege sind halt etwas länger.

Das sind nur einige Vorschläge was wir alles tun können, ich selber bevorzuge die Methode von Marshall Rosenberg und natürlich den buddhistischen Ansatz, wie man mit den Emotionen umgeht. Wichtig scheint mir nicht unbedingt der Weg, sondern dass wir endlich aufwachen und anfangen an uns zu arbeiten und bewusster leben. Ganz wichtig währe es, wenn dieses Thema; “Negative Emotionen und wie man damit umgehtvomDalai Lama 24. Mai 2008 auch schon in der Schule, gelernt würde. Damit unsere Kinder nicht ein halbes Leben lang darunter leiden müssen, wie ihre Eltern. Es ist für manche ein langer Weg, aber er lohnt sich auf jeden Fall. Wenn wir endlich unser eigenes Leben leben, dann sind wir ganz andere Menschen und doch immer noch die gleichen.

Wir sollten endlich anfangen, jeder für sich selbst. Die Zeit drängt.

25.04.2011 zentao

weiter Artikel zum Thema:

Emotionen und Gefühle 1.Teil

Gedanken über 8 starke Emotionen

Hier noch ein Interessanter Linkaus Buddhistischer Sicht:

Gefühle und Emotionen Die zweite Stufe der Betrachtung – Klarheit über unsere Gefühle und Emotionen

Video auf YouTube: Sprache gestaltet Beziehung Lehrfilm über die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg…Schulung Trailer Gewaltfreie Kommunikation Marshall Rosenberg

Meine Buchempfehlung zum Thema: von Eva-Maria + Wolfram Zurhost
Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest
Liebe dich selbst und freu dich auf die nächste Krise


Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Über die Ostertage hatte ich wieder einmal Zeit etwas zu schreiben und was mich immer wieder beschäftigt, sind unsere Emotionen und Gefühle, aus dem einfachen Grund, weil ich selber lernen musste mit ihnen umzugehen. Von Natur aus bin ich ungeduldig und aufbrausend und ich hatte das Gefühl, man müsse mir den roten Teppich ausbreiten. Wenn es mal nicht so gelaufen ist, wie ich das wollte, bekam ich einfach einen Wutanfall oder wurde krank. Das Ergebnis war ganz klar, ich eckte überall an und ich bekam vom Leben, meine Lektionen. Nach meiner letzten Lektion, vor ca.18 Jahren, als ich fast im Rollstuhl endete begann ich ernsthaft an mir zu arbeiten und begann mit der Zen-Meditation. Da lernte ich meinen Atem zu beobachten, meine Gedanken zu beobachten und dann kamen mir auch so langsam, die alten Erinnerungen an meine Unterdrückten Gefühle, wieder hoch und lernte mit meinen Emotionen und Gefühlen umzugehen.

Von meinen Zen-Lehrer habe ich dann einiges über die Funktionsweise, der Gedanken und was sie in uns auslösen und vor allem über die Folgen gelernt. Dass, das alles zusammen hängt, war mir schon bald klar aber was passiert in uns, wenn wir emotionale Gedanken haben? Ist zuerst der Gedanke oder die Emotion? Sind Emotionen und Gefühle das Gleiche? Löst eine unbewusste Stimmung Emotionen aus? Alle diese Fragen können wir mit einem Wortbenennen;“STRESS”

Wir alle wissen, wie sich Stress anfühlt, doch wir sind oft hilflos, wenn Stress mit all seinen negativen Seiten auftaucht. Stress kommt meistens dann auf wenn wir uns überfordert fühlen, oder wenn unmittelbare Gefahr in Sicht ist. Wir sind ausserhalb von uns selber, wir sind nicht mehr in unserer Mitte und wenn wir nicht mehr in unserer Mitte sind, dann reagieren wir nur noch, und meistens negativ.

Die wahren Schuldigen sind die Amygdala, der Mandelkern, die neben dem Hypothalamus und dem Stammhirn das Gehirn auf Emotionen programmieren. Sie sind Teil des Limbischen Systems. Das Limbische System ist eine Ansammlung komplizierter Strukturen in der Mitte des Gehirns, die den Hirnstamm wie einen Saum (lat.: limbus) umgeben. Sie beeinflussen wesentlich unsere Angst und unser Fluchtverhalten. In Urzeiten war die Angst eine Notwendigkeit und hatte durchaus ihren Sinn.. Wenn Gefahr auftauchte, da wussten wir, wir müssen davon laufen oder uns wehren. Aber heute, wenn unser Chef uns zusammenstaucht, können wir nicht fliehen oder zurück schlagen. Also unterdrücken wir unsere Emotionen, mimen den freundlichen Angestellten und machen die Faust im Sack. Irgendwann aber, im falschen Moment, entlädt sich unsere Wut auf einen Unschuldigen. Bei den Hunden spricht man von Angstbeissern. Aber auch bei uns hat Angst, die nicht Bewusst ist verherende Wirkungen, sie kachiert sich als Wut, weil das ja stark macht und kann jetzt wieder reagieren. Mit dieser Wut hat schon mancher zugeschlagen. Ur-Gefühle die in der heutigen Zeit,überflüssig sind und überwunden werden müssen. Es wäre an der Zeit, dass wir lernen, mit dieser Gewalt umzugehen, Gewalt war noch nie eine Lösung. Auch wenn wir am liebsten davonlaufen oder unsere Aggressionen ausleben würden, ist das nicht sehr sinnvoll. Heute weiss ja bald jedes Kind, was für Folgen das haben kann und doch wird dieses alte Dominanz-Verhalten, auch Heute immer noch allzu viel angewendet.

Dabei haben wir doch die Fähigkeit, mit unserem Geist unser Leben und und unsere Umwelt zu beeinflusse, nur ist das manchem noch nicht Bewusst. Der Gegenspieler unserer Angst ist die Liebe, Liebe besiegt die Angst immer, das Lächeln ist ein Ausdruck der Liebe, wenn wir über eine Sitiation lachen können, dann ist die Angst für diesen Augenblick überwunden.

Leider sind wir auf die Angst kondizioniert, durch Jahrhunderte langes davon rennen und Gewalt anwenden, meinen wir immer noch, das sei die Realität und wir könnten alle Probleme, damit lösen.

Negative Emotionen sind alte, meistens unerledigte, unbearbeitete Gefühle, die jedes Mal wenn wir eine ähnliche Situation erleben, aus den Tiefen unserer Seele auftauchen. Wenn wir sie bearbeiten und ins Bewusstsein zurückholen, dann werden sie wieder zu positiven Gefühlen. Wenn wir in unserer Kindheit, Gefühle unterdrücken mussten, tauchen sie in unserem Erwachsenen-Leben als negative Gedanken und Emotionen wieder auf; meistens kommen sie überraschend und überwältigen uns förmlich. Die meisten sind unangenehm und “Ich” bezogen, so wie Ärger, Wut, Zorn, Angst und Eifersucht.

Wenn wir negativ und emotional sind, ist oft, der andere Schuld: wir sprechen über unseren Partner oder unser Gegenüber, aber selten über uns selber. Wir können ja nichts dafür, dass es zu dieser Situation kam, unser Partner ist Schuld. Wir sind streitsüchtig, kampfbereit und in Abwehrhaltung. Wir lieben es, in diesem Zustand zu provozieren. Wenn wir diskutieren werden wir falsch verstanden und wir sind uneinsichtig. Es wird schwierig dem Gegenüber in die Augen zu schauen und wir fühlen uns manchmal schuldig und minderwertig, unser Denken verengt sich und unser Körper fühlt sich möglicherweise taub und ohne Gefühl an. Sehr oft haben wir auch Schmerzen, scheinbar ohne Grund.

Wir sind oft ungerecht und selbstherrlich und wir wollen allein gelassen werden. Wir ziehen uns zurück und fühlen uns einsam und verlassen.

Das Paradoxe daran ist, dass die gleichen Muster in einer Familie von einer Generation an die nächste weitergegeben werden. Es gibt Familien wo seit Jahren die gleichen Beziehungs- und Erziehungs-Muster ablaufen und alle denken das sei Normal. Es ist erstaunlich, dass das was wir da, aussen im Anderen sehen, ein Spiegelbild von uns selber ist. Die Fehler die wir an unserem Gegenüber sehen, sind unsere Fehler, die wir aber oft, nicht erkennen oder erkennen wollen. Wenn wir sie ändern und loslassen, dann sind wir wieder einen Schritt weiter.

weiter geht es mit Emotionen und Gefühle 2.Teil

24. 04.2011 Text von zentao

weiter Artikel zum Thema:

Emotionen und Gefühle 2.Teil

Leiden überwinden mit Gleichmut.

 Gedanken über die Wut und wie bearbeite ich sie ?



Zur Zeit lese ich ein Buch über Schamanismus das ist eine Naturreligion und die gibt es in allen Völkern unserer Erde. Wobei, bei uns der  Medizinmann der Indianer am bekanntesten ist. In diesem Buch beschreibt der Autor, seinen Weg zum Schamanen und das erstaunliche daran ist, dass auch Menschen die Schamanen werden wollen, die gleichen Erfahrungen machen müssen, wie alle Menschen, welche auf einem Spirituellen Weg sind. Das was sie lernen müssen, mag anders sein, auch die Formen der Rituale, mögen für uns ungewohnt sein. Aber unsere Emotionen, sind für jeden von uns gleich. Alberto Vialdo Erleuchtung ist ins uns nennt diese Emotionen, in seinem Buch, Dämonen, genau das was sie ja sind. In unserer modernen Welt hat es wenig Raum für Geister und Engelswesen, vorallem haben wir sie aus unserem Glauben verbannt und wir nennen das Aberglauben. Wie immer wir sie nennen, Emotionen oder Dämonen, sie wirken in uns, ob wir es <<wahr haben wollen>> oder nicht.

Die Bösartigen Dämonen, wie Ärger, Zorn und Hass überwinden wir durch die Engel des Friedens und der Liebe.

Den Dämon der Habgier, des sinnlosen Anhäufens von Besitz überwinden wir mit dem Engel des Grossmutes.

Den Dämon der Masslosigkeit überwinen wir mit dem Engel der Mässigung

Die  Dämonen der Trägheit und Bequemlichkeit überwinden wir durch Entschlossenheit und Mut.

Neid und übelwollen überwinden wir mit Mitgefühl und Anerkennung für uns selber aber vorallem auch für die Beneideten.

Den Dämon des Stolzes überwinden wir mit dem Engel der Demut.

Dämon und Engel, das sind ja auch Begriffe welche wir aus dem Christentum kennen,sie wurden aus unsere heidnischen Vergangenheit  und auch aus dem Judentum übernommen.

Engelswesen gibt es auch im Buddhissmus und heissen da Dakinis was Himmelstänzerin heisst, es sind weibliche Geisteswesen.

Um zu Erkennen, was da in uns abgeht, müssen wir versuchen bewusst zu leben und achtsam mit uns, unseren Mitmenschen und unserer Umwelt umgehen. Es sind immer die Versuchungen in unserem Leben und das wie, wir damit umgehen, ob sich diese Dämonen in unserem Leben manifestieren können.

Es hat mir wieder einmal gezeigt, dass wenn wir offen für andere und anderes Wissen sind, können wir immer wieder Dinge erfahren und lehren, welche anders sind, als das Gewohnte, der Blick über den Gartenhag zeigt nur den unterschied an zu meinem Garten, es zeigt mir auch an, dass es an der Zeit ist Unkraut zu jäten.

22.01.2011 Text von zentao

Bücher zum Thema

Alberto Vialdo Erleuchtung ist ins uns

Kurt Fenkart Auch du bist ein Schamane


Das Leben ist oft wie eine Wanderung im Nebel, es ist düster und kalt und wir sehen den Weg den wir gehen wollen, schemenhaft vor uns. Weil der Weg zurück meistens länger ist, als der Weg vor uns, gehen wir unseren Weg schon fast automatisch weiter. Wer still steht hat bereits verloren, nur wer weiter geht, der kommt auch irgendwann an.

Aber dann, auch wie im Leben, schimmert eine zarte Ahnung von Licht durch den nebligen Herbstwald. Die Sonne zeigt sich zaghaft und gibt uns Hoffnung, dass sich der Nebel lichtet. Aus der Hoffnung wird Sicherheit und Vertrauen. Wir steigen weiter auf und dann kommen wir über die Kuppe und sehen das Nebelmeer.

Jetz wird die Ahnung zur Gewissheit, die Sonne scheint immer – nur wir können sie nicht immer sehen und das gibt uns unser Vertrauen in unser Leben zurück. Auch wenn unser Leben scheinbar im Nebel feststeckt, wissen wir jetzt – irgendwann löst sich der Nebel auf.

Und wenn wir jetzt einen Link zu unserm Leben machen, dann wissen wir; auch unsere Sonne in unserem Herzen scheint immer, obwohl wir sie vor lauter Problemen (Nebel ) nicht mehr sehen und unsere Sorgen lösen sich – wie der Nebel -  vollständig auf.

1.12.2010 Text und Fotos von zentao


Wir sind zum Beobachter geworden und nicht mehr der Denker….

…den Ärger durch Gleichmut und Mitgefühl ersetzen….

4.11-2010 zentao

auch noch zum gleichen Thema;

Ayya Khema Meditation – Achtsamkeit und Wissensklarheit 4

Ayya Khema Meditation – Achtsamkeit und Wissensklarheit 3

Ayya Khema Meditation – Achtsamkeit und Wissensklarheit 1


In meinem Blog habe ich schon  öffters, über unsere Emotionen und die Macht, die sie  über unser Leben haben geschrieben. Ich möchte Euch, heute eine Web Seite vorstellen,, die für viele Emotional Kranke, ein ganz spezieller Wegweiser ist.

Emotions Anonymous (EA) ist eine Gemeinschaft von Männern und Frauen aus allen Berufen und Gesellschaftsschichten, die sich in regelmässigen wöchentlichen Meetings immer wieder treffen, um ihre emotionalen (seelischen) Probleme zu lösen.

Ich habe die Wahl!

Nur für heute will ich versuchen, diesen einen Tag zu leben nicht mein ganzes Lebensproblem auf einmal anzupacken. Ich kann jetzt etwas tun, vor dem ich zurückschrecken würde, wenn ich das Gefühl hätte, ich müsste es mein ganzes Leben lang durchhalten.

Nur für heute will ich versuchen, glücklich zu sein, indem ich mir klar mache, dass mein Glück nicht davon abhängt, was andere tun oder sagen oder was um mich herum geschieht. Glück stellt sich ein, wenn ich mit mir in Frieden lebe.

Nur für heute will ich versuchen, mich auf das auszurichten, was ist – nicht erzwingen, dass sich alles nach meinen Wünschen richtet. Ich will meine Familie, meine Freunde, meine Arbeit und meine Lebensumstände so annehmen, wie sie kommen.

Nur für heute will ich auf meine körperliche Gesundheit achten, ich will meine Verstandeskräfte üben, ich will etwas Spirituelles lesen.

Nur für heute will ich jemandem etwas Gutes tun, ohne dabei entdeckt zu werden – wenn jemand davon erfährt, zählt es nicht. Ich werde mindestens eine Sache tun, die ich nicht gerne tue, und ich will meinem Nächsten einen kleinen Liebesdienst erweisen.

Nur für heute will ich mich bemühen, zu jemandem, den ich treffe, freundlich zu sein. Ich will rücksichtsvoll sein, leise sprechen und so gut aussehen, wie ich kann. Ich will keine unnötige Kritik Üben und nach Fehlem suchen. Ich will auch nicht versuchen, jemanden außer mich selbst zu verändern, und niemandem Vorschriften machen.

Nur für heute will ich mir ein Programm machen. Ich will es machen, auch wenn ich es vielleicht nicht ganz genau befolge. Vor zwei Plagen will ich mich retten: Hast und Unentschlossenheit.

Nur für heute will ich aufhören zu sagen: “Wenn ich Zeit hätte”. Ich werde nie für etwas “Zeit finden”, wenn ich Zeit haben will, muss ich sie mir nehmen.

Nur für heute will ich in Stille meditieren, mich dabei auf Gott, wie ich ihn verstehe, auf mich selbst und auf meinen Nächsten besinnen. Ich will mich entspannen und nach Wahrheit suchen.

Nur für heute will ich keine Angst haben. Insbesondere werde ich mich nicht davor fürchten, glücklich zu sein – und mich an den guten, schönen und liebenswerten Dingen im Leben erfreuen.

Nur für heute will ich mich nicht mit andern vergleichen. Ich will mich selbst annehmen und nach meinen Fähigkeiten leben.

Nur für heute entschließe ich mich, zu glauben, dass ich dies einen Tag leben kann.

Die Wahl habe ich!

http://www.emotionsanonymous.de/nurfuerheute.html

/www.emotionsanonymous.de/emotionalkrank.html

zum Thema auch noch lesen:

Meditation über die Wut…

Angst ist wie ein aufgeblähter Ballon…

Was muss ich tun, um so richtig Unglücklich zu sein?

Gedanken über die Wut und wie bearbeite ich sie ?

Gedanken über den Ärger


Tags: , , , , , , , ,

Gedanken über Acht starke Emotionen

Es sind Acht Erfahrungen, die jeder von uns immer wieder, auf irgend eine Weise erlebt, Das sind

Gewinn – Verlust und Ruhm – Schande,,

Lob -Tadel und Freude -Leiden.

Es ist immer ein Paar. und man nennt sie “die Acht Winde”. Weil sie wie die Winde unbeständig und Vergänglich sind. Wir wissen nie woher die Winde wehen. Das sind Acht sehr Starke, Emotionsgeladene Erfahrungen. Wenn wir nur einen Teil von ihnen leben, dann haben wir ein abgespaltenes Selbst.Wir leben dann nur unser “Ego” ohne die notwendige Gelassenheit und Offenheit.

Jeder von uns bevorzugt, den Gewinn gegenüber dem Verlust, aber ist den, gewinnen, alles im Leben? Es gibt doch noch einiges anderes, dass sich lohnt, zu Leben. Wenn dann der Verlust eintritt, wie nehmen wir den Verlust an? Nehmen wir den Verlust, als eine Realität an, als eine Erfahrung, die uns zugeteilt wurde? Wenn wir den Verlust, annehmen, als eine Erfahrung, die zwar unangenehm ist, die aber ein Teil von mir wird, so werde ich den Verlust schneller und besser verarbeiten.

Ruhm und Schande liegen auch sehr nahe beieinander, in der heutigen Sensationsgierigen Zeit, müssen wir uns fragen, ist Ruhm so erstrebenswert. Sind erfolgreiche Menschen, immer so Angenehm? Oder wenn ein Sportler verliert, ist das dann eine Schande? Wir erwarten von Spitzensportler, dass sie immer gewinnen.Tatsache ist; einmal gewinnt man und das ander mal sind wir die Verlierer, ob wir  gewinnen oder verlieren, liegt das oft nur um Haaresbreite auseinander.

Lob und Tadel, auch ein Unehrliches Lob, ist ein Lob und auch ein ungerechtfertigter Tadel, tut weh. Erst wenn eine Beleidigung, wie Wasser an mir runter läuft und ich mit einem Lächeln, das annehme und mir die Person noch Leid tut, dann betrachte ich, Lob und Tadel als gleich an, und es ist mir unwichtig, ob ich gelobt oder getadelt werde.

Diese Art Freude ist nur für kurze Zeit, den es ist eine Vergängliche Freude, der/die Geliebte hat uns verlassen und wir Leiden. Wenn ich weiss, ich bin genau der gleiche ob ich Gewinne oder Verliere ob ich gelobt oder beleidigt werde, und auch die Freude über den Lottogewinn geht vorüber genau so schnell wie das Geld das ich gewonnen habe. Echter Ruhm ist ist so selten und auch Schande, erleben wir nur durch die Boulevardpresse. Wenn wir das aber selber erleben, dann ist es umso schwerer damit umzugehen. Darum ist es sehr wichtig für die heutigen jungen Leute, zu lernen mit den Emotionen umzugehen.

Das sind alles Gegensätze, Pole, die ohne das andere nicht bestehen würden. Wenn wir einen dieser acht Winde erleben, müssen wir auch die anderen erfahren. Auch unsere Schattenseiten müssen wir leben und erleben, auch das gehört zu uns.

   Die Acht Winde sind;

Gewinn und Verlust, Ruhm und Schande,

Lob und Tadel, Freude und Leiden,

all dies ist vergänglich, warum sollte also irgendeines dieser Dinge

Befriedigung oder Unzufriedenheit erzeugen.

Mahasanghika Vinaya

Wir sollten diese Acht Zustände als, etwas vorübergehendes Betrachten. Sie geben uns Gelegenheit, immer wieder Neues zu lernen. Solange diese Erfahrungen uns stark beschäftigen, solange wissen wir dass wir noch einiges zu lernen haben. Wir müssen uns die Zeit nehmen, jedes Paar dieser Erfahrungen zu analysieren und hinterfragen.

Wir sind überzeugt, das Gewinn, Ruhm, Lob und Freude besser seien als Verlust, Schande, Tadel, und Leid. Das scheint aber nur im ersten Moment, so zu sein. Denn alle “Acht Winde” sind vergänglich und dem zu folge leidvoll. Wenn ich gewinnen und verlieren gleichmütig ertrage, und Erfolg und Misserfolg gelassen hinnehmen und freudige und leidvolle Ereignisse als gegeben akzeptieren kann, dann Erkenne ich langsam die Illusion eines eigenständigen Selbst. Da es ein Ich, nicht wirklich gibt, ist es nur angenehm, neutral oder unangenehm. Das “Ich” ist nur eine weltliche Erscheinung, es scheint relativ stabil. Wenn ich den Körper untersuche finde ich, kein Ich. Das Ich ist nicht meine Arme oder Beine, nicht meine Nase, auch nicht meine Augen. Es existiert einfach nicht. Da ist nichts was ich mein “Ich” nennen könnte. Das Ich ist ein künstliches Gebilde, nur ein Werkzeug, das mir hilft, mich in der Gesellschaft zu orientieren und mich zu  präsentieren.

Es funktioniert im Leben nie genau so wie wir es möchten. Wir haben es leichter, wenn wir die Vergänglichkeit des Leben annehmen können, und erkennen, das nichts so ist wie es scheint.

“Die Acht Winde sind Winde
Sie kommen und gehen. Die Winde sind sanft oder stürmisch. Sie ändern sich wie das Wetter. Man weiss nie woher die Winde wehen. Jeden Augenblick können die Winde wo anders her kommen. Das Morgen ist anders als das heute.

aus Meister Hsing Yun “Wahrhaftig Leben”

14.05.2008 Text von zentao

Ähnliche Artikel:

Gedanken zur Vergänglichkeit und den edlen vier Wahrheiten

loslassen

Grundgesetze des Lebens

Gedanken über Emotionen und Gefühle


Tags: , , , , , , , , ,

Ärger

Ich hab mich ja nur ein bisschen geärgert.

Wir denken, das ist ja harmlos. Ärger hat etwas alltägliches, wir ärgern uns über jede Kleinigkeit. Ärger ist eine Vorstufe des Zorns und Zorn ist eines der drei von Buddha genannten Geistes-Gifte. (die beiden anderen sind Verblendung und Begierde) Der Ärger kommt schleichend, am Anfang merkt man gar nicht dass man verärgert ist. Wenn man sich lange ärgert wird der Ärger zum Zorn. Ärger ist auch eine starke Gewohnheit. Es ist ein starkes egoistisches Gefühl. Wer sich viel ärgert ist oft unzufrieden. Wenn ich mich ärgere, dann ist meistens etwas anders gelaufen, als ich es mir vorgestellt habe. Meine falschen Erwartungen wurden nicht erfüllt und ich ärgere mich. Das Schnäpchen, hat mir ein anderer vor meiner Nase, das letzte Stück genommen. Wenn das wollen und das erhalten, nicht übereinstimmen. Zu hohe Erwartungen, an mich selber, sind oft auch ein Grund um sich zu ärgern.

Der Blutdruck und der Puls steigen. Wenn ich etwas will und es nicht bekomme, dann ist das Ärger Pur. Es hat etwas mit Gier, Neid und Ablehnung zu tun. “Das will ich, das will ich nicht.” Bekomme ich das aber nicht, dann ärgere ich mich. Muss ich aber etwas tun was ich nicht will, dann ist es Ablehnung, und schon ärgere ich mich wieder. Ein Anderer hat etwas was ich nicht habe, das ist Neid, versteckt als Ärger.

Wir meinen immer, es ist ja nur Ärger und merken gar nicht dass sich dahinter etwas viel grösseres Versteckt. Die Geistes-Gifte sind fliessend, wo Gier ist da ist auch Wut, Zorn und Verblendung.(Nichtwissen) Wer ärgert nun wen? Ärgert mich der Andere? Oder ärgere ich mich selber. Der Andere hat mit meinem Ärger gar nichts zu tun, er wundert sich höchstens darüber,dass ich mich ärgere. Ärger ist gar nicht so ungefährlich wie man meint. Ärger führt sehr schnell zur Wut und dauerndes ärgern führt zum Hass. Ärger, Wut, Zorn und Hass sind die vier schlimmsten menschlichen Emotionen. Schon mancher hat nach Ärger und Wut einen Herzinfarkt bekommen. Beim ärgern verengen sich alle Gefässe. Wenn ich mich ärgere, dann leide ich, es ist ein Warnsignal. Achtung ich bin unzufrieden.

Man hat mit verschiedenen Menschen Tests gemacht. Die eine Gruppe musste wenn sie Glücksgefühl hatte in ein Glas-Röhrchen blasen. Die andere Gruppe musste in das Glas-Röhrchen blasen, wenn sie  verärgert  waren. Das Ergebnis war bei der Ärger Gruppe klar. Im Glas-Röhrchen war reines Kohlenmonoxid. Ein hochgiftiges Abfallprodukt.

Es ist ziemlich klar: Wer sich ärgert, vergiftet sich selber.

Wenn Zorn aufkommt und du einem anderen Wesen Leid zufügst so hast du dir bereits mehr geschadet als ihm. Deswegen sollst du oft an Mitgefühl denken; denn Mitgefühl schützt vor allen zornigen, schlechten und bekümmerten Gedanken.

(aus dem Sutra der Meditation über “Die drei Betrachtungen”)

Auch noch lesen

Das Tao der Vergebung…

Gedanken über die Wut und…

Meditation über die Wut…

26.08.2007 zentao

update 14.01.2009


Zurück zur Startseite